Title:
Verfahren zum Erzeugen einer Warnung, mobile Einheit und Speichermedium
Kind Code:
A1


Abstract:

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erzeugen einer Warnung bei einer mobilen Einheit, wobei die Warnung ausgegeben wird, wenn basierend auf einem Funksignal eine gefährliche Verkehrssituation erkannt wurde. Die Erfindung betrifft des Weiteren eine mobile Einheit und ein Speichermedium zur Durchführung eines solchen Verfahrens.




Inventors:
Zydek, Bastian, Dr. (65812, Bad Soden, DE)
Eckert, Alfred (55129, Mainz, DE)
Application Number:
DE102016215326A
Publication Date:
02/22/2018
Filing Date:
08/17/2016
Assignee:
Continental Teves AG & Co. OHG, 60488 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE102015214689A1N/A2016-02-04
DE102014110958A1N/A2015-04-16
DE102011118966A1N/A2013-05-23



Foreign References:
200400616002004-04-01
Other References:
Wikipedia: IEEE 802.11p. Online Enzyklopädie. Version vom 04.05.2016
Wu X. et al. : Cars Talk to Phones: A DSRC Based Vehicle-Pedestrian Safety System. In Proceedings of 2014 IEEE 80th Vehicular Technology Conference (VTC Fall). December 2014.
Claims:
1. Verfahren zum Erzeugen einer Warnung bei einer mobilen Einheit (10, 20), wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:
– Empfangen eines Funksignals einer anderen mobilen Einheit (10, 20),
– Ermitteln, basierend auf dem Funksignal, ob eine gefährliche Verkehrssituation vorliegt, und
– wenn eine gefährliche Verkehrssituation vorliegt, Ausgeben der Warnung an einen Benutzer der mobilen Einheit (10, 20).

2. Verfahren nach Anspruch 1,
– wobei die mobile Einheit (10, 20) oder die andere mobile Einheit (10, 20) ein Mobiltelefon ist.

3. Verfahren nach Anspruch 1,
– wobei die mobile Einheit (10, 20) oder die andere mobile Einheit (10, 20) ein Fahrzeug ist.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
– wobei das Funksignal eine Position und/oder ein Heading und/oder eine Geschwindigkeit der anderen mobilen Einheit (10, 20) beinhaltet.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
– wobei die mobile Einheit (10, 20) selbst Funksignale aussendet.

6. Verfahren nach Anspruch 5,
– wobei die von der mobilen Einheit (10, 20) ausgesendeten Funksignale eine Position und/oder ein Heading und/oder eine Geschwindigkeit der mobilen Einheit (10, 20) beinhalten.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 oder 6, welches ferner folgenden Schritt aufweist:
– Ermitteln, ob sich die mobile Einheit (10, 20) in einer unfallgefährdeten Zone, insbesondere in der Nähe einer Straße, befindet,
– wobei die mobile Einheit (10, 20) nur dann selbst Funksignale aussendet, wenn sie sich in einer unfallgefährdeten Zone befindet.

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
– wobei die Funksignale WLAN-Signale sind.

9. Verfahren zur Kollisionsvermeidung,
– wobei eine erste mobile Einheit (10, 20) ein Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche ausführt, und
– wobei eine zweite mobile Einheit (10, 20) ein Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche ausführt,
– wobei die beiden mobilen Einheiten (10, 20) jeweilige ausgesandte Funksignale gegenseitig empfangen.

10. Mobile Einheit (10, 20), welche dazu konfiguriert ist, ein Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche auszuführen.

11. Nichtflüchtiges computerlesbares Speichermedium, welches Programmcode enthält, bei dessen Ausführung ein Prozessor ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9 ausführt.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erzeugen einer Warnung bei einer mobilen Einheit sowie eine mobile Einheit und ein Speichermedium zum Durchführen eines solchen Verfahrens.

Bei einer mobilen Einheit kann es sich beispielsweise um ein Mobiltelefon handeln. Ein solches wird häufig von gewissen Verkehrsteilnehmern wie beispielsweise Fußgängern oder Radfahrern mitgeführt. Derartige Verkehrsteilnehmer, insbesondere also nicht oder nur schwach motorisierte Verkehrsteilnehmer, sind häufig mittels klassischer Sensorik wie Radar oder Kamera sehr schwer zu erkennen. Dies gilt insbesondere in Szenarien, in welchen solche Verkehrsteilnehmer durch andere Fahrzeuge oder sonstige Objekte verdeckt sind.

Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren bereitzustellen, mit welchem vor solchen Verkehrsteilnehmern in alternativer oder verbesserter Weise gewarnt werden kann. Es ist des Weiteren eine Aufgabe der Erfindung, eine mobile Einheit bereitzustellen, welche ein solches Verfahren ausführen kann. Außerdem ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein Speichermedium vorzusehen, welches Programmcode zur Ausführung eines solchen Verfahrens enthält.

Dies wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren nach Anspruch 1, ein Verfahren nach Anspruch 9, eine mobile Einheit nach Anspruch 10 und ein nichtflüchtiges computerlesbares Speichermedium nach Anspruch 11 erreicht. Vorteilhafte Ausgestaltungen können beispielsweise den jeweiligen Unteransprüchen entnommen werden. Der Inhalt der Ansprüche wird durch ausdrückliche Inbezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht.

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erzeugen einer Warnung bei einer mobilen Einheit, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:

  • – Empfangen eines Funksignals einer anderen mobilen Einheit,
  • – Ermitteln, basierend auf dem Funksignal, ob eine gefährliche Verkehrssituation vorliegt, und
  • – wenn eine gefährliche Verkehrssituation vorliegt, Ausgeben der Warnung an einen Benutzer der mobilen Einheit.

Mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens können Funksignale verwendet werden, um eine Kollisionsgefahr oder eine andere gefährliche Verkehrssituation zwischen zwei mobilen Einheiten, d.h. insbesondere zwischen einer mobilen Einheit und einer anderen mobilen Einheit, zu erkennen. Entsprechende Warnungen können ausgegeben werden. Derartige Warnungen können beispielsweise an den Benutzer eines Mobiltelefons und/oder an einen Fahrer eines Fahrzeugs ausgegeben werden. Diese können dann entsprechend reagieren. Auch die Verwendung einer solchen Warnung in einer autonomen oder halbautonomen Steuerung eines Fahrzeugs ist grundsätzlich möglich. Beispielsweise kann ansprechend auf eine solche Warnung eine Notbremsung ausgelöst werden.

Durch das erfindungsgemäße Verfahren werden die eingangs beschriebenen Probleme, welche insbesondere auf einer fehlenden Sichtverbindung basieren, vermieden. Dies beruht insbesondere darauf, dass Funksignale zahlreiche Hindernisse überwinden bzw. durchdringen können, welche für eine nicht mehr ausreichende Sicht zur Erkennung einer Kollisionsgefahr sorgen. Beispiele hierfür sind Bäume, Verkehrsschilder, Trafohäuschen oder andere Fahrzeuge.

Die mobile Einheit oder die andere mobile Einheit kann insbesondere ein Mobiltelefon sein. Ebenso kann die mobile Einheit oder die andere mobile Einheit insbesondere ein Fahrzeug, beispielsweise ein Auto, Bus oder LKW, sein. Auch andere Einheiten wie Tablets, Computer, Navigationsgeräte oder mobile Hotspots, insbesondere WLAN-Hotspots sind jedoch möglich. Auch ist es möglich, eine speziell für die Durchführung des Verfahrens konstruierte mobile Einheit zu verwenden, welche beispielsweise von Fußgängern getragen bzw. mitgeführt werden kann.

Dabei ist insbesondere die Situation besonders relevant, bei welcher die mobile Einheit ein Mobiltelefon und die andere mobile Einheit ein Fahrzeug ist, oder bei welcher die mobile Einheit ein Fahrzeug ist und die andere mobile Einheit ein Mobiltelefon ist. Damit können insbesondere Situationen, welche aufgrund der schlechten Sicht und der hohen Verletzlichkeit von Fußgängern oder Radfahrern besonders gefährlich sind, nämlich mögliche Kollisionen zwischen Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen, und Fußgängern oder Radfahrern, wirkungsvoll entschärft werden.

Das Funksignal kann insbesondere eine Position und/oder ein Heading und/oder eine Geschwindigkeit der anderen mobilen Einheit beinhalten. Damit können zusätzliche Informationen bekanntgegeben werden, welche zur Berechnung einer möglichen Kollisionsgefahr oder auch einer anderen gefährlichen Verkehrssituation nützlich sein können. Die Genauigkeit bei der Erkennung gefährlicher Verkehrssituationen kann dadurch entsprechend verbessert werden.

Unter einem Heading ist dabei insbesondere ein Kurs, bevorzugt eine Bewegungsrichtung auf der Erdoberfläche, zu verstehen.

Die mobile Einheit kann bevorzugt selbst Funksignale aussenden.

Bei der mobilen Einheit handelt es sich typischerweise um diejenige, welche das hier beschriebene Verfahren ausführt. Die andere mobile Einheit ist demgegenüber diejenige, von welcher die hier erwähnten Funksignale empfangen werden. Es sei jedoch verstanden, dass sowohl die mobile Einheit wie auch die andere mobile Einheit jeweils das erfindungsgemäße Verfahren ausführen können, wobei jeweils auf alle hierin beschriebenen Ausführungen und Varianten zurückgegriffen werden kann. In diesem Fall können die Begriffe einer mobilen Einheit und einer anderen mobilen Einheit auch entsprechend ausgetauscht werden.

Durch das Aussenden von Funksignalen durch die mobile Einheit wird insbesondere der anderen mobilen Einheit ermöglicht, ein gleiches oder ähnliches oder sonstiges erfindungsgemäßes Verfahren auszuführen.

Bevorzugt beinhalten die von der mobilen Einheit ausgesendeten Funksignale eine Position und/oder ein Heading und/oder eine Geschwindigkeit der mobilen Einheit. Dabei gilt das oben bereits für die Funksignale Erwähnte entsprechend.

Gemäß einer Weiterbildung weist das Verfahren ferner folgenden Schritt auf:

  • – Ermitteln, ob sich die mobile Einheit in einer unfallgefährdeten Zone, insbesondere in der Nähe einer Straße, befindet,
  • – wobei die mobile Einheit nur dann selbst Funksignale aussendet, wenn sie sich in einer unfallgefährdeten Zone befindet.

Damit kann der Energieverbrauch verringert werden, was insbesondere dann relevant ist, wenn es sich bei der mobilen Einheit um ein Mobiltelefon oder eine ähnliche Einheit handelt.

Die unfallgefährdeten Zonen können beispielsweise als Zonen auf einer Karte, insbesondere einer digitalen Karte, angegeben werden. Die unfallgefährdeten Zonen können beispielsweise auch anhand von diversen Umgebungsparametern, beispielsweise der Anwesenheit oder der Nähe einer Ampel, einer Roadside Unit, einer Straße oder eines anderen Objekts ermittelt werden.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführung sind die Funksignale WLAN-Signale. Derartige Funksignale werden typischerweise ohnehin häufig von mobilen Einheiten wie beispielsweise Mobiltelefonen ausgesendet, da die entsprechende Funktion häufig aktiviert ist. Ebenso können beispielsweise Bluetooth-Signale, NFC-Signale, Mobilfunksignale oder andere Funksignale verwendet werden.

Es sei verstanden, dass ein jeweiliges Funksignal auch ausgewertet werden kann, um Informationen wie Position, Heading oder Geschwindigkeit einer das Funksignal aussendenden anderen mobilen Einheit zu erhalten. Hierzu können beispielsweise eine Empfangsrichtung und/oder eine Signalstärke erfasst werden.

Es sei erwähnt, dass eine Information wie Position, Heading und/oder Geschwindigkeit auch in einem vorgegebenen Feld übermittelt werden kann. Beispielsweise kann dies in einer SSID eines WLAN-Signals erfolgen. Dabei handelt es sich beispielsweise um eine Bezeichnung eines WLAN-Senders bzw. Empfängers. Damit kann erreicht werden, dass sich zwei entsprechende Teilnehmer, beispielsweise WLAN-Teilnehmer, nicht untereinander kontaktieren müssen, um das erfindungsgemäße Verfahren auszuführen. Es genügt ein Empfang des entsprechenden Signals, welches die notwendigen Informationen bereits beinhaltet.

Die Erfindung betrifft des Weiteren ein Verfahren zur Kollisionsvermeidung, wobei eine erste mobile Einheit ein erfindungsgemäßes Verfahren ausführt und wobei eine zweite mobile Einheit ein erfindungsgemäßes Verfahren ausführt, wobei die beiden mobilen Einheiten jeweils ausgesandte Funksignale gegenseitig empfangen.

Hinsichtlich des erfindungsgemäßen Verfahrens kann dabei jeweils auf alle hierin beschriebenen Ausführungen und Varianten zurückgegriffen werden. Mittels dieser Ausführung des Verfahrens auf beiden mobilen Einheiten können die entsprechenden Vorteile jeweils bei jeder mobilen Einheit erreicht werden.

Die Erfindung betrifft des Weiteren eine mobile Einheit, welche dazu konfiguriert ist, ein erfindungsgemäßes Verfahren auszuführen. Dabei kann auf alle hierin beschriebenen Ausführungen und Varianten zurückgegriffen werden.

Die Erfindung betrifft des Weiteren ein nichtflüchtiges computerlesbares Speichermedium, welches Programmcode enthält, bei dessen Ausführung ein Prozessor ein erfindungsgemäßes Verfahren ausführt. Dabei kann auf alle hierin beschriebenen Ausführungen und Varianten zurückgegriffen werden.

Allgemein sei erwähnt, dass beispielsweise durch Aktivierung eines WiFi-Hotspots oder eines anderen Funkmoduls eines Mobiltelefons oder eventuell auch eines eigenen Geräts dafür ein Verkehrsteilnehmer mittels eines entsprechenden Empfängers in einem Fahrzeug frühzeitig erkannt werden kann. Entsprechend kann dies auch anders herum funktionieren, so dass beispielsweise Fußgänger mit einem jeweiligen Handy vor herannahenden Fahrzeugen gewarnt werden können.

Eine Zuordnung von Hotspots kann über eine entsprechende Benennung der SSID des Hotspots umgesetzt werden. Eine solche Benennung kann beispielsweise auch Informationen wie Positionen, gegebenenfalls auch verschlüsselt, beinhalten.

Eine entsprechende Applikation in einem Mobiltelefon kann gemäß einer Ausführung zur Einsparung von Akkukapazität nur dann den Hotspot aktivieren, wenn die Applikation mittels GPS oder anderweitig ermittelt, dass der Verkehrsteilnehmer sich in der Nähe einer Straße oder einer anderen gefährlichen Stelle befindet oder eine Straße kreuzen möchte.

Weitere Merkmale und Vorteile wird der Fachmann dem nachfolgend mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung beschriebenen Ausführungsbeispiel entnehmen. Dabei zeigt:

1: eine Anordnung zur Durchführung eines erfindungsgemäßen Verfahrens.

1 zeigt eine Anordnung zur Durchführung eines erfindungsgemäßen Verfahrens gemäß zumindest einem Ausführungsbeispiel. Es sei verstanden, dass es sich hier lediglich um eine schematische Darstellung handelt.

In 1 ist ein Fahrzeug 10 gezeigt, welches entlang einer Straße 5 fährt. Dies ist durch einen Pfeil dargestellt, welcher die Fortbewegung des Fahrzeugs 10 anzeigt.

Das Fahrzeug 10 beinhaltet ein Funkmodul 12, welches ein WLAN-Funksignal aussenden und auch WLAN-Funksignale empfangen kann. Die WLAN-Funksignale, welche das Fahrzeug 10 aussendet, beinhalten eine Position, einen Kurs sowie eine Geschwindigkeit des Fahrzeugs 10. Diese können ganz oder teilweise beispielsweise mittels Satellitennavigation bestimmt werden.

Durch diese Ausgestaltung stellt das Fahrzeug 10 eine erste mobile Einheit dar.

Des Weiteren ist in 1 schematisch ein Mobiltelefon 20 gezeigt. Das Mobiltelefon 20 wird von einem Fußgänger mit sich geführt, welcher nicht dargestellt ist. Der Fußgänger bewegt sich mit seinem Mobiltelefon 20 auf die Straße 5 zu, wie dies ebenfalls durch einen Pfeil dargestellt ist.

Auch das Mobiltelefon 20 ist dazu ausgebildet, WLAN-Funksignale zu senden und zu empfangen, wobei in den zu sendenden WLAN-Funksignalen Informationen über Position, Kurs und Geschwindigkeit des Mobiltelefons 20 enthalten sind. Auch diese Informationen können über Satellitennavigation, oder beispielsweise auch mittels Odometrie oder Funkpeilung ermittelt werden.

Somit stellt das Mobiltelefon 20 eine zweite mobile Einheit dar.

Wie aus den beiden Pfeilen in 1 ersichtlich ist, besteht bei Fortführung der jeweiligen Bewegungen eine Kollisionsgefahr zwischen dem Fahrzeug 10 und dem Mobiltelefon 20 bzw. dem das Mobiltelefon 20 tragenden Fußgänger. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Fußgänger auf die Straße 5 tritt.

Diese Situation kann mittels des bereits erwähnten Austausches von WLAN-Funksignalen, welche jeweils von der anderen Einheit 10, 20 empfangen werden können, durch entsprechende Berechnung erkannt werden. Somit kann sowohl dem Fußgänger wie auch einem Fahrer des Fahrzeugs 10 eine entsprechende Warnung ausgeben werden. Der Fahrer des Fahrzeugs 10 kann dann beispielsweise ein Brems- oder Ausweichmanöver einleiten, und der Fußgänger kann stehen bleiben bzw. vom Überqueren oder Betreten der Straße 5 absehen. Auf diese Weise kann wirkungsvoll eine Kollision verhindert werden.

Es sei verstanden, dass eine Warnung an einen Benutzer eines Mobiltelefons beispielsweise durch eine optische Meldung, eine akustische Meldung oder durch eine Vibration erfolgen kann. Auch eine Kombination solcher Ausführungen ist möglich. Auch kann ein zusätzliches Gerät wie beispielsweise eine mit einem Mobiltelefon verbundene Armbanduhr zur Darstellung solcher Warnungen verwendet werden.

Erwähnte Schritte des erfindungsgemäßen Verfahrens können in der angegebenen Reihenfolge ausgeführt werden. Sie können jedoch auch in einer anderen Reihenfolge ausgeführt werden. Das erfindungsgemäße Verfahren kann in einer seiner Ausführungen, beispielsweise mit einer bestimmten Zusammenstellung von Schritten, in der Weise ausgeführt werden, dass keine weiteren Schritte ausgeführt werden. Es können jedoch grundsätzlich auch weitere Schritte ausgeführt werden, auch solche welche nicht erwähnt sind.

Die zur Anmeldung gehörigen Ansprüche stellen keinen Verzicht auf die Erzielung weitergehenden Schutzes dar.

Sofern sich im Laufe des Verfahrens herausstellt, dass ein Merkmal oder eine Gruppe von Merkmalen nicht zwingend nötig ist, so wird anmelderseitig bereits jetzt eine Formulierung zumindest eines unabhängigen Anspruchs angestrebt, welcher das Merkmal oder die Gruppe von Merkmalen nicht mehr aufweist. Hierbei kann es sich beispielsweise um eine Unterkombination eines am Anmeldetag vorliegenden Anspruchs oder um eine durch weitere Merkmale eingeschränkte Unterkombination eines am Anmeldetag vorliegenden Anspruchs handeln. Derartige neu zu formulierende Ansprüche oder Merkmalskombinationen sind als von der Offenbarung dieser Anmeldung mit abgedeckt zu verstehen.

Es sei ferner darauf hingewiesen, dass Ausgestaltungen, Merkmale und Varianten der Erfindung, welche in den verschiedenen Ausführungen oder Ausführungsbeispielen beschriebenen und/oder in den Figuren gezeigt sind, beliebig untereinander kombinierbar sind.

Einzelne oder mehrere Merkmale sind beliebig gegeneinander austauschbar. Hieraus entstehende Merkmalskombinationen sind als von der Offenbarung dieser Anmeldung mit abgedeckt zu verstehen.

Rückbezüge in abhängigen Ansprüchen sind nicht als ein Verzicht auf die Erzielung eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmale der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen. Diese Merkmale können auch beliebig mit anderen Merkmalen kombiniert werden.

Merkmale, die lediglich in der Beschreibung offenbart sind oder Merkmale, welche in der Beschreibung oder in einem Anspruch nur in Verbindung mit anderen Merkmalen offenbart sind, können grundsätzlich von eigenständiger erfindungswesentlicher Bedeutung sein. Sie können deshalb auch einzeln zur Abgrenzung vom Stand der Technik in Ansprüche aufgenommen werden.