Title:
Einrichtung zum wenigstens teilweisen Abscheiden und/oder Filtern eines mit einem Sprühnebel beladenen Luftstroms
Kind Code:
A1
Abstract:

Einrichtung (10) zum wenigstens teilweisen Abscheiden und/oder Filtern eines mit einem Sprühnebel beladenen Luftstroms mit:
– einem Eintrittsbereich (1) zum Eintritt von mit Sprühnebel beladener Luft
– einem Austrittsbereich (2) zum Austritt zumindest teilweise gereinigter Luft
– einer Strömungserzeugungsvorrichtung (3) zur Erzeugung eines Luftstromes (4) entlang eines Strömungsweges vom Eintrittsbereich (1) zum Austrittsbereich (2)
– einem im Strömungsweg angeordneten Aufnahmebereich (5) zur Aufnahme einer Vielzahl von Abscheidemodulen (6), wobei sich der Aufnahmebereich (5) über eine Länge (L) erstreckt
– einer Wechselvorrichtung zum Wechseln von Abscheidemodulen (6) in einer Richtung quer zur Länge (L) des Aufnahmebereichs (5) des Aufnahmebereichs (5)
wobei
die Einrichtung wenigstens zwei Wechselvorrichtungen aufweist, mittels welchen unabhängig voneinander im Aufnahmebereich (5) angeordnete Abscheidemodule (6) in einer Richtung quer zur Länge (L) des Aufnahmebereichs (5) wechselbar sind und dass
die wenigstens zwei Wechselvorrichtungen entlang der Länge (L) des Aufnahmebereichs (5) hintereinander angeordnet sind.



Inventors:
Eder, Michael (Lienz, AT)
Application Number:
DE102017001779A
Publication Date:
08/31/2017
Filing Date:
02/24/2017
Assignee:
Brain Flash-Patenentwicklungs GmbH (Lienz, AT)
International Classes:
Foreign References:
EP14926092011-05-11
Other References:
Journal für Oberflächentechnik (Ausgabe 8/2012), abrufbar unter www.edrizzi.com
Attorney, Agent or Firm:
Graf von Stosch Patentanwaltsgesellschaft mbH, 80538, München, DE
Claims:
1. Einrichtung (10) zum wenigstens teilweisen Abscheiden und/oder Filtern eines mit einem Sprühnebel beladenen Luftstroms mit:
– einem Eintrittsbereich (1) zum Eintritt von mit Sprühnebel beladener Luft
– einem Austrittsbereich (2) zum Austritt zumindest teilweise gereinigter Luft
– einer Strömungserzeugungsvorrichtung (3) zur Erzeugung eines Luftstromes (4) entlang eines Strömungsweges vom Eintrittsbereich (1) zum Austrittsbereich (2)
– einem im Strömungsweg angeordneten Aufnahmebereich (5) zur Aufnahme einer Vielzahl von Abscheidemodulen (6), wobei sich der Aufnahmebereich (5) über eine Länge (L) erstreckt
– einer Wechselvorrichtung zum Wechseln von Abscheidemodulen (6) in einer Richtung quer zur Länge (L) des Aufnahmebereichs (5) des Aufnahmebereichs (5)
dadurch gekennzeichnet, dass
die Einrichtung wenigstens zwei Wechselvorrichtungen aufweist, mittels welchen unabhängig voneinander im Aufnahmebereich (5) angeordnete Abscheidemodule (6) in einer Richtung quer zur Länge (L) des Aufnahmebereichs (5) wechselbar sind und dass
die wenigstens zwei Wechselvorrichtungen entlang der Länge (L) des Aufnahmebereichs (5) hintereinander angeordnet sind.

2. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei die wenigstens zwei Wechselvorrichtungen jeweils eine Transporteinrichtung zum Transportieren von Abscheidemodulen (6) aufweisen.

3. Einrichtung nach dem vorangehenden Anspruch, wobei die Transporteinrichtungen motorisch angetrieben sind.

4. Einrichtung nach wenigsten einem der beiden vorangehenden Ansprüche, wobei zumindest eine der Transporteinrichtungen wenigstens einen Wagen (7) zur Aufnahme von Abscheidemodulen (6) aufweist.

5. Einrichtung nach dem vorangehenden Anspruch, wobei der wenigstens eine Wagen (7) mit Räder, Rollen oder Gleitern (17) versehen ist.

6. Einrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei zumindest eine der wenigstens zwei Wechselvorrichtungen eine über eine Breite (B) des Aufnahmebereichs (5) an zumindest einer Seite vorstehende Auflagefläche (9) für die Abscheidemodule (6) aufweist, die vorzugsweise mit Räder, Rollen oder Gleitern (17) versehen ist.

7. Einrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 6, wobei zumindest eine der Transporteinrichtungen eine Führungseinrichtung zum geführten Transportieren von Abscheidemodulen (6) aufweist.

8. Einrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die wenigstens zwei Wechselvorrichtungen jeweils eine schiefe Ebene aufweisen, auf welcher die Abscheidemodule (6) anordenbar sind.

9. Einrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei durch entlang der Länge (L) des Aufnahmebereichs (5) unmittelbar aufeinander folgende Wechselvorrichtungen Abscheidemodule (6) – ggf. durch die Transporteinrichtungen – in entgegengesetzten Richtungen quer zur Länge (L) des Aufnahmebereichs (5) wechselbar sind.

10. Einrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei durch die wenigstens zwei Wechselvorrichtungen Abscheidemodule (6) in beiden Richtungen quer zur Länge (L) des Aufnahmebereichs (5) wechselbar sind.

11. Einrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Strömungserzeugungsvorrichtung (3) eine in Richtung des Luftstroms hinter dem Austrittsbereich (2) angeordnete Saugvorrichtung (13) aufweist.

12. Einrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1, insbesondere nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei wenigstens zwei Absperrelemente (8) vorgesehen sind, durch welche jeweils der Luftstrom (4) in einem Abschnitt der Länge (L) des Aufnahmebereichs (5) absperrbar oder zumindest reduzierbar ist.

13. Einrichtung nach dem vorangehenden Anspruch, wobei zumindest eines der wenigstens zwei Absperrelemente (8) im Austrittsbereich (2) angeordnet ist.

14. Anordnung mit einer Lackieranlage (11) und einer mit Abscheidemodulen (6) versehenen Einrichtung (10) nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche zum wenigstens teilweise Abscheiden und/oder Filtern von mit einem Sprühnebel beladener Luft der Lackieranlage (11).

Description:

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum wenigstens teilweisen Abscheiden und/oder Filtern eines mit einem Sprühnebel beladenen Luftstroms mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 oder des Anspruchs 12 und eine Anordnung mit einer Lackieranlage und einer solchen Einrichtung. Durch das Abscheiden und/oder Filtern erfolgt eine zumindest teilweise Reinigung des beladenen Luftstroms.

Aus einer Veröffentlichung im Journal für Oberflächentechnik (Ausgabe 8/2012), abrufbar unter www.edrizzi.com und einem auf derselben Webpage abrufbaren Video (Bezeichnung „edrizzi (R) Non-Stop Paint Shop Operation”) geht eine gattungsgemäße Einrichtung in Form eines Trockenabscheidesystems für eine Lackieranlage hervor (vgl. 1). Bei diesem erfolgt eine Abscheidung eines mit Sprühlack beladenen Luftstroms über eine Vielzahl von würfelförmigen Abscheidemodulen 6, die in einem Unterflurbereich der Lackieranlage 11 in einem Aufnahmebereich 5 angeordnet sind, der eine Länge L aufweist, welche durch eine Länge einer horizontal verlaufenden Fläche gegeben ist und eine Breite B aufweist, welche durch einen Abstand zwischen zwei einander gegenüberliegenden schräg verlaufenden Ebenen 14 gegeben ist.

Ein Eintrittsbereich 1 zum Eintritt von mit Sprühnebel beladener Luft wird durch einen vertikal über dem Aufnahmebereich 5 angeordneten Bereich gebildet. Ein Austrittsbereich 2 zum Austritt zumindest teilweise gereinigter Luft befindet sich unterhalb der horizontalen Fläche, welche zu diesem Zweck mit geeigneten Öffnungen versehen sein muss, die den Durchtritt der teilweise gereinigten Luft gestatten. Zur Erzeugung eines Luftstromes entlang eines Strömungsweges vom Eintrittsbereich 1 zum Austrittsbereich 2 ist eine Strömungserzeugungsvorrichtung 3 vorgesehen, welche seitlich oberhalb des Eintrittsbereich 1 in den schräg verlaufenden Ebenen 14 angeordnete Luftabgabedüsen und eine unterhalb des Austrittsbereich 2 angeordnete Absaugvorrichtung 13 aufweist.

Ein Wechsel der zum Einsatz kommenden Abscheidemodule 6 ist bei dieser Einrichtung 10 ohne Unterbrechung des Betriebs der Lackieranlage 11 möglich. Dies wird dadurch erreicht, dass an einer Seite des Trockenabscheidesystems ein Puffer an frischen Abscheidemodulen 6 in Form eines senkrecht palettierten Stapels bereitgehalten wird und der Austausch von verbrauchten (d. h. bis zu einem vorgegebenen Grenzwert mit Abscheidematerial beladenen) Abscheidemodulen 6 über die gesamte Länge L des Trockenabscheidesystems simultan über einen sich über die Länge L des Trockenabscheidesystems erstreckenden Schieber 19 erfolgt, welcher die verbrauchten Abscheidemodule 6 quer zur Länge L des Trockenabscheidesystems an der dem Puffer gegenüberliegenden Seite des Trockenabscheidesystems ausschiebt. Es befinden sich also ständig Abscheidemodule 6 im Strömungsbereich des mit Sprühnebel beladenen Luftstroms, sodass der Betrieb der Lackieranlage nicht unterbrochen werden muss.

Das bekannte Trockenabscheidesystem weist daher eine Wechselvorrichtung mit einer sich über die gesamte Länge des Aufnahmebereichs erstreckenden Transporteinrichtung in Form des Schiebers auf.

Der Austausch der verbrauchten Abscheidemodule erfolgt dann, wenn ein Unterdrucksensor ein Wechselsignal gibt, unabhängig davon, ob bereits alle Abscheidemodule verbraucht sind.

Nachteilig an diesem System ist der Platzbedarf für den Puffer an frischen Abscheidemodulen und die Tatsache, dass auch noch nicht verbrauchte Abscheidemodule ausgewechselt werden. Außerdem werden die Abscheidemodule während des Auswechselns mit dem vollen Luftstrom beaufschlagt, was die Reibung zwischen den Abscheidemodulen und der horizontal verlaufenden Fläche vergrößt und so das Auswechseln erschwert.

Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer gattungsgemäßen Einrichtung und einer Anordnung mit einer Lackieranlage und einer solchen Einrichtung, welche zumindest eines der oben genannten Probleme nicht aufweisen, aber dennoch einen unterbrechungsfreien Betrieb einer den Sprühnebel erzeugenden Anlage, insbesondere der Lackieranlage, gestattet.

Diese Aufgabe wird durch eine Einrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 oder des Anspruchs 12 und eine Anordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 14 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.

Im Unterschied zum oben diskutierten Stand der Technik weist die Einrichtung gemäß Anspruch 1 wenigstens zwei Wechselvorrichtungen auf, mittels welchen unabhängig voneinander im Aufnahmebereich aufgenommene Abscheidemodule wechselbar sind. Die wenigstens zwei Wechselvorrichtungen sind entlang der Länge des Aufnahmebereichs hintereinander angeordnet.

Es ergibt sich sozusagen eine Segmentierung entlang der Länge der Aufnahmevorrichtung, sodass ein in einem Segment angeordnetes Abscheidemodul unabhängig von einem in einem anderen Segment angeordneten Abscheidemodul mittels der jeweiligen Wechselvorrichtungen gewechselt werden kann.

Es kann vorkommen, dass die Abscheidemodule bzw. das Abscheidemodul in einem Segment schneller verbraucht sind bzw. ist als jene(s) in einem anderen Segment. In diesem Fall ermöglicht es die Erfindung, nur die bzw. das Abscheidemodul(e) jenes Segments zu wechseln, die bereits verbraucht sind. Soll dies automatisch erfolgen, ist für jedes Segment ein geeigneter Sensor, z. B. ein aus dem Stand der Technik bekannter Unterdrucksensor, vorzusehen.

Geeignete Abscheidemodule gehen z. B. aus der EP 1 492 609 B1 hervor. Die Abscheidemodule können als reine Prallabscheider, als Filtermodule oder als Prallabscheider mit Filtermodul ausgebildet sein.

Bevorzugt ist vorgesehen, dass die wenigstens zwei Wechselvorrichtungen jeweils eine Transporteinrichtung zum Transportieren von Abscheidemodulen aufweisen. Das Antreiben der Transporteinrichtung kann motorisch oder manuell erfolgen.

Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass zumindest eine der Transporteinrichtungen wenigstens einen Wagen zur Aufnahme von Abscheidemodulen aufweist, wobei der wenigstens eine Wagen mit Räder, Rollen oder Gleitern versehen sein kann (dies erleichtert den Transport bei laufendem Luftstrom). Je nach Größe des Wagens und der Abscheidemodule kann vorgesehen sein, dass pro Wagen nur ein oder bevorzugt mehrere Abscheidemodule transportiert werden können.

Es kann vorgesehen sein, dass zumindest eine der Transporteinrichtungen eine Führungseinrichtung zum geführten Transportieren von Abscheidemodulen aufweist. Die Führungseinrichtung kann in Form von in Richtung der Länge des Aufnahmebereichs voneinander um die Dimensionierung der Abscheidemodule oder Wägen beabstandeten Leitschienen ausgebildet sein. Es ist alternativ oder zusätzlich eine Ausbildung als unterhalb der Wägen angeordnete Schienen möglich.

Es kann vorgesehen sein, dass zumindest eine der wenigstens zwei Wechselvorrichtungen eine über die Breite des Aufnahmebereichs an zumindest einer Seite vorstehende Auflagefläche für die Abscheidemodule aufweist, die vorzugsweise mit Räder, Rollen oder Gleitern versehen ist. Die Auflagefläche kann in Form einer durchgehenden Fläche oder in Form von zueinander beabstandeten Schienen ausgebildet sein. In dem über die Breite vorstehenden Teil(en) können verbrauchte Abscheidemodule entnommen und neue Abscheidemodule beladen werden.

Es kann vorgesehen sein, dass die wenigstens zwei Wechselvorrichtungen jeweils eine schiefe Ebene aufweisen, auf welcher die Abscheidemodule anordenbar sind. In diesem Fall kann die Schwerkraft nach Öffnen einer Schleuse das Wechseln von Abscheidemodulen ermöglichen.

Das Wechseln der Abscheidemodule wird erleichtert, wenn vorgesehen ist, dass durch entlang der Länge des Aufnahmebereichs unmittelbar aufeinander folgende Wechselvorrichtungen Abscheidemodule – ggf. durch die Transporteinrichtungen – in entgegengesetzten Richtungen quer zur Länge des Aufnahmebereichs wechselbar sind. So entsteht jeweils an gegenüberliegenden Seiten Raum zum Manipulieren der Abscheidemodule.

Es ist besonders bevorzugt vorgesehen, dass durch die wenigstens zwei Wechselvorrichtungen Abscheidemodule in beiden Richtungen quer zur Länge des Aufnahmebereichs wechselbar sind.

Es kann vorgesehen sein, dass die Strömungserzeugungsvorrichtung eine in Richtung des Luftstroms hinter dem Austrittsbereich angeordnete Saugvorrichtung aufweist.

In einer Variante der Erfindung sind ggf. in Kombination mit einer der oben diskutierten Ausführungsformen wenigstens zwei Absperrelemente vorgesehen, durch welche jeweils der Luftstrom in einem Abschnitt der Länge des Aufnahmebereichs absperrbar oder zumindest reduzierbar ist. So kann ein Wechseln der Abscheidemodule im ausgewählten Abschnitt ohne oder bei zumindest reduzierter Beaufschlagung durch den Luftstrom erfolgen. Bei einer Kombination beider erfindungsgemäßer Varianten ist bevorzugt vorgesehen, dass jeder Abschnitt einem Segment des Aufnahmebereichs entspricht, welches ja mit einer unabhängig arbeitenden Wechselvorrichtung versehen ist.

Es ist bevorzugt vorgesehen, dass zumindest eines der wenigstens zwei Absperrelemente im Austrittsbereich angeordnet ist. Dies verhindert eine Verschmutzung des Absperrelements. Durch den sich in den Abscheidemodulen aufbauenden Gegendruck strömt im Wesentlichen keine Luft in diese Abscheidemodule ein.

Bevorzugt ist die erfindungsgemäße Einrichtung für den Unterflurverbau ausgebildet.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der 2 bis 6 diskutiert.

2 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Einrichtung.

3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Einrichtung.

4a–c zeigen einen Wagen zur Aufnahme von Abscheidemodulen.

5 zeigt beispielhaft Einsatzmöglichkeiten des Wagens der 4.

6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Einrichtung.

7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Einrichtung.

Bei allen gezeigten Ausführungsbeispielen ist die erfindungsgemäße Einrichtung 10 in Kombination mit einer Lackieranlage 11 vorgesehen. Die Einrichtung 10 ist als Unterfluranlage ausgebildet. Der Eintrittsbereich 1 der Einrichtung 10 befindet sich unmittelbar oberhalb der Deckflächen der Abscheidemodule 6. Der Austrittsbereich 2 befindet sich unterhalb der Abscheidemodule 6 unmittelbar unterhalb der Grundflächen der Abscheidemodule 6. Der Austrittsbereich 2 ist mit einem Kanal 12 verbunden, welcher mit einer Saugvorrichtung 13 verbunden ist. Zur Strömungserzeugungsvorrichtung 3 gehört neben der Saugvorrichtung 13 im Bereich der schiefen Ebenen 14 angeordneten Lufteinbringungsöffnungen. Der Aufnahmebereich 5 für die Abscheidemodule 6 erstreckt sich über eine Breite B und eine Länge L. In Richtung der Länge L können beliebig viele Segmente vorgesehen sein, wobei jedes Segment über eine eigene Wechselvorrichtung verfügt, über welche Abscheidemodule 6 in Richtung der Breite B aus dem Aufnahmebereich 5 entnommen bzw. in diesen eingebracht werden können.

Zu den Figuren im Einzelnen:

2 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei welcher der Aufnahmebereich 5 entlang seiner Länge L in drei Segmente aufgeteilt ist, wobei pro Segment eine Wechselvorrichtung in Form eines durch eine Führungseinrichtung geführten Wagens 7 (dieser ist mit nicht gezeigten Rollen versehen) vorgesehen ist. Der Wagen 7 ist schubladenartig an der Führungseinrichtung geführt und kann bis zu zwanzig Abscheidemodule 6 aufnehmen. Die Länge der Wägen 7 ist so bemessen, dass sich zehn Abscheidemodule 6 im Aufnahmebereich 5 befinden und zehn Abscheidemodule 6 außerhalb des Aufnahmebereichs 5 befinden. Die sich außerhalb des Aufnahmebereichs 5 befindenden Wägen 7 können be- und entladen werden. Der Antrieb der Wägen 7 erfolgt manuell. Der Aufnahmebereich 5 weist entlang seiner Länge L für jedes der Segmente eine Schleuse 16 auf, und zwar an beiden Seiten, sodass die Wägen 7 wahlweise an einer der beiden Seiten aus dem Aufnahmebereich 5 heraus bewegt werden können. An beiden Seiten ist zur Abstützung der Wägen eine vorstehende Auflagefläche 9 angeordnet, die hier einstückig mit der Führungseinrichtung ausgebildet ist (die in 2 vorderste Auflagefläche 9 ist nicht dargestellt). Die Auflageflächen 9 sind hier als Doppel-T-Träger ausgebildet, wobei die sich daraus ergebenden beiden Kanäle für die Auflage benachbarter Wägen 7 dienen.

Beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind durch entlang der Länge L des Aufnahmebereichs 5 unmittelbar aufeinander folgende Wechselvorrichtungen Abscheidemodule 6 – hier durch die Wägen 7 der Transporteinrichtungen – in entgegengesetzten Richtungen quer zur Länge L des Aufnahmebereichs 5 wechselbar, was genügend Freiraum zwischen den Wechselvorrichtungen zum Be- und Entladen der Wägen 7 lässt.

3 zeigt ein ähnliches Ausführungsbeispiel wie die 2, wobei zusätzlich eine Strömungserzeugungsvorrichtung 3 mit einer in Richtung des Luftstroms hinter dem Austrittsbereich 2 angeordneten Saugvorrichtung 13 vorgesehen ist. Die Saugvorrichtung 13 weist eine Höhenverstellung 13a auf. Im Austrittsbereich 2 ist für jedes Segment in einem Kanal 12 ein Absperrelement 8 (hier in Form einer verstellbaren Klappe) vorgesehen, durch welches jeweils der Luftstrom 4 in diesem Segment des Aufnahmebereichs 5 absperrbar oder zumindest reduzierbar ist. Die Betätigung der Absperrelemente 8 kann selektiv über eine nicht dargestellte motorische Versteileinrichtung erfolgen.

4a zeigt eine perspektivische Ansicht eines Wagens 7, der mit Rollen 17 versehen ist und zur Aufnahme von acht Abscheidemodulen 6 einen Rahmen 18 aufweist. Die durch den Rahmen gebildeten Aufnahmen für die Abscheidemodule 6 sind als Durchgangsöffnungen ausgebildet und die Abscheidemodule 6 liegen mit einem an der Oberseite angeordneten Kragen am Rahmen 18 auf. Die 4b zeigt eine Seitansicht und die 4c eine Draufsicht von unten. Der gezeigte Wagen 7 ist natürlich bei allen Ausführungsbeispielen der Erfindung einsetzbar (vgl. 5a bis 5c die als Detail zu den 2 und 3 eine Einsatzmöglichkeit zeigen).

6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei welchem keine Wägen 7 vorgesehen sind. Hier weisen die Wechselvorrichtungen eine über die Breite B des Aufnahmebereichs 5 an beiden Seite vorstehende Auflagefläche 9 für die Abscheidemodule 6 auf, die mit Räder, Rollen oder Gleitern 17 versehen ist.

Im Ausführungsbeispiel der 7 weisen die Wechselvorrichtungen jeweils eine schiefe Ebene auf, auf welcher die Abscheidemodule 6 anordenbar sind. Dies erfolgt im gezeigten Ausführungsbeispiel durch Schrägstellen der Einrichtung 10.

Bezugszeichenliste

1
Eintrittsbereich der Einrichtung
2
Austrittsbereich der Einrichtung
3
Strömungserzeugungsvorrichtung
4
Luftstrom
5
Aufnahmebereich für Abscheidemodule
6
Abscheidemodul
7
Wagen
8
Absperrelement
9
Auflagefläche für Abscheidemodule
10
Einrichtung
11
Lackieranlage
12
Kanal
13
Saugvorrichtung
13a
Höhenverstellung der Saugvorrichtung
14
schiefe Ebene
15
Schwerlastgitter
16
Schleuse
17
Rollen
18
Rahmen
19
Schieber des Standes der Technik
L
Länge des Aufnahmebereichs
B
Breite des Aufnahmebereichs

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • EP 1492609 B1 [0013]

Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • Journal für Oberflächentechnik (Ausgabe 8/2012), abrufbar unter www.edrizzi.com [0002]