Title:
Zubehörvorrichtung, Bildaufnahmevorrichtung, Steuerungsvorrichtung, Linsenvorrichtung, Steuerungsverfahren, Computerprogramm und Speichermedium, das ein Computerprogramm speichert
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Eine Zubehörvorrichtung (100) stellt mit einer Bildaufnahmevorrichtung (200) einen Mitteilungskanal (RTS), der zum Bereitstellen einer Mitteilung von der Bildaufnahmevorrichtung an die Zubehörvorrichtung verwendet wird, einen ersten Datenkommunikationskanal (DLC), der für eine Datenübertragung von der Zubehörvorrichtung zu der Bildaufnahmevorrichtung verwendet wird, und einen zweiten Datenkommunikationskanal (DCL), der für eine Datenübertragung von der Bildaufnahmevorrichtung zu der Zubehörvorrichtung verwendet wird, bereit. Eine Zubehörsteuerung (109) beschafft von einem Zeitgeber (130), als Reaktion auf einen Empfangen einer Mitteilung inklusive einer Übertragungsanforderung, eine erste Zeit entsprechend einer Zeit, wenn die Übertragungsanforderung empfangen wird, und beschafft, als Reaktion auf ein Empfangen einer spezifischen Anweisung durch den zweiten Datenkommunikationskanal von der Bildaufnahmevorrichtung, Zubehörinformationen entsprechend der ersten Zeit oder einer zweiten Zeit, die basierend auf der ersten Zeit beschafft wird. Die Zubehörsteuerung überträgt die Zubehörinformationen an die Bildaufnahmevorrichtung über den ersten Datenkommunikationskanal.





Inventors:
Seki, Hironori (Tokio, JP)
Sugita, Atsushi (Tokio, JP)
Application Number:
DE102017106834A
Publication Date:
10/05/2017
Filing Date:
03/30/2017
Assignee:
Canon Kabushiki Kaisha (Tokio, JP)
International Classes:
H04N5/232; G03B5/00
Foreign References:
JPS5247859A1977-04-16
JP2006317848A2006-11-24
JP2015161730A2015-09-07
Attorney, Agent or Firm:
TBK, 80336, München, DE
Claims:
1. Zubehörvorrichtung, die abnehmbar an einer Bildaufnahmevorrichtung angebracht ist, wobei die Zubehörvorrichtung aufweist:
einen Zubehörkommunikator, der dazu konfiguriert ist, mit der Bildaufnahmevorrichtung drei Kanäle bereitzustellen, die ein Mitteilungskommunikationskanal, der zum Bereitstellen einer Mitteilung von der Bildaufnahmevorrichtung an die Zubehörvorrichtung verwendet wird, ein erster Datenkommunikationskanal, der für eine Datenübertragung von der Zubehörvorrichtung an die Bildaufnahmevorrichtung verwendet wird, und ein zweiter Datenkommunikationskanal sind, der für eine Datenübertragung von der Bildaufnahmevorrichtung an die Zubehörvorrichtung verwendet wird;
eine Zubehörsteuerung, die dazu konfiguriert ist, die Datenkommunikation mit der Bildaufnahmevorrichtung über den Zubehörkommunikator durchzuführen, und dazu konfiguriert ist, Zubehörinformationen zu beschaffen, die sich mit der Zeit ändern; und
einen Zeitgeber, der dazu konfiguriert ist, eine Zeit zu zählen, wobei die Zubehörsteuerung dazu konfiguriert ist:
von dem Zeitgeber als Reaktion auf ein Empfangen einer Mitteilung, die eine Übertragungsanforderung aufweist, von der Bildaufnahmevorrichtung über den Mitteilungskanal, eine erste Zeit entsprechend der Zeit, zu der die Übertragungsanforderung empfangen wird, zu beschaffen;
als Reaktion auf ein Empfangen einer spezifischen Anweisung durch den zweiten Datenkommunikationskanal von der Bildaufnahmevorrichtung die Zubehörinformationen entsprechend der ersten Zeit oder einer zweiten Zeit, die basierend auf der ersten Zeit beschafft wird, zu beschaffen; und
die Zubehörinformationen an die Bildaufnahmevorrichtung über den ersten Datenkommunikationskanal zu übertragen.

2. Zubehörvorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die Zubehörsteuerung dazu konfiguriert ist:
als Reaktion auf ein Empfangen der Übertragungsanforderung Antwortdaten an die Bildaufnahmevorrichtung über den ersten Datenkommunikationskanal zu übertragen; und
die spezifische Anweisung zu empfangen, die von der Bildaufnahmevorrichtung übertragen wird, als Reaktion auf einen Start des Empfangens der Antwortdaten an der Bildaufnahmevorrichtung.

3. Zubehörvorrichtung gemäß Anspruch 1 und 2, wobei:
die Zubehörsteuerung dazu konfiguriert ist, die spezifische Anweisung zu empfangen, die von der Bildaufnahmevorrichtung übertragen wird, als Reaktion auf ein Ende des Empfangens der Antwortdaten an der Bildaufnahmevorrichtung;
die spezifische Anweisung Informationen über eine Verzögerungszeit von einer vorbestimmten Zeit, bis die Übertragungsanforderung bereitgestellt ist, umfasst; und
die Zubehörsteuerung dazu konfiguriert ist, die Verzögerungszeit von der ersten Zeit zu subtrahieren, um die zweite Zeit entsprechend der vorbestimmten Zeit zu beschaffen, und dazu konfiguriert ist, die Zubehörinformationen entsprechend der zweiten Zeit zu beschaffen.

4. Zubehörvorrichtung gemäß Anspruch 3, wobei die vorbestimmte Zeit eine Mittezeit einer Belichtungszeitperiode für jeden Bildaufnahmerahmen in der Bildaufnahmevorrichtung ist.

5. Zubehörvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei:
die spezifische Anweisung eine Rahmenkennung zum Identifizieren des Bildaufnahmerahmens in der Bildaufnahmevorrichtung umfasst; und
die Zubehörsteuerung dazu konfiguriert ist, die Zubehörinformationen entsprechend der ersten oder zweiten Zeit in Relation mit der Rahmenkennung an die Bildaufnahmevorrichtung zu übertragen.

6. Zubehörvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, weiterhin mit einem Sensor, der dazu konfiguriert ist, eine Winkelgeschwindigkeit der Zubehörvorrichtung zu erfassen, wobei die Zubehörsteuerung dazu konfiguriert ist, Informationen über die Winkelgeschwindigkeit als die Zubehörinformationen zu beschaffen.

7. Bildaufnahmevorrichtung, an die eine Zubehörvorrichtung abnehmbar angebracht werden kann, wobei die Bildaufnahmevorrichtung aufweist:
einen Kamerakommunikator, der dazu konfiguriert ist, mit der Zubehörvorrichtung drei Kanäle bereitzustellen, die ein Mitteilungskanal, der zum Bereitstellen einer Mitteilung von der Bildaufnahmevorrichtung an die Zubehörvorrichtung verwendet wird, ein erster Datenkommunikationskanal, der zur Datenübertragung von der Zubehörvorrichtung an die Bildaufnahmevorrichtung verwendet wird, und ein zweiter Datenkommunikationskanal sind, der für eine Datenübertragung von der Bildaufnahmevorrichtung an die Zubehörvorrichtung verwendet wird; und
eine Kamerasteuerung, die dazu konfiguriert ist, eine Datenkommunikation mit der Zubehörvorrichtung durch den Kamerakommunikator durchzuführen,
wobei die Kamerasteuerung dazu konfiguriert ist:
eine Mitteilung, die eine Übertragungsanforderung umfasst, an die Zubehörvorrichtung über den Mitteilungskanal bereitzustellen;
an die Zubehörvorrichtung über den ersten Datenkommunikationskanal eine spezifische Anweisung zu übertragen zum Veranlassen der Zubehörvorrichtung, Zubehörinformationen entsprechend einer ersten Zeit entsprechend der Zeit, zu der die Übertragungsanforderung an der Zubehörvorrichtung empfangen wird, zu beschaffen, oder Zubehörinformationen entsprechend einer zweiten Zeit, die basierend auf der ersten Zeit beschafft wird, zu beschaffen, wobei sich die Zubehörinformationen mit der Zeit ändern; und
die Zubehörinformationen entsprechend der ersten oder zweiten Zeit von der Zubehörvorrichtung durch den zweiten Datenkommunikationskanal zu empfangen.

8. Bildaufnahmevorrichtung gemäß Anspruch 7, wobei die Kamerasteuerung dazu konfiguriert ist:
Antwortdaten von der Zubehörvorrichtung, zu der die Übertragungsanforderung bereitgestellt wurde, über den ersten Datenkommunikationskanal zu empfangen; und
als Reaktion auf einen Start des Empfangens der Antwortdaten die spezifische Anweisung an die Bildaufnahmevorrichtung zu übertragen.

9. Bildaufnahmevorrichtung gemäß Anspruch 7 oder 8, weiterhin mit einem Zeitgeber, der dazu konfiguriert ist, eine Zeit zu zählen,
wobei:
die Kamerasteuerung dazu konfiguriert ist, die Übertragungsanforderungen an die Zubehörvorrichtung bereitzustellen, nach einem Ende des Empfangens der Antwortdaten; und
die spezifische Anweisung Informationen über eine Verzögerungszeit von einem vorbestimmten Zeitpunkt umfasst, die beschafft wird, unter Verwendung des Zeitpunkts, der durch den Zeitgeber gezählt wird, bis die Übertragungsanforderung an die Zubehörvorrichtung bereitgestellt ist.

10. Bildaufnahmevorrichtung gemäß Anspruch 9, wobei die vorbestimmte Zeit eine Mittezeit einer Belichtungszeitperiode für jeden Bildaufnahmerahmen in der Bildaufnahmevorrichtung ist.

11. Bildaufnahmevorrichtung gemäß einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei die Kamerasteuerung dazu konfiguriert ist, einen Kameraprozess bezüglich einer Bildaufnahme unter Verwendung der Zubehörinformationen entsprechend der ersten oder zweiten Zeit durchzuführen.

12. Bildaufnahmevorrichtung gemäß einem der Ansprüche 7 bis 11, wobei die Kamerasteuerung dazu konfiguriert ist, Informationen über eine Winkelgeschwindigkeit als die Zubehörinformationen von der Zubehörvorrichtung zu beschaffen.

13. Bildaufnahmevorrichtung gemäß einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei:
die Kamerasteuerung dazu konfiguriert ist, Kamerainformationen bezüglich einer Bildaufnahme für jeden Bildaufnahmerahmen zu beschaffen, und dazu konfiguriert ist, die Kamerainformationen in Relation mit einer Rahmenkennung, die zum Identifizieren des Bildaufnahmerahmens verwendet wird, zu halten;
die spezifische Anweisung die Rahmenkennung umfasst, die mit den Zubehörinformationen in der Zubehörvorrichtung zu verknüpfen ist; und
die Kamerasteuerung dazu konfiguriert ist, unter Verwendung der Kamerainformationen und der Zubehörinformationen, deren Rahmenkennungen identisch zueinander sind, einen Kameraprozess bezüglich einer Bildaufnahme durchzuführen.

14. Bildaufnahmevorrichtung gemäß Anspruch 13, wobei die Kamerasteuerung dazu konfiguriert ist:
Informationen über eine Winkelgeschwindigkeit als die Zubehörinformationen von den Zubehörvorrichtung zu beschaffen;
Informationen über einen Bewegungsbetrag eines Objektbildes auf einer Bildaufnahmeoberfläche als die Kamerainformationen zu beschaffen; und
den Kameraprozess unter Verwendung der Informationen über die Winkelgeschwindigkeit und der Informationen über den Bewegungsbetrag durchzuführen.

15. Bildaufnahmesystem mit einer Bildaufnahmevorrichtung und einer Zubehörvorrichtung, die an die Bildaufnahmevorrichtung abnehmbar angebracht werden kann, wobei:
die Bildaufnahmevorrichtung und Zubehörvorrichtung entsprechend einen Kamerakommunikator und einen Zubehörkommunikator umfassen, die dazu konfiguriert sind, drei Kanäle bereitzustellen, die ein Mitteilungskanal, der zum Bereitstellen einer Mitteilung von der Bildaufnahmevorrichtung an die Zubehörvorrichtung verwendet wird, ein erster Datenkommunikationskanal, der für eine Datenübertragung von der Zubehörvorrichtung an die Bildaufnahmevorrichtung verwendet wird, und ein zweiter Datenkommunikationskanal sind, der für eine Datenübertragung von der Bildaufnahmevorrichtung an die Zubehörvorrichtung verwendet wird;
die Zubehörvorrichtung aufweist:
eine Zubehörsteuerung, die dazu konfiguriert ist, eine Datenkommunikation mit der Bildaufnahmevorrichtung über den Zubehörkommunikator durchzuführen, und dazu konfiguriert ist, Zubehörinformationen, die sich mit der Zeit ändern, zu beschaffen; und
einen Zeitgeber, der dazu konfiguriert ist, eine Zeit zu zählen;
die Bildaufnahmevorrichtung eine Kamerasteuerung aufweist, die dazu konfiguriert ist, eine Datenkommunikation mit der Zubehörvorrichtung über den Kamerakommunikator durchzuführen,
wobei die Zubehörsteuerung dazu konfiguriert ist:
von dem Zeitgeber als Reaktion auf ein Empfangen einer Mitteilung, die eine Übertragungsanforderung aufweist, von der Bildaufnahmevorrichtung über den Mitteilungskanal, eine erste Zeit entsprechend der Zeit, zu der die Übertragungsanforderung empfangen wird, zu beschaffen;
als Reaktion auf ein Empfangen einer spezifischen Anweisung von der Bildaufnahmevorrichtung über den zweiten Datenkommunikationskanal die Zubehörinformationen entsprechend der ersten Zeit oder einer zweiten Zeit, die basierend auf der ersten Zeit beschafft wird, zu beschaffen; und
die Kamerasteuerung dazu konfiguriert ist, von der Zubehörvorrichtung über den zweiten Datenkommunikationskanal die Zubehörinformationen entsprechend der ersten oder zweiten Zeit zu empfangen.

16. Steuerungsverfahren des Steuerns einer Zubehörvorrichtung, die an eine Bildaufnahmevorrichtung abnehmbar angebracht werden kann, und dazu konfiguriert ist, mit der Bildaufnahmevorrichtung drei Kanäle bereitzustellen, die ein Mitteilungskanal, der zum Bereitstellen einer Mitteilung von der Bildaufnahmevorrichtung an die Zubehörvorrichtung verwendet wird, ein erster Datenkommunikationskanal, der zur Datenübertragung von der Zubehörvorrichtung an die Bildaufnahmevorrichtung verwendet wird, und ein zweiter Datenkommunikationskanal sind, der für eine Datenübertragung von Bildaufnahmevorrichtung an die Zubehörvorrichtung verwendet wird, wobei das Steuerungsverfahren die Schritte aufweist:
Veranlassen der Zubehörvorrichtung, als Reaktion auf ein Empfangen einer Mitteilung, die eine Übertragungsanforderung aufweist, von der Bildaufnahmevorrichtung über den Mitteilungskanal, eine erste Zeit entsprechend der Zeit, zu der die Übertragungsanforderungen empfangen wird, zu beschaffen;
die Zubehörvorrichtung zu veranlassen, als Reaktion auf ein Empfangen einer spezifischen Anweisung über den zweiten Datenkommunikationskanal, Zubehörinformationen entsprechend der ersten Zeit oder einer zweiten Zeit, die basierend auf der ersten Zeit beschafft wird, zu beschaffen; und
die Zubehörvorrichtung zu veranlassen, die Zubehörinformationen an die Bildaufnahmevorrichtung über den ersten Datenkommunikationskanal zu übertragen.

17. Steuerungsverfahren des Steuerns einer Bildaufnahmevorrichtung, an die eine Zubehörvorrichtung abnehmbar angebracht werden kann, und die dazu konfiguriert ist, mit der Zubehörvorrichtung drei Kanäle bereitzustellen, die ein Mitteilungskanal, der zum Bereitstellen einer Mitteilung von der Bildaufnahmevorrichtung an die Zubehörvorrichtung verwendet wird, ein erster Datenkommunikationskanal, der zur Datenübertragung von der Zubehörvorrichtung an die Bildaufnahmevorrichtung verwendet wird, und ein zweiter Datenkommunikationskanal sind, der zur Datenübertragung von der Bildaufnahmevorrichtung an die Zubehörvorrichtung verwendet wird, wobei das Steuerungsverfahren die Schritte aufweist:
Veranlassen der Bildaufnahmevorrichtung, eine Mitteilung, die eine Übertragungsanforderung umfasst, an die Zubehörvorrichtung über den Mitteilungskanal bereitzustellen;
Veranlassen der Bildaufnahmevorrichtung an die Zubehörvorrichtung über den ersten Datenkommunikationskanal eine spezifische Anweisung zu übertragen zum Veranlassen der Zubehörvorrichtung, Zubehörinformationen entsprechend einer ersten Zeit entsprechend der Zeit, zu der die Übertragungsanforderung an der Zubehörvorrichtung empfangen wird, zu beschaffen, oder Zubehörinformationen entsprechend einer zweiten Zeit, die basierend auf der ersten Zeit beschafft wird, zu beschaffen, wobei die Zubehörinformationen sich mit der Zeit ändern; und
Veranlassen der Bildaufnahmevorrichtung, die Zubehörinformationen entsprechend der ersten oder zweiten Zeit von der Zubehörvorrichtung durch den zweiten Datenkommunikationskanal zu empfangen.

18. Steuerungsvorrichtung, mit:
einem Bewegungsvektordetektor, der dazu konfiguriert ist, einen Bewegungsvektor in einer ersten Zeitperiode zu erfassen;
einem Berechner, der dazu konfiguriert ist, in Abhängigkeit der ersten Zeitperiode eine Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode einzustellen, in der eine erste Winkelgeschwindigkeit durch einen Winkelgeschwindigkeitsdetektor erfasst wird; und
einem Kommunikator, der dazu konfiguriert ist:
die Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode und erste ID-Informationen entsprechend der ersten Zeitperiode zu übertragen; und
die erste Winkelgeschwindigkeit, die in der Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode erfasst wird und zweite ID-Informationen entsprechend der ersten Winkelgeschwindigkeit zu empfangen,
wobei der Berechner dazu konfiguriert ist, eine Winkelgeschwindigkeit eines Objekts zu berechnen, wenn die ersten ID-Informationen und die zweiten ID-Informationen identisch zueinander sind, unter Verwendung des Bewegungsvektors, der in der ersten Zeitperiode entsprechend den ersten ID-Informationen erfasst wird, und der ersten Winkelgeschwindigkeit entsprechend den zweiten ID-Informationen.

19. Steuerungsvorrichtung gemäß Anspruch 18, wobei der Berechner dazu konfiguriert ist, die Winkelgeschwindigkeit des Objekts nicht zu berechnen, wenn die ersten ID-Informationen und die zweiten ID-Informationen nicht identisch zueinander sind.

20. Steuerungsvorrichtung gemäß Anspruch 18, wobei:
der Kommunikator dazu konfiguriert ist, eine zweite Winkelgeschwindigkeit, die in einer von der Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode unterschiedlichen Zeitperiode erfasst wird, und dritte ID-Informationen entsprechend der zweiten Winkelgeschwindigkeit zu empfangen; und
der Berechner dazu konfiguriert ist, die Winkelgeschwindigkeit des Objekts zu berechnen, wenn die ersten ID-Informationen und die zweiten ID-Informationen nicht identisch zueinander sind, aber die ersten ID-Informationen und die dritten ID-Informationen identisch zueinander sind, unter Verwendung des Bewegungsvektors, der in der ersten Zeitperiode entsprechend den ersten ID-Informationen erfasst wird, und der zweiten Winkelgeschwindigkeit entsprechend den dritten ID-Informationen.

21. Steuerungsvorrichtung gemäß Anspruch 20, wobei die zweite Winkelgeschwindigkeit entsprechend den dritten ID-Informationen in einer Zeitperiode erfasst wird, nachdem die erste Winkelgeschwindigkeit entsprechend den zweiten ID-Informationen erfasst wird.

22. Steuerungsvorrichtung gemäß Anspruch 20 oder 21, wobei:
der Berechner dazu konfiguriert ist, den Winkelgeschwindigkeitsdetektor zu veranlassen, die erste Winkelgeschwindigkeit erneut zu beschaffen, wenn die ersten ID-Informationen nicht zu den zweiten ID-Informationen identisch sind und die ersten ID-Informationen nicht zu den dritten ID-Informationen identisch sind;
der Kommunikator dazu konfiguriert ist, die erneut beschaffte erste Winkelgeschwindigkeit und vierte ID-Informationen entsprechend der erneut beschafften ersten Winkelgeschwindigkeit in Relation zueinander zu empfangen; und
der Berechner dazu konfiguriert ist, die Winkelgeschwindigkeit des Objekts zu berechnen, wenn die ersten ID-Informationen und die vierten ID-Informationen identisch zueinander sind, unter Verwendung des Bewegungsvektors, der in der ersten Zeitperiode entsprechend den ersten ID-Informationen erfasst wird, und der erneut beschafften ersten Winkelgeschwindigkeit entsprechend den vierten ID-Informationen.

23. Steuerungsvorrichtung gemäß Anspruch 22, wobei der Berechner dazu konfiguriert ist, die Winkelgeschwindigkeit des Objekts nicht zu berechnen, unter Verwendung des Bewegungsvektors, der in der ersten Zeitperiode entsprechend den ersten ID-Informationen erfasst wird, und der erneut beschafften ersten Winkelgeschwindigkeit entsprechend den vierten ID-Informationen, wenn die ersten ID-Informationen und die vierten ID-Informationen nicht identisch zueinander sind.

24. Steuerungsvorrichtung, mit:
einem Kommunikator, der dazu konfiguriert ist, eine Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode, in der eine erste Winkelgeschwindigkeit erfasst wird, und erste ID-Informationen zu empfangen, wobei die ersten ID-Informationen einer ersten Zeitperiode entsprechen, die eine Bewegungsvektorerfassungszeitperiode ist, in der ein Bewegungsvektor erfasst wird, wobei die Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode in Abhängigkeit der ersten Zeitperiode eingestellt wird; und
einem Winkelgeschwindigkeitsdetektor, der dazu konfiguriert ist, die erste Winkelgeschwindigkeit in der Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode zu erfassen,
wobei der Kommunikator dazu konfiguriert ist, die erste Winkelgeschwindigkeit und zweite ID-Informationen entsprechend der ersten Winkelgeschwindigkeit zu übertragen, wobei die zweiten ID-Informationen mit den ersten ID-Informationen identisch sind.

25. Bildaufnahmevorrichtung, an der eine Linsenvorrichtung abnehmbar angebracht werden kann, wobei die Bildaufnahmevorrichtung aufweist:
einen Bildsensor, der dazu konfiguriert ist, ein Objektbild, das durch die Linsenvorrichtung gebildet wird, fotoelektrisch umzuwandeln;
einen Bewegungsvektordetektor, der dazu konfiguriert ist, einen Bewegungsvektor in einer ersten Zeitperiode zu erfassen, unter Verwendung eines Bildsignals, das von einer Ausgabe von dem Bildsensor erzeugt wird;
einen Berechner, der dazu konfiguriert ist, in Abhängigkeit der ersten Zeitperiode, eine Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode einzustellen, in der eine erste Winkelgeschwindigkeit durch einen Winkelgeschwindigkeitsdetektor erfasst wird; und
einen Kommunikator, der dazu konfiguriert ist:
an die Linsenvorrichtung die Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode und erste ID-Informationen entsprechend der ersten Zeitperiode zu übertragen; und
die erste Winkelgeschwindigkeit, die in der Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode erfasst wird, und zweite ID-Informationen entsprechend dieser ersten Winkelgeschwindigkeit zu empfangen,
wobei der Berechner dazu konfiguriert ist, eine Winkelgeschwindigkeit eines Objekts zu berechnen, wenn die ersten ID-Informationen und die zweiten ID-Informationen identisch zueinander sind, unter Verwendung des Bewegungsvektors, der in der ersten Zeitperiode entsprechend den ersten ID-Informationen erfasst wird, und der ersten Winkelgeschwindigkeit entsprechend den zweiten ID-Informationen.

26. Linsenvorrichtung, die an einer Bildaufnahmevorrichtung abnehmbar angebracht werden kann, wobei die Linsenvorrichtung aufweist:
ein Bildaufnahmeoptiksystem;
einen Kommunikator, der dazu konfiguriert ist, eine Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode, in der eine erste Winkelgeschwindigkeit erfasst wird, und erste ID-Informationen entsprechend der ersten Zeitperiode zu empfangen, wobei die Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode in Abhängigkeit einer ersten Zeitperiode, die eine Bewegungsvektorerfassungszeitperiode ist, in der ein Bewegungsvektor erfasst wird, eingestellt wird; und
einen Winkelgeschwindigkeitsdetektor, der dazu konfiguriert ist, die erste Winkelgeschwindigkeit in der Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode zu erfassen,
wobei der Kommunikator dazu konfiguriert ist, an die Bildaufnahmevorrichtung die erste Winkelgeschwindigkeit und zweite ID-Informationen entsprechend der ersten Winkelgeschwindigkeit zu übertragen, wobei die zweiten ID-Informationen zu den ersten ID-Informationen identisch sind.

27. Steuerungsverfahren, mit den Schritten:
Erfassen eines Bewegungsvektors in einer ersten Zeitperiode;
Einstellen, in Abhängigkeit der ersten Zeitperiode, einer Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode, in der eine erste Winkelgeschwindigkeit durch einen Winkelgeschwindigkeitsdetektor erfasst wird;
Übertragen der Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode und der ersten ID-Informationen entsprechend der ersten Zeitperiode; und
Empfangen der ersten Winkelgeschwindigkeit, die in der Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode erfasst wird, und der zweiten ID-Informationen entsprechend der ersten Winkelgeschwindigkeit, weiterhin mit dem Schritt des Berechnens einer Winkelgeschwindigkeit eines Objekts, wenn die ersten ID-Informationen und die zweiten ID-Informationen identisch zueinander sind, unter Verwendung des Bewegungsvektors, der in der ersten Zeitperiode entsprechend der ersten ID-Informationen erfasst wird, und der ersten Winkelgeschwindigkeit entsprechend den zweiten ID-Informationen.

28. Steuerungsverfahren mit den Schritten:
Empfangen einer Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode, in der eine erste Winkelgeschwindigkeit erfasst wird, und erster ID-Informationen, wobei die ersten ID-Informationen einer ersten Zeitperiode entsprechen, die eine Bewegungsvektorerfassungszeitperiode ist, in der ein Bewegungsvektor erfasst wird, wobei die Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode in Abhängigkeit der ersten Zeitperiode eingestellt wird; und
Erfassen der ersten Winkelgeschwindigkeit in der Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode,
weiterhin mit dem Schritt des Übertragens der ersten Winkelgeschwindigkeit und zweiter ID-Informationen entsprechend der ersten Winkelgeschwindigkeit, wobei die zweiten ID-Informationen zu den ersten ID-Informationen identisch sind.

29. Programm, das, wenn es auf einem Computer ausgeführt wird, den Computer veranlasst, das Steuerungsverfahren gemäß einem der Ansprüche 16, 17, 27 und 28 durchzuführen.

30. Nichtflüchtiges Speichermedium, das das Programm gemäß Anspruch 29 speichert.

Description:
HINTERGRUND DER ERFINDUNGGebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bildaufnahmevorrichtung (nachstehend als ein ”Kameragehäuse” bezeichnet) und eine Zubehörvorrichtung wie etwa eine austauschbare Linse, die miteinander kommunizieren können. Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin eine Bildaufnahmevorrichtung, die einen Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess (”Follow Shot Assist Process”) durchführt.

Beschreibung des Standes der Technik

Bei einem Kamerasystem mit austauschbarem Zubehör, das ein Kameragehäuse umfasst, an dem eine Zubehörvorrichtung abnehmbar angebracht werden kann, kommunizieren das Kameragehäuse und die Zubehörvorrichtung miteinander zum Steuern der Zubehörvorrichtung von dem Kameragehäuse und zum Bereitstellen, von der Zubehörvorrichtung an das Kameragehäuse, von Daten, die zum Steuern der Zubehörvorrichtung erforderlich sind. Insbesondere wenn eine austauschbare Linse zum Aufnehmen eines aufzuzeichnenden Bewegtbildes oder eines anzuzeigenden Liveansicht-Bewegtbildes verwendet wird, ist eine sanfte Linsensteuerung in Synchronisation mit Bildaufnahmeperioden erforderlich, so dass es erforderlich ist, Bildaufnahmezeiten in dem Kameragehäuse mit Steuerungszeiten in der austauschbaren Linse zu synchronisieren. Somit ist es erforderlich, dass das Kameragehäuse einen Empfang der Daten von der austauschbaren Linse und eine Übertragung von verschiedenen Anweisungen und Anforderungen an die austauschbare Linse in einer Bildaufnahmeperiode vollendet.

Jedoch erfordern eine Erhöhung einer Menge der Daten, die durch das Kameragehäuse von der austauschbaren Linse zu empfangen sind, und eine Reduzierung der Bildaufnahmeperiode (das heißt einer Erhöhung der Rahmenrate) eine große Datenmengenkommunikation in einer kürzeren Zeit.

Andererseits ist ein Kamerasystem bereitgestellt, das, wenn ein Benutzer eine Verfolgungsaufnahme eines beweglichen Objekts durchführt, einen Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess durch Bewegen einer Bildstabilisierungslinse in Abhängigkeit einer Winkelgeschwindigkeit, die durch einen Gyro-Sensor erfasst wird, der in einer austauschbaren Linse umfasst ist, durchführt und bezüglich eines Bewegungsbetrags eines Objektsbildes auf einem Bildsensor, der in einem Kameragehäuse umfasst ist. Um einen guten Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess durchzuführen, ist es notwendig, einen Zeitpunkt, zu dem das Kameragehäuse den Bewegungsbetrag des Objektes auf dem Bildsensor berechnet, mit einem Zeitpunkt, zu dem die austauschbare Linse die Winkelgeschwindigkeit erfasst, genau zu synchronisieren.

Das japanische Patent Nr. 5247859 offenbart ein Kamerasystem, das einer austauschbaren Linse einen Zeitpunkt eines vertikalen Synchronisationssignals durch Beibehalten eines Signallevels eines Kommunikationsterminals auf einem vorbestimmten Level für eine vorbestimmte Zeitperiode oder mehr und dann Ändern des Signallevels des Kommunikationsterminals in Synchronisation mit dem vertikalen Synchronisationssignal mitteilt.

In dem in dem japanischen Patent Nr. 5247859 offenbarten Kamerasystem ist es im Falle des Erfordernisses einer Kommunikation einer großer Datenmenge in einer kurzen Zeit jedoch schwierig, die vorbestimmte Zeitperiode zu beschaffen, für die das Signallevel des Kommunikationsterminals auf dem vorbestimmten Level gehalten wird. Des Weiteren gibt es einen Fall, in dem eine andere Kommunikation zum Übertragen von zum Beispiel einer Fokusansteueranweisung an die austauschbare Linse eine rechtzeitige Steuerung des Signallevels verhindert.

Zusätzlich offenbart die japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. 2006-317848 ein Verfahren des Ermöglichens einer guten Verfolgungsaufnahme durch Erfassen einer Differenz zwischen einer Bewegungsgeschwindigkeit eines Objekts und einer Schwenkgeschwindigkeit einer Kamera mit integrierter Linse und durch Korrigieren der Differenz unter Verwendung einer Bildstabilisierungsfunktion. Die japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. 2015-161730 offenbart ein Verfahren des Verbesserns einer Erfassungsgenauigkeit einer Bewegungsgeschwindigkeit eines Objektes durch Ändern eines Ausgabezeitpunkts eines Erschütterungsdetektors, das heißt eines Erfassungszeitpunkts einer Winkelgeschwindigkeit, in Abhängigkeit einer Belichtungszeitperiode und einer Rahmenrate, um den Erfassungszeitpunkt der Winkelgeschwindigkeit mit einem Erfassungszeitpunkt eines Bewegungsvektors des Objekts (Objektbildes) in Übereinstimmung zu bringen.

Jedoch werden die Verfahren, die in den japanischen Patentoffenlegungsschriften Nr. 2006-317848 und Nr. 2015-161730 offenbart sind, nicht für Kamerasysteme mit austauschbarer Linse, sondern nur für Kameras mit integrierter Linse verwendet. Um eine Performance des Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozesses in dem Kamerasystem mit austauschbarer Linse zu verbessern, ist es notwendig, den Erfassungszeitpunkt des Bewegungsvektors oder der Bewegungsgeschwindigkeit des Objektes und den der Winkelgeschwindigkeit angemessen zu verwalten.

KURZFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung stellt eine Zubehörvorrichtung und eine Bildaufnahmevorrichtung bereit, die dazu in der Lage sind, eine Berechnung, eine Steuerung und andere Prozesse in einem Bildaufnahmesystem mit austauschbarer Linse unter Verwendung von Daten durchzuführen, die zwischen der Zubehörvorrichtung und der Bildaufnahmevorrichtung genau synchronisiert sind. Die vorliegende Erfindung stellt weiterhin eine Steuerungsvorrichtung und Weiteres bereit, die dazu in der Lage sind, eine Performance eines Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozesses zu verbessern.

Ein erster Aspekt der vorliegenden Erfindung stellt eine Zubehörvorrichtung gemäß Ansprüchen 1 bis 6 bereit.

Ein zweiter Aspekt der vorliegenden Erfindung stellt eine Bildaufnahmevorrichtung gemäß Ansprüchen 7 bis 14 bereit.

Ein dritter Aspekt der vorliegenden Erfindung stellt eine Bildaufnahmevorrichtung gemäß Anspruch 15 bereit.

Ein vierter Aspekt der vorliegenden Erfindung stellt ein Steuerungsverfahren gemäß Anspruch 16 bereit.

Ein fünfter Aspekt der vorliegenden Erfindung stellt ein Steuerungsverfahren gemäß Anspruch 17 bereit.

Ein sechster Aspekt der vorliegenden Erfindung stellt eine Steuerungsvorrichtung gemäß Ansprüchen 18 bis 23 bereit.

Ein siebter Aspekt der vorliegenden Erfindung stellt eine Steuerungsvorrichtung gemäß Anspruch 24 bereit.

Ein achter Aspekt der vorliegenden Erfindung stellt eine Bildaufnahmevorrichtung gemäß Anspruch 25 bereit.

Ein neunter Aspekt der vorliegenden Erfindung stellt eine Linsenvorrichtung gemäß Anspruch 26 bereit.

Ein zehnter Aspekt der vorliegenden Erfindung stellt ein Steuerungsverfahren gemäß Anspruch 27 bereit.

Ein elfter Aspekt der vorliegenden Erfindung stellt ein Steuerungsverfahren gemäß Anspruch 28 bereit.

Ein zwölfter Aspekt der vorliegenden Erfindung stellt ein Programm gemäß Anspruch 29 bereit.

Ein dreizehnter Aspekt der vorliegenden Erfindung stellt ein nichtflüchtiges Speichermedium gemäß Anspruch 30 bereit.

Weitere Merkmale und Aspekte der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung von beispielhaften Ausführungsbeispielen mit Bezug auf die anhängigen Zeichnungen ersichtlich.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist ein Blockdiagramm, das eine Konfiguration eines Kamerasystems gemäß Ausführungsbeispielen 1 und 2 der vorliegenden Erfindung darstellt.

2 ist ein Blockdiagramm, das eine Konfiguration einer Kommunikationsschaltung in Ausführungsbeispielen 1 und 2 darstellt.

3 stellt Wellenformen von Signalen dar, die zwischen einem Kameragehäuse und einer austauschbaren Linse in Ausführungsbeispielen 1 und 2 übertragen und empfangen werden.

4 stellt Kommunikationszeiten zwischen dem Kameragehäuse und einer austauschbaren Linse in Ausführungsbeispielen 1 und 2 dar.

5 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Prozess darstellt, der in dem Kameragehäuse in Ausführungsbeispiel 1 durchgeführt wird.

6 ist ein Ablaufdiagramm, das einen anderen Prozess darstellt, der in dem Kameragehäuse in Ausführungsbeispiel 1 durchgeführt wird.

7 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Prozess darstellt, der in der austauschbaren Linse in Ausführungsbeispiel 1 durchgeführt wird.

8 ist ein Ablaufdiagramm, das einen anderen Prozess darstellt, der in der austauschbaren Linse in Ausführungsbeispiel 1 durchgeführt wird.

9 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Prozess darstellt, der in einem Kameragehäuse in Ausführungsbeispiel 2 durchgeführt wird.

10 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Prozess darstellt, der in einer austauschbaren Linse in Ausführungsbeispiel 2 durchgeführt wird.

11 ist ein Blockdiagramm, das eine Konfiguration eines Kamerasystems gemäß Ausführungsbeispielen 3 und 4 der vorliegenden Erfindung darstellt.

12 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Bildaufnahmesynchronkommunikationsprozess darstellt, der in dem Kameragehäuse von Ausführungsbeispielen 3 und 4 durchgeführt wird.

13 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Belichtungseinstellungsprozess darstellt, der in dem Kameragehäuse von Ausführungsbeispielen 3 und 4 durchgeführt wird.

14 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Belichtungsprozess darstellt, der in dem Kameragehäuse von Ausführungsbeispielen 3 und 4 durchgeführt wird.

15 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Synchronisationssignalkommunikationsempfangsprozess in der austauschbaren Linse von Ausführungsbeispielen 3 und 4 darstellt.

16 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiodenempfangsprozess in der austauschbaren Linse von Ausführungsbeispielen 3 und 4 darstellt.

17 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Objektwinkelgeschwindigkeitsempfangsprozess in der austauschbaren Linse von Ausführungsbeispielen 3 und 4 darstellt.

18 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Belichtungsstartzeitempfangsprozess in der austauschbaren Linse von Ausführungsbeispielen 3 und 4 darstellt.

19 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Empfangsprozess des Ergebnisses eines Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozesses in der austauschbaren Linse von Ausführungsbeispielen 3 und 4 darstellt.

20 ist ein Zeitablaufdiagramm eines Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozesses in dem Kamerasystem von Ausführungsbeispielen 3 und 4.

21 ist ein Ablaufdiagramm eines Belichtungseinstellungsprozesses in dem Kameragehäuse von Ausführungsbeispiel 4.

BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachstehend mit Bezug auf die anhängigen Zeichnungen beschrieben. Jedes der Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung, die nachstehend beschrieben sind, kann allein oder als eine Kombination einer Vielzahl der Ausführungsbeispiele oder Merkmale von diesen nach Bedarf, oder wenn die Kombination von Elementen oder Merkmalen von einzelnen Ausführungsbeispielen in einem einzigen Ausführungsbeispiel hilfreich ist, implementiert werden.

[Ausführungsbeispiel 1]

1 stellt eine Konfiguration eines Bildaufnahmesystems (nachstehend als ”ein Kamerasystem” bezeichnet) mit einem Kameragehäuse 200 als eine Bildaufnahmevorrichtung und einer austauschbaren Linse 100 als eine Zubehörvorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel (Ausführungsbeispiel 1) der vorliegenden Erfindung dar.

Das Kameragehäuse 200 und die austauschbare Linse 100 übertragen Steuerungsanweisungen und interne Informationen untereinander über deren Kommunikatoren, die später beschrieben werden.

Die Kommunikatoren sind kompatibel mit verschiedenen Kommunikationsverfahren und schalten ihre Kommunikationsformate auf das gleiche Format in Synchronisation miteinander in Abhängigkeit von Arten der Daten, die zu kommunizieren sind, und der Zwecke ihrer Kommunikation um. Dies ermöglicht ein Auswählen eines optimalen Kommunikationsformats für jede von verschiedenen Situationen. Als Erstes wird eine Beschreibung von spezifischen Konfigurationen der austauschbaren Linse100 und des Kameragehäuses 200 vorgenommen. Die austauschbare Linse 100 und das Kameragehäuse 200 sind mechanisch und elektrisch miteinander über eine Halterung 300 mit einem Kopplungsmechanismus verbunden. Die austauschbare Linse 100 empfängt eine Leistungsversorgung von dem Kameragehäuse 200 über einen nicht dargestellten Leistungsversorgungsanschluss, der in der Halterung 300 bereitgestellt ist, und führt an verschiedene Stellglieder und einen Linsenmikrocomputer, der später beschrieben wird, Leistungsversorgungen zu, die für deren Betrieb notwendig sind. Die austauschbare Linse 100 und das Kameragehäuse 200 kommunizieren miteinander über Kommunikationsanschlüsse (die in 2 dargestellt sind), die in der Halterung 300 bereitgestellt sind.

Die austauschbare Linse 100 umfasst ein optisches Bildaufnahmesystem. Das optische Bildaufnahmesystem umfasst, von einer Objekt-Seite (OBJ) aus, eine Feldlinse 101, eine Linse 102 mit variabler Vergrößerung zum Variieren einer Vergrößerung, eine Stoppeinheit (Blende) 114 zur Lichtmengensteuerung, eine Bildstabilisierungslinse 103 für eine Bildunschärfekorrektur und eine Fokuslinse 104 zum Fokussieren.

Die Linse 102 mit variabler Vergrößerung und die Fokuslinse 104 werden entsprechend durch Linsenhalterungen 105 und 106 gehalten. Die Linsenhalterungen 105 und 106 werden durch (nicht dargestellte) Führungsschienen in einer Optikachsenrichtung, in die sich eine optische Achse (durch eine gestrichelte Linie dargestellt) des optischen Bildaufnahmesystems erstreckt, beweglich geführt und werden in die Optikachsenrichtung entsprechend durch Schrittmotoren 107 und 108 angetrieben. Die Schrittmotoren 107 und 108 drehen sich in Synchronisation mit Antriebspulsen und bewegen entsprechend die Linse 102 mit variabler Vergrößerung und die Fokuslinse 104.

Die Bildstabilisierungslinse 103 wird in eine Richtung orthogonal zu der optischen Achse des optischen Bildaufnahmesystems bewegt, um eine Bildunschärfe, die durch das Wackeln der Hand eines Benutzers oder Ähnliches verursacht wird, zu reduzieren.

Der Linsenmikrocomputer 111 als eine Zubehörsteuerung steuert verschiedene Operationen in der austauschbaren Linse 100. Der Linsenmikrocomputer 111 umfasst einen Linsenkommunikator 112 und empfängt über den Linsenkommunikator 112 Steuerungsanweisungen, die von dem Kameragehäuse 200 übertragen werden, und Übertragungsanforderungen, die von diesem ausgegeben werden. Der Linsenmikrocomputer 111 führt verschiedene Linsensteuerungen entsprechend den Steuerungsanweisungen durch und überträgt Linsendaten entsprechend den Übertragungsanforderungen über den Linsenkommunikator 112.

Der Linsenmikrocomputer 111 führt Operationen bezüglich der Kommunikation mit dem Kameragehäuse 200 (das heißt mit einem Kameramikrocomputer, der später beschrieben wird) gemäß einem Linsenkommunikationssteuerungsprogramm als ein Computerprogramm durch.

Zusätzlich gibt der Linsenmikrocomputer 111 als Reaktion auf eine Zoomanweisung und eine Fokusansteueranweisung unter den Steuerungsanweisungen ein Zoomansteuersignal und ein Fokusansteuersignal an einen Zoomtreiber 119 und einen Fokustreiber 120 aus, um diese zu veranlassen, die Schrittmotoren 107 und 108 anzusteuern, wodurch ein Zoomprozess zum Steuern einer Vergrößerungsvariationsoperation durch die Linse 102 mit variabler Vergrößerung und ein AF-Prozess (Autofokus-Prozess) zum Steuern einer Fokusoperation durch die Fokuslinse 104 durchgeführt werden.

Die austauschbare Linse 100 ist mit einem (nicht dargestellten) manuellen Fokusring, der durch einen Benutzer drehbar betätigbar ist, und einem (nicht dargestellten) Fokuscodierer zum Erfassen eines Rotationsbetrags des manuellen Fokusrings bereitgestellt. Der Linsenmikrocomputer 111 veranlasst den Fokustreiber 120, den Schrittmotor 108 durch einen Ansteuerbetrag entsprechend dem Rotationsbetrag des manuellen Fokusrings, der durch den Fokuscodierer erfasst wird, anzusteuern, wodurch ein MF (manueller Fokus) durchgeführt wird.

Die Stoppeinheit 114 umfasst Stopplamellen 114a und 114b. Ein geöffneter und geschlossener Zustand der Stoppflügel 114a und 114b wird durch ein Hall-Element 115 erfasst und ein Erfassungsergebnis von diesem wird in den Linsenmikrocomputer 111 durch einen Verstärker 122 und einen A/D-Wandler 123 eingegeben. Der Linsenmikrocomputer 111 gibt in Abhängigkeit des Eingabesignals von dem A/D-Wandler 123 ein Stoppansteuersignal an einen Stopptreiber 121 aus, um den Stopptreiber 121 zu veranlassen, ein Stoppstellglied 113 anzusteuern, wodurch eine Lichtmengensteuerungsoperation der Stoppeinheit 114 gesteuert wird.

Die austauschbare Linse 100 umfasst weiterhin einen Erschütterungssensor (nachstehend als ein ”Gyro-Sensor” bezeichnet) 129, der durch ein Vibrationsgyroskop oder Ähnliches gebildet wird. Der Linsenmikrocomputer 111 steuert ein Bildstabilisierungsstellglied 126, das durch einen Schwingspulenmotor oder Ähnliches gebildet ist, durch einen Bildstabilisierungstreiber 125 in Abhängigkeit einer Erschütterung (Winkelgeschwindigkeit), die durch den Gyro-Sensor 129 erfasst wird, an, wodurch ein Bildstabilisierungsprozess zum Steuern der Bewegung der Bildstabilisierungslinse 103 durchgeführt wird. Außerdem führt der Linsenmikrocomputer 111, wenn der Benutzer eine Verfolgungsaufnahme zum Aufnehmen eines beweglichen Objekts während eines Schwenkens des Kamerasystems durchführt, einen Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess zum Steuern der Bewegung der Bildstabilisierungslinse 103 während eines Kommunizierens mit dem Kameramikrocomputer 205 durch, wie später beschrieben wird.

Die austauschbare Linse 100 umfasst einen Zeitgeber 130 als einen Freilaufzeitgeber, der eine Zeit in der Genauigkeit einer Mikrosekunde zählt. Die austauschbare Linse 100 umfasst weiterhin einen Linsenspeicher (Zubehörspeicher) 128, der durch einen wiederbeschreibbaren flüchtigen Speicher gebildet wird und der vorübergehend Daten speichert, die für die Steuerungen, die durch den Linsenmikrocomputer 111 durchgeführt werden, erforderlich sind. Der Linsenmikrocomputer 111 veranlasst den Linsenspeicher 128, die Winkelgeschwindigkeit, die durch den Gyro-Sensor 129 beschafft wird, und die Zeit, die durch den Zeitgeber 130 beschafft wird, in Relation miteinander zu speichern.

Das Kameragehäuse 200 umfasst einen Bildsensor 201, der durch einen CCD-Sensor, einen CMOS-Sensor oder Ähnliches gebildet ist, einen A/D-Wandler 202, einen Signalprozessor 203, einen Rekorder (Speicher) 204, den Kameramikrocomputer 205 und eine Anzeigeeinheit 206.

Der Bildsensor 201 wandelt ein Objektbild, das durch das Bildaufnahmeoptiksystem in der austauschbaren Linse 100 gebildet wird, fotoelektrisch um, um ein Bildaufnahmesignal als ein analoges elektrisches Signal auszugeben.

Der A/D-Wandler 202 wandelt das analoge Bildaufnahmesignal von dem Bildsensor 201 in ein digitales Bildaufnahmesignal um. Der Signalprozessor 203 führt verschiedene Bildprozesse bezüglich des digitalen Bildaufnahmesignals von dem A/D-Wandler 123 durch, um ein Videosignal zu erzeugen. Der Signalprozessor 203 erzeugt von dem Videosignal Fokusinformationen, die einen Kontrastzustand des Objektbildes (das heißt einen Fokuszustand des Bildaufnahmeoptiksystems) angeben, und Luminanzinformationen, die einen Belichtungszustand angeben. Der Signalprozessor 203 gibt das Videosignal an die Anzeigeeinheit 206 aus. Die Anzeigeeinheit 206 zeigt das Videosignal als ein Liveansicht-Bild an, das zum Überprüfen einer Bildaufnahmekomposition und des Fokuszustandes verwendet wird. Zusätzlich gibt der Signalprozessor 203 das Videosignal an den Rekorder 204 aus. Der Rekorder 204 zeichnet das Videosignal auf.

Der Signalprozessor 203 erzeugt weiterhin ein vertikales Synchronisationssignal zu jeder Zeit der fotoelektrischen Umwandlung des Objektbildes (Ladungsakkumulation) durch den Bildsensor 201, um das vertikale Synchronisationssignal in den Kameramikrocomputer 205 einzugeben. Der Kameramikrocomputer 205 beschafft einen Zeitpunkt, zu dem eine Hälfte einer Ladungsakkumulationszeitperiode von einem Eingabezeitpunkt des vertikalen Synchronisationssignals abgelaufen ist, als eine Mittezeit bzw. Mitte der Zeit der Ladungsakkumulationszeitperiode. Die Ladungsakkumulationszeitperiode ist eine Belichtungszeitperiode für den Bildsensor 201. Die Mittezeit der Ladungsakkumulationszeitperiode wird nachstehend als ”Akkumulationsmittezeit” bezeichnet. Der Signalprozessor 203 kann ein Signal, das die Akkumulationsmittezeit angibt, eingeben, um den Kameramikrocomputer 205 zu veranlassen, die Akkumulationsmittezeit zu beschaffen. Der Kameramikrocomputer 205 umfasst einen Zeitgeber 209 als einen Freilaufzeitgeber, der eine Zeit mit der Genauigkeit einer Mikrosekunde zählt.

Ein Kameraspeicher 210 wird durch einen wiederbeschreibbaren flüchtigen Speicher gebildet. Der Kameraspeicher 210 speichert das digitale Bildaufnahmesignal, das von dem Bildsensor 201 beschafft wird, das Videosignal, das durch den Signalprozessor 203 erzeugt wird, und die Linsendaten, die von dem Linsenmikrocomputer 111 empfangen werden. Weiterhin speichert der Kameraspeicher 210 vorübergehend Daten, die für verschiedene Steuerungsoperationen, die durch den Kameramikrocomputer 205 durchgeführt werden, erforderlich sind.

Der Kameramikrocomputer 205 als eine Kamerasteuerung steuert das Kameragehäuse 200 als Reaktion auf Eingaben von einer Kameraoperationseinheit 207, die einen Bildaufnahmeanweisungsschalter und verschiedene Einstellungsschalter (nicht dargestellt) umfasst. Der Kameramikrocomputer 205 überträgt als Reaktion auf eine Benutzeroperation eines Zoomschalters (nicht dargestellt) die Steuerungsanweisung bezüglich der Operation mit variabler Vergrößerung der Linse mit variabler Vergrößerung 102 an den Linsenmikrocomputer 111 durch einen Kamerakommunikator 208, der in dem Kameramikrocomputer 205 umfasst ist. Außerdem überträgt der Kameramikrocomputer 205 über den Kamerakommunikator 208 die Steuerungsanweisung bezüglich der Lichtmengensteuerungsoperation der Stoppeinheit 114 in Abhängigkeit der Luminanzinformationen und die Steuerungsanweisung bezüglich der Fokusoperation der Fokuslinse 104 in Abhängigkeit der Fokusinformationen. Der Kameramikrocomputer 205 führt Operationen bezüglich der Kommunikation mit dem Linsenmikrocomputer 111 gemäß einem Kamerakommunikationssteuerungsprogramm als ein Computerprogramm durch.

Als Nächstes wird mit Bezug auf 2 eine Beschreibung einer Kommunikationsschaltung, die zwischen dem Kameragehäuse 200 (Kameramikrocomputer 205) und der austauschbaren Linse 100 (Linsenmikrocomputer 111) gebildet ist, und der Kommunikation, die zwischen diesen durchgeführt wird, vorgenommen. Der Kameramikrocomputer 205 besitzt eine Funktion des Verwaltens von Einstellungen für die Kommunikation mit dem Linsenmikrocomputer 111 und eine Funktion des Bereitstellens von Mitteilungen, wie etwa den Übertragungsanforderungen. Andererseits besitzt der Linsenmikrocomputer 111 eine Funktion des Erzeugens von Linsendaten und eine Funktion des Übertragens der Linsendaten.

Der Kameramikrocomputer 205 umfasst eine Kamerakommunikationsschnittstellenschaltung 208a und der Linsenmikrocomputer 111 umfasst eine Linsenkommunikationsschnittstellenschaltung 112a. Der Kameramikrocomputer 205 (Kameradaten-Sender-Empfänger 208b) und der Linsenmikrocomputer 111 (Linsendaten-Sender-Empfänger 112b) kommunizieren miteinander über die Kommunikationsanschlüsse (durch drei Boxen dargestellt), die in der Halterung 300 bereitgestellt sind, und die Kamera- und Linsenkommunikationsschnittstellenschaltungen 208a und 112a. In diesem Ausführungsbeispiel führen der Kameramikrocomputer 205 und der Linsenmikrocomputer 111 eine dreiadrige asynchrone serielle Kommunikation unter Verwendung von drei Kanälen durch. Der Kameradaten-Sender-Empfänger 208b und die Kamerakommunikationsschnittstellenschaltung 208a bilden den Kamerakommunikator 208. Der Linsendaten-Sender-Empfänger 112b und die Linsenkommunikationsschnittstellenschaltung 112a bilden den Linsenkommunikator 112. Obwohl eine dreiadrige asynchrone serielle Kommunikation unter Verwendung von drei Kanälen in diesem Ausführungsbeispiel verwendet wird, ist eine serielle Kommunikation unter Verwendung einer anderen Anzahl von Adern und Kanälen möglich.

Die drei Kanäle sind ein Übertragungsanforderungskanal als ein Mitteilungskanal, ein erster Datenkommunikationskanal und ein zweiter Datenkommunikationskanal. Der Übertragungsanforderungskanal wird zum Bereitstellen der Mitteilungen wie etwa der Übertragungsanforderungen (Übertragungsanweisungen) für die Linsendaten und Schaltanforderungen (Schaltanweisungen) für Kommunikationseinstellungen, die später beschrieben werden, von dem Kameramikrocomputer 205 an den Linsenmikrocomputer 111 verwendet. Die Bereitstellung der Mitteilung über den Übertragungsanforderungskanal wird durch Umschalten eines Signallevels (Spannungslevels) auf dem Übertragungsanforderungskanal zwischen Hoch als ein erstes Level und Niedrig als ein zweites Level durchgeführt. Ein Übertragungsanforderungssignal, das dem Übertragungsanforderungskanal bereitgestellt wird, wird nachstehend als ein Sendanforderungssignal bzw. eine ”Anforderung zum Senden eines Signals RTS” (RTS: „request-to-send”) bezeichnet.

Der erste Datenkommunikationskanal wird zum Übertragen der Linsendaten von dem Linsenmikrocomputer zu dem Kameramikrocomputer 205 verwendet. Die Linsendaten (Zubehördaten), die als ein Signal von dem Linsenmikrocomputer 111 an den Kameramikrocomputer 205 über den ersten Datenkommunikationskanal übertragen werden, werden nachstehend als ”Linsendatensignal DLC” bezeichnet. Der zweite Datenkommunikationskanal wird zum Übertragen von Kameradaten von dem Kameramikrocomputer 205 zu dem Linsenmikrocomputer 111 verwendet. Die Kameradaten, die als ein Signal von dem Kameramikrocomputer 205 an den Linsenmikrocomputer 111 durch den zweiten Datenkommunikationskanal übertragen werden, werden nachstehend als ”Kameradatensignal DCL” bezeichnet. Das Sendeanforderungssignal RTS wird von dem Kameramikrocomputer 205 als ein Kommunikationsmaster an den Linsenmikrocomputer 111 als ein Kommunikations-Slave bereitgestellt. Das Kameradatensignal DCL umfasst verschiedene Steuerungsanweisungen und Übertragungsanforderungsanweisungen, die von dem Kameramikrocomputer 205 an den Linsenmikrocomputer 111 übertragen werden. Das Linsendatensignal DLC umfasst verschiedene Linsendaten, die von dem Linsenmikrocomputer 111 an den Kameramikrocomputer 205 übertragen werden. Der Kameramikrocomputer 205 und der Linsenmikrocomputer 111 stellen ihre Kommunikationsgeschwindigkeit im Voraus ein und führen die Kommunikation (Übertragung und Empfang) bei einer Kommunikationsbitrate gemäß dieser Einstellung durch. Die Kommunikationsbitrate gibt einen Datenbetrag an, der pro Sekunde übertragbar ist, und wird mit einer Einheit von bps (Bits pro Sekunde) ausgedrückt. Der Kameramikrocomputer 205 und der Linsenmikrocomputer 111 kommunizieren miteinander durch ein Vollduplexkommunikationsverfahren, das eine gegenseitige Übertragung und Empfang von Daten ermöglicht.

Mit Bezug auf 3 wird eine Beschreibung von Kommunikationsprozeduren zwischen dem Kameramikrocomputer 205 und dem Linsenmikrocomputer 111 vorgenommen. 3 stellt Wellenformen von Kommunikationssignalen in einem Rahmen als eine minimale Kommunikationseinheit dar. Das Kameradatensignal DCL und das Linsendatensignal DLC besitzen gegenseitig unterschiedliche Teile in ihren Datenformaten in dem einen Rahmen.

Zuerst wird eine Beschreibung des Datenformats des Linsendatensignals DLC vorgenommen. Das Linsendatensignal DLC in dem einen Rahmen umfasst, als große Teile, einen Datenrahmen als einen ersten Rahmen und einen BUSY-Rahmen als einen nachfolgenden Rahmen.

Das Signallevel des Linsendatensignals DLC wird in einem Nichtübertragungszustand, in dem eine Datenübertragung nicht durchgeführt wird, auf Hoch gehalten.

Der Linsenmikrocomputer 111 stellt das Signallevel in einer Zeitperiode von einem Bit auf Niedrig ein, um eine Mitteilung eines Starts einer Rahmenübertragung des Linsendatensignals DLC an dem Kameramikrocomputer 205 bereitzustellen. Diese Zeitperiode von einem Bit wird ”ein Startbit ST” genannt, an dem ein Datenrahmen gestartet wird. Als Nächstes überträgt der Linsenmikrocomputer 111 Linsendaten mit einem Byte in acht Zeitperiode von einem Bit von einem nachfolgenden zweiten Bit bis zu einem neunten Bit. Die Datenbits sind in einem MSB-Zuerst-Format angeordnet, das mit einem Datenbit D7 höchster Ordnung startet und sich mit Datenbits D6, D5, D4, D3, D2 und D1 in dieser Reihenfolge fortsetzt und mit einem Datenbit D0 niedrigster Ordnung endet.

Dann addiert der Linsenmikrocomputer 111 ein Bit von Paritätsinformationen PA an einem zehnten Bit und stellt das Signallevel des Linsendatensignals DLC in einer Zeitperiode eines Stoppbits SP, das ein Ende des einen Rahmens angibt, auf Hoch ein. Somit endet der Datenrahmen, der von dem Startbit ST startet.

Danach fügt der Linsenmikrocomputer 111 den BUSY-Rahmen nach dem Stoppbit SP an. Der BUSY-Rahmen gibt eine Zeitperiode einer Kommunikationsbereitschaftsanforderung BUSY als eine Mitteilung (nachstehend als ”eine BUSY-Mitteilung” bezeichnet) von dem Linsenmikrocomputer 111 an den Kameramikrocomputer 205 an. Der Linsenmikrocomputer 111 hält das Signallevel des Linsendatensignals DLC auf Niedrig, bis die Kommunikationsbereitschaftsanforderung BUSY beendet wird.

Eine Beschreibung eines Verfahrens des Bestimmens des Vorhandenseins oder Nichtvorhandenseins der BUSY-Mitteilung wird vorgenommen; die Bestimmung wird durch den Kameramikrocomputer 205 durchgeführt. Die Wellenform, die in 3 dargestellt ist, umfasst Bitpositionen B1 und B2. Der Kameramikrocomputer 205 wählt eine dieser Bitpositionen B1 und B2 als eine BUSY-Bestimmungsposition P zum Bestimmen des Vorhandenseins oder Nichtvorhandenseins der BUSY-Mitteilung aus.

Wie vorstehend beschrieben setzt dieses Ausführungsbeispiel ein Datenformat ein, das die BUSY-Bestimmungsposition P von den Bitpositionen B1 und B2 auswählt. Dieses Datenformat ermöglicht es, sich mit einem Problem zu befassen, dass sich eine Prozesszeit von der Übertragung des Datenrahmens des Linsendatensignals DLC bis zur Bestimmung des Vorhandenseins der BUSY-Mitteilung (das Linsendatensignal DLC wird auf Niedrig eingestellt) in Abhängigkeit einer Verarbeitungsperformance des Linsenmikrocomputers 111 ändert. Ob die Bitposition B1 oder B2 als die BUSY-Bestimmungsposition P auszuwählen ist, wird durch eine Kommunikation zwischen dem Kameramikrocomputer 205 und dem Linsenmikrocomputer 111 eingestellt, bevor die Datenkommunikation zwischen diesen durchgeführt wird. Die BUSY-Bestimmungsposition P muss nicht notwendigerweise auf die Bitpositionen B1 oder B2 fixiert sein und kann in Abhängigkeit der Verarbeitungsfähigkeiten des Kameramikrocomputers 205 und des Linsenmikrocomputers 111 geändert werden.

Als Nächstes wird eine Beschreibung eines Datenformats des Kameradatensignals DCL vorgenommen. Spezifikationen des Datenformats des Kameradatensignals DCL in einem Rahmen sind die gleichen wie die des Linsendatensignals DLC.

Jedoch ist die Hinzufügung des BUSY-Rahmens zu dem Kameradatensignal DCL verboten, was von dem Linsendatensignal DLC verschieden ist.

Als Nächstes werden die Kommunikationsprozeduren zwischen dem Kameramikrocomputer 205 und dem Linsenmikrocomputer 111 beschrieben. Der Kameramikrocomputer 205 stellt ein Signallevel des Sendeanforderungssignals RTS auf Niedrig ein (mit anderen Worten bringt er das Sendeanforderungssignal RTS vor bzw. macht es geltend), um die Übertragungsanforderung an den Linsenmikrocomputer 111 bereitzustellen. Der Linsenmikrocomputer 111, der die Übertragungsanforderung durch das Vorbringen bzw. die Geltendmachung (Niedrig) des Sendeanforderungssignals RTS erfasst hat, führt einen Prozess zum Erzeugen des Linsendatensignals DLC, das an den Kameramikrocomputer 205 zu übertragen ist, durch. Dann, nachdem eine Vorbereitung der Übertragung des Linsendatensignals DLC beendet ist, startet der Linsenmikrocomputer 111 ein Übertragen von einem Rahmen des Linsendatensignals DLC durch den ersten Datenkommunikationskanal.

Der Linsenmikrocomputer 111 startet die Übertragung des Linsendatensignals DLC innerhalb einer Zeitperiode, die durch den Kameramikrocomputer 205 und den Linsenmikrocomputer 111 gegenseitig nach dem Vorbringen des Sendeanforderungssignals RTS eingestellt ist. Das heißt, für den Linsenmikrocomputer 111 ist keine strenge Beschränkung bereitgestellt, dass es notwendig ist, die Linsendaten einzustellen, dass diese übertragen werden, bevor ein erster Taktimpuls darin eingegeben wird, in einer Zeitperiode von dem Vorbringen des Sendeanforderungssignals RTS zu einem Start der Übertragung des Linsendatensignals DLC.

Als Nächstes, als Reaktion auf ein Erfassen des Startbits ST als ein Kopfbit des Datenrahmens des Linsendatensignals DLC, das von dem Linsenmikrocomputer 111 empfangen wird (das heißt als Reaktion auf einen Start des Empfangens des Linsendatensignals DLC), führt der Kameramikrocomputer 205 das Signallevel des Sendeanforderungssignals RTS zurück zu Hoch, mit anderen Worten negiert das Sendeanforderungssignal RTS.

Der Kameramikrocomputer 205 beendet dadurch die Übertragungsanforderung und startet die Übertragung des Kameradatensignals DCL durch den zweiten Datenkommunikationskanal. Die Negierung des Sendeanforderungssignals RTS kann vor oder nach dem Start der Übertragung des Kameradatensignals DCL durchgeführt werden. Es ist nur notwendig, dass diese Negierung und Übertragung durchgeführt werden, bis der Empfang des Datenrahmens des Linsendatensignals DLC beendet ist.

Der Linsenmikrocomputer 111, der den Datenrahmen des Linsendatensignals DLC übertragen hat, fügt den BUSY-Rahmen an das Linsendatensignal DLC in einem Fall an, in dem es notwendig ist, die BUSY-Mitteilung dem Kameramikrocomputer 205 bereitzustellen. Der Kameramikrocomputer 205 überwacht das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein der BUSY-Mitteilung und verhindert das Vorbringen des Sendeanforderungssignals RTS für eine nächste Übertragungsanforderung, während die BUSY-Mitteilung bereitgestellt wird. Der Linsenmikrocomputer 111 führt notwendige Prozesse in einer Zeitperiode, in der die Übertragungsanforderung von dem Kameramikrocomputer 205 durch die BUSY-Mitteilung verhindert ist, aus und beendet die BUSY-Mitteilung, nachdem eine nächste Kommunikationsvorbereitung beendet ist. Das Vorbringen des Sendeanforderungssignals RTS durch den Kameramikrocomputer 205 für die nächste Übertragungsanforderung wird unter einer Bedingung, dass die BUSY-Mitteilung beendet ist und die Übertragung des Datenrahmens des Kameradatensignals DLC vollendet ist, erlaubt.

Wie eben beschrieben startet in diesem Ausführungsbeispiel als Reaktion auf das Vorbringen des Sendeanforderungssignals RTS nach einem Kommunikationsstartereignis, das in dem Kameramikrocomputer 205 erzeugt wird, der Linsenmikrocomputer 111 ein Übertragen des Datenrahmens des Linsendatensignals DLC an den Kameramikrocomputer 205. Andererseits startet der Kameramikrocomputer 205, der das Startbit ST des Linsendatensignals DLC erfasst hat, ein Übertragen des Datenrahmens des Kameradatensignals DCL an den Linsenmikrocomputer 111. Der Linsenmikrocomputer 111 fügt nach Bedarf den BUSY-Rahmen an den Datenrahmen des Linsendatensignals DLC zum Bereitstellen der BUSY-Mitteilung hinzu und beendet dann die BUSY-Mitteilung, um einen Rahmenkommunikationsprozess zu beenden. In diesem Kommunikationsprozess übertragen und empfangen der Kameramikrocomputer 205 und der Linsenmikrocomputer 111 gegenseitig ein Byte an Daten.

Als Nächstes wird eine Beschreibung des Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozesses, der in dem Kamerasystem dieses Ausführungsbeispiels durchgeführt wird, vorgenommen. 4 stellt Kommunikationszeiten zwischen dem Kameramikrocomputer 205 und dem Linsenmikrocomputer 111 und Beschaffungszeitpunkte der Winkelgeschwindigkeit von dem Gyro-Sensor 129 in dem Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess dar. Eine Akkumulationszeitperiode 401 ist eine Ladungsakkumulationszeitperiode in dem Bildsensor 201 für jeden Bildaufnahmerahmen. Der Bildsensor 201 führt eine Ladungsakkumulation als Reaktion auf ein vertikales Synchronisationssignal VD als ein Auslöser durch. Das vertikale Synchronisationssignal VD wird zu jeder vorbestimmten Bildaufnahmerahmenzeitperiode (1/30 Sekunden in diesem Ausführungsbeispiel) erzeugt. Das heißt, die Zeit, zu der das vertikale Synchronisationssignal VD erzeugt wird, ist eine Startzeit der Ladungsakkumulation in dem Bildsensor 201.

Dieses Ausführungsbeispiel setzt eine Länge der Ladungsakkumulationszeitperiode (Verschlusszeit bzw. Belichtungszeit) auf 1/50 Sekunden ein. Jede Akkumulationszeitperiode 401 (das heißt jeder Bildaufnahmerahmen) wird mit einer Rahmenkennung zum Identifizieren dieser Akkumulationszeitperiode 401 von anderen Akkumulationszeitperioden 401 bereitgestellt.

Der Kameramikrocomputer 205 stellt zu jeder Akkumulationsmittezeit, die eine Mittezeit bzw. Mitte der Zeit der vorstehend beschriebenen Ladungsakkumulationszeitperiode (Akkumulationszeitperiode 401) des Bildsensors 201 ist, eine Akkumulationsmittemitteilung 402 an den Linsenmikrocomputer 111 durch die Übertragung des Kameradatensignals DCL bereit. Die Akkumulationsmittemitteilung 402 umfasst Informationen über eine Verzögerungszeit von einem Akkumulationsmittezeitpunkt, der ein Zeitpunkt entsprechend der Akkumulationsmittezeit ist, die als Reaktion auf die BUSY-Mitteilung von dem Linsenmikrocomputer 111 eingestellt wird. Die Akkumulationsmittemitteilung 402 umfasst weiterhin die Rahmenkennung zum Identifizieren einer momentanen Akkumulationszeitperiode (das heißt eines momentanen Bildaufnahmerahmens). Der Kameramikrocomputer 205 kann den Akkumulationsmittezeitpunkt von dem Zeitgeber 209 beschaffen. Der Akkumulationsmittezeitpunkt (vorbestimmter Zeitpunkt), der durch den Kameramikrocomputer 205 beschafft wird, wird nachstehend als ”ein Kameraakkumulationsmittezeitpunkt” bezeichnet.

In der austauschbaren Linse 100 erfasst der Gyro-Sensor 129 die Winkelgeschwindigkeit mit einer Abtastfrequenz von 4 kHz. Der Linsenmikrocomputer 111 speichert zu jeder Zeit des Beschaffens der Winkelgeschwindigkeit mit dieser Abtastfrequenz (die Zeit wird nachstehend als ”eine Winkelgeschwindigkeitsabtastzeit” bezeichnet) die beschaffte Winkelgeschwindigkeit mit einem Zeitpunkt, der zu dieser Zeit von dem Zeitgeber 130 beschafft wird, in dem Linsenspeicher 128.

Der Linsenmikrocomputer 111, der die Akkumulationsmittemitteilung 402 empfangen hat, berechnet einen Linsenakkumulationsmittezeitpunkt unter Verwendung eines RTS-Zeitpunkts, der später beschrieben wird, und der Verzögerungszeit, die in der Akkumulationsmittemitteilung 402 enthalten ist. Dann berechnet der Linsenmikrocomputer 111 eine Winkelgeschwindigkeit zu dem Linsenakkumulationsmittezeitpunkt (die Winkelgeschwindigkeit ist eine Zubehörinformation und wird nachstehend als ”eine Akkumulationsmittewinkelgeschwindigkeit” bezeichnet) durch ein lineares Interpolationsverfahren unter Verwendung der Winkelgeschwindigkeit und des Zeitpunkts, die in dem Linsenspeicher 128 gespeichert sind. Der Linsenmikrocomputer 111 speichert weiterhin die berechnete Akkumulationsmittewinkelgeschwindigkeit und die empfangene Rahmenkennung in Relation miteinander in dem Linsenspeicher 128. Der Kameramikrocomputer 205 stellt bezüglich des Kameradatensignals DCL in dem Kamerakommunikator 208 nach einem Ablauf einer vorbestimmten Zeit von der Übertragung der Akkumulationsmittemitteilung 402 eine Winkelgeschwindigkeitsanforderung 403 zum Anfordern einer Beschaffung (Übertragung) der Winkelgeschwindigkeit ein und startet eine Kommunikation mit dem Linsenmikrocomputer 111, um diesem die Winkelgeschwindigkeitsanforderung 403 bereitzustellen. Der Linsenmikrocomputer 111, der die Winkelgeschwindigkeitsanforderung 403 empfangen hat, überträgt die Akkumulationsmittewinkelgeschwindigkeit und die zugehörige Rahmenkennung (diese Rahmenkennung wird nachstehend als ”eine Winkelgeschwindigkeitserfassungsrahmenkennung” bezeichnet) durch das Linsendatensignal DCL an den Kameramikrocomputer 205.

Der Kameramikrocomputer 205 beschafft (berechnet) in jedem Bildaufnahmerahmen einen Bewegungsbetrag des Objektbildes (der Bewegungsbetrag ist eine Kamerainformation) in dem Videobild, das von dem Bildaufnahmesignal erzeugt wird, das unter Verwendung des Bildsensors 201, das heißt auf einer Bildaufnahmeoberfläche des Bildsensors 201 beschafft wird. Der Bewegungsbetrag des Objektsbildes, der in jedem Bildaufnahmerahmen berechnet wird, entspricht einem Bewegungsbetrag von diesen zu der Akkumulationsmittezeit in diesem Bildaufnahmerahmen.

Dann berechnet der Kameramikrocomputer 205 einen Verfolgungsaufnahmekorrekturbetrag (als Steuerungsinformationen) für einen momentanen Bildaufnahmerahme von dem berechneten Bewegungsbetrag des Objektbildes auf der Bildaufnahmeoberfläche und der Akkumulationsmittewinkelgeschwindigkeit, die von dem Linsenmikrocomputer 111 beschafft wird. Diese Berechnung (Erzeugung) des Verfolgungsaufnahmekorrekturbetrags entspricht einem Kameraprozess bezüglich einer Bildaufnahme. Wenn der Verfolgungsaufnahmekorrekturbetrag berechnet wird, überprüft der Kameramikrocomputer 205, ob die Rahmenkennung der Ladungsakkumulationszeitperiode, in der der Bewegungsbetrag des Objektsbildes auf der Bildaufnahmeoberfläche berechnet wurde (diese Rahmenkennung wird nachstehend als ”eine Bewegungsbetragberechnungsrahmenkennung” bezeichnet), mit der Winkelgeschwindigkeitserfassungsrahmenkennung, die von dem Linsenmikrocomputer 111 empfangen wird, identisch ist. Wenn diese Rahmenkennungen zueinander identisch sind, berechnet der Kameramikrocomputer 205 den Verfolgungsaufnahmekorrekturbetrag für den momentanen Bildaufnahmerahmen. Wenn diese Rahmenkennungen nicht zueinander identisch sind, verwendet der Kameramikrocomputer 205 den Verfolgungsaufnahmekorrekturbetrag, der für einen vorhergehenden Bildaufnahmerahmen berechnet wurde, als den für den momentanen Bildaufnahmerahmen.

Der Kameramikrocomputer 205 überträgt als Reaktion auf eine Bildaufnahmeanweisung eines Benutzers von der Kameraoperationseinheit 207 eine Verfolgungsaufnahmekorrekturmitteilung inklusive des berechneten Verfolgungsaufnahmekorrekturbetrags an den Linsenmikrocomputer 111. Der Linsenmikrocomputer 111, der die Verfolgungsaufnahmekorrekturmitteilung empfangen hat, steuert das Bildstabilisierungsstellglied 126 durch den Bildstabilisierungstreiber 125 durch einen Ansteuerbetrag entsprechend dem Verfolgungsaufnahmekorrekturbetrag, der in der Verfolgungsaufnahmekorrekturmitteilung enthalten ist, an.

Der Linsenmikrocomputer 111 steuert somit die Bewegung der Bildstabilisierungslinse 103, um den Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess durchzuführen.

5 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Prozess darstellt, der durch den Kameramikrocomputer 205 durchgeführt wird, um den Linsenmikrocomputer 111 zu veranlassen, einen genauen Akkumulationsmittezeitpunkt zu erkennen. Der Kameramikrocomputer 205 führt diesen Prozess und andere Prozesse, die später beschrieben werden, gemäß dem vorstehend erwähnten Kamerakommunikationssteuerungsprogramm durch.

Der Kameramikrocomputer 205, der die Akkumulationsmittezeit als Reaktion auf das vertikale Synchronisationssignal, das von dem Signalprozessor 203 eingegeben wird, oder direkt von dem Signalprozessor 203 beschafft hat, geht über zu Schritt S501. Bei Schritt S501 beschafft der Kameramikrocomputer 205 einen momentanen Zeitpunkt von dem Zeitgeber 209, um diesen als den Kameraakkumulationsmittezeitpunkt, der der Zeitpunkt des Beschaffens der Akkumulationsmittezeit ist, in dem Kameraspeicher 210 zu speichern.

Als Nächstes überprüft der Kameramikrocomputer 205 bei Schritt S502, ob die BUSY-Mitteilung durch das Linsendatensignal DLC bereitgestellt ist oder nicht.

Wenn die BUSY-Mitteilung bereitgestellt ist, überprüft der Kameramikrocomputer 205 wiederholt, ob die BUSY-Mitteilung bereitgestellt ist oder nicht. Wenn die BUSY-Mitteilung beendet ist (mit anderen Worten, nachdem ein Empfang des Linsendatensignals DLC vollendet ist), geht der Kameramikrocomputer 205 über zu Schritt S503.

Bei Schritt S503 beschafft der Kameramikrocomputer 205 einen momentanen Zeitpunkt von dem Zeitgeber 209 und berechnet eine Differenz (Verzögerungszeit) zwischen dem momentanen Zeitpunkt, an dem die BUSY-Mitteilung beendet ist, und dem Kameraakkumulationsmittezeitpunkt, der bei Schritt S501 in dem Kameraspeicher 210 gespeichert ist. Somit stellt der Kameramikrocomputer 205 die berechnete Verzögerungszeit und die Rahmenkennung zum Identifizieren eines momentanen Bildaufnahmerahmens in dem Kameradatensignal DCL ein.

Danach, bei Schritt S504, bringt der Kameramikrocomputer 205 das Sendeanforderungssignal RTS vor, um den Linsenmikrocomputer 111 zu veranlassen, eine Kommunikation mit dem Kameramikrocomputer 205 zu starten. Bei Schritt S505 wartet der Kameramikrocomputer 205 auf das Startbit ST des Linsendatensignals DLC, das von dem Linsenmikrocomputer 111 übertragen wird. Das Linsendatensignal DLC, das hier von dem Linsenmikrocomputer 111 übertragen wird, entspricht reinen Antwortdaten, die keine signifikanten Informationen enthalten.

Bei Schritt S506 überträgt der Kameramikrocomputer 205, der das Startbit ST des Linsendatensignals DLC erfasst hat, das Kameradatensignal DCL, das bei Schritt S503 eingestellt wurde, an den Linsenmikrocomputer 111. Das heißt, der Kameramikrocomputer 205 überträgt durch das Kameradatensignal DCL die Akkumulationsmittemitteilung (die Verzögerungszeit von dem Kameraakkumulationsmittezeitpunkt und die Rahmenkennung) als eine spezifische Anweisung an den Linsenmikrocomputer 111. Der Kameramikrocomputer 205 erfasst das Startbit ST des Linsendatensignals DLC und startet die Übertragung der Akkumulationsmittemitteilung ohne Verzögerung von der Beendigung der BUSY-Mitteilung durch den Linsenmikrocomputer 111 und dem Vorbringen des Sendeanforderungssignals RTS durch den Kameramikrocomputer 205. Deshalb kann die vorstehend beschriebene Verzögerungszeit als eine Verzögerungszeit von dem Kameraakkumulationsmittezeitpunkt bis zu einem Zeitpunkt, an dem die Übertragung und der Empfang der Akkumulationsmittemitteilung als Reaktion auf das Vorbringen des Sendeanforderungssignals RTS gestartet werden, betrachtet werden.

Dann empfängt der Kameramikrocomputer 205 bei Schritt S507 das Linsendatensignal DLC von dem Linsenmikrocomputer 111. In diesem Ausführungsbeispiel umfasst das Linsendatensignal DLC, das hier durch den Kameramikrocomputer 205 empfangen wird, keine signifikanten Informationen.

Als Nächstes wird mit Bezug auf das Ablaufdiagramm von 6 eine Beschreibung eines Prozesses, der durch den Kameramikrocomputer 205 durchgeführt wird, zum Beschaffen der Winkelgeschwindigkeit von dem Linsenmikrocomputer 111 vorgenommen. Der Kameramikrocomputer 205, der den Bewegungsbetrag des Objektbildes (nachstehend als ”ein Objektbewegungsbetrag in einem momentanen Bildaufnahmerahmen” bezeichnet) auf der Bildaufnahmeoberfläche von dem Videosignal, das unter Verwendung des Bildsensors 201 erzeugt wird, beschafft hat, geht über zu Schritt S901.

Bei Schritt S901 stellt der Kameramikrocomputer 205 die Winkelgeschwindigkeitsanforderung in dem Kameradatensignal DCL in dem Kamerakommunikator 208 ein, um eine Kommunikation zum Übertragen der Winkelgeschwindigkeitsanforderung an den Linsenmikrocomputer 111 zu starten. Bei Schritt S902 empfängt der Kameramikrocomputer 205 die Akkumulationsmittewinkelgeschwindigkeit durch das Linsendatensignal DLC von dem Linsenmikrocomputer 111. Das Linsendatensignal DLC, das hier empfangen wird, umfasst die Winkelgeschwindigkeitserfassungsrahmenkennung bezüglich der Akkumulationsmittewinkelgeschwindigkeit.

Als Nächstes überprüft der Kameramikrocomputer bei Schritt S903, ob die Bewegungsbetragberechnungsrahmenkennung bezüglich des Objektbewegungsbetrags in dem momentanen Bildaufnahmerahmen identisch ist zu der Winkelgeschwindigkeitsfassungsrahmenkennung, die von dem Linsenmikrocomputer 111 bei Schritt S902 empfangen wird. Wenn diese Rahmenkennungen identisch zueinander sind, geht der Kameramikrocomputer 205 über zu Schritt S904. Wenn diese Rahmenkennungen nicht identisch zueinander sind, geht der Kameramikrocomputer 205 über zu Schritt S905.

Bei Schritt S904 berechnet der Kameramikrocomputer 205 von dem Objektbewegungsbetrag in dem momentanen Bildaufnahmerahmen und der Akkumulationsmittewinkelgeschwindigkeit, die bei Schritt S902 empfangen wird, den Verfolgungsaufnahmekorrekturbetrag für den momentanen Bildaufnahmerahmen. Dann speichert der Kameramikrocomputer 205 den berechneten Verfolgungsaufnahmekorrekturbetrag mit dem Akkumulationsmittezeitpunkt in dem Kameraspeicher 210.

Andererseits liest der Kameramikrocomputer 205 bei Schritt S905 von dem Kameraspeicher 210 den Verfolgungsaufnahmekorrekturbetrag, der für einen vorhergehenden Bildaufnahmerahmen berechnet und gespeichert wird, aus. Dann speichert der Kameramikrocomputer 205 diesen einen vorhergehenden Verfolgungsaufnahmekorrekturbetrag als den Verfolgungsaufnahmekorrekturbetrag für den momentanen Bildaufnahmerahmen mit dem Akkumulationsmittezeitpunkt in dem momentanen Bildaufnahmerahmen in dem Kameraspeicher 210.

Als Nächstes bestimmt der Kameramikrocomputer 205 bei Schritt S906, ob die Bildaufnahmeanweisung des Benutzers von der Kameraoperationseinheit 207 eingegeben wird oder nicht.

Wenn die Bildaufnahmeanweisung des Benutzers eingegeben wird, geht der Kameramikrocomputer 205 über zu Schritt S907, um die Verfolgungsaufnahmekorrekturmitteilung inklusive des Verfolgungsaufnahmekorrekturbetrags, der in dem Kameraspeicher 210 bei Schritt S904 oder S905 gespeichert wird, an den Linsenmikrocomputer 111 durch das Kameradatensignal DCL zu übertragen. Dann beendet der Kameramikrocomputer 205 diesen Prozess.

Als Nächstes wird mit Bezug auf ein Ablaufdiagramm von 7 eine Beschreibung eines Prozesses vorgenommen, der durch den Linsenmikrocomputer 111 durchgeführt wird. Der Linsenmikrocomputer 111 führt diesen Prozess und andere Prozesse, die nachstehend beschrieben werden, gemäß dem vorstehend erwähnten Linsenkommunikationssteuerungsprogramm aus.

Als Reaktion auf das Erfassen Schritt S601 des Vorbringens des Sendeanforderungssignals RTS bei durch den Kameramikrocomputer 205 bei Schritt S504 in 5 geht der Linsenmikrocomputer 111 über zu Schritt S602. Bei Schritt S602 beschafft der Linsenmikrocomputer 111 einen momentanen Zeitpunkt von dem Zeitgeber 120, um diesen in den Linsenspeicher 128 als einen RTS-Zeitpunkt (erster Zeitpunkt) zu speichern, an dem das Sendeanforderungssignal RTS vorgebracht wird.

Als Nächstes überprüft der Linsenmikrocomputer 111 bei Schritt S603, ob es irgendeinen anderen Prozess gibt, der gegenüber dem Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess priorisiert ist. Solche Prozesse, die zu priorisieren sind, umfassen den Zoomprozess und den AF-Prozess. Wenn es solch einen zu priorisierenden Prozess gibt, kehrt der Linsenmikrocomputer 111 zurück zu Schritt S603. Wenn es keinen solchen zu priorisierenden Prozess gibt, geht der Linsenmikrocomputer 111 über zu Schritt S604.

Bei Schritt S604 überträgt der Linsenmikrocomputer 111 das Linsendatensignal DLC an den Kameramikrocomputer 205. Das Linsendatensignal DLC, das hier übertragen wird, sind die Antwortdaten, die durch den Kameramikrocomputer 205 bei Schritt S505 in 5 empfangen werden, und umfasst keine signifikanten Informationen.

Als Nächstes empfängt der Linsenmikrocomputer 111 bei Schritt S605 das Kameradatensignal DCL von dem Kameramikrocomputer 205. Dann interpretiert der Linsenmikrocomputer 111 bei Schritt S606 eine Anweisung, die in dem empfangenen Kameradatensignal DCL enthalten ist. Solche Anweisungen, die in dem empfangenen Kameradatensignal DCL enthalten sind, umfassen die Fokusansteueranweisung und die Akkumulationsmittemitteilung; jede Anweisung wird durch eine Anweisung und ihr Argument gebildet. Das Argument der Akkumulationsmittemitteilung wird durch die Verzögerungszeit von dem Kameraakkumulationsmittezeitpunkt und die Rahmenkennung gebildet.

Als Nächstes bestimmt der Linsenmikrocomputer 111 bei Schritt S607, ob die empfangene Anweisung die Akkumulationsmittemitteilung als die spezifische Anweisung ist oder nicht. Wenn die empfangene Anweisung die Akkumulationsmittemitteilung ist, geht der Linsenmikrocomputer 111 über zu Schritt S608. Wenn die empfangene Anweisung nicht die Akkumulationsmittemitteilung ist, beendet der Linsenmikrocomputer 111 diesen Prozess.

Bei Schritt S608 subtrahiert der Linsenmikrocomputer 111 die Verzögerungszeit, die bei Schritt S606 empfangen wird, von dem RTS-Zeitpunkt, der in dem Linsenspeicher 128 gespeichert ist, um den Linsenakkumulationsmittezeitpunkt (zweiter Zeitpunkt) zu beschaffen. Die Verzögerungszeit, die von dem RTS-Zeitpunkt subtrahiert wird, kann wie vorstehend beschrieben als die Verzögerungszeit von dem Kameraakkumulationsmittezeitpunkt zu dem Zeitpunkt, an dem der Empfang der Akkumulationsmittemitteilung durch den Linsenmikrocomputer 111 gestartet wird, betrachtet werden. Der Zeitpunkt, an dem der Empfang der Akkumulationsmittemitteilung gestartet wird, entspricht dem RTS-Zeitpunkt. Somit entspricht der Linsenakkumulationsmittezeitpunkt, der unter Verwendung dieses RTS-Zeitpunkts und der Verzögerungszeit berechnet wird, dem Kameraakkumulationsmittezeitpunkt.

Als Nächstes berechnet der Linsenmikrocomputer 111 bei Schritt S609 die Akkumulationsmittewinkelgeschwindigkeit durch das lineare Interpolarisationsverfahren unter Verwendung mehrerer Kombinationen der Winkelgeschwindigkeit, die in dem Linsenspeicher 128 gespeichert ist, zu jeder Winkelgeschwindigkeitsabtastzeit und dem Zeitpunkt des Beschaffens dieser Winkelgeschwindigkeit. Der Linsenmikrocomputer 111 speichert weiterhin in dem Linsenspeicher 128 die berechnete Akkumulationsmittewinkelgeschwindigkeit und die Rahmenkennung, die in Schritt S606 empfangen wird (diese Rahmenkennung wird die Winkelgeschwindigkeitserfassungsrahmenkennung) in Relation zueinander. Dann beendet der Linsenmikrocomputer 111 diesen Prozess.

Als Nächstes wird mit Bezug auf ein Ablaufdiagramm von 8 ein Prozess beschrieben, der durch den Linsenmikrocomputer 111 zum Übertragen der Akkumulationsmittewinkelgeschwindigkeit an den Kameramikrocomputer 205 durchgeführt wird. Als Reaktion auf ein Empfangen der Winkelgeschwindigkeitsanforderung bei Schritt S1001 durch das Kameradatensignal DCL von dem Kameramikrocomputer 205 geht der Linsenmikrocomputer 111 über zu Schritt S1002.

Bei Schritt S1002 liest der Linsenmikrocomputer 111 die Akkumulationsmittewinkelgeschwindigkeit und die zugehörige Winkelgeschwindigkeitserfassungsrahmenkennung von dem Linsenspeicher 128 aus und löscht diese ausgelesene Akkumulationsmittewinkelgeschwindigkeit und die Winkelgeschwindigkeitserfassungsrahmenkennung von dem Linsenspeicher 128.

Als Nächstes überträgt der Linsenmikrocomputer 111 in Schritt S1003 die Akkumulationsmittewinkelgeschwindigkeit und die Winkelgeschwindigkeitserfassungsrahmenkennung, die in Schritt S1002 ausgelesen werden, an den Kameramikrocomputer 205 durch das Linsendatensignal DLC.

In diesem Ausführungsbeispiel überträgt der Kameramikrocomputer 205 die Verzögerungszeit von dem Kameraakkumulationsmittezeitpunkt, die als Reaktion auf den BUSY-Rahmen eingestellt wird, der zu dem Linsendatensignal DLC hinzugefügt wird, an den Linsenmikrocomputer 111 durch das Kameradatensignal DCL. Der Linsenmikrocomputer 111 subtrahiert den Kameraakkumulationsmittezeitpunkt von dem RTS-Mittezeitpunkt und kann dadurch den Linsenakkumulationsmittezeitpunkt entsprechend einem genauen Akkumulationsmittezeitpunkt in dem Kameragehäuse 200 beschaffen. Dieser Prozess ermöglicht dem Linsenmikrocomputer 111 den genauen Akkumulationsmittezeitpunkt in dem Kameragehäuse 200 zu beschaffen, obwohl der BUSY-Rahmen zu dem Linsendatensignal DLC hinzugefügt ist oder die Übertragung des Linsendatensignals DLC verzögert ist.

Als ein Ergebnis kann die austauschbare Linse 100 die Winkelgeschwindigkeit (Akkumulationsmittewinkelgeschwindigkeit) zu dem Zeitpunkt des Beschaffens des Objektbewegungsbetrags auf der Bildaufnahmeoberfläche in dem Kameragehäuse 200 beschaffen. Das heißt, eine genaue Synchronisation kann zwischen der Zeit des Beschaffens des Objektbewegungsbetrags auf der Bildaufnahmeoberfläche in dem Kameragehäuse 200 und der Zeit des Beschaffens der Winkelgeschwindigkeit in der austauschbaren Linse 100 erreicht werden. Dementsprechend kann eine Verringerung einer Genauigkeit des Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozesses aufgrund einer Differenz zwischen dem Zeitpunkt des Beschaffens des Objektbewegungsbetrags auf der Bildaufnahmeoberfläche und dem Zeitpunkt des Beschaffens der Winkelgeschwindigkeit vermieden werden. Mit anderen Worten kann ein sehr genauer (guter) Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess durchgeführt werden.

[Ausführungsbeispiel 2]

Als Nächstes wird eine Beschreibung eines zweiten Ausführungsbeispiels (Ausführungsbeispiel 2) der vorliegenden Erfindung vorgenommen. Ausführungsbeispiel 1 hat den Fall beschrieben, in dem der Kameramikrocomputer 205 den Linsenmikrocomputer 111 nicht auffordern kann, eine Kommunikation durchzuführen (das heißt kein Sendeanforderungssignal RTS vorbringen kann), während der Linsenmikrocomputer 111 die BUSY-Mitteilung überträgt. Andererseits wird dieses Ausführungsbeispiel einen Fall beschreiben, in dem der Kameramikrocomputer 205 das Sendeanforderungssignal RTS vorbringen kann, während der Linsenmikrocomputer 111 die BUSY-Mitteilung überträgt.

Konfigurationen einer austauschbaren Linse 100 und eines Kameragehäuses 200 sind die gleichen wie die in Ausführungsbeispiel 1 und bildende Elemente, die denen in Ausführungsbeispiel 1 gemeinsam sind, werden durch die gleichen Bezugszeichen bezeichnet wie in dem Ausführungsbeispiel 1.

Mit Bezugnahme auf ein Ablaufdiagramm von 9 wird eine Beschreibung eines Prozesses vorgenommen, der durch den Kameramikrocomputer 205 in diesem Ausführungsbeispiel durchgeführt wird. Der Kameramikrocomputer 205, der die Akkumulationsmittezeit als Reaktion auf das vertikale Synchronisationssignal, das von dem Signalprozessor 203 oder direkt von dem Signalprozessor 203 eingegeben wird, beschafft hat, geht über zu Schritt S701. In Schritt S701, unabhängig davon, ob der Linsenmikrocomputer 111 die BUSY-Mitteilung überträgt oder nicht, bringt der Kameramikrocomputer 205 das Sendeanforderungssignal RTS vor, um den Linsenmikrocomputer 111 zu veranlassen, eine Kommunikation zu starten.

Dann, als Reaktion auf ein Erfassen des Startbits ST des Linsendatensignals DLC, das von dem Linsenmikrocomputer 111 übertragen wird, überträgt der Kameramikrocomputer 205 in Schritt S703 die Akkumulationsmittemitteilung als die spezifische Anweisung an den Linsenmikrocomputer 111 durch das Kameradatensignal DCL. In diesem Ausführungsbeispiel bringt der Kameramikrocomputer 205, der die Akkumulationsmittezeit beschafft hat, das Sendeanforderungssignal RTS unmittelbar vor, und der Linsenmikrocomputer 111 überträgt das Linsendatensignal DLC an den Kameramikrocomputer 205 als eine Reaktion auf das Vorbringen des Sendeanforderungssignals RTS. Der Kameramikrocomputer 205 überträgt weiterhin die Akkumulationsmittemitteilung an den Linsenmikrocomputer 111 als eine Reaktion auf ein Erfassen des Startbits ST des empfangenen Linsendatensignals DLC. Die Akkumulationsmittemitteilung wird ohne Verzögerung von dem Vorbringen des Sendeanforderungssignals RTS (das heißt von der Beschaffung der Akkumulationsmittezeit) übertragen. Deshalb kann angenommen werden, dass die Akkumulationsmittemitteilung zu dem gleichen Zeitpunkt wie dem Kameraakkumulationsmittezeitpunkt durchgeführt wird.

Schritt S704 ist identisch zu Schritt S507 in 5, der in Ausführungsbeispiel 1 beschrieben ist.

Als Nächstes wird mit Bezug auf ein Ablaufdiagramm von 10 eine Beschreibung eines Prozesses vorgenommen, der durch den Linsenmikrocomputer 111 in diesem Ausführungsbeispiel durchgeführt wird. Als Reaktion auf ein Erfassen in Schritt S801 des Vorbringens des Sendeanforderungssignals RTS durch den Kameramikrocomputer 205 in Schritt S701 in 9 geht der Linsenmikrocomputer 111 über zu Schritt S802.

In Schritt S802 beschafft der Linsenmikrocomputer 111 einen momentanen Zeitpunkt von dem Zeitgeber 130, um diesen in dem Linsenspeicher 128 als einen RTS-Zeitpunkt (erster Zeitpunkt) zu speichern, an dem das Sendeanforderungssignal RTS vorgebracht wird. In diesem Ausführungsbeispiel, wie vorstehend beschrieben, bringt der Kameramikrocomputer 205, der die Akkumulationsmittezeit beschafft hat, das Sendeanforderungssignal RTS (Schritt S701 in 9) unmittelbar vor. Deshalb entspricht der RTS-Zeitpunkt, an dem der Linsenmikrocomputer 111 das Vorbringen erfasst, dem Linsenakkumulationsmittezeitpunkt entsprechend dem Zeitpunkt (Kameraakkumulationsmittezeitpunkt), an dem der Kameramikrocomputer 205 die Akkumulationsmittezeit beschafft.

Die nachfolgenden Schritte S803 bis S807 sind identisch zu Schritten S603 bis S607 in 7, die in Ausführungsbeispiel 1 beschrieben sind.

Wenn die Anweisung, die bei Schritt S807 von dem Kameramikrocomputer 205 empfangen wird, die Akkumulationsmittemitteilung als die spezifische Anweisung ist, geht der Linsenmikrocomputer 111 über zu Schritt S808. In Schritt S808 berechnet der Linsenmikrocomputer 111 die Winkelgeschwindigkeit zu dem RTS-Zeitpunkt, das heißt die Akkumulationsmittewinkelgeschwindigkeit, durch das lineare Interpolationsverfahren unter Verwendung mehrerer Kombinationen der Winkelgeschwindigkeit, die in dem Linsenspeicher 128 gespeichert ist, zu jeder Winkelgeschwindigkeitsabtastzeit und dem Zeitpunkt des Beschaffens dieser Winkelgeschwindigkeit. Der Linsenmikrocomputer 111 speichert weiterhin in dem Linsenspeicher 128 die berechnete Winkelgeschwindigkeit zu dem RTS-Zeitpunkt und die Rahmenkennung, die in Schritt S806 empfangen wird (diese Rahmenkennung wird die Winkelgeschwindigkeitserfassungsrahmenkennung) in Relation zueinander. Dann beendet der Linsenmikrocomputer 111 diesen Prozess.

Ebenso führt in diesem Ausführungsbeispiel der Kameramikrocomputer 205 den gleichen Prozess durch wie den, der in Ausführungsbeispiel 1 mit Bezug auf 6 beschrieben ist, und führt der Linsenmikrocomputer 111 den gleichen Prozess durch wie der, der in Ausführungsbeispiel 1 mit Bezug auf 8 beschrieben ist. Somit wird der Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess durchgeführt.

Wie vorstehend beschrieben bringt in diesem Ausführungsbeispiel der Kameramikrocomputer 205, der die Akkumulationsmittezeit beschafft hat, das Sendeanforderungssignal RTS unmittelbar vor, auch wenn die BUSY-Mitteilung von dem Linsenmikrocomputer 111 übertragen wird. Deshalb beschafft der Linsenmicrocomputer 111 den RTS-Zeitpunkt, an dem das Sendeanforderungssignal RTS durch den Kameramikrocomputer 205 vorgebracht wird, als den Linsenakkumulationsmittezeitpunkt. Dieser Prozess ermöglicht dem Linsenmikrocomputer 111, den genauen Akkumulationsmittezeitpunkt in dem Kameragehäuse 200 zu beschaffen, obwohl der BUSY-Rahmen zu dem Linsendatensignal DLC hinzugefügt ist oder die Übertragung des Linsendatensignals DLC verzögert ist.

Als ein Ergebnis kann eine genaue Synchronisation zwischen der Zeit des Beschaffens des Objektbewegungsbetrags auf der Bildaufnahmeoberfläche in dem Kameragehäuse 200 und der Zeit des Beschaffens der Winkelgeschwindigkeit in der austauschbaren Linse 100 erreicht werden, und dadurch kann ein sehr genauer (guter) Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess durchgeführt werden.

Jedes der vorstehenden Ausführungsbeispiele hat den Fall beschrieben, in dem der Linsenmikrocomputer 111 die Winkelgeschwindigkeit als die Zubehörinformation, die sich mit der Zeit ändert, beschafft. Jedoch kann die Zubehörinformation eine andere Information sein, wie etwa eine Position der Linse mit variabler Vergrößerung 102, der Fokuslinse 104 oder der Bildstabilisierungslinse 103, solange sich die Informationen mit der Zeit ändern. Weiterhin, obwohl jedes der vorstehenden Ausführungsbeispiele den Fall des Durchführens des Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozesses beschrieben hat, kann die Kommunikation, die in jedem der vorstehenden Ausführungsbeispiele beschrieben ist, in einem Fall des Durchführens eines anderen Prozesses als des Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozesses verwendet werden, wie etwa eines Steuerungsprozesses oder eines Berechnungsprozesses.

Jedes der vorstehenden Ausführungsbeispiele ermöglicht in dem Kamerasystem mit austauschbarer Linse ein Durchführen eines Prozesses wie etwa eines Steuerungsprozesses oder eines Berechnungsprozesses unter Verwendung von Daten, deren Beschaffungszeiten genau miteinander synchronisiert sind.

[Ausführungsbeispiel 3]

Mit Bezug auf 11 wird eine Beschreibung eines Kamerasystems mit austauschbarer Linse 10 als ein Bildaufnahmesystem (oder eine Bildaufnahmevorrichtung) eines dritten Ausführungsbeispiels (Ausführungsbeispiel 3) der vorliegenden Erfindung vorgenommen. 11 stellt eine Konfiguration des Kamerasystems 10 dieses Ausführungsbeispiels dar. Das Kamerasystem 10 umfasst ein Kameragehäuse 1100 als eine Bildaufnahmevorrichtung und eine austauschbare Linse 1200 als eine Linsenvorrichtung (oder eine Zubehörvorrichtung), die an dem Kameragehäuse 1100 abnehmbar angebracht wird.

Wie in 11 dargestellt ist, ist die austauschbare Linse 1200 an dem Kameragehäuse 1100 über eine Linsenhalterung 12 abnehmbar angebracht. Die austauschbare Linse 1200 ist mit einem Bildaufnahmeoptiksystem inklusive einer Fokuslinse 1201, einer Zoomlinse bzw. Linse mit variabler Vergrößerung 1202, einer Stoppeinheit (Blende) 1203 und einer Bildstabilisierungslinse 1204 ausgestattet. Obwohl 11 jede der Fokuslinse 1201, der Zoomlinse 1202 und der Bildstabilisierungslinse 1204 als eine einzelne Linse zeigt, kann jede von diesen durch mehrere Linsen gebildet werden. Ein Lichtfluss von einem Objekt (nicht dargestellt), der in das Bildaufnahmeoptiksystem eindringt, erreicht einen Bildsensor 1102, um ein Objektbild (optisches Bild) auf dem Bildsensor 1102 zu formen.

Als Erstes wird eine Beschreibung einer Konfiguration des Kameragehäuses 1100 vorgenommen. In dem Kameragehäuse 1100 steuert ein Verschluss 1101 einen Belichtungsbetrag des Bildsensors 1102. Der Bildsensor 1102 wird durch einen CCD-Sensor oder einen CMOS-Sensor gebildet und wandelt das Objektbild fotoelektrisch in ein analoges Bildaufnahmesignal um. Der Bildsensor 1102 kann mehrere Pixel (Fokuserfassungspixel) umfassen, die zur Fokuserfassung verwendet werden. Ein A/D-Wandler 1103 wandelt das analoge Bildaufnahmesignal, das von dem Bildsensor 1102 ausgegeben wird, in ein digitales Bildaufnahmesignal um, um das digitale Bildaufnahmesignal an einen Bildprozessor 1140 und eine Speichersteuerung 1105 auszugeben. Ein optischer Sucher 1114 und Spiegel 1112 und 1113 ermöglichen dem Benutzer, das Objektbild zu beobachten, wenn der Spiegel 1112 sich in einem Bildaufnahmeoptikpfad von dem Bildaufnahmeoptiksystem befindet (das heißt sich an einer unteren Position befindet), wie in 11 dargestellt ist. Ein Taktgenerator 1104 führt Taktsignale und Synchronisationssignale an den Bildsensor 1102, den A/D-Wandler 1103, den Bildprozessor 1140, die Speichersteuerung 1105 und eine Systemsteuerung 1130, die später beschrieben werden, zu.

Der Bildprozessor 1140 führt vorbestimmte Bildprozesse wie etwa einen Pixelinterpolationsprozess und einen Farbumwandlungsprozess bezüglich des digitalen Bildaufnahmesignals von dem A/D-Wandler 1103 oder bezüglich Daten von der Speichersteuerung 1105 durch, um Bilddaten zu erzeugen. Der Bildprozessor 1140 führt einen vorbestimmten Berechnungsprozess unter Verwendung der erzeugten Bilddaten durch. Der Bildprozessor 1140 bestimmt eine Position des Objekts (Objektbild) in den Bilddaten und folgt dem Objekt unter Verwendung seiner Farbe und Form. Der Bildprozessor 1140 umfasst weiterhin einen Bewegungsvektordetektor 1141. Der Bewegungsvektordetektor 1141 erfasst in einer ersten Zeitperiode einen Bewegungsvektor (Bewegungsvektorbetrag) unter Verwendung der Positionen des Objektes über mehrere Rahmen in den Bilddaten (Videodaten). Die Position des Objekts umfasst obere linke Koordinaten des Objekts, eine Höhe und eine Breite von diesem. Das Ergebnis der Berechnung, die durch den Bildprozessor 1140 durchgeführt wird, wird an die Systemsteuerung 1130 über die Speichersteuerung 1105 ausgegeben.

Die Speichersteuerung 1105 steuert den A/D-Wandler 1103, den Taktgenerator 1104, den Bildprozessor 1140, einen Speicher 1107, einen Rekorder 1108 und eine Bildanzeigeeinheit 1106. Die Bilddaten, die von dem Bildprozessor 1140 ausgegeben werden, werden durch die Speichersteuerung 1105 in den Speicher 1107 und den Rekorder 1108 geschrieben. Der Speicher 1107 und der Rekorder 1108 speichern jeweils die Bilddaten als die Videodaten oder Standbilddaten. Der Speicher 1107 wird durch einen flüchtigen Speicher gebildet und wird als ein Arbeitsbereich für die Systemsteuerung 1130 verwendet. Der Rekorder 1108 wird durch einen nichtflüchtigen Speicher gebildet, der innerhalb des Kameragehäuses 1100 bereitgestellt ist oder abnehmbar angebracht wird, und wird als ein Bildaufzeichnungsbereich verwendet.

Die Bildanzeigeeinheit 1106 wird durch eine LCD oder Ähnliches gebildet und wird als ein elektrischer Sucher (EFV) verwendet, der ein Videobild oder ein Standbild der entsprechenden Bilddaten, die durch den Bildprozessor 1140 erzeugt werden oder in dem Rekorder 1108 aufgezeichnet sind, anzeigt. Eine Verschlusssteuerung 1110 steuert mit einer Spiegelsteuerung 1111 den Verschluss 1101 als Reaktion auf ein Steuerungssignal von der Systemsteuerung 1130. Die Spiegelsteuerung 1111 steuert eine Abwärtsoperation (Einsetzen) und eine Aufwärtsoperation (Zurückziehen) des Spiegels 1112 mit Bezug auf einen Bildaufnahmeoptikpfad als Reaktion auf das Steuerungssignal von der Systemsteuerung 1130.

Die Systemsteuerung 1130 steuert das gesamte Kamerasystem 10 inklusive des Kameragehäuses 1100 und der austauschbaren Linse 1200 als Reaktion auf Eingabesignale von einem ersten Verschlussschalter (SW1) 1115, einem zweiten Verschlussschalter (SW2) 1116, einer Kameraoperationseinheit 1117 und der Speichersteuerung 1105. Das heißt, die Systemsteuerung 1130 steuert als Reaktion auf die Eingabesignale den Bildsensor 1102, die Speichersteuerung 1105, die Verschlusssteuerung 1110 und die Spiegelsteuerung 1111 in dem Kameragehäuse 1100 und steuert weiterhin die austauschbare Linse 1200 über die Kameraschnittstelle 1120.

Der erste Verschlussschalter (SW1) 1115, der durch den Benutzer betätigt wird, weist der Systemsteuerung 1130 einen Start von Operationen wie etwa eines AF-Prozesses, eines AE-Prozesses und eines AWB-Prozesses an. Der zweite Verschlussschalter (SW2) 1116, der durch den Benutzer betätigt wird, weist einen Start einer Belichtungsoperation an die Systemsteuerung 1130 an. Die Systemsteuerung 1130, die die Belichtungsstartanweisung empfangen hat, steuert die Spiegelsteuerung 1111, die Verschlusssteuerung 1110 und die Speichersteuerung 1105 und steuert die austauschbare Linse 1200 über die Kameraschnittstelle 1120, um die Belichtungsoperation, das heißt eine Bildaufnahmeoperation des Bildsensors 1102 und eine Bildaufzeichnungsoperation des Rekorders 1108, zu starten. Die Systemsteuerung 1130 beendet die Bildaufnahmeoperation des Bildsensors 1102 als Reaktion auf einen Ablauf einer vorbestimmten Belichtungszeit.

Dann veranlasst die Systemsteuerung 1130 den A/D-Wandler 1103, das analoge Bildaufnahmesignal, das von dem Bildsensor 1102 ausgegeben wird, in das digitale Bildaufnahmesignal umzuwandeln, veranlasst den Bildprozessor 1140, die Bilddaten als Standbilddaten zu erzeugen und veranlasst die Speichersteuerung 1105, die Standbilddaten zu speichern. Die Speichersteuerung 1105 speichert die Standbilddaten mit einer Bildaufnahmebedingung zum Aufnehmen der Standbilddaten und einem Ergebnis eines Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozesses (nachstehend als ”Verfolgungsaufnahmeunterstützungsergebnis” bezeichnet), wenn der Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess durchgeführt wird. Danach veranlasst die Systemsteuerung 1130 die Speichersteuerung 1105, die Standbilddaten in dem Rekorder 1108 als komprimierte Bilddaten oder RAW-Bilddaten zu speichern. Die Bildaufnahmebedingung und das Verfolgungsaufnahmeunterstützungsergebnis werden als EXIF-Informationen in den Standbilddaten aufgezeichnet.

Die Kameraoperationseinheit 1117 umfasst Operationselemente wie etwa eine Ein-/Aus-Taste, andere Tasten und ein berührungsempfindliches Feld und gibt Anweisungen entsprechend den Operationen eines Benutzers für die entsprechenden Operationselemente an die Systemsteuerung 1130 aus. Die Systemsteuerung 1130 führt als Reaktion auf die Anweisungen von der Kameraoperationseinheit 1117 ein Umschalten von Betriebsarten, die in dem Kameragehäuse 1100 bereitgestellt sind, durch, wie etwa eine AF-Betriebsart, eine AE-Betriebsart und eine Verfolgungsaufnahmeunterstützungsbetriebsart. Die Kameraleistungssteuerung 1118 verwaltet eine externe Batterie und eine eingebaute Batterie, die in dem Kameragehäuse 1100 bereitgestellt ist. Die Kameraleistungssteuerung 1118 führt einen gezwungenen Abschaltprozess der Operationen des Kameragehäuses 1100 durch, wenn die Batterie entfernt wird oder ein verbleibendes Batterielevel Null wird. Die Systemsteuerung 1130 schaltet eine Leistungsversorgung zu der austauschbaren Linse 1200 als Reaktion auf den erzwungenen Abschaltprozess aus.

Eine AF-Steuerung 1131, die in der Systemsteuerung 1130 umfasst ist, steuert den AF-Prozess. In dem AF-Prozess berechnet die AF-Steuerung 1131 gemäß einer vom Benutzer ausgewählten AF-Betriebsart einen Ansteuerbetrag der Fokuslinse 1201 in Abhängigkeit von Linseninformationen, die von der austauschbaren Linse 1200 über die Kameraschnittstelle 1120 beschafft werden, wie etwa eine Position der Fokuslinse 1201 und eine Brennweite des Bildaufnahmeoptiksystems und eines AF-Evaluierungswerts, der später beschrieben wird. Die AF-Steuerung 1131 überträgt den Ansteuerbetrag für die Fokuslinse 1201 an die austauschbare Linse 1200 über eine Kommunikationssteuerung 1133, die in der Systemsteuerung 1130 umfasst ist, und die Kameraschnittstelle 1120. Wenn die AF-Betriebsart eine Phasendifferenz-AF-Betriebsart oder eine Abbildungsoberflächenphasendifferenz-AF-Betriebsart ist, berechnet die AF-Steuerung 1131, als den AF-Evaluierungswert, eine Phasendifferenz von gepaarten Objektbildern, die auf einem Fokuserfassungssensor über den Spiegel 1112 und einen Nebenspiegel (nicht dargestellt) oder auf den Fokuserfassungspixeln des Bildsensors 1102 geformt sind, und berechnet den Ansteuerbetrag der Fokuslinse 1201 von der Phasendifferenz. Andererseits, wenn die AF-Betriebsart eine Kontrast-AF-Betriebsart ist, berechnet die AF-Steuerung 1131 den Ansteuerbetrag der Fokuslinse 1201 unter Verwendung, als den AF-Evaluierungswert, eines Kontrastevaluierungswerts, der von dem digitalen Bildaufnahmesignal oder den Videodaten durch den Bildprozessor 1140 berechnet wird. Die AF-Steuerung 1131 schaltet eine Position eines AF-Rahmens, in dem der AF-Evaluierungswert berechnet wird, in einen Bildaufnahmebereich als Reaktion auf eine vom Benutzer ausgewählte AF-Evaluierungsbetriebsart, wie etwa eine Einzelpunkt-AF-Betriebsart, eine Mehrfachpunkt-AF-Betriebsart und eine Gesichtserkennungs-AF-Betriebsart um.

Die AE-Steuerung 1132, die in der Systemsteuerung 1130 umfasst ist, steuert den AE-Prozess. In dem AE-Prozess berechnet die AE-Steuerung 1132 gemäß einer vom Benutzer ausgewählten Bildaufnahmebetriebsart (AE-Betriebsart) einen AE-Steuerungsbetrag (inklusive eines Stoppsteuerungsbetrags, einer Verschlusszeit und einer Belichtungsempfindlichkeit) unter Verwendung der Linseninformationen wie etwa einer vollständig geöffneten Blendenzahl und der Brennweite, die von der austauschbaren Linse 1200 über die Kameraschnittstelle 1120 beschafft werden, und eines AE-Evaluierungswerts.

Die AE-Steuerung 1132 überträgt den Stoppsteuerungsbetrag an die austauschbare Linse 1200 über die Kommunikationssteuerung 1133 und die Kameraschnittstelle 1120.

Die AE-Steuerung 1132 gibt die Verschlusszeit in die Verschlusssteuerung 1110 ein und gibt die Belichtungsempfindlichkeit in den Bildsensor 1102 ein. Wenn die Bildaufnahmebetriebsart eine Sucherbildaufnahmebetriebsart ist, berechnet die AE-Steuerung 1132 den AE-Steuerungsbetrag in Abhängigkeit eines AE-Evaluierungswerts, der von einem Luminanzdetektor (nicht dargestellt) beschafft wird, der eine Luminanz des Objektbildes, das auf diesem gebildet wird, über die Spiegel 1112 und 1113 erfasst. Andererseits, wenn die Bildaufnahmebetriebsart eine Liveansicht-Bildaufnahmebetriebsart ist, berechnet die AE-Steuerung 1132 den AE-Steuerungsbetrag in Abhängigkeit eines AE-Evaluierungswerts, der durch den Bildprozessor 1140 berechnet wird. Die AE-Steuerung 1132 schaltet weiterhin gemäß einer vom Benutzer ausgewählten Fotometriebetriebsart, wie etwa einer Evaluierungsfotometriebetriebsart, einer Mittelungsfotometriebetriebsart und einer Gesichtserkennungsfotometriebetriebsart, eine Position eines AE-Rahmens, in dem der AE-Evaluierungswert berechnet wird, und einen Gewichtungsbetrag, der darauf angewendet wird, um.

Eine Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung (Berechner) 1134, die in der Systemsteuerung 1130 enthalten ist, steuert den Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess. Der Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess wird in der Liveansicht-Bildaufnahmebetriebsart durchgeführt und kann nur durchgeführt werden, wenn die austauschbare Linse 1200 mit dem Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess kompatibel ist. Wenn die austauschbare Linse 1200 mit dem Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess nicht kompatibel ist, steuert die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 nur einen Bildflussbetrag in der Verfolgungsaufnahmeunterstützungsbetriebsart. Speziell berechnet die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134, aus einer Winkelgeschwindigkeit (nachstehend als ”eine Linsenwinkelgeschwindigkeit” bezeichnet), die durch einen Winkelgeschwindigkeitsdetektor 1208, der in der austauschbaren Linse 1200 enthalten ist, erfasst wird, eine Verschlusszeit zum Beschränken eines Bildverzerrungsbetrags während der Belichtung auf einen vorbestimmten Betrag und stellt die Verschlusszeit der AE-Steuerung 1132 bereit, wodurch der Bildflussbetrag gesteuert wird. Wenn das Kameragehäuse 1100 einen Winkelgeschwindigkeitsdetektor umfasst, kann die Winkelgeschwindigkeit unter Verwendung dieses Winkelgeschwindigkeitsdetektors beschafft werden.

Andererseits, wenn die austauschbare Linse 1200 mit dem Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess kompatibel ist, fordert die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 in der Verfolgungsaufnahmeunterstützungsbetriebsart die austauschbare Linse 1200 über die Kameraschnittstelle 1120 auf, eine Operation für den Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess durchzuführen. Die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 berechnet weiterhin, unter Verwendung der Linsenwinkelgeschwindigkeit und der Linseninformationen wie etwa der Brennweite, die von der austauschbaren Linse 1200 über die Kameraschnittstelle 1120 beschafft wird, und des Bewegungsvektorbetrags, der von dem Bewegungsvektordetektor 1141 in den Bildprozessor 140 eingegeben wird, eine Winkelgeschwindigkeit eines Objekts (nachstehend als ”Objektwinkelgeschwindigkeit” bezeichnet). In diesem Ausführungsbeispiel umfasst die Objektwinkelgeschwindigkeit nicht nur die Winkelgeschwindigkeit, sondern ebenso eine Winkelbeschleunigungsrate des Objekts.

Weiterhin berechnet die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 unter Verwendung einer Rahmenrate und der Verschlusszeit einen Einstellungswert einer Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode, so dass die Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode identisch ist zu einer Bewegungsvektorerfassungszeitperiode (dieser entspricht), als die vorstehend erwähnte erste Zeitperiode. Die Objektwinkelgeschwindigkeit und der Einstellungswert der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode werden über die Kommunikationssteuerung 1133 und die Kameraschnittstelle 1120 an die austauschbare Linse 1200 übertragen. Der Einstellungswert der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode wird mit einer ID bereitgestellt. Diese ID (nachstehend als ”erste Erfassungszeitperioden-ID” bezeichnet) als eine erste große ID-Information wird an die Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode hinzugefügt, um der Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 zu ermöglichen, zu bestimmen, in welcher Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode die Linsenwinkelgeschwindigkeit, die von der austauschbaren Linse 1200 zu beschaffen ist, erfasst ist. Deshalb ist die Linsenwinkelgeschwindigkeit ebenso mit einer ID (nachstehend als eine ”zweite Erfassungszeitperioden-ID” bezeichnet) als zweite ID-Information bereitgestellt. Die Linsenwinkelgeschwindigkeit wird von der austauschbaren Linse 1200 an das Kameragehäuse 1100 in Relation mit der zweiten Erfassungszeitperioden-ID übertragen.

Die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 weist der Bewegungsvektorerfassungszeitperiode als die erste Zeitperiode eine Erfassungszeitperioden-ID (nachstehend als ”Bewegungsvektorerfassungszeitperioden-ID” bezeichnet) zu, die zu der ersten Erfassungszeitperioden-ID identisch ist. Die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 speichert den Bewegungsvektor (Betrag), der in der Bewegungsvektorerfassungszeitperiode erfasst wird, und die zugewiesene Bewegungsvektorerfassungszeitperioden-ID in Relation zueinander in einem internen Speicher (nicht dargestellt) in der Systemsteuerung 1130 oder dem Speicher 1107. Wie vorstehend beschrieben fügt die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 die erste Erfassungszeitperioden-ID der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode hinzu, die eingestellt ist, so dass diese identisch ist zu der Bewegungsvektorerfassungszeitperiode, und fügt die Bewegungsvektorerfassungszeitperioden-ID, die identisch ist zu der ersten Erfassungszeitperioden-ID, zu der Bewegungsvektorerfassungszeitperiode hinzu. Dann überträgt die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 die Objektwinkelgeschwindigkeit, den Einstellungswert der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode und die erste Erfassungszeitperioden-ID an die austauschbare Linse 1200.

Die Linsensteuerung 1210 in der austauschbaren Linse 1200 speichert die erste Erfassungszeitperioden-ID, die von dem Kameragehäuse 1100 empfangen wird, in Relation mit der Linsenwinkelgeschwindigkeit, die in der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode erfasst wird, die von dem Kameragehäuse 1100 empfangen wird, als eine Winkelgeschwindigkeitsinformation in einem internen Speicher (nicht dargestellt) in der Linsensteuerung 1210 oder einem Speicher 1212. Die Linsensteuerung 1201 überträgt als Reaktion auf eine Anforderung von dem Kameragehäuse 1100 die Linsenwinkelgeschwindigkeit mit der zweiten Erfassungszeitperioden-ID an das Kameragehäuse 1100.

Die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 in dem Kameragehäuse 1100 vergleicht die Bewegungsvektorerfassungszeitperioden-ID (das heißt die Erfassungszeitperioden-ID) bezüglich des Bewegungsvektors mit der zweiten Erfassungszeitperioden-ID bezüglich der Linsenwinkelgeschwindigkeit, die von der austauschbaren Linse 1200 empfangen wird. Die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 bestimmt in Abhängigkeit davon, ob die erste und zweite Erfassungszeitperioden-ID zueinander identisch sind oder nicht, ob die Kommunikation mit der austauschbaren Linse 1200 zu einer erwarteten Zeit durchgeführt wurde oder nicht.

Die Kommunikationssteuerung 1133 in der Systemsteuerung 1130 in dem Kameragehäuse 1100 steuert einen Kommunikationsprozess zwischen dem Kameragehäuse 1100 und der austauschbaren Linse 1200. Als Reaktion auf das Erfassen, dass die austauschbare Linse 1200 an dem Kameragehäuse 1100 angebracht wird, über die Kameraschnittstelle 1120, startet die Kommunikationssteuerung 1133 die Kommunikation zwischen dem Kameragehäuse 1100 und der austauschbaren Linse 1200, um die Linseninformationen zu empfangen und die Kamerainformationen und verschiedene Ansteueranweisungen zu übertragen. Wenn zum Beispiel die Bildaufnahmebetriebsart auf die Liveansicht-Bildaufnahmebetriebsart eingestellt ist und die austauschbare Linse mit dem Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess kompatibel ist, führt die Kommunikationssteuerung 1133 als Reaktion auf eine Eingabe eines Bildaufnahmesynchronisationssignals von dem Taktgenerator eine Synchronisationssignalkommunikation zum Mitteilen einer Kommunikationsstartverzögerungszeit von der Eingabe des Bildaufnahmesynchronisationssignals, bis die Kommunikation gestartet wird, durch. Wenn die Belichtung als Reaktion auf die Operation des Benutzers des zweiten Verschlussschalters (SW2) 1116 gestartet wird, empfängt die Kommunikationssteuerung 1133 Informationen über das Verfolgungsaufnahmeunterstützungsergebnis von der austauschbaren Linse 1200. In der Liveansicht-Aufnahmebetriebsart, als Reaktion auf eine Eingabe des Bildaufnahmesynchronisationssignals von dem Taktgenerator 1104, empfängt die Kommunikationssteuerung 1133 zusammen die Linseninformationen, die die Position der Fokuslinse 1201, einen Stoppzustand (Blendenzahl) der Stoppeinheit 1203, die Brennweite und andere umfasst.

Die Kameraschnittstelle 1120 ist eine Schnittstelle für die Kommunikation zwischen dem Kameragehäuse 1100 und der austauschbaren Linse 1200. Die Kameraschnittstelle 1120 ermöglicht der Systemsteuerung 1130 in dem Kameragehäuse 1100, mit der Linsensteuerung 1210 in der austauschbaren Linse 1200 unter Verwendung von elektrischen Signalen über einen Konnektor 20 und die Kommunikationssteuerung 1133 zu kommunizieren, wodurch ein Übertragen und Empfangen der Steuerungsanweisungen und Linseninformationen zwischen der Systemsteuerung 1130 und der Linsensteuerung 1210 ermöglicht wird.

Als Nächstes wird eine Beschreibung einer Konfiguration der austauschbaren Linse 1200 vorgenommen. Die Fokuslinse 1201 wird in eine Optikachsenrichtung entlang einer optischen Achse OA bewegt, um einen Fokuszustand des Bildaufnahmeoptiksystems zu ändern. Eine Fokussteuerung 1205 wird durch die Linsensteuerung 1210 gesteuert, um die Fokuslinse 1201 anzusteuern bzw. anzutreiben. Die Fokussteuerung 1205 gibt Fokusinformationen wie etwa die Position der Fokuslinse 1201 an die Linsensteuerung 1210 aus.

Eine Zoomlinse 1202 wird in die Optikachsenrichtung bewegt, um die Brennweite des Bildaufnahmeoptiksystems zu ändern. Eine Zoomsteuerung 1206 wird durch die Linsensteuerung 1201 gesteuert, um die Zoomlinse 1202 anzusteuern bzw. anzutreiben. Die Zoomsteuerung 1206 gibt Zoominformationen wie etwa die Brennweite an die Linsensteuerung 1210 aus. Die Stoppeinheit 1203 besitzt einen variablen Blendendurchmesser (Blendenzahl), der einen Betrag an Licht, der diese passiert, ändert. Eine Stoppsteuerung 1207 wird durch die Linsensteuerung 1210 gesteuert, um die Stoppeinheit 1203 anzusteuern bzw. anzutreiben. Die Stoppsteuerung 1207 gibt Stoppinformationen wie etwa die Blendenzahl an die Linsensteuerung 1210 aus.

Eine Bildstabilisierungslinse 1204 wird in eine Richtung orthogonal zu der optischen Achse OA bewegt, um eine Bildverzerrung zu reduzieren, die durch eine Kameraerschütterung aufgrund eines Wackelns einer Hand des Benutzers oder Ähnliches verursacht wird. Eine Bildstabilisierungssteuerung 1209 wird durch die Linsensteuerung 1210 gesteuert, um die Bildstabilisierungslinse 1204 anzusteuern bzw. anzutreiben. Die Bildstabilisierungssteuerung 1209 gibt Bildstabilisierungsinformationen, wie etwa eine Bildstabilisierungsbereich, an die Linsensteuerung 1210 aus.

Der Winkelgeschwindigkeitsdetektor 1208 erfasst Linsenwinkelgeschwindigkeiten der austauschbaren Linse 1200 in eine Gier-Richtung und eine Nick-Richtung, um die erfassten Linsenwinkelgeschwindigkeiten an die Linsensteuerung 1210 auszugeben. Der Winkelgeschwindigkeitsdetektor 1208 wird durch die Linsensteuerung 1210 gesteuert. Der Winkelgeschwindigkeitsdetektor kann an dem Kameragehäuse 1100 bereitgestellt sein.

Eine Linsenoperationseinheit 1211 umfasst einen Fokusoperationsring, einen Zoomoperationsring, einen AF/MF-Schalter und einen IS-An-/Aus-Schalter (IS: Bildstabilisierung) und gibt Anweisungen in Abhängigkeit von Operationen des Benutzers bezüglich diesen an die Linsensteuerung 1210 aus. Die Linsensteuerung 1210 schaltet als Reaktion auf die Operationen des Benutzers der Linsenoperationseinheit 1211 Operationsbetriebsarten der verschiedenen Funktionen, die in der austauschbaren Linse 1200 bereitgestellt sind, um. Der Speicher 1212 wird durch einen flüchtigen Speicher gebildet.

Die Linsensteuerung 1210 steuert als eine Reaktion auf Eingabesignale von der Linsenoperationseinheit 1211 und einer Linsenschnittstelle 1220 die Fokussteuerung 1205, die Zoomsteuerung 1206, die Stoppsteuerung 1207, die Bildstabilisierungssteuerung 1209 und den Winkelgeschwindigkeitsdetektor 1208. Somit steuert die Linsensteuerung 1210 die gesamte austauschbare Linse 1200. Zusätzlich überträgt die Linsensteuerung 1210 als Reaktion auf ein Empfangen der Linseninformationsanforderungen von dem Kameragehäuse 1100 über die Linsenschnittstelle 1220 die Linseninformationen, die von den anderen Steuerungen 1205 bis 1207 und 1209 eingegeben werden, und die Linsenwinkelgeschwindigkeit, die durch den Winkelgeschwindigkeitsdetektor 1208 erfasst wird, an das Kameragehäuse 1100 über die Linsenschnittstelle 1220.

Die Linsenschnittstelle 1220 ist eine Schnittstelle für die Kommunikation zwischen der austauschbaren Linse 1200 und dem Kameragehäuse 1100. Die Linsenschnittstelle 1220 ermöglicht der Linsensteuerung 1210, in der austauschbaren Linse 1200 mit der Systemsteuerung 1130 in dem Kameragehäuse 1100 unter Verwendung von elektrischen Signalen über den Konnektor 20 zu kommunizieren, wodurch ein Übertragen und Empfangen der Linseninformationen und der Steuerungsanweisungen zwischen der Linsensteuerung 1210 und der Systemsteuerung 1130 ermöglicht wird.

Als Nächstes wird mit Bezug auf ein Ablaufdiagramm von 12 eine Beschreibung eines Bildaufnahmesynchronisationskommunikationsprozesses, der durch die Systemsteuerung 1130 in dem Kameragehäuse 1100 durchgeführt wird, vorgenommen. 12 stellt den Bildaufnahmesynchronisationskommunikationsprozess dar, der durchgeführt wird, wenn sich das Kameragehäuse 1100 in der Liveansicht-Bildaufnahmebetriebsart befindet und die austauschbare Linse 1200, die daran angebracht ist, mit dem Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess kompatibel ist. Die Systemsteuerung 1130 führt diesen Prozess und andere Prozesse, die später beschrieben werden, gemäß einem Kamerakommunikationssteuerungsprogramm als ein Computerprogramm durch. Der Bildaufnahmesynchronisationskommunikationsprozess wird in der Liveansicht-Bildaufnahmebetriebsart durchgeführt (das heißt eine Liveansicht-Bildaufnahme wird durchgeführt), und ist ein Prozess zum Veranlassen der Systemsteuerung 1130, eine Bildaufnahmesynchronisationskommunikation mit der austauschbaren Linse 1200 zu einer Zeit durchzuführen, zu der das Bildaufnahmesynchronisationssignal eingegeben wird.

Zuerst bestimmt die Systemsteuerung 1130 in Schritt S1201, ob die Liveansicht-Bildaufnahme momentan durchgeführt wird oder nicht. Wenn die Liveansicht-Bildaufnahme durchgeführt wird, geht die Systemsteuerung 1130 über zu Schritt 1202. Wenn die Liveansicht-Bildaufnahme nicht durchgeführt wird, beendet die Systemsteuerung 1130 diesen Bildaufnahmesynchronisationskommunikationsprozess.

In Schritt S1202 bestimmt die Systemsteuerung 1130, ob das Bildaufnahmesynchronisationssignal eingegeben wird oder nicht.

Wenn das Bildaufnahmesynchronisationssignal eingegeben wird, geht die Systemsteuerung 1130 über zu Schritt S1203. Wenn das Bildaufnahmesynchronisationssignal nicht eingegeben wird, kehrt die Systemsteuerung 1130 zurück zu Schritt S1201.

In Schritt S1203 speichert die Systemsteuerung 1130 einen Zeitpunkt, zu dem das Bildaufnahmesynchronisationssignal eingegeben wird, als einen Bildaufnahmesynchronisationssignalzeitpunkt in dem internen Speicher (nicht dargestellt) in der Systemsteuerung 1130 oder dem Speicher 1107.

Als Nächstes bestimmt die Systemsteuerung 1130 in Schritt S1204, ob eine unbeendete Linsenkommunikation verbleibt oder nicht. Wenn die unbeendete Linsenkommunikation verbleibt, geht die Systemsteuerung 1130 über zu Schritt S1205. Wenn die unbeendete Linsenkommunikation nicht verbleibt, geht die Systemsteuerung 1130 über zu Schritt S1206.

In Schritt S1205 führt die Systemsteuerung 1130 die unbeendete Linsenkommunikation durch und geht dann über zu Schritt S1206.

In Schritt S1206 bestimmt die Systemsteuerung 1130, die Synchronisationssignalkommunikation durchzuführen oder nicht. Wenn die austauschbare Linse 1200 mit dem Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess kompatibel ist und die Verfolgungsaufnahmeunterstützungsbetriebsart eingestellt ist, bestimmt die Systemsteuerung 1130, die Synchronisationssignalkommunikation durchzuführen, und geht über zu Schritt S1207. Andererseits, wenn bestimmt wird, die Synchronisationssignalkommunikation nicht durchzuführen, kehrt die Systemsteuerung 1130 zurück zu Schritt S1201.

In Schritt S1207 misst die Systemsteuerung 1130 eine abgelaufene Zeit von dem Bildaufnahmesynchronisationssignalzeitpunkt und speichert diese abgelaufene Zeit als eine Verzögerungszeit (nachstehend als ”eine Synchronisationssignalkommunikationsverzögerungszeit” bezeichnet) in dem internen Speicher oder dem Speicher 1107.

Als Nächstes führt die Systemsteuerung 1130 in Schritt S1208 die Synchronisationssignalkommunikation zu der austauschbaren Linse 1200 über die Kameraschnittstelle 1120 durch. Die Synchronisationssignalkommunikation überträgt Daten (Übertragungsdaten) inklusive der Synchronisationssignalkommunikationsverzögerungszeit.

Als Nächstes führt die Systemsteuerung 1130 in Schritt S1209 eine Einstellungswertkommunikation zum Übertragen der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode (Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiodenempfangsprozess) zu der austauschbaren Linse 1200 über die Kameraschnittstelle 1120 durch und kehrt dann zurück zu Schritt S1201. Die Systemsteuerung 1130 überträgt, als Übertragungsdaten der Einstellungswertkommunikation, den vorstehend beschriebenen Einstellungswert der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode, der von der Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 eingegeben wird. Wie vorstehend beschrieben umfasst der Einstellungswert der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode die erste Erfassungszeitperioden-ID, die von der Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 ausgegeben wird.

Der Bildaufnahmesynchronisationskommunikationsprozess, der vorstehend beschreiben wird, ermöglicht dem Kameragehäuse 1100, der austauschbaren Linse 1200 das Bildaufnahmesynchronisationssignal mitzuteilen, und ermöglicht dem Kameragehäuse 1100, die Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode einzustellen.

Als Nächstes wird mit Bezug auf ein Ablaufdiagramm von 13 eine Beschreibung eines Belichtungseinstellungsprozesses vorgenommen, der durch die Systemsteuerung 1130 und die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 in dem Kameragehäuse 1100 durchgeführt wird. 13 stellt den Belichtungseinstellungsprozess dar, der durchgeführt wird, wenn das Kameragehäuse 1100 in der Liveansicht-Bildaufnahmebetriebsart ist und die austauschbare Linse 1200, die daran angebracht ist, mit dem Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess kompatibel ist. Der Belichtungseinstellungsprozess wird für jeden Rahmen in einer Liveansicht-Bildaufnahmebetriebsart durchgeführt, um eine Belichtungssteuerung für einen nächsten Rahmen durchzuführen.

Zuerst bestimmt die Systemsteuerung 1130 in Schritt 1301, ob die Liveansicht-Bildaufnahme durchgeführt wird oder nicht. Wenn die Liveansicht-Bildaufnahme durchgeführt wird, geht die Systemsteuerung 1130 über zu Schritt S1302. Wenn die Liveansicht-Bildaufnahme nicht durchgeführt wird, beendet die Systemsteuerung diesen Belichtungseinstellungsprozess.

In Schritt S1302 bestimmt die Systemsteuerung 1130, ob eine Belichtungseinstellungszeit des Bildsensors 1102 für den nächsten Rahmen gekommen ist oder nicht. Wenn die Belichtungseinstellungszeit gekommen ist, geht die Systemsteuerung 1130 über zu Schritt S1303. Wenn die Belichtungseinstellungszeit noch nicht gekommen ist, kehrt die Systemsteuerung 1130 zurück zu Schritt S1301.

In Schritt S1303 berechnet die Systemsteuerung 1130 einen Belichtungseinstellungswert in Abhängigkeit des AE-Steuerungsbetrags und der eingestellten Bildaufnahmebetriebsart. Die Systemsteuerung 1130 gibt weiterhin den Belichtungseinstellungswert an die Speichersteuerung 1105 aus, um die Belichtungssteuerung für den nächsten Rahmen durchzuführen.

Als Nächstes veranlasst die Systemsteuerung 1130 in Schritt S1304 die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134, zu bestimmen, ob der Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess durchgeführt wird oder nicht. Wenn die austauschbare Linse 1200 mit dem Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess kompatibel ist und die Verfolgungsaufnahmeunterstützungsbetriebsart eingestellt ist, bestimmt die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134, den Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess durchzuführen, und geht dann über zu Schritt S1305. Andererseits, wenn bestimmt wird, den Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess nicht durchzuführen, kehrt die Systemsteuerung 1130 zurück zu Schritt S1301.

In Schritt S1305 berechnet die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 in Abhängigkeit des Belichtungseinstellungswerts für den nächsten Rahmen und anderen, den Einstellungswert der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode, so dass die Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode identisch zu der Bewegungsvektorerfassungszeitperiode ist (dieser entspricht), als eine relative Zeit von dem Bildaufnahmesynchronisationssignalzeitpunkt. Der berechnete Einstellungswert der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode wird in Schritt S1209, der vorstehend beschrieben wird, an die austauschbare Linse 1200 übertragen. Der Einstellungswert der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode umfasst die erste Erfassungszeitperioden-ID.

Wie vorstehend beschrieben wird die erste Erfassungszeitperioden-ID zu der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode hinzugefügt, um der Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 zu ermöglichen, zu bestimmen, in welcher Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode die Linsenwinkelgeschwindigkeit, die von der austauschbaren Linse 1200 beschafft wird, erfasst wird. Deshalb wird die Linsenwinkelgeschwindigkeit ebenso mit der zweiten Erfassungszeitperioden-ID bereitgestellt und wird an das Kameragehäuse 1100 in Relation mit der zweiten Erfassungszeitperioden-ID übertragen.

Als Nächstes bestimmt die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 in Schritt S1306, ob die Bewegungsvektorerfassungszeitperioden-ID (das heißt die erste Erfassungszeitperioden-ID) entsprechend dem Bewegungsvektor, der zu verwenden ist, mit der zweiten Erfassungszeitperioden-ID entsprechend der Linsenwinkelgeschwindigkeit, die von der austauschbaren Linse 1200 empfangen wird, identisch ist oder nicht. Wenn diese zwei IDs identisch zueinander sind, geht die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 über zu Schritt S1307. Wenn diese IDs nicht zueinander identisch sind, geht die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 über zu Schritt S1308.

In Schritt S1307 berechnet die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 die Objektwinkelgeschwindigkeit unter Verwendung der Linsenwinkelgeschwindigkeit und der Linseninformationen, wie etwa der Brennweite, die von der austauschbaren Linse 1200 empfangen werden, und dem Bewegungsvektorbetrag, der von dem Bildprozessor 1140 (Bewegungsvektordetektor 1141) eingegeben wird. Wie vorstehend beschrieben umfasst die Objektwinkelgeschwindigkeit nicht nur die Winkelgeschwindigkeit, sondern ebenso die Winkelbeschleunigungsrate. Die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 gibt weiterhin die berechnete Objektwinkelgeschwindigkeit in die Kommunikationssteuerung 1133 ein. Die Objektwinkelgeschwindigkeit ist mit einem Winkelgeschwindigkeitsbeschaffungszeitpunkt entsprechend der Linsenwinkelgeschwindigkeit, die zum Berechnen der Objektwinkelgeschwindigkeit verwendet wird, bereitgestellt.

In Schritt S1308 führt die Kommunikationssteuerung 1133 eine Objektwinkelgeschwindigkeitskommunikation durch, um die Objektwinkelgeschwindigkeit mit der ersten Erfassungszeitperioden-ID an die austauschbare Linse 1200 zu übertagen, und kehrt dann zurück zu Schritt S1301.

Der vorstehend beschriebene Belichtungseinstellungsprozess ermöglicht dem Kameragehäuse 1100, die Belichtungssteuerung für den nächsten Rahmen durchzuführen und die Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode einzustellen, die der austauschbaren Linse 1200 mitzuteilen ist, als Reaktion auf ein nächstes Bildaufnahmesynchronisationssignal. Des Weiteren ermöglicht der Belichtungseinstellungsprozess dem Kameragehäuse 1100, die Objektwinkelgeschwindigkeit an die austauschbare Linse 1200 zu übertragen und die Linsenwinkelgeschwindigkeit von der austauschbaren Linse 1200 zu empfangen.

Als Nächstes wird mit Bezug auf ein Ablaufdiagramm von 14 eine Beschreibung eines Belichtungsprozesses vorgenommen, der durch die Systemsteuerung 1130 und die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 in dem Kameragehäuse 1100 durchgeführt wird. 14 stellt einen Liveansicht-Belichtungsprozess dar, wenn sich das Kameragehäuse 1100 in der Liveansicht-Bildaufnahmebetriebsart befindet und die austauschbare Linse 1200, die daran angebracht ist, mit dem Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess kompatibel ist. Der Liveansicht-Belichtungsprozess wird als Reaktion auf die Belichtungsstartanweisung (Bildaufnahmestarteinweisung) von dem zweiten Verschlussschalter (SW2) 1116 in der Liveansicht-Bildaufnahmebetriebsrat gestartet.

Zuerst teilt die Systemsteuerung 1130 in Schritt S1401 der austauschbaren Linse 1200 mit, dass es eine Belichtungsstartzeit (Bildaufnahmestartzeit) ist, durch eine Kommunikation mit dieser über die Kommunikationssteuerung 1133.

Als Nächstes steuert die Systemsteuerung 1130 in Schritt S1402 die Verschlusssteuerung 1110 und den Bildsensor 1102, um den Belichtungsprozess durchzuführen, um Bilddaten zu beschaffen. Die beschafften Bilddaten werden in dem Speicher 1107 über den Bildprozessor 1140 und die Speichersteuerung 1105 gespeichert.

Als Nächstes veranlasst die Systemsteuerung 1130 in Schritt S1403 die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134, zu bestimmen, den Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess durchzuführen oder nicht. Wenn die austauschbare Linse 1200 mit dem Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess kompatibel ist und die Verfolgungsaufnahmeunterstützungsbetriebsart eingestellt ist, bestimmt die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134, den Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess durchzuführen, und geht dann über zu Schritt S1404. Andererseits, wenn bestimmt wird, den Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess nicht durchzuführen, geht die Systemsteuerung 1130 über zu Schritt S1405.

In Schritt S1404 führt die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 eine Kommunikation zum Empfangen des Verfolgungsaufnahmeunterstützungsergebnisses von der austauschbaren Linse 1200 über die Kommunikationssteuerung 1133 durch. Die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 beschafft dadurch, als das Verfolgungsaufnahmeunterstützungsergebnis, ein Bildstabilisierungsergebnis in dem Belichtungsprozess, der unter Verwendung der Objektwinkelgeschwindigkeit durchgeführt wird. Dann geht die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 über zu Schritt S1405.

In Schritt S1405 erzeugt die Systemsteuerung 1130 EXIF-Informationen, die in eine Bilddatei einzubeziehen sind. Die EXIF-Informationen werden in dem Speicher 1107 über die Speichersteuerung 105 gespeichert. In diesem Ausführungsbeispiel umfassen die EXIF-Informationen, zusätzlich zu der Bildaufnahmebedingung inklusive der Bildaufnahmebetriebsart, der Brennweite, der Verschlusszeit und der Blendenzahl, das Verfolgungsaufnahmeunterstützungsergebnis, das in Schritt S1404 empfangen wird.

Als Nächstes steuert die Systemsteuerung 1130 in Schritt S1406 den Bildprozessor 1140, um diesen zu veranlassen, die Bilddatei von den Bilddaten und den EXIF-Informationen zu erzeugen. Die Systemsteuerung 1130 speichert weiterhin die Bilddatei in dem Speicher 1107 über die Speichersteuerung 1105 und zeichnet dann die Bilddatei in dem Rekorder 1108 auf.

Der vorstehend beschriebene Belichtungsprozess ermöglicht dem Kameragehäuse 1100, das Ergebnis des Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozesses, der in dem Belichtungsprozess durchgeführt wird, von der austauschbaren Linse 1200 zu beschaffen und das Verfolgungsaufnahmeunterstützungsergebnis an die Bilddaten hinzuzufügen oder das Verfolgungsaufnahmeunterstützungsergebnis auf der Bildanzeigeeinheit 1106 anzuzeigen.

Als Nächstes wird mit Bezug auf ein Ablaufdiagramm in 15 eine Beschreibung eines Synchronisationssignalkommunikationsempfangsprozesses, der durch die Linsensteuerung 1210 in der austauschbaren Linse 1200 zum Empfangen der Synchronisationssignalkommunikation von dem Kameragehäuse 1100 durchgeführt wird, vorgenommen. 15 stellt den Synchronisationssignalkommunikationsempfangsprozess dar, der durchgeführt wird, wenn sich das Kameragehäuse 1100 in der Liveansicht-Bildaufnahmebetriebsart befindet und die austauschbare Linse 1200, die daran angebracht ist, mit dem Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess kompatibel ist. Dieser Prozess wird in der austauschbaren Linse 1200 als Reaktion auf ein Empfangen der Synchronisationssignalkommunikation von dem Kameragehäuse 1100 gestartet. Die Systemsteuerung 1130 führt diesen Prozess und andere Prozesse, die später beschrieben werden, gemäß einem Linsenkommunikationssteuerungsprogramm als ein Computerprogramm aus.

Zuerst beschafft die Linsensteuerung 1210 in Schritt S1501 einen momentanen Zeitpunkt eines Freilaufzeitgebers, der für eine Zeitverwaltung in der austauschbaren Linse 1200 verwendet wird, um einen Zeitpunkt, zu dem die Synchronisationssignalkommunikation durchgeführt wird, zu speichern (dieser Zeitpunkt wird nachstehend als ”ein Synchronisationssignalkommunikationszeitpunkt” bezeichnet). Der Synchronisationssignalkommunikationszeitpunkt wird in einem internen Speicher in der Linsensteuerung 1210 oder dem Speicher 1212 gespeichert.

Als Nächstes bestimmt die Linsensteuerung 1210 in Schritt S1502, ob eine vorbestimmte Kommunikationsdatenlänge der Synchronisationssignalkommunikation kommuniziert wurde oder nicht, das heißt, ob die gesamte Datenkommunikation (Übertragung und Empfang) vollendet wurde oder nicht. Wenn die gesamte Datenkommunikation noch nicht vollendet wurde, wiederholt die Linsensteuerung 1210 Schritt S1502, bis die gesamte Datenkommunikation vollendet ist. Andererseits, wenn die gesamte Datenkommunikation vollendet wurde, geht die Linsensteuerung 1210 über zu Schritt S1503.

In Schritt S1503 subtrahiert die Linsensteuerung 1210 die Synchronisationssignalkommunikationsverzögerungszeit, die in den empfangenen Daten der Synchronisationssignalkommunikation enthalten ist, von dem Synchronisationssignalkommunikationszeitpunkt, der in Schritt S1501 gespeichert ist. Diese Subtraktion stellt einen linseninternen Bildaufnahmesynchronisationssignalzeitpunkt bereit (stellt diesen ein) (das heißt einen Zeitpunkt des Bildaufnahmesynchronisationssignals in der austauschbaren Linse 1200), der zu dem Bildaufnahmesynchronisationssignalzeitpunkt in dem Kameragehäuse 1100 identisch ist.

Der vorstehend beschriebene Synchronisationssignalkommunikationsempfangsprozess ermöglicht der austauschbaren Linse 1200 den linseninternen Bildaufnahmesynchronisationssignalzeitpunkt, der zu dem Bildaufnahmesynchronisationssignalzeitpunkt in dem Kameragehäuse 1100 identisch ist, zu beschaffen.

Als Nächstes wird mit Bezug auf ein Ablaufdiagramm von 16 eine Beschreibung des vorstehend erwähnten Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiodenempfangsprozesses vorgenommen, der durch die Linsensteuerung 1210 in der austauschbaren Linse 1200 zum Empfangen der Einstellungswertkommunikation der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode von dem Kameragehäuse 1100 durchgeführt wird. 16 stellt den Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiodenempfangsprozess dar, der durchgeführt wird, wenn sich das Kameragehäuse 1100 in der Liveansicht-Bildaufnahmebetriebsart befindet und die austauschbare Linse 1200, die daran angebracht ist, mit dem Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess kompatibel ist. Dieser Prozess wird in der austauschbaren Linse 1200 als Reaktion auf eine Empfangen der Einstellungswertkommunikation der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode von dem Kameragehäuse 1100 gestartet.

Zuerst bestimmt die Linsensteuerung 1210 in Schritt S1601, ob eine vorbestimmte Kommunikationsdatenlänge der Einstellungswertkommunikation der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode kommuniziert wurde oder nicht, das heißt, ob die gesamte Datenkommunikation (Übertragung und Empfang) vollendet wurde oder nicht. Wenn die gesamte Datenkommunikation noch nicht vollendet wurde, wiederholt die Linsensteuerung 1210 Schritt S1601, bis die gesamte Datenkommunikation vollendet ist. Andererseits, wenn die gesamte Datenkommunikation vollendet wurde, geht die Linsensteuerung 1210 über zu Schritt S1602.

In Schritt S1602 stellt die Linsensteuerung 1210 eine linseninterne Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode in Abhängigkeit des Einstellungswerts der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode, die in den empfangenen Daten der Einstellungswertkommunikation enthalten ist, die in Schritt S1601 durchgeführt wird, und des linseninternen Bildaufnahmesynchronisationssignalzeitpunkts, der in Schritt S1503 in 15 berechnet wird, ein. Die Linsensteuerung 1210 beschafft weiterhin von dem Winkelgeschwindigkeitsdetektor 1208 die Linsenwinkelgeschwindigkeit in der linseninternen Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode. Dann fügt die Linsensteuerung 1210 die erste Erfassungszeitperioden-ID, die in den empfangenen Daten der Einstellungswertkommunikation enthalten ist, die in Schritt 1601 durchgeführt wird, und den Winkelgeschwindigkeitsbeschaffungszeitpunkt, der in der Objektwinkelgeschwindigkeitskommunikation empfangen wird, zu der beschafften Linsenwinkelgeschwindigkeit hinzu und speichert diese Daten in dem internen Speicher oder dem Speicher 1212. Die Linsensteuerung 1210 speichert wünschenswerter Weise in dem Speicher 1212, dass der Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess aktiv ist.

Der vorstehend beschriebene Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiodenempfangsprozess ermöglicht der austauschbaren Linse 1200, die linseninterne Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode, die identisch zu der Bewegungsvektorerfassungszeitperiode in dem Kameragehäuse 1100 ist, einzustellen.

Als Nächstes wird mit Bezug auf ein Ablaufdiagramm von 17 eine Beschreibung eines Objektwinkelgeschwindigkeitsempfangsprozesses vorgenommen, der durch die Linsensteuerung 1210 in der austauschbaren Linse 1200 zum Empfangen der Objektwinkelgeschwindigkeit von dem Kameragehäuse 1100 durchgeführt wird. 17 stellt den Objektwinkelgeschwindigkeitsempfangsprozess dar, der durchgeführt wird, wenn sich das Kameragehäuse 1100 in der Liveansicht-Bildaufnahmebetriebsart befindet und die austauschbare Linse 1200, die daran angebracht ist, mit dem Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess kompatibel ist. Dieser Prozess wird in der austauschbaren Linse 1200 als Reaktion auf ein Empfangen der Objektwinkelgeschwindigkeitskommunikation von dem Kameragehäuse 1100 gestartet.

Zuerst bereitet die Linsensteuerung 1210 in Schritt S1701 die Linsenwinkelgeschwindigkeit und die zweite Erfassungszeitperioden-ID entsprechend der ersten Erfassungszeitperioden-ID, die Schritt S1602 in 16 gespeichert ist, in einem Übertragungspuffer vor (stellt diese ein), um diese Daten an das Kameragehäuse 1100 zu übertragen.

Als Nächstes startet die Linsensteuerung 1210 in Schritt S1702 ein Übertragen der Linsenwinkelgeschwindigkeit und der zweiten Erfassungszeitperioden-ID (das heißt startet die Objektwinkelgeschwindigkeitskommunikation) an das Kameragehäuse 1100 und bestimmt, ob eine vorbestimmte Kommunikationsdatenlänge der Objektwinkelgeschwindigkeitskommunikation kommuniziert wurde oder nicht, das heißt, ob die gesamte Datenkommunikation (Übertragung und Empfang) vollendet wurde oder nicht. Wenn die gesagte Datenkommunikation noch nicht vollendet wurde, wiederholt die Linsensteuerung 1210 Schritt S1702, bis die gesamte Datenkommunikation vollendet ist. Andererseits, wenn die gesamte Datenkommunikation vollendet wurde, geht die Linsensteuerung 1210 über zu Schritt S1703.

In Schritt S1703 speichert die Linsensteuerung 1210 die Objektwinkelgeschwindigkeit in dem internen Speicher oder dem Speicher 1212 in Vorbereitung auf die Belichtungsstartzeit.

Der vorstehend beschriebene Objektwinkelgeschwindigkeitsempfangsprozess ermöglicht der austauschbaren Linse 1200, die Objektwinkelgeschwindigkeit vor der Belichtungsstartzeit in dem Kameragehäuse 1100 zu beschaffen.

Als Nächstes wird mit Bezug auf ein Ablaufdiagramm von 18 eine Beschreibung eines Belichtungsstartzeitempfangsprozesses vorgenommen, der durch die Linsensteuerung 1210 in der austauschbaren Linse 1200 zum Empfangen der Belichtungsstartzeit von dem Kameragehäuse 1100 durchgeführt wird. 18 stellt den Belichtungsstartzeitempfangsprozess dar, der durchgeführt wird, wenn sich das Kameragehäuse 1100 in der Liveansicht-Bildaufnahmebetriebsart befindet und die austauschbare Linse 1200, die daran angebracht ist, mit dem Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess kompatibel ist. Dieser Prozess wird in der austauschbaren Linse 1200 als Reaktion auf ein Empfangen einer Belichtungsstartzeitkommunikation von dem Kameragehäuse 1100 durchgeführt.

Zuerst bestimmt die Linsensteuerung 1210 in Schritt S1801, ob der Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess in dem Belichtungsprozess durchzuführen ist oder nicht. Zum Beispiel bestimmt die Linsensteuerung 1210 dies durch Bezugnahme auf einen Bereich des Speichers 1212, in dem Daten in Schritt S1602 in 16 geschrieben sind. Wenn der Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess durchzuführen ist, geht die Linsensteuerung 1210 über zu Schritt S1802. Wenn der Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess nicht durchzuführen ist, geht die Linsensteuerung 1210 über zu Schritt S1804.

In Schritt S1802 sagt die Linsensteuerung 1210 als ein Vorhersager eine momentane Objektwinkelgeschwindigkeit zu einem momentanen Zeitpunkt von der Objektwinkelgeschwindigkeit, der Winkelbeschleunigungsrate des Objekts und dem Winkelgeschwindigkeitsbeschaffungszeitpunkt, der in Schritt S1703 in 17 gespeichert ist, und den momentanen Zeitpunkt voraus. Mit anderen Worten berechnet die Linsensteuerung 1210 eine vorhergesagte Objektwinkelgeschwindigkeit vor der Standbildaufnahme. Speziell, wenn T den momentanen Zeitpunkt darstellt, V die momentane Objektwinkelgeschwindigkeit darstellt, die vorherzusagen ist, v, a und t entsprechend die Objektwinkelgeschwindigkeit, die Winkelbeschleunigungsrate des Objekts und den Winkelgeschwindigkeitsbeschaffungszeitpunkt darstellen, führt die Linsensteuerung 1210 eine Vorhersageberechnung durch, die durch den folgenden Ausdruck (1) ausgedrückt ist. V = v + a·(T – t)(1)

Dieser Ausdruck (1) für die Vorhersageberechnung ist ein Beispiel und andere Ausdrücke oder Verfahren können verwendet werden.

Als Nächstes steuert die Linsensteuerung 1210 bei Schritt S1803 die Bildstabilisierungssteuerung 1209 unter Verwendung der momentanen Objektwinkelgeschwindigkeit, um den Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess durchzuführen. Zum Beispiel beschafft die Linsensteuerung 1210 einen Bildstabilisierungsbetrag (Schwenkbetrag) g von der Winkelgeschwindigkeit, die durch den Winkelgeschwindigkeitsdetektor 1208 erfasst wird, und berechnet einen Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerungsbetrag G unter Verwendung des folgenden Ausdrucks (2). G = V – g(2)

Dieser Ausdruck (2) zum Berechnen des Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerungsbetrags G ist ein Beispiel und andere Ausdrücke können verwendet werden. Ein Steuern der Bildstabilisierungslinse 1204, um diese in eine Richtung entgegengesetzt zu und mit dem gleichen Betrag wie dem Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerungsbetrag G zu bewegen, ermöglicht ein Beschaffen eines aufgenommenen Standbildes (Bilddaten), in dem ein sich bewegendes Objekt stillsteht.

In Schritt S1804 führt die Linsensteuerung 1210 einen Bildstabilisierungsprozess unter Verwendung von nur dem Bildstabilisierungsbetrag g von dem Winkelgeschwindigkeitsdetektor 1208 durch, um die Bildunschärfe aufgrund des Wackelns einer Hand des Benutzers zu reduzieren.

Der vorstehend beschriebene Belichtungsstartzeitempfangsprozess ermöglicht der austauschbaren Linse 1200, das Verfolgungsaufnahmeunterstützungsergebnis des Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozesses, der in dem Belichtungsprozess durchgeführt wird, an das Kameragehäuse 1100 zu übertragen, und ermöglicht dem Kameragehäuse 1100, das Verfolgungsaufnahmeunterstützungsergebnis zu den beschafften Bilddaten aufzuzeichnen.

Als Nächstes wird mit Bezug auf ein Ablaufdiagramm von 19 eine Beschreibung eines Verfolgungsaufnahmeunterstützungsergebnisübertragungsprozesses, der durch die Linsensteuerung 1210 in der austauschbaren Linse 1200 durchgeführt wird, zum Übertragen des Verfolgungsaufnahmeunterstützungsergebnisses an das Kameragehäuse 1100 vorgenommen.

19 stellt den Verfolgungsaufnahmeunterstützungsergebnisübertragungsprozess dar, der durchgeführt wird, wenn sich das Kameragehäuse 1100 in der Liveansicht-Bildaufnahmebetriebsart befindet und die austauschbare Linse 1200, die daran angebracht ist, mit dem Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess kompatibel ist. Dieser Prozess wird in der austauschbaren Linse 1200 als Reaktion auf ein Empfangen einer Verfolgungsaufnahmeunterstützungsergebnisanforderung von dem Kameragehäuse 1100 durchgeführt.

Zuerst bereitet die Linsensteuerung 1210 in Schritt S1901 das Verfolgungsaufnahmeunterstützungsergebnis, wie etwa die Objektwinkelgeschwindigkeit, die in Schritt S1802 vorhergesagt wird, in dem Übertragungspuffer vor (stellt dieses ein), um das Übertragungsaufnahmeunterstützungsergebnis an das Kameragehäuse 1100 übertragen.

Als Nächstes startet die Linsensteuerung 1210 in Schritt S1902 ein Übertragen des Verfolgungsaufnahmeunterstützungsergebnisses an das Kameragehäuse 1100 (das heißt startet eine Verfolgungsaufnahmeunterstützungsergebniskommunikation), und bestimmt, ob eine vorbestimmte Kommmunikationsdatenlänge der Verfolgungsaufnahmeunterstützungsergebniskommunikation kommuniziert wurde oder nicht, das heißt, ob die gesamte Datenkommunikation (Übertragung und Empfang) vollendet wurde oder nicht. Wenn die gesamte Datenkommunikation noch nicht vollendet wurde, wiederholt die Linsensteuerung 1210 Schritt S1902, bis die gesamte Datenkommunikation beendet ist. Andererseits, wenn die gesamte Datenkommunikation vollendet wurde, beendet die Linsensteuerung 1210 diesen Verfolgungsaufnahmeunterstützungsergebnisübertragungsprozess.

Der vorstehend beschriebene Verfolgungsaufnahmeunterstützungsergebnisempfangsprozess ermöglicht der austauschbaren Linse 1200, das Verfolgungsaufnahmeunterstützungsergebnis an das Kameragehäuse 1100 zu übertragen.

Die vorstehenden Prozesse ermöglichen der austauschbaren Linse 1200, die Objektwinkelgeschwindigkeit, zu der eine abgelaufene Zeit von dem Zeitpunkt des Beschaffens der Linsenwinkelgeschwindigkeit (Winkelgeschwindigkeitsbeschaffungszeitpunkt) bis zum Start der Belichtung hinzugefügt wird, zu empfangen, wodurch der Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess mit höherer Genauigkeit erreicht wird.

Als Nächstes wird mit Bezug auf ein Zeitablaufdiagramm von 20 eine Beschreibung des Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozesses, der durch das Kamerasystem 10 (das Kameragehäuse 1100 und die austauschbare Linse 1200) durchgeführt wird, vorgenommen. 20 stellt Prozesszeiten in der Verfolgungsaufnqahmeunterstützungsbetriebsart dar, wenn sich das Kameragehäuse 1100 in der Liveansicht-Bildaufnahmebetriebsart befindet und die austauschbare Linse 1200, die daran angebracht ist, mit dem Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess kompatibel ist.

Ein Bildaufnahmesynchronisationssignal 1001 stellt Zeiten dar, zu denen das Synchronisationssignal von dem Taktgenerator 1104 ausgegeben wird. Eine Bildaufnahmeladungsakkumulation 1002 stellt Zeitperioden dar, in denen eine Ladungsakkumulation des Bildsensors 102 durchgeführt wird. Akkumulierte Ladungen in dem Bildsensor 102 werden von einem oberen Teil von diesem als Reaktion auf jedes Bildaufnahmesynchronisationssignal 1001 ausgelesen. Eine Synchronisationssignalkommunikation 1003 stellt Zeiten dar, zu denen die Synchronisationssignalkommunikation in Schritt S1208 in 12 durchgeführt wird. Eine Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiodenkommunikation 1004 stellt Zeiten dar, zu denen die Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiodenkommunikation in Schritt S1209 in 12 durchgeführt wird.

Eine Objektwinkelgeschwindigkeitskommunikation 1005 stellt Zeiten dar, zu denen die Objektwinkelgeschwindigkeitskommunikation in Schritt S1308 in 13 durchgeführt wird.

Eine Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode 1006 stellt die Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperioden dar, die in Schritt S1602 in 16 eingestellt sind. Nachdem die Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode endet, wird die Linsenwinkelgeschwindigkeit in dieser Zeitperiode berechnet und wird die Linsenwinkelgeschwindigkeit mit der ersten Erfassungszeitperioden-ID, die in der Einstellungswertkommunikation der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode enthalten ist, und dem Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitpunkt gespeichert.

Eine Winkelgeschwindigkeitsausgabe 1007 stellt Ausgaben von dem Winkelgeschwindigkeitsdetektor 1208 dar. Die Linsensteuerung 1210 tastet die Winkelgeschwindigkeitsausgabe 1007 in der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode 1006 ab. Wenn zum Beispiel eine Synchronisationssignalkommunikation 1011 als Reaktion auf ein Bildaufnahmesynchronisationssignal 1010 durchgeführt wird, berechnet die Linsensteuerung 1210 den linseninternen Bildaufnahmesynchronisationssignalzeitpunkt, der zu dem Zeitpunkt des Bildaufnahmesynchronisationssignals 1010 identisch ist (diesem entspricht).

Dann wird die Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiodenkommunikation 1012 durchgeführt. Als ein Ergebnis wird der Einstellungswert der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode, die berechnet ist, so dass diese identisch zu einer Bewegungsvektorerfassungsperiode (erste Zeitperiode) 1013 in dem Belichtungseinstellungsprozess entsprechend einem direkt vorhergehenden Bildaufnahmesynchronisationssignal ist, an die austauschbare Linse 1200 übertragen. Des Weiteren wird in Relation mit dem Einstellungswert der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode eine Bewegungsvektorerfassungszeitperioden-ID 1020, die zu der ersten Erfassungszeitperioden-ID identisch ist, die der Bewegungsvektorerfassungszeitperiode 1013 zugewiesen ist, an die austauschbare Linse 1200 übertragen. Dieser Prozess ermöglicht der Linsensteuerung 1210, eine linseninterne Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode 1014 einzustellen. Die Linsenwinkelgeschwindigkeit, die durch die Beendigung der linseninternen Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode 1014 beschafft wird, wird durch eine Objektwinkelgeschwindigkeitskommunikation 1015 an das Kameragehäuse 1100 mit der zweiten Erfassungszeitperioden-ID, die identisch zu der ersten Erfassungszeitperioden-ID ist, die durch die Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiodenkommunikation 1002 beschafft wird, übertragen. Die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 berechnet, wenn die erste und zweite Erfassungszeitperioden-ID zueinander identisch sind, die Objektwinkelgeschwindigkeit unter Verwendung der empfangenen Linsenwinkelgeschwindigkeit und des Bewegungsvektorbetrags, der in der Bewegungsvektorerfassungszeitperiode 1013 beschafft wird.

Ein Wiederholen der vorstehend beschriebenen Prozesse ermöglicht dem Kameragehäuse 1100, genaue Objektwinkelgeschwindigkeiten an die austauschbare Linse 1200 kontinuierlich zu übertragen.

Wie vorstehend beschreiben umfasst die Bildaufnahmevorrichtung als eine Steuerungsvorrichtung dieses Ausführungsbeispiels den Bewegungsvektordetektor (1141), den Berechner (Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134) und den Kommunikator (Kommunikationssteuerung 1133 und Kameraschnittstelle 1120).

Der Bewegungsvektordetektor ist dazu konfiguriert, den Bewegungsvektor in der ersten Zeitperiode zu erfassen (Bewegungsvektorerfassungszeitperiode 1013). Der Berechner ist dazu konfiguriert, in Abhängigkeit der ersten Zeitperiode die Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode einzustellen, in der die Winkelgeschwindigkeit durch den Winkelgeschwindigkeitsdetektor (1208) erfasst wird. Die Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode ist identisch zu der ersten Zeitperiode oder einer vorbestimmten Zeitperiode entsprechend der ersten Zeitperiode. Der Kommunikator ist dazu konfiguriert, die Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode und die ersten ID-Informationen entsprechend der ersten Zeitperiode in Relation zueinander zu übertragen. Der Kommunikator ist weiterhin dazu konfiguriert, die Winkelgeschwindigkeit, die in der Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode erfasst wird, und die zweiten ID-Informationen entsprechend dieser Winkelgeschwindigkeit in Relation zueinander zu empfangen. Der Berechner ist dazu konfiguriert, die Winkelgeschwindigkeit des Objekts zu berechnen, wenn die ersten ID-Informationen und die zweiten ID-Informationen zueinander identisch sind, unter Verwendung des Bewegungsvektors, der in der ersten Zeitperiode erfasst wird, entsprechend den ersten ID-Informationen und der Winkelgeschwindigkeit entsprechend den zweiten ID-Informationen (Schritte S1306 und S1307). Der Berechner kann dazu konfiguriert sein, wenn die ersten ID-Informationen und die zweiten ID-Informationen nicht zueinander identisch sind, die Winkelgeschwindigkeitsinformationen des Objekts unter Verwendung des Bewegungsvektors, der in der ersten Zeitperiode entsprechend den ersten ID-Informationen erfasst wird, und der Winkelgeschwindigkeit entsprechend den zweiten ID-Informationen nicht zu berechnen (Schritt S1306).

Die Identität der ersten ID-Informationen und der zweiten ID-Informationen gibt an, dass eine Kommunikation (Übertragung und Empfang) mit einer geeigneten Zeitsteuerung durchgeführt wird. Andererseits gibt eine Differenz der ersten ID-Informationen und der zweiten ID-Informationen an, dass die Kommunikation nicht in einer angemessenen Zeitsteuerung aufgrund eines nicht ausreichenden Kommunikationsbandes und einer Lasterhöhung durchgeführt wird. Somit vergleicht das Kameragehäuse 1100 die ersten ID-Informationen, die an die austauschbare Linse 1200 übertragen werden, mit den zweiten ID-Informationen, die von der austauschbaren Linse 1200 empfangen werden, um zu bestimmen, ob die Kommunikation (Übertragung und Empfang) angemessen durchgeführt wird oder nicht.

Des Weiteren umfasst die Linsenvorrichtung (Steuerungsvorrichtung) den Kommunikator (Linsensteuerung 1210 und Linsenschnittstelle 1220) und den Winkelgeschwindigkeitsdetektor (1208). Der Kommunikator ist dazu konfiguriert, die Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode, die in Abhängigkeit der ersten Zeitperiode, die die Bewegungsvektorerfassungszeitperiode ist, eingestellt ist, und die ersten ID-Informationen entsprechend der ersten Zeitperiode in Relation zueinander zu empfangen. Der Winkelgeschwindigkeitsdetektor ist dazu konfiguriert, die Winkelgeschwindigkeit in der Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode zu erfassen. Der Kommunikator ist dazu konfiguriert, die erfasste Winkelgeschwindigkeit und die zweiten ID-Informationen entsprechend der erfassten Winkelgeschwindigkeit in Relation zueinander zu übertragen. Die ersten ID-Informationen und die zweiten ID-Informationen sind zueinander identisch.

In diesem Ausführungsbeispiel überträgt das Kameragehäuse 1100 an die austauschbare Linse 1200 den Einstellungswert der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode, zu der die erste Erfassungszeitperioden-ID hinzugefügt ist. Des Weiteren überträgt die austauschbare Linse 1200 die Linsenwinkelgeschwindigkeit, die in Abhängigkeit des Einstellungswerts der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode erfasst wird, mit der zweiten Erfassungszeitperioden-ID.

Diese Kommunikation ermöglicht dem Kameragehäuse 1100, die Erfassungszeit der Winkelgeschwindigkeit in Abhängigkeit der Identität der ersten und zweiten Erfassungszeitperioden-IDs zu bestimmen, was ein Kamerasystem mit austauschbarer Linse verwirklicht, das eine Verfolgungsaufnahmeunterstützungsfunktion aufweist, die dazu in der Lage ist, die Objektwinkelgeschwindigkeit genau zu berechnen.

[Ausführungsbeispiel 4]

Als Nächstes wird eine Beschreibung eines vierten Ausführungsbeispiels (Ausführungsbeispiel 4) der vorliegenden Erfindung vorgenommen. Dieses Ausführungsbeispiel stellt eine Verfolgungsaufnahmeunterstützungsfunktion bereit, die dazu in der Lage ist, die Objektwinkelgeschwindigkeit weiterhin genau zu berechnen. Eine Grundkonfiguration dieses Ausführungsbeispiels ist die gleiche wie die von Ausführungsbeispiel 3 und bildende Elemente, die mit denen in Ausführungsbeispiel 3 gemeinsam sind, werden mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet wie die in Ausführungsbeispiel 3.

Ausführungsbeispiel 3 führt die Objektwinkelgeschwindigkeitsberechnung (Schritt S1307) nicht durch, wenn die ersten und zweiten Erfassungszeitperioden-IDs nicht identisch zueinander sind. Jedoch kann solch eine Differenz der ersten und zweiten Erfassungszeitperioden-IDs eine Situation angeben, dass die Kommunikation mit einer geeigneten Zeitsteuerung aufgrund eines nicht ausreichenden Kommunikationsbandes oder einer Lasterhöhung nicht durchgeführt werden kann. In solch einer Situation kann ein Verwenden von vorher beschafften Daten (das heißt vergangenen Daten) oder ein erneutes Durchführen der Kommunikation (das heißt Durchführen eines Wiederholungsprozesses) eine erfolgreiche Objektwinkelgeschwindigkeitsberechnung ermöglichen. Somit führt das Kamerasystem dieses Ausführungsbeispiels den Wiederholungsprozess durch, wenn die ersten und zweiten Erfassungszeitperioden-IDs nicht identisch zueinander sind.

Mit Bezug auf ein Ablaufdiagramm von 21 wird eine Beschreibung eines Belichtungseinstellungsprozesses vorgenommen, der durch die Systemsteuerung 1130 und die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 in dem Kameragehäuse 1100 in diesem Ausführungsbeispiel durchgeführt wird. 21 stellt den Belichtungseinstellungsprozess dar, der durchgeführt wird, wenn sich das Kameragehäuse 1100 in der Liveansicht-Bildaufnahmebetriebsart befindet und die austauschbare Linse 1200, die daran angebracht ist, mit dem Verfolgungsaufnahmeunterstützungsprozess kompatibel ist. Wie in Ausführungsbeispiel 3 wird der Belichtungseinstellungsprozess für jeden Rahmen in der Liveansicht-Bildaufnahmebetriebsart durchgeführt, um die Belichtungssteuerung für den nächsten Rahmen durchzuführen. Schritte S2101 bis S2105 in 21 sind gleich den Schritten S1301 bis S1305 in 13 und eine Beschreibung davon wird weggelassen.

In Schritt S2106 bestimmt die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134, ob die Bewegungsvektorerfassungszeitperioden-ID (das heißt die erste Erfassungszeitperioden-ID) entsprechend der Bewegungsvektorerfassungszeitperiode, in der der Bewegungsvektor, der zu verwenden ist, erfasst wird, identisch ist zu der zweiten Erfassungszeitperioden-ID entsprechend der Linsenwinkelgeschwindigkeit, die von der austauschbaren Linse 1200 empfangen wird. Wenn diese Erfassungszeitperioden-IDs identisch zueinander sind, geht die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 über zu Schritt S2110. Wenn diese Erfassungszeitperioden-IDs nicht identisch zueinander sind, geht die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 über zu Schritt S2107.

In Schritt S2107 bestimmt die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134, ob mehrere zweite Erfassungszeitperioden-IDs als vergangene Daten, die vorher von der austauschbaren Linse 1200 empfangen werden, eine umfassen, die identisch ist zu der Bewegungsvektorerfassungszeitperioden-ID entsprechend der Bewegungsvektorerfassungszeitperiode, in der der Bewegungsvektor, der zu verwenden ist, erfasst wird. Wenn die vergangenen zweiten Erfassungszeitperioden-IDs die eine (nachstehend als ”eine spezifische vergangene ID”) umfassen, die identisch ist zu der Bewegungsvektorerfassungszeitperioden-ID, stellt die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 die Linsenwinkelgeschwindigkeit entsprechend der spezifischen vergangenen ID als eine Linsenwinkelgeschwindigkeit zum Berechnen neu ein und geht über zu Schritt S2110. Andererseits, wenn die zweiten Erfassungszeitperioden-IDs die spezifische vergangene ID nicht umfassen, geht die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 über zu Schritt S2108.

In Schritt S2108 empfängt die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 erneut, das heißt beschafft erneut, die Linsenwinkelgeschwindigkeit als eine zweite Winkelgeschwindigkeit mit einer dritten Erfassungszeitperioden-ID (dritte ID-Informationen) von der austauschbaren Linse 1200.

Als Nächstes bestimmt die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 in Schritt S2109, ob die erneut beschaffte dritte Erfassungszeitperioden-ID, die in Schritt S2108 erneut erschafft wird, identisch ist zu der Bewegungsvektorerfassungszeitperioden-ID entsprechend der Bewegungsvektorerfassungszeitperiode, in der der Bewegungsvektor, der zu verwenden ist, erfasst wird oder nicht. Wenn diese Erfassungszeitperioden-IDs identisch zueinander sind, geht die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 über zu Schritt S2110. Wenn diese Erfassungszeitperioden-IDs nicht identisch zueinander sind, geht die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 über zu Schritt S2111.

In Schritt S2110 berechnet die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 die Objektwinkelgeschwindigkeit unter Verwendung der Linsenwinkelgeschwindigkeit und der Linseninformationen, wie etwa der Brennweite, die von der austauschbaren Linse 1200 empfangen wird, und des Bewegungsvektorbetrags, der von dem Bildprozessor 1140 eingegeben wird. Wie in Ausführungsbeispiel 3 umfasst die Objektwinkelgeschwindigkeit nicht nur die Winkelgeschwindigkeit, sondern ebenso die Winkelbeschleunigungsrate. Die Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134 gibt die berechnete Objektwinkelgeschwindigkeit in die Kommunikationsteuerung 1133 ein. Wie in Ausführungsbeispiel 3 ist die Objektwinkelgeschwindigkeit mit dem Winkelgeschwindigkeitserfassungszeitpunkt entsprechend der Linsenwinkelgeschwindigkeit, die zum Berechnen der Objektwinkelgeschwindigkeit verwendet wird, bereitgestellt.

In Schritt S2111 führt die Kommunikationssteuerung 1133 eine Objektwinkelgeschwindigkeitskommunikation durch, um die Objektwinkelgeschwindigkeit mit der zweiten Erfassungszeitperioden-ID an die austauschbare Linse 1200 zu übertragen, und kehrt dann zurück zu Schritt S2101.

Der vorstehend beschriebene Belichtungseinstellungsprozess ermöglicht dem Kameragehäuse 1100, die Belichtungssteuerung für den nächsten Rahmen durchzuführen und die Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode einzustellen, die als Reaktion auf ein nächstes Bildaufnahmesynchronisationssignal an die austauschbare Linse 1200 zu übertragen ist. Des Weiteren ermöglicht der Belichtungseinstellungsprozess dem Kameragehäuse 1100, die Objektwinkelgeschwindigkeit an die austauschbare Linse 1200 zu übertragen und die Linsenwinkelgeschwindigkeit von der austauschbaren Linse 1200 zu empfangen.

Wie vorstehend beschrieben ist in diesem Ausführungsbeispiel der Kommunikator (Kommunikationssteuerung 1133 und Kameraschnittstelle 1120) wünschenswerter Weise dazu konfiguriert, die zweite Winkelgeschwindigkeit, die in einer unterschiedlichen Zeitperiode von der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode erfasst wird, und die dritten ID-Informationen entsprechend der zweiten Winkelgeschwindigkeit in Relation zueinander zu empfangen. Der Berechner (Verfolgungsaufnahmeunterstützungssteuerung 1134) ist wünschenswerter Weise dazu konfiguriert, die Objektwinkelgeschwindigkeit zu berechnen, wenn die ersten ID-Informationen und die zweiten ID-Informationen nicht identisch zueinander sind und die ersten ID-Informationen und die dritten ID-Informationen identisch zueinander sind, unter Verwendung der zweiten Winkelgeschwindigkeit entsprechend den dritten ID-Informationen. Mit anderen Worten ist der Berechner wünschenswerter Weise dazu konfiguriert, die Objektwinkelgeschwindigkeit unter Verwendung des Bewegungsvektors, der in der ersten Zeitperiode entsprechend den ersten ID-Informationen erfasst wird, und der zweiten Winkelgeschwindigkeit entsprechend den dritten ID-Informationen zu berechnen. Die zweite Winkelgeschwindigkeit entsprechend den dritten ID-Informationen wird wünschenswerter Weise in einer dritten Periode erfasst, nachdem die Linsenwinkelgeschwindigkeit entsprechend den zweiten ID-Informationen erfasst ist.

Der Berechner ist wünschenswerter Weise dazu konfiguriert, zu veranlassen, dass der Winkelgeschwindigkeitsdetektor die Linsenwinkelgeschwindigkeit als eine dritte Winkelgeschwindigkeit erneut beschafft, wenn die ersten ID-Informationen nicht identisch sind zu den zweiten ID-Informationen und die ersten ID-Informationen nicht identisch sind zu den dritten ID-Informationen (Schritt S2108). Der Kommunikator ist wünschenswerter Weise dazu konfiguriert, die erneut beschaffte Winkelgeschwindigkeit und vierte ID-Informationen entsprechend der erneut beschafften Winkelgeschwindigkeiten in Relation zueinander zu empfangen. Der Berechner ist wünschenswerter Weise dazu konfiguriert, die Objektwinkelgeschwindigkeit zu berechnen, wenn die ersten ID-Informationen und die vierten ID-Informationen identisch zueinander sind, unter Verwendung des Bewegungsvektors, der in der ersten Zeitperiode entsprechend den ersten ID-Informationen erfasst wird, und der erneut beschafften Winkelgeschwindigkeit entsprechend den vierten ID-Informationen.

Der Berechner ist weiterhin wünschenswerter Weise dazu konfiguriert, die Objektwinkelgeschwindigkeit unter Verwendung des Bewegungsvektors, der in der ersten Zeitperiode entsprechend den ersten ID-Informationen erfasst wird, und der erneut beschafften Winkelgeschwindigkeit entsprechend den vierten ID-Informationen nicht zu berechnen, wenn die ersten ID-Informationen und die vierten ID-Informationen nicht zueinander identisch sind (Schritt S2109).

Ebenso überträgt in diesem Ausführungsbeispiel das Kameragehäuse 1100 an die austauschbare Linse 1200 den Einstellungswert der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode, zu dem die erste Erfassungszeitperioden-ID hinzugefügt ist. Des Weiteren überträgt die austauschbare Linse 1200 die Winkelgeschwindigkeit, die in Abhängigkeit des Einstellungswerts der Linsenwinkelgeschwindigkeitserfassungszeitperiode erfasst wird, mit der zweiten Erfassungszeitperioden-ID. Diese Kommunikation ermöglicht dem Kameragehäuse 1100, die Erfassungszeit der Winkelgeschwindigkeit in Abhängigkeit der Identität der ersten und zweiten Erfassungszeitperioden-IDs zu bestimmen. Zusätzlich führt das Kameragehäuse 1100 den Wiederholungsprozess durch, wenn die ersten und zweiten Erfassungszeitperioden-IDs nicht identisch zueinander sind. Dadurch erreicht dieses Ausführungsbeispiel ein Kamerasystem mit austauschbarer Linse mit einer Verfolgungsaufnahmeunterstützungsfunktion, die dazu in der Lage ist, die Objektwinkelgeschwindigkeit genauer zu berechnen.

Weitere Ausführungsbeispiele

Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung können ebenso durch einen Computer eines Systems oder einer Vorrichtung, das computerausführbare Anweisungen (zum Beispiel eines oder mehrere Programme), die auf einem Speichermedium (welches ebenso vollständiger als ein ”nichtflüchtiges computerlesbares Speichermedium” bezeichnet wird) aufgezeichnet sind, ausliest und ausführt, um die Funktionen von einem oder mehreren der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen durchzuführen, und/oder das eine oder mehrere Schaltungen (zum Beispiel anwendungsspezifische intrigierte Schaltung (ASIC)) zum Durchführen der Funktionen von einem oder mehreren der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele aufweist, und durch ein Verfahren, das durch den Computer des Systems oder der Vorrichtung durch zum Beispiel Auslesen und Ausführen der computerausführbaren Anweisungen von dem Speichermedium durchgeführt wird, um die Funktionen von einem oder mehreren der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele durchzuführen, und/oder Steuern der einen oder mehreren Schaltungen, um die Funktionen von einem oder mehreren der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele durchzuführen, realisiert werden. Der Computer kann einen oder mehrere Prozessoren (zum Beispiel zentrale Verarbeitungseinheit (CPU), Mikroverarbeitungseinheit (MPU)) umfassen und kann ein Netzwerk von separaten Computern oder separaten Prozessoren umfassen, um die computerausführbaren Anweisungen auszulesen und auszuführen. Die computerausführbaren Anweisungen können dem Computer zum Beispiel von einem Netzwerk oder dem Speichermedium bereitgestellt werden. Das Speichermedium kann zum Beispiel eines oder mehrere einer Festplatte, eines Direktzugriffspeichers (RAM), eines Festwertspeichers (ROM), eines Speichers von verteilten Rechnersystemen, einer optischen Platte (wie etwa eine Compact-Disk (CD), eine ”Digital Versatile Disc” (DVD) oder Blu-ray Disc (BD)TM), einer Flashspeichereinrichtung, einer Speicherkante, und Ähnliches aufweisen.

Während die vorliegende Erfindung mit Bezug auf beispielhafte Ausführungsbeispiele beschrieben wurde, ist zu verstehen, dass die Erfindung nicht auf die offenbarten beispielhaften Ausführungsbeispiele beschränkt ist. Dem Umfang der folgenden Ansprüche ist die breiteste Interpretation zuzugestehen, so dass all solche Modifikationen und äquivalenten Strukturen und Funktionen mit umfasst sind.

Eine Zubehörvorrichtung (100) stellt mit einer Bildaufnahmevorrichtung (200) einen Mitteilungskanal (RTS), der zum Bereitstellen einer Mitteilung von der Bildaufnahmevorrichtung an die Zubehörvorrichtung verwendet wird, einen ersten Datenkommunikationskanal (DLC), der für eine Datenübertragung von der Zubehörvorrichtung zu der Bildaufnahmevorrichtung verwendet wird, und einen zweiten Datenkommunikationskanal (DCL), der für eine Datenübertragung von der Bildaufnahmevorrichtung zu der Zubehörvorrichtung verwendet wird, bereit. Eine Zubehörsteuerung (109) beschafft von einem Zeitgeber (130), als Reaktion auf einen Empfangen einer Mitteilung inklusive einer Übertragungsanforderung, eine erste Zeit entsprechend einer Zeit, wenn die Übertragungsanforderung empfangen wird, und beschafft, als Reaktion auf ein Empfangen einer spezifischen Anweisung durch den zweiten Datenkommunikationskanal von der Bildaufnahmevorrichtung, Zubehörinformationen entsprechend der ersten Zeit oder einer zweiten Zeit, die basierend auf der ersten Zeit beschafft wird. Die Zubehörsteuerung überträgt die Zubehörinformationen an die Bildaufnahmevorrichtung über den ersten Datenkommunikationskanal.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 5247859 [0005, 0006]
  • JP 2006-317848 [0007, 0008]
  • JP 2015-161730 [0007, 0008]