Title:
Entlastungsanordnung für ein Fenster oder eine Tür und Fenster oder Tür
Kind Code:
A1


Abstract:

Eine Entlastungsanordnung (4, 4') für ein Fenster (1) oder eine Tür, mit einem flügelseitigen und einem einfassungsseitigen Widerlager (6, 6', 7) sowie einem zwischen den Widerlagern angeordneten Lastübertragungselement (8), wobei mittels der Entlastungsanordnung (4, 4') zumindest ein Teil einer Flügellast auf eine feste Einfassung übertragbar ist, und wobei eines der Widerlager (6, 6') eine Aufnahme (9, 9') für das Lastübertragungselement (8) aufweist, ist dadurch gekennzeichnet, dass das Lastübertragungselement (8) einen Anschlag (25) aufweist, der mit einem entsprechenden Anschlag (26) des die Aufnahme (9, 9') aufweisenden Widerlagers (6, 6') zusammenwirkt und verhindert, dass das Lastübertragungselement (8) die insbesondere hülsenartige Aufnahme (9, 9') falzseitig verlässt. embedded image




Inventors:
Siegler, Martin (73230, Kirchheim/Teck, DE)
Minich, Peter (70327, Stuttgart, DE)
Application Number:
DE102016225042A
Publication Date:
06/14/2018
Filing Date:
12/14/2016
Assignee:
ROTO FRANK AG, 70771 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE102007024742A1N/A2008-11-27



Attorney, Agent or Firm:
Kohler Schmid Möbus Patentanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB, 70563, Stuttgart, DE
Claims:
Entlastungsanordnung (4, 4') für ein Fenster (1) oder eine Tür, mit einem flügelseitigen und einem einfassungsseitigen Widerlager (6, 6', 7) sowie einem zwischen den Widerlagern angeordneten Lastübertragungselement (8), wobei mittels der Entlastungsanordnung (4, 4') zumindest ein Teil einer Flügellast auf eine feste Einfassung übertragbar ist, und wobei eines der Widerlager (6, 6') eine Aufnahme (9, 9') für das Lastübertragungselement (8) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Lastübertragungselement (8) einen Anschlag (25) aufweist, der mit einem entsprechenden Anschlag (26) des die Aufnahme (9, 9') aufweisenden Widerlagers (6, 6') zusammenwirkt und verhindert, dass das Lastübertragungselement (8) die insbesondere hülsenartige Aufnahme (9, 9') falzseitig verlässt.

Entlastungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (9, 9') an einer falzabgewandten Seite eine Montageöffnung (20, 20') zur Montage des Lastübertragungselements (8) aufweist.

Entlastungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (25) des Lastübertragungselements (8) in einer Führung (22, 22') der Aufnahme (9, 9') geführt ist.

Entlastungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (22, 22') als insbesondere schlitzartige Ausnehmung der Aufnahme (9, 9') ausgebildet ist.

Entlastungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (25) des Lastübertragungselements (8) bolzenartig ausgebildet ist.

Entlastungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lastübertragungselement (8) zumindest abschnittsweise bogenförmig ausgebildet ist.

Entlastungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lastübertragungselement (8) sich in einem Abschnitt in Richtung einfassungsseitiges Ende verbreitert.

Entlastungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das einfassungsseitige Widerlager (6, 6') einen Beschlagüberlappungsabschnitt (16) aufweist.

Entlastungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das eines der Widerlager (6, 6', 7) ein Federelement aufweist.

Fenster (1) oder Tür mit einer festen Einfassung, einem öffen- und schließbaren Flügel (3), einem Dreh- oder Dreh-Kipp-Beschlag zur Steuerung der Öffnungs- bzw. Schließbewegung des Flügels (3) und einer Entlastungsanordnung (4, 4') nach einem der vorhergehenden Ansprüche.

Fenster oder Tür nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Beschlagüberlappungsabschnitt (16) des einfassungsseitigen Widerlagers (6) einen Abschnitt des Beschlags überlappt und gemeinsam mit dem Abschnitt an der festen Einfassung verschraubt ist.

Fenster oder Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (9, 9') in die feste Einfassung oder den Flügel ragt.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Entlastungsanordnung für ein Fenster oder eine Tür, mit einem flügelseitigen und einem einfassungsseitigen Widerlager sowie einem zwischen den Widerlagern angeordneten Lastübertragungselement, wobei mittels der Entlastungsanordnung zumindest ein Teil einer Flügellast auf eine feste Einfassung übertragbar ist, und wobei eines der Widerlager eine Aufnahme für das Lastübertragungselement aufweist.

Eine solche Entlastungsanordnung ist beispielsweise aus der DE 10 2007 024 742 A1 bekannt geworden.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Entlastungsanordnung weiterzubilden, insbesondere dahingehend, dass das Lastübertragungselement nicht versehentlich seine Aufnahme verlassen kann.

Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch eine Entlastungsanordnung für ein Fenster oder eine Tür, mit einem flügelseitigen und einem einfassungsseitigen Widerlager sowie einem zwischen den Widerlagern angeordneten Lastübertragungselement, wobei mittels der Entlastungsanordnung zumindest ein Teil einer Flügellast auf eine feste Einfassung übertragbar ist, und wobei eines der Widerlager eine Aufnahme für das Lastübertragungselement aufweist. Weiterhin weist das Lastübertragungselement einen Anschlag auf, der mit einem entsprechenden Anschlag des die Aufnahme aufweisenden Widerlagers zusammen wirkt und verhindert, dass das Lastübertragungselement die insbesondere hülsenartige Aufnahme falzseitig verlässt. Die miteinander zusammenwirkenden Anschläge verhindern, dass das Lastübertragungselement die Aufnahme verlässt, insbesondere dann, wenn ein Flügel geöffnet ist. Wenn das Lastübertragungselement an einem Ende fest mit einem Widerlager, z.B. dem flügelseitigen Widerlager, verbunden ist, so kann durch die Anschläge eine Öffnungsbegrenzung des Flügels erfolgen. Insbesondere wird eine weitere Öffnung des Flügels verhindert, wenn die Anschläge aneinanderschlagen.

Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Aufnahme an einer falzabgewandten Seite eine Montageöffnung zur Montage des Lastübertragungselements aufweist. Somit kann das Lastübertragungselement durch die Montageöffnung in die Aufnahme eingeführt werden. Bei montiertem Widerlager kann die Montageöffnung durch den Flügel oder die feste Einfassung abgedeckt sein, so dass das Lastübertragungselement in dieser Richtung nicht wieder aus der Aufnahme gelangen kann. Auch falzseitig kann das Lastübertragungselement die Aufnahme nicht verlassen, da hier die beiden Anschläge des Widerlagers und des Lastübertragungselements dies verhindern. Vorzugsweise kann die Aufnahme eine Durchgangsöffnung aufweisen, in der das Lastübertragungselement zumindest teilweise angeordnet ist.

Weitere Vorteile ergeben sich, wenn der Anschlag des Lastübertragungselements in einer Führung der Aufnahme geführt ist. Dadurch wird sichergestellt, dass das Lastübertragungselement in der Aufnahme einen definierten Weg zurücklegt, wenn der Flügel geöffnet und geschlossen wird.

Die Führung kann als insbesondere schlitzartige Ausnehmung der Aufnahme ausgebildet sein. Insbesondere kann die Führung als gerader Schlitz oder nutartige Vertiefung ausgebildet sein. Der Anschlag des Lastübertragungselements kann in die schlitzartige Ausnehmung oder Vertiefung ragen. Dabei kann der Anschlag an der Unterseite des Lastübertragungselements angeordnet sein und sich die Führung an der Unterseite der Durchgangsöffnung der Aufnahme befinden.

Der Anschlag des Lastübertragungselements kann bolzenartig ausgebildet sein. Insbesondere kann der Anschlag zylinderförmig sein. Somit ist es auch möglich, dass der Anschlag eine Drehachse für das Lastübertragungselement darstellt und sich das Lastübertragungselement während einer Öffnungs- und Schließbewegung des Flügels um diese Drehachse dreht. Somit wird sichergestellt, dass die Entlastungsanordnung das Öffnen und Schließen eines Flügels nicht erschwert. Aufgrund der Ausgestaltung des Anschlags und der Führung kann das Lastübertragungselement beim Öffnen und Schließen des Flügels eine überlagerte Linear- und Drehbewegung ausführen.

Das Lastübertragungselement kann zumindest abschnittweise bogenförmig ausgebildet sein. Beispielsweise bei einer hülsenförmigen Aufnahme des Widerlagers, welche in die Einfassung ragt, ermöglicht ein gebogenes Lastübertragungselement, dass die Entlastungsanordnung auch bei großen Öffnungswinkeln wirksam ist, da das Lastübertragungselement noch ausreichend weit in die Aufnahme ragen kann.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass sich das Lastübertragungselement in einem Abschnitt in Richtung einfassungsseitiges Ende verbreitert. Auch durch diese Maßnahme kann eine gute Lastabtragung bei großen Öffnungswinkeln sichergestellt werden.

Das einfassungsseitige Widerlager kann einen Beschlagüberlappungsabschnitt aufweisen. Insbesondere kann das Widerlager im Bereich des Beschlagüberlappungsabschnitts dünner ausgebildet sein bzw. eine Aussparung für einen Teil des Beschlags aufweisen. Durch den Beschlagüberlappungsabschnitt kann der Beschlag beispielsweise an der Einfassungsseite zusätzlich an der festen Einfassung gehalten werden. Der Beschlagüberlappungsabschnitt kann Befestigungslöcher aufweisen, durch die hindurch der Beschlagüberlappungsabschnitt gemeinsam mit einem Teil des Beschlags an der festen Einfassung verschraubt werden kann. Dadurch gibt sich eine insgesamt stabilere Ausgestaltung der Verbindung von Flügel und fester Einfassung. Insbesondere können durch diese Maßnahme höhere Flügellasten abgetragen werden.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass eines der Widerlager ein Federelement aufweist. Durch ein Federelement kann beispielsweise eingestellt werden, welcher Anteil einer Flügellast durch die Entlastungsanordnung abgetragen werden soll. Es kann eine Anordnung zum Vorspannen des Federelements vorgesehen sein.

In den Rahmen der Erfindung fällt außerdem ein Fenster oder eine Tür mit einer festen Einfassung, die einen öffnen- und schließbaren Flügel, einen Dreh- oder Drehkippbeschlag zur Steuerung der Öffnungs- bzw. Schließbewegung des Flügels und eine erfindungsgemäße Entlastungsanordnung aufweist. Ein Fenster oder eine Tür mit einer solchen Entlastungsanordnung kann mit schweren Flügeln ausgestattet werden, da sowohl die Entlastungsanordnung als auch der Beschlag einen Teil der Flügellast aufnehmen und in die feste Einpassung einleiten können.

Der Vorteil der erfindungsgemäßen Entlastungsanordnung besteht darin, dass diese mit bestehenden Beschlägen kombiniert werden kann und im Wesentlichen unabhängig von dem Beschlag ist.

Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der Beschlagüberlappungsabschnitt des einpassungsseitigen Widerlagers einen Abschnitt des Beschlags überlappt und gemeinsam mit dem Abschnitt an der festen Einfassung verschraubt ist. Diese Maßnahme erlaubt es, große Flügellasten in die feste Einfassung einzuleiten.

Die Aufnahme kann in die feste Einfassung oder den Flügel ragen. Dadurch ergibt sich eine platzsparende Anordnung der Aufnahme.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, anhand der Figuren der Zeichnung, die erfindungswesentliche Einzelheiten zeigt, sowie aus den Ansprüchen. Die dort gezeigten Merkmale sind nicht notwendig maßstäblich zu verstehen und derart dargestellt, dass die erfindungsgemäßen Besonderheiten deutlich sichtbar gemacht werden können. Die verschiedenen Merkmale können je einzeln für sich oder zu mehreren in beliebigen Kombinationen bei Varianten der Erfindung verwirklicht sein.

In der schematischen Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.

Es zeigen:

  • 1 den unteren Eckbereich eines Fensters mit einer Entlastungsanordnung;
  • 2 eine perspektivische Darstellung eines Beschlags und einer ersten Ausführungsform einer Entlastungsanordnung;
  • 3 einen Beschlag und eine Entlastungsanordnung zweiter Bauart;
  • 4 eine andere Ansicht der Anordnung gemäß 2;
  • 5 eine andere Ansicht der Anordnung gemäß 3

Gemäß 1 umfasst ein Fenster 1 eine feste Einfassung in Form eines Rahmens 2, einen Flügel 3 und eine Entlastungsanordnung 4, mittels derer zumindest ein Teil der Flügellast im Rahmen 2 abtragbar ist. Die Öffnungsbewegung des Flügels 3 gegenüber dem Rahmen 2 wird durch einen Drehkippbeschlag gesteuert. In 1 ist ein Teil des Beschlags dargestellt, welcher als verdeckt im Falzluftbereich zwischen dem Rahmen 2 und dem Flügel 3 liegender Beschlag mit Lenkern 5 ausgebildet ist. Bei dem Fenster 1 vollzieht der Flügel 3 eine Dreh-Öffnungsbewegung, welche sich aus der Überlagerung von Drehbewegungen um zwei vertikale Drehachsen zusammensetzt. Die überlagerte Bewegung verläuft bei sehr kleinen Öffnungswinkeln des Flügels 3 annährend linear und senkrecht zu der Einfassungsebene beziehungsweise Rahmenebene. Auf diese Weise wird eine Kollision des an dem Rahmen 2 anliegenden Randbereichs des Flügels 3 mit dem Rahmen 2 vermieden.

Die Entlastungsanordnung 4 ist im Falzluftbereich zwischen dem Flügel 3 und dem Rahmen 2 angeordnet. Sie besitzt ein einfassungsseitiges bzw. rahmenseitiges Widerlager 6 sowie ein flügelseitiges Widerlager 7. Zwischen dem einfassungsseitigen Widerlager 6 und dem flügelseitigen Widerlager 7 ist ein Lastübertragungselement 8 angeordnet. An dem einfassungsseitigen Widerlager 6 ist eine Aufnahme 9 für zumindest einen Teil des Lastübertragungselement 8 vorgesehen. Das Lastübertragungselement 8 ist mit dem flügelseitigen Widerlager 7 schwenkbar verbunden.

Zur besseren Veranschaulichung der rahmenseitigen Aufnahme 9 ist die Entlastungsanordnung 4 in der 2 ohne Rahmen 2 und Flügel 3 dargestellt. Von dem Beschlag ist nur ein Eckwinkel 18 dargestellt. Hieraus lässt sich entnehmen, dass die Aufnahme 9 in den Rahmen 2 ragt, wobei ihre Längsachse weitgehend senkrecht zur Rahmenebene verläuft. Oben und unten wird ein Innenraum der Aufnahme 9 durch flache, horizontalverlaufende Anlageflächen 10, 11 begrenzt. Das Lastübertragungselement 8 weist seinerseits oben und unten horizontal verlaufende Anlageflächen 12, 13 auf, welche in Längsrichtung des Lastübertragungselements 8 verlaufen. Die Anlageflächen 12, 13 sind jeweils einer der Anlageflächen 10 und 11 der Aufnahme 9 zugeordnet.

Die Abtragung zumindest eines Teils der Flügellast erfolgt, indem das dem Flügel 3 zugeordnete Ende des Lastübertragungselement 8 über das Widerlager 7 mit dem abzutragenden Teil der Flügellast beaufschlagt wird. Infolgedessen beaufschlagt die untere Anlagefläche 13 des Lastübertragungselements 8 die untere Anlagefläche 11 der rahmenseitigen Aufnahme 9 mit dem abzutragenden Teil der Flügellast. Der abzutragende Teil der Flügellast wird folglich über die Anlagenflächen 13 in den Rahmen 2 eingeleitet.

Ein Kippen des Lastübertragungselements 8 um die vordere Kante der Aufnahme 9 aufgrund der Beaufschlagung des flügelseitigen Endes des Lastübertragungselements 8 wird durch die obere Anlagefläche 10 der Aufnahme 9 verhindert, welche mit der oberen Anlagefläche 12 des Lastübertragungselements 8 zusammenwirkt.

Wie sich der 2 entnehmen lässt, ist das Lastübertragungselement 8 bogenförmig ausgebildet und verbreitert sich zu seinem einfassungsseitigen Ende hin.

Die Aufnahme 9 ist hülsenartig ausgebildet und weist insbesondere eine zylindrische Form auf.

Weiterhin ist zu erkennen, dass das einfassungsseitige Widerlager 6 Befestigungsöffnungen 15 zur Verschraubung aufweist. Weiterhin weist das einfassungsseitige Widerlager 6 einen Beschlagüberlappungsabschnitt 16 auf, der dünner ausgebildet ist als der obere Teil des einfassungsseitigen Widerlagers 6, an dem die Befestigungsöffnungen 15 vorgesehen sind. Auch der Beschlagüberlappungsabschnitt 16 weist Befestigungsöffnungen 17 auf, die zur Verschraubung des einfassungsseitigen Widerlagers 6 dienen. Hinter dem Beschlagüberlappungsabschnitt 16 ist ein Teil des Eckwinkels 18 angeordnet, der wiederum Teil des Beschlags ist. Der obere Teil des Eckwinkels 18 kann somit zusammen mit dem Beschlagüberlappungsabschnitt 16 am Rahmen 2 verschraubt werden.

Die 3 zeigt eine alternative Ausführungsform einer Entlastungsanordnung 4'. Der Unterschied zur Entlastungsanordnung 4 besteht im Wesentlichen darin, dass das einfassungsseitige Widerlager 6' keinen Beschlagüberlappungsabschnitt aufweist, so dass der Eckwinkel 18 beabstandet vom Widerlager 6' angeordnet ist. Die Entlastungsanordnung 4' weist ebenfalls ein Lastübertragungselement 8 und ein flügelseitiges Widerlager 7 auf.

Die 4 zeigt die Anordnung gemäß der 2 in einer Ansicht von hinten. Hier ist zu erkennen, dass die Aufnahme 9 an der falzabgewandten Seite eine Montageöffnung 20 zur Montage des Lastübertragungselements 8 aufweist. Insbesondere kann das Lastübertragungselement 8 in die Montageöffnung 20 eingeführt werden. Im Betrieb kann das Lastübertragungselement 8 die Aufnahme 9 nicht mehr verlassen, da die Montageöffnung 20 durch den Rahmen 2 abgedeckt ist. Weiterhin ist zu erkennen, dass der Innenraum 21 der Aufnahme 9 eine als nutartige Vertiefung ausgeführte Führung 22 aufweist. In dieser Führung 22 kann ein nach unten gerichteter, bolzenartiger Anschlag des Lastübertragungselements 8 geführt werden.

Aus der Darstellung gemäß der 5, die die Anordnung der 3 aus einer anderen Ansicht zeigt, ist ersichtlich, dass die Aufnahme 9' halbzylinderförmig ausgebildet ist. Der Anschlag 25 des Lastübertragungselements 8 schlägt gegen einen Anschlag 26 der Aufnahme 9' an. Insbesondere ragt der Anschlag 25, der bolzenartig ausgebildet ist, in eine als Schlitz ausgebildete Führung 22'. Auch die Aufnahme 9' weist eine Montageöffnung 20' auf. Über die Montageöffnung 20' kann das Lastübertragungselement 8 in den Innenraum 21' der Aufnahme 9 eingeführt werden.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DE 102007024742 A1 [0002]