Title:
Lichtlenkendes System in Art einer Linse zur konzentrierten Ausleuchtung der Fahrbahn
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Die vorliegende Erfindung betrifft eine mit Batterie/ Akku oder mittels Dynamo über Muskelkraft betriebene Lampe, deren Lichtkegel mittels Linse unsymmetrisch geformt ist, um eine optimale Ausleuchtung der erwünschten Bereiche zu erzielen.
Dabei wird nur eine, aber ungleichmäßig geformte, Linse zur gezielten Konzentration des Lichtes auf bestimmte Bereiche verwendet, wodurch Energie eingespart und dadurch länger bzw. mit weniger Kraftaufwand beleuchtet werden kann. Ebenso wird Material gespart, da nur eine LED Verwendung finden muss.
Bei nur geringen Stückzahlen ist die Qualität einer aus durchsichtigem Epoxidharz in einer einfachen (z.B. durch 3D-Druck hergestellten) Form gegossenen Linse hinreichend.





Inventors:
Blankenburg, Niclas (99947, Bad Langensalza, DE)
Klinger, Jakob (99092, Erfurt, DE)
Sommer, Jan (99096, Erfurt, DE)
Paulig, Frank (99098, Erfurt, DE)
Application Number:
DE102017001977A
Publication Date:
08/30/2018
Filing Date:
02/28/2017
Assignee:
Blankenburg, Niclas, 99947 (DE)
Klinger, Jakob, 99092 (DE)
Paulig, Frank, 99098 (DE)
Sommer, Jan, 99096 (DE)
International Classes:
F21L4/02
Claims:
Durch Batterie/ Akku gespeiste bzw. mit aus Muskelkraft erzeugter Elektroenergie versorgte Beleuchtungseinheit zum Anbringen am menschlichen Körper, Fahrrad, E-Bike, Roller, Wagen u.ä. (im Weiteren Fahrzeug genannt), dadurch gekennzeichnet dass nur eine, aber ungleichmäßig geformte, Linse zur gezielten Konzentration des Lichtes auf bestimmte Bereiche Verwendung findet, wodurch Energie eingespart und dadurch länger bzw. mit weniger Kraftaufwand beleuchtet werden kann. Ebenso wird Material gespart, da nur eine LED Verwendung findet.

Beleuchtungseinheit nach Anspruch 1, bei der die Linse aus durchsichtigem Epoxidharz in einer Einmal-Form oder einer mehrfach verwendbaren Form gegossen wird, wobei Trennmittel zum Einsatz kommen.

Beleuchtungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Linse unsymmetrisch ausgeformt ist.

Beleuchtungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die beleuchteten Stellen die Fläche direkt vor dem Fahrzeug (Menschen/ Fahrrad etc.) sowie am rechten Fahrbahnrand (je weiter entfernt, um so weiter rechts) ausleuchten, wodurch einerseits eine gute Sicht erreicht wird und andererseits ein Blenden des Gegenverkehrs ausgeschlossen ist.

Beleuchtungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der um so mehr Licht auf eine Stelle gelenkt wird, je entfernter diese vom Fahrzeug ist, um der Verdünnung der Strahlungsintensität der Lichtbündel mit dem Quadrat der Entfernung entgegenzuwirken.

Beleuchtungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der eine zweite LED so versetzt zur ersten angeordnet ist, dass die Ausleuchtung nicht mehr nur den rechten Fahrbahnrand beleuchtet, sondern die gesamte Fahrbahn, womit die Beleuchtungseinheit als Fernlicht umgeschaltet werden kann.

Description:

Die vorliegende Erfindung betrifft eine mit Batterie/ Akku oder mittels Dynamo über Muskelkraft betriebene Lampe, deren Lichtkegel mittels Linse unsymmetrisch geformt ist, um eine optimale Ausleuchtung der erwünschten Bereiche zu erzielen.

Herkömmliche Lampen für mit Muskelkraft bewegte Fahrzeuge (z.B. Fahrrad, Roller, E-Bike, Hand- oder Pferdewagen, Kopflampe etc.) sind neben einem Reflektor oft mit einer symmetrischen Linse konstanter Krümmung versehen, um den Lichtkegel zu konzentrieren. Dies lässt sich kaum ausschließlich mit Reflektoren realisieren, da die modernen sparsamen LED-Lampen nur nach vorn Licht abgeben. Nachteil dieser Linsen ist, dass sie dann das Licht kegelförmig abgeben. Entweder wird also eine ellipsenförmige Fläche auf dem Boden beleuchtet (man sieht nichts in der Ferne oder am Rand) oder die obere Hälfte des Lichtkegels strahlt in den Himmel und dieses Licht ist damit für die Nutzung verloren.

Durch eine höhere Leistung der Lampen kann trotzdem eine genügende Ausleuchtung erreicht werden. Allerdings sind dann die Batterien /Akkus schneller leer und müssen ersetzt werden oder es ist ein höherer Kraftaufwand nötig.

In DE 20 2014 105 745 U1 wird die Verwendung eines Arrays aus LED und zugehörigen Linsen vorgeschlagen, was aber einerseits zu erhöhtem Materialaufwand und zu einer fleckigen Ausleuchtung (durch die Konzentrationsbereiche der Einzel-Linsen) führt.

Hier greift die Erfindung ein. Durch eine unsymmetrische, angepasste Formung wird der Hauptteil des Lichtes gezielt in die gewünschten Bereiche gelenkt, so dass eine kleinere Lampenleistung ausreicht und die Standzeiten der Batterien / Akkus erhöht werden. Gleichzeitig wird ein gleichmäßiger Lichtverlauf erreicht.

Außerdem können bestimmte Bereiche gezielt stärker ausgeleuchtet werden, etwa direkt vor dem Fahrzeug und der rechte Fahrbahnrand in der Ferne, ohne auf die Gegenfahrbahn zu strahlen und den Gegenverkehr zu blenden. Neben einer Energieeinsparung bei gleichem Ausleuchtungseffekt wird also die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer erhöht.

Mit unterschiedlichen Linsenformen für die verschiedenen Anwendungen (z.B. Fahrrad oder Kopflampe) werden möglicherweise nicht die jeweils erforderlichen Stückzahlen erreicht, um kostengünstig Presswerkzeuge für z.B. Acryllinsen herzustellen. Andere Verfahren zum Schleifen von Linsen aus Glas sind zu aufwendig für die Ansprüche an eine solche Beleuchtungseinheit. Daher bietet sich an, eine entsprechende Zahl von Formen herzustellen (z.B. durch ausdrucken mit einem 3D-Drucker) und die Linsen mit einem durchsichtigen Epoxidharz zu gießen. Eine PE-Folie erleichtert die Trennung von der Form, so dass die Form wiederverwendet werden kann. Leichte Abweichungen von der idealen Linsenform sind nicht schädlich, da lediglich Licht zur Beleuchtung umgelenkt werden soll, aber keine exakte optische Abbildung erreicht werden muss.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DE 202014105745 U1 [0004]