Title:
EIN SCHARNIERSTIFT
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Ein Stift gemäß der vorliegenden Offenbarung ist so ausgebildet, dass er mindestens zwei Komponenten miteinander verbindet, indem er in überlagernde Öffnungen der Komponenten in Eingriffsrichtung eingreift. Der Stift umfasst einen Körper mit einem gebohrten Abschnitt mit einer sich in der Eingriffsrichtung erstreckenden Bohrung, wobei die Bohrung zumindest teilweise durchlaufen wird von einem Sicherungselement, und mindestens einem Befestigungselement zur Befestigung des Sicherungselements an dem Bohrabschnitt.





Inventors:
Vierke, Andre (20257, Hamburg, DE)
Application Number:
DE102017102488A
Publication Date:
08/10/2017
Filing Date:
02/08/2017
Assignee:
Forum US, Inc. (Tex., Houston, US)
International Classes:
E05D5/10
Domestic Patent References:
DE9410858U1N/A1994-09-22
DE9200361U1N/A1992-03-05
Attorney, Agent or Firm:
Zimmermann & Partner Patentanwälte mbB, 80331, München, DE
Claims:
1. Vorrichtung zum Verbinden von mindestens zwei Komponenten, umfassend:
einen Körper mit einer darin entlang einer Längsachse des Körpers ausgebildeten Bohrung;
ein innerhalb der Bohrung angeordnetes Sicherungselement; und
mindestens ein Befestigungselement, das zum Sichern des Sicherungselements in der Bohrung ausgebildet ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Befestigungselement zwei Stifte, insbesondere Splintstifte, aufweist, die so gestaltet sind, dass sie das Sicherungselement an zwei verschiedenen Positionen innerhalb der Bohrung befestigen.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Stifte in Stiftlöchern, insbesondere in Splintlöchern, angeordnet sind, die in dem Körper ausgeformt sind.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Sicherungselement einen Stab, einen Draht, ein Drahtseil und/oder eine Kette aufweist.

5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei ein Teil des Körpers wie ein Kreiszylinder geformt ist.

6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Bohrung einen Querschnittsdurchmesser zwischen etwa 1 mm und etwa 12 mm aufweist.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Sicherungselement einen Querschnittsdurchmesser zwischen etwa 0,5 mm und etwa 3 mm aufweist.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, die ferner einen Splint aufweist, der durch den Körper hindurch angeordnet ist und so gestaltet ist, dass er die Vorrichtung mit den mindestens zwei Komponenten koppelt.

9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, die ferner einen an einem Ende des Körpers angeordneten Kopf aufweist, wobei der Kopf einen Durchmesser hat, der größer ist als ein Durchmesser des Körpers.

10. Vorrichtung nach Anspruch 9, wobei die Bohrung an dem Ende geschlossen ist, an dem der Kopf positioniert ist, und an dem entgegengesetzten Ende offen ist.

11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei der Körper ein oder mehrere miteinander verbundene Elemente aufweist.

12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die beiden Komponenten einen Teil einer Bohrplattform bilden.

13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die beiden Komponenten Scharniere sind.

14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei die beiden Komponenten eine Klemmvorrichtung zur Verwendung auf einer Ölplattform bilden.

15. Vorrichtung nach Anspruch 9, wobei das Befestigungselement eine in einer oberen Fläche des Kopfes ausgebildete Nut ist, die zur Aufnahme eines mit dem Sicherungselement gekoppelten Halters ausgebildet ist.

16. Vorrichtung nach Anspruch 15, wobei die Nut einen Durchmesser aufweist, der größer ist als ein Durchmesser der Bohrung.

Description:
HINTERGRUNDFeld

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Scharnierstift zum Verbinden von mindestens zwei Komponenten.

Beschreibung des Standes der Technik

Verbundbaugruppen sind oft durch Stifte miteinander befestigt, die zwei oder mehrere Komponenten einer jeweiligen Anordnung durchqueren. Zu diesem Zweck können die Komponenten jeweils mindestens eine Öffnung aufweisen und sie können durch überlagerndes Positionieren der Öffnungen verbunden werden, indem ein Stift eingesetzt wird, um beide Bohrungen zu durchlaufen, wodurch die Komponenten verbunden werden. Diese Technik wird insbesondere beim Zusammenbauen von Scharnieren eingesetzt.

Folglich muss der Stift divergierenden Kräften standhalten, die auf die verschiedenen Komponenten wirken. Im Fall eines Versagens, wenn der Stift bricht, kann dieser aus den Öffnungen der Komponenten herausgleiten, wodurch die Verbindung der Komponenten gelöst wird. Eine oder beide der Komponenten können somit von einer vorgesehenen Position innerhalb der Anordnung herabfallen und es kann eine mühsame Aufgabe sein, die Komponente neu zu installieren – so dies überhaupt möglich ist. Tatsächlich kann eine Komponente in vielen Fällen zerstört oder beschädigt werden, wenn sie herunterfällt, sodass sie ersetzt werden muss. Das gleiche kann erforderlich sein, wenn die heruntergefallene Komponente nicht geborgen werden kann, weil sie bspw. ins Meer, einen Brunnen oder einen Bergbauschacht gefallen ist.

Die vorliegende Offenbarung ist auf die Bereitstellung einer Technik zur Vermeidung dieser Nachteile gerichtet.

KURZE ZUSAMMENFASSUNG

Die vorliegende Offenbarung betrifft allgemein eine Vorrichtung, wie einen Stift, zum Verbinden von mindestens zwei Komponenten. Die Vorrichtung umfasst einen Körper mit einer darin ausgebildeten Bohrung und mindestens ein Befestigungselement. Die Bohrung ist so gestaltet, dass sie zumindest teilweise von einem Sicherungselement durchsetzt wird. Das Befestigungselement ist zum Fixieren des Sicherungselements in der Bohrung ausgebildet.

In einer Ausführungsform ist ein Stift so gestaltet, dass er mindestens zwei Komponenten verbindet, indem er in Eingriffsrichtung in entsprechende Öffnungen der Komponenten greift, sobald diese Öffnungen übereinander positioniert sind. Der Stift weist einen gebohrten Abschnitt mit einer sich in der Eingriffsrichtung erstreckenden Bohrung auf, wobei die Bohrung zumindest teilweise von einem Sicherungselement durchsetzt ist. Ferner weist der Stift Befestigungselemente zur Befestigung des Sicherungselements an dem gebohrten Abschnitt auf.

Die hierin offengelegten Ausführungsformen umfassen vorteilhafterweise einen gebohrten (hohlen) Abschnitt, der so ausgebildet ist, dass das Sicherungselement durchgefädelt werden kann, wobei das Sicherungselement an dem gebohrten Abschnitt unter Verwendung der Befestigungselemente befestigt werden kann. Wenn der Stift bricht, können die Bruchstücke dementsprechend durch das Sicherungselement zusammengehalten werden. Infolgedessen bleiben die Bruchstücke zumindest in den allermeisten Fällen in den Öffnungen der Komponenten eingeschoben und verbinden somit die Komponenten auch in dem gebrochenen Zustand des Stiftes, wodurch verhindert wird, dass die Komponenten auseinander und zu Boden fallen.

Abhängig von der jeweiligen Verwendung kann der Stift eine von verschiedenen Formen aufweisen. Beispielsweise kann er mindestens einen Abschnitt aufweisen, der im Wesentlichen prismenförmig ausgebildet ist und vorzugsweise das in Längsrichtung des prismenförmigen Abschnitts verlaufende Sicherungselement hält (oder zu halten ausgelegt ist) (wobei die Längsrichtung mit der Eingriffsrichtung übereinstimmt). Dementsprechend können Komponenten, die durch einen solchen Stift verbunden sind, so zusammengefügt werden, dass sie einen festen Winkel einschließen, während ein Schwenken der durch den prismenförmigen Abschnitt durchstoßenen Komponenten verhindert wird.

Gemäß einer Ausführungsform kann der Stift mindestens einen Abschnitt aufweisen, der im Wesentlichen wie ein Kreiszylinder geformt ist, der vorzugsweise das in Längsrichtung (einer Höhe) des zylindrischen Abschnitts verlaufende Sicherungselement hält (oder zu halten ausgelegt ist) (wobei die Längsrichtung mit der Eingriffsrichtung übereinstimmt). Eine solche Form ermöglicht ein einfaches Einsetzen des Stiftes in die übereinanderliegenden Öffnungen der Komponenten und kann eine schwenkbare Verbindung der Komponenten ermöglichen, wenn sie vom zylindrischen Abschnitt durchstoßen sind.

Gemäß einer Ausführungsform beträgt die Querschnittsfläche (orthogonal zur Eingriffsrichtung) der Bohrung höchstens 50% oder höchstens 25% der Querschnittsfläche (orthogonal zu der Eingriffsrichtung) des Stiftes. Ein solches Verhältnis kann verhindern, dass die Stabilität des Stiftes ungünstig durch die Bohrung verringert wird, z.B. in Fällen, in denen die auf den Stift einwirkende Belastung bezogen auf seinen Durchmesser groß ist.

Gemäß einer Ausführungsform kann der Stift eine von vielen Abmessungen aufweisen. Als besonderes Ausführungsbeispiel hat der Querschnitt (orthogonal zur Eingriffsrichtung) des Stiftes einen Durchmesser im Bereich von mindestens 0,5 cm und höchstens 5 cm, vorzugsweise im Bereich von mindestens 1,5 cm und höchstens 2,5 cm. Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel weist der Stiftquerschnitt einen Durchmesser (orthogonal zur Eingriffsrichtung) im Bereich zwischen 50 cm und 100 cm auf.

Die Bohrung kann einen Querschnittsdurchmesser (orthogonal zur Eingriffsrichtung) von mindestens 1 mm oder mindestens 3 mm, vorzugsweise von mindestens 5 mm aufweisen. Zusätzlich oder alternativ kann der Querschnittsdurchmesser höchstens 12 mm oder höchstens 10 mm, vorzugsweise höchstens 8 mm betragen. Dementsprechend ist die Bohrung breit genug, um ein geeignetes Sicherungselement aufzunehmen, und der Stift ist fest genug, um die Komponenten stabil zu verbinden.

Gemäß einer Ausführungsform kann der Stift einen verbreiterten Kopf oder Flansch umfassen, der an einem Ende (in der Eingriffsrichtung) des Stiftes angeordnet sein kann. Ein solcher Kopf oder Flansch kann eine Blockierung für die Komponenten darstellen (sobald sie vom Stift durchstoßen sind). In einer Ausführungsform ist der Kopf integral mit dem gebohrten Abschnitt ausgebildet (z.B. monolithisch und aus demselben Material). Dadurch ist der Kopf besonders stabil.

Der Stift kann einen Splint aufweisen, der so gestaltet ist, dass er eine Blockierung der Komponenten bietet, z.B. an der einem möglicherweise vorhandenen Kopf oder Flansch entgegengesetzten Seite. Dadurch ist der Stift leicht zu montieren, um die Komponenten zu verbinden.

Gemäß einer Ausführungsform kann der Stift verbreiterte Köpfe und/oder Flansche an zwei Positionen aufweisen, die so gestaltet sind, dass sie die übereinandergelegten Komponenten an beiden Seiten einschließen, wodurch entsprechende Blockierungen entstehen. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn der Stift zwei oder mehr Stifteinheiten umfasst, die nach dem Einsetzen der Stifteinheiten in die übereinandergelegten Öffnungen der Komponenten zusammengefügt werden können (z. B. durch Verschrauben).

Tatsächlich kann der Stift gemäß einer Ausführungsform mindestens zwei Stifteinheiten umfassen, die miteinander verbunden werden können oder die (z.B. lösbar) durch ein Befestigungsmittel (beispielsweise eine Schraubverbindung) miteinander verbunden werden, welches durch mindestens eine der Stifteinheiten gebildet wird. Dabei erstreckt sich die Bohrung vorzugsweise durch diese mindestens zwei Stifteinheiten. Vorzugsweise enthält ein solcher Stift Zugangsmittel (z.B. eine Verspannungsvorrichtung), um das Sicherungselement nach dem Verbinden der Stifteinheiten zu spannen. Zusätzlich zu der oben erwähnten Funktion der Stiftsicherung im Falle eines Bruches kann das gespannte Sicherungselement die Verbindung der Stifteinheiten verstärken.

Gemäß einer Ausführungsform sind die Befestigungselemente so gestaltet, dass sie das Sicherungselement an zwei Positionen des gebohrten Abschnitts fixieren, wobei die Positionen so gestaltet sind, dass sie übereinandergelegte Teile der Komponenten umfassen, wenn der Stift zum Verbinden der Komponenten verwendet wird. Wenn zum Beispiel die Komponenten jeweils einen gestanzten (z.B. ringförmigen) Abschnitt aufweisen, der die jeweilige überlagerte Öffnung umrahmt, können die Befestigungselemente so gestaltet sein, dass sie das Sicherungselement an entgegengesetzten Seiten der Stifte fixieren, wobei die gestanzten Abschnitte dazwischen liegen.

Wenn also das Sicherungselement unter Verwendung der Befestigungselemente fixiert wird, überbrückt es mindestens einen Übergang einer Komponente zu einer anderen. Dies sichert den Übergangsbereich, der aufgrund von Hebelkräften, die auf die Komponenten einwirken, der am stärksten anfällige Bereich im Stift ist.

Gemäß einer Ausführungsform werden die Befestigungselemente in mindestens ein Splintloch eingeführt. Ein solches Splintloch kann beispielsweise den Stift vorzugsweise in einer Richtung schräg zur Eingriffsrichtung, wie etwa im Wesentlichen orthogonal dazu, durchlaufen. Das Splintloch kann so gestaltet sein, dass es das Befestigungselement aufnimmt, wie zum Beispiel einen Splintstift, der dazu ausgelegt ist, ein Loch oder eine Schlaufe des Sicherungselements zu durchdringen.

Zusätzlich oder alternativ kann das Befestigungselement eine Nut in einer Innenfläche des Bohrabschnitts und/oder in einer Außenfläche des Stiftes umfassen. Eine solche Nut (die einen vergrößerten ersten Querschnitt der Bohrung im Vergleich zu einem zweiten Querschnitt der Bohrung besitzen kann) kann beispielsweise so ausgebildet sein, dass sie eine Befestigung des Sicherungselementes aufnehmen kann. Beispielsweise kann die Nut in einer Stirnfläche des Stiftes vorgesehen sein, wobei ein vergrößerter Eintritt der Bohrung gebildet wird, welcher dazu ausgelegt ist, als Fassung für eine plattenartige Kappe oder Basis des Sicherungselements zu dienen. Als ein weiteres Beispiel kann die Nut ein Schraubgewinde besitzen, das dazu ausgelegt ist, eine Kappe oder eine Basis des Sicherungselements aufzunehmen (d.h. darin eingeschraubt zu werden). Zusätzlich oder alternativ kann die Nut an der Außenfläche des Stiftes angeordnet und so gestaltet sein, dass ein Seil des Sicherungselements um mindestens einen Abschnitt des Stiftes geschlungen werden kann, oder die Nut kann ein Durchgangsloch aufweisen, welches die Nut mit der Bohrung verbindet, und sie kann ausgebildet sein, ein T-Stück aufzunehmen, welches an einem Ende des Sicherungselements vorgesehen ist, wovon mindestens ein Teil davon so gestaltet sein kann, dass es durch das Durchgangsloch in der Nut gefädelt wird.

Gemäß einer Ausführungsform enthält das Sicherungselement mindestens einen Stab, Draht, Drahtseil und/oder Kette. Gemäß einer Ausführungsform umfasst das Sicherungselement mindestens einen flexiblen Abschnitt. Eine solche Flexibilität sorgt für eine erhöhte Bruchsicherheit, auch wenn Scherkräfte auf den Stift wirken.

Vorzugsweise weist das Sicherungselement eine Dicke (d.h. einen Querschnittsdurchmesser orthogonal zur Länge des Sicherungselements, welches bei Verwendung die Bohrung in Eingriffsrichtung durchquert) von mindestens 0,5 mm und höchstens 2,5 mm auf, bevorzugt jedoch mindestens 0,8 mm und höchstens 1,2 mm. Ein solcher Durchmesser sorgt für ein langlebiges und widerstandsfähiges Sicherungselement. Insbesondere verhindert diese Flexibilität Schäden durch Verbiegen aufgrund von Scherkräften bei einem Stiftbruch.

Das Sicherungselement kann durch den Stift geformt sein oder auch nicht. In beiden Fällen sind die Befestigungselemente ausgelegt, ein Sicherungselement eines bestimmten Typs zu fixieren.

Wenn kein Sicherungselement durch den Stift gebildet wird, ist der Stift aufgrund der Befestigungselemente dennoch so gestaltet, dass er mit dem Sicherungselement zusammenwirkt, sobald dieses eingeführt und befestigt ist. Somit kann der Stift aufgerüstet werden (durch Einsetzen und Befestigen des Sicherungselements), um eine sichere Verbindung zu gewährleisten, wenn dies zweckmäßig ist. Ein solcher Stift bietet daher den Vorteil, dass er für verschiedene Zwecke anwendbar ist.

Gemäß einer Ausführungsform ist der Stift ein Scharnierstift und die mindestens zwei Komponenten, für die der Stift gestaltet ist, sie zu verbinden, sind Scharniere. Diese Ausführungsform sorgt also für eine vorteilhafte, sichere Verbindung von Scharnieren als Elemente, die aufgrund des häufigen Schwenkens dieser Komponenten besonders Scherkräften ausgesetzt sind.

Ein Stift gemäß einer Ausführungsform kann insbesondere so gestaltet sein, dass er Komponenten verbindet, die Teile einer Bohrplattform bilden.

Als ein besonderes Beispiel betrifft eine Ausführungsform eine Klemmvorrichtung zur Verwendung in einer Ölplattform, wobei die Klemmvorrichtung mindestens zwei Komponenten aufweist, die durch mindestens einen Stift gemäß einer der hierin beschriebenen Ausführungsformen verbunden sind.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Damit die Art und Weise der oben erwähnten Merkmale der vorliegenden Offenbarung detailliert verstanden werden kann, wird eine ausführlichere Beschreibung der oben kurz zusammengefassten Offenbarung durch Bezugnahme auf Ausführungsformen geliefert, von denen einige in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind. Es ist jedoch anzumerken, dass die beigefügten Zeichnungen nur typische Ausführungsformen dieser Offenbarung darstellen und daher nicht als Einschränkung ihres Umfangs anzusehen sind, da die Offenbarung andere gleichermaßen wirksame Ausführungsformen zulassen kann.

zeigt einen beispielhaften Stift gemäß einer Ausführungsform.

zeigt den Stift von , der gemäß einer Ausführungsform zwei Komponenten verbindet.

zeigt eine Seitenansicht des Stiftes von gemäß einer Ausführungsform.

zeigt eine Längsschnittansicht des Stiftes von gemäß einer Ausführungsform.

zeigt eine weitere Seitenansicht des Stiftes aus in gebrochenem Zustand, wenn divergente Kräfte auf den Stift wirken, gemäß einer Ausführungsform.

zeigt eine Längsschnittansicht des Stiftes von gemäß einer Ausführungsform.

zeigt den Stift von gemäß einer weiteren Ausführungsform.

Aus Gründen der Klarheit wurden identische Zahlen verwendet, um identische Elemente, die häufig in den Abbildungen vorkommen, zu bezeichnen. Zusätzlich können Elemente einer Ausführungsform vorteilhaft zur Verwendung in anderen hier beschriebenen Ausführungsformen angepasst werden.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

In ist ein beispielhafter Stift 10 gemäß einer Ausführungsform in perspektivischer Ansicht gezeigt. Der Stift 10 umfasst einen Körper 100, der als ein Kreiszylinder geformt ist, und einen Kopf 12 mit einem Durchmesser, der größer ist als ein Durchmesser des Körpers 100. Der Kopf 12 ist so gestaltet, dass er für eine Blockierung der Komponenten 30a, 30b sorgt (wie in gezeigt), wenn der Stift 10 mit den Komponenten 30a, 30b ineinander greift. In einer Ausführungsform ist der Kopf 12 integral mit dem Körper 100 ausgebildet, und bei einer anderen Ausführungsform ist der Kopf 12 mit dem Körper 100 gekoppelt. In einer weiteren Ausführungsform weist der Stift 10 einen an jedem Ende des Körpers 100 angeordneten Kopf 12 auf. Bei einer weiteren Ausführungsform ist der Körper 100 des Stiftes 10 durch zwei oder mehrere miteinander verbundene Elemente (wie beispielsweise Stifteinheiten) gebildet.

Der Stift 10 kann ferner einen Splint 13 umfassen, der durch den Körper 100 hindurch angeordnet und so gestaltet ist, dass er den Stift 10 an einer Komponente oder mehreren Komponenten sichert, wie in gezeigt. Wenn der Splint 13 vom Körper 100 entfernt wird, kann der Stift 10 in Eingriffsrichtung D in übereinander liegende Öffnungen von Komponenten geeigneter Abmessung eingeführt werden. Danach kann der Splint 13 wieder in den Körper 100 eingesetzt werden, um ein Entfernen des Stiftes 10 aus den Komponenten zu verhindern. Der Kopf 12 und der Splint 13 fixieren dann den Stift 10 in den übereinander liegenden Öffnungen der Komponenten.

Unter Bezugnahme auf und , umfasst der Stift 10 ferner zwei Befestigungselemente 14a, 14b, wie z.B. Splintstifte, die in zwei im Körper 100 ausgebildeten Splintlöchern 11a, 11b angeordnet sind. Die Befestigungselemente 14a, 14b sind so gestaltet, dass sie ein Sicherungselement 20 an zwei verschiedenen Positionen innerhalb des Körpers 100 des Stiftes 10 sichern, wie in gezeigt. In einer Ausführungsform können Splintstifte in die Splintlöcher 11a, 11b eingesetzt werden, um innerhalb des Körpers 100 des Stiftes 10 das Sicherungselement 20 zu befestigen, wie in den , , gezeigt. Solche Splintlöcher 11a, 11b können beispielsweise den Körper 100 in einer Richtung orthogonal zur Eingriffsrichtung D des Stiftes 10 durchlaufen. Zwischen den Splintlöchern 11a, 11b erstreckt sich eine Bohrung 15 (wie in gezeigt) innerhalb des Körpers 100 des Stiftes 10 in der Eingriffsrichtung D.

zeigt den Stift 10, der zwei Komponenten 30a, 30b miteinander verbindet, gemäß einer Ausführungsform. Die beiden Komponenten 30a, 30b besitzen jeweils eine Öffnung 31a, 31b, die sich zueinander überlagern und so gestaltet sind, dass sie den Stift 10 aufnehmen können. Der Stift 10 verbindet Komponente 30a mit Komponente 30b, indem er die Öffnungen 31a, 31b durchquert, wenn sie zueinander ausgerichtet sind. Der Stift 10 ist in die Öffnungen 31a, 31b eingeführt und dort durch den Kopf 12 (der blockiert, während der Stift 10 durchläuft) auf der einen Seite und durch einen Splint 13 auf der anderen Seite befestigt. Die Komponenten 30a, 30b können (zumindest bis zu einem vorbestimmten Winkel) um den Stift 10 schwenken.

In einer Ausführungsform wird der Stift 10 als Scharnierstift verwendet und die Komponenten 30a, 30b sind Scharniere, die durch den Stift 10 miteinander verbunden sind. In einer anderen Ausführungsform bilden die Komponenten 30a, 30b Teile einer Bohrplattform, die durch den Stift 10 gekoppelt sind. In einer weiteren Ausführungsform bilden die Komponenten 30a, 30b eine Klemmvorrichtung, die durch den Stift 10 gekoppelt ist, zur Verwendung an einer Ölplattform.

Wie durch gestrichelte Linien angedeutet, wurden die Befestigungselemente 14a, 14b, gezeigt als Splintstifte, in die entsprechenden Splintlöcher 11a, 11b eingesetzt. Dadurch wird das Sicherungselement 20 fixiert, wobei das Sicherungselement 20 die Bohrung 15 (in gezeigt) des Stiftes 10 in Eingriffsrichtung D durchquert. Im dargestellten Beispiel kann das Sicherungselement 20 beispielsweise ein Draht oder ein Drahtseil sein.

In , sind eine Seitenansicht und ein Längsschnitt des Stiftes 10 aus einer ersten Richtung gezeigt. Wie in zu sehen ist, weist der Stift 10 die Bohrung 15 auf, die sich in der Eingriffsrichtung D entlang der Längsachse des Körpers 100 erstreckt. Die Bohrung 15 ist einseitig, da der Stift 10 an einem Ende durch den Kopf 12 geschlossen wird und an dem entgegengesetzten Ende offen ist. Wie weiter dargestellt, weist der Körper 100 des Stiftes 10 den Durchmesser d1 und die Bohrung 15 den Durchmesser d2 auf. Um zu vermeiden, dass die Stabilität des Stiftes 10 durch die Bohrung 15 ungünstig verringert wird, beträgt in einer Ausführungsform d2 höchstens die Hälfte von d1, was zu einer Querschnittsfläche der Bohrung 15 führt, die höchstens 25% der Querschnittsfläche des Körpers 100 des Stiftes 10 beträgt.

In einer Ausführungsform weist die Bohrung 15 einen Querschnittsdurchmesser von mindestens 1 mm auf. In einer anderen Ausführungsform weist die Bohrung 15 einen Querschnittsdurchmesser von mindestens 3 mm auf. In noch einer weiteren Ausführungsform weist die Bohrung 15 einen Querschnittsdurchmesser von mindestens 5 mm auf. In einer Ausführungsform hat die Bohrung 15 einen Querschnittsdurchmesser von höchstens 8 mm. In einer anderen Ausführungsform weist die Bohrung 15 einen Querschnittsdurchmesser von höchstens 10 mm auf. In noch einer weiteren Ausführungsform weist die Bohrung 15 einen Querschnittsdurchmesser von höchstens 12 mm auf. Dementsprechend ist die Bohrung 15 breit genug, um ein geeignetes Sicherungselement 20 aufzunehmen.

Abhängig von der jeweiligen Verwendung kann der Stift 10 eine von verschiedenen Formen aufweisen. In einer Ausführungsform kann der Stift 10 mindestens einen Abschnitt des Körpers 100 aufweisen, der im Wesentlichen prismenförmig ist und so gestaltet sein kann, dass er das Sicherungselement 20 hält, welches sich in Längsrichtung des prismenförmigen Abschnitts erstreckt. Dementsprechend können die Komponenten 30a, 30b, die durch den Stift 10 verbunden sind, der einen prismenförmigen Abschnitt des Körpers 100 aufweist, so zusammengefügt werden, dass sie einen festen Winkel einschließen, während ein Schwenken der Komponenten 30a, 30b um den prismenförmigen Abschnitt verhindert wird. In einer anderen Ausführungsform kann der Stift 10 mindestens einen Abschnitt des Körpers 100 umfassen, der im Wesentlichen wie ein Kreiszylinder geformt ist und so gestaltet sein kann, dass er das Sicherungselement 20 hält, welches sich in Längsrichtung des zylindrischen Abschnitts erstreckt. Eine solche Form ermöglicht ein einfaches Einsetzen des Stiftes 10 in die übereinanderliegenden Öffnungen der Komponenten 30a, 30b. Die Form des Stiftes 10 kann auch eine schwenkbare Verbindung der Komponenten 30a, 30b ermöglichen, wenn die Komponenten durch den zylindrischen Abschnitt des Körpers 100 verbunden werden.

Der Körper 100 des Stiftes 10 kann eine Vielzahl von Abmessungen aufweisen. In einer Ausführungsform hat der Stift 10 einen Querschnittsdurchmesser im Bereich von 0,5 cm bis 5 cm. In einer anderen Ausführungsform hat der Körper 100 einen Querschnittsdurchmesser im Bereich von 1,5 cm bis 2,5 cm. Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist der Körper 100 einen Querschnittsdurchmesser im Bereich von 50 cm bis 100 cm auf.

In einer Ausführungsform ist innerhalb der Bohrung 15 das Sicherungselement 20 durch die als Splintstifte gezeigten Befestigungselemente 14a, 14b fixiert. Die Splintstifte greifen in die Schlaufen 21a, 21b des Sicherungselements 20, wenn die Splintstifte in die Splintlöcher 11a, 11b des Stiftes 10 eingeführt werden. Das Sicherungselement 20 wird dadurch an zwei Positionen durch die Befestigungselemente 14a, 14b fixiert, wobei die festen Positionen so gestaltet sind, dass sie übereinandergelegte Abschnitte der Komponenten 30a, 30b einschließen, wenn der Stift 10 die Komponenten 30a, 30b miteinander verbindet. Wenn zum Beispiel die Komponenten 30a, 30b jeweils einen gestanzten oder ringförmigen Abschnitt aufweisen, der die jeweilige überlagerte Öffnungen der Komponenten 30a, 30b umrahmt, können die Befestigungselemente 14a, 14b so gestaltet sein, dass sie das Sicherungselement 20 an entgegengesetzten Seiten des Körpers 100 des Stiftes 10 fixieren, mit den gestanzten Abschnitten dazwischen. Wenn das Sicherungselement 20 durch die Befestigungselemente 14a, 14b fixiert ist, überbrückt das Sicherungselement 20 mindestens einen Übergang der Komponente 30a zur zweiten Komponente 30b. Somit ist der Übergangsbereich gesichert, welcher aufgrund von durch die Komponenten 30a, 30b ausgeübten Hebelkräften der empfindlichste Bereich ist, in dem der Stift 10 liegt.

Gemäß einer Ausführungsform umfasst das Sicherungselement 20 mindestens einen Stab, einen Draht, ein Drahtseil und/oder eine Kette. Gemäß einer Ausführungsform umfasst das Sicherungselement 20 mindestens einen flexiblen Abschnitt. Eine solche Flexibilität sorgt für eine erhöhte Bruchsicherheit, auch wenn Scherkräfte auf den Stift 10 einwirken.

In einer Ausführungsform weist das Sicherungselement 20 eine Dicke im Bereich von 0,5 mm bis 2,5 mm auf. In einer weiteren Ausführungsform weist das Sicherungselement 20 eine Dicke zwischen 0,8 mm und 1,2 mm auf. Die Dicke des Sicherungselements 20 umfasst den Querschnittsdurchmesser orthogonal zu einer Länge des Sicherungselements 20, das bei Verwendung die Bohrung 15 in Eingriffsrichtung durchquert. Der Durchmesser sorgt für ein langlebiges und widerstandsfähiges Sicherungselement 20. Insbesondere verhindert die Flexibilität des Sicherungselements 20 Schäden durch Verbiegen aufgrund von Scherkräften bei einem Stiftbruch.

zeigt eine weitere Ausführungsform des Stiftes 10, wobei das Befestigungselement eine Nut 300 umfassen kann, die in einer Innenfläche der Bohrung 15 und/oder einer Außenfläche des Körpers 100 ausgebildet ist. Die Nut 300 kann so gestaltet sein, dass sie einen Halter 302 aufnimmt, der mit dem Sicherungselement 20 gekoppelt ist. Wie in gezeigt, kann die Nut 300 in einer oberen Fläche des Kopfes 12 ausgebildet sein, wodurch ein vergrößerter Eingang der Bohrung 15 gebildet wird. Durchmesser und/oder Breite von Nut 300 und Halter 302 sind größer als der Durchmesser der Bohrung 15. Die Nut 300 ist daher ausgebildet, eine Aufnahme für den Halter 302 (wie beispielsweise eine plattenartige Kappe oder Basis) des Sicherungselements 20 zu liefern. Die obere Fläche des Halters 302 kann im Wesentlichen bündig mit der oberen Fläche des Kopfes 12 sein oder kann alternativ unter die obere Fläche des Kopfes 12 eingesenkt sein. In einer anderen Ausführungsform kann die Nut 300 ein Schraubgewinde besitzen, das so ausgebildet ist, dass es den Halter 302 des Sicherungselements 20 darin eingeschraubt aufnehmen kann. Ferner kann in einer anderen Ausführungsform die Nut 300 an der Außenfläche des Körpers 100 angeordnet und so gestaltet sein, dass ein Seil des Sicherungselements 20 um mindestens einen Abschnitt des Körpers 100 geschlungen werden kann. Die Nut 300 kann auch ein Durchgangsloch enthalten, welches die Nut 300 mit der Bohrung 15 verbindet. Das Durchgangsloch kann so ausgebildet sein, dass es ein T-Stück aufnehmen kann, welches an einem Ende des Sicherungselements 20 vorgesehen ist. Zumindest ein Teil des T-Stücks kann so gestaltet sein, dass es durch das Durchgangsloch in der Nut gefädelt wird.

und zeigen eine weitere Seitenansicht und einen Längsschnitt des Stiftes 10 in gebrochenem Zustand. Sowohl in als auch haben eine oder mehrere divergierende Kräfte, die über die Komponenten 30a, 30b auf den Stift 10 wirken, dazu geführt, dass der Körper 100 des Stiftes 10 bricht. Durch das Sicherungselement 20 in der Bohrung 15 bleiben die Stücke des Stiftes 10 auch in diesem gebrochenen Zustand verbunden. Im Gebrauch kann der Stift 10 somit weiterhin die Komponenten 30a, 30b verbinden, wodurch verhindert wird, dass eine oder mehrere von ihnen herunter fallen oder nachteilig eine bestimmte Position verlassen.

In einer Ausführungsform können der Stift 10 und/oder der Körper 100 des Stiftes 10 mindestens zwei Stifteinheiten umfassen, die miteinander verbunden werden können oder die (z.B. lösbar) durch ein Befestigungselement (beispielsweise eine Schraubverbindung) miteinander verbunden werden, welches durch mindestens eine der Stifteinheiten gebildet wird. Die Bohrung 15 erstreckt sich durch diese mindestens zwei Stifteinheiten und der Stift 10 kann eine Verspannungsvorrichtung umfassen, um das Sicherungselement 20 nach dem Verbinden der Stifteinheiten zu verspannen. Zusätzlich zu der oben erwähnten Funktion der Stiftsicherung im Falle eines Bruches kann das verspannte Sicherungselement 20 die Verbindung der Stifteinheiten verstärken.

Dem Fachmann ist klar, dass die vorhergehenden Beispiele beispielhaft und nicht einschränkend sind. Es ist beabsichtigt, dass alle Permutationen, Aufwertungen, Äquivalente und Verbesserungen daran, die Fachleuten auf dem Gebiet beim Lesen der Beschreibung und einer Studie der Zeichnungen ersichtlich sind, im wahren Geist und Umfang der vorliegenden Offenbarung enthalten sind. Es ist daher beabsichtigt, dass die folgenden beigefügten Ansprüche alle derartigen Modifikationen, Permutationen und Äquivalente enthalten, wie sie dem wahren Geist und Umfang dieser Lehren entsprechen.