Title:
Datenverarbeitungsverfahren zur Verwaltung von Kommunikationskanälen und/oder Benachrichtigungsdiensten in einem Fahrzeug
Kind Code:
B3


Abstract:

Die Erfindung betrifft ein Datenverarbeitungsverfahren zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder Benachrichtigungsdiensten zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers durch eine Zentralinstanz in dem Fahrzeug. Um ein Verfahren zur verbesserten Verwaltung von Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten, welche für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen sind, zu schaffen, wird vorgeschlagen, dass der Prozess gestartet 110 wird, dass die fahrzeuggebundene Zentralinstanz eines lokalen Fahrzeugnetzwerks eine Anfrage auf Vorhandensein von Netzwerkteilnehmern an die Netzwerkteilnehmer im Fahrzeug-Netzwerk sendet 120, dass die Netzwerkteilnehmer der Zentralinstanz antworten 130, dass die Zentralinstanz selektiert 140, welche der verfügbaren Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste für den gestarteten Prozess genutzt werden, dass die Zentralinstanz bis zum planmäßigen Ende des Prozesses wiederholt eine Abfrage der Verfügbarkeit der zur Nutzung selektierten Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste an die jeweiligen Netzwerkteilnehmer sendet und der Prozess abgebrochen wird und/oder eine Benachrichtigung an den Fahrzeugführer ausgegeben wird, wenn während des Ablaufs des Prozesses eine vorbestimmte Mindestanzahl von verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten unterschritten wird oder wenn einer oder mehrere bestimmte erforderliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste nicht verfügbar sind.




Inventors:
Zinner, Helge, Dr. (39104, Magdeburg, DE)
Application Number:
DE102016222237A
Publication Date:
12/14/2017
Filing Date:
11/11/2016
Assignee:
Continental Automotive GmbH, 30165 (DE)
Domestic Patent References:
DE102010038550A1N/A2012-02-02
DE19919216A1N/A2000-11-16



Foreign References:
200701434822007-06-21
200900965972009-04-16
Claims:
1. Datenverarbeitungsverfahren zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder Benachrichtigungsdiensten zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers durch eine Zentralinstanz in dem Fahrzeug aufweisend mindestens folgende Arbeitsschritte, nämlich
a. der Prozess wird gestartet (110)
b. die fahrzeuggebundene Zentralinstanz eines lokalen Fahrzeugnetzwerks sendet eine Anfrage auf Vorhandensein von Netzwerkteilnehmern an die Netzwerkteilnehmer im Fahrzeug-Netzwerk, wobei sowohl Geräte und/oder Instanzen des Fahrzeugnetzwerks als auch in Reichweite befindliche mobile Geräte, die mit dem Fahrzeugnetzwerk verbunden sind, Netzwerkteilnehmer sind, (120)
i. und fragt von den Netzwerkteilnehmern ab, welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste auf dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer verfügbar sind, sowie fragt Parameter zu den auf dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten ab,
ii. und fragt weiterhin Parameter für die Netzwerk-Kommunikation mit dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer ab,
c. die Netzwerkteilnehmer antworten der Zentralinstanz (130)
i. und übermitteln an die Zentralinstanz, welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste auf dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer verfügbar sind, sowie übermitteln die erfragten Parametern zu den auf dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten,
ii. und übermitteln jeweils die von der Zentralinstanz erfragten Parameter der Netzwerk-Kommunikation mit dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer,
d. die Zentralinstanz selektiert, welche der verfügbaren Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste für den gestarteten Prozess genutzt werden (140),
i. wobei der Prozess abgebrochen wird und/oder eine Benachrichtigung an den Fahrzeugführer ausgegeben wird, wenn eine vorbestimmte Mindestanzahl von verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten unterschritten wird oder wenn einer oder mehrere bestimmte erforderliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste nicht verfügbar sind (150),
e. die Zentralinstanz sendet wiederholt eine Abfrage der Verfügbarkeit der zur Nutzung selektierten Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste an die jeweiligen Netzwerkteilnehmer (160),
i. der vorige Schritt, dass die Zentralinstanz wiederholt eine Abfrage der Verfügbarkeit sendet, wird bis zum planmäßigen Ende des Prozesses (190) wiederholt (180), wobei der Prozess abgebrochen wird und/oder eine Benachrichtigung an den Fahrzeugführer ausgegeben wird, wenn während des Ablaufs des Prozesses eine vorbestimmte Mindestanzahl von verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten unterschritten wird oder wenn einer oder mehrere bestimmte erforderliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste nicht verfügbar sind (170).

2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Zentralinstanz die Anfrage auf Vorhandensein von Netzwerkteilnehmern (120) in einem Broadcast- oder Multicast-Verfahren sendet.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die wiederholte Abfrage der Verfügbarkeit der registrierten Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste (160) in festgelegten Zeitabständen erfolgt.

4. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, wobei eine Benachrichtigung an den Fahrzeugführer ausgegeben wird (157), wenn die für den Ablauf des Prozesses erforderlichen Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste verfügbar sind und selektiert wurden.

5. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, wobei die Netzwerkteilnehmer selbsttätig eine Benachrichtigung absenden, anhand derer die Zentralinstanz erfasst, welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste auf dem jeweiligen Gerät zu dem Zeitpunkt, an dem die Zentralinstanz die Benachrichtigung empfängt, verfügbar sind.

6. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, wobei zwischen der Zentralinstanz und den Netzwerkteilnehmern zusätzlich Prozess-Parameter des ablaufenden automatisierten Prozesses ausgetauscht werden.

7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei zumindest eine geplante oder voraussichtliche Ausführungsdauer des automatisierten Prozesses und/oder eine geplante oder voraussichtliche während der Ausführung des automatisierten Prozesses von dem Fahrzeug zurückgelegte Fahrtstrecke zwischen der Zentralinstanz und den Netzwerkteilnehmern ausgetauscht werden.

8. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, wobei auch nach der ersten Selektion der zu nutzenden Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste (140) während der Ausführung des automatisierten Prozesses weiterhin noch nicht selektierte zusätzliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste zur Nutzung selektiert und dem laufenden Prozess hinzugefügt werden können oder zur Nutzung selektierte Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste während der Ausführung des automatisierten Prozesses durch noch nicht selektierte zusätzliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste ersetzt werden können oder zur Nutzung selektierte Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste während der Ausführung des automatisierten Prozesses entfernt werden können.

9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei nach einer Änderung der zur Nutzung für den Prozess selektierten Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste die Zentralinstanz an alle Netzwerkteilnehmer übermittelt, welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste für den Prozess genutzt werden.

10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, wobei noch nicht selektierte zusätzliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste zur Nutzung selektiert und dem laufenden Prozess hinzugefügt werden, wenn ein bis dahin genutzter Kommunikationskanal/Benachrichtigungsdienst nicht mehr verfügbar ist.

11. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, wobei die wiederholte Verfügbarkeitsabfrage (160) nach der ersten Selektion der Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste (140) so gestaltet ist, dass die Zentralinstanz eine Abfrage sendet und für eine bestimmte Wartezeit auf eine Antwort der Netzwerkteilnehmer wartet und wobei die Zentralinstanz das Nichtvorliegen einer Antwort bei Ablauf der Wartezeit als Nichtverfügbarkeit der dem Netzwerkteilnehmer zugeordneten Kanäle/Dienste wertet.

12. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Zentralinstanz nach dem Selektieren (140) der verfügbaren Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste zur Nutzung zusätzlich an alle Netzwerkteilnehmer, die auf die Anfrage durch die Zentralinstanz geantwortet (130) haben, übermittelt (147), welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste auf welchem Netzwerkteilnehmer für den gegenwärtigen Prozess verwendet werden.

13. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, wobei die Anfrage der Zentralinstanz an die Netzwerkteilnehmer (120) zusätzlich Geräte-Parameter eines physischen Geräts, dem der jeweils angefragte Netzwerkteilnehmer zugeordnet ist, abfragt.

14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei der Prozess an der Zentralinstanz gestartet (110) wird.

15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei der Prozess an einem Netzwerkteilnehmer gestartet (110) wird.

16. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, wobei die Netzwerkkommunikation mit einer zeitsynchronen Taktung erfolgt und/oder einer oder mehrere individuelle Kommunikationspfade für die Netzwerk-Kommunikation mit individuellen Netzwerkteilnehmern zugewiesen werden und/oder Übertragungsbandbreite zurückgehalten wird.

17. Verfahren nach Anspruch 16, wobei jedem Netzwerkteilnehmer zumindest zwei redundante Kommunikationspfade zugewiesen werden.

18. Datenverarbeitungssystem aufweisend zumindest eine Zentralinstanz und zumindest einen Netzwerkteilnehmer, welcher über zumindest einen Kommunikationskanal zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder einen Benachrichtigungsdienst zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers verfügt, zur Ausführung des Verfahrens nach einem der vorigen Ansprüche in einem Fahrzeugnetzwerk.

19. Kraftfahrzeug mit einem Datenverarbeitungssystem nach Anspruch 18.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Datenverarbeitungsverfahren zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder Benachrichtigungsdiensten zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers durch eine Zentralinstanz in dem Fahrzeug, ein Datenverarbeitungssystem zur Ausführung des Verfahrens und ein Kraftfahrzeug mit einem Datenverarbeitungssystem zur Ausführung des Verfahrens.

Die Verwendung von kabelgebundenen Datennetzen zur Datenkommunikation in Fahrzeugen ist bekannt und weit verbreitet. Dabei handelt es sich zumeist um statische serielle Bus-Systeme und Feldbus-Systeme. Bekannt sind beispielsweise Controller-Area-Network-Bus-Systeme (kurz CAN-Bus-Systeme). In derartigen Systemen kommen üblicherweise lineare Topologien als Struktur zur Verbindung der an das Datennetz angeschlossenen Geräte zum Einsatz. Bestimmte Geräte realisieren als Netzwerkteilnehmer bestimmte Anforderungen und werden über starr festgelegte Netzwerkadressen und/oder Netwerkports angesprochen.

Aus DE 10 2010 038 550 A1 ist ein Verfahren zum Steuern von Aktionen mehrerer Fahrzeuge bekannt, bei dem basierend auf einer Komposition die Aktionen der mehreren Fahrzeuge gesteuert werden.

Aus DE 199 19 216 A1 ist ein Informationssystem in einem Fahrzeug bekannt, mit mehreren Informationsquellen zur Ausgabe einer jeweils zugehörigen Information bei Vorliegen einer zugehörigen Informationserzeugungsbedingung, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren Informationsquellen zwei oder mehr Fahrzeugführungs-Informationsquellen unterschiedlichen Typs zur Ausgabe einer jeweiligen Fahrzeugführungsinformation umfassen, deren zugehörige Erzeugungsbedingungen so aufeinander abgestimmt sind, dass zu jedem Zeitpunkt höchstens eine der Fahrzeugführungs-Informationsquellen eine zugehörige Fahrzeugführungsinformation ausgibt.

Aus US 2009/0096597 A1 ist ein System bekannt, welches

  • – einen ersten Eingang geeignet zur Indikation eines ersten Zustands eines Fahrzeugs, wobei dieser erste Zustand in Zusammenhang mit einem ersten Indikator steht;
  • – einen zweiten Eingang geeignet zur Anzeige eines zweiten Zustands eines Fahrzeugs, wobei dieser zweite Zustand in Zusammenhang mit einem zweiten Indikator steht;
  • – und eine Fahrer-Schnittstellen-Einheit, welche in Kommunikation mit dem ersten und dem zweiten Eingang steht, wobei die Fahrer-Schnittstellen-Einheit derart bedienbar ist, dass damit einer von den zwei Eingängen gemäß einer Priorität zwischen dem ersten und dem zweiten Fahrzeugzustand verändert werden kann, sodass ein geänderter Indikator erstellt wird, wobei die Fahrer-Schnittstellen-Einheit derart bedienbar ist, dass sie den geänderten Indikator ausgeben kann und den anderen der beiden Indikatoren grundsätzlich simultan ausgeben kann,
aufweist.

Aus US 2007/0143482 A1 ist eine Methode zur Handhabung von Präferenzen bekannt, aufweisend:

  • – Speichern von Präferenzen, die einem Controller zugänglich sind;
  • – Bestimmen von Präferenzen zugeordnet zumindest zwei in einer Domäne des Controllers aktiven Benutzern, wobei jede der Präferenzen mit dem Betrieb eines Domänensystems zusammenhängt, das mit dem Controller gekoppelt bedienbar ist;
  • – Vermitteln bestimmter Präferenzen auf der Grundlage eines Vermittlungsschema des Controllers;
  • – und Steuern des Betriebs des Domänensystems auf der Grundlage der Vermittlung der Präferenzen.

Zunehmend wird über die Entwicklung von Datennetzen und Systemfunktionen nachgedacht, bei denen eine flexiblere Topologie und eine flexible, veränderliche Sammlung von Diensten zum Einsatz kommen.

Statische Bus-Systeme, wie sie heutzutage etwa in Fahrzeugen eingesetzt werden, sind durch ihre statischen Netzwerk-Ports und Netzwerk-Adressen nicht zu einer flexiblen Verwaltung von Diensten fähig.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren zur verbesserten Verwaltung von Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten, welche für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlich sind, zu schaffen. Diese Aufgabe wird durch das Datenverarbeitungsverfahren zur Verwaltung von Kommunikationskanälen zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder Benachrichtigungsdiensten zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers in einem Fahrzeug gemäß Anspruch 1 gelöst. Ausgestaltungen und Weiterbildungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand von abhängigen Ansprüchen.

Es werden ein Datenverarbeitungsverfahren zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder Benachrichtigungsdiensten zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers durch eine Zentralinstanz in dem Fahrzeug, ein Datenverarbeitungssystem sowie ein Kraftfahrzeug mit einem Datenverarbeitungssystem offenbart.

Das Datenverarbeitungsverfahren zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder Benachrichtigungsdiensten zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers durch eine Zentralinstanz in dem Fahrzeug zeichnet sich dadurch aus, dass es mindestens folgende Arbeitsschritte aufweist, nämlich: Der Prozess wird gestartet. Dann sendet die fahrzeuggebundene Zentralinstanz eines lokalen Fahrzeugnetzwerks eine Anfrage auf Vorhandensein von Netzwerkteilnehmern an die Netzwerkteilnehmer im Fahrzeug-Netzwerk, wobei sowohl Geräte und/oder Instanzen des Fahrzeugnetzwerks als auch in Reichweite befindliche mobile Geräte, die mit dem Fahrzeugnetzwerk verbunden sind, Netzwerkteilnehmer sind. Und die Zentralinstanz fragt in diesem Schritt auch von den Netzwerkteilnehmern ab, welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste auf dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer verfügbar sind sowie fragt Parameter zu den auf dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten ab. Weiterhin in diesem Schritt fragt die Zentralinstanz auch Parameter für die Netzwerk-Kommunikation mit dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer ab. Dann antworten die Netzwerkteilnehmer der Zentralinstanz und übermitteln an die Zentralinstanz, welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste auf dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer verfügbar sind sowie übermitteln die erfragten Parameter zu den auf dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten. Und in diesem Schritt übermitteln die Netzwerkteilnehmer jeweils die von der Zentralinstanz erfragten Parameter der Netzwerk-Kommunikation mit dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer. Dann selektiert die Zentralinstanz, welche der verfügbaren Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste für den gestarteten Prozess genutzt werden, wobei der Prozess abgebrochen wird und/oder eine Benachrichtigung an den Fahrzeugführer ausgegeben wird, wenn eine vorbestimmte Mindestanzahl von verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten unterschritten wird oder wenn einer oder mehrere bestimmte erforderliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste nicht verfügbar sind. Von da an sendet die Zentralinstanz wiederholt eine Abfrage der Verfügbarkeit der zur Nutzung selektierten Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste an die jeweiligen Netzwerkteilnehmer. Der vorige Schritt, dass die Zentralinstanz wiederholt eine Abfrage der Verfügbarkeit sendet, wird bis zum Ende des Prozesses wiederholt, wobei der Prozess abgebrochen wird und/oder eine Benachrichtigung an den Fahrzeugführer ausgegeben wird, wenn während des Ablaufs des Prozesses eine vorbestimmte Mindestanzahl von verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten unterschritten wird oder wenn einer oder mehrere bestimmte erforderliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste nicht verfügbar sind.

Das Datenverarbeitungssystem zur Ausführung des Datenverarbeitungsverfahrens ist so ausgebildet, dass es zumindest eine Zentralinstanz und zumindest einen Netzwerkteilnehmer, welcher über zumindest einen Kommunikationskanal zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder einen Benachrichtigungsdienst zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers verfügt, in einem Fahrzeugnetzwerk aufweist.

Das Kraftfahrzeug ist mit einem Datenverarbeitungssystem zur Ausführung des Datenverarbeitungsverfahrens ausgerüstet.

Besondere Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche.

Kommunikationskanäle zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs können beispielsweise visuelle, auditive oder haptische Kanäle sein. Visuelle Kanäle können beispielsweise eine Ausgabe auf einer Anzeige (wie etwa ein Bildschirm, eine Infotainment-Anzeige, eine Anzeige in der Mitte des Armaturenbretts des Fahrzeugs im sogenannten „center stack”, im Kombiinstrument, in einem Heads-up-Display) oder Signale einer Leuchte (z. B. Innenraumbeleuchtung) sein. Auditive Kanäle können beispielsweise eine Ausgabe von Sprache, Geräuschen oder Tönen über einen Lautsprecher sein oder auch die Hupe. Haptische Kanäle können beispielsweise Vibrationen von Armbanduhren (beispielsweise mit Computer-Funktionalität ausgestattete Uhren, sogenannte „Smartwatches” oder auch Pulsuhren), Mobiltelefonen, Tablet-Computern, Sitzen, Lenkrädern oder Bedientasten sein aber auch auf Lenkräder oder Pedale oder Bedienhebel gezielt ausgegebene Kräfte sein.

Benachrichtigungsdienste zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers können beispielsweise durch Datenverarbeitungsprogramme und/oder Instanzen von Datenverarbeitungsprogrammen realisiert werden, welche auf den Geräten ausgeführt werden, die Netzwerkteilnehmer in einem Fahrzeugnetzwerk darstellen. Dabei können beispielsweise auch mehrere Instanzen desselben Datenverarbeitungsprogrammes oder auch mehrere Instanzen verschiedener Datenverarbeitungsprogramme auf einem Gerät ausgeführt werden; das können beispielsweise etwa zwei Benachrichtigungs-Datenverarbeitungsprogramme sein, die auf einem mobilen Netzwerkteilnehmer, etwa einem Smartphone, ausgeführt werden. Allgemein gesprochen ist im erfindungsgemäßen Kontext unter einem Benachrichtigungsdienst ein Mittel zu verstehen, mit welchem, von der Zentralinstanz veranlasst, eine Benachrichtigung an einen Fahrzeugführer über einen oder mehrere Kommunikationskanäle ausgegeben werden zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer. Im Fall von beispielsweise direkt an die Zentralinstanz angebundenen Geräten, welche beispielsweise selbst Ausgabemittel wie Anzeigen oder Lautsprecher aufweisen können, kann auch ein Ausgabeweg der Zentralinstanz selbst unter einen Benachrichtigungsdienst fallen, wobei nicht notwendigerweise auf einem anderen Gerät ein Datenverarbeitungsprogramm ausgeführt werden müsste. Benachrichtigungsdienste können auch beispielsweise als Datenverarbeitungsprogramme oder Datenverarbeitungsdienste, gelegentlich auch als Dienstprogramme oder Laufzeit-Dienste bezeichnet, realisiert sein.

Eine Zentralinstanz, welche für das erfindungsgemäße Verfahren zentral ist, kann auch verteilt sein auf mehrere physische Geräte oder verteilt sein auf verschiedene physikalische Datenverarbeitungsschichten oder verteilt sein auf mehrere Instanzen von Datenverarbeitungsprogrammen. Unter zentraler Instanz ist im Kontext des erfindungsgemäßen Verfahrens also ein Gebilde zu verstehen, in welchem alle dem Verfahren zugeordneten Dienste oder Kanäle zentral erfasst werden.

Unter fahrzeugseitigen Netzwerkteilnehmern sind Netzwerkteilnehmer zu verstehen, welche auf fest im Fahrzeug eingebauten Geräten laufen. Beispiele für fest verbaute Geräte sind beispielsweise das Kombiinstrument (auch Instrumentencluster genannt) oder auch ein integriertes Gerät für Information und Entertainment in der Mitte des Armaturenbrett (auch „head unit” genannt), ein Autoradio, fest verbaute Wiedergabegeräte für Medien, fest mit dem Fahrzeug verbundenen Bildschirmeinrichtungen für Fondspassagiere, fest verbaute Sensoren und Sensorcluster, fest verbaute redundante Aggregate, Steuergeräte des Fahrzeugs oder auch beispielsweise Klimatisierungs-Steuerungs-Bedieneinrichtungen.

Unter einem automatisierten Prozess, wie er im erfindungsgemäßen Verfahren Erwähnung findet, ist ein Prozess zu verstehen, der zumindest zu einem gewissen Grad automatisiert ist. Dabei sind Prozesse aus dem gesamten Spektrum der Automatisierungsgrade eingeschlossen: Der Automatisierungsgrad des automatisierten Prozesses reicht im Kontext des erfindungsgemäßen Verfahrens von geringfügig automatisiert oder assistiert über teilautomatisiert und hochautomatisiert bis hin zu vollautomatisiert.

Das Fahrzeugnetzwerk bezieht sich im Kontext der Erfindung auf ein Netzwerk zur Datenkommunikation, welches fahrzeugseitig oder fahrzeuggebunden ist.

Unter Netzwerkteilnehmer sind zur Netzwerkkommunikation fähige Instanzen zu verstehen. Es kann sich dabei also sowohl um Datenverarbeitungsprogramme handeln, welche individuell kommunizieren, als auch um physische Datenverarbeitungsgeräte.

Unter Kraftfahrzeuge fallen im Kontext der Erfindung Straßenfahrzeuge aber auch Bergbaufahrzeuge und landwirtschaftliche Maschinen und Fahrzeuge aus der Kategorie Kraftfahrzeuge.

Beispiele für einen automatisierten Prozess können das Bestellen eines Feldes wie beispielsweise Düngen, Setzen oder Aussähen von Nutzpflanzen für den Anbau, Ausbringen von Wasser oder Pflanzenschutzmitteln, Pflügen oder Ernten sein. Ein automatisierter Prozess kann in Bezug auf Bergbaufahrzeuge beispielsweise eine Transportfahrt oder eine Tunnelbohrung oder ein Materialabtrag im Abbau sein.

Die wiederholte Abfrage der Verfügbarkeit der registrierten Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste kann beispielsweise in festgelegten Zeitabständen erfolgen. Dabei können festgelegte Zeitabstände sowohl regelmäßige als auch unregelmäßige Zeitabstände sein. Die Zeitabstände können für jeden einzelnen Netzwerkteilnehmer individuell festgelegt, d. h. beispielsweise auch verschieden für verschiedene Netzwerkteilnehmer, oder auch beispielsweise für alle Netzwerkteilnehmer gleich sein. Die Zeitabstände können beispielsweise durch die charakteristischen Gegebenheiten der Netzwerk-Kommunikation, des jeweiligen Netzwerkteilnehmers, oder auch von Zentralinstanz festgelegt werden. Festgelegte Zeitabstände können auch beispielsweise zyklisch sein. Statt eines festen Zeitpunktes können auch beispielsweise Zeitfenster festgelegt werden. So könnte beispielsweise nach dem Absenden einer wiederholten Anfrage an der Zentralinstanz ein Timer, d. h. eine für die Länge des Zeitfensters herunterlaufende Schaltuhr oder ein Zeitgeber, gestartet werden, bis wann die Antworten von den jeweiligen Netzwerkteilnehmern in einem ordnungsgemäßen Betrieb erwartet werden. Dabei ist beispielsweise auch möglich, den verschiedenen Netzwerkteilnehmern separate Zeitfenster von individueller Länge zuzuordnen. Dabei könnten beispielsweise die Antworten, die innerhalb des jeweiligen Zeitfensters an der Zentralinstanz eingehen, als gültig gewertet werden. Außerdem könnten beispielsweise nicht eingehende Antworten als Nichtverfügbarkeit eines Dienstes oder Kanals oder Netzwerkteilnehmers gewertet werden. Weiterhin könnten erst nach dem Zeitfenster eintreffende Nachrichten registriert und zur Fehlersuche verwendet werden.

In einem beispielhaften Fall können in einem Verfahren auch nach der ersten Selektion der zu nutzenden Kommunikationskanäle und/oder Benachrichtigungsdienste weiterhin noch nicht selektierte zusätzliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste während der Ausführung des automatisierten Prozesses zur Nutzung selektiert und dem laufenden Prozess hinzugefügt werden oder zur Nutzung selektierte Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste während der Ausführung des automatisierten Prozesses durch noch nicht selektierte zusätzliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste ersetzt werden oder zur Nutzung selektierte Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste während der Ausführung des automatisierten Prozesses entfernt werden. Kurz gesagt kann in einem derartigen Fall also während der Ausführung eines automatisierten Prozesses verändert werden, welche Kanäle oder Dienste zur Nutzung selektiert sind, d. h. der Gruppe der zur Nutzung selektierten Dienste und/oder Kanäle können weitere Dienste/Kanäle hinzukommen, es können Dienste/Kanäle ersetzt werden oder auch wegfallen. Das betrifft physische Geräte (indem beispielsweise ein Gerät in Reichweite kommt, indem ein Gerät nach einem Ladevorgang eingeschaltet wird, indem ein Gerät in einen inaktiven Modus wie etwa einen Energiesparmodus wechselt oder aus einem solchen Modus heraus reaktiviert wird.) aber auch Softwarefunktionen und Dienste, welche verfügbar (indem z. B. ein Datenverarbeitungsprogramm oder ein Datendienst aktiviert wird, beispielsweise nach einer Installation eines solchen) oder deaktiviert (indem ein Programm abgeschaltet, in den Hintergrund versetzt wird oder einen Absturz erleidet) werden können.

Kommunikationspfade der Netzwerk-Kommunikation können beispielsweise Sende-/Empfangsstrecken im Fahrzeug-Netzwerk sein.

Nahtlose Redundanz (Engl. „seamless”) kann beispielsweise durch die Zuweisung von zumindest zwei Netzwerk-Ports zur Netzwerk-Kommunikation je Netzwerkteilnehmer oder je physischem Netzwerk-Gerät realisiert werden. Nahtlos heißt, dass ein Ersatz für einen ausfallender Dienst/Kanal ohne jede Unterbrechung des Verfahrens erfolgt.

Unter der Formulierung, selbsttätig zu senden, ist in Hinblick auf die Netzwerkteilnehmer zu verstehen, dass nicht notwendigerweise eine Anforderung der Zentralinstanz dafür vorliegen muss, dass die Netzwerkteilnehmer eine Benachrichtigung, beispielsweise an das Netzwerk oder bestimmte Netzwerkteilnehmer wie z. B. die Zentralinstanz, absenden können. Um eine Netzwerk-Kommunikation mit zeitsynchroner Taktung im Fahrzeugnetzwerk zu ermöglichen, können beispielsweise alle Netzwerkteilnehmer zumindest einen Zeitgeber aufweisen.

Unter Parametern der Kommunikationskanäle zur Kommunikation mit dem Fahrzeugführer des Fahrzeugs ist beispielsweise zu verstehen: die Art der Kommunikation mit dem Fahrer (auditiv, visuell, haptisch), eine maximale oder auch minimale Frequenz, z. B. einer akustischen Ausgabe, eine Lautstärke einer Ausgabe, eine Helligkeit einer visuellen Ausgabe, ein optischer oder akustischer Frequenzbereich einer Ausgabe, die Intensität einer haptischen Ausgabe, eine Zeitdauer einer Ausgabe, eine Verfügbarkeit der Kanäle in Abhängigkeit von weiteren Umständen (z. B. keine Abhängigkeit oder nicht in Tunnel aktiv oder beeinflussbar durch Außengeräusche oder Licht von außerhalb des Fahrzeuges) oder die sogenannte Fahrerbeziehung (d. h. die Beziehung oder Unmittelbarkeit davon, wie die Kommunikation mit dem Fahrer erfolgt, was beispielsweise „eng anliegend” im Fall einer getragenen Armbanduhr sein kann oder „im Sichtfeld” für Elemente im Kombiinstrument sein kann. Auch die Entfernung zum Fahrer, beispielsweise bei einem Laptop-Computer auf dem Beifahrersitz, kann darunter fallen) zu verstehen.

Unter Parametern der der Benachrichtigungsdienste zur Benachrichtigung des Fahrzeugführers des Fahrzeugs sind beispielsweise zu verstehen: Ein Anmeldestatus oder auch Registrierungsstatus der Benachrichtigungsdienste (aktiv, inaktiv, Stand-by), der Grad der Redundanz der Benachrichtigungsdienste für den jeweiligen Kommunikationskanal (im Fall von etwa mehreren, ggf. identischen, Instanzen eines Dienstes, welche auf demselben Gerät ausgeführt werden), Verfügbarkeit der Dienste in Abhängigkeit von weiteren Umständen (wie bereits im vorigen Absatz für Kommunikationskanäle erläutert).

Prozess-Parameter des individuellen ablaufenden automatisierten Prozesses können beispielsweise sein: Eine notwendige Verfügbarkeit von Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten (z. B. etwa Mindestanforderungen daran, wie viele und/oder welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste erforderlich sind), ein Selektierungsstatus von Diensten/Kanälen (zur Nutzung selektiert, nicht zur Nutzung selektiert), ein Antwortstatus von Diensten/Kanälen (Antwort liegt bei der Zentralinstanz vor, Antwort steht aus), ein Nutzungsstatus oder Ausführungsstatus (d. h. beispielsweise ob ein selektierter Dienste genutzt oder ausgeführt werden, beispielsweise auf einen gegenwärtigen Zeitpunkt oder den gesamten Prozess bezogen), die Anzahl der für die Netzwerk-Kommunikation verfügbaren Netzwerk-Kommunikationspfade oder eine zurückgehaltene Kommunikationsbandbreite, die festgelegten Zeitabstände der Anfrage durch die Zentralinstanz, eine tatsächliche oder minimal erforderliche Dauer der Verfügbarkeit von Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten, die Ausführungsdauer des Prozesses, die während der Ausführung des Prozesses zurückgelegte Fahrtstrecke.

Physische Geräte können beispielsweise fest verbaute Fahrzeugkomponenten, nachgerüstete Fahrzeugkomponenten oder mobile, d. h. tragbare, Geräte sein. Ein physisches Gerät kann beispielsweise selbst Netzwerkteilnehmer sein aber es können auch beispielsweise eine oder mehrere Instanzen von Datenverarbeitungsprogrammen auf einem physischen Gerät ausgeführt werden, welche dann die Netzwerkteilnehmer im Fahrzeugnetzwerk sein können. In diesem Fall wäre das physische Gerät selbst nicht notwendigerweise auch Netzwerkteilnehmer, es könnte aber auch zusätzlich Netzwerkteilnehmer sein.

Geräte-Parameter eines physischen Geräts können beispielsweise dessen räumliche Zuordnung in Beziehung zum Fahrer oder der physischer Ort des Gerätes innerhalb des Fahrzeugs, die Energieversorgungsart (beispielsweise mittels Akku, Batterie oder Bordnetzspeisung), ggf. redundante Energieversorgung, Energiebedarf, oder charakteristische Merkmale der Energieversorgung (wie z. B. etwa die individuelle Anschlussklemme oder der Leitungsstrang), Betriebszustand oder Betriebsstatus des Geräts (aktiv, im Standby, deaktiviert) oder auch die Beziehung zum Fahrer für dessen Wahrnehmung (beispielsweise etwa, ob es sich im Sichtfeld oder in Hör-Reichweite befindet oder nicht) sein. Unter Parametern der Netzwerk-Kommunikation fallen beispielsweise die einem Kommunikationspfad oder einem Gerät oder einem Dienst oder einem Kanal zugeordnete Bandbreite oder zugeordnete Netzwerk-Kommunikations-Pfade (und ggf. z. B. auch der Grad der Redundanz der Kanäle), die Übertragungslaufzeit eines Pakets in der Netzwerkkommunikation, Netzwerk-Ports und Netzwerk-Adressen, die Art und/oder Signalqualität von Kommunikationspfaden (Funkstrecke, Kabelstrecke, Bitfehlerrate), die Übertragungsbandbreite eines Kommunikationspfades, eine Latenz der Übertragung über einen Kommunikationspfad (und ggf. beispielsweise die minimale Latenz für einen ungünstigsten Fall), das Vorliegen einer Zeitsynchronisation (synchronisiert, nichtsynchronisiert).

Mobile Netzwerkteilnehmer sind in Reichweite des Fahrzeugnetzwerks befindliche mobile Geräte, die mit dem Fahrzeugnetzwerk verbunden sind. Mobile Netzwerkteilnehmer können beispielsweise Mobiltelefone (einschließlich Smartphones), Tablet-Computer, PDAs, E-book-Reader, Laptop-Computer, Notebook-Computer, Netbooks, tragbare Medienabspielgeräte, am Körper tragbare Computersysteme (sogenannte „Wearables”, worunter auch beispielsweise Armbanduhren mit Computer-Funktionalität – sogenannte „Smartwatches” – aber auch Fitnesstracker, Pulsmesser und medizinische Geräte wie Hörgeräte fallen) sein.

Dadurch, dass die Zentralinstanz selektiert, welche der verfügbaren Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste für den automatisierten Prozess genutzt werden, wird auch festgelegt, welche Netzwerkteilnehmer (also auch wiederum Geräte/Instanzen) genutzt werden.

In einem beispielhaften erfindungsgemäßen Verfahren kann zur Überbrückung von Engpässen die Netzwerkkommunikation mit einer zeitsynchronen Taktung erfolgen und/oder es können einer oder mehrere individuelle Kommunikationspfade für die Netzwerk-Kommunikation mit individuellen Netzwerkteilnehmern zugewiesen werden und/oder es kann Übertragungsbandbreite zurückgehalten werden.

In einem beispielhaften erfindungsgemäßen Verfahren kann die Zentralinstanz die verfügbaren Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste priorisieren. Beispielsweise kann die Zentralinstanz anhand der Aktualität von Antworten der Netzwerkteilnehmer priorisieren. Eine Möglichkeit anhand der Aktualität zu Priorisieren ist beispielweise, einem Netzwerkteilnehmer, dessen Antwort besonders aktuell ist, d. h. in besonders junger Vergangenheit liegt, eine höhere Priorität einzuräumen, als einem Netzwerkteilnehmer, dessen Antwort länger zurückliegt. Ein weiteres beispielhaftes Kriterium, anhand dessen die Zentralinstanz priorisieren könnte, ist die Verlässlichkeit der Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste: So könnte einem Kommunikationskanal/Benachrichtigungsdienst, der auf einem Netzwerkteilnehmer mit dauerhafter Stromversorgung eine höhere Priorität zugewiesen werden, als einem identischen Kommunikationskanal/Benachrichtigungsdienst, der auf einem Gerät im Batteriebetrieb oder Akkubetrieb ausgeführt wird.

In einem Ausführungsbeispiel eines Datenverarbeitungsverfahren zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder Benachrichtigungsdiensten zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers durch eine Zentralinstanz erfolgt eine Benachrichtigung eines Fahrers mittels Tonausgabe mit einem Mobiltelefon. In diesem Fall ist ein Benachrichtigungsdienst als Datendienst realisiert, welcher auf dem Mobiltelefon ausgeführt wird. Der Kommunikationskanal zur Kommunikation mit dem Fahrer ist in diesem Fall ein akustischer Kanal, da es sich ja um eine Tonausgabe handelt.

In einem weiteren Ausführungsbeispiel eines Datenverarbeitungsverfahren zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder Benachrichtigungsdiensten zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers durch eine Zentralinstanz erfolgt eine Benachrichtigung des Fahrers mittels Einblendung auf der Betriebsanzeige eines Notebook-Computers. Diese kann beispielsweise auch in Form einer Popup-Überblendung realisiert sein. Der dabei verwendete Benachrichtigungsdienst wird auf dem Notebook-Computer ausgeführt und der Kommunikationskanal ist in diesem Fall ein visueller Kanal auf dem Notebook-Computer, welcher aber nicht darauf beschränkt ist, sondern auch eine akustische Ausgabe von Warntönen oder eine Stimmausgabe umfassen kann.

In einem weiteren beispielhaften Ausführungsbeispiel eines Datenverarbeitungsverfahren zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder Benachrichtigungsdiensten zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers durch eine Zentralinstanz erfolgt eine Ausgabe einer Benachrichtigung des Fahrers mittels Vibration einer Smartwatch. Dabei wird ein Benachrichtigungsdienst auf der Smartwatch ausgeführt, über welchen die Zentralinstanz die Ausgabe einer Vibration an der Smartwatch veranlassen kann. Der Kommunikationskanal ist in diesem Fall ein haptischer.

In einem weiteren Ausführungsbeispiel eines Datenverarbeitungsverfahren zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder Benachrichtigungsdiensten zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers durch eine Zentralinstanz erfolgt eine Benachrichtigung eines Fahrers mittels Ausgabe eines Lichtsignals mittels der Innenraumbeleuchtung des Fahrzeugs. In diesem beispielhaften Ausführungsbeispiel führen die Steuergeräte, welche die Innenraumbeleuchtung steuern, Benachrichtigungsdienste aus. Der Kommunikationskanal ist hier ein visueller Kanal. In einem beispielhaften Ausführungsbeispiel ist der automatisierte Prozess eine automatisierte Fahrt und mit dem erfindungsgemäßen Datenverarbeitungsverfahren zur Verwaltung werden die für die automatisierte Fahrt erforderlichen Kommunikationskanäle und/oder Benachrichtigungsdienste verwaltet. In diesem Beispiel wird mittels des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungsverfahrens sichergestellt, dass die erforderlichen Mittel verfügbar sind, einem Fahrer beispielsweise zu signalisieren, dass er die Fahrzeugführung übernehmen muss oder in naher Zukunft übernehmen soll. Dazu verwaltet eine Zentralinstanz in dem Fahrzeug die Kommunikationskanäle zur Kommunikation mit dem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder Benachrichtigungsdienste zur Benachrichtigung des Fahrzeugführers. Über die Kommunikationskanäle und/oder Benachrichtigungsdienste wird mit dem Fahrer kommuniziert und/oder der Fahrer wird benachrichtigt, dass er beispielsweise in einer gewissen Zeit die Führung des Fahrzeugs wird übernehmen müssen m. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn die automatisierte Fahrt enden wird oder unterbrochen werden muss.

In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform eines Datenverarbeitungsverfahrens zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder Benachrichtigungsdiensten zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers durch eine Zentralinstanz in dem Fahrzeug sendet die Zentralinstanz die Anfrage auf Vorhandensein von Netzwerkteilnehmern in einem Broadcast- oder Multicast-Verfahren. Dabei ist besonders vorteilhaft, dass die Zentralinstanz an mehrere Netzwerkteilnehmer gleichzeitig eine Anfrage senden kann und die an der Zentralinstanz erforderliche Übertragungsrate dennoch nur so groß sein muss, wie für das Senden einer Anfrage an einen einzigen Netzwerkteilnehmer. Im Umkehrschluss bedeutet diese besonders Daten-ökonomische Ausführungsform, dass bei gleichbleibendem Gesamtdatenfluss an der Zentralinstanz besonders vorteilhaft viele Anfragen von der Zentralinstanz gesendet werden können. In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform eines Datenverarbeitungsverfahrens zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder Benachrichtigungsdiensten zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers durch eine Zentralinstanz in dem Fahrzeug erfolgt die wiederholte Abfrage der Verfügbarkeit der registrierten Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste in festgelegten Zeitabständen. Dadurch kann vorteilhafterweise über den gesamten Verfahrensablauf die Kontrolle der Verfügbarkeit der Kanäle/Dienste sichergestellt werden.

Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform eines Datenverarbeitungsverfahrens zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder Benachrichtigungsdiensten zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers durch eine Zentralinstanz in dem Fahrzeug wird eine Benachrichtigung an den Fahrzeugführer ausgegeben, wenn die für den Ablauf des Prozesses erforderlichen Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste verfügbar sind und selektiert wurden. Dabei ist besonders vorteilhaft, dass der Fahrer über den Status des Datenverarbeitungsverfahrens benachrichtigt wird.

Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform eines Datenverarbeitungsverfahrens zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder Benachrichtigungsdiensten zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers durch eine Zentralinstanz in dem Fahrzeug senden die Netzwerkteilnehmer selbsttätig eine Benachrichtigung ab, anhand derer die Zentralinstanz erfasst, welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste auf dem jeweiligen Gerät zum gegebenen Zeitpunkt verfügbar sind. Besonders vorteilhaft ist dabei, dass die Zentralinstanz auch in Abwesenheit einer von ihr gemachten Anfrage über potentiell nicht selektierte Kanäle/Dienste, die aber auch verfügbar sind, informiert ist.

Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform eines Datenverarbeitungsverfahrens zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder Benachrichtigungsdiensten zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers durch eine Zentralinstanz in dem Fahrzeug werden zwischen der Zentralinstanz und den Netzwerkteilnehmern zusätzlich Prozess-Parameter des ablaufenden automatisierten Prozesses ausgetauscht. Das ermöglicht in besonders vorteilhafter Weise, auch die Prozess-Parameter des ablaufenden Prozesses bei der Steuerung des erfindungsgemäßen Verfahrens an der Zentralinstanz zu berücksichtigen.

Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform eines Datenverarbeitungsverfahrens zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder Benachrichtigungsdiensten zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers durch eine Zentralinstanz in dem Fahrzeug werden zumindest die geplante oder voraussichtliche Ausführungsdauer des automatisierten Prozesses und/oder eine geplante oder voraussichtliche während der Ausführung des automatisierten Prozesses von dem Fahrzeug zurückgelegte Fahrtstrecke zwischen der Zentralinstanz und den Netzwerkteilnehmern ausgetauscht. Dieses Vorgehen ermöglicht in besonders vorteilhafter Weise, diejenigen Kanäle/Dienste zur Nutzung zu selektieren, welche vor dem Hintergrund der geplanten Ausführungsdauer oder zurückgelegten Fahrtstrecke am besten geeignet sind, beispielsweise weil sie über den gesamten Zeitraum oder für die gesamte Fahrtstrecke zur Verfügung stehen werden. Bei einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform eines Datenverarbeitungsverfahrens zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder Benachrichtigungsdiensten zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers durch eine Zentralinstanz in dem Fahrzeug können auch nach der ersten Selektion der zu nutzenden Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste während der Ausführung des automatisierten Prozesses weiterhin noch nicht selektierte zusätzliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste zur Nutzung selektiert und dem laufenden Prozess hinzugefügt werden oder können zur Nutzung selektierte Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste während der Ausführung des automatisierten Prozesses durch noch nicht selektierte zusätzliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste ersetzt werden oder können zur Nutzung selektierte Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste während der Ausführung des automatisierten Prozesses entfernt werden. Diese Ausführungsform ermöglicht in besonders vorteilhafter Weise, dynamische Änderungen, die während der Ausführung des Verfahrens eintreten, beispielsweise in Bezug auf Verfügbarkeit von Kanälen/Diensten, zu berücksichtigen.

In einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der im vorigen Absatz genannten Ausführungsform des Verfahrens, bei dem auch nach der ersten Selektion der zu nutzenden Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste während der Ausführung des automatisierten Prozesses weiterhin noch nicht selektierte zusätzliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste zur Nutzung selektiert und dem laufenden Prozess hinzugefügt werden können oder zur Nutzung selektierte Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste während der Ausführung des automatisierten Prozesses durch noch nicht selektierte zusätzliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste ersetzt werden können oder zur Nutzung selektierte Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste während der Ausführung des automatisierten Prozesses entfernt werden können, übermittelt die Zentralinstanz an alle Netzwerkteilnehmer nach einer Änderung der zur Nutzung für den Prozess selektierten Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste, welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste für den Prozess genutzt werden. Diese Weiterbildung ermöglicht in besonders vorteilhafter Weise, dass allen Netzwerkteilnehmern die Information vorliegen kann, ob deren Kanäle/Dienste gegenwärtig zur Nutzung selektiert sind.

Bei einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform eines Datenverarbeitungsverfahrens zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder Benachrichtigungsdiensten zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers durch eine Zentralinstanz in dem Fahrzeug, bei dem auch nach der ersten Selektion der zu nutzenden Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste während der Ausführung des automatisierten Prozesses weiterhin noch nicht selektierte zusätzliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste zur Nutzung selektiert und dem laufenden Prozess hinzugefügt werden können oder zur Nutzung selektierte Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste während der Ausführung des automatisierten Prozesses durch noch nicht selektierte zusätzliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste ersetzt werden können oder zur Nutzung selektierte Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste während der Ausführung des automatisierten Prozesses entfernt werden können, werden, wenn ein bis dahin genutzter Kommunikationskanal/Benachrichtigungsdienst nicht mehr verfügbar ist, noch nicht selektierte zusätzliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste zur Nutzung selektiert und dem laufenden Prozess hinzugefügt. Besondere Vorteile dieser Ausführungsform liegen darin, darauf zu reagieren, dass ein Kanal/Dienst nicht mehr verfügbar ist und daraufhin die Gruppe der zur Nutzung selektierten Dienste/Kanäle wieder zu erweitern.

In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform eines Datenverarbeitungsverfahrens zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder Benachrichtigungsdiensten zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers durch eine Zentralinstanz in dem Fahrzeug wird die wiederholte Verfügbarkeitsabfrage nach der ersten Selektion der Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste so gestaltet, dass die Zentralinstanz eine Abfrage sendet und für eine bestimmte Wartezeit auf eine Antwort der Netzwerkteilnehmer wartet, wobei die Zentralinstanz das Nichtvorliegen einer Antwort bei Ablauf der Wartezeit als Nichtverfügbarkeit der dem Netzwerkteilnehmer zugeordneten Kanäle/Dienste wertet. Ein besonderer Vorteil dieser Ausführungsform liegt darin, sicherzustellen, dass nur die Kanäle/Dienste von Netzwerkteilnehmern, die innerhalb der Wartezeit antworten, als verfügbar aufgefasst werden.

Bei einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Datenverarbeitungsverfahrens übermittelt die Zentralinstanz nach dem Selektieren der verfügbaren Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste zur Nutzung zusätzlich an alle Netzwerkteilnehmer, die auf die Anfrage durch die Zentralinstanz geantwortet haben, welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste auf welchem Netzwerkteilnehmer für den gegenwärtigen Prozess verwendet werden. Dadurch wird besonders vorteilhaft ermöglicht, nach dem Selektieren auf allen aktiven Netzwerkteilnehmern die Information vorliegen zu haben, welche Kanäle/Dienste dort jeweils für den Prozess genutzt werden.

Bei einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Datenverarbeitungsverfahrens werden mit der Anfrage der Zentralinstanz an die Netzwerkteilnehmer zusätzlich Geräte-Parameter eines physischen Geräts, dem der jeweils angefragte Netzwerkteilnehmer zugeordnet ist, abgefragt. Dadurch können in besonders vorteilhafter Weise auch Eigenheiten der Geräte bei der Steuerung des erfindungsgemäßen Verfahrens durch die Zentralinstanz berücksichtigt werden.

Bei einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Datenverarbeitungsverfahrens wird der Prozess an der Zentralinstanz gestartet. Dadurch wird ein besonders ökonomisches Verfahren ermöglicht, weil die Zentralinstanz direkt dazu übergehen kann, eine Anfrage auf Vorhandensein an die Netzwerkteilnehmer zu senden.

Bei einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Datenverarbeitungsverfahrens wird der Prozess an einem Netzwerkteilnehmer gestartet. Eine derart gestaltete Ausführungsform ermöglicht in besonders vorteilhafter Weise, auch an anderen Orten oder über andere Wege als die der Zentralinstanz zur Verfügung stehenden an einer Vielzahl möglicher Netzwerkteilnehmer den Prozess zu starten.

Bei einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Datenverarbeitungsverfahrens erfolgt die Netzwerkkommunikation mit einer zeitsynchronen Taktung und/oder werden einer oder mehrere individuelle Kommunikationspfade für die Netzwerk-Kommunikation mit individuellen Netzwerkteilnehmern zugewiesen und/oder wird (zur Überbrückung von Engpässen) Übertragungsbandbreite zurückgehalten. Vorteile dieser besonders vorteilhaften Ausführungsform sind beispielsweise erhöhte Ausfallsicherheit, erhöhte Verlässlichkeit und Gewährleistung von Reserven in der Netzwerkkommunikation, um die Verfügbarkeit von beispielsweise erforderlichen Kanäle/Dienste zu verbessern.

In einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der im vorigen Absatz genannten Ausführungsform werden zusätzlich jedem Netzwerkteilnehmer zumindest zwei redundante Kommunikationspfade zugewiesen. Besondere Vorteile liegen hier in der Erreichbarkeit von Netzwerkteilnehmern auch im Fall vom Ausfall bestimmter Kommunikationspfade.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Figuren der Zeichnung näher erläutert, wobei gleiche oder ähnliche Elemente mit denselben Bezugszeichen versehen sind. Es zeigt:

1 ein Ablaufschema eines Datenverarbeitungsverfahrens zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen und/oder Benachrichtigungsdiensten,

2 ein Ablaufschema eines Datenverarbeitungsverfahrens zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen und/oder Benachrichtigungsdiensten, bei dem eine Benachrichtigung an den Fahrzeugführer ausgegeben wird, wenn die für den Ablauf des Prozesses erforderlichen Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste verfügbar sind und selektiert wurden,

3 ein Ablaufschema eines Datenverarbeitungsverfahrens zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen und/oder Benachrichtigungsdiensten durch eine Zentralinstanz, bei dem die Zentralinstanz nach dem Selektieren der verfügbaren Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste zur Nutzung zusätzlich an alle Netzwerkteilnehmer, die auf die Anfrage durch die Zentralinstanz geantwortet haben, übermittelt, welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste auf welchem Netzwerkteilnehmer für den gegenwärtigen Prozess verwendet werden.

1 zeigt in einem Ablaufschema eine beispielhafte Ausführung eines Datenverarbeitungsverfahren zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder Benachrichtigungsdiensten zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers durch eine Zentralinstanz in dem Fahrzeug. Am Anfang wird der Prozess gestartet 110. Im nächsten Schritt 120 sendet die fahrzeuggebundene Zentralinstanz eines lokalen Fahrzeugnetzwerks eine Anfrage auf Vorhandensein von Netzwerkteilnehmern an die Netzwerkteilnehmer im Fahrzeug-Netzwerk. Dabei fragt die Zentralinstanz auch von den Netzwerkteilnehmern ab, welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste auf dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer verfügbar sind sowie fragt Parameter zu den auf dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten ab. Weiterhin fragt die Zentralinstanz dabei Parameter für die Netzwerk-Kommunikation mit dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer ab. In einem nächsten Schritt 130 antworten die Netzwerkteilnehmer der Zentralinstanz und übermitteln an die Zentralinstanz, welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste auf dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer verfügbar sind sowie übermitteln die erfragten Parametern zu den auf dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten. Weiterhin übermitteln die Netzwerkteilnehmer jeweils die von der Zentralinstanz erfragten Parameter der Netzwerk-Kommunikation mit dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer. Im darauffolgenden Schritt 140 selektiert die Zentralinstanz, welche der verfügbaren Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste für den gestarteten Prozess genutzt werden. An dieser Stelle 150 wird der Prozess abgebrochen und/oder eine Benachrichtigung an den Fahrzeugführer ausgegeben 155, wenn eine vorbestimmte Mindestanzahl von verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten unterschritten wird oder wenn einer oder mehrere bestimmte erforderliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste nicht verfügbar sind. Wenn die Abbruchbedingung nicht eingetreten ist, sendet die Zentralinstanz wiederholt eine Abfrage der Verfügbarkeit 160 der zur Nutzung selektierten Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste an die jeweiligen Netzwerkteilnehmer. Der vorige Schritt 160, dass die Zentralinstanz wiederholt eine Abfrage der Verfügbarkeit sendet, wird wiederholt 180, bis das planmäßige Ende des Prozesses 190 erreicht wird, wobei der Prozess abgebrochen wird und/oder eine Benachrichtigung an den Fahrzeugführer ausgegeben wird 175, wenn während des Ablaufs des Prozesses eine vorbestimmte Mindestanzahl von verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten unterschritten wird oder wenn einer oder mehrere bestimmte erforderliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste nicht verfügbar sind 170.

2 zeigt in einem Ablaufschema eine beispielhafte Ausführung eines Datenverarbeitungsverfahren zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder Benachrichtigungsdiensten zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers durch eine Zentralinstanz in dem Fahrzeug, bei dem eine Benachrichtigung an den Fahrzeugführer ausgegeben wird, wenn die für den Ablauf des Prozesses erforderlichen Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste verfügbar sind und selektiert wurden. Am Anfang wird der Prozess gestartet 110. Im nächsten Schritt 120 sendet die fahrzeuggebundene Zentralinstanz eines lokalen Fahrzeugnetzwerks eine Anfrage auf Vorhandensein von Netzwerkteilnehmern an die Netzwerkteilnehmer im Fahrzeug-Netzwerk. Dabei fragt die Zentralinstanz auch von den Netzwerkteilnehmern ab, welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste auf dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer verfügbar sind sowie fragt Parameter zu den auf dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten ab. Weiterhin fragt die Zentralinstanz dabei Parameter für die Netzwerk-Kommunikation mit dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer ab. In einem nächsten Schritt 130 antworten die Netzwerkteilnehmer der Zentralinstanz und übermitteln an die Zentralinstanz, welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste auf dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer verfügbar sind sowie übermitteln die erfragten Parametern zu den auf dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten. Weiterhin übermitteln die Netzwerkteilnehmer jeweils die von der Zentralinstanz erfragten Parameter der Netzwerk-Kommunikation mit dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer. Im darauffolgenden Schritt 140 selektiert die Zentralinstanz, welche der verfügbaren Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste für den gestarteten Prozess genutzt werden. An dieser Stelle 150 wird der Prozess abgebrochen und/oder eine Benachrichtigung an den Fahrzeugführer ausgegeben 155, wenn eine vorbestimmte Mindestanzahl von verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten unterschritten wird oder wenn einer oder mehrere bestimmte erforderliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste nicht verfügbar sind. Wenn die Abbruchbedingung nicht eingetreten ist und die für den Ablauf des Prozesses erforderlichen Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste verfügbar sind und selektiert wurden, wird eine Benachrichtigung an den Fahrzeugführer ausgegeben 157. Nun sendet die Zentralinstanz wiederholt eine Abfrage der Verfügbarkeit 160 der zur Nutzung selektierten Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste an die jeweiligen Netzwerkteilnehmer. Der vorige Schritt 160, dass die Zentralinstanz wiederholt eine Abfrage der Verfügbarkeit sendet, wird wiederholt 180, bis das planmäßige Ende des Prozesses 190 erreicht wird, wobei der Prozess abgebrochen wird und/oder eine Benachrichtigung an den Fahrzeugführer ausgegeben wird 175, wenn während des Ablaufs des Prozesses eine vorbestimmte Mindestanzahl von verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten unterschritten wird oder wenn einer oder mehrere bestimmte erforderliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste nicht verfügbar sind 170.

3 zeigt in einem Ablaufschema eine beispielhafte Ausführung eines Datenverarbeitungsverfahren zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder Benachrichtigungsdiensten zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers durch eine Zentralinstanz in dem Fahrzeug, bei dem die Zentralinstanz nach dem Selektieren der verfügbaren Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste zur Nutzung zusätzlich an alle Netzwerkteilnehmer, die auf die Anfrage durch die Zentralinstanz geantwortet haben, übermittelt, welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste auf welchem Netzwerkteilnehmer für den gegenwärtigen Prozess verwendet werden. Am Anfang wird der Prozess gestartet 110. Im nächsten Schritt 120 sendet die fahrzeuggebundene Zentralinstanz eines lokalen Fahrzeugnetzwerks eine Anfrage auf Vorhandensein von Netzwerkteilnehmern an die Netzwerkteilnehmer im Fahrzeug-Netzwerk. Dabei fragt die Zentralinstanz auch von den Netzwerkteilnehmern ab, welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste auf dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer verfügbar sind sowie fragt Parameter zu den auf dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten ab. Weiterhin fragt die Zentralinstanz dabei Parameter für die Netzwerk-Kommunikation mit dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer ab. In einem nächsten Schritt 130 antworten die Netzwerkteilnehmer der Zentralinstanz und übermitteln an die Zentralinstanz, welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste auf dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer verfügbar sind sowie übermitteln die erfragten Parametern zu den auf dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten. Weiterhin übermitteln die Netzwerkteilnehmer jeweils die von der Zentralinstanz erfragten Parameter der Netzwerk-Kommunikation mit dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer.

Im darauffolgenden Schritt 140 selektiert die Zentralinstanz, welche der verfügbaren Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste für den gestarteten Prozess genutzt werden. Nach dem Selektieren der verfügbaren Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste zur Nutzung übermittelt die Zentralinstanz an alle Netzwerkteilnehmer, die auf die Anfrage durch die Zentralinstanz geantwortet haben, welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste auf welchem Netzwerkteilnehmer für den gegenwärtigen Prozess verwendet werden 147. An dieser Stelle 150 wird der Prozess abgebrochen und/oder eine Benachrichtigung an den Fahrzeugführer ausgegeben 155, wenn eine vorbestimmte Mindestanzahl von verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten unterschritten wird oder wenn einer oder mehrere bestimmte erforderliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste nicht verfügbar sind. Wenn die Abbruchbedingung nicht eingetreten ist, sendet die Zentralinstanz wiederholt eine Abfrage der Verfügbarkeit 160 der zur Nutzung selektierten Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste an die jeweiligen Netzwerkteilnehmer. Der vorige Schritt 160, dass die Zentralinstanz wiederholt eine Abfrage der Verfügbarkeit sendet, wird wiederholt 180, bis das planmäßige Ende des Prozesses 190 erreicht wird, wobei der Prozess abgebrochen wird und/oder eine Benachrichtigung an den Fahrzeugführer ausgegeben wird 175, wenn während des Ablaufs des Prozesses eine vorbestimmte Mindestanzahl von verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten unterschritten wird oder wenn einer oder mehrere bestimmte erforderliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste nicht verfügbar sind 170.

Ein Datenverarbeitungsverfahren zur Verwaltung von für den Ablauf eines automatisierten Prozesses erforderlichen Kommunikationskanälen zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder Benachrichtigungsdiensten zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers durch eine Zentralinstanz in dem Fahrzeug, wie es beispielhaft in 1 gezeigt ist, weist mindestens folgende Arbeitsschritte auf, nämlich

  • a. der Prozess wird gestartet 110
  • b. die fahrzeuggebundene Zentralinstanz eines lokalen Fahrzeugnetzwerks sendet eine Anfrage auf Vorhandensein von Netzwerkteilnehmern an die Netzwerkteilnehmer im Fahrzeug-Netzwerk, wobei sowohl Geräte und/oder Instanzen des Fahrzeugnetzwerks als auch in Reichweite befindliche mobile Geräte, die mit dem Fahrzeugnetzwerk verbunden sind, Netzwerkteilnehmer sind, 120
  • i. und fragt von den Netzwerkteilnehmern ab, welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste auf dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer verfügbar sind sowie fragt Parametern zu den auf dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten ab,
  • ii. und fragt weiterhin Parameter für die Netzwerk-Kommunikation mit dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer ab,
  • c. die Netzwerkteilnehmer antworten der Zentralinstanz 130
  • i. und übermitteln an die Zentralinstanz, welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste auf dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer verfügbar sind sowie übermitteln die erfragten Parametern zu den auf dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten,
  • ii. und übermitteln jeweils die von der Zentralinstanz erfragten Parameter der Netzwerk-Kommunikation mit dem jeweiligen Netzwerkteilnehmer,
  • d. die Zentralinstanz selektiert, welche der verfügbaren Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste für den gestarteten Prozess genutzt werden. 140
  • i. wobei der Prozess abgebrochen wird und/oder eine Benachrichtigung an den Fahrzeugführer ausgegeben wird 155, wenn eine vorbestimmte Mindestanzahl von verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten unterschritten wird oder wenn einer oder mehrere bestimmte erforderliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste nicht verfügbar sind 150,
  • e. die Zentralinstanz sendet wiederholt eine Abfrage der Verfügbarkeit der zur Nutzung selektierten Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste an die jeweiligen Netzwerkteilnehmer 160,
  • i. der vorige Schritt, dass die Zentralinstanz wiederholt eine Abfrage der Verfügbarkeit sendet, wird bis zum planmäßigen Ende des Prozesses 190 wiederholt 180, wobei der Prozess abgebrochen wird und/oder eine Benachrichtigung an den Fahrzeugführer ausgegeben wird 175, wenn während des Ablaufs des Prozesses eine vorbestimmte Mindestanzahl von verfügbaren Kommunikationskanälen/Benachrichtigungsdiensten unterschritten wird oder wenn einer oder mehrere bestimmte erforderliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste nicht verfügbar sind 170.

In einer Variante des Datenverarbeitungsverfahrens sendet die Zentralinstanz die Anfrage auf Vorhandensein von Netzwerkteilnehmern 120 in einem Broadcast- oder Multicast-Verfahren sendet.

In einer Variante des Datenverarbeitungsverfahrens erfolgt die wiederholte Abfrage der Verfügbarkeit der registrierten Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste 160 in festgelegten Zeitabständen.

In einer Variante des Datenverarbeitungsverfahrens, wie es beispielhaft in 2 gezeigt ist, wird eine Benachrichtigung an den Fahrzeugführer ausgegeben 157, wenn die für den Ablauf des Prozesses erforderlichen Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste verfügbar sind und selektiert wurden.

In einer Variante des Datenverarbeitungsverfahrens senden die Netzwerkteilnehmer selbsttätig eine Benachrichtigung ab, anhand derer die Zentralinstanz erfasst, welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste auf dem jeweiligen Gerät zum gegebenen Zeitpunkt verfügbar sind (nicht dargestellt).

In einer Variante des Datenverarbeitungsverfahrens werden zwischen der Zentralinstanz und den Netzwerkteilnehmern zusätzlich Prozess-Parameter des ablaufenden automatisierten Prozesses ausgetauscht.

In einer Variante des Datenverarbeitungsverfahrens werden zumindest die geplante oder voraussichtliche Ausführungsdauer des automatisierten Prozesses und/oder eine geplante oder voraussichtliche während der Ausführung des automatisierten Prozesses von dem Fahrzeug zurückgelegte Fahrtstrecke zwischen der Zentralinstanz und den Netzwerkteilnehmern ausgetauscht.

In einer Variante des Datenverarbeitungsverfahrens können auch nach der ersten Selektion der zu nutzenden Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste 140 während der Ausführung des automatisierten Prozesses weiterhin noch nicht selektierte zusätzliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste zur Nutzung selektiert und dem laufenden Prozess hinzugefügt werden oder zur Nutzung selektierte Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste während der Ausführung des automatisierten Prozesses durch noch nicht selektierte zusätzliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste ersetzt werden oder zur Nutzung selektierte Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste während der Ausführung des automatisierten Prozesses entfernt werden.

In einer Variante des Datenverarbeitungsverfahrens übermittelt die Zentralinstanz nach einer Änderung der zur Nutzung für den Prozess selektierten Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste an alle Netzwerkteilnehmer, welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste für den Prozess genutzt werden (nicht dargestellt).

In einer Variante des Datenverarbeitungsverfahrens werden noch nicht selektierte zusätzliche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste zur Nutzung selektiert und dem laufenden Prozess hinzugefügt, wenn ein bis dahin genutzter Kommunikationskanal/Benachrichtigungsdienst nicht mehr verfügbar ist (nicht dargestellt).

In einer Variante des Datenverarbeitungsverfahrens ist die wiederholte Verfügbarkeitsabfrage 160 nach der ersten Selektion 140 der Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste so gestaltet, dass die Zentralinstanz eine Abfrage sendet und für eine bestimmte Wartezeit auf eine Antwort der Netzwerkteilnehmer wartet. Dabei wertet die Zentralinstanz das Nichtvorliegen einer Antwort bei Ablauf der Wartezeit als Nichtverfügbarkeit der dem Netzwerkteilnehmer zugeordneten Kanäle/Dienste.

In einer Variante des Datenverarbeitungsverfahrens, wie es beispielhaft in 3 gezeigt ist, übermittelt 147 die Zentralinstanz an alle Netzwerkteilnehmer, die auf die Anfrage durch die Zentralinstanz geantwortet 130 haben, welche Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste auf welchem Netzwerkteilnehmer für den gegenwärtigen Prozess verwendet werden, nachdem das Selektieren 140 der verfügbaren Kommunikationskanäle/Benachrichtigungsdienste zur Nutzung erfolgt ist.

In einer Variante des Datenverarbeitungsverfahrens fragt die Anfrage der Zentralinstanz an die Netzwerkteilnehmer 120 zusätzlich Geräte-Parameter eines physischen Geräts, dem der jeweils angefragte Netzwerkteilnehmer zugeordnet ist, ab.

In einer Variante des Datenverarbeitungsverfahrens wird der Prozess an der Zentralinstanz gestartet 110.

In einer Variante des Datenverarbeitungsverfahrens wird der Prozess an einem Netzwerkteilnehmer gestartet 110.

In einer Variante des Datenverarbeitungsverfahrens erfolgt die Netzwerkkommunikation mit einer zeitsynchronen Taktung und/oder einer oder mehrere individuelle Kommunikationspfade werden für die Netzwerk-Kommunikation mit individuellen Netzwerkteilnehmern zugewiesen und/oder Übertragungsbandbreite wird (zur Überbrückung von Engpässen) zurückgehalten.

In einer Variante des Datenverarbeitungsverfahrens werden jedem Netzwerkteilnehmer zumindest zwei redundante Kommunikationspfade zugewiesen.

Ein Datenverarbeitungssystem zur Ausführung eines Datenverarbeitungsverfahrens weist zumindest eine Zentralinstanz und zumindest einen Netzwerkteilnehmer, welcher über zumindest einen Kommunikationskanal zur Kommunikation mit einem Fahrzeugführer eines Fahrzeugs und/oder einen Benachrichtigungsdienst zur Benachrichtigung eines Fahrzeugführers verfügt, in einem Fahrzeugnetzwerk auf (nicht dargestellt).

Ein Kraftfahrzeug weist ein Datenverarbeitungssystem zur Ausführung eines Datenverarbeitungsverfahrens (nicht dargestellt).