Title:
Gewebeklebeband
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Klebeband, bestehend aus einem Träger und auf mindestens einer Seite aufgebrachten Klebeschicht, wobei der Träger ein Gewebe, vorzugsweise ein Polyestergewebe ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gewebe wie folgt aufgebaut ist
• die Fadenzahl in der Kette 34 bis 54/cm beträgt
• die Fadenzahl im Schuss 15 bis 30/cm beträgt
• die Kettfäden ein Garngewicht zwischen 38 und 55 dtex besitzen
• die Schussfäden ein Garngewicht zwischen 500 und 750 dtex besitzen





Inventors:
Marangos, David (21107, Hamburg, DE)
Schmiedel, Georg (22303, Hamburg, DE)
Kerep, Patrick (22767, Hamburg, DE)
Schmidlin, Andreas (21720, Guderhandviertel, DE)
Application Number:
DE102016212483A
Publication Date:
01/11/2018
Filing Date:
07/08/2016
Assignee:
tesa SE, 22848 (DE)
International Classes:
C09J7/20; C09J121/00; C09J133/04; C09J183/00; D03D1/00; H01B13/12; H01B13/26
Domestic Patent References:
DE102014114794A1N/A2016-04-14
DE202007006816U1N/A2008-09-18
DE10329994A1N/A2005-01-20
DE10229527A1N/A2004-01-15
DE102014105609A1N/A
Foreign References:
EP22988452011-03-23
FR2797268A12001-02-09
EP25206272012-11-07
EP26275392013-08-21
WO2016045890A12016-03-31
EP10745952006-10-18
WO2016023921A12016-02-18
EP13785272008-11-12
EP24418132012-04-18
EP13004522003-04-09
EP13676082003-12-03
EP13157812003-06-04
WO2006108871A12006-10-19
EP13120972003-05-21
EP26959262014-02-12
EP25227052012-11-14
EP25206292012-11-07
EP25206282012-11-07
Other References:
LV 312-1 "Schutzsysteme für Leitungssätze in Kraftfahrzeugen, Klebebänder; Prüfrichtlinie" (10/2009)
LV 312
Norm ISO 6722, Kapitel 9.3
Norm ISO 6722
Norm LV 312
DIN EN 14410
„Emulsion Polymerization and Emulsion Polymers” von Peter A. Lovell and Mohamed S. El-Aasser – Wiley-VCH 1997 – ISBN 0-471-96746-7
ASTM E28-99 (2009)
DIN EN ISO 2286-1
DIN 53830 T3
DIN EN 1049 Teil 2
DIN EN 1939
DIN EN 1942
LV312-1
DIN 53362
Claims:
1. Klebeband, bestehend aus einem Träger und auf mindestens einer Seite aufgebrachten Klebeschicht, wobei der Träger ein Gewebe, vorzugsweise ein Polyestergewebe ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gewebe wie folgt aufgebaut ist
• die Fadenzahl in der Kette 34 bis 54/cm beträgt
• die Fadenzahl im Schuss 15 bis 30/cm beträgt
• die Kettfäden ein Garngewicht zwischen 38 und 55 dtex besitzen
• die Schussfäden ein Garngewicht zwischen 500 und 750 dtex besitzen

2. Klebeband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des Trägers, gemessen nach DIN EN 1942, maximal 300 µm beträgt, besonders bevorzugt 180 bis 280 µm, ganz besonders bevorzugt 220 bis 265 µm.

3. Klebeband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettfäden ein Garngewicht von 40 bis 50 dtex besitzen, vorzugsweise 42 bis 48 dtex.

4. Klebeband nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenzahl in der Kette 40 bis 50/cm, vorzugsweise 46/cm beträgt.

5. Klebeband nach zumindest einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schussfäden ein Garngewicht von 600 bis 700 dtex besitzen, vorzugsweise 660 dtex.

6. Klebeband nach zumindest einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenzahl im Schuss 17 bis 23/cm, vorzugsweise 20/cm beträgt.

7. Klebeband nach zumindest einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Querfäden einen Quertiter größer 12000 haben.

8. Klebeband nach zumindest einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger ein Flächengewicht von bis zu 200 g/m2 aufweist, bevorzugt 120 bis 180 g/m2, besonders bevorzugt 165 g/m2.

9. Klebeband nach zumindest einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger ein Polyestergewebe, Polyamidgewebe, ein Polyolefingewebe, ein Viskosegewebe und/oder ein Mischgewebe aus den genannten Materialien ist, vorzugsweise ein Polyestergewebe.

10. Klebeband nach zumindest einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Klebeband eine Höchstzugkraft, gemessen nach DIN EN 14410, von weniger als 100 N/cm, vorzugsweise zwischen 50 bis 80 N/cm besitzt.

11. Klebeband nach zumindest einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abriebfestigkeit des Klebebands, gemessen an einem Dorn mit 10 mm Durchmesser nach LV 312, mindestens die Abriebklasse D und/oder die Abriebfestigkeit des Klebebands, gemessen an einem Dorn mit 5 mm Durchmesser nach LV 312, mindestens die Abriebklasse D erfüllt.

12. Klebeband nach zumindest einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebmasseauftrag, bezogen auf die Klebebandfläche, zwischen 40 und 160 g/m2, vorzugsweise zwischen 50 und 100 g/m2, weiter vorzugsweise zwischen 60 und 90 g/m2 liegt.

13. Klebeband nach zumindest einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebebeschichtung eine selbstklebende Klebebeschichtung ist, vorzugsweise auf Basis von Natur- oder Synthesekautschuk, Acrylat oder Silikon, bevorzugt Acrylat.

14. Verwendung eines Klebebandes nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche zum Ummanteln von langgestrecktem Gut, wobei das Klebeband in einer Schraubenlinie um das langgestreckte Gut geführt wird.

15. Verwendung eines Klebebandes nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche zum Ummanteln von langgestrecktem Gut, wobei das langgestreckte Gut in axialer Richtung von dem Band umhüllt wird.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Band, vorzugsweise zum Umhüllen von langgestrecktem Gut wie insbesondere Leitungen oder Kabelsätze, aus einem Träger, auf den vorzugsweise zumindest auf einer Seite eine druckempfindliche Klebebeschichtung aufgebracht ist. Des Weiteren betrifft die Erfindung die Verwendung des Bands sowie einen Kabelbaum, der mit dem erfindungsgemäßen Band ummantelt ist.

In vielen Industriebereichen werden Bündel aus einer Vielzahl von elektrischen Leitungen vor dem Einbau oder in bereits montiertem Zustand umwickelt, um den Raumbedarf des Leitungsbündels durch Bandagieren zu reduzieren sowie zusätzlich Schutzfunktionen zu erzielen. Mit Folienklebebändern wird ein gewisser Schutz vor Flüssigkeitszutritt erreicht, mit luftigen und voluminösen Klebebändern auf Basis von dicken Vliesstoffen oder Schaumstoffen als Träger erhält man dämpfende Eigenschaften, bei Verwendung von abriebfesten, stabilen Trägermaterialien wird eine Schutzfunktion gegen Scheuern und Reiben erzielt.

Die Prüfung und Klassifizierung von Klebebändern für die Kabelummantelung erfolgt in der Automobilindustrie nach umfangreichen Normenwerken wie zum Beispiel der LV 312-1 "Schutzsysteme für Leitungssätze in Kraftfahrzeugen, Klebebänder; Prüfrichtlinie" (10/2009) als gemeinsame Norm der Firmen Daimler, Audi, BMW und Volkswagen oder der Ford-Spezifikation ES-XU5T-1A303-aa (Revision 09/2009) "Harness Tape Performance Specification). Im Folgenden werden diese Normen verkürzt mit LV 312 beziehungsweise mit Ford-Spezifikation bezeichnet.

Die Abriebbeständigkeit ist ein Maß für die Scheuerfestigkeit von Klebebändern.

Als Methode, die Abriebbeständigkeit von Schutzsystemen in der Fahrzeugelektrik zu bestimmen, hat sich die internationale Norm ISO 6722, Kapitel 9.3 „Scrape abrasion test“ (Ausgabe April 2002), etabliert. In Anlehnung an die Norm ISO 6722 wird die Abriebbeständigkeit von Klebebändern gemäß LV 312 geprüft. Der Prüfling mit einer Länge von ca. 10 cm wird auf einen 5 oder 10 mm dicken Stahldorn einlagig in Längsrichtung aufgeklebt. Als Abriebwerkzeug dient ein Stahldraht mit 0,45 mm Durchmesser, der unter einer Gewichtsbelastung von 7 N mittig über den Prüfling reibt. Als Maßzahl für die Abriebeigenschaften wird die Anzahl der Doppelhübe bestimmt, bis der Prüfling zerstört ist. Bei einem Gewebe ist die Bewegungsrichtung des Stahldrahtes parallel zu den Kettfäden ausgerichtet.

Das Ergebnis der Prüfung wird die Abriebklasse des Prüflings unter Nennung Dorndurchmessers und der Gewichtsbelastung genannt. Eine Klassifizierung der Klebebänder erfolgt in den Klassen A bis F gemäß Tabelle 1.

Bei Dorndurchmesser von 5 mm ist der Prüfling meist mit weniger Hüben zerstört als bei Verwendung eines Dorndurchmessers von 10 mm. Deshalb kann ein Klebeband beispielsweise die Abriebklasse D bei 10 mm und die Abriebklasse C bei 5 mm erreichen. Tabelle 1: Einteilung der Abriebklassen nach LV 312

Abriebklasse AnforderungA kein Abriebschutz < 100 HübeB geringer Abriebschutz 100–499 HübeC mittlerer Abriebschutz 500–999 HübeD hoher Abriebschutz 1000–4999 HübeE sehr hoher Abriebschutz 5000–14999 HübeF extrem hoher Abriebschutz ≥ 15000 Hübe

Hochabriebfeste Klebebänder sind also Klebebänder mit Abriebklasse D. Heute werden für einen hohen Abriebschutz meist einlagige Gewebeklebebänder bestehend aus einem Gewebeträger (zum Beispiel Polyestergewebe) und einer Klebmasseschicht, eingesetzt.

Die Trägergewebe sind charakterisiert durch das Fadenmaterial (beispielsweise Polyestergarn), das Fadengewicht der Fäden (Gewicht pro Länge, Einheit dtex, 1 dtex = 1 g / 10000 m Faden) und der Fadendichte oder Fadenzahl (Anzahl der Fäden pro cm). Gewebe bestehen aus Kettfäden (Längsrichtung, Maschinenrichtung, entspricht auch der Längsrichtung des daraus hergestellten Klebebandes) und Schussfäden (Querfäden). Die Fäden sind üblicherweise in Leinwandbindung verwebt. Andere Bindungsarten sind Atlasbindung (auch als Satin bekannt, das es in regelmäßiger und unregelmäßiger Form gibt) und Köperbindung. Gewebe in Köperbindung (zum Beispiel ein „2 über 1 Köper“) erzeugen einen so genannten Köpergrat, der diagonal zur Maschinenrichtung verläuft. Gewebe mit Köperbindung sind in der Regel etwas weicher als gleiche Gewebe in Leinwandbindung. Insbesondere in Diagonalrichtung ist die Biegesteifigkeit geringer. Das kann für daraus hergestellte Klebebänder ein Vorteil sein. Die Gewebe können nachträglich gefärbt sein oder aus spinngefärbten Garnen bestehen.

Die Fäden können aus gesponnenen Garnen oder Filamentgarnen (Endlosgarnen) bestehen. Üblicherweise wird Filamentgarn eingesetzt. Dieses besteht aus einer festgelegten Anzahl von Einzelfilamenten und kann texturiert oder glatt und punktverfestigt oder unverfestigt vorliegen.

Zur Herstellung der Garne werden Fasern eingesetzt. Dabei werden zwei Formen von Fasern unterschieden. Es gibt Spinnfasern (der Begriff Stapelfasern wird synonym gebraucht), die eine begrenzte Länge aufweisen. Daneben existieren Endlosfasern, auch Filamente genannt, die eine praktisch unbegrenzte Länge aufweisen. Filament bezeichnet einen textiltechnischen Begriff, unter dem eine auf chemisch-technischem Wege nach verschiedenen Verfahren erzeugte, praktisch endlose Faser als Bestandteil von Filamentgarnen und Kabeln verstanden wird. Filamentgarn aus mehreren Filamenten wird Multifilgarn, Filamentgarn aus nur einem Filament Monofilgarn genannt.

Als Quertiter eines Gewebes bezeichnet man die Anzahl der Querfäden (Schussfäden) pro Zentimeter multipliziert mit dem Fadengewicht der Querfäden in dtex. Die Einheit ist dtex/cm. Als Längstiter bezeichnet man die Anzahl der Längsfäden (Kettfäden) pro Zentimeter multipliziert mit dem Fadengewicht der Längsfäden in dtex. Die Einheit ist ebenfalls dtex/cm.

Aus den verwendeten Garnen, deren Anzahl und der Art der Bindung ergibt sich schließlich das Flächengewicht des Gewebes. Polyestergewebe, die als Träger für Kabelwickelbänder benutzt werden, haben typischerweise Flächengewichte zwischen 60 und 180 g/m2. Die Abriebfestigkeit eines Klebebandes steigt mit dem Flächengewicht des verwendeten Polyestergewebes.

Die Vereinbarkeit von hohem Abrasionsschutz und gleichzeitiger Handeinreißbarkeit ist schwer zu erreichen, weil die Eigenschaften teilweise gegensätzliche Anforderungen an den Träger stellen.

Handelsübliche auf dem Markt erhältliche Kabelwickelbänder mit hohen Abrasionsklassen basieren auf festen Trägermaterialien mit entsprechend dicken Garnen. Üblicherweise eingesetzte Garnstärken belaufen sich auf 167 bis 330 dtex in Maschinen- und Querrichtung. Diese sind aber aufgrund der hohen Fadenstärke in Maschinenrichtung nicht mehr handeinreißbar.

Polyestergewebeklebebänder für die Kabelwicklung mit Abriebschutz sind bekannt. Unter den Handelsnamen „tesa® 51026“ oder „Coroplast 837X“ sind sie als Kabelwickelbänder im Einsatz. Sie bestehen aus einem Polyestergewebe mit dem Flächengewicht 125 bis 135 g/m2 und einer Klebmasseschicht von 80 bis 100 g/m2. Kett- und Schussfäden haben das gleiche Garngewicht von etwa 167 dtex. Durch die zahlreichen Kettfäden mit hohen Garngewichten sind die Klebebänder hochabriebfest, erfüllen also eine Abriebklasse D nach LV 312 bei 10 mm Dorndurchmesser. Der Nachteil dieser bekannten Klebebänder liegt darin, dass sie wegen der sehr vielen und dicken Kettfäden des verwendeten Gewebes in Längsrichtung, also Verarbeitungsrichtung, sehr steif sind. Eine Steifigkeit in Längsrichtung hat bei der Anwendung des Klebebandes als Kabelwickelband den Nachteil, dass die Klebebandenden dazu neigen, nach einiger Zeit abzustehen. Dieses Verhalten bezeichnet man als Abflaggen oder Flagging. Es wird begünstigt durch eine hohe Steifigkeit des Klebebandes in Längsrichtung und durch kleine Durchmesser des ummantelten Guts. Vermindert wird die Flaggingneigung durch eine hohe Klebkraft des Klebebandes auf der eigenen Rückseite nach der Applikation. Eine hohe Klebkraft setzt unter anderem einen hohen Klebmasseauftrag des Klebebandes voraus.

Bei Verwendung einer weicheren Bindung des Gewebes, wie zum Beispiel Köperbindung, kann wegen der verringerten Biegesteifigkeit die Flaggingneigung verringert werden.

Aus EP 1 074 595 B1 (beziehungsweise der prioritätsgebenden FR 99 10029 A) ist ein Polyestergewebeklebeband bekannt, das handeinreißbar ist. Auf eine Abriebfestigkeit oder Abriebklasse des Klebebandes wird nicht eingegangen. Der Längstiter wird mit maximal 2500 dtex/cm angegeben, der Quertiter mit maximal 4500 dtex/cm. Daraus ergäbe sich ein Flächengewicht des Gewebes von maximal circa 70 g/m2. Die Abriebklasse D bei 10 mm kann mit einem so geringen Flächengewicht nicht erreicht werden.

Auch DE 20 2007 006 816 U beschreibt ein handeinreißbares Gewebeklebeband, bestehend aus Polyestergewebe und Klebemasseschicht. Im Beispiel wird ein Gewebe genannt mit einem Längstiter von 2613 dtex/cm und einem Quertiter von 5200 dtex/cm. Die Abriebklasse wird bei 10 mm mit C angegeben. Dies ist plausibel, denn rechnerisch ergibt sich ein Flächengewicht des Gewebes von etwa 78 g/m2, die Abriebklasse D ist damit nicht erreichbar.

Aus der EP 2 298 845 A1 ist ein Klebeband bekannt, bestehend aus einem Träger und auf mindestens einer Seite aufgebrachten Klebeschicht, wobei der Träger ein Gewebe, vorzugsweise ein Polyestergewebe ist. Erfindungswesentlich ist, dass der Quotient aus auf die Länge bezogenem Titer der Querfäden und auf die Breite bezogenem Titer der Längsfäden zwischen 2,2 und 6, vorzugsweise 2,8 und 4, beträgt und der Träger ein Flächengewicht von größer oder gleich 110 g/m2 aufweist.

Die EP 2 441 813 A1 beschreibt ein abriebfestes Klebeband mit mindestens einem streifenförmigen Träger, auf den zumindest einseitig eine Klebeschicht aus einem Haftkleber aufgebracht ist. Die Klebeschicht ist ganz oder teilweise mit einem Liner eingedeckt. Als erfindungswesentlich ist dargestellt, dass der Träger von einem Satingewebe gebildet wird. Weiterhin ist das Satingewebe mit einem Bindungsrapport größer als 2 und mit einer Steigungszahl größer oder gleich 1 gekennzeichnet.

Aufgabe der Erfindung ist es, gegenüber dem Stand der Technik eine merkliche Verbesserung zu erzielen und ein Band bereitzustellen, welches die Möglichkeit zur Bandagierung von Einzelleitungen zu Kabelsätzen mit hohem Schutz gegen mechanische Schädigungen durch Scheuern und Reiben an scharfen Kanten, Graten, oder Schweißpunkten aufweist und das gleichzeitig handeinreißbar ist.

Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Band, wie es im Hauptanspruch näher gekennzeichnet ist. In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung beschrieben. Des Weiteren sind die Verwendung des erfindungsgemäßen Bands sowie ein mit dem Band ummantelter Kabelbaum vom Erfindungsgedanken umfasst.

Demgemäß betrifft die Erfindung ein Klebeband, bestehend aus einem Träger und auf mindestens einer Seite aufgebrachten Klebeschicht, wobei der Träger ein Gewebe, vorzugsweise ein Polyestergewebe ist. Erfindungswesentlich ist, dass das Gewebe wie folgt aufgebaut ist:

  • • die Fadenzahl in der Kette 34 bis 54/cm beträgt
  • • die Fadenzahl im Schuss 15 bis 30/cm beträgt
  • • die Kettfäden ein Garngewicht zwischen 38 und 55 dtex besitzen
  • • die Schussfäden ein Garngewicht zwischen 500 und 750 dtex besitzen

Überraschenderweise zeigt sich, dass es möglich ist, bei Verwendung von Gewebeträgern, bei denen der Schussfaden ein sehr hohes Gewicht aufweist, während der Kettfaden vergleichsweise leicht ist, die Anforderungen an eine hohe Abriebfestigkeit zu erfüllen, wobei das Klebeband überraschenderweise gleichzeitig handeinreißbar ist. Als Abriebfestigkeit wird dabei die Abriebklasse D erreicht, gemessen auf einem 10 mm-Dorn nach der Norm LV 312 und auch die Abriebklasse D, gemessen an einem Dorn mit 5 mm Durchmesser nach LV 312.

Bevorzugt weisen die Kettfäden ein Garngewicht von 40 bis 50 dtex, vorzugsweise 42 bis 48 auf. Weiter bevorzugt weisen die Schussfäden ein Garngewicht von 600 bis 700 dtex, besonders bevorzugt 660 dtex auf.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung beträgt die Fadenzahl in der Kette 40 bis 50/cm, vorzugsweise 46/cm. Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung beträgt die Fadenzahl im Schuss 17 bis 23/cm, vorzugsweise 20/cm. Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Quertiter der Querfäden größer 12000. Vorzugsweise liegt der Quertiter zwischen 13000 und 18000, weiter vorzugsweise zwischen 13500 und 15000.

Als Garne für die Kett- und Schussfäden kommen bevorzugt Polyestergarne, Polyamidgarne, Polyolefingarne, Viskosegarne und/oder ein Mischgarne aus den genannten Materialien zum Einsatz. Unter Mischgarnen wird erfindungsgemäß verstanden, dass für die Kettfäden Garne aus einem anderen Material eingesetzt werden als für die Schussfäden, wobei alle Kett- beziehungsweise Schussfäden aus demselben Material bestehen, aber auch Ausführungsformen, bei denen die Garne für die Kett- und/oder für die Schussfäden selbst aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Besonders bevorzugt für die Kett- und Schussfäden sind Garne aus Polyester. Die Fäden können aus gesponnenen Garnen oder Filamentgarnen (Endlosgarnen) bestehen. Üblicherweise wird Filamentgarn eingesetzt. Dieses besteht aus einer festgelegten Anzahl von Einzelfilamenten und kann texturiert oder glatt und punktverfestigt oder unverfestigt vorliegen. Die Gewebe können nachträglich gefärbt sein oder aus spinngefärbten Garnen bestehen.

Weiter bevorzugt beträgt die Dicke des Gewebes maximal 300 µm, besonders bevorzugt 180 bis 280 µm, ganz besonders bevorzugt 220 bis 265 µm. Unter der „Dicke“ wird erfindungsgemäß die Ausdehnung der betreffenden Schicht beziehungsweise Phase entlang der z-Ordinate eines gedachten Koordinatensystems verstanden, bei dem die durch die Maschinenrichtung und die Querrichtung zur Maschinenrichtung aufgespannte Ebene die x-y-Ebene bildet. Der Träger weist gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ein Flächengewicht von bis zu 200 g/m2 auf, bevorzugt 120 bis 180 g/m2, besonders bevorzugt 165 g/m2.

Der Klebmasseauftrag, bezogen auf die Klebebandfläche, liegt bevorzugt zwischen 40 und 160 g/m2, vorzugsweise zwischen 50 und 100 g/m2, weiter vorzugsweise zwischen 60 und 90 g/m2.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besitzt das Klebeband eine Höchstzugkraft, gemessen nach DIN EN 14410, von weniger als 100 N/cm, vorzugsweise zwischen 50 bis 80 N/cm.

Um aus dem Träger ein Klebeband herzustellen, kann auf alle bekannten Klebemassensysteme zurückgegriffen werden. Neben Natur- oder Synthesekautschuk basierten Klebemassen sind insbesondere Silikonklebemassen sowie Polyacrylatklebemassen verwendbar. Vorzugsweise ist die Klebemasse eine Haftklebemasse, also eine viskoelastische Masse, die bei Raumtemperatur in trockenem Zustand permanent klebrig und klebfähig bleibt. Die Klebung erfolgt durch leichten Anpressdruck sofort auf fast allen Substraten.

Eine Klebemasse, die sich als besonders geeignet zeigt, ist eine niedermolekulare Acrylatschmelzhaftklebemasse, wie sie unter der Bezeichnung acResin UV von der BASF geführt wird. Diese Klebemasse mit niedrigem K-Wert erhält ihre anwendungsgerechten Eigenschaften durch eine abschließende strahlenchemisch ausgelöste Vernetzung.

Weitere hervorragend geeignete Klebemassen werden in der EP 2 520 627 A1, der EP 2 522 705 A1, der EP 2 520 628 A1, der EP 2 695 926 A1 und der EP 2 520 629 A1 beschrieben.

Besonders bevorzugt ist eine Haftklebemasse in Form einer getrockneten Polymerdispersion, wobei das Polymer aufgebaut ist aus:

  • (a) 95,0 bis 100,0 Gew.-% n-Butylacrylat und/oder 2-Ethylhexylacrylat
  • (b) 0,0 bis 5,0 Gew.-% eines ethylenisch ungesättigten Monomers mit einer Säure- oder Säureanhydridfunktion

Vorzugsweise besteht das Polymer aus 95,0 bis 99,5 Gew.-% n-Butylacrylat und/oder 2-Ethylhexylacrylat und 0,5 bis 5 Gew.-% eines ethylenisch ungesättigten Monomers mit einer Säure- oder Säureanhydridfunktion, weiter vorzugsweise aus 98,0 bis 99,0 Gew.-% n-Butylacrylat und/oder 2-Ethylhexylacrylat und 1,0 bis 2,0 Gew.-% eines ethylenisch ungesättigten Monomers mit einer Säure- oder Säureanhydridfunktion.

Neben den aufgeführten Acrylatpolymeren können der Haftklebemasse neben gegebenenfalls vorhandenen Restmonomeren zusätzlich Klebrigmacher und/oder Zuschlagstoffe wie Lichtschutz- oder Alterungsschutzmitteln zugesetzt werden. Insbesondere sind keine weiteren Polymere wie Elastomere in der Haftklebemasse enthalten, das heißt, das die Polymere der Haftklebemasse bestehen nur aus den Monomeren (a) und (b) in den angegebenen Mengenverhältnissen.

Bevorzugt bildet n-Butylacrylat das Monomer (a).

Als Monomer (b) kommen vorteilhaft in Betracht zum Beispiel Acrylsäure, Methacrylsäure, Itaconsäure, Maleinsäure, Fumarsäure und/oder Maleinsäureanhydrid. Bevorzugt ist (Meth-)acrylsäure der Formel I, wobei R3 = H oder CH3 ist, bevorzugt wird gegebenenfalls die Mischung aus Acrylsäure oder Methacrylsäure verwendet. Besonders bevorzugt ist Acrylsäure.

Gemäß einer besonders bevorzugten Variante weist das Polymer die folgende Zusammensetzung auf:

  • (a) 95,0 bis 100,0 Gew.-%, vorzugsweise 95,0 bis 99,5 Gew.-%, weiter vorzugsweise 98,0 bis 99,0 Gew.-% n-Butylacrylat und
  • (b) 0,0 bis 5,0 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 5,0 Gew.-%, weiter vorzugsweise 1,0 bis 2,0 Gew.-% Acrylsäure

Die Polymerdispersion wird hergestellt durch das Verfahren der Emulsionspolymerisation der genannten Komponenten. Beschreibungen dieses Verfahrens sind zum Beispiel zu finden in „Emulsion Polymerization and Emulsion Polymers” von Peter A. Lovell and Mohamed S. El-Aasser – Wiley-VCH 1997 – ISBN 0-471-96746-7 oder in EP 1 378 527 B1.

Bei der Polymerisation ist es nicht auszuschließen, dass nicht alle Monomere zu Polymeren umgesetzt werden. Dabei ist es naheliegend, dass der Restmonomergehalt möglichst klein sein soll. Bevorzugt werden Klebemassen umfassend die Polymerdispersion mit einem Restmonomerengehalt von kleiner gleich 1 Gew.-%, insbesondere kleiner gleich 0,5 Gew.-% (bezogen auf die Masse der getrockneten Polymerdispersion) bereitgestellt.

Unter einem „Klebharz“ wird entsprechend dem allgemeinem Fachmannverständnis ein oligomeres oder polymeres Harz verstanden, das die Autoadhäsion (den Tack, die Eigenklebrigkeit) der Haftklebemasse im Vergleich zu der keinen Klebharz enthaltenden, ansonsten aber identischen Haftklebemasse erhöht.

Der Einsatz von Klebrigmachern zur Steigerung der Klebkräfte von Haftklebemassen ist grundsätzlich bekannt. Dieser Effekt stellt sich auch ein, wenn der Klebmasse bis zu 15 Gewichtsteile (entspricht < 15 Gewichtsteile), beziehungsweise 5 bis 15 Gewichtsteile Klebrigmacher (bezogen auf die Masse der getrockneten Polymerdispersion) hinzugefügt werden. Bevorzugt werden 5 bis 12, weiter bevorzugt 6 bis 10 Gewichtsteile Klebrigmacher (bezogen auf die Masse der getrockneten Polymerdispersion) hinzugefügt.

Als Klebrigmacher, auch als Klebharze bezeichnet, sind prinzipiell alle bekannten Stoffklassen geeignet. Klebrigmacher sind beispielsweise Kohlenwasserstoffharze (zum Beispiel Polymere auf Basis ungesättigter C5- oder C9-Monomere), Terpenphenolharze, Polyterpenharze auf Basis von Rohstoffen wie zum Beispiel α- oder ß-Pinen, aromatische Harze wie Cumaron-Inden-Harze oder Harze auf Basis Styrol oder α-Methylstyrol wie Kolophonium und seine Folgeprodukte, zum Beispiel disproportioniertes, dimerisiertes oder verestertes Kolophonium, zum Beispiel Umsetzungsprodukte mit Glycol, Glycerin oder Pentaerythrit, um nur einige zu nennen. Bevorzugt werden Harze ohne leicht oxidierbare Doppelbindungen wie Terpenphenolharze, aromatische Harze und besonders bevorzugt Harze, die durch Hydrierung hergestellt sind wie zum Beispiel hydrierte Aromatenharze, hydrierte Polycyclopentadienharze, hydrierte Kolophoniumderivate oder hydrierte Polyterpenharze. Bevorzugt sind Harze auf Basis von Terpenphenolen und Kolophoniumestern. Ebenfalls bevorzugt sind Klebharze mit einem Erweichungspunkt oberhalb von 80 °C gemäß ASTM E28-99 (2009). Besonders bevorzugt sind Harze auf Basis von Terpenphenolen und Kolophoniumestern mit einem Erweichungspunkt oberhalb von 90 °C gemäß ASTM E28-99 (2009). Die Harze werden zweckmäßigerweise in Dispersionsform eingesetzt. Sie lassen sich so problemlos mit der Polymerdispersion feinverteilt mischen.

Besonders bevorzugt ist die Variante, bei der der Haftklebemasse keinerlei Klebharze zugesetzt sind. Für den Fachmann überraschend und nicht vorhersehbar führt das Fehlen von Klebharzen beim Klebeband nicht – wie der Fachmann erwartet hätte – zu einer unzureichenden Klebkraft. Darüber hinaus ist auch das Flaggingverhalten überraschenderweise nicht schlechter.

Insbesondere nicht zugesetzt werden der Haftklebemasse die folgenden Substanzen:

  • • Kohlenwasserstoffharze (zum Beispiel Polymere auf Basis ungesättigter C5- oder C9-Monomere)
  • • Terpenphenolharze
  • • Polyterpenharze auf Basis von Rohstoffen wie zum Beispiel α- oder ß-Pinen
  • • aromatische Harze wie Cumaron-Inden-Harze oder Harze auf Basis Styrol oder α-Methylstyrol wie Kolophonium und seine Folgeprodukte, zum Beispiel disproportioniertes, dimerisiertes oder verestertes Kolophonium, zum Beispiel Umsetzungsprodukte mit Glycol, Glycerin oder Pentaerythrit

Ebenfalls bevorzugt besteht die Klebebeschichtung aus einer Klebmasse auf Basis Synthesekautschuk, nämlich insbesondere eine Klebemasse aus mindestens einem Vinylaromaten-Block-Copolymer und zumindest einem Klebharz. Typische Einsatzkonzentrationen für das Blockcopolymer liegen in einer Konzentration im Bereich zwischen 30 Gew.-% und 70 Gew.-%, insbesondere im Bereich zwischen 35 Gew.-% und 55 Gew.-%.

Als weitere Polymere können solche auf Basis reiner Kohlenwasserstoffe wie zum Beispiel ungesättigte Polydiene wie natürliches oder synthetisch erzeugtes Polyisopren oder Polybutadien, chemisch im Wesentlichen gesättigte Elastomere wie zum Beispiel gesättigte Ethylen-Propylen-Copolymere, α-Olefincopolymere, Polyisobutylen, Butylkautschuk, Ethylen-Propylenkautschuk sowie chemisch funktionalisierte Kohlenwasserstoffe wie zum Beispiel halogenhaltige, acrylathaltige oder vinyletherhaltige Polyolefine vorhanden sein, welche die vinylaromatenhaltigen Blockcopolymere bis zur Hälfte ersetzen können.

Als Klebrigmacher dienen Klebharze, die mit dem Elastomerblock der Styrolblockcopolymere verträglich sind.

Als weitere Additive können typischerweise Lichtschutzmittel wie zum Beispiel UV-Absorber, sterisch gehinderte Amine, Antiozonantien, Metalldesaktivatoren, Verarbeitungshilfsmittel, endblockverstärkende Harze eingesetzt werden.

Plastifizierungsmittel wie zum Beispiel Flüssigharze, Weichmacheröle oder niedermolekulare flüssige Polymere wie zum Beispiel niedermolekulare Polyisobutylene mit Molmassen < 1500 g/mol (Zahlenmittel) oder flüssige EPDM-Typen werden typischerweise eingesetzt.

Füllstoffe wie zum Beispiel Siliziumdioxid, Glas (gemahlen oder in Form von Kugeln), Aluminiumoxide, Zinkoxide, Calciumcarbonate, Titandioxide, Ruße, um nur einige zu nennen, ebenso Farbpigmente und Farbstoffe sowie optische Aufheller können ebenfalls Verwendung finden.

Üblicherweise werden Haftklebemassen primäre und sekundäre Antioxidantien zugesetzt, um ihre Alterungsstabilität zu verbessern. Primäre Antioxidantien reagieren dabei mit Oxiund Peroxiradikalen, die sich in Gegenwart von Sauerstoff bilden können, und reagieren mit diesen zu weniger reaktiven Verbindungen. Sekundäre Antioxidantien reduzieren zum Beispiel Hydroperoxide zu Alkoholen. Bekanntermaßen besteht ein synergistischer Effekt zwischen primären und sekundären Alterungsschutzmitteln, so dass der Schutzeffekt einer Mischung häufig größer ist als die Summe der beiden Einzeleffekte.

Ist eine Schwerentflammbarkeit des beschriebenen Klebebands erwünscht, lässt sich diese erzielen, indem dem Träger und/oder der Klebemasse Flammschutzmittel zugesetzt werden. Diese können bromorganische Verbindungen sein, bei Bedarf mit Synergisten wie Antimontrioxid, wobei jedoch in Hinblick auf die Halogenfreiheit des Klebebandes roter Phosphor, phosphororganische, mineralische oder intumeszierende Verbindungen wie Ammoniumpolyphosphat allein oder in Verbindung mit Synergisten bevorzugt Verwendung finden.

Die Herstellung und Verarbeitung der Haftklebemassen kann aus Lösung, Dispersion sowie aus der Schmelze erfolgen. Bevorzugte Herstell- und Verarbeitungsverfahren erfolgen aus der Schmelze. Für den letzteren Fall umfassen geeignete Herstellprozesse sowohl Batchverfahren als auch kontinuierliche Verfahren.

Die Klebemasse kann partiell, beispielsweise in Längsrichtung des Klebebands in Form eines Streifens aufgebracht sein, der eine geringere Breite aufweist als der Träger des Klebebands. Je nach Verwendungsfall können auch mehrere parallele Streifen des Klebers auf dem Trägermaterial beschichtet sein. Die Lage des Streifens auf dem Träger ist frei wählbar, wobei eine Anordnung direkt an einer der Kanten des Trägers bevorzugt wird.

Auf der Klebebeschichtung des Trägers kann zumindest ein Streifen einer Abdeckung vorgesehen sein, der oder die sich in Längsrichtung des Klebebands erstrecken und der oder die zwischen 20 % und 80 % der Klebebeschichtung abdecken.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist genau ein Streifen der Abdeckung auf der Klebebeschichtung vorhanden.

Die Lage des Streifens auf der Klebebeschichtung ist frei wählbar, wobei eine Anordnung direkt an einer der Längskanten des Trägers bevorzugt wird. Auf diese Weise ergibt sich ein in Längsrichtung des Klebebands erstreckender Klebestreifen, der mit der anderen Längskante des Trägers abschließt. Wird das Klebeband zur Ummantelung eines Kabelbaums eingesetzt, indem das Klebeband in einer spiralförmigen Bewegung um den Kabelbaum geführt wird, kann die Umhüllung des Kabelbaums so erfolgen, dass die Klebemasse des Klebebands nur auf dem Klebeband selbst verklebt wird, während das Gut mit keinem Kleber in Berührung kommt. Der so ummantelte Kabelbaum weist aufgrund der fehlenden Fixierung der Kabel durch irgendeinen Kleber eine sehr hohe Flexibilität auf. Damit ist seine Biegefähigkeit beim Einbau – gerade auch in engen Durchgängen oder scharfen Abbiegungen – deutlich erhöht.

Falls eine gewisse Fixierung des Klebebands auf dem Gut gewünscht wird, kann die Ummantelung derartig erfolgen, dass der Klebestreifen zu einem Teil auf dem Klebeband selbst und zu einem anderen Teil auf dem Gut verklebt wird.

Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausführungsform ist der Streifen mittig auf der Klebebeschichtung aufgebracht, so dass sich zwei an den Längskanten des Trägers in Längsrichtung des Klebebands erstreckende Klebestreifen ergeben. Für das sichere und wirtschaftliche Aufbringen des Klebebands in besagter spiralförmiger Bewegung um den Kabelbaum und gegen das Verrutschen der sich ergebenden Schutzumhüllung sind die zwei jeweils an den Längskanten des Klebebands vorhandenen Klebestreifen vorteilhaft, insbesondere wenn einer, der meist schmaler als der zweite Streifen ist, als Fixierungshilfe dient und der zweite, breitere Streifen als Verschluss dient. Auf diese Weise ist das Klebeband so auf dem Kabel verklebt, dass der Kabelsatz gegen Verrutschen gesichert und dennoch flexibel gestaltet ist.

Daneben gibt es Ausführungsformen, bei denen mehr als ein Streifen der Abdeckung auf der Klebebeschichtung aufgebracht sind. Wenn lediglich von einem Streifen die Rede ist, liest der Fachmann in Gedanken mit, dass durchaus auch mehrere Streifen gleichzeitig die Klebebeschichtung eindecken können.

Bevorzugt deckt der Streifen insgesamt zwischen 50 % und 80 % der Klebebeschichtung ab. Der Abdeckungsgrad ist gewählt in Abhängigkeit von der Anwendung und von dem Durchmesser des Kabelsatzes. Besonders vorzugsweise verbleiben ein oder zwei Klebestreifen, deren Gesamtbreite 20 bis 50 % der Breite des Trägers ausmacht. Besonders vorteilhaft ist eine Variante, bei der zwei Klebemassestreifen jeweils im Kantenbereich des Trägers vorhanden sind, die sich in Maschinenrichtung erstrecken. Die Kanten des Trägers beziehungsweise die äußeren Kanten der Klebemassestreifen sind dabei vorzugsweise kantengenau übereinander positioniert. Bezogen auf die Breite des Trägers in Querrichtung liegt die Summe der Breiten der Klebemassenstreifen bei maximal 50 % der Breite des Trägers. Vorzugsweise weisen die Streifen dieselbe Breite auf.

Insbesondere wenn die Klebebeschichtung nicht vollflächig erfolgt, sondern beispielsweise streifenförmig, beziehen sich die angegebenen Prozentzahlen auf die Breite der Streifen der Eindeckung in Bezug auf die Breite des Trägers, sprich erfindungsgemäß weisen der oder die Streifen der Eindeckung eine Breite auf, die zwischen 20 und 80 % der Breite des Trägers ausmacht.

Die so hergestellten Klebemassen können dann mit den allgemein bekannten Verfahren auf den Träger gebracht werden. Bei Verarbeitung aus der Schmelze können dies Auftragsverfahren über eine Düse oder einen Kalander sein. Bei Verfahren aus der Lösung sind Beschichtungen mit Rakeln, Messern oder Düsen bekannt, um nur einige wenige zu nennen. Möglich ist auch eine Transferierung der Klebemasse von einem anti-adhäsiven Trägertuch oder Releaseliner auf den Trägerverbund.

Auf der Rückseite des Klebebandes kann ein Rückseitenlack aufgetragen sein, um die Abrolleigenschaften des zur archimedischen Spirale gewickelten Klebebandes günstig zu beeinflussen. Dieser Rückseitenlack kann dazu mit Silikon- oder Fluorsilikonverbindungen sowie mit Polyvinylstearylcarbamat, Polyethyleniminstearylcarbamid oder fluororganischen Verbindungen als abhäsiv wirkende Stoffe ausgerüstet sein. Wenn überhaupt, sollte der Rückseitenlack sehr sparsam eingesetzt werden, um kein Flagging des später verklebten Klebebands zu provozieren.

Der allgemeine Ausdruck „Klebeband“ umfasst im Sinne dieser Erfindung alle flächigen Gebilde wie in zwei Dimensionen ausgedehnte Folien oder Folienabschnitte, Bänder mit ausgedehnter Länge und begrenzter Breite, Bandabschnitte und dergleichen, letztlich auch Stanzlinge oder Etiketten.

Das Klebeband kann sowohl in Form einer Rolle, also in Form einer archimedischen Spirale auf sich selbst aufgerollt, als auch klebmasseseitig eingedeckt mit Trennmaterialien wie silikonisiertem Papier oder silikonisierter Folie hergestellt werden. Als Trennmaterial eignet sich bevorzugt ein nicht-fusselndes Material wie eine Kunststofffolie oder ein gut verleimtes, langfaseriges Papier.

Vorzugsweise wird das Klebeband zum Ummanteln von langgestrecktem Gut wie insbesondere Kabelsätzen eingesetzt, wobei das langgestreckte Gut in axialer Richtung von dem Klebeband umhüllt wird oder das Klebeband in einer schraubenförmigen Bewegung um das langgestreckte Gut geführt wird. Es ergibt sich die Form einer Helix (auch Schraube, Schraubenlinie, zylindrische Spirale oder Wendel genannt; Helix ist eine Kurve, die sich mit konstanter Steigung um den Mantel eines Zylinders windet).

Schließlich umfasst der Erfindungsgedanke auch ein langgestrecktes Gut, ummantelt mit einem erfindungsgemäßen Klebeband. Vorzugsweise handelt es sich bei dem langgestreckten Gut um einen Kabelsatz.

Aufgrund der hervorragenden Eignung des Klebebandes kann es in einer Ummantelung Verwendung finden, die aus einer Eindeckung besteht, bei der zumindest in einem Kantenbereich der Eindeckung das selbstklebend ausgerüstete Klebeband vorhanden ist, das so auf der Eindeckung verklebt ist, dass sich das Klebeband über eine der Längskanten der Eindeckung erstreckt, und zwar vorzugsweise in einem im Vergleich zur Breite der Eindeckung schmalen Kantenbereich. Ein derartiges Produkt sowie optimierte Ausführungsformen desselben werden in der EP 1 312 097 A1 offenbart. In der EP 1 300 452 A2, der DE 102 29 527 A1 sowie der WO 2006 108 871 A1 werden Weiterentwicklungen dargestellt, für die das erfindungsgemäße Klebeband ebenfalls sehr gut geeignet ist. Ebenso kann das erfindungsgemäße Klebeband in einem Verfahren Verwendung finden, wie es die EP 1 367 608 A2 offenbart. Schließlich beschreiben die WO 2016/023921 A1, die WO 2016/045890 A1, die EP 2 627 539 A1, die EP 1 315 781 A1 sowie die DE 10 2014 114 794 A1die DE 103 29 994 A1 Ausführungsformen von Klebebändern, wie sie auch für das erfindungsgemäße Klebeband möglich sind. Bei einigen der oben genannten Ummantelungen sind neben mit Klebemasse oder Klebemassestreifen ausgerüsteten Trägern auch klebemassefreie Träger vorhanden. Gemäß einer bevorzugten Variante bestehen diese Träger dann auch aus dem erfindungsgemäß beschriebenen Träger. Bevorzugt bestehen alle textilen Träger in den Aufbauten aus dem erfindungsgemäß beschriebenen Träger.

Im Folgenden soll das Klebeband anhand mehrerer Figuren näher erläutert werden, ohne damit eine wie auch immer geartete Einschränkung hervorrufen zu wollen.

Es zeigen

1 das Klebeband im seitlichen Schnitt,

2 das den Träger bildende Gewebe und

3 einen Ausschnitt eines Kabelbaums, der sich aus einer Bündelung von einzelnen Kabeln zusammensetzt und der mit dem erfindungsgemäßen Klebeband ummantelt ist,

4 ein Foto, das das Durchreißverhalten des erfindungsgemäßen Klebebandes im Vergleich zu einem bekannten Klebeband zeigt,

5 eine vorteilhafte Anwendung des Klebebands.

In der 1 ist im seitlichen Schnitt das Klebeband gezeigt, das aus einem Gewebeträger 10 besteht, auf den einseitig eine Schicht einer selbstklebenden Beschichtung 12 aufgebracht ist.

2 zeigt das den Träger 10 bildende Gewebe im Detail. Das Gewebe zeichnet sich dadurch aus, dass die Schussfäden ein viel größeres Fadengewicht aufweisen als die Kettfäden.

In der 3 ist ein Ausschnitt eines Kabelbaums gezeigt, der sich aus einer Bündelung von einzelnen Kabeln 7 zusammensetzt und der mit dem erfindungsgemäßen Klebeband 11 ummantelt ist. Das Klebeband wird in einer schraubenlinienförmigen Bewegung um den Kabelbaum geführt. Der gezeigte Ausschnitt des Kabelbaums zeigt zwei Wicklungen I und II des Klebebands. Nach links hin würden sich weitere Wicklungen erstrecken, diese sind hier nicht dargestellt. In einer weiteren Ausführungsform für eine Ummantelung werden zwei mit einer Klebemasse ausgerüstete erfindungsgemäße Bänder 60, 70 mit ihren Klebemassen versetzt (bevorzugt um jeweils 50 %) aufeinander laminiert, so dass sich ein Produkt ergibt, wie es in 6 dargestellt ist.

Im Folgenden soll die Erfindung anhand eines Beispiels und dreier Gegenbeispiel näher erläutert werden, ohne mit diesen die Erfindung in irgendeiner Weise beschränken zu wollen.

Die Messungen finden dabei nach folgenden Normen statt:

  • • Flächengewichte der Gewebe und der Klebmassebeschichtung nach DIN EN ISO 2286-1
  • • Garngewicht nach DIN 53830 T3
  • • Fadenzahl nach DIN EN 1049 Teil 2
  • • Höchstzugkraft und Höchstzugkraftdehnung der Gewebe und Klebebänder in Längsrichtung nach DIN EN 14410 am Maximum der Reißdehnungskurve (Einspannlänge 100 mm, Zuggeschwindigkeit 300 mm/min)
  • • Klebkraft nach DIN EN 1939
  • • Dicke der Gewebe und Klebebänder nach DIN EN 1942
  • • Abriebfestigkeit nach LV312-1.
  • • Die Biegesteifigkeit wurde gemessen nach DIN 53362.

Messung der Abflaggresistenz nach der SWAT-Methode

Der SWAT-Test wird genutzt, um das Flaggingverhalten von Klebebändern zu untersuchen, nachdem diese spiralförmig um ein Kabel gewickelt worden sind. Der Test wird unter Normklima (23 ± 1 °C und 50 ± 5 % rel. Luftfeuchte) und 40 °C durchgeführt. Die erhöhte Temperatur simuliert die erschwerten Anforderungen während des Transports.

Für den Test wird ein 19 mm breites Klebeband verwendet. Dieses wird manuell um ein mit ETFE (Ethylen-Tetrafluorethylen) ummanteltes Kabel, das einen Leitungsquerschnitt von 1 mm2 aufweist, viermal (1440°) ohne zusätzliche Druck gewickelt. Das Klebeband wird mit einer Schere geschnitten.

Es wird angenommen, dass eine durchschnittlich 5 mm lange Fahne verbleibt, wenn das Klebbandende nicht runtergepresst wird. Insgesamt werden sieben Wicklungen um das Kabel erzeugt.

Es werden die Fahnen nach drei Tagen, zehn Tagen und 30 Tagen bei Normklima mit Hilfe eines Lineals vermessen. Dies zeigt die 4. Der absolute Flaggingwert wird berechnet, indem von der tatsächlich gemessenen Länge der Fahne 5mm abgezogen werden. In 4 beträgt der Flaggingwert somit 23 mm (28 mm – 5 mm).

Der Flaggingwert, der als Ergebnis angegeben wird, ist das Ergebnis des Mittelwerts des Flaggingwerte der sieben Wicklungen. Analog wird der Test bei 40 °C in üblichen Trockenschränken durchgeführt.

Im Folgenden wird das erfindungsgemäße Klebeband bei 40 °C im Trockenschrank nach der angegebenen SWAT-Methode bewertet.

Dabei gilt ein Wert von ≤ 10 mm als unterer Grenzwert bei der Resistenz gegen Abflaggen. Mittelwerte < 5 erhalten die Note 2, Mittelwerte von 5 bis 10 erhalten die Note 1 und Mittelwerte > 10 erhalten die Note 0.

  • (I) Gegenbeispiel
  • (II) Gegenbeispiel
  • (III) Gegenbeispiel
  • (IV) Erfindungsgemäßes Beispiel
Tabelle 2: Gewebekonstruktionen von Geweben verschiedener PET-Gewebeklebebänder(I) (II) (III) (IV)ErfindungsgemäßTrägermaterial PET-Gewebe PET-Gewebe PET-Gewebe PET-GewebeFlächengewicht 125 g/m2 85 g/m2 113 g/m2 160 g/m2Trägerdicke 200 µm 135 µm 185 µm 246 µmFadenzahl längs(Kette) 48/cm 32/cm 40/cm 46/cmFadengewicht längs167 dtex 84 dtex 167 dtex 44 dtexLängstiter 8016 dtex/cm 2688 dtex/cm 6680 dtex/cm 2024 dtex/cmFadenzahl quer(Schuss) 23/cm 30/cm 20/cm 20/cmFadengewicht quer167 dtex 167 dtex 167 dtex 660 dtexQuertiter 3840 dtex/cm 5010 dtex/cm 3340 dtex/cm 13200 dtex/cmQuotient Quertiter/ Längstiter0,48 1,8 0,50 6,5Höchstzugkraft in Längsrichtung260 N/cm 79 N/cm 225 N/cm 65 N/cm
Tabelle 3: Klebebandeigenschaften verschiedener PET-Gewebeklebebänder(I) (II) (III) (IV)ErfindungsgemäßKlebstofftyp Acrylat Acrylat Acrylat AcrylatKlebstoffauftrag 105 g/m2 105 g/m2 105 g/m2 105 g/m2Gesamtdicke 271 µm 214 µm 250 µm 295 µmKlebkraft auf Stahl5,0 bis 7,0 N/cm5,5 bis 7,5 N/cm 5,0 bis 7,0 N/cm 5,0 bis 7,0 N/cmKlebkraft auf eigener Rückseite5,5 bis 8,5 N/cm5,5 bis 8,5 N/cm5,5 bis 8,5 N/cm5,5 bis 8,5 N/cmAbriebfestigkeit 10 mm-Dorn Mittelwert Klasse D Klasse C Klasse C Klasse DAbriebfestigkeit 5 mm-Dorn Mittelwert Klasse D Klasse B Klasse C Klasse DFlagging nach 7 Tagen1–4 mm 0 bis 3 mm 1 bis 5 mm 0 mmHandeinreißbarkeit 0/5 1/5 0/5 5/5

Die Handeinreißbarkeit wurde bewertet, indem die PET-Gewebe aus Tabelle 2 jeweils mit 105 g/m2 Trockengewicht Klebemasse beschichtet und in 20 mm breite Streifen geschnitten wurden. Fünf verschiedene Personen haben anschließend versucht, jedes Muster in Querrichtung (rechtwinklig zur Maschinenrichtung) zu reißen und entsprechend mit „handeinreißbar“ oder „nicht handeinreißbar“ bewertet. Entsprechend erhielten die Muster, die fünfmal als nicht handeinreißbar bewertet wurden den Eintrag 0/5. Umgekehrt erhielt das Muster, das von allen Probanden zerrissen werden konnte, den Eintrag 5/5.

Beispiel (IV) zeigt die Vorteile der Erfindung: Hohe Abriebfestigkeit des Klebebandes bei gleichzeitig guter Handeinreißbarkeit. Diese beiden Vorteile können kombiniert werden, wenn das Verhältnis von Quertiter zu Längstiter innerhalb der erfindungsgemäßen Grenzen liegt und die Querfäden einen Quertiter größer 12000 haben.

In der 5 ist ein Foto gezeigt, das das Durchreißverhalten des erfindungsgemäßen Klebebandes im Vergleich zu einem bekannten Klebeband zeigt.

Das bekannte Klebeband besteht aus einem Gewebeträger mit üblichen Schussfäden mit einem Fadengesicht von 167 dtex, während im erfindungsgemäßen Klebeband ein Gewebeträger vorhanden ist, der Schussfäden mit einem Fadengewicht von 660 dtex aufweist. Auch bei den dicken Schussfäden ist überraschenderweise kein Ausfransen von Filamenten beim Durchreißen festzustellen.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • EP 1074595 B1 [0018]
  • FR 9910029 A [0018]
  • DE 202007006816 U [0019]
  • EP 2298845 A1 [0020]
  • EP 2441813 A1 [0021]
  • EP 2520627 A1 [0034]
  • EP 2522705 A1 [0034]
  • EP 2520628 A1 [0034]
  • EP 2695926 A1 [0034]
  • EP 2520629 A1 [0034]
  • EP 1378527 B1 [0041]
  • EP 1312097 A1 [0072]
  • EP 1300452 A2 [0072]
  • DE 10229527 A1 [0072]
  • WO 2006108871 A1 [0072]
  • EP 1367608 A2 [0072]
  • WO 2016/023921 A1 [0072]
  • WO 2016/045890 A1 [0072]
  • EP 2627539 A1 [0072]
  • EP 1315781 A1 [0072]
  • DE 102014114794 A1 [0072]
  • DE 10329994 A1 [0072]

Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • LV 312-1 "Schutzsysteme für Leitungssätze in Kraftfahrzeugen, Klebebänder; Prüfrichtlinie" (10/2009) [0003]
  • LV 312 [0003]
  • Norm ISO 6722, Kapitel 9.3 [0005]
  • Norm ISO 6722 [0005]
  • LV 312 [0016]
  • Norm LV 312 [0025]
  • LV 312 [0025]
  • DIN EN 14410 [0031]
  • „Emulsion Polymerization and Emulsion Polymers” von Peter A. Lovell and Mohamed S. El-Aasser – Wiley-VCH 1997 – ISBN 0-471-96746-7 [0041]
  • ASTM E28-99 (2009) [0045]
  • ASTM E28-99 (2009) [0045]
  • DIN EN ISO 2286-1 [0084]
  • DIN 53830 T3 [0084]
  • DIN EN 1049 Teil 2 [0084]
  • DIN EN 14410 [0084]
  • DIN EN 1939 [0084]
  • DIN EN 1942 [0084]
  • LV312-1 [0084]
  • DIN 53362 [0084]