Title:
Geschirmter Leiter
Kind Code:
A1
Abstract:

Die vorliegende Erfindung verhindert ein Auftreten von elektrischer Korrosion bei geflochtenen Drähten und einem Schirmrohr. Separat von einem Schirmrohr (1), das aus Aluminium hergestellt ist, ist ein Sekundärrohr (2), das verzinnt ist, vorgesehen, und ein geflochtenes Endabschnittelement (17), das verzinnt ist, ist mit dem Sekundärrohr (2) verbunden. Das Schirmrohr (1) und das Sekundärrohr (2) sind durch ein geflochtenes Kopplungselement (5) verbunden, und die Verbindungsabschnitte zwischen den Rohren und dem geflochtenen Kopplungselement (5) sind in einer Manschette (8) in einem abgedichteten Zustand untergebracht. Ein Gummistopfen (13) zum Abdichten eines Raums zwischen dem Sekundärrohr (2) und den elektrischen Adern (W) ist in das Sekundärrohr (2) eingepasst.



Inventors:
Tanaka, Yuji (Mie, Yokkaichi, JP)
Kuwahara, Masanori (Mie, Yokkaichi, JP)
Application Number:
DE102017105499A
Publication Date:
09/21/2017
Filing Date:
03/15/2017
Assignee:
Sumitomo Wiring Systems, Ltd. (Mie, Yokkaichi, JP)
International Classes:
Foreign References:
JP2004171952A2004-06-17
Attorney, Agent or Firm:
Horn Kleimann Waitzhofer Patentanwälte PartG mbB, 80339, München, DE
Claims:
1. Geschirmter Leiter, umfassend:
ein Schirmrohr (1);
ein Sekundärrohr (2), dessen eines Ende mit einem Endabschnitt des Schirmrohrs (1) in einem Zustand verbunden ist, in dem das Sekundärrohr (2) und das Schirmrohr (1) leitend miteinander verbunden sind;
ein geflochtenes Element (17), das durch Flechten blanker Metalldrähte zu einem Schlauch erhalten ist, und dessen einer Endabschnitt mit einer Außenumfangsfläche des anderen Endes des Sekundärrohrs (2) verbunden ist;
elektrische Adern (W), die durch das Schirmrohr (1), das Sekundärrohr (2) und das geflochtene Element verlaufen; und
eine Manschette (8), deren Endabschnitte in Dichtungskontakt mit Außenumfangsflächen des Sekundärrohrs (2) und des Schirmrohrs (1) sind, wodurch elektrische Verbindungsregionen, in denen die Manschette (8) mit dem Schirmrohr (1) und dem Sekundärrohr (2) verbunden ist, abgedichtet sind,
wobei ein Unterschied bei der Ionisierungstendenz zwischen dem Sekundärrohr (2) und dem geflochtenen Element (17) kleiner als ein Unterschied bei der Ionisierungstendenz zwischen dem Schirmrohr (1) und dem geflochtenen Element (17) ist.

2. Geschirmter Leiter nach Anspruch 1, wobei Metallisierungsschichten, die aus Nickel oder Zink hergestellt sind, auf das Sekundärrohr (2) und die blanken Drähte des geflochtenen Elements (17) aufgebracht sind.

3. Geschirmter Leiter nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Schirmrohr (1) und das Sekundärrohr (2) durch ein geflochtenes Kopplungselement (5), das aus geflochtenen Drähten hergestellt ist, miteinander verbunden sind.

4. Geschirmter Leiter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei ein Gummistopfen (13) zum Abdichten eines Raums zwischen dem Sekundärrohr (2) und den elektrischen Adern (W) in das Sekundärrohr (2) eingepasst ist.

5. Geschirmter Leiter nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
wobei der geschirmte Leiter (S) in einem Fahrzeug installiert ist und
das Sekundärrohr (2) in einem Wasser ausgesetzten Bereich unter dem Fahrzeugboden angeordnet ist.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft einen geschirmten Leiter.

TECHNISCHER HINTERGRUND

JP 2004-171952A offenbart einen geschirmten Leiter, der ein Metallschirmrohr und geflochtene Elemente aufweist, die an beiden Endabschnitten des Schirmrohrs vorgesehen sind und die durch Flechten von blanken Metalldrähten zu einem Schlauch erhalten sind. Durch Einführen von mehreren elektrischen Adern in den geschirmten Leiter ist es möglich, die elektrischen Adern insgesamt zu schirmen.

VORBEKANNTE TECHNISCHE DOKUMENTEPATENTDOKUMENTE

  • Patentdokument Nr. 1: JP 2004-171952A

ÜBERBLICK ÜBER DIE ERFINDUNGVON DER ERFINDUNG ZU LÖSENDE AUFGABEN

Das Schirmrohr und die geflochtenen Elemente sind verbunden, indem sie durch Quetschringe, die aus Metall hergestellt sind, gequetscht sind. Hierbei haben das Schirmrohr und die geflochtenen Elemente unterschiedliche Zweckbestimmungen und Verwendungen und es ist daher typisch, dass das Schirmrohr und die geflochtenen Elemente aus unterschiedlichen Typen von Metallmaterialien in Abhängigkeit von den Zweckbestimmungen und Verwendungen hergestellt sind. Folglich besteht das Problem, dass, wenn die Verbindungsabschnitte mit Wasser in Kontakt kommen, eine elektrische Korrosion auftreten kann und die Verbindungsabschnitte korrodieren können. Um dieses Problem zu vermeiden, ist es denkbar, dass die Verbindungsabschnitte mit Manschetten bedeckt und abgedichtet sind, die aus Gummi hergestellt sind. Doch selbst bei Verwendung der Manschetten kann es nicht immer einfach sein, eine Ausgestaltung zum Sicherstellen des abgedichteten Zustands umzusetzen, da es beispielsweise nicht möglich ist, durch Abdichten der Verbindungsabschnitte mit den Manschetten über den geflochtenen Elementen den abgedichteten Zustand sicherzustellen.

Die vorliegende Erfindung entstand angesichts der vorstehend beschriebenen Umstände, und ihr liegt als Aufgabe zugrunde, einen geschirmten Leiter vorzuschlagen, mit dem elektrische Korrosion geflochtener Drähte und eines Schirmrohrs vermieden wird.

MITTEL ZUM LÖSEN DER AUFGABE

Der vorgeschlagene geschirmte Leiter weist auf: ein Schirmrohr; ein Sekundärrohr, dessen eines Ende mit einem Endabschnitt des Schirmrohrs in einem Zustand verbunden ist, in dem das Sekundärrohr und das Schirmrohr leitend miteinander verbunden sind; ein geflochtenes Element, das durch Flechten blanker Metalldrähte zu einem Schlauch erhalten ist, und dessen einer Endabschnitt mit einer Außenumfangsfläche des anderen Endes des Sekundärrohrs verbunden ist; elektrische Adern, die durch das Schirmrohr, das Sekundärrohr und das geflochtene Element verlaufen; und eine Manschette, deren Endabschnitte in Dichtungskontakt mit Außenumfangsflächen des Sekundärrohrs und des Schirmrohrs sind, wodurch elektrische Verbindungsregionen, in denen die Manschette mit dem Schirmrohr und dem Sekundärrohr verbunden ist, abgedichtet sind, wobei ein Unterschied bei der Ionisierungstendenz zwischen dem Sekundärrohr und dem geflochtenen Element kleiner als ein Unterschied bei der Ionisierungstendenz zwischen dem Schirmrohr und dem geflochtenen Element ist.

Gemäß der vorgeschlagenen Lösung ist das Sekundärrohr separat von dem Schirmrohr vorgesehen und das geflochtene Element ist mit dem Sekundärrohr verbunden. Das Schirmrohr bildet den Hauptabschnitt des geschirmten Leiters und unterliegt daher Materialeinschränkungen im Hinblick auf seine Zweckbestimmung. Wenn das geflochtene Element direkt mit dem Schirmrohr verbunden ist, kann es dementsprechend schwierig sein, einen Anstieg des Unterschieds bei der Ionisierungstendenz zwischen dem Schirmrohr und dem geflochtenen Element zu vermeiden. Das Sekundärrohr unterliegt jedoch nicht derartigen Einschränkungen, und somit kann ein Material gewählt werden, das den Unterschied bei der Ionisierungstendenz zwischen dem Sekundärrohr und dem geflochtenen Element verringert. Dementsprechend ist es durch Verbinden des geflochtenen Elements mit dem Sekundärrohr möglich, einen Grad des Risikos von elektrischer Korrosion im wirksam zu verringern im Vergleich zu einem Fall, in dem das geflochtene Element mit dem Schirmrohr verbunden ist.

Andererseits ist ein Unterschied bei der Ionisierungstendenz zwischen dem Schirmrohr und dem Sekundärrohr verhältnismäßig groß, da das Sekundärrohr eine Ionisierungstendenz aufweist, die der des geflochtenen Elements nahe ist. In einem Teil, in dem das Sekundärrohr und das Schirmrohr elektrisch miteinander verbunden sind, sind jedoch beide Endabschnitte der Manschette in Dichtungskontakt mit den Außenumfangsflächen des Sekundärrohrs und des Schirmrohrs, um den Eintritt von Wasser zu stoppen und somit ein Auftreten von elektrischer Korrosion zu verhindern.

Im Folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben.

  • (1) Vorzugsweise weist der geschirmte Leiter der vorliegenden Erfindung eine Ausgestaltung auf, bei der Metallisierungsschichten, die aus Nickel oder Zink hergestellt sind, auf das Sekundärrohr und die blanken Drähte des geflochtenen Elements aufgebracht sind. Mit einer derartigen Ausgestaltung sind das Sekundärrohr und das geflochtene Element aus demselben Material miteinander verbunden, und es ist somit möglich, elektrische Korrosion zuverlässig zu verhindern.
  • (2) Des Weiteren sind das Schirmrohr und das Sekundärrohr vorzugsweise durch ein geflochtenes Kopplungselement, das aus geflochtenen Drähten hergestellt ist, miteinander verbunden. Mit einer derartigen Ausgestaltung ist es möglich, das Schirmrohr und das Sekundärrohr unter Verwendung eines Verbindungselements, bei dem es sich um ein einfaches geflochtenes Element handelt, elektrisch zu verbinden.
  • (3) Des Weiteren ist vorzugsweise ein Gummistopfen zum Abdichten eines Raums zwischen dem Sekundärrohr und den elektrischen Adern in das Sekundärrohr eingepasst. Mit dieser Maßnahme kann der Gummistopfen verwendet werden, um einen Eindringweg zu blockieren, auf dem Wasser von dem Geflecht des geflochtenen Elements fließt, durch das Innere des Sekundärrohrs hindurchtritt und einen Teil erreicht, an dem das Sekundärrohr und das Schirmrohr elektrisch miteinander verbunden sind. Dementsprechend ist es möglich, ein Auftreten von elektrischer Korrosion aufgrund des Eindringwegs zu verhindern.
  • (4) Vorzugsweise ist der geschirmte Leiter in einem Fahrzeug installiert, und das Sekundärrohr ist in einem Wasser ausgesetzten Bereich unter dem Fahrzeugboden angeordnet. Selbst wenn das Sekundärrohr in dem Bereich angeordnet ist, in dem es Wasser ausgesetzt werden wird (unter dem Fahrzeugboden), wird mit dieser Maßnahme ein Risiko elektrischer Korrosion eliminiert, und die Anordnung des Sekundärrohrs ist somit nicht eingeschränkt, was ermöglicht, die Vorteile der vorliegenden Erfindung wirksam zu erzielen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist ein Diagramm, das schematisch eine Situation veranschaulicht, in der ein geschirmter Leiter gemäß Ausführungsform 1 an einem Fahrzeug installiert ist;

2 ist eine Seitenschnittansicht, die einen Verbindungsabschnitt eines Schirmrohrs und eines geflochtenen Elements gemäß Ausführungsform 1 veranschaulicht;

3 ist eine entlang einer Linie A-A in 2 vorgenommene Schnittansicht;

4 ist eine entlang einer Linie B-B in 2 vorgenommene Schnittansicht und

5 ist eine Seitenschnittansicht, die einen Verbindungsabschnitt eines Schirmrohrs und eines geflochtenen Elements gemäß Ausführungsform 2 darstellt.

AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG

Im Folgenden werden die Ausführungsformen 1 und 2, in denen der geschirmte Leiter der vorliegenden Erfindung implementiert ist, unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.

Ausführungsform 1

1 bis 4 zeigen Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung. Wie in 1 gezeigt, findet ein geschirmter Leiter S gemäß Ausführungsform 1 Anwendung bei einem Fahrzeug, wie einem Elektroauto oder Hybridauto, und verbindet eine Batterie B, die im Heckabschnitt des Fahrzeugs installiert ist, mit einem Wechselrichter I, der in einem Motorraum installiert ist.

Der geschirmte Leiter S von Ausführungsform 1 weist ein Schirmrohr 1 auf, in das drei elektrische Adern W (ungeschirmte elektrische Adern) eingeführt sind. Das Schirmrohr 1 ist aus Metall (beispielsweise Aluminium oder eine Aluminiumlegierung) hergestellt und bildet ein längliches zylindrisches Rohr aus. Wie in 1 gezeigt, ist das Schirmrohr 1 unter dem Fahrzeugboden ungefähr in Front-Heck-Richtung angeordnet. Das Schirmrohr 1 ist passend in der Mitte in einer Längenrichtung gebogen und sowohl der vordere als auch der hintere Endabschnitt davon sind nach oben hochgezogen.

Die elektrischen Adern W, die in das Schirmrohr 1 eingeführt sind, sind aus beiden Endabschnitten des Schirmrohrs 1 herausgezogen, und Endabschnitte der elektrischen Adern W sind mit der Batterie B, dem Wechselrichter I und dergleichen elektrisch verbunden. 2 zeigt eine Struktur des vorderen Endes (wobei der Endabschnitt mit dem Wechselrichter I verbunden ist) des geschirmten Leiters S von Ausführungsform 1.

Wie in 2 gezeigt, ist das Schirmrohr 1 in Ausführungsform 1 mit geflochtenen Elementen (geflochtene Endabschnittelemente 17) nicht direkt, sondern mittels Sekundärrohren 2 verbunden, die separat von dem Schirmrohr 1 vorgesehen sind. Des Weiteren, wie in 1 gezeigt, sind das gesamte Schirmrohr 1 und die Sekundärrohre 2, die in dem vorderen und dem hinteren Endabschnitt des Schirmrohrs 1 angeordnet sind, unter dem Fahrzeugboden, d. h. in einem Wasser ausgesetzten Bereich, angeordnet. In dem geschirmten Leiter S erstrecken sich die geflochtenen Endabschnittelemente 17, die mit den Sekundärrohren 2 verbunden sind, von den Sekundärrohren 2 und sind dann hochgezogen, um in einen Motorraum oder den Innenraum des Fahrzeugs, der über dem Fahrzeugboden (nicht Wasser ausgesetzter Bereich) angeordnet ist, einzutreten.

Die Sekundärrohre 2 sind aus einem Rohrmaterial hergestellt, das kürzer als das Schirmrohr 1 ist. Jedes Sekundärrohr 2 weist eine Basis, die beispielsweise aus Eisen hergestellt ist, und eine Fläche auf, auf die durch Verzinnen (oder alternativ dazu Verzinken) eine Metallisierungsschicht aufgebracht ist. Das Sekundärrohr 2 weist im Wesentlichen denselben Innen- und Außendurchmesser auf wie das Schirmrohr 1. Eine Endkante (rechte Endkante von 2) des Sekundärrohrs 2 ist über ihren gesamten Umfang auf die Außenflächenseite umgekantet, wodurch ein Bördelabschnitt 3 gebildet wird. Die andere Endkante (linke Endkante von 2) des Sekundärrohrs 2 ist über den gesamten Umfang in der Querschnittsform eines Halbkreises auf die Außenflächenseite umgekantet, wodurch ein Verlagerungsverhinderungsabschnitt 4 gebildet wird.

Das Sekundärrohr 2 und das Schirmrohr 1 sind durch ein geflochtenes Kopplungselement 5 miteinander verbunden. Das geflochtene Kopplungselement 5 ist zu einem schlauchförmigen Geflecht mit mehreren blanken Metalldrähten geflochten. In Ausführungsform 1 sind Kupferdrähte, deren Flächen verzinnt sind, als die blanken Metalldrähte verwendet.

Ein Ende des geflochtenen Kopplungselements 5 ist an die Außenumfangsfläche des vorderen Endabschnitts des Schirmrohrs 1 passend angebracht, und das andere Ende des geflochtenen Kopplungselements 5 verläuft über den Bördelabschnitt 3 und ist an die Außenumfangsfläche des hinteren Endabschnitts des Sekundärrohrs 2 passend angebracht. Diese passend angebrachten Abschnitte des geflochtenen Kopplungselements 5 sind an den jeweiligen Rohren 1 und 2 durch Quetschen mit Quetschringen R1 und R2 fixiert.

Die Quetschringe R1 und R2 sind aus Edelstahl hergestellt und weisen jeweils eine Form auf, bei der ein vorsprungförmiger Quetschabschnitt 7 von einem ringförmigen Hauptabschnitt 6 in einer radialen Richtung nach außen vorspringt. Die Fußabschnitte des Quetschabschnitts 7 vor dem Quetschen sind voneinander getrennt, doch durch Zusammendrücken und Verformen des Quetschabschnitts 7 derart, dass die Fußabschnitte sich einander in der in 3 gezeigten Richtung annähern, wird der Durchmesser des Hauptabschnitts 6 verringert. Es ist somit möglich, das geflochtene Kopplungselement 5 mit beiden Rohren 1 und 2 zu verbinden und zu fixieren. Man beachte, dass der oben beschriebene Bördelabschnitt 3 des Sekundärrohrs 2 ein Entfernen des Quetschrings R1 verhindert.

Wie in 2 gezeigt, bleiben die Verbindungsabschnitte des geflochtenen Kopplungselements 5 zu dem Schirmrohr 1 und dem Sekundärrohr 2 aufgrund einer Manschette 8 wasserdicht. Die Manschette 8 ist aus einem Gummi hergestellt und weist eine günstige Flexibilität auf. Die Manschette 8 als Ganzes ist im Wesentlichen zylindrisch und kann von dem Schirmrohr 1 und dem Sekundärrohr 2 durchdrungen werden.

Die Manschette 8 weist einen Basisabschnitt 9 in einem Zwischenabschnitt in ihrer Achsrichtung und ein Paar von vorderen und hinteren Ringaufnahmeabschnitten 10F und 10R auf, die durchgehend von der vorderen und der hinteren Seite des Basisabschnitts 9 ausgebildet sind und in denen die jeweiligen Quetschringe R1 und R2 aufgenommen werden können. Die Ringaufnahmeabschnitte 10F und 10R sind Teilzonen der Manschette 8 in einer Umfangsrichtung, die sich weitgehend nach außen in der radialen Richtung erstrecken und derart ausgebildet sind, dass sie die Quetschringe R1 und R2 aufnehmen können, ohne die Quetschabschnitte 7 davon zu beeinträchtigen.

Bei der Manschette 8 verläuft ein Paar von schlauchförmigen Dichtungsabschnitten 11F und 11R in der Achsrichtung von den Ringaufnahmeabschnitten 10F und 10R koaxial nach vorne bzw. hinten. Die schlauchförmigen Dichtungsabschnitte 11F und 11R sind zylindrisch. Man beachte, dass Endabschnitte des geflochtenen Kopplungselements 5 im Wesentlichen nicht mit den jeweiligen schlauchförmigen Dichtungsabschnitten 11F und 11R überlappen.

Mehrere Dichtungslippen 12 sind auf den Innenumfangsflächen der schlauchförmigen Dichtungsabschnitte 11F und 11R über den gesamten Umfang vorgesehen und sind in engem Kontakt mit den Außenumfangsflächen des Schirmrohrs 1 und des Sekundärrohrs 2, wodurch diese abgedichtet werden. Dementsprechend ist es möglich zu verhindern, dass Wasser von den Endabschnitten der Manschette 8 in diese eintritt. In 2 ist ein Befestigungsband 19 auf den Außenumfangsflächen der schlauchförmigen Dichtungsabschnitte 11F und 11R befestigt, um zu verhindern, dass die schlauchförmigen Dichtungsabschnitte 11F und 11R sich an den offenen Enden dehnen und verformen.

Des Weiteren wird ein Gummistopfen 13 an das vordere Ende des Sekundärrohrs 2 passend angebracht, während er in das Sekundärrohr 2 gedrückt wird. Des Weiteren springen mehrere Dichtungskanten 20 von der Außenumfangsfläche des vorderen Endabschnitts des Gummistopfens 13 in der Einführungsrichtung vor und sind in engem Kontakt mit der Innenumfangsfläche des Sekundärrohrs 2 in einem Zustand, in dem sie dieses abdichten. Der Gummistopfen 13 ist mit Durchgangsbohrungen 14 für elektrische Adern versehen, wobei in jede der Durchgangsbohrungen 14 eine elektrische Ader W eingeführt werden kann, und Durchgangsbohrungen 14 durchdringen den Gummistopfen 13 in der Achsrichtung. Jede Durchgangsbohrung 14 für eine elektrische Ader ist auf der Innenumfangsfläche davon mit mehreren Dichtungsüberstandskanten 15 versehen, die davon über den gesamten Umfang überstehen, und die elektrische Ader W ist durch die Durchgangsbohrung 14 für eine elektrische Ader in einem abgedichteten Zustand eingeführt. Der vordere Endabschnitt des Gummistopfens 13 ist mit einer Flanschkante 16 versehen, die nach außen in der radialen Richtung über den gesamten Umfang vorspringt und gegen die vordere Endkante des Sekundärrohrs 2 stoßen kann.

Der hintere Endabschnitt des geflochtenen Endabschnittelements 17 ist an die Außenumfangsfläche des vorderen Endabschnitts des Sekundärrohrs 2 passend angebracht. Das vordere Ende des geflochtenen Endabschnittelements 17 erstreckt sich zu dem Wechselrichter I. Das geflochtene Endabschnittelement 17 ist aus demselben Material wie das geflochtene Kopplungselement 5 hergestellt und ist wie das geflochtene Kopplungselement 5 verzinnt (oder verzinkt). Das geflochtene Endabschnittelement 17 weist, wie das geflochtene Kopplungselement 5, eine günstige Flexibilität auf.

Das geflochtene Endabschnittelement 17, das an den vorderen Endabschnitt des Sekundärrohrs 2 passend angebracht ist, ist durch einen Quetschring R3 gequetscht und an dem Sekundärrohr 2 fixiert. Dieser Quetschring R3 weist dieselbe Ausgestaltung auf wie der oben beschriebene Quetschring R1, der das geflochtene Kopplungselement 5 fixiert, und ein Entfernen des Quetschrings R3 wird durch den Verlagerungsverhinderungsabschnitt 4 verhindert.

Man beachte, dass das hintere Ende des Schirmrohrs 1 ebenfalls dazu eingerichtet ist, unter Verwendung eines Sekundärrohrs 2 wie oben beschrieben geschirmt zu werden. Wenn das hintere Ende des Schirmrohrs 1 sich in einer Umgebung befindet, in der es nicht geschirmt werden muss, kann das geflochtene Endabschnittelement 17 auch direkt mit dem hinteren Endabschnitt des Schirmrohrs 1 verbunden sein.

Im Folgenden werden Funktionen und Wirkungen der wie oben beschrieben ausgestalteten Ausführungsform 1 beschrieben. In Ausführungsform 1 ist außerdem erforderlich, dass das Schirmrohr 1 beispielsweise leicht ist, eine ausgezeichnete Leitfähigkeit aufweist und einfach einem Biegen unterzogen werden kann, und daher nutzt es ein Schirmrohr, das aus Aluminium oder einer Legierung davon hergestellt ist. Ist ein geflochtenes Element (geflochtenes Endabschnittelement 17), das verzinnt ist, direkt auf ein derartiges Schirmrohr 1 aufgebracht, wie im herkömmlichen Fall, kann der Unterschied bei der Ionisierungstendenz groß sein und es besteht ein Risiko, dass elektrische Korrosion auftreten kann.

In Anbetracht dieses Gesichtspunkts ist das geflochtene Endabschnittelement 17 in Ausführungsform 1 direkt mit dem Sekundärrohr 2 verbunden, das von dem Schirmrohr 1 separat ist, und die Metallisierungsschicht, die auf das Sekundärrohr 2 aufgebracht ist, und die Metallisierungsschicht, die auf das geflochtene Endabschnittelement aufgebracht ist, sind aus demselben Material (Zinn) hergestellt. Selbst wenn der Verbindungsabschnitt des geflochtenen Endabschnittelements 17 und des Sekundärrohrs 2 direkt Wasser ausgesetzt ist, ist das Risiko, dass elektrische Korrosion auftreten kann, dementsprechend eliminiert. Man beachte, dass bekannt ist, dass es beim Aufbringen einer Verzinnung auf das aus Aluminium hergestellte Schirmrohr 1 an Zuverlässigkeit in Bezug auf Haftfestigkeit, Korrosionsbeständigkeit und dergleichen mangelt, und ein Verzinnen ist schwierig.

Wie oben beschrieben, sind in der vorliegenden Ausführungsform, da das Sekundärrohr 2 separat von dem Schirmrohr 1 vorgesehen ist, die Sekundärrohre 1 und 2 durch das geflochtene Kopplungselement 5 elektrisch leitend miteinander verbunden. Da das Sekundärrohr 2 mit dem geflochtenen Endabschnittelement 17 verbunden ist, ist es zusätzlich dazu möglich, die elektrischen Adern W über ihre gesamte Länge zu schirmen.

Ein Verhindern des Auftretens von elektrischer Korrosion in dem Verbindungsabschnitt des aus Aluminium hergestellten Schirmrohrs 1 und des geflochtenen Kopplungselements 5 wird durch die Manschette 8 und den Gummistopfen 13 realisiert. Anders ausgedrückt, da die schlauchförmigen Dichtungsabschnitte 11F und 11R der Manschette 8 wasserdicht in engem Kontakt mit den Außenumfangsflächen des Schirmrohrs 1 bzw. des Sekundärrohrs 2 sind, d. h., da die Manschette 8 direkt in engen Kontakt mit der Außenumfangsfläche des Schirmrohrs 1 oder des Sekundärrohrs 2 kommen kann, ohne dass das geflochtene Element dazwischen eingeschoben ist, ist es möglich, einen Eindringweg zuverlässig zu blockieren, auf dem Wasser von einem Raum zwischen dem schlauchförmigen Dichtungsabschnitt 11F und dem Sekundärrohr 2 oder dem schlauchförmigen Dichtungsabschnitt 11R und dem Schirmrohr 1 fließt.

Andererseits ist ein Eindringweg, auf dem Wasser von dem Geflecht des geflochtenen Endabschnittelements 17 fließt und durch das Sekundärrohr 2 und die Manschette 8 hindurchtritt, durch den Gummistopfen 13 blockiert, der den vorderen Endabschnitt des Sekundärrohrs 2 verschließt. Dementsprechend können beide der vorstehend beschriebenen Eindringwege zuverlässig blockiert werden und es ist somit möglich, ein Auftreten von elektrischer Korrosion in dem Raum zwischen dem Schirmrohr 1 und dem geflochtenen Kopplungselement 5 zuverlässig zu verhindern.

Ausführungsform 2

5 zeigt Ausführungsform 2 der vorliegenden Erfindung. In Ausführungsform 1 wird das geflochtene Kopplungselement 5 als Mittel zum elektrischen Verbinden des Schirmrohrs 1 und des Sekundärrohrs 2 verwendet. In Ausführungsform 2 sind die Rohre 1 und 2 durch Verschweißen oder dergleichen direkt miteinander verbunden. Es ist in diesem Fall ebenfalls erforderlich, ein Auftreten von elektrischer Korrosion in dem Verbindungsabschnitt der Rohre 1 und 2 zu verhindern. Dementsprechend ist in Ausführungsform 2 eine zylindrische Manschette 8 an die Rohre passend angebracht (oder es kann ein Schrumpfschlauch passend angebracht sein) und umspannt diese. Die Manschette 8, die hier verwendet wird, ist mit Dichtungskanten 18 auf den Innenumfangsflächen von beiden Endabschnitten der Manschette 8 versehen. Andere Strukturaspekte sind mit denen von Ausführungsform 1 identisch.

In Ausführungsform 2 mit der vorstehenden Ausgestaltung ist es ebenfalls möglich, dieselben Funktionen und Wirkungen wie die von Ausführungsform 1 zu erzielen.

Weitere Ausführungsformen

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die in der obigen Beschreibung und den Zeichnungen beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, und der technische Schutzumfang der vorliegenden Erfindung umfasst beispielsweise die folgenden Ausführungsformen:

  • (1) Die vorstehenden Ausführungsformen betreffen eine Ausgestaltung, bei der der Verbindungsabschnitt zwischen dem Sekundärrohr 2 und dem geflochtenen Endabschnittelement 17 nach außen freiliegt, es ist jedoch auch eine Ausgestaltung möglich, bei welcher der Verbindungsabschnitt von einem externen Material, wie einem Wellrohr, umschlossen ist.
  • (2) In den vorstehenden Ausführungsformen sind die geflochtenen Elemente 5 und 17 und die Rohre 1 und 2 durch die Quetschringe R1 bis R3 verbunden, die geflochtenen Elemente 5 und 17 und die Rohre 1 und 2 können jedoch auch durch andere Fixierungsmittel, wie Schweißen, verbunden sein.
  • (3) Ausführungsform 1 betrifft eine Ausgestaltung, in der das Schirmrohr 1 und das Sekundärrohr 2 durch das geflochtene Kopplungselement 5 elektrisch miteinander verbunden sind, sie können jedoch anstelle des geflochtenen Kopplungselements 5 auch durch ein schlauchförmiges Element, das aus einem leitenden Kunststoff hergestellt ist, miteinander verbunden sein.
  • (4) Ausführungsform 1 betrifft eine Ausgestaltung, in der die schlauchförmigen Dichtungsabschnitte 11F und 11R der Manschette 8 einfach an das jeweilige Schirmrohr 1 und das Sekundärrohr 2 passend angebracht sind, sie können jedoch auch durch Bänder über die eingepassten Abschnitte gewickelt sein, was es ermöglicht, die Dichtungseigenschaft weiter zu verbessern.
  • (5) In Ausführungsform 1 weist das Sekundärrohr 2 eine Ausgestaltung auf, in der der Bördelabschnitt 3 und der Verlagerungsverhinderungsabschnitt 4 jeweils in den Endabschnitten des Sekundärrohrs 2 vorgesehen sind, das Sekundärrohr 2 kann jedoch auch eine Ausgestaltung ohne diese Abschnitte aufweisen.

Bezugszeichenliste

1
Schirmrohr
2
Sekundärrohr
5
geflochtenes Kopplungselement
8
Manschette
13
Gummistopfen
17
geflochtenes Endabschnittelement
S
geschirmter Leiter
W
elektrische Ader
R1 bis R3
Quetschring

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 2004-171952 A [0002, 0003]