Title:
Trennelement für eine Ringkerndrossel und Ringkerndrossel
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Die Erfindung betrifft ein Trennelement für eine Ringkerndrossel mit einem ersten Trennstegteil und einem zweiten Trennstegteil, die mit zueinander passenden Rastvorrichtungen und jeweils mit wenigstens einem Haltevorsprung versehen sind, wobei die Haltevorsprünge im montierten Zustand des Trennelements auf einer jeweiligen Oberseite der Ringkerndrossel aufliegen und wobei im montierten Zustand des Trennelements sich die beiden Trennstegteile wenigstens abschnittsweise in eine Durchgangsöffnung der Ringkerndrossel hineinerstrecken.





Inventors:
Aarab, Hassan (65439, Flörsheim, DE)
Application Number:
DE102016206171A
Publication Date:
10/19/2017
Filing Date:
04/13/2016
Assignee:
Würth Elektronik eiSos GmbH & Co. KG, 74638 (DE)
International Classes:
H01F27/32; H01F17/06
Domestic Patent References:
DE202013000695U1N/A2013-01-31
DE102010031292A1N/A2012-01-19
DE102009054001A1N/A2011-08-04
DE3047603A1N/A1982-07-22
Foreign References:
67537492004-06-22
33744521968-03-19
48334361989-05-23
EP02585921988-03-09
WO2006133671A12006-12-21
Attorney, Agent or Firm:
Patentanwälte Ruff, Wilhelm, Beier, Dauster & Partner mbB, 70174, Stuttgart, DE
Claims:
1. Trennelement (10) für eine Ringkerndrossel (50), dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Trennstegteil (12) und ein zweites Trennstegteil (14) vorgesehen sind, die mit zueinander passenden Rastvorrichtungen und jeweils mit wenigstens einem Haltevorsprung (22, 24, 28, 30) versehen sind, wobei die Haltevorsprünge im montierten Zustand des Trennelements (10) auf einer jeweiligen Oberseite (54, 56) der Ringkerndrossel (50) aufliegen und wobei im montierten Zustand des Trennelements (10) sich die beiden Trennstegteile (12, 14) wenigstens abschnittsweise in eine Durchgangsöffnung (58) der Ringkerndrossel (50) hinein erstrecken.

2. Trennelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, das die Rastvorrichtungen mittels einer Relativbewegung der beiden Trennstegteile (12, 14) zueinander einrastbar sind, wobei die Relativbewegung parallel zu einer Mittelachse und/oder um eine Mittelachse der Durchgangsöffnung (58) der Ringkerndrossel (50) erfolgt.

3. Trennelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Trennstegteil (12) eine Länge aufweist, die mindestens der Länge der Durchgangsöffnung (58) der Ringkerndrossel (50) entspricht, und dass das erste Trennstegteil (12) einen Trennwandabschnitt (26) ohne Durchbrüche aufweist, der im montierten Zustand innerhalb der Durchgangsöffnung (58) der Ringkerndrossel (50) angeordnet ist.

4. Trennelement nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Trennstegteil (14) einen Aufnahmekanal (20) für das zweite Trennstegteil (14) aufweist.

5. Trennelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rastvorrichtung des ersten Trennstegteils (12) innerhalb des Aufnahmekanals (20) angeordnet ist.

6. Trennelement nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmekanal (20) sich über die gesamte Länge des ersten Trennstegteils (12) erstreckt.

7. Trennelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmekanal (20) einen rechteckförmigen Querschnitt aufweist.

8. Trennelement nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Trennstegteil (12) und/oder das zweite Trennstegteil (14) einen als gerade Leiste ausgebildeten Grundkörper (44, 46) aufweist, wobei die beiden freien Endbereiche der Leiste jeweils einen Haltevorsprung bilden, wobei die Haltevorsprünge im montierten Zustand des Trennelements (10) auf einer Oberseite der Ringkerndrossel (50) aufliegen.

9. Trennelement nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Trennstegteil (14) einen Grundkörper (44) und wenigstens einen, sich ausgehend von dem Grundkörper (44) erstreckenden Rastarm (16, 18) aufweist, wobei der wenigstens eine Rastarm (16, 18) mit der Rastvorrichtung versehen ist.

10. Trennelement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Rastarme (16, 18) vorgesehen sind, die eine U-förmige Anordnung bilden und die jeweils mit einem Rastvorsprung (32, 34) und/oder einer Rastausnehmung versehen sind.

11. Trennelement nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Trennstegteil (12) und/oder das zweite Trennstegteil (14) wenigstens im Bereich der jeweiligen Haltevorsprünge (22, 24, 28, 30) geringfügig elastisch verformbar ausgebildet sind, so dass die jeweiligen Haltevorsprünge (22, 24, 28, 30) im montierten Zustand des Trennelements (10) mit einer Vorspannkraft auf der jeweiligen Oberseite (54, 56) der Ringkerndrossel (50) aufliegen.

12. Trennelement nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtungen am ersten Trennstegteil (12) und am zweiten Trennstegteil (14) so ausgebildet sind, dass die Rastvorrichtungen im eingerasteten Zustand nicht zerstörungsfrei voneinander getrennt werden können.

13. Ringkerndrossel mit einem Trennelement nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, wobei ein Ringkern (52) der Ringkerndrossel (50) eine zentrale Durchgangsöffnung (58) aufweist und wobei das Trennelement (10) zwischen unterschiedliche Wicklungen (60, 62) auf dem Ringkern (52) in die Durchgangsöffnung (58) eingesetzt ist.

14. Ringkerndrossel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennelement (10) Haltevorsprünge (22, 24, 28, 30) aufweist, die auf den Oberseiten (54, 56) des Ringkerns (52) aufliegen.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Trennelement für eine Ringkerndrossel und eine Ringkerndrossel mit einem Trennelement.

Um die gesetzlichen Richtlinien bezüglich der Potentialtrennung bei elektrisch leitfähigen Teilen einzuhalten, ist es üblich, bei Ringkerndrosseln Trennstege aus isolierendem Material zwischen den stromführenden Teilen einzusetzen.

Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 20 2013 000 695 U1 ist ein Trennelement für eine Ringkerndrossel bekannt, das zum Einschieben in eine Durchgangsöffnung eines Ringkerns einer Ringkerndrossel vorgesehen ist. Das Trennelement besteht aus einem plattenartigen Material und weist zwei sich von einer ersten Seitenkante in das plattenförmige Material erstreckende Schlitze und einen weiteren, von der gegenüberliegenden Seitenkante sich in das plattenförmige Material hineinerstreckenden Schlitz auf. Dadurch sind in einer Draufsicht die drei Schlitze nebeneinander angeordnet und das Trennelement ist parallel zu seinen Seitenkanten elastisch verformbar. Das Trennelement wird dann geringfügig zusammengedrückt und in die Durchgangsöffnung der Ringkerndrossel eingeführt. Das Trennelement federt dann auf und hält mittels dieser Vorspannung und mittels in Verlängerung der Seitenkanten vorgesehener Haltenasen dann in der Durchgangsöffnung der Ringkerndrossel. Durch die in dem Trennelement vorgesehenen Schlitze sind die Wicklungen der Ringkerndrossel nicht mittels einer durchgehenden Trennwand voneinander getrennt.

Aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 10 2009 054 001 A1 ist ein weiteres Trennelement für eine Ringkerndrossel bekannt, das elastisch federnd ausgebildet ist und das im montierten Zustand eine durchgehende Trennwand in der Durchgangsöffnung der Ringkerndrossel zwischen den beiden Wicklungen bildet.

Ein weiteres Trennelement für eine Ringkerndrossel ist aus der europäischen Offenlegungsschrift EP 0 258 592 A1 bekannt. Eine gewisse Elastizität und Federwirkung der Trennwand wird durch eine ringförmige Gestaltung des Trennelements in seinem Mittelbereich erzielt.

Ein weiteres Trennelement für eine Ringkerndrossel ist aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 30 47 603 A1 bekannt. Das Trennelement besteht aus plattenförmigem Material und weist Schlitze auf, um eine gewisse Elastizität und Federwirkung des Trennelements zu erzielen.

Aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 10 2010 031 292 A1 ist eine Halterung für eine Ringkerndrossel bekannt, die gleichzeitig als Trennelement wirken kann. Hierzu weist die Halterung zwei als Schenkel eines Us angeordnete federnde Arme auf, die dann in die Durchgangsöffnung der Ringkernspule eingeschoben werden.

Aus der internationalen Offenlegungsschrift WO 2006/133671 A1 ist ein Trennelement für eine Ringkerndrossel bekannt, das in der Draufsicht sternförmig ausgebildet ist und das eine sternförmige Abtrennung zwischen insgesamt drei auf dem Ringkern der Ringkerndrossel aufgebrachten Wicklungen bilden kann. Das Trennelement ist an seinen Seitenflächen mit Rasteinrichtungen versehen, die in Nuten einer Halteeinrichtung einrasten können. Das Trennelement dient dadurch gleichzeitig als Befestigungsvorrichtung für die Ringkernspule an der Halterung.

Mit der Erfindung sollen ein Trennelement für eine Ringkerndrossel und eine Ringkerndrossel verbessert werden.

Erfindungsgemäß ist hierzu ein Trennelement für eine Ringkerndrossel mit den Merkmalen von Anspruch 1 und eine Ringkerndrossel mit den Merkmalen von Anspruch 13 vorgesehen.

Das erfindungsgemäße Trennelement weist ein erstes Trennstegteil und ein zweites Trennstegteil auf, die mit zueinander passenden Rastvorrichtungen und mit jeweils wenigstens einem Haltevorsprung versehen sind, wobei die Haltevorsprünge im montierten Zustand des Trennelements auf einer jeweiligen Oberseite der Ringkerndrossel aufliegen und wobei im montierten Zustand des Trennelements sich die beiden Trennstegteile wenigstens abschnittsweise in eine Durchgangsöffnung der Ringkerndrossel hineinerstrecken.

Durch den zweiteiligen Aufbau des Trennelements und die Verbindung der beiden Trennstegteile mit Rastvorrichtungen lässt sich ein besonders stabiler Halt des Trennelements in der Ringkerndrossel erreichen, so dass auch Temperaturänderungen und dadurch verursachte Änderungen der Abmessungen der Durchgangsöffnung der Ringkerndrossel sowie auch des Trennelements selbst nicht dazu führen, dass das Trennelement spielbehaftet in der Ringkerndrossel sitzt. Vielmehr lässt sich durch den zweiteiligen Aufbau und die Rastvorrichtungen ein fester Sitz mit einer leichten Vorspannung zwischen den Trennstegteilen erzielen, so dass einerseits Fertigungstoleranzen und andererseits auch durch Temperaturänderungen bedingte Schwankungen der Abmessungen ausgeglichen werden können. Indem beide Trennstegteile jeweils wenigstens einen Haltevorsprung aufweisen, der auf einer jeweiligen Oberseite der Ringkerndrossel aufliegt, wird die Erzeugung und Aufrechterhaltung einer Vorspannung zwischen den beiden Trennstegteilen möglich. Darüber hinaus sorgen die Haltestege auch auf einer Oberseite der Ringkerndrossel für eine zuverlässige Potentialtrennung zwischen Wicklungen der Ringkerndrossel. Da sich beide Trennstegteile wenigstens abschnittsweise in eine Durchgangsöffnung der Ringkerndrossel hineinerstrecken, können die Abmessungen der fertig montierten Ringkerndrossel kompakt gehalten werden und speziell ist es nicht erforderlich, dass eines der Trennstegteile deutlich über die Wicklungen auf dem Ringkern der Ringkerndrossel hinausragt.

In Weiterbildung der Erfindung sind die Rastvorrichtungen mittels einer Relativbewegung der beiden Trennstegteile zueinander einrastbar, wobei die Relativbewegung parallel zu einer Mittelachse der Durchgangsöffnung der Ringkerndrossel und/oder um die Mittelachse erfolgt.

Zweckmäßigerweise werden die beiden Trennstegteile parallel zu einer Mittelachse der Durchgangsöffnung ineinander eingeschoben und dadurch auch verrastet. Alternativ oder zusätzlich werden die beiden Trennstegteile relativ zueinander verdreht.

In Weiterbildung der Erfindung weist das zweite Trennstegteil eine Länge auf, die mindestens der Länge der Durchgangsöffnung der Ringkerndrossel entspricht und das zweite Trennstegteil weist einen Trennabschnitt ohne Durchbrüche auf, der im montierten Zustand innerhalb der Durchgangsöffnung der Ringkerndrossel angeordnet ist.

Auf diese Weise lässt sich mit dem zweiten Trennstegteil eine durchgehende Trennwand ohne Durchbrüche innerhalb der Durchgangsöffnung zwischen den Wicklungen der Ringkerndrossel erzielen.

In Weiterbildung der Erfindung weist das erste Trennstegteil einen Aufnahmekanal für das zweite Trennstegteil auf.

Auf diese Weise kann das zweite Trennstegteil abschnittsweise in dem Aufnahmekanal aufgenommen werden und eine sichere Verrastung wird erleichtert.

In Weiterbildung der Erfindung ist eine Rastvorrichtung des ersten Trennstegteils innerhalb des Aufnahmekanals angeordnet.

Auf diese Weise kann eine kompakte und an den Außenseiten glattflächige Gestaltung des ersten Trennstegteils und insgesamt des Trennelements erzielt werden.

In Weiterbildung der Erfindung erstreckt sich der Aufnahmekanal über die gesamte Länge des ersten Trennstegteils. Das Vorsehen eines Aufnahmekanals, der eine Durchgangsöffnung durch das erste Trennstegteil bildet, erleichtert die Herstellung des ersten Trennstegteils, beispielsweise aus Kunststoffspritzguss. Darüber hinaus wird aber auch ermöglicht, eine Kontrolle der korrekten Verrastung des zweiten Trennstegteils in dem Aufnahmekanal des ersten Trennstegteils vorzunehmen. Dies kann durch optische oder taktile Kontrolle dieser Verrastung erfolgen, die dadurch möglich ist, dass der Aufnahmekanal sich über die gesamte Länge des ersten Trennstegteils erstreckt und dadurch auch von der dem zweiten Trennstegteil gegenüberliegenden Seite einen Einblick in den Aufnahmekanal ermöglicht. Eine solche optische oder taktile Kontrolle der korrekten Verrastung kann beispielsweise auch automatisiert erfolgen.

In Weiterbildung der Erfindung weist der Aufnahmekanal einen rechteckförmigen Querschnitt auf.

Auf diese Weise lässt sich eine kompakte Ausbildung sowohl des ersten als auch das zweiten Trennstegteils erzielen.

In Weiterbildung der Erfindung weisen das erste Trennstegteil und/oder das zweite Trennstegteil einen als gerade Leiste ausgebildeten Grundkörper auf, wobei die beiden freien Endbereiche der Leiste jeweils einen Haltevorsprung bilden und wobei die Haltevorsprünge im montierten Zustand des Trennelements auf einer Oberseite der Ringkerndrossel aufliegen.

Mittels solcher Haltevorsprünge kann das Trennelement auch in Längsrichtung der Durchgangsöffnung der Ringkerndrossel sicher fixiert werden. Auch kann zwischen dem ersten Trennstegteil und dem zweiten Trennstegteil eine Vorspannung aufrechterhalten werden, die für einen sicheren, spielfreien Sitz des Trennelements in der Durchgangsöffnung der Ringkerndrossel sorgt.

In Weiterbildung der Erfindung weist das zweite Trennstegteil einen Grundkörper und wenigstens einen, sich ausgehend von dem Grundkörper erstreckenden Rastarm auf, wobei der wenigstens eine Rastarm mit der Rastvorrichtung versehen ist.

In Weiterbildung der Erfindung sind zwei Rastarme vorgesehen, die eine U-förmige Anordnung bilden und die jeweils mit einem Rastvorsprung und/oder einer Rastausnehmung versehen sind.

Mittels einer solchen U-förmigen Anordnung lässt sich in sehr einfacher Weise eine federnde Ausbildung der beiden Rastarme realisieren.

In Weiterbildung der Erfindung sind das erste Trennstegteil und/oder das zweite Trennstegteil wenigstens im Bereich der jeweiligen Haltevorsprünge geringfügig elastisch verformbar ausgebildet, so dass die jeweiligen Haltevorsprünge im montierten Zustand des Trennelements mit einer Vorspannkraft auf der jeweiligen Oberseite der Ringkerndrossel aufliegen.

Auf diese Weise lässt sich im montierten Zustand eine Vorspannkraft zwischen dem ersten Trennstegteil und dem zweiten Trennstegteil erzielen und aufrechterhalten.

In Weiterbildung der Erfindung sind die Rastvorrichtungen am ersten Trennstegteil und am zweiten Trennstegteil so ausgebildet, dass die Rastvorrichtungen im eingerasteten Zustand nicht zerstörungsfrei voneinander getrennt werden können.

Dadurch kann sichergestellt werden, dass sich die beiden Trennstegteile nicht versehentlich voneinander lösen, beispielsweise während eines Transports der fertig montierten Ringkerndrosseln oder auch während der Montage der Ringkerndrossel in einer elektronischen Schaltung.

Das der Erfindung zugrunde liegende Problem wird auch durch eine Ringkerndrossel mit einem erfindungsgemäßen Trennelement gelöst, wobei ein Ringkern der Ringkerndrossel eine zentrale Durchgangsöffnung aufweist und wobei das Trennelement zwischen unterschiedliche Wicklungen auf dem Ringkern in die Durchgangsöffnung eingesetzt ist.

In Weiterbildung der Erfindung weist das Trennelement Haltevorsprünge auf, die auf den Oberseiten des Ringkerns aufliegen.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung im Zusammenhang mit den Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigen:

1 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Trennelements gemäß einer bevorzugten Ausführungsform im ineinandergesteckten Zustand, wobei an und für sich verdeckte Begrenzungslinien zur Verdeutlichung gestrichelt dargestellt sind,

2 eine Seitenansicht des Trennelements der 1, wobei wieder an und für sich verdeckte Begrenzungslinien zur Verdeutlichung gestrichelt dargestellt sind,

3 eine Schnittansicht auf die Schnittebene III-III in 2,

4 eine Ansicht des ersten Trennstegteils des Trennelements der 1 in einer Ansicht von schräg oben,

5 eine Seitenansicht des ersten Trennstegteils der 4,

6 eine Ansicht des zweiten Trennstegteils des Trennelements der 1 von schräg oben,

7 eine Seitenansicht des zweiten Trennstegteils der 6,

8 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Ringkerndrossel mit dem Trennelement der 1 in einer Ansicht von schräg oben und

9 eine Seitenansicht der Ringkerndrossel der 8.

Die Darstellung der 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Trennelement 10, das, siehe 8 und 9, dafür vorgesehen ist, in eine Durchgangsöffnung einer Ringkerndrossel eingesetzt zu werden, um dadurch eine Potentialtrennung zwischen unterschiedlichen Wicklungen auf dem Ringkern einer Ringkerndrossel zu erzielen.

Das Trennelement 10 weist ein erstes Trennstegteil 12 und ein zweites Trennstegteil 14 auf, die im Zustand der 1 ineinander eingesteckt sind. Dies ist in 1 lediglich anhand der gestrichelt dargestellten Rastarme 16, 18 des zweiten Trennstegteils zu erkennen, die sich in einen ebenfalls gestrichelt dargestellten Aufnahmekanal 20 in dem ersten Trennstegteil 12 hineinerstrecken. Das zweite Trennstegteil 14 ist dadurch an dem ersten Trennstegteil 12 verrastet. Die beiden Trennstegteile 12, 14 bilden dadurch ein Trennelement mit einer H-artigen Form.

Das erste Trennelement 12 weist einen leistenartigen Grundkörper auf, wobei die beiden freien Enden der Leiste jeweils einen Haltevorsprung 22, 24 bilden, der im montierten Zustand des Trennelements, siehe 8 und 9, auf einer Oberseite des Ringkerns einer Ringkerndrossel aufliegt.

Ausgehend von dem Grundkörper mit den Haltevorsprüngen 22, 24 erstreckt sich ein Trennwandabschnitt 26, der den Aufnahmekanal 20 umgibt. Eine Länge des Trennwandabschnitts 26 entspricht, siehe 8 und 9, der Länge einer Durchgangsöffnung einer Ringkerndrossel, für die das Trennelement 10 vorgesehen ist. Mittels des Trennwandabschnitts 26 kann dadurch innerhalb der Durchgangsöffnung der Ringkerndrossel eine durchgehende Trennwand ohne Durchbrüche realisiert werden, die die unterschiedlichen Wicklungen auf der Ringkerndrossel zuverlässig voneinander trennt.

Das zweite Trennstegteil 14 weist ebenfalls einen Grundkörper in Form einer Leiste auf, deren freie Enden Halteabschnitte 28, 30 bilden. Die Form der Halteabschnitte 28, 30 entspricht der Form der Halteabschnitte 22, 24 und im ineinander eingerasteten Zustand liegen sich die Halteabschnitte 22, 28 und die Halteabschnitte 24, 30 gegenüber.

Im montierten Zustand des Trennelements 10, siehe 8 und 9, liegen die Halteabschnitte 22, 24 des ersten Trennstegteils 12 auf einer ersten Oberfläche des Ringkerns der Ringkerndrossel auf und die Halteabschnitte 28, 30 liegen auf der gegenüberliegenden Oberseite des Ringkerns der Ringkerndrossel auf. Sowohl im Bereich der beiden Oberseiten des Ringkerns als auch innerhalb der Durchgangsöffnung des Ringkerns kann mittels des Trennelements 10 dadurch eine zuverlässige Trennung zwischen unterschiedlichen Wicklungen der Ringkerndrossel realisiert werden. Beide Trennstegteile 12, 14 sind jeweils einstückig aus Kunststoff, insbesondere mittels Kunststoffspritzguss, hergestellt.

Die Darstellung der 2 zeigt das Trennelement 10 der 1 in einer Seitenansicht. Wieder sind an und für sich verdeckte Begrenzungslinien gestrichelt dargestellt und daher sind auch in der Seitenansicht der Aufnahmekanal 20 und die sich in den Aufnahmekanal hineinerstreckenden Rastarme 16, 18 zu erkennen. Der Trennwandabschnitt 26 liegt zwischen den Grundkörpern der Trennstegteile 12, 14. Die Halteabschnitte 22, 28 bzw. 24, 30 weisen einander zugewandte Begrenzungsflächen auf, die jeweils eben ausgebildet sind. Die Halteabschnitte 22, 28 bzw. 24, 30 können mit diesen Begrenzungsflächen dadurch flächig auf dem Ringkern der Ringkerndrossel aufliegen, siehe 8 und 9. Eine hiervon abweichende Gestaltung dieser Flächen ist beispielsweise dann zweckmäßig, wenn der Ringkern der Ringkerndrossel keine ebenen Oberseiten aufweist.

Die Darstellung der 3 zeigt eine Schnittansicht auf die Schnittebene III-III in 2. In dieser Schnittansicht ist nun gut zu erkennen, dass sich die beiden Rastarme 16, 18 des zweiten Trennstegteils 14 in den Aufnahmekanal 20 des ersten Trennstegteils 12 hineinerstrecken. Die beiden Rastarme 16, 18 sind parallel zueinander angeordnet und weisen zwischen sich eine U-förmige Ausnehmung auf. Die Rastarme 16, 18 können dadurch ein Stück weit nach innen, also aufeinander zu, federn. Jeder der Rastarme 16, 18 ist mit einer Rastvorrichtung in Form eines Rastvorsprungs 32 bzw. 34 versehen. Im Zustand der 3, in dem das zweite Trennstegteil 14 vollständig in den Aufnahmekanal 20 des ersten Trennstegteils 12 eingeschoben ist, hintergreifen die Rastvorsprünge 32, 34 jeweils einen Rastvorsprung 36 bzw. 38 am ersten Trennstegteil 12, wobei die Rastvorsprünge 36, 38 in den freien Querschnitt des Aufnahmekanals 20 hineinragen.

Die Rastvorsprünge 32, 34 weisen jeweils zum freien Ende der Rastarme 16, 18 hin eine Anlaufschräge 40 bzw. 42 auf. Auf der gegenüberliegenden Seite der Rastvorsprünge 32, 34 weisen diese hingegen eine senkrecht zu dem jeweiligen Rastarm 16, 18 verlaufende Anschlagfläche auf. Beim Einschieben des zweiten Trennstegteils 14 in den Aufnahmekanal 20 des ersten Trennstegteils 12 gelangen somit die Anlaufschrägen 40, 42 in den Bereich der Rastvorsprüngge 36, 38 im Aufnahmekanal 20. Bei weiterem Vorschub des zweiten Trennstegteils 14 in den Aufnahmekanal 20 hinein werden dadurch die Rastarme 16, 18 nach innen, also aufeinander zu, ausgelenkt. Die Rastvorsprünge 32, 34 können dadurch an den Rastvorsprüngen 36, 38 des Aufnahmekanals 20 vorbeigeschoben werden, bis die Rastvorsprünge 32, 34 an den Rastarmen 16, 18 hinter die Rastvorsprünge 36, 38 des Aufnahmekanals 20 gelangen. Die Rastarme 16, 18 federn dann sofort auf, so dass sie die in 3 dargestellte Lage einnehmen. Das zweite Trennstegteil 14 ist nun zuverlässig am ersten Trennstegteil 12 gesichert. Die Vorspannung der Rastarme 16, 18 ist dabei so groß gewählt, dass sich das erste Trennstegteil 12 und das zweite Trennstegteil 14 ausgehend von dem verrasteten Zustand in 3 nicht zerstörungsfrei wieder voneinander lösen lassen. Ein Abstand der Rastnasen 32, 34 an den Rastarmen 16, 18 von dem Grundkörper 44 des zweiten Trennstegteils bzw. ein Abstand der Rastvorsprünge 36, 38 des ersten Trennstegteils von dem Grundkörper 46 des ersten Trennstegteils 12 ist dabei so bemessen, dass im montierten Zustand des Trennelements 10, siehe 8 und 9, die Haltevorsprünge 22, 24, 28, 30 jeweils mit einer Vorspannung auf der jeweiligen Oberseite des Ringkerns der Ringkerndrossel aufliegen. Dadurch können Toleranzen des Trennelements 10, des Ringkerns der Ringkerndrossel sowie auch temperaturbedingte Größenänderungen der einzelnen Bauteile ausgeglichen werden. Um eine solche Vorspannung aufrechtzuerhalten, ist das erste Trennstegteil 12 im Bereich der Halteabschnitte 22, 24 sowie das zweite Trennstegteil 14 im Bereich der Haltevorsprünge 28, 30 jeweils leicht federelastisch ausgebildet.

Anhand der Darstellung der 3 ist auch zu erkennen, dass der Aufnahmekanal 20 sich über die gesamte Länge des ersten Trennstegteils 12 erstreckt. Von der in 3 oben liegenden Öffnung des Aufnahmekanals 20 her kann dadurch das zweite Trennstegteil 14 in den Aufnahmekanal 20 eingeschoben werden. Von der gegenüberliegenden Seite des Aufnahmekanals 20, die in 3 unten liegt, kann dann eine optische Kontrolle erfolgen, ob die beiden Rastarme 16, 18 korrekt hinter die Rastvorsprünge 36, 38 im Aufnahmekanal 20 geschnappt sind. Dadurch kann in einfacher Weise optisch kontrolliert werden, ob das zweite Trennstegteil 14 korrekt am ersten Trennstegteil 12 befestigt ist. Neben einer optischen Kontrolle könnte eine solche Kontrolle beispielsweise auch mittels eines mechanischen Fühlers erfolgen, der sich dann in die Ausnehmung zwischen den beiden Rastarmen 16, 18 hineinerstreckt.

Wesentlich ist, dass überhaupt eine Kontrolle der korrekten Verrastung zwischen dem ersten Trennstegteil 12 und dem zweiten Trennstegteil 14 vorgenommen werden kann und dass eine solche Kontrolle der korrekten Verrastung auch vollautomatisiert vorgenommen werden kann.

Die Darstellung der 4 zeigt das erste Trennstegteil 12 in einer Ansicht von schräg oben. An und für sich verdeckte Begrenzungslinien sind wieder gestrichelt dargestellt. Zu erkennen ist, dass der Trennabschnitt eine knochenartige Querschnittsform aufweist. Im Bereich der in 4 dem Betrachter zugewandten Öffnung des Aufnahmekanals 20 ist eine Höhe des Trennwandabschnitts 26 konstant. Zu den gegenüberliegenden Enden des Trennwandabschnitts 26 steigt die Höhe des Trennwandabschnitts 26 dann jeweils an. Zu erkennen ist auch, dass der Aufnahmekanal 20 einen rechteckförmigen Querschnitt aufweist und dass der freie Querschnitt des Aufnahmekanals 20 durch die beiden Rastvorsprünge 36, 38 verengt ist. Das erste Trennstegteil 12 kann vorteilhafterweise aus Kunststoff, beispielsweise mittels Kunststoffspritzguss, hergestellt werden.

Die Darstellung der 5 zeigt eine Seitenansicht des ersten Trennstegteils 12 der 4.

Die Darstellung der 6 zeigt das zweite Trennstegteil 14 in einer Ansicht von schräg oben. Zu erkennen ist die etwa U-förmige Anordnung der beiden Rastarme 16, 18 und die Ausbildung der Rastvorsprünge 32, 34 an dem jeweiligen Rastarm 16, 18.

Die Darstellung der 7 zeigt eine Seitenansicht des zweiten Trennstegteils 14 der 6.

Die Darstellung der 8 zeigt eine erfindungsgemäße Ringkerndrossel 50 in einer Ansicht von schräg oben, wobei wieder an und für sich nicht sichtbare Begrenzungslinien gestrichelt dargestellt sind. Die Ringkerndrossel 50 weist einen Ringkern 52 auf, der als Rohrabschnitt mit ebenen Oberseiten 54, 56 ausgebildet ist, siehe auch 9. Der Ringkern 52 weist eine mittige Durchgangsöffnung 58 auf, in die das Trennelement 10 eingeschoben ist. Das Trennelement 10 ist dadurch unter einer leichten Vorspannung an dem Ringkern 52 befestigt, wenn das erste Trennstegteil 12 und das zweite Trennstegteil 14 ineinander eingeschoben und aneinander verrastet sind. Das Trennelement 10 sorgt dadurch für eine zuverlässige Potentialtrennung zwischen einer in 8 lediglich schematisch dargestellten ersten Wicklung 60 und einer ebenfalls nur schematisch dargestellten zweiten Wicklung 62 auf dem Ringkern 52 der Ringkerndrossel 50.

Die Darstellung der 9 zeigt die Ringkerndrossel 40 der 8 in einer Seitenansicht. Das Trennelement 10 ist in der Durchgangsöffnung 58 des Ringkerns 52 der Ringkerndrossel 50 gesichert und die Halteabschnitte 22, 24 des ersten Trennstegteils 12 liegen flächig auf der Oberseite 56 des Ringkerns 52 und die Halteabschnitte 28, 30 des zweiten Trennstegteils 40 liegen flächig auf der gegenüberliegenden Oberseite 54 des Ringkerns 52 auf. Dadurch kann auch im Bereich der beiden Oberseiten 54, 56 eine zuverlässige Trennung zwischen den beiden Wicklungen 60, 62 erzielt werden, die in 9 der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt sind.

Durch die Erfindung lässt sich dadurch eine sehr zuverlässige Potentialtrennung zwischen Wicklungen 60, 62 einer Ringkerndrossel 50 erzielen, wobei das Trennelement 10 eine durchgehende Trennwand ohne Durchbrüche im Bereich der Durchgangsöffnung 58 des Ringkerns 52 bereitstellt. Indem das Trennelement 10 aus zwei ineinander eingerasteten Trennstegteilen 12, 14 besteht, lässt sich eine besonders zuverlässige und einfache Montage des Trennelements 10 erzielen. Eine korrekte Verrastung der beiden Trennstegteile 12, 14 aneinander lässt sich im montierten Zustand auch automatisiert kontrollieren.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DE 202013000695 U1 [0003]
  • DE 102009054001 A1 [0004]
  • EP 0258592 A1 [0005]
  • DE 3047603 A1 [0006]
  • DE 102010031292 A1 [0007]
  • WO 2006/133671 A1 [0008]