Title:
Lokalisierungsanlage für eine Videoüberwachungsanlage und mindestens ein tragbares Kommunikationsmodul
Kind Code:
A1


Abstract:

Die Ortung von bewegenden Objekten in einem Innenbereich spielt eine zentrale Rolle in der Navigation. Häufig sind in Innenbereichen GPS-Signale nur eingeschränkt verfügbar. Es wird Lokalisierungsanlage 2 für eine Videoüberwachungsanlage und mindestens ein tragbares Kommunikationsmodul 3, 3a, 3b vorgeschlagen, wobei die Videoüberwachungsanlage eine Mehrzahl an Videokameras 4 umfasst, wobei die Videokameras 4 in einem Überwachungsbereich 5 angeordnet sind und zur Aufnahme von Überwachungsbildern des Überwachungsbereichs 5 ausgebildet sind, wobei die Videoüberwachungsanalage eine Videoschnittstelle zum Bereitstellen von Bilddaten 13 umfasst, wobei die Bilddaten 13 die Überwachungsbilder umfassen, wobei das tragbare Kommunikationsmodul 3, 3a, 3b einen Bewegungssensor umfasst, wobei der Bewegungssensor ausgebildet ist, eine Positionsänderung und/oder Lageänderung des Kommunikationsmoduls 3, 3a, 3b zu bestimmen, wobei das tragbare Kommunikationsmodul 3, 3a, 3b eine Kommunikationsmodulschnittstelle 8 zum Bereitstellen von Bewegungsprofildaten 16, 16a, 16b umfasst, wobei die Bewegungsprofildaten 16, 16a, 16b die Positionsänderung und/oder Lageänderung des tragbaren Kommunikationsmoduls 3, 3a, 3b umfassen, mit einer Eingangsschnittstelle 11 zur Übernahme der Bewegungsprofildaten 16 und der Bilddaten, mit einem Bewegungspfadmodul 14, wobei das Bewegungspfadmodul 14 ausgebildet ist, auf Basis der Bilddaten 13 mindestens einem beweglichen Objekt 7, 7a, 7b, 7c im Überwachungsbereich 5 einen Pfad 10, 10a, 10b, 10c zuzuordnen. embedded image




Inventors:
Lange, Sascha Florian (31135, Hildesheim, DE)
Application Number:
DE102016225608A
Publication Date:
06/21/2018
Filing Date:
12/20/2016
Assignee:
Robert Bosch GmbH, 70469 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE102010038341A1N/A2012-01-26



Claims:
Lokalisierungsanlage (2) für eine Videoüberwachungsanlage und mindestens ein tragbares Kommunikationsmodul (3, 3a, 3b),
wobei die Videoüberwachungsanlage eine Mehrzahl an Videokameras (4) umfasst, wobei die Videokameras (4) in einem Überwachungsbereich (5) angeordnet sind und zur Aufnahme von Überwachungsbildern des Überwachungsbereichs (5) ausgebildet sind, wobei die Videoüberwachungsanlage eine Videoschnittstelle zum Bereitstellen von Bilddaten (13) umfasst, wobei die Bilddaten (13) die Überwachungsbilder umfassen,
wobei das tragbare Kommunikationsmodul (3, 3a, 3b) einen Bewegungssensor umfasst, wobei der Bewegungssensor ausgebildet ist, eine Positionsänderung und/oder Lageänderung des Kommunikationsmoduls (3, 3a, 3b) zu bestimmen, wobei das tragbare Kommunikationsmodul (3, 3a, 3b) eine Kommunikationsmodulschnittstelle (8) zum Bereitstellen von Bewegungsprofildaten (16, 16a, 16b) umfasst, wobei die Bewegungsprofildaten (16, 16a, 16b) die Positionsänderung und/oder Lageänderung des tragbaren Kommunikationsmoduls (3, 3a, 3b) umfassen,
mit einer Eingangsschnittstelle (11) zur Übernahme der Bewegungsprofildaten (16) und der Bilddaten,
mit einem Bewegungspfadmodul (14), wobei das Bewegungspfadmodul (14) ausgebildet ist, auf Basis der Bilddaten (13) mindestens einem beweglichen Objekt (7, 7a, 7b, 7c) im Überwachungsbereich (5) einen Pfad (10, 10a, 10b, 10c) zuzuordnen,
gekennzeichnet durch
ein Zuordnungsmodul (15), wobei das Zuordnungsmodul (15) ausgebildet ist, mindestens einem tragbaren Kommunikationsmodul (3, 3a, 3b) ein bewegliches Objekt (7) im Überwachungsbereich (5) auf Basis des Pfades (10, 10a, 10b, 10c) und der Bewegungsprofildaten (16) zuzuordnen.

Lokalisierungsanlage (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuordnungsmodul (15) ausgebildet ist, dem tragbaren Kommunikationsmodul (3, 3a, 3b) seine Position im Überwachungsbereich (5) und/oder den Pfad (10, 10a, 10b, 10c) zuzuordnen.

Lokalisierungsanlage (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lokalisierungsanlage (2) ausgebildet ist, dem tragbaren Kommunikationsmodul (3, 3a, 3b) mittels der Kommunikationsmodulschnittstelle (8) Positionsdaten (18) bereitzustellen, wobei die Positionsdaten (18) die Position, die Lage und/oder den Pfad (10) des tragbaren Kommunikationsmoduls (3, 3a, 3b) umfassen.

Lokalisierungsanlage (2) nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Navigationsmodul, wobei das Navigationsmodul ausgebildet, mindestens einem tragbaren Kommunikationsmodul (3, 3a, 3b) Navigationsdaten auf Basis der Bilddaten (13), des Pfades (10, 10a, 10b, 10c) und/oder der Bewegungsprofildaten (16, 16a, 16b) bereitzustellen, wobei die Navigationsdaten Richtungs- und/oder Weginformationen zum Erreichen eines Ziels umfassen.

Lokalisierungsanlage (2) nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Trackingmodul, wobei das Trackingmodul eine Karte des Überwachungsbereichs (5) umfasst und ausgebildet ist, in der Karte mindestens ein tragbares Kommunikationsmodul (3, 3a, 3b) mit Pfad (10, 10a, 10b, 10c) und/oder Position zu hinterlegen und/oder anzuzeigen.

Lokalisierungsanalage (2) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsprofildaten (16, 16a, 16b) Gyroskopdaten und/oder MEMS-Daten umfassen.

Lokalisierungsanalage (2) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsprofildaten (16, 16a, 16b) Richtungsinformationen, Geschwindigkeitsinformationen und/oder Beschleunigungsinformationen des tragbare Kommunikationsmodul (3, 3a, 3b) umfassen.

Lokalisierungsanalage (2) nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet ein Trajektorienmodul (19), wobei das Trajektorienmodul (19) ausgebildet ist, auf Basis des Pfades (10, 10a, 10b, 10c) eines beweglichen Objektes (7, 7a, 7b, 7c) eine geschätzte Richtung, eine geschätzte Geschwindigkeit (20, 20a, 20b, 20c) und/oder eine geschätzte Beschleunigung zu bestimmen, wobei das Zuordnungsmodul (15) ausgebildet ist, mindestens einem beweglichen Objekt (7, 7a, 7b, 7c) ein tragbares Kommunikationsmodul (3, 3a, 3b) auf Basis eines Vergleichs der geschätzten Richtung mit der Richtungsinformation, der geschätzten Geschwindigkeit (20, 20a, 20b, 20c) mit den Geschwindigkeitsinformationen und/oder der geschätzten Beschleunigung mit den Beschleunigungsinformationen zuzuordnen.

Tragbares Kommunikationsmodul (3, 3a, 3b), wobei das tragbare Kommunikationsmodul (3, 3a, 3b) datentechnisch koppelbar mit der Lokalisierungsanlage (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 ist, dadurch gekennzeichnet, dass das tragbare Kommunikationsmodul (3,3a, 3b) einen Bewegungssensor umfasst und ausgebildet ist, der Lokalisierungsanlage (2) Bewegungsprofildaten (13, 13a, 13b) bereitzustellen und von der Lokalisierungsanlage (2) seine basierend auf den Bewegungsprofildaten (13, 13a, 13b) bestimmte Position und/oder Lage zu erhalten.

Navigationsvorrichtung (1) umfassend eine Lokalisierungsanlage (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, mindestens ein tragbares Kommunikationsmodul (3, 3a, 3b) und die Videoüberwachungsanlage.

Navigationsvorrichtung (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Videoüberwachungsanlage weitere Sensoren (6) umfasst, wobei die weiteren Sensoren (6) ausgebildet sind, den Überwachungsbereich (5) sensorisch überwachen und Sensordaten bereitzustellen, wobei die Bilddaten die Sensordaten umfassen.

Verfahren zur Bestimmung einer Position eines tragbaren Kommunikationsmoduls (3, 3a, 3b),
wobei eine Mehrzahl an Videokameras (4) in einem Überwachungsbereich (5) angeordnet ist und Überwachungsbilder aufnehmen und Bilddaten (13), die die Überwachungsbilder umfassen, bereitstellen,
wobei das tragbare Kommunikationsmodul (3, 3a, 3b) einen Bewegungssensor umfasst, wobei der Bewegungssensor eine Positionsänderung und/oder Lageänderung des Kommunikationsmoduls (3, 3a, 3b) bestimmt und Bewegungsprofildaten (16, 16a, 16b) bereitstellt, wobei die Bewegungsprofildaten (16, 16a, 16b) die Positionsänderung und/oder Lageänderung des tragbaren Kommunikationsmoduls (3, 3a, 3b) umfassen,
wobei auf Basis der Bilddaten (13) mindestens einem beweglichen Objekt (7, 7a, 7b, 7c) im Überwachungsbereich (5) ein Pfad (10, 10a, 10b, 10c) zugeordnet wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens einem tragbaren Kommunikationsmodul (3, 3a, 3b) ein bewegliches Objekt (7, 7a, 7b, 7c) im Überwachungsbereich (5) auf Basis des Pfades (10, 10a, 10b, 10c) und der Bewegungsprofildaten (16, 16a, 16b) zugeordnet wird.

Computerprogramm mit Programmmitteln, um alle Schritte des Verfahrens nach Anspruch 12 durchzuführen, wenn das Programm auf einem Computer und/oder der Lokalisierungsanlage (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 ausgeführt wird.

Description:
Stand der Technik

Die Erfindung betrifft eine Lokalisierungsanlage für eine Videoüberwachungsanlage und mindestens ein tragbares Kommunikationsmodul, wobei die Videoüberwachungsanlage eine Mehrzahl an Videokameras umfasst, wobei die Videokameras in einem Überwachungsbereich angeordnet sind und zur Aufnahme von Überwachungsbildern des Überwachungsbereichs ausgebildet sind, wobei die Videoüberwachungsanlage eine Videoschnittstelle zum Bereitstellen von Bilddaten umfasst, wobei die Bilddaten die Überwachungsbilder umfassen, wobei das tragbare Kommunikationsmodul einen Bewegungssensor umfasst, wobei der Bewegungssensor ausgebildet ist, eine Positionsänderung und/oder Lageänderung des Kommunikationsmoduls zu bestimmen, wobei das tragbare Kommunikationsmodul eine Kommunikationsmodulschnittstelle zum Bereitstellen von Bewegungsprofildaten umfasst, wobei die Bewegungsprofildaten die Positionsänderung und/oder Lageänderung des tragbaren Kommunikationsmoduls umfassen, mit einer Eingangsschnittstelle zur Übernahme der Bewegungsprofildaten und der Bilddaten, mit einem Bewegungspfadmodul, wobei das Bewegungspfadmodul ausgebildet ist, auf Basis der Bilddaten mindestens einem beweglichen Objekt im Überwachungsbereich einem Pfad zuzuordnen, mit einem Zuordnungsmodul, wobei das Zuordnungsmodul ausgebildet ist, mindestens einen tragbaren Kommunikationsmodul ein bewegliches Objekt im Überwachungsbereich auf Basis des Pfades und der Bewegungsprofildaten zuzuordnen.

Die Ortung und Navigation von Personen in Innenräumen spielt eine zentrale Rolle beispielsweise in Museen oder Einkaufszentren, bei denen ein Benutzer zu einem Exponat und/oder einer Ware geführt werden soll. Häufig ist in Innenräumen kein GPS-Signal vorhanden auf welches zur Navigation zurückgegriffen werden könnte.

In Innenräumen finden sich häufig Videoüberwachungsanlagen, welche den Bereich videotechnisch und/oder bildtechnisch überwachen. Solche Videoüberwachungsanlagen sind häufig ausgebildet, Personen im Überwachungsbereich zu lokalisieren und/oder dessen Position zu bestimmen.

Die Druckschrift DE 10 2010 038 341 A1, die wohl den nächstkommenden Stand der Technik bildet, betrifft ein Videoüberwachungssystem mit einer Eingabeeinrichtung, mit einer Analyseeinrichtung zur Auswertung von mit einer Überwachungskamera aufgenommenen Bildern einer Überwachungsszene aus dem Überwachungsbereich, wobei auf den Bildern ein Benutzer dargestellt ist und/oder dargestellt sein kann, wobei die Analyseeinrichtung und/oder die Eingabeeinrichtung zur Erzeugung von Benutzerobjektdaten ausgebildet ist, die auf Basis von den Bildern mit dem Benutzer und/oder der Eingabeeinrichtung erzeugt sind, wobei die Eingabeeinrichtung als ein mobiles Gerät zur Konfiguration des Videoüberwachungssystems durch den Benutzer auf Basis der Benutzerdaten ausgebildet ist.

Offenbarung der Erfindung

Im Rahmen der Erfindung wird eine Lokalisierungsanlage für eine Überwachungsanlage und mindestens ein tragbares Kommunikationsmodul mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vorgeschlagen. Ferner wird ein tragbares Kommunikationsmodul mit den Merkmalen des Anspruchs 9, eine Navigationsvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 10, ein Verfahren zur Bestimmung einer Position eines tragbaren Kommunikationsmoduls mit den Merkmalen des Anspruchs 12 sowie ein Computerprogramm zur Durchführung der Schritte des Verfahrens mit den Merkmalen des Anspruchs 13 vorgeschlagen. Bevorzugte und/oder vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung sowie den beigefügten Figuren.

Erfindungsgemäß wird eine Lokalisierungsanlage für eine Videoüberwachungsanlage und mindestens ein tragbares Kommunikationsmodul vorgeschlagen. Die Lokalisierungsanlage ist insbesondere eine zentrale Lokalisierungsanlage, wobei die Videoüberwachungsanlage zur videotechnischen, akustischen und/oder sensorischen Überwachung eines Überwachungsbereiches ausgebildet ist. Der Überwachungsbereich ist vorzugsweise ein Innenbereich, zum Beispiel ein Gebäudeteil, im Speziellen ein Museum, ein Flughafen, ein Supermarkt und/oder ein anderes öffentliches Gebäude. Beispielsweise ist die Lokalisierungsanlage eine zentrale Serveranlage. Insbesondere ist die Lokalisierungsanlage für eine Mehrzahl an tragbaren Kommunikationsmodul ausgebildet, insbesondere für mehr als 10 tragbaren Kommunikationsmodul und im Speziellen für mehr als 200 tragbare Kommunikationsmodule. Die Kommunikationsmodule sind insbesondere als Smartphones, Tabletcomputer und/oder Phablets ausgebildet.

Die Videoüberwachungsanlage umfasst eine Mehrzahl an Videokameras. Insbesondere umfasst die Videoüberwachungsanlage mehr als 10 Videokameras, vorzugsweise mehr als 100 Videokameras und im Speziellen mehr als 500 Videokameras. Die Videokameras sind in einem Überwachungsbereich angeordnet. Die Videokameras sind beispielsweise ortsfest angeordnet, wobei die Videokameras einen schwenkbaren und/oder ausrichtbaren Aufnahmebereich aufweisen. Alternativ und/oder ergänzend sind die Videokameras mobil im Überwachungsbereich angeordnet. Die Videokameras sind vorzugsweise PTZ-Kameras (Pan-Tilt-Zoom), Farbkameras und Digitalkameras. Alternativ und/oder ergänzend sind die Videokameras zur Aufnahme in einem anderen Wellenlängenbereich als dem sichtbaren Licht ausgebildet, beispielsweise als Infrarotkameras und/oder als Ultraviolettkameras.

Die Videokameras sind zur Aufnahme von Überwachungsbildern des Überwachungsbereichs ausgebildet. Insbesondere sind die Videokameras zur Überwachung und/oder Aufnahme eines Abschnittes des Überwachungsbereichs ausgebildet, wobei sich die Abschnitte unterschiedlicher Videokameras teilweise überschneiden können, sodass vorzugsweise durch die Vereinigung aller Abschnitte des Überwachungsbereiches der gesamte Überwachungsbereich abgebildet und/oder überwacht wird. Ferner können die Videokameras ausgebildet sein, einen Strom aus Überwachungsbildern aufzunehmen, beispielsweise eine Videoüberwachung des Überwachungsbereiches und/oder der Abschnitte des Überwachungsbereiches durchzuführen.

Die Videoüberwachungsanlage weist eine Videoschnittstelle zum Bereitstellen von Bilddaten auf. Die Bilddaten umfassen die Überwachungsbilder, insbesondere umfassen die Bilddaten die Überwachungsbilder aller Videokameras der Videoüberwachungsanlage. Die Videoschnittstelle ist vorzugsweise als ein WLAN-Schnittstelle, eine Bluetooth-Schnittstelle, eine GSM-Schnittstelle, eine UMTS-Schnittstelle und/oder als eine Infrarot-Schnittstelle ausgebildet. Alternativ und/oder ergänzend ist die Videoschnittstelle als eine kabelgebundene Schnittstelle ausgebildet.

Das tragbare Kommunikationsmodul umfasst einen Bewegungssensor. Der Bewegungssensor ist insbesondere ein elektronischer Bewegungssensor und/oder ein elektromechanischer Bewegungssensor. Der Bewegungssensor ist ausgebildet, eine Positionsänderung und/oder eine Lageänderung des Kommunikationsmoduls und/oder des Bewegungssensors zu bestimmen. Beispielsweise ist der Bewegungssensor ein Beschleunigungssensor. Der Bewegungssensor ist insbesondere ausgebildet, eine Lageänderung, eine Positionsänderung und/oder eine Beschleunigung in drei Dimensionen zu bestimmen. Beispielsweise ist der Bewegungssensor ein Beschleunigungssensor, wobei der Bewegungssensor ausgebildet ist, durch Integration der gemessenen Beschleunigungswerte Geschwindigkeits- und/oder Weginformationen bereitzustellen.

Das tragbare Kommunikationsmodul umfasst eine Kommunikationsschnittstelle zum Bereitstellen von Bewegungsprofildaten. Die Kommunikationsschnittstelle ist insbesondere eine WLAN-Schnittstelle, eine Bluetooth-Schnittstelle, eine GSM-Schnittstelle, eine UMTS-Schnittstelle, eine Infrarot-Schnittstelle und/oder eine kabelgebundene Schnittstelle. Die Bewegungsprofildaten umfassen insbesondere die Positionsänderung und/oder die Lageänderung des tragbaren Kommunikationsmoduls, wie diese beispielsweise von dem Bewegungssensor gemessen und/oder bestimmt wurden. Ferner sind in den Bewegungsprofildaten Beschleunigung und/oder Geschwindigkeit des Bewegungssensors umfasst.

Die Lokalisierungsanlage umfasst eine Eingangsschnittstelle zur Übernahme der Bewegungsprofildaten und der Bilddaten. Insbesondere ist die Eingangsschnittstelle ausgebildet, die Bewegungsprofildaten aller tragbaren Kommunikationsmodule mit Bewegungssensoren im Überwachungsbereich zu übernehmen. Die Eingangsschnittstelle ist eine kabelgebundene Schnittstelle, alternativ und/oder ergänzend ist die Eingangsschnittstelle eine WLAN-Schnittstelle, eine Bluetooth-Schnittstelle, eine GSM-Schnittstelle, eine UMTS-Schnittstelle oder eine Infrarot-Schnittstelle. Die Eingangsschnittstelle ist insbesondere koppelbar mit der Videoschnittstelle der Videoüberwachungsanlage, beispielsweise datentechnisch koppelbar zur Übernahme der Bilddaten. Ferner ist die Eingangsschnittstelle datentechnisch koppelbar mit den Kommunikationsschnittstellen der tragbaren Kommunikationsmodule zur Übernahme der Bewegungsprofildaten des jeweiligen tragbaren Kommunikationsmoduls.

Die Lokalisierungsanlage umfasst ein Bewegungspfadmodul, wobei das Bewegungspfadmodul ausgebildet ist, auf Basis der Bilddaten mindestens einem beweglichen Objekt im Überwachungsbereich einen Pfad zuzuordnen. Ein bewegliches Objekt im Überwachungsbereich ist beispielsweise ein Mensch, ein Tier und/oder ein Fahrzeug. Das Bewegungspfadmodul ist insbesondere ein Trackingmodul, welches das bewegliche Objekt im Überwachungsbereich tracked und/oder nachverfolgt, und auf Basis des Trackings dessen Pfad zuordnet und/oder bestimmt. Als Pfad wird insbesondere der Weg und/oder Trajektorie des beweglichen Objektes im Überwachungsbereich verstanden. Insbesondere ist der Pfad die genaue Position in Abhängigkeit der Zeit auf einer Grundebene und/oder einer Karte des Überwachungsbereichs. Der Pfad kann dabei durchgängig sein, alternativ und/oder ergänzend ist das Bewegungspfadmodul ausgebildet, den Pfad segmentiert oder punktweise, beispielsweise in äquidistanten Zeit und/oder Wegabschnitten, zu bestimmen. Insbesondere kann das Bewegungspfadmodul ausgebildet sein, jedem Punkt des Pfades weitere Informationen zuzuordnen, wie beispielsweise eine Geschwindigkeit an dem jeweiligen Punkt und/oder eine Beschleunigung an dem jeweiligen Punkt, beispielsweise durch Bildung der Ableitungen an dem jeweiligen Punkt.

Die Lokalisierungsanlage umfasst ein Zuordnungsmodul, wobei das Zuordnungsmodul ausgebildet ist, mindestens einem tragbaren Kommunikationsmodul ein bewegliches Objekt im Überwachungsbereich zuzuordnen, wobei die Zuordnung auf Basis des Pfades und der Bewegungsprofildaten erfolgt. Insbesondere ist das Zuordnungsmodul ausgebildet, einer Mehrzahl, beispielsweise allen, tragbaren Kommunikationsmodulen im Überwachungsbereich, ein bewegliches Objekt im Überwachungsbereich auf Basis des Pfades und der jeweiligen Bewegungsprofildaten zuzuordnen. Die Zuordnung erfolgt insbesondere auf Basis des Pfades zu den Bewegungsprofildaten des zugeordneten tragbaren Kommunikationsmoduls. Beispielsweise ist das Zuordnungsmodul ausgebildet, den Pfad, insbesondere die aus dem Pfad extrahierten Informationen, wie beispielsweise Geschwindigkeit, Richtung und/oder Beschleunigung, mit den Bewegungsprofildaten, insbesondere der Positionsänderung und/oder der Lageänderung des Kommunikationsmoduls, zu vergleichen, wobei die Zuordnung von tragbaren Kommunikationsmodul zum beweglichen Objekt darauf basiert.

Der Erfindung liegt die Überlegung zugrunde, einen tragbaren Kommunikationsmodul und/oder einem Benutzer des tragbaren Kommunikationsmoduls in einem geschlossenen Raum, beispielsweise bei Abwesenheit eines GPS-Signals, eine Position und/oder eine Lage zuzuordnen. Ferner ist es eine Überlegung, durch Kombination von Videoüberwachungsdaten und Sensordaten des tragbaren Kommunikationsmoduls die Positionsbestimmung und/oder Lagebestimmung durchzuführen. Insbesondere kann dabei auf bereits existierende Videoüberwachungsanlagen zurückgegriffen werden, sowie die tragbaren Kommunikationsmodule, beispielsweise Smartphones, die üblicherweise eine Person im Überwachungsbereich bei sich hat, zurückgegriffen werden. Insbesondere können auch Markierungen im Überwachungsbereich und andere Hilfsmittel zur Positionsbestimmung einer Person im Überwachungsbereich verzichtet werden.

In einer möglichen Ausgestaltung der Erfindung ist das Zuordnungsmodul ausgebildet, dem tragbaren Kommunikationsmodul seine Position im Überwachungsbereich und/oder den Pfad im Überwachungsbereich zuzuordnen. Vorzugsweise ist das Zuordnungsmodul ausgebildet, den tragbaren Kommunikationsmodul seine Lage im Überwachungsbereich zuzuordnen. Als Position wird insbesondere eine Koordinate im Überwachungsbereich verstanden, insbesondere eine Koordinate im zweidimensionalen und/oder dreidimensionalen Raum. als Lage wird die Lage des Kommunikationsmoduls mit drei Eulerwinkeln und einem Punkt in dreidimensionalen Raum verstanden. Der Pfad des tragbaren Kommunikationsmoduls ist insbesondere die Trajektorie des Kommunikationsmoduls. Im Speziellen ist das Zuordnungsmodul ausgebildet, einer Mehrzahl an tragbaren Kommunikationsmodulen jeweils die Position des jeweiligen Kommunikationsmoduls im Überwachungsbereich zuzuordnen und/oder dessen jeweiligen Pfad zuzuordnen. Dieser Ausgestaltung liegt die Überlegung zugrunde, eine Lokalisierungsanlage bereitzustellen, die es ermöglicht durch ein Zusammenspiel von zentraler Videoüberwachung und Bewegungssensor des tragbaren Kommunikationsmoduls die Position, den Pfad und/oder die Lage des jeweiligen Kommunikationsmoduls im Überwachungsbereich zu bestimmen.

In einer möglichen Ausgestaltung ist die Lokalisierungsanlage ausgebildet, den tragbaren Kommunikationsmodul mittels der Kommunikationsmodulschnittstelle die Positionsdaten bereitzustellen, wobei die Positionsdaten die Position, die Lage und/oder den Pfad des tragbaren Kommunikationsmoduls umfassen. Insbesondere ist es vorgesehen, dass die Lokalisierungsanlage ausgebildet ist, dem jeweiligen Kommunikationsmodul seine Position, Lage und/oder Pfad bereitzustellen, wobei die Lokalisierungsanlage einer Mehrzahl an Kommunikationsmodulen den jeweils eigenen Pfad, Position und/oder Lage bereitstellt. Dieser Ausgestaltung liegt die Überlegung zugrunde, durch eine Kommunikation zwischen Lokalisierungsanlage und Kommunikationsmodul, die Position, die Lage und/oder den Pfad bereitzustellen, sodass die Lage, Position und/oder Pfad auch für den Benutzer des tragbaren Kommunikationsmoduls bereitstehen und/oder abrufbar sind und diese Informationen nicht nur zentral in der Lokalisierungsanlage hinterlegt sind.

Besonders bevorzugt ist es, dass die Lokalisierungsanlage ein Kommunikationsmodul umfasst. Das Navigationsmodul ist ausgebildet, mindestens einen tragbaren Kommunikationsmodul Navigationsdaten bereitzustellen. Die Navigationsdaten basieren insbesondere auf den Bilddaten den Bewegungsprofildaten, dem Pfad, der Position und/oder der Lage des tragbaren Kommunikationsmoduls. Die Navigationsdaten umfassen ferner Richtungs- und/oder Weginformationen, die einen Benutzer des Kommunikationsmoduls von der aktuellen Position des Kommunikationsmoduls zum Ziel delegieren und/oder führen. Insbesondere ist die Lokalisierungsanlage ausgebildet, für ein sich bewegendes tragbares Kommunikationsmodul die Navigationsdaten zyklisch und/oder in bestimmten Zeitabschnitten zu aktualisieren, sodass beispielsweise dem Benutzer im Sekundentakt aktualisierte Weginformationen und/oder Richtungsinformationen vorliegen. Beispielsweise kann das Navigationsmodul ausgebildet sein, einen Benutzer des tragbaren Kommunikationsmodul zu einem bestimmten Exponat in einem Museum und/oder zu einer bestimmten Ware in einem Kaufhaus zu führen, wobei die jeweilige Positions- und/oder Lagebestimmung durch die Lokalisierungsanlage erfolgt.

In einer möglichen Ausgestaltung der Erfindung umfasst die Lokalisierungsanlage ein Trackingmodul. Das Trackingmodul umfasst insbesondere eine Karte des Überwachungsbereichs. Die Karte des Überwachungsbereichs ist insbesondere eine zweidimensionale Karte, beispielsweise eine Grundrisskarte, oder eine dreidimensionale Karte, welche beispielsweise Zusatzinformationen wie Hindernisse umfasst. Die Karte des Überwachungsbereichs ist insbesondere eine maßstabsgetreue Karte des Überwachungsbereiches, sodass Abstände, Positionen, Koordinaten und/oder Pfade insbesondere maßstabsgetreu wiedergegeben werden. Das Trackingmodul ist dabei ausgebildet, in die Karte mindestens ein tragbares Kommunikationsmodul, bewegliches Objektk, dessen Pfad und/oder Position zu hinterlegen, einzutragen und/oder anzuzeigen. Beispielsweise ist es somit möglich, mittels des Trackingmoduls auf der Karte das Bewegungsmuster und/oder die Position eines tragbaren Kommunikationsmoduls zu verfolgen und/oder zu analysieren. Insbesondere ist durch die maßstabsgetreue Karte es möglich, dass durch den Verlauf und/oder die Bewegung der Position des tragbaren Kommunikationsmoduls in der Karte, dessen Geschwindigkeit und/oder Beschleunigung abschätzbar ist. Die Lokalisierungsanlage kann ferner eine Speichereinheit umfassen, wobei die Speichereinheit ausgebildet ist, die Positionen, die Lage, den Pfad und/oder die Karte für einen bestimmten und/oder beliebigen Zeitbereich zu speichern.

Besonders bevorzugt ist es, dass die Bewegungsprofildaten, Gyroskopdaten und/oder MEMS-Daten umfassen. Insbesondere ist der Bewegungssensor als ein Gyroskop, als ein piezoelektrischer Beschleunigungssensor und/oder als ein mikrosystemischer Beschleunigungssensor, wie beispielsweise ein MEMS-Sensor ausgebildet. Die Gyroskopdaten und/oder die Bewegungsprofildaten umfassen insbesondere Beschleunigungen, Winkelgeschwindigkeiten und/oder lineare Geschwindigkeiten, wobei die Auflösung insbesondere besser ist als 10-3 g. Dieser Ausgestaltung liegt die Überlegung zugrunde, Bewegungssensoren, die typischerweise in tragbaren Kommunikationsmodulen, wie beispielsweise Smartphones vorhanden sind, zu verwenden, da in Smartphones häufig MEMSSensoren verbaut sind.

In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung umfassten die Bewegungsprofildaten Richtungsinformationen, Geschwindigkeitsinformationen und/oder Beschleunigungsinformationen des tragbaren Kommunikationsmoduls und/oder des Bewegungssensors. Beispielsweise ist der Bewegungssensor ausgebildet, Beschleunigungen in drei Dimensionen zu messen, wobei durch Integration auf eine Geschwindigkeit, Richtung und/oder einen Weg geschlossen werden kann. Beispielsweise umfassen die Bewegungsprofildaten einen Beschleunigungswert und/oder eine Beschleunigungsrichtung als Beschleunigungsinformationen, einen Geschwindigkeitsbetrag und eine Geschwindigkeitsrichtung als Geschwindigkeitsinformationen und eine Bewegungsrichtung als Tangente an den Pfad und/oder an die Trajektorie. Dieser Ausgestaltung liegt die Überlegung zugrunde, die von Bewegungssensoren, Gyroskopen und/oder Memssensoren bereitgestellten Informationen zur Lagebestimmung mittels der Lokalisierungsanlage heranzuziehen, sodass eine möglichst genaue und/oder präzise Lokalisierung ermöglicht wird.

In einer möglichen Ausgestaltung der Erfindung umfasst die Lokalisierungsanlage ein Trajektorienmodul. Das Trajektorienmodul ist ausgebildet, auf Basis des Pfades eines beweglichen Objektes im Überwachungsbereich eine geschätzte Richtung, eine geschätzte Geschwindigkeit und/oder eine geschätzte Beschleunigung zu bestimmen. Insbesondere ist das Trajektorienmodul ausgebildet, durch analytische, nummerische und/oder grafische Operationen, beispielsweise Bildung von zeitlichen und/oder räumlichen Ableitungen für den Pfad eines beweglichen Objektes eine geschätzte Richtung, eine geschätzte Geschwindigkeit und/oder eine geschätzte Beschleunigung zu bestimmen. Beispielsweise ist die geschätzte Richtung die Tangente an den jeweiligen Punkt des Pfades des beweglichen Objektes, insbesondere der Einheitsvektor in tangentiale Richtung. Die geschätzte Geschwindigkeit ist beispielsweise die zeitliche Ableitung an der Trajektorie und/oder dem Pfad des beweglichen Objektes, wobei die geschätzte Beschleunigung die Ableitung der geschätzten Geschwindigkeit an dem jeweiligen Punkt ist. Die geschätzte Richtung, die geschätzte Geschwindigkeit und/oder die geschätzte Beschleunigung umfassen insbesondere einen Betragsanteil und einen Richtungsanteil.

Das Zuordnungsmodul ist vorzugsweise ausgebildet, mindestens einem beweglichen Objekt ein tragbares Kommunikationsmodul zuzuordnen, wobei die Zuordnung auf Basis eines Vergleiches der geschätzten Richtung mit der Richtungsinformation, der geschätzten Geschwindigkeit mit der Geschwindigkeitsinformation und/oder der geschätzten Beschleunigung mit der Beschleunigungsinformation erfolgt. Dieser Ausgestaltung liegt die Überlegung zugrunde, basierend auf der Videoüberwachung eines Überwachungsbereiches für ein bewegendes Objekt in dem Überwachungsbereich eine Geschwindigkeit, eine Beschleunigung und/oder eine Richtung abzuschätzen und diese geschätzten Parameter mit den von den Bewegungssensoren des tragbaren Kommunikationsmoduls bereitgestellten Bewegungsprofildaten zu vergleichen und so einem tragbaren Kommunikationsmodul einem Pfad und/oder einer Trajektorie zuzuordnen.

Einen weiteren Gegenstand der Erfindung bildet ein tragbares Kommunikationsmodul, wobei das tragbare Kommunikationsmodul zum Erhalten seiner Position im Überwachungsbereich datentechnisch koppelbar mit der Lokalisierungsanlage ist. Insbesondere ist das tragbare Kommunikationsmodul zur Verwendung mit der Lokalisierungsanlage ausgebildet. Das tragbare Kommunikationsmodul ist beispielsweise ein Mobiltelefon, ein Smartphone, ein Tablet und/oder ein Phablet. Der Erfindung liegt die Überlegung zugrunde, ein tragbares Kommunikationsmodul bereitzustellen, welches durch Interaktion mit einer Lokalisierungsanlage und/oder mit einer Videoüberwachungsanlage seine Position und/oder Lage in einem Überwachungsbereich bestimmen und/oder abrufen kann.

Einen weiteren Gegenstand der Erfindung bildet eine Navigationsvorrichtung, wobei die Navigationsvorrichtung die Lokalisierungsanlage, mindestens ein tragbares Kommunikationsmodul und eine Videoüberwachungsanlage umfasst. Dieser Ausgestaltung liegt die Überlegung zugrunde eine Vorrichtung bereitzustellen, die alle Komponenten umfasst um mittels einer Videoüberwachungsanlage und einem tragbaren Kommunikationsmodul einen tragbaren Kommunikationsmodul seinen Pfad und/oder seine Position bereitzustellen und beispielsweise einem Benutze des tragbaren Kommunikationsmoduls zu einem bestimmten Zielort zu navigieren.

In einer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass die Videoüberwachungsanlage weitere Sensoren umfasst, wobei die Sensoren ausgebildet sind, den Überwachungsbereich und/oder Abschnitte des Überwachungsbereichs sensorisch zu überwachen und Sensordaten bereitzustellen, wobei die Bilddaten die Sensordaten umfassen. Als mögliche Sensoren der Videoüberwachungsanlage sind beispielsweise Bewegungssensoren, Infrarotsensoren und/oder Lichtschranken möglich. Dieser Ausgestaltung liegt die Überlegung zugrunde, durch Verwendung weiterer Sensoren die Überwachung des Überwachungsbereichs auf bewegliche Objekte durch weitere Sensoren zu verbessern und gegebenenfalls Falschdetektionen auszuschließen und/oder zu überprüfen.

Einen weiteren Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Bestimmung einer Position eines tragbaren Kommunikationsmoduls. Ein Verfahrensschritt sieht vor, dass eine Mehrzahl von Videokameras die in einem Überwachungsbereich angeordnet sind Überwachungsbilder des Überwachungsbereiches aufnehmen und Bilddaten bereitstellen, wobei die Bilddaten die Überwachungsbilder umfassen. In einem weiteren Schritt des Verfahrens stellt ein Bewegungssensor, wobei der Bewegungssensor Teil des tragbaren Kommunikationsmoduls ist, Bewegungsprofildaten bereit, wobei die Bewegungsprofildaten eine von dem Bewegungssensor detektierte Positions- und/oder Lageänderung des Kommunikationsmoduls umfassen. Auf Basis der Bilddaten wird einem beweglichen Objekt im Überwachungsbereich ein Pfad und/oder eine Trajektorie zugeordnet. Mindestens einen tragbaren Kommunikationsmodul wird ein bewegliches Objekt im Überwachungsbereich auf Basis des Pfades und/oder der Bewegungsprofildaten zugeordnet. Insbesondere erfolgt die Zuordnung eines tragbarem Kommunikationsmoduls zu einem beweglichen Objekt durch vergleichen des Pfades und/oder von aus dem Pfad extrahierten Daten, mit den Bewegungsprofildaten, wobei der Bewegungsprofildaten beispielsweise die Geschwindigkeit und/oder die Beschleunigung des tragbaren Kommunikationsmoduls umfassen.

Einen weiteren Gegenstand der Erfindung bildet ein Computerprogramm mit Programmmitteln, um alle Schritte des Verfahrens zur Bestimmung einer Position eines tragbaren Kommunikationsmoduls, gemäß der vorherigen Beschreibung durchzuführen, wenn das Programm auf einem Computer und/oder der Lokalisierungsanlage ausgeführt wird.

Weitere Merkmale, Vorteile und Wirkungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung. Dabei zeigen:

  • 1 eine Navigationsvorrichtung;
  • 2 eine schematische Ansicht des Datenaustausches in einer Navigationsvorrichtung;
  • 3 schematisch die Zuordnung eines Pfades zu einem Kommunikationsmodul.

1 zeigt eine Navigationsvorrichtung 1, wobei die Navigationsvorrichtung 1 eine Lokalisierungsanlage 2, eine Mehrzahl an tragbaren Kommunikationsmodulen 3 sowie eine Videoüberwachungsanlage mit einer Mehrzahl an Videokameras 4 umfasst.

Die Videokameras 4 sind in einem Überwachungsbereich 5 angeordnet. Der Überwachungsbereich 5 ist insbesondere ein Innenbereich eines Gebäudes, wie beispielsweise ein Einkaufszentrum oder ein Flughafen Innenbereich. In dem Überwachungsbereich 5 sind die Videokameras 4 so angeordnet, dass die Videokameras 4 jeweils einen Abschnitt des Überwachungsbereichs 5 aufnehmen, wobei sich die Abschnitte mindestens paarweise überlappen, sodass der gesamte Überwachungsbereich 5 von den Videokameras 4 überwachbar ist. Ferner sind im Überwachungsbereich 5 weitere Sensoren 6 angeordnet, wobei die weiteren Sensoren 6 den Überwachungsbereich 5 sensorisch überwachen. Die weiteren Sensoren 6 sind beispielsweise Bewegungssensoren und/oder Lichtschranken, die eine Bewegung im Überwachungsbereich 5 detektieren können.

In dem Überwachungsbereich 5 befinden sich insbesondere bewegliche Objekte 7. Die beweglichen Objekte 7 sind beispielsweise Menschen, Tiere und/oder Fahrzeuge. Die beweglichen Objekte 7 sind insbesondere wegunabhängig im Überwachungsbereich 5 beweglich, wobei jeder beliebige Punkt des Überwachungsbereiches vorzugsweise von dem beweglichen Objekt erreichbar und/oder einnehmbar ist.

Das Kommunikationsmodul 3 ist ein transportables Kommunikationsmodul 3, welches von dem beweglichen Objekt 7 mitführbar ist. Beispielsweise ist das tragbare Kommunikationsmodul 3 ein Smartphone, ein Tablet und/oder ein Phablet. Das tragbare Kommunikationsmodul 3 umfasst einen Bewegungssensor, wobei der Bewegungssensor ausgebildet ist, eine Lage und/oder Positionsänderung des tragbaren Kommunikationsmoduls 3 zu bestimmen. Der Bewegungssensor ist beispielsweise ein Beschleunigungssensor, wobei auf Basis der von dem Beschleunigungssensor gewonnen Beschleunigungsdaten eine Geschwindigkeit und/oder eine Wegänderung durch Integration der Sensordaten bestimmbar ist. Das tragbare Kommunikationsmodul 3 weist eine Kommunikationsmodulschnittstelle 8 auf, wobei mittels der Kommunikationsmodulschnittstelle 8 Bewegungsprofildaten 16 bereitstellbar sind. Die Bewegungsprofildaten 16 umfassen insbesondere die Sensordaten des Beschleunigungssensors, die Lageänderung und/oder die Positionsänderung des tragbaren Kommunikationsmoduls 3.

Der Überwachungsbereich 5 ist insbesondere durch eine Karte beschreibbar, wobei die Karte beispielsweise eine Grundrisskarte des Überwachungsbereiches 5 ist. Die Karte kann insbesondere auch Strukturelemente, wie Wände und Türen umfassen. Die Grundrisskarte ist vorzugsweise durch ein kartesisches Koordinatensystem 9 beschreibbar, wobei durch das kartesische Koordinatensystem 9 einen Punkt und/oder einer Position im Überwachungsbereich 5 ein Koordinatenpaar X, Y zuordenbar ist. Das kartesische Koordinatensystem 9 mit den Achsen X, Y ist insbesondere ergänzbar zu einem dreidimensionalen Koordinatensystem, sodass die Lage eines Kommunikationsmoduls 3 durch drei Koordinaten X, Y, Z und drei Eulerwinkel bestimmbar ist. Der Bewegung des beweglichen Objektes 7 und/oder des tragbaren Kommunikationsmoduls 3 kann ein Pfad 10 zugeordnet werden. Der Pfad 10 entspricht insbesondere dem Weg und/oder der Trajektorie des beweglichen Objektes 7 im Überwachungsbereich 5, vorzugsweise der Positionsänderung im Verlauf der Zeit.

Die Lokalisierungsanlage 2 ist vorzugsweise als eine zentrale Lokalisierungsanlage 2, wie beispielsweise eine zentrale Serveranlage. Die Lokalisierungsanlage 2 umfasst zwei Eingangsschnittstellen 11, wobei die Eingangsschnittstellen 11 datentechnisch mit der Kommunikationsmodulschnittstelle 8 koppelbar sind, sowie datentechnisch mit einer Videoschnittstelle 12 koppelbar sind. Über die Videoschnittstelle 12 werden der Lokalisierungsanlage 2 Bilddaten 13 bereitgestellt. Die Bilddaten 13 umfassen die von den Videokameras 4 aufgenommenen Video und Überwachungsbilder. Der Lokalisierungsanlage 2 werden über die datentechnische Kopplung von Eingangsschnittstelle 11 mit Kommunikationsmodulschnittstelle 8 die Bewegungsprofildaten bereitgestellt. Die Eingangsschnittstelle 11, die Videoschnittstelle 12 und die Kommunikationsmodulschnittstelle 12 sind insbesondere als eine Funkschnittstelle ausgebildet, wie beispielsweise eine WLAN oder Bluetooth-schnittstelle.

Die Lokalisierungsanlage 2 umfasst ein Bewegungspfadmodul 14. Das Bewegungspfadmodul 14 erhält und/oder umfasst insbesondere die Bilddaten 13. Das Bewegungspfadmodul 14 ist ausgebildet, auf Basis der Bilddaten 13 den Pfad mindestens eines beweglichen Objektes 7 zu bestimmen. Durch zeitlich aufeinander folgende Überwachungsbilder eines Abschnittes und/oder mehrerer Abschnitte des Überwachungsbereichs 5, aufgenommen durch die Videokameras 4, ist von dem Bewegungspfadmodul 14 der Pfad 10 des beweglichen Objektes 7 extrahierbar und/oder bestimmbar. Ferner ist das Bewegungspfadmodul 14 ausgebildet, durch den extrahierten Pfad 10 aus den Bilddaten 13 weitere Informationen zu bestimmen, wie beispielsweise eine geschätzte Beschleunigung und/oder eine geschätzte Richtung, auch Bewegungsrichtung genannt. Der extrahierte Pfad 10, die geschätzte, die geschätzte Beschleunigung und/oder die geschätzte Richtung werden datentechnisch an das Zuordnungsmodul 15 bereitgestellt. Das Zuordnungsmodul 15 ist datentechnisch mit der Eingangsschnittstelle 11 verbunden, sodass den Zuordnungsmodul 15 die Bewegungsprofildaten 16 bereitgestellt sind. Das Zuordnungsmodul 15 ist ausgebildet, den Pfad 10, welcher durch das Bewegungspfadmodul 14 bestimmt wurde, mit den Bewegungsprofildaten 16 abzugleichen, und bei einer Übereinstimmung von Bewegungsprofildaten 16 mit einem Pfad 10, den beweglichen Objekt 7 des entsprechenden Pfades 10 und das tragbare Kommunikationsmodul 3 zuzuordnen, zu welchem die Bewegungsprofildaten 16 der Übereinstimmung gehören.

Die Lokalisierungsanlage 2 umfasst ferner eine Anzeigeeinheit 17, wobei die Anzeigeeinheit 17 ausgebildet ist die Karte des Überwachungsbereiches 5 anzuzeigen, sowie die Pfade 10 mit dem entsprechende und/oder zugeordnete tragbare Kommunikationsmodul 3 anzuzeigen. Beispielsweise wird hierzu der Pfad 10 eingezeichnet, wobei der Pfad 10 eine Legende und/oder eine Referenz umfasst, der die IT, den Namen und/oder eine Beschreibung des tragbaren Kommunikationsmoduls 3 umfasst. Die umfassende und/oder zugeordnete Information kann beispielsweise die Telefonnummer des tragbaren Kommunikationsmoduls 3 sein.

2 zeigt eine schematische Ansicht des Datenaustausches zwischen der Lokalisierungsanlage 2, dem tragbaren Kommunikationsmodulen 3 und den Videokameras 4. Die Videokameras 4 stellen die Überwachungsbilder des Überwachungsbereiches 5 in Form von Bilddaten 13 der Lokalisierungsanlage 2 bereit. Die Lokalisierungsanlage 2 ist ausgebildet, durch die bereitgestellten Bilddaten die Trajektorien eines bewegenden Objektes 7, welches von den Videokameras 4 aufgenommen und/oder detektiert wurde, zu bestimmen. Der so bestimmten Trajektorien und/oder Pfade 10 können weitere Informationen zugeordnet werden, wie beispielsweise eine geschätzte Beschleunigung, eine geschätzte Geschwindigkeit und/oder eine Bewegungsrichtung.

Die tragbaren Kommunikationsmodule 3 stellen über eine datentechnische Verbindung der Lokalisierungsanlage 2 Bewegungsprofildaten 16 bereit. Die Bewegungsprofildaten 16 umfassen insbesondere eine Lageänderung und/oder eine Positionsänderung des jeweiligen tragbaren Kommunikationsmoduls 3. Die Lageänderung und/oder die Positionsänderung des tragbaren Kommunikationsmoduls 3 wurde insbesondere durch einen in dem tragbaren Kommunikationsmodul 3 integrierten Bewegungssensor bestimmt. Der Bewegungssensor ist so ausgebildet, die Lage und Positionsänderung als Sensordaten bereitzustellen, wobei diese von den Bewegungsprofildaten 16 umfasst sind. Die Lage und/oder Positionsänderung eines tragbaren Kommunikationsmoduls 3 umfasst somit Informationen zu einer geschätzten Beschleunigung, einer geschätzten Geschwindigkeit und/oder einer geschätzten Richtung und/oder Richtungsänderung. Beispielsweise ist der Bewegungssensor ein Beschleunigungssensor, wobei durch Integration der Messwerte des Beschleunigungssensors die Geschwindigkeit und/oder Richtungsänderung geschätzt werden kann.

Die Lokalisierungsanlage 2 ist ausgebildet, den auf den Überwachungsbildern basierten bestimmten Pfad 10 mit den in dem Bewegungsprofildaten 16 enthaltenden Lageänderungen, Positionsänderungen, geschätzter Beschleunigung, geschätzter Geschwindigkeit 20 und/oder geschätzter Richtung zu vergleichen. Bei einer Übereinstimmung der aus dem Pfad 10 extrahierten geschätzten Beschleunigung, geschätzten Geschwindigkeit 20 und/oder geschätzten Richtung mit den Bewegungsprofildaten 16 eines tragbaren Kommunikationsmoduls 3, kann dem tragbaren Kommunikationsmodul 3 der jeweilige Pfad 10 zugeordnet werden. Die Lokalisierungsanlage 2 ist ausgebildet, insbesondere einer Mehrzahl an tragbaren Kommunikationsmodulen 3 so jeweils den Pfad 10 zuzuordnen. Die Lokalisierungsanlage 2 umfasst insbesondere eine Karte und die Information zu Positionen der Videokameras 4, sodass, einem beweglichen Objekt, das von der Videokamera 4 aufgenommen wurde, eine Position zuordenbar ist. Diese Positionsinformation ist aus dem Pfad, den Bewegungsprofildaten und dem Überwachungsbildern extrahierbar und/oder bestimmbar. Die Lokalisierungsanlage 2 ist ausgebildet, den zugeordneten Pfad 10 und/oder die Position, welche aus den Überwachungsbildern extrahiert wurde, den jeweiligen tragbaren Kommunikationsmodul 3 bereitzustellen. Die Bereitstellung der Positionsinformation, der Lage und/oder des Pfades des tragbaren Kommunikationsmoduls durch die Lokalisierungsanlage 2 erfolgt durch die Bereitstellung von Positionsdaten 18.

3 zeigt schematisch die Zuordnung eines beweglichen Objektes 7a, 7b, 7c zu tragbaren Kommunikationsmodulen 3a, b. Die Lokalisierungsanlage 2 erhält die Bilddaten 13 und die Bewegungsprofildaten 16a, 16b datentechnisch bereitgestellt. Das Bewegungspfadmodul 14 ist ausgebildet, basierend auf den Bilddaten 13 den beweglichen Objekten 7a, 7b, 7c einen Pfad 10a, 10b, 10c zuzuordnen und/oder einen Pfad für diese zu bestimmen.

Der so bestimmte Pfad für die beweglichen Objekte 7a, 7b und 7c wird einem Trajektorienmodul 19 bereitgestellt. Das Trajektorienmodul 19 ist ausgebildet, basierend auf dem Pfad 10, beispielsweise durch Bildung einer Ableitung, eine geschätzte Geschwindigkeit 20a, 20b, 20c zu bestimmen. Insbesondere wird die geschätzte Geschwindigkeit 20a, 20b, 20c in äquidistanten Zeitabschnitten, wie beispielsweise alle Sekunden, bestimmt. Die Bestimmung der geschätzten Geschwindigkeit 20a, 20b20c erfolgt für jeden der bestimmten Pfade 10a, 10b, 10c.

Die Bewegungsprofildaten 16 umfassen insbesondere Beschleunigungswerte, Lagedaten und/oder Positionsdaten des jeweiligen tragbaren Kommunikationsmoduls 3a, 3b. Die Lagedaten umfassen eine Lageänderung, eine Positionsänderung und/oder eine Richtungsänderung des jeweiligen Kommunikationsmoduls 3a, 3b. Basierend auf den Beschleunigungswerten, der Positionsänderung und/oder der Lageänderung ist die Lokalisierungsanlage 2 ausgebildet, eine Geschwindigkeit für die jeweilige tragbare Kommunikationsmodule 3a, 3b zu bestimmen. Die Geschwindigkeiten umfassen insbesondere neben dem Betrag der Geschwindigkeit auch einen Richtungsanteil. Selbiges für die Richtung und Betrag der Geschwindigkeit gilt auch für die geschätzten Geschwindigkeiten 20a, 20b. Die in den Bewegungsprofildaten 16 enthaltenen Geschwindigkeiten werden auch die Messgeschwindigkeiten 21a, 21b genannt.

Die Lokalisierungsanlage 2 umfasst ein Zuordnungsmodul 15. Das Zuordnungsmodul 15 ist ausgebildet, für jeden Zeitpunkt wie die geschätzte Geschwindigkeit 20a, 20b, 20c mit der gemessenen Geschwindigkeit 21a, 21b zu vergleichen. Für eine Übereinstimmung von Geschwindigkeitsbetrag und/oder Richtung der Geschwindigkeiten für alle und/oder eine Vielzahl der Zeitpunkte, kann einem durch das Bewegungspfadmodul 14 bestimmten Pfad ein tragbares Kommunikationsmodul 3a, 3b zugeordnet werden. Die Information, welches tragbares Kommunikationsmodul 3a, 3b zu welchem Pfad gehört, wird von der Lokalisierungsanlage 2 dazu geordnet, die jeweilige Position im Überwachungsbereich 5, insbesondere in Koordinatenform, aus den Bilddaten 13 zu bestimmen. So bestimmte Positionen und/oder Lage wird dem jeweiligen tragbaren Kommunikationsmodul 3a, 3b im Form von Positionsdaten 18 bereitgestellt. Somit ist es möglich, ein tragbares Kommunikationsmodul eine Position im Überwachungsbereich zuzuordnen, wenn beispielsweise keine GPS-Signale verfügbar sind.

Das Kommunikationsmodul 3a, zeigt auf der Anzeigeeinheit Navigationselemente 22 zum Navigieren des jeweiligen Benutzers des tragbaren Kommunikationsmoduls 3a zu einem vorgegebenen Zielort. Beispielsweise ist der vorgegebene Zielort ein Produkt in einem Kaufhaus. Das tragbare Kommunikationsmodul 3a ist ausgebildet in regelmäßigen Abständen mit der Lokalisierungsanlage 2 zu Kommunizieren. Die Lokalisierungsanlage 2 umfasst dazu ein Navigationsmodul, welches das tragbare Kommunikationsmodul den bestmöglichen und/oder kürzesten Weg zum Erreichen des Zieles berechnet. Dabei wird der Weg von dem jeweilig aktuellen Standort, auch Position genannt, berechnet. Diese Information wird in zyklischen Abständen bis zum Erreichen des Zieles abgerufen und/oder bestimmt.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DE 102010038341 A1 [0004]