Title:
Leuchte und ein Beleuchtungssystem
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Eine Leuchte (1) umfasst: ein lichtemittierendes Modul (60); eine Basis (41), die eine Vorderfläche, auf der das lichtemittierende Modul (60) angeordnet ist, aufweist; eine Abdeckung (3), die lichtdurchlässig ist und das lichtemittierende Modul (60) abdeckt; eine Steuerleitung (43), die auf einer Rückfläche der Basis (41) angeordnet ist und das lichtemittierende Modul (60) steuert; eine erste Antenne (45a), die eine erste polarisierte Welle sendet und empfängt; und eine Steuerleitung (47), die die Steuerung (43) und die erste Antenne (45a) verbindet. Die Steuerleitung (47) umfasst einen freigelegten Abschnitt (48), der ein Abschnitt der Steuerleitung (47) in einer Längsrichtung der Steuerleitung (47) ist und der zwischen der Basis (41) und der Abdeckung (3) angeordnet ist, um eine zweite polarisierte Welle, die sich von der ersten polarisierten Welle hinsichtlich einer Polarisationsrichtung unterscheidet, zu senden und zu empfangen.





Inventors:
Setomoto, Tatsumi (Osaka, Kadoma-shi, JP)
Ozaki, Hajime (Osaka, Kadoma-shi, JP)
Ando, Tamotsu (Osaka, Kadoma-shi, JP)
Application Number:
DE102017108663A
Publication Date:
10/26/2017
Filing Date:
04/24/2017
Assignee:
Panasonic Intellectual Property Management Co., Ltd. (Osaka, JP)
International Classes:
F21S4/28; F21V23/00; H04W4/00
Foreign References:
JP2014167878A2014-09-11
Attorney, Agent or Firm:
BOEHMERT & BOEHMERT Anwaltspartnerschaft mbB - Patentanwälte Rechtsanwälte, 28209, Bremen, DE
Claims:
1. Leuchte, umfassend
ein lichtemittierendes Modul;
eine Basis, die eine Vorderfläche aufweist, auf der das lichtemittierende Modul angeordnet ist;
eine Abdeckung, die lichtdurchlässig ist und das lichtemittierende Modul abdeckt,
eine Steuerung, die auf einer Rückfläche der Basis angeordnet ist und das lichtemittierende Modul steuert;
eine erste Antenne, die eine erste polarisierte Welle sendet und empfängt, und
eine Steuerleitung, die die Steuerung und die erste Antenne verbindet,
wobei die Steuerleitung einen freigelegten Abschnitt umfasst, der ein Abschnitt der Steuerleitung in einer Längsrichtung der Steuerleitung ist und der zwischen der Basis und der Abdeckung angeordnet ist, um eine zweite polarisierte Welle, die sich von der ersten polarisierten Welle hinsichtlich einer Polarisationsrichtung unterscheidet, zu senden und zu empfangen.

2. Leuchte nach Anspruch 1,
wobei die Steuerleitung mehrere Leitungen umfasst,
der freigelegte Abschnitt eine zweite Antenne umfasst, die die zweite polarisierte Welle sendet und empfängt, und
die zweite Antenne eine Masseleitung der Steuerleitung umfasst.

3. Leuchte nach Anspruch 2, wobei die zweite Antenne von der Basis getrennt ist.

4. Leuchte nach Anspruch 2 oder 3,
wobei sich die erste Antenne in einer vertikalen Ebene erstreckt,
die zweite Antenne linear ist, und
die zweite Antenne sich derart erstreckt, dass sie im Wesentlichen senkrecht zu der ersten Antenne verläuft.

5. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
wobei die erste Antenne derart angeordnet ist, dass sie durch die Basis von der Vorderfläche zu der Rückfläche führt,
die Basis ein erstes Einführungsloch umfasst, in welches die Steuerleitung eingeführt wird,
ein Ende des freigelegten Abschnitts mit der Steuerung über das erste Einführungsloch elektrisch verbunden ist, und
das andere Ende des freigelegten Abschnitts mit der ersten Antenne elektrisch verbunden ist.

6. Leuchte nach Anspruch 5,
wobei die Basis ferner ein zweites Einführungsloch umfasst, in welches die Steuerleitung eingeführt wird und welches auf das erste Einführungsloch in Längsrichtung ausgerichtet ist, und
das andere Ende des freigelegten Abschnitts mit der ersten Antenne über das zweite Einführungsloch elektrisch verbunden ist.

7. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
wobei die Basis eine Leiterplatte stützt, auf der eine Lichtquelle montiert ist,
die Vorderfläche der Basis eine Aussparung umfasst, die ausgespart ist, um die Leiterplatte aufzunehmen, und
der freigelegte Abschnitt sich nicht auf einer geraden Linie befindet, die die Lichtquelle und die Vorderfläche der Basis mit Ausnahme der Aussparung verbindet.

8. Leuchte nach Anspruch 7,
wobei die Basis die Aussparung umfasst, die ausgespart ist, um die Leiterplatte aufzunehnmen, und
der freigelegte Abschnitt in der Aussparung angeordnet ist.

9. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
wobei die Basis lang ist, und
die Steuerleitung sich entlang der Basis erstreckt.

10. Beleuchtungssystem, umfassend:
mehrere der Leuchten nach einem der Ansprüche 1 bis 9, und
eine Endgerätevorrichtung, die in der Lage ist, die mehreren der Leuchten zu steuern.

Description:
[Technisches Gebiet]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchte und ein Beleuchtungssystem, die gemäß einer Beleuchtungsfunktion mittels drahtloser Kommunikation steuerbar sind.

[Stand der Technik]

Herkömmlicherweise ist eine Leuchte an sich bekannt, die Folgendes umfasst eine Lichtquelle, die Licht emittiert; eine Abdeckung, die die Lichtquelle abdeckt; eine Musterantenne, die ein Beispiel einer ersten Antenne darstellt und eine drahtlose Kommunikation durchführt; eine Steuerung der drahtlosen Kommunikation, die ein Beispiel einer Steuerung darstellt, und eine Verbindungsleitung, die ein Beispiel einer Steuerleitung darstellt (siehe zum Beispiel Patentliteratur (PTL) 1).

[Auflistung von Entgegenhaltungen][Patentliteratur]

  • [PTL 1] Japanische ungeprüfte Patentanmeldung Veröffentlichungs-Nr. 2014-167878

[Kurzdarstellung der Erfindung][Technisches Problem]

Es besteht jedoch Bedarf nach einer Verbesserung einer Kommunikationsleistung der in PTL 1 offenbarten Leuchte.

Die vorliegende Erfindung hat eine Aufgabe, eine Leuchte und ein Beleuchtungssystem bereitzustellen, die es ermöglichen, eine Verstärkung durch Verwenden einer Steuerleitung als einer Antenne zu erhöhen, so dass eine Kommunikationsleistung verbessert wird.

[Vorteilhafte Wirkungen der Erfindung]

Eine Leuchte gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst: ein lichtemittierendes Modul (Leuchtmodul); eine Basis, die eine Vorderfläche aufweist, auf der das lichtemittierende Modul angeordnet ist; eine Abdeckung, die lichtdurchlässig ist und das lichtemittierende Modul abdeckt; eine Steuerung, die auf einer Rückfläche der Basis angeordnet ist und das lichtemittierende Modul steuert; eine erste Antenne, die eine erste polarisierte Welle sendet und empfängt; und eine Steuerleitung, die die Steuerung und die erste Antenne verbindet, wobei die Steuerleitung einen freigelegten Abschnitt umfasst, der ein Abschnitt der Steuerleitung in Längsrichtung der Steuerleitung ist und der zwischen der Basis und der Abdeckung angeordnet ist, um eine zweite polarisierte Welle, die sich von der ersten polarisierten Welle hinsichtlich einer Polarisationsrichtung unterscheidet, zu senden und zu empfangen.

Des Weiteren umfasst ein Beleuchtungssystem gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung mehrere Leuchten, und eine Endgerätevorrichtung, die in der Lage ist, die mehreren Leuchten zu steuern.

[Lösung des Problems]

Die Leuchte und das Beleuchtungssystem gemäß den Aspekten der vorliegenden Erfindung ermöglichen es, eine Verstärkung durch Verwenden einer Steuerleitung als einer Antenne zu erhöhen, so dass eine Kommunikationsleistung verbessert wird.

[Kurze Beschreibung von Zeichnungen]

1 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Leuchte gemäß einer Ausführungsform darstellt.

2 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht, die die Leuchte gemäß der Ausführungsform darstellt.

3 ist eine vergrößerte perspektivische Teilansicht, die einen Zustand darstellt, in dem eine Abdeckung von der Leuchte gemäß der Ausführungsform entfernt ist.

4 ist eine entlang der Linie IV-IV in 5 gezeichnete Querschnittsansicht, die den Zustand darstellt, in dem die Abdeckung von der Leuchte gemäß der Ausführungsform entfernt ist.

5 ist eine entlang der Linie V-V in 1 gezeichnete Teilquerschnittsansicht, die die Leuchte gemäß der Ausführungsform darstellt.

6 ist eine Vorderansicht, die ein lichtemittierendes Modul, eine Steuerung, eine erste Antenne, eine Steuerung usw. der Leuchte gemäß der Ausführungsform darstellt.

7 ist ein Diagramm, das eine Beziehung zwischen mittleren Verstärkungen der ersten Antenne und einer zweiten Antenne und einen Abstand von der zweiten Antenne zu einer Basis in der Leuchte gemäß der Ausführungsform darstellt.

8 ist ein Diagramm, das die Richtcharakteristiken der ersten Antenne und der zweiten Antenne in der Leuchte gemäß der Ausführungsform darstellt.

9 ist ein Diagramm, das die Richtcharakteristiken der ersten Antenne und der zweiten Antenne in der Leuchte gemäß der Ausführungsform darstellt;

(a) von 10 ist eine perspektivische Ansicht, die die Strahlungsintensitäten der ersten Antenne und der zweiten Antenne in der Leuchte gemäß der Ausführungsform darstellt, und (b) von 10 ist eine vergrößerte perspektivische Teilansicht, die die Strahlungsintensitäten der ersten Antenne und der zweiten Antenne in der Leuchte gemäß der Ausführungsform darstellt.

11 ist eine Teilquerschnittsansicht, die eine Leuchte gemäß einem Vergleichsbeispiel darstellt.

(a) von 12 ist ein Diagramm, das die Strahlungsintensität der ersten Antenne in der Leuchte gemäß dem Vergleichsbeispiel darstellt, und (b) von 12 ist ein Diagramm, das die Strahlungsintensität der ersten Antenne in der Leuchte gemäß dem Vergleichsbeispiel darstellt.

13 ist eine Querschnittsansicht, die einen Zustand darstellt, in dem eine Abdeckung von einer Leuchte gemäß Abwandlung 1 der Ausführungsform entfernt ist.

14 ist ein schematisches Diagramm, das ein Beleuchtungssystem darstellt, welches Leuchten gemäß Abwandlung 2 der Ausführungsform umfasst.

[Beschreibung der Ausführungsform](Zugrunde liegendes Wissen, das die Grundlage der vorliegenden Erfindung bildet)

In einer Leuchte wird eine Antenne, wie z. B. eine erste Antenne, üblicherweise in einer Position, in der die Antenne nicht leicht sichtbar ist, oder einer Position, in der die Antenne nicht zu sehen ist, gemäß dem Charakter der Leuchte und im Hinblick auf Ausgestaltungs- oder Lichtverteilungsmerkmale angeordnet. Um eine Kommunikationsleistung zu gewährleisten, ist es wünschenswert, dass die erste Antenne an einem Ende eines Raums zwischen einer Abdeckung und einer Basis (Lichtleiste), die eine Leiterplatte, auf der eine Lichtquelle montiert wird, befestigt, angeordnet wird.

Des Weiteren wird aus Sicht der Durchführbarkeit eines Austausches der Basis eine Steuerung typischerweise auf einer der Lichtquelle entgegengesetzten Seite in der Leuchte beherbergt und in der Nähe der Mitte der Basis angeordnet.

In der Leuchte, die eine solche Struktur aufweist, ist es erforderlich, eine Steuerleitung von der am Ende der Basis angeordneten ersten Antenne zu der Steuerung anzuordnen, die die erste Antenne und die die erste Antenne steuernde Steuerung verbindet. Die Steuerleitung umfasst eine Versorgungsleitung, eine Signalleitung und eine Masseleitung, und sie strahlt gleichzeitig Funkwellen, wenn die erste Antenne Funkwellen ausstrahlt.

Da die Steuerleitung, die die erste Antenne und die Steuerung verbindet, in einem Gehäuse beherbergt ist, ist die Steuerleitung in der Leuchte typischerweise nicht von der Basis freigelegt. Wenn die Steuerleitung als eine Antenne verwendet wird, ist es mit anderen Worten unmöglich, eine hinreichende Kommunikationsleistung sicherzustellen, da die Basis zu einem Hindernis wird und die Kommunikation über einen Raum der Basis, das Gehäuse usw. durchgeführt wird. Wenn insbesondere die Basis aus Metall gefertigt ist, ist es schwierig, die Steuerleitung als die Antenne zu verwenden.

In Anbetracht dessen, stellt die vorliegende Erfindung eine Leuchte und ein Beleuchtungssystem bereit, die es ermöglichen, eine Verstärkung durch Verwenden einer Steuerleitung als einer Antenne zu erhöhen, so dass eine Kommunikationsleistung verbessert wird.

Nachstehend werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Es ist zu beachten, dass die nachstehend beschriebenen Ausführungsformen jeweils ein konkretes Beispiel der vorliegenden Erfindung zeigen. Die numerischen Werte, Formen, Materialien, Strukturelemente, die Anordnung und die Verbindung der Strukturelemente usw., die in den nachstehenden Ausführungsformen angegeben werden, sind lediglich Beispiele und sind daher nicht als eine Beschränkung der vorliegenden Erfindung gedacht. Bei den Strukturelementen in den nachstehenden Ausführungsformen werden daher Strukturelemente, die in keinem der unabhängigen Ansprüche, welche das allgemeinste Konzept der vorliegenden Erfindung definieren, genannt werden, als fakultative Strukturelemente beschrieben.

Es ist zu beachten, dass die Figuren schematische Diagramme und nicht notwendigerweise genaue Darstellungen sind. Außerdem werden im Wesentlichen die gleichen Elemente mit denselben Bezugszeichen in den Figuren versehen und eine überlappende Beschreibung wird weggelassen oder verkürzt.

(Ausführungsform)

Nachstehend wird eine Ausgestaltung einer Leuchte gemäß einer Ausführungsform unter Bezugnahme auf 1 bis 6 beschrieben.

[Ausgestaltung]

1 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Leuchte 1 gemäß der Ausführungsform darstellt. 2 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht, die die Leuchte 1 gemäß der Ausführungsform darstellt. 3 ist eine vergrößerte perspektivische Teilansicht, die einen Zustand darstellt, in dem eine Abdeckung 3 von der Leuchte 1 gemäß der Ausführungsform entfernt ist. 4 ist eine entlang der Linie IV-IV in 5 gezeichnete Querschnittsansicht, die den Zustand darstellt, in dem die Abdeckung 3 von der Leuchte 1 gemäß der Ausführungsform entfernt ist. 5 ist eine entlang der Linie V-V in 1 gezeichnete Teilquerschnittsansicht, die die Leuchte 1 gemäß der Ausführungsform darstellt. 6 ist eine Vorderansicht, die ein lichtemittierendes Modul 60, eine Steuerung 43, eine erste Antenne 45a, eine Steuerleitung 47 usw. der Leuchte 1 gemäß der Ausführungsform darstellt.

In 1 ist eine Seite der ersten Antenne der Leuchte als links definiert, eine Seite gegenüber der Seite der ersten Antenne ist als rechts definiert, und es sind eine Vorne-Hinten-Richtung, Horizontal- und Vertikalrichtung angegeben. Richtungen, die in jeder der auf 1 folgenden Figuren angegeben sind, entsprechen den in 2 und den nachfolgenden Figuren angegebenen Richtungen. Da sich in 1 die Vertikal-, Horizontal- und Vorne-Hinten-Richtung gemäß dem Gebrauch eines Benutzers ändern, ist es zu beachten, dass Richtungen nicht auf diese Richtungen beschränkt sind. Das Gleiche gilt für die auf 1 folgenden Figuren. Außerdem ist die Horizontalrichtung in der Ausführungsform ein Beispiel einer Längsrichtung.

Wie in 1 dargestellt, ist die Leuchte 1 eine LED-Lampe, die eine längliche Form aufweist, und wird zum Beispiel in einem Zustand verwendet, in dem die Leuchte 1 an einer Decke mit einer Befestigungskomponente, wie z. B. einem Bolzen, befestigt ist.

Die Leuchte 1 umfasst einen Körper 2 und eine Abdeckung 3. Der Körper 2 ist eine Komponente, die als eine Basis für die Leuchte 1 dient. Der Körper 2 umfasst ein Gehäuse 21 und eine Beleuchtungsvorrichtung 5.

Das Gehäuse 21 weist eine längliche Form und eine im Wesentlichen symmetrische trapezähnliche Form auf, wenn eine durch die Vertikal- und die Vorne-Hinten-Richtung definierte Ebene im Querschnitt betrachtet wird. Das Gehäuse 21 umfasst einen Gehäuseabschnitt 21a, der nach oben von der Unterfläche des Gehäuses 21 ausgespart ist. Der Gehäuseabschnitt 21a ist eine Aussparung, die sich in Horizontalrichtung erstreckt. Der Gehäuseabschnitt 21a beherbergt eine Steuerung 43, eine Basis 41, ein lichtemittierendes Modul 60, eine Steuerleitung 47 usw., die nachstehend in Verbindung mit der Beleuchtungsvorrichtung 5 beschrieben werden. Die Steuerung 43, die Basis 41, das lichtemittierende Modul 60 und die Abdeckung 3 sind in der aufgelisteten Reihenfolge von der unteren Fläche des Gehäuseabschnitts 21a nach unten angeordnet. Das lichtemittierende Modul 60 und die Basis 41 bilden eine Lichtleiste.

Die Beleuchtungsvorrichtung 5 umfasst einen Vorrichtungskörper 40 und das lichtemittierende Modul 60.

Der Vorrichtungskörper 40 umfasst die Basis 41, die Steuerung 43, ein drahtloses Modul 45 und die Steuerleitung 47.

Die Basis 41 ist ein Rahmen, der in Horizontalrichtung länglich ist und der aus Keramik, Harz, dem ein Füllmetall beigemischt wurde, oder einem Metall, wie z. B. Aluminium oder Eisen, usw. gefertigt wird. In der Ausführungsform wird die Basis 41 aus einem Metall, wie z. B. Eisen, gefertigt, um Wärme des lichtemittierenden Moduls 60 abzuführen. In diesem Fall wird zum Beispiel die Basis 41 zu einer vorgegebenen Form durch Walzen oder Pressen usw. eines SPCC-Blechs (einer Metallplatte) (SPCC: Steel Plate Cold Commercial) ausgebildet. Es ist zu beachten, dass die Basis 41 nicht notwendigerweise auf eine Basis beschränkt ist, die lediglich aus Metall gefertigt wird, und sie kann aus einem beliebigen, von Metall verschiedenen Material gefertigt werden.

Die Basis 41 umfasst, entlang der Horizontalrichtung, Stufenabschnitte 41d, die ein Paar in der Vorne-Hinten-Richtung bilden. Das Paar der Stufenabschnitte 41d bildet eine Aussparung 42. Insbesondere ist die Aussparung 42 in einer Richtung von der Vorderfläche (der Unterfläche) der Basis 41 zu der unteren Fläche des Gehäuses 21 (nach oben) ausgespart. Das Paar der Stufenabschnitte 41d ist ein nach unten hervorstehender Vorsprung. Außerdem erstreckt sich die Aussparung 42 in Horizontalrichtung, so dass eine Leiterplatte 61 des lichtemittierenden Moduls 60 auf der Aussparung 42 montiert werden kann. Das lichtemittierende Modul 60 wird auf der Aussparung 42 montiert, die die Vorderfläche der Basis 41 darstellt. Die Leiterplatte 61 wird durch die Basis 41 gestützt, indem die Leiterplatte 61 des lichtemittierenden Moduls 60 auf der Basis 41 montiert wird und die Leiterplatte 61 an der Basis 41 befestigt wird.

Es ist wünschenswert, dass das Paar der Stufenabschnitte 41d nicht in Richtung, die im Wesentlichen senkrecht zu einer optischen Achse X1 der Lichtquelle 62 ist, liegt, wenn das lichtemittierende Modul 60 in der Aussparung 42 angeordnet wird. Wenn das Paar der Stufenabschnitte 41d in Richtung, die im Wesentlichen senkrecht zu der optischen Achse X1 der Lichtquelle 62 ist, liegt, wirft das Paar der Stufenabschnitte 41d einen Schatten. Aus diesem Grund ist es wünschenswert, dass das Paar der Stufenabschnitte 41d derart bereitgestellt wird, dass es Licht, das in Richtung, die im Wesentlichen senkrecht zu der optischen Achse X1 ist, verläuft, blockiert.

Wie in 3 dargestellt, umfasst die Basis 41 ein erstes Einführungsloch 41a und ein zweites Einführungsloch 41b, durch welche die Steuerleitung 47 eingeführt werden kann. Das erste Einführungsloch 41a und das zweite Einführungsloch 41b sind in Horizontalrichtung auf der linken Seite der Basis 41 ausgerichtet. Des Weiteren befindet sich das erste Einführungsloch 41a auf der rechten Seite des zweiten Einführungslochs 41b. Außerdem befinden sich das erste Einführungsloch 41a und das zweite Einführungsloch 41b außerhalb des Außenumfangs der Leiterplatte 61 in einem Zustand, in dem die Leiterplatte 61 des lichtemittierenden Moduls 60 auf der Aussparung 42 montiert ist. Wenn der Zustand, in dem die Leiterplatte 61 des lichtemittierenden Moduls 60 auf der Aussparung 42 montiert ist, von der Vorderseite betrachtet wird, überlappen mit anderen Worten das erste Einführungsloch 41a und das zweite Einführungsloch 41b nicht mit der Leiterplatte 61 des lichtemittierenden Moduls 60 (bedecken sie nicht).

Des Weiteren weisen das erste Einführungsloch 41a und das zweite Einführungsloch 41b den Innendurchmesser auf, der etwas größer ist als der Außendurchmesser der Steuerleitung 47. Mit anderen Worten ist der Innendurchmesser des ersten Einführungslochs 41a und des zweiten Einführungslochs 41b in dem Maße groß, dass die durch das erste Einführungsloch 41a und das zweite Einführungsloch 41b eingeführte Steuerleitung 47 nicht wackelt.

Wie in 2 dargestellt, wird die Basis 41 an dem Gehäuse 21 abnehmbar angebracht. Die Basis 41 weist zwei Eingriffsabschnitte 41c auf, die nach vorne hervorstehen. Die Basis 41 und das Gehäuse 21 werden befestigt, indem zwei Eingriffsabschnitte 41 mit zwei Ausschnittabschnitten, die im Gehäuseabschnitt 21a des Gehäuses 21 ausgebildet sind, auf einer Eins-zu-Eins-Basis in Eingriff gebracht werden. Es ist zu beachten, dass die Basis 41 und das Gehäuse 21 zum Beispiel mithilfe einer Befestigungskomponente, wie z. B. eines Bolzens, befestigt werden können.

Des Weiteren wird ein Verbinder an einem Ende einer elektrischen Leitung, die sich im Gehäuse 21 des Körpers 2 erstreckt, bereitgestellt und ein Verbinder wird an einem Ende einer elektrischen Leitung, die sich in der Beleuchtungsvorrichtung 5 erstreckt, bereitgestellt. Elektrischer Strom, der notwendig ist, damit die Beleuchtungsvorrichtung 5 Licht emittiert, wird vom Körper 2 an die Beleuchtungsvorrichtung 5 geliefert, indem der Verbinder des Körpers 2 und der Verbinder der Beleuchtungsvorrichtung 5 zusammengepasst werden.

Die Steuerung 43 wird zwischen der Rückfläche (obere Fläche) der Basis 41 und der Unterseite des Gehäuseabschnitts 21a angeordnet. Die Steuerung 43 wird in der Nähe des in Horizontalrichtung mittleren Abschnitts der Basis 41 angeordnet. Die Steuerung 43 steuert Operationen, wie z. B. Einschalten, Ausschalten, Dimmen (Helligkeitsanpassung), und Tönen (Emissionsfarbanpassung (Farbtemperaturanpassung)) des lichtemittierenden Moduls 60, gemäß einem Befehl (Steuersignal über eine Fernsteuerung usw.) von einem Benutzer. Die Steuerung 43 führt diese Operationen zum Beispiel unter Verwendung eines Mikrocomputers, eines Prozessors oder einer dedizierten Schaltung durch, der/die einen Stromwert usw., der an das lichtemittierende Modul 60 gemäß einem eingegebenen Signal geliefert wird, steuert.

Das drahtlose Modul 45 weist eine flache Plattenform auf und ist im Wesentlichen parallel zu einer Ebene bereitgestellt, die durch die vertikale Richtung und die horizontale Richtung definiert ist. Da sich die erste Antenne 45a des drahtlosen Moduls 45 in einer Richtung (vertikale Ebene) erstreckt, die im Wesentlichen zu einer Bodenfläche senkrecht ist, dient insbesondere die erste Antenne 45a als eine Musterantenne, die in der Lage ist, eine vertikal polarisierte Welle (ein Beispiel einer ersten polarisierten Welle) zu senden und zu empfangen. Es ist zu beachten, dass die vertikale Ebene ebenfalls zu der Unterfläche der Basis 41 in der Ausführungsform vertikal ist. Außerdem ist die erste Antenne 45a auch zu der Basis 41 im Wesentlichen vertikal. Die erste Antenne 45a ist eine Antenne, die in der Lage ist, einen Träger einer vertikal polarisierten Welle zu übertragen. Das drahtlose Modul 45 ist an dem linken Ende der Basis 41 angebracht. Die erste Antenne 45a des drahtlosen Moduls 45 ist zwischen der Abdeckung 3 und der Basis 41 bereitgestellt. Mit anderen Worten wird das drahtlose Modul 45 derart angeordnet, dass es durch die Basis 41 hindurchfährt, die erste Antenne 45a des drahtlosen Moduls 45 wird derart angeordnet, dass sie von der Basis 41 freigelegt ist, und die anderen Strukturelemente werden in dem Gehäuseabschnitt 21a zwischen dem Gehäuse 21 und der Basis 41 angeordnet.

Das drahtlose Modul 45 empfängt ein Steuersignal über eine externe Endgerätevorrichtung, wie z. B. eine Fernsteuerung, und sendet eine Anforderung für ein Programm zum Steuern des lichtemittierenden Moduls 60. Es ist zu beachten, dass das drahtlose Modul 45 zum Beispiel ein Kommunikationsmodul zum Kommunizieren mit einem Programmverteilungsserver über das Internet sein kann. Außerdem kann sich eine Kommunikationsvorrichtung, wie z. B. ein Modem, ein Router, und ein Relay-Server in Wirklichkeit zwischen dem drahtlosen Modul 45 und dem Programmverteilungsserver befinden.

Es ist zu beachten, dass die Steuerung 43 mit einem Speicher verbunden sein kann. Der Speicher kann eine wiederbeschreibbarere (nicht-flüchtigere) Speichervorrichtung sein, in der ein durch das drahtlose Modul 45 empfangenes Programm gespeichert wird. Ein Halbleiterspeicher, wie z. B. ein Flash-Speicher und ein elektrisch löschbarer programmierbarer Nur-Lese-Speicher (EEPROM), wird als ein Beispiel des Speichers verwendet. Es ist zu beachten, dass der Speicher in der Steuerung 43 bereitgestellt werden kann.

Die Steuerleitung 47 umfasst eine Versorgungsleitung 148a, eine Signalleitung 148b und eine Masseleitung 147 (mehrere Leitungen), von denen jede einen Metalldraht, wie z. B. einen Kupferdraht umfasst, der mit einem isolierenden Abdeckkörper, wie z. B. Kautschuk, bedeckt ist, und erstreckt sich in Horizontalrichtung, um das drahtlose Modul 45 und die Steuerung 43 elektrisch zu verbinden. Die Steuerleitung 47 erstreckt sich entlang der Basis 41. Wie in 5 dargestellt umfasst die Steuerleitung 47 eine erste Steuerleitung 47a, eine zweite Steuerleitung 47b, eine dritte Steuerleitung 47c, eine vierte Steuerleitung 47d und eine fünfte Steuerleitung 47e, und verläuft in einer Reihenfolge von der ersten zu der fünften Steuerleitung 47a bis 47e.

Die erste Steuerleitung 47a erstreckt sich in Horizontalrichtung. Das rechte Ende der ersten Steuerleitung 47a ist mit dem linken Ende der Steuerung 43 über einen Verbinder verbunden. Die zweite Steuerleitung 47b biegt sich im Wesentlichen vertikal in Bezug auf die erste Steuerleitung 47a von dem linken Ende der ersten Steuerleitung 47a und erstreckt sich nach unten. Mit anderen Worten erstreckt sich die zweite Steuerleitung 47b in Vertikalrichtung, die im Wesentlichen in Bezug auf die erste Steuerleitung 47a, die sich in Horizontalrichtung erstreckt, vertikal ist. Des Weiteren führt die zweite Steuerleitung 47b durch das erste Einführungsloch 41a hindurch und ein Teil der zweiten Steuerleitung 47b ist zwischen der Basis 41 und der Abdeckung 3 bereitgestellt. Um es anders auszudrücken, ist die zweite Steuerleitung 47b derart angeordnet, dass sie durch die Basis 41 hindurchfährt, und der Teil der zweiten Steuerleitung 47b ist von der Basis 41 freigelegt. Die dritte Steuerleitung 47c erstreckt sich nach links (zum drahtlosen Modul 45 hin) von dem unteren Ende der zweiten Steuerleitung 47b. Mit anderen Worten erstreckt sich die dritte Steuerleitung 47c in Horizontalrichtung, die im Wesentlichen vertikal in Bezug auf die sich in Vertikalrichtung erstreckende zweite Steuerleitung 47b ist, und ist im Wesentlichen parallel zu der ersten Steuerleitung 47a. Die vierte Steuerleitung 47d biegt sich im Wesentlichen vertikal in Bezug auf die dritte Steuerleitung 47c von dem linken Ende der dritten Steuerleitung 47c und erstreckt sich nach oben. Mit anderen Worten erstreckt sich die vierte Steuerleitung 47d in Vertikalrichtung, die im Wesentlichen vertikal in Bezug auf die sich in Horizontalrichtung erstreckende dritte Steuerleitung 47c ist, und ist im Wesentlichen parallel zu der zweiten Steuerleitung 47b. Des Weiteren führt ein Teil der vierten Steuerleitung 47d durch das zweite Einführungsloch 41b hindurch und ist zwischen der Basis 41 und der Abdeckung 3 bereitgestellt. Um es anders auszudrücken, ist die vierte Steuerleitung 47d derart angeordnet, dass sie durch die Basis 41 hindurchfährt, und der Teil der vierten Steuerleitung 47d ist von der Basis 41 freigelegt. Die fünfte Steuerleitung 47e erstreckt sich nach links von dem oberen Ende der vierten Steuerleitung 47d, und das linke Ende davon ist mit dem drahtlosen Modul 45 über einen Verbinder verbunden. Der Teil der zweiten Steuerleitung 47b (zwischen der Basis 41 und der Abdeckung 3), die dritte Steuerleitung 47c, und der Teil der vierten Steuerleitung 47d (zwischen der Basis 41 und der Abdeckung 3) sind ein Beispiel eines freigelegten Abschnitts 48. Des Weiteren weist der freigelegte Abschnitt 48 das rechte Ende (ein Ende) auf, das der Teil der zweiten Steuerleitung 47b (zwischen der Basis 41 und der Abdeckung 3) ist und die rechte Seite des freigelegten Abschnitts 48 bildet. Außerdem weist der freigelegte Abschnitt 48 das linke Ende (das andere Ende) auf, das den Teil der vierten Steuerleitung 47d (zwischen der Basis 41 und der Abdeckung 3) ist und die linke Seite des freigelegten Abschnitts 48 bildet. Mit anderen Worten ist das rechte Ende des freigelegten Abschnitts 48 mit der Steuerung 43 über das erste Einführungsloch 41a verbunden. Außerdem ist der freigelegte Abschnitt 48 mit dem drahtlosen Modul 45 über das zweite Einführungsloch 41b verbunden.

Die dritte Steuerleitung 47c ist linear. Des Weiteren erstreckt sich die dritte Steuerleitung 47c (die nachstehend beschriebene zweite Antenne 147c) derart, dass sie im Wesentlichen senkrecht zu der ersten Antenne 45a des drahtlosen Moduls 45 ist. Mit anderen Worten ist die dritte Steuerleitung 47c, die sich in Horizontalrichtung erstreckt, im Wesentlichen senkrecht zu der Ebene, die durch die vertikale Richtung und die Vorne-Hinten-Richtung definiert wird. Insbesondere ist die Masseleitung 147 der dritten Steuerleitung 47c auf einer der Steuerung 43 entgegengesetzten Seite geerdet. Des Weiteren erstreckt sich die Masseleitung 147 der dritten Steuerleitung 47c eine halbe Wellenlänge lang in Horizontalrichtung, die in Bezug auf die Bodenfläche horizontal ist. Aus diesem Grund dient die Masseleitung 147 der dritten Steuerleitung 47c als eine Dipolantenne, die in der Lage ist, eine horizontal polarisierte Welle (ein Beispiel einer zweiten polarisierten Welle), die sich von einer vertikal polarisierten Welle hinsichtlich einer Polarisationsrichtung unterscheidet, zu senden und zu empfangen. Mit anderen Worten ist die Masseleitung 147 der dritten Steuerleitung 47c die zweite Antenne 147c. Wie vorstehend erwähnt, bilden die erste Antenne 45a und die zweite Antenne 147c eine Diversity-Antenne. Es ist zu beachten, dass ein Verwenden der Steuerleitung 47 als der Antenne die Masseleitung 147 der dritten Steuerleitung 47c, die in der Steuerleitung 47 aufgenommen ist, und nicht ein Verwenden aller der Steuerleitung 47 als der Antenne bedeutet.

Wie in 4 dargestellt, umfasst die dritte Steuerleitung 47c eine Versorgungsleitung 148a, eine Signalleitung 148b und eine Masseleitung 147 wie vorstehend. Die Masseleitung 147 der dritten Steuerleitung 47c umfasst die zweite Antenne 147c. Die zweite Antenne 147c ist eine Metallleitung, die mit einem Abdeckkörper bedeckt ist, und ist derart angeordnet, dass sie nicht in Kontakt mit der Basis 41 steht. Insbesondere ist die zweite Antenne 147c der dritten Steuerleitung 47c derart bereitgestellt, dass sie von der Basis 41 getrennt und im Wesentlichen parallel zu der unteren Fläche der Aussparung 42 in der Basis 41 ist. Es ist zu beachten, dass die dritte Steuerleitung 47c in Kontakt mit der Basis 41 sein kann oder nicht. Außerdem ist es wünschenswert, dass sich die Basis 41 über der dritten Steuerleitung 47c befindet. Mit anderen Worten ist es wünschenswert, dass das erste Einführungsloch 41a und das zweite Einführungsloch 41b kein durchgehendes langes Loch sind.

Des Weiteren ist der freigelegte Abschnitt 48 in der Aussparung 42 beherbergt, um ein Blockieren von Licht von der nachstehend beschriebenen Lichtquelle 62 zu vermeiden. Insbesondere ist der freigelegte Abschnitt 48 zwischen der Aussparung 42 und der Leiterplatte 61 angeordnet und befindet sich nicht auf einer Geraden, die die Lichtquelle 62 und die Vorderfläche der Basis 41 mit Ausnahme der Aussparung 42 verbindet. Die Vorderfläche der Basis 41 mit Ausnahme der Aussparung 42 ist eine Fläche auf einer Seite, an der die Lichtquelle 62 der Basis 41 angeordnet ist, und bildet die Fläche der Basis 41 mit Ausnahme der Aussparung 42.

Wie in 6 dargestellt, ist das lichtemittierende Modul 60 mit der Steuerung 43 über eine LED-Versorgungsleitung 64 elektrisch verbunden. Das lichtemittierende Modul 60 weist eine lange flache Plattenform auf, umfasst die Lichtquellen 62 und die Leiterplatte 61, auf der die Lichtquellen 62 montiert sind, und ist in der Lage, eine Dimmsteuerung und eine Tönungssteuerung durchzuführen. In der Ausführungsform sind acht Lichtquellen 62 in einer Reihe auf jeder der drei Leiterplatten 61 bereitgestellt. Die Leiterplatten 61 sich in Horizontalrichtung ausgerichtet. Das rechte Ende der zentralen Leiterplatte 61 ist mit dem linken Ende einer der zwei Leiterplatten 61 elektrisch verbunden, und das linke Ende ist mit dem rechten Ende der anderen von den zwei Leiterplatten 61 elektrisch verbunden.

Die Lichtquellen 62 sind in einer Reihe auf jeder der Leiterplatten 61 montiert. Jede der Lichtquellen 62 ist ein SMD-LED-Element (SMD: surface-mount device, oberflächenmontiertes Bauelement). Insbesondere ist das SMD-LED-Element ein gehäustes LED-Element, in dem ein LED-Chip (Leuchtelement) innerhalb eines Harzformhohlraums montiert ist, und ein phosphorhaltiges Harz in den Hohlraum eingefüllt ist. Die an der Beleuchtungsvorrichtung 5 bereitgestellte Steuerung 43 veranlasst, dass sich die Lichtquellen 62 einschalten und ausschalten. Außerdem veranlasst die Steuerung 43, dass eine Versorgungsvorrichtung jede Lichtquelle 62 dimmt und tönt.

Die Leiterplatte 61 ist eine Montageplatte zum Montieren der Lichtquellen 62 und sie ist zum Beispiel eine keramische Platte, eine Harzplatte oder eine Metallbasisplatte, die mit einem isolierenden Film bedeckt ist. Des Weiteren weist die Leiterplatte 61 zum Beispiel eine Plattenform mit einer flachen Oberfläche auf, die in einer Draufsicht rechteckig ist. Es ist zu beachten, dass die Leiterplatte 61 ein Paar Elektrodenanschlüsse (einen positiven Elektrodenanschluss und einen negativen Elektrodenanschluss) zum Empfangen, von einer externen Quelle, einer Gleichstromversorgung umfasst, um zu veranlassen, dass die Lichtquellen 62 Licht emittieren.

Die Steuerung 43 umfasst die Versorgungsvorrichtung, die elektrische Energie liefert, um zu veranlassen, dass die Lichtquellen 62 Licht emittieren. Die Versorgungsvorrichtung umfasst eine Versorgungsschaltung, die elektrische Leistung erzeugt. Die Versorgungsvorrichtung umfasst außerdem eine Leiterplatte, wie z. B. eine gedruckte Leiterplatte, und elektronische Komponenten, die auf der Leiterplatte montiert sind. Die Versorgungsvorrichtung wandelt Wechselstrom von einer externen Stromquelle (AC in 6), wie z. B. einer kommerziellen Stromquelle, zum Beispiel durch Gleichrichten, Glätten und Abwärtswandeln usw. des Wechselstroms, in einen vorgegebenen Pegel aufweisenden Gleichstrom um, und liefert den umgewandelten Gleichstrom an das lichtemittierende Modul 60.

Es ist zu beachten, dass die Versorgungsvorrichtung nicht in der Steuerung 43 aufgenommen werden muss und über der Basis 41 (zwischen der Basis 41 und dem Gehäuse 21) bereitgestellt sein kann. Mit anderen Worten kann die Versorgungsvorrichtung mit der Steuerung 43 elektrisch verbunden sein und in dem Gehäuseabschnitt 21a des Gehäuses 21 beherbergt sein. Die Versorgungsvorrichtung und die Leiterplatten 61 sind voneinander über die Basis 41 getrennt. Die Versorgungsvorrichtung ist mit den Lichtquellen 62 zum Beispiel über einen Verbinder elektrisch verbunden. Der Verbinder ist ein Leiterplattenverbinder zum Zuführen von elektrischer Energie an das lichtemittierende Modul 60 (die Leiterplatten 61 und die Lichtquellen 62).

Die Abdeckung 3 ist ein Element, das das lichtemittierende Modul 60 abdeckt, und ist ein lichtdurchlässiges Element, das Licht, welches durch das lichtemittierende Modul 60 emittiert wird, transmittiert. Die Abdeckung 3 wird zum Beispiel aus einem lichtdurchlässigen Harzmaterial, wie z. B. Acryl und Polycarbonat, oder einem lichtdurchlässigen Material, wie z. B. einem transparenten Glasmaterial, gefertigt. Des Weiteren weist in der Ausführungsform die Abdeckung 3 eine Funktion zum Streuen des durch das lichtemittierende Modul 60 emittierten Lichts auf. Zum Beispiel wird ein milchweißer Lichtstreufilm auf der Abdeckung 3 ausgebildet, indem ein Harz oder Weißpigment, das ein Leichtstreumaterial (kleine Partikel) umfasst, wie z. B. Silica und Calciumcarbonat, auf die Innen- oder Außenfläche der Abdeckung 3 aufgetragen wird. Außerdem kann die Abdeckung 3 selbst aus einem Harzmaterial ausgebildet werden, in dem ein Lichtstreumaterial usw. dispergiert wurde.

Es ist zu beachten, dass die Licht streuende Abdeckung 3 ausgestaltet werden kann, indem ein milchweißer Lichtstreufilm, der ein Lichtstreumaterial usw. enthält, auf der Innen- oder Außenfläche einer transparenten Abdeckung ausgebildet wird, anstatt dass das Lichtstreumaterial im Inneren dispergiert wird. Des Weiteren kann die lichtstreuende Abdeckung 3 derart ausgelegt sein, dass sie Leichtstreucharakteristiken aufweist, indem sie einer Diffusionsverarbeitung unterzogen wird, anstatt dass das Lichtstreumaterial verwendet wird. Zum Beispiel kann die Abdeckung 3 derart ausgelegt sein, dass sie die Lichtstreucharakteristiken durch eine Oberflächenbehandlung, wie z. B. eine Einprägungsbearbeitung, der sie unterzogen wird, um winzige Unregelmäßigkeiten auf der Innen- oder Außenfläche der transparenten Abdeckung auszubilden, oder durch eine Punktstruktur, die auf der Innen- oder Außenfläche der transparenten Abdeckung aufgedruckt wird, aufweist. Es ist zu beachten, dass auch wenn die Diffusionsbearbeitung durchgeführt wird, ferner das Lichtstreumaterial aufgenommen werden kann, um die Lichtstreucharakteristiken zu verbessern.

Es ist zu beachten, dass es nicht wesentlich ist, dass die Abdeckung 3 die Funktion des Lichtstreuens aufweist, und dass die Abdeckung 3 in dem Maße transparent sein kann, dass das Innere der Abdeckung 3 von deren Außenseite sichtbar ist.

Eine Bedienung einer Endgerätevorrichtung, wie z. B. einer Fernsteuerung, durch einen Benutzer veranlasst die Steuerung 43 dazu, eine Stromausgabe an das lichtemittierende Modul 60 über die erste Antenne 45a und die zweite Antenne 147c ein- und auszuschalten, wodurch die auf diese Weise ausgelegte Leuchte 1 ein- und ausgeschaltet wird.

Des Weiteren entspricht die Leuchte 1 Dimm- und Tönungsfunktionen des lichtemittierenden Moduls 60. Die Dimmfunktion wird durch die Steuerung 43 erzielt, indem eine Stromausgabe des lichtemittierenden Moduls 60 erhöht oder reduziert wird. Außerdem wird die Tönungsfunktion durch die Steuerung 43 erzielt, indem ein Gleichgewicht des Versorgungsstroms an jede Lichtquelle 62, die in dem lichtemittierenden Modul 60 aufgenommen ist, geändert wird. Es ist zu beachten, dass das Erhöhen oder Reduzieren des Versorgungsstroms an das lichtemittierende Modul 60 zum Beispiel durch eine PWM-Steuerung durchgeführt wird.

Das Nachstehende beschreibt ein Ergebnis von Messverstärkungen der zweiten Antenne 147c (der dritten Steuerleitung 47c) unter Verwendung einer Steuerleitung 47 in der auf diese Weise ausgelegten Leuchte 1.

7 ist ein Diagramm, das eine Beziehung zwischen mittleren Verstärkungen der ersten Antenne 45a und der zweiten Antenne 147c und einen Abstand von der zweiten Antenne 147c zu der Basis 41 in der Leuchte 1 gemäß der Ausführungsform darstellt.

In 7 repräsentiert eine durchgezogene Linie die mittlere Verstärkung (dBi) der ersten Antenne 45a, und eine gestrichelte Linie repräsentiert die mittlere Verstärkung (dBi) der zweiten Antenne 147c. Des Weiteren repräsentiert der Abstand (mm) von der dritten Steuerleitung 47c zu der Basis 41 den kürzesten Abstand von dem oberen Ende der dritten Steuerleitung 47c zu der unteren Fläche der Aussparung 42 in der Basis 41.

Die mittlere Verstärkung der ersten Antenne 45a steigt um ungefähr 3 dB von dem Mindestwert auf den Höchstwert. Außerdem steigt die mittlere Verstärkung der zweiten Antenne 147c um mindestens 6 dB von dem Mindestwert auf den Höchstwert.

Aus diesem Grund wurde festgestellt, dass ein Freilegen der zweiten Antenne 147c von der Basis 41 unter Verwendung der dritten Steuerleitung 47c veranlasst, dass die mittlere Verstärkung der ersten Antenne 45a steigt.

Des Weiteren sind 8 und 9 jeweils ein Diagramm, das Richtcharakteristiken der ersten Antenne 45a und der zweiten Antenne 147c in der Leuchte 1 gemäß der Ausführungsform darstellt. 8 zeigt die Richtcharakteristiken der ersten Antenne 45a und der zweiten Antenne 147c, wenn der Abstand von der dritten Steuerleitung 47c zu der Basis 41 0 mm beträgt. 9 zeigt die Richtcharakteristiken der ersten Antenne 45a und der zweiten Antenne 147c, wenn der Abstand von der dritten Steuerleitung 47c zu der Basis 41 10 mm beträgt. In 8 und 9 repräsentiert eine durchgezogene Linie die mittlere Verstärkung der ersten Antenne 45a, und eine gestrichelte Linie repräsentiert die mittlere Verstärkung der zweiten Antenne 147c.

Wie in 8 dargestellt beträgt die mittlere Verstärkung der ersten Antenne 45a –15.31 (dBi), und die mittlere Verstärkung der zweiten Antenne 147c beträgt –26.67 (dBi).

Wie in 9 dargestellt beträgt die mittlere Verstärkung der ersten Antenne 45a –14.37 (dBi), und die mittlere Verstärkung der zweiten Antenne 147c beträgt –20.14 (dBi).

Das Messergebnis stellte fest, dass erwartet wird, dass die Leuchte 1 eine größere Verstärkung erzielt, wenn der Abstand von der dritten Steuerleitung 47c zu der Basis 41 größer ist. Dementsprechend kann die Leuchte 1 die beste mittlere Verstärkung erzielen, wenn der Abstand von der dritten Steuerleitung 47c zu der Basis 41 ungefähr 10 mm beträgt.

(a) von 10 ist eine perspektivische Ansicht, die die Strahlungsintensitäten der ersten Antenne 45a und der zweiten Antenne 147c in der Leuchte 1 gemäß der Ausführungsform darstellt. (b) von 10 ist eine vergrößerte perspektivische Teilansicht, die die Strahlungsintensitäten der ersten Antenne 45a und der zweiten Antenne 147c in der Leuchte 1 gemäß der Ausführungsform darstellt.

In (a) von 10 und (b) von 10 zeigt ein dunkler Abschnitt eine höhere Strahlungsintensität an, und ein hellerer Abschnitt zeigt eine niedrigere Strahlungsintensität an. Aus (a) von 10 und (b) von 10 kann verstanden werden, dass durch die erste Antenne 45a des drahtlosen Moduls 45 und die zweite Antenne 147c der dritten Steuerleitung 47c ausgestrahlte Funkwellen eine höhere Strahlungsintensität aufweisen.

[Vergleichsbeispiel]

11 ist eine Teilquerschnittsansicht, die eine Leuchte 1 gemäß einem Vergleichsbeispiel darstellt. 11 ist eine entlang der Linie V-V in 1 gezeichnete Querschnittsansicht der Leuchte 1 gemäß dem Vergleichsbeispiel.

Wie in 11 dargestellt, ist die Steuerleitung 47, die das drahtlose Modul 45 und die Steuerung 43 elektrisch verbindet, in der Leuchte 1 gemäß dem Vergleichsbeispiel nicht von der Basis 41 freigelegt. Mit anderen Worten ist die Steuerleitung 47, im Gegensatz zu der Ausführungsform, nicht zwischen der Basis 41 und der Abdeckung 3 bereitgestellt. (Im Gegensatz zu der Ausführungsform ist der freigelegte Abschnitt 48 nicht vorhanden.)

(a) von 12 ist ein Diagramm, das die Strahlungsintensität der ersten Antenne 45a in der Leuchte 1 gemäß dem Vergleichsbeispiel darstellt. (b) von 12 ist eine vergrößerte perspektivische Teilansicht, die die Strahlungsintensität der ersten Antenne 45a in der Leuchte 1 gemäß dem Vergleichsbeispiel darstellt.

Ebenfalls in (a) von 12 und (b) von 12 zeigt ein dunkler Abschnitt eine höhere Strahlungsintensität an, und ein hellerer Abschnitt zeigt eine niedrigere Strahlungsintensität an.

Aus (a) von 12 und (b) von 12 kann verstanden werden, dass durch die erste Antenne 45a des drahtlosen Moduls 45 ausgestrahlte Funkwellen eine höhere Strahlungsintensität aufweisen. Außerdem kann verstanden werden, dass Funkwellen von einem Raum zwischen der Basis 41 und dem Gehäuse 21 ausgestrahlt werden. Durch einen Vergleich von (a) von 12 und (b) von 12 in dem Vergleichsbeispiel und (a) von 10 und (b) von 10 in der Ausführungsform kann verstanden werden, dass durch die Steuerleitung 47 ausgestrahlte Funkwellen durch die Basis 41 reduziert werden. Es ist zu beachten, dass Abschnitte, die eine höhere Strahlungsintensität bei im Wesentlichen regelmäßigen Intervallen aufweisen, in Horizontalrichtung in (a) von 10 und (a) von 12 liegen, da die Steuerleitung 47 die Funkwellen auf jeder halben Wellenlänge ausstrahlt.

[Vorteilhafte Wirkungen]

Als Nächstes werden vorteilhafte Wirkungen der Leuchte 1 gemäß der Ausführungsform beschrieben.

Wie vorstehend erwähnt, umfasst die Leuchte 1 gemäß der Ausführungsform das lichtemittierende Modul 60; die Basis 41, die eine Vorderfläche (Unterfläche), auf der das lichtemittierende Modul 60 angeordnet ist, aufweist; die Abdeckung 3, die lichtdurchlässig ist und das lichtemittierende Modul 60 abdeckt; die Steuerung 43, die auf einer Rückfläche (oberen Fläche) der Basis 41 angeordnet ist und das lichtemittierende Modul 60 steuert; die erste Antenne 45a, die eine vertikal polarisierte Welle sendet und empfängt; und die Steuerleitung 47, die die Steuerung 43 und die erste Antenne 45a verbindet. Die Steuerleitung 47 umfasst den freigelegten Abschnitt 48, der ein Abschnitt der Steuerleitung 47 in Längsrichtung der Steuerleitung 47 ist und der zwischen der Basis 41 und der Abdeckung 3 angeordnet ist, um eine horizontal polarisierte Welle, die sich von der vertikal polarisierten Welle hinsichtlich einer Polarisationsrichtung unterscheidet, zu senden und zu empfangen.

Da der freigelegte Abschnitt 48 von der Basis 41 zwischen der Basis 41 und der Abdeckung 3 freigelegt ist, hat die Basis 41 bei dieser Ausgestaltung Schwierigkeiten, Funkwellen, die von der Steuerleitung 47 ausgestrahlt werden, zu blockieren. Aus diesem Grund ist es möglich, die Strahlungsintensität der zweiten Antenne 147c in dem freigelegten Abschnitt 48 sicherzustellen.

Dementsprechend ermöglicht ein Verwenden eines Teils der Steuerleitung 47 als der zweiten Antenne 147c es, eine Verstärkung zu erhöhen, um eine Kommunikationsleistung zu verbessern.

Des Weiteren umfasst ein Beleuchtungssystem gemäß der Ausführungsform mehrere Leuchten 1. Das Beleuchtungssystem umfasst eine Endgerätevorrichtung 101, die in der Lage ist, die mehreren Leuchten 1 zu steuern.

Bei dieser Ausgestaltung wird dieselbe vorteilhafte Wirkung wie jene der vorstehend erwähnten Leuchte 1 erzeugt.

Außerdem umfasst in der Leuchte 1 gemäß der Ausführungsform die Steuerleitung 47 mehrere Leitungen. Der freigelegte Abschnitt 48 umfasst die zweite Antenne 147c, die die horizontal polarisierte Welle sendet und empfängt. Die zweite Antenne 147c umfasst die Masseleitung 147 der Steuerleitung 47.

Bei dieser Ausgestaltung ist die Masseleitung 147 der Steuerleitung 47 auf einer der Steuerung 43 entgegengesetzten Seite geerdet. Folglich kann die Masseleitung 147 der dritten Steuerleitung 47c in dem freigelegten Abschnitt 48 wie eine Dipolantenne verwendet werden. Aus diesem Grund kann die Masseleitung 147 der dritten Steuerleitung 47c als die zweite Antenne 147c verwendet werden.

Es ist zu beachten, dass ein Verwenden der Masseleitung 147 der Steuerleitung 47 als einer Antenne es ermöglicht, dass ein Erhöhen der Anzahl von Komponenten reduziert wird.

Des Weiteren ist in der Leuchte 1 gemäß der Ausführungsform die zweite Antenne 147c von der Basis 41 getrennt.

Bei dieser Ausgestaltung ist, wie in 7 dargestellt, die Strahlungsintensität der zweiten Antenne 147c erhöht, und eine mittlere Verstärkung ist erhöht, was eine Verbesserung der Kommunikationsleistung ermöglicht.

Außerdem erstreckt sich in der Leuchte 1 gemäß der Ausführungsform die erste Antenne 45a in einer Richtung (einer vertikalen Ebene), die im Wesentlichen senkrecht zu einer Bodenfläche ist. Die zweite Antenne 147c ist linear. Außerdem erstreckt sich die zweite Antenne 147c derart, dass sie im Wesentlichen senkrecht zu der ersten Antenne 45a ist.

Da die erste Antenne 45a die vertikal polarisierte Welle sendet und empfängt, und die zweite Antenne 147c der dritten Steuerleitung 47c die horizontal polarisierte Welle sendet und empfängt, wird bei dieser Ausgestaltung die Verstärkung dadurch erhöht, dass diese Antennen unterschiedliche Richtcharakteristiken aufweisen.

Da es zum Beispiel an sich bekannt ist, dass die mittlere Verstärkung reduziert wird, wenn eine Längsrichtung der ersten Antenne 45a und eine Längsrichtung des freigelegten Abschnitts 48 derart angeordnet sind, dass sie in derselben Richtung (im Wesentlichen parallel) liegen, ist es zu beachten, dass das drahtlose Modul 45 und der freigelegte Abschnitt 48 derart angeordnet werden, dass sie im Wesentlichen senkrecht zueinander sind.

Des Weiteren wird in der Leuchte 1 gemäß der Ausführungsform das drahtlose Modul 45 derart angeordnet, dass es durch die Basis 41 von der Vorderfläche zu der Rückfläche hindurchfährt. Die Basis 41 umfasst das erste Einführungsloch 41a, in welches die Steuerleitung 47 eingeführt wird. Das rechte Ende des freigelegten Abschnitts 48 ist mit der Steuerung 43 über das erste Einführungsloch 41a verbunden. Das linke Ende des freigelegten Abschnitts 48 ist mit dem drahtlosen Modul 45 elektrisch verbunden.

Bei dieser Ausgestaltung befindet sich die Basis 41 über der dritten Steuerleitung 47c aufgrund des ersten Einführungslochs 41a, das in der Basis 41 aufgenommen ist und in welches die zweite Steuerleitung 47b eingeführt wird. Infolgedessen reflektiert die Basis 41 Funkwellen über der zweiten Antenne 147c, was ermöglicht, dass eine Abnahme der Richtcharakteristiken reduziert wird.

Es ist zu beachten, dass die in das erste Einführungsloch 41a eingeführte zweite Steuerleitung 47b ermöglicht es, dass die dritte Steuerleitung 47c leicht an der Basis 41 befestigt wird.

Außerdem umfasst die Basis 41 in der Leuchte 1 gemäß der Ausführungsform ferner das zweite Einführungsloch 41b, in welches die Steuerleitung 47 eingeführt wird und welches auf das erste Einführungsloch 41a in Horizontalrichtung ausgerichtet ist. Das linke Ende des freigelegten Abschnitts 48 ist mit dem drahtlosen Modul 45 über das zweite Einführungsloch 41b elektrisch verbunden.

Bei dieser Ausgestaltung sind das erste Einführungsloch 41a und das zweite Einführungsloch 41b im Gegensatz zu einem langen Loch nicht durchgehend. Infolgedessen reflektiert die Basis 41 Funkwellen über der zweiten Antenne 147c, was ermöglicht, dass eine Abnahme der Richtcharakteristiken reduziert wird.

Es ist zu beachten, dass die in das erste Einführungsloch 41a eingeführte zweite Steuerleitung 47b und die in das zweite Einführungsloch 41b eingeführte vierte Steuerleitung 47d es ermöglichen, dass die dritte Steuerleitung 47c leicht an der Basis 41 befestigt wird.

Des Weiteren stützt in der Leuchte 1 gemäß der Ausführungsform die Basis 41 die Leiterplatte 61, auf der die Lichtquelle 62 montiert ist. Die Vorderfläche der Basis 41 umfasst die Aussparung 42, die ausgespart ist, um die Leiterplatte 61 zu beherbergen. Der freigelegte Abschnitt 48 befindet sich nicht auf einer Geraden, die die Lichtquelle 62 und die Vorderfläche der Basis 41 mit Ausnahme der Aussparung 42 verbindet.

Bei dieser Ausgestaltung ist es aufgrund des freigelegten Abschnitts 48 schwierig, Licht von der Lichtquelle 62 zu blockieren, was bewirkt, dass ein Benutzer nicht so leicht ein Unbehagen empfindet. Wenn sich der freigelegte Abschnitt 48 auf der Geraden befindet, die die Lichtquelle 62 und die Vorderfläche der Basis 41 mit Ausnahme der Aussparung 42 verbindet, ist es wahrscheinlich, dass der freigelegte Abschnitt 48 einen Schatten wirft. Die Leuchte 1 erzeugt jedoch einen Schatten aufgrund des freigelegten Abschnitts 48 nicht leicht.

Außerdem umfasst die Basis 41 in der Leuchte 1 gemäß der Ausführungsform die Aussparung 42, die ausgespart ist, um die Leiterplatte 61 zu beherbergen. Der freigelegte Abschnitt 48 ist in der Aussparung 42 angeordnet.

Bei dieser Ausgestaltung ist es aufgrund des freigelegten Abschnitts 48 schwierig, Licht von der Lichtquelle 62 zu blockieren, und der freigelegte Abschnitt 48 ist nicht leicht über die Abdeckung 3 zu sehen, was bewirkt, dass ein Benutzer viel weniger leicht ein Unbehagen empfindet.

Des Weiteren ist die Basis 41 in der Leuchte 1 gemäß der Ausführungsform lang. Die Steuerleitung 47 erstreckt sich entlang der Basis 41.

Bei dieser Ausgestaltung ist es durch Anordnen der Steuerleitung 47 entlang der Basis 41 möglich, eine Platzeinsparung zu erzielen.

(Abwandlung 1 der Ausführungsform)

Nachstehend wird eine Konfiguration einer Leuchte gemäß einer Abwandlung 1 der Ausführungsform unter Bezugnahme auf 13 beschrieben.

13 ist eine Querschnittsansicht, die einen Zustand darstellt, in dem eine Abdeckung von einer Leuchte gemäß der Abwandlung 1 der Ausführungsform entfernt ist. 13 ist eine entlang der Linie IV-IV in 5 gezeichnete Querschnittsansicht der Leuchte gemäß der Abwandlung 1 der Ausführungsform.

Die Abwandlung 1 der Ausführungsform unterscheidet sich von der Ausführungsform darin, dass ein Abstandshalter 63 zwischen der Leiterplatte 61 und der Basis 41 bereitgestellt ist. Die anderen Strukturelemente der Leuchte 1 in der Abwandlung 1 sind jenen der Leichte 1 in der Ausführungsform gleich, und eine Beschreibung davon wird dementsprechend weggelassen.

In der Abwandlung 1 der Ausführungsform trennt der Abstandshalter 63 das lichtemittierende Modul 60 von der unteren Fläche der Aussparung 42 in der Basis, was erschwert, dass sich der freigelegte Abschnitt 48 auf einer Geraden befindet, die die Lichtquelle 62 und die Vorderfläche der Basis 41 mit Ausnahme der Aussparung 42 verbindet.

(Abwandlung 2 der Ausführungsform)

Nachstehend wird eine Konfiguration eines Beleuchtungssystems gemäß einer Abwandlung 2 der Ausführungsform unter Bezugnahme auf 14 beschrieben.

14 ein schematisches Diagramm, das das Beleuchtungssystem darstellt, welches Leuchten gemäß Abwandlung 2 der Ausführungsform umfasst.

Wie in 14 dargestellt, umfasst das Beleuchtungssystem 100 Leuchten 1 und eine Endgerätevorrichtung 101. In der Abwandlung 2 der Ausführungsform sind vier Leuchten 1 an einer Decke bereitgestellt.

Die Endgerätevorrichtung 101 ist zum Beispiel eine Vorrichtung, wie z. B. ein Smartphone und eine Einzweck-Fernsteuerung, und ist in der Lage, die Leuchten 1 zu steuern. Operationen, wie z. B. Einschalten, Ausschalten, Dimmen (Helligkeitsanpassung), und Tönungsanpassung (Emissionsfarbanpassung (Farbtemperaturanpassung)) der lichtemittierenden Module 60 werden gemäß einer mithilfe der Endgerätevorrichtung 101 vorgenommenen Operation durchgeführt. Es ist zu beachten, dass die Leuchten 1 individuell ausgewählt werden können, und Operationen, wie z. B. Einschalten, Ausschalten, Dimmen (Helligkeitsanpassung), und Tönungsanpassung (Emissionsfarbanpassung (Farbtemperaturanpassung)) unter Verwendung der Endgerätevorrichtung 101 durchgeführt werden können.

(Andere Abwandlungen usw.)

Obwohl die Leuchte und das Beleuchtungssystem gemäß der vorliegenden Erfindung auf der Grundlage der Ausführungsform und der Abwandlungen 1 und 2 der Ausführungsform beschrieben wurden, ist die vorliegende Erfindung nicht auf die Ausführungsform und die Abwandlungen 1 und 2 der Ausführungsform beschränkt.

Es ist zu beachten, dass in der vorliegenden Erfindung eine erste Antenne und eine zweite Antenne derart gesteuert werden können, dass ein Signal einer von der ersten Antenne und der zweiten Antenne, die eine höhere Strahlungsintensität aufweist, vorzugsweise verwendet wird, und ein Rauschen eines zur Verbesserung einer Signalqualität empfangenen Signals zum Beispiel durch ein EMI-Reduktionsfilter usw. reduziert werden kann.

Es ist zu beachten, dass eine Steuerleitung die Steuerleitungen eins bis drei in der vorliegenden Erfindung umfassen kann. Insbesondere weist die dritte Steuerleitung das rechte Ende, das mit der zweiten Steuerleitung verbunden werden kann, und das linke Ende, das mit einem drahtlosen Modul verbunden werden kann, auf. In diesem Fall kann die Basis 41 lediglich das erste Einführungsloch 41a umfassen. Mit anderen Worten ist das zweite Einführungsloch 41b kein unverzichtbares Strukturelement.

Es ist zu beachten, dass obwohl die Operation, wie z. B. Einschalten, Ausschalten und Dimmen der Leuchte, unter Verwendung einer Eingabevorrichtung in der vorliegenden Erfindung durchgeführt werden, die Operationen unter Verwendung einer an einer Wand montierten Bedienungstafel durchgeführt werden können. In einem solchen Fall ist eine Steuerleitung zum Übertragen von Signalen zwischen der Bedienungstafel und der Leuchte mit der Leuchte verbunden.

Des Weiteren kann die Leuchte in der vorliegenden Erfindung mit einem Programmverteilungsserver über das Internet in Kommunikationsbeziehung stehen. Die Leuchte kann eine Hardware, die Funktionen entspricht, und einen Speicher, der wiederbeschreibbar ist und zum Veranlassen, dass die Hardware gemäß den Funktionen arbeitet, dient, umfassen. Um zu veranlassen, dass die Leuchte Licht gemäß einer Funktion emittiert, ist eine Software (ein Programm), die (das) der Funktion entspricht und zum Veranlassen, dass die Hardware arbeitet, dient, in dem Speicher gespeichert. Die Software kann im Voraus in dem Speicher gespeichert werden, oder ein Programm, das durch den Programmverteilungsserver verteilt wird, kann durch den Speicher empfangen und in ihm gespeichert werden. Wenn ein durch den Programmverteilungsserver verteiltes Programm empfangen werden soll, wählt ein Benutzer der Leuchte eine gewünschte Funktion (ein Programm) unter Verwendung einer Eingabevorrichtung, wie z. B. eines Smartphones und eines Tablet-Endgeräts, aus. Infolgedessen wird das ausgewählte Programm an die Leuchte durch den Programmverteilungsserver geliefert, und das gelieferte Programm wird in dem Speicher in der Leuchte gespeichert. Dementsprechend kann der Benutzer die Funktion der Leuchte, die dem gelieferten Programm entspricht, benutzen.

Formen, die durch verschiedene Modifikationen der Ausführungsform und der Abwandlungen 1 und 2 der Ausführungsform erzielt werden und die durch einen Fachmann erdacht werden können, sowie Formen, die durch beliebiges Kombinieren der Strukturelemente und Funktionen in der Ausführungsform und den Abwandlungen 1 und 2 der Ausführungsform, die innerhalb des Umfangs des Wesens der vorliegenden Erfindung liegen, umgesetzt werden, sind in der vorliegenden Erfindung aufgenommen.

Bezugszeichenliste

1
Leuchte
3
Abdeckung
21
Gehäuse
41
Basis
41a
Erstes Einführungsloch
41b
Zweites Einführungsloch
42
Aussparung
43
Steuerung
45
Drahtloses Modul
47
Steuerleitung
48
Freigelegter Abschnitt
60
lichtemittierendes Modul
61
Leiterplatte
62
Lichtquelle
100
Beleuchtungssystem
101
Endgerätevorrichtung
147
Masseleitung
147c
Zweite Antenne