Title:
Selbstlernendes System für reflektierende Umgebungen
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen werden Verfahren, Systeme und Fahrzeuge zur Bestimmung einer Umgebung von Fahrzeugen zur Verfügung gestellt. Bei einer Ausführungsform weist ein Fahrzeug eine Karosserie auf, mehrere Sensoren, und einen Prozessor. Die mehreren Sensoren sind an Bord des Fahrzeugs angeordnet und dazu ausgebildet ist, das Aussenden von Signalen von dem Fahrzeug und das Empfangen von Rücksignalen an dem Fahrzeug, nachdem die ausgesandten Signale in Kontakt mit einem oder mehreren Objekten gelangt sind, zumindest zu erleichtern. Der Prozessor ist an Bord des Fahrzeugs angeordnet, und ist mit den mehreren Sensoren gekoppelt. Der Prozessor ist dazu ausgebildet, zumindest folgendes zu erleichtern: das Identifizieren eines oder mehrerer Parameter der Rücksignale; das Vergleichen des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit historischen Daten, die in einem Speicher gespeichert sind; und die Bestimmung einer Umgebung des Fahrzeugs, beruhend zumindest teilweise auf dem Vergleich des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit den historischen Daten.





Inventors:
Berezin, Vyacheslav (Ontario, Oshawa, CA)
Marshall, Shaun S. (Ontario, Oshawa, CA)
Application Number:
DE102017109084A
Publication Date:
11/02/2017
Filing Date:
04/27/2017
Assignee:
GM Global Technology Operations LLC (Mich., Detroit, US)
International Classes:
G01S7/41; B60R16/02; B60W40/02; G01S13/93
Attorney, Agent or Firm:
LKGLOBAL | Lorenz & Kopf PartG mbB Patentanwälte, 80333, München, DE
Claims:
1. Verfahren, welches umfasst:
Aussenden von Signalen von einem Fahrzeug;
Empfangen von Rücksignalen an dem Fahrzeug, nachdem die ausgesandten Signale in Kontakt mit einem oder mehreren Objekten gelangt sind;
Identifizieren eines oder mehrerer Parameter der Rücksignale;
Vergleichen des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit historischen Daten, die in einem Speicher gespeichert sind; und
Bestimmung einer Umgebung des Fahrzeugs, beruhend zumindest teilweise auf dem Vergleich des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit den historischen Daten.

2. Verfahren nach Anspruch 1, welches weiterhin umfasst:
Bestimmung eines Ortes eines Benutzer-Sendeempfängers, beruhend zumindest teilweise auf der Bestimmung der Umgebung.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem:
der Schritt der Identifizierung eines oder mehrerer Parameter umfasst, eine Signalstärke der Rücksignale zu identifizieren;
der Schritt des Vergleichens des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit historischen Daten umfasst, die Signalstärke der Rücksignale mit den historischen Daten zu vergleichen, die in dem Speicher gespeichert sind; und
der Schritt der Bestimmung einer Umgebung des Fahrzeugs umfasst, die Umgebung des Fahrzeugs, beruhend zumindest teilweise auf dem Vergleich der Signalstärke der Rücksignale mit den historischen Daten, die in dem Speicher gespeichert sind, zu bestimmen.

4. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, bei welchem:
der Schritt des Identifizierens eines oder mehrerer Parameter umfasst, eine Phase der Rücksignale zu identifizieren;
der Schritt des Vergleichens des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit historischen Daten umfasst, die Phase der Rücksignale mit den historischen Daten zu vergleichen, die in dem Speicher gespeichert sind; und
der Schritt der Bestimmung einer Umgebung des Fahrzeugs umfasst, die Umgebung des Fahrzeugs, beruhend zumindest teilweise auf dem Vergleich der Phase der Rücksignale mit den historischen Daten, die in dem Speicher gespeichert sind, zu bestimmen.

5. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, bei welchem:
der Schritt des Identifizierens eines oder mehrerer Parameter umfasst, eine Frequenz der Rücksignale zu identifizieren;
der Schritt des Vergleichens des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit historischen Daten umfasst, die Frequenz der Rücksignale mit den historischen Daten zu vergleichen, die in dem Speicher gespeichert sind; und
der Schritt der Bestimmung einer Umgebung des Fahrzeugs umfasst, die Umgebung des Fahrzeugs, beruhend zumindest teilweise auf dem Vergleich der Frequenz der Rücksignale mit den historischen Daten, die in dem Speicher gespeichert sind, zu bestimmen.

6. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, bei welchem:
der Schritt des Identifizierens eines oder mehrerer Parameter umfasst, einen Zeitpunkt der Rücksignale zu identifizieren;
der Schritt des Vergleichens des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit historischen Daten umfasst, den Zeitpunkt der Rücksignale mit den historischen Daten zu vergleichen, die in dem Speicher gespeichert sind; und
der Schritt der Bestimmung einer Umgebung des Fahrzeugs umfasst, die Umgebung des Fahrzeugs, beruhend zumindest teilweise auf dem Vergleich des Zeitpunkts der Rücksignale mit den historischen Daten, die in dem Speicher gespeichert sind, zu bestimmen.

7. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, bei welchem zur Umgebung gehört, ob sich ein oder mehrere Objekte oder Sperren in der Nähe des Fahrzeugs befinden.

8. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, bei welchem die historischen Daten die Daten eines oder mehrerer Parameter gesammelter Daten für ein Versuchsfahrzeug umfassen, vor einem momentanen Fahrtzyklus des Fahrzeugs, die aufgenommen wurden, während sich das Versuchsfahrzeug an mehreren bekannten Umgebungen befand.

9. System, welches aufweist:
mehrere Sensoren, die dazu ausgebildet sind, dass sie zumindest folgendes erleichtern:
das Aussenden von Signalen von einem Fahrzeug; und
das Empfangen von Rücksignalen an dem Fahrzeug, nachdem die ausgesandten Signale in Kontakt mit einem oder mehreren Objekten gelangt sind; und
einen Prozessor, der mit den mehreren Sensoren gekoppelt ist, und so ausgebildet ist, dass er zumindest folgendes erleichtert:
das Identifizieren eines oder mehrerer Parameter der Rücksignale;
das Vergleichen des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit historischen Daten, die in einem Speicher gespeichert sind; und
die Bestimmung einer Umgebung des Fahrzeugs, beruhend zumindest teilweise auf dem Vergleich des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit den historischen Daten.

10. Fahrzeug, welches aufweist:
eine Karosserie;
mehrere Sensoren, die an Bord des Fahrzeugs angeordnet sind, und so ausgebildet sind, dass sie zumindest folgendes erleichtern:
Aussenden von Signalen von dem Fahrzeug; und
Empfangen von Rücksignalen an dem Fahrzeug, nachdem die ausgesandten Signale in Kontakt mit einem oder mehreren Objekten gelangt sind; und
einen Prozessor, der an Bord des Fahrzeugs angeordnet ist, und mit den mehreren Sensoren gekoppelt ist, wobei der Prozessor dazu ausgebildet ist, zumindest folgendes zu erleichtern:
das Identifizieren eines oder mehrerer Parameter der Rücksignale;
das Vergleichen des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit historischen Daten, die in einem Speicher gespeichert sind; und
das Bestimmen einer Umgebung des Fahrzeugs, beruhend zumindest teilweise auf dem Vergleich des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit den historischen Daten.

Description:
QUERVERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNGEN

Die vorliegende Anmeldung beansprucht den Zeitrang der provisorischen U.S.-Anmeldung Nr. 62/329,874, eingereicht am 29. April 2016, die insgesamt durch Bezugnahme in die vorliegende Anmeldung eingeschlossen wird.

TECHNISCHES GEBIET

Das technische Gebiet betrifft allgemein Fahrzeuge, und spezieller Antennen- und Funksysteme für Fahrzeuge.

HINTERGRUND

Heutige Fahrzeuge weisen Ausstattungsmerkmale auf, die insgesamt oder teilweise von einer Umgebung abhängen, in welcher sich das Fahrzeug befindet. Allerdings kann es bei momentanen Vorgehensweisen möglich sein, dass sie nicht immer optimale Bestimmungen der Umgebung eines Fahrzeugs zur Verfügung stellen.

Daher ist es wünschenswert, verbesserte Verfahren und Systeme zur Bestimmung und Implementierung einer Umgebung zur Verfügung zu stellen, in welcher sich ein Fahrzeug befindet. Weiterhin werden weitere wünschenswerte Merkmale und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung aus der folgenden detaillierten Beschreibung der Erfindung und den beigefügten Patentansprüchen deutlich werden, zusammen mit den beigefügten Zeichnungen und dieser Schilderung des Hintergrunds der Erfindung.

ZUSAMMENFASSUNG

Das Ziel der vorliegenden Erfindung wird durch den Gegenstand der unabhängigen Patentansprüche erreicht. Weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben. Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform wird ein Verfahren zur Verfügung gestellt. Das Verfahren umfasst das Aussenden von Signalen von einem Fahrzeug; das Empfangen von Rücksignalen am Fahrzeug, nachdem die ausgesendeten Signale in Kontakt mit einem oder mehreren Objekt(en) gelangt sind; das Identifizieren eines oder mehrerer Parameter der Rücksignale; das Vergleichen des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit historischen Daten, die in einem Speicher gespeichert sind; und das Bestimmen einer Umgebung des Fahrzeugs auf Grundlage zumindest teilweise des Vergleichs des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit den historischen Daten.

Gemäß einer anderen beispielhaften Ausführungsform wird ein System zur Verfügung gestellt. Das System weist mehrere Sensoren und einen Prozessor auf. Die mehreren Sensoren sind so ausgebildet, dass sie zumindest das Aussenden von Signalen von einem Fahrzeug und den Empfang von Rücksignalen an dem Fahrzeug erleichtern, nachdem die ausgesendeten Signale in Kontakt mit einem Objekt oder mehreren Objekten gelangt sind. Der Prozessor ist mit den mehreren Sensoren gekoppelt und ist so ausgebildet, dass er zumindest erleichtert, einen oder mehrere Parameter der Rücksignale zu identifizieren; den einen Parameter oder die mehreren Parameter mit historischen Daten zu vergleichen, die in einem Speicher gespeichert sind; und eine Umgebung des Fahrzeugs auf Grundlage zumindest teilweise des Vergleichs des einen oder der mehreren Parameter mit den historischen Daten zu bestimmen.

Bei einer weiteren beispielhaften Ausführungsform wird ein Fahrzeug zur Verfügung gestellt. Das Fahrzeug weist eine Karosserie auf, mehrere Sensoren, und einen Prozessor. Die mehreren Sensoren sind an Bord des Fahrzeugs vorgesehen, und sind dazu ausgebildet, zumindest das Aussenden von Signalen von einem Fahrzeug und den Empfang von Rücksignalen an dem Fahrzeug zu erleichtern, nachdem die ausgesendeten Signale in Kontakt mit einem oder mehreren Objekten gelangt sind. Der Prozessor ist an Bord des Fahrzeugs vorgesehen, und ist mit den mehreren Sensoren gekoppelt. Der Prozessor ist dazu ausgebildet, zumindest das Identifizieren eines oder mehrerer Parameter der Rücksignale zu erleichtern; den einen Parameter oder die mehreren Parameter mit historischen Daten zu vergleichen, die in einem Speicher gespeichert sind; und eine Umgebung des Fahrzeugs zu bestimmen, beruhend auf zumindest teilweise des Vergleichs des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit den historischen Daten.

BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die vorliegende Offenbarung wird nachstehend im Zusammenhang mit den folgenden Zeichnungsfiguren beschrieben, in welchen gleichen Bezugszeichen gleiche Elemente bezeichnen, und bei welchen:

1 ein Funktionsblockdiagramm eines Kommunikationssystems ist, welches ein Fahrzeug aufweist, das dazu ausgebildet ist, die Bestimmung und Implementierung einer Umgebung zu unterstützen, in welcher sich das Fahrzeug befindet, gemäß einer beispielhaften Ausführungsform;

2 ein Funktionsblockdiagramm des Fahrzeugs von 1 ist, wobei ein Steuersystem des Fahrzeugs vorgesehen ist, das dazu ausgebildet ist, die Bestimmung und Implementierung einer Umgebung zu unterstützen, in welcher sich das Fahrzeug befindet, gemäß einer beispielhaften Ausführungsform;

3 ein Flussdiagramm eines Prozesses zur Bestimmung und Implementierung einer Umgebung ist, in welcher sich ein Fahrzeug befindet, und welcher im Zusammenhang mit dem Fahrzeug und dem Kommunikationssystem der 1 und 2 eingesetzt werden kann, gemäß einer beispielhaften Ausführungsform; und

4 bis 6 Darstellungen von Implementierungen des Fahrzeugs und des Kommunikationssystems der 1 und 2 und des Prozesses von 3 sind, wobei das Fahrzeug gemäß den 1 und 2 innerhalb seiner Umgebung dargestellt ist, während der Prozess von 3 ausgeführt wird, gemäß einer beispielhaften Ausführungsform.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

Die folgende detaillierte Beschreibung ist nur als Beispiel zu verstehen, und soll nicht die Offenbarung oder deren Anwendungen und Einsatzzwecke einschränken. Darüber hinaus soll keine Einschränkung durch irgendeine Theorie angestrebt werden, die voranstehend anhand des Hintergrunds oder in der folgenden detaillierten Beschreibung dargestellt wird.

1 ist ein Funktionsblockdiagramm eines Kommunikationssystems 10 gemäß einer beispielhaften Ausführungsform. Wie nachstehend noch genauer erläutert wird, weist das Kommunikationssystem 10 ein Fahrzeug 12 auf, das so ausgebildet ist, dass es die Bestimmung und Implementierung einer Umgebung unterstützt, in welcher sich das Fahrzeug 12 befindet (beispielsweise für verbesserte Orte von Mobiltelefonen, Schlüsselanhängern, und/oder Sende-/Empfangsgeräten von Benutzern des Fahrzeugs 12), gemäß einer beispielhaften Ausführungsform.

Wie in 1 dargestellt, weist das Kommunikationssystem 10 allgemein ein Fahrzeug 12 auf, ein Mobilfunksystem 14, ein Festnetz 16, und ein Call-Center 18. Es wird darauf hingewiesen, dass die Architektur insgesamt, der Aufbau und der Betriebsablauf, sowie die einzelnen Komponenten des dargestellten Systems, nur als Beispiele zu verstehen sind, und dass auch unterschiedlich ausgebildete Kommunikationssystems dazu eingesetzt werden können, die Beispiele des hier offenbarten Verfahrens zu implementieren. Daher sollen die folgenden Ausführungsformen, die einen kurzen Überblick über das dargestellte Kommunikationssystem 10 zur Verfügung stellen, nicht als einschränkend verstanden werden.

Das Fahrzeug 12 kann jede Art von Fahrzeug sein, beispielsweise ein Motorrad, ein Personenkraftfahrzeug, ein Lastkraftfahrzeug, ein Wohnmobil (RV), ein Boot, Flugzeug und dergleichen, und ist mit geeigneter Hardware und Software ausgerüstet, die es ihm ermöglichen, über das Kommunikationssystem 10 zu kommunizieren. Wie in 1 dargestellt, weist bei verschiedenen Ausführungsformen die Fahrzeug-Hardware 20 eine Telematik-Einheit 24 auf, ein Mikrofon 26, einen Lautsprecher 28, und Knöpfe und/oder Steuerorgane 30, die mit der Telematik-Einheit 24 verbunden sind. Betriebsmäßig gekoppelt mit der Telematik-Einheit 24 ist eine Netzwerkverbindung oder ein Fahrzeugbus 32. Beispiele für geeignete Netzwerkverbindungen umfassen ein Steuerungsbereichsnetzwerk (CAN), eine Medien-orientierte Systemübertragung (MOST), ein Lokalverbindungsnetzwerk (LIN), ein Ethernet, und andere geeignete Verbindungen, beispielsweise jene, die mit den Standards und Vorgaben von ISO (International Organization for Standardization), SAE (Society of Automotive Engineers), und/oder IEEE (Institute of Electrical and Electronic Engineers) verträglich sind, um nur einige zu nennen.

Die Telematik-Einheit 24 ist ein Gerät an Bord, welches verschiedene Dienste über seine Kommunikation mit dem Call-Center 18 zur Verfügung stellt, und weist im Wesentlichen ein elektronisches Verarbeitungsgerät 38 auf, ein oder mehrere Arten elektronischer Speicher 40, eine Zellulär-Chip-Set-Komponente 34; ein Funkmodem 36, eine Dual-Mode-Antenne 70, und eine Navigationseinheit, die eine GPS-Chip-Set/Komponente 42 aufweist. Bei einem Beispiel weist das Funkmodem 36 ein Computerprogramm und/oder eine Gruppe von Software-Routinen auf, die dazu ausgebildet sind, in dem elektronischen Verarbeitungsgerät 38 ausgeführt zu werden.

Die Telematik-Einheit 24 kann verschiedene Dienste zur Verfügung stellen, einschließlich der Bestimmung und der Implementierung der Erfassung einer Umgebung, in welcher sich das Fahrzeug 12 befindet, gemäß der Beschreibung des Steuersystems 102, das nachstehend genauer im Zusammenhang mit 2 geschildert wird, gemäß einer beispielhaften Ausführungsform. Zusätzlich kann bei verschiedenen Ausführungsformen die Telematik-Einheit 24 auch andere Dienste zur Verfügung stellen, beispielsweise Abbiegerichtungen und andere mit der Navigation im Zusammenhang stehende Dienste, die im Zusammenhang mit der GPS-Chip-Set/Komponente 42 zur Verfügung gestellt werden; Mitteilung einer Entfaltung eines Airbags und andere Notfalldienste oder Fahrunterstützungsdienste, die im Zusammenhang mit verschiedenen Unfall- und/oder Zusammenstoßsensor-Interface-Modulen 66 und Zusammenstoßsensoren 68 zur Verfügung gestellt werden, die sich im Fahrzeug befinden; und/oder Infotainment-Dienste, bei welchen Musik, Internet-Webpages, Filme, Fernsehprogramme, Videospiele, und/oder andere Inhalte durch ein Infotainment-Zentrum 46 heruntergeladen werden, das betriebsmäßig mit der Telematik-Einheit 24 über einen Fahrzeugbus 32 und einen Audiobus 22 verbunden ist.

Fahrzeugkommunikationsvorgänge können Funksendungen dazu einsetzen, einen Sprachkanal mit dem Mobilfunksystem 14 einzurichten, so dass sowohl Sprach- und Datenübertragungen über den Sprachkanal gesendet und empfangen werden können. Fahrzeugkommunikationsvorgänge werden über die Zellulär-Chip-Set/Komponente 34 für Sprachkommunikation und das Funkmodem 36 für Datenübertragung freigeschaltet. Jedes geeignete Kodier- oder Modulationsverfahren kann bei den vorliegenden Beispielen eingesetzt werden, einschließlich Techniken der Digitalübertragung, beispielsweise DDMA (Zeitunterteilungs-Mehrfachzugriff), CDMA (Codeunterteilung-Mehrfachzugriff), W-CDMA (Breitband-CDMA), FDMA (Frequenzteilung-Mehrfachzugriff), OFDMA (Orthogonalfrequenzunterteilungs-Mehrfachzugriff), und dergleichen. Bei einer Ausführungsform versorgt die Dual-Mode-Antenne 70 die GPS-Chip-Set/Komponente 42 und die Zellulär-Chip-Set/Komponente 34.

Das Mikrofon 26 stellt für den Fahrer oder einen anderen Fahrzeuginsassen eine Vorrichtung zur Eingabe verbaler oder anderer hörbarer Befehle zur Verfügung, und kann mit einer eingebetteten Sprachverarbeitungseinheit ausgerüstet sein, welche die Technik einer Mensch-/Maschinen-Schnittstelle (HMI) einsetzt, die auf diesem Gebiet bekannt ist. Im Gegensatz hierzu stellt der Lautsprecher 28 eine hörbare Ausgabe für die Fahrzeuginsassen zur Verfügung, und kann entweder ein Lautsprecher sein, der speziell für den Einsatz mit der Telematik-Einheit 24 ausgebildet ist, oder ein Teil einer Fahrzeugaudiokomponente 64 sein. Bei all diesen Fällen ermöglichen das Mikron 26 und der Lautsprecher 28 es der Fahrzeug-Hardware 20 und dem Call-Center 18, mit den Insassen über hörbare Sprache zu kommunizieren. Die Fahrzeug-Hardware weist weiterhin einen oder mehrere Knöpfe und/oder Steuerungen 30 auf, um es einem Fahrzeuginsassen zu ermöglichen, eines oder mehrere der Fahrzeug-Hardware-Komponenten 20 zu betätigen oder in Eingriff mit diesen zu gelangen. So kann beispielsweise einer der Knöpfe und/oder Steuerungen 30 ein elektronischer Druckknopf sein, der dazu eingesetzt wird, eine Sprachkommunikation mit dem Call-Center 18 einzuleiten (ob hierbei ein Mensch wie etwa ein Berater 58 oder ein automatisches Anrufbeantwortersystem vorhanden ist). Bei einem anderen Beispiel können einer der Knöpfe und/oder Steuerungen 30 dazu eingesetzt werden, Notfalldienste aufzurufen.

Die Audiokomponente 64 ist betriebsmäßig mit dem Fahrzeugbus 32 und dem Audiobus 22 verbunden. Die Audiokomponente 64 empfängt Analog-Information, überträgt sie als Schall, über den Audiobus 22. Digital-Information wird über den Fahrzeugbus 32 empfangen. Die Audiokomponente 64 sorgt für Funk mit Amplitudenmodulation (AM) und Frequenzmodulation (FM), für Kompaktdisketten (CD), digitale Videodisketten (DVD), und Multimedia-Funktionalität, unabhängig von dem Infotainment-Center 46. Die Audiokomponente 64 kann ein Lautsprechersystem enthalten, oder kann den Lautsprecher 38 über Arbitrierung auf dem Fahrzeugbus 32 und/oder den Audiobus 22 einsetzen. Bei verschiedenen Ausführungsformen weist die Audiokomponente 64 ein Radiosystem (Funksystem) 65 auf (welches auch eine Antenne 70 aufweist, sowie Verstärker, Lautsprecher, und dergleichen, bei bestimmten Ausführungsformen).

Die Sensorschnittstelle 66 für einen Fahrzeugunfall und/oder einen Fahrzeugzusammenstoß ist betriebsmäßig mit dem Fahrzeugbus 32 verbunden. Die Zusammenstoßsensoren 68 stellen Information für die Telematik-Einheit zur Verfügung, über die Sensorschnittstelle 66 für einen Unfall und/oder einen Zusammenstoß, in Bezug darauf, wie schwer der Zusammenstoß des Fahrzeugs ist, beispielsweise in Bezug auf den Aufprallwinkel und das Ausmaß der auftretenden Kräfte.

Fahrzeugsensoren 72, die mit verschiedenen Sensorschnittstellenmodulen 44 verbunden sind, sind betriebsmäßig mit dem Fahrzeugbus 32 verbunden. Beispiele für Fahrzeugsensoren umfassen, sind jedoch nicht hieraus beschränkt, Gyroskope, Beschleunigungsmessgeräte, Magnetmessgeräte, Emissionserfassung, und/oder Steuersensoren, und dergleichen. Beispiele für Sensorschnittstellenmodule 44 umfassen Antriebssteuerung, Klimatisierungssteuerung, und Karosseriesteuerung, um nur einige Beispiele zu nennen.

Das Mobilfunksystem 14 kann ein Zellulär-Telefonsystem oder jedes andere geeignete Funksystem sein, welches Signale zwischen der Fahrzeug-Hardware 20 und dem Festnetz 16 überträgt. Bei einem Beispiel weist das Mobilfunksystem 14 einen oder mehrere Mobilfunkmasten 48 auf, Basisstationen und/oder Funkvermittlungssysteme (MSCs) 50, sowie jegliche andere Netzwerkkomponenten, die dazu erforderlich sind, das Mobilfunksystem 14 mit dem Festnetzsystem 16 zu verbinden. Wie Fachleute auf diesem Gebiet wissen, sind verschiedene andere Anordnungen von Mobilfunkmasten und Basisstationen sowie MSC möglich, und können bei dem Mobilfunksystem 14 eingesetzt werden.

Das Festnetz 16 kann ein herkömmliches Land-basierendes Telekommunikationsnetzwerk sein, das mit einem oder mehreren Festnetztelefonen verbunden ist, und welches das Mobilfunksystem 14 mit dem Call-Center 18 verbindet. So kann beispielsweise das Festnetz 16 ein öffentliches Fernsprechwahlnetz (PSTN) und/oder ein Netz basierend auf dem Internetprotokoll (IP) aufweisen, wie dies Fachleute wissen. Selbstverständlich können ein oder mehrere Segment(e) des Festnetzes 16 in Form eines üblichen verdrahteten Netzes implementiert sein, in Form eines Faser- oder anderen optischen Netzes, in Form eines Kabelnetzes, oder in Form anderer drahtloser Netze, beispielsweise Funklokalnetzwerke (WLANs), oder Netzwerke, welche Breitband-Funkzugriff (BWA) zur Verfügung stellen, oder irgendwelche Kombinationen aus diesen.

Das Call-Center 18 ist dazu ausgelegt, die Fahrzeug-Hardware 20 mit einer Anzahl unterschiedlicher Back-End-Funktionen des Systems zu versorgen, und weist gemäß dem hier präsentierten Beispiel im Wesentlichen einen oder mehrere Netzknoten 52 auf, Server 54, Datenbanken 56, Beratungseinrichtungen 58, sowie verschiedene andere Telekommunikations-/Computer-Geräte 60. Diese verschiedenen Call-Center-Komponenten sind auf geeignete Art und Weise miteinander über eine Netzwerkverbindung oder einen Bus 62 verbunden, beispielsweise so, wie das voranstehend im Zusammenhang mit der Fahrzeug-Hardware 20 beschrieben wurde. Der Netzknoten 52, der ein Netzknoten einer Telekommunikationsanlage (PWX) sein kann, leitet ankommende Signale so weiter, so dass Sprachsendungen normalerweise entweder an eine Beratungseinrichtung 58 oder ein automatisches Antwortsystem geschickt werden, und Datenübertragungen an ein Modem oder eine andere Art einer Telekommunikations-/Computer-Einrichtung 60 zur Demodulierung und weiteren Signalverarbeitung weitergeleitet werden.

Das Modem oder ein anderes Telekommunikations-/Computer-Gerät 60 kann einen Kodierer aufweisen, wie voranstehend erläutert, und kann mit verschiedenen Geräten verbunden sein, beispielsweise mit einem Server 54 und einer Datenbank 56. Die Datenbank 56 kann beispielsweise so ausgelegt sein, dass sie Teilnehmer-Profildatensätze speichert, Teilnehmer-Verhaltensmuster, und/oder jede andere wesentliche Teilnehmer-Information. Obwohl das geschilderte Beispiel so beschrieben wurde, dass es zusammen mit einem Call-Center 18 betrieben wird, welches bemannt ist, wird darauf hingewiesen, dass das Call-Center 18 jede zentrale oder entfernte Einrichtung sein kann, bemannt oder unbemannt, mobil oder ortsfest, von der aus oder zu der Sprache und Daten ausgetauscht werden sollen.

Bei einer Ausführungsform, wie in 2 gezeigt, weist das Fahrzeug 12 ein Steuersystem 102 zum Steuern einer oder mehrerer Funktionen des Fahrzeugs 12 auf, einschließlich der Bestimmung und Implementierung einer Umgebung, in welcher sich das Fahrzeug 12 befindet, und einschließlich eines verbesserten Ortes eines Nutzer-Sende-/Empfangsgeräts 101 (beispielsweise ein Mobiltelefon, ein Schlüsselanhänger, und/oder andere Sende-/Empfangsgeräte der Nutzer des Fahrzeugs 12), gemäß einer beispielhaften Ausführungsform. Wie nachstehend genauer erläutert wird, weist bei einer Ausführungsform das Steuersystem 102 einen Sensor-Array 104 auf, der einen oder mehrere Sendesensoren 105 und einen oder mehrere Empfangssensoren 106 aufweist.

Wie in 2 dargestellt, weist das Fahrzeug 12 zusätzlich zu dem voranstehend geschilderten Steuersystem 102 ein Chassis 112 auf, eine Karosserie 114, vier Räder 116, ein Elektroniksteuersystem (ECS) 118, ein Lenksystem 150, und ein Bremssystem 160. Die Karosserie 114 ist auf dem Chassis 112 angeordnet, und umschließt im Wesentlichen die anderen Komponenten des Fahrzeugs 12. Die Karosserie 114 und das Chassis 112 können zusammen einen Rahmen bilden. Die Räder 116 sind jeweils drehbeweglich mit dem Chassis 112 in der Nähe einer jeweiligen Ecke der Karosserie 114 gekoppelt. Bei verschiedenen Beispielen kann sich das Fahrzeug 12 von jenem unterscheiden, welches in 1 dargestellt ist. So können beispielsweise bei verschiedenen Beispielen unterschiedliche Anzahlen an Rädern 116 vorhanden sein. Als zusätzliches Beispiel kann bei verschiedenen Beispielen das Fahrzeug 12 kein Lenksystem aufweisen, und kann beispielsweise durch unterschiedliche Abbremsungen gesteuert werden, wobei dies nur einen von verschiedenen möglichen Unterschieden darstellt.

Bei dem in 2 dargestellten Beispiel weist das Fahrzeug 12 eine Aktuatorbaugruppe 120 auf. Die Aktuatorbaugruppe 120 weist zumindest ein Antriebssystem 129 auf, das auf dem Chassis 112 angebracht ist, und die Räder 116 antreibt. Bei dem dargestellten Beispiel weist die Aktuatorbaugruppe 120 eine Maschine 130 auf. Bei einem Beispiel ist die Maschine 130 als Brennkraftmaschine ausgebildet. Bei anderen Beispielen kann die Aktuatorbaugruppe 120 eine oder mehrere Art(en) von Maschinen und/oder Motoren aufweisen, beispielsweise eine Kombination aus Elektromotor und Generator, anstelle der Brennkraftmaschine, oder zusätzlich zu dieser. Bei bestimmten Beispielen weist das elektronische Steuersystem 118 ein Motorsteuersystem auf, welches den Motor 130 und/oder ein oder mehrere Systeme des Fahrzeugs 12 steuert.

Wie wiederum aus 2 hervorgeht, ist der Motor 130 mit zumindest einigen der Räder 116 über eine oder mehrere Antriebswellen 134 gekoppelt. Bei einigen Beispielen ist der Motor 130 mechanisch mit dem Getriebe gekoppelt. Bei anderen Beispielen kann der Motor 130 stattdessen mit einem Generator gekoppelt sein, der zum Antrieb eines Elektromotors eingesetzt wird, der mechanisch mit dem Getriebe gekoppelt ist. Bei einigen anderen Beispielen (beispielsweise Elektrofahrzeugen) kann ein Motor und/oder ein Getriebe nicht erforderlich sein.

Das Lenksystem 150 ist auf dem Chassis 112 angebracht, und steuert das Lenken der Räder 116. Bei dem dargestellten Beispiel weist das Lenksystem 150 ein Lenkrad 151 und eine Lenksäule 152 auf. Das Bremssystem 160 ist am Chassis 112 angebracht, und sorgt für das Bremsen des Fahrzeugs 12.

Das Steuersystem 102 ist am Chassis 112 angebracht. Wie voranstehend erläutert, steuert das Steuersystem 102 eine oder mehrere Funktionen des Fahrzeugs 12, einschließlich der Bestimmung und Implementierung einer Umgebung, in welcher sich das Fahrzeug 12 befindet, einschließlich eines verbesserten Ortes eines Nutzer-Sende-/Empfangsgeräts 101 (beispielsweise ein Mobiltelefon, ein Schlüsselanhänger, und/oder andere Sende-/Empfangsgeräte der Nutzer des Fahrzeugs 12), gemäß einer beispielhaften Ausführungsform. Ebenso weist, wie voranstehend erwähnt, bei einer Ausführungsform das Steuersystem 102 einen Sensor-Array 104 auf, welcher einen oder mehrere Sendesensoren 105 und einen oder mehrere Empfangssensoren 106 aufweist. Bei bestimmten Ausführungsformen weist das Steuersystem 102 darüber hinaus eine Mitteilungseinheit 108 auf.

Wie voranstehend erwähnt, weist der Sensor-Array 104 verschiedene Sensoren auf, nämlich sowohl Sendesensoren 105 als auch Empfangssensoren 106. Bei verschiedenen Ausführungsformen sind die Sendesensoren 105 und die Empfangssensoren 106 an verschiedenen Orten auf der Karosserie 114 des Fahrzeugs 12 angeordnet, beispielsweise auf dem Dach, an der Vorderseite, an der Rückseite, an der Passagierseite und auf der Fahrerseite des Fahrzeugs 12. Weiterhin senden die Sendesensoren 105 Signale, beispielsweise Funksignale, Zellulär-Signale, GPS-Signale und/oder andere Funksignale weg von dem Fahrzeug 12 aus. Weiterhin empfangen bei verschiedenen Ausführungsformen die Empfangssensoren 106 Rücksignale, beispielsweise Funksignale, Zellulär-Signale, GPS-Signale und/oder andere Funksignale, nachdem die ausgesendeten Signale von Wänden, anderen Fahrzeugen, und/oder anderen Objekten reflektiert wurden, die sich in der Nähe des Fahrzeugs 12 befinden. Weiterhin stellt bei bestimmten Ausführungsformen der Sensor-Array 104 ein Teil des Funksystems 65, der Antenne 70, und der Sensoren 72 von 1 dar, oder ist mit diesen gekoppelt oder diesen zugeordnet, unter anderen möglichen Komponenten des Fahrzeugs 12 von 1.

Wie in 2 dargestellt, weist die Steuerung 107 ein Computersystem auf. Bei einer Ausführungsform entspricht die Steuerung 107 der Telematik-Einheit 24 von 1, oder ist ein Teil von dieser, oder ist mit dieser gekoppelt. Bei bestimmten Beispielen kann die Steuerung 107 auch einen oder mehrere der Sensoren des Sensor-Arrays 104 enthalten, der Mitteilungseinheit 108, oder ein oder mehrere Geräte und/oder Systeme und/oder Komponenten von diesen. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass sich die Steuerung 107 auf andere Art und Weise von dem in 2 dargestellten Beispiel unterscheiden kann. So kann beispielsweise die Steuerung 107 ein oder mehrere entfernte Computersysteme und/oder andere Steuersysteme einsetzen oder mit diesen gekoppelt sein, beispielsweise mit dem elektronischen Steuersystem 118, und/oder einem oder mehreren anderen Systemen des Fahrzeugs 12.

Bei dem dargestellten Beispiel weist das Computersystem der Steuerung 107 einen Prozessor 172 auf, einen Speicher 174, eine Schnittstelle 176, ein Speichergerät 178, und einen Bus 180. Bei einem Beispiel entsprechen der Prozessor 172 und der Speicher 174 dem elektronischen Verarbeitungsgerät 78 bzw. dem elektronischen Speicher 40 von 1. Der Prozessor 172 führt die Berechnungs- und Steuerfunktionen der Steuerung 107 durch, und kann jede Art eines Prozessors oder mehrerer Prozessoren umfassen, einzelner integrierter Schaltungen wie beispielsweise ein Mikroprozessor, oder jede geeignete Anzahl integrierter Schaltungsgeräte und/oder Schaltungsplatinen, die dazu zusammenarbeiten, die Funktionen an der Verarbeitungseinheit zu erzielen. Im Betrieb führt der Prozessor 172 ein oder mehrere Programme 182 aus, die im Speicher 174 enthalten sind, und steuert den Gesamtablauf der Steuerung 107 und des Computersystems der Steuerung 107, im Wesentlichen durch Ausführung der hier geschilderten Prozesse.

Der Speicher 174 kann als jede Art eines geeigneten Speichers ausgebildet sein. So kann beispielsweise der Speicher 174 verschiedene Arten eines Speichers mit dynamischem Zufallszugriff (DRAM) ausgebildet sein, beispielsweise SDRAM, als verschiedene Arten eines statischen RAM (SRAM) und als verschiedene Arten nicht-flüchtiger Speicher (PROM, EPROM, und Flash). Bei bestimmten Beispielen befindet sich der Speicher 174 auf demselben Computer-Chip wie der Prozessor 172, und/oder ist in dessen Nähe angeordnet. Bei dem dargestellten Beispiel speichert der Speicher 174 das voranstehend geschilderte Programm 182 zusammen mit verschiedenen gespeicherten Daten.

Der Bus 180 dient zur Übertragung von Programmen, Daten, Status- und anderer Information oder von Signalen zwischen den verschiedenen Komponenten des Computersystems der Steuerung 107. Die Schnittstelle 176 sorgt für eine Kommunikation mit dem Computersystem der Steuerung 107, beispielsweise von einem Systemtreiber und/oder einem anderen Computersystem und kann unter Einsatz irgendeines geeigneten Verfahrens oder einer entsprechenden Einrichtung implementiert sein. Bei einem Beispiel erhält die Schnittstelle 176 die verschiedenen Daten von den Sensoren des Sensor-Arrays 104. Die Schnittstelle 176 kann eine oder mehrere Netzwerkschnittstellen aufweisen, um mit anderen Systemen oder Komponenten zu kommunizieren. Die Schnittstelle 176 kann darüber hinaus eine oder mehrere Netzwerkschnittstellen aufweisen, um mit Technikern zu kommunizieren, und/oder mit einer oder mehreren Speicherschnittstellen, zum Anschluss an Speichereinrichtungen, beispielsweise an das Speichergerät 178.

Das Speichergerät 178 kann jede geeignete Art einer Speichereinrichtung sein, einschließlich von Speichergeräten mit direktem Zugriff, beispielsweise Festplattenlaufwerken, Flash-Systemen, Diskettenlaufwerken und CD-Laufwerken. Bei einem Beispiel weist das Speichergerät 178 ein Programmprodukt auf, von welchem der Speicher 174 ein Programm 182 empfangen kann, das ein oder mehrere Beispiele für einen oder mehrere Prozesse gemäß der vorliegenden Offenbarung ausführen kann. Bei einem anderen Beispiel kann das Programmprodukt direkt in dem Speicher 174 und/oder einer Diskette (beispielsweise der Diskette 186) gespeichert sein oder kann auf andere Art und Weise hierdurch auf es zugegriffen werden, wie beispielsweise nachstehend erläutert.

Der Bus 180 kann als jede geeignete physikalische oder logische Einrichtung zum Verbinden von Computersystemen und -komponenten ausgebildet sein. Dies umfasst, ist jedoch nicht hierauf beschränkt, direkt hartverdrahtete Verbindungen, Faseroptik, Infrarot- und Drahtlos-Bustechniken. Im Betrieb ist das Programm 182 im Speicher 174 gespeichert und wird von dem Prozessor 172 ausgeführt.

Es wird darauf hingewiesen, dass zwar dieses Beispiel im Zusammenhang eines umfassend funktionierenden Computersystems beschrieben wird, jedoch Fachleute auf diesem Gebiet erkennen werden, dass die Mechanismen der vorliegenden Offenbarung auch als ein Programmprodukt vertrieben werden können, mit einem oder mehreren Arten nicht-flüchtiger, computerlesbarer Signalträgermedien, die dazu verwendet werden, das Programm und dessen Befehle zu speichern, und deren Verteilung auszuführen, beispielsweise als ein nicht-flüchtiges computerlesbares Medium, welches das Programm enthält, und Computerbefehle enthält, die in ihm gespeichert sind, um einen Computerprozessor (beispielsweise dem Prozessor 172) dazu zu veranlassen, das Programm durchzuführen und auszuführen. Ein derartiges Computerprodukt kann verschiedene Arten annehmen, und die vorliegende Offenbarung gilt ebenso, unabhängig von der speziellen Art der computerlesbaren Signalträgermedien, welche zur Ausführung der Verteilung eingesetzt werden. Beispiele für Signalträgermedien umfassen: Aufzeichnungsmedien, wie etwa Disketten, Festplattenlaufwerke, Speicherkarten und optische Disketten, und Übertragungsmedien wie digitale und analoge Kommunikationsverbindungen. Es wird darauf hingewiesen, dass auch Cloud-basierende Speicher- und/oder andere Verfahren bei bestimmten Beispielen eingesetzt werden können. Ebenso wird darauf hingewiesen, dass das Computersystem der Steuerung 107 auch anders ausgebildet sein als das in 2 dargestellte Beispiel, beispielsweise in der Hinsicht, dass das Computersystem der Steuerung 107 mit einem oder mehreren entfernten Computersystemen und/oder anderen Steuersystemen gekoppelt sein kann, oder diese benützen kann.

Die Mitteilungseinheit 108 ist mit der Steuerung 107 gekoppelt, und sorgt für Mittellungen an den Fahrer des Fahrzeugs 12. Bei bestimmten Beispielen stellt die Mitteilungseinheit 108 Mitteilungen hörbar, visuell, haptisch, und/oder auf andere Art und Weise dem Fahrer zur Verfügung, mit Information in Bezug auf die festgestellten Eigenschaften der Umgebung, den Ort des Sende-/Empfangsgeräts 101 (beispielsweise Mobiltelefon oder Schlüsselanhänger), und/oder in Bezug auf Aktionen auf Grundlage dieser Feststellungen (beispielsweise weil das Fahrzeug nicht startet, da das Sende-/Empfangsgerät sich außerhalb des Fahrzeugs befindet, usw.), unter anderen möglichen Mitteilungen.

Zwar werden die Komponenten des Steuersystems 102 (einschließlich des Sensor-Arrays 104, der Steuerung 107, und der Mitteilungseinheit 108) so dargestellt, dass sie einen Teil desselben Systems bilden, jedoch wird darauf hingewiesen, dass bei bestimmten Beispielen diese Ausstattungsmerkmale zwei oder mehr Systeme aufweisen können. Darüber hinaus kann bei verschiedenen Beispielen das Steuersystem 102 sämtliche verschiedene andere Fahrzeugeinrichtungen und -systeme aufweisen, einen Teil von diesen bilden, und/oder mit diesen gekoppelt sein, beispielsweise in Bezug unter anderem auf die Aktuatorbaugruppe 120, das elektronische Steuersystem 118, und/oder ein oder mehrere Systeme des Fahrzeugs 12.

3 ist ein Flussdiagramm eines Prozesses 300 zur Bestimmung und Implementierung einer Umgebung, in welcher sich ein Fahrzeug befindet, gemäß einer beispielhaften Ausführungsform. Der Prozess 300 kann im Zusammenhang mit dem Fahrzeug 12 und dem Kommunikationssystem 12 der 1 und 2 und deren Komponenten verwendet werden, gemäß einer beispielhaften Ausführungsform. Der Prozess 300 wird nachstehend genauer in Bezug auf die 46 erläutert, welche Darstellungen für Implementierungen zeigen, welche das Fahrzeug 12 der 1 und 2 umfassen, das innerhalb seiner Umgebung dargestellt ist, während der Prozess 300 gemäß 3 ausgeführt wird, gemäß beispielhaften Ausführungsformen.

Wie in 3 dargestellt, beginnt bei verschiedenen Ausführungsformen der Prozess 300 in Schritt 302. Weiterhin kann bei verschiedenen Ausführungsformen der Prozess 300 zwei Stufen aufweisen. In einer ersten Stufe 303 werden Schritte vor einem momentanen Fahrzeug-Fahrtzyklus (beispielsweise Zündzyklus) durchgeführt, einschließlich der Sammlung und Speicherung historischer Daten. In einer zweiten Stufe 304 werden Schritte während eines momentanen Fahrzeug-Fahrtzyklus (beispielsweise Zündzyklus) des Fahrzeugs durchgeführt. Es wird darauf hingewiesen, dass bei bestimmten Ausführungsformen die Schritte der ersten Stufe 303 und der zweiten Stufe 304 insgesamt oder teilweise in demselben Fahrzeug und/oder durch dieses durchgeführt werden können (beispielsweise Fahrzeug 12 der 1 und 2). Es wird weiterhin darauf hingewiesen, dass bei bestimmten anderen Ausführungsformen die Schritte der ersten Stufe 303 durch ein oder mehrere unterschiedliche Fahrzeuge (beispielsweise Versuchsfahrzeuge) durchgeführt werden können, die sich vom Fahrzeug 12 unterscheiden, und dass die Schritte der zweiten Stufe 304 durch das Versuchsfahrzeug 12 der 1 und 2 durchgeführt werden können (bei derartigen Ausführungsformen kann das Fahrzeug 12 bereits die Ergebnisse haben, die von der ersten Stufe 303 herrühren, und im Speicher 174 des Fahrzeugs 12 gespeichert sind, und kann der Prozess 300 für das Fahrzeug 12 während eines momentanen Fahrzeug-Fahrvorgangs mit dem Schritt 314 beginnen, bei bestimmten Ausführungsformen).

In Schritt 306 beginnt eine Datensammelstufe. Als Teil der Datensammelstufe werden Daten von einem Versuchsfahrzeug oder mehreren Versuchsfahrzeugen gesammelt, an verschiedenen, unterschiedlichen, bekannten Umgebungen, in Schritt 308.

Bei verschiedenen Ausführungsformen werden während des Schrittes 308 Signale ausgesendet und empfangen, von den Versuchsfahrzeugen, in Bezug auf unterschiedliche Umgebungen, welche zum Beispiel umfassen: (i) ein Fahrzeug, das sich an einem offenen Parkplatz befindet (beispielsweise ohne Wände- oder andere Fahrzeuge auf beiden Seiten); (ii) ein Fahrzeug, das neben einer Wand an einer Seite und einem offenen Raum auf der anderen Seite geparkt ist; (iii) ein Fahrzeug, das zwischen zwei Wänden geparkt ist; (iv) ein Fahrzeug, das zwischen einer Wand an einer Seite und einem anderen Fahrzeug an der anderen Seite geparkt ist; (v) ein Fahrzeug, das zwischen zwei anderen Fahrzeugen geparkt ist, und so weiter. Weiterhin werden bei verschiedenen Ausführungsformen Signale von den Versuchsfahrzeugen über einen oder mehrere Sendesensoren ausgesandt, und werden Rücksignale über einen oder mehrere Empfangssensoren empfangen, nachdem sie von einer oder mehreren Wänden, anderen Fahrzeugen, und/oder anderen Objekten reflektiert wurden, die sich in der Nähe des Versuchsfahrzeugs befinden, wobei jeweils in Bezug auf das Versuchsfahrzeug bekannt ist, dass es sich in einer bestimmten Art einer Umgebung befindet (beispielsweise in einer der beispielhaften Umgebungen, die voranstehend angegeben wurden).

Weiterhin entsprechen bei bestimmten Ausführungsformen die Signale Funksignalen von einem Radiosystem des Versuchsfahrzeugs. Darüber hinaus werden bei verschiedenen Ausführungsformen Parameter in Bezug auf die Rücksignale gemessen, die vom Versuchsfahrzeug empfangen werden. Bei einer Ausführungsform wird die Signalstärke (beispielsweise auch üblicherweise als ”Empfangssignal-Stärkenindikator” oder ”RSSI” bezeichnet) gemessen und/oder auf andere Art und Weise bestimmt, bei den Rücksignalen in Bezug auf jede der Umgebungen, in welchen sich das Versuchsfahrzeug während der Datensammelstufe befindet. Bei bestimmten Ausführungsformen wird die Signalstärke von einem oder mehreren Geräten berichtet, beispielsweise von einem Schlüsselanhänger, einem Mobiltelefon, und/oder einem anderen elektronischen Gerät, und/oder wird dadurch gemessen, dass Sensoren des Fahrzeugs empfangen und/oder bestimmt werden, über den Prozessor, auf Grundlage von Daten oder Information, die hieraus erhalten werden. Bei verschiedenen anderen Ausführungsformen können auch ein Parameter oder mehrere Parameter der Rücksignale (beispielsweise der empfangenen Signale) gemessen werden, beispielsweise eine Phase der Rücksignale, eine Frequenz der Rücksignale, und/oder ein Zeitpunkt (beispielsweise ein vergangener Zeitraum, ein mittlerer verlaufender Zeitraum, und dergleichen, zwischen den ausgesendeten Signalen und den Rücksignalen, und/oder ein verlaufender Zeitraum, ein mittlerer verlaufender Zeitraum, und dergleichen, zwischen unterschiedlichen Rücksignalen), in Bezug auf die Rücksignale.

Wie voranstehend erwähnt, können bei bestimmten Ausführungsformen die Versuchsfahrzeuge das Fahrzeug 12 der 1 und 2 aufweisen (beispielsweise das Fahrzeug, in welchem die zweite Stufe 304 des Prozesses 300 schließlich implementiert werden wird). Weiterhin können, wie voranstehend erwähnt, bei bestimmten Ausführungsformen die Versuchsfahrzeuge sich von dem Fahrzeug 12 unterscheiden, in welchem die zweite Stufe 304 des Prozesses 300 schließlich implementiert werden wird (welches jedoch immer noch ähnliche Merkmale wie das Fahrzeug 12 aufweisen kann, das in den 1 und 2 dargestellt ist).

Bei verschiedenen Ausführungsformen wird der Datensammelschritt 308 mehrfach durchgeführt, vorzugsweise durchgehend, jeweils bei vielen unterschiedlichen Arten von Umgebungen (beispielsweise jenen, die voranstehend erwähnt wurden), und werden Mittelwerte für jede Art einer Umgebung in Schritt 310 bestimmt. Beispielsweise werden bei bestimmten Ausführungsformen gemittelte Signalstärkewerte (beispielsweise sich ändernde gemittelte Signalstärkewerte, bei einer Ausführungsform) für jede der unterschiedlichen Arten von Umgebungen bestimmt. Bei bestimmten Ausführungsformen werden Muster der mittleren Stärke von Signalwerten (beispielsweise die Stärke von Signalwerten für unterschiedliche Sensoren 104, die sich an unterschiedlichen Teilen des Fahrzeugs 12 befinden) für jede bestimmte Art einer Umgebung bestimmt. Weiterhin können auch bei verschiedenen Ausführungsformen Mittelwerte und/oder Muster von Mittelwerten eines oder mehrerer anderer Parameter der Rücksignale (beispielsweise Phase, Frequenz, und/oder Zeitpunkt der Rücksignale) für jede spezielle Art einer Umgebung bestimmt werden.

Die Ergebnisse der Datensammlung werden im Speicher in Schritt 312 gespeichert. Bei bestimmten Ausführungsformen werden die Mittelwerte für jede Art einer Umgebung in dem Speicher 174 des Fahrzeugs 12 der 1 und 2 als gespeicherte Werte 184 gespeichert, zum nachfolgenden Nachschlagen während eines momentanen Fahrzeug-Fahrtzyklus des Fahrzeugs 12 während der zweiten Stufe 304 des Prozesses 300, wie dies voranstehend geschildert wurde. Beispielsweise werden bei bestimmten Ausführungsformen die gemittelten Signalstärkewerte (und/oder gemittelte Werte der Phase, Frequenz, des Zeitpunkts, und/oder anderer Parameterwerte) für jede der unterschiedlichen Arten von Umgebungen im Speicher gespeichert. Weiterhin werden bei bestimmten Ausführungsformen, wobei dies ein zusätzliches Beispiel darstellt, Muster der gemittelten Stärke von Signalwerten (beispielsweise Stärke von Signalwerten für unterschiedliche Sensoren 104, die sich an unterschiedlichen Teilen des Fahrzeugs 12 befinden) und/oder Muster anderer gemittelter Parameterwerte (beispielsweise Phase, Frequenz, Zeitpunkt, und/oder anderer Parameterwerte) für jede spezielle Art einer Umgebung in einem Speicher gespeichert.

Wie wiederum aus 3 hervorgeht, beginnt bei bestimmten Ausführungsformen die zweite Stufe 304 des Prozesses 300 während eines momentanen Fahrtzyklus des Fahrzeugs (beispielsweise während eines momentanen Zündzyklus) bei dem Fahrzeug 12 der 1 und 2 in Schritt 314. Bei einer Ausführungsform wird, sobald der momentane Fahrzeug-Fahrtzyklus beginnt (beispielsweise sobald ein Motor des Fahrzeugs 12 gestartet wird, sich ein Insasse nähert, oder in das Fahrzeug 12 hineingelangt,) eine Startanforderung empfangen (beispielsweise über einen Schlüssel, einen Druckknopf, einen Schlüsselanhänger, oder dergleichen), das Steuersystem 102 in Schritt 316 initialisiert. Bei einer Ausführungsform wird das Steuersystem 102 über den Prozessor 172 von 1 initialisiert.

Signale werden von dem Fahrzeug in Schritt 318 ausgesandt. Bei verschiedenen Ausführungsformen werden die ausgesandten Signale weg von dem Fahrzeug 12 über die Sendesensoren 105 von 2 ausgesandt. Weiterhin umfassen bei einer Ausführungsform die Signale Funksignale eines Radiosystems des Fahrzeugs 12. Dies kann allerdings bei anderen Ausführungsformen anders sein.

Daraufhin werden Signale in Schritt 320 empfangen. Bei verschiedenen Ausführungsformen werden Rücksignale am Fahrzeug 12 über die Empfangssensoren 106 von 2 empfangen. Weiterhin umfassen bei einer Ausführungsform die Rücksignale Radiosignale (Funksignale). Dies kann allerdings bei anderen Ausführungsformen anders sein.

In Schritt 322 werden ein oder mehrere Signalparameter identifiziert, gemessen und/oder bestimmt. So werden beispielsweise bei einer Ausführungsform Signalstärkenwerte (und/oder andere Parameterwerte, etwa Phase, Frequenz, und/oder Zeitpunkt) identifiziert, gemessen, und/oder bestimmt, in Bezug auf die Rücksignale. Weiterhin werden bei bestimmten Ausführungsformen Muster von Signalstärkewerten (beispielsweise die Stärke von Signalwerten für unterschiedliche Sensoren 104, die sich an unterschiedlichen Teilen des Fahrzeugs 12 befinden) und/oder anderer Parameterwerte (beispielsweise Phase, Frequenz, und/oder Zeitpunkt) in Bezug auf die Rücksignale bestimmt. Bei bestimmten Ausführungsformen werden die Signalparameter durch die Sendesensoren (selbst) 105 von 2 gemessen. Bei bestimmten Ausführungsformen werden die Signalparameter identifiziert und/oder bestimmt durch den Prozessor 172 von 2, auf Grundlage von Information und/oder Daten, die über die Sendesensoren 105 bereitgestellt werden, und/oder welche von einem oder mehreren Geräten berichtet werden, beispielsweise vom Nutzer-Sendeempfangsgerät 101 (beispielsweise einem Schlüsselanhänger, einem Mobiltelefon, und/oder einem anderen Elektronikgerät).

Die Signalparameter werden mit historischen Daten in Schritt 324 verglichen. Bei bestimmten Ausführungsformen werden die Signalparameter des Schrittes 322 mit jeweiligen Signalparametern von den historischen Daten aus dem Speicher 174 von 2 verglichen (also basierend auf den Datensammlungsschritten und zugehörigen Schritten 306 bis 312, die voranstehend erläutert wurden). So werden beispielsweise bei bestimmten Ausführungsformen die Signalstärken und/oder Signalstärkemuster (beispielsweise die Signalstärke, wie sie in Bezug auf Empfangssensoren 106 an unterschiedlichen Orten des Fahrzeugs 12 gemessen und/oder bestimmt wird) und/oder anderer Parameterwerte (beispielsweise Phase, Frequenz, und/oder Zeitpunkt) mit den gespeicherten Signalstärken und/oder Signalstärkemustern verglichen (und/oder mit gespeicherten Werten und/oder Mustern anderer Parameter), in Bezug auf die verschiedenen Umgebungen auf Grundlage der historischen Daten. Bei bestimmten Ausführungsformen wird der Vergleich durch den Prozessor 172 von 2 unter Verwendung der historischen Daten durchgeführt, die in dem Speicher 174 von 2 gespeichert sind, als dessen gespeicherte Werte 184.

Eine Umgebung des Fahrzeugs 12 wird in Schritt 326 bestimmt. Bei bestimmten Ausführungsformen wird die Umgebung, in welcher sich das Fahrzeug 12 befindet, durch den Prozessor 172 von 2 auf Grundlage des Vergleichs in Schritt 324 bestimmt. So wird beispielsweise bei bestimmten Ausführungsformen während des Schrittes 326 festgestellt, welche Umgebung oder welche Umgebungen in Bezug auf die historischen Daten aufgezeichnete Parameterwerte aufweisen (beispielsweise Signalstärke, und/oder Signalstärkemuster, beispielsweise an unterschiedlichen Orten des Fahrzeugs 12, und/oder andere Parameterwerte wie etwa Phase, Frequenz, Zeitpunkt, und/oder Muster in diesem Zusammenhang), bei den historischen Daten des Schritts 312, und wird festgestellt, ob sie am ähnlichsten in Bezug auf die Signalparameter des Schrittes 322 sind, entsprechend dem Vergleich in Schritt 324.

Bei bestimmten Ausführungsformen erfolgt diese Bestimmung durch den Prozessor 172 von 2 in Bezug auf verschiedene unterschiedliche mögliche Umgebungen, beispielsweise (i) ein Fahrzeug, das an einem offenen Ort geparkt ist (beispielsweise ohne Wände oder ein anderes Fahrzeug auf jeder Seite); (ii) ein Fahrzeug, das neben einer Wand an einer Seite und mit einem offenen Raum an der anderen Seite geparkt ist; (iii) ein Fahrzeug, das zwischen zwei Wänden geparkt ist, (iv) ein Fahrzeug, das zwischen einer Wand an einer Seite und einem anderen Fahrzeug an der anderen Seite geparkt ist; (v) ein Fahrzeug, das zwischen zwei anderen Fahrzeugen geparkt ist, und so weiter.

Bei bestimmten Ausführungsformen wird die Umgebung an den Passagier oder andere Benutzer berichtet (beispielsweise über die Mitteilungseinheit 108 von 2) und/oder erfolgt eine Übertragung an den Benutzer-Sendeempfänger 101, etwa ein Smartphone und/oder ein anderes Elektronikgerät oder einen anderen Dienst für den Benutzer), entsprechend Instruktionen, die von dem Prozessor 172 von 2 zur Verfügung gestellt werden.

Ein Ort des Fahrzeugs 12 wird in Schritt 328 bestimmt. Bei bestimmten Ausführungsformen wird der Ort des Fahrzeugs 12 durch den Prozessor 172 von 2 auf Grundlage der Rücksignale des Schrittes 320, der Signalparameter des Schrittes 322, und des Vergleichs des Schrittes 324 festgestellt. Beispielsweise wird bei bestimmten Ausführungsformen die Charakterisierung der Umgebung dazu eingesetzt, einen Algorithmus zu kalibrieren, der dazu eingesetzt wird, einen Ort eines Sende-/Empfangsgeräts eines Benutzers zu bestimmen (beispielsweise eines Fahrers), des Fahrzeugs, etwa ein Zellulär-Telefon oder einen Schlüsselanhänger (beispielsweise beruhend darauf, ob Wände, Fahrzeuge, und/oder andere Objekte in der Nähe des Fahrzeugs 12 vorhanden sind, und falls ja, auf welcher Seite des Fahrzeugs 12 sich die Objekte befinden, und so weiter).

Bei bestimmten Ausführungsformen werden dieselben Sensoren wie jene, die zum Aussenden und Empfangen der Signale beim Identifizieren der Umgebung eingesetzt wurden, nachfolgend dazu eingesetzt, den Ort des Sende-/Empfangsgeräts zu identifizieren. Bei verschiedenen Ausführungsformen senden die Sendesensoren gleiche Signale an das Sende-/Empfangsgerät aus, und empfangen die empfangenden Sensoren Rücksignale von dem Sende-/Empfangsgerät. Weiterhin werden bei bestimmten Ausführungsformen dieselben Signale dazu verwendet, die Umgebung zu identifizieren, um das Sende-/Empfangsgerät zu lokalisieren. Die Kalibrierung des Algorithmus (auf Grundlage der festgestellten Umgebung) wird dazu eingesetzt, die Rücksignale zu interpretieren, die über die Fahrzeugsensoren von dem Sende-/Empfangsgerät empfangen werden. So kann beispielsweise auf Grundlage der Identifizierung einer Wand, eines anderen Fahrzeugs oder eines oder mehrerer anderer Objekte, und/oder anderer Ausstattungsmerkmale der Umgebung, der Prozessor seine Interpretation und Analyse der Rücksignale (und deren Signalstärke, Phase, Frequenz, und Zeitpunkt) von dem Sende-/Empfangsgerät verbessern (beispielsweise durch Kenntnis dessen, was von den Signalen und ihrer Stärke, Phase, Frequenz, ihrem Zeitpunkt, und so weiter zu erwarten ist, nach Reflexion weg von einer Wand, oder einem anderen Objekt, und so weiter).

Einstellungen werden in Schritt 330 festgelegt. Bei bestimmten Ausführungsformen kann eine Einstellung oder können mehrere Einstellungen, für den Betriebsablauf eines oder mehrerer Fahrzeugsysteme auf Grundlage der Umgebung bestimmt werden. So umfasst beispielsweise bei bestimmten Ausführungsformen die Einstellung eine Kalibrierung für ein oder mehrere Fahrzeugsysteme. Weiterhin umfasst bei bestimmten Ausführungsformen die Einstellung einen Korrekturfaktor für eine Kalibrierung für ein oder mehrere Fahrzeugsysteme. Bei bestimmten Ausführungsformen können sich derartige Kalibrierungen und Korrekturfaktoren beziehen auf (wobei sie nicht hierauf beschränkt sind) Einstellungen für die Signale, die von den sendenden Sensoren 105 (beispielsweise des Schrittes 318) ausgesandt werden, wobei beispielsweise hierbei Deltas oder Änderungen der Signalstärke (beispielsweise RSSI), Flugzeit (ToF), Frequenz- oder Phasenverschiebung, Zeitpunkt, und dergleichen der ausgesendeten Signale beteiligt sind.

Die Einstellungen werden dann in Schritt 332 implementiert. Bei verschiedenen Ausführungsformen werden die Einstellungen des Schrittes 330 entsprechend Befehlen implementiert, die von dem Prozessor 172 von 2 für ein oder mehrere Fahrzeugsysteme oder Komponenten von diesen zur Verfügung gestellt werden. Beispielsweise können in Bezug auf die voranstehend geschilderten Beispiele in Bezug auf Änderungen der Signale, die durch die sendenden Sensoren 105 von 2 ausgesandt werden, bei verschiedenen Ausführungsformen die Einstellungen durch die sendenden Sensoren 105 entsprechend Befehlen implementiert werden, die hierfür durch den Prozessor 172 zur Verfügung gestellt werden.

Die historischen Daten werden in Schritt 334 aktualisiert. Bei einer Ausführungsform aktualisiert der Prozessor 172 von 1 die historischen Daten, die in dem Speicher 174 gespeichert sind, als dessen gespeicherte Werte 184, auf Grundlage der Festlegungen und Einstellungen der Schritte 326332. Bei bestimmten Ausführungsformen werden die historischen Daten aktualisiert, nachdem eine Bestimmung (beispielsweise von dem Benutzer) in der Hinsicht empfangen wurde, ob die Bestimmung der Umgebung in Schritt 326 korrekt ist.

Bei verschiedenen Ausführungsformen endet dann der Prozess 300 in Schritt 336 (zum Beispiel am Ende des Fahrtzyklus des Fahrzeugs).

46 zeigen Darstellungen von Implementierungen, die das Fahrzeug 12 der 1 und 2 enthalten, das in seiner Umgebung dargestellt ist, während der Prozess 300 von 3 ausgeführt wird, gemäß beispielhaften Ausführungsformen. Im Einzelnen zeigt 4 das Fahrzeug 12 in einer ersten Umgebung, in welcher eine Wand 406 in der Nähe einer Passagierseite des Fahrzeugs 12 vorhanden ist, und ein offener Raum 402 in der Nähe einer Fahrerseite des Fahrzeugs 12 vorhanden ist. Die 5 und 6 zeigen beide das Fahrzeug 12 in einer zweiten Umgebung, in welcher Wände 406 in der Nähe der Passagierseite des Fahrzeugs 12 und hinter dem Fahrzeug 12 angeordnet sind, und ein anderes Fahrzeug 407 in der Nähe der Fahrerseite des Fahrzeugs 12 vorhanden ist. Weiterhin ist ein Benutzer-Sendeempfänger 101 (beispielsweise ein Schlüsselanhänger oder Mobiltelefon) in den 4 und 5 dargestellt.

In jeder der 46 sind Sensoren 104 (einschließlich sendender Sensoren 105 und empfangender Sensoren 106, bei einer Ausführungsform) an verschiedenen Orten auf der Karosserie 114 des Fahrzeugs 12 vorgesehen, beispielsweise auf dem Dach, nahe der Vorderseite der Fahrerseite, nahe der Hinterseite der Fahrerseite, nahe der Vorderseite der Passagierseite, und nahe der Hinterseite der Passagierseite des Fahrzeugs 12.

Wie in den 46 gezeigt, senden verschiedene der Sensoren 104 ausgesandte Signale 408 aus, welche durch Objekte abgelenkt werden, beispielsweise die Wände 406 und das andere Fahrzeug 407. Weiterhin empfangen, wie in den 46 gezeigt ist, verschiedene der Sensoren 104 Rücksignale 409 nach Ablenkung durch die Wände 406 und das andere Fahrzeug 407.

Ähnlich wie voranstehend erläutert werden die Analyse der Rücksignale 409 und der Vergleich von Parametern der Rücksignale 409 (beispielsweise Signalstärke und/oder Muster der Signalstärke, und/oder andere Parameterwerte, etwa Phase, Frequenz, Zeitpunkt, und/oder zugehörige Muster) mit den historischen Daten, die im Speicher gespeichert sind, dazu eingesetzt, die Art der Umgebung zu bestimmen, in welcher sich das Fahrzeug 12 momentan befindet (beispielsweise eine Umgebung, die eine Wand 406 an der Passagierseite aufweist, wobei der Rest der Umgebung ein offener Raum 402 ist, wie im Falle von 4; oder eine Umgebung, welche Wände 406 an das Passagierseite und hinter dem Fahrzeug 12 aufweist, und ein anderes Fahrzeug 407 auf der Fahrerseite des Fahrzeugs 12, wie im Falle der 5 und 6). Weiterhin werden auch, ähnlich wie voranstehend erläutert, die ausgesendeten Signale 408 und die Rücksignale 409 zusammen mit der Charakterisierung der Umgebung, welche das Fahrzeug 12 umgibt, zur verbesserten Lokalisierung des Sendeempfängers oder -geräts 101 des Benutzers verwendet.

Daher kann bei verschiedenen Ausführungsformen, insbesondere deswegen, da der Prozess 300 (insbesondere die Schritte der zweiten Stufe 304) mit ausreichender Häufigkeit durchgeführt wird, das Fahrzeug 12 sich schnell an Änderungen der Umgebung anpassen, und auf derartige dynamische Änderungen reagieren, etwa andere Fahrzeuge oder Gruppen von Menschen, die vorbeigehen. Bei einer Ausführungsform werden die Schritte der zweiten Stufe 304 wiederholt und durchgehend während des gesamten momentanen Fahrtzyklus des Fahrzeugs 12 durchgeführt. Weiterhin können bei verschiedenen Ausführungsformen die Einstellungen dabei helfen, Systemfehler zu verringern oder auszuschalten, die andernfalls auftreten könnten, falls diese Änderungen der das Fahrzeug 12 umgebenden Umgebung nicht berücksichtigt werden.

Die offenbarten Verfahren und Systeme können beispielsweise dazu nützlich sein, eine Lösung aufzufinden, bei minimalem Kostenaufwand (beispielsweise eine Software-Lösung, die keine zusätzliche Hardware benötigt, bei einer Ausführungsform), die zu einem technologischen Durchbruch in Hinsicht auf den Versuch führen kann, Passivzugangs-Passivstart-Systeme (PEPS), einschließlich nieder-energetischer Passivzugangs-Passivstart-Systeme mit Bluetooth (BLE PEPS) in Bezug auf die Genauigkeit der Lokalisierung anzupassen an herkömmliche niederfrequente Passivzugangs-Passivstart-Systeme (LF PEPS).

Gemäß den voranstehenden Ausführungen setzt bei bestimmten Ausführungsformen das Fahrzeug Sensoren ein, die Signale an die Umgebung aussenden, wobei Rücksignale über Sensoren des Fahrzeugs empfangen werden. Auf Grundlage der Rücksignale und der zugehörigen Parameter (beispielsweise Signalstärke, Phase, Frequenz, und Zeitpunkt) führt das Fahrzeug (beispielsweise ein Prozessor von diesem) Bestimmungen in Bezug auf die Umgebung des Fahrzeugs durch. So stellt beispielsweise bei einem Beispiel der Prozessor fest, dass die Umgebung eine Wand entlang der gesamten Passagierseite des Fahrzeugs aufweist, und ein anderes Fahrzeug oder ein anderes Objekt nahe der überwiegenden Länge des Fahrzeugs an der Fahrerseite des Fahrzeugs. Bei einer Ausführungsform senden Sensoren außerhalb des Fahrzeugs (beispielsweise sendende Sensoren) die Signale aus, wogegen Sensoren innerhalb des Fahrzeugs (beispielsweise empfangende Sensoren) die Signale empfangen (beispielsweise werden bei einem Beispiel die Signale, die ursprünglich von den sendenden Sensoren ausgesandt wurden, weg von einem oder mehreren Objekten in der Umgebung reflektiert, und werden dann über die empfangenden Sensoren innerhalb des Fahrzeugs empfangen). Weiterhin kann bei verschiedenen Ausführungsformen die Bestimmung der das Fahrzeug umgebenden Umgebung dazu beitragen, eine verbesserte Lokalisierung eines oder mehrerer Geräte zur Verfügung zu stellen, beispielsweise eines Schlüsselanhängers eines Benutzers des Fahrzeugs.

Weiterhin wird bei bestimmten Ausführungsformen die Identifizierung der Umgebung dynamisch eingestellt, über zusätzliches Aussenden und Empfangen von Signalen, beispielsweise periodisch und/oder kontinuierlich. Weiterhin wird bei bestimmten Ausführungsformen eine vollständige Identifizierung zur Feststellung der Umgebung durchgeführt, beispielsweise einschließlich einer Analyse von 360 Grad von Hindernissen in der Umgebung, welche das Fahrzeug umgibt.

Bei bestimmten Ausführungsformen werden kurzwellige Funksignale (beispielsweise Bluetooth) für die Identifizierung der Umgebung und den Ort des Sendeempfängers verwendet. Dies kann allerdings bei anderen Ausführungsformen anders sein. Weiterhin werden bei bestimmten Ausführungsformen Signale mit einer Wellenlänge von 2,4 GHz zur Verfügung gestellt, und/oder werden dazu verwendet, Eigenschaften der Umgebung zu bestimmen, welche Sendevorgänge mit 2,4 GHz (z. B. von einem Telefon) beeinflussen können.

Bei verschiedenen Ausführungsformen kann die verbesserte Lokalisierung des Sendeempfängers in verschiedenen unterschiedlichen Anwendungen genutzt werden. Weiterhin können bei einer Ausführungsform, bei welcher der Sendeempfänger für ein Passivzugangs- und/oder -startsystem des Fahrzeugs eingesetzt wird (wobei beispielsweise der Fahrer unbehindert eine Fahrzeugtür öffnen kann, in das Fahrzeug hineingelangen kann, und das Fahrzeug starten kann, ohne einen Schlüssel, unter der Voraussetzung, dass der Fahrer bzw. die Fahrerin sein/ihr Mobiltelefon in Besitz hat), die Türen verriegelt oder verschlossen bleiben, und/oder kann das Starten des Fahrzeugs nicht zugelassen werden, wenn sich das Sende-/Empfangsgerät außerhalb des Fahrzeugs befindet (beispielsweise sogar dann, wenn sich das Sende-/Empfangsgerät in der Nähe des Fahrzeugs befindet, z. B. wenn der Fahrer Kraftstoff in das Fahrzeug einfüllt). Bei einer anderen Ausführungsform kann eine einzelne Tür entriegelt oder geöffnet werden, jedoch nur jene Tür in der Nähe des Fahrers und seines Mobiltelefons oder anderen Sendeempfängers, bei anderen Ausführungsformen. Die verbesserten Lokalisierungsverfahren können auch im Zusammenhang mit anderen Fahrzeug-Ausstattungsmerkmalen eingesetzt werden, beispielsweise beim autonomen Fahren.

Weiterhin werden, wie voranstehend erläutert, bei verschiedenen Ausführungsformen Signale zum Identifizieren oder ”Lernen” der Umgebung verwendet, welche ein Fahrzeug umgibt. Bei bestimmten Ausführungsformen wird die Umgebung oder wird das Lernen der Umgebung unter Bedingungen mit Mehrwegstörungen eingesetzt, und werden Kalibrierungen für ein Lokalisierungssystem für das Fahrzeug oder ein Gerät (beispielsweise das Mobiltelefon eines Benutzers oder ein anderer Sendeempfänger) dynamisch eingestellt, entsprechend den Bestimmungen, welche die das Fahrzeug umgebende Umgebung betreffen, beispielsweise zu dem Zweck, eine potentiell verbesserte Genauigkeit der Lokalisierung zu erreichen.

Weiterhin werden die folgenden Beispiele zur Verfügung gestellt, die zur einfacheren Bezugnahme nummeriert sind.

  • 1. Ein Verfahren, welches umfasst:
    Aussenden von Signalen von einem Fahrzeug;
    Empfangen von Rücksignalen an dem Fahrzeug, nachdem die ausgesandten Signale in Kontakt mit einem oder mehreren Objekten gelangt sind;
    Identifizieren eines oder mehrerer Parameter der Rücksignale;
    Vergleichen des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit historischen Daten, die in einem Speicher gespeichert sind; und
    Bestimmung einer Umgebung des Fahrzeugs, beruhend zumindest teilweise auf dem Vergleich des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit den historischen Daten.
  • 2. Verfahren gemäß 1, wobei weiterhin vorgesehen ist:
    Bestimmung eines Ortes eines Benutzer-Sendeempfängers auf Grundlage zumindest teilweise der Bestimmung der Umgebung.
  • 3. Verfahren nach Beispiel 1 oder 2, bei welchem:
    der Schritt der Identifizierung eines oder mehrerer Parameter umfasst, eine Signalstärke der Rücksignale zu identifizieren;
    der Schritt des Vergleichens eines oder mehrerer Parameter mit historischen Daten umfasst, die Signalstärke der Rücksignale mit den historischen Daten zu vergleichen, die in dem Speicher gespeichert sind; und
    der Schritt der Bestimmung einer Umgebung des Fahrzeugs umfasst, eine Umgebung des Fahrzeugs zu bestimmen, beruhend zumindest teilweise auf dem Vergleich der Signalstärke der Rücksignale mit den historischen Daten, die in dem Speicher gespeichert sind.
  • 4. Verfahren nach einem der voranstehenden Beispiele, bei welchem:
    der Schritt der Identifizierung eines oder mehrerer Parameter das Identifizieren einer Phase der Rücksignale umfasst;
    der Schritt des Vergleichens des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit historischen Daten umfasst, die Phase der Rücksignale mit den historischen Daten zu vergleichen, die in dem Speicher gespeichert sind; und
    der Schritt der Bestimmung einer Umgebung des Fahrzeugs umfasst, eine Umgebung des Fahrzeugs zu bestimmen, beruhend zumindest teilweise auf dem Vergleich der Phase der Rücksignale mit den historischen Daten, die in dem Speicher gespeichert sind.
  • 5. Verfahren nach einem der voranstehenden Beispiele, bei welchem:
    der Schritt des Identifizierens eines oder mehrerer Parameter umfasst, eine Frequenz der Rücksignale zu identifizieren;
    der Schritt des Vergleichens des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit historischen Daten umfasst, die Frequenz der Rücksignale mit den historischen Daten zu vergleichen, die in dem Speicher gespeichert sind; und
    der Schritt der Bestimmung einer Umgebung des Fahrzeugs umfasst, eine Umgebung des Fahrzeugs zu bestimmen, beruhend zumindest teilweise auf dem Vergleich der Frequenz der Rücksignale mit den historischen Daten, die in dem Speicher gespeichert sind.
  • 6. Verfahren nach einem der voranstehenden Beispiele, bei welchem:
    der Schritt des Identifizierens eines oder mehrerer Parameter umfasst, einen Zeitpunkt der Rücksignale zu identifizieren;
    der Schritt des Vergleichens des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit historischen Daten umfasst, den Zeitpunkt der Rücksignale mit den historischen Daten zu vergleichen, die in dem Speicher gespeichert sind; und
    der Schritt der Bestimmung einer Umgebung des Fahrzeugs umfasst, eine Umgebung des Fahrzeugs zu bestimmen, beruhend zumindest teilweise auf dem Vergleich des Zeitpunkts des Rücksignals mit den historischen Daten, die in dem Speicher gespeichert sind.
  • 7. Verfahren nach einem der voranstehenden Beispiele, bei welchem zur Umgebung gehört, ob ein oder mehrere Objekte oder Sperren sich in der Nähe des Fahrzeugs befinden.
  • 8. Verfahren nach einem der voranstehenden Beispiele, bei welchem die historischen Daten die Daten eines oder mehrerer Parameter gesammelter Daten für ein Versuchsfahrzeug umfassen, vor einem momentanen Fahrtzyklus des Fahrzeugs, aufgenommen, während sich das Versuchsfahrzeug an mehreren bekannten Umgebungen aufhielt.
  • 9. Verfahren nach einem der voranstehenden Beispiele, welches weiterhin umfasst:
    Bereitstellung einer Einstellung für ein oder mehrere Fahrzeugsysteme, beruhend zumindest teilweise auf der Umgebung.
  • 10. Verfahren nach Beispiel 9, bei welchem die Bereitstellung der Einstellung umfasst: Auswahl einer Kalibrierung für ein oder mehrere Fahrzeugsysteme, beruhend zumindest teilweise auf der Umgebung.
  • 11. Verfahren nach Beispiel 9 oder 10, bei welchem die Bereitstellung der Einstellung umfasst:
    Bereitstellung eines Korrekturfaktors für eine Kalibrierung für ein oder mehrere Fahrzeugsysteme, beruhend zumindest teilweise auf der Umgebung.
  • 12. Verfahren nach einem der voranstehenden Beispiele, welches weiterhin umfasst:
    Aktualisieren der historischen Daten, beruhend zumindest teilweise auf dem Vergleich des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit den historischen Daten.
  • 13. System, welches aufweist:
    mehrere Sensoren, die dazu ausgebildet sind, dass sie zumindest erleichtern
    das Aussenden von Signalen von einem Fahrzeug; und
    das Empfangen von Rücksignalen an dem Fahrzeug, nachdem die ausgesandten Signale in Kontakt mit einem oder mehreren Objekten gelangt sind; und
    einen Prozessor, der mit den mehreren Sensoren gekoppelt ist, und dazu ausgebildet ist, zumindest zu erleichtern:
    das Identifizieren eines oder mehrerer Parameter der Rücksignale;
    das Vergleichen des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit historischen Daten, die in einem Speicher gespeichert sind; und
    das Bestimmen einer Umgebung des Fahrzeugs, beruhend zumindest teilweise auf dem Vergleich des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit den historischen Daten.
  • 14. System nach Beispiel 13, bei welchem der Prozessor dazu ausgebildet ist, die Bestimmung eines Ortes eines Benutzer-Sendeempfängers auf Grundlage zumindest teilweise der Bestimmung der Umgebung zumindest zu erleichtern.
  • 15. System nach Beispiel 13 oder 14, bei welchem:
    die mehreren Sensoren dazu ausgebildet sind, die Identifizierung einer Signalstärke der Rücksignale zumindest zu erleichtern; und
    der Prozessor dazu ausgebildet ist, zumindest folgendes zu erleichtern:
    das Vergleichen der Signalstärke der Rücksignale mit den historischen Daten, die in dem Speicher gespeichert sind; und
    die Bestimmung einer Umgebung des Fahrzeugs, beruhend zumindest teilweise auf dem Vergleich der Signalstärke der Rücksignale mit den historischen Daten, die in dem Speicher gespeichert sind.
  • 16. System nach einem der Beispiele 13 bis 15, bei welchem:
    die mehreren Sensoren so ausgebildet sind, dass sie das Identifizieren einer Phase der Rücksignale zumindest erleichtern; und
    der Prozessor dazu ausgebildet ist, dass er zumindest folgendes erleichtert:
    das Vergleichen der Phase der Rücksignale mit den historischen Daten, die in dem Speicher gespeichert sind; und
    die Bestimmung einer Umgebung des Fahrzeugs, beruhend zumindest teilweise auf dem Vergleich der Phase der Rücksignale mit den historischen Daten, die in dem Speicher gespeichert sind.
  • 17. System nach einem der Beispiele 13 bis 16, bei welchem:
    die mehreren Sensoren dazu ausgebildet sind, das Identifizieren einer Frequenz der Rücksignale zumindest zu erleichtern; und
    der Prozessor so ausgebildet ist, dass er zumindest folgendes erleichtert:
    das Vergleichen der Frequenz der Rücksignale mit den historischen Daten, die in dem Speicher gespeichert sind; und
    die Bestimmung einer Umgebung des Fahrzeugs, beruhend zumindest teilweise auf dem Vergleich der Frequenz der Rücksignale mit den historischen Daten, die in dem Speicher gespeichert sind.
  • 18. System nach einem der Beispiele 13 bis 17, bei welchem:
    die mehreren Sensoren dazu ausgebildet sind, das Identifizieren eines Zeitpunkts der Rücksignale zumindest zu erleichtern; und
    der Prozessor dazu ausgebildet ist, zumindest folgendes zu erleichtern:
    das Vergleichen des Zeitpunkts der Rücksignale mit den historischen Daten, die in dem Speicher gespeichert sind; und
    die Bestimmung einer Umgebung des Fahrzeugs, beruhend zumindest teilweise auf dem Vergleich des Zeitpunkts der Rücksignale mit den historischen Daten, die in dem Speicher gespeichert sind.
  • 19. Fahrzeug, welches aufweist:
    eine Karosserie;
    mehrere Sensoren, die an Bord des Fahrzeugs angeordnet sind, und dazu ausgebildet sind, dass sie zumindest folgendes erleichtern:
    das Aussenden von Signalen von dem Fahrzeug; und
    das Empfangen von Rücksignalen an dem Fahrzeug, nachdem die ausgesandten Signale in Kontakt mit einem oder mehreren Objekten gelangt sind; und
    einen Prozessor, der an Bord des Fahrzeugs angeordnet ist, und mit den mehreren Sensoren gekoppelt ist, wobei der Prozessor dazu ausgebildet ist, dass er zumindest folgendes erleichtert:
    das Identifizieren eines oder mehrerer Parameter der Rücksignale;
    das Vergleichen des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit historischen Daten, die in einem Speicher gespeichert sind; und
    die Bestimmung einer Umgebung des Fahrzeugs, beruhend zumindest teilweise auf dem Vergleich des einen Parameters oder der mehreren Parameter mit den historischen Daten.
  • 20. Fahrzeug nach Beispiel 19, bei welchem der Prozessor weiterhin dazu ausgebildet ist, die Bestimmung eines Ortes eines Benutzer-Sendeempfängers beruhen zumindest teilweise auf der Bestimmung der Umgebung zumindest zu erleichtern.

Zwar wurde zumindest ein Beispiel in der voranstehenden detaillierten Beschreibung präsentiert, jedoch wird darauf hingewiesen, dass eine erhebliche Anzahl an Variationen vorhanden ist. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass das Beispiel oder die Beispiele nur als Beispiele zu verstehen sind, und nicht den Umfang, die Einsetzbarkeit oder die Konfiguration der Offenbarung auf irgendeine Art und Weise einschränken sollen. Stattdessen stellt die voranstehende detaillierte Beschreibung Fachleuten auf diesem Gebiet eine bequeme Roadmap zum Implementieren des Beispiels oder der Beispiele zur Verfügung. Es wird darauf hingewiesen, dass verschiedene Änderungen in Bezug auf die Funktion und Anordnung von Elementen vorgenommen werden können, ohne vom Umfang der beigefügten Patentansprüche und deren rechtlicher Äquivalente abzuweichen.