Title:
Zerstäuber
Kind Code:
A1


Abstract:

Die Erfindung betrifft einen Zerstäuber für die Behandlung der Atemwege durch Verdampfung einer medikamentösen Lösung mittels einer Ultraschallvorrichtung. Der erfindungsgemäße Zerstäuber umfasst eine Maske (1), die in einer vorderen Kavität (2) einer Trägermaske (3) mit Halteriemen (4) im Bereich der Atemwege angeordnet ist, wobei die Maske (1) über ein Anschlussrohr (7), das durch eine Bodenöffnung (2’) der Kavität (2) hindurch geht, an einer externen Aufnahme (5), die einen kompakten Mikrozerstäuber (6) enthält, angeschlossen ist, wobei die Trägermaske (3) auf der Außenseite über Befestigungsmittel (8) verfügt, um eine Verkleidungsmaske (9), die ebenfalls Befestigungsmittel aufweist, daran lösbar zu befestigen.




Inventors:
Valentino, Alejandro (Berazategui, AR)
Antelo, Miriam Noemi (Berazategui, AR)
Application Number:
DE102017101799A
Publication Date:
12/21/2017
Filing Date:
01/31/2017
Assignee:
Antelo, Miriam Noemi (Berazategui, AR)
Valentino, Alejandro (Berazategui, AR)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Patentanwälte Keilitz & Partner, Partnerschaft, 81675, München, DE
Claims:
1. Zerstäuber für die Behandlung der Atemwege durch Verdampfung einer medikamentösen Lösung mittels einer Ultraschallvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Maske (1) umfasst, die in einer Kavität (2) einer Trägermaske (3) mit Halteriemen(4) im Bereich der Atemwege angeordnet ist, wobei die Maske (1) über ein Anschlussrohr (7), das durch eine Bodenöffnung (2’) der Kavität (2) hindurch geht, an einer externen Aufnahme (5), die einen kompakten Mikrozerstäuber (6) enthält, angeschlossen ist, wobei die Trägermaske (3) auf der Außenseite über Befestigungsmittel (8) verfügt, um eine Verkleidungsmaske (9), die ebenfalls Befestigungsmittel aufweist, daran lösbar zu befestigen.

2. Zerstäuber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einer der Seiten der Trägermaske (3) eine elektronische Vorrichtung (E) mit einem Einschaltknopf (e) aufgenommen ist, die die Aktivität des Mikrozerstäubers (6) steuert, und dass deren Stromversorgung (A) auf der gegenüberliegenden Seite aufgenommen ist.

Description:

Die Erfindung betrifft einen Zerstäuber, der hauptsächlich bei pädiatrischen Behandlungen zur Inhalation verwendet werden kann, und der die normale Abneigung von Kindern, die Inhalationsmaske aufgesetzt zu lassen, verringert. Der Zerstäuber behebt auch den Nachteil, dass Kinder aufgrund ihrer natürlichen Mobilität schwierig an konventionelle Geräte angeschlossen werden können.

Konkret handelt es sich um eine Trägermaske mit einem Halteriemen zum Befestigen der Trägermaske am Kopf eines Benutzers, auf deren Innenseite die eigentliche Behandlungsmaske angeordnet ist, wobei die Behandlungsmaske mit ihrem Dampfeingang am Dampfausgang einer externen Aufnahme lösbar befestigt ist. In der Aufnahme ist ein kompakter, abnehmbarer Mikrozerstäuber montiert, der einen Kavitations-Ultraschallmechanismus umfasst, das in der Lage ist, Schwingungen zu erzeugen, die zum Verdampfen der in einem integrierten Behälter enthaltenen medikamentösen Flüssigkeit notwendig sind, wobei der Ultraschallmechanismus durch eine kleine elektronische Vorrichtung mit Aktivierungstaster aktiviert wird, die in einem seitlichen Bereich aufgenommen ist und von Batterien oder Akkus versorgt wird, die in einem ähnlichen Bereich auf der gegenüberliegenden Seite der Trägermaske enthalten sind. Die Trägermaske hat an ihrer Außenseite an geeigneten Stellen Befestigungsmittel für eine externe Verkleidungsmaske aus einem geformten laminaren Material mit dem Abbild von Gestalten, die von den Kindern bewundert werden.

Sowohl die Maske als auch die externe Aufnahme sind leicht abnehmbar, um ihre Reinigung zu erleichtern, und der Mikrozerstäuber kann ebenfalls von der Aufnahme abgenommen werden, um ihn mit einer Flüssigkeit zu befüllen.

Um eine Inhalation durchzuführen, befestigt man die Maske an der Trägermaske mittels einer Kupplung. Die Aufnahme ist dabei mit dem Mikrozerstäuber versehen, dessen Behälter mit der zu verdampfenden medikamentösen Lösung gefüllt ist. Dann setzt man die Trägermaske mithilfe des Halteriemens auf; außerdem wird die externe Maske verwendet, die dazu beiträgt, dass der Zerstäuber seitens des Kindes besser akzeptiert wird. Außerdem werden die Bewegungsmöglichkeit und Autonomie des Kindes nicht beeinträchtigt, da der Zerstäuber frei von Kabeln und Schläuchen ist, wodurch ermöglicht wird, dass das Kind sein Spiel fortsetzen kann, ohne die Maske abnehmen zu müssen. Die elektronische Vorrichtung schaltet die Vorrichtung automatisch aus, wenn die Flüssigkeitsdosis verbraucht ist.

ANWENDUNGSBEREICH

Zerstäuber dienen zur Inhalationsbehandlung der Atemwege. Bekannte Zerstäuber werden aufgrund der natürlichen Mobilität von Kindern und deren Abneigung gegen Inhalationsmasken nicht gerne verwendet. Sie werden daher meist nur für ältere Patienten mit regressiven Pathologien eingesetzt.

VORHERIGER STAND DER TECHNIK

Die aus dem Stand der Technik bekannten Zerstäuber umfassen eine Ultraschall-Verdampfervorrichtung, die aufgrund ihrer Versorgung aus dem Stromnetz stationär angeordnet ist, und eine Maske, die über Schläuche an der Verdampfervorrichtung angeschlossen ist, wodurch die Mobilität des Patienten behindert wird. Aufgrund der fehlenden Autonomie und der mangelnden Akzeptanz von Masken sind sie wenig geeignet für die pädiatrische Behandlung.

GEGENSTAND DES GEBRAUCHSMUSTERS

Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, einen autonomen Zerstäuber bereitzustellen, der die Bewegung des Patienten während der Behandlung erlaubt und der außerdem von Kindern besser akzeptiert wird.

Zum Konkretisieren der funktionalen und konstruktiven Merkmale des Referenz-Gebrauchsmusters wird nachfolgend ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel beschrieben, das in den beigefügten Zeichnungen schematisch dargestellt ist, mit der ausdrücklichen Klarstellung, dass gerade weil es sich um ein Beispiel handelt, ihm kein beschränkender Charakter verliehen werden darf. Es handelt sich vielmehr nur um ein illustratives Beispiel des Grundkonzepts, auf dem es beruht.

BESCHREIBUNG DER FIGUREN

1 ist eine perspektivische Explosionsansicht des Zerstäubers, dargestellt vor einem Kindergesicht.

2 ist eine Schnittansicht durch eine mittlere vertikale Ebene der Trägermaske und der externen Maske, wobei die Darstellung außerdem noch eine Maske und eine Aufnahme zeigt, die einen Mikrozerstäuber trägt.

BESCHREIBUNG DES AUSFÜHRUNGSBEISPIELS

Wie in der 1 zu sehen ist, befindet sich vor dem Gesicht eines Kindes (N) eine Maske (1), die in einer Kavität (2) einer Trägermaske (3) mit Halteriemen (4) aufgenommen ist, wobei die Maske (1) nach dem Anschließen über ein durchgängiges Anschlussrohr (7), das durch eine Bodenöffnung (2’) der Kavität (2) verläuft, mit einer externen Aufnahme (5), die einen kompakten Mikrozerstäuber (6) enthält, fest verbunden ist. Die Trägermaske (3) verfügt auf der Außenseite über Befestigungsmittel (8), in diesem Beispiel einen Klettverschluss, um eine Verkleidungsmaske (9) abnehmbar zu befestigen, die überzusätzliche Befestigungsmittel verfügt.

Auf einer der Seiten der Trägermaske (3) ist eine elektronische Vorrichtung (E) mit einem Einschaltknopf (e) angeordnet, die die Aktivität des Mikrozerstäubers steuert. Die zugehörige Stromquelle (A) ist auf der gegenüberliegenden Seite angeordnet.

In der Schnittzeichnung von 2 wird die Art und Weise gezeigt, wie die Maske (1), die in der Kavität (2) der Trägermaske (3) positioniert ist, mittels des durchgehenden Anschlussrohrs (7) durch eine Bodenöffnung (2’) fest mit der Trägermaske verbunden ist, und wie sie an die Injektordüse (5’) der Aufnahme (5), die den Mikrozerstäuber (6) enthält, angeschlossen ist. Außerdem ist gezeigt, wie eine Verkleidungsmaske (9) mit Haftmitteln (10) an der Trägermaske (3) befestigt ist.

Im seitlichen Bereich (A) werden die Batterien oder Akkus angeordnet, die die elektronische Vorrichtung (E) versorgen, welche den Betrieb des Mikrozerstäubers (6) steuert.

Der beispielhaft beschriebene Zerstäuber ist im Schutzbereich dieser Anmeldung enthalten und wird in seinen Grundzügen durch die folgenden Ansprüche definiert.