Title:
Elektromagnetische Induktionsvorrichtung und Verfahren zu deren Herstellung
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

[Aufgabe]
Es soll eine elektromagnetische Induktionsvorrichtung bereitgestellt werden, die eine geringere Größe aufweist, während ein Kurzschluss vermieden wird.
[Lösung]
Eine elektromagnetische Induktionsvorrichtung umfasst einen Rumpfabschnitt zum Wickeln einer Spule um den Rumpfabschnitt, einen Backenabschnitt, der sich radial auswärts von einem Endteil in einer axialen Richtung des Rumpfabschnitts erstreckt, einen Anschlussblock, der sich entlang einer Richtung orthogonal zu der axialen Richtung des Rumpfabschnitts auf einem Spitzenteil des Backenabschnitts erstreckt und mit einer Mehrzahl von Anschlüssen, die mit der Spule verbunden werden sollen, ausgestattet ist, und die Spule, die um den Rumpfabschnitt gewickelt werden soll. Die Mehrzahl von Anschlüssen ist jeweils in einer L-Form ausgebildet, die in einem rechten Winkel gebogen ist, und ist nebeneinander entlang einer Erstreckungsrichtung des Anschlussblocks angeordnet, und ein Ende von jedem der mindestens einigen der Mehrzahl von Anschlüssen ragt von einer Oberfläche des Anschlussblocks auf einer Seite gegenüber einer Seite vor, bei welcher der Rumpfabschnitt angeordnet ist. Der Anschlussblock ist mit einer Verdrahtungsrille zwischen einem Paar von angrenzenden zwei Anschlüssen von der Mehrzahl von Anschlüssen ausgebildet. Der Anschlussdraht der Spule wird von dem Rumpfabschnitt zu der Außenseite des Anschlussblocks in der axialen Richtung des Rumpfabschnitts durch die Verdrahtungsrille herausgezogen. Die einen Enden der angrenzenden zwei Anschlüsse über der Verdrahtungsrille, durch die der herausgezogene Anschlussdraht hindurchtritt, sind jeweils so gebogen, dass sie den herausgezogenen Anschlussdraht von beiden Seiten umgeben, und mit dem herausgezogenen Draht durch Löten verbunden.





Inventors:
Nakamura, Hisao (Osaka-shi, JP)
Kohinata, Toshimitsu (Osaka-shi, JP)
Application Number:
DE102017004119A
Publication Date:
11/02/2017
Filing Date:
04/27/2017
Assignee:
Tabuchi Electric Co., Ltd. (Osaka-shi, JP)
International Classes:
H01F5/04
Attorney, Agent or Firm:
Müller-Boré & Partner Patentanwälte PartG mbB, 80639, München, DE
Claims:
1. Elektromagnetische Induktionsvorrichtung mit einem Rumpfabschnitt zum Wickeln einer Spule um den Rumpfabschnitt, einem Backenabschnitt, der sich radial auswärts von einem Endteil in einer axialen Richtung des Rumpfabschnitts erstreckt, einem Anschlussblock, der sich entlang einer Richtung orthogonal zu der axialen Richtung des Rumpfabschnitts auf einem Spitzenteil des Backenabschnitts erstreckt und mit einer Mehrzahl von Anschlüssen, die mit der Spule verbunden werden sollen, ausgestattet ist, und der Spule, die um den Rumpfabschnitt gewickelt werden soll, wobei:
die Mehrzahl von Anschlüssen nebeneinander entlang einer Erstreckungsrichtung des Anschlussblocks angeordnet ist, wobei jeder von mindestens einigen der Mehrzahl von Anschlüssen in einer L-Form ausgebildet ist, die in einem rechten Winkel gebogen ist, und ein Ende von jedem der mindestens einigen der Mehrzahl von Anschlüssen von einer Oberfläche des Anschlussblocks auf einer Seite gegenüber einer Seite vorragt, bei welcher der Rumpfabschnitt angeordnet ist;
der Anschlussblock mit einer Verdrahtungsrille zum Herausziehen eines Anschlussdrahts der Spule von dem Rumpfabschnitt zu der Außenseite des Anschlussblocks in der axialen Richtung des Rumpfabschnitts ausgebildet ist, wobei die Verdrahtungsrille zwischen einem Paar von angrenzenden zwei Anschlüssen von den mindestens einigen der Mehrzahl von Anschlüssen ausgebildet ist;
der Anschlussdraht der Spule von dem Rumpfabschnitt zu der Außenseite des Anschlussblocks in der axialen Richtung des Rumpfabschnitts durch die Verdrahtungsrille herausgezogen wird; und
die einen Enden der angrenzenden zwei Anschlüsse über der Verdrahtungsrille, durch die der herausgezogene Anschlussdraht hindurchtritt, jeweils so gebogen sind, dass sie den herausgezogenen Anschlussdraht von beiden Seiten umgeben, und durch Löten mit dem herausgezogenen Anschlussdraht verbunden sind.

2. Elektromagnetische Induktionsvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Länge des Vorragens des einen Endes von jedem der zwei angrenzenden zwei Anschlüsse von dem Anschlussblock größer als die Hälfte der Länge zwischen den angrenzenden zwei Anschlüssen ist.

3. Transformator für eine Leiterplattenmontage, der die elektromagnetische Induktionsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 umfasst.

4. Drosselspule für eine Leiterplattenmontage, welche die elektromagnetische Induktionsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 umfasst.

5. Verfahren zur Herstellung einer elektromagnetischen Induktionsvorrichtung durch Montieren einer Spule auf einem Spulenkörper mit einem Rumpfabschnitt zum Wickeln der Spule um den Rumpfabschnitt, einem Backenabschnitt, der sich radial auswärts von einem Endteil in einer axialen Richtung des Rumpfabschnitts erstreckt, und einem Anschlussblock, der sich entlang einer Richtung orthogonal zu der axialen Richtung des Rumpfabschnitts auf einem Spitzenteil des Backenabschnitts erstreckt und mit einer Mehrzahl von Anschlüssen, die mit der Spule verbunden werden sollen, ausgestattet ist,
wobei die Mehrzahl von Anschlüssen nebeneinander entlang einer Erstreckungsrichtung des Anschlussblocks angeordnet ist, wobei jeder von mindestens einigen der Mehrzahl von Anschlüssen in einer L-Form ausgebildet ist, die in einem rechten Winkel gebogen ist, und ein Ende von jedem der mindestens einigen der Mehrzahl von Anschlüssen von einer Oberfläche des Anschlussblocks auf einer Seite gegenüber einer Seite vorragt, bei welcher der Rumpfabschnitt angeordnet ist,
der Anschlussblock mit einer Verdrahtungsrille zum Herausziehen eines Anschlussdrahts der Spule von dem Rumpfabschnitt zu der Außenseite des Anschlussblocks in der axialen Richtung des Rumpfabschnitts ausgebildet ist, wobei die Verdrahtungsrille zwischen einem Paar von angrenzenden zwei Anschlüssen von den mindestens einigen der Mehrzahl von Anschlüssen ausgebildet ist,
wobei das Verfahren umfasst:
einen Schritt des Wickelns der Spule um den Rumpfabschnitt;
einen Schritt des Herausziehens eines Anschlussdrahts der Spule von dem Rumpfabschnitt zu der Außenseite des Anschlussblocks in der axialen Richtung des Rumpfabschnitts durch die Verdrahtungsrille; und
einen Schritt des Biegens der einen Enden der angrenzenden zwei Anschlüsse über der Verdrahtungsrille, durch die der herausgezogene Anschlussdraht hindurchtritt, so dass sie den herausgezogenen Anschlussdraht von beiden Seiten umgeben, und des Verbindens der einen Enden mit dem herausgezogenen Anschlussdraht durch Löten.

Description:
[Technisches Gebiet]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektromagnetische Induktionsvorrichtung und ein Verfahren zu deren Herstellung, insbesondere eine elektromagnetische Induktionsvorrichtung, die als Transformator oder Drosselspule für eine Leiterplattenmontage verwendet wird, und ein Verfahren zu deren Herstellung.

[Stand der Technik]

Herkömmlich ist ein Transformator für eine Leiterplattenmontage, der in eine Verdrahtungsplatte (gedruckte Verdrahtungsplatte) einbezogen werden soll, als Komponente oder dergleichen einer elektrischen Vorrichtung bekannt. Der Transformator für eine Leiterplattenmontage umfasst einen röhrenförmigen Spulenkörper, eine Primärspule (Wickeldraht) und eine Sekundärspule sind um eine Achse des Spulenkörpers gewickelt und die beiden Spulen sind z. B. durch Wickeln eines Isolierbands isoliert. Der Spulenkörper umfasst eine Mehrzahl von Anschlüssen, die mit Endteilen (Anschlussenden) von Anschlussdrähten der Spulen verbunden werden sollen, und jeder der Mehrzahl von Anschlüssen wird zu einem primärseitigen Anschluss oder sekundärseitigen Anschluss des Transformators für eine Leiterplattenmontage. Wie es vorstehend beschrieben ist, werden die Spulen mittels der Anschlüsse des Spulenkörpers mit Kontaktfleck- bzw. Lötaugenabschnitten und dergleichen verbunden, die auf Leiterbahnen der Verdrahtungsplatte bereitgestellt sind.

Beispielsweise offenbart das Patentdokument 1 eine elektromagnetische Induktionsvorrichtung für eine Leiterplattenmontage, die einen Spulenkörper, der integriert mit einem zylindrischen röhrenförmigen Rumpfabschnitt ausgebildet ist, Backenabschnitte, die an beiden Endteilen des Rumpfabschnitts bereitgestellt sind, und Anschlussblöcke umfasst. Die elektromagnetische Induktionsvorrichtung wird auch als Transformator verwendet. Eine Mehrzahl von Anschlüssen, die mit Endteilen von Anschlussdrähten einer Spule verbunden werden sollen, sind nebeneinander in einer Reihe in jedem Anschlussblock ausgebildet. Die Mehrzahl von Anschlüssen wird in eine Verdrahtungsplatte eingesetzt und mit Komponenten auf dieser Verdrahtungsplatte verbunden.

[Dokumentenliste][Patentdokument]

  • Patentdokument 1: Japanisches ungeprüftes Patent mit der Veröffentlichungsnummer 2016-31978

[Zusammenfassung der Erfindung][Technisches Problem]

In den letzten Jahren mussten einhergehend mit der Verkleinerung und dergleichen von elektrischen Vorrichtungen elektromagnetische Induktionsvorrichtungen, wie sie vorstehend beschrieben sind, weiter verkleinert werden. Andererseits wurde der Strom, der in einer Spule einer elektromagnetischen Induktionsvorrichtung fließt, aufgrund einer Zunahme des Leistungsvermögens einer schaltergeregelten Stromversorgung, die auf einer Verdrahtungsplatte montiert werden soll, in den letzten Jahren größer. Folglich muss ein leitfähiger Draht, wie z. B. eine Litze, der in einer Spule verwendet wird, dicker gemacht werden (oder die Anzahl von verwendeten leitfähigen Drähten muss erhöht werden). Herkömmlich wird beim Anschließen eines Anschlussdrahts einer Spule an einem Anschluss eines Spulenkörpers der Anschlussdraht nach dem Anlegen an den Anschluss durch Löten verbunden. Durch Verdicken des Anschlussdrahts (leitfähiger Draht) werden häufig zwei angrenzende Anschlüsse als Verbindung für einen Anschlussdraht verwendet. Da in diesem Fall der Anschlussdraht an jeden Anschluss angelegt und gelötet wird, wölben sich Teile, die an die Anschlüsse angelegt werden, häufig von den zwei Anschlüssen auswärts. Folglich muss zum Verhindern eines Kurzschlusses der Abstand zwischen den Anschlüssen der Spule erhöht werden.

Wie es vorstehend beschrieben ist, wies die elektromagnetische Induktionsvorrichtung ein Problem dahingehend auf, dass eine Verkleinerung erforderlich ist und andererseits die elektromagnetische Induktionsvorrichtung als Ergebnis der Erhöhung des Abstands zwischen den Anschlüssen des Spulenkörpers als Ganzes vergrößert wird. Die vorliegende Erfindung wurde zum Lösen dieses Problems entwickelt und eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer elektromagnetischen Induktionsvorrichtung, die eine geringere Größe aufweist, während ein Kurzschluss verhindert wird.

[Lösung des Problems]

Zum Lösen der vorstehend genannten Aufgabe betrifft die vorliegende Erfindung eine elektromagnetische Induktionsvorrichtung mit einem Rumpfabschnitt zum Wickeln einer Spule um den Rumpfabschnitt, einem Backenabschnitt, der sich radial auswärts von einem Endteil in einer axialen Richtung des Rumpfabschnitts erstreckt, einem Anschlussblock, der sich entlang einer Richtung orthogonal zu der axialen Richtung des Rumpfabschnitts auf einem Spitzenteil des Backenabschnitts erstreckt und mit einer Mehrzahl von Anschlüssen, die mit der Spule verbunden werden sollen, ausgestattet ist, und der Spule, die um den Rumpfabschnitt gewickelt werden soll, wobei die Mehrzahl von Anschlüssen nebeneinander entlang einer Erstreckungsrichtung des Anschlussblocks angeordnet ist, wobei jeder von mindestens einigen der Mehrzahl von Anschlüssen in einer L-Form ausgebildet ist, die in einem rechten Winkel gebogen ist, und ein Ende von jedem der mindestens einigen der Mehrzahl von Anschlüssen von einer Oberfläche des Anschlussblocks auf einer Seite gegenüber einer Seite vorragt, bei welcher der Rumpfabschnitt angeordnet ist, der Anschlussblock mit einer Verdrahtungsrille zum Herausziehen eines Anschlussdrahts der Spule von dem Rumpfabschnitt zu der Außenseite des Anschlussblocks in der axialen Richtung des Rumpfabschnitts ausgebildet ist, wobei die Verdrahtungsrille zwischen einem Paar von angrenzenden zwei Anschlüssen von den mindestens einigen der Mehrzahl von Anschlüssen ausgebildet ist, der Anschlussdraht der Spule von dem Rumpfabschnitt zu der Außenseite des Anschlussblocks in der axialen Richtung des Rumpfabschnitts durch die Verdrahtungsrille herausgezogen wird, und die einen Enden der angrenzenden zwei Anschlüsse über der Verdrahtungsrille, durch die der herausgezogene Anschlussdraht hindurchtritt, jeweils so gebogen sind, dass sie den herausgezogenen Anschlussdraht von beiden Seiten umgeben, und durch Löten mit dem herausgezogenen Anschlussdraht verbunden sind.

Gemäß der so ausgebildeten vorliegenden Erfindung wird der Anschlussdraht der Spule, die um den Rumpfabschnitt gewickelt ist, von dem Rumpfabschnitt zu der Außenseite des Anschlussblocks in der axialen Richtung des Rumpfabschnitts durch die Verdrahtungsrille herausgezogen, die in dem Anschlussblock ausgebildet ist, und die einen Enden der angrenzenden zwei Anschlüsse über der Verdrahtungsrille sind so gebogen, dass sie den herausgezogenen Anschlussdraht von beiden Seiten umgeben, und sind durch Löten mit dem herausgezogenen Anschlussdraht verbunden. Auf diese Weise kann der herausgezogene Anschlussdraht der Spule fixiert werden, während er elektrisch mit den zwei Anschlüssen an Innenseiten der zwei Anschlüsse verbunden ist, ohne dass er an die einen Enden der zwei Anschlüsse über der Verdrahtungsrille angelegt wird. Da ferner der Anschlussdraht an die Innenseiten der zwei Anschlüsse über der Verdrahtungsrille gelötet werden kann, kann die Wölbung des Lots auswärts von den zwei Anschlüssen verglichen mit einem Aufbau vermindert werden, in dem der Anschlussdraht an jeden Anschluss angelegt und gelötet wird, und ein Aufbau, mit dem ein Kurzschluss verhindert werden kann, kann realisiert werden.

Ferner ist in der vorliegenden Erfindung die Länge des Vorragens des einen Endes von jedem der zwei angrenzenden zwei Anschlüsse von dem Anschlussblock vorzugsweise größer als die Hälfte der Länge zwischen den angrenzenden zwei Anschlüssen.

Gemäß der vorliegenden Erfindung, die diesen Aufbau aufweist, kann dadurch, dass die Länge des Vorragens des einen Endes des Anschlusses von dem Anschlussblock größer gemacht wird als die Hälfte der Länge zwischen den angrenzenden zwei Anschlüssen über der Verdrahtungsrille, das gebogene eine Ende des Anschlusses den Anschlussdraht, der durch die Verdrahtungsrille herausgezogen worden ist, stabiler umgeben.

Ferner betrifft die vorliegende Erfindung zum Lösen der vorstehend genannten Aufgabe ein Verfahren zur Herstellung einer elektromagnetischen Induktionsvorrichtung durch Montieren einer Spule auf einem Spulenkörper mit einem Rumpfabschnitt zum Wickeln der Spule um den Rumpfabschnitt, einem Backenabschnitt, der sich radial auswärts von einem Endteil in einer axialen Richtung des Rumpfabschnitts erstreckt, und einem Anschlussblock, der sich entlang einer Richtung orthogonal zu der axialen Richtung des Rumpfabschnitts auf einem Spitzenteil des Backenabschnitts erstreckt und mit einer Mehrzahl von Anschlüssen, die mit der Spule verbunden werden sollen, ausgestattet ist, wobei die Mehrzahl von Anschlüssen nebeneinander entlang einer Erstreckungsrichtung des Anschlussblocks angeordnet ist, wobei jeder von mindestens einigen der Mehrzahl von Anschlüssen in einer L-Form ausgebildet ist, die in einem rechten Winkel gebogen ist, und ein Ende von jedem der mindestens einigen der Mehrzahl von Anschlüssen von einer Oberfläche des Anschlussblocks auf einer Seite gegenüber einer Seite vorragt, bei welcher der Rumpfabschnitt angeordnet ist, der Anschlussblock mit einer Verdrahtungsrille zum Herausziehen eines Anschlussdrahts der Spule von dem Rumpfabschnitt zu der Außenseite des Anschlussblocks in der axialen Richtung des Rumpfabschnitts ausgebildet ist, wobei die Verdrahtungsrille zwischen einem Paar von angrenzenden zwei Anschlüssen von den mindestens einigen der Mehrzahl von Anschlüssen ausgebildet ist, wobei das Verfahren einen Schritt des Wickelns der Spule um den Rumpfabschnitt, einen Schritt des Herausziehens eines Anschlussdrahts der Spule von dem Rumpfabschnitt zu der Außenseite des Anschlussblocks in der axialen Richtung des Rumpfabschnitts durch die Verdrahtungsrille und einen Schritt des Biegens der einen Enden der angrenzenden zwei Anschlüsse über der Verdrahtungsrille, durch die der herausgezogene Anschlussdraht hindurchtritt, so dass sie den herausgezogenen Anschlussdraht von beiden Seiten umgeben, und des Verbindens der einen Enden mit dem herausgezogenen Anschlussdraht durch Löten umfasst.

Gemäß der vorliegenden Erfindung, die diesen Aufbau aufweist, wird die elektromagnetische Induktionsvorrichtung durch Herausziehen des Anschlussdrahts der Spule, die um den Rumpfabschnitt gewickelt ist, von dem Rumpfabschnitt zu der Außenseite des Anschlussblocks in der axialen Richtung des Rumpfabschnitts durch die Verdrahtungsrille des Anschlussblocks des Spulenkörpers, Biegen der einen Enden der angrenzenden zwei Anschlüsse über der Verdrahtungsrille, so dass sie den herausgezogenen Anschlussdraht von beiden Seiten umgeben, und Verbinden der einen Enden mit dem herausgezogenen Anschlussdraht durch Löten hergestellt. Auf diese Weise kann der herausgezogene Anschlussdraht der Spule fixiert werden, während er elektrisch mit den zwei Anschlüssen verbunden ist, nachdem er vorübergehend an Innenseiten der zwei Anschlüsse fixiert ist, während er mit den zwei Anschlüssen in Kontakt gebracht wird, ohne an die einen Enden der zwei Anschlüsse über der Verdrahtungsrille angelegt zu werden.

[Wirkung]

Gemäß der vorliegenden Erfindung kann eine elektromagnetische Induktionsvorrichtung mit einer geringeren Größe bereitgestellt werden, während ein Kurzschluss verhindert wird.

[Kurze Beschreibung der Zeichnungen]

1 ist eine perspektivische Ansicht einer elektromagnetischen Induktionsvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,

2 ist eine perspektivische Ansicht eines Anschlussblocks A eines Spulenkörpers, bevor eine Spule gemäß der einen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung montiert wird,

3 ist eine Vorderansicht des Anschlussblocks A des Spulenkörpers, bevor die Spule gemäß der einen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung montiert wird,

4 ist eine perspektivische Ansicht des Anschlussblocks A des Spulenkörpers in einem Zustand, bei dem Anschlussdrähte von Primärspulen in der elektromagnetischen Induktionsvorrichtung gemäß der einen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung herausgezogen sind,

5 ist eine perspektivische Ansicht des Anschlussblocks A des Spulenkörpers in einem Zustand, bei dem die Anschlussdrähte der Primärspulen in der elektromagnetischen Induktionsvorrichtung gemäß der einen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung vorübergehend fixiert sind,

6 ist eine Vorderansicht des Anschlussblocks A des Spulenkörpers in dem Zustand, bei dem die Anschlussdrähte der Primärspulen in der elektromagnetischen Induktionsvorrichtung gemäß der einen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung vorübergehend fixiert sind,

7 ist eine Vorderansicht des Anschlussblocks A des Spulenkörpers in einem Zustand, bei dem die Anschlussdrähte der Primärspulen in einer elektromagnetischen Induktionsvorrichtung gemäß der einen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung durch Löten verbunden sind, und zwar verglichen mit dem Stand der Technik,

8 ist eine Vorderansicht eines Anschlussblocks A eines Spulenkörpers in einem Zustand, bei dem Anschlussdrähte von Primärspulen in einer elektromagnetischen Induktionsvorrichtung gemäß einer Modifizierung der einen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung vorübergehend fixiert sind, und

9 ist eine Vorderansicht eines Anschlussblocks B des Spulenkörpers, bevor die Spule in der elektromagnetischen Induktionsvorrichtung gemäß der einen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung montiert wird.

[Ausführungsform]

Nachstehend wird eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung auf der Basis der beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es sollte beachtet werden, dass in jeder Figur dieselben Bezugszeichen dieselben oder entsprechende Komponenten bezeichnen, falls nichts anderes angegeben ist, und dass Elemente oder Teile bzw. Bauteile aus Gründen der Zweckmäßigkeit in vertikalen und horizontalen Maßstäben gezeigt sein können, die von den tatsächlichen Maßstäben verschieden sein können.

Die 1 ist eine perspektivische Ansicht einer elektromagnetischen Induktionsvorrichtung 1 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die elektromagnetische Induktionsvorrichtung 1 umfasst einen Spulenkörper 10 und eine Spule 20, die um den Spulenkörper 10 gewickelt ist. Es sollte beachtet werden, dass die Koordinatenachsen der x-, y- und z-Richtungen, die orthogonal zueinander sind, zum Vereinfachen der Beschreibung in jeder Figur, einschließlich der 1, gezeigt sind.

Der Spulenkörper 10 umfasst einen Rumpfabschnitt 11 zum Wickeln der Spule 20 um den Rumpfabschnitt, Backenabschnitte 12, die auf beiden Endteilen des Rumpfabschnitts 11 in einer axialen Richtung (x-Richtung) ausgebildet sind, und einen Anschlussblock A 13 und einen Anschlussblock B 14, die jeweils auf den Backenabschnitten 12 auf den beiden Endteilen ausgebildet sind, und diese Bestandteilselemente sind integriert geformt. Die Backenabschnitte 12 erstrecken sich radial auswärts von den beiden axialen Endteilen des Rumpfabschnitts 11 mit der axialen Richtung des Rumpfabschnitts 11 als Zentrum. Der Spulenkörper 10 kann jedoch durch integriertes Schweißen oder Fixieren der vorstehend genannten Bestandteilselemente in einem getrennten Zustand gebildet werden. Der Spulenkörper 10 ist aus einem isolierenden Harz, wie z. B. Polyethylenterephthalat (PET) oder Phenol (PF), hergestellt.

Der Spulenkörper 10 umfasst ein Einsetzloch 15, das durch den Rumpfabschnitt 11 und die Backenabschnitte 12 in der axialen Richtung des Rumpfabschnitts 11 hindurchtritt. Die elektromagnetische Induktionsvorrichtung 1 gemäß der einen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann als Transformator für eine Leiterplattenmontage (für ein Leiterplatteneinsetzen) durch Einsetzen eines Kerns in das Einsetzloch des Spulenkörpers 10 und Fixieren und Montieren des Kerns verwendet werden. Die elektromagnetische Induktionsvorrichtung 1 kann auch auf eine Drosselspule oder dergleichen angewandt werden.

Die Spule 20 umfasst eine oder mehrere Primärspule(n) 21 und eine oder mehrere Sekundärspule(n) 22. Die 1 zeigt zur Vereinfachung der Beschreibung einen Zustand, bevor Anschlussdrähte der Primärspulen 21 mit Anschlüssen des Anschlussblocks A 13 verbunden werden. Es sollte jedoch beachtet werden, dass bei der tatsächlich eingesetzten elektromagnetischen Induktionsvorrichtung 1 die Anschlussdrähte der Primärspulen 21 mit den Anschlüssen des Anschlussblocks A 13 verbunden sind, wie es später beschrieben wird.

In der einen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weisen Verbindungsziele der Anschlussdrähte der Primärspulen 21 eine niedrigere Spannung auf als Verbindungsziele der Anschlussdrähte der Sekundärspulen 22. Die leitfähigen Drähte, die in den Primärspulen 21 verwendet werden, müssen folglich dicker sein als diejenigen, die in den Sekundärspulen 22 verwendet werden. Beispielsweise wenn die Verbindungsziele der Anschlussdrähte der Primärspulen 21 ein Eingang von 12 V sind und diejenigen der Anschlussdrähte der Sekundärspulen 22 ein Ausgang von 100 V sind, muss die Querschnittsfläche oder die Anzahl der Anschlussdrähte der Primärspulen 21, d. h., der leitfähigen Drähte, die in den Primärspulen verwendet werden, etwa achtmal so groß sein, oder es müssen etwa achtmal so viele sein wie die Anschlussdrähte der Sekundärspulen 22. Es ist auch möglich, die Primärspulen 21 als Ausgang (Sekundärspulen) zu verwenden und die Sekundärspulen 22 als Eingang (Primärspulen) zu verwenden.

Die 2 und die 3 sind eine perspektivische Ansicht und eine Vorderansicht des Anschlussblocks A 13 des Spulenkörpers 10, bevor die Spule 20 montiert wird. Der Anschlussblock A 13 erstreckt sich in einer Richtung (y-Richtung) orthogonal zu der axialen Richtung des Rumpfabschnitts 11 auf einem Spitzenteil des Backenabschnitts 12 und umfasst eine Mehrzahl von Anschlüssen 16, die mit den Anschlussdrähten der Primärspulen 21 verbunden werden sollen. Ferner umfasst der Anschlussblock A 13 einen Basisbodenabschnitt 13a, der wie ein Vorsprung in einem Basisbodenteil vorragt, und der Basisbodenabschnitt 13a dient als Kontaktoberfläche, wenn der Kern montiert wird.

Die jeweiligen Anschlüsse 16 weisen eine L-Form auf, die im Wesentlichen in einem rechten Winkel gebogen ist, und sind entlang einer Erstreckungsrichtung (y-Richtung) des Anschlussblocks A 13 nebeneinander angeordnet und montiert. Vorzugsweise sind die Anschlüsse 16 teilweise in dem Anschlussblock A 13 durch den Anschlussblock A 13 montiert. Beispielsweise ist der Anschluss 16 derart montiert, dass ein L-förmig gebogener Teil in den Anschlussblock A 13 eingebettet ist und zwei Spitzenteile von dem Anschlussblock A 13 vorragen.

In jedem Anschluss 16 ragt ein Ende 16a des Anschlusses 16 von einer Oberfläche des Anschlussblocks A 13 gegenüber einer Seite vor, bei welcher der Rumpfabschnitt 11 angeordnet ist. Das eine Ende 16a ragt vorzugsweise in einer Richtung (ragt in einer +x-Richtung) im Wesentlichen parallel zu der axialen Richtung des Rumpfabschnitts 11 vor. Ferner ragt in jedem Anschluss 16 ein anderes Ende 16b des Anschlusses 16 von einer Oberfläche des Anschlussblocks A 13 gegenüber der Seite vor, bei der das Einsetzloch 15 angeordnet ist. Das andere Ende 16b ragt vorzugsweise in einer Richtung (ragt in einer +z-Richtung) im Wesentlichen senkrecht zu der axialen Richtung des Rumpfabschnitts 11 und der Erstreckungsrichtung des Anschlussblocks A 13 vor.

Das eine Ende 16a wird mit dem Anschlussdraht der Primärspule 21 verbunden und das andere Ende 16b wird in eine Verdrahtungsplatte eingesetzt, um mit einer Komponente auf dieser Verdrahtungsplatte verbunden zu werden. Wie es vorstehend beschrieben worden ist, muss der leitfähige Draht (Anschlussdraht), der in der Primärspule 21 verwendet wird, dicker sein als der leitfähige Draht (Anschlussdraht), der in der Sekundärspule 22 verwendet wird. Folglich wird der Anschlussdraht einer Primärspule 21 mit zwei angrenzenden Anschlüssen 16 verbunden, so dass eine Querschnittsfläche der Anschlüsse 16, die mit dem Anschlussdraht der Primärspule 21 verbunden werden sollen, sichergestellt wird, und die verbundenen zwei Anschlüsse 16 werden als eine Verbindung zum Verbinden mit der Verdrahtungsplatte verwendet.

In einem Beispiel handelt es sich bei dem leitfähigen Draht, der in der Spule 20 verwendet wird, um eine oder mehrere Litze(n), die allgemein für Hochfrequenzströme verwendet wird oder werden. In einem weiteren Beispiel sind 120 Litzen mit einem Durchmesser ϕ von 0,2 mit den zwei angrenzenden Anschlüssen 16 verbunden. Durch die Verwendung vieler Litzen auf diese Weise ist eine Verdrahtung möglich, die flexibler ist als in dem Fall der Verwendung eines dicken leitfähigen Drahts. Es kann jedoch jeder Draht für die Spule 20 verwendet werden. Beispielsweise kann ein einzelner Draht oder können mehrere einzelne Drähte für die Spule 20 verwendet werden.

Wie es vorstehend beschrieben ist, können die zwei angrenzenden Anschlüsse 16, die mit dem Anschlussdraht einer Primärspule 21 verbunden werden sollen, als ein Anschlusspaar 16' angesehen werden. In diesem Fall bildet die Mehrzahl von Anschlüssen 16 gemäß der einen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine Mehrzahl von Anschlusspaaren 16'. Es sollte jedoch beachtet werden, dass das Anschlusspaar 16' ein Konzept ist, das eine Positionsbeziehung von angrenzenden Anschlüssen 16 beschreibt, und dass zwei Anschlüsse 16, die das Anschlusspaar 16' bilden, innerhalb des Anschlussblocks A 13 nicht elektrisch verbunden sind.

Der Anschlussblock A 13 ist mit Verdrahtungsrillen 13b zwischen zwei Anschlüssen 16 ausgebildet, die jedes Anschlusspaar 16' bilden, um die Anschlussdrähte der Primärspulen 21 von dem Rumpfabschnitt 11 zur Außenseite des Anschlussblocks A 13 in der axialen Richtung des Rumpfabschnitts 11 (in der +x-Richtung) herauszuziehen (zu verdrahten). Die Verdrahtungsrillen 13b weisen eine Breite auf, die den Anschlussdraht einer Primärspule 21 aufnehmen kann.

Die 4 ist eine perspektivische Ansicht des Anschlussblocks A 13 in dem Zustand von 1 und zeigt den Anschlussblock A 13 in einem Zustand, bei dem die Anschlussdrähte der Primärspulen 21 durch die Verdrahtungsrillen 13b herausgezogen sind. Wie es in der 4 gezeigt ist, ist die Primärspule 21 um den Rumpfabschnitt 11 gewickelt und der Anschlussdraht der Primärspule 21 ist von dem Rumpfabschnitt 11 zu der Außenseite des Anschlussblocks A 13 in der axialen Richtung des Rumpfabschnitts 11 durch die Verdrahtungsrille 13b herausgezogen. Ein Endteil (Anschlussende) dieses Anschlussdrahts befindet sich bezüglich des Anschlussblocks A 13 auf der gleichen Seite wie das eine Ende 16a.

Wenn die Primärspule 21 eine Mehrzahl von Primärspulen 21 umfasst, werden die Primärspulen 21, die mit verschiedenen Anschlusspaaren 16' verbunden sind, z. B. durch Wickeln eines Isolierbands auf dem Rumpfabschnitt 11 isoliert. Ferner wird auch die Sekundärspule 22 entsprechend um den Rumpfabschnitt 11 gewickelt und z. B. durch Wickeln eines Isolierbands von der Primärspule 21 isoliert.

Die 5 und 6 sind eine perspektivische Ansicht und eine Vorderansicht des Anschlussblocks A 13 in einem Zustand, bei dem die Anschlussdrähte der Primärspulen 21 ausgehend von dem in der 4 gezeigten Zustand vorübergehend fixiert sind. Wie es in den 5 und 6 gezeigt ist, sind die einen Enden 16a der zwei Anschlüsse 16, die das Anschlusspaar 16' über der Verdrahtungsrille 13b bilden, so gebogen, dass sie den Anschlussdraht, der durch die Verdrahtungsrille 13 herausgezogen worden ist, von beiden Seiten umgeben. Durch die Verwendung eines solchen Aufbaus kann der Anschlussdraht der Primärspule 21 vorübergehend an Innenseiten der zwei Anschlüsse 16 fixiert werden, während er mit den zwei Anschlüssen 16 in Kontakt gebracht wird, ohne an die einen Enden 16a der zwei Anschlüsse 16 über der Verdrahtungsrille 13b in dieser Ausführungsform angelegt zu werden.

Die 7 ist eine Vorderansicht des Anschlussblocks A 13, in dem die Anschlussdrähte der Primärspulen 21 durch Löten verbunden sind, und zwar verglichen mit einem Anschlussblock A 113, in dem Anschlussdrähte von Primärspulen 21 durch Löten in einer herkömmlichen elektromagnetischen Induktionsvorrichtung verbunden sind. Die herkömmliche elektromagnetische Induktionsvorrichtung umfasst den Anschlussblock A 113, der die gleiche Form wie der Anschlussblock A 13 gemäß der einen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufweist, jedoch wird der Anschlussdraht 21 der Primärspule an die einen Enden 16a der zwei Anschlüsse 16 angelegt und wird danach durch eine Lötstelle 23 verbunden, wie es in der 7 gezeigt ist. Im Gegensatz dazu sind in dieser Ausführungsform der Anschlussdraht der Primärspule 21 und die einen Enden 16a der zwei Anschlüsse 16, die so gebogen sind, dass sie den Anschlussdraht umgeben, durch die in der 7 gezeigte Lötstelle 23 verbunden.

Durch die Verwendung eines solchen Aufbaus können in dieser Ausführungsform der Anschlussdraht der Primärspule 21, der in der Verdrahtungsrille 13b verdrahtet ist, und die Anschlüsse 16 über dieser Verdrahtungsrille 13b fixiert werden, während sie elektrisch verbunden sind. Da ferner ein Löten an den Innenseiten der zwei Anschlüsse 16 über der Verdrahtungsrille 13b durchgeführt werden kann, kann das Vorwölben von Lot auswärts von den zwei Anschlüssen 16 verglichen mit dem herkömmlichen Aufbau, in dem der Anschlussdraht an jeden Anschluss 16 angelegt und gelötet wird, vermindert werden, und ein Aufbau, der einen Kurzschluss verhindern kann, kann realisiert werden. Folglich können verglichen mit dem herkömmlichen Aufbau, in dem der Anschlussdraht an jeden Anschluss 16 angelegt und gelötet wird, die Abstände zwischen den Anschlüssen 16 kürzer gemacht werden, mit dem Ergebnis, dass die Breite des Anschlussblocks A 13 in einer Anordnungsrichtung (y-Richtung) der Anschlüsse 16 vermindert werden kann, wie es in der 7 gezeigt ist. Daher kann die elektromagnetische Induktionsvorrichtung 1 als Ganzes weiter verkleinert werden. Da es ferner nicht erforderlich ist, den Anschlussdraht (leitfähigen Draht) an die einen Enden 16a der zwei Anschlüsse 16 anzulegen, können die zu verwendenden Drähte und die Menge des zu verwendenden Lots vermindert werden.

In einer Modifizierung kann ein Anschlussblock A 13 so ausgebildet sein, dass die einen Enden 16a von zwei Anschlüssen 16, die ein Anschlusspaar 16' bilden, an verschiedenen Höhenpositionen von dem Anschlussblock A 13 vorragen. Die 8 ist eine Vorderansicht des Anschlussblocks A 13 gemäß der Modifizierung in einem Zustand, bei dem Anschlussdrähte von Primärspulen 21 vorübergehend fixiert sind. Wie es in der 8 gezeigt ist, unterscheiden sich die zwei Anschlüsse 16, die das Anschlusspaar 16' über einer Verdrahtungsrille 13b bilden, bezüglich der Höhe (z-Richtung) der vorragenden Basisteile. Die einen Enden 16a dieser zwei Anschlüsse 16 sind so gebogen, dass sie den Anschlussdraht, der durch die Verdrahtungsrille 13b herausgezogen worden ist, von beiden Seiten umgeben. Durch die Verwendung eines solchen Aufbaus können in dieser Ausführungsform die gebogenen einen Enden 16a der Anschlüsse 16 den Anschlussdraht, der durch die Verdrahtungsrille 13b herausgezogen worden ist, stabiler umgeben.

In einer weiteren Modifizierung kann die Länge des Vorragens von einem Ende 16a eines Anschlusses 16 größer sein als die Hälfte der Länge zwischen zwei Anschlüssen 16 über einer Verdrahtungsrille 13b in einer Biegerichtung. Durch die Verwendung eines solchen Aufbaus können in dieser Ausführungsform die gebogenen einen Enden 16a der Anschlüsse 16 den Anschlussdraht, der durch die Verdrahtungsrille 13b herausgezogen worden ist, stabiler umgeben.

In einer weiteren Modifizierung sind einige der Anschlüsse (z. B. beliebige zwei benachbarte Anschlüsse), die zu einem Anschlussblock A 13 montiert werden sollen, stabförmige Anschlüsse und entlang einer Erstreckungsrichtung (y-Richtung) des Anschlussblocks A 13 entsprechend einigen der verbliebenen Anschlüsse 16, die gemäß der 2 ausgebildet sind, nebeneinander angeordnet und montiert. Der stabförmige Anschluss ist so montiert, dass ein Ende in dem Anschlussblock A 13 eingebettet ist und das andere Ende von einer Oberfläche des Anschlussblocks A 13 gegenüber einer Seite vorragt, bei der ein Einsetzloch 15 angeordnet ist, und zwar entsprechend dem anderen Ende 16b, das in der 2 gezeigt ist. Das andere Ende dieses stabförmigen Anschlusses wird in eine Verdrahtungsplatte eingesetzt und mit einer Komponente auf dieser Verdrahtungsplatte verbunden, und zwar entsprechend dem anderen Ende 16b, das in der 2 gezeigt ist. Ein Anschlussdraht einer Primärspule 21 wird an das andere Ende eines stabförmigen Anschlusses angelegt und durch Löten verbunden. Es sollte beachtet werden, dass die Verdrahtungsrille 13b zwischen angrenzenden stabförmigen Anschlüssen nicht ausgebildet sein muss.

In der weiteren Modifizierung ist nur der Aufbau, der die stabförmigen Anschlüsse betrifft, von dem Aufbau des Anschlussblocks A 13 verschieden, der in der 2 gezeigt ist. Durch die Verwendung eines solchen Aufbaus kann der Anschlussblock A 13 die Anschlüsse 16 und die Verdrahtungsrillen 13b umfassen, die in dieser Ausführungsform gemäß der Anzahl der Anschlussdrähte der Primärspulen 21, die an zwei Anschlüsse angelegt werden sollen, so ausgebildet sind, wie es in der 2 gezeigt ist.

Die 9 ist eine Vorderansicht des Anschlussblocks B 14 des Spulenkörpers 10 vor der Montage der Spule 20. Der Anschlussblock B 14 erstreckt sich in einer Richtung (y-Richtung) orthogonal zu der axialen Richtung des Rumpfabschnitts 11 auf einem Spitzenteil des anderen Backenabschnitts 12, der dem Spitzenteil des Backenabschnitts 12 entspricht, der mit dem Anschlussblock A 13 ausgebildet ist, und umfasst eine Mehrzahl von Anschlüssen 17, die mit den Anschlussdrähten der Sekundärspulen 21 verbunden werden sollen. Ferner umfasst der Anschlussblock B 14 einen Basisbodenabschnitt 14a, der wie ein Vorsprung in einem Basisbodenteil vorragt, und der Basisbodenabschnitt 14a dient als Kontaktoberfläche, wenn der Kern montiert wird.

Die jeweiligen Anschlüsse 17 weisen eine L-Form auf, die im Wesentlichen in einem rechten Winkel gebogen ist, und sind entsprechend den Anschlüssen 16 entlang einer Erstreckungsrichtung (y-Richtung) des Anschlussblocks B 14 nebeneinander angeordnet und montiert. Vorzugsweise sind die Anschlüsse 17 teilweise in dem Anschlussblock B 14 durch den Anschlussblock B 14 montiert. Ferner ragt entsprechend dem Anschluss 16 in jedem Anschluss 17 ein Ende 17a des Anschlusses 17 von einer Oberfläche des Anschlussblocks B 14 gegenüber der Seite vor, bei welcher der Rumpfabschnitt 11 angeordnet ist, und das andere Ende 17b davon ragt von einer Oberfläche des Anschlussblocks B 14 gegenüber der Seite vor, an der das Einsetzloch 15 angeordnet ist. Der Anschlussblock A 14 ist mit Verdrahtungsrillen 14b zwischen den jeweiligen Anschlüssen 17 zum Herausziehen der Anschlussdrähte der Sekundärspulen 22 von dem Rumpfabschnitt 11 zur Außenseite des Anschlussblocks A 14 in der axialen Richtung des Rumpfabschnitts 11 (in einer –x-Richtung) ausgebildet.

Ein Ende 17a wird mit dem Anschlussdraht der Sekundärspule 22 verbunden und das andere Ende 17b wird in eine Verdrahtungsplatte eingesetzt und mit einer Komponente auf dieser Verdrahtungsplatte verbunden. Wie es vorstehend beschrieben ist, sind die Anschlussdrähte der Sekundärspulen 22 dünner als diejenigen der Primärspulen 21. Folglich wird der Anschlussdraht einer Sekundärspule 22 durch die Verdrahtungsrille 14b herausgezogen und an ein Ende 17a angelegt, wie es in der 1 gezeigt ist. Danach wird der Anschlussdraht der Sekundärspule 22 durch Löten verbunden. Auf diese Weise kann der Anschlussdraht fixiert werden, während er elektrisch verbunden ist. Es sollte beachtet werden, dass dann, wenn die Sekundärspule 22 eine Mehrzahl von Sekundärspulen 22 umfasst, die Sekundärspulen 22, die mit verschiedenen Anschlusspaaren 16' verbunden sind, z. B. durch Wickeln eines Isolierbands auf dem Rumpfabschnitt 11 isoliert sind.

Es sollte beachtet werden, dass der Aufbau des Anschlussblocks B 14 ein weiterer bekannter Aufbau sein kann, mit der Maßgabe, dass ein Anschlussblock und Anschlüsse den Anschlussdraht von einer Sekundärspule 22 mit einem Ende 17a durch Löten verbinden können. Beispielsweise müssen die Anschlüsse 17 nicht zu einer L-Form gebogen sein.

Als nächstes wird ein Verfahren zur Herstellung der elektromagnetischen Induktionsvorrichtung 1 beschrieben. Zur Vereinfachung der Beschreibung wird angenommen, dass die Spule 20 eine Primärspule 21 und eine Sekundärspule 22 umfasst. Als erstes wird der in der 1 gezeigte Spulenkörper 10 hergestellt und die Spule 20, die eine Primärspule 21 und eine Sekundärspule 22 umfasst, wird um den Rumpfabschnitt 11 gewickelt, während jede Spule isoliert ist.

Anschließend wird ein Anschlussdraht der Primärspule 21 aus dem Rumpfabschnitt 11 zu der Außenseite des Anschlussblocks A 13 in der axialen Richtung des Rumpfabschnitts 11 durch die Verdrahtungsrille 13b herausgezogen. Anschließend werden die einen Enden 16a von zwei Anschlüssen 16, die das Anschlusspaar 16' über der Verdrahtungsrille 13b bilden, so gebogen, dass sie den herausgezogenen Anschlussdraht umgeben und vorübergehend fixieren. Der andere Anschlussdraht der Primärspule 21 wird ebenfalls gleichermaßen durch ein weiteres Anschlusspaar 16' vorübergehend fixiert.

Andererseits wird ein Anschlussdraht der Sekundärspule 22 aus dem Rumpfabschnitt 11 zu der Außenseite des Anschlussblocks B 14 in der axialen Richtung des Rumpfabschnitts 11 durch die Verdrahtungsrille 14b herausgezogen und zum vorübergehenden Fixieren an ein Ende 17a des Anschlusses 17 angelegt. Der andere Anschlussdraht der Sekundärspule 22 wird ebenfalls entsprechend durch die andere Verdrahtungsrille 14b herausgezogen und zum vorübergehenden Fixieren an ein Ende 17a eines weiteren Anschlusses 17 angelegt.

Nach dem vorübergehenden Fixieren, wie es vorstehend beschrieben worden ist, werden die vorübergehend fixierten Teile durch Löten, wie z. B. durch Eintauchen in ein Lötbad, verbunden. Durch die Verwendung eines solchen Aufbaus kann der Anschlussdraht der Primärspule 21 fixiert werden, während er mit den zwei Anschlüssen 16 an Innenseiten der zweite Anschlüsse 16 elektrisch verbunden ist, ohne in dieser Ausführungsform an die einen Enden 16a der zwei Anschlüsse 16 über die Verdrahtungsrille angelegt zu werden. Ferner ist es möglich, das Vorwölben von Lot auswärts von den zwei Anschlüssen 16 zu verhindern und einen Kurzschluss zu vermeiden. Ferner werden die einen Enden 16a der zwei Anschlüsse 16 unter Verwendung eines einfachen Werkzeugs gebogen und danach ohne Anlegen des Anschlussdrahts an die einen Enden 16a der zwei Anschlüsse 16 in Lot getaucht, wodurch die elektromagnetische Induktionsvorrichtung 1 hergestellt wird. Folglich können die Arbeitsstunden vermindert werden. Ferner kann eine Variation des Grads der Verbindung, die durch einen Anlegevorgang verursacht wird, ausgeschlossen werden, da die Anschlussdrähte nicht angelegt werden müssen.

Als nächstes werden Funktionen und Wirkungen der elektromagnetischen Induktionsvorrichtung 1 gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. In dieser Ausführungsform wird der Anschlussdraht der Primärspule 21, die um den Rumpfabschnitt 11 gewickelt ist, von dem Rumpfabschnitt 11 zu der Außenseite des Anschlussblocks A 13 in der axialen Richtung des Rumpfabschnitts 11 durch die Verdrahtungsrille 13b herausgezogen, die in dem Anschlussblock A 13 ausgebildet ist, und die einen Enden 16a der angrenzenden zwei Anschlüsse 16 über dieser Verdrahtungsrille 13b werden so gebogen, dass sie den herausgezogenen Anschlussdraht von beiden Seiten umgeben, und durch Löten mit dem herausgezogenen Anschlussdraht verbunden. Auf diese Weise kann der herausgezogene Anschlussdraht der Primärspule 21 fixiert werden, während er mit den zwei Anschlüssen 16 an den Innenseiten der zwei Anschlüsse 16 elektrisch verbunden ist, ohne an die einen Enden 16a der zwei Anschlüsse 16 über der Verdrahtungsrille 13b angelegt zu werden. Da ferner der Anschlussdraht an die Innenseiten der zwei Anschlüsse 16 über der Verdrahtungsrille 13b gelötet werden kann, kann das Vorwölben von Lot auswärts von den zwei Anschlüssen 16 verglichen mit dem Aufbau vermindert werden, bei dem der Anschlussdraht an jeden Anschluss 16 angelegt und mit diesem verlötet wird, und ein Aufbau, bei dem ein Kurzschluss verhindert werden kann, kann realisiert werden.

In dieser Ausführungsform wird die Länge des Vorragens des einen Endes 16a des Anschlusses 16 von dem Anschlussblock A 13 größer gemacht als die Hälfte der Länge zwischen den angrenzenden zwei Anschlüssen 16 über der Verdrahtungsrille 13b, wodurch das gebogene eine Ende 16a des Anschlusses 16 den Anschlussdraht, der durch die Verdrahtungsrille 13b herausgezogen worden ist, stabiler umgeben kann.

Die vorstehend beschriebenen jeweiligen Ausführungsformen sind eine Veranschaulichung der vorliegenden Erfindung und die vorliegende Erfindung ist nicht auf diese Ausführungsformen beschränkt. Die jeweiligen Ausführungsformen können in einer geeigneten Weise kombiniert und auf eine beliebige Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angewandt werden, solange kein Widerspruch besteht. Insbesondere kann die vorliegende Erfindung in verschiedenen Formen ausgeführt werden, ohne von deren Wesen abzuweichen.

Bezugszeichenliste

1
Elektromagnetische Induktionsvorrichtung
10
Spulenkörper
11
Rumpfabschnitt
12
Backenabschnitt
13
Anschlussblock A
13a
Basisbodenabschnitt
13b
Verdrahtungsrille
14
Anschlussblock B
14a
Basisbodenabschnitt
14b
Verdrahtungsrille
15
Einsetzloch
16, 17
Anschluss
16a, 17a
Ein Ende
16b, 17b
Anderes Ende
20
Spule
21
Primärspule
22
Sekundärspule
23
Lot

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 2016-31978 [0004]