Title:
Verfahren zum Ausführen eines ferngesteuerten Fahrmanövers eines Kraftfahrzeugs sowie Fernsteuerungssystem zum Ausführen eines derartigen Verfahrens
Kind Code:
A1


Abstract:

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausführen eines ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers eines Kraftfahrzeugs (12). Die Erfindung sieht vor, dass in einem ersten Verfahrensschritt wenigstens ein Aktivierungssignal (22) bei einem aktivierten Zustand eines tragbaren Fernsteuergeräts (18) durch das tragbare Fernsteuergerät (18) ausgesendet wird. Das wenigstens eine Aktivierungssignal (22) wird mittels einer Kommunikationsverbindung (16) übertragen, wobei in einem nächsten Verfahrensschritt bei Empfangen des wenigstens einen Aktivierungssignals (22) eine kraftfahrzeuginterne Steuereinheit (14) das Kraftfahrzeug (12) automatisiert zum Ausführen des ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers steuert. In einem weiteren Verfahrensschritt ist es vorgesehen, dass währenddessen durch eine Detektionseinrichtung (15) ermittelt wird, ob eine vorbestimmte Kommunikationsverbindungsgröße der Kommunikationsverbindung (16) außerhalb eines vorbestimmten zulässigen Wertebereichs der Kommunikationsverbindungsgröße erfasst wird. Beispielsweise wird durch die Detektionseinrichtung (15) ermittelt, ob ein vorbestimmter Maximalabstand (26) zwischen dem tragbaren Fernsteuergerät (18) und der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit (14) überschritten wird. In diesem Fall wird durch das tragbare Fernsteuergerät (18) eine Warnungsmeldung (25) ausgegeben. embedded image




Inventors:
Günzel, Thorben (38118, Braunschweig, DE)
Schwitters, Frank, Dipl.-Ing. (38154, Königslutter, DE)
Max, Stephan, Dr. (38518, Gifhorn, DE)
Application Number:
DE102017012196A
Publication Date:
07/19/2018
Filing Date:
01/17/2017
Assignee:
VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, 38440 (DE)
Domestic Patent References:
DE102014015655A1N/A2016-04-28
DE102011079703A1N/A2013-01-31
DE102010056064A1N/A2012-06-28
DE102008051982A1N/A2009-06-10



Foreign References:
201102578172011-10-20
201602930082016-10-06
EP18869052008-02-13
Claims:
Verfahren zum Ausführen eines ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers eines Kraftfahrzeugs (12), umfassend die folgenden Schritte:
- Aussenden wenigstens eines Aktivierungssignals (22) durch ein tragbares Fernsteuergerät (18) bei einem aktivierten Zustand des tragbaren Fernsteuergeräts (18) (Schritt S2);
- Übertragen des wenigstens einen Aktivierungssignals (22) mittels einer Kommunikationsverbindung (16) zwischen dem tragbaren Fernsteuergerät (18) und einer kraftfahrzeuginternen Steuereinheit (14) des Kraftfahrzeugs (12) (Schritt S1); wobei
- bei Empfangen des wenigstens einen Aktivierungssignals (22) die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit (14) das Kraftfahrzeug (12) automatisiert zum Ausführen des ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers steuert (Schritt S3);
- Bei Ausführen des ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers durch die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit (14) Ermitteln durch eine im Kraftfahrzeug (12) angeordnete Detektionseinrichtung (15), ob wenigstens eine vorbestimmte Kommunikationsverbindungsgröße der Kommunikationsverbindung (16) zwischen dem tragbaren Fernsteuergerät (18) und der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit (14) außerhalb eines vorbestimmten zulässigen Wertebereichs der wenigstens einen vorbestimmten Kommunikationsverbindungsgröße erfasst wird (Schritt S5), wobei die Detektionseinrichtung (15) die wenigstens eine vorbestimmte Kommunikationsverbindungsgröße außerhalb des vorbestimmten zulässigen Wertebereichs erfasst, wenn zumindest ein vorbestimmter Maximalabstand (26) zwischen dem tragbaren Fernsteuergerät (18) und der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit (14) überschritten wird, wobei der vorbestimmte Maximalabstand (26) kleiner als eine maximale Kommunikationsverbindungsreichweite (24) der Kommunikationsverbindung (16) ist; wobei falls die wenigstens eine vorbestimmte Kommunikationsverbindungsgröße außerhalb des vorbestimmten zulässigen Wertebereichs erfasst wird:
- Ausgeben einer Warnungsmeldung (25) durch das tragbare Fernsteuergerät (18) (Schritt S6); dadurch gekennzeichnet, dass die Warnungsmeldung (25) in einem Grenzbereich um den vorbestimmten Maximalabstand (26) ausgegeben wird, wobei der Grenzbereich durch einen ersten Grenzabstand, welcher größer als der vorbestimmte Maximalabstand (26) ist, und einen zweiten Grenzabstand, welcher kleiner als der vorbestimmte Maximalabstand (26) ist, definiert ist, und wobei die Warnungsmeldung (25) erst bei Unterschreiten des zweiten Grenzabstands ausgeschaltet wird.

Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektionseinrichtung (15) die wenigstens eine vorbestimmte Kommunikationsverbindungsgröße außerhalb des vorbestimmten zulässigen Wertebereichs erfasst, wenn zumindest eine vorbestimmte Mindestsignalstärke einer Signalstärke der Kommunikationsverbindung (16) zwischen dem tragbaren Fernsteuergerät (18) und der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit (14) unterschritten wird.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend die folgenden weiteren Schritte:
- Bei Ausgeben der Warnungsmeldung (25) Erfassen einer Zeitdauer nach Ausgeben der Warnungsmeldung durch die Detektionseinrichtung (15), wobei falls durch die Detektionseinrichtung (15) weiterhin die wenigstens eine vorbestimmte Kommunikationsverbindungsgröße außerhalb des vorbestimmten zulässigen Wertebereichs nach Ablauf einer vorbestimmten maximalen Zeitdauer ermittelt wird:
- Abbrechen des durch die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit (14) ausgeführten ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers (Schritt S4).

Verfahren nach Anspruch 3, umfassend die folgenden weiteren Schritte:
falls durch die Detektionseinrichtung (15) die wenigstens eine vorbestimmte Kommunikationsverbindungsgröße innerhalb des vorbestimmten zulässigen Wertebereichs zu einem Zeitpunkt innerhalb der vorbestimmten maximalen Zeitdauer ermittelt wird:
- Fortführen des durch die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit (14) ausgeführten ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers (Schritt S3).

Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Warnungsmeldung (25) in Abhängigkeit von der Zeitdauer nach Ausgeben der Warnungsmeldung (25) variiert.

Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erfasste Zeitdauer und/oder ein Verhältnis der Zeitdauer zu der vorbestimmten maximalen Zeitdauer und/oder ein Abstand zwischen dem tragbaren Fernsteuergerät (18) und der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit (14) auf einer Anzeigeeinheit des tragbaren Fernsteuergeräts (18) angezeigt wird.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausführen des ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit (14) den zulässigen Wertebereich der zumindest einen Kommunikationsverbindungsgröße in Abhängigkeit zumindest eines Objektsabstands zwischen dem Kraftfahrzeug (12) und wenigstens einem weiteren Objekt in einem Umgebungsbereich des Kraftfahrzeugs (12) ermittelt, wobei der zumindest eine Objektabstand und/oder ein Bewegungszustand des wenigstens einen Objekts von wenigstens einem Umfeldsensor der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit (14) erfasst wird und wobei eine Information über den ermittelten zulässigen Wertebereich an die Detektionseinrichtung (15) gesendet wird, welche einen gespeicherten zulässigen Wertebereich mit dem ermittelten zulässigen Wertebereich für die zumindest eine Kommunikationsverbindungsgröße aktualisiert.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Warnungsmeldung (25) zumindest ein akustisches und/oder ein haptisches und/oder ein optisches Signal umfasst.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektionseinrichtung (15) im Kraftfahrzeug (12) angeordnet ist und wobei die Detektionseinrichtung (15) bei Ausführen des ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers eine Testverbindung zu dem tragbaren Fernsteuergerät (18) aufbaut, wobei die Testverbindung eine maximale Testverbindungsreichweite aufweist, welche kleiner als die maximale Kommunikationsverbindungsreichweite (24) der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit (14) ist, wobei ein Überschreiten des vorbestimmten Maximalabstands (26) durch einen Abbruch der Testverbindung durch die Detektionseinrichtung (15) ermittelt wird.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites, tragbares Fernsteuergerät (28) des Kraftfahrzeugs (12) eine Zweitkommunikationsverbindung (30) zu der Detektionseinrichtung (15) aufbaut, wobei die Zweitkommunikationsverbindung (30) eine maximale Zweitverbindungsreichweite aufweist, welche kleiner als die maximale Kommunikationsverbindungsreichweite (24) der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit (14) zum ersten, tragbaren Fernsteuergerät (18) ist, wobei ein Überschreiten des vorbestimmten Maximalabstands (26) durch einen Abbruch der Zweitkommunikationsverbindung (30) durch die Detektionseinrichtung (15) ermittelt wird.

Fernsteuerungssystem (10) zum Ausführen eines ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers eines Kraftfahrzeugs (12), umfassend:
- ein tragbares Fernsteuergerät (18), welches in einen aktivierten Zustand bringbar ist und welches dazu ausgelegt ist, in einem aktivierten Zustand wenigstens ein Aktivierungssignal (22) auszusenden; und
- eine kraftfahrzeuginterne Steuereinheit (14), welche in einem Kraftfahrzeug (12) angeordnet ist, und welche dazu ausgelegt ist, das wenigstens eine Aktivierungssignal (22) mittels einer Kommunikationsverbindung (16) zwischen dem tragbaren Fernsteuergerät (18) und der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit (14) zu empfangen, wobei die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit (14) weiterhin dazu ausgebildet ist, bei Empfangen des wenigstens einen Aktivierungssignals (22) das Kraftfahrzeug (12) automatisiert zum Ausführen des ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers zu steuern; wobei
- das Fernsteuerungssystem (10) weiterhin eine Detektionseinrichtung (15) umfasst, welche in dem Kraftfahrzeug (12) angeordnet ist und welche dazu ausgebildet ist, bei Ausführen des ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers durch die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit (14) zu ermitteln, ob wenigstens eine vorbestimmte Kommunikationsverbindungsgröße der Kommunikationsverbindung (16) zwischen dem tragbaren Fernsteuergerät (18) und der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit (14) außerhalb eines vorbestimmten zulässigen Wertebereichs liegt, wobei die Detektionseinrichtung (15) dazu ausgebildet ist, die wenigstens eine vorbestimmte Kommunikationsverbindungsgröße außerhalb des vorbestimmten zulässigen Wertebereichs zu erfassen, wenn zumindest ein vorbestimmter Maximalabstand (26) zwischen dem tragbaren Fernsteuergerät (18) und der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit (14) überschritten wird, wobei der vorbestimmte Maximalabstand (26) kleiner als eine maximale Kommunikationsverbindungsreichweite (24) der Kommunikationsverbindung (16) ist; wobei
- das tragbare Fernsteuergerät (18) weiterhin dazu ausgebildet ist, zumindest dann eine Warnungsmeldung (25) auszugeben, wenn die wenigstens eine vorbestimmte Kommunikationsverbindungsgröße außerhalb des vorbestimmten zulässigen Wertebereichs liegt; dadurch gekennzeichnet, dass
. die Detektionseinreichtung (15) dazu ausgebildet ist, dass die Warnungsmeldung (25) in einem Grenzbereich um den vorbestimmten Maximalabstand (26) ausgegeben wird, wobei der Grenzbereich durch einen ersten Grenzabstand, welcher größer als der vorbestimmte Maximalabstand (26) ist, und einen zweiten Grenzabstand, welcher kleiner als der vorbestimmte Maximalabstand (26) ist, definiert ist, und wobei die Warnungsmeldung (25) erst bei Unterschreiten des zweiten Grenzabstands ausgeschaltet wird

Fernsteuerungssystem (10) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das tragbare Fernsteuergerät (18) als ein Smartphone oder ein Tablet-Computer oder eine Funkfernbedienung ausgebildet ist.

Description:

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausführen eines ferngesteuerten Fahrmanövers eines Kraftfahrzeugs. Des Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung ein Steuerungssystem zum Ausführen eines derartigen Verfahrens.

Es sind Fahrerassistenzsysteme bekannt, bei welchen ein Kraftfahrzeug automatisch ein vorbestimmtes Fahrmanöver ausführt, wie beispielsweise in eine vorbestimmte Parklücke ein- und/oder ausparkt, solange ein Benutzer des Kraftfahrzeugs einen sogenannten Totmannschalter betätigt. Der Benutzer kann sich während des automatischen Ein- und/oder Ausparkvorgangs mit dem Totmannschalter außerhalb des Kraftfahrzeugs befinden. Sobald der Benutzer den Totmannschalter loslässt, wird das Kraftfahrzeug in einen Stillstand gebremst. Sobald der Benutzer einen Empfangsbereich des Kraftfahrzeugs und/oder des Totmannschalters verlässt, bricht eine Verbindung zwischen dem Totmannschalter und dem Kraftfahrzeug ab und das Kraftfahrzeug wird in einen Stillstand gebremst. Der automatische Ein- und/oder Ausparkvorgang wird daraufhin abgebrochen.

Nachteilig ist, dass der Benutzer lediglich den Stillstand des Kraftfahrzeugs zur Kenntnis nehmen kann und daraus den Verbindungsabbruch vermuten kann. Für eine Fortsetzung des Ein- und/oder Ausparkvorgangs müsste der Benutzer dann selbst indirekt darauf schließen, dass er sich dem Kraftfahrzeug annähern sollte. Der Ein- und/oder Ausparkvorgang kann somit sich durch ein unbeabsichtigtes Entfernen aus dem Empfangsbereich und ein Überlegen des Benutzers, sich wieder in den Empfangsbereich zu begeben, verzögern.

Die DE 10 2008 051 982 A1 beschreibt ein Verfahren zu einem ferngesteuerten Rangieren eines Fahrzeugs mittels einer Fernsteuervorrichtung, welche eine Totmannschaltung in Form von Bedienelemente aufweist, sodass eine Fernsteuerung des Fahrzeugs nur bei gedrückt gehaltenen Bedienelementen ausgeführt wird. Die Fernsteuervorrichtung ist dazu ausgelegt, mit dem Fahrzeug über eine Kommunikationsverbindung zu kommunizieren, wobei die Kommunikationsverbindung nur innerhalb einer vorgegebenen maximalen Entfernung der Fernsteuervorrichtung zum Fahrzeug zugelassen wird.

Aus der DE 10 2010 056 064 A1 ist bekannt, ein Fahrzeug automatisch von einer Ausgangsposition zu einer Zielposition zu bewegen. Eine Bedienperson überwacht mittels eines Totmannschalters die Fahrt des Fahrzeugs, wobei das Fahrzeug sofort gebremst wird, wenn die Bedienperson den Totmannschalter nicht mehr betätigt.

Die DE 10 2011 079 703 A1 beschreibt ein Verfahren zur Unterstützung eines Fahrers eines Kraftfahrzeugs bei einem Fahrmanöver, wobei das Fahrmanöver zumindest semiautomatisch durchgeführt wird. Zu jedem Zeitpunkt des Fahrmanövers werden auf einer Ausgabeeinheit das Kraftfahrzeug und ein aktueller Umgebungsbereich des Kraftfahrzeugs dargestellt. Ein optischer Sensor erfasst, ob ein Fahrer des Kraftfahrzeugs das Fahrmanöver überwacht indem er seinen Blick auf einen Bildschirm eines mobilen Endgeräts richtet, welches das Fahrzeug und seine aktuelle Umgebung darstellt. Das mobile Endgerät gibt eine Warnung aus, wenn der Fahrer das Fahrmanöver nicht weiter überwacht.

Aus der DE 10 2014 015 655 A1 ist ein Verfahren zur Überwachung der Anwesenheit eines Nutzers, welcher durch eine Assistenzeinrichtung ein automatisiert ausgeführtes Fahrmanöver eines Kraftfahrzeugs durchführt, bekannt. Durch eine Empfangsantenne des Kraftfahrzeugs wird eine Signalstärke eines Funksignals einer fahrzeugexternen Kommunikationseinrichtung ermittelt. Bei Erfüllung einer bestimmten Auslösebedingung wird das Fahrmanöver abgebrochen und/oder ein Hinweis an den Nutzer ausgegeben.

Aus der US 2016 / 0 293 008 A1 ist ein Verfahren zur Ortung eines Fahrzeugs bekannt, wobei das Fahrzeug in einen Ortungssignalisierungsmodus versetzbar ist, in welchem von dem Fahrzeug automatisch ein Alarm ausgelöst wird, wenn erkannt wird, dass sich ein autorisiertes tragbares Kommunikationsgerät innerhalb einer vorbestimmten Alarmreichweite vom Fahrzeug befindet. Auf diese Weise wird einem Benutzer des tragbaren Kommunikationsgerätes ein Hinweis auf den Standort des Fahrzeugs gegeben.

Aus der EP 1 886 905 A1 ist eine Rangiervorrichtung für einen Anhänger mit eigenem Hilfsantrieb bekannt, wobei der Anhänger relativ zu einer Fernbedingung rangiert wird. Die Rangiervorrichtung erfasst eine Relativposition des Anhängers zu der Fernbedingung und vergleicht diese mit einer Soll-Relativposition. Der Hilfsantrieb des Anhängers wird derart gesteuert, dass der Anhänger in die Soll-Relativposition positioniert wird.

Aus der US 2011 / 0 257 817 A1 ist ein System zur Kommunikation mit einem Fahrzeug bekannt, wobei das System einen Schlüsselanhänger umfasst, der mit einer schlüssellosen Zugangsmöglichkeit zu dem Fahrzeug ausgestattet ist. Der Schlüsselanhänger sendet ein Signal für einen schlüssellosen Zugang zu dem Fahrzeug als Reaktion auf einen Empfang einer Nachricht von einem Verbrauchergerät, wie z. B. einem Mobiltelefon, Smartphone oder Tablet-Computer, sodass der Benutzer das Fahrzeug vom Verbrauchergerät aus steuern kann.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein gattungsgemäßes Verfahren und ein gattungsgemäßes Steuerungssystem zum Ausführen eines ferngesteuerten Fahrmanövers eines Kraftfahrzeugs derart weiterzuentwickeln, dass Verzögerungen und Komforteinschränkungen während des ferngesteuerten Fahrmanövers verringert werden.

Diese Aufgabe wird durch die Gegenstände der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Unteransprüche, die folgende Beschreibung und die Figuren offenbart.

Die vorliegende Erfindung basiert auf der Erkenntnis, dass beim Ausführen eines ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers eines Kraftfahrzeugs, bei welchem sich ein Benutzer des Kraftfahrzeugs außerhalb des Kraftfahrzeugs befindet und über ein tragbares Fernsteuergerät das Fernsteuern kontrolliert, dem Benutzer eine Mitteilung und/oder eine Warnungsmeldung ausgegeben werden sollte, wenn eine Kommunikationsverbindung zwischen dem tragbaren Fernsteuergerät und dem Kraftfahrzeug abbricht und/oder abzubrechen droht. So ist der Benutzer rechtzeitig darüber informiert, dass die Fernsteuerung durch das tragbare Fernsteuergerät aussetzt und/oder aussetzen wird, wenn der Benutzer sich nicht dem Kraftfahrzeug annähert.

Des Weiteren basiert die vorliegende Erfindung auf der Erkenntnis, dass durch eine Warnungsmeldung, welche vor einem Verbindungsabbruch der Kommunikationsverbindung ausgegeben wird, der Benutzer über genügend Zeit verfügt, sich dem Kraftfahrzeug anzunähern und/oder seine Position zu ändern, sodass die Kommunikationsverbindung nicht mehr abbrechen wird. Beispielsweise ist durch eine geringe Fahrzeuggeschwindigkeit des Kraftfahrzeugs während des automatischen Ein- und/oder Ausparkvorgangs genügend Zeit zum Handeln seitens des Benutzers vorhanden. Somit wird das vorbestimmte ferngesteuerte Fahrmanöver nicht durch den möglichen Verbindungsabbruch unterbrochen, sondern kann ohne Unterbrechung fortgesetzt werden. Dadurch kann das ferngesteuerte vorbestimmte Fahrmanöver komfortabel und schnell ausgeführt werden.

Das erfindungsgemäße Verfahren zum Ausführen des ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers umfasst die im Folgenden erläuterten Schritte. Zunächst wird wenigstens ein Aktivierungssignal durch das tragbare Fernsteuergerät bei einem aktivierten Zustand des tragbaren Fernsteuergeräts ausgesendet. Dabei kann das Aktivierungssignal kontinuierlich und/oder periodisch ausgesendet werden, solange sich das tragbare Fernsteuergerät in dem aktivierten Zustand befindet. Hierzu kann das tragbare Fernsteuergerät in bekannter Weise einen Totmannschalter umfassen, Der aktivierte Zustand wird dann beispielsweise durch ein Betätigen des Totmannschalters durch den Benutzer erstellt.

In einem weiteren Schritt wird das wenigstens eine Aktivierungssignal mittels einer Kommunikationsverbindung zwischen dem tragbaren Fernsteuergerät und eine kraftfahrzeuginterne Steuereinheit des Kraftfahrzeugs übertragen. Bei Empfangen des wenigstens einen Aktivierungssignals steuert die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit das Kraftfahrzeug automatisiert derart, dass das ferngesteuerte vorbestimmte Fahrmanöver durch das Kraftfahrzeug ausgeführt wird. Bei der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit handelt es sich beispielsweise um ein Fahrerassistenzsystem. Das Fahrerassistenzsystem kann eine Anweisung zum Ausführen wenigstens eines vorbestimmten Fahrmanövers, wie beispielsweise ein automatisches Einparken des Kraftfahrzeugs in eine Parklücke, erkennen und ausführen. Die Kommunikationsverbindung kann als eine Funkverbindung ausgebildet sein, wie beispielsweise WLAN oder Bluetooth oder Mobilfunk.

In einem weiteren Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens wird während des Ausführens des ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers durch die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit durch eine Detektionseinrichtung ermittelt, ob wenigstens eine vorbestimmte Kommunikationsverbindungsgröße der Kommunikationsverbindung zwischen dem tragbaren Fernsteuergerät und der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit außerhalb eines vorbestimmten zulässigen Wertebereichs erfasst wird. Mit anderen Worten ermittelt die Detektionseinrichtung, ob ein Größenwert, den die wenigstens eine vorbestimmte Kommunikationsverbindungsgröße einnimmt, einen vorbestimmten zulässigen Wertebereich verlässt. Die Kommunikationsverbindungsgröße kann einen Zustand der Kommunikationsverbindung beschreiben. Beispielsweise betrifft die Kommunikationsverbindungsgröße einen Abstand zwischen dem tragbaren Fernsteuergerät und der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit und/oder eine Signalstärke der Kommunikationsverbindung. Der vorbestimmte zulässige Wertebereich kann für die zumindest eine Kommunikationsverbindungsgröße derart definiert sein, dass die Kommunikationsverbindung eine vorbestimmte Mindestsignalstärke aufweist. Es ist zu erwarten, dass wenn die Kommunikationsverbindungsgröße einen Größenwert annimmt, welcher sich außerhalb des vorbestimmten zulässigen Wertebereichs befindet, die Kommunikationsverbindung abbricht oder abzubrechen droht. Das wenigstens eine Aktivierungssignal kann dann nicht mehr übertragen werden.

Falls die Detektionseinrichtung die wenigstens eine vorbestimmte Kommunikationsverbindungsgröße außerhalb des vorbestimmten zulässigen Wertebereichs erfasst, gibt das tragbare Fernsteuergerät eine Warnungsmeldung aus. Die Warnungsmeldung kann dem Benutzer des tragbaren Fernsteuergeräts und/oder des Kraftfahrzeugs mitteilen, dass er sich zu weit von dem Kraftfahrzeug entfernt hat oder dass er sich beispielsweise in einem Funkloch befindet. Die Warnungsmeldung kann dazu führen, dass der Benutzer aufgefordert wird, sich mit dem tragbaren Fernsteuergerät dem Kraftfahrzeug anzunähern, um einen Abbruch des ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers zu verhindern. Die Detektionseinrichtung kann dabei im Kraftfahrzeug und/oder in dem tragbaren Fernsteuergerät angeordnet sein. Die Detektionseinrichtung kann kontinuierlich oder zu mehreren vorgebbaren Zeitpunkten oder periodisch den Größenwert der Kommunikationsverbindungsgröße ermitteln. Der vorbestimmte zulässige Wertebereich kann so gewählt sein, dass gewährleistet wird, dass der Benutzer sich in ausreichender Nähe zu seinem Kraftfahrzeug befindet, um einen Überblick des Fahrmanövers und der Umgebung des Kraftfahrzeugs zu behalten. Der vorbestimmte zulässige Wertebereich kann somit auch gesetzlich geregelt sein, um gesetzliche Sicherheitsbestimmungen zu erfüllen.

Erfindungsgemäß betrifft die wenigstens eine vorbestimmte Kommunikationsverbindungsgröße einen vorbestimmten Maximalabstand zwischen dem tragbaren Fernsteuergerät und der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit. Das erfindungsgemäße Verfahren umfasst, dass während des Ausführens des ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers durch die Detektionseinrichtung ermittelt wird, ob der vorbestimmte Maximalabstand zwischen dem tragbaren Fernsteuergerät und der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit überschritten wird. Der vorbestimmte Maximalabstand ist kleiner als eine maximale Kommunikationsverbindungsreichweite der Kommunikationsverbindung. Die maximale Kommunikationsverbindungsreichweite ist beispielsweise durch technische Eigenschaften einer Sende- und Empfangsvorrichtung des Kraftfahrzeugs und/oder des tragbaren Fernsteuergeräts vorgegeben. Befindet sich das tragbare Fernsteuergerät außerhalb der maximalen Kommunikationsverbindungsreichweite bricht die Kommunikationsverbindung daraufhin vollständig ab und das wenigstens eine Aktivierungssignal kann nicht mehr übertragen werden. Der vorbestimmte Maximalabstand liegt noch in einem Grenzbereich, innerhalb welchem die Kommunikationsverbindung noch bestehen bleibt, jedoch bei einer weiteren Entfernung des tragbaren Fernsteuergeräts von dem Kraftfahrzeug abbricht.

Falls dann zumindest der vorbestimmte Maximalabstand überschritten wird, gibt das tragbare Fernsteuergerät eine Warnungsmeldung aus. Die Warnungsmeldung kann dem Benutzer des tragbaren Fernsteuergeräts und/oder des Kraftfahrzeugs in diesem Fall ebenfalls mitteilen, dass er sich zu weit von dem Kraftfahrzeug entfernt hat. Die Warnungsmeldung kann dazu führen, dass der Benutzer aufgefordert wird, sich mit dem tragbaren Fernsteuergerät dem Kraftfahrzeug anzunähern, um einen Abbruch des ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers zu verhindern. Die Detektionseinrichtung kann dabei ebenfalls im Kraftfahrzeug und/oder in dem tragbaren Fernsteuergerät angeordnet sein. Die Detektionseinrichtung kann kontinuierlich oder zu mehreren vorgebbaren Zeitpunkten oder periodisch einen Abstand zwischen dem tragbaren Fernsteuergerät und dem Kraftfahrzeug ermitteln. Dabei kann der Abstand auf direkte Art oder auf indirekte Art über Messung einer weiteren Messgröße von der Detektionseinrichtung ermittelt werden. Der vorbestimmte Maximalabstand kann so gewählt sein, dass gewährleistet wird, dass der Benutzer sich in ausreichender Nähe zu seinem Kraftfahrzeug befindet, um einen Überblick des Fahrmanövers und der Umgebung des Kraftfahrzeugs zu behalten. Der vorbestimmte Maximalabstand kann somit auch gesetzlich geregelt sein, um gesetzliche Sicherheitsbestimmungen unabhängig von der Kommunikationsverbindungsreichweite zu erfüllen.

Die Warnungsmeldung kann auch dann ausgegeben werden, wenn der ermittelte Abstand größer als der vorbestimmte Maximalabstand ist. Vorteilhaft ist hier ebenfalls, dass sich der Benutzer darauf verlassen kann, dass ihm rechtzeitig mitgeteilt wird, wenn er sich außerhalb des Empfangsbereichs bewegt, sodass vermieden wird, dass der Benutzer sich grundsätzlich sehr nah am Kraftfahrzeug aufhält, auch wenn er aus einer etwas weiter entfernten Position von dem Kraftfahrzeug möglicherweise einen besseren Überblick über die Umgebung des Kraftfahrzeugs erhalten könnte.

Durch das Ausgeben der Warnungsmeldung ergeben sich die vorhin erwähnten Vorteile: der Benutzer wird informiert, dass die Kommunikationsverbindung abgebrochen ist oder abzubrechen droht und kann somit verhindern, dass sich das automatisch ausgeführte Fahrmanöver durch mögliche Unterbrechungen verzögert. Zudem kann sich der Benutzer darauf verlassen, dass ihm rechtzeitig mitgeteilt wird, wenn er sich außerhalb des Empfangsbereichs bewegt, sodass vermieden wird, dass der Benutzer sich grundsätzlich sehr nah am Kraftfahrzeug aufhält, auch wenn er aus einer etwas weiter entfernten Position von dem Kraftfahrzeug möglicherweise einen besseren Überblick über die Umgebung des Kraftfahrzeugs erhalten könnte. Insbesondere ist es bei einem trainierten Parken, bei welchem eine bereits gespeicherte Route von dem Kraftfahrzeug automatisch abgefahren wird, sinnvoll, dass der Benutzer den Parkvorgang zumindest zeitweise in einem größeren Abstand zu dem Kraftfahrzeug überwachen kann.

Erfindungsgemäß ist die Detektionseinrichtung im Kraftfahrzeug angeordnet. Beispielsweise umfasst die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit die Detektionseinrichtung. Bei Ausführen des ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers baut die Detektionseinrichtung eine Testverbindung zu dem tragbaren Fernsteuergerät auf. Die Testverbindung weist eine maximale Testverbindungsreichweite auf, welche kleiner als die maximale Kommunikationsverbindungsreichweite der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit ist. Die Detektionseinrichtung erkennt ein Überschreiten des vorbestimmten Maximalabstands durch einen Abbruch der Testverbindung. Mit anderen Worten ist die maximale Testverbindungsreichweite derart festgelegt, dass diese dem Maximalabstand entspricht. Hierzu kann die Detektionseinrichtung einen Testsender aufweisen, der ein Testsignal mit einer vorbestimmten Signalstärke aussendet, wobei die Signalstärke derart festgelegt werden kann, dass das Testsignal nicht weiter als Testverbindungsreichweite gelangt. Vorteilhaft wird durch diese Ausführungsform, dass das Überschreiten des Maximalabstands durch eine von der Kommunikationsverbindung unabhängige Testverbindung geprüft wird, sodass eine mögliche Belastung oder Störung der Kommunikationsverbindung vermieden wird. Die Testverbindung kann ebenfalls als eine Funkverbindung ausgebildet sein.

Die Erfindung umfasst auch optionale Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens, durch die sich zusätzliche Vorteile ergeben.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ermittelt die Detektionseinrichtung als die wenigstens eine Kommunikationsverbindungsgröße eine Mindestsignalstärke der Signalstärke der Kommunikationsverbindung. Sobald die Mindestsignalstärke unterschritten wird, sendet die Detektionseinrichtung eine Anweisung zu dem tragbaren Fernsteuergerät, wobei die Anweisung umfasst, die Warnungsmeldung auszugeben. Die Detektionseinrichtung kann die Mindestsignalstärke zusätzlich oder alternativ zu dem Maximalabstand erfassen. Die Detektionseinrichtung kann im Kraftfahrzeug angeordnet sein. Insbesondere kann die Detektionseinrichtung dann als eine Funkantenne des Kraftfahrzeugs ausgebildet sein. Die Detektionseinrichtung kann aber auch im tragbaren Fernsteuergerät angeordnet sein. Vorteilhaft ist dadurch, dass die für das Ausführen des ferngesteuerten Fahrmanövers bereits vorliegende Einrichtung für das rechtzeitige Warnen des Benutzers verwendet werden kann, wie beispielsweise eine Applikation auf dem Smartphone.

In bekannter Weise kann die Signalstärke proportional zu der Entfernung zwischen einer Sende- und Empfangsvorrichtung der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit und einer Sende- und Empfangsvorrichtung des tragbaren Fernsteuergeräts sein. So kann es ausreichend sein, wenn die Detektionseinrichtung eine der beiden Kommunikationsverbindungsgrößen, den Abstand und die Signalstärke, erfasst und daraus die andere Kommunikationsverbindungsgröße herleitet. Beispielsweise ist zumindest eine der beiden Sende- und Empfangsvorrichtungen als eine Funkantenne ausgebildet, welche eine Signalstärke-basierte Entfernungsmessung tätigen kann. Das Überschreiten des vorbestimmten Maximalabstands wird durch die Detektionseinrichtung dann durch ein Unterschreiten einer vorbestimmten Mindestsignalstärke, die dem Maximalabstand entspricht, erfasst.

Bevorzugt hierzu kann die Signalstärke kontinuierlich erfasst werden und auf einer Anzeigeeinheit des tragbaren Fernsteuergeräts dargestellt werden. Der Benutzer des Fernsteuergeräts kann somit stets über die Qualität der Kommunikationsverbindung zu dem Kraftfahrzeug informiert sein und gegebenenfalls seine Position relativ zu dem Kraftfahrzeug danach richten.

In vorteilhafter Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird bei Ausgeben der Warnungsmeldung durch das tragbare Fernsteuergerät eine Zeitdauer nach Ausgeben der Warnungsmeldung durch die Detektionseinrichtung erfasst. Die Zeitdauer kann also bei Beginn der Warnungsmeldung erfasst werden. Falls durch die Detektionseinrichtung ermittelt wird, dass nach Ablauf einer vorbestimmten maximalen Zeitdauer die vorbestimmte Kommunikationsverbindungsgröße weiterhin außerhalb des vorbestimmten zulässigen Wertebereichs liegt, wird das durch die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit ausgeführte ferngesteuerte Fahrmanöver abgebrochen. Mit anderen Worten bricht bei der wenigstens einer erfassten Kommunikationsverbindungsgröße außerhalb des zulässigen Wertebereichs das Ausführen des ferngesteuerten Fahrmanövers nicht sofort ab, sondern erst nach der vorbestimmten maximalen Zeitdauer, falls dann die wenigstens eine vorbestimmte Kommunikationsverbindungsgröße immer noch außerhalb des zulässigen Wertebereichs erfasst wird. Die Detektionseinrichtung kann einen Zeitzähler umfassen oder mit einem Zeitzähler, welcher in dem tragbaren Fernsteuergerät angeordnet ist, derart gekoppelt sein, dass die Detektionseinrichtung eine Information über die Zeitdauer erhalten kann. Somit kann die Zeitdauer dem Benutzer des tragbaren Fernsteuergeräts zusätzlich angezeigt werden.

In dem Fall, dass als die wenigstens eine Kommunikationsverbindungsgröße der Abstand zwischen dem tragbaren Fernsteuergerät und der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit erfasst wird, werden die im Folgenden erläuterten Verfahrensschritte ausgeführt. Falls durch die Detektionseinrichtung ermittelt wird, dass nach Ablauf einer vorbestimmten maximalen Zeitdauer der vorbestimmte Maximalabstand weiterhin überschritten wird, wird das durch die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit ausgeführte ferngesteuerte Fahrmanöver abgebrochen. Mit anderen Worten bricht in diesem Fall bei einem Überschreiten des vorbestimmten Maximalabstands das Ausführen des ferngesteuerten Fahrmanövers nicht sofort ab, sondern erst nach der vorbestimmten maximalen Zeitdauer, falls dann der vorbestimmte Maximalabstand immer noch überschritten wird.

Weiterhin kann die Detektionseinrichtung derart mit der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit gekoppelt sein, dass eine Information über einen Ablauf der vorbestimmten maximalen Zeitdauer und eines beispielsweise weiteren Überschreitens des vorbestimmten Maximalabstands an die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit übermittelt wird. Daraufhin kann die Steuereinheit das vorbestimmte Fahrmanöver abbrechen. Dadurch, dass das Fahrmanöver nicht sofort abbricht, sondern erst nach einer vorbestimmten maximalen Zeitdauer, hat der Benutzer, welcher durch das tragbare Fernsteuergerät gewarnt ist, dass er sich zu weit von dem Kraftfahrzeug entfernt hat, die Möglichkeit sich rechtzeitig wieder dem Kraftfahrzeug zu nähern, ohne dass das ferngesteuerte Fahrmanöver zwischendurch abgebrochen wird. Somit gestaltet sich das ferngesteuerte Fahrmanöver komfortabel für den Benutzer.

Bevorzugt hierzu wird, falls durch die Detektionseinrichtung ermittelt wird, dass die wenigstens eine vorbestimmte Kommunikationsverbindungsgröße wieder einen Größenwert innerhalb des vorbestimmten zulässigen Wertebereichs annimmt, das ferngesteuerte vorbestimmte Fahrmanöver ohne Unterbrechung durch die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit fortgeführt. Beispielsweise erfolgt dies falls durch die Detektionseinrichtung ein Unterschreiten des vorbestimmten Maximalabstands zu einem Zeitpunkt innerhalb der vorbestimmten maximalen Zeitdauer ermittelt wird. Wird also nach einem Überschreiten innerhalb einer vorgebbaren kurzen Zeit der Maximalabstand wieder unterschritten, bleibt das Abbrechen des Fahrmanövers aus. Die Warnungsmeldung kann dann eingestellt werden und der Zeitzähler zurückgesetzt werden. Somit werden vermeidbare Verzögerungen im Ablauf des Ausführens des ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers verringert.

In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird bei Ausführen des ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers durch die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit der vorbestimmte zulässige Wertebereich der wenigstens einen Kommunikationsverbindungsgröße festgelegt. Beispielsweise legt die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit den vorbestimmten Maximalabstand fest. Insbesondere ermittelt die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit den zulässigen Wertebereich in Abhängigkeit zumindest eines Objektsabstands, welcher sich aus einem Abstand zwischen dem Kraftfahrzeug und wenigstens einem weiteren Objekt in einem Umgebungsbereich des Kraftfahrzeugs bildet. Weiterhin kann sich der Objektabstand aus einem Bewegungszustand des mindestens einen Objekts bilden. Der Objektsabstand kann derart definiert sein, dass er sich aus dem Abstand zu einem nächstliegenden Objekt zu dem Kraftfahrzeug bildet. Die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit weist üblicherweise zum Ausführen des ferngesteuerten Fahrmanövers bereits eine Umfeldsensorik auf, um Hindernisse in dem Umgebungsbereich des Kraftfahrzeugs zu erfassen. Die Weiterbildung macht es sich zunutze, dass die durch den Umfeldsensor gesammelte Information zur Ermittlung des zulässigen Wertebereichs herangezogen wird. Beispielsweise wird der Maximalabstand verringert und/oder die Mindestsignalstärke vergrößert, wenn der Objektabstand unter einem vorbestimmten Schwellenwert fällt, also wenn sich ein Hindernis und/oder eine Gefahrenquelle in unmittelbarer Nähe zu dem Kraftfahrzeug befindet und es von Vorteil wäre, dass der Benutzer sich dem Kraftfahrzeug annähern würde und/oder dass das tragbare Fernsteuergerät einen besonders guten Signalempfang erhält. Weiterhin kann die Warnungsmeldung, die beispielsweise bei Überschreiten des Maximalabstands und/oder Unterschreiten der Mindestsignalstärke ausgegeben wird, in diesem Fall den Benutzer zusätzlich über das Hindernis und/oder den Objektabstand informieren.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens umfasst die Warnungsmeldung zumindest ein akustisches und/oder ein haptisches und/oder ein optisches Signal. Beispielsweise vibriert das tragbare Fernsteuergerät und/oder gibt einen Warnton während der Warnungsmeldung aus und/oder zeigt über ein optisches Symbol die Warnung an. Beispielsweise kann das tragbare Fernsteuergerät eine Sprachansprache ausgeben, die den Benutzer darüber informiert, dass sein Abstand zu dem Kraftfahrzeug zu groß ist. Das tragbare Fernsteuergerät kann eine Leuchtquelle, wie beispielsweise eine LED, umfassen, welche zum Ausgeben der Warnungsmeldung eine farbliche Änderung einhergeht und/oder blinkt. Der Vorteil einer haptischen und/oder einer akustischen Warnungsmeldung ist insbesondere, dass der Benutzer die Warnungsmeldung schnell erfassen kann, ohne seinen Blick auf das tragbare Fernsteuergerät richten zu müssen. Seine Aufmerksamkeit wird somit nicht von dem Kraftfahrzeug abgelenkt.

Bevorzugt hierzu ist die Warnungsmeldung an die Zeitdauer nach Ausgeben und/oder Beginn der Warnungsmeldung gekoppelt. Je größer die Zeitdauer wird, desto intensiver kann die Warnungsmeldung ausfallen. Beispielsweise blinkt das tragbare Fernsteuergerät öfters und/oder schneller oder die Vibration des Fernsteuergeräts wird stärker je größer die Zeitdauer wird. Somit wird dem Benutzer mitgeteilt, wie viel Zeit ihm verblieben ist, bis das ferngesteuerte vorbestimmte Fahrmanöver unterbrochen wird.

Bevorzugt ist das tragbare Fernsteuergerät als eine mobile Bedieneinrichtung ausgebildet. Beispielsweise ist das tragbare Fernsteuergerät als ein Smartphone oder ein Tablet-Computer oder eine Funkfernbedienung ausgestaltet. Bevorzugt wird das Aktivierungssignal bei Betätigen eines Totmannschalters an dem tragbaren Fernsteuergerät ausgesendet. Der Totmannschalter kann beispielsweise als ein Knopf oder eine Bedientaste auf dem Smartphone oder dem Tablet-Computer oder der Funkfernbedienung ausgebildet sein. Das tragbare Fernsteuergerät kann einen berührungsempfindlichen Bildschirm aufweisen, wobei der Totmannschalter durch Berühren des Bildschirms oder eines bestimmten Bildschirmbereichs des Bildschirms aktiviert wird. Bevorzugt umfasst das Aktivierungssignal eine Authentifizierung, mittels welcher die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit überprüft, ob es sich bei dem Aktivierungssignal um ein Aktivierungssignal von einem autorisierten Benutzer des Kraftfahrzeugs handelt.

In einer weiteren alternativen und bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Detektionseinrichtung im Kraftfahrzeug angeordnet. Ein zweites tragbares Fernsteuergerät des Kraftfahrzeugs baut eine Zweitkommunikationsverbindung zu der Detektionseinrichtung auf. Die Zweitkommunikationsverbindung weist eine maximale Zweitverbindungsreichweite auf, welche kleiner als die maximale Kommunikationsverbindungsreichweite der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit ist. Somit ist die maximale Zweitverbindungsreichweite kürzer als die maximale Kommunikationsverbindungsreichweite. Die Detektionseinrichtung ermittelt ein Überschreiten des vorbestimmten Maximalabstands durch einen Abbruch der Zweitkommunikationsverbindung. Die Zweitkommunikationsverbindungsreichweite entspricht also dem vorbestimmten Maximalabstand. Vorteilhaft ist, dass die Warnungsmeldung bereits ausgegeben wird, wenn die Kommunikationsverbindung zwischen dem ersten tragbaren Fernsteuergerät, mittels welchem das Fahrmanöver ferngesteuert wird, und dem Kraftfahrzeug noch besteht, aber davon auszugehen ist, dass die Kommunikationsverbindung bei einer weiteren Entfernung des Benutzers vom Kraftfahrzeug abbricht.

Bevorzugt hierzu ist das zweite tragbare Fernsteuergerät als eine Funkfernbedienung des Kraftfahrzeugs ausgebildet. Das erste Fernsteuergerät, mittels welchem das Fahrmanöver ferngesteuert wird, umfasst den Totmannschalter und ist beispielsweise als ein Smartphone ausgebildet. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Benutzer die Funkfernbedienung bei sich oder in einer Tasche in seiner Nähe trägt und somit während des Aktivierens des Totmannschalters mit dem ersten Fernsteuergerät das zweite Fernsteuergerät sich in unmittelbarer Nähe des ersten Fernsteuergeräts befindet. Der Abstand zwischen dem Kraftfahrzeug und dem ersten Fernsteuergerät entspricht also dem der Abstand zwischen dem Kraftfahrzeug und dem zweiten Fernsteuergerät. Ein Überschreiten des Maximalabstands kann somit zuverlässig ermittelt werden.

In vorteilhafter Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Warnungsmeldung ausgegeben, solange sich das tragbare Fernsteuergerät in einem Grenzbereich um den vorbestimmten Maximalabstand befindet. Der Grenzbereich ist definiert durch einen ersten Grenzabstand, welcher größer als der vorbestimmte Maximalabstand ist, und einen zweiten Grenzabstand, welcher kleiner als der vorbestimmte Maximalabstand ist. Die Warnungsmeldung wird erst bei Unterschreiten des zweiten Grenzabstands ausgeschaltet. Die Warnungsmeldung kann somit mittels eines Hysteresenübergangs komfortabler gestaltet sein. Beispielsweise startet die Warnungsmeldung bei einem Abstand zwischen dem Fernsteuergerät und dem Kraftfahrzeug von 10 Meter und wird erst bei einem Abstand von 8 Meter deaktiviert. So kann ein Schwanken der Warnungsmeldung zwischen einem aktivierten und einem deaktivierten Zustand vermieden werden, wenn sich der Benutzer genau in einem Bereich um den vorbestimmten Maximalabstand herum befindet. Mit der Erweiterung des Bereichs, innerhalb welchen die Warnungsmeldung ausgegeben wird, können fehlerhafte Warnungsmeldungen und/oder fehlende Warnungsmeldungen, welche durch messtechnische Ungenauigkeiten entstehen könnten, vermieden werden.

Das erfindungsgemäße Fernsteuerungssystem zum Ausführen eines ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers eines Kraftfahrzeugs umfasst ein tragbares Fernsteuergerät, welches in einen aktivierten Zustand bringbar ist und welches dazu ausgelegt ist, in einem aktivierten Zustand wenigstens ein Aktivierungssignal auszusenden. Des Weiteren umfasst das Fernsteuerungssystem eine kraftfahrzeuginterne Steuereinheit, welche in einem Kraftfahrzeug angeordnet ist und welche dazu ausgelegt ist, das wenigstens eine Aktivierungssignal mittels einer Kommunikationsverbindung zwischen dem tragbaren Fernsteuergerät und der Steuereinheit zu empfangen. Die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit ist weiterhin dazu ausgebildet, bei Empfangen des wenigstens einen Aktivierungssignals das Kraftfahrzeug automatisiert zum Ausführen des vorbestimmten Fahrmanövers zu steuern. Weiterhin umfasst das Fernsteuerungssystem eine Detektionseinrichtung, welche dazu ausgebildet ist, bei Ausführen des vorbestimmten Fahrmanövers durch die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit zu ermitteln, ob wenigstens eine vorbestimmte Kommunikationsverbindungsgröße der Kommunikationsverbindung zwischen dem tragbaren Fernsteuergerät und der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit außerhalb eines vorbestimmten zulässigen Wertebereichs erfasst wird. Beispielsweise ermittelt die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit, ob der vorbestimmte Maximalabstand überschritten wird. Der vorbestimmte Maximalabstand ist dabei kleiner als eine maximale Kommunikationsverbindungsreichweite der Kommunikationsverbindung zwischen dem tragbaren Fernsteuergerät und der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit. Das tragbare Fernsteuergerät ist weiterhin dazu ausgebildet, zumindest dann eine Warnungsmeldung auszugeben, wenn durch die Detektionseinrichtung ermittelt wird, dass die wenigstens eine Kommunikationsverbindungsgröße außerhalb des zulässigen Wertebereichs erfasst wird, beispielsweise wenn ein Überschreiten des vorbestimmten Maximalabstands ermittelt wird. Die Detektionseinrichtung kann in dem Kraftfahrzeug und/oder in der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit angeordnet sein. Die Detektionseinrichtung kann aber auch in dem tragbaren Fernsteuergerät angeordnet sein.

Zu der Erfindung gehören auch Weiterbildungen des Fernsteuerungssystems, die Merkmale aufweisen, wie sie bereits im Zusammenhang mit den Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Ausführen des ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers des Kraftfahrzeugs beschrieben worden sind. Aus diesem Grund sind die entsprechenden Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Fernsteuerungssystems hier nicht noch einmal beschrieben.

Im Folgenden sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Hierzu zeigt:

  • 1 eine schematische Darstellung eines Fernsteuerungssystems zum Ausführen eines ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers eines Kraftfahrzeugs;
  • 2 ein Diagramm, welches die Verfahrensschritte zum Ausführen des ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers mittels zweier tragbarer Fernsteuergeräte erläutert;
  • 3 ein Diagramm, welches die Verfahrensschritte zum Ausführen des ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers mittels einem tragbaren Fernsteuergerät und einer Verbindungsüberwachung erläutert;
  • 4 ein Diagramm, welches die Verfahrensschritte zum Ausführen des ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers mittels einem tragbaren Fernsteuergerät und einer Abstandsmessung erläutert;
  • 5 ein Diagramm, welches die Verfahrensschritte zum Ausführen des ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers mittels einem tragbaren Fernsteuergerät und mittels einer Umfeldsensorik des Kraftfahrzeugs erläutert.

Bei dem im Folgenden erläuterten Ausführungsbeispielen handelt es sich um bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung. Bei den Ausführungsbeispielen stellen die beschriebenen Komponenten der Ausführungsformen jeweils einzelne, unabhängig voneinander zu betrachtende Merkmale der Erfindung dar, welche die Erfindung jeweils auch unabhängig voneinander weiterbilden und damit auch einzeln oder in einer anderen als der gezeigten Kombination als Bestandteil der Erfindung anzusehen sind. Des Weiteren sind die beschriebenen Ausführungsformen auch durch weitere der bereits beschriebenen Merkmale der Erfindung ergänzbar.

In den Figuren sind funktionsgleiche Elemente jeweils mit denselben Bezugszeichen versehen.

In 1 ist ein Fernsteuerungssystem 10 zum Ausführen eines ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers eines Kraftfahrzeugs 12 dargestellt. Das Kraftfahrzeug 12 weist eine kraftfahrzeuginterne Steuereinheit 14 auf, welche dazu ausgelegt ist, das Kraftfahrzeug 12 automatisiert zum Ausführen des Fahrmanövers zu steuern. Beispielsweise wird durch ein Fahrerassistenzsystem ein automatisiertes Einparken oder Ausparken des Kraftfahrzeugs 12 ausgeführt. Des Weiteren weist das Kraftfahrzeug 12 eine Detektionseinrichtung 15 auf, hier dargestellt als eine Funkantenne ausgebildet, mittels welcher eine Kommunikationsverbindung 16 zu einem tragbaren Fernsteuergerät 18 aufgebaut wird. Die Kommunikationsverbindung 16 kann dabei bidirektional ausgestaltet sein. Das tragbare Fernsteuergerät 18 weist beispielsweise einen Totmannschalter 20 auf, welcher durch beispielsweise ein Drücken aktiviert wird. Ist der Totmannschalter 20 in dem aktivierten Zustand, sendet das tragbare Fernsteuergerät 18 ein Aktivierungssignal 22 aus, welches über die Kommunikationsverbindung 16 an das Kraftfahrzeug 12 übermittelt wird. Die Kommunikationsverbindung 16 zwischen dem tragbaren Fernsteuergerät 18 und dem Kraftfahrzeug 12 ist durch eine maximale Kommunikationsverbindungsreichweite 24 begrenzt, welche durch beispielsweise durch die Reichweite der Funkantenne des Kraftfahrzeugs 12 und/oder die Reichweite einer Sende- und Empfangsvorrichtung des tragbaren Fernsteuergeräts 18 vorgegeben wird. Hier dargestellt ist die maximale Kommunikationsverbindungsreichweite 24 der Funkantenne des Kraftfahrzeugs 12.

Befindet sich das tragbare Fernsteuergerät 18 innerhalb der maximalen Kommunikationsverbindungsreichweite 24 zu dem Kraftfahrzeug 12, so kann die Detektionseinrichtung 15 oder die kraftfahrzeuginterne Steuerungseinheit 14 das Aktivierungssignal 22 empfangen. Bei Empfang des Aktivierungssignals 22 führt die kraftfahrzeuginterne Steuerungseinheit 14 das Fahrmanöver aus. Wird kein Aktivierungssignal 22 empfangen, bricht die Steuerungseinheit 14 das Fahrmanöver ab, indem das Kraftfahrzeug 12 in einen Stillstand gebremst wird. Das Aktivierungssignal 22 wird nicht mehr empfangen, wenn ein Benutzer den Totmannschalter 20 loslässt oder wenn die Kommunikationsverbindung 16 abbricht. Die Kommunikationsverbindung 16 bricht unter anderem dann ab, wenn sich das tragbare Fernsteuergerät 18 außerhalb der maximalen Kommunikationsverbindungsreichweite 24 befindet, beispielsweise weil der Benutzer sich mit dem tragbaren Fernsteuergerät 18 zu weit von dem Kraftfahrzeug 12 entfernt hat. Um einen Abbruch des Fahrmanövers aus dem letzteren Grund zu vermeiden, wird bevor der Benutzer aus einem Empfangsbereich der Funkantenne des Kraftfahrzeugs 12 heraustritt, eine Warnungsmeldung 25 durch das tragbare Fernsteuergerät 18 ausgegeben. Hierzu kann die Detektionseinrichtung 15 und/oder das Fernsteuergerät 18 überprüfen, ob ein vorbestimmter Maximalabstand 26 zwischen dem tragbaren Fernsteuergerät 18 und dem Kraftfahrzeug 12 überschritten wird.

Die Verfahrensschritte zur Überprüfung und/oder zur Überwachung des Überschreitens des vorbestimmten Maximalabstands 26 werden im Folgenden durch vier verschiedene Ausführungsbeispiele in den jeweiligen 2, 3, 4 und 5 dargestellt.

In 2 sind die Verfahrensschritte zum Ausführen des ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers mittels zweier tragbarer Fernsteuergeräte 18, 28 erläutert. Hier wird ein erster funkfähiger Totmannschalter 20 verwendet, der in geeigneter Art und Weise betätigt werden muss, um einen automatischen Parkvorgang des Kraftfahrzeugs 12 durchzuführen (Schritt S3). Dies geschieht beispielsweise durch Drücken einer Bedienfläche eines Smartphones (Schritt S2). Der Totmannschalter 20 ist dazu ausgebildet, sich mit dem Kraftfahrzeug 12 mittels Funk, beispielsweise W-LAN oder Bluetooth, zunächst zu verbinden und sich dem Kraftfahrzeug 12 gegenüber zu authentifizieren (Schritt S1). Die Kommunikationsverbindung 16 ist bidirektional ausgebildet, sodass Daten zwischen dem Totmannschalter 20 und dem Kraftfahrzeug 12 ausgetauscht werden können. Bei Betätigung des Totmannschalter 20 bis zum Start des automatischen Parkvorgangs (Schritt S2) wird über die Kommunikationsverbindung 16 ein Aktivierungssignal zu dem Kraftfahrzeug 12, insbesondere zu der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit 14 gesendet. Diese führt daraufhin den automatischen Parkvorgang aus (Schritt S3).

Zudem verfügt der Fahrer über ein zweites funkfähiges Fernsteuergerät 28, der mit dem Kraftfahrzeug 12 unidirektional oder bidirektional eine Zweitkommunikationsverbindung 30 aufbaut (Schritt S5). Die Reichweite des zweiten funkfähigen Fernsteuergeräts 28 ist deutlich geringer als die des Totmannschalters 20. Beispielsweise ist das zweite Fernsteuergerät 28 als eine Funkfernbedienung des Kraftfahrzeugs 12 ausgebildet.

Entfernt sich der Fahrer vom Kraftfahrzeug 12, sodass die Zweitkommunikationsverbindung 30 zwischen Funkfernbedienung und Kraftfahrzeug 12 unterbrochen wird, wird das Entfernen des Fahrers vom Kraftfahrzeug 12 detektiert. Eine Detektionseinrichtung 15 im Kraftfahrzeug 12 überprüft beispielsweise kontinuierlich oder zu vorgebbaren Zeitpunkten, ob die Zweitkommunikationsverbindung 30 aufgebaut ist. Das Überschreiten der Reichweite der Zweitkommunikationsverbindung 30 wird in diesem Fall als Überschreiten des zulässigen vorbestimmten Maximalabstands 26 zum Kraftfahrzeug 12 gewertet. Der Totmannschalter 20 ist bei Abbruch der Zweitkommunikationsverbindung 30 aufgrund seiner größeren Kommunikationsverbindungsreichweite 24 weiterhin mit dem Kraftfahrzeug 12 verbunden.

Der Abbruch der Zweitkommunikationsverbindung 30 zur Funkfernbedienung wird über die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit 14 ausgewertet, welches über die bidirektionale Kommunikationsverbindung 16 zum Totmannschalter 20 den Fahrer durch Ausgeben der Warnungsmeldung 25 warnt und auffordert sich dem Kraftfahrzeug 12 wieder zu nähern (Schritt S6). Der Totmannschalter 20 teilt dem Fahrer also mit, dass er den zulässigen Maximalabstandsbereich überschritten hat und sich dem Kraftfahrzeug 12 wieder annähern muss. Hierfür verwendet der Totmannschalter 20 akustische, optische oder haptische Ausgaben. Beispielsweise vibriert der Totmannschalter 20 und/oder das als Smartphone ausgebildete Fernsteuergerät 18, und/oder gibt einen Warnton aus und/oder gibt eine Sprachansprache aus („Abstand zum Fahrzeug zu groß“) und/oder eine LED leuchtet rot und/oder blinkt. Die haptische und/oder akustische Warnungsmeldung 25 ist hierfür besonders geeignet, da der Fahrer hierfür den Totmannschalter 20 nicht anschauen muss und somit den automatischen Parkvorgang weiterhin besser überwachen kann.

Je nach kraftfahrzeuginterner Steuereinheit 14, Fahrerassistenzsystem oder Fahrgeschwindigkeit vom Kraftfahrzeug 12 ist es möglich, dass eine vorbestimmte Toleranzzeit definiert wird, welche bei Abbruch der Zweitkommunikationsverbindung 30 zur Funkfernbedienung startet, ohne dass das Kraftfahrzeug 12 in den Stillstand abgebremst werden muss. Hierfür kann ein Zeitzähler im Kraftfahrzeug 12 oder im Totmannschalter 20 umgesetzt werden, der startet, sobald die Zweitkommunikationsverbindung 30 zur Funkfernbedienung abgebrochen ist. Es ist dabei möglich, dass die Aufforderung an den Fahrer zum Annähern an das Kraftfahrzeug 12 über den Totmannschalter 20 intensiviert wird, je länger der Zeitzähler läuft, beispielsweise indem die Vibration vom Smartphone intensiviert wird und/oder die LED schneller blinkt. Sobald die vorbestimmte Toleranzzeit erreicht ist ohne dass die Zweitkommunikationsverbindung 30 zur Funkfernbedienung wieder aufgebaut wird, wird eine Abbruchbedingung generiert (Schritt S7) und der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit 14 mitgeteilt, welche daraufhin das Kraftfahrzeug 12 automatisch in den Stillstand abgebremst (Schritt S4). Nähert sich der Fahrer innerhalb der vorbestimmten Toleranzzeit dem Kraftfahrzeug 12 wieder an, sodass die Zweitkommunikationsverbindung 30 zwischen Kraftfahrzeug 12 und Fernbedienung wieder aufgebaut werden kann, wird der Parkvorgang ohne Unterbrechung fortgesetzt. Während der Durchführung des automatischen Parkvorgangs (Schritt S3) prüft die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit 14 kontinuierlich oder zu vorgebbaren Zeitpunkten ob die Abbruchbedingung vorliegt. Bei Vorliegen der Abbruchbedingung führt die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit 14 den Abbruch des automatischen Parkvorgangs also aus (Schritt S4).

In 3 sind die Verfahrensschritte zum Ausführen des ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers mittels einem einzigen tragbaren Fernsteuergerät 18 und einer Verbindungsüberwachung erläutert. Für ein Fahrerassistenzsystem wird nur ein funkfähiger Totmannschalter 20 verwendet, der in geeigneter Art und Weise betätigt werden muss, um einen automatischen Parkvorgang des Kraftfahrzeugs 12 durchzuführen (Schritt S2 und Schritt S3). Wie in dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel erläutert, weist die Kommunikationsverbindung 16 zwischen dem Totmannschalter 20 und dem Kraftfahrzeug 12 eine bestimmte maximale Kommunikationsverbindungsreichweite 24 auf, die durch ein verwendetes Funkverfahren bestimmt wird. Hierbei ist es sinnvoll, die Kommunikationsverbindungsreichweite 24 der Kommunikationsverbindung 16 für einen Zeitraum während des automatischen Parkvorgangs auf einen bestimmten Wert zu begrenzen, beispielsweise durch Begrenzung einer Sendesignalstärke der Kommunikationsverbindung 16, wie der WLAN- oder Bluetooth- oder Mobilfunkverbindung im Kraftfahrzeug 12. Auf diese Weise kann der zulässige vorbestimmte Maximalabstand 26 vorgegeben werden.

Im Schritt S5 wird ein Überschreiten des vorbestimmten Maximalabstands 26 jedoch nicht wie in dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel mit einer Zweitkommunikationsverbindung 30 detektiert, sondern mit der Kommunikationsverbindungsreichweite 24 der Kommunikationsverbindung 16 zwischen dem Kraftfahrzeug 12 und dem Totmannschalter 20. Entfernt sich der Fahrer vom Kraftfahrzeug 12, sodass die Kommunikationsverbindung 16 zwischen dem Totmannschalter 20 und dem Kraftfahrzeug 12 unterbrochen wird, wird das Entfernen des Fahrers vom Kraftfahrzeug 12 detektiert (Schritt S5). Der Verbindungsabbruch wird in diesem Fall als Überschreiten des zulässigen Maximalabstands 26 zum Kraftfahrzeug 12 gewertet. Sobald die Kommunikationsverbindung 16 zum Kraftfahrzeug 12 unterbrochen ist, warnt der Totmannschalter 20 den Fahrer und fordert ihn auf, sich dem Kraftfahrzeug 12 wieder anzunähern (Schritt S6). Im Totmannschalter 20 startet bei Unterbrechung der Kommunikationsverbindung 16 ein Zeitzähler. Es ist dabei ebenfalls wie für das Ausführungsbeispiel in der 2 beschrieben möglich, dass die Aufforderung an den Fahrer zum Annähern an das Kraftfahrzeug 12 über den Totmannschalter 20 intensiviert wird, je länger der Zeitzähler läuft.

Gleichzeitig zum Zeitzähler im Totmannschalter 20 startet ein Zeitzähler in einer Vorrichtung im Kraftfahrzeug, beispielsweise in der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit 14. Sobald die vordefinierte Toleranzzeit erreicht ist, ohne dass die Kommunikationsverbindung 16 zum Totmannschalter 20 wieder aufgebaut wird, wird die Abbruchbedingung generiert (Schritt S7) und das Kraftfahrzeug 12 wird automatisch in den Stillstand abgebremst (Schritt S4). Nähert sich der Fahrer innerhalb der Toleranzzeit dem Kraftfahrzeug 12 wieder an, sodass die Kommunikationsverbindung 16 zwischen Kraftfahrzeug 12 und Totmannschalter 20 wieder aufgebaut werden kann, wird der Parkvorgang ohne Unterbrechung fortgesetzt.

In 4 sind die Verfahrensschritte zum Ausführen des ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers mittels einem tragbaren Fernsteuergerät 18 und einer Abstandsmessung erläutert. Das Fernsteuerungssystem 10 ist ähnlich wie in dem in 3 beschriebenen Ausführungsbeispiel ausgebildet. Dabei werden die gleichen Schritte S1, S2, S3 und S4 ausgeführt.

Über die Kommunikationsverbindung 16 wird in einem Schritt S5 jedoch ein Abstand d zwischen dem Fahrer und einer Funkantenne des Kraftfahrzeugs 12 ermittelt. Die Ermittlung des Abstands d kann beispielsweise über eine Signalstärke-basierte Entfernungsmessung erfolgen, wie beispielsweise einer Abnahme der Signalstärke der W-LAN-Verbindung zwischen der Funkantenne und dem Totmannschalter 20. Dabei wird berücksichtigt, dass ein Signalstärke-Verlust in Abhängigkeit zum Abstand zwischen einem Sender und einem Empfänger steht. Es wird also kontinuierlich oder zu vorgebbaren Zeitpunkten geprüft, ob der Abstand d größer als ein vorgebbarer Maximalabstand 26 ist. Sobald der Abstand d vom Fahrer zur Funkantenne einen vordefinierten Wert übersteigt, sendet die Detektionseinrichtung 15 oder die kraftfahrzeuginterne Steuereinheit 14 eine Anweisung zum Totmannschalter 20. Der Totmannschalter 20 teilt dem Fahrer daraufhin mit, dass er sich dem Ende des zulässigen Abstandsbereichs nähert und sich dem Fahrzeug wieder annähern muss (Schritt S6).

Alternativ wird der Abstand über die Signalstärke-basierte Entfernungsmessung zwischen Kraftfahrzeug 12 und Totmannschalter 20 nicht in einer Vorrichtung im Kraftfahrzeug 12, sondern im Totmannschalter 20 ermittelt.

Zudem ist es möglich, dass zusätzlich der Abstand d zwischen Totmannschalter 20 und Kraftfahrzeug 12 dem Fahrer während des gesamten Parkvorgangs angezeigt wird, und der Totmannschalter 20 hierfür über eine optische Darstellungseinrichtung verfügt, wie beispielsweise über ein Symbol, welches analog zu einem Symbol für Netzempfang beim Smartphone oder für eine WLAN-Verbindung beim Laptop gebildet ist.

Bei Überschreiten des vorbestimmten Maximalabstands 26 startet im Totmannschalter 20 oder in einer Vorrichtung im Kraftfahrzeug 12, wie der kraftfahrzeuginternen Steuereinheit 14, ein Zeitzähler. Der Zeitzähler kann dabei wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen beschrieben ausgebildet sein.

Sobald die vordefinierte Toleranzzeit erreicht ist, ohne dass der zulässige Maximalabstand 26 zum Kraftfahrzeug 12 wieder unterschritten wird, wird das Kraftfahrzeug 12 wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen automatisch in den Stillstand abgebremst (Schritt S4). Nähert sich der Fahrer innerhalb der Toleranzzeit dem Kraftfahrzeug 12 wieder an, sodass der zulässige Maximalabstand 26 zum Kraftfahrzeug 12 eingehalten wird, wird der Parkvorgang ohne Unterbrechung fortgesetzt.

In der 5 sind die Verfahrensschritte zum Ausführen des ferngesteuerten vorbestimmten Fahrmanövers mittels einem tragbaren Fernsteuergerät 18 und mittels einer Umfeldsensorik des Kraftfahrzeugs 12 erläutert. Dabei kann das Fernsteuerungssystem 10 ähnlich wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen beschrieben aufgebaut sein. Beispielsweise ist hier dargestellt ein Fernsteuerungssystem 10, welches wie das in der 4 beschriebene Fernsteuerungssystem 10 ausgebildet ist. In diesem Ausführungsbeispiel ist der vorbestimmte Maximalabstand 26 zum Kraftfahrzeug 12 jedoch nicht konstant, sondern wird situativ ermittelt und angepasst (Schritt S5a). So wird der zulässige Maximalabstand 26 zwischen Fahrer und Kraftfahrzeug 12 beispielsweise in Abhängigkeit von einem oder mehreren Objektabständen zwischen Kraftfahrzeug 12 und anderen Objekten mit einem Gefahrenpotential angepasst. So ist es vorteilhaft, wenn in einer beengten Situation mit mehreren Objekten der Fahrer näher am Kraftfahrzeug 12 bleibt, um eine Umgebung des Kraftfahrzeugs 12 besser zu überwachen. Zudem ist es sinnvoll, dass wenn sich dynamische Objekte in der Nähe vom Kraftfahrzeug 12 aufhalten, der zulässige Maximalabstand 26 zwischen Fahrer und Kraftfahrzeug 12 reduziert wird. Im Gegensatz dazu ist es bei einem Parkvorgang entlang einer bekannten Strecke auf einer freien Fläche mit wenigen Objekten möglich, dass sich der Fahrer weiter zum Kraftfahrzeug 12 entfernt.

Alternativ kann zudem - hier in den Ausführungsbeispielen nicht dargestellt - die Warnungsmeldung 25 innerhalb oder außerhalb des zulässigen Maximalabstandsbereichs mittels eines Hysteresenübergangs oder einer Hysteresenschleife komfortabler gestaltet werden. Die Warnung startet beispielsweise ab 10 Meter und wird erst bei einer Annäherung auf 8 Meter deaktiviert. Auf diese Weise kann für den Fahrer ein unangenehmes Schwanken oder ein sogenanntes „Toggeln“ der Warnungsmeldung 25 vermieden werden, wenn er sich im Grenzbereich befindet. Darüber hinaus können so messtechnische Ungenauigkeiten elegant umgangen werden.

Insgesamt zeigen die Ausführungsbeispiele, wie durch die Erfindung ein Unterbrechen eines automatisiert ausgeführten Fahrmanövers eines Kraftfahrzeugs durch einen Verbindungsabbruch zwischen einem Fernsteuergerät und dem Kraftfahrzeug vermieden werden kann und somit dadurch entstehende Verzögerungen verringert werden können.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • DE 102008051982 A1 [0004]
  • DE 102010056064 A1 [0005]
  • DE 102011079703 A1 [0006]
  • DE 102014015655 A1 [0007]
  • EP 1886905 A1 [0009]