Title:
Kabelstranganordnung
Kind Code:
A1


Abstract:

Die Erfindung betrifft eine Kabelstranganordnung (1), umfassend einen Kabelstrang (2) für ein Fahrzeug mit einer vorkonfektionierten Überlänge und ein an mindestens einem Verbindungsabschnitt (V) des Kabelstrangs (2) befestigtes Rückholelement (6) zum Zurückholen des Kabelstrangs (2) aus einer Kontaktierstellung (K) in eine Ausgangsstellung (A) nach erfolgter Kontaktierung des Kabelstrangs (2) mit einem elektrischen Fahrzeugbauteil, wobei das Rückholelement (6) derart am Kabelstrang (2) befestigt ist, dass es durch das Zurückholen des Kabelstrangs (2) die vorkonfektionierte Überlänge des Kabelstrangs (2) unter Bildung einer Schlaufe im Kabelstrang (2) überbrückt. Erfindungsgemäß ist das Rückholelement (6) an dem mindestens einen Verbindungsabschnitt (V) am Kabelstrang (2) angeklebt.




Inventors:
Dehlinger, Frank, Dipl.-Ing. (FH) (74626, Bretzfeld, DE)
Fleischmann, Juergen (71069, Sindelfingen, DE)
Application Number:
DE102017000796A
Publication Date:
07/27/2017
Filing Date:
01/27/2017
Assignee:
Daimler AG, 70327 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE202011101513U1N/A2011-07-12



Claims:
1. Kabelstranganordnung (1), umfassend einen Kabelstrang (2) für ein Fahrzeug mit einer vorkonfektionierten Überlänge und ein an mindestens einem Verbindungsabschnitt (V) des Kabelstrangs (2) befestigtes Rückholelement (6) zum Zurückholen des Kabelstrangs (2) aus einer Kontaktierstellung (K) in eine Ausgangsstellung (A) nach erfolgter Kontaktierung des Kabelstrangs (2) mit einem elektrischen Fahrzeugbauteil, wobei das Rückholelement (6) derart am Kabelstrang (2) befestigt ist, dass es durch das Zurückholen des Kabelstrangs (2) die vorkonfektionierte Überlänge des Kabelstrangs (2) unter Bildung einer Schlaufe im Kabelstrang (2) überbrückt, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückholelement (6) länglich ausgebildet ist und im Bereich des mindestens einen Verbindungsabschnitts (V) in ein Schutzband (7) eingewickelt ist, mittels welchem der Kabelstrang (2) umwickelt ist, wobei das Rückholelement (6) im Bereich des Verbindungsabschnitts (V) aus einer Öffnung des Schutzbandes (7) austritt.

2. Kabelstranganordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückholelement (6) an dem mindestens einen Verbindungsabschnitt (V) am Kabelstrang (2) angeklebt ist.

3. Kabelstranganordnung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückholelement (6) an mindestens zwei Verbindungsabschnitten (V) des Kabelstrang (2) befestigt ist.

4. Kabelstranganordnung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückholelement (6) länglich ausgebildet ist und im Bereich der Verbindungsabschnitte (V) in das Schutzband (7) eingewickelt ist, mittels welchem der Kabelstrang (2) umwickelt ist, wobei das Rückholelement (6) im Bereich des jeweiligen Verbindungsabschnitts (V) aus einer Öffnung des Schutzbandes (7) austritt.

5. Kabelstranganordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückholelement (6) als ein gummielastisches Band ausgebildet ist.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Kabelstranganordnung nach den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.

Aus dem Stand der Technik ist, wie in der DE 20 2011 101 513 U1 beschrieben, eine Rückholeinrichtung zum Rückholen eines Kabelstrangs aus einer Kontaktierstellung in eine Rückholstellung nach erfolgter Kontaktierung des Kabelstrangs mit einer Leuchteinheit bekannt. Die Rückholeinrichtung umfasst ein am Kabelstrang angreifendes Rückstellelement, das derart ausgebildet ist, dass es zur Kontaktierung des Kabelstrangs mit der Leuchteinheit in eine Kontaktierungsstellung so bewegt werden kann, dass der Kabelstrang mit der Leuchteinheit verbunden werden kann, und dass es nach erfolgter Kontaktierung zur Rückholung des Kabelstrangs den Kabelstrang in eine Rückholstellung so zurückbewegt, dass der Kabelstrang das Einsetzen der Leuchteinheit in ein Scheinwerfergehäuse nicht behindert.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Kabelstranganordnung anzugeben.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Kabelstranganordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Eine Kabelstranganordnung umfasst einen Kabelstrang für ein Fahrzeug mit einer vorkonfektionierten Überlänge und ein an mindestens einem Verbindungsabschnitt des Kabelstrangs befestigtes Rückholelement zum Zurückholen des Kabelstrangs aus einer Kontaktierstellung in eine Ausgangsstellung nach erfolgter Kontaktierung des Kabelstrangs mit einem elektrischen Fahrzeugbauteil, wobei das Rückholelement derart am Kabelstrang befestigt ist, dass es durch das Zurückholen des Kabelstrangs die vorkonfektionierte Überlänge des Kabelstrangs unter Bildung einer Schlaufe im Kabelstrang überbrückt. Erfindungsgemäß ist das Rückholelement länglich ausgebildet und im Bereich des mindestens einen Verbindungsabschnitts in ein Schutzband eingewickelt, insbesondere fest eingewickelt, mittels welchem der Kabelstrang umwickelt ist, wobei das Rückholelement im Bereich des Verbindungsabschnitts aus einer Öffnung des Schutzbandes austritt. Sind beispielsweise zwei Verbindungsabschnitte vorgesehen, an welchen das Rückholelement am Kabelstrang befestigt ist, so ragt das Rückholelement zweckmäßigerweise an der einen Öffnung des Schutzbandes im Bereich des einen Verbindungsabschnitts heraus und taucht in die andere Öffnung des Schutzbandes im Bereich des anderen Verbindungsabschnitts wieder ein. Das Rückholelement ist beispielsweise an dem mindestens einen Verbindungsabschnitt am Kabelstrang angeklebt. Alternativ können auch andere Befestigungsmöglichkeiten vorgesehen sein oder das oben beschriebene Einwickeln in das Schutzband des Kabelstrangs ist bereits ausreichend zur Befestigung des Rückholelementes am Kabelstrang.

Durch das Rückholelement wird nach der Kontaktierung des Kabelstrangs mit dem elektrischen Fahrzeugbauteil der hierfür aus einem Montageraum ausgezogene Kabelstrang wieder in seine Ausgangsstellung überführt, in der die Überlänge des Kabelstrangs, welche sich während der Kontaktierung des Kabelstrangs mit dem elektrischen Fahrzeugbauteils außerhalb des Montageraums befunden hat, ihre ursprüngliche Form zurückerhält und wieder auf vorgegebene Weise im Montageraum angeordnet ist. Dadurch kann ein Monteur das elektrische Fahrzeugbauteil am oder im Montageraum montieren, ohne hierfür den Kabelstrang hinsichtlich einer etwaigen Behinderung der Montage beobachten und bei einer solchen Behinderung zu deren Beseitigung manuell positionieren zu müssen.

Ein solches manuelles Positionieren des Kabelstrangs, um ein Verstauen der für das Kontaktieren des Kabelstrangs mit dem elektrischen Fahrzeugbauteil und das Montieren des elektrischen Fahrzeugbauteils erforderlichen Überlänge auf vorgegebene Weise zu ermöglichen, ist häufig nicht möglich, beispielsweise aufgrund beengter Montageraumverhältnisse und einer Nichteinsehbarkeit des Montageraums. Durch die erfindungsgemäße Lösung wird mittels des Rückholelementes die vorgegebene Positionierung des Kabelstrangs im Montageraum sichergestellt.

Durch die erfindungsgemäße Lösung wird somit eine Reduzierung einer Montagezeit erreicht, da keine zusätzlichen Handlungen zum Verstauen des Kabelstrangs im Montageraum erforderlich sind. Zudem wird die Gefahr eines Einklemmens des Kabelstrangs während der Montage vermieden, wodurch eine Nacharbeit, welche in einem solchen Fall erforderlich wäre, vermieden wird. Des Weiteren ist eine vorgegebene Lage des Kabelstrangs nach erfolgter Fahrzeugbauteilmontage sichergestellt.

Das vorteilhafte Ankleben des Rückholelementes am Kabelstrang und/oder das vorteilhafte Einwickeln in das Schutzband des Kabelstrangs ermöglichen/ermöglicht dessen einfache, kostengünstige und sichere Befestigung am Kabelstrang ohne zusätzliche Befestigungsmittel, welche einen zusätzlichen Bauraumbedarf erfordern würden, ein höheres Gewicht der Kabelstranganordnung zur Folge hätten und des Weiteren höhere Kosten verursachen würden. Insbesondere bei der Befestigung durch das Einwickeln in das Schutzband des Kabelstrangs sind keine zusätzlichen Materialien erforderlich, da das Schutzband bereits zum Schutz des Kabelstrangs vorhanden ist und nun zusätzlich zur Befestigung des Rückholelementes verwendet wird.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand von Zeichnungen näher erläutert.

Dabei zeigen:

1 schematisch eine Ausführungsform einer Kabelstranganordnung mit einem Kabelstrang in einer Ausgangsstellung,

2 schematisch die Ausführungsform der Kabelstranganordnung gemäß 1 mit dem Kabelstrang in einer Kontaktierstellung,

3 schematisch eine weitere Ausführungsform einer Kabelstranganordnung mit einem Kabelstrang in einer Ausgangsstellung, und

4 schematisch die Ausführungsform der Kabelstranganordnung gemäß 3 mit dem Kabelstrang in einer Kontaktierstellung.

Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

Die 1 und 2 zeigen eine schematische Darstellung einer Ausführungsform und die 3 und 4 eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform einer Kabelstranganordnung 1, welche einen Kabelstrang 2 mit einer vorgegebenen Überlängenform aufweist, d. h. der Kabelstrang 2 weist eine vorkonfektionierte Überlänge auf. Der Kabelstrang 2 ist beispielsweise für ein Fahrzeug vorgesehen, insbesondere für einen Innenraum des Fahrzeugs. Die 1 und 3 zeigen den Kabelstrang der jeweiligen Ausführungsform der Kabelstranganordnung 1 in einer Ausgangsstellung und die 2 und 4 in einer Kontaktierstellung K.

Für die Kontaktierung von elektrischen Fahrzeugbauteilen, wie beispielsweise ein Radio oder eine Beleuchtung im Fahrzeuginnenraum oder ein beleuchtetes Zierteil oder ein Bedienfeld, mit dem Kabelstrang 2 wird der Kabelstrang 2 aus seiner Ablageposition, d. h. aus der in den 1 und 3 jeweils dargestellten Ausgangsstellung A, durch eine Montageöffnung 3 eines Montageraums 4 herausgezogen, wie in den 2 und 4 jeweils gezeigt, und, zweckmäßigerweise mittels einer entsprechenden Anschlusseinheit 5 des Kabelstrangs 2, beispielsweise in Form eines Steckers, mit dem elektrischen Fahrzeugbauteil kontaktiert. Das in den 1 bis 4 nicht dargestellte elektrische Fahrzeugbauteil soll zweckmäßigerweise in dieser Montageöffnung 3 und somit im und/oder am Montageraum 4 befestigt werden.

Das Herausziehen des Kabelstrangs 2 in die in den 2 und 4 jeweils dargestellte Kontaktierstellung K ist nur möglich, wenn der Kabelstrang 2 ein Längenreservoir beinhaltet, d. h. die vorkonfektionierte Überlänge. Nach der Kontaktierung muss der Kabelstrang 2 in den Montageraum 4 zurückgeschoben werden, was häufig nicht möglich ist, da die Überlänge undefiniert zurückgeschoben wird und einen für das elektrische Fahrzeugbauteil vorgesehenen Bauraum dadurch blockiert. Eine solche Fehlpositionierung des Kabelstrangs 2 ist in den 1 und 3 durch gestrichelte Linien dargestellt, während der Kabelstrang 2 in seiner Ausgangsstellung A mittels durchgezogener Linien dargestellt ist. Dieses Blockieren des Bauraums kann zu einer Fehlmontage oder unvollständigen Montage des elektrischen Fahrzeugbauteils führen, so dass das Fahrzeug beispielsweise aus einer Montagelinie ausgeschleust werden muss, um den Fehler separat zu beheben.

Um nach der Kontaktierung des Kabelstrangs 2 mit dem elektrischen Fahrzeugbauteil eine Ablage des Kabelstrangs 2 zu ermöglichen, die eine fehlerfreie und ungehinderte weitere Montage des elektrischen Fahrzeugbauteils sicherstellt, ist daher vorgesehen, dass am Kabelstrang 2 ein Rückholelement 6 befestigt ist. Der Kabelstrang 2 und das Rückholelement 6 bilden die Kabelstranganordnung 1.

Das Rückholelement 6 ermöglicht ein Zurückholen des Kabelstrangs 2 aus der in den 2 und 4 jeweils dargestellten Kontaktierstellung K, in welcher der Kabelstrang 2 aus dem Montageraum 4 herausgezogen ist, um mit dem elektrischen Fahrzeugbauteil kontaktiert zu werden, in die in den 1 und 3 jeweils dargestellte Ausgangsstellung A nach erfolgter Kontaktierung des Kabelstrangs 2 mit dem elektrischen Fahrzeugbauteil. Das Rückholelement 6 ist dabei zweckmäßigerweise derart am Kabelstrang 2 befestigt, dass es durch das Zurückholen des Kabelstrangs 2 die vorkonfektionierte Überlänge des Kabelstrangs 2 unter Bildung einer Schlaufe im Kabelstrang 2 überbrückt.

Durch das Rückholelement 6 wird nach der Kontaktierung des Kabelstrangs 2 mit dem elektrischen Fahrzeugbauteil der hierfür aus dem Montageraum 4 ausgezogene Kabelstrang 2 wieder in seine Ausgangsstellung A überführt, in der die Überlänge des Kabelstrangs 2, welche sich während der Kontaktierung des Kabelstrangs 2 mit dem elektrischen Fahrzeugbauteils außerhalb des Montageraums 4 befunden hat, ihre ursprüngliche Form zurückerhält und somit wieder auf vorgegebene Weise im Montageraum 4 angeordnet ist. Dadurch kann ein Monteur das elektrische Fahrzeugbauteil am oder im Montageraum 4 montieren, ohne hierfür den Kabelstrang 2 hinsichtlich einer etwaigen Behinderung der Montage beobachten und bei einer solchen Behinderung zu deren Beseitigung manuell positionieren zu müssen.

Ein solches manuelles Positionieren des Kabelstrangs 2, um ein Verstauen der für das Kontaktieren des Kabelstrangs 2 mit dem elektrischen Fahrzeugbauteil und das Montieren des elektrischen Fahrzeugbauteils erforderlichen Überlänge auf vorgegebene Weise zu ermöglichen, ist häufig nicht möglich, beispielsweise aufgrund beengter Montageraumverhältnisse und einer Nichteinsehbarkeit des Montageraums 4. Durch die beschriebene Lösung wird mittels des Rückholelementes 6 die vorgegebene Positionierung des Kabelstrangs 2 im Montageraum 4 sichergestellt.

Das Rückholelement 6 ist beispielsweise, wie in den 1 und 2 gezeigt, an einem Verbindungsabschnitt V des Kabelstrangs 2 befestigt oder, wie in den 3 und 4 gezeigt, an zwei Verbindungsabschnitten V des Kabelstrangs 2 befestigt. In anderen Ausführungsformen kann das Rückholelement 6 auch an mehr als zwei Verbindungsabschnitten V des Kabelstrangs 2 befestigt sein. Beispielsweise ist das Rückholelement 6 am Kabelstrang 2 angeklebt. D. h. bei der in den 1 und 2 dargestellten Befestigung des Rückholelementes 6 an einem Verbindungsabschnitt V des Kabelstrangs 2 ist das Rückholelement 6 dann an diesem einen Verbindungsabschnitt V des Kabelstrangs 2 angeklebt, während es bei der in den 3 und 4 dargestellten Befestigung des Rückholelementes 6 an zwei Verbindungsabschnitten V des Kabelstrangs 2 beispielsweise an beiden Verbindungsabschnitten V des Kabelstrangs 2 angeklebt sein kann oder lediglich an einem der beiden Verbindungsabschnitte V angeklebt und an dem anderen Verbindungsabschnitt V auf andere Weise befestigt sein kann. Ist das Rückholelement 6 an mehr als zwei Verbindungsabschnitten V des Kabelstrangs 2 befestigt, so kann es an einem oder mehreren oder allen Verbindungsabschnitten V des Kabelstrangs 2 angeklebt sein und, wenn es nicht an allen Verbindungsabschnitten V des Kabelstrangs 2 angeklebt ist, an den anderen Verbindungsabschnitten auf andere Weise befestigt sein. Alternativ zum Ankleben sind auch andere Befestigungslösungen möglich.

Das Rückholelement 6 ist zweckmäßigerweise länglich ausgebildet. Besonders bevorzugt ist das Rückholelement 6 als ein gummielastisches Band ausgebildet, beispielsweise als ein herkömmliches handelsübliches Gummiband. Hierdurch wird der Kabelstrang 2 selbsttätig zurückgeholt und die Überlänge wird in ihre alte Form, zweckmäßigerweise Schlaufenform, und Länge gebracht. Alternativ zur Ausbildung als gummielastisches Band sind beispielsweise auch andere elastische Materialien möglich.

Besonders bevorzugt ist das Rückholelement 6 im Bereich des jeweiligen Verbindungsabschnitts V in ein Schutzband 7 fest eingewickelt, mittels welchem der Kabelstrang 2 umwickelt ist, wobei das Rückholelement 6 im Bereich des jeweiligen Verbindungsabschnitts V aus einer Öffnung des Schutzbandes 7 austritt. D. h. bei der Ausführungsform gemäß den 3 und 4, in welcher das Rückholelement 6 an zwei Verbindungsabschnitten V des Kabelstrangs 2 befestigt ist, ragt es an der einen Öffnung des Schutzbandes 7 im Bereich des einen Verbindungsabschnitts V heraus und taucht in die andere Öffnung des Schutzbandes 7 im Bereich des anderen Verbindungsabschnitts V wieder ein. In möglichen Ausführungsformen der Kabelstranganordnung 1 ist das Rückholelement 6 durch dieses Einwickeln in das Schutzband 7 bereits ausreichend am Kabelstrang 2 befestigt, so dass keine weitere Befestigung erforderlich ist. Alternativ dazu kann zusätzlich eine weitere Befestigung des Rückholelements 6 am Kabelstrang 2 vorgesehen sein, beispielsweise auf die oben beschriebene Weise durch Verkleben.

Im dargestellten Beispiel ist der Kabelstrang 2 lediglich im Bereich des jeweiligen Verbindungsabschnitts V mit dem Schutzband 7 umwickelt. In anderen Ausführungsbeispielen kann es jedoch vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass der gesamte Kabelstrang 2 oder ein wesentlicher Teil des Kabelstrangs 2 oder ein oder mehrere größere Bereiche des Kabelstrangs 2 mit dem Schutzband 7 umwickelt sind.

Bei der Ausführungsform gemäß den 1 und 2 ist für das Rückholelement 6 eine externe Befestigungsstelle 8 erforderlich, zweckmäßigerweise im Montageraum 4 oder an einem anderen Teil des Fahrzeugs, an welcher ein nicht am Kabelstrang 2 befestigter Endbereich des Rückholelementes 6 befestigt wird. Während des Zurückholens des Kabelstrangs 2 mittels des Rückholelementes 6 wird somit der Kabelstrang 2 in Richtung dieser Befestigungsstelle 8 gezogen. Die Befestigungsstelle 8 ist beispielsweise als ein Clip zum Einclipsen des Rückholelementes 6 oder auf andere Weise ausgebildet.

Bei der in den 3 und 4 dargestellten besonders vorteilhaften Ausführungsform benötigt das Rückholelement 6 keine solche externe Befestigungsstelle 8, da es an den beiden Verbindungsabschnitten V des Kabelstrangs 2 befestigt ist. Dabei sind diese Verbindungsabschnitte V derart am Kabelstrang 2 positioniert, d. h. das Rückholelement 6 ist derart am Kabelstrang 2 befestigt, dass ein sich zwischen den beiden Verbindungsabschnitten V befindender Teil des Kabelstrangs 2 länger ist als das Rückholelement 6 im entspannten Zustand, d. h. im zusammengezogenen Zustand. Dadurch wird durch das sich zusammenziehende Rückholelement 6 während des Zurückholens des Kabelstrangs 2 in seine Ausgangsstellung A die Schlaufe im Kabelstrang 2 ausgebildet. Das Rückholelement 6 ist somit derart am Kabelstrang 2 befestigt, dass es durch das Zurückholen des Kabelstrangs 2 die vorkonfektionierte Überlänge des Kabelstrangs 2 unter Bildung der Schlaufe im Kabelstrang 2 überbrückt.

Um bei der Ausführungsform gemäß den 3 und 4 das Zurückholen des Kabelstrangs 2 in den Montageraum 4 zu ermöglichen, ist es erforderlich, dass ein nicht zur Kontaktierung mit dem elektrischen Fahrzeugbauteil vorgesehener Endbereich, d. h. ein von der Anschlusseinheit 5 des Kabelstrangs 2 abgewandter Endbereich des Kabelstrangs 2, an einer anderen Einheit befestigt ist, beispielsweise an einer Kontakteinheit im Montageraum 4 oder außerhalb des Montageraums 4. Dadurch wird sichergestellt, dass mittels des sich zusammenziehenden Rückholelements 6 nur der Endbereich des Kabelstrangs 2, welcher die Anschlusseinheit 5 aufweist, bewegt wird und somit in den Montageraum 4 zurückgeholt wird.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DE 202011101513 U1 [0002]