Title:
Sprühkopf für ein Farbspritzgerät und Farbspritzgerät
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Die Erfindung betrifft einen Sprühkopf für ein Farbspritzgerät, insbesondere eine Farbspritzpistole oder eine Farbsprühlanze zur Erzeugung eines Farbstrahls (101). Hierbei umfasst eine Luftkappe (12) zwei Vorhangluftkanäle (43, 44), deren Auslässe (45, 46) zwischen Lufthörnern (28, 29) angeordnet sind und deren Auslässe (45, 46) sich in Bezug auf eine Längsachse einer Durchtrittsöffnung (27) der Luftkappe (12) gegenüber liegen. (1b) embedded image





Inventors:
Barthelmes, Jan (88682, Salem, DE)
Sulzer, Christopher J., Minn. (Minneapolis, US)
Application Number:
DE102017103335A
Publication Date:
08/23/2018
Filing Date:
02/17/2017
Assignee:
J. Wagner GmbH, 88677 (DE)
International Classes:
B05B7/02; B05B1/02; B05B1/04; B05B1/34; B05B7/08
Domestic Patent References:
DE102011100806A1N/A
DE2822687A1N/A
Foreign References:
FR985544A
2070695
Attorney, Agent or Firm:
Otten, Roth, Dobler & Partner mbB Patentanwälte, 88276, Berg, DE
Claims:
Sprühkopf (2; 202; 302) für ein Farbspritzgerät (1), insbesondere eine Farbspritzpistole oder eine Farbsprühlanze zur Erzeugung eines Farbstrahls (101),
- wobei der Sprühkopf (2; 202; 302) eine Luftkulisse (10; 410; 510; 610), eine Luftkappe (12; 212; 312; 412; 512; 612) und eine Nadel (9; 409; 509; 609) umfasst,
- wobei die Luftkappe (12; 212; 312; 412; 512; 612) in Luftströmungsrichtung (x) nach der Luftkulisse (10; 410; 510; 610) angeordnet ist,
- wobei die Nadel (9; 409; 509; 609) in Luftströmungsrichtung vor der Luftkulisse (10; 410; 510; 610) angeordnet ist,
- wobei die Luftkulisse (10; 410; 510; 610) eine zentrisch angeordnete Farbaustrittsöffnung (19) und Luftaustrittsöffnungen (20, 21, 22, 23) umfasst,
- wobei durch die Farbaustrittsöffnung (19) eine Farbdüse (19a) gebildet ist und diese mit der Nadel (9; 409; 509; 609) ein Nadelventil (25) bildet,
- wobei die Luftkappe (12; 212; 312; 412; 512; 612) eine zentrisch angeordnete, im Querschnitt längliche Durchtrittsöffnung (27; 227; 327) für den Durchtritt des Farbstrahls (101) oder der Farbdüse (19a) und für den Durchtritt eines den Farbstrahl (101) bzw. die Farbdüse (19a) umgebenden Mantelluftstroms (102) aufweist,
- wobei die Durchtrittsöffnung (27; 227; 327) mit einer Längsachse (LA27) und einer Querachse (QA27) quer zu einer in Luftströmungsrichtung (x) verlaufenden Mittelachse (M2; M302; M402; M502; M602) des Sprühkopfes (2; 202; 302) ausgerichtet ist,
- wobei die Luftkappe (12; 212; 312; 412; 512; 612) zwei über ihre Durchtrittsöffnung (27; 227; 327) in Luftströmungsrichtung vorstehende, sich in Bezug auf die Querachse ihrer Durchtrittsöffnung (27; 227; 327) gegenüberliegende Lufthörner (28, 29) umfasst,
- wobei die Lufthörner (28, 29) jeweils wenigstens einen Hornluftkanal (30, 31) umfassen, welcher auf den aus der Farbaustrittsöffnung (19) austretenden Farbstrahl (101) gerichtet ist,
- wobei die Hornluftkanäle (30, 31) der Lufthörner (28, 29) über wenigstens eine der Luftaustrittsöffnungen (20, 21, 22, 23) der Luftkulisse (10; 410; 510; 610) mit Luft versorgbar sind, dadurch gekennzeichnet,
- dass die Luftkappe (12; 212; 312; 412; 512; 612) zwei Vorhangluftkanäle (43, 44; 243, 244; 343, 344; 443; 543; 643) umfasst, deren Auslässe (45, 46) zwischen den Lufthörnern (28, 29) angeordnet sind und deren Auslässe (45, 46) sich in Bezug auf die Längsachse (LA27) der Durchtrittsöffnung (27; 227; 327) der Luftkappe (12; 212; 312; 412; 512; 612) gegenüber liegen.

Sprühkopf (2; 202; 302) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sprühkopf (2; 202; 302) eine Steuerscheibe (11; 311) umfasst, wobei die Steuerscheibe (11; 311) zwischen der Luftkulisse (10; 410; 510; 610) und der Luftkappe (12; 212; 312; 412; 512; 612) angeordnet ist und um die Mittelachse (M2; M302; M402; M502; M602) des Sprühkopfes (2; 202; 302) gegenüber der Luftkulisse (10; 410; 510; 610) und der Luftkappe (12; 212; 312; 412; 512; 612) verdrehbar ist oder zusammen mit der Luftkappe (12; 212; 312; 412; 512; 612) gegenüber der Luftkulisse (10; 410; 510; 610) insbesondere um 90° um die Mittelachse (M2; M302; M402; M502; M602) des Sprühkopfes (2; 202; 302) verdrehbar ist.

Sprühkopf (2; 202; 302) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslässe (45, 46) der Vorhangluftkanäle (43, 44; 243, 244; 343, 344; 443; 543; 643) und/oder die Vorhangluftkanäle (43, 44; 243, 244; 343, 344; 443; 543; 643) spiegelsymmetrisch zu der Längsachse (LA27) der Durchtrittsöffnung (27; 227; 327) der Luftkappe (12; 212; 312; 412; 512; 612) angeordnet sind.

Sprühkopf (2; 202; 302) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslässe der Vorhangluftkanäle (43, 44; 243, 244; 343, 344; 443; 543; 643) jeweils eine Auslasslänge (L45, L46) aufweisen, welche parallel zu der Längsachse (LA27) der Durchtrittsöffnung (27; 227; 327) gemessen ist und welche wenigstens 25% und maximal 120% und insbesondere 70% bis 90% einer Länge (L27) der Längsachse (LA27) der Durchtrittsöffnung (27; 227; 327) beträgt und dass die Auslässe der Vorhangluftkanäle (43, 44; 243, 244; 343, 344; 443; 543; 643) jeweils eine Auslassbreite (B45, B46) aufweisen, welche parallel zu der Querachse der Durchtrittsöffnung (27; 227; 327) gemessen ist, wobei die Auslassbreite (B45, B46) maximal 60% und insbesondere maximal 50% der Auslasslänge (L45, L46) beträgt.

Sprühkopf (2; 202; 302) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslässe der Vorhangluftkanäle (43, 44; 243, 244; 343, 344; 443; 543; 643) in Richtung der Mittelachse (M2; M302; M402; M502; M602) des Sprühkopfes (2; 202; 302) betrachtet jeweils einen bogenförmigen Verlauf aufweisen, wobei die Auslässe der Vorhangluftkanäle (43, 44; 243, 244; 343, 344; 443; 543; 643) um die Mittelachse (M2; M302; M402; M502; M602) des Sprühkopfes (2; 202; 302) gekrümmt sind.

Sprühkopf (2; 202; 302) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5 vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorhangluftkanäle (43, 44; 243, 244; 343, 344; 443; 543; 643) parallel zu der Mittelachse (M2; M302; M402; M502; M602) des Sprühkopfes (2; 202; 302) ausgerichtete Vorhangluftströme (105, 106) erzeugen, wobei es hierzu insbesondere vorgesehen ist, dass die Vorhangluftkanäle (43, 44; 243, 244; 343, 344; 443; 543; 643) zu ihrem Auslass (45, 46; 245, 246; 345, 346) hin jeweils wenigstens einen Seitenwandabschnitt (443a, 443b) ausweisen, welcher parallel zu der Mittelachse (M2; M302; M402; M502; M602) des Sprühkopfes (2; 202; 302) ausgerichtet ist.

Sprühkopf (2; 202; 302) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorhangluftkanäle (43, 44; 243, 244; 343, 344; 443; 543; 643) zu der Mittelachse (M2; M302; M402; M502; M602) gerichtete Vorhangluftströme (105, 106) erzeugen, wobei es hierzu insbesondere vorgesehen ist, dass die Vorhangluftkanäle (43, 44; 243, 244; 343, 344; 443; 543; 643) zu ihrem Auslass (45, 46; 245, 246; 345, 346) hin jeweils wenigstens einen Seitenwandabschnitt (543a, 543b) aufweisen, welcher in der Luftströmungsrichtung (x) zu der Mittelachse (M2; M302; M402; M502; M602) des Sprühkopfes (2; 202; 302) gekippt ist.

Sprühkopf (2; 202; 302) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorhangluftkanäle (43, 44; 243, 244; 343, 344; 443; 543; 643) von der Mittelachse (M2; M302; M402; M502; M602) weg gerichtete Vorhangluftströme (105, 106) erzeugen, wobei es hierzu insbesondere vorgesehen ist, dass die Vorhangluftkanäle (43, 44; 243, 244; 343, 344; 443; 543; 643) zu ihrem Auslass (45, 46; 245, 246; 345, 346) hin jeweils wenigstens einen Seitenwandabschnitt (643a, 643b) aufweisen, welcher in der Luftströmungsrichtung (x) von der Mittelachse (M2; M302; M402; M502; M602) des Sprühkopfes (2; 202; 302) weg gekippt ist.

Sprühkopf (2; 202; 302) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
- dass die Steuerscheibe (11; 311) wenigstens einen Durchlass (32; 332) für Mantelluft umfasst, wobei der Durchlass (32; 332) für Mantelluft insbesondere zentrisch in der Steuerscheibe (11; 311) angeordnet ist und/oder
- dass die Steuerscheibe (11; 311) wenigstens einen Durchlass (33, 34; 333, 334) für Hörnerluft umfasst, wobei der wenigstens eine Durchlass (33, 34; 333, 334) für Hörnerluft insbesondere exzentrisch in der Steuerscheibe (11; 311) angeordnet ist und/oder
- dass die Steuerscheibe (11; 311) wenigstens einen Durchlass (32; 333a, 334a; 333b; 334b) für Vorhangluft umfasst, wobei der Durchlass (32; 333a, 334a; 333b; 334b) für Vorhangluft entweder insbesondere zentrisch in der Steuerscheibe (11) oder insbesondere exzentrisch in der Steuerscheibe (311) angeordnet ist, wobei es bei einer exzentrischen Anordnung des Durchlasses (333a, 334a; 333b; 334b) für Vorhangluft insbesondere vorgesehen ist, dass ein Einlass (E343, E344) des Vorhangluftkanals (343, 344) radial weiter von der Mittelachse (M302) des Sprühkopfes (2; 202; 302) entfernt ist als ein Auslass (345, 346) des Vorhangluftkanals (343, 344) von der Mittelachse (M302) des Sprühkopfes (2; 202; 302) entfernt ist und/oder
- dass die Steuerscheibe (11; 311) insbesondere wenigstens einen Durchlass (33, 34; 333, 334) für Ausgleichsluft umfasst, wobei der wenigstens eine Durchlass (33, 34; 333, 334) für Ausgleichsluft insbesondre exzentrisch in der Steuerscheibe (11; 311) angeordnet ist.

Sprühkopf (302) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Durchlass (333, 334) für Hörnerluft und dass der wenigstens eine Durchlass (333, 334) für Ausgleichsluft und das der wenigstens ein Durchlass (333a, 334a; 333b; 334b) für Vorhangluft derart auf der Steuerscheibe (311) angeordnet sind,
- dass in einer ersten Drehstellung (311-1), welche die Steuerscheibe (11; 311) relativ zu der Luftkappe (312) einnimmt, aus den Hornluftkanälen (330, 331) Luft ausströmt, ggf. in der Luftkappe (312) vorhandene Entlastungsbohrungen (339, 340) für Ausgleichsluft vom Luftstrom abgeschnitten sind und Luft aus den Vorhangluftkanälen (343, 344) ausströmt oder
- dass in einer zweiten Drehstellung (311-2), welche die Steuerscheibe (311) relativ zu der Luftkappe (312) einnimmt, aus den Hornluftkanälen (330, 331) Luft ausströmt, aus ggf. in der Luftkappe (312) vorhandene Entlastungsbohrungen (339, 340) für Ausgleichsluft Luft ausströmt und die Vorhangluftkanäle (343, 344) vom Luftstrom abgeschnitten sind oder
- dass in einer dritten Drehstellung (311-3), welche die Steuerscheibe (311) relativ zu der Luftkappe (312) einnimmt, die Hornluftkanäle (330, 331) vom Luftstrom abgeschnitten sind, aus ggf. in der Luftkappe (312) vorhandenen Entlastungsbohrungen (339, 340) für Ausgleichsluft Luft ausströmt und Luft aus den Vorhangluftkanälen (343, 344) ausströmt.

Sprühkopf (2; 202; 302) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwei der Durchlässe (333; 334) der Steuerscheibe (311) derart bemessen sind, dass durch diese jeweils einer der Hornluftkanäle (330, 331) und eine der Entlastungsbohrungen (339, 340) versorgbar sind.

Sprühkopf (2; 202; 302) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Länge (L27) der Längsachse (LA27) der zentrisch angeordneten Durchtrittsöffnung (27; 227; 327) der Luftkappe (12; 212; 312; 412; 512; 612) wenigstens 30% länger als eine in Richtung der Querachse (QA27) gemessene Breite (B27) der zentrisch angeordneten Durchtrittsöffnung (27; 227; 327) der Luftkappe (12; 212; 312; 412; 512; 612) ist.

Sprühkopf (2; 202; 302) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sprühkopf (2; 202; 302) einen Körper (8) und eine Überwurfmutter (13) umfasst, wobei die Nadel (9; 409; 509; 609) in dem Köper (8) längsverschiebbar geführt ist, wobei der Körper (8) eine Aufnahme (18) für die Luftkulisse (10; 410; 510; 610) umfasst, wobei der Körper (8) im Bereich der Aufnahme (18) ein Anschlussmittel (38) umfasst, an welchem die Überwurfmutter (13) derart befestigbar ist, dass das Lufthorn (28, 29; 228, 229) und die ggf. vorhandene Steuerscheibe (11; 311) und die Luftkulisse (10; 410; 510; 610) an dem Körper (8) gehalten sind, wobei es insbesondere vorgesehen ist, dass der Sprühkopf (2; 202; 302) einen Drehbetätiger (14) umfasst, durch welchen die Luftkappe (12; 212; 312; 412; 512; 612) verdrehbar ist, und wobei es insbesondere vorgesehen ist, dass der Sprühkopf (2; 202; 302) einen insbesondere an dem Drehbetätiger (14) geführten Schieber (15) umfasst, mittels welchem die Steuerscheibe (11; 311) verdrehbar ist.

Farbspritzgerät (1), insbesondere Farbspritzpistole oder Farbsprühlanze umfassend einen Sprühkopf (2; 202; 302), eine Farbversorgung (3) und eine Luftversorgung (5), dadurch gekennzeichnet, dass der Sprühkopf (2; 202; 302) entsprechend wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13 ausgebildet ist.

Farbspritzgerät (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (8) des Sprühkopfes (2; 202; 302) Anschlussmittel (38a) für die Farbversorgung (3) umfasst, an welchen die Farbversorgung (3) angeschlossen ist, und dass der Körper des Sprühkopfes (2; 202; 302) Anschlussmittel (38b) für die Luftversorgung (5) umfasst, an welchen die Luftversorgung (5) angeschlossen ist, und dass der Körper (8) einen Abzug (17) umfasst, durch welchen eine Spritzfunktion des Farbspritzgeräts (1) steuerbar ist.

Description:

Die Erfindung betrifft einen Sprühkopf für ein Farbspritzgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Farbspritzgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 14.

Aus der DE 10 2011 100 806 A1 ist ein Sprühkopf für ein Farbspritzgerät zur Erzeugung eines Farbstrahls bekannt, wobei der Sprühkopf eine Luftkulisse, eine Luftkappe und eine Nadel umfasst, wobei die Luftkappe in Luftströmungsrichtung nach der Luftkulisse angeordnete ist, wobei die Nadel in Luftströmungsrichtung vor der Luftkulisse angeordnet ist, wobei die Luftkulisse eine zentrisch angeordnete Farbaustrittsöffnung und Luftaustrittsöffnungen umfasst, wobei durch die Farbaustrittsöffnung eine Farbdüse gebildet ist und diese mit der Nadel ein Nadelventil bildet, wobei die Luftkappe eine zentrisch angeordnete, im Querschnitt längliche Durchtrittsöffnung für den Durchtritt des Farbstrahls oder der Farbdüse und für den Durchtritt eines den Farbstrahl bzw. die Farbdüse umgebenden Mantelluftstroms aufweist, wobei die Durchtrittsöffnung mit einer Längsachse und einer Querachse quer zu einer in Luftströmungsrichtung verlaufenden Mittelachse des Sprühkopfes ausgerichtet ist, wobei die Luftkappe zwei über ihre Durchtrittsöffnung in Luftströmungsrichtung vorstehende, sich in Bezug auf die Querachse ihrer Durchtrittsöffnung gegenüberliegende Lufthörner umfasst, wobei die Lufthörner jeweils wenigstens einen Hornluftkanal umfassen, welcher auf den aus der Farbaustrittsöffnung austretenden Farbstrahl gerichtet ist und wobei die Hornluftkanäle der Lufthörner über wenigstens eine der Luftaustrittsöffnungen der Luftkulisse mit Luft versorgbar sind.

Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Sprühkopf für ein Farbspritzgerät bzw. ein Farbspritzgerät vorzuschlagen, welcher bzw. welches geeignet ist einen insbesondere als Flachstrahl ausgebildeten Farbstahl mit einem hinsichtlich der Partikelverteilung verbesserten Sprühbild zu erzeugen.

Diese Aufgabe wird ausgehend von den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 bzw. des Anspruchs 14 durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 bzw. 14 gelöst. In den jeweiligen Unteransprüchen sind vorteilhafte und zweckmäßige Weiterbildungen angegeben.

Bei dem erfindungsgemäßen Sprühkopf ist es vorgesehen, dass die Luftkappe zwei Vorhangluftkanäle umfasst, deren Auslässe zwischen den Lufthörnern angeordnet sind und deren Auslässe sich in Bezug auf die Längsachse der Durchtrittsöffnung der Luftkappe gegenüber liegen. Durch derartig angeordnete Vorhangluftkanäle lässt sich der Farbstrahl auch in Bereichen, welche von Hornluftströmen aus den Lufthörner nicht oder nur schwach erfasst werden, formen und schärfen bzw. wird einem zu starken Flachdrücken des Farbstrahls durch die Hornluftströme entgegen gewirkt. Somit wird ein Sprühbild erzeugt, bei dem ein Flächenanteil, in welchem das Sprühbild eine geleichmäßige Partikelverteilung aufweist, vergrößerst wird und bei dem ein Flächenanteil, in welchem das Sprühbild eine sich ändernde Partikelverteilung aufweist, verkleinert wird. Derartige Vorhangluftkanäle lassen sich mit ihren Auslässen seitlich der zentrischen Durchtrittsöffnung der Luftkappe baulich einfach in hinreichender Größe anordnen.

Weiterhin ist es vorgesehen, dass der Sprühkopf eine Steuerscheibe umfasst, wobei die Steuerscheibe zwischen der Luftkulisse und der Luftkappe angeordnet ist und um die Mittelachse des Sprühkopfes gegenüber der Luftkulisse und der Luftkappe verdrehbar ist oder zusammen mit der Luftkappe gegenüber der Luftkulisse insbesondere um 90° um die Mittelachse des Sprühkopfes verdrehbar ist. Hierdurch lässt sich die Luftzufuhr gezielt für verschiedene Anwendungsfälle steuern. Durch eine Verdrehbarkeit der Luftkappe um 90° oder andere Winkel wird die Arbeit mit einem als Flachstrahl ausgebildeten Farbstrahl für einen Nutzer wesentlich erleichtert, da es zum Ändern einer Ausrichtung des Farbstrahls nicht erforderlich ist, den Sprühkopf schräg zu halten.

Es ist auch vorgesehen, die Auslässe der Vorhangluftkanäle und/oder die Vorhangluftkanäle spiegelsymmetrisch zu der Längsachse der Durchtrittsöffnung der Luftkappe anzuordnen. Hierdurch ist es möglich, den Farbstrahl in sich gegenüberliegenden Bereichen flächig und nicht nur linienartig zu beeinflussen.

Weiterhin ist es vorgesehen, dass die Auslässe der Vorhangluftkanäle jeweils eine Auslasslänge aufweisen, welche parallel zu der Längsachse der Durchtrittsöffnung gemessen ist und welche wenigstens 25% und maximal 120% und insbesondere 70% bis 90% einer Länge der Längsachse der Durchtrittsöffnung beträgt und dass die Auslässe der Vorhangluftkanäle jeweils eine Auslassbreite aufweisen, welche parallel zu der Querachse der Durchtrittsöffnung gemessen ist, wobei die Auslassbreite maximal 60% und insbesondere maximal 50% der Auslasslänge beträgt. Durch eine derartige Dimensionierung der Auslässe lässt sich der Farbstrahl gut in den Bereichen beeinflussen bzw. formen, welche von den Hornluftstrahlen nicht oder nur wenig erfasst werden.

Es ist auch vorgesehen, dass die Auslässe der Vorhangluftkanäle in Richtung der Mittelachse des Sprühkopfes betrachtet jeweils einen bogenförmigen Verlauf aufweisen, wobei die Auslässe der Vorhangluftkanäle um die Mittelachse des Sprühkopfes gekrümmt sind. Hierdurch wird sichergestellt, dass die beiden erzeugten Vorhangluftströme an die Querschnittsform des austretenden Farbstrahls anpasst sind und so frühzeitig mit ihrer ganzen Breite auf den Farbstrahl einwirken können.

Gemäß einer Ausführungsvariante ist es vorgesehen, dass die Vorhangluftkanäle parallel zu der Mittelachse des Sprühkopfes ausgerichtete Vorhangluftströme erzeugen, wobei es hierzu insbesondere vorgesehen ist, dass die Vorhangluftkanäle zu ihrem Auslass hin jeweils wenigstens einen Seitenwandabschnitt ausweisen, welcher parallel zu der Mittelachse des Sprühkopfes ausgerichtet ist. Mit derartig ausgerichteten Vorhangluftströmen lässt sich der Farbstrahl mittelstark beeinflussen.

Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante ist es vorgesehen, dass die Vorhangluftkanäle zu der Mittelachse gerichtete Vorhangluftströme erzeugen, wobei es hierzu insbesondere vorgesehen ist, dass die Vorhangluftkanäle zu ihrem Auslass hin jeweils wenigstens einen Seitenwandabschnitt aufweisen, welcher in der Luftströmungsrichtung zu der Mittelachse des Sprühkopfes gekippt ist. Mit derartig ausgerichteten Vorhangluftströmen lässt sich der Farbstrahl stark beeinflussen.

Eine dritte Ausführungsvariante sieht vor, dass die Vorhangluftkanäle von der Mittelachse weg gerichtete Vorhangluftströme erzeugen, wobei es hierzu insbesondere vorgesehen ist, dass die Vorhangluftkanäle zu ihrem Auslass hin jeweils wenigstens einen Seitenwandabschnitt aufweisen, welcher in der Luftströmungsrichtung von der Mittelachse des Sprühkopfes weg gekippt ist. Mit derartig ausgerichteten Vorhangluftströmen lässt sich der Farbstrahl schwach beeinflussen.

Es ist auch vorgesehen,

  • - dass die Steuerscheibe wenigstens einen Durchlass für Mantelluft umfasst, wobei der Durchlass für Mantelluft insbesondere zentrisch in der Steuerscheibe angeordnet ist und/oder
  • - dass die Steuerscheibe wenigstens einen Durchlass für Hörnerluft umfasst, wobei der wenigstens eine Durchlass für Hörnerluft insbesondere exzentrisch in der Steuerscheibe angeordnet ist und/oder
  • - dass die Steuerscheibe wenigstens einen Durchlass für Vorhangluft umfasst, wobei der Durchlass für Vorhangluft entweder insbesondere zentrisch in der Steuerscheibe oder insbesondere exzentrisch in der Steuerscheibe angeordnet ist, wobei es bei einer exzentrischen Anordnung des Durchlasses für Vorhangluft insbesondere vorgesehen ist, dass ein Einlass des Vorhangluftkanals radial weiter von der Mittelachse des Sprühkopfes entfernt ist als ein Auslass des Vorhangluftkanals von der Mittelachse des Sprühkopfes entfernt ist und/oder
  • - dass die Steuerscheibe insbesondere wenigstens einen Durchlass für Ausgleichsluft umfasst, wobei der wenigstens eine Durchlass für Ausgleichsluft insbesondre exzentrisch in der Steuerscheib angeordnet ist. Hierdurch lässt sich der Farbsprühkopf trotz eines technisch unkomplizierten Aufbaus einfach durch eine Verdrehung der Steuerscheibe kontrollieren bzw. umschalten.

Weiterhin ist es vorgesehen, dass der wenigstens eine Durchlass für Hörnerluft und dass der wenigstens eine Durchlass für Ausgleichsluft und das der wenigstens ein Durchlass für Vorhangluft derart auf der Steuerscheibe angeordnet sind,

  • - dass in einer ersten Drehstellung, welche die Steuerscheibe relativ zu der Luftkappe einnimmt, aus den Hornluftkanälen Luft ausströmt, ggf. in der Luftkappe vorhandene Entlastungsbohrungen für Ausgleichsluft vom Luftstrom abgeschnitten sind und Luft aus den Vorhangluftkanälen ausströmt oder
  • - dass in einer zweiten Drehstellung, welche die Steuerscheibe relativ zu der Luftkappe einnimmt, aus dem Hornluftkanälen Luft ausströmt, aus ggf. in der Luftkappe vorhandene Entlastungsbohrungen für Ausgleichsluft Luft ausströmt und die Vorhangluftkanäle vom Luftstrom abgeschnitten sind oder
  • - dass in einer dritten Drehstellung, welche die Steuerscheibe relativ zu der Luftkappe einnimmt, die Hornluftkanäle vom Luftstrom abgeschnitten sind, aus ggf. in der Luftkappe vorhandenen Entlastungsbohrungen für Ausgleichsluft Luft ausströmt und Luft aus den Vorhangluftkanälen ausströmt. Hierdurch lassen sich die Hornluftströme und die Vorhangluftströme unabhängig voneinander oder gemeinsam aktivieren, ohne dass das Ein- oder Ausschalten der Hornluftströme oder der Vorhangluftströme die Vorhangluftströme bzw. die Hornluftströme wesentlich beeinflusst, so dass die Hornluftströme und die Vorhangluftströme unabhängig davon ob die Vorhangluftströme bzw. Hornluftströme aktiviert sind oder nicht gleichbleibend arbeiten.

Es ist auch vorgesehen, dass zwei der Durchlässe der Steuerscheibe derart bemessen sind, dass durch diese jeweils einer der Hornluftkanäle und eine der Entlastungsbohrungen versorgbar sind. Hierdurch wird die Mechanik, welche erforderlich ist um die drei Betriebsstufen zu schalten derart vereinfacht, dass zur Realisierung eine Steuerscheibe ausreicht.

Es ist auch vorgesehen, dass eine Länge der Längsachse der zentrisch angeordneten Durchtrittsöffnung der Luftkappe wenigstens 30% länger als eine in Richtung der Querachse gemessene Breite der exzentrisch angeordneten Durchtrittsöffnung der Luftkappe ausgebildet ist. Insbesondere bei einer derartig bemessenen Durchtrittsöffnung lassen sich mit den erfindungsgemäßen Vorhangluftkanälen die gewünschten Sprühbilder erzeugen.

Es ist auch vorgesehen, dass der Sprühkopf einen Körper und eine Überwurfmutter umfasst, wobei die Nadel in dem Köper längsverschiebbar geführt ist, wobei der Körper eine Aufnahme für die Luftkulisse umfasst, wobei der Körper im Bereich der Aufnahme ein Anschlussmittel umfasst, an welchem die Überwurfmutter derart befestigbar ist, dass das Lufthorn und die ggf. vorhandene Steuerscheibe und die Luftkulisse an dem Körper gehalten sind, wobei es insbesondere vorgesehen ist, dass der Sprühkopf einen Drehbetätiger umfasst, durch welchen die Luftkappe verdrehbar ist, und wobei es insbesondere vorgesehen ist, dass der Sprühkopf einen insbesondere an dem Drehbetätiger geführten Schieber umfasst, mittels welchem die Steuerscheibe verdrehbar ist. Eine derartige Bauform erlaubt eine für den Nutzer leicht verständliche Bedienung des Sprühkopfes.

Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein Farbspritzgerät, insbesondere Farbspritzpistole oder Farbsprühlanze, welches einen Sprühkopf, eine Farbversorgung und eine Luftversorgung umfasst, wobei der Sprühkopf entsprechend wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13 ausgebildet ist. Hierdurch wird ein Farbspritzgerät gebildet, welches die oben genannten Vorteile aufweist.

Schließlich ist ein Farbspritzgerät vorgesehen, bei welchem der Körper des Sprühkopfes Anschlussmittel für die Farbversorgung umfasst, an welchen die Farbversorgung angeschlossen ist, und dass der Körper des Sprühkopfes Anschlussmittel für die Luftversorgung umfasst, an welchen die Luftversorgung angeschlossen ist, und dass der Körper einen Abzug umfasst, durch welchen eine Spritzfunktion des Farbspritzgeräts steuerbar ist. Ein derartiges Farbspritzgerät ist vielseitig einsetzbar.

Weitere Einzelheiten der Erfindung werden in der Zeichnung anhand von schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen beschrieben.

Hierbei zeigt:

  • 1a: eine Explosionsansicht eines Farbspritzgeräts, welches einen Sprühkopf umfasst;
  • 1b: eine in der 1a dargestellte Baugruppe im zusammengebauten Zustand in perspektivischer Ansicht;
  • 1c: eine Draufsicht auf die Darstellung der 1b;
  • 2a bis 2c: perspektivische Ansichten einer zweiten Ausführungsvariante einer Luftkappe für den in den 1a bis 1c dargestellten Sprühkopf;
  • 3a bis 3h: Ansichten einer dritten Ausführungsvariante einer Luftkappe, wobei diese teilweise zusammen mit einer zugehörigen Steuerscheibe dargestellt ist und wobei die Steuerscheibe in unterschiedlichen Drehstellungen zu der Luftkappe steht;
  • 4: eine vierte Ausführungsvariante einer Luftkappe in schematischer Schnittansicht, wobei jeweils ansatzweise auch eine zugehörige Luftkulisse und eine zugehörige Nadel dargestellt sind;
  • 5: eine fünfte Ausführungsvariante einer Luftkappe in schematischer Schnittansicht, wobei jeweils ansatzweise auch eine zugehörige Luftkulisse und eine zugehörige Nadel dargestellt sind und
  • 6: eine sechste Ausführungsvariante einer Luftkappe in schematischer Schnittansicht, wobei jeweils ansatzweise auch eine zugehörige Luftkulisse und eine zugehörige Nadel dargestellt sind.

In der 1a ist in einer Explosionsansicht ein Farbspritzgerät 1 gezeigt, welches einen Sprühkopf 2 umfasst. Eine an den Sprühkopf 2 angeschlossene Farbversorgung 3, welche einen Behälter 4 umfasst, ist schematisch dargestellt. Ebenfalls ist eine Luftversorgung 5, welche ein Gebläse 6 umfasst, schematisch abgebildet. In der 1b ist eine in der 1a gezeigte Baugruppe 7 im zusammengebauten Zustand in perspektivischer Ansicht gezeigt. Das Farbspritzgerät 1 bzw. der Sprühkopf 2 dienen zur Erzeugung eines Farbstrahls 101 (siehe 1b), wobei der Farbstrahl 101 nur ausschnittsweise und transparent dargestellt ist. Das Farbspritzgerät 1 ist insbesondere als Farbspritzpistole oder als Farbsprühlanze ausgebildet. Entsprechend sind die Farbversorgung und die Luftversorgung direkt an den Sprühkopf angeschlossen oder umfassen jeweils Schläuche, über welchen diese mit dem Sprühkopf verbunden sind.

Wie aus der 1a ersichtlich ist umfasst der Sprühkopf 2 einen Körper 8, eine Nadel 9, eine Luftkulisse 10, eine Steuerscheibe 11, eine Luftkappe 12, eine Überwurfmutter 13, einen Drehbetätiger 14 und einen Schieber 15. Hierbei bilden die Luftkulisse 10, die Steuerscheibe 11, die Luftkappe 12, die Überwurfmutter 13, der Drehbetätiger 14 und der Schieber 15 die Baugruppe 7, welche in der 1b im zusammengebauten Zustand gezeigt ist. In eine Luftströmungsrichtung x betrachtet ist die Luftkappe 12 nach der Luftkulisse 10 angeordnet und ist die Steuerscheibe 11 zwischen der Luftkappe 12 und der Luftkulisse 10 angeordnet. Die Nadel 9 ist in dem Körper 8 auf einer in Luftströmungsrichtung x verlaufenden Mittelachse M2 des Sprühkopfes 2 längsverschiebbar aufgenommen und mittels eines Abzughebels 16 des Abzugs 17 betätigbar. Der Körper 8 weist im Bereich der Nadel 9 eine Aufnahme 18 für die Luftkulisse 10 auf, so dass die Nadel 9 und die Luftkulisse 10 im zusammengebauten Zustand des Sprühkopfes 2 aufeinander ausgerichtet sind. Die Luftkulisse 10 umfasst eine zentrisch angeordnete Farbaustrittsöffnung 19 und Luftaustrittsöffnungen 20, 21, 22 und 23. Durch die Farbaustrittsöffnung 19 ist an der Luftkulisse 10 eine Farbdüse 19a gebildet. Die Luftaustrittsöffnungen 20 bis 23 werden über einen in dem Körper 8 ausgebildeten ringförmigen Luftversorgungskanal 24 von der Luftversorgung 5 mit Luft versorgt. Die Farbaustrittsöffnung 19 der Luftkulisse 10 und ein Kopf 9a der Nadel 9 bilden ein Nadelventil 25. Das Nadelventil 25 wird über einen in dem Körper 8 ausgebildeten Farbversorgungskanal 26 von der Farbversorgung 3 mit Farbe versorgt. In diesem Farbversorgungskanal 26 ist auch die Nadel 9 aufgenommen. Die Luftkappe 12 weist eine zentrisch angeordnete, im Querschnitt längliche Durchtrittsöffnung 27 für den Durchtritt der Farbdüse 19a der Luftkulisse 10 und für den Durchtritt eines die Farbaustrittsöffnung 19 umgebenden Mantelluftstroms 102 (siehe 1b) auf. Der Mantelluftstrom 102 ist durch eine Schar kurzer Pfeile angedeutet, welche den Farbstrahl 101 umgeben. Der Mantelluftstrom 102 wird auch als Zerstäuberluftstrom bezeichnet, da dieser für die grundsätzliche Ausbildung des Farbstrahls sorgt. Die Durchtrittsöffnung 27 ist mit einer Längsachse LA27 und einer Querachse QA27 quer zu der in die Luftströmungsrichtung x verlaufenden Mittelachse M2 des Sprühkopfes 2 ausgerichtet. Die Längsachse LA27 und die Querachse QA27 sind in der 1c dargestellt, welche eine schematische Draufsicht auf die in den 1a und 1b dargestellte Luftkappe zeigt, wobei die Luftströmungsrichtung x aus der Zeichnungsebene hinaus weist. In den 1a und 1b sind die Längsachse LA27 und die Querachse QA27 aus Platzgründen nur bezüglich ihrer Ausrichtung schematisch angedeutet. Weiterhin umfasst die Luftkappe 12 zwei über ihre Durchtrittsöffnung 27 in der Luftströmungsrichtung x vorstehende Lufthörner 28, 29. Diese liegen sich in Bezug auf die QA27 ihrer Durchtrittsöffnung 27 gegenüber. Die Lufthörner 28, 29 umfassen jeweils einen Hornluftkanal 30 bzw. 31, welcher auf den aus der Farbaustrittsöffnung 19 austretenden Farbstrahl 101 gerichtet ist. Somit werden Hornluftströme 103 und 104 (schematisch mit Pfeilen angedeutet) an den Farbstrahl 101 lenkt, welche diesen flach drücken. Hierbei sind die Hornluftkanäle 30, 31 der Lufthörner 28, 29 über wenigstens eine der Luftaustrittsöffnungen 20 bis 23 der Luftkulisse 10 mit Luft versorgbar. Die Steuerscheibe 11 ist als Ringscheibe 12 ausgebildet und weist einen zentrischen Durchlass 32 sowie zwei in Bezug auf die Mittelachse M2 exzentrisch angeordnete Durchlässe 33 und 34 auf, über welche die Hornluftkanäle 30, 31 versorgt werden. Weiterhin umfasst die Steuerscheibe 11 einen in die Luftströmungsrichtung x abstehenden stiftförmigen Fortsatz 35, welcher im zusammenbauten Zustand der Baugruppe 7 durch ein gebogen verlaufendes Langloch 36 in der Luftkappe 12 geführt ist. An dem Fortsatz 35 der Steuerscheibe 11 greift dann der Schieber 15 an, welcher an dem Drehbetätiger 14 geführt ist. Der Drehbetätiger 14 sitzt wiederum drehbar um die Mittelachse M2 auf der Überwurfmutter 13, mittels welcher die Luftkulisse 10, die Steuerscheibe 11 und die Luftkappe 12 im zusammengebauten Zustand an einem als Gewinde 37 ausgebildeten Anschlussmittel 38 des Körpers 8 befestigt sind. Mittels des Schiebers 15 lässt sich die Steuerscheibe 11 gegenüber der Luftkappe 12 und der Luftkulisse 10 verdrehen.

Die Farbversorgung 3 ist über Anschlussmittel 38a an dem Körper 8anschließbar und die Luftversorgung 5 ist über Anschlussmitte 38b an dem Körper 8 anschließbar.

Die Luftkappe 12 wird von dem Drehbetätiger 14 an ihren Lufthörnern 28, 29 durch dessen Mitnehmer 14a, 14b gegriffen. Neben den Lufthörnern 28, 29 umfasst die Luftkappe 12 noch zwei Entlastungsbohrungen 39, 40, durch welche Luft abströmen kann, ohne den Farbstrahl 101 zu beeinflussen. Diese werden durch ein Verdrehen der Steuerscheibe 11 immer dann mit Luft versorgt, wenn die Lufthörner 28, 29 durch ein Verdrehen der Steuerscheibe 12 um die Mittelachse M2 in die in der 1a gezeigte Stellung blockiert sind. In dieser in der 1a gezeigten Stellung der Steuerscheibe 11 strömt die Luft dann durch die Luftaustrittsöffnungen 22, 23 der Luftkulisse 11 und die Durchlässe 33, 34 der Steuerscheibe 11 in und durch die Entlastungsbohrungen 39, 40.

Sofern die Steuerscheibe 11 aus der in der 1a gezeigten Stellung etwa um 30° im Uhrzeigersinn um die Mittelachse M2 gedreht wird, sind die Entlastungsbohrungen 39, 40 der Luftkappe durch die Steuerscheibe 11 verschlossen bzw. vom Luftstrom abgeriegelt und es strömt Luft durch die Luftaustrittsöffnungen 20, 21 der Luftkulisse 10 und die exzentrischen Durchlässe 33, 34 der Steuerscheibe 11 in die Hornluftkanäle 30, 31 der Lufthörner 28, 29.

Die Nadel 9 ist zweiteilig ausgebildet und umfasst ein den Kopf 9a tragendes Vorderteil 41 und ein Hinterteil 42, welche um die Mittelachse M2 gegeneinander verdrehbar sind. Somit kann die Luftkappe 12 von dem Drehbetätiger 14 unter Mitnahme der Steuerscheibe 11, der Luftkulisse 10 und des Kopfes 9a bzw. des Vorderteils 41 der Nadel 9 im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn um 90° um die Mittelachse M2 verdreht werden. Durch eine derartige Verdrehung wird dem Farbstrahl 101, welcher als Flachstrahl ausgebildet ist, eine ebenfalls um 90° gedrehte Orientierung im Raum gegeben. Für spezielle Anwendungen ist auch eine Verdrehung um einen beliebigen anderen Winkel möglich. Der Nadelkopf 9a wird von der Luftkulisse 10 beim Verdrehen mittels des Drehbetätigers 14 mitgenommen, da dieser in seiner Form auf die Farbaustrittsöffnung 19 angepasst ist, welche abweichend von einer rotationssymmetrischen Ausbildung eine Form aufweist, welcher einer Klinge eines Flachschlitzschraubendrehers ähnelt.

Um den Farbstrahl 101 allseitig scharfkantig ausbilden zu können, umfasst die Luftkappe 12 weiterhin zwei Vorhangluftkanäle 43, 44, deren Auslässe 45, 46 zwischen den Lufthörnern 28, 29 angeordnet sind und sich in Bezug auf die Längsachse LA27 der Durchtrittsöffnung 27 der Luftkappe 12 gegenüber liegen. Die Vorhangluftkanäle 43, 44 werden über die Luftaustrittsöffnungen 20, 21 der Luftkulisse 10 und den zentrischen Durchlass 32 der Steuerscheibe 11 mit Luft versorgt. Hierüber wird auch die Durchtrittsöffnung 27 versorgt, welche die Farbaustrittsöffnung 19 im zusammengebauten Zustand der Baugruppe 7 ringartig umschließt.

Aus den Auslässen 45, 46 der Vorhangluftkanäle 43, 44 strömt jeweils ein Vorhangluftstrom 105, 106. Entsprechend ist der Farbstrahl 101 in der Schaltstellung, in welcher die Steuerscheibe 11 in der Darstellung der 1b durch den Schieber 15 gehalten ist, nicht nur von einem aus der Durchtrittsöffnung 27 austretenden Mantelluftstrom 102 umlaufend ummantelt bzw. umschlossen, sondern auch durch den Hornluftstrom 103, den Vorhangluftstrom 106, den Hornluftstrom 104 und den Vorhangluftstrom 105 ummantelt bzw. umschlossen. In der Schaltstellung, in welcher die Steuerscheibe 11 in der Darstellung der 1b durch den Schieber 15 an ihrem Fortsatz 35 gehalten ist, sind die Entlastungsbohrungen 39, 40 der Luftkappe 12 verschlossen. Durch ein Verdrehen der Steuerscheibe 11 mittels des Schiebers 15 um etwa 30° gegen den Uhrzeigersinn lassen sich die Hornluftkanäle 30, 31 verschließen und die Entlastungsbohrungen öffnen. Die Vorhangluftkanäle 43, 44 werden auch in dieser Schaltstellung der Steuerscheibe 11 genauso wie die Durchtrittsöffnung 27 weiterhin mit Luft versorgt.

Wie aus der 1c ersichtlich ist weist die Durchtrittsöffnung 27 eine in Richtung ihrer Längsachse LA27 gemessene Länge L27 und eine in Richtung ihrer Querachse QA27 gemessene Breits B27 auf. Die in Draufsicht auf die Luftkappe 12 länglichen Auslässe 45 und 46 weisen jeweils eine parallel zu der Längsachse LA27 der Durchtrittsöffnung 27 gemessene Auslasslänge L45 bzw. L46 und eine jeweils parallel zu der Querachse QA27 der Durchtrittsöffnung 27 gemessene Auslassbreite B45 bzw. B46 auf.

In den 2a bis 2c ist in verschiedenen Ansichten eine zweite Ausführungsvariante einer Luftkappe 212 für den in den 1a bis 1c gezeigten Sprühkopf 2 gezeigt. Die Luftkappe 212 ist dazu geeignet mit den übrigen aus den 1a bis 1c bekannten Komponenten des dort dargestellten Farbspritzgeräts verbaut zu werden.

Die Luftkappe 212 umfasst eine Durchtrittsöffnung 227, zwei Lufthörner 228, 229 mit Hornluftkanälen 230, 231, Entlastungsbohrungen 239, 240 sowie Vorhangluftkanäle 243, 244 und ein Langloch 236 zur Durchführung des Fortsatzes 35 (siehe 1a). Aus der Schnittdarstellung der 2b ist erkennbar, dass die Vorhangluftkanäle 243, 244 zu der Mittelachse M2 gerichtete Vorhangluftströme 105, 106 erzeugen, da die Vorhangluftkanäle 243, 244 zu ihrem Auslass 245, 246 hin jeweils einen Seitenwandabschnitt 243a, 244a aufweisen, welcher in der Luftströmungsrichtung x zu der Mittelachse M2 des Sprühkopfes 202 gekippt ist.

In der in der 2c gezeigten Unteransicht ist erkennbar, dass die beiden Vorhangluftkanäle 243, 244 bzw. die beiden Auslässe 244, 245 der Vorhangluftkanäle 243, 244 symmetrisch zu einer Längsachse LA227 der Durchtrittsöffnung 227 angeordnet sind. Die Auslässe 245, 246 weisen parallel zu der Längsachse LA227 gemessene Längen L245 und L246 auf, wobei diese etwa ein Vierteil einer Länge L227 der Längsachse LA227 der Durchtrittöffnung 227 betragen.

In den 3a bis 3h ist eine dritte Ausführungsvariante einer Luftkappe 312 gezeigt, wobei diese teilweise zusammen mit einer auf diese abgestimmten Steuerscheibe 311 dargestellt ist. Grundsätzlich sind die Luftkappe 312 und die Steuerscheibe 311 dafür vorgesehen, in einem Farbspritzgerät, wie dies in der 1 prinzipiell gezeigt ist, verbaut zu werden. Hierbei ist es vorgesehen, dass die Steuerscheibe 311 entweder direkt an einem nicht dargestellten Fortsatz betätigt wird oder indirekt, wie in der 1a gezeigt, durch einen Schieber oder ein vergleichbares Bauteil betätigt wird, um in die nachfolgend erläuterten drei unterschiedlichen Schaltstellungen gedreht zu werden.

Die 3a zeigt eine geschnittene und perspektivische Darstellung der Luftkappe 312 für einen Sprühkopf 302. Im Schnitt ist erkennbar, dass ein Vorhangluftkanal 343 die Luftkappe 312 nicht wie bei der ersten und zweiten Ausführungsvariante ähnlich einer gerade verlaufenden Bohrung durchdringt, sondere in Bezug auf die Mittelachse M2 betrachtet, als Vorhangluftkanal 343 mit einem radialen Verlauf ausgebildet ist. Somit ist ein Abstand A345, den ein Auslass 345 des Vorhangluftkanals 343 zu der Mittelachse M2 aufweist, geringer als ein Abstand AE343, den ein Einlass E343 des Vorhangluftkanals 343 zu der Mittelachse M2 aufweist. Der Einlasse E343 des Vorhangluftkanals 343 ist somit ebenso wie ein Einlass E330 eines Hornluftkanals 330 und ein Einlass E339 einer Entlastungsbohrung 339 auf einem Kreisring KR312 (nur angedeutet) um die Mittelachse M2 angeordnet. Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben auch den Vorhangluftkanal 343 mittels der Steuerscheibe 311 (siehe 3b) zu schalten. Ein in der 3a nur mit einem Ausschnitt eines Auslasses 346 erkennbarer zweiter Vorhangluftkanal 344 ist in Bezug auf die Mittelachse M2 spiegelsymmetrisch zu dem Vorhangluftkanal 343 ausgeführt und umfasst ebenfalls einen Einlass E344 (siehe 3b). Zum besseren Verständnis wird immer auch auf die 3h verwiesen, welche eine perspektivische Ansicht der Luftkappe 312 von schräg oben zeigt.

Die Figurengruppen 3b, 3c sowie 3d, 3e sowie 3f, 3g zeigen jeweils die Luftkappe 312 und die Steuerscheibe 311, wobei die Steuerscheibe in den drei Figurengruppen in einer ersten Drehstellung 311-1, in einer zweiten Drehstellung 311-2 und in einer dritten Drehstellung 311-3 dargestellt ist. Hierbei nimmt die Luftkappe 312 in allen 3b bis 3g immer dieselbe Drehstellung ein. In den 3b, 3d und 3f sind die Luftkappe 312 und die Steuerscheibe 311 immer getrennt voneinander dargestellt und in den 3c, 3e und 3g sind die Luftkappe 312 und die Steuerscheibe 311 immer zusammengesetzt dargestellt.

Bei der Betrachtung einer Unterseite U312 der Luftkappe 312 wie diese in den 3b, 3d und 3f sichtbar ist, sind der Einlass E343 des Vorhangluftkanals 343, der Einlass E339 der Entlastungsbohrung 339 sowie der Einlasse E330 des Hornluftkanals 330 erkennbar. Zwischen den Einlässen E343 und E339 liegt eine Tasche, welche keine besondere Funktion aufweist. In Bezug auf eine Mittelachse M302 liegen den erwähnten Einlässen ein Einlass E344 des Vorhangluftkanals 344, ein Einlass E340 einer Entlastungsbohrung 340 sowie ein Einlass E331 eines Hornluftkanals 331 gegenüber.

Die Steuerscheibe 311 weist neben einem in Bezug auf die Mittelachse M302 zentrisch angeordneten Durchlass 332 zwei exzentrisch angeordnete, sich gegenüber liegende Durchlässe 333, 334 auf. Weiterhin sind mit gleichen radial zu der Mittelachse M302 gemessenen Abständen zwei sich gegenüberliegende Durchlässe 333a, 334a und 333b, 334b in der Steuerscheibe 311 ausgebildet. In allen Drehstellungen der Steuerscheibe 311 ist eine Durchtrittsöffnung 327 der Luftkappe 312 über den Durchlass 332 mit Luft versorgt.

Wie aus der Zusammenschau der 3b und 3c ersichtlich ist werden in der ersten Drehstellung 311-1 die Hornluftkanäle 330, 331 über die Durchlässe 333, 334 mit Luft versorgt. Weiterhin werden die Vorhangluftkanäle 343, 344 über die Durchlässe 333b, 334b mit Luft versorgt. Die Entlastungsbohrungen 339, 340 sind durch die Steuerscheibe 311 verschlossen. In dieser Drehstellung 311-1 wird mit der durch eine Luftversorgungseinheit zur Verfügung gestellten Luft eine maximale Formwirkung auf einen austretenden Flachstrahl erzeugt.

Wie aus der Zusammenschau der 3d und 3e ersichtlich ist werden in der zweiten Drehstellung 311-2 die Hornluftkanäle 330, 331 und die Entlastungsbohrungen 339, 340 über die Durchlässe 333, 334 mit Luft versorgt. Weiterhin sind die Vorhangluftkanäle 343, 344 durch die Steuerscheibe 311 verschlossen. In der zweiten Drehstellung 311-2 wird das Abschalten der Vorhangluftkanäle 343, 344 über die Öffnung der Entlastungsbohrungen 339, 340 kompensiert, so dass die Hornluftkanäle 330, 331 eine vergleichbare Luftversorgung wie in der ersten Drehstellung 311-1 erhalten.

Wie aus der Zusammenschau der 3f und 3g ersichtlich ist sind in der dritten Drehstellung 311-3 die Hornluftkanäle 330, 331 durch die Steuerscheibe 311 verschlossen. Die Vorhangluftkanäle 343, 344 sowie die Entlastungsbohrungen 339, 340 sind über die Durchlässe 333, 334 und 333a, 334a mit Luft versorgt. In der dritten Drehstellung 311-3 wird das Abschalten der Hornluftkanäle 330, 331 über die Öffnung der Entlastungsbohrungen 339, 340 kompensiert, so dass die Vorhangluftkanäle 343, 344 eine vergleichbare Luftversorgung wie in der ersten Drehstellung 311-1 erhalten. Wie aus der 3h ersichtlich ist weisen die Auslässe 345, 346 in Draufsicht auf die Luftkappe 312 einen um die Mittelachse M302 gebogenen, bogenförmig gekrümmten Verlauf auf.

In den 4, 5 und 6 sind eine vierte, eine fünfte und eine sechste Ausführungsvariante einer Luftkappe 412, 512 und 612 in schematischer Schnittansicht gezeigt, wobei jeweils ansatzweise auch eine zugehörige Luftkulisse 410, 510 und 610 und eine zugehörige Nadel 409, 509 und 609 gezeigt sind. In Bezug auf eine Mittelachse M402, M502 bzw. M602 eines Sprühkopfes, in welchem die Luftkappe 412, 512 bzw. 612 verwendet wird, sind die gezeigten Bauteile nur hälftig dargestellt. Mit gestrichelten Linien ist jeweils auch ein Farbstrahl 101, ein den Farbstrahl 101 ummantelnder Mantelluftstrom 102 und ein den Farbstahl 101 formender Vorhangluftstrom 105 dargestellt. Die vierte, fünfte und sechste Ausführungsvariante der Luftkappe 412 ,512 bzw. 612 unterscheidet sich jeweils durch die Ausrichtung der Vorhangluftströme 105, welche diese erzeugt, bzw. durch die Formgebung bzw. Ausrichtung ihrer Vorhangluftkanäle 443, 543 bzw. 643.

Bei der vierten Ausführungsvariante der Luftkappe 412 erzeugen die Vorhangluftkanäle 443 - wobei einer zweiter Vorhangluftkanal in Analogie zu der ersten bis dritten Ausführungsvariante in Bezug auf die Mittelachse M402 gegenüberliegend zu dem Vorhangluftkanal 443 angeordnet ist - parallel zu der Mittelachse M402 ausgerichtete Vorhangluftströme 105. Hierzu weisen die Vorhangluftkanäle 443 zu ihrem Auslass 445 hin Seitenwandabschnitt 443a, 443b auf, welche parallel zu der Mittelachse M402 ausgerichtet ist. Entsprechend ausgebildete Vorhangluftkanäle 443 beeinflussen den Farbstrahl 101 mittelstark.

Bei der fünften Ausführungsvariante der Luftkappe 512 erzeugen die Vorhangluftkanäle 543 - wobei ein zweiter Vorhangluftkanal in Analogie zu der ersten bis dritten Ausführungsvariante in Bezug auf die Mittelachse M502 gegenüberliegend zu dem Vorhangluftkanal 543 angeordnet ist - parallel zu der Mittelachse M502 ausgerichtete Vorhangluftströme 105. Hierzu weisen die Vorhangluftkanäle 543 zu ihrem Auslass 545 hin Seitenwandabschnitte 543a, 543b auf, welche in einer Luftströmungsrichtung x zu der Mittelachse M502 gekippt sind. Entsprechend ausgebildete Vorhangluftkanäle 543 beeinflussen den Farbstrahl 101 stark.

Bei der sechsten Ausführungsvariante der Luftkappe 612 erzeugen die Vorhangluftkanäle 643 - wobei ein zweiter Vorhangluftkanal in Analogie zu der ersten bis dritten Ausführungsvariante in Bezug auf die Mittelachse M602 gegenüberliegend zu dem Vorhangluftkanal 643 angeordnet ist - parallel zu der Mittelachse M602 ausgerichtete Vorhangluftströme 105. Hierzu weisen die Vorhangluftkanäle 643 zu ihrem Auslass 645 hin Seitenwandabschnitte 643a, 643b auf, welche in einer Luftströmungsrichtung x von der Mittelachse M602 weg gekippt sind. Entsprechend ausgebildete Vorhangluftkanäle 643 beeinflussen den Farbstrahl 101 schwach.

Bezugszeichenliste

1
Farbspritzgerät
2
Sprühkopf
3
Farbversorgung
4
Behälter
5
Luftversorgung
6
Gebläse
7
Baugruppe
8
Körper
9
Nadel
9a
Kopf
10
Luftkulisse
11
Steuerscheibe
12
Luftkappe
13
Überwurfmutter
14
Drehbetätiger
14a, 14b
Mitnehmer von 14
15
Schieber
16
Abzughebel
17
Abzug
18
Aufnahme an 8 für 10
19
Farbaustrittsöffnung von 10
19a
Farbdüse an 10
20 - 23
Luftaustrittsöffnung von 10
24
Luftversorgungskanal in 8
25
Nadelventil
26
Farbversorgungskanal
27
Durchtrittsöffnung von 12
28, 29
Lufthorn
30, 31
Hornluftkanal
32
zentrischer Durchlass in 11
33, 34
exzentrischer Durchlass in 11
35
stiftförmiger Fortsatz von 11
36
gebogen verlaufendes Langloch in 12
37
Gewinde an 8 als Anschlussmittel
38
Anschlussmittel an 8
38a
Anschlussmittel an 8 für 3
38b
Anschlussmittel an 8 für 5
39, 40
Entlastungsbohrungen in 12
41
Vorderteil von 9
42
Hinterteil von 9
43
Vorhangluftkanal in 12
44
Vorhangluftkanal in 12
45
Auslass von 44
46
Auslass von 45
B27
Breite von 27
B45, B46
Auslassbreite von 45, 46
LA27
Längsachse von 27
L27
Länge von 27
L45, L46
Auslasslänge von 45, 46
M2
Mittelachse von 2
QA27
Querachse von 27
U312
Unterseite von 312
x
Luftströmungsrichtung
101
Farbstrahl
102
Mantelluftstrom aus 27
103
Hornluftstrom aus 28
104
Hornluftstrom aus 29
105
Vorhangluftstrom aus 43 bzw. 45
106
Vorhangluftstrom aus 44 bzw. 46
202
Sprühkopf
212
Luftkappe
227
Durchtrittsöffnung durch 212
228, 229
Lufthorn von 212
230, 231
Hornluftkanal in 212
236
Langloch in 212
239, 240
Entlastungsbohrung in 212
243, 244
Vorhangluftkanal n 212
245, 246
Auslass von 243, 244
243a, 244a
Seitenwandabschnitt von 243, 244
LA227
Längsachse von 227
L227
Länge von 227
L245,
Länge von 245, 246
302
Sprühkopf
311
Steuerscheibe
311-1
erste Drehstellung von 311
311-2
zweite Drehstellung von 311
311-3
dritte Drehstellung von 311
312
Luftkappe
327
Durchtrittsöffnung in 312
330
Hornluftkanal in 312
331
Hornluftkanal in 312
332
zentrisch angeordneter Durchlass in 311
333, 334
exzentrisch angeordneter Durchlass in 311
333a, 334a
Durchlass in 311
333b, 334b
Durchlass in 311
339
Entlastungsbohrung in 312
340
Entlastungsbohrung in 312
343, 344
Vorhangluftkanal in 312
345, 346
Auslass von 343, 344
AE343
Abstand zwischen Einlass E343 und Mittelachse M2
AE345
Abstand zwischen Auslass 345 und Mittelachse M2
E330
Einlass von 330
E331
Einlass von 331
E339
Einlass 339
E340
Einlass von 340
E343
Einlasse von 343
E344
Einlass von 344
KR312
Kreisring
M302
Mittelachse
409
Nadel
410
Luftkulisse
412
Luftkappe
443
Vorhangluftkanäle.
443a, 443b
Seitenwandabschnitt
M402
Mittelachse
509
Nadel
510
Luftkulisse
512
Luftkappe
543
Vorhangluftkanäle.
543a, 543b
Seitenwandabschnitt
M502
Mittelachse
609
Nadel
610
Luftkulisse
612
Luftkappe
643
Vorhangluftkanäle.
643a, 643b
Seitenwandabschnitt
M602
Mittelachse

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • DE 102011100806 A1 [0002]