Title:
Kabelbaum
Kind Code:
A1
Abstract:

Ein Kabelbaum enthält elektrische Drähte und ein Element zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen, das ein Einschränkungselement und einen ringförmigen Magnetkern aufweist, wobei das Einschränkungselement dazu vorgesehen ist, einen Umfang der elektrischen Drähte zu bedecken, und einen Innenwandabschnitt aufweist, der steifer als die elektrischen Drähte ist, und wobei der Magnetkern rund um den Innenwandabschnitt vorgesehen ist. Das Einschränkungselement enthält Befestigungsabschnitte, die dazu ausgebildet sind, das Element zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen an einem Befestigungsziel zu befestigen.



Inventors:
Oka, Taichi (Tokyo, JP)
Futatsumori, Takahiro (Tokyo, JP)
Application Number:
DE102017103177A
Publication Date:
09/14/2017
Filing Date:
02/16/2017
Assignee:
Hitachi Metals, Ltd. (Tokyo, JP)
International Classes:
Foreign References:
JP2014130708A2014-07-10
Attorney, Agent or Firm:
Betten & Resch Patent- und Rechtsanwälte PartGmbB, 80333, München, DE
Claims:
1. Kabelbaum, umfassend:
elektrische Drähte; und
ein Element zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen, das ein Einschränkungselement und einen ringförmigen Magnetkern aufweist, wobei das Einschränkungselement dazu vorgesehen ist, einen Umfang der elektrischen Drähte zu bedecken, und einen Innenwandabschnitt aufweist, der steifer als die elektrischen Drähte ist, und wobei der Magnetkern rund um den Innenwandabschnitt vorgesehen ist, wobei das Einschränkungselement Befestigungsabschnitte aufweist, die dazu ausgebildet sind, das Element zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen an einem Befestigungsziel zu befestigen.

2. Kabelbaum nach Anspruch 1, wobei der Magnetkern ein nanokristallines weichmagnetisches Material aufweist.

3. Kabelbaum nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Innenwandabschnitt dazu ausgebildet ist, die elektrischen Drähte zu halten.

4. Kabelbaum nach Anspruch 3, wobei ein Abschirmgeflecht rund um die elektrischen Drähte vorgesehen ist und der Innenwandabschnitt mit dem Abschirmgeflecht in Kontakt steht und über das Abschirmgeflecht die elektrischen Drähte hält.

5. Kabelbaum nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Einschränkungselement einen zylindrischen Außenwandabschnitt und einen Einschränkungsabschnitt aufweist, wobei der Außenwandabschnitt den Innenwandabschnitt und den Magnetkern bedeckt, so dass der Magnetkern zwischen den Innen- und Außenwandabschnitten angeordnet ist, und wobei der Einschränkungsabschnitt verhindert, dass der Magnetkern zwischen den Innen- und Außenwandabschnitten hindurchfällt.

6. Kabelbaum nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Magnetkern dazu ausgebildet ist, die ganze Mehrzahl von elektrischen Drähten zu bedecken.

7. Kabelbaum nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Einschränkungselement einstückig einen Aufnahmeabschnitt zum Aufnehmen des Magnetkerns und einen Bewegungseinschränkungsabschnitt aufweist, der an den elektrischen Drähten oder an einem die elektrischen Drähte bedeckenden Element befestigt ist, und wobei der Aufnahmeabschnitt und der Bewegungseinschränkungsabschnitt entlang einer Längsrichtung der elektrischen Drähte ausgerichtet sind.

Description:
HINTERGRUND DER ERFINDUNG1. GEBIET DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft einen Kabelbaum.

2. BESCHREIBUNG DER VERWANDTEN TECHNIK

Kabelbäume werden z. B. in einem Fahrzeug eingebaut, das einen Elektromotor als Antriebsquelle aufweist, um einen Wechselrichter mit dem Elektromotor zu verbinden. Bekanntermaßen sind manche dieser Kabelbäume mit einem Abschirmgeflecht versehen, um elektromagnetisches Rauschen zu vermindern, das von elektrischen Drähten des Kabelbaums emittiert wird (siehe z. B. JP-A-2014-130708).

JP-A-2014-130708 offenbart einen Kabelbaum, der sowohl mit einem Magnetkern als auch mit dem Abschirmgeflecht versehen ist, um das von dem Kabelbaum emittierte elektromagnetische Rauschen noch mehr zu beseitigen.

KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Mit Bezug auf die JP-A-2014-130708 kann, wenn der Magnetkern aus einem Material (z. B. einem nanokristallinen weichmagnetischen Material) gebildet wird, dessen magnetische Eigenschaften sich wahrscheinlich ändern, wenn Belastung darauf ausgeübt wird, das Problem auftreten, dass gebogene elektrische Drähte beim Legen des Kabelbaums in einem Fahrzeug mit dem Magnetkern in Kontakt kommen, so dass der Magnetkern seine magnetischen Eigenschaften ändert.

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen Kabelbaum bereitzustellen, der eine Änderung der magnetischen Eigenschaften verhindert und außerdem das elektromagnetische Rauschen vermindert, selbst wenn der Magnetkern aus einem Material gebildet ist, dessen magnetische Eigenschaften sich wahrscheinlich ändern, wenn Belastung ausgeübt wird.

Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung umfasst ein Kabelbaum: elektrische Drähte; und
ein Element zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen, das ein Einschränkungselement und einen ringförmigen Magnetkern aufweist, wobei das Einschränkungselement dazu vorgesehen ist, einen Umfang der elektrischen Drähte zu bedecken, und einen Innenwandabschnitt aufweist, der steifer als die elektrischen Drähte ist, und wobei der Magnetkern rund um den Innenwandabschnitt vorgesehen ist, wobei das Einschränkungselement Befestigungsabschnitte aufweist, die dazu ausgebildet sind, das Element zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen an einem Befestigungsziel zu befestigen.

Wirkungen der Erfindung

Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung kann ein Kabelbaum bereitgestellt werden, der eine Änderung der magnetischen Eigenschaften verhindert und außerdem das elektromagnetische Rauschen vermindert, selbst wenn der Magnetkern aus einem Material gebildet ist, dessen magnetische Eigenschaften sich wahrscheinlich ändern, wenn Belastung ausgeübt wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Es folgt eine nähere Erläuterung der vorliegenden Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen. Darin sind:

1A eine Perspektivansicht, die ein äußeres Erscheinungsbild eines Kabelbaums in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

1B eine Perspektivansicht, welche die gleiche wie 1A ist, doch ist ein Abschirmgeflecht weggelassen;

2 eine Perspektivansicht, die einen Verbinder zeigt,

3 eine Querschnittsansicht entlang einer Linie A-A in 2;

4 eine Explosions-Perspektivansicht, die ein Gehäuse zeigt;

5 eine Perspektivansicht, die einen Dichtungshalter zeigt:

6A Perspektivansicht, die ein Element zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen zeigt;

6B eine Schnittperspektive, die das Element zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen veranschaulicht;

7 eine Explosions-Perspektivansicht, die das Element zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen zeigt;

8A und 8B Skizzen, die einen Kabelbaum in einer Modifizierung der Erfindung veranschaulichen, wobei 8A eine Perspektivansicht ist und 8B eine Querschnittsansicht ist;

9A und 9B Skizzen, die einen Kabelbaum in einer weiteren Modifizierung der Erfindung veranschaulichen, wobei 9A eine Perspektivansicht ist und 9B eine Schnittperspektive ist; und

10 eine erläuternde Perspektivansicht, die ein Befestigungsmittel eines Bewegungseinschränkungsabschnitts des in 9A und 9B gezeigten Kabelbaums zeigt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMENAusführungsform

Es folgt eine Beschreibung einer Ausführungsform der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen.

Beschreibung der allgemeinen Struktur des Kabelbaums

1A ist eine Perspektivansicht, die ein äußeres Erscheinungsbild eines Kabelbaums in der vorliegenden Ausführungsform zeigt, und 1B ist die gleiche Perspektivansicht, doch ist ein Abschirmgeflecht weggelassen.

Wie in 1A und 1B gezeigt, ist ein Kabelbaum 1 mit elektrischen Drähten 2 und einem Verbinder 3 versehen, der an einem Ende der elektrischen Drähte 2 angebracht ist.

Der Kabelbaum 1 ist in einem Fahrzeug wie z. B. einem Elektrofahrzeug oder einem Hybridfahrzeug eingebaut, das einen Elektromotor als Antriebsquelle verwendet, und wird so verwendet, dass dem Elektromotor ein elektrischer Strom zugeführt wird, der von einem Wechselrichter unter PMW(Pulsbreitenmodulation)-Steuerung ausgegeben wird. Der elektrische Strom enthält harmonische Komponenten, die durch Umschalten eines Zustands eines Schaltelements wie z. B. eines Leistungstransistors erzeugt werden.

In der vorliegenden Ausführungsform ist der Kabelbaum 1 gestaltet, dem Elektromotor durch drei elektrische Drähte 2 dreiphasigen Wechselstrom mit U-Phase, V-Phase und W-Phase zuzuführen.

Jeder elektrische Draht 2 ist mit einem Leiter 2a versehen, der durch Verdrillen mehrerer elektrisch hochleitfähiger Stränge und einer Isolierung 2b gebildet ist, die aus einem isolierenden Harz gebildet ist und rund um den Leiter 2a vorgesehen ist.

Ein Verbindungsanschluss 21 ist mit einem Ende eines jeden elektrischen Drahts 2 verbunden. Der Verbindungsanschluss 21 weist einstückig einen Crimpabschnitt 21a, der durch Crimpen an dem Leiter 2a zu befestigten ist, und einen plattenförmigen Verbindungsabschnitt 21b auf, der sich von dem Crimpabschnitt 21a erstreckt. Ein Verbindungsloch 21c für Schraubbefestigung ist an dem Verbindungsabschnitt 21b ausgebildet, um den Verbindungsabschnitt 21b in einer Dickenrichtung zu durchdringen. Der Verbindungsabschnitt 21b wird an einem entsprechenden geräteseitigen Verbindungsanschluss schraubbefestigt, der an einem Verbindungsblock in einem Montageelement (z. B. einem Wechselrichter) als Verbindungsziel vorgesehen ist, und der Verbindungsanschluss 21 wird dadurch elektrisch mit dem geräteseitigen Verbindungsanschluss verbunden.

Ein Abschirmgeflecht 4 ist rund um die drei elektrischen Drähte 2 vorgesehen, so dass alle drei elektrischen Drähte 2 darin bedeckt sind. Das Abschirmgeflecht 4 wird durch Flechten mehrerer Abschirmdrähte aus z. B. verzinntem Kupfer gebildet. In diesem Beispiel werden sechs Abschirmdrähte zu einem Strang gebündelt, und solche Stränge werden durch X-förmiges Kreuzen geflochten, wodurch das Abschirmgeflecht 4 gebildet wird. Der Innendurchmesser des Abschirmgeflechts 4 kann erweitert oder geschrumpft werden, z. B. durch manuelles Ändern einer Maschengröße.

In der vorliegenden Ausführungsform ist ein Element 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen rund um das Abschirmgeflecht 4 vorgesehen. Die Details des Elements 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen werden später beschrieben.

Ein Wellschlauch zum Schutz der elektrischen Drähte 2 kann rund um das Abschirmgeflecht 4 vorgesehen sein (an einem Abschnitt, auf dem das Element 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen nicht vorgesehen ist), auch wenn er nicht dargestellt ist. Der Wellschlauch ist ein schlauchförmiges Element, das aus Harz gebildet ist und eine Akkordeonschlauchform aufweist, in der abwechselnd Abschnitte mit großem Durchmesser und Abschnitte mit kleinem Durchmesser ausgebildet sind.

Beschreibung des Verbinders 3

2 ist eine Perspektivansicht, die den Verbinder 3 zeigt, und 3 ist eine Querschnittsansicht entlang einer Linie A-A in 2. 4 ist eine Explosions-Perspektivansicht, die ein Gehäuse 5 des Verbinders 3 zeigt. 5 ist eine Perspektivansicht, die einen Dichtungshalter 72 des Verbinders 3 zeigt.

Wie in 2 und 3 gezeigt, ist der Verbinder 3 mit einem Aufnahmeelement 31, das in einem Befestigungsloch (nicht gezeigt) aufzunehmen ist, das an dem Montageelement (z. B. einem Wechselrichter) ausgebildet ist, und einem Drahthalteelement 32 versehen, das gleich neben dem Aufnahmeelement 31 entlang der elektrischen Drähte 2 angeordnet ist.

Das Drahthalteelement 32 hält die elektrischen Drähte 2 und befestigt die elektrischen Drähte 2 an dem Montageelement (z. B. einem Wechselrichter). Das Drahthalteelement 32 ist mit einem Gehäuse (Drahthalter) 5, das aus einem isolierenden Harz gebildet ist, und einer Abschirmschale (Abschirmgehäuse) 6 versehen, die aus einem leitfähigen Metall gebildet ist.

Wie in 2 bis 4 gezeigt, enthält das Gehäuse 5 einstückig Drahtstützabschnitte 52 zum Stützen der elektrischen Drähte 2, einen Außenwandabschnitt 53, der die Drahtstützabschnitte 52 umgibt und bedeckt, und einen Kopplungsabschnitt 54, der die Drahtstützabschnitte 52 mit dem Außenwandabschnitt 53 koppelt. Das Gehäuse 5 ist z. B. durch Spritzgießen eines Isolierharzes wie PBT (Polybutylenterephthalat), PA (Polyamid) oder PPS (Polyphenylensulfid) gebildet.

Der Drahtstützabschnitt 52 hat eine zylindrische Form mit einem Einführloch 51 zum Einführen des elektrischen Drahts 2 und ist gestaltet, den durch das Einführloch 51 eingeführten elektrischen Draht 2 zu greifen und zu halten. In diesem Beispiel sind drei Drahtstützabschnitte 52 vorgesehen, um den drei elektrischen Drähten 2 zu entsprechen. Die Gestaltung ist jedoch nicht darauf beschränkt. Zum Beispiel kann der Drahtstützabschnitt einstückig mit drei Einführlöchern 51 sein. Die drei Drahtstützabschnitte 52 sind in einer Linie in gleichen Abständen in einer Richtung senkrecht zur Längsrichtung des elektrischen Drahts 2 ausgerichtet und sind gestaltet, die drei ausgerichteten elektrischen Drähte 2 zu halten. In der folgenden Beschreibung des Verbinders 3 wird eine Richtung parallel zur Längsrichtung des elektrischen Drahts 2 als Längenrichtung bezeichnet, eine Richtung parallel zur Ausrichtungsrichtung der elektrischen Drähte 2 wird als Breitenrichtung bezeichnet, und eine Richtung senkrecht zu den Längen- und Breitenrichtungen wird als Höhenrichtung bezeichnet.

Der Außenwandabschnitt 53 hat eine zylindrische Form und umschließt und bedeckt die Drahtstützabschnitte 52 in einem Abstand von den Drahtstützabschnitten 52. Der Kopplungsabschnitt 54 weist rippenförmige Kopplungsstücke 54a, die jeweils Mittelabschnitte in der Breitenrichtung und beide Seitenabschnitte der Drahtstützabschnitte 52 mit dem Außenwandabschnitt 53 koppeln, und einen Vorderwandabschnitt 54b auf, der an der Vorderseite des elektrischen Drahts 2 vorgesehen ist, um eine Lücke zwischen den Drahtstützabschnitten 52 und dem Außenwandabschnitt 53 zu bedecken.

Das Gehäuse 5 in der vorliegenden Ausführungsform ist in der Mitte in der Höhenrichtung in obere und untere Abschnitte aufgeteilt, und die zwei Hälften des Gehäuses 5 sind durch ein Befestigungsmittel, das Lanzen 55 enthält, befestigt und integriert.

Die Abschirmschale 6 befindet sich im Presssitz auf dem Außenwandabschnitt 53. Die Abschirmschale 6 ist z. B. aus Eisen, Messing oder einem leitfähigen Metall wie z. B. Aluminium gebildet und ist gestaltet, mindestens einen Abschnitt des Gehäuses 5 aufzunehmen. Mehrere rippenförmige Vorsprünge 53a, die sich entlang der Längenrichtung erstrecken und in Abständen in einer Umfangsrichtung angeordnet sind, sind auf der Außenfläche des Außenwandabschnitts 53 an einem Endabschnitt auf der Drahteinführseite ausgebildet, und die aufgepresste Abschirmschale 6 kann mittels der Vorsprünge 53a fest an dem Gehäuse 5 befestigt sein.

Die Abschirmschale 6 weist einen zylindrischen Abschnitt 61 und einen Flanschabschnitt 62 auf. Der zylindrische Abschnitt 61 ist vorgesehen, um den Umfang des Außenwandabschnitts 53 des Gehäuses 5 zu bedecken. Der Flanschabschnitt 62 steht von einem Endabschnitt des zylindrischen Abschnitts 61 auf der Vorderseite nach außen vor und ist als ein Befestigungsabschnitt vorgesehen, der an einem Gehäuse des Montageelements (z. B. eines Wechselrichters) zu befestigen ist. Ein gurtförmiges Verschlusselement 64 ist rund um die Abschirmschale 6 vorgesehen. Unter Verwendung des Verschlusselements 64 wird das Abschirmgeflecht 4 an der Außenfläche der Abschirmschale 6 befestigt, und der zylindrische Abschnitt 61 wird an dem Gehäuse 5 festgezogen und befestigt.

Wie in 3 und 5 gezeigt, ist das Aufnahmeelement 31 ein Element, das in einem Befestigungsloch (nicht gezeigt) aufzunehmen ist, das an dem Montageelement (z. B. einem Wechselrichter) ausgebildet ist, und ist an der Vorderseite relativ zu dem Flanschabschnitt 62 der Abschirmschale 6 angeordnet.

Das Aufnahmeelement 31 ist mit dem Dichtungshalter 72, der drei Einführlöcher 71 zum Einführen der elektrischen Drähte 2 aufweist, einem äußeren Dichtungselement 76, das auf die Außenumfangsfläche des Dichtungshalters 72 aufgesetzt ist, um zwischen der Innenfläche des Befestigungslochs des Montageelements (z. B. eines Wechselrichters) und dem Dichtungshalter 72 abzudichten, und inneren Dichtungselementen (Drahtdichtungen) 74, die auf die Innenflächen der Einführlöcher 71 aufgesetzt sind, um zwischen den Einführlöchern 71 und den elektrischen Drähten 2 abzudichten, versehen. In 5 sind Darstellungen des äußeren Dichtungselements 76 und der inneren Dichtungselemente 74 weggelassen.

Der Dichtungshalter 72 ist aus einem isolierenden Harz, z. B. PBT (Polybutylenterephthalat), PA (Polyamid) oder PPS (Polyphenylensulfid) usw., gebildet.

Das äußere Dichtungselement 76 hat eine Ringform und ist in einer äußeren Dichtungselement-Aufnahmenut 75 angeordnet, die entlang einer Umfangsrichtung auf der Außenfläche des Dichtungshalters 72 ausgebildet ist. Das äußere Dichtungselement 76 ist zwischen den Dichtungshalter 72 und die Innenfläche des Befestigungslochs des Montageelements (z. B. eines Wechselrichters) gesetzt und verhindert, dass Wasser von der Außenseite des Dichtungshalters 72 in das Montageelement (z. B. einen Wechselrichter) eintritt.

Jedes innere Dichtungselement 74 hat eine Ringform und ist in einer inneren Dichtungselement-Aufnahmenut 73 angeordnet, die in dem Einführloch 71 entlang der Umfangsrichtung an einem Endabschnitt des Dichtungshalters 72 auf der Seite des Gehäuses 5 ausgebildet ist. Das innere Dichtungselement 74 ist zwischen die Isolierung 2b des elektrischen Drahts 2 und den Dichtungshalter 72 gesetzt und verhindert, dass Wasser entlang des elektrischen Drahts 2 und in das Montageelement (z. B. einen Wechselrichter) hinein läuft.

Verriegelungsvorsprünge 77 sind einstückig auf einem Basisende-Abschnitt des Dichtungshalters 72 ausgebildet und stehen von dem Basisende vor. Jeder Verriegelungsvorsprung 77 hat einstückig einen rechteckigen parallelepipedförmigen Kopf 77a und einen rechteckigen parallelepipedförmigen (rechteckigen säulenförmigen) Schaft (Hals) 77b, der den Kopf 77a mit dem Dichtungshalter 72 koppelt und eine kleinere Breite und Höhe als der Kopf 77a aufweist.

Verriegelungsnuten 56, die mit den Verriegelungsvorsprüngen 77 in Eingriff zu bringen sind, sind auf dem Vorderwandabschnitt 54b des Gehäuses 5 ausgebildet. Die Verriegelungsnut 56 besitzt einen Kopfaufnahmeabschnitt 56a, der eine größere Breite, Höhe und Länge als der Kopf 77a des Verriegelungsvorsprungs 77 hat und dazu dient, den Kopf 77a aufzunehmen, und einen Schaftaufnahmeabschnitt 56b, der eine kleinere Breite und Höhe als der Kopf 77a und eine größere Breite und Höhe und eine kürzere Länge als der Schaft 77b hat und so ausgebildet ist, dass sich der Kopfaufnahmeabschnitt 56a über den Schaftaufnahmeabschnitt 56b nach vorne hin öffnet.

Bei der Gestaltung, bei der die Verriegelungsvorsprünge 77 mit den Verriegelungsnuten 56 in Eingriff stehen, indem die Köpfe 77a in den Kopfaufnahmeabschnitten 56a und die Schäfte 77b in den Schaftaufnahmeabschnitten 56b aufgenommen sind, kann sich der Dichtungshalter 72 relativ zu dem Drahthalteelement 32 bewegen, wenn die Abschirmschale 6 an einem Gehäuse des Montageelements (z. B. eines Wechselrichters) befestigt ist. In der vorliegenden Ausführungsform kann sich der Dichtungshalter 72 in den Längen-, Breiten- und Höhenrichtungen relativ zu dem Gehäuse 5 bewegen.

Bei so einer Gestaltung wird sich auch dann, wenn das Drahthalteelement 32 (die Abschirmschale 6 oder das Gehäuse 5) aufgrund eines durch Biegen des elektrischen Drahts 2 oder Schraubbefestigung der Abschirmschale 6 ausgeübten Drehmoments gedreht oder gekippt wird, der Dichtungshalter 72 weniger wahrscheinlich mit der Drehung oder dem Kippen bewegen, und es ist daher möglich, einen Verlust an wasserdichter Funktion zu verhindern, der z. B. durch übermäßige Kompression nur eines Abschnitts des äußeren Dichtungselements 76 verursacht wird.

Obwohl der Kopf 77a und der Schaft 77b des Verriegelungsvorsprungs 77 in diesem Beispiel eine rechteckige Parallelepipedform (oder eine rechteckige Säulenform) haben, sind die Formen des Kopfs 77a und des Schafts 77b nicht darauf beschränkt. Zum Beispiel können der Kopf 77a und der Schaft 77b eine kreisförmige Säulenform haben, oder der Kopf 77a kann eine Kugelform haben.

Außerdem ist ein Mittel zum relativ beweglichen Koppeln des Dichtungshalters 72 mit dem Drahthalteelement 32 (dem Gehäuse 5) nicht auf eine Kombination der Verriegelungsvorsprünge 77 und der Verriegelungsnuten 56 beschränkt. Zum Beispiel können Haken (Lanzen), die Elastizität haben und sich von einem von dem Dichtungshalter 72 und dem Gehäuse 5 erstrecken, in Kombination mit Verriegelungsabschnitten verwendet werden, die an dem anderen von dem Dichtungshalter 72 und dem Gehäuse 5 vorgesehen sind, um mit den Haken in Eingriff zu kommen, so dass die Elastizität der Haken es dem Dichtungshalter 72 und dem Drahthalteelement 32 (dem Gehäuse 5) erlaubt, sich sogar in einem Zustand relativ zu bewegen, in dem der Dichtungshalter 72 durch Eingriff zwischen den Haken und den Verriegelungsvorsprüngen mit dem Gehäuse 5 gekoppelt ist.

Beschreibung des Elements 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen

6A ist eine Perspektivansicht, die das Element 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen zeigt, und 6B ist eine Schnittperspektive davon.

Wie in 1 und 6 gezeigt, ist das Element 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen mit einem Einschränkungselement 81 und einem ringförmigen Magnetkern 82 versehen. Das Einschränkungselement 81 ist vorgesehen, um den Umfang der elektrischen Drähte 2 zu bedecken, und weist einen Innenwandabschnitt 81a auf, der steifer als die elektrischen Drähte 2 ist. Der Magnetkern 82 ist aus einem nanokristallinen weichmagnetischen Material gebildet und ist am Umfang rund um den Innenwandabschnitt 81a vorgesehen. Der Begriff ”steif” bedeutet hier, das etwas unflexibler ist als etwas anderes, wenn Gegenstände gleicher Länge (Einheitslänge) an beiden Enden gehalten und gebogen werden.

In der vorliegenden Ausführungsform ist der Magnetkern 82 aus einem nanokristallinen weichmagnetischen Material gebildet. Das nanokristalline weichmagnetische Material ist ein Material, das durch Kristallisation einer amorphen Legierung erhalten wird, so dass nanokristalline Körner in der ferromagnetischen Phase in der verbleibenden amorphen Phase dispergiert sind. Es ist auch möglich, ein weichmagnetisches Material wie z. B. Weichferrit zu verwenden, um den Magnetkern 82 zu bilden.

In diesem Beispiel wird Finemet (eingetragenes Warenzeichen) als das nanokristalline weichmagnetische Material verwendet. Der aus Finemet (eingetragenes Warenzeichen) gebildete Magnetkern 82 wird wie folgt gebildet: zum Beispiel wird eine Legierungsschmelze, die Fe(-Si)-B als Basiskomponente und eine Spurenmenge an Cu und ein Element wie z. B. Nb, Ta, Mo oder Zr enthält, zuerst durch ein Schnellabschreckverfahren wie z. B. Einwalzentechnik zu einem amorphen Metallband mit einer Dicke von ungefähr 20 μm verarbeitet, und das Band wird zu einer Magnetkernform geformt (in diesem Beispiel einer ringförmigen Form, die alle drei elektrischen Drähte 2 bedeckt) und wird dann durch Wärmebehandlung bei nicht weniger als der Kristallisationstemperatur kristallisiert. Die Korngröße des Kristalls in dem Magnetkern 82 beträgt etwa 10 nm. Alternativ kann der Magnetkern 82 aus einem anderen nanokristallinen weichmagnetischen Material als Finemet (eingetragenes Warenzeichen) gebildet werden, und zum Beispiel kann NANOMET (eingetragenes Warenzeichen) verwendet werden.

Das nanokristalline weichmagnetische Material hat eine höhere Sättigungsmagnetflussdichte und bessere weichmagnetische Eigenschaften (höhere magnetische Permeabilität, weniger Kernverlust) als konventionell verwendete weichmagnetische Materialien wie z. B. Weichferrit. Daher ist es möglich, den Magnetkern 82 unter Verwendung des nanokristallinen weichmagnetischen Materials als Magnetkern 82 zu verkleinern. Als Folge ist es möglich, eine Zunahme der Größe und Masse des Elements 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen zu verhindern, und der gesamte Kabelbaum 1 kann auch nach dem Anbringen des Elements 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen kompakt und leichtgewichtig sein. Unter Berücksichtigung der Eigenschaften des zu verwendenden nanokristallinen weichmagnetischen Materials werden die Größe (Dicke und Länge) des Magnetkerns 82 geeignet eingestellt, so dass die gewünschten Eigenschaften erhalten werden.

Verglichen mit den konventionell verwendeten weichmagnetischen Materialien wie z. B. Weichferrit hat das nanokristalline weichmagnetische Material auch Eigenschaften derart, dass es elektromagnetisches Rauschen in einem Frequenzband unterdrücken kann, das für Rundfunk wie z. B. AM-Rundfunk verwendet wird. In Fahrzeugen werden Verkehrsinformationen usw. durch AM-Rundfunk bereitgestellt. Daher hat der Kabelbaum 1, besonders wenn in einem Fahrzeug verwendet, eine große Wirkung auf die Unterdrückung von elektromagnetischem Rauschen in einem für Rundfunk verwendeten Frequenzband.

Das nanokristalline weichmagnetische Material hat jedoch Eigenschaften derart, dass sich die magnetischen Eigenschaften wahrscheinlich ändern, wenn eine äußere Belastung ausgeübt wird. Wird daher der aus dem nanokristallinen weichmagnetischen Material gebildete Magnetkern 82 verwendet, ist er so auszulegen, dass keine äußere Belastung auf den Magnetkern 82 ausgeübt wird.

Darauf basierend ist in der vorliegenden Ausführungsform das Element 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen so gestaltet, dass der aus dem nanokristallinen weichmagnetischen Material gebildete ringförmige Magnetkern 82 rund um den Innenwandabschnitt 81a vorgesehen ist, welcher steifer als der elektrische Draht 2 ist. Bei dieser Gestaltung wird keine Belastung auf den Magnetkern 82 ausgeübt, wenn z. B. die elektrischen Drähte 2 gebogen werden, und es ist daher möglich, eine Änderung der magnetischen Eigenschaften des Magnetkerns 82 zu verhindern. In der Summe verhindert das Einschränkungselement 81 (der Innenwandabschnitt 81a) Kontakt der elektrischen Drähte 2 mit dem Magnetkern 82 durch Einschränkung der Bewegung der elektrischen Drähte 2, wenn die elektrischen Drähte 2 gebogen werden, wodurch der Magnetkern 82 geschützt wird.

Obwohl das gesamte Einschränkungselement 81 in der vorliegenden Ausführungsform aus einem Material gebildet ist, das steifer als der elektrische Draht 2 ist, ist es nicht darauf beschränkt, solange mindestens der Innenwandabschnitt 81a aus einem Material gebildet ist, das steifer als der elektrische Draht 2 ist. Das Einschränkungselement 81 kann aus einem isolierenden Harz gebildet sein, z. B. PBT (Polybutylenterephthalat), PA (Polyamid) oder PPS (Polyphenylensulfid) usw.

Wenn der Magnetkern 82 in der Längenrichtung (in der Längsrichtung des elektrischen Drahts 2) über den Innenwandabschnitt 81a hervorsteht, kann der hervorstehende Abschnitt des Magnetkerns 82 mit den gebogenen elektrischen Drähten 2 in Kontakt kommen, was eine Änderung der magnetischen Eigenschaften des Magnetkerns 82 bewirkt. Daher ist der Magnetkern 82 zweckmäßig so vorgesehen, dass er in der Längsrichtung des elektrischen Drahts 2 nicht über den Innenwandabschnitt 81a hervorsteht.

Wenn der Innenwandabschnitt 81a dick ist, besteht keine Gefahr von Kontakt zwischen den elektrischen Drähten 2 und dem Magnetkern 82, selbst wenn der Magnetkern 82 in der Längenrichtung (in der Längsrichtung des elektrischen Drahts 2) etwas über den Innenwandabschnitt 81a hinaus hervorsteht, da ein Abstand zwischen dem Magnetkern 82 und den elektrischen Drähten 2 vergrößert ist. Doch je größer der Abstand zwischen den elektrischen Drähten 2 und dem Magnetkern 82 ist, desto länger ist die Umfangslänge des auf den Innenwandabschnitt 81a geschichteten Magnetkerns 82 und desto weniger wirksam ist die Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen. Das heißt, indem der Magnetkern 82 in der Längsrichtung des elektrischen Drahts 2 nicht über den Innenwandabschnitt 81a hervorstehen gelassen wird, wie in der vorliegenden Ausführungsform, ist es möglich, eine Änderung der magnetischen Eigenschaften des Magnetkerns 82 zu verhindern, während die Dicke des Innenwandabschnitts 81a verringert wird (der Abstand zwischen dem Magnetkern 82 und den elektrischen Drähten 2 verringert wird), um elektromagnetische Wellen wirksamer zu unterdrücken.

In der vorliegenden Ausführungsform ist das Einschränkungselement 81 weiterhin mit einem zylindrischen Außenwandabschnitt 81b, einem Vorderwandabschnitt 81c und einem Rückwandabschnitt 81d versehen. Der Außenwandabschnitt 81b ist vorgesehen, um den Innenwandabschnitt 81a und den Magnetkern 82 so zu bedecken, dass der Magnetkern 82 zwischen dem Innenwandabschnitt 81a und dem Außenwandabschnitt 81b angeordnet ist. Der Vorderwandabschnitt 81c und der Rückwandabschnitt 81d sind als ein Einschränkungsabschnitt vorgesehen, der verhindert, dass der Magnetkern 82 zwischen dem Innenwandabschnitt 81a und dem Außenwandabschnitt 81b hindurchfällt.

Der Außenwandabschnitt 81b ist so ausgebildet, dass er die Außenfläche des Magnetkerns 82 bedeckt, und dient dazu, eine Änderung der magnetischen Eigenschaften des Magnetkerns 82 zu verhindern, die durch Kontakt von umgebenden Elementen (Fahrzeugkarosserie usw.) mit dem Magnetkern 82 verursacht wird.

Der Vorderwandabschnitt 81c koppelt einen Endabschnitt des Innenwandabschnitts 81a mit einem Endabschnitt des Außenwandabschnitts 81b auf der Seite des Verbinders 3 und bedeckt eine Lücke zwischen dem Innenwandabschnitt 81a und dem Außenwandabschnitt 81b. Der Rückwandabschnitt 81d koppelt einen anderen Endabschnitt des Innenwandabschnitts 81a mit einem anderen Endabschnitt des Außenwandabschnitts 81b auf der entgegengesetzten Seite des Verbinders 3 und bedeckt eine Lücke zwischen dem Innenwandabschnitt 81a und dem Außenwandabschnitt 81b. Mit anderen Worten ist das Einschränkungselement 81 als die gesamte Form ringförmig und hat einen rechteckigen Querschnitt, wenn in einer Richtung senkrecht zu dessen Umfangsrichtung genommen.

In der vorliegenden Ausführungsform hat der Innenwandabschnitt 81a eine zylindrische Form, die die drei elektrischen Drähte 2 und das Abschirmgeflecht 4 bedeckt, und ist so gestaltet, dass die drei elektrischen Drähte 2 in dem ausgerichteten Zustand darin gehalten werden. Mit anderen Worten hält der Innenwandabschnitt 81a die drei elektrischen Drähte 2. Im Detail befindet sich der Innenwandabschnitt 81a in Kontakt mit dem Abschirmgeflecht 4 und hält die drei elektrischen Drähte 2 über das Abschirmgeflecht 4. In der vorliegenden Ausführungsform weist das Einschränkungselement 81 auch Befestigungsabschnitte 83 auf, die ausgebildet sind, um das Element 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen an einer Fahrzeugkarosserie usw. zu befestigen. Im Detail sind die Befestigungsabschnitte 83 zum Befestigen des Elements 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen an einem Befestigungsziel wie z. B. einer Fahrzeugkarosserie auf dem Außenwandabschnitt 81b bzw. an beiden Enden in der Ausrichtungsrichtung der elektrischen Drähte 2 (in der Hauptachsenrichtung des Außenwandabschnitts 81b) ausgebildet und stehen in der Ausrichtungsrichtung der elektrischen Drähte 2 (in der Hauptachsenrichtung des Außenwandabschnitts 81b) nach außen vor. Ein Schraubloch 83a zum Einführen einer für Schraubbefestigung verwendeten Schraube ist an einem jedem Befestigungsabschnitt 83 ausgebildet, und ein hohlzylindrischer Metallkragen 83b ist an einem Rand des Schraublochs 83a vorgesehen, um eine Verformung des Einschränkungselements 81 im Zeitpunkt des Festziehens der Schraube zu verhindern. Das Befestigungsziel ist nicht auf die Fahrzeugkarosserie beschränkt und kann z. B. ein Gehäuse eines Motorgeräts oder eines Gehäuses eines Wechselrichtergeräts sein. Da die Befestigungsabschnitte 83 zum Befestigen des Elements 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen an einem Befestigungsziel wie z. B. einer Fahrzeugkarosserie auf dem Einschränkungselement 81 ausgebildet sind, ist es möglich, andere, getrennt vorgesehene Montageelemente zu beseitigen, und daher wird die Anzahl der Komponenten wirksam reduziert. Als solches dient in der vorliegenden Ausführungsform das Einschränkungselement 81 als ein Aufnahmeabschnitt zum Aufnehmen des Magnetkerns 82 und dient auch als ein Bewegungseinschränkungsabschnitt für eingeschränkte Bewegung des Elements 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen entlang der Längsrichtung des elektrischen Drahts 2.

In der vorliegenden Ausführungsform ist der Innenwandabschnitt 81a ausgebildet, um alle drei elektrischen Drähte 2 zu bedecken, und der Magnetkern 82 ist rund um den Innenwandabschnitt 81a vorgesehen, um alle drei elektrischen Drähte 2 zu bedecken. Nicht darauf beschränkt, kann die Gestaltung jedoch so sein, dass die Innenwandabschnitte ausgebildet sind, um die elektrischen Drähte 2 getrennt zu bedecken, und die Magnetkerne 82 vorgesehen sind, um die elektrischen Drähte 2 getrennt zu bedecken. In dieser Hinsicht müssen jedoch die Abstände zwischen den elektrischen Drähten 2 (die Abstände zwischen den getrennt rund um die elektrischen Drähte 2 vorgesehenen Innenwänden) in dem Maße vergrößert werden, dass die Magnetkerne 82 dazwischen aufgenommen werden können, was zu einer Zunahme der Größe des Elements 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen führen kann. Das heißt, die Gestaltung, in der der Magnetkern 82 sämtliche elektrischen Leitungen 2 bedeckt, trägt zur Verkleinerung des Elements 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen bei.

Wird gewünscht, das Element 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen fester in einer vorbestimmten Position in der Längsrichtung des elektrischen Drahts 2 an den elektrischen Drähten 2 zu befestigen, kann zum Beispiel das Element 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen durch Wickeln eines zusätzlich vorgesehenen Klebebands an den elektrischen Drähten 2 befestigt werden, oder es kann ein Klemmelement, das die elektrischen Drähte 2 greift und hält, auf den elektrischen Drähten 2 vorgesehen werden, so dass eine Bewegung des Elements 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen entlang der Längsrichtung des elektrischen Drahts 2 durch Kontakt mit dem Klemmelement eingeschränkt wird.

Obwohl das Element 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen in der vorliegenden Ausführungsform rund um das Abschirmgeflecht 4 vorgesehen ist, ist es nicht darauf beschränkt. Das Element 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen kann auf der Innenseite des Abschirmgeflechts 4 vorgesehen sein, d. h. zwischen den elektrischen Drähten 2 und dem Abschirmgeflecht 4. Da es diesem Fall ist schwierig ist, das Element 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen durch Schraubbefestigung unter Verwendung der Befestigungsabschnitte 83 an einer Fahrzeugkarosserie usw. zu befestigen, wird ein spezielles Befestigungselement vorgesehen, ohne die Befestigungsabschnitte 83 vorzusehen, so dass das Abschirmgeflecht 4 und das Element 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen durch das spezielle Befestigungselement zusammen an einer Fahrzeugkarosserie usw. gehalten und befestigt werden. Durch das Vorsehen des Elements 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen rund um das Abschirmgeflecht 4, wie in der vorliegenden Ausführungsform, wird die Notwendigkeit für getrennte Befestigungselemente beseitigt, und es ist somit möglich, die Anzahl der Komponenten zu reduzieren.

Das Einschränkungselement 81 kann eine geteilte Gestaltung haben, wie in 7 gezeigt. In diesem Beispiel ist das Element 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen mit einem ersten Element 84, das aus dem Vorderwandabschnitt 81c aufgebaut ist, und einem zweiten Element 85 versehen, das aus dem Innenwandabschnitt 81a, dem Außenwandabschnitt 81b und dem Rückwandabschnitt 81d besteht. Nachdem der Magnetkern 82 in einem Raum 86 aufgenommen worden ist, der von dem Innenwandabschnitt 81a, dem Außenwandabschnitt 81b und dem Rückwandabschnitt 81d des zweiten Elements 85 umgeben ist, sind das erste Element 84 und das zweite Element 85 befestigt und integriert, und das Element 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen wird dadurch gebildet. Das Verfahren zum Befestigen des ersten Elements 84 an dem zweiten Element 85 ist nicht besonders beschränkt. Zum Beispiel können das erste Element 84 und das zweite Element 85 z. B. durch Klebstoffbefestigung mittels eines Klebstoffs oder mechanische Befestigung mittels eines Verriegelungsmechanismus unter Verwendung von Lanzen usw. befestigt und integriert werden.

Funktionen und Wirkungen der Ausführungsform

Wie oben beschrieben, weist der Kabelbaum 1 in der vorliegenden Ausführungsform das Element 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen rund um die elektrischen Drähte 2 auf, und das Element 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen ist mit dem Einschränkungselement 81, das die elektrischen Drähte 2 bedeckt und den Innenwandabschnitt 81a aufweist, der steifer als die elektrischen Drähte 2 ist, und dem ringförmigen Magnetkern 82 versehen, der rund um den Innenwandabschnitt 81a vorgesehen ist. Außerdem ist der Magnetkern 82 aus einem nanokristallinen weichmagnetischen Material gebildet.

Da der Magnetkern 82 aus einem nanokristallinen weichmagnetischen Material gebildet ist, kann der Magnetkern 82 eine geringere Größe haben als konventionell verwendete Ferritkerne usw., und es ist dadurch möglich, ein kleines und leichtes Element 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen zu realisieren. Verkleinern des Elements 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen erleichtert das Legen des Kabelbaums 1 sogar in einem engen Raum, und dies verbessert den Freiheitsgrad des Lege-Layouts des Kabelbaums 1. Und da das Element 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen leichtgewichtig ist, wird eine Zunahme der Masse des Kabelbaums 1 nach Anbringen des Elements 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen verringert, und es ist dadurch möglich, die Handhabungseigenschaften des Kabelbaums 1 zu verbessern.

Indessen ist das nanokristalline weichmagnetische Material ein Material, dessen magnetische Eigenschaften sich wahrscheinlich ändern, wenn eine Belastung ausgeübt wird. Da jedoch der Magnetkern 82 rund um den Innenwandabschnitt 81a vorgesehen ist, der steifer als der elektrische Draht 2 ist, wird keine Last auf den Magnetkern 82 ausgeübt, selbst wenn z. B. die elektrischen Drähte 2 gebogen oder schwingen gelassen werden, und es ist somit möglich, eine Änderung der magnetischen Eigenschaften des Magnetkerns 82 zu verhindern.

Modifizierungen

Obwohl der Innenwandabschnitt 81a in der oben beschriebenen Ausführungsform so gestaltet ist, dass er drei elektrische Drähte 2 hält, wird der Innenwandabschnitt 81a möglicherweise nicht so gestaltet, dass er drei elektrische Drähte 2 hält. Das heißt, es kann ein Zwischenraum zwischen dem Innenwandabschnitt 81a und dem Abschirmgeflecht 4 vorgesehen sein.

In diesem Fall können, wie bei einem in 8A und 8B gezeigten Kabelbaum 1a, ein Aufnahmeabschnitt 86 zum Aufnehmen des Magnetkerns 82 und ein Bewegungseinschränkungsabschnitt 87, der (über das Abschirmgeflecht 4) an den elektrischen Drähten 2 befestigt ist, um Bewegung des Einschränkungselements 81 entlang der Längsrichtung der elektrischen Drähte 2 zu verhindern, in einer Linie entlang der Längsrichtung des elektrischen Drahts 2 ausgerichtet sein. Mit anderen Worten, der Aufnahmeabschnitt 86 und der Bewegungseinschränkungsabschnitt 87 können in unterschiedlichen Positionen in der Längsrichtung ausgebildet und in das Einschränkungselement 81 integriert sein.

Der Aufnahmeabschnitt 86 ist im Wesentlichen derselbe wie das in 6 gezeigte Einschränkungselement 81 und hat eine Ringform mit dem Innenwandabschnitt 81a, dem Außenwandabschnitt 81b, dem Vorderwandabschnitt 81c und dem Rückwandabschnitt 81d. Im Kabelbaum 1a gibt es jedoch eine Lücke zwischen dem Innenwandabschnitt 81a und den elektrischen Drähten 2. Das Vorhandensein der Lücke zwischen dem Innenwandabschnitt 81a und den elektrischen Drähten 2 erleichtert die Arbeit des Einführens der elektrischen Drähte 2 und des Abschirmgeflechts 4 durch den Innenwandabschnitt 81a, und es ist somit leicht, das Element 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen anzubringen.

Der Bewegungseinschränkungsabschnitt 87 befestigt das Einschränkungselement 81 (das Element 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen) an den elektrischen Drähten 2 durch Greifen und Halten der drei elektrischen Drähte 2 über das Abschirmgeflecht 4, so dass das Einschränkungselement 81 (das Element 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen) sich nicht entlang der Längsrichtung des elektrischen Drahts 2 bewegt.

Der Bewegungseinschränkungsabschnitt 87 hat einen zylindrischen Abschnitt 87a mit einer zylindrischen Form, der alle drei elektrischen Drähte 2 (und das Abschirmgeflecht 4) bedeckt, und ein Befestigungsmittel 87b zum Befestigen des zylindrischen Abschnitts 87a in der Form von Greifen und Halten der drei elektrischen Drähte 2 (und des Abschirmgeflechts 4).

Der zylindrische Abschnitt 87a hat eine gerundete rechteckige Form (eine Form, die aus zwei gleich langen parallelen Linien und zwei halbkreisförmigen Bögen besteht, die zwischen Enden der parallelen Linien verbinden) in einem Querschnitt senkrecht zur Axialrichtung. Die Innenfläche des zylindrischen Abschnitts 87a steht in Kontakt mit dem Abschirmgeflecht 4. Der zylindrische Abschnitt 87a ist vorzugsweise steifer als der elektrische Draht 2, auf die gleiche Weise wie der Innenwandabschnitt 81a.

Der zylindrische Abschnitt 87a des Kabelbaums 1a ist nur an einem Abschnitt in der Umfangsrichtung (z. B. nur an einem der parallelen Abschnitte) mit dem Aufnahmeabschnitt 86 (in diesem Beispiel mit dem Rückwandabschnitt 81d) gekoppelt. Außerdem ist der zylindrische Abschnitt 87a in einer Position in der Umfangsrichtung (in diesem Beispiel an einem der Endabschnitte in der Ausrichtungsrichtung der elektrischen Drähte 2 (in der Hauptachsenrichtung) oder in der Mitte eines der halbkreisförmigen Bögen) gespalten und ist so gestaltet, dass er an dem gespaltenen Abschnitt geöffnet werden kann.

Indessen koppelt das Befestigungsmittel 87b des Kabelbaums 1a zwei Umfangsenden (Enden, die einander entgegengesetzt sind, mit dem gespaltenen Abschnitt dazwischen) des zylindrischen Abschnitts 87a und befestigt dadurch den zylindrischen Abschnitt 87a in der Form von Greifen und Halten der drei elektrischen Drähte 2 (und des Abschirmgeflechts 4). Das Befestigungsmittel 87b besteht hier aus einer Lanze 88 und einem Verriegelungsloch 89, das mit der Lanze 88 in Eingriff zu bringen ist.

Nachdem die elektrischen Drähte 2 und das Abschirmgeflecht 4 durch den Aufnahmeabschnitt 86 in dem Zustand, in dem der zylindrische Abschnitt 87a offen ist, eingeführt worden sind, greift die Lanze 88 in das Verriegelungsloch 89 ein, so dass sich der zylindrische Abschnitt 87a rund um die elektrischen Drähte 2 und das Abschirmgeflecht 4 festzieht, wodurch das Einschränkungselement 81 an den elektrischen Drähten 2 befestigt wird.

Das Befestigungsmittel 87b muss nur in der Lage sein, den zylindrischen Abschnitt 87a in der Form von Greifen und Halten der drei elektrischen Drähte 2 (und des Abschirmgeflechts 4) zu befestigen, und kann z. B. ein Spannband sein, das rund um den zylindrischen Abschnitt 87a gewunden ist und spannt, so dass der zylindrische Abschnitt 87a die drei elektrischen Drähte 2 (und das Abschirmgeflecht 4) greift und hält.

Da, wie oben beschrieben, der Bewegungseinschränkungsabschnitt 87 des Kabelbaums 1a aus dem zylindrischen Abschnitt 87a, der an dem gespaltenen Abschnitt geöffnet werden kann, und dem Befestigungsmittel 87b besteht, können die drei elektrischen Drähte 2 (und das Abschirmgeflecht 4) durch den an dem gespaltenen Abschnitt geöffneten zylindrischen Abschnitt 87a hindurch eingeführt werden und können dann von dem zylindrischen Abschnitt 87a gegriffen und gehalten werden. Somit kann die Effizienz der Arbeit zum Anbringen des Elements 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen verbessert werden, da es leicht ist, die drei elektrischen Drähte 2 (und das Abschirmgeflecht 4) durch das Einschränkungselement 81 einzuführen, und es ist auch möglich, das Einschränkungselement 81 fest an den elektrischen Drähten 2 zu befestigen.

Obwohl 8 ein Beispiel zeigt, bei dem zwischen dem Innenwandabschnitt 81a und dem Abschirmgeflecht 4 ein Zwischenraum vorhanden ist, kann der Zwischenraum zwischen dem Innenwandabschnitt 81a und dem Abschirmgeflecht 4 in 8 beseitigt (oder verkleinert) werden, so dass der Innenwandabschnitt 81a (Aufnahmeabschnitt) dazu dient, die elektrischen Drähte 2 zu halten. In diesem Fall ist es jedoch schwierig, die elektrischen Drähte 2 oder das Abschirmgeflecht 4 durch den Aufnahmeabschnitt 86 hindurch einzuführen. Daher ist es günstiger, einen Zwischenraum zwischen dem Innenwandabschnitt 81a und dem Abschirmgeflecht 4 vorzusehen.

Als ein Mittel zum Integrieren des Aufnahmeabschnitts 86 mit dem Bewegungseinschränkungsabschnitt 87 ist es möglich, eine Haftung des Aufnahmeabschnitts 86 an dem Bewegungseinschränkungsabschnitt 87 unter Verwendung eines Klebstoffs usw., mechanischer Befestigung durch einen Schraub- oder Verriegelungsmechanismus usw. oder einstückiges Formen zu verwenden, bei dem der Bewegungseinschränkungsabschnitt 87 zusammen mit dem Aufnahmeabschnitt 86 unter Verwendung desselben Harzes geformt wird. In diesem Beispiel sind der Aufnahmeabschnitt 86 und der Bewegungseinschränkungsabschnitt 87 einstückig durch Spritzgießen geformt.

Und obwohl der Bewegungseinschränkungsabschnitt 87 bei dem in 8 gezeigten Kabelbaum 1a über das Abschirmgeflecht 4 an den elektrischen Drähten 2 befestigt ist, kann der Bewegungseinschränkungsabschnitt 87 an einem Element befestigt sein, das die elektrischen Drähte 2 bedeckt, wie bei einem in 9A und 9B gezeigten Kabelbaum 1b.

Der in 9A und 9B gezeigte Kabelbaum 1b ist so gestaltet, dass drei gebündelte elektrische Drähte 2, die sich von dem Verbinder 3 erstrecken (die elektrischen Drähte 2 sind so gebündelt, dass eine Linie, die die Mittelachsen der elektrischen Drähte 2 verbindet, eine Dreieckform (gleichseitiges Dreieck) in einem Querschnitt senkrecht zu der Längsrichtung des elektrischen Drahts 2 bildet), mit dem Abschirmgeflecht 4 bedeckt sind, welches seinerseits mit einem Wellschlauch 9 als ein rundes schlauchförmiges Harzelement mit einer Akkordeonschlauchform bedeckt ist. In dem Kabelbaum 1b ist der Bewegungseinschränkungsabschnitt 87 an dem Wellschlauch 9 befestigt.

Der Aufnahmeabschnitt 86 und der Bewegungseinschränkungsabschnitt 87 sind entlang des Außenumfangs des Wellschlauchs 9 ausgebildet. Da der hier verwendete Wellschlauch 9 eine Kreisform im Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung hat, haben der Aufnahmeabschnitt 86 und der Bewegungseinschränkungsabschnitt 87 eine im Wesentlichen kreisförmige Ringform.

Bei der in 9A und 9B gezeigten Modifizierung ist das Element 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen ebenfalls mit dem Einschränkungselement 81 und dem Magnetkern 82 versehen, und das Einschränkungselement 81 umfasst den Innenwandabschnitt 81a, der steifer als der elektrische Draht 2 ist, den zylindrischen Außenwandabschnitt 81b, der den Magnetkern 82 bedeckt, und den Vorderwandabschnitt 81c und den Rückwandabschnitt 81d, welche die Bewegung des Magnetkerns 82 einschränken und dadurch verhindern, dass der Magnetkern 82 abfällt. Außerdem ist der Innenwandabschnitt 81a steifer als der Wellschlauch 9 und ist daher unflexibler als der Wellschlauch 9. Daher wird selbst dann, wenn die mehreren elektrischen Drähte 2 zusammen mit dem Wellschlauch 9 gebogen werden, weniger wahrscheinlich Belastung aufgrund der Biegung in dem Magnetkern 82 erzeugt.

Während der Bewegungseinschränkungsabschnitt 87 des in 8A und 8B gezeigten Kabelbaums 1a gleich neben dem Aufnahmeabschnitt 86 auf der entgegengesetzten Seite des Verbinders 3 vorgesehen ist, ist der Bewegungseinschränkungsabschnitt 87 des in 9A und 9B gezeigten Kabelbaums 1b gleich neben dem Aufnahmeabschnitt 86 auf der Seite des Verbinders 3 vorgesehen.

Und während in 8A und 8B die Befestigungsabschnitte 83 zum Befestigen des Elements 8 zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen an einem Befestigungsziel, z. B. einer Fahrzeugkarosserie oder einem Bordgerät wie z. B. einem Motor, einstückig mit dem Aufnahmeabschnitt 86 ausgebildet sind, ist der Befestigungsabschnitt 83 des in 9A und 9B gezeigten Kabelbaums 1b einstückig mit dem Bewegungseinschränkungsabschnitt 87 ausgebildet. Ein blockförmiger Befestigungsabschnitt 83, der von dem zylindrischen Abschnitt 87a radial nach außen vorsteht, ist auf dem Kabelbaum 1b ausgebildet. Zum Beispiel ist ein Gewindeloch zum Zusammenpassen mit einer Befestigungsschraube auf den Befestigungsabschnitten 83 ausgebildet, die dadurch an einem Befestigungsziel wie z. B. einer Fahrzeugkarosserie befestigt werden können. Alternativ können die Befestigungsabschnitte 83 sowohl auf dem Aufnahmeabschnitt 86 als auch dem Bewegungseinschränkungsabschnitt 87 vorgesehen sein, oder es kann ein Befestigungsabschnitt 83 quer über dem Aufnahmeabschnitt 86 und dem Bewegungseinschränkungsabschnitt 87 vorgesehen sein.

Wie in 10 gezeigt, ist der Kabelbaum 1b so gestaltet, dass der zylindrische Abschnitt 87a des Bewegungseinschränkungsabschnitts 87 an einem Endabschnitt des Befestigungsabschnitts 83 gespalten ist und somit geöffnet werden kann. Das Befestigungsmittel 87b besitzt einen Zungenabschnitt 872, der sich von einem Endabschnitt des zylindrischen Abschnitts 87a (einem dem Befestigungsabschnitt 83 zugewandten Endabschnitt) erstreckt, ein Führungsloch 873, das an einem Endabschnitt des Befestigungsabschnitts 83 ausgebildet ist und zum Einführen des Zungenabschnitt 872 vorgesehen ist, einen Verriegelungsvorsprung 874, der von einem Rand des Führungslochs 873 in Richtung des Mittelpunkts des Führungslochs 873 vorsteht, und eine ausgesparte Verriegelungsnut 871, die an dem Endabschnitt des zylindrischen Abschnitts 87a (dem dem Befestigungsabschnitt 83 zugewandten Endabschnitt) ausgebildet ist und mit dem Verriegelungsvorsprung 874 in Eingriff steht.

In dem Zustand, in dem der Zungenabschnitt 872 in das Führungsloch 873 eingeführt ist, erstrecken sich der Zungenabschnitt 872 und das Führungsloch 873 in einer Richtung entlang einer Tangentenlinie zu einem Kreis, der auf der Mittelachse des zylindrischen Abschnitts 87a zentriert ist (der Mittelachse der Innenwand). Der Zungenabschnitt 872 und das Führungsloch 873 dienen als eine Führung, wenn der Verriegelungsvorsprung 874 in die Verriegelungsnut 871 eingreift. Die Beziehung zwischen Vorsprung und Nut kann umgekehrt sein, so dass die Verriegelungsnut 871 auf der Seite des Befestigungsabschnitts 83 und der Verriegelungsvorsprung 874 auf der Seite des zylindrischen Abschnitts 87a (der Seite des Zungenabschnitts 872) ausgebildet ist.

Kurzdarstellung der Ausführungsformen

Es folgt eine Beschreibung der technischen Ideen, die sich aus der Ausführungsform ergeben, unter Angabe der für die Ausführungsform verwendeten Bezugszeichen usw. Doch soll kein nachfolgend beschriebenes Bezugszeichen usw. die Bestandteile in den Patentansprüchen auf die in der Ausführungsform speziell beschriebenen Elemente usw. beschränken.

  • [1] Kabelbaum (1), umfassend: elektrische Drähte (2); und ein Element (8) zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen, das ein Einschränkungselement (81) und einen ringförmigen Magnetkern (82) aufweist, wobei das Einschränkungselement (81) dazu vorgesehen ist, einen Umfang der elektrischen Drähte (2) zu bedecken, und einen Innenwandabschnitt (81a) aufweist, der steifer als die elektrischen Drähte (2) ist, und wobei der Magnetkern (82) rund um den Innenwandabschnitt (81a) vorgesehen ist, wobei das Einschränkungselement (81) Befestigungsabschnitte (83) aufweist, die dazu ausgebildet sind, das Element (8) zur Unterdrückung von elektromagnetischen Wellen an einem Befestigungsziel zu befestigen.
  • [2] Der durch [1] definierte Kabelbaum (1), wobei der Magnetkern (82) ein nanokristallines weichmagnetisches Material aufweist.
  • [3] Der durch [1] oder [2] definierte Kabelbaum (1), wobei der Innenwandabschnitt (81a) dazu ausgebildet ist, die elektrischen Drähte (2) zu halten.
  • [4] Der durch [3] definierte Kabelbaum (1), wobei ein Abschirmgeflecht (4) rund um die elektrischen Drähte (2) vorgesehen ist und der Innenwandabschnitt (81a) mit dem Abschirmgeflecht (4) in Kontakt steht und über das Abschirmgeflecht (4) die elektrischen Drähte (2) hält.
  • [5] Der durch irgendeines von [1] bis [4] definierte Kabelbaum (1), wobei das Einschränkungselement (81) einen zylindrischen Außenwandabschnitt (81b) und einen Einschränkungsabschnitt (81c, 81d) aufweist, wobei der Außenwandabschnitt (81b) den Innenwandabschnitt (81a) und den Magnetkern (82) bedeckt, so dass der Magnetkern (82) zwischen dem Innenwandabschnitt (81a) und dem Außenwandabschnitt (81b) angeordnet ist, und wobei der Einschränkungsabschnitt (81c, 81d) verhindert, dass der Magnetkern (82) zwischen dem Innenwandabschnitt (81a) und dem Außenwandabschnitt (81b) hindurchfällt.
  • [6] Der durch irgendeines von [1] bis [5] definierte Kabelbaum (1), wobei der Magnetkern (82) dazu ausgebildet ist, die ganze Mehrzahl von elektrischen Drähten (2) zu bedecken.
  • [7] Der durch irgendeines von [1] bis [6] definierte Kabelbaum (1a, 1b), wobei das Einschränkungselement (81) einstückig einen Aufnahmeabschnitt (86) zum Aufnehmen des Magnetkerns (82) und einen Bewegungseinschränkungsabschnitt (87) aufweist, der an den elektrischen Drähten (2) oder an einem die elektrischen Drähte (2) bedeckenden Element befestigt ist, und wobei der Aufnahmeabschnitt (86) und der Bewegungseinschränkungsabschnitt (87) entlang einer Längsrichtung der elektrischen Drähte (2) ausgerichtet sind.

Obwohl die Ausführungsform der Erfindung beschrieben worden ist, ist die Erfindung gemäß den Patentansprüchen nicht auf die oben beschriebene Ausführungsform zu beschränken. Ferner ist zu beachten, dass nicht alle Kombinationen der in der Ausführungsform beschriebenen Merkmale notwendig sind, um das Problem der Erfindung zu lösen.

Die Erfindung kann geeignet modifiziert und implementiert werden, ohne deren Geist zu verlassen.

Zum Beispiel ist, obwohl in der Ausführungsform drei elektrische Drähte 2 vorgesehen sind, die Anzahl der elektrischen Drähte 2 nicht beschränkt und kann z. B. ein, zwei oder nicht weniger als vier sein.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • JP 2014-130708 A [0002, 0003, 0004]