Title:
Kabelsatz und Verfahren zur Herstellung eines Kabelsatzes
Kind Code:
A1


Abstract:

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Kabelsatzes für eine innere Verkabelung einer Vorrichtung mit einem sich in einer Längsrichtung erstreckenden Kabelstrang umfassend eine Anzahl von Leitungen, wobei der Kabelstrang mit einer Umhüllung umgeben wird, wobei die Umhüllung als Schlauch mit einem in Längsrichtung verlaufenden Schlitz ausgebildet ist, wobei der Kabelstrang seitlich durch den Schlitz in den Schlauch eingeführt wird und wobei anschließend der Schlitz zumindest ein Stück weit verschlossen wird. embedded image




Inventors:
Goß, Sebastian (91154, Roth, DE)
Hitz, Bastian (92353, Postbauer-Heng, DE)
Application Number:
DE102016220167A
Publication Date:
04/19/2018
Filing Date:
10/14/2016
Assignee:
LEONI Kabel GmbH, 90402 (DE)
Domestic Patent References:
DE102014108757A1N/A2015-12-24
DE20003794U1N/A2000-05-18
DE3403611A1N/A1985-08-08



Foreign References:
201301807762013-07-18
WO1997028540A11997-08-07
Attorney, Agent or Firm:
FDST Patentanwälte Freier Dörr Stammler Tschirwitz Partnerschaft mbB, 90411, Nürnberg, DE
Claims:
Verfahren zur Herstellung eines Kabelsatzes für eine innere Verkabelung einer Vorrichtung mit einem sich in einer Längsrichtung erstreckenden Kabelstrang umfassend eine Anzahl von Leitungen, wobei der Kabelstrang mit einer Umhüllung umgeben wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung einen Schlauch mit einem in Längsrichtung verlaufenden Schlitz umfasst, dass der Kabelstrang seitlich durch den Schlitz in den Schlauch eingeführt wird und dass anschließend der Schlitz zumindest ein Stück weit verschlossen wird.

Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch elastisch und der Schlitz selbstverschließend ist.

Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Einlegen ein Werkzeug verwendet wird, mit dessen Hilfe der Schlitz vor dem Einlegen des Kabelstrangs geöffnet oder zumindest geweitet wird.

Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug, insbesondere zumindest teilautomatisiert, entlang des Schlauches verfahren wird.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelstrang zumindest teilautomatisiert in den Schlauch eingefügt wird.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch in einem Teilbereich verstärkt ist oder wird.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch in einem Teilbereich verstärkt ist und der Schlauch in dem verstärkten Teilbereich einen vorgegebenen gekrümmten Verlegeverlauf einnimmt.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch in einem Teilbereich verstärkt ist und die Verstärkung durch einen dickeren Wandungsbereich, durch eine Imprägnierung, durch ein Einlegeelement oder durch eine zusätzliche Umhüllung ausgebildet ist.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausbildung einer Verzweigung am Kabelsatz ein separates Verzweigungselement angebracht wird, das mehrere separate Abschnitte des Schlauches und/oder mehrere Schläuche miteinander verbindet.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz zumindest abschnittsweise verriegelt wird.

Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch an den Rändern des Schlitzes mit einem Verschlussmittel versehen ist, durch das ein ungewolltes Aufgehen des Schlitzes verhindert ist, wobei die Verschlussmittel beispielsweise nach Art eines Klettverschlusses mit Widerhaken oder als Haftschicht ausgebildet ist.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelsatz anschließend zu einer Fertigungsstätte für die Vorrichtung, insbesondere ein Fahrzeug, transportiert und dort in die Vorrichtung, insbesondere das Fahrzeug, eingebaut wird.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Bestückung des Kabelstrangs mit dem Schlauch an einer Verlegehilfe, insbesondere an einem sogenannten Kabelbrett vorgenommen wird.

Kabelsatz, insbesondere hergestellt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, sowie Vorrichtung oder Kraftfahrzeug mit einem solchen Kabelsatz, der einen Kabelstrang aufweist, der innerhalb eines Schlauches angeordnet ist, wobei der Schlauch über seine Längsausdehnung hinweg einen geschlossenen Schlitz aufweist.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Kabelsatzes für eine innere Verkabelung einer Vorrichtung mit einem sich in einer Längsrichtung erstreckenden Kabelstrang umfassend eine Anzahl von Leitungen, wobei der Kabelstrang mit einer Umhüllung umgeben wird. Außerdem betrifft die Erfindung einen Kabelsatz.

Derzeit werden Kabelsätze für eine innere Verkabelung und insbesondere Kabelsätze für Kraftfahrzeuge typischerweise vorgefertigt und dann als vorgefertigte Baugruppe in einem Montageprozess im Rahmen einer Endmontage entsprechender Fahrzeuge beispielsweise in eine Rohkarosse eines Kraftfahrzeuges eingebaut.

Häufig werden dabei zumindest abschnittsweise mehrere Leitungen eines Kabelsatzes zu einem Kabelstrang zusammengefasst und in einem solchen Abschnitt mit einer gemeinsamen Umhüllung umgeben oder ummantelt, um zum Beispiel eine zusätzliche Isolierung oder einen mechanischen Schutzmantel zu realisieren und/oder um den entsprechenden Abschnitt zu versteifen. Hierzu wird der entsprechende Abschnitt beispielsweise mit einem Klebeband umwickelt.

Die hierfür notwendigen Arbeitsschritte sind dabei in der Regel relativ zeitaufwändig und lassen sich häufig nicht ohne weiteres automatisieren. Dies gilt insbesondere dann, wenn nicht ein einziger Typ oder eine einzige Ausführung eines Kabelsatzes in großer Stückzahl gefertigt werden soll, sondern, so wie unter anderem im Kraftfahrzeugbereich üblich, im Wechsel viele unterschiedliche Kabelsatz-Varianten zu fertigen sind. Hierbei gilt es zu bedenken, dass heutzutage nicht nur für jedes Fahrzeugmodell ein modellspezifischer Kabelsatz entwickelt und in den entsprechenden Fahrzeugen verbaut wird, sondern mitunter jedes Fahrzeug mit einem individuellen Kabelsatz ausgestattet wird, der dann beispielsweise zusätzlich an die vom Endkunden gewählte individuelle Ausstattung des entsprechenden Fahrzeugs angepasst ist. Solche individuellen Kabelsätze lassen sich dann auch nicht auf Vorrat vorproduzieren. Stattdessen erfolgt die typischerweise recht aufwändige Fertigung „just in time“ für die Endmontage des entsprechenden Fahrzeugs.

Da jedoch für den Endkunden möglichst geringe Wartezeiten zwischen Fahrzeugbestellung und Fahrzeugfertigstellung realisiert werden sollen, sollen auch individuelle Kabelsätze in möglichst kurzer Zeit herstellbar sein.

Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein vorteilhaftes Verfahren zur Herstellung eines Kabelsatzes und einen vorteilhaft ausgebildeten Kabelsatz anzugeben.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch einen Kabelsatz mit den Merkmalen des Anspruchs 14. Bevorzugte Weiterbildungen sind in den rückbezogenen Ansprüchen enthalten. Die im Hinblick auf das Verfahren angeführten Vorteile und bevorzugten Ausgestaltungen sind sinngemäß auch auf den Kabelsatz übertragbar und umgekehrt.

Ein entsprechendes Verfahren dient dabei zur Herstellung eines Kabelsatzes für eine innere Verkabelung einer Vorrichtung, also beispielsweise einer Industrieanlage, einer Fertigungsvorrichtung, einer Arbeitsmaschine, einer Medizinvorrichtung oder eines Fahrzeuges zu Lande, zu Wasser oder in der Luft, wobei der Kabelsatz typischerweise vorgefertigt wird, nachfolgend zu einer Fertigungsstätte für entsprechende Vorrichtungen, also zum Beispiel für Fahrzeuge, transportiert wird und dort schließlich als vorgefertigte Baugruppe in einem Montageprozess im Rahmen einer Endmontage in einen dafür vorgesehenen Bauraum eingelegt und/oder eingebaut wird. Das heißt also, dass der Kabelsatz beispielsweise für ein Kraftfahrzeug wie einen Personenkraftwagen zum Beispiel an einem sogenannten Montagebrett oder einer vergleichbaren Verlegehilfe vorgefertigt wird und nachfolgend im Rahmen der Endmontage des Kraftfahrzeuges in dessen Rohkarosse eingebaut wird.

Dabei werden im Zuge der Herstellung des Kabelsatzes eine oder mehrere Leitungen zumindest in einem Abschnitt zu einem sich in einer Längsrichtung erstreckenden Kabelstrang zusammengefasst und mit einer Umhüllung umgeben, die beispielsweise als zusätzliche Isolierung, als mechanischer Schutzmantel und/oder als Versteifungselement zur Versteifung des entsprechenden Abschnittes des Kabelstranges dient.

Jene Umhüllung wird dabei hergestellt oder realisiert, indem die Leitungen des Kabelstrangs, also im Bereich des entsprechenden Abschnittes des Kabelstranges, in einen vorgefertigten Schlauch oder ein Schlauchstück eingebracht und insbesondere eingeführt oder eingelegt werden. Anstatt also den entsprechenden Bereich des Kabelstranges beispielsweise zu umwickeln, zu umspritzen oder in anderer Weise Material auf diesen Abschnitt aufzutragen, wird die Umhüllung durch Einbringen und insbesondere durch einfaches Einlegen der entsprechenden Leitungen des Kabelstranges in einen Schlauch hergestellt.

Als Schlauch wird hierbei ein vorgefertigtes, typischerweise rohrartiges Gebilde aus Kunststoff, einem Geflecht, einem Textilgewebe, oder einem Materialmix verwendet, welches zweckdienlicherweise einen ovalen oder runden Querschnitt aufweist.

Zudem weist der in der Regel vorgefertigte Schlauch einen in Längsrichtung verlaufenden Schlitz auf, durch welchen die Leitungen des Kabelstranges zur Ausbildung der Umhüllung in den Schlauch eingeführt werden. Das heißt also, dass die Leitungen nicht an einem der beiden Enden des Schlauches eingefädelt und quasi durch den Schlauch hindurchgeführt werden, sondern seitlich durch eine Mantelfläche des Schlauches in den Schlauch eingeführt werden, was die Einbringung der Leitungen des Kabelstranges in den Schlauch wesentlich vereinfacht. Alternativ erfolgt die Zusammenführung von Schlauch und Leitungen, indem der Schlauch quasi über die Leitungen gestülpt wird. In diesem Fall wird dann der Schlauch aktiv geführt, wohingegen die Leitungen typischerweise in einer festen Relativposition beispielsweise zu einem Kabelbrett verharren.

Jener Schlitz ist dabei bevorzugt über die gesamte Ausdehnung des Schlauches in Längsrichtung ausgebildet und wird weiter bevorzugt nach dem Einbringen der Leitungen bzw. nach dem Überstülpen des Schlauches über die Leitungen des Kabelstranges verschlossen. Die Verschließung erfolgt dabei beispielsweise durch Verklebung, also durch eine punktuelle oder flächige Auftragung einer Klebstoffmasse, durch ein punktuelles oder flächiges Anschmelzen oder Ultraschallschweißen, durch eine mechanische Verriegelung, beispielweise mittels Widerhaken, mit Hilfe eines Reißverschlusssystems oder durch eine lokale Anbringung eines Klebebandes.

In einigen Ausführungsvarianten erfolgt zusätzlich eine Auffüllung des verbleibenden Innenraums des Schlauchs, also des verbleibenden Zwischenraums zwischen Schlauch und Leitungen, beispielsweise durch Einspritzen eines aushärtenden Schaums. Auf diese Weise lässt sich zum Beispiel eine zusätzliche Versteifung des entsprechenden Abschnittes des Kabelstranges erreichen.

Alternativ oder ergänzend hierzu wird eine Umhüllung ausgebildet, welche ein zusätzliches Funktionselement oder ein Additiv aufweist. Dieses ist dann entweder auf der Innenseite oder der Außenseite des Schlauchs positioniert und dient zum Beispiel als Schallschutz, als Flammschutz, zur Reibungsreduzierung oder zur Vermeidung von Geräuschen. Ein entsprechendes zusätzliches Funktionselement bzw. Additiv wird dabei beispielsweise bereits bei einer Vorfertigung des Schlauchs am Schlauch positioniert, befestigt oder auf diesen aufgetragen oder aber erst im Zuge der Ausbildung der Umhüllung. Alternativ wird das entsprechende zusätzliche Funktionselement bzw. Additiv im Zuge der Ausbildung der Umhüllung an den Leitungen positioniert, befestigt oder auf diese aufgetragen. Dabei weist ein entsprechendes zusätzliches Funktionselement bzw. Additiv je nach Funktion beispielsweise ein Fett, ein Filz oder ein Textilmaterial auf oder ist hieraus gefertigt. Hierbei bedeckt das zusätzliche Funktionselement bzw. Additiv bei ausgebildeter Umhüllung den Schlauch und/oder die Leitungen typischerweise punktuell oder aber flächig, beispielsweise nach Art einer Beschichtung.

Vorzugsweise wird weiter ein Schlauch eingesetzt, der derart flexibel und elastisch ausgebildet ist, dass der in Längsrichtung verlaufende Schlitz des Schlauches selbstschließend ist. In diesem Fall wird der Schlitz dann bevorzugt vor dem Einbringen der Leitungen des Kabelstranges bzw. vor dem Überstülpen des Schlauches über die Leitungen insbesondere in Umfangsrichtung des Schlauches, also quer zur Längsrichtung, gedehnt, geweitet oder gespreizt und für die Einbringung der Leitungen bzw. das Überstülpen des Schlauches über die Leitungen gespreizt gehalten. Nach dem Einlegen der Leitungen des Kabelstranges bzw. nach dem Überstülpen des Schlauches über die Leitungen wird die Dehnung oder Spreizung wieder aufgehoben, wodurch sich der Schlitz aufgrund der Elastizität des Schlauches wieder schließt. Ein entsprechender Schlauch wird nachfolgend auch als selbstverschließender Schlauch oder als Schlauch mit selbstverschließendem Schlitz bezeichnet.

In vorteilhafter Weiterbildung wird dann ein Spreizer zum Einlegen der Leitungen des Kabelstranges verwendet, also ein Werkzeug, mit dessen Hilfe der Schlitz vor dem Einlegen der Leitungen des Kabelstranges bzw. vor dem Überstülpen des Schlauches über die Leitungen geöffnet oder zumindest geweitet wird und für das Einlegen bzw. das Überstülpen des Schlauches über die Leitungen im geöffneten Zustand oder im geweiteten Zustand gehalten wird. Nach dem Einlegen bzw. nach dem Überstülpen des Schlauches über die Leitungen wird dann der Spreizer wieder entfernt, so dass der Schlauch relaxiert und sich der Schlitz zumindest ein Stück weit wieder schließt.

Bei einem Schlauch mit selbstverschließendem Schlitz wird gemäß einer ersten Alternative der Schlitz allein aufgrund der Elastizität verschlossen. Insbesondere in diesen Fällen wird dann weiter bevorzugt ein Schlauch zur Ausbildung der Umhüllung eingesetzt, bei dem die Berandungen des Schlauches, die den Schlitz ausbilden oder begrenzen, sich in Umfangsrichtung überlappen, also in Umfangsrichtung nicht voneinander beabstandet sind oder auch nicht stumpf aneinander stoßen. Der Schlauch kringelt sich daher im Querschnitt gesehen quasi ein Stück weit ein und weist hierdurch einen ansatzweise spiralförmigen Querschnitt mit sich überlappenden Schlauchmantelenden auf.

Gemäß einer bevorzugten Alternative ist eine zumindest abschnittsweise Verriegelung vorgesehen, so dass der Schlitz nach dem Einlegen der Leitungen sich nicht mehr ungewollt öffnet. Unter Verriegelung wird daher verstanden, dass - ggf. zusätzlich zur Elastizität - ein Verriegelungs- oder Verschlussmittel angeordnet ist, welches eine Verschlusskraft ausübt. Vorzugsweise erstreckt sich die Verriegelung über die gesamte Länge des Schlitzes.

Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung ist der Schlauch dabei selbst mit dem Verschlussmittel versehen, insbesondere zumindest oder ausschließlich an den Rändern des Schlitzes. Bei diesen Verschlussmitteln handelt es sich beispielsweise um Widerhäkchen zur Ausbildung einer Verbindung nach Art eines Klettverschlusses oder auch einfach um eine Haft- oder Klebbeschichtung. Vorzugsweise erlauben diese Verschlussmittel ein reversibles Öffnen und Verschließen des Schlitzes. Alternativ hierzu wird eine permanent wirksame Verriegelung Verschließung ausgebildet, die sich also nicht zerstörungsfrei lösen lässt. Die Verschließung erfolgt dabei beispielsweise durch Verklebung, also durch eine punktuelle oder flächige Auftragung einer Klebstoffmasse, durch ein punktuelles oder flächiges Anschmelzen oder Ultraschallschweißen.

Je nach Ausdehnung des Schlauches in Längsrichtung ist weiterhin eine Verfahrensvariante vorteilhaft, bei der ein solcher Schlauch mit selbstverschließendem Schlitz nicht gleich über die gesamte Ausdehnung in Längsrichtung gespreizt oder geweitet und in diesem Zustand gehalten wird, sondern bei dem der Schlitz vielmehr in einem fortlaufenden Prozess stückweise oder abschnittsweise gespreizt wird und bei der dementsprechend auch die Leitungen des Kabelstranges stückweise oder abschnittsweise in den Schlauch eingeführt werden. Hierfür wird dann beispielsweise der zuvor genannte Spreizer nach und nach entlang der Längsrichtung geführt oder verfahren, so dass mit Hilfe des Spreizers stets ein Abschnitt des Schlitzes geweitet ist und die Leitungen ein Stück weit in den Schlauch eingeführt werden. Das Verfahren des Spreizers und das Einlegen der Leitungen erfolgt dabei bevorzugt in einer Art gleitenden Bewegung, die sich in Längsrichtung, also in Verlaufsrichtung des Schlitzes, fortpflanzt.

Zur weiteren Verringerung des Arbeitsaufwandes und/oder des Zeitaufwandes, ist es außerdem günstig, den Prozess der Umhüllung zumindest teilweise zu automatisieren, so dass der Spreizer beispielsweise automatisiert entlang des Schlauches oder der Schlauch entlang des Spreizers verfahren wird. In diesem Fall erfolgt dann die Umhüllung mit Hilfe einer Maschine, in die beispielsweise der zu umhüllende Kabelstrang eingelegt wird und die dann die Umhüllung automatisch am Kabelstrang anbringt. Dabei ist es gemäß einer Verfahrensvariante vorgesehen, eine entsprechende Maschine mit einer Schlauchtrommel zu beladen, von der der Schlauch abgewickelt und in Schlauchstücke mit benötigter Länge zugeschnitten wird, bevor dann die entsprechenden Schlauchstücke zur automatisierten Umhüllung von Leitungen eines Kabelstranges genutzt werden.

Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn der Schlauch zumindest in einem Teilbereich oder Abschnitt verstärkt ist oder nachträglich verstärkt wird, insbesondere um hierdurch im entsprechenden Abschnitt oder Teilbereich eine zusätzliche Formstabilität vorzugeben. Hierbei wird mit Hilfe einer solchen Verstärkung zum Beispiel eine Form oder ein Verlauf, also insbesondere eine Krümmung entlang der Längsrichtung, vorgegeben, die einem entsprechenden Verlauf oder einer entsprechenden Form eines Bauraumes entspricht, in dem dieser Abschnitt des Kabelsatzes eingelegt und/oder verbaut werden soll. Hierdurch wird dann das Einlegen oder Einbauen in einen entsprechenden Bauraum und somit das Verbauen des Kabelsatzes beispielsweise in ein Kraftfahrzeug vereinfacht. Insbesondere weist der Schlauch dabei an mehreren in Längsrichtung voneinander beabstandeten Stellen formstabile Biegungen auf, insbesondere derart, dass der Kabelsatz sich in allen drei Raumrichtungen erstreckt.

Von Vorteil ist es hierbei, einen vorgefertigten Schlauch zu verwenden, der bereits in einem Teilbereich oder Abschnitt verstärkt ist und/oder in einem Teilbereich bzw. Abschnitt eine vorgegebene Krümmung oder einen vorgegebenen Verlegeverlauf aufweist. Ein entsprechender Teilbereich bzw. Abschnitt weist dann zum Beispiel eine stärkere oder verstärkte Wandung auf, also eine Wandungsstärke oder Dicke, die größer ist als in den übrigen Abschnitten des Schlauches. Alternativ wird eine nachträgliche Verstärkung vorgenommen, indem zum Beispiel eine Imprägnierung des Schlauches im entsprechenden Abschnitt vorgenommen wird, indem ein formstabiles Einlegeelement in den Schlauch im entsprechenden Abschnitt eingebracht oder der entsprechende Abschnitt mit einem zusätzlichen den Schlauch umhüllenden Element versehen wird.

Das zusätzliche den Schlauch umhüllende und verstärkende Element ist dabei zum Beispiel wiederum als Schlauch ausgebildet, beispielsweise als selbstverschließender Schlauch. Alternativ oder ergänzend hierzu wird die Umhüllung als solche mittels mehrerer Schläuche der zuvor genannten Art ausgebildet, die dann mehrere Schichten um die Leitungen herum ausbilden. Bevorzugt ist hierbei insbesondere eine Umhüllung, die mit Hilfe zweier Schichten und somit zweier Schläuche ausgebildet wird. Die beiden Schläuche sind dabei als selbstverschließende Schläuche mit Schlitz ausgebildet und werden bei der Ausbildung der Umhüllung derart positioniert, dass die Schlitze bei ausgebildeter Umhüllung bezogen auf den Umfang der Leitungen im Wesentlichen auf gegenüberliegenden Seiten angeordnet sind

Einer weiteren Verfahrensvariante entsprechend wird zur Ausbildung einer Verzweigung am Kabelsatz ein Verzweigungselement eingesetzt, welches an einer Anzahl von Leitungen des Kabelsatzes angebracht wird und beispielsweise aus mehreren formstabilen Schalenelementen aufgebaut ist. Ein solches Verzweigungselement weist dabei beispielsweise eine Y-Geometrie auf und ist insbesondere aus zwei Halbschalen aufgebaut. Die entsprechenden Schalenelemente werden im Zuge der Herstellung des Kabelsatzes an die dafür vorgesehenen Leitungen angelegt und zum Beispiel mittels Schnappverbindungen miteinander verbunden, woraufhin die entsprechenden Leitungen in diesem Abschnitt im Verzweigungselement eingeschlossen sind.

Je nach zu realisierendem Kabelsatz weist ein solches Verzweigungselement auch mehrere in Längsrichtung voneinander beabstandete Abzweigungen auf und/oder ein entsprechendes Verzweigungselement bildet eine Art Brückenelement aus, über welches mehrere Schläuche, Schlauchstücke oder Schlauchabschnitte miteinander verbunden sind, so dass durch die entsprechenden Schläuche bzw. Schlauchstücke einerseits und das Verzweigungselement andererseits quasi eine durchgehende Umhüllung im entsprechenden Bereich des Kabelsatzes oder eines Kabelstranges realisiert ist.

Die einzelnen Schlauchabschnitte sind dabei bevorzugt an dem Verzweigungselement geeignet befestigt, beispielsweise durch Formschluss, Klemmen oder Kleben. Hierzu ist der Schlauch insbesondere ein Stück weit über das Verzweigungselement gezogen. Eine Befestigung ist alternativ allein aufgrund der Elastizität des Schlauch möglich. Die Verzweigungselemente sind dabei üblicherweise als ein eigensteifes, formstabiles (Kunststoff-) Rohrstück ausgebildet.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand einer schematischen Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen:

  • 1 in einer Seitenansicht einen Teil eines Kabelsatzes aufweisend einen Kabelstrang mit einer aus einem Schlauch hergestellten Umhüllung,
  • 2 in einer Querschnittsdarstellung die Umhüllung,
  • 3 in einer Querschnittsdarstellung eine alternative Ausführung der Umhüllung,
  • 4 in einer Querschnittsdarstellung eine zweite alternative Ausführung der Umhüllung,
  • 5 in einer perspektivischen Ansicht zwei Halbschalen eines Verzweigungselements,
  • 6 in einer Seitenansicht ein Werkzeug für eine Herstellung der Umhüllung sowie
  • 7 in einer teiltransparenten Seitenansicht eine alternative Ausführung des Werkzeugs für eine teilautomatisierte Herstellung der Umhüllung.

Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren jeweils mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

Ein nachfolgend exemplarisch beschriebenes Verfahren dient zu Herstellung eines Kabelsatzes 2 für ein Fahrzeug, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, welcher an einem sogenannten Kabelbrett vorgefertigt wird. Nach der Herstellung des Kabelsatzes 2 wird dieser vorgefertigte Kabelsatz 2 zu einer Fertigungsstätte, beispielsweise einem Fließband, für entsprechende Fahrzeuge transportiert und dort in ein Fahrzeug, beispielsweise eine Rohkarosse eines Kraftfahrzeuges, eingebaut.

Ein solcher Kabelsatz 2 ist in 1 teilweise dargestellt und umfasst eine Vielzahl von elektrischen Leitungen 4. Dabei sind in verschiedenen Bereichen des Kabelsatzes 2 mehrere Leitungen 4 zumindest abschnittsweise zu einem Kabelstrang 6 zusammengefasst und mit einer Umhüllung 8 versehen.

Eine entsprechende Umhüllung 8 dient hierbei typischerweise nicht nur zur Ausbildung einer Isolierung, zur Ausbildung einer mechanischen Schutzummantelung oder zur Versteifung des entsprechenden Abschnittes eines Kabelstranges 6, sondern erfüllt in der Regel zumindest zwei dieser Aufgaben.

Um den Arbeitsaufwand und/oder den Zeitaufwand sowie in einigen Fällen auch den Kostenaufwand für die Herstellung oder Realisierung einer entsprechenden Umhüllung 8 gering zu halten wird gemäß dem hier vorgestellten Verfahren zur Herstellung einer solchen Umhüllung 8 ein vorgefertigter Schlauch 10 verwendet.

Jener Schlauch 10 ist hierbei beispielsweise aus einem Kunststoff, einem Gummi, einem Textil, einem Geflecht, einem Gewebe oder einem Materialmix hergestellt und weist einen Schlitz 12 auf, der sich über den gesamten Schlauchmantel hinweg in Längsrichtung L des Schlauches 10 erstreckt. Zur Herstellung der Umhüllung 8 werden die zu umhüllenden Leitungen 4 eines Kabelstranges 6 seitlich durch den Schlitz 12 in den Schlauch 10 eingeführt, so dass nachfolgend ein Abschnitt der Leitungen 4 von diesem Schlauch 10 umfasst oder umgeben ist. Alternativ werden die zu umhüllenden Leitungen 4 in einer vorgegebenen Position gehalten und der entsprechende Schlauch 10 wird über die zu umhüllenden Leitungen 4 gestülpt.

Hierbei wird bevorzugt ein Schlauch 10 eingesetzt, der als selbstverschließender Schlauch 10 oder als Schlauch 10 mit selbstverschließendem Schlitz 12 ausgebildet ist und hierfür aus einem flexiblen und elastischem Material oder Materialmix hergestellt ist, so dass der Querschnitt des Schlauches 10 elastisch verformbar ist. In diesem Fall weist der vorgefertigte Schlauch 10 beispielsweise eine in 2 angedeutete Querschnittsform auf, bei der die durch die Ränder 14 definierten Enden des Schlauchmantels einander überlappen, wie dies in 2 angedeutet ist.

Bei einem solchen Schlauch 10 wird der Schlitz 12 im Zuge der Ausbildung der Umhüllung 8 zunächst geweitet oder gespreizt, um auf diese Weise eine ausreichende Öffnung zu schaffen, durch die nachfolgend die Leitungen 4 in den Schlauch 10 eingeführt werden können oder die es erlaubt, den Schlauch 10 über die Leitungen 4 zu stülpen. Jene Spreizung oder Weitung des Schlauches 10 wird zum Beispiel mit Hilfe eines Werkzeuges 16, beispielsweise eines Spreizers 16a, vorgenommen, der hierfür in den Schlauch 10 beispielsweise über eines der beiden Enden des Schlauches 10 eingeführt oder eingesetzt wird. Diese Situation ist in 6 angedeutet.

Der Spreizer 16a weist im Ausführungsbeispiel eine Ausdehnung in Längsrichtung L auf, die geringer ist, als die Ausdehnung des Schlauches 10 in Längsrichtung L, weswegen mittels des Spreizers 16a der Schlitz 12 nicht über die gesamte Länge hinweg geweitet oder gespreizt werden kann. Stattdessen wird durch den Spreizer 16a der Schlitz 12 stets nur über einen Teilabschnitt des Schlauches 10 hinweg gespreizt, der dann genutzt wird, um ein entsprechendes Teilstück oder einen entsprechenden Abschnitt des zu umhüllenden Kabelstranges 6 in den Schlauch 10 einzuführen. Nach und nach wird dann der Spreizer 16a entlang des Schlitzes 12, also entlang der Längsrichtung L, ähnlich dem Schieber oder Schlitten eines Reißverschlusses verschoben und parallel dazu wird der zu umhüllende Kabelstrang entlang der Längsrichtung L abschnittsweise in den Schlauch 10 eingelegt.

Infolge der Elastizität des Schlauches 10 verschließt sich der Schlitz 12 selbständig, sobald der Spreizer 16a entfernt wurde oder aus einem Abschnitt herausgeschoben wurde. Hierbei lässt sich die Ausdehnung in Längsrichtung L, über die der Schlitz 12 mittels des Spreizers 16a geweitet oder gespreizt wird, durch eine entsprechende Vorgabe der Länge des Spreizers 16a so vorgeben. Die entsprechende Ausdehnung wird dabei bevorzugt so vorgegeben, dass die Führung des Spreizer 16a entlang der Längsrichtung L und das parallele Einführen der Leitungen 4 in einer fließenden Bewegung ausführbar ist.

Alternativ erfolgt die Führung teilautomatisiert oder automatisiert mit Hilfe einer Produktionsmaschine oder eines Roboterarms oder aber der gesamte Fertigungsprozess zur Herstellung der Umhüllung 8 wird mittels einer entsprechenden Produktionsmaschine vorgenommen, die dann zum Beispiel als Werkzeug 16 einen Arbeitskopf 16b aufweist, wie er in 7 skizziert ist. Ein solcher Arbeitskopf 16b wird zur Ausbildung einer Umhüllung 8 relativ zu den zu umhüllenden Leitungen 4 positioniert und nachfolgend automatisiert relativ zu diesen Verfahren. Hierbei wird dem Arbeitskopf 16b ein vorgefertigter Schlauch 10 zugeführt, der dann kontinuierlich um die Leitungen 4 herum positioniert und verschlossen wird.

Je nach Anforderungen an den Kabelsatz 2 werden weiter lediglich die selbstverschließenden Eigenschaften des Schlauches 10 ausgenutzt oder aber es werden zusätzliche Maßnahmen getroffen, um den Schlitz 12 nach dem Einführen der Leitungen 5 zu verschließen und verschlossen zu halten. Sind zusätzliche Verschlussmaßnahmen vorgesehen, so wird der Schlauch 10 zum Beispiel lokal mit einem Klebeband umwickelt, oder es wird eine Klebemasse 18 im Bereich des Schlitzes 12 aufgetragen, so wie dies in 1 angedeutet ist. Alternativ oder ergänzend hierzu sind die durch die Ränder 14 definierten Enden des Schlauchmantels als Verschlusselemente beispielsweise einer Rastverbindung oder Schnappverbindung ausgebildet, so dass sich der Schlauch 10 zum Beispiel ähnlich einem Kabelkanal verschließen lässt, wie dies in 4 angedeutet ist.

Alternativ oder ergänzend hierzu wird um den Schlauch 10 herum ein weiterer Schlauch 11 angeordnet, indem zum Beispiel über den Schlauch 10 der weitere Schlauch 11 gestülpt wird. In diesem Fall weist eine fertige Umhüllung 8 dann zwei Schläuche auf, die die Leitungen 4 in zwei Schichten umhüllen. Eine solche Umhüllung 8 ist in 3 gezeigt, wobei hier auf eine Darstellung der Leitungen 4 verzichtet wurde.

Bei diversen Kabelsätzen 2 sind weiter für mehrere Abschnitte oder Bereiche Umhüllungen 8 vorgesehen und/oder es ist vorgesehen, dass ein Abschnitt umhüllt wird, der zumindest eine Abzweigung oder Verzweigung aufweist. Um auch für die entsprechenden Verzweigungen auf möglichst einfache Weise eine Umhüllung 8 zu realisieren, werden gemäß zumindest einer Ausführungsvariante zusätzlich Verzweigungselemente 20 verwendet. Entsprechende Verzweigungselemente 20 bestehen dabei zum Beispiel aus zwei Halbschalen, wie sie in 5 dargestellt sind, aus einem formstabilen Material, die von außen an die Leitungen 4 einer Verzweigung angelegt und aneinander befestigt werden.

Die entsprechende Befestigung erfolgt dabei beispielsweise mittels Verrastung, Verzahnung und/oder mittels Filmscharnier und/oder durch Verkleben, Verschweißen oder Verschrauben. Bevorzugt ist jedoch eine Lösung, bei der die Schalenelemente und insbesondere die Halbschalen der Verzweigungselemente 20 durch einfache Schnappverbindungen oder Steckverbindungen miteinander verbunden und auf diese Weise an einer Verzweigung von Leitungen 4 des Kabelsatzes 2 befestigt werden. Die entsprechenden Verzweigungselemente 20 weisen hierbei je nach Ausgestaltung des Kabelsatzes 2 beispielsweise eine Y-Geometrie auf, wie dies in 1 dargestellt ist.

So wie in der Darstellung 1 dienen entsprechende Verzweigungselemente 20 in einigen Fällen als Brückenelement zwischen mehreren Schläuchen 10 oder Schlauchstücken und sind dementsprechend zwischen mehreren Schläuchen 10 bzw. Schlauchstücken angeordnet. Dabei liegen die Schläuche 10 bzw. die Schlauchstücke in einigen Fällen unmittelbar an den Verzweigungselementen 20 an, so dass durch die Schläuche 10 bzw. die Schlauchstücke einerseits und die Verzweigungselemente 20 andererseits in einem Abschnitt des Kabelsatzes 2 eine durchgehende Umhüllung 8 über Verzweigungen hinweg realisiert ist.

Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante liegen die Schläuche 10 bzw. die Schlauchstücke nicht nur an den Verzweigungselementen 20 an, stattdessen ist zwischen diesen eine Art Überlappung realisiert, bei der die Schläuche 10 bzw. die Schlauchenden die Verzweigungselemente 20 endseitig überlappen oder aber die Verzweigungselemente 20 über die Enden der Schläuche 10 bzw. der Schlauchstücke gestülpt sind.

Die Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Vielmehr können auch andere Varianten der Erfindung von dem Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Gegenstand der Erfindung zu verlassen. Insbesondere sind ferner alle im Zusammenhang mit dem Ausführungsbeispiel beschriebenen Einzelmerkmale auch auf andere Weise miteinander kombinierbar, ohne den Gegenstand der Erfindung zu verlassen.