Title:
Verfahren und Einrichtung für Zellularnetzwerkbackupkonnektivität
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Ein System weist einen Prozessor auf, der ausgelegt ist, um das Vorhandensein eines Drahtlosnetzwerkzugangspunkts zu erfassen, der für die Fahrzeugkommunikation genutzt werden kann. Der Prozessor ist auch ausgelegt, um sich mit dem drahtlosen Zugangspunkt zu verbinden und Verbindungsinformationen bezüglich des verbundenen drahtlosen Zugangspunkts einer Einheit mitzuteilen, die in der Lage ist, eine direkte zellulare Verbindung mit einem Fahrzeug aufzubauen, wobei sie den verbundenen drahtlosen Zugangspunkt als ein alternatives Kommunikationsverfahren identifiziert, wenn die zellulare Kommunikation nicht verfügbar ist.





Inventors:
Lei, Oliver (Ontario, Windsor, CA)
Murray, Allen R., Mich. (Lake Orion, US)
Application Number:
DE102017107846A
Publication Date:
10/19/2017
Filing Date:
04/11/2017
Assignee:
Ford Global Technologies, LLC (Mich., Dearborn, US)
International Classes:
H04W48/20
Other References:
IEEE 802 PAN
IEEE 802 LAN
802.11g-Netzwerk
IEEE 1394
IEEE 1284
IEEE 803.11
Attorney, Agent or Firm:
PATERIS Theobald Elbel Fischer, Patentanwälte, PartmbB, 10117, Berlin, DE
Claims:
1. System, das Folgendes umfasst:
einen Prozessor, ausgelegt zum:
Erfassen eines Vorhandenseins eines Drahtlosnetzwerkzugangspunkts, der zur Fahrzeugkommunikation genutzt werden kann;
Verbinden mit dem drahtlosen Zugangspunkt; und
Mitteilen von Verbindungsinformationen bezüglich des verbundenen Zugangspunkts an eine Einheit, die in der Lage ist, eine direkte zellulare Verbindung mit einem Fahrzeug aufzubauen, wobei sie den verbundenen Zugangspunkt als ein alternatives Kommunikationsverfahren identifiziert, wenn die zellulare Kommunikation nicht verfügbar ist.

2. System nach Anspruch 1, wobei der Zugangspunkt ein Wi-Fi-Zugangspunkt ist.

3. System nach Anspruch 1, wobei der Zugangspunkt ein dedizierter Nahbereichskommunikationszugangspunkt ist.

4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Prozessor ausgelegt ist, um in Reaktion auf eine Bestimmung, dass ein zellulares Signal unter einen vorab definierten Nutzbarkeitsschwellenwert gefallen ist, nach dem Zugangspunkt zu suchen.

5. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Prozessor ausgelegt ist, um in Reaktion auf eine Bestimmung, dass ein zellulares Signal unter einen vorab definierten Nutzbarkeitsschwellenwert gefallen ist, die Verbindungsinformationen mitzuteilen.

6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Prozessor ausgelegt ist, um in Reaktion auf eine Bestimmung, dass ein zellulares Signal unter einen vorab definierten Nutzbarkeitsschwellenwert gefallen ist, den Zugangspunkt zur Kommunikation mit der Einheit zu verwenden, bis der Prozessor bestimmt, dass das zellulare Signal über den vorab definierten Nutzbarkeitsschwellenwert gestiegen ist.

7. System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der Prozessor ausgelegt ist, um zu bestimmen, ob der Zugangspunkt länger als einen vorbestimmten Schwellenzeitraum in einer kommunizierbaren Nähe zu dem Fahrzeug bleiben wird.

8. System nach Anspruch 7, wobei der Prozessor ausgelegt ist, um in Reaktion auf eine Bestimmung, dass der Zugangspunkt länger als den vorbestimmten Schwellenzeitraum in einer kommunizierbaren Nähe zu dem Fahrzeug bleiben wird, die Verbindungsinformationen mitzuteilen.

9. System nach Anspruch 7 oder Anspruch 8, wobei der Prozessor ausgelegt ist, um basierend auf der Fahrzeuggeschwindigkeit zu bestimmen, ob der Zugangspunkt länger als den vorbestimmten Schwellenzeitraum in einer kommunizierbaren Nähe zu dem Fahrzeug bleiben wird.

10. System nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei der Prozessor ausgelegt ist, um basierend auf einer Fahrzeugroute zu bestimmen, ob der Zugangspunkt länger als den vorbestimmten Schwellenzeitraum in einer kommunizierbaren Nähe zu dem Fahrzeug bleiben wird.

11. System nach einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei der Prozessor ausgelegt ist, um basierend auf einem Fahrzeugparkzustand zu bestimmen, ob der Zugangspunkt länger als den vorbestimmten Schwellenzeitraum in einer kommunizierbaren Nähe zu dem Fahrzeug bleiben wird.

12. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Prozessor zu Folgendem ausgelegt ist:
Bestimmen, dass ein Fahrzeug geparkt worden ist;
Einstellen eines Zeitgebers zum regelmäßigen Aktivieren des Fahrzeugs, wenn das Fahrzeug ausgeschaltet ist;
regelmäßiges Aktivieren des Fahrzeugs gemäß dem Zeitgeber; und
in Reaktion auf das Aktivieren des Fahrzeugs, Vergleichen eines zellularen Signals mit einem vorbestimmten Nutzbarkeitsschwellenwert, wobei der Prozessor ausgelegt ist, um:
eine nutzbare zellulare Verbindung mitzuteilen, wenn das zellulare Signal über dem vorbestimmten Nutzbarkeitsschwellenwert liegt, und die Einheit anzuweisen, den drahtlosen Zugangspunkt zu nutzen, wenn das zellulare Signal unter dem vorbestimmten Nutzbarkeitsschwellenwert liegt.

13. System, das Folgendes umfasst:
einen Prozessor, ausgelegt zum:
Erhalten von einem Fahrzeug von Indizien dahingehend, dass ein zellulares Netzwerk nicht für eine Prozessor-Fahrzeug-Kommunikation nutzbar ist;
Erhalten von dem Fahrzeug einer Kennung eines drahtlosen Zugangspunkts, der für eine Prozessor-Fahrzeug-Kommunikation nutzbar ist;
Erhalten von Anfragen, um aus der Ferne auf die Fahrzeugfunktionalität zuzugreifen; und
Nutzen des drahtlosen Zugangspunkts zum Weiterleiten der erhaltenen Anfragen an das Fahrzeug, bis von dem Fahrzeug Indizien dahingehend, dass das zellulare Kommunikationsnetzwerk für eine Prozessor-Fahrzeug-Kommunikation nutzbar ist, erhalten werden.

14. System nach Anspruch 13, wobei der drahtlose Zugangspunkt ein dedizierter Nahbereichskommunikationszugangspunkt ist.

15. System nach Anspruch 13, wobei der drahtlose Zugangspunkt ein Wi-Fi-Zugangspunkt ist.

16. System nach einem der Ansprüche 13 bis 15, wobei der Prozessor zu Folgendem ausgelegt ist:
Bestimmen für jede erhaltene Anfrage, während das zellulare Kommunikationsnetzwerk nicht für die Prozessor-Fahrzeug-Kommunikation nutzbar ist, ob die Anfrage gemäß Einschränkungen in Verbindung mit dem drahtlosen Zugangspunkt übertragen werden kann; und
Einreihen von Anfragen in eine Warteschlange, die als nicht übertragbar bestimmt werden, bis die Indizien dahingehend, dass das zellulare Kommunikationsnetzwerk nutzbar ist, erhalten werden.

17. System nach Anspruch 16, wobei der Prozessor zu Folgendem ausgelegt ist:
Bestimmen, ob jede Anfrage konfiguriert werden kann, um die Anfrage übertragbar zu machen, als Teil der Bestimmung, ob die Anfrage übertragbar ist; und
in Reaktion auf eine Bestimmung, dass die Anfrage konfiguriert werden kann, um die Anfrage übertragbar zu machen, Konfigurieren der Anfrage, um die Anfrage übertragbar zu machen.

18. System nach Anspruch 17, wobei der Prozessor ausgelegt ist, um die Anfrage in ein oder mehrere Pakete, die unter einer maximalen Paketgrößenbeschränkung bemessen sind, in Verbindung mit dem drahtlosen Zugangspunkt zu konfigurieren.

19. System nach Anspruch 17 oder Anspruch 18, wobei der Prozessor ausgelegt ist, um die Anfrage in eine Gesamtübertragungsgröße unter einer maximalen Gesamtübertragungsgrößenbeschränkung in Verbindung mit dem drahtlosen Zugangspunkt zu konfigurieren.

20. Computerimplementiertes Verfahren, umfassend:
in Reaktion auf eine Bestimmung, dass ein zellulares Signal, das einer Telematiksteuereinheit bereitgestellt wird, unter einen vorbestimmten nutzbaren Schwellenwert gefallen ist, Suchen unter Verwendung eines Fahrzeugcomputers nach einem nutzbaren dedizierten Nahbereichskommunikations(DSRC)-Zugangspunkts in einer kommunizierbaren Nähe zu einem Fahrzeug und Mitteilen von Verbindungsinformationen für den DSRC-Zugangspunkt an eine entfernte Einheit zusammen mit Anweisungen, um den DSRC-Zugangspunkt für die Fahrzeugkommunikation zu nutzen.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die veranschaulichenden Ausführungsformen beziehen sich allgemein auf ein Verfahren und eine Einrichtung für zellulare Netzwerkbackupkonnektivität bzw. Zellularnetzwerk-Backupkonnektivität.

STAND DER TECHNIK

Die Fernkommunikation mit einem Fahrzeug (z. B. das Kommunizieren mit einem Fahrzeug von einem entfernten Computer) wird mit wachsender Fernsteuerung der Fahrzeugfunktionsfähigkeit immer beliebter. Nicht nur können Benutzer ein Telefon, Personal Computer (PC), Tablet usw. verwenden, um sich mit Fahrzeugfunktionen zu verbinden und diese zu steuern, sondern es können sich auch Dritt-Service-Provider aus der Ferne mit Fahrzeugen verbinden, um Fahrzeugprobleme zu diagnostizieren. Erstausrüster (OEM, Original Equipment Manufacturers) können sich mit Fahrzeugen verbinden, um Nutzungsinformationen abzufragen und Software- und Firmware-Updates bereitzustellen.

Verbindungen mit dem Fahrzeug werden oft durch eine Fahrzeug-Telematiksteuereinheit (TCU) ermöglicht. Durch die Verwendung eines eingebetteten Modems oder einer drahtlosen Einrichtung, die der TCU zellulare Konnektivität bereitstellt, kann die TCU die Kommunikation mit einer entfernten Quelle durch ein zellulares Netzwerk ermöglichen und vereinfachen. Dies ermöglicht Funktionen, wie etwa eine Temperatursteuerung und ein Fernstarten, aus einer großen Entfernung. So lange sowohl das Fahrzeug als auch der Benutzer sich mit einem zellularen Netzwerk verbinden können, kann der Benutzer von einem beliebigen Ort auf der Erde auf eine ferngesteuerte Fahrzeugfunktionalität zugreifen.

KURZDARSTELLUNG

In einer ersten veranschaulichenden Ausführungsform weist ein System einen Prozessor auf, der ausgelegt ist, um das Vorhandensein eines Drahtlosnetzwerkzugangspunkts zu erfassen, der zur Fahrzeugkommunikation genutzt werden kann. Der Prozessor ist auch ausgelegt, um sich mit dem drahtlosen Zugangspunkt zu verbinden und Verbindungsinformationen bezüglich des verbundenen Zugangspunkts einer Einheit mitzuteilen, die in der Lage ist, eine direkte zellulare Verbindung mit einem Fahrzeug aufzubauen, wobei sie den verbundenen Zugangspunkt als ein alternatives Kommunikationsverfahren bzw. Mittel für eine alternative Kommunikation identifiziert, wenn die zellulare Kommunikation nicht verfügbar ist.

In einer zweiten veranschaulichenden Ausführungsform weist ein System einen Prozessor auf, der ausgelegt ist, um von einem Fahrzeug Indizien dahingehend, dass ein zellulares Netzwerk nicht für eine Prozessor-Fahrzeug-Kommunikation nutzbar ist, zu erhalten. Der Prozessor ist auch ausgelegt, um von dem Fahrzeug eine Kennung eines drahtlosen Zugangspunkts, der für eine Prozessor-Fahrzeug-Kommunikation nutzbar ist, zu erhalten. Der Prozessor ist ferner ausgelegt, um Anfragen zum Zugreifen aus der Ferne auf Fahrzeugfunktionalität zu erhalten und den drahtlosen Zugangspunkt zum Weiterleiten der erhaltenen Anfragen an das Fahrzeug, bis von dem Fahrzeug Indizien dahingehend, dass das zellulare Kommunikationsnetzwerk für eine Prozessor-Fahrzeug-Kommunikation nutzbar ist, erhalten werden, zu verwenden.

In einer dritten veranschaulichenden Ausführungsform umfasst ein computerimplementiertes Verfahren das Suchen unter Verwendung eines Fahrzeugcomputers nach einem nutzbaren dedizierten Nahbereichskommunikations(DSRC, Dedicated Short Range Communication)-Zugangspunkt, der in einer kommunizierbaren, also zur Kommunikation geeigneten, Nähe zu einem Fahrzeug liegt, in Reaktion auf eine Bestimmung, dass ein zellulares Signal, das einer Telematiksteuereinheit bereitgestellt wird, unter einen vorbestimmten nutzbaren Schwellenwert gefallen ist, und das Mitteilen von Verbindungsinformationen für den DSRC-Zugangspunkt an eine entfernte Einheit zusammen mit Anweisungen, den DSRC-Zugangspunkt zur Fahrzeugkommunikation zu nutzen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt ein veranschaulichendes Fahrzeugdatenverarbeitungssystem;

2 zeigt einen veranschaulichenden Prozess zum Einrichten von Backup-Konnektivität;

3 zeigt einen veranschaulichenden Prozess zur Konnektivitätsprüfung;

4 zeigt einen veranschaulichenden Prozess zur TCU-Verbindungskonfiguration; und

5 zeigt einen veranschaulichenden Prozess zum Fernkommunikationsrouting.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

Wie erforderlich, werden vorliegend ausführliche Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung offenbart; es versteht sich jedoch, dass die offenbarten Ausführungsformen für die Erfindung, die in diversen und alternativen Formen verkörpert werden kann, rein beispielhaft sind. Die Figuren sind nicht unbedingt maßstabsgetreu; einige Merkmale können übertrieben oder minimiert sein, um Einzelheiten von bestimmten Komponenten zu zeigen. Daher sollen hier offenbarte spezifische strukturelle und funktionale Einzelheiten nicht als einschränkend interpretiert werden, sondern lediglich als eine repräsentative Basis, um einen Fachmann zu lehren, wie die vorliegende Erfindung auf verschiedene Art und Weise einzusetzen ist.

1 veranschaulicht eine beispielhafte Blocktopologie für ein fahrzeuggestütztes Datenverarbeitungssystem 1 (VCS) für ein Fahrzeug 31. Ein Beispiel für ein derartiges fahrzeuggestütztes Datenverarbeitungssystem 1 ist das von THE FORD MOTOR COMPANY hergestellte SYNC-System. Ein mit einem fahrzeuggestützten Datenverarbeitungssystem befähigtes Fahrzeug kann eine im Fahrzeug befindliche visuelle Frontend-Schnittstelle 4 enthalten. Der Benutzer kann auch in der Lage sein, mit der Schnittstelle zu interagieren, wenn sie zum Beispiel mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm ausgestattet ist. Bei einer anderen veranschaulichenden Ausführungsform erfolgt die Interaktion durch Tastenbetätigungen, ein Sprachdialogsystem mit automatischer Spracherkennung und Sprachsynthese.

Bei der in 1 dargestellten veranschaulichenden Ausführungsform 1 steuert ein Prozessor 3 mindestens einen Teil des Betriebs des fahrzeuggestützten Computersystems. Der Prozessor ist in dem Fahrzeug vorgesehen und erlaubt eine fahrzeuginterne Verarbeitung von Befehlen und Routinen. Ferner ist der Prozessor sowohl mit nicht-persistentem 5 als auch mit persistentem Speicher 7 verbunden. Bei dieser beispielhaften Ausführungsform ist der nicht-persistente Speicher ein Direktzugriffsspeicher (RAM) und der persistente Speicher ein Festplattenlaufwerk (HDD) oder Flash-Speicher. Allgemein kann persistenter (nichtflüchtiger) Speicher alle Formen von Speicher beinhalten, die Daten halten, wenn ein Computer oder eine andere Einrichtung ausgeschaltet wird. Dazu gehören unter anderem HDDs, CDs, DVDs, Magnetbänder, Halbleiterlaufwerke, tragbare USB-Laufwerke (USB – universeller serieller Bus) und eine beliebige andere geeignete Form von persistentem Speicher.

Der Prozessor wird auch mit einer Anzahl von unterschiedlichen Eingängen bereitgestellt, die es dem Nutzer gestatten, mit dem Prozessor in Verbindung zu treten. Bei dieser veranschaulichenden Ausführungsform sind ein Mikrofon 29, ein Zusatzeingang (Aux) 25 (für den Eingang 33), ein USB-Eingang 23, ein GPS-Eingang 24, ein Bildschirm 4, der ein Touchscreen-Bildschirm sein kann, und ein BLUETOOTH-Eingang 15 bereitgestellt. Außerdem ist ein Eingangsselektor 51 vorgesehen, um es einem Benutzer zu ermöglichen, zwischen verschiedenen Eingängen zu wählen. Eingaben sowohl in das Mikrofon als auch in den Zusatzstecker werden von einem Umsetzer 27 von analog in digital umgewandelt, bevor sie zu dem Prozessor geleitet werden. Wenngleich nicht dargestellt, können zahlreiche der Fahrzeugkomponenten und Zusatzkomponenten, die in Verbindung mit dem VCS stehen, ein Fahrzeugnetzwerk (wie zum Beispiel unter anderem einen CAN-Bus) verwenden, um Daten an das und von dem VCS (oder Komponenten davon) zu leiten.

Zu den Ausgaben zum System können unter anderem eine visuelle Anzeige 4 und ein Lautsprecher 13 oder ein Stereoanlagenausgang zählen. Der Lautsprecher ist mit einem Verstärker 11 verbunden und empfängt sein Signal durch einen Digital-Analog-Umsetzer 9 vom Prozessor 3. Ausgaben können auch an eine entfernte BLUETOOTH-Einrichtung, wie etwa PND 54, oder an eine USB-Einrichtung, wie etwa die Fahrzeugnavigationseinrichtung 60, entlang den bei 19 bzw. 21 dargestellten bidirektionalen Datenströmen erfolgen.

Bei einer veranschaulichenden Ausführungsform verwendet das System 1 den BLUETOOTH-Sendeempfänger 15, um mit einer nomadischen Einrichtung (ND) 53 (z.B. einem Mobiltelefon, Smartphone, PDA oder einer beliebigen anderen Einrichtung, die drahtlose Konnektivität zu entfernten Netzwerken aufweist) des Benutzers zu kommunizieren 17. Die nomadische Einrichtung kann dann zur Kommunikation 59 mit einem Netzwerk 61 außerhalb des Fahrzeugs 31 verwendet werden, zum Beispiel durch Kommunikation 55 mit einem Mobilfunkmast 57. In einigen Ausführungsformen kann der Turm 57 ein WiFi-Zugangspunkt sein.

Beispielhafte Kommunikation zwischen der nomadischen Einrichtung und dem BLUETOOTH-Sendeempfänger wird durch das Signal 14 repräsentiert.

Das Paaren einer nomadischen Einrichtung 53 und des BLUETOOTH(BT)-Sendeempfängers 15 kann durch eine Taste 52 oder eine ähnliche Eingabe angewiesen werden (BT-Paar). Dementsprechend wird die CPU angewiesen, dass der fahrzeuginterne BLUETOOTH-Sendeempfänger mit einem BLUETOOTH-Sendeempfänger in einer nomadischen Einrichtung gekoppelt wird.

Daten können zum Beispiel unter Nutzung eines Datenplans, von Data-over-Voice oder von DTMF-Tönen, die mit der nomadischen Einrichtung 53 assoziiert sind, zwischen der CPU 3 und dem Netzwerk 61 kommuniziert werden. Alternativ dazu kann es wünschenswert sein, ein fahrzeuginternes Modem 63 mit einer Antenne 18 einzuschließen, um Daten zwischen der CPU 3 und dem Netzwerk 61 über das Sprachband zu kommunizieren 16. Die nomadische Einrichtung 53 kann dann verwendet werden, um mit einem Netzwerk 61 außerhalb des Fahrzeugs 31 zu kommunizieren 59, zum Beispiel durch die Kommunikation 55 mit einem Mobilfunkmast 57. Bei manchen Ausführungsformen kann das Modem 63 eine Kommunikation 20 mit dem Mast 57 zur Kommunikation mit dem Netzwerk 61 herstellen. Als ein nicht einschränkendes Beispiel kann das Modem 63 ein USB-Zellularmodem sein und die Kommunikation 20 kann eine Zellularkommunikation sein.

In einer veranschaulichenden Ausführungsform wird der Prozessor mit einem Betriebssystem bereitgestellt, das eine API (Application Program Interface) zum Kommunizieren mit Modem-Anwendungssoftware enthält. Die Modem-Anwendungssoftware kann auf ein eingebettetes Modul oder Firmware auf dem BLUETOOTH-Transceiver zugreifen, um drahtlose Kommunikation mit einem entfernten BLUETOOTH-Transceiver (wie zum Beispiel dem in einer nomadischen Einrichtung anzutreffenden) herzustellen. Bluetooth ist eine Teilmenge der IEEE 802 PAN(Personal Area Network)-Protokolle. Die Protokolle IEEE 802 LAN (Lokales Netzwerk) umfassen WiFi und besitzen beträchtliche Kreuzfunktionalität mit IEEE 802 PAN. Beide sind für drahtlose Kommunikation in einem Fahrzeug geeignet. Andere Kommunikationsmittel, die auf diesem Gebiet verwendet werden können, sind optische Freiraumkommunikation (wie zum Beispiel IrDA) und nicht standardisierte Verbraucher-IR-Protokolle.

Bei einer anderen Ausführungsform beinhaltet die nomadische Einrichtung 53 ein Modem für Sprachband- oder Breitband-Datenkommunikation. In der Ausführungsform Data-Over-Voice kann eine als Frequenzmultiplexen bekannte Technik umgesetzt werden, wenn der Eigentümer der nomadischen Einrichtung über die Einrichtung sprechen kann, während Daten übertragen werden. Zu anderen Zeiten, wenn der Eigentümer die Vorrichtung nicht verwendet, kann der Datentransfer die gesamte Bandbreite verwenden (in einem Beispiel 300 Hz bis 3,4 kHz). Obwohl Frequenzmultiplexen für eine analoge zellulare Kommunikation zwischen dem Fahrzeug und dem Internet üblich sein kann und immer noch verwendet wird, wurde es für eine digitale zellulare Kommunikation zum großen Teil durch Mischformen von CDMA (Code Domain Multiple Access), TDMA (Time Domain Multiple Access) und SDMA (Space-Domain Multiple Access) ersetzt. All diese sind Standards entsprechend ITU IMT-2000 (3G) und bieten Datenraten bis zu 2 Mbps für stationäre oder gehende Benutzer und 385 kbps für Benutzer in einem sich bewegenden Fahrzeug. 3G-Standards werden jetzt durch IMT-Advanced (4G) ersetzt, das 100 Mbps für Benutzer in einem Fahrzeug und 1 Gbps für stationäre Benutzer bietet. Falls der Nutzer über einen mit der nomadischen Einrichtung verknüpften Datenplan verfügt, ist es möglich, dass der Datenplan Breitband-Übertragung gestattet und dass das System eine viel größere Bandbreite verwenden könnte (was die Datenübertragung beschleunigt). Bei noch einer anderen Ausführungsform wird die nomadische Einrichtung 53 durch eine (nicht dargestellte) zellulare Kommunikationseinrichtung ersetzt, die im Fahrzeug 31 installiert ist. Bei noch einer anderen Ausführungsform kann die nomadische Einrichtung (ND) 53 eine Einrichtung mit Wireless Local Area Netzwerk (LAN) sein, die in der Lage ist, zum Beispiel (und ohne Einschränkung) über ein 802.11g-Netzwerk (d.h. WiFi) oder ein WiMax-Netzwerk zu kommunizieren.

Bei einer Ausführungsform können eingehende Daten durch die nomadische Einrichtung über Data-over-Voice oder einen Datenplan durch den fahrzeuginternen BLUETOOTH-Sendeempfänger und in den internen Prozessor 3 des Fahrzeugs geleitet werden. Im Fall bestimmter temporärer Daten können die Daten zum Beispiel auf dem HDD oder einem anderen Speichermedium 7 gespeichert werden, bis die Daten nicht mehr benötigt werden.

Zusätzliche Quellen, die mit dem Fahrzeug über eine Schnittstelle verbunden sein können, umfassen ein mobiles Navigationsgerät 54 zum Beispiel mit einem USB-Anschluss 56 und/oder einer Antenne 58, ein Fahrzeugnavigationsgerät 60 mit einem USB 62 oder einem anderen Anschluss, ein GPS-Gerät 24 an Bord und ein entferntes Navigationssystem (nicht dargestellt) mit Anschlussmöglichkeit an das Netzwerk 61. USB ist eines einer Klasse von Serienvernetzungsprotokollen. IEEE 1394 (FireWireTM (Apple), i.LINKTM (Sony) und LynxTM (Texas Instruments)), EIA (Electronics Industry Association) serielle Protokolle, IEEE 1284 (Centronics Port), S/PDIF (Sony/Philips Digital Interconnect Format) und USB-IF (USB Implementers Forum) bilden das Rückgrat der Standards für serielle Kommunikation von Einrichtung zu Einrichtung. Die meisten Protokolle können entweder für elektrische oder optische Kommunikation implementiert werden.

Ferner könnte die CPU mit einer Vielzahl anderer Zusatzeinrichtungen 65 in Kommunikation stehen. Diese Einrichtungen können durch eine drahtlose 67 oder eine drahtgebundene 69 Verbindung verbunden sein. Die Zusatzvorrichtung 65 kann unter anderem persönliche Medien-Player, drahtlose Gesundheitsvorrichtungen, tragbare Computer und dergleichen umfassen.

Ebenso oder alternativ dazu könnte die CPU mit einem fahrzeuggestützten drahtlosen Router 73, zum Beispiel unter Verwendung eines WiFi-Sendeempfängers (IEEE 803.11) 71, verbunden sein. Dies könnte es der CPU ermöglichen, sich mit in Reichweite des lokalen Routers 73 befindlichen entfernten Netzwerken zu verbinden.

Zusätzlich dazu, dass beispielhafte Prozesse in bestimmten Ausführungsformen durch ein Fahrzeugcomputersystem, das sich in einem Fahrzeug befindet, ausgeführt werden, können die beispielhaften Prozesse durch ein Computersystem ausgeführt werden, das in Kommunikation mit einem Fahrzeugcomputersystem steht. Ein derartiges System kann unter anderem eine drahtlose Einrichtung (z.B. und ohne Beschränkung ein Mobiltelefon) oder ein entferntes Computersystem (z.B. und ohne Beschränkung einen Server) beinhalten, die über die drahtlose Einrichtung verbunden sind. Zusammengefasst können solche Systeme als ein fahrzeugassoziiertes Datenverarbeitungssystem (VACS) bezeichnet werden. Bei bestimmten Ausführungsformen können bestimmte Komponenten des VACS, abhängig von der jeweiligen Implementierung des Systems, bestimmte Teile eines Prozesses durchführen. Beispielhaft und ohne Beschränkung ist es, falls ein Prozess einen Schritt aufweist, in dem er Informationen an eine bzw. von einer gekoppelten drahtlosen Einrichtung sendet oder empfängt, dann wahrscheinlich, dass die drahtlose Einrichtung diesen Teil des Prozesses nicht durchführt, weil die drahtlose Einrichtung keine Informationen an sich selbst senden und von sich selbst empfangen würde. Ein Durchschnittsfachmann weiß, wann es ungeeignet ist, ein bestimmtes Computersystem für eine gegebene Lösung anzuwenden.

Benutzer sind immer mehr daran gewöhnt, auf fortgeschrittene Fahrzeugfunktionssteuerung durch eine Fernkommunikation mit einem Fahrzeug zuzugreifen. Entwicklungen im Bereich der Funktionssteuerung umfassen einen Fernstart, eine Ferntemperatursteuerung, eine Fernfenstersteuerung, eine Fernstereosteuerung, eine Fernkamerüberwachung, eine Fernsicherheitssystemsteuerung, eine Fahrzeugvorkonditionierungssteuerung und dergleichen, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein. Service-Techniker können auch in der Lage sein, aus der Ferne auf ein Fahrzeug zuzugreifen, um ein Problem zu diagnostizieren. Dies kann sogar das Abhören eines Fahrzeuginnenraums eines Fahrzeugs, während das Fahrzeug fährt, um Geräusche zu identifizieren, die auf ein Problem hinweisen können, umfassen. Selbst OEMs werden eine Fernkommunikation mit einem Fahrzeug verwenden, welche zum Verfolgen der Systemnutzung, für von Crowd-Sourcing-Benutzern gesammelte Daten, zum Bereitstellen von Software- und Firmware-Updates und einer Vielzahl an anderen Diensten wirksam eingesetzt werden kann.

Mit all diesen möglichen Fernkommunikationslösungen, die eine Fernverbindung mit einem Fahrzeug verwenden, kann es problematisch sein, wenn die Kommunikation mit einem Fahrzeug verloren geht oder nicht aufgebaut werden kann. Am häufigsten wird eine Fahrzeugkommunikation zum Bereitstellen der zuvor genannten Funktionalität durch die Verwendung einer zellularen Verbindung ermöglicht. Fahrzeuginterne Modems oder Benutzereinrichtungen mit zellularer Kapazität können von einer Telematiksteuereinheit verwendet werden, um einem Fahrzeug eine Fernkommunikationskapazität zu liefern. Wenn eine zellulare Verbindung verloren geht oder wenn eine Signalstärke zu gering für eine zuverlässige (oder beliebige) Kommunikation ist, kann die Funktionalität, welche für die Datenübertragung auf der zellularen Kommunikation beruht, undurchführbar gemacht werden.

Geläufige Beispiele eines Benutzers, der eine Fernkonnektivität verliert, umfassen das Parken in einem Tiefgaragendeck, das Fahren (oder Parken) innerhalb von hohen Gebäuden (als urbane Canyons bekannt) oder das Fahren und/oder Parken eines Fahrzeugs an einem entfernten Ort, wo es möglich ist, dass zellulare Konnektivität nicht verfügbar ist. In diesen und ähnlichen Fällen, wenn ein Benutzer die Fernkonnektivität zur Funktionssteuerung verwenden möchte, kann der Benutzer entdecken, dass die Fähigkeiten, an welche sich der Benutzer gewöhnt hat, plötzlich nicht mehr verfügbar sind. Das Verlieren einer Funktionalität, die üblicherweise genossen wurde, kann die Benutzererfahrung verringern und kann einen gewissen Grad an Unzufriedenheit des Benutzers mit einer bestimmten Funktionalität des Fahrzeugs hervorrufen. Wenn zum Beispiel ein Benutzer ein Fahrzeug an einem entfernten Parkplatz in der Wildnis geparkt hat und auf einen Camping-Trip in den Wald gereist ist, ist es möglich, dass der Benutzer das Fahrzeug aufheizen oder abkühlen möchte, bevor er nach dem Campen zu dem Fahrzeug zurückkehrt. Da eine solche Funktionalität üblicherweise an einem Heimatort verfügbar sein kann, ist es möglich, dass der Benutzer keinen Grund hat, einen Verlust dieser Funktionalität zu erwarten, wenn er reist. Angenommen, der Benutzer kann ein zellulares Signal (zur Befehlsübertragung) einrichten, kann der Benutzer enttäuscht sein, wenn ein Versuch, das Klima eines Fahrzeugs aus der Ferne zu steuern, fehlschlägt, insbesondere, wenn die Wetterbedingungen etwas extrem sind. Ein ähnliches Problem kann in einem viel geläufigeren Szenario auftreten, wo der Benutzer einfach ein Fahrzeug an einem Garagenort geparkt hat, der für das Auftreten einer zellularen Kommunikation zu abgeschirmt ist.

Die veranschaulichenden Ausführungsformen schlagen ein System vor, wobei, wenn ein zellulares Signal verloren geht oder schwach ist (zum Beispiel unter einem vorbestimmten Schwellenwert für eine zuverlässige Kommunikation), eine Backup-Methodologie zur Kommunikation eingesetzt werden kann, so dass die Fernfunktionssteuerung mit einer viel geringeren Wahrscheinlichkeit verloren geht. Die vorgeschlagene Lösung setzt ein dediziertes Nahbereichskommunikations(DSRC)-Netzwerk wirksam ein. DSRC verwendet eine für Kraftfahrzeuge bestimmte Kommunikationsbandbreite und es wird erwartet, dass ein Maschen- bzw. Mesh-Netzwerk von DSRC-Sendeempfängern entlang den Landesstraßen und Durchgangsstraßen in den späten 2010er-Jahren oder frühen 2020er-Jahren installiert wird. Unter Verwendung eines solchen Netzwerks kann eine Backup-Kommunikation mit einem Fahrzeug aufgebaut werden, wenn ein zellularer Dienst fehlschlägt oder eine Signalstärke auf ein unzuverlässiges Niveau fällt. Eine ähnliche Lösung kann durch einen Wi-Fi-Zugangspunkt ermöglicht werden, wenn sich das Fahrzeug in einer kommunizierbaren Nähe zu solch einem Sendeempfänger befindet.

Wenn ein Fahrzeug auf einen DSRC-Zugangspunkt (oder nutzbaren Wi-Fi-Zugangspunkt) trifft, kann es eine Kennung des Zugangspunkts zu einem Backend-Server senden, der verwendet werden kann, um die Fernfahrzeugkommunikation zu ermöglichen. In einem anderen Beispiel kann das Fahrzeug nach einem nahegelegenen Zugangspunkt suchen, wenn ein zellulares Signal unter ein nutzbares/zuverlässiges Niveau fällt, und den nahegelegenen Zugangspunkt gegenüber dem entfernten Server kennzeichnen. In der üblichen Praxis kann der entfernte Server in der Regel Fernzugriffsanfragen durch das Internet oder ein zellulares Netzwerk erhalten. Eine der Funktionen des Servers kann sein, als Gatekeeper für solche Anfragen zu fungieren, wobei er diese über eine zellulare Verbindung zu dem geeigneten Fahrzeug leitet. Wenn der Server auch über einen Netzwerkort (in einem DSRC- oder WiFi-Netzwerk) benachrichtigt wird, wo das Fahrzeug aktuell kontaktiert werden kann, kann ein beliebiger Fehler bei einem zellularen Kommunikationsversuch möglicherweise durch eine Kommunikation mit dem Fahrzeug über das DSRC- oder WiFi-Netzwerk behoben werden. Da sich das DSRC-Netzwerk eventuell über praktisch alle befahrbaren Straßen erstrecken kann, kann es ein ziemlich zuverlässiges Backup für die Kommunikation in solch einem Fall bereitstellen. Mit einem ausreichend breiten DSRC-Netzwerk wird es sehr wenige Fälle geben, wo ein Fahrzeug nicht aus der Ferne entweder durch eine zellulare oder eine DSRC-Netzwerkverbindung erreichbar ist.

Wenn aktuell ein Benutzer versucht, sich mit einem Fahrzeug unter Verwendung von Kommunikation, die durch eine zellulare Verbindung zu dem Fahrzeug geleitet wird, zu verbinden, und das Fahrzeug außerhalb des zellularen Kommunikationsbereichs liegt, kann der Benutzer auf eine Fehlernachricht stoßen oder es einfach nicht schaffen, sich mit dem Fahrzeug zu verbinden. Durch die Verwendung der veranschaulichenden Ausführungsformen und dergleichen wird der Benutzer Zugang zu dem Fahrzeug unter einer großen Breite von Bedingungen und Orten haben und mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit auf einen Kommunikationsfehler oder Ausfall stoßen.

Bei jeder der vorliegend besprochenen veranschaulichenden Ausführungsformen wird ein beispielhaftes, nicht einschränkendes Beispiel für einen Prozess, der durch ein Computersystem durchführbar ist, dargestellt. In Bezug auf jeden Prozess ist es für das Computersystem, das den Prozess ausführt, möglich, für den begrenzten Zweck des Ausführens des Prozesses als ein Spezialprozessor konfiguriert zu werden, um den Prozess durchzuführen. Nicht alle Prozesse müssen in ihrer Gesamtheit durchgeführt werden und sind als Beispiele für Arten von Prozessen zu verstehen, die durchgeführt werden können, um Elemente der Erfindung zu erreichen. Zusätzliche Schritte können auf Wunsch hinzugefügt oder aus den beispielhaften Prozessen entfernt werden.

2 zeigt einen veranschaulichenden Prozess zum Einrichten von Backup-Konnektivität. In Bezug auf die in dieser Figur beschriebenen, veranschaulichenden Ausführungsformen versteht es sich, dass ein Allzweckprozessor zum Zwecke des Ausführens einiger oder aller der vorliegend dargestellten beispielhaften Verfahren zeitweilig als ein Spezialprozessor aktiviert werden kann. Beim Ausführen von Code, der Anweisungen zum Durchführen einiger oder aller Schritte des Verfahrens bereitstellt, kann der Prozessor vorübergehend zu einem Spezialprozessor umfunktioniert werden, bis das Verfahren abgeschlossen ist. In einem anderen Beispiel kann, soweit angebracht, in Übereinstimmung mit einem vorkonfigurierten Prozessor fungierende Firmware bewirken, dass der Prozessor als ein Spezialprozessor fungiert, der für den Zweck des Durchführens des Verfahrens oder irgendeiner sinnvollen Variante davon bereitgestellt ist.

In dem in 2 gezeigten veranschaulichenden Beispiel wird das Fahrzeug eine nutzbare lokale drahtlose Netzwerkverbindung (in diesem Fall eine DSRC-Verbindung) mitteilen, wenn ein zellulares Signal unter einen zuverlässigen und/oder nutzbaren Schwellenwert fällt. Es ist auch möglich, dass das Fahrzeug das Vorhandensein von beliebigen nutzbaren lokalen drahtlosen Sendeempfängern (wie etwa DSRC oder Wi-Fi) zur Verwendung in Backup-Fällen, wenn eine zellulare Verbindung fehlschlägt, mitteilt. Da das Fahrzeug mit dem entfernten Server durch die DSRC-Verbindung selbst kommunizieren kann, sollte eine fehlende nutzbare zellulare Verbindung nicht verhindern, dass das Fahrzeug eine nutzbare DSRC-Verbindung mitteilt.

In diesem Beispiel überwacht der Prozess, der auf den Fahrzeugmonitoren läuft, ein zellulares Signal, das von der TCU verwendet werden kann, um eine Kommunikation über ein zellulares Netzwerk 201 aufzubauen. Dies kann ein Signal sein, das durch ein fahrzeuginternes Modem oder durch eine drahtlose Einrichtung, die mit der TCU verbunden ist (wie etwa ein Mobiltelefon des Benutzers), bereitgestellt wird. Wenn mehrere zellulare Kommunikationsquellen verfügbar sind, kann der Prozess die Signalstärke aller nutzbaren zellularen Signale prüfen, bevor eine DSRC-Alternative mitgeteilt wird. Wie zuvor erwähnt wurde, ist es erneut auch möglich, dass das System immer das Vorhandensein einer DSRC-Alternative mitteilt, selbst wenn eine ausreichende zellulare Signalstärke erfasst wird.

Wenn hier das/die zellulare(n) Signal(e) unter ein zuverlässiges oder vorbestimmtes Schwellenniveau gefallen ist/sind 203, wird der Prozess nach einem nutzbaren DSRC-Sendeempfänger suchen 205. In einem anderen ähnlichen Beispiel kann es vorkommen, dass die DSRC-Kommunikation auch ständig aufrechterhalten wird, wenn sich ein geeigneter DSRC-Sendeempfänger in der Nähe eines Fahrzeugs befindet, so dass der Prozess anstelle des Suchens nach dem Sendeempfänger einfach die Adresse eines bereits identifizierten oder verbundenen DSRC-Sendeempfängers bestimmen oder auf diese zugreifen kann.

Wenn kein DSRC-Sendeempfänger verfügbar ist 207, kann der Prozess prüfen, ob das Fahrzeug still steht 209. Wenn das Fahrzeug nicht still steht, kann der Prozess bestimmen, ob sich das Fahrzeug in einem kommunizierbaren Bereich eines öffentlichen oder anderweitig nutzbaren Wi-Fi-Kommunikationspunkts befindet 211.

Wenn das Fahrzeug still steht oder sich innerhalb eines Bereichs eines bekannten oder identifizierten Wi-Fi-Zugangspunkts befindet, kann der Prozess bestimmen, ob der Wi-Fi-Kommunikationspunkt nutzbar ist 213. Diese Bestimmung kann auch eine Bestimmung dahingehend umfassen, ob der Wi-Fi-Kommunikationspunkt überhaupt identifiziert werden sollte (zum Beispiel wird ein Fahrzeug, das einen bekannten Wi-Fi-Kommunikationspunkt mit 60 Meilen pro Stunde passiert, wahrscheinlich sehr wenig Nutzbarkeit von dem Wi-Fi-Kommunikationspunkt bekommen, bevor das Fahrzeug aus einem kommunizierbaren Bereich heraus fährt).

Wenn sich das Fahrzeug mit dem Wi-Fi-Kommunikationspunkt verbinden kann (und sollte) und diesen verwenden kann, kann der Prozess eine Verbindung mit dem identifizierten Wi-Fi-Zugangspunkt aufbauen 215. Die Angemessenheit einer solchen Verbindung kann zum Beispiel ohne Einschränkung durch Bestimmen, dass ein Fahrzeug still steht, dass eine Fahrzeugroute das Fahrzeug in einem kommunizierbaren Bereich für einen Schwellenzeitraum halten sollte, dass ein Fahrzeug wahrscheinlich innerhalb eines kommunizierbaren Bereichs des Wi-Fi-Zugangspunkts anhalten wird, dass ein Wi-Fi-Mesh- oder Point-to-Point-Netzwerk, von welchem der Wi-Fi-Zugangspunkt Teil ist, während eines Schwellenzeitraums in einem kommunizierbaren Bereich des Fahrzeug liegen wird usw., bestimmt werden. In einigen Fällen wird das Fahrzeug den drahtlosen Zugangspunkt nur mitteilen, wenn ein Bestimmungsprozess bestimmt, dass der drahtlose Zugangspunkt während eines Schwellenzeitraums in einer kommunizierbaren Nähe zu dem Fahrzeug bleiben wird.

Ähnlich kann sich das Fahrzeug mit einem DSRC-Zugangspunkt verbinden 217, wenn solch ein Zugangspunkt verfügbar ist. Es könnten ähnliche Bestimmungen hinsichtlich der Angemessenheit der DSRC-Verbindung durchgeführt werden, jedoch ist es möglich, dass, wenn sich zum Beispiel das DSRC-Netzwerk entlang einer Straße und/oder über einen Parkplatz erstreckt, dann der Bedarf an den Bestimmungen des kommunizierbaren Bereichs verringert werden kann. Stattdessen kann sich das Fahrzeug mit jedem DSRC-Sendeempfänger in dem Netzwerk verbinden, wenn er verfügbar wird, wobei jeder Punkt als als eine neue Verbindung identifiziert wird.

Wenn eine Verbindung mit dem DSRC- oder einem anderen drahtlosen Netzwerk aufgebaut worden ist, wird der Prozess dem Fern-Routing-Server über die aufgebaute Verbindung benachrichtigen 219, welcher eine Kennung der Netzwerk-MAC-Adresse des Zugangspunkts aufweisen kann. Dies kann es dem Server ermöglichen, eingehende Fernzugriffsanfragen zu dem verbundenen Zugangspunkt zu leiten, wo sie aufeinanderfolgend zu dem Fahrzeug geleitet werden können. Ähnlich wird das Fahrzeug die Verbindung lokal registrieren und können beliebige fahrzeuginterne Anfragen bezüglich einer Kommunikation mit einer entfernten Einrichtung durch das DSRC-Netzwerk geroutet werden (im Vergleich zu einem erfolglosen Versuch, eine nicht verfügbare oder unzuverlässige zellulare Verbindung zu verwenden) 221. Solange ein zellulares Signal (welches konstant von dem Prozess überwacht werden kann) unter einem zuverlässigen oder nutzbaren Schwellenwert bleibt 223, kann der Prozess weiterhin das DSRC-(oder ein anderes)Drahtlosnetzwerk zur Fernkommunikation verwenden. Wenn sich das Fahrzeug bewegt, kann es regelmäßig den identifizierten und verbundenen DSRC-Sendeempfänger aktualisieren, wenn neue Sendeempfänger verfügbar werden und zuvor verbundene Sendeempfänger aus einem kommunizierbaren Bereich geraten. Solange sich ein oder mehrere DSRC- oder andere drahtlose Zugangspunkte in einem kommunizierbaren Bereich befinden (und von dem Fahrzeug nutzbar sind), kann ein zuverlässiges Backup für eine fehlgeschlagene zellulare Kommunikation eingerichtet werden.

Nachdem eines oder mehrere der zellularen Signale, die zur Verwendung durch die TCU verfügbar sind, über den nutzbaren oder zuverlässigen Schwellenwert 225 steigen, kann der Prozess zurück zur Verwendung der zellularen Kommunikation wechseln. Dies kann das Informieren des Remote-Gateway-Servers darüber, dass die zellulare Verbindung erneut nutzbar ist 227, umfassen. An dieser Stelle kann der zellulare Signalüberwachungsprozess erneut beginnen.

In einer Umgebung ohne die veranschaulichenden Ausführungsformen kann ein Benutzer eine Fernzugriffsanfrage ausgeben, welche zu dem Gateway-Server übertragen wird. Der Gateway-Server kann dann versuchen, das Fahrzeug durch eine bekannte Mobilfunknummer über ein zellulares Netzwerk einzuwählen. Wenn sich das Fahrzeug außerhalb des zellularen Bereichs befindet, wenn das zellulare Netzwerk nicht erreichbar ist, oder wenn die zellulare Verbindung unregelmäßig und unzuverlässig ist, kann der Benutzer eine gewisse Frustration erfahren, wenn die versuchte Fernzugriffsanfrage fehlschlägt oder deren Verarbeitung lange dauert.

Durch die Verwendung der veranschaulichenden Ausführungsformen benachrichtigt das Fahrzeug den Server, wenn eine zellulare Verbindung nicht nutzbar oder unzuverlässig ist. Da das Fahrzeug auch ein aktuell verwendbares alternatives Verfahren zur Kommunikation identifiziert hat, kann der entfernte Server einfach das alternative Verfahren zur Kommunikation verwenden, um die Fernzugriffsanfrage effizient und zuverlässig an das Fahrzeug weiterzuleiten. Selbst wenn in einem anderen Beispiel das Fahrzeug noch nicht identifiziert hat, dass die zellulare Kommunikation fehlschlagen kann oder wird, und wenn das Fahrzeug ständig nutzbare alternative DSRC-Kommunikationspunkte identifiziert, dann kann ein fehlgeschlagener zellularer Verbindungsversuch durch den Server einfach durch das DSRC-Netzwerk wiederholt werden, bevor der anfragenden Einheit ein Fehler mitgeteilt wird.

3 zeigt einen veranschaulichenden Prozess zur Konnektivitätsprüfung. In Bezug auf die in dieser Figur beschriebenen, veranschaulichenden Ausführungsformen versteht es sich, dass ein Allzweckprozessor zum Zwecke des Ausführens einiger oder aller der vorliegend dargestellten beispielhaften Verfahren zeitweilig als ein Spezialprozessor aktiviert werden kann. Beim Ausführen von Code, der Anweisungen zum Durchführen einiger oder aller Schritte des Verfahrens bereitstellt, kann der Prozessor vorübergehend zu einem Spezialprozessor umfunktioniert werden, bis das Verfahren abgeschlossen ist. In einem anderen Beispiel kann, soweit angebracht, in Übereinstimmung mit einem vorkonfigurierten Prozessor fungierende Firmware bewirken, dass der Prozessor als ein Spezialprozessor fungiert, der für den Zweck des Durchführens des Verfahrens oder irgendeiner sinnvollen Variante davon bereitgestellt ist.

In diesem nicht einschränkenden Beispiel kann ein Fahrzeug einen gewissen Verbindungsverlust an einer Stelle erleben, nachdem das Fahrzeug ausgeschaltet worden ist. Dies kann für einen Benutzer problematisch oder ärgerlich sein, wenn die zellulare Verbindung (und die dazugehörige Fernfunktionalitätssteuerung) basierend auf dem verwendbaren Vorhandensein eines zellularen Signals erwartet wird, wenn das Fahrzeug anfangs geparkt wurde. Zum Beispiel ist es nicht unüblich, dass ein zellulares Signal durch ein extremes Volumen bzw. eine extrem große Menge an potentiellen Benutzern, wie etwa bei einer Sportveranstaltung, unbrauchbar gemacht wird. Wenn ein Benutzer an der Veranstaltung ankommt, zum Beispiel um sieben Uhr morgens, kann der Benutzer in der Lage sein, frei aus der Ferne auf die Fahrzeugfunktionalität zuzugreifen, da viele Besucher noch nicht angekommen sind.

Später, wenn eine große Anzahl an Mobilfunkbenutzern bei der Veranstaltung angekommen sind, kann sich das zellulare Netzwerk derart überladen, dass die Fernfunktionalität deutlich verzögert wird oder sogar unbrauchbar gemacht wird. Das veranschaulichende Beispiel in 3 sieht ein Kommunikations-Backup in solch einem Fall vor.

In diesem Beispiel erfasst der Prozess ein Abschalten 301 (oder zum Beispiel ein Fahrzeug, das in einem Parkzustand platziert ist) als Indiz für einen Versuch, die Fahrzeugbewegung einzustellen. In einem Beispiel kann der Prozess die Gelegenheit, einen oder mehrere aktuell verfügbare DSRC- oder andere nutzbare drahtlose (wie zum Beispiel Wi-Fi-)Zugangspunkt(e) zu identifizieren, nutzen, und diese(n) Zugangspunkt(e) dem Gateway-Server mitteilen. In dieser veranschaulichenden Ausführungsform stellt der Prozess einen Wecker 303 ein, so dass das Fahrzeug regelmäßig aktiviert werden kann (z. B. während eines kurzen Zeitraums mit einer eingeschränkten Leistung fahren kann), um zu bestimmen, ob ein Wechsel zu einer DSRC oder einer anderen drahtlosen Verbindung durchgeführt werden sollte (oder ob ein Wechsel von einer DSRC zurück zu einem zellularen Netzwerk durchgeführt werden sollte). Aus mehreren Gründen kann es bevorzugt sein oder sogar obligatorisch sein, dass zellulare Verbindungen verwendet werden sollten, wenn solche Verbindungen verfügbar sind. Zum Beispiel kann das DSRC-Netzwerk nur zur Verwendung verfügbar sein, wenn eine zellulare Verbindung nicht zuverlässig genutzt werden kann, um die Belastung auf einem DSRC-Netzwerk zu verringern und das Verbrauchen von zu viel Bandbreite zu verhindern. In einem anderen Beispiel können auf das DSRC-Netzwerk Transportbeschränken angewendet sein, die das Maß an Kommunikation, die über einen gegebenen Zeitraum oder in einem Verbindungsfall zu einem bestimmten Fahrzeug gesendet werden kann, beschränkt.

Wenn solche Beschränkungen zutreffen, kann es nicht nur nützlich sein, zu wissen, wann von einer nicht nutzbaren zellularen Verbindung zu einem DSRC geschaltet werden soll, sondern auch, zu wissen, wann die zellulare Verbindung wieder verfügbar ist. Dadurch kann, wenn angemessen, eine uneingeschränkte zellulare Kommunikation genutzt werden, die nur auf dem DSRC beruht, wenn dieser zulässig ist, oder wenn die zellulare Kommunikation nicht genutzt werden kann.

In dem veranschaulichenden Beispiel, wenn der Wecker abläuft 305, kann der Prozess das Fahrzeug 307 aktivieren. In diesem Beispiel umfasst das Aktivieren des Fahrzeugs das Bereitstellen von ausreichendem Strom, um die TCU und beliebige sonstige Kommunikations- und Identifizierungskomponenten, die zum Prüfen der zellularen Verbindung, Prüfen einer DSRC-Verbindung und Mitteilen an den Gateway-Server, welche Verbindung verwendet werden sollte, notwendig sind, mit Strom zu versorgen. Es ist auch darauf hinzuweisen, dass das Mitteilen, welche Verbindung verwendet werden sollte, nicht notwendigerweise zu einem Gateway-Server erfolgen muss. Zum Beispiel kann es vorkommen, dass eine mobile Einrichtung eine direkte Verbindung mit der TCU über ein zellulares Netzwerk verwendet, um die Fahrzeugfunktionssteuerung bereitzustellen, und in solch einem Fall kann das Mitteilen zu der mobilen Einrichtung selbst erfolgen (so dass die mobile Einrichtung Anfragen zu dem geeigneten Zugangspunkt leiten kann).

Der Prozess kann die Signalstärke von beliebigen nutzbaren zellularen Verbindungen prüfen 309, und wenn die Signalstärke aller verfügbaren zellularen Verbindungen unter einen nutzbaren/zuverlässigen Schwellenwert gefallen ist 311, kann der Prozess eine alternative DSRC-Verbindung aufbauen 313. Das Aufbauen dieser Verbindung kann das Mitteilen der Verbindungs- und DSRC-Zugangspunkt-Informationen zu einer entfernten Einheit, wie etwa dem Gateway-Server, umfassen. An dieser Stelle kann das Fahrzeug zu einem Ruhezustand zurückkehren, nachdem der Wecker zurückgesetzt wurde, da eine zuverlässige Alternative zu der nicht nutzbaren zellularen Verbindung eingerichtet worden ist. An dem nächsten Aktivierungspunkt kann der Prozess entdecken, dass das zellulare Signal die nutzbare Stärke wiedererlangt hat, und kann ein Wechsel (zusammen mit einem geeigneten Mitteilen) zurück 315 zu dem nun nutzbaren zellularen Kommunikationsnetzwerk durchgeführt werden. Dadurch kann der Prozess weiterhin zuverlässig nutzbare, vernünftige Alternativen zu der zellularen Kommunikation bereitstellen, während sich ein Fahrzeug in einem geparkten Zustand befindet, was es einem Benutzer ermöglicht, mit einer erhöhten Zuverlässigkeit auf die Fernfahrzeugsfunktionalität zuzugreifen.

4 zeigt einen veranschaulichenden Prozess zur TCU-Verbindungskonfiguration. In Bezug auf die in dieser Figur beschriebenen, veranschaulichenden Ausführungsformen versteht es sich, dass ein Allzweckprozessor zum Zwecke des Ausführens einiger oder aller der vorliegend dargestellten beispielhaften Verfahren zeitweilig als ein Spezialprozessor aktiviert werden kann. Beim Ausführen von Code, der Anweisungen zum Durchführen einiger oder aller Schritte des Verfahrens bereitstellt, kann der Prozessor vorübergehend zu einem Spezialprozessor umfunktioniert werden, bis das Verfahren abgeschlossen ist. In einem anderen Beispiel kann, soweit angebracht, in Übereinstimmung mit einem vorkonfigurierten Prozessor fungierende Firmware bewirken, dass der Prozessor als ein Spezialprozessor fungiert, der für den Zweck des Durchführens des Verfahrens oder irgendeiner sinnvollen Variante davon bereitgestellt ist.

In diesem veranschaulichenden Beispiel ist vorgesehen, dass bei einem DSRC-Zugangspunkt oder einer anderen Alternative zur zellularen Kommunikation einige Nutzungsbeschränkungen angewendet sind. Diese können maximale Datenübertragungsstufen (auf Pro-Nutzungs- oder Gesamtbasis), eine maximale nutzbare Bandbreite und/oder Einschränkungen bezüglich der Art von übertragbaren Anfragen umfassen, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein.

In diesem Beispiel wird angenommen, dass mindestens eine DSRC- oder Wi-Fi-Alternative zur zellularen Kommunikation eine gewisse Form der Beschränkung zu Veranschaulichungszwecken hat. Der Gateway-Server oder eine sonstige Einrichtung, die direkt mit dem Fahrzeug kommunizieren wird, erhält ein Update von der Fahrzeug-TCU, die die aktuell nutzbare Verbindung 401 identifiziert. Zum Beispiel kann die TCU einen DSRC-Zugangspunkt identifizieren, der als Teil einer Fortsetzung der Regierung eines DSRC-Mesh-Netzwerks eingesetzt wird. Die Einrichtung bewahrt die Verbindungsart 403 zur Verwendung beim Senden von künftigen Fernzugriffsanfragen an die TCU auf.

Ebenfalls können in diesem Beispiel beliebige bekannte Einschränkungen von der TCU hochgeladen oder basierend auf einer Zugangspunktart oder -adresse identifizierbar sein (zum Beispiel anhand einer Lookup-Tabelle). Wenn die Verbindung uneingeschränkt ist 405 (d. h. keine Einschränkungen aufweist), endet der Prozess. Wenn die Verbindung eine zugehörige Übertragung oder sonstige Einschränkungen hat, legt der Prozess eine Reihe an Parametern fest 407. Dies wird es dem Prozess ermöglichen, geeignet konfigurierte Anfragen zu leiten, Anfragen gemäß den Parametern zu konfigurieren und Anfragen zu verwerfen, die nicht gemäß den festgelegten Parametern konfiguriert oder gesendet werden können.

Zum Beispiel kann ein staatseigenes DSRC-Netzwerk zur Fahrzeugkommunikation von einer entfernten Quelle genutzt werden, wenn: a) keine nutzbare zellulare Verbindung verfügbar ist; b) die Anfrage in Paketen unter einer bestimmten Größe gesendet wird; und c) die Gesamtdatenübertragung nicht eine vorab definierte Grenze überschreitet. Eine erste Anfrage N kann zu einem Zeitpunkt erfolgen, wenn auch eine zellulare Verbindung verfügbar ist, und kann somit über die zellulare Verbindung geleitet werden (die die zu dem Zeitpunkt aufbewahrte Verbindung ist). Eine zweite Anfrage O kann zu einem Zeitpunkt erfolgen, wenn eine zellulare Verbindung nicht verfügbar ist, und kann in ausreichend kleine Pakete verpackt und somit über das DSRC-Netzwerk übertragen werden. Eine dritte Anfrage P kann auf O folgend erhalten werden und kann (alleine oder zusammen mit O) die zugelassene Gesamtdatenübertragung überschreiten. Diese Anfrage wird entweder verworfen oder in eine Warteschlange gebracht werden, bis eine weniger eingeschränkte Form der Kommunikation mit dem Fahrzeug verfügbar ist.

5 zeigt einen veranschaulichenden Prozess zum Fernkommunikationsrouting. In Bezug auf die in dieser Figur beschriebenen, veranschaulichenden Ausführungsformen versteht es sich, dass ein Allzweckprozessor zum Zwecke des Ausführens einiger oder aller der vorliegend dargestellten beispielhaften Verfahren zeitweilig als ein Spezialprozessor aktiviert werden kann. Beim Ausführen von Code, der Anweisungen zum Durchführen einiger oder aller Schritte des Verfahrens bereitstellt, kann der Prozessor vorübergehend zu einem Spezialprozessor umfunktioniert werden, bis das Verfahren abgeschlossen ist. In einem anderen Beispiel kann, soweit angebracht, in Übereinstimmung mit einem vorkonfigurierten Prozessor fungierende Firmware bewirken, dass der Prozessor als ein Spezialprozessor fungiert, der für den Zweck des Durchführens des Verfahrens oder irgendeiner sinnvollen Variante davon bereitgestellt ist.

In diesem veranschaulichenden Beispiel erhält der Prozess eine Anfrage von einer entfernten Quelle (oder wird der Prozess auf der anfragenden Einheit ausgeführt), um aus der Ferne auf die Fahrzeugfunktionalität zuzugreifen 501. Der Prozess prüft eine gespeicherte identifizierte Verbindungsart und, wenn eine zellulare Verbindung verfügbar ist 503, wird der Prozess die Anfrage über die zellulare Verbindung mit der TCU senden 505. Es kann auch vorkommen, dass die TCU noch nicht das entfernte Gateway oder die entfernte Einheit darüber informiert hat, dass die zellulare Verbindung nicht mehr verfügbar ist, so dass in diesem Fall die Fernanfrage, die über das zellulare Netzwerk gesendet wird, fehlschlagen kann 523.

Wenn die zellulare Verbindung nicht verfügbar ist 503 (wobei sie als solche durch die TCU identifiziert worden ist, die erkennt, dass sich das zellulare Signal an dem Fahrzeug unter ein nutzbares Niveau verschlechtert hat) oder wenn ein Versuch, über die zellulare Verbindung zu kommunizieren, fehlschlägt 523, greift der Prozess auf ein aufbewahrtes alternatives Kommunikationsverfahren bzw. Mittel für eine alternative Kommunikation zu 507. Dieses könnte zum Beispiel ein DSRC-Zugangspunkt sein, der ganz selbstverständlich identifiziert wird, wenn ein Fahrzeug fährt oder parkt, oder in Reaktion auf das Bestimmen durch ein Fahrzeug, dass ein zellulares Netzwerk vorliegend nicht nutzbar ist, identifiziert wird.

In diesem Beispiel prüft der Prozess auch, ob irgendwelche Beschränkungen (wie die bezüglich 4 erläuterten) in Verbindung mit dem alternativen Kommunikationsverfahren vorliegen 509. Wenn keine Beschränkungen vorliegen, wird der Prozess die Anfrage über das alternative Kommunikationsverfahren senden 511. Wenn Beschränkungen vorliegen, wird der Prozess aufbewahrte Parameter prüfen 513, um zu bestimmen, ob es der Anfrage erlaubt wird, über das alternative Kommunikationsverfahren gesendet zu werden 515. Diese Erlaubnisprüfung kann auch zum Beispiel eine Konfiguration der Anfrage in eine Form oder ein Format, die bzw. das gemäß den genannten Parametern zulässig ist, umfassen.

Wenn die Anfrage zulässig ist (oder derart konfiguriert werden kann, dass sie zulässig ist), wird der Prozess die Anfrage zu dem Fahrzeug senden 517. Wenn die Anfrage nicht zulässig ist und/oder nicht derart konfiguriert werden kann, dass sie zulässig ist, wird der Prozess in diesem Beispiel entweder die Anfrage verwerfen oder in eine Warteschlange bringen, falls angemessen 519. Einige Anfragen, wie etwa eine Anfrage zum Einstellen eines Fahrzeuginnenraums auf eine bestimmte Temperatur, können geeignet sein, um in eine Warteschlange gebracht zu werden, während andere Anfragen, wie etwa eine Anfrage, um ein Fahrzeug aus der Ferne zu starten, nur während einer sehr begrenzten Zeit in eine Warteschlange gebracht werden können oder überhaupt nicht in eine Warteschlange gebracht werden können (zum Beispiel um ein Starten aus der Ferne eines Fahrzeugs zu einem unerwarteten Zeitpunkt zu verhindern). Der Prozess kann auch den Benutzer vor dem Bilden einer Warteschlange oder Verwerfen warnen 521, und an dieser Stelle könnte der Benutzer eine andere Anfrage senden, wählen, eine Anfrage, die in eine Warteschlange gebracht wurde oder nicht, jeweils aus der Schlange zu entfernen oder in die Schlange zu bringen, oder eine beliebige sonstige geeignete Maßnahme treffen.

Durch die Verwendung von DSRC-Netzwerken und anderen Alternativen zur zellularen Kommunikation einschließlich einer proaktiven Identifizierung durch ein Fahrzeug der nahen nutzbaren Alternativen ermöglichen die veranschaulichenden Ausführungsformen einen verbesserten und zuverlässigeren Benutzerfernzugriff auf ein Fahrzeug.

Obwohl oben beispielhafte Ausführungsformen beschrieben werden, wird nicht beabsichtigt, dass diese Ausführungsformen alle möglichen Formen der Erfindung beschreiben. Stattdessen sind die in der Beschreibung verwendeten Wörter nicht Wörter der Beschränkung, sondern der Beschreibung, und es versteht sich, dass verschiedene Änderungen vorgenommen werden können, ohne vom Gedanken und Schutzumfang der Erfindung abzuweichen. Zusätzlich können die Merkmale verschiedener Umsetzungsformen kombiniert werden, um weitere Ausführungsformen der Erfindung zu bilden.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • IEEE 802 PAN [0021]
  • IEEE 802 LAN [0021]
  • 802.11g-Netzwerk [0022]
  • IEEE 1394 [0024]
  • IEEE 1284 [0024]
  • IEEE 803.11 [0026]