Title:
Verfahren zur Aktualisierung einer Software eines Landfahrzeuges, Aktualisierungsvorrichtung und Übertragungssystem
Kind Code:
A1


Abstract:

Die vorliegende Erfindung offenbart ein Verfahren und die dazugehörigen Vorrichtungen zur Aktualisierung einer Software eines Landfahrzeuges (20) durch Übertragen von Softwareaktualisierungsdaten (100) mittels LiFi. Das Verfahren greift dabei auf mindestens ein LiFi-fähiges Sende-Empfangsmodul (11) außerhalb des Landfahrzeuges (20) und ein LiFi-fähiges Empfang-Sendemodul (21) im Landfahrzeug (20) zurück. Das in der vorliegenden Erfindung offenbarte Verfahren findet nach der Inbetriebnahme des Landfahrzeuges (20) statt. Die Softwareaktualisierungsdaten (100) werden von dem mindestens einen LiFi-fähigen Sende-Empfangsmodul (11) an das im Sendebereich (40) des Sende-Empfangsmoduls (11) befindende, LiFi-fähige Empfang-Sendemodul (21) des Landfahrzeuges (20) übertragen.




Inventors:
Gussen, Uwe (52393, Hürtgenwald, DE)
Stefan, Frederic (52072, Aachen, DE)
Arndt, Christoph (57583, Mörlen, DE)
Application Number:
DE102016209684A
Publication Date:
12/07/2017
Filing Date:
06/02/2016
Assignee:
Ford Global Technologies, LLC (Mich., Dearborn, US)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE102013018363A1N/A2015-05-07



Foreign References:
JPS584490B21983-01-26
CN101419069A2009-04-29
KR100908915B12009-07-23
Attorney, Agent or Firm:
Dörfler, Thomas, Dr.-Ing., 50735, Köln, DE
Claims:
1. Verfahren zur Aktualisierung einer Software eines Landfahrzeuges (20) durch Übertragen von Softwareaktualisierungsdaten (100) mittels LiFi, indem mit Hilfe mindestens eines LiFi-fähigen Sende-Empfangsmoduls (11) außerhalb des Landfahrzeuges (20) und eines LiFi-fähigen Empfang-Sendemoduls (21) im Landfahrzeug (20) sowie nach Inbetriebnahme des Landfahrzeuges (20) die Softwareaktualisierungsdaten (100) von dem mindestens einen LiFi-fähigen Sende-Empfangsmodul (11) an das im Sendebereich (40) des Sende-Empfangsmoduls (11) befindende, LiFi-fähige Empfang-Sendemodul (21) des Landfahrzeuges (20) übertragen werden.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung der Softwareaktualisierungsdaten (100) in einer Werkstatt stattfindet.

3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung der Softwareaktualisierungsdaten (100) in einem offenen Gelände stattfindet.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Anzahl an Sende-Empfangsmodulen (11), die Sende-Empfangsmodule (11) untereinander vernetzt sind und Daten austauschen.

5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die vernetzten Sende-Empfangsmodule (11) mit einer Zentrale (10) kommunizieren.

6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
– eine Fahrtroute (110) des Landfahrzeuges (20) in einem Navigationssystem (30) festgelegt wird,
– die Fahrtroute (110) an die Zentrale (10) übermittelt wird,
– die Softwareaktualisierungsdaten (100) in Datenpakete (130) unterteilt werden,
– die zum Übertragen der Datenpakete (130) benötigten LiFi-fähigen Sende-Empfangsmodule (11) entlang der Fahrtroute (110) ausgewählt werden,
– die jeweiligen Datenpakete (130) auf die dazugehörigen, LiFi-fähigen Sende-Empfangsmodule (11) aufgeteilt werden und
– die Datenpakete (130) von den LiFi-fähigen Sende-Empfangsmodulen (11) an das LiFi-fähige Empfang-Sendemodul (21) des Landfahrzeuges (20) übertragen werden.

7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass
– unter Zuhilfenahme von berechneten Positionsdaten (112) des Landfahrzeuges (20) mittels des Navigationssystems (30) jeweils die Verweilzeit des Landfahrzeuges (20) im Sendebereich (40) einer der ausgewählten Sende-Empfangsmodule (11) abgeschätzt wird und dass
– die Unterteilung der Softwareaktualisierungsdaten (100) in Datenpakete (130) in Abhängigkeit der abgeschätzten Verweilzeiten erfolgt, wobei die Größe und/oder die Anzahl der von einem Sende-Empfangsmodul (11) des Verkehrsleitsystems (10) zu sendenden Datenpakete (130) an die Verweilzeit des Landfahrzeuges (20) im Sendebereich (40) des zum Senden des Datenpaketes (130) vorgesehenen Sende-Empfangsmoduls (11) des Verkehrsleitsystems (10) angepasst wird.

8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
– die Datenpakete (130) in Datenblöcke unterteilt werden und dass
– bei der Übertragung eines neuen Datenpaketes (130) die letzten Datenblöcke des vorhergehenden Datenpaketes (130) abgeglichen werden.

9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass
– der vollständige Download der Datenpakete (130) für eine Aktualisierung der Software des Landfahrzeuges (20) von einem Abschlussmodul (26) des Landfahrzeuges (20) bestätigt wird und
– die Softwareaktualisierungsdaten (100) einer zu aktualisierenden Landfahrzeugkomponente (28) zugeordnet werden.

10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aktualisierung der Software des Landfahrzeuges (20) nach der Bestätigung des vollständigen Downloads durch ein weiteres, mittels LiFi übertragenes Datenpaket (140) ausgelöst wird.

11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aktualisierung der Software in Abhängigkeit von Parameterwerten des Landfahrzeuges (20) ausgelöst wird.

12. Aktualisierungsvorrichtung in einem Landfahrzeug (20) zur Durchführung eines Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, umfassend
– ein LiFi-fähiges Empfang-Sendemodul (21), das dazu ausgestaltet ist, mittels LiFi übertragene LiFi-Daten von einem LiFi-fähigen Sende-Empfangsmodul (11) zu empfangen und
– ein Erkennungsmodul (22), das dazu ausgestaltet ist, in den eingehenden LiFi-Daten eine dem Landfahrzeug (20) zugeordnete Kennung (120) herauszufiltern und mindestens eine Softwareaktualisierung für das Landfahrzeug (20) zu erkennen.

13. Aktualisierungsvorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch
– ein Identifizierungsmodul (23), das dazu ausgestaltet ist, das Landfahrzeug (20) gegenüber dem Sende-Empfangsmodul (11) zu identifizieren und/oder
– ein Bestätigungsmodul (24), das dazu ausgestaltet ist, den fertigen Download des jeweiligen Datenpaketes (130) zu bestätigen und/oder
– ein Zuordnungsmodul (25), das dazu ausgestaltet ist, die Softwareaktualisierungsdaten (100) einer zu aktualisierenden Landfahrzeugkomponente (28) zuzuordnen.

14. Aktualisierungsvorrichtung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch ein Abschlussmodul (26), das dazu ausgestaltet ist, den Download aller Softwareaktualisierungsdaten (100) zu bestätigen.

15. Aktualisierungsvorrichtung nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch ein Auslösemodul (27), das dazu ausgestaltet ist, eine Aktualisierung der Software des Landfahrzeuges (20) durch ein weiteres, mittels LiFi übertragenes Datenpaket (140) auszulösen.

16. Aktualisierungsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslösemodul (27) zum Auslösen der Aktualisierung einer Software eines Landfahrzeuges in Abhängigkeit von Parameterwerten des Landfahrzeuges ausgestaltet ist.

17. Aktualisierungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Aktualisierungsvorrichtung ein Informationsmodul aufweist, das dazu ausgestaltet ist, den Fahrer über unerledigte Softwareaktualisierungen zu informieren.

18. Übertragungssystem (10) zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 11, umfassend
– eine Mehrzahl an LiFi-fähigen Sende-Empfangsmodule (11), denen Ortsdaten zugeordnet sind.

19. Übertragungssystem nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch
– ein Teilungsmodul (15), das dazu ausgestaltet ist, die zur Übertragung an ein Landfahrzeug (20) gespeicherten Softwareaktualisierungsdaten (100) in Datenpakete (130) zu unterteilen und
– ein Verteilungsmodul (16), das dazu ausgestaltet ist, die Datenpakete (130) auf mindestens ein Sende-Empfangsmodul (11) zu verteilen.

20. Übertragungssystem nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch
– ein Aufnahmemodul (12), das dazu ausgestaltet ist, die von einem Navigationssystem (30) für ein Landfahrzeug (20) entlang einer Fahrtroute (110) berechneten Positionsdaten (112) aufzunehmen und
– ein Zuweisungsmodul (14), das dazu ausgestaltet ist, die berechneten Positionsdaten (112) des Landfahrzeuges (20) den gespeicherten Ortsdaten der LiFi-fähigen Sende-Empfangsmodule (11) zuzuweisen.

21. Übertragungssystem nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass
– das Aufnahmemodul (12), dazu ausgestaltet ist, die von einem Navigationssystem (30) für ein Landfahrzeug (20) berechnete Zeitdaten (113) aufzunehmen und dass
– das Übertragungssystem ein Berechnungsmodul (13) aufweist, das dazu ausgestaltet ist, die einzelnen Verweilzeiten des Landfahrzeuges (20) in den Sendebereichen (40) der Sende-Empfangsmodule (11) zu berechnen.

22. Landfahrzeug (20) mit einer Aktualisierungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 17.

23. Landfahrzeug (20) nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das LiFi-fähige Empfang-Sendemodul (21) eine Frontkamera (60) des Landfahrzeuges (20) umfasst.

Description:

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Aktualisierungsvorrichtung zur Aktualisierung einer Software eines Landfahrzeuges mittels LiFi nach der Inbetriebnahme des Landfahrzeuges. Daneben betrifft die Erfindung ein Übertragungssystem zum Übertragen von Softwareaktualisierungsdaten mittels LiFi an ein Landfahrzeug.

In Landfahrzeugen sind in der heutigen Zeit schon viele Fahrerassistenzsysteme integriert. In naher Zukunft wird die Anzahl solcher Fahrerassistenzsysteme sich vervielfachen. Neben den fahrerunterstützenden Assistenzsystemen werden immer mehr Infotainmentsysteme in ein modernes Landfahrzeug integriert. Jedes einzelne Informationssystem wird über ihre eigene Software angesteuert. Diese Softwaredaten sind in dem Landfahrzeug gespeichert und von den außerhalb des Landfahrzeuges befindenden Datenströmen getrennt. Ein Update oder Upgrade einer dieser Software ist nur möglich, wenn die Software mit den Datenflüssen außerhalb des Landfahrzeuges verbunden wird. Typischerweise werden solche Verbindungen in einer Werkstatt hergestellt, meist mit Hilfe eines Kabels. Eine Konsequenz für den Fahrer eines Landfahrzeuges ist, dass dieser jedes Mal eine Werkstatt aufsuchen muss, sobald die Software einer der Landfahrzeugkomponenten durch ein Update oder ein Upgrade aktualisiert werden soll. Die Aufnahme neuer Funktionen für die jeweilige Landfahrzeugkomponente kann die Frustration des Fahrers, welche durch den Kosten- und Zeitaufwand in einer Werkstatt entsteht, möglicherweise in Grenzen halten. Anders ist dies jedoch bei Fehlerbehebungen der Software oder anderen kleinen Aktualisierungen, die den Fahrer nicht direkt ansprechen. Erschwerend kommt hinzu, dass einige dieser Informationssysteme Sicherheitssysteme des Fahrzeuges betreffen und damit dem Fahrer des Landfahrzeuges wenig Spielraum lassen, das Softwareupdate zu umgehen. Als Beispiel sei hier die Getriebesteuerung oder das Batteriemanagement eines elektrisch betriebenen Fahrzeuges oder eines Hybridfahrzeuges genannt. Die Fahrzeuge dieser beiden genannten Fahrzeugkategorien könnten in ihrem Lebenszyklus mehrere Updates für neue Funktionen oder Eigenschaften der Software der einzelnen Landfahrzeugkomponenten erhalten, insbesondere für Systeme bezüglich der Kraftstoffeffizienz.

In der heutigen Zeit wird es immer wichtiger, die Updates einer Software einer Landfahrzeugkomponente live bzw. sehr zeitnah durchzuführen. Die Durchführung kleiner Updates in einer Werkstatt, erst recht die Übertragung der Softwareaktualisierungsdaten mittels eines Kabels, ist kontraproduktiv gegenüber der schnelllebigen Zeit heutzutage.

Bei momentan 150 elektronischen Kontrolleinheiten (Assistenz- und Sicherheitssysteme) in einem modernen Landfahrzeug würde es dem Kunden sehr viel Zeit und Nerven kosten, für jede einzelne elektronische Kontrolleinheit das Update der Software zeitnah bei einem Händler oder in einer Werkstatt durchführen zu lassen. Ein Live-Update oder eine sehr zeitnahe Aktualisierung ist bereits durch den Anfahrtsweg zur Werkstatt ausgeschlossen.

Die Vorgehensweise aus der Vergangenheit, das Fahrzeug bei jedem Update der Software einer Landfahrzeugkomponente in die Werkstatt oder zum Händler zu bringen, möchte die vorliegende Erfindung umgehen. Die Durchführung eines Updates der Software einer Landfahrzeugkomponente ohne dabei einen Händler oder eine Werkstatt aufzusuchen und dabei eine kabellose Verbindung zu nutzen, würde dem steigenden Interesse der Kundschaft nach einem zeitnahen Update der Software einzelner Landfahrzeugkomponenten heutzutage entgegenkommen. Aufgrund der steigenden Anzahl der Informationssysteme im Landfahrzeug werden die Bedürfnisse und die Wünsche der Kundschaft in Zukunft weiter steigen. Eine kostengünstige und Zeit ersparende Vorgehensweise ist damit unerlässlich.

Das Installieren der Software für die einzelnen Landfahrzeugkomponenten erfolgt heutzutage direkt im Werk, in einer Montagelinie. Typischerweise werden hierbei die Softwaredaten mittels eines Kabels übertragen. Eine Übertragung mittels On-Air-Technologie ist meist nicht ohne größeren Aufwand möglich. Hierbei sind elektromagnetische Störfelder als größte Ursache zu nennen. Eine erste Idee die Softwaredaten für die einzelnen Landfahrzeugkomponenten mittels LiFi auf das Landfahrzeug zu übertragen, ist in der DE 10 2013 018 363 A1 offenbart. Die DE 10 2013 018 363 A1 offenbart ein Verfahren zur Datenübertragung zur Konfiguration eines Landfahrzeuges während der Landfahrzeugproduktion. Dieses Verfahren verbessert bekannte Verfahren dahingehend, dass eine noch effizientere und schnellere Konfiguration von Landfahrzeugen in einer Montagelinie möglich ist. In der genannten Offenlegungsschrift wird vorgeschlagen, zur Konfiguration eines Steuergerätes in einem Landfahrzeug Informationen bzw. Daten durch elektromagnetische Strahlung bzw. Licht in das Landfahrzeug als Empfänger zu übertragen. Die Daten werden von dem Landfahrzeug über vorhandene Sensoren empfangen. Das Senden der Daten erfolgt über eine an der Fertigungsstraße integrierte Sendevorrichtung.

Die Verwendung von LiFi zur Übertragung von Daten zu einem oder von einem Landfahrzeug ist bereits in mehreren Dokumenten des Standes der Technik offenbart. Hierbei sei die JP 5804490 B2 und die CN 101419069 A genannt.

Aus der KR 100908915 B1 ist die Verwendung der LiFi-Technologie für das Übertragen von Verkehrsinformationen an Landfahrzeuge, welche eine LiFi-fähige Empfangsvorrichtung aufweisen und die Informationsdaten verarbeiten können, bekannt.

Eine erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein vorteilhaftes Verfahren und die dazugehörigen Vorrichtungen zum Übertragen von Softwareaktualisierungsdaten an ein Landfahrzeug mittels einer LiFi-Übertragung zur Verfügung zu stellen. Daneben ist es eine zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein vorteilhaftes Landfahrzeug zur Verfügung zu stellen, welches dazu ausgebildet ist, die mittels LiFi übertragenen Softwareaktualisierungsdaten aufzunehmen und zu verarbeiten.

Die erste Aufgabe wird durch ein Verfahren nach Anspruch 1 bzw. durch eine Aktualisierungsvorrichtung nach Anspruch 12 und einem Übertragungssystem nach Anspruch 18 gelöst. Die zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird durch ein Landfahrzeug nach Anspruch 22 gelöst. Die jeweils abhängigen Ansprüche enthalten vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.

Die vorliegende Erfindung offenbart ein Verfahren zur Aktualisierung einer Software eines Landfahrzeuges durch Übertragen von Softwareaktualisierungsdaten mittels LiFi. Das Verfahren greift dabei auf mindestens ein LiFi-fähiges Sende-Empfangsmodul außerhalb des Landfahrzeuges und ein LiFi-fähiges Empfang-Sendemodul im Landfahrzeug zurück. Das in der vorliegenden Erfindung offenbarte Verfahren findet nach der Inbetriebnahme des Landfahrzeuges statt. Die Softwareaktualisierungsdaten werden von dem mindestens einen LiFi-fähigen Sende-Empfangsmodul an das im Sendebereich des Sende-Empfangsmoduls befindende, LiFi-fähige Empfang-Sendemodul des Landfahrzeuges übertragen. LandfahrzeugLandfahrzeug Landfahrzeug

Die Aktualisierung einer Software eines im Betrieb befindlichen Landfahrzeuges ist aus rein praktischen Gründen heutzutage nur durch eine kabellose Verbindung möglich. Die am häufigsten verwendete Übertragungsart von Daten zu einem Landfahrzeug ist die On-Air-Technologie. Aufgrund der stark erhöhten Verwendung der On-Air-Technologie heutzutage ist die Verwendung der On-Air-Technologie für eine Softwareaktualisierung eines Landfahrzeuges ungeeignet. Zum einen ist bekannt, dass die Downloadgeschwindigkeit einer On-Air-Übertragung nur moderat ist. Bei einer dynamischen Bewegung der Landfahrzeuge und kurze Stoppzeiten sind schnelle Übertragungsraten jedoch von Vorteil. Zum anderen ist bekannt, dass On-Air-Übertragungen von Hackern gehackt werden können. Diese Probleme können mit Hilfe der LiFi-Übertragung komplett bzw. stark minimiert werden. Daher schlägt die vorliegende Erfindung einen Flashprozess vor, der nach der Inbetriebnahme des Landfahrzeuges die LiFi-Technologie als Basis für die Übertragung der Softwareaktualisierungsdateien vorsieht.

Gemäß einer Ausgestaltung findet die Übertragung der Softwareaktualisierungsdaten in einer Werkstatt statt.

In ländlichen Gegenden mit einer dünnen Bevölkerungsdichte ist die Abdeckung durch ein Netz von Sende-Empfangsmodule selten gegeben. Ein größeres Update oder sogar ein Upgrade würde entweder den Fahrer des Landfahrzeuges dazu veranlassen, an einem Sende-Empfangsmodul zu warten bis die Software aktualisiert wurde oder der Download der Software würde über einen sehr großen Zeitraum stattfinden, je nachdem wie viele Sende-Empfangsmodule in der Umgebung aufgebaut sind. Bei einer sehr geringen Anzahl an Sende-Empfangsmodulen kann ein Upgrade sogar Tage in Anspruch nehmen. In den genannten Fällen ist es für den Fahrer eines Landfahrzeuges daher sinnvoller, das Upgrade in einer Werkstatt durchführen zu lassen.

Gemäß einer Ausgestaltung findet die Übertragung der Softwareaktualisierungsdaten in einem offenen Gelände statt.

Kleine Updates, insbesondere Fehlerbehebungen, sind meist lästig. Das Aufsuchen einer Werkstatt nur für eine Fehlerbehebung einer Software des Landfahrzeuges findet nur in seltenen Fälle Zustimmung. Meist ist der Fahrer verärgert. Das Übertragen der Softwareaktualisierungsdaten für kleine Updates in einem offenen Gelände ist hier sehr willkommen.

Gemäß einer Ausgestaltung sind, bei einer Anzahl an Sende-Empfangsmodulen, die Sende-Empfangsmodule untereinander vernetzt und tauschen Daten aus.

Es liegt im Interesse eines Fahrers eines Landfahrzeuges, so unabhängig wie möglich von einem Update der Software seines Landfahrzeuges zu sein. Bei einer Anzahl an Sende-Empfangsmodulen erscheint es daher sinnvoll, dass die Übertragung der Softwareaktualisierungsdaten auf mehrere Sende-Empfangsmodule aufgeteilt werden.

Gemäß einer Ausgestaltung kommunizieren die vernetzten Sende-Empfangsmodule mit einer Zentrale.

Die Kommunikation der Sende-Empfangsmodule mit einer Zentrale führt zu einer zentralen, abgestimmten Koordination der einzelnen Downloads an das Landfahrzeug.

Gemäß einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird eine Fahrtroute des Landfahrzeuges in einem Navigationssystem festgelegt und die Fahrtroute an die Zentrale übermittelt. Die Softwareaktualisierungsdaten werden in Datenpakete unterteilt. Die zum Übertragen der Datenpakete benötigten LiFi-fähigen Sende-Empfangsmodule werden entlang der Fahrtroute ausgewählt. Nun werden die jeweiligen Datenpakete auf die dazugehörigen LiFi-fähigen Sende-Empfangsmodule aufgeteilt. Die Datenpakete werden nun von den LiFi-fähigen Sende-Empfangsmodulen an das LiFi-fähige Empfang-Sendemodul des Landfahrzeuges übertragen.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung schätzt das Verfahren unter Zuhilfenahme von berechneten Positionsdaten des Landfahrzeuges mittels des Navigationssystems jeweils die Verweilzeit des Landfahrzeuges im Sendebereich einer der ausgewählten Sende-Empfangsmodule ab. Ferner ist das Verfahren derart ausgestaltet, dass die Unterteilung der Softwareaktualisierungsdaten in Datenpakete in Abhängigkeit der abgeschätzten Verweilzeiten erfolgt. Hierbei wird die Größe und/oder die Anzahl der einzelnen Datenpakete an die Verweilzeit des Landfahrzeuges im Sendebereich des zum Senden des Datenpaketes vorgesehenen Sende-Empfangsmoduls angepasst.

Das Navigationssystem stellt Positionsdaten und Fahrdaten des Landfahrzeuges der Zentrale zur Verfügung. Durch Abgleich der Positionsdaten des Landfahrzeuges mit Ortsdaten der Sende-Empfangsmodule können die Sende-Empfangsmodule entlang einer Fahrtroute festgelegt werden. Die zur Verfügung gestellten Fahrdaten des Landfahrzeuges dienen zur Berechnung der Verweilzeiten des Landfahrzeuges an bestimmten Orten, so auch an den Ortsdaten der Sende-Empfangsmodule. Die jeweilige Verweilzeit, gemeinsam mit der Download-Geschwindigkeit, dient zur Festlegung der Dateigröße der Datenpakete oder der Anzahl der zu sendenden Datenpakete für das jeweilige Sende-Empfangsmodul.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des Verfahrens werden die Datenpakete in Datenblöcke unterteilt. Bei der Übertragung eines neuen Datenpaketes werden die letzten Datenblöcke des vorhergehenden Datenpaketes abgeglichen.

Der Abgleich der letzten Datenblöcke des vorhergehenden Datenpaketes hilft sicherzustellen, dass die Reihenfolge der Datenblöcke eingehalten wird und kein Datenverlust vorliegt.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des Verfahrens wird der vollständige Download der Datenpakete für eine Aktualisierung der Software des Landfahrzeuges von einem Abschlussmodul des Landfahrzeuges bestätigt. Des Weiteren ist die Ausgestaltung dazu ausgelegt, dass die Softwareaktualisierungsdaten einer zu aktualisierenden Landfahrzeugkomponente zugeordnet werden.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des Verfahrens wird die Aktualisierung der Software des Landfahrzeuges nach der Bestätigung des vollständigen Downloads durch ein weiteres, mittels LiFi übertragenes Datenpaket ausgelöst.

Die Aktualisierung der Software des Landfahrzeuges wird vorzugsweise durch ein weiteres, mittels LiFi übertragenes Datenpaket ausgelöst. Alternativ kann die Auslösung der Aktualisierung auch manuell vom Fahrer vorgenommen werden.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des Verfahrens wird die Aktualisierung der Software des Landfahrzeuges in Abhängigkeit von Parameterwerten des Landfahrzeuges ausgelöst. Beispielsweise ist es möglich die Aktualisierung zu starten, wenn das Fahrzeug geparkt und der Motor ausgeschaltet ist.

Ferner sind Kombinationen der einzelnen Auslöseformen für die Aktualisierung der Software eines Landfahrzeuges möglich.

Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens oder dessen weiteren Ausgestaltungen wird gemäß der Erfindung eine Aktualisierungsvorrichtung für ein Landfahrzeug zur Verfügung gestellt. Diese Aktualisierungsvorrichtung umfasst ein LiFi-fähiges Empfang-Sendemodul, das dazu ausgestaltet ist, mittels LiFi übertragene LiFi-Daten von einem LiFi-fähigen Sende-Empfangsmodul zu empfangen. Des Weiteren umfasst die Aktualisierungsvorrichtung ein Erkennungsmodul, das dazu ausgestaltet ist, in den eingehenden LiFi-Daten eine dem Landfahrzeug zugeordnete Kennung herauszufiltern und mindestens eine Softwareaktualisierung für das Landfahrzeug zu erkennen.

Das LiFi-fähige Empfang-Sendemodul eines Landfahrzeuges ist dazu ausgestaltet, zum einen LiFi-Daten zu empfangen und zum anderen LiFi-Daten zu senden.

Mit Hilfe des LiFi-fähigen Empfang-Sendemoduls detektiert die Aktualisierungsvorrichtung in einem Landfahrzeug eine eingehende Aufforderung für ein Softwareupdate für ein bestimmtes System des Landfahrzeuges.

Gemäß einer Ausgestaltung weist die Aktualisierungsvorrichtung ein Identifizierungsmodul auf, das dazu ausgestaltet ist, das Landfahrzeug gegenüber dem Sende-Empfangsmodul zu identifizieren. Des Weiteren kann die Ausgestaltung ein Bestätigungsmodul aufweisen, das dazu ausgestaltet ist, den fertigen Download des jeweiligen Datenpaketes zu bestätigen. Ferner kann die Ausgestaltung ein Zuordnungsmodul aufweisen, das dazu ausgestaltet ist, die Softwareaktualisierungsdaten einer zu aktualisierenden Landfahrzeugkomponente zuzuordnen.

Bei einer Vielzahl an Landfahrzeugen ist die Zuordnung der Softwareaktualisierungsdaten zu einem spezifischen Landfahrzeug schwierig. Eine Identifizierung des Landfahrzeuges gegenüber dem Sende-Empfangsmodul ist hierbei erforderlich, um die Softwareaktualisierungsdaten dem jeweiligen Landfahrzeug zuzuordnen.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung weist die Aktualisierungsvorrichtung ein Abschlussmodul auf, das dazu ausgestaltet ist, den Download aller Softwareaktualisierungsdaten zu bestätigen.

Mit der Bestätigung des Abschlusses des Downloads aller Softwareaktualisierungsdaten wird sichergestellt, dass eine Aktualisierung der Software der jeweiligen Landfahrzeugkomponente korrekt durchgeführt werden kann.

Gemäß einer Ausgestaltung weist die Aktualisierungsvorrichtung ein Auslösemodul auf, das dazu ausgestaltet ist, eine Aktualisierung der Software des Landfahrzeuges mit einem weiteren, mittels LiFi übertragenen Datenpaket auszulösen.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist das Auslösemodul dazu ausgelegt, die Aktualisierung einer Software eines Landfahrzeuges in Abhängigkeit von Parameterwerten des Landfahrzeuges auszulösen.

Nach der Bestätigung des Downloads aller Softwareaktualisierungsdaten für die Aktualisierung der Software einer Landfahrzeugkomponente kann die Softwareaktualisierung auf unterschiedliche Weise ausgelöst werden, zum einen durch ein weiteres LiFi-Datenpaket, zum anderen in Abhängigkeit von Parameterwerten des Landfahrzeuges oder durch die Kombination beider. Beispielsweise kann erst im Stillstand, wenn das Landfahrzeug geparkt (z.B. Parameter_Parken = 0), der Motor abgeschaltet (z.B. Parameter_Motor = 0) und der Zündschlüssel gezogen ist (z.B. Parameter_Zündschlüssel = 0), eine Aktualisierung der Software einer Landfahrzeugkomponente erfolgen.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung weist die Aktualisierungsvorrichtung ein Informationsmodul auf, das dazu ausgestaltet ist, den Fahrer über unerledigte Softwareaktualisierungen zu informieren.

In Fällen, in denen es nicht sinnvoll erscheint eine Aktualisierung durchzuführen, beispielsweise auf Reisen in dünn besiedelte Gegenden mit keinem oder nur einer geringen Anzahl an Sende-Empfangsmodulen, kann die Softwareaktualisierung einer Landfahrzeugkomponente des Landfahrzeuges aufgeschoben werden. Der Fahrer des Landfahrzeuges kann dann in einem vorgegebenen Intervall über die noch ausstehende Aktualisierung informiert werden.

Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein Übertragungssystem zur Verfügung gestellt. Dieses Übertragungssystem umfasst eine Mehrzahl an LiFi-fähigen Sende-Empfangsmodulen, denen Ortsdaten im Übertragungssystem zugeordnet sind.

Die Sende-Empfangsmodule sind zum einen dazu ausgestaltet LiFi-Daten an ein Landfahrzeug zu versenden und zum anderen LiFi-Daten von einem Landfahrzeug zu empfangen.

Gemäß einer Ausgestaltung weist das Übertragungssystem ein Teilungsmodul auf, das dazu ausgestaltet ist, die zur Übertragung an ein Landfahrzeug gespeicherten Softwareaktualisierungsdaten in Datenpakete zu unterteilen. Des Weiteren weist die Ausgestaltung ein Verteilungsmodul auf, das dazu ausgestaltet ist, die Datenpakete auf mindestens eine Sendevorrichtung zu verteilen.

Ein Landfahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr ist meist in ständiger Bewegung. Die Stoppzeiten sind kurz und eine längere Verweilzeit im Sendebereich eines Sende-Empfangsmoduls ist meist nicht gegeben. Es ist daher sinnvoll die Softwareaktualisierungsdaten in kleinere Datenpakete zu unterteilen und diese an die entsprechenden Sende-Empfangsmodule zu verteilen.

Gemäß einer Ausgestaltung weist das Übertragungssystem ein Aufnahmemodul auf, das dazu ausgestaltet ist, die von einem Navigationssystem für ein Landfahrzeug entlang einer Fahrtroute berechneten Positionsdaten aufzunehmen. Des Weiteren weist die Ausgestaltung ein Zuweisungsmodul auf, das dazu ausgestaltet ist, die berechneten Positionsdaten des Landfahrzeuges den gespeicherten Ortsdaten der LiFi-fähigen Sende-Empfangsmodule zuzuweisen.

Für eine sinnvolle Softwareaktualisierung ist es notwendig, die Fahrtroute des Landfahrzeuges dem Übertragungssystem mitzuteilen, die jeweiligen Sende-Empfangsmodule auszuwählen und die Datenpakete den einzelnen Sende-Empfangsmodulen entlang der Fahrtroute zuzuordnen.

Gemäß einer Ausgestaltung des Übertragungssystems ist das Aufnahmemodul dazu ausgestaltet, von einem Navigationssystem für ein Landfahrzeug berechnete Fahrdaten aufzunehmen. Des Weiteren weist das Übertragungssystem ein Berechnungsmodul auf, das dazu ausgestaltet ist, die einzelnen Verweilzeiten des Landfahrzeuges in den Sendebereichen der Sende-Empfangsmodule zu berechnen.

Die Größe der einzelnen Datenpakete oder die Anzahl der Datenpakete ist abhängig davon, wie lange ein Landfahrzeug im Sendebereich eines jeden Sende-Empfangsmoduls verweilt. Die Verweilzeit des Landfahrzeuges im Sendebereich eines Sende-Empfangsmoduls multipliziert mit der Download-Geschwindigkeit ergibt die Größe des Datenpaketes oder die Anzahl der Datenpakete für dieses Sende-Empfangsmodul.

Die durch das Aufnahmemodul des Übertragungssystems aufgenommenen Fahrdaten sind vorzugsweise die Geschwindigkeit und die Beschleunigung des Landfahrzeuges an jedem einzelnen Koordinatenpunkt entlang der Fahrtroute.

In der vorliegenden Erfindung wird des Weiteren ein Landfahrzeug mit einer erfindungsgemäßen Aktualisierungsvorrichtung offenbart.

Gemäß einer Ausführungsform ist das in der Aktualisierungsvorrichtung enthaltene LiFi-fähige Empfang-Sendemodul eine Frontkamera des Landfahrzeuges.

LandfahrzeugWeitere Merkmale, Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren.

In den Figuren und dem Ausführungsbeispiel wird zum einen das offene Gelände auf ein Straßenverkehr und zum anderen das Landfahrzeug auf ein Kraftfahrzeug begrenzt. Ferner sind die Sende-Empfangsmodule Teil eines Verkehrsleitsystems, welches die Zentrale darstellt. Diese Einschränkungen dienen nur dem Zweck der Illustration und sind nicht dafür ausgelegt, den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung einzugrenzen.

1 zeigt ein Beispiel für eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Kraftfahrzeuges im Straßenverkehr während einer Aktualisierung einer Software des Kraftfahrzeuges durch das erfindungsgemäße Verkehrsleitsystem.

2 zeigt ein Beispiel für einen schematischen Aufbau einer erfindungsgemäßen Aktualisierungsvorrichtung.

3 zeigt ein Beispiel für einen schematischen Aufbau eines erfindungsgemäßen Übertragungssystems.

4 zeigt ein Beispiel für einen Vorgang für die Identifizierung eines erfindungsgemäßen Kraftfahrzeuges gegenüber einem erfindungsgemäßen Verkehrsleitsystem.

5 zeigt ein Beispiel für die Verfahrensschritte für eine Softwareaktualisierung eines erfindungsgemäßen Kraftfahrzeuges in einem erfindungsgemäßen Verkehrsleitsystem.

Nachfolgend wird anhand der 1 bis 5 ein Ausführungsbeispiel für ein Verfahren zur Aktualisierung einer Software eines erfindungsgemäßen Kraftfahrzeuges 20 durch Übertragen von Softwareaktualisierungsdaten 100 mittels LiFi mit Hilfe eines Verkehrsleitsystems 10 beschrieben.

Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zur Verfügung, das eine Aktualisierung einer Software eines Kraftfahrzeuges 20 ermöglicht. Das Besondere an diesem Verfahren ist, dass die Aktualisierung der Software des Kraftfahrzeuges 20 direkt im Straßenverkehr durchgeführt wird, wie in 1 schematisch dargestellt ist. Die für die Übertragung der Softwareaktualisierungsdaten 100 notwendigen Sende-Empfangsmodule 11 sind Teil eines Verkehrsleitsystems 10. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Sende-Empfangsmodule 11 Beleuchtungseinheiten mit LiFi-fähigen Empfangseinheiten wie zum Beispiel modifizierte Ampeln. Alternativ können hierbei auch modifizierte Straßenlaternen oder andere modifizierte, signalgebende Beleuchtungseinheiten verwendet werden. Die Übertragung der Softwareaktualisierungsdaten 100 findet mittels der LiFi-Technologie statt. Im öffentlichen Straßenverkehr mit einer Vielzahl an Kraftfahrzeugen 20 ist die Aktualisierung einer Software eines einzelnen Kraftfahrzeuges 20 schwierig. Für einen reibungslosen Ablauf der Aktualisierung sollte das Kraftfahrzeug 20 sich gegenüber dem Verkehrsleitsystem 10 identifizieren.

Die 2 zeigt stark schematisiert den Aufbau einer Aktualisierungsvorrichtung für ein Kraftfahrzeug, mit dessen Hilfe die Aktualisierung einer Fahrzeugsoftware mittels LiFi erfolgen kann. Die Aktualisierungsvorrichtung umfasst ein Empfang-Sendemodul 21, das dazu ausgerichtet ist, LiFi-Datenpakete 130 zu empfangen und zu senden. Sie umfasst außerdem ein Erkennungsmodul 22, das dazu ausgerichtet ist, eine Kennung 120 in einem Satz von LiFi-Datenpakete 130 zu erkennen. Des Weiteren umfasst die Aktualisierungsvorrichtung ein Identifizierungsmodul 23, das dazu ausgerichtet ist, das Kraftfahrzeug 20 gegenüber dem Verkehrsleitsystem 10 zu identifizieren. Die Aktualisierungsvorrichtung umfasst ferner ein Bestätigungsmodul 24, das dazu ausgerichtet ist, den fertigen Download einzelner LiFi-Datenpakete 130 zu bestätigen. Die Aktualisierungsvorrichtung umfasst auch ein Zuordnungsmodul 25, das dazu ausgerichtet ist, die LiFi-Datenpakete 130 der jeweiligen zu aktualisierenden Kraftfahrzeugkomponente 50 zuzuordnen. Ferner umfasst die Aktualisierungsvorrichtung ein Abschlussmodul 26, das darauf ausgerichtet ist, den vollständigen Download aller LiFi-Datenpakete 130 zu bestätigen. Des Weiteren umfasst die Aktualisierungsvorrichtung ein Auslösemodul 27, das dazu ausgerichtet ist, die Aktualisierung einer Software einer Kraftfahrzeugkomponente 50 auszulösen. In dem Fall, dass die Aktualisierung nicht durchgeführt werden kann, weist die Aktualisierungsvorrichtung ein Informationsmodul 28 auf, das dazu ausgerichtet ist, den Fahrer über anhängige Softwareaktualisierungen zu informieren.

In dem in 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Navigationssystem 30 im Kraftfahrzeug 20 angeordnet. Ferner ist in diesem Ausführungsbeispiel dem Empfangs-Sendemodul 21 eine Kamera 60 zum Aufnehmen von LiFi-Datenpakete 130 enthaltenden Videosignalen zugeordnet. Aus den Videosignalen extrahiert das Empfang-Sendemodul 21 dann die LiFi-Datenpakete 130

In 3 ist ein Übertragungssystem für ein Verkehrsleitsystem stark schematisiert dargestellt, mit dessen Hilfe LiFi-Daten zur Aktualisiereung einer Fahrzeugsoftware an ein Kraftfahrzeug übertragen werden können. Das Übertragungssystem umfasst ein Sende-Empfangsmodul 11, das dazu ausgestaltet ist, LiFi-Datenpakete 130 zu senden und zu empfangen. Es umfasst ein Aufnahmemodul 12, das dazu ausgerichtet ist, die Fahrtroute 110, inklusive den Positionsdaten 112 und den Fahrdaten 113 des Kraftfahrzeuges 20, vom Navigationssystem 30 aufzunehmen. Des Weiteren umfasst das Übertragungssystem ein Berechnungsmodul 13, das dazu ausgestaltet ist, die Verweildauer des Kraftfahrzeuges 20 im Sendebereich 40 eines Sende-Empfangsmoduls 11 zu berechnen. Ferner umfasst das Übertragungssystem ein Zuweisungsmodul 14, das dazu ausgerichtet ist, die Positionsdaten 112 des Kraftfahrzeuges 20 den Ortsdaten der Sende-Empfangsmodule 11 zuzuweisen. Das Übertragungssystem umfasst auch ein Teilungsmodul 15 und ein Verteilungsmodul 16, die so ausgestaltet sind, dass die Softwareaktualisierungsdaten 100 in Datenpakete geteilt und auf die einzelnen Sende-Empfangsmodule 11 verteilt werden.

Es sei erwähnt, dass die in den Figuren dargestellten Module als Hardware- und/oder als Softwarekomponenten ausgeprägt sein können.

Ein Vorgang einer Identifizierung eines Kraftfahrzeuges 20 gegenüber dem Verkehrsleitsystem 10 in einem ersten Verfahrensschritt ist in 4 dargestellt.

Im ersten Verfahrensschritt erfolgt die Identifizierung eines Kraftfahrzeuges 20 gegenüber dem Verkehrsleitsystem 10 dadurch, dass ein Sende-Empfangsmodul 11 des Verkehrsleitsystems 10 Daten mittels LiFi an die Vielzahl an Kraftfahrzeugen 20 aussendet. In diesen übertragenen LiFi-Daten sind Kennungsdaten 120 für einzelne Fahrzeuge enthalten, deren Software für einzelne Kraftfahrzeugkomponenten 28 eine Aktualisierung erfordert. Hierbei befinden sich die mit einem LiFi-fähigen Empfang-Sendemodul 21 ausgestatteten Kraftfahrzeuge 20 im Sendebereich 40 mindestens eines Sende-Empfangsmoduls 11 des Verkehrsleitsystems 10. Die mittels LiFi übertragenen Kennungsdaten 120 werden vom Empfang-Sendemodul 21 des Kraftfahrzeuges 20 aufgenommen und an das Erkennungsmodul 22 weitergeleitet. Im Kraftfahrzeug 20 findet ein Abgleich der Kennung des eigenen Kraftfahrzeuges 20 gegenüber der Kennung 120 aus den mittels LiFi übertragenen Daten statt. Bei einem positiven Abgleich sendet das Identifizierungsmodul 23 ein Datenpaket mittels LiFi an das Verkehrsleitsystem 10. In diesem Datenpaket befindet sich die Identifizierung 121 des Kraftfahrzeuges 20 gegenüber dem Verkehrsleitsystem 10. Damit kann das Kraftfahrzeug 20 nun die Softwareaktualisierungsdaten 100 empfangen.

Im zweiten Verfahrensschritt erfolgt eine Kommunikation zwischen dem Verkehrsleitsystem 10 und einem Navigationssystem 30, welches dem Kraftfahrzeug 20 zugeordnet ist. Dabei ist es unerheblich, ob sich das Navigationssystem 30 im Verkehrsleitsystem 10 oder im Kraftfahrzeug 20 selbst befindet. Vorzugsweise befindet sich das Navigationssystem 30 im Kraftfahrzeug 20. Alternativ, insbesondere wenn autonom fahrende Kraftfahrzeuge 20 einer Aktualisierung ihrer Software erfahren sollen, befindet sich das Navigationssystem 30 vorzugsweise im Verkehrsleitsystem 10. Das Navigationssystem 30 übermittelt im zweiten Verfahrensschritt eine Fahrtroute 110 des Kraftfahrzeuges 20 an das Verkehrsleitsystem 10.

Das Aufnahmemodul 12 des Verkehrsleitsystems 10 leitet die Daten an das Zuweisungsmodul 14 und an das Berechnungsmodul 13 weiter. Die vom Navigationssystem 30 gelieferten Daten enthalten die Positionsdaten 112 und die Fahrdaten 113 des Kraftfahrzeuges 20 entlang einer Fahrtroute 110. Als Fahrdaten 113 sind hierbei beispielsweise die Geschwindigkeit und die Beschleunigung des Kraftfahrzeuges 20 genannt.

Im dritten Verfahrensschritt werden die Positionsdaten 112 des Kraftfahrzeuges 20 entlang der Fahrtroute 110 von dem Zuweisungsmodul 14 weiter bearbeitet. Das Zuweisungsmodul 14 ordnet die Positionsdaten 112 des Kraftfahrzeuges 20 den Ortsdaten der Sende-Empfangsmodule 11 entlang der Fahrtroute 110 zu. Hierbei ist ersichtlich, dass die Zuordnung der einzelnen Positionsdaten 112 des Kraftfahrzeuges 20 zu den Ortsdaten der LiFi-fähigen Sende-Empfangsmodule 11 des Verkehrsleitsystems 10 abhängig ist von der Dichte der Sende-Empfangsmodule 11 entlang der Fahrtroute 110. In dem dichten Straßennetz einer Großstadt ist es möglich jede Position 112 des Kraftfahrzeuges 20 entlang der Fahrtroute 110 einem Sende-Empfangsmodul 11 zuzuordnen. In ländlichen Gegenden mit wenigen Beleuchtungseinheiten ist die Zuordnung aller Positionsdaten 112 des Kraftfahrzeuges 20 zu den Ortsdaten der LiFi-fähigen Sende-Empfangsmodule 11 nicht gegeben.

Im vierten Verfahrensschritt kann das Berechnungsmodul 13 aus den einzelnen Positionsdaten 112 und den Fahrdaten 113 des Kraftfahrzeuges 20 entlang der Fahrtroute 110 die Verweildauer des Kraftfahrzeuges 20 an jedem einzelnen LiFi-fähigen Sende-Empfangsmodul 11 entlang der Fahrtroute 110 berechnen.

Auf Basis der Anzahl der LiFi-fähigen Sende-Empfangsmodule 11 entlang der Fahrtroute 110 und der Verweildauer des Kraftfahrzeuges 20 in dem Sendebereich 40 des jeweiligen Sende-Empfangsmoduls 11 erfolgt eine Aufteilung der Softwareaktualisierungsdaten 100 in Datenpakete. Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung ist die Aktualisierung der Software im öffentlichen Straßenverkehr. Da hierbei das Kraftfahrzeug 20 sich dynamisch bewegt und nur wenige Stoppzeiten aufweist, ist es schwierig die Softwareaktualisierungsdaten 100 über ein einziges LiFi-fähiges Sende-Empfangsmodul 11 zu übertragen. Insbesondere bei größeren Softwareaktualisierungsdaten 100 ist eine Aufteilung auf mehrere Sende-Empfangsmodule 11 erforderlich. Für diese Aufteilung ist es notwendig, dass das Verkehrsleitsystem 10 zum einen die Position 112 des Kraftfahrzeuges 20 entlang der Fahrtroute 110 kennt und zum anderen die Information erhält, wie lange sich das Kraftfahrzeug 20 in dem Sendebereich 40 des jeweiligen Sende-Empfangsmoduls 11 aufhält. Mit diesem Datensatz kann das Verkehrsleitsystem 10 jedem LiFi-fähigen Sende-Empfangsmodul 11 ein Datenpaket 130 oder eine Anzahl an Datenpakete 130 zuordnen, deren Größe bzw. Anzahl abhängig ist von der Verweildauer des Kraftfahrzeuges 20 in dem Sendebereich 40 des jeweiligen Sende-Empfangsmoduls 11. Die Zuordnung der einzelnen Datenpakete 130 zu den LiFi-fähigen Sende-Empfangsmodulen 11 des Verkehrsleitsystems 10 erfolgt über das Verteilungsmodul 16 des Verkehrsleitsystems 10.

Nachdem den Sende-Empfangsmodulen 11 die Datenpakete 130 zugeordnet wurden, wird die Aussendung der Datenpakete 130 vom Verkehrsleitsystem 10 derart koordiniert, dass die einzelnen Datenpakete 130 nur ausgesandt werden, wenn sich das Kraftfahrzeug 20 in dem Sendebereich 40 des jeweiligen Sende-Empfangsmoduls 11 befindet.

Im fünften Verfahrensschritt erfolgt die Übertragung der Datenpakete 130 mittels LiFi an das Kraftfahrzeug 20 entlang der Fahrtroute 110. Dabei findet jedes Mal, wenn ein neues Sende-Empfangsmodul 11 genutzt wird, eine Identifizierung 121 des Kraftfahrzeuges 20 gegenüber dem Verkehrsleitsystem 10 statt. Damit ist die Sicherheit gegeben, dass es sich um das richtige Kraftfahrzeug 20 handelt, welches eine Aktualisierung erhalten soll.

Nachdem das Kraftfahrzeug sich an jedem einzelnen Sende-Empfangsmodul 11 gegenüber dem Verkehrsleitsystem 10 identifiziert hat, sendet das Sende-Empfangsmodul 11 das ihm zugeordnete Datenpaket 130 bzw. die ihm zugeordneten Datenpakete zu. Damit eine korrekte Reihenfolge der Datenpakete 130 gewährleistet ist und um die Möglichkeit eines Datenverlustes zu minimieren, werden die Datenpakete 130 in Datenblöcke unterteilt. Die letzten Datenblöcke des vorhergehenden Datenpaketes 130 werden zwischen dem Kraftfahrzeug 20 und dem Verkehrsleitsystem 10 abgeglichen, bevor das neue Datenpaket 130 übertragen wird.

Die mittels LiFi übertragenen Datenpakete 130 werden von dem LiFi-fähigen Empfang-Sendemodul 21 des Kraftfahrzeuges 20 empfangen und an ein Zuordnungsmodul 25 weitergeleitet. Parallel dazu wird eine Bestätigung 122 an das Verkehrsleitsystem 10 gesendet, die besagt, dass das Datenpaket 130 vollständig heruntergeladen wurde. Das Zuordnungsmodul 25 ordnet das einzelne Datenpaket 130 einer zu aktualisierenden Kraftfahrzeugkomponente 50 zu.

Die vollständige Übertragung aller Datenpakete 130 führt zur Aktivierung des Abschlussmoduls 26 im Kraftfahrzeug 20. Das Abschlussmodul 26 sendet mittels LiFi eine Abschlussbestätigung 123 an das Verkehrsleitsystem 10, so dass das Verkehrsleitsystem 10 die Information erhält, dass die Softwareaktualisierungsdaten 100 dem Kraftfahrzeug 20 vollständig übermittelt wurden.

Im sechsten Verfahrensschritt übermittelt das Verkehrsleitsystem 10 ein Datenpaket 140, das die Aufgabe hat, die Aktualisierung auszulösen. Das vom Sende-Empfangsmodul 11 des Verkehrsleitsystems 10 ausgesandte Datenpaket 140 wird vom Empfang-Sendemodul 21 des Kraftfahrzeuges 20 empfangen und an das Auslösemodul 27 des Kraftfahrzeuges 20 weitergeleitet. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Aktualisierung nicht instantan ausgelöst wird. Vorzugsweise wird die Aktualisierung im Key-off-Modus ausgelöst. Im Key-off-Modus ist das Kraftfahrzeug 20 geparkt und der Motor abgeschaltet. Des Weiteren wird die Aktualisierung bevorzugt automatisch ausgelöst. Alternativ ist es möglich, dass ein Fahrer des Kraftfahrzeuges 20 die Aktualisierung auslöst.

Eine schematische Übersicht der genannten, einzeln ausführlich beschriebenen Verfahrensschritte ist in 5 dargestellt. Die Übersicht in 5 stellt die 6 Verfahrensschritte kurz dar:

  • 1. Identifizieren des Kraftfahrzeuges 20 gegenüber dem Verkehrsleitsystem 10;
  • 2. Übermitteln der Fahrtroute 110 an das Verkehrsleitsystem 10;
  • 3. Auswahl der Sende-Empfangsmodule 11 entlang der Fahrtroute 110;
  • 4. Aufteilen der Softwareaktualisierungsdaten 100 und Verteilen auf die Sende-Empfangsmodule 11;
  • 5. Übertragen der Datenpakete 130 mittels LiFi an das Kraftfahrzeug 20;
  • 6. Aktualisieren der Kraftfahrzeugkomponente 50.

In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ist das verwendete LiFi-fähige Empfang-Sendemodul 21 eine Frontkamera 60 des Kraftfahrzeuges 20.

Die vorliegende Erfindung wurde zu Illustrationszwecken anhand eines Ausführungsbeispiels ausführlich erläutert. Ein Fachmann erkennt jedoch, dass Abweichungen von dem Ausführungsbeispiel möglich sind. So kann beispielsweise ein Empfangsbereich der Frontkamera 60 durch einen Empfangsbereich einer Rückfahrkamera erweitert werden oder die Frontkamera 60 durch die Rückfahrkamera ersetzt werden. Es ist jedoch genauso gut möglich eine andere, nach außen gerichtete Kamera des Kraftfahrzeuges 20 zu nutzen. Insbesondere in einer weiteren Ausführungsform kann die Kommunikation zwischen dem Kraftfahrzeug 20 und dem Verkehrsleitsystem 10 dadurch stattfinden, dass zum einen die LiFi-fähigen Sende-Empfangsmodule 11 des Verkehrsleitsystems 10 in den Leitblanken oder in dem Begrenzungspfeiler integriert sind und zum anderen das LiFi-fähige Empfang-Sendemodul 21 des Kraftfahrzeuges 20 im Seitenspiegelgehäuse integriert ist.

Bezugszeichenliste

10
Verkehrsleitsystem
11
Sende-Empfangsmodul
12
Aufnahmemodul
13
Berechnungsmodul
14
Zuweisungsmodul
15
Teilungsmodul
16
Verteilungsmodul
20
Kraftfahrzeug
21
Empfang-Sendemodul
22
Erkennungsmodul
23
Identifizierungsmodul
24
Bestätigungsmodul
25
Zuordnungsmodul
26
Abschlussmodul
27
Auslösemodul
28
Informationsmodul
30
Navigationssystem
40
Sendebereich
50
Kraftfahrzeugkomponente
60
Frontkamera
100
Softwareaktualisierungsdaten
110
Fahrtroute
112
Positionsdaten
113
Fahrdaten
120
Kennung für das Kraftfahrzeug
121
Identifizierung des Kraftfahrzeuges
122
Empfangsbestätigung
123
Abschlussbestätigung
130
LiFi-Datenpakete
140
Datenpaket zum Auslösen

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DE 102013018363 A1 [0006, 0006]
  • JP 5804490 B2 [0007]
  • CN 101419069 A [0007]
  • KR 100908915 B1 [0008]