Title:
Detektionsgerät
Kind Code:
A1


Abstract:

Es wird ein handgehaltenes Detektionsgerät (10) vorgeschlagen, insbesondere ein Ortungsgerät zur Ortung von Objekten in einem zu untersuchenden Gegenstand (18) oder ein Feuchtemessgerät zur Bestimmung einer Feuchte in einem zu untersuchenden Gegenstand (18), das aus zumindest einem Grundkörper (14), der zumindest eine Detektionsvorrichtung (20) umfasst, besteht.
Erfindungsgemäß ist das Detektionsgerät (10) gekennzeichnet durch zumindest eine erste Lagervorrichtung (28) zu einer beweglichen Lagerung des Grundkörpers (14) relativ zu einer Untersuchungsoberfläche (16) des Gegenstands (18) und eine zweite Lagervorrichtung (30, 32, 34) zu einer beweglichen Lagerung des Grundkörpers (14) relativ zu einer Untersuchungsoberfläche (16) des Gegenstands (18), wobei die erste Lagervorrichtung (28) und die zweite Lagervorrichtung (30, 32, 34) verschieden sind. embedded image




Inventors:
Sgarz, Heiko (71229, Leonberg, DE)
Pohlmann, Martin (70567, Stuttgart, DE)
Roehm, Tobias (72218, Wildberg, DE)
Application Number:
DE102016223996A
Publication Date:
06/07/2018
Filing Date:
12/02/2016
Assignee:
Robert Bosch GmbH, 70469 (DE)
Domestic Patent References:
DE102006025861A1N/A2007-12-06
DE102005000054A1N/A2006-11-16
DE4124539A1N/A1992-02-06



Foreign References:
90811092015-07-14
200901391782009-06-04
201002253412010-09-09
Claims:
Handgehaltenes Detektionsgerät (10), insbesondere Ortungsgerät zur Ortung von Objekten in einem zu untersuchenden Gegenstand (18) oder Feuchtemessgerät zur Bestimmung einer Feuchte in/auf einem zu untersuchenden Gegenstand (18), bestehend aus zumindest einem Grundkörper (14), der zumindest eine Detektionsvorrichtung (20) umfasst, gekennzeichnet durch zumindest eine erste Lagervorrichtung (28) zu einer beweglichen Lagerung des Grundkörpers (14) relativ zu einer Untersuchungsoberfläche (16) des Gegenstands (18) und eine zweite Lagervorrichtung (30, 32, 34) zu einer beweglichen Lagerung des Grundkörpers (14) relativ zu einer Untersuchungsoberfläche (16) des Gegenstands (18), wobei die erste Lagervorrichtung (28) und die zweite Lagervorrichtung (30, 32, 34) verschieden sind.

Handgehaltenes Detektionsgerät (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Lagervorrichtung (28) und die zweite Lagervorrichtung (30, 32, 34) reversibel lösbar an dem Grundkörper (14) anordenbar sind.

Handgehaltenes Detektionsgerät (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Lagervorrichtung (28) als Bestandteil des Grundkörpers (14) integriert ist, wobei die zweite Lagervorrichtung (30, 32, 34) reversibel lösbar an dem Grundkörper (14) anordenbar ist.

Handgehaltenes Detektionsgerät (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Lagervorrichtung (28) und die zweite Lagervorrichtung (30, 32, 34) als Bestandteil des Grundkörpers (14) integriert sind.

Handgehaltenes Detektionsgerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Lagervorrichtung (30, 32, 34) in zumindest einem Betriebsmodus (200) die bewegliche Lagerung des Grundkörpers (14) relativ zu der Untersuchungsoberfläche (16) des Gegenstands (18) ermöglicht und die bewegliche Lagerung des Grundkörpers (14) relativ zu der Untersuchungsoberfläche (16) des Gegenstands (18) mittels der ersten Lagervorrichtung (28) verhindert ist.

Handgehaltenes Detektionsgerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Lagervorrichtung (28) oder die zweite Lagervorrichtung (30, 32, 34) zur Realisierung eines zweidimensionalen Bewegens des Detektionsgeräts (10) relativ zur Untersuchungsoberfläche (16) einen Bürstenbesatz (30) aufweist.

Handgehaltenes Detektionsgerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Lagervorrichtung (28) oder die zweite Lagervorrichtung (30, 32, 34) zur Realisierung eines zweidimensionalen Bewegens des Detektionsgeräts (10) relativ zur Untersuchungsoberfläche (16) Gleiter (32a) aufweist.

Handgehaltenes Detektionsgerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Lagervorrichtung (28) oder die zweite Lagervorrichtung (30, 32, 34) zur Realisierung eines zweidimensionalen Bewegens des Detektionsgeräts (10) relativ zur Untersuchungsoberfläche (16) zumindest ein Allseitenrad (34a), insbesondere ein Mecanum-Rad oder ein Balllager, aufweist.

Handgehaltenes Detektionsgerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Lagervorrichtung (28) oder die zweite Lagervorrichtung (30, 32, 34) zur Realisierung eines eindimensionalen Bewegens des Detektionsgeräts (10) relativ zur Untersuchungsoberfläche (16) eine Mehrzahl von Rädern (30a), insbesondere vier Räder (30a), aufweist.

Handgehaltenes Detektionsgerät (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Detektionsgerät (10) Mittel (42) aufweist, die eine Drehung zumindest eines Rades (30a) signaltechnisch, insbesondere durch magnetische und/oder induktive Kopplung, erfassen.

Lagervorrichtung (28, 30, 32, 34) für ein handgehaltenes Detektionsgerät (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10 zur beweglichen Lagerung eines Grundkörpers (14) des Detektionsgeräts (10) relativ zu einer Untersuchungsoberfläche (16), wobei die Lagervorrichtung (28, 30, 32, 34) reversibel lösbar an dem Grundkörper (14) anordenbar ist.

Verfahren zum Betrieb eines handgehaltenen Detektionsgerät (10) mit einem Grundkörper (14) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass
• in einem ersten Betriebsmodus (100) der Grundkörper (14) mittels einer ersten Lagervorrichtung (28) zu einer beweglichen Lagerung des Grundkörpers (14) relativ zu einer Untersuchungsoberfläche (16) des Gegenstands (18) gelagert wird und
• in einem zweiten Betriebsmodus (200) der Grundkörper (14) mittels einer zweiten Lagervorrichtung (30, 32, 34) zu einer beweglichen Lagerung des Grundkörpers (14) relativ zu einer Untersuchungsoberfläche (16) des Gegenstands (18) gelagert wird, wobei die erste Lagervorrichtung (28) und die zweite Lagervorrichtung (30, 32, 34) verschieden sind.

Description:
Stand der Technik

Die Erfindung betrifft ein handgehaltenes Detektionsgerät, insbesondere ein Ortungsgerät zur Ortung von Objekten in einem zu untersuchenden Gegenstand oder ein Feuchtemessgerät zur Bestimmung einer Feuchte in oder auf einem zu untersuchenden Gegenstand, bestehend aus zumindest einem Grundkörper, der zumindest eine Detektionsvorrichtung umfasst. Derartige Detektionsgeräte sind aus dem Stand der Technik bekannt, beispielsweise aus DE 10 2006 025 861 A.

Offenbarung der Erfindung

Das vorgeschlagene handgehaltene Detektionsgerät zur Untersuchung eines Gegenstands geht aus von einem Detektionsgerät bestehend aus zumindest einem Grundkörper, der zumindest eine Detektionsvorrichtung umfasst. Erfindungsgemäß ist das Detektionsgerät gekennzeichnet durch zumindest eine erste Lagervorrichtung zu einer beweglichen Lagerung des Grundkörpers relativ zu einer Untersuchungsoberfläche des Gegenstands und durch eine zweite Lagervorrichtung zu einer beweglichen Lagerung des Grundkörpers relativ zu einer Untersuchungsoberfläche des Gegenstands, wobei die erste Lagervorrichtung und die zweite Lagervorrichtung verschieden sind.

In einer Ausführungsform ist das Detektionsgerät als Ortungsgerät zur Ortung von Objekten in einem zu untersuchenden Gegenstand realisiert. In einer alternativen oder zusätzlichen Ausführungsform ist das Detektionsgerät als ein Feuchtemessgerät zur Bestimmung einer Feuchte in oder auf einem zu untersuchenden Gegenstand realisiert. Derart dient das handgehaltene Detektionsgerät der Ortung von unter einer Untersuchungsoberfläche verborgenen Ortungsobjekten und/oder der Detektion von unter einer Untersuchungsoberfläche verborgener oder auf einer Untersuchungsoberfläche vorhandener Feuchtigkeit, insbesondere von Feuchtigkeitsgraden einer unter einer Untersuchungsoberfläche verborgener Feuchtigkeit. Das handgehaltene Detektionsgerät weist zumindest einen handgehaltenen Grundkörper auf, der zumindest eine Detektionsvorrichtung, insbesondere eine Ortungsvorrichtung, umfasst.

Die „Detektionsvorrichtung“, insbesondere die Ortungsvorrichtung, ist dazu vorgesehen, Detektionsdaten, d.h. insbesondere eine Ortung betreffende Daten (im Folgenden auch Ortungsdaten) und/oder eine Feuchte betreffende Daten (im Folgenden auch Feuchtemesswerte oder Feuchtigkeitsmesswerte), zu unter einer Untersuchungsoberfläche eines zu untersuchenden Gegenstands verborgenen Ortungsobjekten und/oder zu unter oder auf einer Untersuchungsoberfläche eines zu untersuchenden Gegenstands verborgener bzw. vorhandener Feuchtigkeit oder dergleichen zu erfassen. Dabei soll unter der „Detektionsvorrichtung“ insbesondere eine Vorrichtung verstanden werden, die Mittel aufweist, die dazu vorgesehen sind, physikalische und/oder chemische Größen, die auf ein Vorhandensein eines Ortungsobjekts und/oder einer Feuchtigkeit und/oder eines Feuchtigkeitsgrads oder dergleichen schließen lassen, zu erfassen und in ein elektrisch auswertbares Signal umzuwandeln. Insbesondere schließt die Detektionsvorrichtung zum Betrieb der Mittel notwendige Komponenten, elektrische Schaltungen und dergleichen ein.

In einer Ausführungsform weist die Detektionsvorrichtung zur Durchführung der Detektion zumindest einen Detektionssensor auf. Detektionssensoren sind prinzipiell geeignet, beispielsweise mittels Auswertung einer elektrischen und/oder magnetischen Feldänderung oder einer Laufzeitänderung einer in ein zu untersuchendes Material ausgestrahlten Strahlung, in einem Untersuchungsgegenstand verborgene Ortungsobjekte und/oder Feuchtigkeit zu detektieren. Beispielsweise kann die Detektionsvorrichtung einen Induktivsensor, einen AC-Sensor, einen Kapazitivsensor oder dergleichen aufweisen. Ebenfalls eignen sich auch Sensoren, die für eine Erfassung mittels elektromagnetischer Strahlung vorgesehenen sind, wie insbesondere ein 50-Hertz-Sensor, ein Mikrowellensensor, ein Radarsensor, ein Terahertzsensor, ein Ultrahochfrequenzsensor, ein Röntgensensor, ein Infrarotsensor oder ein NMR-Sensor. Ferner sind auch Temperatursensoren, Feuchtesensoren oder Schallsensoren, beispielsweise Ultraschall- oder Impact-Echo-Sensoren oder Neutronensonden, als Detektionsvorrichtung denkbar. Bevorzugt ist auch eine Kombination mehrerer, insbesondere auch verschiedenartiger, Detektionssensoren zur Durchführung der Detektion denkbar.

Unter „vorgesehen“ soll insbesondere speziell „programmiert“, „ausgelegt“ und/oder „ausgestattet“ verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion „vorgesehen“ ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt oder dazu ausgelegt ist, die Funktion zu erfüllen.

Unter einem „handgehaltenen“ Detektionsgerät soll insbesondere verstanden werden, dass das Detektionsgerät ohne Zuhilfenahme einer Transportmaschine lediglich mit den Händen, insbesondere mit einer Hand, transportiert werden kann. Insbesondere kann das Detektionsgerät auch während eines Messvorgangs in einer von einem Benutzer des Detektionsgeräts frei ausgeführten Bewegung, insbesondere einer eindimensionalen oder einer zweidimensionalen freien Bewegung, handgehalten über die Untersuchungsoberfläche geführt werden. Die Masse des handgehaltenen Detektionsgerät beträgt insbesondere weniger als 5 kg, vorteilhaft weniger als 3 kg und besonders vorteilhaft weniger als 1 kg. In einer Ausführungsform weist das handgehaltene Detektionsgerät ein Gehäuse mit einem Griff oder einem Griffbereich auf, mit dem das Detektionsgerät über die Untersuchungsoberfläche des zu untersuchenden Gegenstands geführt werden kann.

Das handgehaltene Detektionsgerät weist in einer Ausführungsform ein Gehäuse auf, das zumindest die wesentlichen funktionalen Komponenten des Detektionsgeräts aufnimmt. Das Gehäuse umfasst zumindest einen Grundkörper des Detektionsgeräts. In einer Ausführungsform besteht das Detektionsgerät aus nur einem Gehäuse, das den Grundkörper des Detektionsgeräts bildet.

Insbesondere nimmt das Gehäuse zumindest eine Steuervorrichtung, eine Detektionsvorrichtung samt Detektionssensor, eine Eingabe- und/oder eine Ausgabevorrichtung, insbesondere eine Anzeigevorrichtung, sowie eine Energieversorgungsvorrichtung auf. Insbesondere sind die Komponenten in ihrem Gesamtvolumen zu mehr als 50 %, bevorzugt zu mehr als 75 % und besonders bevorzugt zu 100 % in dem Gehäuse des Detektionsgeräts untergebracht. Auf diese Weise kann ein besonders kompaktes und leicht einhändig durch einen Benutzer führbares Detektionsgerät realisiert werden. Ferner lassen sich die Komponenten des Detektionsgeräts auf diese Weise vorteilhaft durch ein Gehäuse des Detektionsgeräts vor Beschädigungen und Umwelteinflüssen, beispielsweise vor dem Eindringen von Feuchtigkeit und Staub, schützen.

Unter einer „Untersuchungsoberfläche“ ist insbesondere eine Oberfläche eines hinsichtlich verborgener Ortungsobjekte und/oder hinsichtlich einer Feuchtigkeit und/oder hinsichtlich eines Feuchtegrads zu untersuchenden Gegenstands oder Werkstücks zu verstehen. Der Begriff „Gegenstand“ meint in diesem Sinne alle mittels des Detektionsgeräts untersuchbaren Materialien. Beispielsweise und nicht abschließend kann es sich bei dem Gegenstand um Baustoffe oder Werkstücke, eine Wand, einen Boden, eine Decke, Estrich, ein organisches Gebilde (insbesondere auch Teile eines Körpers) und/oder Teile eines Geländes handeln. Bestehen kann der Gegenstand beispielsweise insbesondere aus Holz, Glas, Kunststoff, Beton, Stein, Ziegel, Gips, Metall, organischen Materialien oder dergleichen. Des Weiteren lassen sich prinzipiell auch Flüssigkeiten oder Gase untersuchen. Einschlüsse eines Materials, das sich von dem Material des zu untersuchenden Gegenstands unterscheidet oder dessen physikalischen Eigenschaften sich von denen des Materials des zu untersuchenden Gegenstands unterscheiden, stellen beispielhafte Ortungsobjekte dar. Typische Beispiele für derartige Ortungsobjekte sind Stromleitungen, Rohre, Gasleitungen, Hohlräume, Armierungen, oder dergleichen, die in einer Gebäudewand verborgen liegen, aber auch Feuchtigkeit, die in einer Gebäudewand verborgen ist.

Das Detektionsgerät weist ferner eine Steuervorrichtung zur Ansteuerung der funktionalen Komponenten des Detektionsgeräts auf, insbesondere zur Ansteuerung zumindest der Detektionsvorrichtung, einer Eingabe- und/oder einer Ausgabevorrichtung, einer Datenkommunikationsschnittstelle, einer Speichervorrichtung sowie weiterer, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Komponenten. Die Steuervorrichtung ist dazu vorgesehen, den Betrieb des Detektionsgeräts zu steuern sowie die von der Detektionsvorrichtung bereitgestellten Detektionsdaten auszuwerten.

Die Energieversorgungsvorrichtung des Detektionsgerät ist dazu vorgesehen, das Detektionsgerät zur Inbetriebnahme und während des Betriebs mit elektrischer Energie zu versorgen. In einer Ausführungsform handelt es sich bei der Energieversorgungsvorrichtung um einen stromnetzunabhängigen Energiespeicher, insbesondere einen Akkumulator, eine Batterie, oder dergleichen.

Die Eingabevorrichtung dient der Eingabe von Arbeitsparametern, d.h. von allen notwendigen und/oder sinnvollen Betriebsparameter des Detektionsgeräts, insbesondere zu dessen Steuerung, sowie Parameter betreffend die Auswertung der Messergebnisse. Die Ausgabevorrichtung dient der Ausgabe von Arbeitsparametern und/oder von Detektionsinformationen, d.h. insbesondere Informationen über ein geortetes Objekt und/oder über eine geortete oder detektierte Feuchtigkeit. In der Ausführungsform des Detektionsgeräts ist die Eingabevorrichtung und/oder die Ausgabevorrichtung in einer dem Benutzer des Detektionsgeräts bei dessen Benutzung zugewandten Seite des Gehäuses angeordnet.

Ferner kann eine Speichervorrichtung, beispielsweise in Form eines elektronischen Datenspeichers, zum Speichern von Messergebnissen und/oder Detektionsinformationen und/oder Arbeitsparametern vorgesehen sein.

Eine „Lagervorrichtung“ bezeichnet im Rahmen dieser Schrift eine Vorrichtung, die dazu dient, den Grundkörper des Detektionsgeräts - und somit auch die Detektionsvorrichtung - in einem vorzugsweise konstanten Abstand über die Untersuchungsoberfläche führen zu können. In einer Ausführungsform des handgehaltenen Detektionsgeräts ist die Lagervorrichtung derart bezüglich des Grundkörpers des Detektionsgeräts angeordnet, dass zumindest ein Teil (beispielsweise Räder, Gleiter, Borsten oder dergleichen) einer Lagervorrichtung bei der Durchführung einer Detektionsmessung zwischen der Untersuchungsoberfläche des Gegenstands und dem Grundkörper des Detektionsgeräts angeordnet ist.

Ein mechanischer Kontakt kann dabei beispielsweise durch starre Gleiter, beispielsweise in Form eines Vorsprungs des aus Kunststoff gefertigten Grundkörpers, oder durch gleit- und verschleißoptimierte Gleiter, beispielsweise aus auf den Grundkörper aufgeklebtem Filz oder Polymer wie Teflon oder Nylon, realisiert sein. Eine derartige Lagervorrichtung erlaubt einem Benutzer ein Umpositionieren des Detektionsgeräts in zweidimensionaler Richtung bezogen auf die Untersuchungsoberfläche auf konstruktiv besonders einfache Weise. Insbesondere erlaubt die in zwei Dimensionen bewegliche Lagerung des Detektionsgeräts, dass der Benutzer das Detektionsgerät in einer freien Bewegung, beispielsweise in einer freien Wischbewegung, über die Untersuchungsoberfläche führen kann. Die freie Wischbewegung des Detektionsgeräts resultiert in einem freien, insbesondere beliebig ausgestalteten Pfad, der unabhängig ist von einem vorgegebenen Verfahrweg (Pfad der Umpositionierung).

Ferner kann ein mechanischer Kontakt auch mittels aus dem Stand der Technik bekannten Rädern realisiert sein, mittels der der Grundkörper des Detektionsgeräts in eindimensionaler Richtung, d.h. mit nicht lenkbarer Achse, über die Untersuchungsoberfläche verfahren werden kann. Durch Verwendung einer derartigen Lagervorrichtung kann ein Benutzer des Detektionsgeräts dabei unterstützt werden, eine Detektionsmessung präzise in eine Richtung, beispielsweise in eine Vorzugsrichtung, durchzuführen.

Unter verschiedenen Lagervorrichtungen sind jeweils Lagervorrichtungen zu verstehen, die auf verschiedenen Funktionsmechanismen basieren - wie beispielsweise auf der Verwendung von Rädern, Gleitern, eines Bürstenbesatzes oder dergleichen - oder auf verschiedenen Materialien basieren - wie beispielsweise auf der Verwendung von Teflon-Gleitern, Nylon-Gleitern, anderen Kunststoffgleitern, Filzgleitern oder dergleichen.

Die zu untersuchenden Gegenstande sind oftmals - aber nicht ausschließlich - Baustoffe wie Beton, Putz, oder dergleichen, die eine harte, unebene Oberflächenstruktur aufweisen und typischerweise durch Staub oder dergleichen verschmutzt sind. Jede der genannten Lösungen bietet Vorteile und Nachteile bei der beweglichen Lagerung des Grundkörpers relativ zu der Untersuchungsoberfläche des Gegenstands, beispielsweise:

  • - Räder erlauben eine leichtgängige, eindimensional geführte bewegliche Lagerung des Grundkörpers relativ zu der Untersuchungsoberfläche, wobei die Räder typischerweise geringem Verschleiß unterliegen. Je nach Wahl der Räder (beispielsweise Größe, Material) ist eine derartige Lagervorrichtung auf Unebenheiten der Untersuchungsoberfläche sehr sensitiv. Ferner ist die Bewegung auf eine Dimension eingeschränkt.
  • - Kunststoffgleiter erlauben eine zweidimensionale (d.h. nicht eindimensional geführte) bewegliche Lagerung des Grundkörpers relativ zu der Untersuchungsoberfläche, wobei die Gleiter auf rauen oder strukturierten Untersuchungsoberflächen typischerweise verstärktem Verschleiß unterliegen.
  • - Filzgleiter erlauben eine zweidimensionale (d.h. nicht eindimensional geführte) bewegliche Lagerung des Grundkörpers relativ zu der Untersuchungsoberfläche, wobei die Gleiter auf rauen oder strukturierten Untersuchungsoberflächen weitgehend ungeeignet sind (Zerfasern des Materials), auf glatten Untersuchungsoberflächen diese jedoch sehr schonen.

Erfindungsgemäß ist das Detektionsgerät gekennzeichnet durch zumindest eine erste Lagervorrichtung und eine zweite Lagervorrichtung, die jeweils zu einer beweglichen Lagerung des Grundkörpers relativ zu einer Untersuchungsoberfläche des Gegenstands vorgesehen sind. Die erste Lagervorrichtung und die zweite Lagervorrichtung sind dabei voneinander verschieden.

Auf diese Weise kann das Detektionsgerät vorteilhaft mit unterschiedlichen Lagervorrichtungen kombiniert oder verwendet werden, wobei insbesondere die jeweiligen Vorteile einzelner Lagervorrichtung gezielt von einem Benutzer des Detektionsgeräts gewählt werden können.

In einer Ausführungsform des Detektionsgeräts sind die erste Lagervorrichtung und die zweite Lagervorrichtung reversibel lösbar an dem Grundkörper anordenbar.

Unter „reversibel lösbar anordenbar“ ist insbesondere zu verstehen, dass eine Anordnung einer jeweiligen Lagervorrichtung derart erfolgt, dass die Lagervorrichtung ohne Zerstörung des Detektionsgeräts, insbesondere des Grundkörpers, wieder von dem Detektionsgerät, insbesondere dem Grundkörper, getrennt und somit entfernt werden kann. Beispielsweise kann eine derartige reversibel lösbare Anordnung durch Anstecken, Einstecken, Aufstecken, Andocken, Anheften, Ankletten oder einem anderweitigen, einem Fachmann geläufigen Anordnen oder Ausstatten erfolgen. In einer Ausführungsform kann eine Lagervorrichtung beispielsweise in Form eines Aufsatzes unter Verwendung einer ausgeformten Schnittstelle und/oder Kopplungsstelle, die zur reversibel lösbaren Anordnung der Lagervorrichtung an dem Grundkörper vorgesehen ist, angeordnet werden. Eine derartige Schnittstelle und/oder Kopplungsstelle kann insbesondere aufeinander abgestimmte Zentrierungen, Rastnasen, Rastkerben, Aufnahmen, Anschläge oder dergleichen der beiden Fügepartner Lagervorrichtung und Grundkörper aufweisen. In einer alternativen oder zusätzlichen Ausführungsform die Lagervorrichtung unter Verwendung zumindest eines Magnets an dem Grundkörper des Detektionsgeräts anordenbar sein. Alternativ oder zusätzlich kann eine Lagervorrichtung unter Verwendung zumindest einer Halte-, Hak-, Klemm- oder Rastvorrichtung zum reversiblen Halten und Entfernen der Lagervorrichtung an dem Grundkörper realisiert sein.

Auf diese Weise kann ein einfacher Austausch der jeweiligen Lagervorrichtungen realisiert werden, sodass das Detektionsgerät situationsabhängig mit jeweils unterschiedlichen Lagervorrichtungen bestückt werden kann. Vorteilhaft kann eine Lagervorrichtung durch einen Bediener des Detektionsgeräts vor Durchführung einer Messung gewählt, insbesondere entfernt, getauscht oder angeordnet, werden. Auf diese Weise erlaubt das erfindungsgemäße Detektionsgerät die Bereitstellung einer Zusatzfunktionalität, die, alternativ zur beweglichen Lagerung des Detektionsgeräts unter Verwendung einer vorgegebenen Lagervorrichtung, auch die Verwendung des Detektionsgeräts unter Verwendung einer wählbaren Lagervorrichtung, ermöglicht. Die Wahl der Lagervorrichtung erfolgt vorteilhaft durch unter Auswahl eines situationsabhängig jeweils bevorzugten Aufsatzes, der dann an dem Grundkörper reversibel lösbar angeordnet wird.

Ferner ist denkbar, in einer Ausführungsform des Detektionsgeräts mehr als eine Lagervorrichtung an dem Grundkörper anzuordnen. Insbesondere ist auch denkbar, mehrere Lagervorrichtungen hintereinander an dem Grundkörper anzuordnen, wobei im Sinne einer Reihenkopplung jede weitere Lagervorrichtung an einer bereits angeordneten Lagervorrichtung reversibel abnehmbar angeordnet wird.

In einer alternativen Ausführungsform des Detektionsgeräts ist die erste Lagervorrichtung als Bestandteil des Grundkörpers integriert, wobei die zweite Lagervorrichtung reversibel lösbar an dem Grundkörper anordenbar ist.

Unter „als Bestandteil integriert“ ist insbesondere zu verstehen, dass die entsprechende Lagervorrichtung mit dem Grundkörper nicht reversibel, d.h. zerstörungsfrei, lösbar verbunden ist. Dies kann beispielsweise durch eine einstückige Realisierung von Grundkörper und Lagervorrichtung oder durch eine feste Anordnung der Lagervorrichtung an dem Grundkörper realisiert sein.

Auf diese Weise kann ebenfalls ein einfacher Wechsel von Lagervorrichtungen realisiert werden, wobei jedoch die erste Lagervorrichtung bereits als Bestandteil des Grundkörpers integriert ist. Somit ist ein prinzipiell einfacherer Aufbau des Detektionsgeräts realisierbar.

In einer alternativen Ausführungsform des Detektionsgeräts sind die erste Lagervorrichtung und die zweite Lagervorrichtung als Bestandteil des Grundkörpers integriert.

Beispielsweise kann in einer derartigen Ausführungsform des Detektionsgeräts die erste Lagervorrichtung ortsfest als Bestandteil des Grundkörpers integriert sein, während die zweite Lagervorrichtung klappbar, insbesondere ausklappbarer und einklappbarer, oder fahrbar, insbesondere ausfahrbar und einfahrbar, realisiert ist. Alternativ können auch beide Lagervorrichtungen klappbar, insbesondere ausklappbarer und einklappbarer, oder fahrbar, insbesondere ausfahrbar und einfahrbar, realisiert sein. Eine derartige klappbare Realisierung kann beispielsweise mittels eines Scharniers erfolgen. Eine fahrbare Realisierung kann beispielsweise in Form einer Verfahrvorrichtung unter Verwendung eines Wälz- oder Gleitlagers realisiert sein. In einer Ausführungsform kann die zweite Lagervorrichtung in das Gehäuse, insbesondere den Grundkörper, versenkbar, insbesondere einfahrbar oder einklappbar, sowie extrahierbar, insbesondere ausfahrbar oder ausklappbar, realisiert sein. Auf diese Weise kann ein besonders kompaktes Detektionsgerät realisiert werden, bei dem beide Lagervorrichtungen bereits als Bestandteil des Grundkörpers integriert ausgeführt sind. Unter ausfahrbar oder ausklappbar sowie einfahrbar oder einklappbar ist zu verstehen, dass eine Lagervorrichtung mittels einer Mechanik zwischen zumindest zwei Positionszuständen - „ausgeklappt“ und „eingeklappt“ bzw. „ausgefahren“ und „eingefahren“ - variiert werden kann. Zwischen diesen Positionszuständen kann insbesondere eindeutig unterschieden werden.

In einer Ausführungsform kann die erste und/oder die zweite Lagervorrichtung manuell durch einen Bediener des Detektionsgeräts oder automatisiert durch die Steuervorrichtung des Detektionsgeräts, insbesondere initiiert durch eine Bedienereingabe, geklappt bzw. verfahren werden.

In einer Ausführungsform des Detektionsgeräts ermöglicht die zweite Lagervorrichtung in zumindest einem Betriebsmodus die bewegliche Lagerung des Grundkörpers relativ zu der Untersuchungsoberfläche des Gegenstands, während die bewegliche Lagerung des Grundkörpers relativ zu der Untersuchungsoberfläche des Gegenstands mittels der ersten Lagervorrichtung verhindert ist. Dies kann beispielsweise dadurch realisiert sein, dass durch das Anordnen der zweiten Lagervorrichtung der Abstand zwischen Untersuchungsoberfläche und Grundkörper geringfügig erhöht wird, sodass die erste Lagervorrichtung keinen Kontakt mehr zu der Untersuchungsoberfläche herstellt und folglich nicht mehr der Lagerung des Grundkörpers bezüglich der Untersuchungsoberfläche dient.

In einer Ausführungsform des Detektionsgeräts weist die erste Lagervorrichtung oder die zweite Lagervorrichtung zur Realisierung eines zweidimensionalen Bewegens des Detektionsgeräts relativ zur Untersuchungsoberfläche einen Bürstenbesatz auf.

Ein Bürstenbesatz als Lagervorrichtung ermöglicht es, den Grundkörper in konstantem Abstand über die Untersuchungsoberfläche zu führen, ohne dass kleine Unebenheiten der Untersuchungsoberfläche zu einem Verkippen des Grundkörpers und damit der Detektionsvorrichtung führen. Die einzelnen Bürstenhaare des Bürstenbesatzes führen zu einer besseren Nivellierung des Detektionsgeräts auf der Untersuchungsoberfläche. Da die Messgenauigkeit signifikant von einem Verkippen und vom Abstand zwischen der Detektionsvorrichtung und der Untersuchungsoberfläche abhängt, kann somit auf konstruktiv einfache Weise eine Steigerung der Messgenauigkeit und eine Reduzierung von Messfehlern erreicht werden. Gleichzeitig unterliegt der Bürstenbesatz - auch bei häufiger Benutzung des Detektionsgeräts auf rauen Oberflächen - keinem oder nur sehr geringem Verschleiß. Der Bürstenbesatz, insbesondere die einzelnen Bürstenhaare, reagiert auf Reibung, die durch das Umpositionieren des Detektionsgeräts bezogen auf die Untersuchungsoberfläche entsteht, elastisch durch Verbiegen der einzelnen Bürstenhaare. Somit unterliegen die Bürstenhaare keinem oder nur deutlich verringertem Verschleiß, sodass der Abstand zwischen der Detektionsvorrichtung und der Untersuchungsoberfläche über einen längeren Zeitraum der Nutzung des Gerätes konstant bleibt.

Ferner nimmt ein Benutzer durch Verwendung des Bürstenbesatzes zur beweglichen Lagerung des Detektionsgeräts auf der Untersuchungsoberfläche die Anwendung des Detektionsgeräts, insbesondere das Umpositionieren auf der Untersuchungsoberfläche, in der Haptik als besonders angenehm wahr. So lässt sich das Detektionsgerät ohne großen Kraftaufwand verschieben bzw. umpositionieren und Unebenheiten in der Untersuchungsoberfläche können ohne Stocken oder Verkanten des Detektionsgeräts überwunden oder überstrichen werden. Das unter Verwendung von Gleitern übliche Gefühl, dass das Detektionsgerät auf der Untersuchungsoberfläche kratzt oder schabt, bleibt vorteilhaft aus. Auch eine Geräuschentwicklung, welche durch das Verschieben des Detektionsgeräts prinzipiell auf der Untersuchungsoberfläche entstehen kann, wird geringer und somit vom Benutzer als angenehmer wahrgenommen. Schabgeräusche, wie sie typischerweise unter Verwendung von Gleitern entstehen, bleiben vorteilhaft aus.

In einer alternativen Ausführungsform des Detektionsgeräts weist die erste Lagervorrichtung oder die zweite Lagervorrichtung zur Realisierung eines zweidimensionalen Bewegens des Detektionsgeräts relativ zur Untersuchungsoberfläche Gleiter auf.

Die Gleiter stellen besonders einfache und flexible Lager einer Lagervorrichtung dar. Die Gleiter können beispielsweise als starre Gleiter, beispielsweise in Form eines Vorsprungs aus Kunststoff, gefertigt sein oder als gleit- und verschleißoptimierte Gleiter, beispielsweise aus Filz oder Polymer wie Teflon oder Nylon. Eine derartige Lagervorrichtung erlaubt einem Benutzer ein Umpositionieren des Detektionsgeräts in zweidimensionaler Richtung bezogen auf die Untersuchungsoberfläche auf konstruktiv besonders einfache und wirtschaftlich vorteilhafte Weise.

In einer alternativen Ausführungsform des Detektionsgeräts weist die erste Lagervorrichtung oder die zweite Lagervorrichtung zur Realisierung eines zweidimensionalen Bewegens des Detektionsgeräts relativ zur Untersuchungsoberfläche zumindest ein Allseitenrad, insbesondere ein Mecanum-Rad oder ein Balllager, auf.

Unter einem Allseitenrad ist ein Rad zu verstehen, das eine omnidirektional bewegliche Lagerung des Grundkörpers bezogen auf die Untersuchungsoberfläche erlaubt, ohne selbst über eine mechanische Lenkung zu verfügen. Dabei kann die Lauffläche des Rades beispielsweise aus Rollen bestehen, deren Drehachsen im rechten Winkel zur Drehachse des Hauptrades liegen. Dies erlaubt ein reibungsarmes Verschieben des Rades in axialer Richtung. Bei einem Mecanum-Rad hingegen sind auf einem Umfang des Rads angeordnete tonnenförmige Rollen winklig zur der Hauptachse des Rads angeordnet. Alternativ kann ein Allseitenrad auch unter Verwendung von Kugeln (Kugelrollen, Balllager) realisiert sein. In einer Ausführungsform des Detektionsgeräts weist die erste Lagervorrichtung oder die zweite Lagervorrichtung drei, insbesondere vier, derartiger Allseitenräder auf.

In einer alternativen Ausführungsform des Detektionsgeräts weist die erste Lagervorrichtung oder die zweite Lagervorrichtung zur Realisierung eines eindimensionalen Bewegens des Detektionsgeräts relativ zur Untersuchungsoberfläche eine Mehrzahl von Rollen oder Rädern auf.

Räder oder Rollen, insbesondere vier Räder oder Rollen, erlauben eine besonders einfache und wirtschaftlich günstige Realisierung einer beweglichen Lagerung des Detektionsgeräts in eindimensionaler Richtung. Die eindimensionale Richtung ist dabei durch die Senkrechte zu den Rad- bzw. Rollenachsen gegeben, die parallel zur Untersuchungsoberfläche liegt.

In einer Ausführungsform des Detektionsgeräts weist das Detektionsgerät Mittel auf, die eine Drehung zumindest eines Rades oder einer Rolle signaltechnisch, insbesondere durch magnetische und/oder induktive Kopplung, erfassen.

Auf diese Weise stellen die Mittel eine einfache Realisierung eines Positionssensors zur Erfassung von Positionsdaten des Grundkörpers bezogen auf die Untersuchungsoberfläche dar. Unter einem Positionssensor ist insbesondere ein Sensor zu verstehen, der dazu vorgesehen ist, eine gegenwärtige, insbesondere relative, Position des Grundkörpers auf der Untersuchungsoberfläche auszugeben oder zu übermitteln. Die gegenwärtige Position kann dabei relativ zu einer früheren Position oder absolut, insbesondere bezogen auf zumindest einen festen Bezugspunkt, erfasst und als Positionsdaten ausgegeben oder übermittelt werden. Die Mittel sind beispielsweise als ein optischer, mechanischer oder elektromagnetischer (insbesondere induktiver) Sensor ausgebildet, welcher in einem Betriebszustand eine Bewegung und/oder Drehung zumindest eines Rades oder einer Rolle erfasst und in ein elektrisches Signal wandelt. Insbesondere können unter Verwendung eines derartigen Positionssensors Detektionsdaten in Abhängigkeit der aktuellen Position des Detektionsgeräts bezüglich der Untersuchungsoberfläche ausgewertet werden. Beispielsweise lassen sich mittels positionsabhängiger Vermessung und Auswertung einer Untersuchungsoberfläche mehrdimensionale Darstellungen der Messergebnisse, beispielsweise insbesondere in Form einer zweidimensionalen Karteninformation, erzeugen.

Ferner wird ein Verfahren zum Betrieb eines handgehaltenen Detektionsgerät mit einem Grundkörper vorgeschlagen, wobei

  • - in einem ersten Anwendungsmodus der Grundkörper mittels einer ersten Lagervorrichtung zu einer beweglichen Lagerung des Grundkörpers relativ zu einer Untersuchungsoberfläche des Gegenstands gelagert wird und
  • - in einem zweiten Anwendungsmodus der Grundkörper mittels einer zweiten Lagervorrichtung zu einer beweglichen Lagerung des Grundkörpers relativ zu einer Untersuchungsoberfläche des Gegenstands gelagert wird,
wobei die erste Lagervorrichtung und die zweite Lagervorrichtung verschieden sind.

Es sei abschließend darauf hingewiesen, dass die erfindungsgemäße Lehre nicht nur auf eine erste Lagervorrichtung und eine zweite Lagervorrichtung beschränkt zu verstehen ist, sondern sich auch gleichermaßen auf mehrere zweite Lagervorrichtungen übertragen lässt. So kann in einer Ausführungsform des Detektionsgeräts die erste Lagervorrichtung fest in dem Grundkörper des Detektionsgeräts integriert ausgeführt sein, während unterschiedliche zweite Lagervorrichtungen - beispielsweise eine zweite Lagervorrichtung aufweisend Gleiter, eine weitere zweite Lagervorrichtung aufweisend Räder sowie eine weitere zweite Lagervorrichtung aufweisend Allseitenräder - nach Bedarf an dem Grundkörper angeordnet werden können.

Zeichnungen

Die Erfindung ist an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Die Zeichnungen, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßiger Weise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen. Gleiche Bezugszeichen in den Figuren bezeichnen gleiche Elemente.

Es zeigen:

  • 1a eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Detektionsgeräts mit einer als Bestandteil des Grundkörpers integrierten ersten Lagervorrichtung aufweisend einen Bürstenbesatz,
  • 1b eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer zweiten Lagervorrichtung aufweisend vier Räder,
  • 1c eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer zweiten Lagervorrichtung aufweisend vier Gleiter,
  • 1d eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer zweiten Lagervorrichtung aufweisend vier Allseitenräder,
  • 1e eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Detektionsgeräts nach 1a, an dem die zweite Lagervorrichtung nach 1b angeordnet ist,
  • 2a eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Detektionsgeräts, bei dem eine erste Lagervorrichtung und eine zweite Lagervorrichtung als Bestandteil des Grundkörpers integriert sind, wobei die zweite Lagervorrichtung sich in einem eingefahrenen Zustand befindet,
  • 2b eine perspektivische Ansicht der Ausführungsform des erfindungsgemäßen Detektionsgeräts aus 2a, wobei die zweite Lagervorrichtung sich in einem ausgefahrenen Zustand befindet,
  • 3 schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Betrieb des handgehaltenen Detektionsgeräts.

1 zeigt in Zusammenschau perspektivische Ansichten einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen handgehaltenen Detektionsgeräts 10, das hier beispielhaft als ein handgehaltenes Ortungsgerät realisiert ist. Das Detektionsgerät 10 kann in einer alternativen Ausführungsform ebenfalls als ein Feuchtemessgerät oder Feuchtedetektionsgerät realisiert sein.

Wie in 1a dargestellt, weist das Detektionsgerät 10 ein Gehäuse 12 auf, das gleichzeitig den Grundkörper 14 des Detektionsgeräts 10 bildet. Das Gehäuse 12 umfasst alle Komponenten des Detektionsgeräts 10, die zu dessen Betrieb notwendig oder sinnvoll sind. Das handgehaltene Detektionsgerät 10, insbesondere der Grundkörper 14, kann von einem Benutzer mit einer Hand während eines Messvorgangs in einer von einem Benutzer des Detektionsgeräts 10 frei ausgeführten Bewegung handgehalten über eine Untersuchungsoberfläche 16 eines zu untersuchenden Gegenstands 18 geführt werden. Die Masse des handgehaltenen Detektionsgeräts beträgt in einer Ausführungsform weniger als 3 kg.

Das Detektionsgerät 10 weist eine Detektionsvorrichtung 20 auf (vgl. gestrichelte Darstellung in 1a, 1e, 3a und 3b), die dazu vorgesehen ist, Detektionsdaten, hier insbesondere Ortungsdaten, zu unter der Untersuchungsoberfläche verborgenen Ortungsobjekten (hier nicht näher dargestellt) zu erfassen. Dazu umfasst die Detektionsvorrichtung 20 in der dargestellten Ausführungsform des Detektionsgeräts 10 insbesondere eine LCR-Antenne.

Das Detektionsgerät 10 weist ferner eine (hier nicht näher dargestellte) Eingabevorrichtung in Form von Betätigungselementen auf, die zum Ein- und Ausschalten des Detektionsgeräts 10 sowie zum Starten einer Detektionsmessung geeignet sind. Eine (ebenfalls nicht näher dargestellte) Ausgabevorrichtung dient der Darstellung und Ausgabe von Arbeitsparametern und/oder Auswerteergebnissen, insbesondere von Detektionsinformationen. Die Komponenten der Eingabevorrichtung sind zur Übermittlung von Benutzereingaben mit einer nicht näher dargestellten Steuervorrichtung des Detektionsgeräts 10 verbunden. Die Ausgabevorrichtung ist insbesondere dazu vorgesehen, eine Detektionsinformation auf einem Display darzustellen. Die Ausgabevorrichtung ist dazu mit der Steuervorrichtung zur Übermittlung von Messergebnissen oder anderweitigen Informationen verbunden.

Die hier nicht näher dargestellte Steuervorrichtung, die insbesondere eine Steuerelektronik aufweist, dient der Steuerung und/oder Regelung des Detektionsgeräts 10 sowie der Detektionsvorrichtung 20 im Besonderen. Dazu umfasst die Steuervorrichtung eine nicht näher dargestellte Einheit mit einer Prozessoreinheit, einer Speichereinheit und einem in der Speichereinheit gespeicherten Betriebsprogramm. Ferner ist die Steuervorrichtung dazu vorgesehen, Detektionsdaten der Detektionsvorrichtung 20, d.h. hier insbesondere Ortungsdaten, auszuwerten.

Das Detektionsgerät 10 verfügt ferner zum Transport und zu dessen Führung über einen Handgriff 22. Der Handgriff 22, die Eingabevorrichtung sowie die Ausgabevorrichtung befinden sich auf einer Gehäuseseite 24 des Detektionsgeräts 10, die bei einer Bedienung des Detektionsgeräts 10 typischerweise dem Benutzer zugewandt ist.

Zur Energieversorgung des Detektionsgeräts 10 weist das Detektionsgerät 10 eine Aussparung 26 auf, die zur Aufnahme zumindest eines stromnetzunabhängigen Energiespeichers, insbesondere von Batterien oder wiederaufladbaren Akkus, vorgesehen ist.

Das Detektionsgerät 10 ist dazu vorgesehen, während der Durchführung einer Detektionsmessung auf einen zu untersuchenden Gegenstand 18, insbesondere auf die Untersuchungsoberfläche 16 des Gegenstands 18, aufgesetzt zu werden (vgl. 1a oder 1e). Zum stabilen Aufsetzen des Detektionsgeräts 10 auf die Untersuchungsoberfläche 16 sowie zu dessen bequemer, beweglicher Lagerung relativ zu der Untersuchungsoberfläche 16 weist das Detektionsgerät 10 in der in 1 wiedergegebenen Ausführungsform eine erste Lagervorrichtung 28 (vgl. 1a) zu einer beweglichen Lagerung des Grundkörpers 14 relativ zu der Untersuchungsoberfläche 16 des Gegenstands 18 und eine zweite Lagervorrichtung 30 (vgl. 1b) zu einer beweglichen Lagerung des Grundkörpers 14 relativ zu der Untersuchungsoberfläche 16 des Gegenstands 18 auf, wobei die erste Lagervorrichtung 28 und die zweite Lagervorrichtung 30 verschieden sind. Ferner weist das Detektionsgerät 10 noch eine weitere zweite Lagervorrichtung 32, vgl. 1d, und eine weitere zweite Lagervorrichtung 34, vgl. 1d, jeweils zu einer beweglichen Lagerung des Grundkörpers 14 relativ zu der Untersuchungsoberfläche 16 des Gegenstands 18 auf. Die zweiten Lagervorrichtungen 30, 32, 34 sind jeweils verschieden.

Die in 1a dargestellte erste Lagervorrichtung 28 des Detektionsgeräts 10 ist als am Grundkörper 14 des Detektionsgeräts 10 vorgesehener Bürstenbesatz 28a realisiert. Der Bürstenbesatz 28a ist dabei auf der bei der Durchführung einer Detektionsmessung der Untersuchungsoberfläche 16 des Gegenstands 18 zugewandten Seite des Grundkörpers 14 angeordnet (vgl. insbesondere 1a). Dabei ist der Bürstenbesatz 28a in Form einer Streifenbürste realisiert, die zumindest teilweise durchgängig unmittelbar entlang der Außenkontur der bei der Durchführung der Detektionsmessung der Untersuchungsoberfläche 16 des Gegenstands 18 zugewandten Seite des Grundkörpers 14 angeordnet ist. Die erste Lagervorrichtung 28 in Form des Bürstenbesatzes 28a dient dabei der Realisierung eines zweidimensionalen Bewegens des Detektionsgeräts 10 relativ zur Untersuchungsoberfläche 16.

Die in den 1b, 1c und 1d dargestellten zweiten Lagervorrichtungen 30, 32, 34 des Detektionsgeräts 10 sind jeweils in Form einer Aufsteckvorrichtung bzw. eines Aufsteckrahmens 38 realisiert. Somit können diese zweiten Lagervorrichtungen 30, 32, 34 ohne Zerstörung des Detektionsgeräts 10, insbesondere des Grundkörpers 14, wieder von dem Detektionsgerät 10, insbesondere dem Grundkörper 14, getrennt und somit entfernt werden. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel weisen sowohl der Grundkörper 14 (vgl. 1a) als auch die zweiten Lagervorrichtungen 30, 32, 34 (vgl. 1b, 1c, 1d) jeweils eine speziell ausgeformte Kopplungsstelle 36 auf, die zur reversibel lösbaren Anordnung der jeweiligen Lagervorrichtungen 30, 32, 34 an dem Grundkörper 14 vorgesehen ist. Die Kopplungsstelle 36 weist aufeinander abgestimmte Zentrierungen, Rastnasen, Rastkerben, Aufnahmen und Anschläge der beiden Fügepartner Lagervorrichtung 30, 32, 34 und Grundkörper 14 auf (hier nicht näher dargestellt). Ferner weist die Kopplungsstelle 36 nicht näher dargestellte Halte-, Hak-, Klemm- oder Rastvorrichtungen zum reversiblen Halten und Entfernen der Lagervorrichtungen 30, 32, 34 an dem Grundkörper 14 auf.

Die zweite Lagervorrichtung 30 in 1b weist eine Mehrzahl von Rädern 30a, hier insbesondere vier Räder 30a, auf. Die zweite Lagervorrichtung 30 mit den Rädern 30a dient der Realisierung eines eindimensionalen Bewegens des Detektionsgeräts 10 relativ zur Untersuchungsoberfläche 16 entlang einer eindimensionalen Vorzugsrichtung (die sich senkrecht zur Räderachse über die Untersuchungsoberfläche 16 erstreckt). Ferner erlauben die Räder 30a eine besonders leichtgängige Lagerung des Grundkörpers 14 relativ zu der Untersuchungsoberfläche 16, wobei die Räder 30a typischerweise sehr geringem Verschleiß unterliegen.

Die weitere zweite Lagervorrichtung 32 in 1c weist eine Mehrzahl von Gleitern 32a, hier insbesondere vier Gleiter 32a, auf. Die Gleiter 32a der Lagervorrichtung 32 dienen zur Realisierung eines zweidimensionalen Bewegens des Detektionsgeräts 10 relativ zur Untersuchungsoberfläche 16 und können beispielsweise gleit- und verschleißoptimiert aus Filz oder Polymer wie Teflon oder Nylon realisiert sein.

Die weitere zweite Lagervorrichtung 34 in 1d weist eine Mehrzahl von Allseitenrädern 34a, hier insbesondere vier Allseitenräder 34a, auf. Die Allseitenrädern 34a der Lagervorrichtung 34 dienen zur Realisierung eines zweidimensionalen Bewegens des Detektionsgeräts 10 relativ zur Untersuchungsoberfläche 16. Die Allseitenräder 34a sind dabei in Form von in dem Aufsteckrahmen 38 versenkten Balllagern (Kugeln) realisiert, die eine omnidirektional bewegliche Lagerung des Grundkörpers 14 bezogen auf die Untersuchungsoberfläche 16 erlauben.

1e zeigt das Detektionsgerät 10 mit der am Grundkörper 14 angeordneten zweiten Lagervorrichtung 30 umfassend Räder 30a. In an dem Grundkörper 14 angeordneten Zustand der zweiten Lagervorrichtung 30 dient lediglich die zweite Lagervorrichtung 30, insbesondere die Räder 30a, der Lagerung des Grundkörpers 14, während die Funktion der ersten Lagervorrichtung 28 außer Kraft gesetzt ist. Dies ist in dem dargestellten Beispiel dadurch realisiert, dass durch das Anordnen der zweiten Lagervorrichtung 30 der Abstand zwischen Untersuchungsoberfläche 16 und Grundkörper 14 geringfügig erhöht wird, sodass die erste Lagervorrichtung 28 keinen Kontakt mehr zu der Untersuchungsoberfläche 16 herstellt. Die bewegliche Lagerung wird somit lediglich von der zweiten Lagervorrichtung 30 realisiert.

Alle dargestellten Lagervorrichtungen 28, 30, 32, 34 erlauben, den Grundkörper 14 des Detektionsgeräts 10 - und somit auch die Detektionsvorrichtung 20 - während eines Detektionsvorgangs in einem konstanten Abstand über die Untersuchungsoberfläche 16 zu führen bzw. zu bewegen. Ein in einem Bereich unter der Untersuchungsoberfläche 16 angeordnetes Ortungsobjekt (hier nicht näher dargestellt), beispielsweise eine Bewehrung, eine Leitung, ein Rohr oder dergleichen, aber prinzipiell auch eine Feuchtigkeit in dem Gegenstand 18, wird von der Detektionsvorrichtung 20 des Detektionsgeräts 10 erfasst und unter Verwendung der Ausgabevorrichtung an den Benutzer des Detektionsgeräts 10 ausgegeben.

In 2a und 2b wird eine alternative Ausführungsform des Detektionsgeräts 10 dargestellt, bei der die erste Lagervorrichtung 28 und die zweite Lagervorrichtung 30 als Bestandteil des Grundkörpers 14 integriert ausgeführt sind. Dabei ist die erste Lagervorrichtung 28 des Detektionsgeräts 10 ortsfest als Bestandteil des Grundkörpers 14 integriert und hier als Bürstenbesatz 28a realisiert. Die zweite Lagervorrichtung 30 hingegen ist mittels einer nicht näher dargestellten mechanischen Verstellvorrichtung 40 (beispielsweise unter Verwendung von Wälz- oder Gleitlagern) fahrbar, insbesondere ausfahrbar und einfahrbar, realisiert. Dabei kann die zweite Lagervorrichtung 30 zwischen zwei Positionszuständen - „eingefahren“ und „ausgefahren“ - variiert werden, wie dies in den 2a (eingefahren) bzw. 2b (ausgefahren) dargestellt ist. In der dargestellten Ausführungsform des Detektionsgeräts 10 ist die zweite Lagervorrichtung 30 manuell durch den Bediener des Detektionsgeräts 10 ein- bzw. ausfahrbar. Insbesondere wird das Detektionsgerät 10 im ausgefahrenen Zustand (3b) der zweiten Lagervorrichtung 30 lediglich durch die zweite Lagervorrichtung 30 gelagert, während die Funktion der ersten Lagervorrichtung 28 außer Kraft gesetzt ist. Die zweite Lagervorrichtung 30 in den 2a und 2b weist eine Mehrzahl von Rädern 30a, hier insbesondere vier Räder 30a, auf. Die zweite Lagervorrichtung 30 mit den Rädern 30a dient (analog zur zweiten Lagervorrichtung 30 in der 1b) der Realisierung eines eindimensionalen Bewegens des Detektionsgeräts 10 relativ zur Untersuchungsoberfläche 16 entlang einer eindimensionalen Vorzugsrichtung (die sich senkrecht zur Räderachse über die Untersuchungsoberfläche 16 erstreckt).

Es sei angemerkt, dass das in 1 und/oder 2 dargestellte Detektionsgerät ferner Mittel 42 aufweist, die eine Drehung der Räder 30a bei angeordneter zweiter Lagervorrichtung 30 signaltechnisch, insbesondere durch magnetische und/oder induktive Kopplung, erfasst. Auf diese Weise kann die Position des Grundkörpers 14 während seiner Bewegung relativ zur Untersuchungsoberfläche 16 erfasst werden.

Abschließend ist in 3 das erfindungsgemäße Verfahren zum Betrieb des handgehaltenen Detektionsgerät 10 mit einem Grundkörper 14 vorgeschlagen, wobei in einem ersten Anwendungsmodus 100 der Grundkörper 14 mittels einer ersten Lagervorrichtung 28 zu einer beweglichen Lagerung des Grundkörpers 14 relativ zu einer Untersuchungsoberfläche 16 des Gegenstands 18 gelagert wird und in einem zweiten Anwendungsmodus 200 der Grundkörper 14 mittels einer zweiten Lagervorrichtung 30, 32, 34 zu einer beweglichen Lagerung des Grundkörpers 14 relativ zu einer Untersuchungsoberfläche 16 des Gegenstands 18 gelagert wird, wobei die erste Lagervorrichtung 28 und die zweite Lagervorrichtung 30, 32, 34 verschieden sind.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DE 102006025861 A [0001]