Title:
DRAHTLOSE KOMMUNIKATIONSVORRICHTUNG UND DRAHTLOSES KOMMUNIKATIONSVERFAHREN
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Eine Vorrichtung, die Informationen, die von einem Masterknoten übertragen werden oder an den Masterknoten adressiert sind, überträgt, umfasst eine Erzeugungseinheit, die einen Beurteilungswert erzeugt, der eine logische Nähe zu dem Masterknoten darstellt; eine Übertragungseinheit, die den Beurteilungswert an/von anderen Vorrichtungen sendet/empfängt; und eine Kommunikationseinheit, die, wenn diese Vorrichtung eine Vorrichtung ist, die dem Masterknoten innerhalb eines Kommunikationsbereichs logisch am nächsten ist, Informationen mit dem Masterknoten als eine Übertragungsquelle an andere Vorrichtungen überträgt oder Informationen, die an den Masterknoten adressiert sind, von den anderen Vorrichtungen empfängt; ansonsten Informationen, die an den Masterknoten adressiert sind, an die logisch nächste Vorrichtung überträgt oder Informationen mit dem Masterknoten als ein Übertragungsziel von der logisch nächsten Vorrichtung empfängt.





Inventors:
Onishi, Ryokichi (Tokyo, JP)
Sasahara, Masaaki (Tokyo, JP)
Application Number:
DE102017106579A
Publication Date:
10/05/2017
Filing Date:
03/28/2017
Assignee:
TOYOTA JIDOSHA KABUSHIKI KAISHA (Aichi-ken, Toyota-shi, JP)
International Classes:
H04W40/02; H04W84/00
Foreign References:
JP2014096630A2014-05-22
Other References:
IEEE 802.11
Attorney, Agent or Firm:
TBK, 80336, München, DE
Claims:
1. Drahtlose Kommunikationsvorrichtung, die Informationen, die von einem Master-Knoten übertragen werden, oder Informationen, die an den Master-Knoten adressiert sind, überträgt, wobei die drahtlose Kommunikationsvorrichtung aufweist:
eine Beurteilungswerterzeugungseinheit, die dazu konfiguriert ist, einen Beurteilungswert zu erzeugen, der eine logische Nähe zu dem Master-Knoten darstellt;
eine Beurteilungswertübertragungs- und -empfangseinheit, die dazu konfiguriert ist, durch eine drahtlose Kommunikation den erzeugten Beurteilungswert an eine oder mehrere andere drahtlose Kommunikationsvorrichtungen zu übertragen und Beurteilungswerte von der einen oder den mehreren anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen zu empfangen; und
eine Kommunikationseinheit, die dazu konfiguriert ist,
wenn diese drahtlose Kommunikationsvorrichtung eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung ist, die unter den drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen innerhalb eines kommunikationsfähigen Bereichs zu dem Master-Knoten logisch am nächsten ist, Informationen mit dem Master-Knoten als eine Übertragungsquelle zu anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen zu übertragen oder Informationen, die an den Master-Knoten adressiert sind, von den anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen zu empfangen, und
wenn eine andere drahtlose Kommunikationsvorrichtung, die dem Master-Knoten logisch am nächsten ist, außer dieser drahtlosen Kommunikationsvorrichtung unter den drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen innerhalb des kommunikationsfähigen Bereichs vorhanden ist, Informationen, die an den Master-Knoten adressiert sind, an die logisch nächste drahtlose Kommunikationsvorrichtung zu übertragen oder Informationen mit dem Master-Knoten als eine Übertragungsquelle von der logisch nächsten drahtlosen Kommunikationsvorrichtung zu empfangen.

2. Drahtlose Kommunikationsvorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei
wenn diese drahtlose Kommunikationsvorrichtung eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung ist, die unter den drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen innerhalb des kommunikationsfähigen Bereichs zu dem Master-Knoten logisch am nächsten ist, die Kommunikationseinheit eine Verbindungsanfrage an die anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen ausgibt, und
wenn eine andere drahtlose Kommunikationsvorrichtung, die dem Master-Knoten logisch am nächsten ist, außer dieser drahtlosen Kommunikationsvorrichtung unter den drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen innerhalb des kommunikationsfähigen Bereichs vorhanden ist, die Kommunikationseinheit eine Verbindungsanfrage von der logisch nächsten drahtlosen Kommunikationsvorrichtung empfängt.

3. Drahtlose Kommunikationsvorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei sich der Beurteilungswert erhöht, wenn sich eine Zeit, bis Informationen, die von dem Master-Knoten übertragen werden, diese drahtlose Kommunikationsvorrichtung erreichen, oder sich eine Zeit, bis Informationen, die von dieser drahtlosen Kommunikationsvorrichtung übertragen werden, den Master-Knoten erreichen, verringert.

4. Drahtlose Kommunikationsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, weiterhin mit einer Positionsinformationsbeschaffungseinheit, die dazu konfiguriert ist, eine momentane Position zu beschaffen, wobei der Beurteilungswert basierend auf einer Häufigkeit von Kommunikationsgelegenheiten zwischen dieser drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und dem Master-Knoten oder basierend auf einer Zeit, bis die Kommunikationsgelegenheit auftritt, bestimmt wird, wobei die Häufigkeit und die Zeit basierend auf der momentanen Position berechnet werden.

5. Drahtlose Kommunikationsvorrichtung gemäß Anspruch 4, wobei der Beurteilungswert größer ist, wenn die Zeit, bis die Kommunikationsgelegenheit zwischen dieser drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und dem Master-Knoten auftritt, kurz ist als im Vergleich dazu, wenn diese lang ist.

6. Drahtlose Kommunikationsvorrichtung gemäß Anspruch 4 oder 5, wobei der Beurteilungswert größer ist, wenn vorhergesagt wird, dass die Zeit, bis die Kommunikationsgelegenheit zwischen dieser drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und dem Master-Knoten auftritt, nachfolgend kürzer wird, im Vergleich zu dem Fall, wenn vorhergesagt, dass die Zeit nachfolgend länger wird.

7. Drahtlose Kommunikationsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei
die Beurteilungswerterzeugungseinheit den Beurteilungswert unter Verwendung entsprechend unterschiedlicher Kriterien gemäß einer Art von Informationen, die zu übertragen sind, berechnet, und
wenn Informationen einer Vielzahl von Arten zu übertragen sind, die Beurteilungswerterzeugungseinheit eine Bestimmung bezüglich der logischen Nähe zu dem Master-Knoten für jede Art von Informationen, die zu übertragen sind, unter Verwendung eines Beurteilungswerts entsprechend der Art der Informationen vornimmt.

8. Drahtloses Kommunikationsverfahren, bei dem eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung, die Informationen, die von einem Master-Knoten übertragen werden, oder Informationen, die an den Master-Knoten adressiert sind, überträgt, die Schritte ausführt:
Erzeugen eines Beurteilungswerts, der eine logische Nähe zu dem Master-Knoten darstellt;
Übertragen des erzeugten Beurteilungswerts an eine oder mehrere andere drahtlose Kommunikationsvorrichtungen und Empfangen von Beurteilungswerten von der einen oder den mehreren anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen durch eine drahtlose Kommunikation; und
wenn diese drahtlose Kommunikationsvorrichtung eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung ist, die unter den drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen innerhalb eines kommunikationsfähigen Bereichs dem Master-Knoten logisch am nächsten ist, Übertragen von Informationen mit dem Master-Knoten als eine Übertragungsquelle zu anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen oder Empfangen von Informationen, die an den Master-Knoten adressiert sind, von den anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen, und
wenn eine andere drahtlose Kommunikationsvorrichtung, die dem Master-Knoten logisch am nächsten ist, außer dieser drahtlosen Kommunikationsvorrichtung unter den drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen innerhalb des kommunikationsfähigen Bereichs vorhanden ist, Übertragen von Informationen, die an den Master-Knoten adressiert sind, an die logisch nächste drahtlose Kommunikationsvorrichtung oder Empfangen von Informationen mit dem Master-Knoten als eine Übertragungsquelle von der logisch nächsten drahtlosen Kommunikationsvorrichtung.

9. Computerprogramm, um einen Computer zu veranlassen, das drahtlose Kommunikationsverfahren gemäß Anspruch 8 durchzuführen.

Description:
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zu drahtlosen Kommunikation bzw. eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung und ein Verfahren zur drahtlosen Kommunikation bzw. ein drahtloses Kommunikationsverfahren.

Beschreibung des Standes der Technik

In letzter Zeit werden das Sammeln und die Verwendung von Daten von fahrenden Fahrzeug studiert. Zum Beispiel durch Sammeln von momentanen Positionen und Geschwindigkeitsinformationen von einer Vielzahl von Fahrzeugen können Verkehrsstauinformationen in Echtzeit erzeugt werden. Zusätzlich kann ein gleichmäßigerer Verkehr durch Analysieren, aus verschiedenen Winkeln, der Daten, die von den Fahrzeugen gesammelt werden, erleichtert werden.

Eine Zwischenfahrzeugkommunikation kann zum Sammeln von Daten von Fahrzeugen verwendet werden. Zum Beispiel übertragen Fahrzeuge gegenseitig Daten unter Verwendung einer relativ kostengünstigen Kommunikationsvorrichtung wie etwa einem drahtlosen LAN und ein Fahrzeug, das dazu in der Lage ist, sich mit einem Weitbereichsnetzwerk („wide area network“) wie etwa dem Internet zu verbinden, lädt die Datenelemente für die anderen Fahrzeuge hoch.

Ein Bilden solch eines Netzwerks ermöglicht nicht nur, dass Daten, die durch jedes Fahrzeug erzeugt werden, an das Weitbereichsnetzwerk übertragen werden, sondern ermöglicht auch, dass Informationen, die von dem Weitbereichsnetzwerk übertragen werden, unter einer Vielzahl von Fahrzeugen geteilt werden (japanischen Patentanmeldungsoffenlegungsschrift Nr. 2014-096630).

KURZFASSUNG DER ERFINDUNG

Gemäß dem in der japanischen Patentanmeldungsoffenlegungsschrift Nr. 2014-096630 beschriebenen System können Daten, die durch jedes Fahrzeug gesammelt werden, dadurch zu einem Zugangspunkt kommuniziert werden, dass Kommunikationsvorrichtungen, die entsprechend an den Fahrzeugen angebracht sind, Informationen weiterleiten. Zusätzlich kann durch Umkehren der Richtung der Informationen eine Vielzahl von Fahrzeugen die gleichen Informationen teilen.

Jedoch berücksichtigt das vorstehend beschriebene System keine Punkte, wie etwa, welche Fahrzeuginformationen als Nächstes durch eine fahrzeugseitige Kommunikationsvorrichtung, die Informationen überträgt, zu übertragen sind, um Informationen auf eine effizientere Weise zu sammeln oder zu verbreiten. Mit anderen Worten gibt es einen Raum für eine Verbesserung bezüglich der Informationskommunikationseffizienz.

Außerdem scheint es, dass eine Kommunikationsroute von Informationen durch Durchführen einer dynamischen Routenplanung erzeugt werden kann. In einem Netzwerk, in dem ein fahrendes Fahrzeug einen Knoten bildet, da sich eine Position des Knotens konstant ändert, ist jedoch eine Gültigkeitsperiode von Routenplanungsinformationen extrem kurz. Mit anderen Worten ist es unrealistisch, eine Routenplanung dadurch durchzuführen, dass Knoten Routenplanungsinformationen austauschen.

Die vorliegende Erfindung wurde unter Berücksichtigung der vorstehend beschriebenen Probleme vorgenommen und es ist eine Aufgabe von dieser, die Informationskommunikationseffizienz in einem System zu verbessern, das Informationen unter Verwendung einer Vielzahl von drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen sammelt oder verbreitet.

Die Vorrichtung zu drahtlosen Kommunikation bzw. drahtlose Kommunikationsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung, die Informationen, die von einem Master-Knoten übertragen werden, oder Informationen, die an den Master-Knoten adressiert sind, überträgt.

Die vorliegende Erfindung kann auf ein Netzwerk angewendet werden, das Informationen, die von einem Master-Knoten übertragen werden, verbreitet oder Informationen in dem Master-Knoten sammelt. In der vorliegenden Spezifikation wird eine Seite, die zu dem Master-Knoten logisch nahe ist, als eine stromaufwärtige bzw. vorgelagerte („upstream“) Seite bezeichnet, und wird eine entgegengesetzte Seite von dieser als eine stromabwärtige bzw. nachgelagerte („downstream“) Seite bezeichnet. Speziell wird in einer Betriebsart des Verbreitens von Informationen eine Weiterleitung von Informationen von einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung, die auf der stromaufwärtigen Seite positioniert ist, zu einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung, die an der stromabwärtigen Seite positioniert ist, durchgeführt und wird in einer Betriebsart des Sammelns von Informationen eine Weiterleitung der Informationen von einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung, die auf der stromabwärtigen Seite positioniert ist, zu einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung, die auf der stromaufwärtigen Seite positioniert ist, durchgeführt.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung bereitgestellt, die Informationen, die von einem Master-Knoten übertragen werden, oder Informationen, die an den Master-Knoten adressiert sind, überträgt, wobei die drahtlose Kommunikationsvorrichtung eine Beurteilungswerterzeugungseinheit, die dazu konfiguriert ist, einen Beurteilungswert zu erzeugen, der eine logische Nähe zu dem Master-Knoten darstellt; eine Beurteilungswertübertragungs- und -empfangseinheit, die dazu konfiguriert ist, durch eine drahtlose Kommunikation den erzeugten Beurteilungswert an eine oder mehrere andere drahtlose Kommunikationsvorrichtungen zu übertragen und Beurteilungswerte von der einen oder den mehreren anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen zu empfangen,; und eine Kommunikationseinheit aufweist, die dazu konfiguriert ist, wenn diese drahtlose Kommunikationsvorrichtung eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung ist, die unter drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen innerhalb eines kommunikationsfähigen Bereichs zu dem Master-Knoten logisch am nächsten ist, Informationen mit dem Master-Knoten als eine Übertragungsquelle zu anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen zu übertragen oder Informationen, die an den Master-Knoten adressiert sind, von den anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen zu empfangen und, wenn eine andere drahtlose Kommunikationsvorrichtung, die zu dem Master-Knoten logisch am nächsten ist, außer dieser drahtlosen Kommunikationsvorrichtung unter den drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen innerhalb des kommunikationsfähigen Bereichs vorhanden ist, Informationen, die an den Master-Knoten adressiert sind, an die logisch nächste drahtlose Kommunikationsvorrichtung zu übertragen oder Informationen mit dem Master-Knoten als eine Übertragungsquelle von der logisch nächsten drahtlosen Kommunikationsvorrichtung zu empfangen.

Da Daten mit Bezug auf den Master-Knoten in dem Netzwerk, das ein Anwendungsobjekt der vorliegenden Erfindung ist, in eine Richtung fließen, muss eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung, die Informationen weiterleitet, angemessen bestimmen, ob es Informationen in eine Richtung überträgt, die sich dem Master-Knoten nähert, oder Informationen in eine Richtung überträgt, die sich von dem Master-Knoten entfernt. Unter Berücksichtigung dessen berechnet die drahtlose Kommunikationsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung einen Beurteilungswert basierend auf einer logischen Nähe zu dem Master-Knoten und schaltet zwischen Übertragungs- und Empfangsoperationen basierend auf dem Beurteilungswert um.

Eine logische Nähe zu einem Master-Knoten bzw. dem Master-Knoten logisch nahe zu sein bedeutet, dass eine größere Datenmenge in einer kürzeren Zeitperiode an den Master-Knoten übertragen werden kann und von dem Master-Knoten empfangen werden kann. Während zum Beispiel ein größerer Beurteilungswert in den folgenden Fällen berechnet wird, sind Beurteilungswertberechnungskriterien nicht darauf beschränkt.

  • • Wenn eine Entfernung zu dem Master-Knoten klein ist
  • • Wenn eine Bereitschaftsperiode, bis eine Kommunikation mit dem Master-Knoten ermöglicht ist, kurz ist
  • • Wenn eine Dauer der Kommunikation mit dem Master-Knoten lang ist
  • • Wenn es eine große Datenmenge gibt, die an den Master-Knoten übertragen oder von diesem empfangen werden kann
  • • Wenn die Anzahl von Sprüngen bzw. Teilstrecken („hops“) zu dem Master-Knoten klein ist

Um zum Beispiel Informationen, die durch eine Vielzahl von drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen gesammelt werden, an einen Master-Knoten zu liefern, der sich in einem vorgegebenen Bereich befindet, könnte einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung in der Nähe des Bereichs ein höherer Beurteilungswert gegeben werden als einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung an einer von dem Bereich entfernten Position.

Bei Eintritt in einen Kommunikationsbereich einer anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung überträgt die drahtlose Kommunikationsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ihren Beurteilungswert und empfängt einen Beurteilungswert von der anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (nachstehend, die andere Vorrichtung). Mit anderen Worten werden Beurteilungswerte zwischen drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen innerhalb eines Kommunikationsbereichs ausgetauscht. Zusätzlich, basierend auf den ausgetauschten Beurteilungswerten, bestimmt die drahtlose Kommunikationsvorrichtung, ob die drahtlose Kommunikationsvorrichtung selbst unter der einen oder den mehreren anderen Vorrichtungen an einer äußersten stromaufwärtigen Seite („most upstream side“) des Master-Knotens positioniert ist. Danach bestimmt die drahtlose Kommunikationsvorrichtung basierend auf einem Bestimmungsergebnis, Informationen an die andere Vorrichtung zu übertragen oder Informationen von der anderen Vorrichtung zu empfangen.

Gemäß der vorstehend beschriebenen Konfiguration kann eine Baumstruktur gebildet werden, in der Informationen von der stromaufwärtigen Seite zu der stromabwärtigen Seite und von der stromabwärtigen Seite zu der stromaufwärtigen Seite fließen. Mit anderen Worten kann in einem Netzwerk, das durch eine Vielzahl von drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen gebildet wird, ein Fluss von Informationen angemessen gesteuert werden.

Zusätzlich, da jede drahtlose Kommunikationsvorrichtung eine Übertragung und einen Empfang von Informationen basierend nur auf Beurteilungswerten durchführt, müssen Routeninformationen oder eine Routenplanungstabelle zum Kommunizieren von Informationen nicht erzeugt und ausgetauscht werden. Wenn versucht wird, eine dynamische Routenplanung zum Kommunizieren von Informationen zu verwenden, müssen die Knoten nicht nur periodisch Routeninformationen austauschen und kontinuierlich Routenplanungsinformationen aktualisieren, sondern gibt es ebenso ein Risiko, dass eine Bewegung eines Knotens eine erzeugte Route unwirksam machen und eine Kommunikation unterbrechen könnte. Da jedoch in der vorliegenden Erfindung eine Kommunikationsroute durch einen einfachen Austausch von Beurteilungswerten durch drahtlose Kommunikationsvorrichtungen, die nahe zueinander sind, erzeugt werden kann, kann eine hocheffiziente und hochzuverlässige Kommunikation durchgeführt werden.

Ebenso, wenn diese drahtlose Kommunikationsvorrichtung eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung ist, die unter den drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen innerhalb des kommunikationsfähigen Bereichs zu dem Master-Knoten logisch am nächsten ist, kann die Kommunikationseinheit eine Verbindungsanfrage an die anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen ausgeben, und wenn eine andere drahtlose Kommunikationsvorrichtung, die zu dem Master-Knoten logisch am nächsten ist, außer dieser drahtlosen Kommunikationsvorrichtung unter den drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen innerhalb des kommunikationsfähigen Bereichs vorhanden ist, kann die Kommunikationseinheit eine Kommunikationsanfrage von der logisch nächsten drahtlosen Kommunikationsvorrichtung empfangen.

Ein Auslöser zum Verbreiten oder Sammeln von Informationen wird von einem Master-Knoten ausgegeben. Ein Auslöser betrifft zum Beispiel eine Anfrage zum Verbreiten von Informationen oder eine Anfrage zum Sammeln von Informationen. Speziell muss eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung, die auf einer äußersten stromaufwärtigen Seite in einem gegebenen Bereich positioniert ist, einen Auslöser, der von dem Master-Knoten ausgegeben wird, an drahtlose Kommunikationsvorrichtungen verteilen, die auf der stromabwärtigen Seite positioniert sind. Unter Berücksichtigung dessen gibt die drahtlose Kommunikationsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung eine Verbindungsanfrage an andere drahtlose Kommunikationsvorrichtungen in einem gegebenen Bereich aus, wenn ein Beurteilungswert der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung in dem Bereich der höchste ist, und empfängt eine Verbindungsanfrage von einer anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung, wenn der Beurteilungswert nicht der höchste ist. Gemäß dieser Konfiguration kann eine Verbindung mit einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung, die auf der stromabwärtigen Seite positioniert ist, hergestellt werden, und eine Verbindungsbeziehung zum effizienten Kommunizieren von Informationen kann hergestellt werden.

Ebenso kann der Beurteilungswert erhöht werden, wenn sich eine Zeit, bis Informationen, die von dem Master-Knoten übertragen werden, diese drahtlose Kommunikationsvorrichtung erreichen, oder sich eine Zeit, bis Informationen, die von dieser drahtlosen Kommunikationsvorrichtung übertragen werden, den Master-Knoten erreichen, verringert.

Auf diese Weise kann die drahtlose Kommunikationsvorrichtung die Position von dieser in einer Baumstruktur durch Berechnen des Beurteilungswerts basierend auf der Kommunikationszeit der Informationen zwischen dem Master-Knoten und dieser drahtlosen Kommunikationsvorrichtung angemessen bestimmen.

Ebenso kann die drahtlose Kommunikationsvorrichtung weiterhin eine Positionsinformationsbeschaffungseinheit umfassen, die dazu konfiguriert ist, eine momentane Position zu beschaffen, und der Beurteilungswert kann basierend auf einer Häufigkeit von Kommunikationsgelegenheiten zwischen dieser drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und dem Master-Knoten oder einer Zeit, bis die Kommunikationsgelegenheit auftritt, bestimmt werden, wobei die Häufigkeit und die Zeit basierend auf der momentanen Position berechnet werden.

Ein Knoten mit mehr Gelegenheiten zum direkten Kommunizieren mit dem Master-Knoten kann als ein Knoten bestimmt werden, der auf der stromaufwärtigen Seite positioniert ist. Die Häufigkeit der Kommunikationsgelegenheiten oder die Zeit, bis eine Kommunikationsgelegenheit auftritt, kann basierend auf vergangenen Informationen oder basierend auf einer Vorhersage bestimmt werden. Wenn zum Beispiel eine Fahrtroute oder ein Ziel einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung beschafft werden kann, kann die Kommunikationsgelegenheit mit dem Master-Knoten basierend auf diesen Informationselementen bestimmt werden. Alternativ kann eine Entfernung zu dem Master-Knoten oder eine Bewegungsrichtung der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung verwendet werden.

Ebenso könnte der Beurteilungswert größer werden, wenn die Zeit, bis die Kommunikationsgelegenheit zwischen dieser drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und dem Master-Knoten auftritt, kurz ist im Vergleich dazu, wenn die Zeit lang ist.

Dass die Zeit, bis die Kommunikationsgelegenheit auftritt, kurz ist, bedeutet, dass diese drahtlose Kommunikationsvorrichtung mehr auf der stromaufwärtigen Seite in der Baumstruktur positioniert sein sollte. Deshalb kann der Beurteilungswert derart berechnet werden, dass je kürzer die Zeit ist, desto größer ist der Beurteilungswert.

Ebenso könnte der Beurteilungswert größer sein, wenn vorhergesagt wird, dass die Zeit, bis die Kommunikationsgelegenheit zwischen dieser drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und dem Master-Knoten auftritt, nachfolgend kürzer wird als im Vergleich dazu, wenn vorhergesagt wird, dass die Zeit nachfolgend länger wird.

Dass die Zeit, bis die Kommunikationsgelegenheit auftritt, nachfolgend kürzer wird, bedeutet, dass diese drahtlose Kommunikationsvorrichtung mehr zu der stromaufwärtigen Seite in der Baumstruktur fährt. Deshalb, wenn sich die Zeit in eine Richtung ändert, in der die Zeit kürzer wird, könnte der Beurteilungswert erhöht werden (mit anderen Worten könnte eine Bestimmung vorgenommen werden, dass sich die drahtlose Kommunikationsvorrichtung auf der stromaufwärtigen Seite befindet).

Ebenso könnte die Beurteilungswerterzeugungseinheit den Beurteilungswert unter Verwendung von entsprechend unterschiedlichen Kriterien gemäß einer Art von Informationen, die zu übertragen sind, berechnen und, wenn Informationen von einer Vielzahl von Arten zu übertragen sind, könnte die Beurteilungswerterzeugungseinheit eine Bestimmung bezüglich der logischen Nähe zu dem Master-Knoten für jede Art von Informationen, die zu übertragen ist, unter Verwendung eines Beurteilungswerts entsprechend der Art der Information vornehmen.

Vorzugsweise sind Beurteilungswertberechnungskriterien nicht einheitlich und werden unterschiedliche Kriterien gemäß Merkmalen von Informationen, die zu kommunizieren sind, verwendet. Außerdem, wenn sich der Beurteilungswert ändert, ändern sich ebenso Beziehungen mit umgebenden drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen. Deshalb kann die Position der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung bestimmt werden und können Beziehungen mit umgebenden drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen für jede Art von Informationen, die zu kommunizieren ist, erneut erzeugt werden.

Außerdem kann die vorliegende Erfindung als eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung mit zumindest einem Teil der vorstehend beschriebenen Einheiten identifiziert werden. Zusätzlich kann die vorliegende Erfindung ebenso als ein drahtloses Kommunikationsverfahren identifiziert werden, das durch die drahtlose Kommunikationsvorrichtung ausgeführt wird. Die Prozesse und Einheiten, die vorstehend beschrieben sind, können in irgendeiner Kombination implementiert werden, solange keine technischen Widersprüche auftreten.

Gemäß der vorliegenden Erfindung kann die Informationskommunikationseffizienz in einem System, das Informationen unter Verwendung einer Vielzahl von drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen sammelt oder verbreitet, verbessert werden.

Weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung von beispielhaften Ausführungsbeispielen mit Bezug auf die anhängigen Zeichnungen ersichtlich.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist ein schematisches Diagramm, das eine Informationskommunikationsroute gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel zeigt;

2 ist ein Konfigurationsdiagramm einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 100 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel;

3 zeigt ein Beispiel von Beurteilungswertberechnungskriterien gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel;

4 ist ein Ablaufdiagramm von Prozessen, die durch die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel durchgeführt werden;

5 ist ein Diagramm, das eine positionelle Beziehung zwischen einem Master-Knoten 10 und der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 100 darstellt;

6A und 6B sind Sequenzdiagramme, die eine Kommunikation zwischen Vorrichtungen darstellen;

7 ist ein Diagramm, das eine positionelle Beziehung zwischen dem Master-Knoten 10 und der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 100 darstellt;

8 ist ein schematisches Diagramm, das eine Informationskommunikationsroute gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel zeigt;

9 ist ein Ablaufdiagramm von Prozessen, die durch die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel durchgeführt werden;

10A bis 10C zeigen ein Beispiel von Beurteilungswertberechnungskriterien gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel;

11A und 11B zeigen ein Beispiel des Berechnens eines Beurteilungswerts basierend auf einer Bewegungsrichtung; und

12A und 12B sind Diagramme, die ein Beispiel eines Bereichs gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel zeigen.

BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE (Erstes Ausführungsbeispiel) <Übersicht des Systems>

Nachstehend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.

Die vorliegende Erfindung kann sowohl auf ein System, das Informationen, die von einem Master-Knoten, der ein stromaufwärtiger Knoten ist, übertragen werden, an eine Vielzahl von drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen, die stromabwärtige Knoten sind, verteilt (Informationen verbreitet), als auch auf ein System angewendet werden, das Informationen, die von einer Vielzahl von drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen übertragen werden, an einen Master-Knoten kommuniziert (Informationen sammelt). Unter diesen Systemen ist ein erstes Ausführungsbeispiel ein Ausführungsbeispiel, das Informationen verteilt.

Ein drahtloses Kommunikationssystem gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel ist ein System, das Informationen, die von einem Master-Knoten übertragen werden, dadurch verteilt, dass eine Vielzahl von drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen, die an Fahrzeugen angebracht sind, miteinander kommuniziert. 1 ist ein schematisches Diagramm, das eine Informationskommunikationsroute zeigt. Das drahtlose Kommunikationssystem gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird durch einen Master-Knoten 10 und drahtlose Kommunikationsvorrichtungen, die an einer Vielzahl von Fahrzeugen 20A bis 20H angebracht sind, gebildet (wenn keine Unterscheidungen gemacht werden müssen, wird insgesamt auf ein Fahrzeug 20 Bezug genommen). Eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 ist eine Vorrichtung, die eine drahtlose Kommunikation mit dem Master-Knoten 10 und anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen 100 durchführt. Zusätzlich ist der Master-Knoten 10 ein Kommunikationsknoten, der mit einem Weitbereichsnetzwerk, wie etwa dem Internet, verbunden ist. Während der Master-Knoten 10 eine Kommunikationsvorrichtung ist, die in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel am Straßenrand fixiert ist, kann der Master-Knoten 10 stattdessen eine mobile Kommunikationsvorrichtung sein.

In dem ersten Ausführungsbeispiel, da die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100, die an dem Fahrzeug 20 angebracht ist, Informationen, die von dem Master-Knoten 10 übertragen werden (zum Beispiel Verkehrsinformationen), weiterleitet, werden die Informationen unter der Vielzahl von Fahrzeugen 20 verbreitet.

Wenn Informationen dadurch verteilt werden, dass die drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen 100, die an den Fahrzeugen 20 angebracht sind, Informationen weiterleiten, ist es wichtig, zu welcher drahtlosen Kommunikationsvorrichtung die Informationen weitergeleitet werden (mit anderen Worten ist eine Auswahl einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung, die ein Ziel eines nächstens Sprungs ist, wichtig). Wenn zum Beispiel gewünscht ist, Verkehrsstauinformationen bezüglich einer vorgegebenen Kreuzung zu verbreiten, sollten die Informationen in eine Richtung, die sich von der Kreuzung entfernt, übertragen werden anstatt eines Übertragens der Informationen in eine Richtung, die sich der Kreuzung annähert.

Wenn Informationen einfach verbreitet werden, könnten Daten bedingungslos übertragen und empfangen werden, wenn ein Vielzahl von drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen entsprechend in einen Kommunikationsbereich eintreten (sogenanntes Fluten). Mit solch einem Verfahren gibt es jedoch ein Risiko, dass es Zeit in Anspruch nehmen könnte, bis die Informationen einen Bereich erreichen, zu dem die Informationen zu kommunizieren sind, oder dass Ressourcen aufgrund eines wiederholten Empfangens von Informationen, die bereits in Besitz sind, verschwendet werden.

Unter Berücksichtigung dessen wird in dem drahtlosen Kommunikationssystem gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Kommunikationssteuerung durchgeführt, so dass eine Richtung, in die die Informationen zu verteilen sind, definiert wird, und jede drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100, die ein Netzwerk bildet, Informationen von einer stromaufwärtigen Seite zu einer stromabwärtigen Seite verteilt. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird eine Seite, die einem Master-Knoten logisch nahe ist (mit anderen Worten eine Seite, an der verbreitete Informationen früher ankommen) als stromaufwärtig bzw. vorgelagert bezeichnet, und wird eine Seite, die von dem Master-Knoten logisch weiter entfernt ist (mit anderen Worten eine Seite, an der Informationen später ankommen als an der stromaufwärtige Seite) als stromabwärtig bzw. nachgelagert bezeichnet.

Stromaufwärtig und stromabwärtig beziehen sich nicht notwendigerweise auf tatsächliche Entfernungen von dem Master-Knoten. Um zum Beispiel Informationen von einem gegebenen Punkt A in einen Umgebungsbereich zu verbreiten, kann eine hierarchische Beziehung eingestellt werden, so dass der Punkt A am äußersten stromaufwärts ist. Wenn ein Zustand eingenommen wird, in dem eine Kommunikation mit einer anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung durchgeführt werden kann, bestimmt eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel charakteristischerweise, welche drahtlose Kommunikationsvorrichtung stromaufwärtig (stromabwärtig) zu positionieren ist, und bestimmt ein Übertragungs-/Empfangsziel von Informationen basierend auf einem Bestimmungsergebnis.

Beispiele von Informationen, die von dem Master-Knoten zu verteilen sind, umfassen, aber sind nicht beschränkt auf, Straßenverkehrsinformationen (wie etwa Verkehrsstauinformationen bzw. Verkehrsstörungsinformationen).

<Systemkonfiguration>

Eine Konfiguration der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 100 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel wird mit Bezug auf 2 beschrieben.

Die Vorrichtung zur drahtlosen Kommunikation bzw. die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 ist eine Kommunikationsvorrichtung, die an dem Fahrzeug 20 anzubringen ist, und umfasst eine Einheit zur drahtlosen Kommunikation bzw. drahtlose Kommunikationseinheit STA, eine Positionsinformationsbeschaffungseinheit 101, eine Beurteilungswertberechnungseinheit 102, eine Beurteilungswertbeschaffungseinheit 103, eine Vergleichseinheit 104, eine Kommunikationssteuerungseinheit 105 und eine Einheit zur drahtlosen Kommunikation bzw. drahtlose Kommunikationseinheit AP.

Die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 kann als eine Informationsverarbeitungsvorrichtung mit einer CPU (einer arithmetischen Verarbeitungsvorrichtung), einer Hauptspeichervorrichtung und einer Hilfsspeichervorrichtung konfiguriert sein. Die entsprechenden Einheiten, die in 2 dargestellt sind, arbeiten als ein Programm, das in der Hilfsspeichervorrichtung gespeichert ist, das in die Hauptspeichervorrichtung geladen wird und durch die CPU ausgeführt wird. Alternativ können alle oder ein Teil der dargestellten Funktionen unter Verwendung von exklusiv entworfenen Schaltungen ausgeführt werden.

Die Positionsinformationsbeschaffungseinheit 101 ist eine Einheit, die eine momentane Position (Breitengrad und Längengrad) der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 100 von einem (nicht gezeigten) GPS-Modul, das an der Vorrichtung bereitgestellt ist, beschafft.

Die drahtlosen Kommunikationseinheiten STA und AP sind Einheiten, die eine drahtlose Kommunikationsschnittstelle umfassen und die Informationen durch eine drahtlose Kommunikation übertragen und empfangen. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel führen die drahtlosen Kommunikationseinheiten STA und AP eine Kommunikation entsprechend einem Kommunikationssystem eines drahtlosen LAN bzw. WLAN-Kommunikationssystem (IEEE 802.11) durch (Infrastrukturbetriebsart).

Speziell ist die drahtlose Kommunikationseinheit STA eine Einheit, die, als ein WLAN-Klient (Drahtlos-LAN-Klient), Informationen an WLAN-Zugangspunkte, wie etwa den Master-Knoten 10 und die drahtlose Kommunikationseinheit AP, die in anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen 100 umfasst ist, überträgt und von diesen empfängt. Zusätzlich ist die drahtlose Kommunikationseinheit AP eine Einheit, die, als ein W LAN-Zugangspunkt, Informationen an die drahtlose Kommunikationseinheit STA, die in anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen 100 umfasst ist, überträgt und von diesen empfängt.

Die Kommunikationssteuerungseinheit 105 ist eine Einheit, die eine Übertragung von Informationen unter Verwendung der drahtlosen Kommunikationseinheiten STA und AP steuert. Speziell werden Informationen, die von dem Master-Knoten 10 übertragen werden, von einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung, die auf der stromaufwärtigen Seite positioniert ist (eine Seite näher zu dem Master-Knoten 10) (oder von dem Master-Knoten selbst), empfangen und an eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung, die auf der stromabwärtigen Seite positioniert ist (eine Seite, die von dem Master-Knoten weiter entfernt ist), übertragen. Wie die drahtlosen Kommunikationseinheiten STA und AP während der Übertragung verwendet werden, wird nachstehend beschrieben.

Inhalte von Prozessen, die durch die anderen funktionellen Blöcke durchgeführt werden, werden nachstehend mit Bezug auf Ablaufdiagramme beschrieben.

Der Master-Knoten 10 ist eine straßenseitige Vorrichtung, die Informationen an das Fahrzeug 20 überträgt. Der Master-Knoten 10 beschafft Informationen und überträgt Informationen an Fahrzeuge über ein festes Netzwerk wie etwa das Internet oder ein privates Netzwerk. Beispiele von Informationen, die zu übertragen sind, können Verkehrsinformationen und Informationen, die zu einer Verkehrssicherheit beitragen, umfassen. Zusätzlich zum Übertagen von Informationen besitzt der Master-Knoten 10 eine Funktion des Rundsendens eines Beurteilungswerts (was nachstehend beschrieben wird).

<Übersicht von Prozessen>

Eine Übersicht von Prozessen, die durch die drahtlose Kommunikationsvorrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel durchgeführt werden, wird nun präsentiert.

Die drahtlose Kommunikationsvorrichtung gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ermöglicht es, dass Beurteilungswerte zwischen drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen, die entsprechend innerhalb eines Kommunikationsbereichs positioniert sind, durch periodisches Berechnen eines Beurteilungswerts und Rundsenden des berechneten Beurteilungswerts ausgetauscht werden. Ein Beurteilungswert ist ein Wert, der eine logische Nähe zu dem Master-Knoten 10 unter einer Vielzahl von drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen darstellt. Ein hoher Beurteilungswert bedeutet, dass Informationen, die von dem Master-Knoten 10 übertragen werden, in einem früheren Stadium beschafft werden können.

Die drahtlose Kommunikationsvorrichtung gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel hält Kriterien (nachstehend Beurteilungswertberechnungskriterien) zum Berechnen eines Beurteilungswerts gemäß Merkmalen von Informationen, die zu verteilen sind, in der Beurteilungswertberechnungseinheit 102. Während die Beurteilungswertberechnungskriterien zum Beispiel durch einen mathematischen Ausdruck definiert werden können, können die Beurteilungswertberechnungskriterien ebenso durch andere Mittel definiert werden.

Zum Beispiel können die Beurteilungswertberechnungskriterien nach einem Versand von einer Fabrik eingestellt sein oder können über ein öffentliches Kommunikationsnetzwerk (zum Beispiel ein zellulares Kommunikationsnetzwerk oder ein öffentliches drahtloses LAN) oder Rundsendungswellen beschafft werden.

Zusätzlich umfassen Beurteilungswertberechnungskriterien Positionsinformationen eines Master-Knotens.

Wenn zum Beispiel Informationen, die ein Verbreitungsobjekt sind, Merkmale dahingehend aufweisen, dass sie "von einem Master-Knoten übertragen werden, der an einem Punkt X positioniert ist, und in eine Richtung, die sich von dem Master-Knoten entfernt, verbreitet werden", werden Beurteilungswertberechnungskriterien verwendet, wie etwa "je näher zu dem Punkt X, desto höher ist der Beurteilungswert, und je weiter von dem Punkt X entfernt, desto niedriger ist der Beurteilungswert".

3 zeigt ein Beispiel von Beurteilungswertberechnungskriterien, die einen Beurteilungswert einfach gemäß einer Entfernung von dem Master-Knoten bestimmen. In diesem Fall ist der Beurteilungswert des Master-Knotens selbst gleich 1,0. Zusätzlich ist der Beurteilungswert an einem Punkt, der von dem Master-Knoten um k [m] entfernt ist, gleich 0. Da in dem in 3 gezeigten Beispiel ein Beurteilungswert einfach gemäß der Entfernung von dem Master-Knoten bestimmt wird, gilt, je physikalisch näher zu dem Master-Knoten, desto höher ist der Beurteilungswert.

Außerdem ist das in 3 gezeigte Beispiel lediglich beispielhaft und irgendwelche Kriterien können verwendet werden, um einen Beurteilungswert zu berechnen. Wenn es zum Beispiel erwünscht ist, dass Informationen, die von dem Master-Knoten übertragen werden, einen Punkt Y erreichen, könnte ein Beurteilungswert berechnet werden, so dass gilt, je näher an dem Punkt X, desto höher ist der Beurteilungswert, und je näher zu dem Punkt Y, desto niedriger ist der Beurteilungswert.

Zusätzlich, wenn gewünscht ist, Informationen an Fahrzeuge auf einer Straße, die zu einer gegebenen Kreuzung führt, zu verbreiten, können Beurteilungswerte gemäß sowohl einer Entfernung von der Kreuzung als auch einer Entfernung von der Straße bestimmt werden.

Als Nächstes wird ein Verfahren, in dem die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100, die Beurteilungswertberechnungskriterien aufweist, Informationen kommuniziert, mit Bezug auf 4, die ein Ablaufdiagramm ist, das Prozesse zeigt, die durch die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 durchgeführt werden, und mit Bezug auf 5, die ein Diagramm ist, das Positionen des Master-Knotens 10 und der Fahrzeuge, an denen die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 angebracht ist, darstellt, beschrieben. In diesem Fall wird angenommen, dass nur eine Art von in 3 gezeigten Beurteilungswertberechnungskriterien zu verwenden ist.

Die Prozesse, die in 4 gezeigt sind, werden periodisch ausgeführt.

Außerdem stellt in 5 eine kreisförmige gepunktete Linie einen Satz von drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen dar, die sich entsprechend innerhalb eines Kommunikationsbereichs befinden, und A bis G sind Bezugszeichen entsprechend den drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen 100. Nachstehend werden die drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen A bis G ebenso einfach als Vorrichtungen A bis G bezeichnet.

Als Erstes beschafft in Schritt S11 die Positionsinformationsbeschaffungseinheit 101 eine momentane Position der Vorrichtung und überträgt die momentane Position an die Beurteilungswertberechnungseinheit 102. Als Nächstes berechnet die Beurteilungswertberechnungseinheit 102 einen Beurteilungswert unter Verwendung einer Position des Master-Knotens, der momentanen Position der Vorrichtung und der Beurteilungswertberechnungskriterien. Der berechnete Beurteilungswert wird an die drahtlose Kommunikationseinheit AP und die Vergleichseinheit 104 übertragen.

Als Nächstes wird in Schritt S12 der Beurteilungswert, der durch die Beurteilungswertberechnungseinheit 102 berechnet wird, durch die drahtlose Kommunikationseinheit AP rungesendet. Eine Übertragung des Beurteilungswerts kann zum Beispiel unter Verwendung einer WLAN-Bake durchgeführt werden. Zum Beispiel kann der berechnete Beurteilungswert in einer ESSID enthalten sein.

Als Nächstes empfängt in Schritt S13 die Beurteilungswertbeschaffungseinheit 103 einen Beurteilungswert, der von einer anderen Vorrichtung übertragen wird, über die drahtlose Kommunikationseinheit STA. Außerdem müssen die Schritte S12 und S13 nicht notwendigerweise in der dargestellten Reihenfolge ausgeführt werden. Zum Beispiel können beide Schritte parallel ausgeführt werden und ein Fortschritt zu einem nächsten Schritt kann vorgenommen werden, sobald eine Übertragung und ein Empfang vollständig sind. Der Beurteilungswert, der von der anderen Vorrichtung empfangen wird, wird an die Vergleichseinheit 104 übertragen.

In diesem Fall, wie in 5 gezeigt ist, wird angenommen, dass die Vorrichtungen A bis C entsprechend berechnete Beurteilungswerte (E) von 0,9, 0,8 und 0,7 gemäß Entfernungen von dem Master-Knoten 10 aufweisen. Die berechneten Beurteilungswerte werden von den entsprechenden drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen rundgesendet und durch die anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen innerhalb des Kommunikationsbereichs geteilt.

Als Nächstes vergleicht in Schritt S14 die Vergleichseinheit 104 den Beurteilungswert, der durch die Beurteilungswertberechnungseinheit 102 berechnet wird, und den Beurteilungswert, der von der anderen Vorrichtung empfangen wird, und bestimmt, ob der Beurteilungswert der Vorrichtung, zu der die Beurteilungswertberechnungseinheit 102 gehört, der höchste unter den drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen innerhalb des Kommunikationsbereichs ist oder nicht. Als ein Ergebnis, wenn eine positive Bestimmung vorgenommen wird, wird erkannt, dass die Vorrichtung am äußersten stromaufwärts innerhalb des Kommunikationsbereichs positioniert ist (nachstehend, eine erste Position). Zusätzlich, wenn eine negative Bestimmung vorgenommen wird, wird erkannt, dass die Vorrichtung auf der stromabwärtigen Seite positioniert ist (nachstehend, eine zweite Position).

In diesem Fall erkennt bei Fokussierung einer Aufmerksamkeit auf die Vorrichtung A, da der Beurteilungswert der Vorrichtung A der höchste unter den drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen innerhalb des Kommunikationsbereichs ist, die Vorrichtung A, dass die Vorrichtung A selbst an der äußersten stromaufwärtigen Seite positioniert ist. Zusätzlich erkennen die Vorrichtungen B und C, dass die Vorrichtungen B und C selbst auf der stromabwärtigen Seite positioniert sind. Bestimmungsergebnisse werden an die Kommunikationssteuerungseinheit 105 übertragen.

Wenn die Vorrichtung erkennt, dass sich die Vorrichtung selbst an der ersten Position befindet (mit anderen Worten an einer obersten Position in der Baumstruktur), überträgt diese Vorrichtung Informationen an eine Vielzahl von drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen an der zweiten Position.

Zusätzlich, wenn die Vorrichtung erkennt, dass sich die Vorrichtung selbst an der zweiten Position befindet (mit anderen Worten an einer niedrigen Position in der Baumstruktur), empfängt diese Vorrichtung Informationen von der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung an der ersten Position. Informationen, die von den anderen Vorrichtungen empfangen werden, werden vorübergehend in einem (nicht gezeigten) Speicher gespeichert. Nachstehend bedeutet "Informationen, die in Besitz sind", dass die Informationen in einem Speicher gespeichert sind.

In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird eine Operation durchgeführt, bei der eine Vorrichtung an der ersten Position eine Verbindungsanfrage an eine Vorrichtung an der zweiten Position ausgibt und Informationen überträgt, nachdem die Verbindung vollständig ist.

In Schritt S15 bestimmt die Kommunikationssteuerungseinheit 105, ob Informationen, die von einer anderen Vorrichtung (oder dem Master-Knoten) übertragen werden, in Besitz sind oder nicht, und wenn die Informationen in Besitz sind, führt diese eine Steuerung durch, so dass die drahtlose Kommunikationseinheit STA eine drahtlose Verbindung mit der anderen Vorrichtung herstellt und die Informationen in Schritt S16 überträgt.

Andererseits nimmt in Schritt S17 die drahtlose Kommunikationseinheit AP eine Verbindungsanfrage, die von einer anderen Vorrichtung übertragen wird (mit anderen Worten eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung mit dem höchsten Beurteilungswert oder der Master-Knoten), an und empfängt Informationen.

Gemäß Schritten S15 und S16 werden zu verbreitende Informationen von der Vorrichtung an der ersten Position zu Vorrichtungen an der zweiten Position übertragen. In dem in 5 gezeigten Beispiel werden Informationen übertragen, nachdem die drahtlose Kommunikationseinheit STA, die in der Vorrichtung A enthalten ist, Verbindungen mit den drahtlosen Kommunikationseinheiten AP, die in den Vorrichtungen B und C umfasst sind, herstellt.

6A ist ein Sequenzdiagramm, das eine Kommunikation zwischen Vorrichtungen zeigt.

Als Erstes gibt die Vorrichtung A entsprechend Kommunikationsanfragen an die Vorrichtungen B und C aus und führt eine Verhandlung durch. An diesem Punkt arbeitet die drahtlose Kommunikationseinheit AP, die in den Vorrichtungen B und C umfasst ist, als ein Server, der die Verbindungsanfrage annimmt. Zusätzlich arbeitet die drahtlose Kommunikationseinheit STA, die in der Vorrichtung A umfasst ist, als ein Klient, der die Verbindungsanfrage ausgibt.

Sobald Verbindungen hergestellt sind, überträgt die Vorrichtung A entsprechend Informationen an die Vorrichtungen B und C.

Außerdem wird in dem vorliegenden Beispiel eine Seite mit einem höheren Beurteilungswert als ein Klient betrieben und wird eine Seite mit einem niedrigeren Beurteilungswert als ein Server betrieben. Dies liegt daran, dass eine Vorrichtung auf der Seite mit dem höheren Beurteilungswert Verbindungsanfragen an eine Vielzahl von Vorrichtungen ausgeben muss. Wenn jedoch Verbindungen durch langes Abfragen ("long polling") oder Ähnliches hergestellt werden können, können Server und Klient vertauscht werden.

Die vorstehend beschriebenen Prozesse werden periodisch ausgeführt. 7 ist ein Diagramm, das Positionen von Fahrzeugen in einem Kreis nach dem in 5 gezeigten Prozess darstellt. Es sei angenommen, dass die Vorrichtungen B und C sich entsprechend von den Positionen, die durch die weißen Kreise angegeben sind, zu Positionen, die durch die schwarzen Kreise angegeben sind, bewegt haben. In diesem Fall nimmt die Vorrichtung B einen Zustand ein, in dem die Vorrichtung B mit den Vorrichtungen F und G kommunizieren kann, und nimmt die Vorrichtung C einen Zustand ein, in dem die Vorrichtung C mit den Vorrichtungen D und E kommunizieren kann.

In diesem Fall werden die gleichen Prozesse wie die, die mit Bezug auf 4 beschrieben wurden, durchgeführt. Mit anderen Worten beschafft jede Vorrichtung einen Beurteilungswert und teilt den Beurteilungswert durch eine Rundsendung. In dem in 7 gezeigten Beispiel fällt der Beurteilungswert entsprechend der Vorrichtung B auf 0,65. Andererseits, da die Beurteilungswerte der Vorrichtungen F und G immer noch niedriger sind als die der Vorrichtung B, werden die Vorrichtungen F und G Beschaffer von Informationen. Auf eine ähnliche Weise fällt ein Beurteilungswert entsprechend der Vorrichtung C auf 0,5. Andererseits, da Beurteilungswerte der Vorrichtungen D und E immer noch niedriger sind als die der Vorrichtung B, werden die Vorrichtungen D und E Beschaffer von Informationen.

Durch wiederholtes Durchführen der vorstehend beschriebenen Prozesse werden Informationen von einer Vorrichtung mit einem hohen Beurteilungswert zu Vorrichtungen mit einem niedrigeren Beurteilungswert verbreitet. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel, da ein Beurteilungswert gemäß einer Entfernung von dem Master-Knoten bestimmt wird, werden die Informationen sequentiell in eine Richtung, die sich von dem Master-Knoten entfernt, übertragen.

Außerdem, obwohl es mit Bezug auf 4 nicht erwähnt ist, kann eine Gültigkeitsperiode bezüglich der zu übertragenden Informationen eingestellt werden. Zum Beispiel können Zeitinformationen bezüglich der zu übertragenden Informationen eingestellt werden und eine Übertragung von Informationen, für die die eingestellte Zeit abgelaufen ist, könnte gestoppt werden. Alternativ könnte eine Übertragung gestoppt werden, wenn eine abgelaufene Zeit von einer Zeit einer initialen Übertragung eine vorgeschriebene Zeit überschreitet.

Zusätzlich muss eine Gültigkeitsperiode nicht notwendigerweise in einem Zeitformat sein. Zum Beispiel kann eine Übertragung gestoppt werden, wenn eine Entfernung von dem Master-Knoten gleich oder größer als eine vorgeschriebene Entfernung wird, oder könnte eine Übertragung gestoppt werden, wenn ein vorgeschriebener Bereich erreicht wird. Alternativ könnte eine Übertragung bei einer Abweichung von einem vorgeschriebenen Bereich gestoppt werden. Zusätzlich könnte eine Übertragung gestoppt werden, wenn eine gleiche drahtlose Kommunikationsvorrichtung eine vorgeschriebene Entfernung oder mehr gefahren ist, während sie die gleichen Informationen besitzt. Alternativ könnte eine Übertragung gestoppt werden, wenn die Anzahl von Sprüngen einen vorgeschriebenen Wert überschreitet.

Wie vorstehend beschrieben führt die drahtlose Kommunikationsvorrichtung gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wiederholt einen Prozess des Austauschens von Beurteilungswerten in einem kommunikationsfähigen Bereich durch und überträgt und empfängt Informationen innerhalb des Bereichs basierend auf den Beurteilungswerten. Als ein Ergebnis werden Informationen schrittweise von einer Vorrichtung mit einem hohen Beurteilungswert zu Vorrichtungen mit einem niedrigen Beurteilungswert verbreitet. Mit anderen Worten kann durch angemessenes Einstellen von Beurteilungswertberechnungskriterien eine Verbreitungsroute von Informationen gesteuert werden, ohne eine dynamische Routenplanung durchführen zu müssen.

(Zweites Ausführungsbeispiel)

Während in dem ersten Ausführungsbeispiel eine Betriebsart präsentiert wurde, in der Informationen, die durch einen Master-Knoten erzeugt werden, an eine Vielzahl von drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen verteilt werden, kann ein ähnliches Konzept auf eine Betriebsart angewendet werden, in der Informationen, die durch eine Vielzahl von drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen erzeugt werden, an einen Master-Knoten kommuniziert werden (eine Betriebsart des Sammelns von Informationen).

Ein drahtloses Kommunikationssystem gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel ist ein System, das Daten (zum Beispiel Sensorinformationen), die durch jedes Fahrzeug erzeugt werden, an einem Master-Knoten sammelt, dadurch, dass eine Vielzahl von drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen, die an Fahrzeugen angebracht sind, miteinander kommunizieren. 8 ist ein schematisches Diagramm, das eine Informationsübertragungsroute zeigt. Das drahtlose Kommunikationssystem gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird durch einen Master-Knoten 10 und drahtlose Kommunikationsvorrichtungen, die an einer Vielzahl von Fahrzeugen 20A bis 20H angebracht sind, auf eine ähnliche Weise wie in dem ersten Ausführungsbeispiel gebildet.

Während ein Beurteilungswert in dem ersten Ausführungsbeispiel berechnet wird, so dass gilt, je logisch näher zu einer Übertragungsquelle der Informationen. desto höher ist der Beurteilungswert, wird ein Beurteilungswert in dem zweiten Ausführungsbeispiel derart berechnet, so dass gilt, je logisch näher zu einem Sammelziel der Informationen, desto höher ist der Beurteilungswert. Das erste Ausführungsbeispiel und das zweite Ausführungsbeispiel besitzen einen gemeinsamen Punkt darin, dass gilt, je logisch näher zu dem Master-Knoten, desto höher ist der Beurteilungswert.

Zusätzlich, während eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung mit einem hohen Beurteilungswert Informationen an eine Vielzahl von drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen mit niedrigen Beurteilungswerten in dem ersten Ausführungsbeispiel überträgt, sammelt in dem zweiten Ausführungsbeispiel eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung mit einem hohen Beurteilungswert Informationen von einer Vielzahl von drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen mit niedrigen Beurteilungswerten.

Gemäß dieser Konfiguration kann eine Kommunikationssteuerung durchgeführt werden, so dass Informationen von der stromabwärtigen Seite (mit anderen Worten einer Seite, die von dem Master-Knoten weiter entfernt ist) zu der stromaufwärtigen Seite (einer Seite, die näher an dem Master-Knoten liegt) verteilt werden.

Da eine Konfiguration der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 100 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel ähnlich zu der ist, die in 2 gezeigt ist, wird eine detaillierte Beschreibung der Konfiguration weggelassen und nur Unterschiede in Prozessen, die durch die entsprechenden Einheiten durchgeführt werden, werden beschrieben. 9 ist ein Ablaufdiagramm von Prozessen, die durch die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel durchgeführt werden. Ähnliche Prozesse zu denen des ersten Ausführungsbeispiels werden durch gepunktete Linien dargestellt und eine Beschreibung von diesen wird weggelassen.

In dem zweiten Ausführungsbeispiel beschafft die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 Informationen (Informationen, die letztendlich an den Master-Knoten zu übertragen sind) von einem (nicht gezeigten) Sensor, der in einem Fahrzeug bereitgestellt ist (Schritt S20). Die beschafften Informationen werden vorübergehend in einem (nicht gezeigten) Speicher gespeichert.

<Unterschied in Verfahren des Berechnens des Beurteilungswerts>

Das zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel in einem Verfahren (Beurteilungswertberechnungskriterien), das durch die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 verwendet wird, wenn ein Beurteilungswert in Schritt S21 berechnet wird.

Wenn Informationen durch eine Baumstruktur mit einem Master-Knoten an einer obersten Position zu sammeln sind, kann geschätzt werden, dass je mehr Kommunikationsgelegenheiten eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung mit dem Master-Knoten hat (oder je höher die Wahrscheinlichkeit des Erreichens einer Kommunikationsgelegenheit einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung ist), desto höher ist die Position der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung in der Baumstruktur.

Unter Berücksichtigung dessen wird in dem zweiten Ausführungsbeispiel in Schritt S21 ein Beurteilungswert basierend auf Kommunikationsgelegenheiten unter Verwendung einer positionellen Beziehung zwischen einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und dem Master-Knoten berechnet.

Es kann geschätzt werden, dass je kürzer die Entfernung zwischen einer momentanen Position der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 100 und dem Master-Knoten 10 ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 und der Master-Knoten 10 nachfolgend dazu fähig werden, miteinander zu kommunizieren. Deshalb kann ein Beurteilungswert derart berechnet werden, dass je kürzer die Entfernung ist, desto höher ist der Beurteilungswert. Zum Beispiel, nach einem Beschaffen einer Koordinate (Breitengrad und Längengrad) entsprechend der momentanen Position der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 100 und einer Koordinate (Breitengrad und Längengrad) entsprechend dem Master-Knoten 10 und Berechnen von zum Beispiel einer Entfernung wird ein Beurteilungswert berechnet, so dass je kürzer die Entfernung ist, desto höher ist der Beurteilungswert (10A).

Außerdem können als eine Modifikation andere Positionsinformationen außer einer momentane Position verwendet werden.

Wenn zum Beispiel eine Fahrtroute eines Fahrzeugs, auf der die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 angebracht ist, beschafft werden kann, kann ein Beurteilungswert berechnet werden, so dass je kürzer eine kürzeste Entfernung (oder eine mittlere Entfernung) zwischen einem Punkt auf der Fahrtroute und dem Master-Knoten 10 ist, desto höher ist der Beurteilungswert (10B).

Zusätzlich muss die Fahrtroute nicht notwendigerweise eine Route sein, die momentan gefahren wird. Wenn zum Beispiel ein vergangener Fahrtverlauf des Fahrzeugs beschafft werden kann, kann eine Route, auf der das Fahrzeug wahrscheinlich fahren wird, von dem Verlauf extrahiert werden und kann ein Beurteilungswert basierend auf der extrahierten Route berechnet werden.

Des Weiteren, wenn ein Ziel eines Fahrzeugs, an dem die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 angebracht ist, beschafft werden kann, kann nach einem Vergleich einer Koordinate entsprechend dem Ziel mit einer Koordinate entsprechend dem Master-Knoten und Berechnen einer Entfernung ein Beurteilungswert berechnet werden, so dass je kürzer die Entfernung ist, desto höher ist der Beurteilungswert (10C).

<Unterschied in Verfahren des Übertragens und Empfangens von Informationen>

Wenn in dem zweiten Ausführungsbeispiel eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung bestimmt, dass die drahtlose Kommunikationsvorrichtung selbst an der ersten Position ist (mit anderen Worten an einer obersten Position in der Baumstruktur), sammelt diese drahtlose Kommunikationsvorrichtung Informationen von einer Vielzahl von drahtlosen Kommunikationsvorrichtung an der zweiten Position.

Informationen, die von den anderen Vorrichtungen gesammelt werden, werden vorübergehend in einem (nicht gezeigten) Speicher zusammen mit Informationen, die in Schritt S20 beschafft werden, gespeichert. Nachstehend bedeutet "Informationen, die in Besitz sind", dass die Informationen in einem Speicher gespeichert sind.

Zusätzlich, wenn in dem zweiten Ausführungsbeispiel bestimmt wird, dass die drahtlose Kommunikationsvorrichtung selbst an der zweiten Position ist (mit anderen Worten an einer niedrigeren Position in der Baumstruktur), überträgt diese drahtlose Kommunikationsvorrichtung Informationen, die in Besitz sind, an die drahtlose Kommunikationsvorrichtung an der ersten Position.

In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird eine Operation durchgeführt, bei der eine Vorrichtung an der ersten Position eine Verbindungsanfrage an Vorrichtungen an der zweiten Position ausgibt und Informationen sammelt, nachdem die Verbindung hergestellt ist.

In Schritt S22 wird die drahtlose Kommunikationseinheit STA gesteuert, so dass eine drahtlose Verbindung mit den anderen Vorrichtungen hergestellt wird und eine Informationsübertragungsanfrage übertragen wird, nachdem die Verbindung hergestellt ist. Als ein Ergebnis werden die Informationen, die in Besitz der drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen an der zweiten Position sind, an die drahtlose Kommunikationsvorrichtung an der ersten Position übertragen.

Außerdem, zum Beispiel, umfasst eine Übertragungsanfrage eine Kennung des Master-Knotens, eine Art, einen Bereich, eine Periode und eine Sammeleinheit der angefragten Informationen und verschiedene Beschränkungen (eine maximale Anzahl von Übertragungen und eine Abschaltzeit), aber ist nicht darauf beschränkt.

Andererseits wird in Schritt S23 eine Bestimmung vorgenommen, ob die Informationen in Besitz sind oder nicht, und wenn dies so ist, wartet die drahtlose Kommunikationseinheit AP auf eine Übertragungsanfrage, die von einer anderen Vorrichtung (einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung mit dem höchsten Übertragungswert oder dem Master-Knoten) übertragen wird. Zusätzlich, wenn die Übertragungsanfrage empfangen wird, werden die in Besitz befindlichen Informationen übertragen (Schritt S24).

Gemäß Schritten S22 und S24 wird eine Informationsübertragungsanfrage von der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung an der ersten Position zu den drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen an der zweiten Position übertragen und als Reaktion darauf werden Informationen von den drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen an der zweiten Position zu der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung an der ersten Position übertragen.

6B ist ein Sequenzdiagramm, das eine Kommunikation zwischen Vorrichtungen zeigt. In 6B wird angenommen, dass der Beurteilungswert der Vorrichtung A der höchste ist, auf eine ähnliche Weise wie in 6A.

Zuerst gibt die Vorrichtung A entsprechend Verbindungsanfragen an die Vorrichtungen B und C aus und eine Verhandlung wird durchgeführt. Sobald Verbindungen hergestellt sind, überträgt die Vorrichtung A entsprechend Übertragungsanfragen an die Vorrichtungen B und C und als Reaktion darauf werden Informationen von den Vorrichtungen B und C an die Vorrichtung A übertragen.

Wie vorstehend beschrieben werden in dem zweiten Ausführungsbeispiel Informationen schrittweise von Vorrichtungen mit niedrigen Beurteilungswerten an eine Vorrichtung mit einem hohen Beurteilungswert gesammelt. Mit anderen Worten kann durch angemessenes Einstellen von Beurteilungswertberechnungskriterien eine Sammelroute von Informationen gesteuert werden.

(Modifikation des zweiten Ausführungsbeispiels)

In dem zweiten Ausführungsbeispiel wird ein Beurteilungswert basierend auf einer Entfernung bestimmt. Beispiele eines Verfahrens des Bestimmens eines Beurteilungswerts basierend auf anderem als einer Entfernung werden nun beschrieben.

Ein erstes Verfahren ist ein Verfahren des Bestimmens eines Beurteilungswerts basierend auf der Zeit von einem Moment, in dem eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung zuletzt zu einer Kommunikation mit einem Master-Knoten fähig war. Wenn es eine Aufzeichnung von vorhergehenden Kommunikationen zwischen der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 100 und dem Master-Knoten 10 gibt und die Zeit von einem Moment, in dem die Kommunikation zuletzt ermöglich war, kurz ist, wird geschätzt, dass die drahtlose Kommunikationsvorrichtung in einer Umgebung des Master-Knotens vorhanden ist. Deshalb kann ein Beurteilungswert berechnet werden, so dass je kürzer die Zeit ist, desto höher ist der Beurteilungswert.

Ein zweites Verfahren ist ein Verfahren des Bestimmens eines Beurteilungswerts basierend auf einer Länge einer Zeit, während der eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung und ein Master-Knoten vorher dazu fähig waren, miteinander zu kommunizieren. Es kann vorhergesagt werden, dass je größer die Länge der Zeit, während der die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 und der Master-Knoten 10 vorher fähig waren, miteinander zu kommunizieren, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 und der Master-Knoten 10 nachfolgend dazu fähig werden, miteinander zu kommunizieren. Deshalb kann ein Beurteilungswert berechnet werden, so dass je länger die Zeit ist, desto höher ist der Beurteilungswert. Außerdem, wenn es eine Vielzahl von Master-Knoten gibt, kann die Zeit, während der eine Kommunikation durchgeführt werden kann, eine Summe von allen Zeiten sein.

Ein drittes Verfahren ist ein Verfahren des Bestimmens eines Beurteilungswerts basierend auf einer Bewegungsrichtung der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung. Es kann geschätzt werden, dass je näher eine Richtung (ein erster Winkel), in die sich ein Fahrzeug, an dem eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung angebracht ist, bewegt, zu einer Richtung (ein zweiter Winkel) ist, in der der Master-Knoten 10 aus der Sicht der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung vorhanden ist, desto größer ist eine nachfolgende Verringerung der Entfernung zwischen der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und dem Master-Knoten. Deshalb kann ein Beurteilungswert berechnet werden, so dass je kleiner die Differenz zwischen dem ersten Winkel und dem zweiten Winkel ist, desto höher ist der Beurteilungswert (11A).

Alternativ kann eine Komponente einer Richtung, die zu dem Master-Knoten verläuft, von einem Vektor einer Bewegung der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung berechnet werden, wobei in diesem Fall ein Beurteilungswert berechnet werden kann, so dass gilt, je größer die Komponente ist, desto höher ist der Beurteilungswert (11B).

Außerdem kann ein Beurteilungswert durch Kombinieren der vorstehend veranschaulichten Verfahren berechnet werden.

(Drittes Ausführungsbeispiel)

In dem zweiten Ausführungsbeispiel wird eine einzelne straßenseitige Vorrichtung als der Master-Knoten 10 eingesetzt. Im Gegensatz dazu ist ein drittes Ausführungsbeispiel ein Ausführungsbeispiel, in dem eine Vielzahl von drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen, die innerhalb eines spezifischen Bereichs vorhanden sind, alle als Master-Knoten betrachtet werden.

12A und 12B sind Diagramme, die ein Beispiel eines Bereichs gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel zeigen. 12A stellt ein Beispiel dar, in dem eine Vielzahl von drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen M innerhalb eines gegebenen Bereichs (Bezugszeichen 1101) alle als Master-Knoten betrachtet werden. Zusätzlich stellt 12B ein Beispiel dar, in dem drahtlose Kommunikationsvorrichtungen M entlang einer gegebenen Straße (Bezugszeichen 1102) alle als Master-Knoten betrachtet werden.

Die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von der des zweiten Ausführungsbeispiels dadurch, dass in Schritt S21 ein Beurteilungswert basierend auf einer kürzesten Entfernung zu einem Objektbereich berechnet wird.

Gemäß diesem Ausführungsbeispiel können Informationen effizient kommuniziert werden, wenn ein Objekt, an dem die Informationen vorzugsweise ankommen, keine spezifische drahtlose Kommunikationsvorrichtung ist, sondern eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung, die innerhalb eines gegebenen Bereichs vorhanden ist.

Außerdem, während in dem vorliegenden Beispiel ein Fall beschrieben wurde, in dem ein Beurteilungswert unter Verwendung einer kürzesten Entfernung zu einem Objektbereich berechnet wird, kann ein Beurteilungswert unter Verwendung anderer Verfahren wie etwa denen, die vorstehend beschrieben wurden, berechnet werden. Während zum Beispiel in dem zweiten Ausführungsbeispiel ein Beispiel beschrieben wurde, in dem der Beurteilungswert basierend auf Kommunikationsgelegenheiten mit einem Master-Knoten berechnet wird, kann in dem dritten Ausführungsbeispiel ein Beurteilungswert basierend auf Kommunikationsgelegenheiten mit einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung, die innerhalb eines gegebenen Bereichs positioniert ist, berechnet werden. Alternativ kann ein Beurteilungswert unter Verwendung einer positionellen Beziehung zwischen einem Ziel oder einer Fahrtroute und einem Objektbereich berechnet werden.

(Viertes Ausführungsbeispiel)

Ein viertes Ausführungsbeispiel ist ein Ausführungsbeispiel, in dem die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 einen berechneten Beurteilungswert korrigiert.

In dem ersten bis dritten Ausführungsbeispiel berechnet die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 einen Beurteilungswert, so dass je logisch näher die Position zu einem Master-Knoten ist, desto höher ist der Beurteilungswert. Es kann jedoch Fälle geben, in denen, auch wenn eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung an einer Position in der Nähe eines Master-Knotens positioniert ist, es ungeeignet ist, die drahtlose Kommunikationsvorrichtung an einer obersten Position einer Baumstruktur zu positionieren, in Abhängigkeit eines Status der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (oder eines Status eines Fahrzeugs, an dem die drahtlose Kommunikationsvorrichtung angebracht ist). Beispiele von diesen umfassen einen Fall, in dem eine Leistungsfähigkeit zum Übertragen von Informationen nicht ausreichend ist.

Ein viertes Ausführungsbeispiel ist ein Ausführungsbeispiel, in dem, um solche Fälle zu berücksichtigen, die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 einen Beurteilungswert, der basierend auf Eigenschaften von diesen berechnet wird, korrigiert.

In dem vierten Ausführungsbeispiel wird nach einem Schritt S11 (oder Schritt S21) ein Schritt des Korrigierens eines Beurteilungswerts ausgeführt. Die Korrektur eines Beurteilungswerts wird basierend auf einer Kommunikationsleistungsfähigkeit der Informationen durchgeführt. Wenn zum Beispiel eine freie Kapazität eines Speichers, der in der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 100 enthalten ist, klein ist, gibt es eine Möglichkeit, dass die Informationen nicht ausreichend kommuniziert werden können. Unter Berücksichtigung dessen, wenn eine niedrige Informationskommunikationsleistungsfähigkeit geschätzt wird, wird eine Korrektur durchgeführt, um einen Beurteilungswert zu reduzieren. Zum Beispiel kann eine Informationskommunikationsleistungsfähigkeit gemäß den folgenden Elementen geschätzt werden.

(1) Freie Speicherkapazität der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung

Wenn eine absolut freie Kapazität (oder relativ freie Kapazität) eines Speichers klein ist, da es eine Möglichkeit gibt, dass Informationen, die zu übertragen sind, nicht gespeichert werden können, wird eine Korrektur durchgeführt, die einen Beurteilungswert reduziert.

(2) Zeit seit der Beschaffung von Informationen

Wenn die Zeit zwischen einer Beschaffung von Informationen, die zu übertragen sind, und einer Übertragung der Informationen zu einer anderen Vorrichtung lang ist, wird bestimmt, dass ein Knoten nicht zum Kommunizieren von Informationen geeignet ist, und eine Korrektur wird durchgeführt, die einen Beurteilungswert reduziert.

(3) Bewegungsentfernung von einer Beschaffung von Informationen

Wenn die Bewegungsentfernung zwischen einer Beschaffung der Informationen, die zu übertragen sind, und einer Übertragung der Informationen zu einer anderen Vorrichtung lang ist, wird bestimmt, dass ein Knoten nicht zur Kommunikation von Informationen geeignet ist, und eine Korrektur wird durchgeführt, die einen Beurteilungswert reduziert.

(4) Kapazität oder Geschwindigkeit einer Kommunikationsleitung

Wenn eine Kommunikationsbitrate niedrig ist, wird von einer proaktiven Übertragung durch Reduzieren eines Beurteilungswerts abgesehen.

Zusätzlich zu dem Vorstehenden wird eine Korrektur, die einen Beurteilungswert reduziert, durchgeführt, wenn es einen Faktor gibt, der einer proaktiven Übertragung von Informationen entgegensteht.

Im Gegensatz dazu, wenn es einen Faktor gibt, der ein proaktives Übertragen von Informationen fördert, kann eine Korrektur vorgenommen werden, die einen Beurteilungswert erhöht. Wenn zum Beispiel eine freie Speicherkapazität einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung groß ist oder wenn eine Hochgeschwindigkeitskommunikationsleitung verfügbar ist, kann eine Korrektur durchgeführt werden, die einen Beurteilungswert erhöht.

(Andere Modifikationen)

Die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele stellen lediglich Beispiele dar und die vorliegende Erfindung kann mit verschiedenen Modifikationen implementiert werden, ohne sich von dem Geist und Umfang der Erfindung zu entfernen.

Während zum Beispiel in der Beschreibung der Ausführungsbeispiele eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung einen Beurteilungswert überträgt oder empfängt und Informationen, die ein Kommunikationsobjekt sind, nach einem Bestimmen, ob die drahtlose Kommunikationsvorrichtung selbst auf einer stromaufwärtigen Seite oder einer stromabwärtigen Seite eines Master-Knotens liegt, überträgt oder empfängt, können die Informationen, die ein Kommunikationsobjekt sind, vor einem Beurteilungswert empfangen werden oder können gleichzeitig mit einem Beurteilungswert empfangen werden. Zum Beispiel können Informationen, die von einer anderen Vorrichtung übertragen werden, empfangen und vorübergehend gespeichert werden, und eine Handhabung der Informationen kann nach einem Empfangen eines Beurteilungswerts bestimmt werden. Alternativ kann ein Beurteilungswert zuerst empfangen werden und kann eine Bestimmung vorgenommen werden, und kann nachfolgend bestimmt werden, ob ein Hauptkörper von Informationen zu empfangen ist oder nicht.

Zusätzlich, während eine Art von Informationen als ein Kommunikationsobjekt in der Beschreibung der Ausführungsbeispiele eingestellt ist, kann eine Vielzahl von Arten von Informationen kommuniziert werden. In diesem Fall, gemäß den Merkmalen der Informationen, können unterschiedliche Beurteilungswertberechnungskriterien für jede Art bereitgestellt werden. Speziell kann ein Beurteilungswert basierend auf sowohl einem Status oder einer Eigenschaft einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung selbst und Merkmalen oder einer Eigenschaft der Informationen, die ein Kommunikationsobjekt sind, bestimmt werden. Gemäß dieser Konfiguration kann eine optimale Route gemäß der zu kommunizierenden Informationen erzeugt werden.

Außerdem, wenn sich der Beurteilungswert ändert, können sich ebenso Beziehungen mit umgebenden drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen ändern. Deshalb können die Prozesse von 4 (9) wiederholt für jede Art von Informationen, die zu kommunizieren sind, ausgeführt werden. Als ein Ergebnis kann eine geeignete Kommunikationsroute gemäß Eigenschaften der Informationen erzeugt werden.

Eine Vorrichtung, die Informationen, die von einem Masterknoten übertragen werden oder an den Masterknoten adressiert sind, überträgt, umfasst eine Erzeugungseinheit, die einen Beurteilungswert erzeugt, der eine logische Nähe zu dem Masterknoten darstellt; eine Übertragungseinheit, die den Beurteilungswert an/von anderen Vorrichtungen sendet/empfängt; und eine Kommunikationseinheit, die, wenn diese Vorrichtung eine Vorrichtung ist, die dem Masterknoten innerhalb eines Kommunikationsbereichs logisch am nächsten ist, Informationen mit dem Masterknoten als eine Übertragungsquelle an andere Vorrichtungen überträgt oder Informationen, die an den Masterknoten adressiert sind, von den anderen Vorrichtungen empfängt; ansonsten Informationen, die an den Masterknoten adressiert sind, an die logisch nächste Vorrichtung überträgt oder Informationen mit dem Masterknoten als ein Übertragungsziel von der logisch nächsten Vorrichtung empfängt.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 2014-096630 [0004, 0005]

Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • IEEE 802.11 [0058]