Title:
Ladeeinrichtung zum induktiven Laden eines Energiespeichers eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Kraftwagens
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Die Erfindung betrifft eine Ladeeinrichtung (10) zum induktiven Laden eines Energiespeichers eines Kraftfahrzeugs, mit wenigstens einer in einem von einer Primärspule bereitgestellten, zeitlich veränderlichen magnetischen Fluss anordenbaren Sekundärspule (12), auf welche mittels des magnetischen Flusses elektrische Energie zum Laden des Energiespeichers induktiv übertragbar ist, und mit wenigstens einem Ferritelement (14) zum Führen des magnetischen Flusses, wobei die Sekundärspule (12) und das Ferritelement (14) an einem die Sekundärspule (12) und das Ferritelement (14) auf einer ersten Seite (20) abdeckenden und aus einem magnetisch leitfähigen Kunststoff gebildeten Koppelelement (16) gehalten und auf einer der Seite (20) abgewandten zweiten Seite (22) von einem Unterbodenverkleidungselement (24) abgedeckt sind, welches zwei in Einbaulage der Ladeeinrichtung (10) in Fahrzeugquerrichtung voneinander beabstandete Längsträger (28) aufweist, zwischen welchen die Sekundärspule (12), das Ferritelement (14) und das Koppelelement (16) angeordnet sind. embedded image





Inventors:
Zimmer, Steve (71229, Leonberg, DE)
Rothenberg, Sebastian, Dipl.-Ing. (70197, Stuttgart, DE)
Lucas, Peter (01097, Dresden, DE)
Helwig, Martin (01219, Dresden, DE)
Pärschke, Roman (01099, Dresden, DE)
Luft, Jan (01097, Dresden, DE)
Modler, Niels, Prof. Dr. (09212, Limbach-Oberfrohna, DE)
Application Number:
DE102017011845A
Publication Date:
06/07/2018
Filing Date:
12/21/2017
Assignee:
Daimler AG, 70327 (DE)
International Classes:
H01F38/14; B60L11/18; H01F27/36; H02J7/00; H02J50/10
Claims:
Ladeeinrichtung (10) zum induktiven Laden eines Energiespeichers eines Kraftfahrzeugs, mit wenigstens einer in einem von einer Primärspule bereitgestellten, zeitlich veränderlichen magnetischen Fluss anordenbaren Sekundärspule (12), auf welche mittels des magnetischen Flusses elektrische Energie zum Laden des Energiespeichers induktiv übertragbar ist, und mit wenigstens einem Ferritelement (14) zum Führen des magnetischen Flusses, dadurch gekennzeichnet, dass die Sekundärspule (12) und das Ferritelement (14) an einem die Sekundärspule (12) und das Ferritelement (14) auf einer ersten Seite (20) abdeckenden und aus einem magnetisch leitfähigen Kunststoff gebildeten Koppelelement (16) gehalten und auf einer der Seite (20) abgewandten zweiten Seite (22) von einem Unterbodenverkleidungselement (24) abgedeckt sind, welches zwei in Einbaulage der Ladeeinrichtung (10) in Fahrzeugquerrichtung voneinander beabstandete Längsträger (28) aufweist, zwischen welchen die Sekundärspule (12), das Ferritelement (14) und das Koppelelement (16) angeordnet sind.

Ladeeinrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterbodenverkleidungselement (24) aus einem Kunststoff gebildet ist.

Ladeeinrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement (16), die Sekundärspule (12) und das Ferritelement (14) auf einer dem Unterbodenverkleidungselement (24) abgewandten Seite durch ein Abschirmelement (36) überdeckt sind, welches für ein den magnetischen Fluss umfassendes Magnetfeld undurchlässig ist.

Ladeeinrichtung (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschirmelement (36) aus Aluminium gebildet ist.

Ladeeinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sekundärspule (12) und das Ferritelement (14) mittels einer, insbesondere aus einem Kunststoff gebildeten, Vergussmasse an dem Koppelelement (16) gehalten sind.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Ladeeinrichtung zum induktiven Laden eines Energiespeichers eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Kraftwagens, gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.

Eine solche Ladeeinrichtung zum induktiven Laden eines Energiespeichers eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Kraftwagens, ist beispielsweise bereits der DE 10 2014 206 739 A1 als bekannt zu entnehmen. Die Ladeeinrichtung umfasst wenigstens eine Sekundärspule, welche in einem von einer Primärspule bereitgestellten, zeitlich veränderlichen magnetischen Fluss anordenbar ist. Auf die Sekundärspule kann mittels des magnetischen Flusses elektrische Energie zum Laden des Energiespeichers induktiv übertragen werden. Außerdem umfasst die Ladeeinrichtung wenigstens ein Ferritelement zum Führen des magnetischen Flusses.

Außerdem offenbart die DE 10 2014 018 754 A1 ein Kraftfahrzeug, mit einer Ladeeinrichtung mit wenigstens einer im Bereich der Kraftfahrzeug-Unterseite in einem Spulengehäuse angeordneten Sekundärspule.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Ladeeinrichtung der eingangs genannten Art derart weiterzuentwickeln, dass eine besonders vorteilhafte Anbindung der Ladeeinrichtung an das Kraftfahrzeug realisierbar ist.

Diese Aufgabe wird durch eine Ladeeinrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen Weiterbildungen der Erfindung sind in den übrigen Ansprüchen angegeben.

Um eine Ladeeinrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art derart weiterzuentwickeln, dass eine besonders vorteilhafte Anbindung der Ladeeinrichtung an das Kraftfahrzeug realisierbar ist, ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Sekundärspule und das Ferritelement an einem die Sekundärspule und das Ferritelement auf einer ersten Seite abdeckenden und aus einem magnetisch leitfähigen Kunststoff gebildeten Koppelelement gehalten sind. Auf einer der ersten Seite abgewandten Seite sind die Sekundärspule und das Ferritelement sowie das Koppelelement von einem Unterbodenverkleidungselement des Kraftfahrzeugs abgedeckt, wobei das Unterbodenverkleidungselement ein Verkleidungselement einer Unterbodenverkleidung des Kraftfahrzeugs ist. Mittels der Unterbodenverkleidung ist beispielsweise ein Unterboden des Kraftfahrzeugs in Fahrzeughochrichtung nach unten hin zumindest teilweise, insbesondere zumindest überwiegend oder vollständig, abgedeckt oder abzudecken, wobei der Unterboden beispielsweise durch einen insbesondere als selbsttragende Karosserie ausgebildeten Aufbau des beispielsweise als Kraftwagen, insbesondere als Personenkraftwagen, ausgebildeten Kraftfahrzeugs gebildet ist. Das Unterbodenverkleidungselement weist zwei Längsträger auf, welche in Einbaulage der Ladeeinrichtung in Fahrzeugquerrichtung voneinander beabstandet sind. Dabei nimmt die Ladeeinrichtung ihre Einbaulage in vollständig hergestelltem Zustand des Kraftfahrzeugs ein, in dessen vollständig hergestellten Zustand die Ladeeinrichtung zumindest mittelbar an dem Aufbau gehalten ist. Dabei sind die Sekundärspule, das Ferritelement und das Koppelelement in Fahrzeugquerrichtung zwischen den Längsträgern angeordnet.

Die Sekundärspule, das beispielsweise als Ferritkern ausgebildete Ferritelement und das auch als Kernelement oder Kemstruktur bezeichnete Koppelelement bilden beispielsweise ein Modulteil, welches dadurch, dass zumindest die Sekundärspule und das Ferritelement an dem Koppelelement gehalten sind, beispielsweise unabhängig von dem Unterbodenverkleidungselement hergestellt beziehungsweise vormontiert und in hergestelltem beziehungsweise vormontierten Zustand zumindest mittelbar, insbesondere direkt, mit dem Unterbodenverkleidungselement verbunden werden kann. Insbesondere kann das Modulteil in hergestelltem Zustand gehandhabt und somit auf besonders einfache und kostengünstige Weise verbaut beziehungsweise montiert werden.

Durch die Längsträger ist das Unterbodenverkleidungselement belastungsgerecht verstärkt, sodass das Unterbodenverkleidungselement eine besonders hohe Steifigkeit und mechanische Stabilität aufweist. In der Folge kann beispielsweise das Modulteil über das Unterbodenverkleidungselement besonders vorteilhaft an den Aufbau angebunden werden. Das Koppelelement ist beispielsweise ein magnetisch leitfähiger Kern zur Aufnahme beziehungsweise Halterung der auch als Spule bezeichneten Sekundärspule und des Ferritelements. Das Ferritelement kann einteilig beziehungsweise einstückig ausgebildet sein oder aber mehrere, separat voneinander ausgebildete Ferritteile beziehungsweise Ferrite umfassen. Beispielsweise ist es möglich. Dass das Ferritelement zumindest teilweise in der Sekundärspule angeordnet ist und/oder die Sekundärspule auf wenigstens einer Seite zumindest teilweise, insbesondere zumindest überwiegend oder vollständig, überdeckt. Durch die Anordnung des Modulteils zwischen den Längsträgern kann eine besonders bauraumgünstige Anordnung des Modulteils realisiert werden. Außerdem kann beispielsweise das Koppelelement als magnetischer Kern mit direkter Kontaktierung ausgestaltet werden. Des Weiteren können beispielsweise Bauelemente eines Magnetkreises der Ladeeinrichtung besonders vorteilhaft miteinander kontaktiert werden.

Ein weiterer Vorteil der Anordnung des Modulteils zwischen den Längsträgern ist, dass insbesondere die Sekundärspule und das Ferritelement besonders vorteilhaft mechanisch geschützt werden können. Die Längsträger können dabei auch hohe mechanische Lasten aufnehmen, ohne dass es zu einer Beschädigung des Modulteils kommt. Darüber hinaus lässt sich eine besonders vorteilhafte thermische Anbindung, insbesondere des Modulteils an das Unterbodenverkleidungselement, realisieren, sodass eine vorteilhafte Wärmeabfuhr darstellbar ist. Darüber hinaus lässt sich eine zumindest nahezu vollumfängliche Schirmwirkung realisieren, und eine Skalierbarkeit ist sehr darstellbar.

Das Ferritelement und das Koppelelement können als magnetisch leitfähiges Kernmaterial verwendet werden, sodass sich ein besonders hoher Wirkungsgrad realisieren lässt. Somit kann der Energiespeicher besonders effizient induktiv geladen werden. Darüber hinaus kann eine Vollintegration dargestellt werden, sodass sich ein besonders kompakter Aufbau realisieren lässt. In der Folge kann der Bauraumbedarf der Ladeeinrichtung in einem besonders geringen Rahmen gehalten werden. Durch die Sekundärspule lässt sich ein induktives Ladesystem darstellen, mittels welchem der Energiespeicher induktiv und somit berührungslos geladen werden kann. Durch die zumindest mittelbare, insbesondere direkte, Anbindung des Modulteils an das Unterbodenverkleidungselement kann das induktive Ladesystem in die Unterbodenverkleidung integriert werden.

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Die Zeichnung zeigt in:

  • 1 eine schematische und geschnittene Explosionsansicht einer erfindungsgemäßen Ladeeinrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform;
  • 2 eine schematische Perspektivansicht der Ladeeinrichtung gemäß der ersten Ausführungsform;
  • 3 eine schematische Draufsicht der Ladeeinrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform; und
  • 4 eine schematische Schnittansicht der Ladeeinrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform entlang einer in 3 gezeigten Schnittlinie A-A.

In den Fig. sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen.

1 zeigt in einer schematischen und geschnittenen Explosionsansicht eine Ladeeinrichtung 10 zum induktiven Laden eines Energiespeichers eines Kraftfahrzeugs. Das Kraftfahrzeug ist beispielsweise als Kraftwagen, insbesondere als Personenkraftwagen, ausgebildet und umfasst wenigstens eine elektrische Maschine, mittels welcher das Kraftfahrzeug elektrisch antreibbar ist. Ferner umfasst das Kraftfahrzeug in seinem vollständig hergestellten Zustand den Energiespeicher, welcher beispielsweise als Batterie, insbesondere als Hochvolt-Batterie (HV-Batterie), ausgebildet ist. Mittels des Energiespeichers kann die elektrische Maschine mit in dem Energiespeicher gespeicherter elektrischer Energie versorgt werden, wodurch beispielsweise das Kraftfahrzeug mittels der elektrischen Maschine elektrisch angetrieben werden kann. Die Ladeeinrichtung 10 wird nun genutzt, um elektrische Energie beziehungsweise elektrischen Strom in den Energiespeicher einzuspeichern. Hierzu umfasst die Ladeeinrichtung 10 wenigstens eine Sekundärspule 12, welche in einem von einer Primärspule bereitgestellten, zeitlich veränderlichen magnetischen Fluss und somit in einem den magnetischen Fluss aufweisenden beziehungsweise umfassenden und von der Primärspule bereitstellbaren beziehungsweise erzeugbaren Magnetfeld anordenbar ist. Auf die Sekundärspule 12 kann mittels des Magnetfelds beziehungsweise mittels des magnetischen Flusses elektrische Energie zum Laden des Energiespeichers induktiv übertragen werden. Beispielsweise kann eine Stromquelle über die Primärspule elektrische Energie bereitstellen, welche mittels des Magnetfelds induktiv und somit berührungslos auf die Sekundärspule 12 übertragen werden kann. Die elektrische Energie kann von der Sekundärspule 12 zu dem Energiespeicher geleitet und in dem Energiespeicher gespeichert werden. Des Weiteren umfasst die Ladeeinrichtung 10 wenigstens ein auch als Ferritkern bezeichnetes Ferritelement 14 zum Führen des magnetischen Flusses.

Um nun eine besonders vorteilhafte Anbindung der Ladeeinrichtung 10 an das Kraftfahrzeug, insbesondere an einen beispielsweise als selbsttragende Karosserie ausgebildeten Aufbau des Kraftfahrzeugs, realisieren zu können, umfasst die Ladeeinrichtung ein auch als Kernelement oder Kernstruktur bezeichnetes Koppelelement 16, welches aus einem magnetisch leitfähigen Kunststoff gebildet ist. Mit anderen Worten ist das Koppelelement 16 aus einem Kunststoff gebildet, welcher magnetisch leitfähig ist, das heißt eine magnetische Leitfähigkeit aufweist. Dadurch ist das Koppelelement 16 ein magnetisches beziehungsweise magnetisch leitfähiges Koppelelement. Dabei sind die Sekundärspule 12 und das Ferritelement 14 beispielsweise mittels einer Vergussmasse mit dem Koppelelement 16 verbunden und dadurch an diesem gehalten, wobei die Vergussmasse beispielsweise aus einem Kunststoff gebildet ist. Da beispielsweise die Vergussmasse aus einem Kunststoff gebildet ist, und da das Modulteil 18 die Sekundärspule 12 und das auch als Ferritkern bezeichnete Ferritelement 14 aufweist, ist das Modulteil 18 beispielsweise eine Induktionsspuleneinheit mit zusätzlichem kunststoffgebundenem Ferritkern.

Das Ferritelement 14 kann einteilig beziehungsweise einstückig ausgebildet sein, oder aber das Ferritelement 14 umfasst eine Mehrzahl von separat voneinander ausgebildeten Ferriten. Da das Ferritelement 14 und die Sekundärspule 12 an dem Koppelelement 16 gehalten sind, bilden das Koppelelement 16, die Sekundärspule 12 und das Ferritelement 14 ein Modulteil 18. Dabei sind die Sekundärspule 12 und das Ferritelement 14 auf einer ersten Seite 20 durch das Koppelelement 16 zumindest teilweise, insbesondere zumindest überwiegend oder vollständig, abgedeckt. In Einbaulage der Ladeeinrichtung 10 sind die Sekundärspule 12 und das Ferritelement 14 in Fahrzeughochrichtung nach oben hin durch das Koppelelement 16 abgedeckt. Dabei nimmt die Ladeeinrichtung ihre Einbaulage in vollständig hergestelltem Zustand des Kraftfahrzeugs ein, in dessen vollständig hergestellten Zustand die Ladeeinrichtung 10 zumindest mittelbar, insbesondere direkt, an dem Aufbau gehalten ist.

Auf einer der Seite 20 abgewandten und bezogen auf die Einbaulage in Fahrzeughochrichtung nach unten weisenden zweiten Seite 22 sind die Sekundärspule 12 und das Ferritelement 14 beziehungsweise ist das Modulteil 18 durch ein Unterbodenverkleidungselement 24 des Kraftfahrzeugs abgedeckt. Das Unterbodenverkleidungselement 24 ist Bestandteil einer Unterbodenverkleidung des Kraftfahrzeugs, dessen Unterboden mittels der Unterbodenverkleidung in Fahrzeughochrichtung nach unten hin zumindest teilweise, insbesondere zumindest überwiegend oder vollständig, überdeckt beziehungsweise abgedeckt ist. Der Unterboden ist dabei beispielsweise durch den Aufbau gebildet.

Um dabei eine besonders hohe mechanische Stabilität des Unterbodenverkleidungselements 24 zu realisieren, weist dieses eine Rahmenstruktur 26 auf. Somit ist das Unterbodenverkleidungselement 24 in Rahmenbauweise ausgebildet. Diese Rahmenbauweise ermöglicht die Realisierung einer besonders hohen Steifigkeit und somit einer hohen Stabilität des Unterbodenverkleidungselements 24 und somit der Ladeeinrichtung 10 insgesamt. Hierzu umfasst die Rahmenstruktur 26 wenigstens zwei Längsträger 28, welche bezogen auf die Einbaulage in Fahrzeugquerrichtung voneinander beabstandet sind und sich zumindest im Wesentlichen in Fahrzeuglängsrichtung erstrecken. Wie beispielsweise in Zusammenschau mit 3 erkennbar ist, umfasst die Rahmenstruktur 26 ferner in Fahrzeuglängsrichtung voneinander beabstandete Querträger 30, welche vorzugsweise optional vorgesehen sind und somit gegebenenfalls entfallen können. Die Querträger 30 sind beispielsweise an die Längsträger 28 angebunden, sodass die Längsträger 28 über die Querträger 30 miteinander verbunden sind beziehungsweise umgekehrt.

1 zeigt eine erste Ausführungsform der Ladeeinrichtung 10. Bei der ersten Ausführungsform sind beispielsweise die Längsträger 28 und die Querträger 30 einstückig mit einem Grundkörper 32 des Unterbodenverkleidungselements 24 ausgebildet, sodass beispielsweise das Unterbodenverkleidungselement 24 insgesamt einstückig ausgebildet ist. Das Unterbodenverkleidungselement 24 beziehungsweise die Längsträger 28 und/oder die Querträger 30 sind beispielsweise aus einem Kunststoff, insbesondere aus einem faserverstärkten Kunststoff, gebildet. Die Rahmenstruktur 26 bildet somit einen Rahmen, welcher einen Aufnahmebereich 34 begrenzt. Der Aufnahmebereich 34 ist beispielsweise in Fahrzeuglängsrichtung durch die Querträger 30 und die Fahrzeugquerrichtung durch die Längsträger 28 begrenzt, wobei das Modulteil 18 in dem Aufnahmebereich 34 angeordnet ist. Mittels der Rahmenstruktur 26 lässt sich somit ein besonders vorteilhafter mechanischer Schutz des Modulteils 18 realisieren.

Auf einer dem Unterbodenverkleidungselement 24 abgewandten und in Fahrzeughochrichtung nach oben weisenden Seite ist das Modulteil 18 durch ein auch als Abschirmung bezeichnetes Abschirmelement 36 zumindest teilweise, insbesondere zumindest überwiegend oder vollständig, abgedeckt, wobei das Abschirmelement 36 beispielsweise für das genannte Magnetfeld undurchlässig ist. Insbesondere kann das Abschirmelement 36 aus Aluminium gebildet sein, um dadurch das Gewicht der Ladeeinrichtung 10 besonders gering halten zu können. Insbesondere deckt das Abschirmelement 36 den Aufnahmebereich 34 nach oben hin zumindest teilweise, insbesondere zumindest überwiegend oder vollständig, ab. Außerdem deckt beispielsweise das Abschirmelement 36 die Querträger 30 und den Längsträger 28 nach oben hin zumindest teilweise, insbesondere zumindest überwiegend oder vollständig, ab.

Die Ladeeinrichtung 10 umfasst ferner Kondensatoren 38 und eine Leistungselektronik 40, welche jedoch nicht Bestandteil des Modulteils 18 sind und somit bezogen auf das Modulteil 18 externe, von dem Modulteil 18 unterschiedliche und zusätzlich dazu vorgesehene Komponenten sind. Die Leistungselektronik 40 und die Kondensatoren 38 sind beispielsweise in Fahrzeughochrichtung zwischen dem Koppelelement 16 und dem Abschirmelement 36 angeordnet und dabei zumindest mittelbar an dem Unterbodenverkleidungselement 24 gehalten. Ferner sind die Kondensatoren 38 und die Leistungselektronik 40 in Fahrzeughochrichtung nach oben hin durch das Abschirmelement 36 beispielsweise überdeckt. Insgesamt kann auf diese Weise eine vorteilhafte Integration und Kontaktierung der Kondensatoren 38 und der Leistungselektronik 40 realisiert werden. Darüber hinaus kann ein besonders kompakter Aufbau realisiert werden, sodass insbesondere der Bauraumbedarf in Fahrzeughochrichtung in einem besonders geringen Rahmen gehalten werden kann.

Vorzugsweise trägt das Koppelelement 16 alle Elemente eines magnetischen Kreises, sodass beispielsweise der komplette magnetische Kreis vormontiert werden kann. Die Leistungselektronik 40 und die Kondensatoren 38 sind jedoch bezüglich des Modulteils 18 externe, zusätzlich dazu vorgesehene Komponenten, welche insbesondere in Fahrzeughochrichtung oberhalb des Modulteils 18 angeordnet sind. Insbesondere kann das Unterbodenverkleidungselement 24 aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff gebildet sein. Das Unterbodenverkleidungselement 24 mit der Rahmenstruktur 26 wird genutzt, um das Modulteil 18 zu tragen. Hierzu wird das Modulteil 18 zumindest mittelbar, insbesondere direkt, an dem Unterbodenverkleidungselement 24 und dabei in dem Aufnahmebereich 34 befestigt.

2 zeigt die Ladeeinrichtung 10 gemäß der ersten Ausführungsform in ihrem vollständig hergestellten Zustand. 3 und 4 zeigen eine zweite Ausführungsform der Ladeeinrichtung 10. Bei der zweiten Ausführungsform kann es vorgesehen sein, dass die Längsträger 28 und der Grundkörper 32 als separat voneinander ausgebildete und miteinander verbundene Komponenten ausgebildet sind. Alternativ oder zusätzlich ist es möglich, dass die Längsträger 28 aus Aluminium gebildet sind. Ferner ist es möglich, dass die Längsträger 28 aus einem faserverstärkten Kunststoff gebildet sind. Alternativ oder zusätzlich kann der Grundkörper 32 aus einem faserverstärkten Kunststoff gebildet sein. Insbesondere ist es denkbar, dass die Längsträger 28 einstückig mit dem Grundkörper 32 ausgebildet sind. Die vorigen und folgenden Ausführungen zu den Längsträgern 28 können ohne weiteres auch auf die Querträger 30 übertragen werden und umgekehrt. Das Unterbodenverkleidungselement 24 wird als Halter genutzt, um die Ladeeinrichtung 10 an den Aufbau anzubinden. Hierzu weist beispielsweise der Halter in 3 besonders schematisch dargestellte Anbindungspunkte 42 auf, an denen der Halter zumindest mittelbar, insbesondere direkt, an dem Aufbau befestigbar beziehungsweise befestigt ist. Über den Halter, das heißt über das Unterbodenverkleidungselement 24 sind dann das Modulteil 18 und beispielsweise das Abschirmelement 36 sowie die Kondensatoren 38 und die Leistungselektronik 40 an dem Aufbau gehalten.

Da das Unterbodenverkleidungselement 24 und somit der Halter beispielsweise aus einem faserverstärkten Kunststoff, insbesondere aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff (GFK) gebildet sein kann, ist der Halter beispielsweise ein GFK-Halter. 4 zeigt die Ladeeinrichtung 10 gemäß der zweiten Ausführungsform in einer schematischen Schnittansicht entlang einer in 3 gezeigten Schnittlinie A-A.

Bezugszeichenliste

10
Ladeeinrichtung
12
Sekundärspule
14
Ferritelement
16
Koppelelement
18
Modulteil
20
erste Seite
22
zweite Seite
24
Unterbodenverkleidungselement
26
Rahmenstruktur
28
Längsträger
30
Querträger
32
Grundkörper
34
Aufnahmebereich
36
Abschirmelement
38
Kondensatoren
40
Leistungselektronik
42
Anbindungspunkt

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DE 102014206739 A1 [0002]
  • DE 102014018754 A1 [0003]