Title:
Personalisierte Komfortfunktion für einen Insassen eines Kraftfahrzeuges
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung Verfahren zum Bereitstellen einer personalisierten Komfortfunktion für einen Insassen eines Kraftfahrzeuges, aufweisend die folgenden Schritte:
– Ermitteln der Position eines Mobiltelefons, das einem Insassen zugeordnet ist;
– Empfangen einer Kennung des Mobiltelefons, das dem Benutzer zugeordnet ist;
– Auslesen von zumindest einer Komforteinstellungen, die dem Mobiltelefon zugeordnet sind, aus einer Datenbank; und
– Einstellen der zumindest einen Komfortfunktion im Bereich eines Sitzplatzes, in dessen Nähe sich das Mobiltelefons befindet.





Inventors:
Lim, Hyung-Taek (81927, München, DE)
Ekiz, Levent-Yusuf, Dr. (81373, München, DE)
Zimmermann, Sebastian, Dr. (80331, München, DE)
Application Number:
DE102016208837A
Publication Date:
11/23/2017
Filing Date:
05/23/2016
Assignee:
Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft, 80809 (DE)
International Classes:
B60R16/037; H04W4/04
Domestic Patent References:
DE102014101086A1N/A2015-07-30
DE102012216178A1N/A2014-05-28
DE102010005883A1N/A
DE102011112370A1N/A
DE102013201959A1N/A
Foreign References:
20110137520
20130030645
Claims:
1. Verfahren zum Bereitstellen einer personalisierten Komfortfunktion für einen Insassen eines Kraftfahrzeuges, aufweisend die folgenden Schritte:
– Ermitteln der Position eines Mobiltelefons, das einem Insassen zugeordnet ist;
– Empfangen einer Kennung des Mobiltelefons, das dem Benutzer zugeordnet ist;
– Auslesen von zumindest einer Komforteinstellungen, die dem Mobiltelefon zugeordnet sind, aus einer Datenbank; und
– Einstellen der zumindest einen Komfortfunktion im Bereich eines Sitzplatzes, in dessen Nähe sich das Mobiltelefon befindet.

2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
– Erfassen einer Komforteinstellung eines Insassen, der einem Mobiltelefon zugeordnet ist;
– Ermitteln der Position des Mobiltelefons, das einem Insassen zugeordnet ist;
– Empfangen einer Kennung des Mobiltelefons, das dem Insassen zugeordnet ist; und
– Speichern der Komforteinstellung zusammen mit einer Kennung des Mobiltelefons in der Datenbank.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenbank so eingerichtet ist, dass die Komforteinstellung von einer Mehrzahl Fahrzeuge in Abhängigkeit von der Kennung ausgelesen werden kann.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Komfortfunktion zumindest eines von Folgendem ist:
– eine Audiofunktion;
– eine Kommunikationsfunktion;
– eine Tastenbelegung;
– eine Klimatisierungsfunktion; und/oder
– eine Beleuchtungsfunktion.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Komfortfunktion eine Geräuschunterdrückung umfasst.

6. Insassenkomforteinrichtung, die dazu ausgebildet ist, einem Insassen eines Kraftfahrzeuges zumindest eine personalisierte Komfortfunktion bereitzustellen, aufweisend:
– eine Mobiltelefonermittlungseinrichtung (104), die dazu ausgebildet ist, eine Position eines Mobiltelefons (182) zu ermitteln, das einem Insassen (180) zugeordnet ist;
– eine Kennungsempfangseinrichtung (106), die dazu ausgebildet ist, eine Kennung des dem Insassen (180) zugeordneten Mobiltelefons (182) zu empfangen;
– eine Datenbankabfrageeinrichtung (108), die dazu ausgebildet ist, zumindest eine Komforteinstellung, die dem Mobiltelefon (182) zugeordnet sind, aus einer Datenbank (204) auszulesen; und
– eine Komfortsteuerungseinrichtung (110), die dazu ausgebildet ist, zumindest eine Komfortfunktion im Bereich eines Sitzplatzes (101), an dem sich die Position des Mobiltelefons (182) befindet, einzustellen.

7. Insassenkomforteinrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch
– eine Komfortmerkmalserfassungseinrichtung (150),
– die dazu ausgebildet ist, eine Komforteinstellung eines Insassen zu erfassen, dem das Mobiltelefon zugeordnet ist;
– die Position des Mobiltelefons, das dem Insassen zugeordnet ist, von der Mobiltelefonermittlungseinrichtung (104) zu empfangen; und
– von der Kennungsempfangseinrichtung (106), die Kennung des dem Insassen zugeordneten Mobiltelefons zu empfangen;
ferner aufweisend
– eine Datenbankspeichereinrichtung (108), die dazu ausgebildet ist, die Komforteinstellung und die Kennung des Mobiltelefons in einer Datenbank zu speichern.

8. Insassenkomforteinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass
– die Datenbank so eingerichtet ist, dass die Komforteinstellung von einer Mehrzahl Fahrzeuge in Abhängigkeit von der Kennung ausgelesen werden kann;
– die Datenbankabfrageeinrichtung dazu ausgebildet ist, die Komforteinstellung von einer Datenbank außerhalb des Fahrzeuges abfragen; und
– die Datenbankspeichereinrichtung dazu ausgebildet ist, die Komforteinstellung in einer Datenbank außerhalb des Fahrzeuges zu speichern.

9. Insassenkomforteinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Komfortfunktion zumindest eines von Folgendem ist:
– eine Audiofunktion;
– eine Kommunikationsfunktion;
– eine Tastenbelegung;
– eine Klimatisierungsfunktion; und/oder
– eine Beleuchtungsfunktion.

10. Insassenkomforteinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Komfortfunktion eine Geräuschunterdrückungseinrichtung (112) umfasst.

Description:

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Bereitstellen einer personalisierten Komfortfunktion für einen Insassen eines Fahrzeuges. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung die automatisierte Bereitstellung einer Komfortfunktion für einen Insassen durch eine automatisierte Ermittlung des Insassen.

Im Stand der Technik wird für einen Zugang zu einem Fahrzeug ein Schlüssel, insbesondere ein Funkschlüssel, verwendet. Durch das Betätigen einer Taste auf dem Schlüssel oder durch eine Berührung eines Türgriffs durch einen Schlüsselträger wird das Fahrzeug entriegelt. Im Stand der Technik können andere elektronische Endgeräte, beispielsweise ein intelligentes Telefon (Smartphones), ein tragbares elektronisches Gerät, beispielsweise ein in der Kleidung tragbares elektronische Gerät (Wearables), lediglich umständlich für einen Zugang zum Fahrzeug verwendet werden. Im Stand der Technik sind Programme, beispielsweise eine so genannte App, erhältlich, die über das Internet die Türen des Fahrzeuges entriegeln können. An diesem Stand der Technik ist nachteilig, dass ein Fahrzeug und ein intelligentes Telefon keine gemeinsame Funktechnologie für eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung unterstützen. Diese Techniken werden nicht oder nur in einem geringen Maß zum Starten eines Fahrzeuges eingesetzt, da die Genauigkeit der Ortung nicht gewährleistet ist und die Sicherheitsaspekte nicht erfüllt werden.

An diesem Stand der Technik ist ferner nachteilig, dass der Anwender stets einen Schlüssel bei sich tragen muss, um den Motor zu starten, wodurch der Komfort für den Anwender eingeschränkt wird. Die im Stand der Technik in intelligenten Telefonen oder tragbaren elektronischen Geräten eingesetzten Funktechnologien für eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung, beispielsweise Bluetooth LE, WLAN, NFC oder dergleichen, ermöglichen keine hinreichend genaue Ortung des intelligenten Telefons oder des tragbaren elektronischen Gerätes. Ferner sind nicht alle derartige Technologien im Stand der Technik bei einem Fahrzeug verfügbar. Für eine Kommunikation zwischen einem Schlüssel und einem Fahrzeug wird derzeit ein NF-Band (LF) im kHz-Bereich, beispielsweise 125 kHz, zur Lokalisierung des Schlüssels und das ISM-Band mit 433 MHz für eine Kommunikation zwischen dem Schlüssel und dem Fahrzeug verwendet. Derzeit ist eine Herausforderung, eine geeignete Antenne für ein intelligentes Telefon für das verwendete NF-Band zu entwerfen, da derartige Antennenstrukturen Größen im Bereich von einigen Metern aufweisen können.

DE 10 2014 101 086 A1 offenbart ein mobiles Kommunikationsgerät mit drei NF-Spulen.

Die DE 10 2012 216 178 A1 offenbart eine individuelle Sitzverstellung.

Die Erfindung stellt sich zur Aufgabe, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Bereitstellen einer personalisierten Komfortfunktion für einen Insassen eines Kraftfahrzeuges zu schaffen.

Die Aufgabe der Erfindung wird durch ein Verfahren nach Anspruch 1 und eine Insassenkomforteinrichtung nach Anspruch 6 gelöst. Die abhängigen Ansprüche beanspruchen bevorzugte Ausführungsformen.

Das erfindungsgemäße Verfahren zum Bereitstellen einer personalisierten Komfortfunktion für einen Insassen eines Kraftfahrzeuges umfasst den Schritt des Ermittelns der Position eines Mobiltelefons, das einem Insassen zugeordnet ist. Die Position des Mobiltelefons kann beispielsweise durch NF-Antennen (LF) ermittelt werden, beispielsweise in einem Frequenzband von etwa 125 kHz. Ferner umfasst das Verfahren den Schritt des Empfangens einer Kennung des Mobiltelefons, das dem Benutzer zugeordnet ist. Dadurch kann ermittelt werden, auf welchem Sitzplatz ein Insasse eines Kraftfahrzeuges sitzt, da die Position des Mobiltelefons im Kraftfahrzeug ermittelt wurde und die Kennung des Mobiltelefons ermöglicht, das Mobiltelefon einem Benutzer bzw. Insassen zuzuordnen. Das Verfahren kann zumindest eine Komforteinstellung, die dem Mobiltelefon zugeordnet ist, aus einer Datenbank abfragen. Da im Allgemeinen ein Mobiltelefon genau einem Nutzer zugeordnet ist, ist die Komforteinstellung auch einem Benutzer, genauer gesagt, genau einem Benutzer, zugeordnet. Schließlich kann das Verfahren zumindest eine Komfortfunktion im Bereich eines Sitzplatzes, in dessen Nähe sich das Mobiltelefon befindet, einstellen. Durch die Erkennung des Ortes des Mobiltelefons kann die Komfortfunktion am Sitzplatz, wo oder in dessen Nähe sich das Mobiltelefon befindet, automatisch umgesetzt werden.

Das Verfahren kann das Erfassen einer Komforteinstellung eines Insassen, dem ein Mobiltelefon zugeordnet ist, und das Ermitteln der Position des Mobiltelefons, das dem Insassen zugeordnet ist, umfassen. Das Verfahren kann eine Kennung des Mobiltelefons, das dem Insassen zugeordnet ist, und das Speichern der Komforteinstellung zusammen mit der Kennung des Mobiltelefons in der Datenbank umfassen. Dadurch ist es möglich, eine Komforteinstellung eines Insassen zu speichern und wiederherzustellen, und zwar unabhängig vom durch den Insassen im Fahrzeug eingenommenen Sitzplatz. Die Komforteinstellung kann eine Komforteinstellung sein, die lediglich im Bereich eines Sitzplatzes wirkt. Die Datenbank kann so eingerichtet sein, dass die Komforteinstellung von einer Mehrzahl Fahrzeuge in Abhängigkeit von der Kennung ausgelesen werden kann. Dadurch ist es möglich, einen Insassen unabhängig vom gerade verwendeten Fahrzeug die gewünschte Komfortfunktion bereitzustellen. Diese Funktion kann bei einer Flotte von Firmenfahrzeugen, bei Mietfahrzeugen und bei der gemeinsamen Verwendung einer Mehrzahl Fahrzeuge von einer Mehrzahl Anwender (Carsharing) angewendet werden, um den Insassen unabhängig vom Fahrzeug automatisiert die gewünschte Komfortfunktion bereitzustellen.

Die Komfortfunktion kann eine Audiofunktion, eine Kommunikationsfunktion, eine Tastenbelegung, eine Klimatisierungsfunktion und/oder eine Beleuchtungsfunktion sein. Die Audiofunktion kann eine Toneinstellung, beispielsweise Spektrum, Lautstärke, Rauschunterdrückung etc. umfassen. Ferner kann die Audiofunktion die Belegung von Stationstasten umfassen. Die Kommunikationsfunktion kann die Ankoppelung des Mobiltelefons, insbesondere die Parametrierung der Ankopplung umfassen. Die Komfortfunktion kann die Belegung von Tasten anpassen, deren Funktion frei wählbar ist, beispielsweise häufig verwendete Telefonnummern, Stationstasten, etc. Bei einer anderen Ausführungsform kann die Komfortfunktion alternativ oder zusätzlich eine Klimatisierungsfunktion umfassen. Ferner kann die Komfortfunktion eine Beleuchtungsfunktion umfassen, beispielsweise die Innenbeleuchtung, Tagesfahrlicht, das Nachleuchten der Scheinwerfer nach dem Abstellen des Fahrzeuges etc.

Bei einer anderen Ausführungsform kann die Komfortfunktion eine aktive Geräuschunterdrückung umfassen. Die Aktoren (Lautsprecher) für die aktive Geräuschunterdrückung können beispielsweise in der Kopfstütze des Fahrzeuges eingebaut sein.

Die Erfindung betrifft auch eine Insassenkomforteinrichtung, die dazu ausgebildet ist, einen Insassen eines Kraftfahrzeuges zumindest eine persönliche Komfortfunktion bereitzustellen. Die Insassenkomforteinrichtung umfasst eine Mobiltelefonermittlungseinrichtung, eine Kennungsempfangseinrichtung, eine Datenbankabfrageeinrichtung und eine Komfortsteuerungseinrichtung. Die Mobiltelefonermittlungseinrichtung ist dazu ausgebildet, eine Position eines Mobiltelefons zu ermitteln, das einem Insassen zugeordnet ist. Die Kennungsempfangseinrichtung ist dazu ausgebildet, eine Kennung des dem Insassen zugeordneten Mobiltelefons zu empfangen. Die Datenbankabfrageeinrichtung ist dazu ausgebildet, zumindest eine Komforteinstellung, die dem Mobiltelefon zugeordnet ist, aus einer Datenbank auszulesen. Die Komfortsteuerungseinrichtung ist dazu ausgebildet, zumindest eine Komfortfunktion im Bereich eines Sitzplatzes, an dem sich die Position des Mobiltelefons befindet, einzustellen.

Die Insassenkomforteinrichtung kann so weitergebildet sein, wie zuvor hinsichtlich des Verfahrens beschrieben wurde. Das Verfahren kann so weitergebildet sein, wie nachstehend hinsichtlich der Insassenkomforteinrichtung beschrieben wird.

Die Insassenkomforteinrichtung kann eine Komfortmerkmalserfassungseinrichtung und eine Datenbankspeichereinrichtung aufweisen. Die Komfortmerkmalserfassungseinrichtung ist dazu ausgebildet, eine Komforteinstellung eines Insassen zu erfassen, dem das Mobiltelefon zugeordnet ist. Die Komfortmerkmalserfassungseinrichtung ist ferner dazu ausgebildet, die Position des Mobiltelefons, das dem Insassen zugeordnet ist, von der Mobiltelefonermittlungseinrichtung zu erfassen. Ferner ist die Komfortmerkmalserfassungseinrichtung dazu ausgebildet, von der Kennungsempfangseinrichtung die Kennung des dem Insassen zugeordneten Mobiltelefons zu empfangen. Die Datenbankspeichereinrichtung ist dazu ausgebildet, die Komforteinstellung und die Kennung des Mobiltelefons in einer Datenbank zu speichern.

Bei einer Ausführungsform kann die Datenbank so eingerichtet sein, dass die Komforteinstellung von einer Mehrzahl Fahrzeuge in Abhängigkeit von der Kennung ausgelesen werden kann. Die Datenbankabfrageeinrichtung kann dazu ausgebildet sein, die Komforteinstellung von einer Datenbank außerhalb des Fahrzeuges auszulesen. Die Datenbankspeichereinrichtung kann ferner dazu ausgebildet sein, die Komforteinstellung in einer Datenbank außerhalb des Fahrzeuges zu speichern.

Die Komfortfunktion kann eine Audiofunktion, eine Kommunikationsfunktion, eine Tastenbelegung, eine Klimatisierungsfunktion und/oder eine Beleuchtungsfunktion sein. Bei einer Ausführungsform kann die Komfortfunktion eine Geräuschunterdrückung umfassen.

Die Erfindung wird nun mittels nicht beschränkender Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die Figuren erläutert, wobei:

1 ein Mobiltelefon mit zusätzlichen Antennen zeigt; und

2 den Innenraum eines Fahrzeuges zeigt, bei dem die vorliegende Erfindung angewendet wird.

In 1 ist ein Mobiltelefon 182 dargestellt, bei dem im unteren rechten Bereich drei Spulen 183a, 183b, 183c angeordnet sind. Die drei Spulen 183a, 183b und 183c sind orthogonal zueinander angeordnet. Die Spulen 183a, 183b, 183c können Signale in einem niederfrequenten und NF-Band (LF) senden, beispielsweise bei einer Frequenz von 125 kHz.

Es ist bekannt, dass der Ort der Quelle von niederfrequenten Signalen leichter ermittelt werden kann als der Ort der Quelle eines hochfrequenten Signals. Folglich ist es möglich, die Position des Mobiltelefons 182 im Innenraum eines Kraftfahrzeuges vergleichsweise genau zu ermitteln. Sobald die Zuordnung zwischen einem Mobiltelefon und einen Insassen bekannt ist, kann die Erfindung personalisierten Funktionen dem Insassen in Abhängigkeit seines Sitzplatzes bereitstellen.

2 zeigt den Innenraum 100 eines Fahrzeuges. Der Innenraum 100 umfasst eine Mehrzahl Sitzplätze 101, auf denen jeweils ein Insasse 180 sitzen kann, dem ein Mobiltelefon 182 zugeordnet ist. Eine Insassenkomforteinrichtung umfasst eine Mobiltelefonermittlungseinrichtung 104, die beispielsweise an der B-Säule angeordnet ist, und eine Kennungsempfangseinrichtung 106, die beispielsweise ebenfalls in der B-Säule angeordnet ist. Ferner umfasst die Insassenkomforteinrichtung eine Datenbankkommunikationseinrichtung 108, die eine Datenbankabfragerichtung und eine Datenbankspeichereinrichtung implementiert. Ferner umfasst die Insassenkomforteinrichtung eine Komfortsteuerungseinrichtung 110. Ferner umfasst die Insassenkomforteinrichtung eine Komfortmerkmalserfassungseinrichtung 150. Die Mobiltelefonermittlungseinrichtung 104, die Kennungsempfangseinrichtung 106, die Datenbankkommunikationseinrichtung 108, die Komfortsteuerungseinrichtung 110 und die Komfortmerkmalerfassungseinrichtung 150 sind mittels eines geeigneten Busses oder Netzwerkes verbunden, beispielsweise mittels eines CAN-Bus.

An die Komfortsteuerungseinrichtung ist eine Geräuschunterdrückungseinrichtung 112 angeschlossen. Die Geräuschunterdrückungseinrichtung 112 kann Fahrtgeräusche und andere Geräusche unterdrücken. Ferner ist an die Komfortsteuerungseinrichtung 110 ein Bedienfeld 118 mit frei belegbaren Tasten angeschlossen. An die Komfortsteuerungseinrichtung 110 ist ferner eine Audioeinrichtung 114 angeschlossen. An die Komfortsteuerungseinrichtung 116 ist auch eine Klimatisierungseinrichtung 116 angeschlossen. Die Geräuschunterdrückungseinrichtung 112, das Bedienfeld 118, die Audioeinrichtung 114 und die Klimatisierungseinrichtung 116 können von jedem Nutzer bzw. Insassen gemäß seiner jeweiligen Referenzen eingestellt werden.

Die Komfortmerkmalserfassungseinrichtung 115 erfasst die von einem Insassen 180 gewählten Präferenzen für die zuvor genannten Komforteinstellungen. Die Mobiltelefonermittlungseinrichtung 104 kann die Position des Mobiltelefons 182 des Insassen 180 ermitteln. Dadurch kann die Position bzw. der Sitzplatzes des Insassen 180 ermittelt werden. Die Kennungserfassungseinrichtung 106 kann die Kennung des dem Insassen 180 zugeordneten Mobiltelefons 182 empfangen.

Die Datenbankkommunikationseinrichtung 108 kann die Kennung des Mobiltelefons und die Komforteinstellung über eine Netzwerkverbindung 152, 206, 208, beispielsweise über eine Mobilfunkverbindung und/oder eine WAN-Verbindung, an eine entfernte Einrichtung 200 mit einer Datenbank 204 und einer Steuerungseinrichtung 205 senden. Die Datenbank 204 außerhalb des Fahrzeuges kann eine Komforteinstellung in Verbindung mit einer Kennung eines Mobiltelefons speichern.

Sobald ein Insasse 180 in den Innenraum 110 des Fahrzeuges eintritt, erfasst die Mobiltelefonermittlungseinrichtung 104 die Position des Mobiltelefons 182, das dem Insassen 81 zugeordnet ist. Die Kennungsempfangseinrichtung 106 empfängt eine Kennung des Mobiltelefons 182, das dem Insassen zugeordnet ist. Die Datenbankkommunikationseinrichtung 108 ruft von der Datenbank 204 zumindest eine Komforteinstellung ab, die dem Mobiltelefon 182 zugeordnet ist.

Die Komfortsteuerungseinrichtung stellt zumindest eine Komfortfunktion im Bereich eines Sitzplatzes 101, an dem sich die Position des Mobiltelefons 182 befindet, bereit. Die Komfortsteuerungseinrichtung 110 kann beispielsweise eine Geräuschunterdrückungseinrichtung 112, das Bedienfeld 118, die Audioeinrichtung 114 und/oder die Klimatisierungseinrichtung 116 steuern.

Die Mobiltelefonerfassungseinrichtung kann die Position eines Insassen durch Ermittlung der Position des Mobiltelefons ermitteln, das dem Insassen zugeordnet ist. Ferner können bevorzugte Einstellungen von Komfortfunktionen für den jeweiligen Insassen gespeichert werden. Derartige Einstellungen können in einer im Fahrzeug hinterlegten Datenbank gespeichert werden. Ferner können die Komforteinstellungen eines Insassen in einer Datenbank außerhalb des Fahrzeuges gespeichert werden. Die jeweilige Komforteinstellung kann bei einem beliebigen Fahrzeug angewendet werden, in dem sich der Insasse befindet. Dadurch kann der Komfort des Nutzers auch bei einer Flotten von Fahrzeugen, einer Firmenflotte, einer Mietwagenflotte und bei einer Mehrzahl von Fahrzeugen angewendet werden, die von einer Mehrzahl von Nutzern gemeinsam verwendet werden (Carsharing).

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DE 102014101086 A1 [0004]
  • DE 102012216178 A1 [0005]