Title:
Verfahren zum Betreiben einer Ausgabeeinrichtung eines Kraftfahrzeugs, Speichermedium, mobiles, portables Endgerät sowie Datenservervorrichtung
Kind Code:
B4


Abstract:

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Ausgabeeinrichtung (16) eines Kraftfahrzeugs (10), aufweisend die durch eine Prozessoreinrichtung (24) eines mobilen Endgeräts (20) durchgeführten Schritte: Ermitteln desjenigen Kraftfahrzeugs (10), das mittels der Ausgabeeinrichtung (16) ein Ausgabeinhaltsignal ausgeben soll (S1), Bereitstellen des Ausgabeinhaltsignals, das einen durch die Ausgabeeinrichtung (16) des ermittelten Kraftfahrzeugs (10) auszugebenden Ausgabeinhalt festlegt (S2), Bereitstellen einer Datenkommunikationsverbindung (13) zwischen einer Kommunikationseinheit (22) des mobilen Endgeräts (20) und einer Kommunikationseinrichtung (12) des ermittelten Kraftfahrzeugs (10, S3), und Übertragen des Ausgabeinhaltsignals an die Kommunikationseinrichtung (12) des ermittelten Kraftfahrzeugs (10, S9). Das Verfahren weist weiterhin den Schritt des Ausgebens des übertragenen Ausgabeinhaltsignals durch die Ausgabeeinrichtung (16, S10). embedded image




Inventors:
Borgert, Isabelle (85053, Ingolstadt, DE)
Application Number:
DE102016224421A
Publication Date:
06/14/2018
Filing Date:
12/08/2016
Assignee:
AUDI AG, 85057 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE102014005983A1N/A2014-09-25
DE102013004612A1N/A2014-09-18
DE102012008284A1N/A2012-11-15



Foreign References:
201300433062013-02-21
201201795522012-07-12
Claims:
Verfahren zum Betreiben einer Ausgabeeinrichtung (16) eines Kraftfahrzeugs (10), aufweisend die durch eine Prozessoreinrichtung (24) eines mobilen Endgeräts (20) durchgeführten Schritte:
- Ermitteln desjenigen Kraftfahrzeugs (10), das mittels der Ausgabeeinrichtung (16) ein Ausgabeinhaltsignal ausgeben soll (S1),
- Bereitstellen des Ausgabeinhaltsignals, das einen durch die Ausgabeeinrichtung (16) des ermittelten Kraftfahrzeugs (10) auszugebenden Ausgabeinhalt festlegt (S2),
- Bereitstellen einer Datenkommunikationsverbindung (13) zwischen einer Kommunikationseinheit (22) des mobilen Endgeräts (20) und einer Kommunikationseinrichtung (12) des ermittelten Kraftfahrzeugs (10, S3), und
- Übertragen des Ausgabeinhaltsignals an die Kommunikationseinrichtung (12) des ermittelten Kraftfahrzeugs (10, S9);
das Verfahren weiterhin aufweisend den Schritt:
- Ausgeben des übertragenen Ausgabeinhaltsignals durch die Ausgabeeinrichtung (16, S10),
das Verfahren weiterhin aufweisend die folgenden, durch die Prozessoreinrichtung (24) durchgeführten Schritte:
- Feststellen eines Standorts des Kraftfahrzeugs (10) anhand eines Positionssignals (S4), das den Standort des Kraftfahrzeugs (10) beschreibt,
- Feststellen eines Standorts des mobilen Endgeräts (20) anhand eines Positionssignals des mobilen Endgeräts (20, S5), und
- anhand der ermittelten Standorte Feststellen, ob sich das Kraftfahrzeug (10) in einem vorbestimmten Umkreis des mobilen Endgeräts (20) befindet (S6),
-falls sich das Kraftfahrzeug (10) in dem vorbestimmten Umkreis des mobilen Endgeräts (20) befindet, Ermitteln des Kraftfahrzeugs (10, S1) als dasjenige Kraftfahrzeug (10), das mittels der Ausgabeeinrichtung (16) das Ausgabeinhaltsignal ausgeben soll,
-falls sich eine Mehrzahl an Kraftfahrzeugen (10) in dem vorbestimmten Umkreis des mobilen Endgeräts (20) befinden, Erzeugen einer Information, die jedes der Kraftfahrzeuge (10) und den jeweiligen Standort beschreibt (S7), und
- in Abhängigkeit von einem empfangenen Bediensignal Auswählen eines der Kraftfahrzeuge (10) aus der Mehrzahl an Kraftfahrzeugen (10, S8) und dadurch Ermitteln desjenigen Kraftfahrzeugs (10, S1), das das Ausgabeinhaltsignal ausgeben soll.

Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Ausgabeinhaltsignal ein Feedback eines Benutzers des mobilen Endgeräts (20) und/oder eine Qualität des Feedbacks und/oder ein Bild und/oder eine Textnachricht beschreibt.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Datenkommunikationsverbindung (13) bereitgestellt (S3) wird:
a) über eine kraftfahrzeugexterne Datenservervorrichtung (14); oder
b) als direkte Datenkommunikationsverbindung (13) zwischen der Kommunikationseinheit (22) des mobilen Endgeräts (20) und der Kommunikationseinrichtung (12) des Kraftfahrzeugs (10).

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, aufweisend die durch die Kommunikationseinrichtung (12) des Kraftfahrzeugs (10) durchgeführten Schritte:
- in Abhängigkeit von einem Empfangen des Ausgabeinhaltsignals durch die Kommunikationseinrichtung (12) des ermittelten Kraftfahrzeugs (10) Bereitstellen eines Informationsdatensatzes, der mindestens eine Information zu dem ermittelten Kraftfahrzeug (10) beschreibt, und
- Übertragen des bereitgestellten Informationsdatensatzes an die Kommunikationseinheit (22) des mobilen Endgeräts (20, S11).

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, aufweisend den durch die Ausgabeeinrichtung (16) des ermittelten Kraftfahrzeugs (10) durchgeführten Schritt:
-Ausgeben des Ausgabeinhaltsignals (S10) in Abhängigkeit von einem Zündsignal aus einer Zündanlage des Kraftfahrzeugs (10) und/oder in Abhängigkeit von einem Schließsignal aus einer Entriegelungseinrichtung des Kraftfahrzeugs (10).

Speichermedium (26) mit einem Programmcode, der dazu eingerichtet ist, bei Ausführen durch eine Prozessoreinrichtung (24) eines mobilen Endgeräts (20) die eine Prozessoreinrichtung (24) betreffenden Verfahrensschritte eines Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5 durchzuführen.

Mobiles, portables Endgerät (20) mit einem Speichermedium (26) nach Anspruch 6.

Datenservervorrichtung (14) zum Betreiben im Internet, aufweisend ein Speichermedium (26) nach Anspruch 6.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Ausgabeeinrichtung eines Kraftfahrzeugs. Als Ausgabeeinrichtung wird dabei ein Gerät oder eine Gerätekomponente verstanden, die zum Ausgeben von einem Ausgabeinhaltsignal, das einen Ausgabeinhalt festlegt, ausgeben kann. Die Ausgabeeinrichtung kann dabei zum Beispiel ein Audio-und/oder Bildsignal als Ausgabeinhaltsignal ausgeben und zum Beispiel einen Lautsprecher oder Bildschirm aufweisen. Die Erfindung betrifft weiter ein Speichermedium, ein mobiles, portables Endgerät sowie eine Datenservervorrichtung.

Mit zunehmender Digitalisierung wird eine Kommunikation über zum Beispiel E-Mail immer wichtiger. In heutigen Kraftfahrzeugen wird zunehmend die Möglichkeit geboten, auf einen E-Mail Server zuzugreifen und vom Kraftfahrzeug aus E-Mails zu empfangen. Dies setzt jedoch voraus, dass eine Person, die einem Kraftfahrzeugbenutzer eine Nachricht hinterlegen möchte, die E-Mail-Adresse des Kraftfahrzeugbenutzers kennt. Kennt die Person den Kraftfahrzeugbenutzer nicht und möchte diesen aber kontaktieren, so ist dies nur möglich, wenn er zum Beispiel eine Nachricht auf einem Stück Papier an einer Windschutzscheibe hinterlässt. Der dem Kraftfahrzeugbenutzer fremden Person ist es nicht möglich, auf eine andere Art und Weise zum Beispiel ein Feedback zu dem Kraftfahrzeug oder zu einer Handlung des Kraftfahrzeugbenutzers zu hinterlegen.

Hat beispielsweise der Kraftfahrzeugbenutzer sein Kraftfahrzeug neben einer Tram-Bahnschiene geparkt, sodass die Trambahn das Kraftfahrzeug kaum oder nur schwer passieren kann, so kann der Kraftfahrzeugbenutzer nur dann auf sein unachtsames Parkmanöver aufmerksam gemacht werden, wenn der Kraftfahrzeugbenutzer zufällig gerade am oder im Kraftfahrzeug ist. Die einzige Alternative wäre, ein Stück Papier mit einer Nachricht zu hinterlassen und hinter den Scheibenwischer zu klemmen. Jedoch kann diese Nachricht zum Beispiel nach kurzer Zeit nicht mehr lesbar sein, zum Beispiel wenn das Kraftfahrzeug im strömenden Regen steht oder der Zettel abhandenkommt. Eine Identifizierung des Kraftfahrzeugbenutzers durch das Nummernschild ist in den meisten Fällen aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht möglich.

Die gleichen Probleme ergeben sich, wenn zum Beispiel eine Person ein geparktes Kraftfahrzeug sieht, dass ihm gut gefällt und die Person das gerne dem Kraftfahrzeugbenutzer als positives Feedback miteilen möchte. Möchte die Person beispielsweise auch gerne wissen, um welches Kraftfahrzeugmodell oder welche Art der Innenausstattung es sich handelt, so muss die Person warten, bis der Kraftfahrzeugbenutzer wieder am Kraftfahrzeug ist um diesen persönlich zu fragen. Das ist sehr umständlich und kann sehr lange dauern, und es ist sogar unmöglich, wenn das Kraftfahrzeug zum Beispiel gerade nicht parkt, sondern an der Person vorbeifährt.

Im Internet werden Produkte, Websites, Personen und Lokalitäten mit sogenannten „likes“ versehen, mit denen man kennzeichnen kann, dass einem ein bestimmtes Produkt oder ein bestimmtes Foto gut gefällt. Will man ein solches Produkt „liken“, funktioniert das bislang über eine zugehörige Social-Media-Seite, in dem man zum Beispiel ein Profil des Kraftfahrzeugherstellers oder ein Foto des Kraftfahrzeugbenutzers mit einem positiven Feedback kennzeichnet. Das Prinzip eines solchen sozialen Netzwerkes ist durch die US 2012/0179552 A1 beschrieben. Hierbei bleibt jedoch das Problem bestehen, dass die Person, die das Feedback abgeben möchte, den Namen des Kraftfahrzeugbenutzers kennen muss und dazu autorisiert sein muss, über das soziale Netzwerke eine Textnachricht oder ein Feedback abzugeben. Gibt die Person das Feedback über die Seite des Kraftfahrzeugherstellers ab, so erreicht die Nachricht den Kraftfahrzeugbenutzer nicht. Es wird also nur ein unspezifisches Feedback gegeben, das nicht das individuelle Kraftfahrzeug, noch den Benutzer erreicht, und es können zum Beispiel kein Feedback zu einer spezifischen Ausstattungsline oder Farbe gegeben werden. Häufig weiß derjenige, der das Feedback abgibt, noch nicht einmal, dass es so etwas wie eine „S-Line“ gibt und wundert sich nur darüber, dass zum Beispiel ein Modell A5 von vorne etwas anders aussieht als ein anderes Modell A5, ohne zu wissen warum und wie er das auch bestellen kann.

Die DE 10 2014 005 983 A1 beschreibt ein Verfahren zum Anzeigen von Kraftfahrzeuginformationen, die aus einer Datenbank abgerufen werden. Mithilfe eines Mobiltelefons kann ein Foto des Kraftfahrzeugs analysiert werden. Die Analyse kann dann Informationen über eine Farbe oder zum Beispiel einen Felgentyp des Kraftfahrzeugs ermitteln. Durch dieses Verfahren wird jedoch nicht ermöglicht, dem Kraftfahrzeugbenutzer eine Nachricht zu hinterlassen.

Aus der DE 10 2012 008 284 A1 ist ein Verfahren zum Ausgeben von Informationen bezüglich eines Objekts eines Kraftfahrzeugs über ein mobiles Kommunikationsendgerät bekannt. Auch hierbei können Daten über das Kraftfahrzeug angezeigt werden, beispielsweise ein Reifenluftdruck, oder eine Information zu einem Reifenschaden. Auch hier bleibt die Kommunikation einseitig, da ein Kraftfahrzeugbenutzer, der zum Beispiel gerade abwesend sein kann, nicht kontaktiert werden kann.

Die DE 10 2013 004 612 A1 beschreibt ein Verfahren zum Betreiben eines Infotainmentsystems eines Kraftfahrzeugs. Das Empfangen einer Eingabe von einer außen am Kraftfahrzeug befindlichen Bedienperson erfolgt über eine Bedieneinrichtung, die von außerhalb des Kraftfahrzeugs bedienbar angeordnet ist

Im Stand der Technik gibt es zwei getrennte Ebenen, das reale Produkt, also beispielsweise das reale Kraftfahrzeug, und die Internetseite des sozialen Netzwerkes, die dieses Produkt repräsentiert. Ein Kontakt zu dem Benutzer oder Besitzer des Kraftfahrzeugs ist jedoch nicht möglich. Ebenso erhält man keine Information was man da genau gesehen hat, also zum Beispiel welches Modell (zum Beispiel A5 oder S5), welcher Bodystyle (zum Beispiel Coupe oder Sportback) und welche Farbe (zum Beispiel Sepangblau oder Arablau).

Eine der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist das Verbessern einer Kontaktierung eines Kraftfahrzeugbenutzers.

Die Aufgabe wird von dem erfindungsgemäßen Verfahren und den erfindungsgemäßen Gegenständen der nebengeordneten Patentansprüche gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind durch die Unteransprüche gegeben.

Die Erfindung basiert auf der Idee, einen durch den Benutzer des mobilen Endgeräts vorgegebenen Ausgabeinhalt direkt an das Kraftfahrzeug zu übertragen und den Ausgabeinhalt durch eine Ausgabeeinrichtung des Kraftfahrzeugs auszugeben. Hierdurch wird eine Kontaktaufnahme mit einem Kraftfahrzeugbenutzer ermöglicht, insbesondere mit einem abwesenden und/oder unbekannten Kraftfahrzeugbenutzer. Es wird, mit anderen Worten, ein Austausch von Informationen zwischen einer außenstehenden Person und dem Kraftfahrzeug, sowie zwischen der außenstehenden Person und dem Kraftfahrzeugbenutzer ermöglicht. Der Benutzer des Kraftfahrzeugs erhält zum Beispiel ein Feedback zu seinem Kraftfahrzeug und/oder zu seinem Fahrverhalten, wodurch der Kraftfahrzeugbenutzer nicht nur stärker an sein Kraftfahrzeug gebunden wird, sondem auch zum Beispiel lernen kann, mehr Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer zu nehmen. Dies bewirkt letztendlich auch eine Erhöhung der Fahrsicherheit.

Das erfindungsgemäße Verfahren zum Betreiben einer Ausgabeeinrichtung des Kraftfahrzeugs löst die oben gestellte Aufgabe und bringt die oben genannten Vorteile mit sich.

Eine Prozessoreinrichtung des mobilen Endgeräts führt ein Ermitteln desjenigen Kraftfahrzeugs durch, das mittels seiner Ausgabeeinrichtung ein Ausgabeinhaltsignal ausgeben soll. Beispielsweise kann das Kraftfahrzeug hierzu zum Beispiel einen von einer Außenseite lesbaren Code aufweisen, der von dem mobilen Endgerät eingelesen werden kann, oder das Ermitteln kann in Abhängigkeit von einem Aufbau einer Nahfeldkommunikationsverbindung zwischen dem mobilen Endgerät und dem Kraftfahrzeug erfolgen.

Die Prozessoreinrichtung ist als Gerätekomponente oder Bauteil zu verstehen, die oder das zur elektronischen Datenverarbeitung eingerichtet ist und hierzu zum Beispiel einen Mikroprozessor und/oder einen Mikrokontroller und/oder eine Steuerplatine aufweisen kann.

Es erfolgt ein Bereitstellen eines Ausgabeinhaltsignals, das einen durch die Ausgabeeinrichtung des Kraftfahrzeugs auszugebenden Ausgabeinhalt festlegt. Das Ausgabeinhaltsignal kann dabei zum Beispiel ein Bild-und/oder Audiosignal sein. Das Ausgabeinhaltsignal kann beispielsweise in Abhängigkeit von einer Bedienhandlung des Benutzers des mobilen Endgeräts erzeugt werden, wobei der Benutzer des mobilen Endgeräts beispielsweise einen Text eingeben kann, der dann durch das Ausgabeinhaltsignal beschrieben werden kann. Mit anderen Worten kann der Ausgabeinhalt durch den Benutzer des mobilen Endgeräts vorgegeben sein.

In einem weiteren Verfahrensschritt erfolgt ein Bereitstellen einer Datenkommunikationsverbindung zwischen einer Kommunikationseinheit eines mobilen Endgeräts und einer Kommunikationseinrichtung des Kraftfahrzeugs. Als Kommunikationseinheit des mobilen Endgeräts wird dabei eine Gerätekomponente verstanden, die dazu eingerichtet ist, eine drahtlose oder eine drahtgebundene Datenkommunikationsverbindung bereitzustellen, beispielsweise eine WLAN-Verbindung und/oder eine Internetverbindung. Als Kommunikationseinrichtung des Kraftfahrzeugs wird eine Gerätekomponente oder ein Gerät des Kraftfahrzeugs verstanden, dass die gleichen Eigenschaften aufweist. Die Kommunikationseinheit und/oder die Kommunikationseinrichtung weisen dabei jeweils einen Sender und einen Empfänger auf. Die Kommunikationseinheit und/oder die Kommunikationseinrichtung können dabei beispielsweise zur Nahfeldkommunikation („NFC“) eingerichtet sein und hierzu beispielsweise jeweils einen NFC-Chip aufweisen.

Das Ausgabeinhaltsignal wird durch die Prozessoreinrichtung an die Kommunikationseinrichtung des Kraftfahrzeugs übertragen. Die Kommunikationseinrichtung des Kraftfahrzeugs kann das Ausgabeinhaltsignal dann zum Beispiel an die Ausgabeeinrichtung des Kraftfahrzeugs übertragen.

Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren erfolgt durch die Ausgabeeinrichtung ein Ausgeben des übertragenen Ausgabeinhaltsignals.

Es ergeben sich die bereits oben genannten Vorteile. Weiterhin ermöglicht das erfindungsgemäße Verfahren, dass das Kraftfahrzeug - und damit der Kraftfahrzeugbenutzer - zum Beispiel ein direktes Feedback von einem Benutzer des mobilen Endgeräts halten kann. Hierdurch ergibt sich zusätzlich eine Emotionalisierung des Kraftfahrzeugbenutzers eine Steigerung einer Bekanntheit des Kraftfahrzeugmodells, sowie eine Kundenbindung und Platzierung des Autoherstellers. Dadurch, dass das Kraftfahrzeug ein Feedback erhalten kann, hält der Benutzer des Kraftfahrzeugs zum Beispiel ein digitales Kompliment, was ihn stärker an sein Kraftfahrzeug bindet. Bei einem positiven Feedback ist er stolz und das Kraftfahrzeug gewinnt für ihn wieder an Bedeutung als Status-Objekt. Bei einer Nachricht zu seinem Fahrverhalten, beispielsweise zu einer aktuellen Parkposition seines Kraftfahrzeugs, wird ihm bewusst, was sein Fahrverhalten bewirkt und er kann in Zukunft eine Fahrsicherheit im Straßenverkehr erhöhen.

Zudem kann sich der Kraftfahrzeughersteller auf dem Markt gut platzieren und kann ein reales Produkt zum Beispiel „likebar“ machen, d.h. das reale Produkt, also das Kraftfahrzeug, erhält die Möglichkeit, positives Feedback zu erhalten. Dabei ergibt sich auch der Vorteil, dass der Kraftfahrzeughersteller - im Gegensatz zu sozialen Netzwerken - über reale Produkte verfügt und zum Beispiel eine Marke gehoben wird. Das Feedback ist spezifisch und ein einzelnes Auto wird „geliked“. Dadurch sind genauere Analysen möglich, sowohl für den Nutzer selbst („ich mag anscheinend den A5 als Coupe in sepangblau“), als auch für einen Hersteller des Kraftfahrzeugs („Nutzern gefällt der A5 in sepangblau häufiger“).

Die Prozessoreinrichtung stellt den Standort des Kraftfahrzeugs anhand eines Positionssignals, das den Standort des Kraftfahrzeugs beschreiben kann, fest. Das Positionssignal kann beispielsweise von der kraftfahrzeugexternen Datenservervorrichtung bereitgestellt werden. Es erfolgt ein Feststellen eines Standorts des mobilen Endgeräts anhand eines Positionssignals des mobilen Endgeräts. Ein Positionssignal kann beispielsweise ein GPS-Signal sein und das mobile Endgerät kann beispielsweise ein navigationsfähiges mobiles Endgerät sein und die Positionssignale auswerten.

Anhand der ermittelten Standorte erfolgt ein Feststellen, ob sich das Kraftfahrzeug in einem vorbestimmten Umkreis des mobilen Endgeräts befindet. Empfängt also beispielsweise das mobile Endgerät von der kraftfahrzeugexterne Datenservervorrichtung mehrere Positionssignale von jeweils unterschiedlichen Kraftfahrzeugen, kann die Prozessoreinrichtung all diejenigen Kraftfahrzeuge ermitteln, die sich beispielsweise in einem Umkreis von einem Meter von dem Standort des mobilen Endgeräts, und damit von dem Standort des Benutzers, befinden. Der Benutzer kann also direkt neben dem Kraftfahrzeug, mit dem er kommunizieren möchte, stehen und es ermitteln, auch wenn er dieses Kraftfahrzeug nicht direkt ermitteln kann durch beispielsweise Scannen eines Barcode des Kraftfahrzeugs. So kann er das Kraftfahrzeug - und damit die Ausgabeeinrichtung, die den Ausgabeinhalt ausgeben soll - über das Positionssignal des Kraftfahrzeugs und des Positionssignals seines mobilen Endgeräts feststellen, und damit ermitteln, falls sich das Kraftfahrzeug in dem vorbestimmten Umkreis befindet.

Dadurch ist das Verfahren unabhängig von einer direkten Ermittlung des Kraftfahrzeugs über beispielsweise einen nicht durch das mobile Endgerät lesbaren Code oder einer Eignung zur Nahfeldkommunikation.

Falls sich mehrere Kraftfahrzeuge in dem vorbestimmten Umkreis des mobilen Endgeräts befinden, erzeugt die Prozessoreinrichtung eine Information, die jedes der Kraftfahrzeuge und den jeweiligen Standort beschreiben kann. Diese Information kann vorzugsweise an eine Ausgabeeinrichtung des mobilen Endgeräts übertragen werden, zum Beispiel zur Anzeige auf einem Bildschirm. Beispielsweise kann dabei eine Karte mit den markierten Standorten des jeweiligen Kraftfahrzeugs angezeigt werden. Zum Beispiel kann der Benutzer über eine Tastatur des mobilen Endgeräts oder einen berührungssensitiven Bildschirm dann dasjenige Kraftfahrzeug durch eine Bedienhandlung auswählen, zu dem er Kontakt aufnehmen möchte. Durch eine solche Bedienhandlung kann ein Bediensignal erzeugt werden, dass das ausgewählte Kraftfahrzeug beschreiben kann. In Abhängigkeit von dem durch die Prozessoreinrichtung empfangenen Bediensignal erfolgt ein Auswählen eines der Kraftfahrzeuge aus der Mehrzahl an Kraftfahrzeugen und dadurch das Ermitteln desjenigen Kraftfahrzeugs, das das Ausgabeinhaltsignal ausgeben soll. Hierdurch wird ein Ermitteln des auszugebenden Kraftfahrzeugs ermöglicht, falls sich mehrere Kraftfahrzeuge in der Nähe des Benutzers befinden. Das Verfahren wird durch die genannte Weiterbildung also sensitiver.

Das Ausgabeinhaltsignal kann beispielsweise ein Feedback eines Benutzers des mobilen Endgeräts beschreiben. So kann der Benutzer beispielsweise über eine entsprechende Software einen Text oder ein Symbol oder ein Emoticon eingeben, dass dann durch das Ausgabeinhaltsignal beschrieben werden kann. Alternativ oder zusätzlich kann das Ausgabeinhaltsignal eine Qualität eines Feedbacks beschreiben, beispielsweise ein Symbol eines nach oben zeigenden Daumens. Mit anderen Worten kann das Ausgabeinhaltsignal das Feedback symbolisch beschreiben. Alternativ oder zusätzlich kann das Ausgabeinhaltsignal ein Bild und/oder eine Textnachricht beschreiben.

Die Datenkommunikationsverbindung kann zum Beispiel über eine kraftfahrzeugexterne Datenservervorrichtung bereitgestellt werden. Mit anderen Worten kann die Datenkommunikationsverbindung zwischen der Kommunikationseinheit des mobilen Endgeräts und der externen Datenservervorrichtung, und von der kraftfahrzeugexternen Datenservervorrichtung zu der Kommunikationseinrichtung des Kraftfahrzeugs verlaufen. Dadurch wird ermöglicht, dass der Benutzer des mobilen Endgeräts mit dem Kraftfahrzeug Kontakt aufnehmen kann, auch wenn beispielsweise sein mobiles Endgerät nicht zur Nahfeldkommunikation eingerichtet ist. Alternativ kann die Datenkommunikationsverbindung als direkte Datenkommunikationsverbindung zwischen der Kommunikationseinheit und der Kommunikationseinrichtung bereitgestellt werden, beispielsweise über die beschriebene Nahfeldkommunikation. Diese Variante ist unabhängig von einer Internetverbindung des mobilen Endgeräts, weswegen der Stromverbrauch des mobilen Endgeräts nicht unnötig erhöht wird.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens kann die Kommunikationseinrichtung des Kraftfahrzeugs in Abhängigkeit von einem Empfangen des Ausgabeinhaltsignals durch die Kommunikationseinrichtung des ermittelten Kraftfahrzeugs einen Informationsdatensatz bereitstellen, der mindestens eine Information zu dem ermittelten Kraftfahrzeug beschreibt, und den bereitgestellten Informationsdatensatz an die Kommunikationseinheit des mobilen Endgeräts übertragen. Der Benutzer des mobilen Endgeräts kann sich so über zum Beispiel ein Modell des Kraftfahrzeugs oder über einen Farbton einer Innenausstattung oder einer Lackierung informieren.

Die Ausgabeeinrichtung des ermittelten Kraftfahrzeugs kann das Ausgabeinhaltsignal in Abhängigkeit von einem Zündsignal aus einer Zündanlage des Kraftfahrzeugs und/oder in Abhängigkeit von einem Schließsignal aus einer Entriegelungseinrichtung des Kraftfahrzeugs ausgeben. Mit anderen Worten kann das Ausgabeinhaltsignal in Abhängigkeit von einem Motorstart oder einem Öffnen oder Entriegeln des Kraftfahrzeugs ausgegeben werden. Solche Situationen sind typische Situationen, in dem der Benutzer das Kraftfahrzeug in Betrieb nimmt und durch diese Ausführungsform wird der Benutzer bei Beginn der Benutzung des Kraftfahrzeugs über neu eingegangene Nachrichten oder Feedbacks informiert.

Die oben gestellte Aufgabe wird ebenfalls gelöst durch ein Speichermedium mit einem Programmcode, der dazu eingerichtet ist, bei Ausführung durch die Prozessoreinrichtung des mobilen Endgeräts die eine Prozessoreinrichtung betreffenden Verfahrensschritte eines Verfahrens nach einer der oben beschriebenen Ausführungsformen durchzuführen. Es ergeben sich die bereits oben genannten Vorteile. Das Speichermedium kann dabei beispielsweise als Speicherchip oder Speicherkarte ausgestaltet sein.

Die oben gestellte Aufgabe wird ebenfalls gelöst durch ein mobiles, portables Endgerät mit einem erfindungsgemäßen Speichermedium. Das mobile, portable Endgerät kann dabei beispielsweise als Smartphone oder Laptop oder Tablet PC ausgestaltet sein.

Weiter wird oben gestellte Aufgabe noch durch eine Datenservervorrichtung zum Betreiben im Internet mit einem entsprechenden Speichermedium gelöst.

Die Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnungen noch einmal durch konkrete Ausführungsbeispiele näher erläutert. Bei den im Folgenden erläuterten Ausführungsbeispielen handelt es sich um bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung. Funktionsgleiche Elemente weisen in der Figur dieselben Bezugszeichen auf. Es zeigt die einzige Figuren („Fig.“):
eine schematische Darstellung einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens.

Die Figur veranschaulicht das Prinzip des erfindungsgemäßen Verfahrens anhand eines Ausführungsbeispiels. Hierzu zeigt die Figur ein Kraftfahrzeug 10, dass beispielsweise als Personenkraftwagen ausgestaltet sein kann. Das Kraftfahrzeug 10 weist eine Kommunikationseinrichtung 12 auf, die beispielsweise einen Sender und einen Empfänger für NFC aufweisen kann. Ein entsprechender NFC-Chip kann beispielsweise an einem Türgriff oder einer Beifahrertür des Kraftfahrzeugs 10 angeordnet sein. Die Kommunikationseinrichtung 12 zusätzlich oder alternativ zum Bereitstellen einer Datenkommunikationsverbindung 13 eingerichtet sein, über die beispielsweise eine Internetverbindung zu einer kraftfahrzeugexternen Datenservervorrichtung 14 aufgebaut werden kann. Die Datenkommunikationsverbindung 13 kann beispielsweise auch eine WLAN-oder Funkverbindung sein. Die Datenservervorrichtung 14 kann beispielsweise ein Datenserver sein, auf dem zum Beispiel ein Kundenprofil eines Kraftfahrzeugbenutzers des Kraftfahrzeugs 10 abgelegt sein kann. In diesem Kundenprofil kann das Kraftfahrzeug 10 beispielsweise registriert sein.

Die Kommunikationseinrichtung 12 des Kraftfahrzeugs 10 ist mit einer Ausgabeeinrichtung 16 des Kraftfahrzeugs 10 verbunden. Diese kann beispielsweise als berührungssensitiver Bildschirm ausgestaltet sein und/oder einen Lautsprecher aufweisen. Die Kommunikationseinrichtung 12 ist mit der Ausgabeeinrichtung 16 zum Beispiel über eine Datenkommunikationsverbindung 13 verbunden, beispielsweise über einen Datenbus des Kraftfahrzeugs 10. Diese Datenkommunikationsverbindung 13 kann zum Beispiel eine direkte Datenkommunikationsverbindung 13 sein, oder aber die Kommunikationseinrichtung 12 kann mit der Ausgabeeinrichtung 16 optional über ein Steuergerät 18 des Kraftfahrzeugs 10 verbunden sein. Das Steuergerät 18 kann dabei beispielsweise ein Steuerchip oder eine Steuerplatine zum Auswerten und/oder Erzeugen von Steuersignalen aufweisen. Entsprechende Beispiele für ein solches Steuergerät ist dem Fachmann aus dem Stand der Technik bekannt.

Die Figur zeigt ebenfalls ein mobiles, portables Endgerät 20, dessen Kommunikationseinheit 22 beispielsweise von einer Prozessoreinrichtung 24 des portablen, mobilen Endgeräts gesteuert werden kann. Dabei kann die Prozessoreinrichtung 24 beispielsweise ein Computerprogramm oder ein Anwenderprogramm aufweisen oder sein, oder eine Hardware mit zum Beispiel eine Steuerplatine und/oder einen Mikrokontroller und/oder einen Mikroprozessor. Ist die Prozessoreinrichtung 24 beispielsweise als Computerprogramm oder Anwenderprogramm ausgestaltet, kann sie beispielsweise auf einem Speichermedium 26, zum Beispiel einen Speicherchip, gespeichert sein. Die Figur zeigt ebenfalls einen Bildschirm 28 des mobilen Endgeräts 20, der beispielsweise als berührungssensitiver Bildschirm ausgestaltet sein und Bedienhandlung eines Benutzers des mobilen Endgeräts 20 empfangen kann.

Das Beispiel der Figur zeigt beispielhaft ein navigationsfähiges mobiles Endgerät 20, das zum Beispiel von einem Satelliten 30 und/oder der kraftfahrzeugexternen Datenservervorrichtung 14 ein Positionssignal empfangen kann, wobei das Positionssignals des Satelliten 30 die Position des mobilen Endgeräts 20 beschreiben kann. Das von der kraftfahrzeugexterner Datenservervorrichtung 14 übertragene Positionssignal kann die Position des Kraftfahrzeugs 10 beschreiben, wobei dieses Positionssignal beispielsweise durch Kommunikation von dem Steuergerät 18 oder einem Navigationsgerät (in der Figur nicht gezeigt) des Kraftfahrzeugs und dem Satelliten 30 von dem Kraftfahrzeug 10 an die Datenservervorrichtung 14 übertragen werden kann.

In einem ersten Verfahrensschritt S1 ermittelt die Prozessoreinrichtung das Kraftfahrzeug 10, das mittels seiner Ausgabeeinrichtung 16 einen Ausgabeinhaltsignal ausgeben soll. Beispielsweise kann gerade eine Fußgänger an dem Kraftfahrzeug vorbeigehen und, da ihm das Kraftfahrzeug 10 besonders gut gefallen kann, gerne ein Feedback hierzu abgeben möchte. Der Fußgänger kann dann beispielsweise über sein mobiles Endgerät 20 ein Emoticon, beispielsweise einen nach oben gerichteten Daumen, und/oder einen Text in das mobile Endgerät 20, vorzugsweise ein entsprechendes Anwenderprogramm, eingeben. Das mobile Endgerät 20 kann dann mittels der Prozessoreinrichtung 24 ein entsprechendes Ausgabeinhaltsignal erzeugen. Hierdurch wird das Ausgabeinhaltsignal bereitgestellt (S2).

Hat der Fußgänger beispielsweise ein NFC-fähiges mobiles Endgerät 20, beispielsweise ein Smartphone oder ein entsprechenden Tablet PC, und ist das Kraftfahrzeug 10 durch seine Kommunikationseinrichtung 12 ebenfalls entsprechend eingerichtet, kann der Fußgänger sein mobiles Endgerät 20 an den NFC-Chip halten und diesen mit seinem mobilen Endgerät 20 berühren, und so kann die Datenkommunikationsverbindung 13 zwischen der Kommunikationseinheit 22 des mobilen Endgeräts 20 und der Kommunikationseinrichtung 12 des Kraftfahrzeugs 10 bereitgestellt werden (S3).

Alternativ kann ein solcher beispielhafter NFC-Chip an einer Beifahrerseite zum Beispiel an eine Außenseite der Tür angeordnet sein. Alternative Datenkommunikationsverbindung 13 beispielsweise eine Bluetooth Verbindung, wozu das Kraftfahrzeug 10 und/oder das mobile Endgerät 20 einen entsprechenden Transmitter oder eine entsprechende Antenne aufweisen kann.

Sind das mobile Endgeräte 20 und/oder das Kraftfahrzeug 10 beispielsweise nicht-NFC-fähig, kann das Kraftfahrzeug 10 beispielsweise durch ein sogenanntes „Geotracking“ ermittelt werden (S1). Ein solches Geo-Trekking kann beispielsweise über einen sogenannten „Vehicle Tracking Service“ erfolgen. Hierzu kann anhand der Positionssignale der Standorte des Kraftfahrzeugs 10 (S4) und des mobilen Endgeräts 20 (S5) festgestellt werden, beispielsweise durch Auswerten der Positionssignale, ob sich das Kraftfahrzeug 10 beispielsweise in einem Umkreis von einem Meter des mobilen Endgeräts 20 und damit des Fußgängers befindet. Ist dies der Fall, kann so das Kraftfahrzeug 10 ermittelt werden (S1). Trifft es für mehrere Kraftfahrzeuge 10 zu, dass diese sich in dem vorgegebenen Umkreis befinden, so kann der Fußgänger beispielsweise durch das Anwenderprogramm aus einer Mehrzahl von Kraftfahrzeugen 10 in dem Umkreis eines auswählen. Eine entsprechende Information, die die infrage kommenden Kraftfahrzeuge 10 und den jeweiligen Standort beschreiben, kann dann durch die Prozessoreinrichtung 24 erzeugt werden (S7) und zum Beispiel als Karte, in der die in Frage kommenden Kraftfahrzeuge 10 markiert sind, ausgegeben werden. Anhand einer entsprechenden Bedienhandlung, beispielsweise einem Tippen auf das gewünschte Kraftfahrzeug 10 auf dem Bildschirm 28, kann dann das richtige Kraftfahrzeug 10 ausgewählt werden (S8) und dadurch wird das Kraftahrzeug 10, dass das Ausgabeinhaltsignal ausgeben soll, ermittelt (S1).

Im Verfahrensschritt S9 wurde dann das Ausgabeinhaltsignal an die Kommunikationseinrichtung 12 des Kraftfahrzeugs 10 übertragen. Diese kann das Signal an die Ausgabeeinrichtung 16 übertragen, entweder direkt oder über das beispielhafte Steuergerät 18.

Das erfindungsgemäße Verfahren kann alternativ auf andere Gegenstände mit einer entsprechenden Kommunikationseinrichtung angewendet werden, beispielsweise auf ein Fahrrad mit zum Beispiel einem NFC-Chip, wobei das Feedback beispielsweise auf einem Bildschirm eines mobilen Endgeräts eines Benutzers als Ausgabeeinrichtung angezeigt werden kann.

Hierbei kann vorgesehen sein, dass die Ausgabe des Ausgabeinhaltsignal erst dann erfolgen kann, wenn beispielsweise eine Zündanlage 32 des Kraftfahrzeugs 10 ein Zündsignal an zum Beispiel die Ausgabeeinrichtung 16 oder die Kommunikationseinrichtung 12 oder das Steuergerät 18 aussendet. Der Kraftfahrzeugbenutzer kann hiermit beispielsweise durch einen Begrüßungsbildschirm beim Starten des Kraftfahrzeugs 10 erfahren, dass ihm der Fußgänger ein positives Feedback gegeben hat. Das Ausgabeinhaltsignal kann hierbei beispielsweise auf einer kraftfahrzeugexternen Servervorrichtung zwischengespeichert und bei einem Start des Kraftfahrzeugs 10 abgerufen werden.

Im Gegenzug zu dem beispielhaften Feedback kann die Kommunikationseinrichtung 12 des Kraftfahrzeugs 10 zum Beispiel eine Fahrzeuginformation, beispielsweise die Information, dass eine Lackierung des Kraftfahrzeugs 10 die Farbe arablau hat, an die Kommunikationseinheit 22 des mobilen Endgeräts 20 übertragen (S10). Ein entsprechender Informationsdatensatzes kann beispielsweise von dem Steuergerät 18 bereitgestellt werden. Alternativ kann eine solche Informationsbeispiels beispielsweise von der Datenservervorrichtung 14, in der die Informationen in dem Benutzerprofil gespeichert sein kann, an die Kommunikationseinheit 22 des mobilen Endgeräts 20 übertragen (S11).

Optional kann vorgesehen sein, dass das Steuergerät 18 beispielsweise eine Gesamtzahl an Feedbacks oder Kommentaren eines bestimmten Zeitraums zählen kann. Dem Kraftfahrzeugbenutzer kann beispielsweise beim Starten des Kraftfahrzeugs 10 angezeigt werden (S10), dass während seiner Abwesenheit das Kraftfahrzeug 10 siebenmal geliked wurde, also siebenmal ein positives Feedback erhalten hat.

Das oben beschriebene Ausführungsbeispiel veranschaulicht exemplarisch das Prinzip der Erfindung ein reales Produkt, zum Beispiel ein reales Kraftfahrzeug 10, „likebar“ machen, d.h. zu ermöglichen, dass das Kraftfahrzeug 10 Beispiel ein positives Feedback erhalten kann.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel kann zum Beispiel über einen NFC-Chip als technische Lösung bereitgestellt werden. Wenn beispielsweise jemand das Kraftfahrzeug 10 sieht, das ihm gut gefällt, kann er zum Beispiel durch kurzes Berühren mit dem mobilen Endgerät 20, beispielsweise einem Smartphone, das reale Kraftfahrzeug 10 „liken“. Der Benutzer des Kraftfahrzeugs 10 wird darüber informiert, dass sein Kraftfahrzeug 10 zum Beispiel geliked wurde und erhält somit ein digitales Kompliment zu seinem Kraftfahrzeug 10. Besonders ist auch, dass das reale, individuelle Produkt, also das Kraftfahrzeug 10, und nicht eine generelle Social-Media-Seite geliked wird. Derjenige, der das Kraftfahrzeug 10 zum Beispiel geliked hat, kann optional weitere Informationen zu den Kraftfahrzeug 10 erhalten, zum Beispiel wie das Modell oder die Farbe genau heißen.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel zum Beispiel kann derjenige, der das Kraftfahrzeug 10 zum Beispiel geliked hat, Informationen zu dem Kraftfahrzeug 10 erhalten. Einerseits kann man so eine Bekanntheit verschiedener Modelle steigern und auch Menschen, die weniger Auto-affin sind, lernen die Modelle kennen. Außerdem wird es für potentielle Kunden leichter, sich für eine Ausstattung zu entscheiden, da sie diese live sehen. So kann zum Beispiel in einem Konfigurator ein Unterschied zwischen „Nogaroblau“ und „Scubablau“ nur schwer erkannt werden. Wenn die Person ein Kraftfahrzeug 10 sieht, dessen Farbe ihm zum Beispiel gefällt, kann er dieses nun zum Beispiel liken und zum Beispiel die Farbe gezielt beim Händler anfragen.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel kann, um zum Beispiel das Kraftfahrzeug 10 zu liken, der „Likende“, also der Benutzer des mobilen Endgeräts 20, der zum Beispiel ein positives Feedback abgeben kann, über ein Smartphone als mobiles Endgerät 20 verfügen. Das Kraftfahrzeug 10 kann vorzugsweise für einen solchen Service registriert sein, beispielsweise durch ein Benutzerprofil und/oder ein Anwenderprogramm, das zum Beispiel auf der kraftfahrzeugexternen Datenservervorrichtung 14 abgelegt sein kann.

Das Kraftfahrzeug 10 kann beispielsweise mittels eines NFC-fähigen Smartphones geliked werden, in dem der Benutzer des beispielhaften NFC-fähigen Smartphone zum Beispiel einen NFC-Chip in einer Türklinke des Kraftfahrzeugs 10 berühren kann.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel kann das erfindungsgemäße Verfahren mit einem Nicht-NFC-fähigen mobilen Endgerät 20 und/oder einem Kraftfahrzeug 10 ohne NFC-Chip verwendet werden. Sollte das beispielhafte Smartphone nicht NFC-fähig sein, und/oder das Kraftfahrzeug 10 über keinen NFC-Chip verfügen, kann zum Beispiel das Kraftfahrzeug 10 optional per Geotagging gefunden und zum Beispiel geliked werden. Hierzu könnte der Benutzer des mobilen Endgeräts 20 beispielsweise in einer als Anwenderprogramm ausgestalten Prozessoreinrichtung 24 fragen, welche Kraftfahrzeuge 10 sich im Umkreis befinden. Über beispielsweise GPS, ähnlich einer Funktion „Car-Finder“, können zum Beispiel mehrere Kraftfahrzeuge lokalisiert werden, die sich in der Umgebung des Benutzers des mobilen Endgeräts 20 befinden. Dem Benutzer des mobilen Endgeräts 20 können dann zum Beispiel digitale Abbilder der Kraftfahrzeuge 10 gezeigt werden, zum Beispiel eine blauer A5 und ein schwarzer Q7, und er kann zum Beispiel spezifizieren, welches er liken möchte in dem er darauf klicken kann.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel kann eine als Anwenderprogramm ausgestaltete Prozessoreinrichtung 24 die kraftfahrzeugexterne Datenservervorrichtung 14, die beispielsweise als Backend ausgestaltet sein kann, informieren, dass ein Kraftfahrzeug 10 geliked wurde und welches Kraftfahrzeug 10. Die Datenservervorrichtung 14 kann die Information zum Beispiel zurück an das geliked Kraftfahrzeug 10 übertragen (S9). Der Benutzer des Kraftfahrzeugs 10 erhält die Information, dass sein Kraftfahrzeug 10, und/oder wie auch sein Kraftfahrzeug 10, geliked wurde.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel kann der beispielhafte „Likende“ Fahrzeuginformationen erhalten, beispielsweise über eine Farbe oder ein Modell, beispielsweise über sein Anwenderprogramm, zum Beispiel aus der Datenservervorrichtung 14. Es kann spezifiziert werden, wie viele Informationen der Benutzer des mobilen Endgeräts 20 erhalten kann, vorzugsweise kann es sich dabei um real-ersichtliche Informationen, wie zum Beispiel eine Farbe oder ein Modell, handeln. Sollte der Kraftfahrzeugbenutzer dies wünschen, so können zum Beispiel auch weitere Informationen geteilt und/oder freigegeben werden, zum Beispiel eine Angabe zu einer PS-Leistung des Kraftfahrzeugs 10 oder zu einer Ausstattungsvariante oder einem Außendesign Kraftfahrzeugs 10.