Title:
Doppelknopf-Duschkopf und Arbeitsverfahren desselben
Kind Code:
A1


Abstract:

Doppelknopf-Duschkopf und Arbeitsverfahren desselben, wobei der Doppelknopf-Duschkopf einen Hauptkörper (1) und einen im Hauptkörper (1) ausgebildeten Wasserflusskanal (2) aufweist. Der Wasserflusskanal (2) umfasst einen ersten Druckknopf (3) und einen zweiten Druckknopf (4), wobei der erste Druckknopf zur Blockierung bzw. Freigabe des Wasserstrahls dient, wobei der zweite Druckknopf zum Umschalten zwischen Strahlarten dient. Dadurch ist verwirklicht, dass der erfindungsgemäße Duschkopf durch einen Druck auf den ersten Druckknopf (3) einen Wasserstrahl ausspritzen bzw. unterbrechen kann, wobei eine Betätigung des zweiten Druckknopfs eine Umschaltung zwischen Strahlarten ermöglicht, sodass eine einfache und benutzerfreundliche Bedienung ermöglicht wird.




Inventors:
Hu, Xin-Zhan (Xiamen, CN)
Lin, Chun-Hui (Xiamen, CN)
Gao, Wen (Xiamen, CN)
Application Number:
DE102017100779A
Publication Date:
02/01/2018
Filing Date:
01/17/2017
Assignee:
Xiamen Runner Industrial Corporation (Xiamen, CN)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
LangPatent Anwaltskanzlei IP Law Firm, 81671, München, DE
Claims:
1. Doppelknopf-Duschkopf, der einen Hauptkörper (1) und einen im Hauptkörper (1) ausgebildeten Wasserflusskanal (2) aufweist, wobei der Wasserflusskanal (2) einen ersten Druckknopf (3) und einen zweiten Druckknopf (4) umfasst, wobei der erste Druckknopf zur Blockierung bzw. Freigabe des Wasserstrahls dient, und wobei der zweite Druckknopf zum Umschalten zwischen verschiedenen Strahlarten dient.

2. Doppelknopf-Duschkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Druckknopf (3) als mechanischer Druckknopf mit zwei Arbeitsstellungen ausgeführt ist.

3. Doppelknopf-Duschkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Druckknopf (3) als mechanischer Druckknopf mit zwei, drei oder vier Arbeitsstellungen ausgeführt ist.

4. Doppelknopf-Duschkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Druckknopf (4) ein vorderes Tastenelement (401), das durch ein Scharnier mit dem Hauptkörper verbunden ist, und ein Schwenkelement (402) aufweist, das sich unter einer Druckeinwirkung schwenken lässt, wobei das Schwenkelement (402) einen Schwenkkopf aufweist, der zum Antrieb eines axial bewegbaren Gleitelementes (403) dient, und wobei an dem Gleitelement (403) ein Zahnabschnitt (4031) ausgebildet ist, der zum Antrieb eines Zahnrades (6) dient, wobei das Zahnrad (6) mit einer im Hauptkörper (1) befindlichen Wasserverteilungsscheibe (5) koaxial verbunden ist, und wobei oberseitig an dem Zahnrad (6) eine mit der Wasserverteilungsscheibe (5) koaxial verbundene, obere Schwenkscheibe (7) angebracht ist, wobei eine Mehrzahl von Sperrzähnen (8) an einer dem Zahnrad (6) gegenüberliegenden Seite der oberen Schwenkscheibe (7) ausgebildet ist, und wobei zwischen der oberen Oberfläche der oberen Schwenkscheibe (7) und dem Hauptkörper (1) eine Feder (9) angeordnet ist.

5. Doppelknopf-Duschkopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Druckknopf (3) ein hinteres Tastenelement (301) und einen sich durch den Antrieb des hinteren Tastenelementes (301) hin und herbewegenden Antriebsdorn (302) aufweist, wobei kopfseitig an einer Stirnseite des Antriebsdorns (302) eine drehbare Wasserverteilungsscheibe (303) angebracht ist, die zur Blockierung bzw. Freigabe des Wasserflusskanals dient, wobei eine Mehrzahl von Sperrzähnen (304) an einer dem Antriebsdorn gegenüberliegenden Seite der drehbaren Wasserverteilungsscheibe ausgebildet ist, und wobei die drehbare Wasserverteilungsscheibe in ihrer Mitte einen Kernstopfen (306) aufweist, der in einen in der Mitte des Antriebsdorns ausgebildeten Zentralkanal (305) eingreift, und wobei zwischen der drehbaren Wasserverteilungsscheibe und dem Hauptkörper eine Druckfeder (307) angeordnet ist.

6. Doppelknopf-Duschkopf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Tastenelement (401) und das hintere Tastenelement (301) eng benachbart angeordnet sind.

7. Doppelknopf-Duschkopf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rückstellfeder (10) in einer Gleitrichtung zwischen dem Gleitelement und dem Hauptkörper angeordnet ist.

8. Arbeitsverfahren eines Doppelknopf-Duschkopfes, wobei der Doppelknopf-Duschkopf einen Hauptkörper (1) und einen im Hauptkörper (1) ausgebildeten Wasserflusskanal (2) aufweist, wobei der Wasserflusskanal (2) einen ersten Druckknopf (3) und einen zweiten Druckknopf (4) umfasst, wobei der erste Druckknopf zur Blockierung bzw. Freigabe des Wasserstrahls dient, wobei der zweite Druckknopf zum Umschalten zwischen verschiedenen Strahlarten dient,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich der erste Druckknopf (3) und der zweite Druckknopf (4) vor Gebrauch beide in einem geschlossenen Zustand befinden, sodass kein Wasserstrahl aus dem Duschkopf austritt, und
dass, wenn der erste Druckknopf (3) im Gebrauch einmal gedrückt wird, der Wasserflusskanal freigegeben wird, sodass der Wasserstrahl in einer der Strahlarten ausgespritzt wird, und wobei der Wasserstrahl des Duschkopfs in eine andere Strahlart umgeschaltet wird, wenn der zweite Druckknopf (4) einmal gedrückt wird.

9. Arbeitsverfahren eines Doppelknopf-Duschkopfes nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Druckknopf (3) ein hinteres Tastenelement (301) und einen sich durch den Antrieb des hinteren Tastenelementes (301) hin und herbewegenden Antriebsdorn (302) aufweist, wobei kopfseitig an einer Stirnseite des Antriebsdorns (302) eine drehbare Wasserverteilungsscheibe (303) angebracht ist, die zur Blockierung bzw. Freigabe des Wasserflusskanals dient, wobei eine Mehrzahl von Sperrzähnen (304) an einer dem Antriebsdorn gegenüberliegenden Seite der drehbaren Wasserverteilungsscheibe ausgebildet ist, und wobei die drehbare Wasserverteilungsscheibe in ihrer Mitte einen Kernstopfen (306) aufweist, der in einen in der Mitte des Antriebsdorns ausgebildeten Zentralkanal (305) eingreift, und wobei zwischen der drehbaren Wasserverteilungsscheibe und dem Hauptkörper eine Druckfeder (307) angeordnet ist,
wobei, wenn ein Druck auf das hintere Tastenelement ausgeübt wird, der Antriebsdorn durch das hintere Tastenelement so angetrieben wird, dass der Antriebsdorn zu der drehbaren Wasserverteilungsscheibe bewegt wird, wobei sich der Antriebsdorn nicht drehen lässt, wobei im Zusammenwirken mit den zwischen der drehbaren Wasserverteilungsscheibe und dem Antriebsdorn ausgebildeten Sperrzähnen die drehbare Wasserverteilungsscheibe zwangsweise gedreht wird, wobei der Wasserflusskanal gesperrt bzw. freigegeben wird, wenn die drehbare Wasserverteilungsscheibe in eine andere Arbeitsstellung gedreht wird.

10. Arbeitsverfahren eines Doppelknopf-Duschkopfes nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Druckknopf (4) ein vorderes Tastenelement (401), das durch ein Scharnier mit dem Hauptkörper verbunden ist, und ein Schwenkelement (402) aufweist, das sich unter einer Druckeinwirkung schwenken lässt, wobei das Schwenkelement (402) einen Schwenkkopf aufweist, der zum Antrieb eines axial bewegbaren Gleitelementes (403) dient, und wobei an dem Gleitelement (403) ein Zahnabschnitt (4031) ausgebildet ist, der zum Antrieb eines Zahnrades (6) dient,
wobei das Zahnrad (6) mit einer im Hauptkörper (1) befindlichen Wasserverteilungsscheibe (5) koaxial verbunden ist, und wobei oberseitig an dem Zahnrad (6) eine mit der Wasserverteilungsscheibe (5) koaxial verbundene, obere Schwenkscheibe (7) angebracht ist, wobei eine Mehrzahl von Sperrzähnen (8) an einer dem Zahnrad (6) gegenüberliegenden Seite der oberen Schwenkscheibe (7) ausgebildet ist, und wobei zwischen der oberen Oberfläche der oberen Schwenkscheibe (7) und dem Hauptkörper (1) eine Feder (9) angeordnet ist, und
wobei, wenn ein Druck auf das vordere Tastenelement ausgeübt wird, das Schwenkelement durch den Antrieb des vorderen Tastenelementes geschwenkt wird, sodass das Gleitelement durch eine Verschiebung des Schwenkelementes bewegt wird, sodass der an dem Gleitelement ausgebildete Zahnabschnitt das Zahnrad in eine Rotation versetzt, wobei das Zahnrad durch die Sperrzähne die obere Schwenkscheibe mitdreht, und
wobei durch die Drehung der oberen Schwenkscheibe die mit der oberen Schwenkscheibe koaxial verbundene Wasserverteilungsscheibe gedreht wird, wobei die Strahlart des Duschkopfs in eine andere Strahlart umgeschaltet wird, wenn die Wasserverteilungsscheibe in eine andere Arbeitsstellung gedreht wird, und wobei, wenn das vordere Tastenelement losgelassen wird, das Gleitelement durch die Rückstellfeder in seine Ausgangslage zurückgeschoben wird, und wobei sich die obere Schwenkscheibe nicht durch das zurückdrehende Zahnrad drehen lässt, da das Zahnrad und die Wasserverteilungsscheibe koaxial miteinander verbunden sind, während die obere Schwenkscheibe mit den Sperrzähnen zusammenwirkt, sodass die Strahlart des Duschkopfs nicht in eine andere Strahlart umgeschaltet wird, wobei die Strahlart des Duschkopfs nur dann in eine andere Strahlart umgeschaltet wird, wenn das vordere Tastenelement des zweiten Druckkopfes einmal gedrückt und losgelassen wird, und wobei die Strahlart des Duschkopfs in eine weitere Strahlart umgeschaltet wird, wenn das vordere Tastenelement noch einmal gedrückt wird.

Description:

Die Erfindung betrifft einen Doppelknopf-Duschkopf und ein Arbeitsverfahren desselben.

Ein Duschkopf ist eine weit verbreitet verwendete Sanitärvorrichtung und ermöglicht eine künstliche Beregnung eines Körpers zur Körperpflege, wodurch unser Alltagsleben bequemer gemacht wird. Obwohl derzeit schon einige Duschköpfe mit einem Einzeldruckknopf auf dem Markt erhältlich sind, ist eine Einhandbedienung bei dem herkömmlichen Duschkopf immer noch unmöglich, weil ein Umschalten zwischen verschiedenen Strahlarten bei dem herkömmlichen Duschkopf mit dem Einzeldruckknopf meistens durch eine Schwenkscheibe realisiert wird, wobei der Einzeldruckknopf mehrmals gedrückt werden muss, um einen aus dem Duschkopf austretenden Wasserstrahl vorübergehend zu unterbrechen, was eine umständliche Bedienung zur Folge hat.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Doppelknopf-Duschkopf mit einer einfachen Struktur zu schaffen, der es ermöglicht, den Wasserstrahl des Duschkopfes mit einer Einhandbedienung vorübergehend zu unterbrechen bzw. die Strahlart in eine gewünschte Strahlart umzuschalten.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Doppelknopf-Duschkopf, der die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale aufweist, und ein Arbeitsverfahren desselben, das die im Anspruch 8 angegebenen Merkmale aufweist. Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.

Gemäß der Erfindung wird ein Doppelknopf-Duschkopf bereitgestellt, der einen Hauptkörper und einen im Hauptkörper ausgebildeten Wasserflusskanal aufweist, wobei der Wasserflusskanal einen ersten Druckknopf und einen zweiten Druckknopf umfasst, wobei der erste Druckknopf zur Absperrung bzw. Freigabe des Wasserstrahls dient, während der zweite Druckknopf zum Umschalten zwischen Strahlarten dient.

Bei der Erfindung kann der erste Druckknopf als mechanischer Druckknopf mit zwei Arbeitsstellungen ausgeführt sein.

Bei der Erfindung kann der erste Druckknopf als mechanischer Druckknopf mit zwei, drei oder vier Arbeitsstellungen ausgeführt sein.

Bei der Erfindung weist der zweite Druckknopf ein vorderes Tastenelement, das durch ein Scharnier mit dem Hauptkörper verbunden ist, und ein Schwenkelement auf, das sich unter einer Druckeinwirkung schwenken lässt, wobei das Schwenkelement einen Schwenkkopf aufweist, der zum Antrieb eines axial bewegbaren Gleitelementes dient, und wobei an dem Gleitelement ein Zahnabschnitt ausgebildet ist, der zum Antrieb eines Zahnrades dient, wobei das Zahnrad mit einer im Hauptkörper befindlichen Wasserverteilungsscheibe koaxial verbunden ist, und wobei an der Oberseite des Zahnrads eine mit der Wasserverteilungsscheibe koaxial verbundene, obere Schwenkscheibe angebracht ist, wobei eine Mehrzahl von Sperrzähnen an einer dem Zahnrad gegenüberliegenden Seite der oberen Schwenkscheibe ausgebildet ist. Zwischen der oberen Oberfläche der oberen Schwenkscheibe und dem Hauptkörper ist eine Feder angeordnet.

Bei der Erfindung weist der erste Druckknopf ein hinteres Tastenelement und einen sich durch den Antrieb des hinteren Tastenelementes hin und herbewegenden Antriebsdorn auf, wobei kopfseitig an einer Stirnseite des Antriebsdorns eine drehbare Wasserverteilungsscheibe angebracht ist, die den Wasserflusskanal blockieren oder freigeben kann, wobei eine Mehrzahl von Sperrzähnen an einer dem Antriebsdorn gegenüberliegenden Seite der drehbaren Wasserverteilungsscheibe ausgebildet ist, und wobei die drehbare Wasserverteilungsscheibe in ihrer Mitte einen Kernstopfen aufweist, der in einen in der Mitte des Antriebsdorns ausgebildeten Zentralkanal eingreift, und wobei zwischen der drehbaren Wasserverteilungsscheibe und dem Hauptkörper eine Druckfeder angeordnet ist.

Bei der Erfindung sind das vordere Tastenelement und das hintere Tastenelement eng benachbart angeordnet.

Bei der Erfindung ist eine Rückstellfeder in einer Gleitrichtung zwischen dem Gleitelement und dem Hauptkörper angeordnet.

Erfindungsgemäß wird ein Arbeitsverfahren eines Doppelknopf-Duschkopfes bereitgestellt, wobei der Doppelknopf-Duschkopf einen Hauptkörper und einen im Hauptkörper ausgebildeten Wasserflusskanal aufweist, wobei der Wasserflusskanal einen ersten Druckknopf und einen zweiten Druckknopf aufweist, wobei der erste Druckknopf zur Absperrung bzw. Freigabe des Wasserstrahls dient, während der zweite Druckknopf zum Umschalten zwischen Strahlarten dient. Vor dem Gebrauch befinden sich der erste Druckknopf und der zweite Druckknopf beide in einem geschlossenen Zustand, sodass kein Wasserstrahl aus dem Duschkopf austritt. Wenn der erste Druckknopf im Gebrauch einmal gedrückt wird, wird der Wasserflusskanal freigegeben, sodass der Wasserstrahl in einer der Strahlarten ausgespritzt wird, wobei der Duschkopf zur Wasserausgabe in einer anderen Strahlart umgeschaltet wird, wenn der zweite Druckknopf einmal gedrückt wird.

Bei der Erfindung weist der erste Druckknopf ein hinteres Tastenelement und einen sich durch den Antrieb des hinteren Tastenelementes hin und herbewegenden Antriebsdorn auf, wobei kopfseitig an einer Stirnseite des Antriebsdorns eine drehbare Wasserverteilungsscheibe angebracht ist, die eine Absperrung bzw. Freigabe des Wasserflusskanals gewährleistet, wobei eine Mehrzahl von Sperrzähnen an einer dem Antriebsdorn gegenüberliegenden Seite der drehbaren Wasserverteilungsscheibe ausgebildet ist, und wobei die drehbare Wasserverteilungsscheibe in ihrer Mitte einen Kernstopfen aufweist, der in einen in der Mitte des Antriebsdorns ausgebildeten Zentralkanal eingreift, und wobei zwischen der drehbaren Wasserverteilungsscheibe und dem Hauptkörper eine Druckfeder angeordnet ist. Bei einem Druck auf das hintere Tastenelement wird der Antriebsdorn durch das hintere Tastenelement so angetrieben, dass der Antriebsdorn zu der drehbaren Wasserverteilungsscheibe bewegt wird, wobei sich der Antriebsdorn nicht drehen lässt, wobei im Zusammenwirken mit den zwischen der drehbaren Wasserverteilungsscheibe und dem Antriebsdorn ausgebildeten Sperrzähnen die drehbare Wasserverteilungsscheibe zwangsweise gedreht wird, wobei der Wasserflusskanal einmal gesperrt bzw. freigegeben wird, wenn die drehbare Wasserverteilungsscheibe in eine andere Arbeitsstellung gedreht wird.

Bei der Erfindung weist der zweite Druckknopf ein vorderes Tastenelement, das durch ein Scharnier mit dem Hauptkörper verbunden ist, und ein Schwenkelement auf, das sich unter einer Druckeinwirkung schwenken lässt, wobei das Schwenkelement einen Schwenkkopf aufweist, der zum Antrieb eines axial bewegbaren Gleitelementes dient. An dem Gleitelement ist ein Zahnabschnitt ausgebildet, der zum Antrieb eines Zahnrades dient, wobei das Zahnrad mit einer im Hauptkörper befindlichen Wasserverteilungsscheibe koaxial verbunden ist. Oberseitig an dem Zahnrad ist eine mit der Wasserverteilungsscheibe koaxial verbundene, obere Schwenkscheibe angebracht, wobei eine Mehrzahl von Sperrzähnen an einer dem Zahnrad gegenüberliegenden Seite der oberen Schwenkscheibe ausgebildet ist. Zwischen der oberen Oberfläche der oberen Schwenkscheibe und dem Hauptkörper ist eine Feder angeordnet. Bei einem Druck auf das vordere Tastenelement wird das Schwenkelement durch den Antrieb des vorderen Tastenelementes geschwenkt, sodass das Gleitelement durch eine Verschiebung des Schwenkelementes bewegt wird, was ermöglicht, dass der an dem Gleitelement ausgebildete Zahnabschnitt das Zahnrad in eine Rotation versetzt, wobei das Zahnrad durch die Sperrzähne die obere Schwenkscheibe mitdreht. Durch die Drehung der oberen Schwenkscheibe wird die mit der oberen Schwenkscheibe koaxial verbundene Wasserverteilungsscheibe gedreht, wobei die Strahlart des Duschkopfs in eine andere Strahlart umgeschaltet wird, wenn die Wasserverteilungsscheibe in eine andere Arbeitsstellung gedreht wird. Wenn das vordere Tastenelement gelöst wird, wird das Gleitelement durch die Rückstellfeder in seine Ausgangslage zurückgeschoben. Da das Zahnrad und die Wasserverteilungsscheibe koaxial miteinander verbunden sind und die obere Schwenkscheibe dabei mit den Sperrzähnen zusammenwirkt, kann die obere Schwenkscheibe nicht durch das zurückdrehende Zahnrad gedreht werden, sodass die Strahlart des Duschkopfs nicht in eine andere Strahlart umgeschaltet wird, wobei die Strahlart des Duschkopfs nur dann in eine andere Strahlart umgeschaltet wird, wenn das vordere Tastenelement des zweiten Druckkopfes einmal gedrückt und losgelassen wird. Außerdem wird die Strahlart des Duschkopfs dann auf eine weitere Strahlart umgeschaltet, wenn das vordere Tastenelement noch einmal gedrückt wird.

Dadurch ist verwirklicht, dass der erfindungsgemäße Doppelknopf-Duschkopf durch ein Drücken auf den ersten Druckknopf einen Wasserstrahl ausspritzt bzw. unterbricht, wobei dessen zweiter Druckknopf dazu dient, um zwischen verschiedenen Strahlarten umzuschalten, was eine einfache und handliche, d. h. benutzerfreundliche, Bedienung ermöglicht.

Im Folgenden werden die Erfindung und ihre Ausgestaltungen anhand der Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt

1 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Doppelknopf-Duschkopfs,

2 eine perspektivische Explosionsdarstellung des erfindungsgemäßen Doppelknopf-Duschkopfs aus 1,

3 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines ersten Druckknopfs gemäß der Erfindung,

4 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines zweiten Druckknopfs gemäß der Erfindung,

5 eine Draufsicht auf den erfindungsgemäßen Doppelknopf-Duschkopf, wobei der obere Deckel weggelassen ist,

6 eine Querschnittsansicht des erfindungsgemäßen Doppelknopf-Duschkopfs, und

7 eine Schnittansicht entlang der Linie A-A aus 6.

Der erfindungsgemäße Doppelknopf-Duschkopf weist einen Hauptkörper 1 und einen darin ausgebildeten Wasserflusskanal 2 auf, der mit einem ersten Druckknopf 3 und einem zweiten Druckknopf 4 versehen ist, wobei der erste Druckknopf zur Blockierung bzw. Freigabe eines Wasserstrahls dient, und wobei der zweite Druckknopf zum Umschalten zwischen verschiedenen Strahlarten dient.

Der erste Druckknopf ist ein mechanischer Druckknopf, der in zwei Arbeitsstellungen positioniert werden kann, die jeweils als eine Absperrstellung und eine Freigabestellung bezeichnet werden, wobei der erste Druckknopf einen Ventileinsatz beinhaltet, der in der Absperrstellung den Wasserflusskanal blockiert und in der Freigabestellung den Wasserflusskanal freigibt.

Der zweite Druckknopf ist ein mechanischer Druckknopf, der entweder in zwei Arbeitsstellungen, drei Arbeitsstellungen oder vier Arbeitsstellungen positioniert werden kann, wobei sich ein Druckknopf mit zwei Arbeitsstellungen für zwei Strahlarten, ein Druckknopf mit drei Arbeitsstellungen für drei Strahlarten und ein Druckknopf mit vier Arbeitsstellungen für vier Strahlarten eignet.

Der zweite Druckknopf 4 besitzt ein vorderes Tastenelement 401, das durch ein Scharnier mit dem Hauptkörper verbunden ist, und ein Schwenkelement 402, das sich unter einer Druckeinwirkung schwenken lässt, wobei das Schwenkelement 402 einen Schwenkkopf aufweist, der zum Antrieb eines axial bewegbaren Gleitelementes 403 dient. An dem Gleitelement 403 ist ein Zahnabschnitt 4031 ausgebildet, der zum Antrieb eines Zahnrades 6 dient, wobei das Zahnrad 6 mit einer im Hauptkörper 1 befindlichen Wasserverteilungsscheibe 5 koaxial verbunden ist. Oberseitig an dem Zahnrad 6 wird eine obere Schwenkscheibe 7 angebracht, wobei eine Mehrzahl von Sperrzähnen 8 an einer dem Zahnrad 6 gegenüberliegenden Seite der oberen Schwenkscheibe 7 ausgebildet ist. Zwischen der oberen Oberfläche der oberen Schwenkscheibe und dem Hauptkörper wird eine Feder 9 angebracht. Oberseitig an der Wasserverteilungsscheibe 5 ist eine vorspringende Achse 501 ausgebildet, auf die das Zahnrad 6 aufgesteckt ist. Die obere Schwenkscheibe 7 wird dabei mit einem oberen Ende der vorspringenden Achse 501 fest verbunden.

Der erste Druckknopf 3 weist ein hinteres Tastenelement 301 und einen sich durch den Antrieb des hinteren Tastenelementes 301 hin und herbewegenden Antriebsdorn 302 auf. Kopfseitig an einer Stirnseite des Antriebsdorns 302 ist eine drehbare Wasserverteilungsscheibe 303 angebracht, die für eine Blockierung bzw. Freigabe des Wasserflusskanals sorgt, wobei eine Mehrzahl von Sperrzähnen 304 an einer dem Antriebsdorn gegenüberliegenden Seite der drehbaren Wasserverteilungsscheibe ausgebildet ist. Die drehbare Wasserverteilungsscheibe weist in ihrer Mitte einen Kernstopfen 306 auf, der in einen in der Mitte des Antriebsdorns ausgebildeten Zentralkanal 305 eingreift. Zwischen der drehbaren Wasserverteilungsscheibe und dem Hauptkörper ist eine Druckfeder 307 angebracht. Der Antriebsdorn 302 ist dabei lediglich axial bewegbar und lässt sich nicht drehen, während sich die drehbare Wasserverteilungsscheibe sowohl drehen als auch axial bewegen lässt.

Um eine benutzerfreundliche Bedienung zu ermöglichen, sind das vordere Tastenelement und das hintere Tastenelement eng benachbart angeordnet.

Um eine bessere Rückstellung des oben genannten Gleitelementes zu ermöglichen, ist eine Rückstellfeder 10 in einer Gleitrichtung zwischen dem Gleitelement und dem Hauptkörper angeordnet.

Der erfindungsgemäße Doppelknopf-Duschkopf umfasst einen Hauptkörper und einen in dem Hauptkörper ausgebildeten Wasserflusskanal, an dem ein erster Druckknopf und ein zweiter Druckknopf angebracht sind, wobei der erste Druckknopf zur Blockierung bzw. Freigabe des Wasserflusskanals dient, während der zweite Druckknopf zum Umschalten zwischen verschiedenen Strahlarten dient. Die Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Doppelknopf-Duschkopfes wird nachfolgend erklärt. Vor einer Benutzung befinden sich sowohl der erste Druckknopf als auch der zweite Druckknopf in einem geschlossenen Zustand, sodass kein Wasserstrahl aus dem Duschkopf austritt. Wenn bei der Benutzung der erste Druckknopf einmal gedrückt wird, wird der Wasserflusskanal freigegeben, sodass der Wasserstrahl in einer der möglichen Strahlarten ausgespritzt wird. Wenn der zweite Druckknopf dabei einmal gedrückt wird, wird die Strahlart des Wasserstrahls des Duschkopfs in eine andere Strahlart umgestellt.

Der oben genannte erste Druckknopf umfasst ein hinteres Tastenelement und einen Antriebsdorn, der durch die Betätigung des hinteren Tastenelementes eine Ein- bzw. Ausziehbewegung ausführen kann, wobei die drehbare Wasserverteilungsscheibe, die für die Blockierung bzw. Freigabe des Wasserflusskanals sorgt, oberseitig an der Stirnseite des Antriebsdorns 302 angebracht ist. An der dem Antriebsdorn gegenüberliegenden Seite der drehbaren Wasserverteilungsscheibe ist eine Mehrzahl von Sperrzähnen ausgebildet. Die drehbare Wasserverteilungsscheibe weist in ihrer Mitte einen Kernstopfen auf, der in einen in der Mitte des Antriebsdorns ausgebildeten Zentralkanal eingreift. Zwischen der drehbaren Wasserverteilungsscheibe und dem Hauptkörper ist eine Druckfeder angebracht. Wenn das hintere Tastenelement gedrückt wird, wird der Antriebsdorn durch das hintere Tastenelement so angetrieben, dass der Antriebsdorn zu der drehbaren Wasserverteilungsscheibe bewegt wird, wobei sich der Antriebsdorn nicht drehen lässt. Durch das Zusammenwirken der zwischen der drehbaren Wasserverteilungsscheibe und dem Antriebsdorn ausgebildeten Sperrzähne wird die drehbare Wasserverteilungsscheibe zwangsweise gedreht, wobei der Wasserflusskanal blockiert bzw. freigegeben wird, wenn die drehbare Wasserverteilungsscheibe in eine andere Arbeitsstellung gedreht wird.

Der oben genannte zweite Druckknopf beinhaltet ein vorderes Tastenelement, das durch ein Scharnier mit dem Hauptkörper verbunden ist, und ein Schwenkelement, das sich durch die Betätigung des vorderen Tastenelementes schwenken lässt, wobei das Schwenkelement einen Schwenkkopf aufweist, der ein axial bewegbares Gleitelement antreibt. An dem Gleitelement ist ein Zahnabschnitt ausgebildet, der zum Antrieb eines Zahnrades dient, wobei das Zahnrad mit einer im Hauptkörper befindlichen Wasserverteilungsscheibe koaxial verbunden ist. Oberseitig an dem Zahnrad ist eine obere Schwenkscheibe angebracht, wobei eine Mehrzahl von Sperrzähnen an einer dem Zahnrad gegenüberliegenden Seite der oberen Schwenkscheibe 7 ausgebildet ist. Zwischen der oberen Oberfläche der oberen Schwenkscheibe und dem Hauptkörper ist eine Feder angeordnet. Bei einem Druck auf das vordere Tastenelement wird das Schwenkelement durch den Antrieb des vorderen Tastenelementes geschwenkt, sodass das Gleitelement durch eine Verschiebung des Schwenkelementes bewegt wird, was ermöglicht, dass der an dem Gleitelement ausgebildete Zahnabschnitt das Zahnrad in eine Rotation versetzt, wobei das Zahnrad durch die Sperrzähne die obere Schwenkscheibe mitdreht. Durch die Drehung der oberen Schwenkscheibe wird die mit der oberen Schwenkscheibe koaxial verbundene Wasserverteilungsscheibe gedreht, wobei die Strahlart des Duschkopfs in eine andere Strahlart umgeschaltet wird, wenn die Wasserverteilungsscheibe in eine andere Arbeitsstellung gedreht wird. Wenn das vordere Tastenelement losgelassen wird, wird das Gleitelement durch die Rückstellfeder in seine Ausgangslage zurückgeschoben. Da das Zahnrad und die Wasserverteilungsscheibe koaxial miteinander verbunden sind, während die obere Schwenkscheibe mit den Sperrzähnen zusammenwirkt, lässt sich die obere Schwenkscheibe nicht durch das zurückdrehende Zahnrad drehen, sodass die Strahlart des Duschkopfes nicht in eine andere Strahlart umgeschaltet werden kann. Das heißt, dass die Strahlart des Duschkopfs nur dann in eine andere Strahlart umgeschaltet wird, wenn das vordere Tastenelement des zweiten Druckkopfes einmal gedrückt und losgelassen wird, wobei die Strahlart des Duschkopfs dann in eine weitere Strahlart umgeschaltet werden kann, wenn das vordere Tastenelement noch einmal gedrückt wird.

Die vorstehende Beschreibung stellt lediglich einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dar und soll den in den Ansprüchen definierten Schutzumfang nicht beschränken. Alle gleichwertigen Änderungen und Modifikationen, die gemäß der Beschreibung und den Zeichnungen der Erfindung von einem Fachmann vorgenommen werden können, fallen in den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung.