Title:
Wasseraustrittssteueranordnung einer Gartenbrause
Kind Code:
A1


Abstract:

Die Erfindung betrifft eine Wasseraustrittssteueranordnung einer Gartenbrause, die ein Rohr (16) mit einem Wasserdurchfluss aufweist, das an einem Griffteil (11) der Gartenbrause (10) geformt ist, wobei im Rohr (16) ein Innenkernschalter (30) angeordnet ist, an dem ein Schiebeschalter (40) angeschlossen ist, wobei am Gehäuse des Griffteils (11) ein Fenster (17) angeordnet ist, aus dem ein Schiebeteil (42) des Schiebeschalters (40) herausragt, sodass der Benutzer den Schiebeschalter (40) betätigen kann, um den Wasseraustritt der Gartenbrause (10) in einen vollständig geschlossenen, einen vollständig geöffneten oder einen teilweise geöffneten Modus zu bringen. embedded image




Inventors:
Hsieh, Ming Chih (Chang-Hua, Ho-Mei, TW)
Application Number:
DE102017103800A
Publication Date:
08/23/2018
Filing Date:
02/23/2017
Assignee:
Yuan Pin Industrial Co., Ltd. (Chang-Hua, Ho-Mei, TW)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE112012005155T5N/A2014-10-23



Foreign References:
WO2015135566A12015-09-17
Attorney, Agent or Firm:
LangPatent Anwaltskanzlei IP Law Firm, 81671, München, DE
Claims:
Wasseraustrittssteueranordnung für eine Gartenbrause, umfassend:
- ein Rohr (16), das an einem Griffteil (11) einer Gartenbrause (10) geformt ist, wobei im Inneren des Rohrs (16) ein Hauptdurchlauf (18) und ein mit dem Hauptdurchlauf (18) verbundener Erstreckungsdurchlauf (24) angeordnet sind, wobei eine externe Wasserquelle durch den Hauptdurchlauf (18) und den Erstreckungsdurchlauf (24) zur Einleitung von Wasser mit dem Brausekopf (13) der Gartenbrause (10) verbunden ist,
- einen Innenkernschalter (30), der ein Verbindungsteil (31), eine radial durch dasVerbindungsteil (31) hindurch verlaufende Radialöffnung (32) , einen am unteren Ende des Verbindungsteils (31) geformten ausgeweiteten Anschlag (33) , ein sich von einer Seite der unteren Fläche des Anschlags (33) nach unten erstreckendes Verschlusselement (34) und eine an der äußeren Oberfläche des Verschlusselements (34) befestigte abdichtende Unterlegscheibe (35) umfasst, wobei der Innenkernschalter (30) axial drehbar im Hauptdurchlauf (18) angebracht ist, wobei das Verbindungsteil (31) aus dem oberen Ende des Rohrs (16) herausragt,
- einen Schiebeschalter (40), der eine halbrunde Seitenwand (41), ein an der äußeren Oberfläche der Seitenwand (41) geformtes Schiebeteil (42) und eine an der Seitenwand (41) geformte und mit dem Verbindungsteil (31) des Innenkernschalters (30) verbundene Verbindungsstruktur (47) umfasst, und
- ein Fenster (17), das am Gehäuse (14, 15) des Griffteils (11) angeordnet ist und zur Aufnahme des Schiebeteils (42) dient, wobei das Schiebeteil (42) im Fenster (17) nach links und rechts verschiebbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenn das Schiebeteil (42) derart verschoben ist, dass sich das Schiebeteil (42) an der ersten Seite des Fensters (17) befindet, der Schiebeschalter (40) den Innenkernschalter (30) synchron zum Drehen bringt, sodass das Verschlusselement (34) in eine Stellung kommt, in der das Verschlusselement (34) entsprechend der Kreuzungsöffnung (26) des Hauptdurchlaufs (18) und des Erstreckungsdurchlaufs (24) positioniert ist, wobei die Kreuzungsöffnung (26) durch die abdichtende Unterlegscheibe (35) vollständig verschlossen wird,
dass durch Schieben des Schiebeteils (42) derart, dass das Schiebeteil (42) sich auf der zweiten Seite des Fensters (17) befindet, das Verschlusselement (34) und die dichtende Unterlegscheibe (35) drehend die Kreuzungsöffnung (26) verlassen, sodass die Kreuzungsöffnung (26) vollständig geöffnet wird, und
wobei, wenn das Schiebeteil (42) derart verschoben ist, dass sich das Schiebeteil (42) zwischen der ersten und der zweiten Seite des Fensters (17) befindet, das Verschlusselement (34) und die abdichtende Unterlegscheibe (35) die Kreuzungsöffnung (26)durch eine Drehbewegung nur zum Teil verlassen, sodass die Kreuzungsöffnung (26) teilweise geöffnet ist.

Wasseraustrittssteueranordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Rohr (16) eine obere Wand (19) aufweist, an der eine obere Öffnung (20) ausgebildet ist, die mit dem Hauptdurchlauf (18) verbunden ist, wobei der Durchmesser der oberen Öffnung (20) kleiner ist als der Durchmesser des Hauptdurchlaufs (18),
dass das Verbindungsteil (31) des Innenkernschalters (30) aus der oberen Öffnung herausragt und der Anschlag (33) an die Innenseite der oberen Wand (19) anstößt, wobei zwischen dem Anschlag (33) und der oberen Wand (19) ein Dichtring (38) angeordnet ist.

Wasseraustrittssteueranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich von einer anderen Seite der unteren Fläche des Anschlags (33) eine scheibenförmige Platte (36) nach unten erstreckt, die mit dem Verschlusselement (34) verbunden ist.

Wasseraustrittssteueranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstruktur (47) eine radial durch das Verbindungsteil (31) hindurch verlaufende Radialöffnung (32) und einen am oberen Ende der Seitenwand (41) des Schiebeschalters (40) geformten Riegel (43) umfasst, der sich in Richtung des Kreismittelpunkts der Seitenwand (41) erstreckt, wobei am offenen Ende des Riegels (43) ein Paar von elastisch auf- und zusammenschließbaren Rasthaken (44) vorgesehen ist, wobei der Riegel (43) in die Radialöffnung (32) eingesteckt ist, wobei die Rasthaken (44) aus der Radialöffnung (32) herausstehen und in die Außenwand des Verbindungsteils (31) eingreifen.

Wasseraustrittssteueranordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schiebeteil (42) des Schiebeschalters (40) in der Mitte der Seitenwand (41) geformt ist und der Riegel (43) an einer exzentrischen Stelle der Seitenwand (41) geformt ist.

Wasseraustrittssteueranordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der oberen Fläche des Riegels (43) ein Positionierstück (46) angeordnet ist, wobei am Verbindungsteil (31) des Innenkernschalters (30) eine Positionieraussparung (39) gegenüber von der Radialöffnung (32) angeordnet ist, wobei das Positionierstück (46) in die Positionieraussparung (39) eingesteckt ist.

Wasseraustrittssteueranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dassein Stützring (23) an einer sich nahe dem oberen Ende befindlichen Stelle der äußeren Oberfläche des Rohrs (16) vorgesehen ist und eine Stufe (45) an einer sich nahe dem unteren Ende befindlichen Stelle der Seitenwand (41) des Schiebeschalters (40) angeordnet ist, wobei der Stützring (23) die Stufe (45) abstützt.

Description:
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft eine Wasseraustrittssteueranordnung einer Gartenbrause gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Stand der Technik

Eine herkömmliche Gartenbrause ist derart ausgebildet, dass am Griffteil ein Wasseraustrittsschalter angeordnet ist, durch dessen Ein- und Ausschalten ein Wasseraustritt aus dem Brausekopf der Gartenbrause gesteuert werden kann. Der Wasseraustrittsschalter ist beispielsweise ein Druckschalter oder ein Schiebeschalter, wobei es sich sowohl bei einem Druckschalter als auch bei einem Schiebeschalter um ein Bauelement handelt, das die Oberfläche des Griffteils überragt. Zudem steuert der Wasseraustrittsschalter mittels einer im Griffteil angeordneten Innenkernbaugruppe das Öffnen bzw. Schließen eines Wasserdurchlaufs der Gartenbrause. Die Innenkernbaugruppe ist eine Baugruppe, die speziell zum Zusammenwirken mit dem Wasseraustrittsschalter gestaltet ist. Für die herkömmlichen Druckschalter und Schiebeschalter weist die Innenkernbaugruppe eine große Anzahl von Bauteilen mit einer komplizierten Gestalt auf, wodurch hohe Herstellungskosten verursacht werden und ein großer Zeitaufwand für den Zusammenbau erforderlich ist, wobei die Präzision des Zusammenbaus der Bauteile verringert wird, was zu einer Behinderung bei der Betätigung des Schalters, zu einer Blockierung des Wasseraustritts oder einem Leck führen kann.

Offenbarung der ErfindungAufgabe der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Wasseraustrittssteueranordnung für eine Gartenbrause zu schaffen, die die Nachteile des Standes der Technik überwindet.

Technische Lösung

Hierzu wird eine Wasseraustrittssteueranordnung für eine Gartenbrause vorgeschlagen, die fast komplett im Griffteil der Gartenbrause verdeckt angebracht ist, wobei nur ein Schiebeschalter aus einem Fenster an dem Griffteil freiliegt, damit der Benutzer mit einem Finger den Schiebeschalter berühren und verschieben kann, wobei an der Oberfläche des Griffteils einer mit der erfindungsgemäßen Wasseraustrittssteueranordnung versehenen Gartenbrause kein vorstehendes Bauteil angeordnet ist.

Der Erfindung schlägt weiter vor, eine Wasseraustrittssteueranordnung für eine Gartenbrause zu schaffen, bei der der Schiebeschalter nach links und rechts stufenlos verschiebbar ist, um den Wasseraustritt der Gartenbrause in einen vollständig geschlossenen, vollständig geöffneten oder einen teilweise geöffneten Modus einzustellen, sodass die Wasseraustrittsmenge stufenlos regulierbar ist.

Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung wird vorgeschlagen, eine Wasseraustrittssteueranordnung für eine Gartenbrause zu schaffen, die eine geringe Anzahl von Bauteilen aufweist, leicht zusammenbaubar und betätigbar ist, einen ungehinderten Wasseraustritt ermöglicht und leckfrei funktioniert.

Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß durch eine Wasseraustrittssteueranordnung für eine Gartenbrause mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Die erfindungsgemäße Wasseraustrittssteueranordnung für eine Gartenbrause umfasst ein Rohr, das an einem Griffteil einer Gartenbrause geformt ist, einen Innenkernschalter, einen Schiebeschalter und ein Fenster, wobei im Inneren des Rohrs ein Hauptdurchlauf und ein mit dem Hauptdurchlauf verbundener Erstreckungsdurchlauf angeordnet sind, wobei Wasser aus einer externen Wasserquelle durch den Hauptdurchlauf und den Erstreckungsdurchlauf in den Brausekopf der Gartenbrause eingeleitet wird, wobei der Innenkernschalter ein Verbindungsteil, eine radial durch das Verbindungsteil hindurch verlaufende Radialöffnung, einen am unteren Ende des Verbindungsteils geformten ausgeweiteten Anschlag, ein sich von einer Seite der unteren Fläche des Anschlags nach unten erstreckendes Verschlusselement und eine an der äußeren Oberfläche des Verschlusselements befestigte abdichtende Unterlegscheibe umfasst, wobei der Innenkernschalter axial drehbar im Hauptdurchlauf angebracht ist, wobei das Verbindungsteil aus dem oberen Ende des Rohrs herausragt, wobei der Schiebeschalter eine halbrunde Seitenwand, ein an der äußeren Oberfläche der Seitenwand geformtes Schiebeteil und eine an der Seitenwand geformte und mit dem Verbindungsteil des Innenkernschalters verbundene Verbindungsstruktur aufweist, und wobei das Fenster am Gehäuse des Griffteils angeordnet ist und zur Aufnahme des Schiebeteils dient, wobei das Schiebeteil im Fenster nach links und rechts verschiebbar ist.

Wenn das Schiebeteil so verschoben wird, dass es sich an der ersten Seite des Fensters befindet, bringt der Schiebeschalter den Innenkernschalter synchron zum Drehen, sodass das Verschlusselement in eine Stellung kommt, in der das Verschlusselement entsprechend der Kreuzungsöffnung des Hauptdurchlaufs und des Erstreckungsdurchlaufs positioniert ist, wobei die Kreuzungsöffnung durch die abdichtende Unterlegscheibe vollständig verschlossen wird. Wenn das Schiebeteil so verschoben wird, dass es sich an der zweiten Seite des Fensters befindet, so verlassen das Verschlusselement und die abdichtende Unterlegscheibe drehend die Kreuzungsöffnung, sodass die Kreuzungsöffnung vollständig geöffnet wird. Wenn das Schiebeteil so verschoben wird, dass es sich zwischen der ersten und der zweiten Seite des Fensters befindet, so verlassen das Verschlusselement und die abdichtende Unterlegscheibe die Kreuzungsöffnung drehend nur zum Teil, sodass die Kreuzungsöffnung teilweise geöffnet wird.

Figurenliste

  • 1 zeigt eine perspektivische Außenansicht einer erfindungsgemäßen Gartenbrause von vorne gesehen,
  • 2 zeigt eine dreidimensionale Explosionsdarstellung einer erfindungsgemäßen Gartenbrause von hinten gesehen,
  • 3 zeigt eine dreidimensionale Explosionsdarstellung eines Innenkernschalters und eines Schiebeschalters der erfindungsgemäßen Gartenbrause,
  • 4 zeigt eine dreidimensionale Explosionsdarstellung eines Innenkernschalters und eines Rohrs der erfindungsgemäßen Gartenbrause,
  • 5 zeigt eine perspektivische Außenansicht eines Innenkernschalters und eines Schiebeschalters der erfindungsgemäßen Gartenbrause im zusammengebauten Zustand,
  • 6 zeigt eine perspektivische Außenansicht der erfindungsgemäßen Gartenbrause von hinten gesehen,
  • 7 zeigt eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie VII-VII aus 6,
  • 8 zeigt eine schematische Darstellung eines ersten Betätigungsvorgangs auf Basis der in 7 gezeigten Schnittansicht,
  • 9 zeigt eine schematische Darstellung eines zweiten Betätigungsvorgangs auf Basis der in 7 gezeigten Schnittansicht,
  • 10 zeigt eine erfindungsgemäße Gartenbrause im kompletten Längsschnitt,
  • 11 zeigt eine erfindungsgemäße Gartenbrause im teilweisen Längsschnitt.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung

Im Folgenden werden Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung anhand der detaillierten Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Die Erfindung soll nicht auf die Beschreibung und die beigefügten Zeichnungen beschränkt sein.

Wie in 1 gezeigt ist, umfasst die erfindungsgemäße Gartenbrause 10 ein Griffteil 11, wobei an dessen unteren Ende eine universale Schnellkupplung 12 vorgesehen ist, und wobei an dessen oberen Ende ein Brausekopf 13 angeschlossen ist. Das Griffteil 11 ist aus einem ersten Gehäuseteil 14 und einem zweiten Gehäuseteil 15 zusammengesetzt und säulenförmig ausgebildet.

Wie in 2 gezeigt ist, ist im ersten Gehäuseteil 14 ein Rohr 16 geformt. Am oberen Ende des Rohrs 16 ist ein axial drehbarer Innenkernschalter 30 angebracht, der an einen Schiebeschalter 40 angeschlossen ist. Am zweiten Gehäuseteil 15 ist der Position des Schiebeschalters 40 entsprechend ein Fenster 17 angeordnet.

Wie in 3 und 4 gezeigt ist, ist im Inneren des Rohrs 16 ein Hauptdurchlauf 18 vorhanden, der axial durch die beiden Enden des Rohrs 16 verläuft, wobei das Rohr 16 eine obere Wand 19 aufweist, an der eine obere Öffnung 20 ausgebildet ist, die mit dem Hauptdurchlauf 18 verbunden ist, wobei der Durchmesser der oberen Öffnung 20 kleiner ist als der Durchmesser des Hauptdurchlaufs 18. Das untere Ende des Rohrs 16 ist mittels eines Gewindes 21 an die universale Schnellkupplung 12 angeschlossen, wobei zwischen dem Gewinde 21 und der Schnellkupplung 12 ein Dichtring 22 angebracht ist. Die Schnellkupplung 12 ist an einen Schlauch (nicht dargestellt) angeschlossen, wobei der Schlauch außerdem an eine externe Wasserquelle (nicht dargestellt) angeschlossen ist. Das Wasser von der externen Wasserquelle strömt durch den Schlauch und die universale Schnellkupplung 12 in den Hauptdurchlauf 18.

Der Innenkernschalter 30 ist einteilig ausgebildet und umfasst ein Verbindungsteil 31, das an dessen oberen Ende angeordnet ist, wobei an dessen unteren Ende ein ausgeweiteter Anschlag 33 ausgebildet ist, wobei sich von einer Seite der unteren Fläche des Anschlags 33 ein säulenförmiges Verschlusselement 34 erstreckt, an dessen äußerer Oberfläche eine abdichtende Unterlegscheibe 35 aus einem elastischen Material befestigt ist. Von einer anderen Seite der unteren Fläche des Anschlags 33 erstreckt sich eine scheibenförmige Platte 36 nach unten, die mit dem Verschlusselement 34 verbunden ist. Durch eine Trennung mittels der Platte 36 sind an der Rückseite des unterhalb des Anschlags 33 angeordneten Verschlusselements 34 zwei Durchgänge 37 ausgebildet.

Wie aus 3, 4 und 10 ersichtlich ist, wird der Innenkernschalter 30 über das untere Ende des Hauptdurchlaufs 18 so in den Hauptdurchlauf 18 eingebaut, dass er sich an dem oberen Ende des Rohrs 16 befindet. Das Verbindungsteil 31 ragt aus der oberen Öffnung 20 heraus und der Anschlag 33 stößt an die obere Wand 19 des Rohrs 16 an, wobei zwischen dem Verbindungsteil 31 und dem Anschlag 33 ein Dichtring 38 angeordnet ist.

Wie aus 3, 4 und 7 ersichtlich ist, stehen der Umfang des Anschlags 33, die Oberfläche des Verschlusselements 34, die abdichtende Unterlegscheibe und der Rand der Platte 36 alle mit dem Rohr 16 in Kontakt und bilden somit die Innenwandfläche 181 des Hauptdurchlaufs 18, wodurch sichergestellt wird, dass der Innenkernschalter 30 nicht schräg, exzentrisch oder abweichend im Hauptdurchlauf 18 liegt. Die Platte 36 stützt das Verschlusselement 34 an seiner Rückseite, was zu einer Verzögerung einer möglichen Verformung des Verschlusselements 34 beiträgt und sicherstellt, dass sich das Verschlusselement 34 nicht in Richtung der Mitte des Innenkernschalters 30 verformt oder verschiebt.

Wie aus 3 und 5 ersichtlich ist, umfasst der Schiebeschalter 40 eine halbrunde Seitenwand 41, ein an der äußeren Oberfläche der Seitenwand 41 geformtes Schiebeteil 42 und eine Verbindungsstruktur 47, wobei die Verbindungsstruktur 47 zwischen der Seitenwand 41 und dem Verbindungsteil 31 des Innenkernschalters 30 angeordnet ist und mit der Seitenwand 41 und dem Verbindungsteil 31 verbunden ist. Die Verbindungsstruktur 47 umfasst eine radial durch das Verbindungsteil 31 hindurch verlaufende Radialöffnung 32 und einen Riegel 43, der am oberen Ende der Seitenwand 41 geformt ist und sich in Richtung des Kreismittelpunkts der Seitenwand 41 erstreckt, wobei am offenen Ende des Riegels 43 ein Paar von elastisch auf- und zusammenschließbaren Rasthaken 44 vorgesehen ist. Der Riegel 43 wird in die Radialöffnung 32 eingesteckt, wobei die Rasthaken 44 aus der Radialöffnung 32 herausragen und in die Außenwand des Verbindungsteils 31 eingreifen. Vorzugsweise ist das Schiebeteil 42 in der Mitte der Seitenwand 41 ausgebildet und der Riegel 43 ist an einer exzentrischen Stelle der Seitenwand 41 geformt. Des Weiteren ist ein Stützring 23 an einer sich nahe dem oberen Ende befindlichen Stelle der äußeren Oberfläche des Rohrs 16 gebildet und eine Stufe 45 (siehe 11) ist an einer sich nahe dem unteren Ende befindlichen Stelle der Seitenwand 41 des Schiebeschalters 40 angeordnet, wobei der Stützring 23 die Stufe 45 derart stützt, dass der Schiebeschalter 40 sich stabil um die Außenwand des Rohrs herum drehen kann. Ferner ist an der oberen Fläche des Riegels 43 ein Positionierstück 46 angeordnet und am Verbindungsteil 31 des Innenkernschalters 30 ist gegenüber von der Radialöffnung 32 eine Positionieraussparung 39 angeordnet, wobei das Positionierstück 46 in die Positionieraussparung 39 eingesteckt ist.

Wie in 6 gezeigt ist, ragt das Schiebeteil 42 des Schiebeelements 40 aus dem Fenster 17 des zweiten Gehäuseteils 15 heraus, sodass der Benutzer beim Greifen der Gartenbrause 10 am Griffteil 11 das Schiebeteil 42 mit einem Finger berühren kann und so den Schiebeschalter nach links und rechts verschieben kann. Beim Bewegen des Schiebeschalters 40 bringt der Riegel 43 durch seine Kupplung mit dem Innenkernschalter 30 den Innenkernschalter 30 im Rohr 16 zum Drehen.

Wie in 7 bis 11 gezeigt wird, ist im Inneren des Rohrs 16 ferner ein schräg verlaufender Erstreckungsdurchlauf 24 angeordnet, der mit dem Hauptdurchlauf 18 verbunden ist, wobei der Erstreckungsdurchlauf 24 mit einem Brausekopfdurchlauf 25 im Inneren eines Brausekopfs 13 verbunden ist.

Wenn das Schiebeteil 42 so verschoben wird, dass es sich an der ersten Seite des Fensters 17 befindet, wie es in 7 und 11 gezeigt ist, so treibt der Schiebeschalter 40 den Innenkernschalter 30 so zum Drehen an, dass das Verschlusselement 34 in eine Stellung kommt, in der das Verschlusselement 34 entsprechend der Kreuzungsöffnung 26 des Hauptdurchlaufs 18 und des Erstreckungsdurchlaufs 24 positioniert ist, wobei die Kreuzungsöffnung 26 durch die abdichtende Unterlegscheibe 35 vollständig verschlossen wird, sodass das Wasser im Hauptdurchlauf 18 nicht in den Erstreckungsdurchlauf 24 eintreten kann und der Brausekopf 13 somit kein Wasser verspritzen kann.

Wenn das Schiebeteil 42 so verschoben, dass es sich an der zweiten Seite des Fensters 17 befindet, wie es in 9 und 10 gezeigt ist, so wird der Innenkernschalter 30 so zum Drehen gebracht, dass das Verschlusselement 34 die Kreuzungsöffnung 26 drehend verlässt, wobei der Innenkernschalter 30 so positioniert wird, dass einer der Durchgänge 37 mit der Kreuzungsöffnung 26 vollständig korrespondiert, sodass die Kreuzungsöffnung 26 vollständig geöffnet wird, wobei der Hauptdurchlauf 18 mit dem Erstreckungsdurchlauf 24 verbunden ist, sodass das Wasser in den Erstreckungsdurchlauf 24 eintreten und über den Brausekopfdurchlauf 25 aus dem Brausekopf 13 ausgespritzt werden kann.

Wenn das Schiebeteil 42 so verschoben wird, dass es sich zwischen der ersten und der zweiten Seite des Fensters 17 befindet, so verlässt das Verschlusselement 34 durch eine Drehung die Kreuzungsöffnung 26 nur zum Teil, wobei der Durchgang 37 zum Teil mit der Kreuzungsöffnung 26 korrespondiert, sodass die Kreuzungsöffnung 26 zum Teil geöffnet wird, wodurch das Wasser vom Hauptdurchlauf 18 in den Erstreckungsdurchlauf 24 eintreten kann, wobei die Wassermenge jedoch geringer ist als die Wassermenge bei dem in 9 gezeigten Zustand.

Wie aus 7, 8 und 9 ersichtlich ist, sind der Schiebeschalter 40 und der Innenkernschalter 30 stufenlos drehbar. Durch eine Betätigung des Schiebeschalters 40 und des Innenkernschalters 30 kann die Kreuzungsöffnung 26 vollständig geschlossen, vollständig geöffnet oder teilweise geöffnet werden. Auf diese Weise kann der Wasseraustritt der Gartenbrause 10 durch eine stufenlose Steuerung in einen vollständig geschlossenen, einen vollständig geöffneten oder einen teilweise geöffneten Zustand gebracht werden. Somit wird mit der erfindungsgemäßen Wasseraustrittssteueranordnung für eine Gartenbrause eine stufenlose Regulierung der austretenden Wassermenge ermöglicht.

Obwohl die vorliegende Erfindung anhand der Ausführungsbeispiele detailliert beschrieben worden ist, ist für den Fachmann selbstverständlich, dass die Erfindung nicht auf diese Ausführungsbeispiele beschränkt ist, sondern dass vielmehr Abwandlungen in der Weise möglich sind, dass einzelne Merkmale weggelassen oder andersartige Kombinationen von Merkmalen verwirklicht werden, solange der Schutzbereich der beigefügten Ansprüche nicht verlassen wird. Die Offenbarung der vorliegenden Erfindung schließt sämtliche Kombinationen der vorgestellten Einzelmerkmale mit ein.

Bezugszeichenliste

10
Gartenbrause
11
Griffteil
12
Schnellkupplung
13
Brausekopf
14
erstes Gehäuseteil
15
zweites Gehäuseteil
16
Rohr
17
Fenster
18
Hauptdurchlauf
181
Innenwandfläche
19
obere Wand des Rohrs
20
obere Öffnung
21
Gewinde
22
Dichtring
23
Stützring
24
Erstreckungsdurchlauf
25
Brausekopfdurchlauf
26
Kreuzungsöffnung
30
Innenkernschalter
31
Verbindungsteil
32
Radialöffnung
33
Anschlag
34
Verschlusselement
35
abdichtende Unterlegscheibe
36
Platte
37
Durchgang
38
Dichtring
39
Positionieraussparung
40
Schiebeschalter
41
Seitenwand
42
Schiebeteil
43
Riegel
44
Rasthaken
45
Stufe
46
Positionierstück
47
Verbindungsstruktur