Title:
Filtervorrichtung für elastische Wellen
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Es wird eine Filtervorrichtung (1) für elastische Wellen bereitgestellt, bei der ein erstes Filter (11), das ein erstes Durchlassband f1 aufweist, und ein zweites Filter (12), das ein zweites Durchlassband f2 aufweist, an eine gemeinsame Verbindungsstelle (3) angeschlossen sind. Das erste Filter enthält auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle einen Reihenarmresonator, einen Parallelarmresonator oder ein längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp und erzeugt eine Grundwelle und einen Modus hoher Ordnung. Wenn eine Resonanzfrequenz des Modus hoher Ordnung, die auf einer höher-frequenten Seite relativ zu dem ersten Durchlassband f1 des ersten Filters erscheint, als f1h bezeichnet wird, ist f1h kleiner als f2, und auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle (3) ist (a) ein Reihenarmresonator, bei dem die Resonanzfrequenz nicht die höchste ist, (b) ein Parallelarmresonator oder (c) ein längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp angeordnet.





Inventors:
Yasuda, Junpei (Kyoto-fu, Nagaokakyo-shi, JP)
Application Number:
DE102017108105A
Publication Date:
10/26/2017
Filing Date:
04/13/2017
Assignee:
Murata Manufacturing Co., Ltd. (Kyoto-fu, Nagaokakyo-shi, JP)
International Classes:
H03H9/64
Foreign References:
JP2015111845A2015-06-18
Attorney, Agent or Firm:
CBDL Patentanwälte, 47051, Duisburg, DE
Claims:
1. Filtervorrichtung (1) für elastische Wellen, umfassend:
– ein erstes Filter (11/13, 15, 17), das ein erstes Durchlassband f1 aufweist, und
– ein zweites Filter (12), das ein zweites Durchlassband f2 aufweist, das auf einer höher-frequenten Seite relativ zu dem ersten Durchlassband f1 positioniert ist,
– wobei ein Ende des ersten Filters (11/13, 15, 17) und ein Ende des zweiten Filters (12) an eine gemeinsame Verbindungsstelle angeschlossen sind,
– wobei das erste Filter (11/13, 15, 17) auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle einen Reihenarmresonator (S1) aufweist, der eine IDT-Elektrode (6), einen Parallelarmresonator (P1) oder ein längs gekoppeltes Filter (16) für elastische Wellen vom Resonatortyp aufweist,
– wobei das erste Filter (11/13, 15, 17) ein Filter ist, das eine Grundwelle und einen Modus hoher Ordnung erzeugt, und
– wobei, wenn eine Resonanzfrequenz des Modus hoher Ordnung, die auf einer höher-frequenten Seite relativ zu dem ersten Durchlassband f1 des ersten Filters (11/13, 15, 17) erscheint, als f1h bezeichnet wird, f1h kleiner ist als f2, und auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle (a) ein Reihenarmresonator (S1), bei dem die Resonanzfrequenz nicht die höchste ist, (b) ein Parallelarmresonator (P1) oder (c) ein längs gekoppeltes Filter (16) für elastische Wellen vom Resonatortyp angeordnet ist.

2. Filtervorrichtung (1) für elastische Wellen nach Anspruch 1, wobei der Reihenarmresonator (S1), bei dem die Resonanzfrequenz nicht die höchste ist, ein Reihenarmresonator ist, bei dem die Resonanzfrequenz die niedrigste ist.

3. Filtervorrichtung (1) für elastische Wellen nach Anspruch 1 oder 2, wobei als der Reihenarmresonator (S1), bei dem die Resonanzfrequenz nicht die höchste, ein Reihenarmresonator, bei dem ein Elektrodenfinger-Mittenabstand der IDT-Elektrode (6) nicht der kleinste ist, auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle in dem ersten Filter angeordnet ist.

4. Filtervorrichtung (1) für elastische Wellen nach Anspruch 3, wobei der Reihenarmresonator (S1), bei dem der Elektrodenfinger-Mittenabstand der IDT-Elektrode (6) nicht der kleinste ist, ein Reihenarmresonator ist, bei dem der Elektrodenfinger-Mittenabstand der IDT-Elektrode der größte ist.

5. Filtervorrichtung (1) für elastische Wellen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das erste Filter (11/13, 15, 17) ein Filter für elastische Wellen ist, das mit Rayleigh-Wellen arbeitet, die sich in LiNbO3 ausbreiten.

6. Filtervorrichtung (1) für elastische Wellen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, ferner einen Phasenjustierkreis (10/30) umfassend.

7. Filtervorrichtung (1) für elastische Wellen, umfassend:
– ein erstes Filter (11/2124), das ein erstes Durchlassband f1 aufweist, und
– ein zweites Filter (12), das ein zweites Durchlassband f2 aufweist, das auf einer höher-frequenten Seite relativ zu dem ersten Durchlassband f1 positioniert ist,
– wobei ein Ende des ersten Filters (11/2124) und ein Ende des zweiten Filters (12) an eine gemeinsame Verbindungsstelle angeschlossen sind,
– wobei das erste Filter (11/2124) auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle einen Reihenarmresonator (S1), einen Parallelarmresonator (P1), der eine IDT-Elektrode (6) aufweist, oder ein längs gekoppeltes Filter (16) für elastische Wellen vom Resonatortyp enthält,
– wobei das erste Filter (11/2124) ein Filter ist, das eine Grundwelle und einen Modus hoher Ordnung erzeugt, und
– wobei, wenn eine Resonanzfrequenz des Modus hoher Ordnung, die auf einer höher-frequenten Seite relativ zu dem ersten Durchlassband f1 des ersten Filters erscheint, als f1h bezeichnet wird, f1h größer ist als f2, und auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle (d) ein Parallelarmresonator (P1), bei dem die Resonanzfrequenz nicht die niedrigste ist, (e) ein Reihenarmresonator (S1) oder (f) ein längs gekoppeltes Filter (16) für elastische Wellen vom Resonatortyp angeordnet ist.

8. Filtervorrichtung (1) für elastische Wellen nach Anspruch 7, wobei der Parallelarmresonator (P1), bei dem die Resonanzfrequenz nicht die niedrigste ist, ein Parallelarmresonator ist, bei dem die Resonanzfrequenz die höchste ist.

9. Filtervorrichtung (1) für elastische Wellen nach Anspruch 7 oder 8, wobei als der Parallelarmresonator (P1), bei dem die Resonanzfrequenz nicht die niedrigste ist, ein Parallelarmresonator, bei dem ein Elektrodenfinger-Mittenabstand der IDT-Elektrode (6) nicht der größte ist, auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle in dem ersten Filter (11/2124) angeordnet ist.

10. Filtervorrichtung (1) für elastische Wellen nach Anspruch 9, wobei der Parallelarmresonator (P1), bei dem der Elektrodenfinger-Mittenabstand der IDT-Elektrode (6) nicht der größte ist, ein Parallelarmresonator ist, bei dem der Elektrodenfinger-Mittenabstand der IDT-Elektrode der kleinste ist.

11. Filtervorrichtung (1) für elastische Wellen nach einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei das erste Filter (11/2124) ein Filter für elastische Wellen ist, das mit Rayleigh-Wellen arbeitet, die sich in LiNbO3 ausbreiten.

12. Filtervorrichtung (1) für elastische Wellen nach einem der Ansprüche 7 bis 11, ferner einen Phasenjustierkreis (10/30) umfassend.

13. Filtervorrichtung (1) für elastische Wellen nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei das erste Filter (11) ein Kettenfilter ist, das mehrere Reihenarmresonatoren (S1–S5), die aus Resonatoren für elastische Wellen konfiguriert sind, und mehrere Parallelarmresonatoren (P1–P4) enthält, die aus Resonatoren für elastische Wellen konfiguriert sind.

14. Filtervorrichtung (1) für elastische Wellen nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei das erste Filter (11) ein längs gekoppeltes Filter (16) für elastische Wellen vom Resonatortyp enthält.

15. Filtervorrichtung (1) für elastische Wellen nach Anspruch 14, wobei das erste Filter mindestens einen von einem Reihenarmresonator (S1) und einem Parallelarmresonator (P1) enthält, die auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle des längs gekoppelten Filters (16) für elastische Wellen vom Resonatortyp oder auf einer Seite des längs gekoppelten Filters für elastische Wellen vom Resonatortyp, die der gemeinsamen Verbindungsstelle gegenüberliegt, angeordnet ist.

16. Filtervorrichtung (1) für elastische Wellen nach einem der Ansprüche 1 bis 15, wobei mindestens eines des ersten Filters (11) und des zweiten Filters (12) mit der gemeinsamen Verbindungsstelle über einen Schaltabschnitt (43) zum Umschalten eines Verbindungszustands mit der gemeinsamen Verbindungsstelle verbunden ist.

17. Filtervorrichtung (1) für elastische Wellen nach Anspruch 16, wobei sowohl das erste Filter (11) als auch das zweite Filter (12) mit der gemeinsamen Verbindungsstelle (3) über den Schaltabschnitt (43) verbunden sind.

Description:
TECHNISCHES GEBIET DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft eine Filtervorrichtung für elastische Wellen, bei der ein Ende eines ersten Filters und ein Ende eines zweites Filter verbunden sind.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die JP 2015-111845 A offenbart eine Filtervorrichtung für elastische Wellen, die mit einer Antenne eines Mobiltelefons verbunden ist. Die Filtervorrichtung enthält ein Sendefilter, das aus einem Filter für elastische Wellen konfiguriert ist, und ein Empfangsfilter, das aus einem Filter für elastische Wellen konfiguriert ist. Ein Ende des Sendefilters und ein Ende des Empfangsfilters sind miteinander verbunden. Der gemeinsam verbundene Abschnitt ist mit der Antenne verbunden.

Das Sendefilter gemäß der JP 2015-111845 A arbeitet mit Rayleigh-Wellen, die sich in LiNbO3 ausbreiten. Bei dem erwähnten Sendefilter ist ein Element, das einer gemeinsamen Verbindungsstelle am nächsten liegt, ein Reihenarmresonator. Ein Durchlassband des Empfangsfilters wird höher eingestellt als ein Durchlassband des Sendefilters.

Wenn jeweils ein Ende mehrerer Bandpassfilter wie in der JP 2015-111845 A beschrieben miteinander verbunden sind, besteht das Problem, dass ein in einem Bandpassfilter generierter Modus die Filterkennlinien eines anderen Bandpassfilters beeinflusst.

Gemäß der JP 2015-111845 A arbeitet das Sendefilter mit einer Grundwelle von Rayleigh-Wellen, die sich in LiNbO3 ausbreiten. Dabei wird zusätzlich zu der Grundwelle auch ein Modus hoher Ordnung, wie zum Beispiel Sezawa-Wellen, angeregt. Wenn der Modus hoher Ordnung in dem Durchlassband des Empfangsfilters positioniert ist, besteht das Problem, dass der Einfügeverlust in dem Durchlassband des Empfangsfilters groß wird.

OFFENBARUNG DER ERFINDUNG

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Filtervorrichtung für elastische Wellen anzugeben, bei der der Einfügeverlust in einem Durchlassband eines zweiten Filters in dem Fall reduziert werden kann, wenn ein erstes Filter, in dem nicht nur eine Grundwelle, sondern auch ein Modus hoher Ordnung angeregt wird, mit dem zweiten Filter verbunden ist.

Eine Filtervorrichtung für elastische Wellen gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung enthält ein erstes Filter, das ein erstes Durchlassband f1 aufweist, und ein zweites Filter, das ein zweites Durchlassband f2 aufweist, das auf einer höher-frequenten Seite relativ zu dem ersten Durchlassband f1 positioniert ist. Bei der Filtervorrichtung für elastische Wellen sind ein Ende des ersten Filters und ein Ende des zweiten Filters an eine gemeinsame Verbindungsstelle angeschlossen. Das erste Filter enthält auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle einen Reihenarmresonator, der eine IDT(Interdigitaltransducer)-Elektrode aufweist, einen Parallelarmresonator oder ein längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp. Das erste Filter ist ein Filter, das eine Grundwelle und einen Modus hoher Ordnung erzeugt. Wenn eine Resonanzfrequenz des Modus hoher Ordnung, die auf einer höher-frequenten Seite relativ zu dem ersten Durchlassband f1 des ersten Filters erscheint, f1h ist, ist f1h kleiner als f2. Auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle ist (a) ein Reihenarmresonator, in dem die Resonanzfrequenz nicht die höchste ist, (b) ein Parallelarmresonator oder (c) ein längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp angeordnet.

Bei bestimmten Weiterbildungen der ersten Ausführungsform ist der Reihenarmresonator, in dem die Resonanzfrequenz nicht die höchste ist, ein Reihenarmresonator, in dem die Resonanzfrequenz die niedrigste ist.

Bei weiteren Weiterbildungen der ersten Ausführungsform ist als der Reihenarmresonator, in dem die Resonanzfrequenz nicht die höchste ist, ein Reihenarmresonator, bei dem ein Elektrodenfinger-Mittenabstand der IDT-Elektrode nicht der kleinste ist, auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle in dem ersten Filter angeordnet. In diesem Fall kann der Reihenarmresonator, in dem die Resonanzfrequenz nicht die höchste ist, auf einfache Weise ausgebildet werden, indem man lediglich den Elektrodenfinger-Mittenabstand justiert, wenn die IDT-Elektrode ausgebildet wird.

Bei weiteren Weiterbildungen der ersten Ausführungsform ist der Reihenarmresonator, in dem der Elektrodenfinger-Mittenabstand der IDT-Elektrode nicht der kleinste ist, ein Reihenarmresonator, bei dem der Elektrodenfinger-Mittenabstand der IDT-Elektrode der größte ist.

Bei weiteren Weiterbildungen der ersten Ausführungsform ist das erste Filter ein Filter für elastische Wellen, das mit Rayleigh-Wellen arbeitet, die sich in LiNbO3 ausbreiten.

Bei weiteren Weiterbildungen der ersten Ausführungsform ist ein Phasenjustierkreis vorgesehen.

Bei einer zweiten Ausführungsform der Erfindung umfasst eine Filtervorrichtung für elastische Wellen ein erstes Filter, das ein erstes Durchlassband f1 aufweist, und ein zweites Filter, das ein zweites Durchlassband f2 aufweist, das auf einer höher-frequenten Seite relativ zu dem ersten Durchlassband f1 positioniert ist. Bei dieser Filtervorrichtung für elastische Wellen sind ein Ende des ersten Filters und ein Ende des zweiten Filters an eine gemeinsamen Verbindungsstelle angeschlossen. Das erste Filter enthält auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle einen Reihenarmresonator, einen Parallelarmresonator, der eine IDT-Elektrode aufweist, oder ein längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp. Das erste Filter ist ein Filter, das eine Grundwelle und einen Modus hoher Ordnung erzeugt. Wenn eine Resonanzfrequenz des Modus hoher Ordnung, die auf einer höher-frequenten Seite relativ zu dem ersten Durchlassband f1 des ersten Filters erscheint, f1h ist, ist f1h größer als f2. Auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle ist (d) ein Parallelarmresonator, bei dem die Resonanzfrequenz nicht die niedrigste ist, (e) ein Reihenarmresonator oder (f) ein längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp angeordnet.

Bei bestimmten Weiterbildungen der zweiten Ausführungsform ist der Parallelarmresonator, in dem die Resonanzfrequenz nicht die niedrigste ist, ein Parallelarmresonator, bei dem die Resonanzfrequenz die höchste ist.

Bei weiteren Weiterbildungen der zweiten Ausführungsform ist als der Parallelarmresonator, in dem die Resonanzfrequenz nicht die niedrigste ist, ein Parallelarmresonator, bei dem ein Elektrodenfinger-Mittenabstand der IDT-Elektrode nicht der größte ist, auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle in dem ersten Filter angeordnet. In diesem Fall kann der Parallelarmresonator, in dem die Resonanzfrequenz die höchste ist, auf einfache Weise ausgebildet werden, indem man lediglich den Elektrodenfinger-Mittenabstand justiert, wenn die IDT-Elektrode ausgebildet wird.

Bei weiteren Weiterbildungen der zweiten Ausführungsform ist der Parallelarmresonator, bei dem der Elektrodenfinger-Mittenabstand der IDT-Elektrode nicht der größte ist, ein Parallelarmresonator, bei dem der Elektrodenfinger-Mittenabstand der IDT-Elektrode der kleinste ist.

Bei weiteren Weiterbildungen der zweiten Ausführungsform ist das erste Filter ein Filter für elastische Wellen, das mit Rayleigh-Wellen arbeitet, die sich in LiNbO3 ausbreiten.

Bei weiteren Weiterbildungen der zweiten Ausführungsform ist ein Phasenjustierkreis vorhanden.

Bei der Filtervorrichtung für elastische Wellen gemäß der vorliegenden Erfindung (im folgenden werden die erste und die zweite Ausführungsform zusammen als die "Erfindung" bezeichnet) kann das erste Filter ein Kettenfilter sein, das mehrere Reihenarmresonatoren, die aus Resonatoren für elastische Wellen konfiguriert sind, und das mehrere Parallelarmresonatoren, die aus Resonatoren für elastische Wellen konfiguriert sind, enthält.

Bei der Filtervorrichtung gemäß der Erfindung kann das erste Filter ein Filter sein, das ein längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp enthält. In diesem Fall kann das erste Filter einen Reihenarmresonator und/oder einen Parallelarmresonator enthalten, die auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle des längs gekoppelten Filters für elastische Wellen vom Resonatortyp oder auf dessen Seite, die der gemeinsamen Verbindungsstelle gegenüber liegt, angeordnet sind.

Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist zumindest eines von dem ersten und dem zweiten Filter mit der gemeinsamen Verbindungsstelle über einen Schaltabschnitt zum Umschalten eines Verbindungszustands mit der gemeinsamen Verbindungsstelle verbunden.

Bei einer Weiterbildung der Erfindung sind sowohl das erste Filter als auch das zweite Filter mit der gemeinsamen Verbindungsstelle über den Schaltabschnitt verbunden.

Mit Filtervorrichtungen für elastische Wellen gemäß der vorliegenden Erfindung kann der Einfügeverlust in dem Durchlassband des zweiten Filters reduziert werden.

Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden rein beispielhaften und nicht-beschränkenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

1 zeigt ist ein Blockschaubild einer Filtervorrichtung für elastische Wellen gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

2 zeigt eine schematische Querschnittsansicht von vorn zur Erläuterung der ersten Ausführungsform.

3 zeigt ein Schaltbild eines ersten Filters, das im Arbeitsbeispiel 1 verwendet wird.

4 zeigt ein Schaltbild eines ersten Filters, das im Arbeitsbeispiel 2 verwendet wird.

5 zeigt ein Schaltbild eines ersten Filters, das im Arbeitsbeispiel 3 verwendet wird.

6 zeigt ein Schaubild, das Filterkennlinien von zweiten Filtern von Filtervorrichtungen für elastische Wellen mit ersten Filtern gemäß den Arbeitsbeispielen 1 bis 3 und gemäß eines Vergleichsbeispiels veranschaulicht.

7 zeigt ein Schaubild, mit Blick von einer Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle einer jeden der ersten Filtereinheiten der Arbeitsbeispiele 1 bis 3 und des Vergleichsbeispiels, das Rücklaufverlusteigenschaften veranschaulicht.

8 zeigt ein Schaltbild eines ersten Filters des Arbeitsbeispiels 4, das in einer Filtervorrichtung für elastische Wellen gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird.

9 zeigt ein Schaltbild eines ersten Filters des Arbeitsbeispiels 5, das in der Filtervorrichtung für elastische Wellen gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird.

10 zeigt ein Schaltbild eines ersten Filters des Arbeitsbeispiels 6, das in der Filtervorrichtung für elastische Wellen gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird.

11 zeigt ein Schaltbild eines ersten Filters des Arbeitsbeispiels 7, das in der Filtervorrichtung für elastische Wellen gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird.

12 zeigt ein Schaltbild zum Erläutern eines Kettenstromkreises als ein erstes Filter.

13 zeigt ein Blockschaubild einer Filtervorrichtung für elastische Wellen gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

14 zeigt ein Blockschaubild einer Filtervorrichtung für elastische Wellen gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

15 zeigt ein weiteres Blockschaubild der Filtervorrichtung für elastische Wellen gemäß der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN

1 zeigt ein Blockschaubild einer Filtervorrichtung für elastische Wellen gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die Filtervorrichtung für elastische Wellen 1 enthält ein erstes Filter 11 und ein zweites Filter 12. Das erste Filter 11 ist aus einem Filter für elastische Wellen konfiguriert, das mit Rayleigh-Wellen arbeitet, die sich in LiNbO3 ausbreiten. Das erste Filter 11 ist ein Bandpassfilter, das ein erstes Durchlassband f1 aufweist.

Obgleich das zweite Filter 12 nicht auf irgendeinen bestimmten Filtertyp beschränkt ist, ist das zweite Filter 12 bei dieser Ausführungsform aus einem Filter für elastische Wellen konfiguriert. Das zweite Filter 12 ist ein Bandpassfilter, das ein zweites Durchlassband f2 aufweist. Das zweite Durchlassband f2 ist auf einer höher-frequenten Seite relativ zu dem ersten Durchlassband f1 positioniert.

Ein Ende des ersten Filters 11 und ein Ende des zweiten Filters 12 sind an eine gemeinsame Verbindungsstelle 3 angeschlossen. Die Verbindungsstelle 3 ist mit einem Antennenanschluss 4 verbunden. Der Antennenanschluss 4 ist mit einer Antenne eines Mobiltelefons oder dergleichen verbunden. Die Filtervorrichtung für elastische Wellen 1 wird in einem Mobiltelefon oder dergleichen verwendet. Obgleich das erste Filter 11 und das zweite Filter 12 in 1 veranschaulicht sind, können zusätzlich ein oder mehrere Bandpassfilter mit der gemeinsamen Verbindungsstelle 3 verbunden sein.

Ein Induktor L1 zur Impedanzanpassung ist zwischen die gemeinsame Verbindungsstelle 3 und ein Erdungspotenzial geschaltet.

2 zeigt eine Querschnittsansicht von vorn, die schematisch eine physikalische Struktur des ersten Filters 11 veranschaulicht. Das erste Filter 11 enthält ein LiNbO3-Substrat 5. Eine IDT-Elektrode 6 ist auf dem LiNbO3-Substrat 5 ausgebildet. Die IDT-Elektrode 6 enthält mehrere Elektrodenfinger 6a. Reflektoren 7 und 8 sind jeweils auf beiden Seiten der IDT-Elektrode 6 in einer Ausbreitungsrichtung elastischer Wellen ausgebildet, wodurch ein einzelner Resonator für elastische Wellen konfiguriert wird. Eine dielektrische Schicht 9 ist so laminiert, dass sie die IDT-Elektrode 6 und die Reflektoren 7, 8 bedeckt. Die dielektrische Schicht 9 wird mit SiO2 oder dergleichen ausgebildet.

Das erste Filter 11 enthält mehrere Resonatoren für elastische Wellen und ein längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp. Die Arbeitsbeispiele 1 bis 3, die sich auf das erste Filter 11 beziehen, sind in 3 bzw. 5 gezeigt. Ein erstes Filter 13 des Arbeitsbeispiels 1 enthält einen ersten Anschluss 14 und einen zweiten Anschluss 15, wie in 3 gezeigt. Der erste Anschluss 14 ist ein Anschluss, der mit der gemeinsamen Verbindungsstelle 3 zu verbinden ist.

Ein längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp 16 ist in einem Reihenarm angeordnet, der den ersten Anschluss 14 und den zweiten Anschluss 15 verbindet. In dem ersten Filter 13 wird ein Durchlassband durch das längs gekoppelte Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp 16 gebildet. Ferner sind ein Reihenarmresonator S1 und ein Parallelarmresonator P1 auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle des längs gekoppelten Filters für elastische Wellen vom Resonatortyp 16 ausgebildet. Darüber hinaus sind Reihenarmresonatoren S2, S3 und ein Parallelarmresonator P2 zwischen dem längs gekoppelten Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp 16 und dem zweiten Anschluss 15 ausgebildet. Der Reihenarmresonator S1 und der Parallelarmresonator P1 sowie die Reihenarmresonatoren S2, S3 und der Parallelarmresonator P2 sind so ausgebildet, dass sie das Durchlassband justieren.

Das erste Filter 13 arbeitet mit Rayleigh-Wellen, die sich in LiNbO3 ausbreiten. In diesem Fall wird zusätzlich zu Rayleigh-Wellen auch ein Modus hoher Ordnung, wie zum Beispiel Sezawa-Wellen, angeregt. Das erste Filter 13 ist ein Empfangsfilter von Band 25.

Das oben erwähnte zweite Filter 12 hingegen ist ein Empfangsfilter von Band 41.

Das erste Durchlassband f1 des Empfangsfilters von Band 25 fällt in einen Bereich von etwa 1930 MHz bis 1995 MHz. Das zweite Durchlassband f2 des Empfangsfilters von Band 41 hingegen fällt in einen Bereich von etwa 2496 MHz bis 2690 MHz. Dementsprechend ist f2 größer als f1. Ferner wird in dem ersten Filter 13 eine als ein Modus hoher Ordnung generierte Resonanzfrequenz von Sezawa-Wellen als f1h angenommen.

Bei der Filtervorrichtung für elastische Wellen 1 der ersten Ausführungsform wird f1h so eingestellt, das es kleiner ist als f2.

Der Reihenarmresonator S1 ist auf einer Seite eines gebündelten Endes angeordnet, das heißt der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle 3 in dem ersten Filter 13. Von den Reihenarmresonatoren S1 bis S3, die eine Reihenfalle konfigurieren, ist der Reihenarmresonator S1 ein Reihenarmresonator, bei dem die Resonanzfrequenz nicht die höchste ist.

Es ist zu beachten, dass nur ein einziger Reihenarmresonator S1 in dem ersten Filter der ersten Ausführungsform angeordnet zu sein braucht. In diesem Fall wird der einzelne Armresonator S1 ein Reihenarmresonator, bei dem die Resonanzfrequenz nicht die höchste ist (weil kein Reihenarmresonator mit einer niedrigeren Resonanzfrequenz vorhanden ist). In der vorliegenden Anmeldung ist also der Ausdruck "ein Reihenarmresonator, bei dem die Resonanzfrequenz nicht die höchste ist" nicht auf eine Konfiguration beschränkt, die mehrere Reihenarmresonatoren enthält.

Der Ausdruck "auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle angeordnet" bedeutet an einer Position ausgebildet, die der gemeinsamen Verbindungsstelle in der Schaltkreiskonfiguration des ersten Filters am nächsten liegt.

In 3 hat ein Element, das auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle in dem ersten Filter 13 angeordnet ist, einen großen Einfluss auf die Filterkennlinie des zweiten Filters 12. Bei dem ersten Filter 13 ist das Element, das auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle angeordnet ist, der Reihenarmresonator S1. Im Allgemeinen erfüllt eine Resonanzfrequenz eines Modus hoher Ordnung, wie zum Beispiel Sezawa-Wellen, die folgende Beziehung (wenn Sezawa-Wellen als ein Beispiel genommen werden): [eine Resonanzfrequenz von Sezawa-Wellen in einem Parallelarmresonator] < [eine Resonanzfrequenz von Sezawa-Wellen in einem längs gekoppelten Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp] < [eine Resonanzfrequenz von Sezawa-Wellen in einem Reihenarmresonator].

Bei dem ersten Filter 13 ist von den Reihenarmresonatoren S1 bis S3 der Reihenarmresonator S1 auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle ein Resonator, bei dem die Resonanzfrequenz nicht die höchste ist. Insofern ist, obgleich f1h < f2, die Resonanzfrequenz f1h des Modus hoher Ordnung in dem Reihenarmresonator S1, der den größten Einfluss auf die Filterkennlinie besitzt, in Richtung einer niedriger-frequenten Seite relativ zu dem zweiten Durchlassband ff2 des zweiten Filters 12 beabstandet. Dies macht es möglich, den In-Band-Einfügeverlust in dem zweiten Durchlassband f2 des zweiten Filters 12 zu reduzieren.

Es ist bevorzugt, dass von den Reihenarmresonatoren S1 bis S3 der Reihenarmresonator S1 ein Reihenarmresonator ist, bei dem die Resonanzfrequenz die niedrigste ist. In diesem Fall kann der Einfügeverlust in dem Durchlassband weiter reduziert werden.

4 zeigt ein Schaltbild eines ersten Filters 17 des Arbeitsbeispiels 2, das in der Filtervorrichtung für elastische Wellen der ersten Ausführungsform verwendet wird. Das erste Filter 17 des Arbeitsbeispiels 2 entspricht der in 3 gezeigten Struktur, von der der Reihenarmresonator S1 entfernt wurde. Die anderen Bestandteile des ersten Filters 17 sind die gleichen wie die des ersten Filters 13. Insofern ist ein Parallelarmresonator P1 auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle in dem ersten Filter 17 des Arbeitsbeispiels 2 angeordnet.

Wie oben besprochen, erfüllt eine Resonanzfrequenz eines Modus hoher Ordnung die folgende Beziehung, solange die Ordnung des Modus hoher Ordnung die gleiche ist: [eine Resonanzfrequenz des Modus hoher Ordnung in einem Parallelarmresonator] < [eine Resonanzfrequenz des Modus hoher Ordnung in einem längs gekoppelten Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp] < [eine Resonanzfrequenz des Modus hoher Ordnung in einem Reihenarmresonator]. Weil die Resonanzfrequenz des Modus hoher Ordnung in dem Parallelarmresonator P1, der auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle angeordnet ist, niedriger ist, ist dementsprechend in dem ersten Filter 17 des Arbeitsbeispiels 2 die Resonanzfrequenz f1h des Modus hoher Ordnung in dem Parallelarmresonator P1, der den größten Einfluss auf die Filterkennlinie besitzt, effektiv in Richtung einer niedriger-frequenten Seite relativ zu dem zweiten Durchlassband f2 des zweiten Filters beabstandet. Dies macht es möglich, den Einfügeverlust in dem Durchlassband des zweiten Filters 12 auch mit dem ersten Filter 17 des Arbeitsbeispiels 2 zu reduzieren.

5 zeigt ein Schaltbild eines ersten Filters des Arbeitsbeispiels 3, das in der Filtervorrichtung für elastische Wellen der ersten Ausführungsform verwendet wird.

Ein erstes Filter 18 des Arbeitsbeispiels 3 entspricht einer Struktur des ersten Filters 13 des Arbeitsbeispiels 1, von der der Reihenarmresonator S1 und der Parallelarmresonator P1 entfernt wurden. Die anderen Bestandteile sind die gleichen wie die des Arbeitsbeispiels 1.

Bei dem ersten Filter 18 des Arbeitsbeispiels 3 ist ein längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp 16 auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle angeordnet. Wie oben besprochen, ist, solange die Ordnung des Modus hoher Ordnung die gleiche ist, die folgende Beziehung erfüllt: [eine Resonanzfrequenz des Modus hoher Ordnung in einem Parallelarmresonator] < [eine Resonanzfrequenz des Modus hoher Ordnung in einem längs gekoppelten Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp] < [eine Resonanzfrequenz des Modus hoher Ordnung in einem Reihenarmresonator]. Dementsprechend kann auch im Fall des Verwendens des ersten Filters 18 des Arbeitsbeispiels 3, weil die Resonanzfrequenz des Modus hoher Ordnung in dem längs gekoppelten Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp 16 niedriger ist, die Resonanzfrequenz f1h des Modus hoher Ordnung in Richtung einer niedriger-frequenten Seite relativ zu dem zweiten Durchlassband f2 des zweiten Filters beabstandet sein. Dies macht es möglich, den Einfügeverlust in dem Durchlassband des zweiten Filters 12 zu reduzieren.

6 zeigt ein Schaubild, das Filterkennlinien von zweiten Filtern bei der Vorrichtung 1 veranschaulicht, wobei eine durchgezogene Linie einen Fall des Verwendens des ersten Filters des Arbeitsbeispiels 1 bei der Vorrichtung 1 bezeichnet, eine Strichlinie einen Fall des Verwendens eines ersten Filters eines Vergleichsbeispiel bezeichnet, eine Strich-Punkt-Punkt-Strich-Linie einen Fall des Verwendens des ersten Filters des Arbeitsbeispiels 2 bezeichnet, und eine Strich-Punkt-Strich-Linie einen Fall des Verwendens des ersten Filters des Arbeitsbeispiels 3 bezeichnet.

Als das erste Filter des Vergleichsbeispiels wird ein Filter verwendet, das die gleiche Schaltkreiskonfiguration wie das in 3 gezeigte erste Filter 13 des Arbeitsbeispiels 1 aufweist. Es ist zu beachten, dass von den Resonanzfrequenzen der Reihenarmresonatoren S1 bis S3 die Resonanzfrequenz des Reihenarmresonators S1 so eingestellt wird, das sie die höchste ist. In diesem Fall wird die Resonanzfrequenz des in dem Reihenarmresonator S1 angeregten Modus hoher Ordnung ebenfalls hoch. Dadurch nähert sich f1h f2 an. Wie aus 6 zu erkennen ist, versteht es sich, dass in der Filterkennlinie des Vergleichsbeispiels, die mit der Strichlinie bezeichnet ist, der Einfügeverlust in dem Durchlassband des zweiten Filters 12 signifikant verschlechtert wird. Im Gegensatz dazu ist in den Fällen des Verwendens des ersten Filters der Arbeitsbeispiele 1 bis 3 zu erkennen, dass es unwahrscheinlich ist, dass der Einfügeverlust sich in dem Durchlassband des zweiten Filters verschlechtert, wodurch es möglich ist, den Einfügeverlust zu reduzieren.

7 ist ein Schaubild, das Rücklaufverlustkennlinien veranschaulicht, beim Blick von der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle einer jeden der ersten Filtereinheiten der Arbeitsbeispiele 1 bis 3 und des Vergleichsbeispiels. Wie aus 7 zu erkennen ist, erscheint in dem Arbeitsbeispiel 1 und in dem Vergleichsbeispiel eine Spitze, wo der Rücklaufverlust aufgrund des Vorhandenseins des Reihenarmresonators S1 groß ist. In diesem Fall ist in dem Vergleichsbeispiel, das mit der Strichlinie bezeichnet ist, die Spitze auf einer höher-frequenten Seite positioniert. Insofern versteht es sich, dass bei dem Vergleichsbeispiel der Einfügeverlust in dem Durchlassband des zweiten Filters verschlechtert wird, wie oben beschrieben. In dem Arbeitsbeispiel 1 hingegen ist ein Abschnitt, wo der Rücklaufverlust verschlechtert wird, in Richtung einer niedriger-frequenten Seite relativ zu etwa 2496 MHz beabstandet, was eine Untergrenze des zweiten Durchlassbandes f2 des zweiten Filters 12 ist. Ferner erscheint im Fall des Arbeitsbeispiels 2 ein Abschnitt, wo der Rücklaufverlust aufgrund des Parallelarmresonators P1 verschlechtert wird, nahe etwa 2447 MHz. Im Fall des Arbeitsbeispiels 3 erscheint ein Abschnitt, wo der Rücklaufverlust aufgrund des längs gekoppelten Filters für elastische Wellen vom Resonatortyp 16 verschlechtert wird, nahe etwa 2456 MHz. Jedoch sind beide hinreichend in Richtung einer niedriger-frequenten Seite relativ zu etwa 2496 MHz beabstandet, was eine Untergrenze des zweiten Durchlassbandes f2 ist.

Wie oben besprochen, kann im Fall von f1 < f2 und f1h < f2 der Einfügeverlust in dem Durchlassband des zweiten Filters 12 reduziert werden, wenn das Element, das auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle des ersten Filters 11 angeordnet ist, 1. ein Reihenarmresonator, bei dem die Resonanzfrequenz nicht die höchste ist, 2. ein Parallelarmresonator oder 3. ein längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp 16 ist.

Ein Phasenjustierkreis 10 kann vorhanden sein, wie durch eine Strichlinie in 1 angedeutet. Als der Phasenjustierkreis 10 kann ein LC-Anpassungsfilter, eine Mikrostreifenleitung oder dergleichen verwendet werden.

Als Nächstes wird eine Filtervorrichtung für elastische Wellen gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. Die Filtervorrichtung für elastische Wellen der zweiten Ausführungsform hat die gleiche Schaltkreiskonfiguration wie die in 1 gezeigte Filtervorrichtung für elastische Wellen 1 der ersten Ausführungsform. Insofern sind das erste Filter 11 und das zweite Filter 12 über die gemeinsame Verbindungsstelle 3 verbunden. Ferner ist auch bei der Filtervorrichtung für elastische Wellen der zweiten Ausführungsform das erste Filter 11 ein Empfangsfilter von Band 25, und das erste Durchlassband f1 fällt in einen Bereich von etwa 1930 MHz bis 1995 MHz. Ferner ist, wie bei der ersten Ausführungsform, das zweite Filter 12 ein Empfangsfilter von Band 41, und das zweite Durchlassband f2 fällt in einen Bereich von etwa 2496 MHz bis 2690 MHz. Dementsprechend ist f1 kleiner als f2.

Es ist zu beachten, dass die Konfiguration der zweiten Ausführungsform dergestalt ist, dass die Resonanzfrequenz f1h des Modus hoher Ordnung in dem ersten Filter 11 so positioniert ist, dass sie höher als f2 ist. Anders ausgedrückt: Der Modus hoher Ordnung in dem ersten Filter 11 ist auf einer Seite eines höher-frequenten Bandes relativ zu dem Durchlassband des zweiten Filters 12 positioniert.

In der zweiten Ausführungsform kann dadurch, dass die Resonanzfrequenz des Modus hoher Ordnung in dem ersten Filter 11 in Richtung einer Seite eines höher-frequenten Bandes relativ zu dem Durchlassband des zweiten Filters 12 beabstandet ist, der Einfügeverlust in dem Durchlassband des zweiten Filters 12 reduziert werden. Damit die Resonanzfrequenz f1h des oben beschriebenen Modus hoher Ordnung mit Gewissheit von dem zweiten Durchlassband f2 beabstandet ist, ist in der zweiten Ausführungsform das Element, das auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle 3 des ersten Filters 11 angeordnet ist, (4) ein Parallelarmresonator, bei dem die Resonanzfrequenz nicht die niedrigste ist, (5) ein Reihenarmresonator, oder (6) ein längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp.

Mehrere Arbeitsbeispiele gemäß der zweiten Ausführungsform sind in den 8 bis 11 gezeigt.

8 ist ein Schaltbild eines ersten Filters des Arbeitsbeispiels 4 in der zweiten Ausführungsform. Ein erstes Filter 21 enthält einen ersten Anschluss 14 und einen zweiten Anschluss 15. Ein längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp 16 ist in einem Reihenarm angeordnet, der den ersten Anschluss 14 und den zweiten Anschluss 15 verbindet. Durch das längs gekoppelte Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp 16 wird ein Durchlassband gebildet. Ferner sind ein Parallelarmresonator P1, Reihenarmresonatoren S2, S3 und ein Parallelarmresonator P2 so ausgebildet, dass sie das Durchlassband justieren. Von diesen Resonatoren ist der Parallelarmresonator P1 auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle des längs gekoppelten Filters für elastische Wellen vom Resonatortyp 16 angeordnet. Die Reihenarmresonatoren S2, S3 und der Parallelarmresonator P2 sind zwischen dem längs gekoppelten Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp 16 und dem zweiten Anschluss 15 angeordnet.

Bei dem ersten Filter 21 von den Parallelarmresonatoren P1 und P2 ist der Parallelarmresonator P1, der auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle angeordnet ist, ein Parallelarmresonator, bei dem die Resonanzfrequenz nicht die niedrigste ist. Insofern wird die in dem Parallelarmresonator P1 angeregte Resonanzfrequenz des Modus hoher Ordnung so eingestellt, dass sie relativ hoch ist. Dementsprechend ist die Resonanzfrequenz des Modus hoher Ordnung in dem Parallelarmresonator P1, der ein Element auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle ist, in Richtung einer höher-frequenten Seite relativ zu einer Obergrenze des zweiten Durchlassbandes f2 des zweiten Filters beabstandet. Dies macht es möglich, den Einfügeverlust in dem Durchlassband des zweiten Filters 12 zu reduzieren.

Es ist bei der zweiten Ausführungsform bevorzugt, dass der Parallelarmresonator P1 einen Parallelarmresonator verwendet, bei dem die Resonanzfrequenz die höchste ist. In diesem Fall kann die Resonanzfrequenz f1h in Richtung einer höher-frequenten Seite relativ zu der Obergrenze des zweiten Durchlassbandes f2 mit größerer Bestimmtheit beabstandet sein.

Obgleich die Parallelarmresonatoren P1 und P2 in dem ersten Filter des Arbeitsbeispiels 4 ausgebildet sind, wie in 8 gezeigt, braucht nur ein einziger Parallelarmresonator P1 vorhanden zu sein. Anders ausgedrückt: Bei der vorliegenden Erfindung ist der Parallelarmresonator, bei dem die Resonanzfrequenz nicht die niedrigste ist, nicht auf eine Konfiguration beschränkt, die mehrere Parallelarmresonatoren enthält.

9 ist ein Schaltbild eines ersten Filters 22 des Arbeitsbeispiels 5 in der zweiten Ausführungsform. Bei dem ersten Filter 22 ist ein Reihenarmresonator S1 auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle ausgebildet. Die anderen Bestandteile sind die gleichen wie die des ersten Filters 21 des Arbeitsbeispiels 4. In diesem Arbeitsbeispiel ist der Reihenarmresonator S1 auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle angeordnet. Wie zuvor besprochen, erfüllt eine Resonanzfrequenz eines Modus hoher Ordnung folgende Beziehung: [eine Resonanzfrequenz des Modus hoher Ordnung in einem Parallelarmresonator] < [eine Resonanzfrequenz des Modus hoher Ordnung in einem längs gekoppelten Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp] < [eine Resonanzfrequenz des Modus hoher Ordnung in einem Reihenarmresonator]. Bei dem ersten Filter 22 kann, weil der Reihenarmresonator S1, bei dem die Resonanzfrequenz des Modus hoher Ordnung hoch ist, auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle verbunden ist, die Resonanzfrequenz f1h des Modus hoher Ordnung mit Gewissheit auf einer höher-frequenten Seite relativ zu der zweiten Durchlassband f2 positioniert sein. Dies macht es möglich, den Einfügeverlust in dem Durchlassband auch des zweiten Filters 12 zu reduzieren.

10 ist ein Schaltbild eines ersten Filters des Arbeitsbeispiels 6 in der zweiten Ausführungsform. Ein erstes Filter 23 entspricht der Struktur des ersten Filters 22, von der der Parallelarmresonator P1 entfernt wurde. Auch in diesem Fall kann, weil der Reihenarmresonator S1 auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle angeordnet ist, der Einfügeverlust in dem Durchlassband des zweiten Filters 12 in der gleichen Weise reduziert werden.

11 ist ein Schaltbild eines ersten Filters 24 des Arbeitsbeispiels 7 in der zweiten Ausführungsform. Das erste Filter 24 hat eine Schaltkreiskonfiguration, die der des ersten Filters 23 entspricht, von der der Reihenarmresonator S1 entfernt wurde. Insofern ist ein längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp 16 auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle angeordnet. Dementsprechend ist auch in diesem Fall, weil die Resonanzfrequenz f1h des Modus hoher Ordnung in dem längs gekoppelten Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp 16 relativ hoch ist, die Resonanzfrequenz f1h in Richtung einer höher-frequenten Seite relativ zu dem zweiten Durchlassband f2 beabstandet. Dies macht es möglich, den Einfügeverlust in dem Durchlassband des zweiten Filters 12 zu reduzieren.

In der ersten und der zweiten Ausführungsform werden Resonanzfrequenzen der Reihenarmresonatoren, Parallelarmresonatoren und dergleichen, die auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle angeordnet sind, ausgewählt. Die Justierung der Resonanzfrequenzen kann auf einfache Weise ausgeführt werden, indem man die Designparameter der Resonatoren für elastische Wellen, welche die Reihenarmresonatoren und die Parallelarmresonatoren konfigurieren, zweckmäßig einstellt. Das gleiche kann auf das längs gekoppelte Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp 16 angewendet werden. Es ist zu beachten, dass das Durchlassband f1 des ersten Filters durch das längs gekoppelte Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp 16, einen Reihenarmresonator und/oder einen Parallelarmresonator und dergleichen zuverlässig gebildet werden muss. Beim zuverlässigen Bilden des Durchlassbandes f1 kann der Einfügeverlust in dem Durchlassband des zweiten Filters hinreichend reduziert werden, indem man ein Element auswählt, das auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle an zuordnen ist, wie in der ersten und der zweiten Ausführungsform, die oben besprochen wurden.

Obgleich die Justierung der Resonanzfrequenzen des Reihenarmresonators, des Parallelarmresonators und dergleichen vorgenommen werden kann, indem man zweckmäßige Materialien auswählt und die Designparameter zweckmäßig einstellt, ist es ferner bevorzugt, einen Elektrodenfinger-Mittenabstand der IDT-Elektrode zu justieren. Beispielsweise reicht es in der ersten Ausführungsform aus, von den Reihenarmresonatoren einen Reihenarmresonator, bei dem der Elektrodenfinger-Mittenabstand der IDT-Elektrode nicht der kleinste ist, als den Reihenarmresonator S1 zu verwenden, bei dem die Resonanzfrequenz nicht die höchste ist. In dem Fall, wo der Reihenarmresonator S1 als ein Reihenarmresonator ausgebildet wird, bei dem die Resonanzfrequenz die niedrigste ist, ist es bevorzugt, einen Reihenarmresonator, bei dem der Elektrodenfinger-Mittenabstand der IDT-Elektrode der größte ist, als den Reihenarmresonator S1 zu verwenden.

Darüber hinaus ist es bei der zweiten Ausführungsform bevorzugt, von den Parallelarmresonatoren einen Parallelarmresonator, bei dem der Elektrodenfinger-Mittenabstand der IDT-Elektrode nicht der größte ist, als den Parallelarmresonator , der auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle anzuschließen ist, zu verwenden, d.h. den Parallelarmresonator P1, bei dem die Resonanzfrequenz nicht die niedrigste ist. In dem Fall, wo der Parallelarmresonator P1 als ein Parallelarmresonator ausgebildet wird, bei dem die Resonanzfrequenz die höchste ist, ist es bevorzugt, einen Parallelarmresonator, bei dem der Elektrodenfinger-Mittenabstand der IDT-Elektrode der kleinste ist, als den Parallelarmresonator P1 zu verwenden.

Auch in der zweiten Ausführungsform kann ein Phasenjustierkreis vorhanden sein, wie im Fall der ersten Ausführungsform.

In dem Fall, wo die Resonanzfrequenz durch den Elektrodenfinger-Mittenabstand der IDT-Elektrode justiert wird, wie oben beschrieben, kann die Resonanzfrequenz im Vergleich zu einem Fall, wo die Resonanzfrequenz durch die Filmdicke des Elektrodenfilms justiert wird, auf einfache Weise justiert werden.

Bei der vorliegenden Erfindung gelten für die Schaltkreiskonfiguration des ersten Filters keine besonderen Einschränkungen, solange ein Reihenarmresonator, ein Parallelarmresonator oder ein längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle wie oben beschrieben ausgebildet wird .

Dementsprechend, wie in 12 gezeigt, kann das erste Filter ein Kettenfilter sein, das mehrere Reihenarmresonatoren S1 bis S5 enthält, die aus Resonatoren für elastische Wellen konfiguriert sind, und mehrere Parallelarmresonatoren P1 bis P4 enthält, die aus Resonatoren für elastische Wellen konfiguriert sind.

Es ist zu beachten, dass das erste Filter nicht auf ein Filter beschränkt ist, das mit Rayleigh-Wellen arbeitet, die sich in LiNbO3 ausbreiten, sondern auch ein Filter sein kann, das ein anderes piezoelektrisches Material verwendet. Ferner kann das erste Filter ein Filter sein, das eine Grundwelle von anderen Wellen als Rayleigh-Wellen verwendet, und es bestehen diesbezüglich keine besonderen Einschränkungen, solange eine Grundwelle und ein Modus hoher Ordnung generiert werden.

Wie bei den Arbeitsbeispielen 1 bis 7 beschrieben, kann das erste Filter ein Filter sein, welches das längs gekoppelte Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp 16 enthält. In diesem Fall braucht das erste Filter nur das längs gekoppelte Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp 16 zu enthalten. Ferner kann, wie in den Arbeitsbeispielen 1 bis 7 beschrieben, die Konfiguration des ersten Filters eine solche sein, dass mindestens einer des Reihenarmresonators und des Parallelarmresonators auf der Seite der gemeinsamen Verbindungsstelle des längs gekoppelten Filters für elastische Wellen vom Resonatortyp 16 oder auf dessen Seite, die der gemeinsamen Verbindungsstelle gegenüber liegt, ausgebildet wird.

13 ist ein Blockschaubild einer Filtervorrichtung für elastische Wellen gemäß einer dritten Ausführungsform.

Die dritte Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform in dem Punkt, dass ein Phasenjustierkreis 30 in einer anderen Weise angeordnet ist. Konkret gesagt, ist der Phasenjustierkreis 30 zwischen einer gemeinsamen Verbindungsstelle 3 und einem zweiten Filter 12 angeordnet. Die anderen Bestandteile sind die gleichen wie die der Filtervorrichtung für elastische Wellen 1 der ersten Ausführungsform.

Der Phasenjustierkreis 30 enthält einen Kondensator C30 und einen Induktor L30. Der Kondensator C30 ist zwischen einer gemeinsamen Verbindungsstelle 3 und einem zweiten Filter 12 verbunden. Der Induktor L30 ist zwischen einem Erdungspotenzial und einer Verbindungsstelle zwischen dem Kondensator C30 und dem zweiten Filter 12 verbunden. Mit dem Phasenjustierkreis 30 werden eine Signalphase eines ersten Filters 11 und eine Signalphase des zweiten Filters 12 auf einer Seite des Antennenanschlusses 4 angepasst. Es ist zu beachten, dass die Schaltkreiskonfiguration des Phasenjustierkreises 30 nicht auf die oben beschriebene beschränkt ist.

Auch in dieser Ausführungsform sind das erste Filter 11, das das gleiche ist wie das der ersten Ausführungsform, und das zweite Filter 12 gemeinsam verbunden. Dies macht es möglich, den Einfügeverlust in dem Durchlassband des zweiten Filters 12 zu reduzieren.

14 ist ein Blockschaubild einer Filtervorrichtung für elastische Wellen gemäß einer vierten Ausführungsform. 15 ist ein weiteres Blockschaubild der Filtervorrichtung für elastische Wellen gemäß der vierten Ausführungsform. Ein Zustand eines später noch erläuterten zweiten Schaltabschnitts von 14 ist von dem von 15 verschieden.

Wie in den 14 und 15 gezeigt, unterscheidet sich die vierte Ausführungsform von der ersten Ausführungsform in dem Punkt, dass ein erstes Filter 11 und ein zweites Filter 12 gemeinsam mit einem Antennenanschluss 4 über einen Schalter 43 verbunden sind. Die anderen Bestandteile sind die gleichen wie die der Filtervorrichtung für elastische Wellen 1 der ersten Ausführungsform.

Der Schalter 43 enthält einen ersten Schaltabschnitt 43a und einen zweiten Schaltabschnitt 43b. Der erste Schaltabschnitt 43a ist zwischen dem ersten Filter 11 und einer gemeinsamen Verbindungsstelle 3 angeordnet. Der erste Schaltabschnitt 43a ist ein Schaltabschnitt zum Schalten eines Verbindungszustands zwischen dem ersten Filter 11 und der gemeinsamen Verbindungsstelle 3. Der zweite Schaltabschnitt 43b ist zwischen dem zweiten Filter 12 und der gemeinsamen Verbindungsstelle 3 angeordnet. Der zweite Schaltabschnitt 43b ist ein Schaltabschnitt zum Schalten eines Verbindungszustands zwischen dem zweiten Filter 12 und der gemeinsamen Verbindungsstelle 3, wie in den 14 und 15 gezeigt. In dieser Ausführungsform ist, wie oben besprochen, das erste Filter 11 mit der gemeinsamen Verbindungsstelle 3 über den ersten Schaltabschnitt 43a verbunden, und das zweite Filter 12 ist mit der gemeinsamen Verbindungsstelle 3 über den zweiten Schaltabschnitt 43b verbunden. Es ist ausreichend, dass mindestens eines des ersten Filters 11 und des zweiten Filters 12 mit der gemeinsamen Verbindungsstelle 3 über den Schaltabschnitt verbunden ist. Es ist ausreichend, wenn der Schalter 43 mindestens einen des ersten Schaltabschnitts 43a und des zweiten Schaltabschnitts 43b enthält.

Auch in dieser Ausführungsform sind das erste Filter 11, welches das gleiche ist wie das der ersten Ausführungsform, und das zweite Filter 12 gemeinsam verbunden. Dies macht es möglich, den Einfügeverlust in dem Durchlassband des zweiten Filters 12 zu reduzieren.

In den Konfigurationen der dritten und der vierten Ausführungsform ist, wie in der ersten Ausführungsform, die Resonanzfrequenz f1h des Modus hoher Ordnung in dem ersten Filter 11 so konfiguriert, dass sie bei einer niedrigeren Frequenz als f2 liegt. Die Resonanzfrequenz f1h des Modus hoher Ordnung in dem ersten Filter 11 kann so konfiguriert sein, dass sie bei einer höheren Frequenz als f2 liegt, wie bei der zweiten Ausführungsform. Auch in diesem Fall kann der Einfügeverlust in dem Durchlassband des zweiten Filters 12 reduziert werden, indem man dem ersten Filter 11 die gleiche Konfiguration gibt wie in der zweiten Ausführungsform.

Es ist anzumerken, dass die in dieser Beschreibung beschriebenen Ausführungsformen lediglich Beispiele sind und dass Teile verschiedener Ausführungsformen ersetzt und kombiniert werden können. Es versteht sich für den Fachmann, dass an den beschriebenen Ausführungsformen Variationen und Modifizierungen vorgenommen werden können, ohne von dem durch die folgenden Ansprüche definierten Schutzumfang abzuweichen.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 2015-111845 A [0002, 0003, 0004, 0005]