Title:
Fahrzeugkamera-Kalibrations-Hilfsvorrichtung
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Um einen idealen Kalibrationsbetrieb durchzuführen, wird bereitgestellt ein Startschalter (11), der manuell oder durch eine Fahrzeugkamera-Kalibrationsvorrichtung gestartet wird, eine Startschaltvorrichtung (12), die durch eine Betätigung des Startschalters (11) gestartet wird, und Projektionsvorrichtungen (13), die an einer Außenseite eines Fahrzeugkörpers angebracht sind, enthaltend zumindest eine oder mehrere Lichtquellen, die die Umgebung des Fahrzeugkörpers mit Licht bestrahlen, wobei basierend auf Referenzen auf einer Straßenoberfläche, die durch die Projektionsvorrichtungen (13) projiziert werden, bestimmt wird, ob ein Kalibrationsbetrieb möglich ist oder nicht.





Inventors:
Aoyagi, Takahisa (Tokyo, JP)
Iida, Koji (Tokyo, JP)
Kokido, Noritaka (Tokyo, JP)
Application Number:
DE102016125766A
Publication Date:
11/30/2017
Filing Date:
12/28/2016
Assignee:
MITSUBISHI ELECTRIC CORPORATION (Tokyo, JP)
International Classes:
G03B43/00; B60R1/00; G03B15/00; H04N5/232
Attorney, Agent or Firm:
HOFFMANN - EITLE Patent- und Rechtsanwälte PartmbB, 81925, München, DE
Claims:
1. Fahrzeugkamera-Kalibrations-Hilfsvorrichtung, umfassend:
einen Startschalter (11), der manuell oder durch eine Fahrzeugkamera-Kalibrationsvorrichtung gestartet wird;
eine Startschaltvorrichtung (12), die durch eine Betätigung des Startschalters (11) gestartet wird; und
Projektionsvorrichtungen (13), die an einer Außenseite eines Fahrzeugkörpers angebracht sind, enthaltend zumindest eine oder mehrere Lichtquellen, die die Umgebung des Fahrzeugkörpers mit Licht bestrahlen,
wobei basierend auf Referenzen auf einer Straßenoberfläche, die durch die Projektionsvorrichtungen (13) projiziert werden, bestimmt wird, ob ein Kalibrationsbetrieb möglich ist oder nicht.

2. Fahrzeugkamera-Kalibrations-Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Projektionsvorrichtungen (13) zwei oder mehr Laserlichtquellen vom Punktbestrahlungstyp oder eine oder mehr Laserlichtquellen von linearen Bestrahlungstyp sind, die auf jeweiligen Oberflächen an der Vorderseite, der Rückseite, der rechten Seite und der linken Seite des Fahrzeugkörpers bereitgestellt werden.

3. Fahrzeugkamera-Kalibrations-Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei ein Laserlichtprojektor als eine Lichtquelle der Projektionsvorrichtung (13) verwendet wird.

4. Fahrzeugkamera-Kalibrations-Hilfsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, weiterhin umfassend:
eine Fahrzeugumgebung-Unebenheit-Messvorrichtung (14), die eine Unebenheit um das Fahrzeug misst, basierend auf Referenzlinien auf der Straßenoberfläche, die von den Projektionsvorrichtungen (13) projiziert werden;
eine Kalibrationsmöglichkeit-Bestimmungseinheit (16), die bestimmt, ob das Messergebnis gleich oder kleiner als ein akzeptabler Wert ist oder nicht, basierend auf einer Ausgabe der Fahrzeugumgebung-Unebenheit-Messvorrichtung (14); und
eine Benutzerbenachrichtigungsvorrichtung (17), die einen Benutzer über das Bestimmungsergebnis der Kalibrationsmöglichkeit-Bestimmungseinheit (16) benachrichtigt.

5. Fahrzeugkamera-Kalibrations-Hilfsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, weiterhin umfassend:
eine Fahrzeugneigung-Messvorrichtung (15), die eine Neigung des Fahrzeugs misst basierend auf den Referenzlinien auf einer Straßenoberfläche, die von den Projektionsvorrichtungen (13) projiziert werden;
eine Kalibrationsmöglichkeit-Bestimmungseinheit (16), die bestimmt, ob das Messergebnis gleich oder kleiner als ein akzeptabler Wert ist oder nicht, basierend auf einer Ausgabe der Fahrzeugneigungs-Messvorrichtung (15); und
eine Benutzerbenachrichtigungsvorrichtung (17), die einen Benutzer über das Bestimmungsergebnis der Kalibrationsmöglichkeit-Bestimmungseinheit (16) benachrichtigt.

6. Fahrzeugkamera-Kalibrations-Hilfsvorrichtung, umfassend:
einen Startschalter (11), der manuell oder durch eine Fahrzeugkamera-Kalibrationsvorrichtung gestartet wird;
eine Startschaltvorrichtung (12), die durch eine Betätigung des Startschalters (11) gestartet wird;
eine Projektionsvorrichtung (13), die an einer Außenseite eines Fahrzeugkörpers angebracht ist, enthaltend zumindest eine oder mehrere Lichtquellen, die die Umgebung des Fahrzeugkörpers mit Licht bestrahlen;
einen Drucksensorabschnitt (33) mit mehreren Sensoren, die das Gewicht des Fahrzeugkörpers erfassen;
einen Flüssigkristall-Paneelenabschnitt (32), der den Drucksensor (33) aufnimmt; und
eine Druckpunkt-Messeinheit (34), die einen Druck entsprechend einer Reifenposition des Fahrzeugkörpers als unter Druck gesetzter Punkt durch den Drucksensor (33) misst,
wobei die Projektionsvorrichtung (13) gerade Linien zum Bestimmen eines Kalibrationsbetriebs um das Fahrzeug projiziert, um der Druckpunkt-Messeinheit (34) zu entsprechen.

Description:
HINTERGRUND DER ERFINDUNGGebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kalibrations-Hilfsvorrichtung einer Fahrzeugkamera, die an einem Fahrzeug angebracht ist.

BESCHREIBUNG DES STANDS DER TECHNIK

In einer Frontüberwachungskamera oder einer Umgebungsüberwachungskamera, die an einem Fahrzeug angebracht ist als eine Vorrichtung eines Fahrerassistenzsystems (ADAS, Engl.: advanced driver assistance system), sind Funktionen einer genauen Berechnung einer Positionsgenauigkeit oder Erfassung wie zum Beispiel einer Fahrzeugerfassung, einer Fußgängererfassung und einer Erfassung einer weißen Linie reduziert, wenn eine optische Achsenposition der Kamera aufgrund eines Zeitablaufs und so weiter abweicht. Als Reaktion auf diese Probleme wird eine Kalibrationsvorrichtung vorgeschlagen, enthaltend einen Extraktionsabschnitt, der einen Merkmalspunkt eines Fahrzeugs aus einem Konturbild des Fahrzeugs extrahiert, das von einer Fahrzeugkamera aufgenommen wird, einen Schätzabschnitt, der einen Linsenmittelpunkt der Fahrzeugkamera und einen Punkt auf einer Verlängerungslinie, die durch den Merkmalspunkt läuft, identifiziert, einen Speicherabschnitt, der den Linsenmittelpunkt der Fahrzeugkamera speichert, die an dem Fahrzeug an einer idealen Position und in einer idealen Richtung angebracht ist, und einen idealen Punkt auf der durch den Merkmalspunkt laufenden Linie speichert, und einen Anpassungsabschnitt, der die Fahrzeugkamera anpasst, um die Distanz zwischen dem Punkt auf der Verlängerungslinie und dem idealen Punkt zu minimieren (siehe Patentdokument 1).
Patentdokument 1: JP-A-2014-174067

In der oben genannten Kalibrationsvorrichtung gemäß dem Stand der Technik gibt es jedoch Einschränkungen, dass ein Teil des Fahrzeugs, der ein Merkmalspunkt sein soll, von einem Blickwinkel der Fahrzeugkamera aufgenommen werden muss und dass ein Teil des Fahrzeugs, der der Merkmalspunkt sein soll, den Zusammenhang einer absoluten Position hinsichtlich der Position der Fahrzeugkamera beibehalten muss. Deshalb gibt es ein Problem, dass es nötig ist, die Kamera so einzustellen, um die obigen Beschränkungen zur Zeit einer Einstellung der Kamera zu erfüllen, was den Freiheitsgrad beim Einstellen der Kamera reduziert. Es gibt auch ein Problem, dass ein zu erfassender Erfassungsbereich zum Aufnehmen eines Teils eines Fahrzeugkörpers innerhalb eines Erfassungsbereichs der Kamera verringert wird. Das heißt, falls ein Teil des Fahrzeugs als der Merkmalspunkt aus irgendeinem Grund deformiert oder beschädigt ist, wird ein idealer Kalibrationsbetrieb nicht durchgeführt. Weiterhin ist es nötig, die Kalibrationsvorrichtung in einer elektronischen Steuereinheit (nachstehend als ECU, Engl.: electronic control unit) zum Steuern der Fahrzeugkamera einzufügen, um die oben genannte Kalibrationsvorrichtung gemäß dem Stand der Technik zu realisieren, und es gibt ein Problem, dass es schwierig ist, dies auf ein existierendes Fahrzeugkamerasystem an zuwenden, das kommerziell verfügbar ist.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die obigen Probleme gemacht und es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kalibrations-Hilfsvorrichtung bereitzustellen, die in der Lage ist, auf ein existierendes Fahrzeugkamerasystem angewandt zu werden, da es keine Beschränkungen des Blickwinkels der Fahrzeugkamera gibt, und die auch in der Lage ist zum Realisieren des Kalibrierungsbetriebs mit hoher Genauigkeit, während Schwierigkeiten verhindert werden.

Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird eine Fahrzeugkamera-Kalibrations-Hilfsvorrichtung bereitgestellt, enthaltend einen Startschalter, der manuell oder durch eine Fahrzeugkamera-Kalibrationsvorrichtung gestartet wird, eine Startschaltvorrichtung, die durch einen Betrieb des Startschalters gestartet wird, und Projektionsvorrichtungen, die an einer Außenseite eines Fahrzeugkörpers installiert sind, enthalten zumindest eine oder mehrere Lichtquellen, die die Umgebung des Fahrzeugs mit Licht bestrahlen, in der bestimmt wird, ob ein Kalibrationsbetrieb möglich ist oder nicht, basierend auf Referenzen auf einer Straßenoberfläche, die von den Projektionsvorrichtungen projiziert werden.

Es kann bestimmt werden, ob der Kalibrationsbetrieb möglich ist oder nicht, ohne eine Messvorrichtung wie zum Beispiel ein Messgerät oder einen Winkelmesser zu verwenden, durch Verwenden der Fahrzeugkamera-Kalibrations-Hilfsvorrichtung gemäß der Ausführungsform, die Schwierigkeiten betreffend dem Fahrzeugkamera-Kalibrationsbetrieb durch den Nutzer können reduziert werden und der Kalibrationsbetrieb mit weniger Genauigkeitsvariation kann realisiert werden.

Die vorhergehenden oder andere Aufgaben, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung der vorliegenden Erfindung klarer werden, wenn in Verbindung mit den beigefügten Abbildungen betrachtet.

KURZE BESCHREIBUNG DER ABBILDUNGEN

1 ist ein Blockdiagramm, das eine schematische Konfiguration einer Fahrzeugkalibrations-Hilfsvorrichtung gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung zeigt;

2A und 2B sind eine Draufsicht und eine Vorderansicht, die einen Umriss zum Erläutern von Betrieben von relevanten Teilen der Kalibrations-Hilfsvorrichtung gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung zeigen;

3A ist eine Seitenansicht, die einen Umriss zur Erläutern von Betrieben relevanter Teile der Kalibrations-Hilfsvorrichtung gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung zeigt;

3B ist eine Vorderansicht, die ein Projektionsmuster in 3A zeigt;

4 ist ein Ablaufdiagramm zum Erläutern grundlegender Operationen der Kalibrations-Hilfsvorrichtung gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung;

5 ist ein Ablaufdiagramm zum Erläutern von Operationen relevanter Teile der Kalibrations-Hilfsvorrichtung gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung;

6 ist ein Ablaufdiagramm, das Operationen relevanter Teile der Kalibrations-Hilfsvorrichtung gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung zeigt;

7 ist ein Blockdiagramm, das eine schematische Konfiguration einer Fahrzeugkamera-Kalibrations-Hilfsvorrichtung gemäß Ausführungsform 2 der vorliegenden Erfindung zeigt;

8 ist eine Draufsicht, die eine Struktur relevanter Teile der Kalibrations-Hilfsvorrichtung gemäß Ausführungsform 2 der vorliegenden Erfindung zeigt;

9 ist ein Ablaufdiagramm zum Erläutern grundlegender Operationen der Kalibrations-Hilfsvorrichtung gemäß Ausführungsform 2 der vorliegenden Erfindung; und

10A und 10B sind eine Draufsicht und eine Vorderansicht, die einen Umriss zum Erläutern von Operationen relevanter Teile der Kalibrations-Hilfsvorrichtung gemäß Ausführungsform 2 der vorliegenden Erfindung zeigen.

BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSFORMENAusführungsform 1

Nachstehend wird die vorliegende Erfindung mit Bezug auf die Abbildungen erläutert.

1 ist ein Blockdiagramm, das einen schematischen Überblick einer Kalibrations-Hilfsvorrichtung gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung zeigt. 2A und 2B sind eine Draufsicht und eine Vorderansicht, die einen Umriss zum Erläutern von Operationen relevanter Teile der Kalibrations-Hilfsvorrichtung gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung zeigt. 3A ist eine Seitenansicht, die einen Umriss zum Erläutern von Operationen relevanter Teile der Kalibrations-Hilfsvorrichtung gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung zeigt und 3B ist eine Vorderansicht, die ein Projektionsmuster in 3A zeigt. 4 ist ein Ablaufdiagramm zum Erläutern grundlegender Operationen der Kalibrations-Hilfsvorrichtung gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung. 5 ist ein Ablaufdiagramm zum Erläutern von Operationen relevanter Teile der Kalibrations-Hilfsvorrichtung gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung. 6 ist ein Ablaufdiagramm, das Operationen relevanter Teile der Kalibrations-Hilfsvorrichtung gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung zeigt.

In den jeweiligen Abbildungen bezeichnen die gleichen Symbole die gleichen oder äquivalente Kompositionen.

In 1 ist eine Fahrzeugkamera-Kalibrations-Hilfsvorrichtung 10 an einem Fahrzeug angebracht, die mit einer Kamera-Kalibrationsvorrichtung verbunden ist, die gebildet wird durch eine Kamera-ECU oder eine ADAS_ECU, um bei Operationen der Fahrzeugkamera-Kalibrationsvorrichtung 20 zu assistieren.

Die Fahrzeugkamera-Kalibrations-Hilfsvorrichtung 10 enthält einen Startschalter 11, der manuell oder durch die ECU in der Fahrzeugkamera-Kalibrationsvorrichtung 20 gestartet wird, eine Startschaltvorrichtung 12, die durch einen Betrieb des Startschalters 11 gestartet wird, Projektionsvorrichtungen 13, die an einer Außenseite (in einem äußeren Umfang/Peripherie) eines Fahrzeugkörpers installiert sind, die gestartet werden basierend auf einer Ausgabe der Startschaltvorrichtung 12 und gebildet werden durch Punktlichtquellen, die Referenzlinien, die hinsichtlich eines Fahrzeugkörpers vorgeschrieben sind, auf eine Straße oder auf die Umgebung projizieren, eine Fahrzeugumgebung-Unebenheit-Messvorrichtung 14, die eine Unebenheit um das Fahrzeug erfasst basierend auf den Referenzlinien auf der Straßenoberfläche, die von der Projektionsvorrichtung 13 projiziert werden, um zu bestimmen, ob der Unebenheitsgrad gleich oder kleiner als ein akzeptabler Wert ist oder nicht, eine Fahrzeugneigungs-Messvorrichtung 15, die eine Neigung des Fahrzeugs misst basierend auf den von der Projektionsvorrichtung 13 projizierten Referenzlinien, um zu bestimmen, ob der Neigungsgrad gleich oder kleiner als ein akzeptabler Wert ist oder nicht, eine Kalibrationsmöglichkeit-Bestimmungseinheit 16, die bestimmt, ob der Betrieb der Kalibrationsvorrichtung normal durchgeführt werden kann oder nicht, basierend auf Ausgaben der Fahrzeugumgebung-Unebenheit-Messvorrichtung 14 und der Fahrzeugneigungs-Messvorrichtung 15, und eine Benutzerbenachrichtigungsvorrichtung 17, die anzeigt, ob der Betrieb der Kalibrationsvorrichtung normal durchgeführt werden kann oder nicht, basierend auf einer Ausgabe der Kalibrationsmöglichkeit-Bestimmungseinheit 16.

Die Kalibrationsmöglichkeit-Bestimmungseinheit 16 wird durch einen Mikrocomputer gebildet.

Die Benutzerbenachrichtigungsvorrichtung 17 kann ein Monitorbildschirm oder ein Lautsprecher sein, die an dem Fahrzeug angebracht sind, die benachrichtigt, ob der Kalibrationsbetrieb normal durchgeführt werden kann oder nicht, durch die Anzeige auf dem Monitorbildschirm oder Audio von dem Lautsprecher.

Als Nächstes werden Operationen der Fahrzeugkamera-Kalibrations-Hilfsvorrichtung 10 mit der obigen Konfiguration mit Bezug auf 4 beschrieben.

Falls ein Benutzer es wünscht, die Fahrzeugkamera-Kalibrationsvorrichtung zu starten, wird der Startschalter 11 zu einer beliebigen Zeit eingegeben, um die Startschaltvorrichtung 12 zu starten (Schritt S12), dann werden die in dem Fahrzeugkörper angebrachten Projektionsvorrichtungen 13 basierend auf der Ausgabe der Startschaltvorrichtung 12 gestartet und ein Projektionsmuster durch Laserlicht und so weiter wird projiziert (Schritt S12).

Der Startbetrieb kann so eingestellt werden, dass die Ausgabe mit einer vorgeschriebenen Zeitsteuerung in der Kamera-ECU oder der ADAS_ECU der Fahrzeugkamera-Kalibrationsvorrichtung 20 erzeugt wird, um den Startschalter 11 durch die Ausgabe zu betätigen.

Die Projektionsvorrichtungen 13 stellen Projektionsmuster ein, wie zum Beispiel in 2A und 2B gezeigt.

Das heißt, wie in 2A und 2B gezeigt, sind die Projektionsvorrichtungen 13 jeweils an einem Vorderstoßstangenteil 13a, einen Rückstoßstangenteil 13b, Vorderkotflügelteil 13c und einem Rückkotflügelteil 13d angebracht. Zumindest eine Lichtquelle, die die Projektionsvorrichtung 13 sein soll, ist bevorzugter Weise an jedem Platz angebracht. Das Projektionsmuster durch die Projektionsvorrichtungen 13 ist als Punktbestrahlung eingestellt. Markierungen, die durch Sternmarkierungen in den Abbildungen gezeigt sind, zeigen Positionen auf der Straßenoberfläche an. Wenn Linien entlang dieser Sternmarkierungen gezeichnet sind, können Kalibrationsgrundlinien nötig für den Kalibrationsbetrieb gezeichnet werden, ohne eine Messvorrichtung, wie zum Beispiel einen Maßstab oder eine Winkelmesseinheit zu verwenden. Der Benutzer kann die Möglichkeit des Kalibrationsbetriebs bestimmen durch Betrachten der Kalibrationsgrundlinien. Falls ein Laserlichtprojektor als die Projektionsvorrichtung 13 verwendet wird, der ein linearer Bestrahlungstyp ist, wird das Projektionsmuster angezeigt in Positionen auf der Straßenoberfläche. Deshalb kann der Benutzer auch die Möglichkeit des Kalibrationsbetriebs bestimmen, ohne die Messvorrichtung und so weiter überhaupt zu verwenden.

Wenn der Kalibrationsbetrieb einer Vorderüberwachungskamera durchgeführt wird, kann eine Wandoberflächenbestrahlung wie in 3A und 3B gezeigt verwendet werden. Das heißt, die Projektionsvorrichtung 13 projiziert ein Projektionsmuster hinsichtlich einer Wandoberfläche 30 vor dem Fahrzeug durch Verwenden des Laserlichtprojektors, das enthält eine Basislinie "a", die horizontal zum Boden ist, eine Basislinie "b", die sich parallel zu dem Fahrzeug erstreckt, und eine Basislinie "c" vertikal zum Boden. Die Projektionsmuster, die in 2A, 2B, 3A und 3B gezeigt sind, sind Beispiele, die in Übereinstimmung mit Spezifikationen der Fahrzeugkamera des Fahrzeugs gebildet sind.

Als Nächstes wird in Schritt S13 ein Fahrzeugkamera-Kalibrationsbetrieb gestartet, basierend auf dem Bestimmungsergebnis der Kalibrationsbasislinien durch die Projektionsvorrichtung 13. Falls die Ausgabe von der Startschaltvorrichtung 12 in diesem Zustand weitergeht, wird der Betrieb fortgeführt. Wenn der Stopp ausgegeben wird (Schritt S14), wird der Betrieb der Projektionsvorrichtungen 13 gestoppt (Schritt S15).

Als Nächstes wird die Kalibrationsmöglichkeit-Bestimmungseinheit 16 angetrieben durch die Ausgabe von der Startschaltvorrichtung 12 wie in 5 gezeigt (Schritt S21). Die Fahrzeugumgebung-Unebenheit-Messvorrichtung 14 wird betrieben und ein Objekt um den Fahrzeugkörper wird erfasst (Schritt S22). Die Fahrzeugumgebung-Unebenheit-Messvorrichtung 14 misst den Unebenheitsgrad einer Oberfläche (die Straßenoberfläche oder die Wandoberfläche) um das Fahrzeug (Schritt S23) und die Kalibrationsmöglichkeit-Bestimmungseinheit 16 bestimmt, ob die Unebenheit um das Fahrzeug innerhalb eines akzeptablen Werts ist oder nicht, basierend auf dem Messergebnis (Schritt S24).

Wenn die Unebenheit um das Fahrzeug gleich oder kleiner als der akzeptable Wert als das Ergebnis der Bestimmung ist, bestimmt die Kalibrationsmöglichkeit-Bestimmungseinheit 16, dass die Kalibration möglich ist und benachrichtigt die Benutzerbenachrichtigungsvorrichtung 17, dass die Kalibration möglich ist (Schritt S25).

Wenn andererseits das Bestimmungsergebnis den akzeptablen Wert überschreitet, bestimmt die Kalibrationsmöglichkeit-Bestimmungseinheit 16, dass die Kalibration ungenau ist, und meldet der Benutzerbenachrichtigungsvorrichtung 17, dass der Kalibrationsbetrieb ungenau ist (z.B. "Es ist schwierig, eine genaue Kalibration hier durchzuführen, bitte fahren Sie zu einem ebenen Platz und führen die Kalibration erneut durch" und so weiter) (Schritt S26).

Die Fahrzeugneigungs-Messvorrichtung 15 startet ein 3D-Gyroskop (Schritt S32) wie in 6 gezeigt und misst ein Neigung eine Zielfahrzeugs (Schritt S33).

Die Kalibrationsmöglichkeit-Bestimmungseinheit 16 bestimmt, ob die Neigung des Fahrzeugs innerhalb eines akzeptablen Werts ist oder nicht, basierend auf dem Messergebnis (Schritt S34).

Wenn die Neigung um das Fahrzeug gleich oder kleiner als der akzeptable Wert als das Ergebnis der Bestimmung ist, bestimmt die Kalibrationsmöglichkeit-Bestimmungseinheit als Nächstes, dass die Kalibration möglich ist, und meldet der Benutzerbenachrichtigungsvorrichtung 17, dass der Kalibrationsbetrieb möglich ist (Schritt S35)O.

Wenn andererseits das Bestimmungsergebnis den akzeptablen Wert überschreitet, bestimmt die Kalibrationsmöglichkeit-Bestimmungseinheit 16, dass die Kalibration ungenau ist, und meldet der Benutzerbenachrichtigungsvorrichtung 17, dass der Kalibrationsbetrieb ungenau ist auf die gleiche Weise wie oben beschrieben (Schritt S36).

Nachdem der Kalibrationsbetrieb endet, kann der Benutzer die Vorrichtung stoppen zu einer beliebigen Zeit durch den Startschalter 11 der Fahrzeugkamera-Kalibrations-Hilfsvorrichtung 10 und der Benutzer kann die Vorrichtung stoppten durch die Kamera-ECU oder die ADAS_ECU der Fahrzeugkamera-Kalibrationsvorrichtung 20.

Da das Projektionsmuster durch die Projektionsvorrichtungen 13 von dem Benutzer beurteilt wird oder von der Kalibrationsmöglichkeit-Bestimmungseinheit 16 gemäß Ausführungsform 1 wie oben beschrieben bestimmt wird, ist es nicht nötig, dass ein Teil des Fahrzeugs, das zu projizieren ist, aufgenommen wird. Deshalb kann ein Blickwinkel der Kamera an einen Erfassungsbereich angepasst werden und der Erfassungsbereich kann maximal verwendet werden.

Wie oben beschrieben, kann der Benutzer den Kalibrationsbetrieb durchführen, ohne die Messvorrichtung und so weiter überhaupt zu verwenden, durch die Fahrzeugkamera-Kalibrations-Hilfsvorrichtung gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung.

Ausführungsform 2

7 ist ein Blockdiagramm, das einen schematischen Überblick einer Fahrzeugkamera-Kalibrations-Hilfsvorrichtung gemäß Ausführungsform 2 der vorliegenden Erfindung zeigt. 8 ist eine Draufsicht, die eine Struktur eines relevanten Teils der Kalibrations-Hilfsvorrichtung gemäß Ausführungsform 2 der vorliegenden Erfindung zeigt. 9 ist ein Ablaufdiagramm zum Erläutern grundlegender Operationen der Kalibrations-Hilfsvorrichtung gemäß Ausführungsform 2 der vorliegenden Erfindung. 10A und 10B sind eine Draufsicht und eine Vorderansicht, die einen Umriss zum Erläutern von Operationen relevanter Teile der Kalibrations-Hilfsvorrichtung gemäß Ausführungsform 2 der vorliegenden Erfindung zeigen.

In 7 enthält die Fahrzeugkamera-Kalibrations-Hilfsvorrichtung 10 einen Startschalter 11, der manuell oder durch die ECU in der Fahrzeugkamera-Kalibrationsvorrichtung gestartet wird, eine Startschaltvorrichtung 12, die durch den Betrieb des Startschalters 11 gestartet wird, und eine Projektionsvorrichtung 13, die basierend auf einer Ausgabe der Startschaltvorrichtung 12 gestartet wird.

Die Projektionsvorrichtung 13 enthält eine Projektionseinheit 31, die durch einen Laserlichtprojektor gebildet wird, der vorgeschriebene Basislinien (Laserlicht und so weiter) zu dem Fahrzeugkörper auf eine Straßenoberfläche oder auf die Umgebung projiziert, einen Flüssigkristall-Paneelenabschnitt 32, der auf einer flachen Oberfläche außerhalb des Fahrzeugkörpers angebracht ist, einen Drucksensorabschnitt 33, der durch mehrere Drucksensoren gebildet wird, die auf dem Flüssigkristall-Paneelenabschnitt 32 angebracht sind, eine Druckpunkt-Messeinheit 34, an die die Ausgabe des Drucksensorabschnitts 33 geliefert wird und die Druckpunkte durch das Gewicht des Fahrzeugkörpers erfasst, und eine Kalibrationsmuster-Speichereinheit 35, die vorab Kalibrationsmuster in Übereinstimmung mit Messzielen speichert. Der Flüssigkristall-Paneelenabschnitt 32 und der Drucksensorabschnitt 33 sind so konfiguriert, dass mehrere Drucksensoren auf einer Oberfläche des Flüssigkristall-Paneelenabschnitts 32 angeordnet sind, wie zum Beispiel in 8 gezeigt.

Als Nächstes werden Operationen der Fahrzeugkamera-Kalibrations-Hilfsvorrichtung mit der obigen Konfiguration mit Bezug auf 9 erläutert.

Wenn der Startschalter 11 eingegeben wird, nachdem das zu messende Fahrzeug auf dem Flüssigkristallpaneel 32 der Projektionsvorrichtung 13 eingestellt ist, wird die Projektionsvorrichtung 13 zunächst gestartet durch die Startschaltvorrichtung 12 (Schritt S42). Der Drucksensorabschnitt 33 gibt Werte jeweiliger Drucksensoren entsprechend der Existenz von Reifen des Fahrzeugs aus (Schritt S43).

Die Drucksensoren in dem Drucksensorabschnitt 33 entsprechend Reifenpositionen des zu messenden Fahrzeugs zeigen höhere numerische Werte an als Druckwerte anderer Sensoren in dem Drucksensorabschnitt 33 und das Messergebnis wird durch die Druckpunkt-Messeinheit 34 erfasst (Schritt S43).

Das heißt, die Druckpunkt-Messeinheit 34 bestimmt unter Druck gesetzte Punkte (nämlich Reifenpositionen), die höhere numerische Werte als andere Drucksensoren anzeigen, aus den Messergebnissen der Druckwerte jeweiliger Drucksensoren und meldet das Bestimmungsergebnis als die Reifenpositionen an die Projektionseinheit 31.

Als Nächstes liest die Projektionseinheit 31 ein kalibrationsmuster entsprechend dem Zielfahrzeug aus der Kalibrationsmuster-Speichereinheit 35 basierend auf dem gemeldeten Bestimmungsergebnis, das die Reifenpositionen anzeigt, und projiziert das Fahrzeugkamera-Kalibrationsmuster wie in 10A und 10B gezeigt, auf den Flüssigkristall-Paneelenabschnitt 32 durch die Projektionseinheit 31 (Schritt S44).

Der Benutzer kann entscheiden, den Kalibrationsbetrieb zu starten, durch Bezugnahme auf das Fahrzeugkamera-Projektionsmuster und bestimmen, ob der Kalibrationsbetrieb erlaubt ist. Wenn der Betrieb erlaubt ist, veranlasst der Benutzer die Fahrzeugkamera-Kalibrationsvorrichtung, den Betrieb durchzuführen (Schritt S45).

Falls der Flüssigkristall-Paneelenabschnitt 32 auf einer Neigung angebracht ist, wird das Kalibrationsmuster basierend auf dem Bestimmungsergebnis nicht gespeichert in der Kalibrationsmuster-Speichereinheit. Deshalb projiziert die Projektionseinheit 31 das Fahrzeugkamera-Kalibrationsmuster nicht, um anzuzeigen, dass die Situation für den Kalibrationsbetrieb nicht geeignet ist.

Wenn die Startschaltvorrichtung 12 einen Stoppbefehl empfängt (Schritt S46), wird der Betrieb der Projektionsvorrichtung 13 schließlich gestoppt (Schritt S47).

Als der Inhalt des Kalibrationsbetriebs kann der Kalibrationsbetrieb durchgeführt werden in Übereinstimmung mit einem Kalibrationsverfahren entsprechend jedem zu messenden Fahrzeug.

Da das Fahrzeugkommunikationspaneel vom Drucksensortyp der Projektionsvorrichtung fixiert ist, um konstant horizontal in Ausführungsform 2 zu sein, ist es nicht nötig, die Fahrzeugumgebung-Unebenheit-Messvorrichtung 14 und die Fahrzeugneigungs-Messvorrichtung 15, die in Ausführungsform 1 gezeigt sind, zu verwenden.

Weiterhin kann das Kalibrationsmuster auf dem Flüssigkristallpaneel 32 angezeigt werden in Übereinstimmung mit Reifenpositionen auch für Fahrzeugtypen, die unterschiedliche Reifenbreiten und unterschiedliche Abstände zwischen Vorderreifen und Hinterreifen aufweisen, durch Verwenden des Flüssigkristallpaneelabschnitts 32, der den Drucksensorabschnitt 33 enthält. Deshalb kann der Start eines Kalibrationsbetriebs entsprechend mehreren Fahrzeugtypen auf der gleichen Ebene bestimmt werden.

Wie oben beschrieben ist es möglich, die Fahrzeugkamera-Kalibrations-Hilfsvorrichtung bereitzustellen, die in der Lage ist zum Realisieren des Kalibrationsbetriebs, ohne die Messvorrichtungen und so weiter überhaupt zu verwenden, während die Schwierigkeiten des Benutzers zur Zeit einer Durchführung des Kalibrationsbetriebs vermieden werden.

Verschiedene Modifikationen und Veränderungen dieser Erfindung werden dem Fachmann klar sein, ohne sich vom Schutzbereich der Erfindung zu entfernen, und es sollte verstanden werden, dass diese nicht auf die illustrativen Ausführungsformen, die hierin beschrieben werden, beschränkt ist.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • JP 2014-174067 A [0002]