Title:
Testen von Mobilvorrichtungen
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Ein Datenzentrum-Rack enthält ein Gehäuse, wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkt (AP), der innerhalb des Gehäuses angebracht ist und mit einem Switch außerhalb des Gehäuses drahtlos verbindbar ist; und wenigstens eine Schublade, die mehrere Mobilvorrichtungs-Leistungsverbindungen enthält, um mehreren Mobilvorrichtungen Leistung bereitzustellen.





Inventors:
Cortes, Diana, Calif. (Mountain View, US)
Kim, Jong Hyeop, Calif. (Mountain View, US)
Guddala, Santosh, Mich. (Mountain View, US)
Kwan, Terence, Calif. (Mountain View, US)
Patnaik, Pratyus, Calif. (Mountain View, US)
Siu, George Patrick, Calif. (Mountain View, US)
Application Number:
DE102016125108A
Publication Date:
11/23/2017
Filing Date:
12/21/2016
Assignee:
GOOGLE INC. (Calif., Mountain View, US)
International Classes:
H04W24/00; H04W24/06
Attorney, Agent or Firm:
Betten & Resch Patent- und Rechtsanwälte PartGmbB, 80333, München, DE
Claims:
1. Datenzentrum-Rack; das umfasst:
ein Gehäuse;
wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkt (AP), der innerhalb des Gehäuses angebracht ist und mit einem Switch außerhalb des Gehäuses drahtlos verbindbar ist; und
wenigstens eine Schublade, die mehrere Mobilvorrichtungs-Leistungsverbindungen umfasst, um mehreren Mobilvorrichtungen Leistung bereitzustellen.

2. Datenzentrum-Rack nach Anspruch 1, wobei das Gehäuse mehrere Seiten umfasst und wobei wenigstens einige der mehreren Seiten perforierte Platten aus einem leitfähigen Material umfassen.

3. Datenzentrum-Rack nach Anspruch 2, wobei die perforierten Platten mehrere Perforationen umfassen, die wenigstens teilweise basierend auf einer Wellenlänge eines Hochfrequenzsignals (HF-Signals) in einer umgebenden Umwelt außerhalb des Gehäuses dimensioniert sind.

4. Datenzentrum-Rack nach Anspruch 3, wobei die mehreren Perforationen wenigstens teilweise basierend auf einer kürzesten Wellenlänge eines speziellen HF-Signals mehrerer HF-Signale in einer umgebenden Umwelt außerhalb des Gehäuses dimensioniert sind.

5. Datenzentrum-Rack nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das ferner ein Kühlsystem umfasst, das konfiguriert ist, die mehreren Mobilvorrichtungen während des Betriebs der mehreren Mobilvorrichtungen gemäß einem Testbetrieb zu kühlen.

6. Datenzentrum-Rack nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse wenigstens einen Türsensor umfasst, der betreibbar ist, um ein Öffnungs-/Schließereignis einer Tür des Racks zu detektieren.

7. Datenzentrum-Rack nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse eine erste Schicht eines Abschirmmaterials, die positioniert ist, um den Zugangspunkt und die Schublade zu umschließen, und eine zweite Schicht des Abschirmmaterials, die positioniert ist, um die erste Schicht des Abschirmmaterials zu umschließen, umfasst.

8. Datenzentrum-Rack nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das ferner einen Netz-Manipulator umfasst, der betreibbar ist, um den Mobilvorrichtungen dynamisch Bandbreite zuzuweisen.

9. Datenzentrum-Rack nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das ferner einen Server umfasst, der betreibbar ist, durch den drahtlosen Zugangspunkt mit einer der Mobilvorrichtungen zu kommunizieren.

10. Datenzentrum-Rack nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das ferner einen Analysator des drahtlosen Netzes umfasst, der betreibbar ist, einen Zustand der Verbindbarkeit mit drahtlosen Netzen einer oder mehrerer Mobilvorrichtungen zu analysieren.

11. Verfahren zum Testen von Mobilvorrichtungen in einem Datenzentrum, wobei das Verfahren umfasst:
Bereitstellen von Leistung für mehrere Mobilvorrichtungen, die mit mehreren Leistungsverbindungen in wenigstens einer Schublade eines Datenzentrum-Racks des Datenzentrums verbunden sind;
Aktivieren wenigstens eines drahtlosen Zugangspunkts (AP), der innerhalb eines Gehäuses des Racks angebracht ist, um mit einem Switch des Datenzentrums, der sich außerhalb des Gehäuses befindet, eine drahtlose Verbindung herzustellen; und
Überwachen der Verbindbarkeit mit drahtlosen Netzen einer der Mobilvorrichtungen, wenn eine Anwendung in der einen der Mobilvorrichtungen ausgeführt wird, die mit dem wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkt drahtlos verbunden ist.

12. Verfahren nach Anspruch 11, das ferner umfasst:
Bestimmen der verfügbaren Mobilvorrichtungen in einem drahtlosen Netzsystem, das den wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkt enthält; und
dynamisches Freigeben der Dienstmengenkennungen (SSIDs) basierend auf den bestimmten verfügbaren Mobilvorrichtungen.

13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, das ferner umfasst:
dynamisches Freigeben oder Sperren einer oder mehrerer von mehreren Antennen der Mobilvorrichtungen, um eine Richtung der Antennen kundenspezifisch anzupassen.

14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, das ferner umfasst:
Gruppieren des wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkts unter Verwendung von Netzprotokollen in einer Föderation.

15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14, das ferner umfasst:
Abstimmen der dem wenigstens einem drahtlosen Zugangspunkt zugeführten Leistung auf einen Minimalwert.

16. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15, das ferner umfasst:
Abschalten der wenigstens einen Schublade und des wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkts in Reaktion auf einen Notfall.

17. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 16, das ferner umfasst:
Auf-die-schwarze-Liste-Setzen des Verkehrs zu der Anwendung, die in der einen der Mobilvorrichtungen ausgeführt wird.

18. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 17, das ferner umfasst:
in Reaktion auf eine Bestimmung, dass eine der Mobilvorrichtungen den wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkt verliert, Aktivieren wenigstens eines Reserve-Zugangspunkts.

19. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 18, das ferner umfasst:
Überwachen der Hochfrequenzstörung (HF-Störung) zwischen den Mobilvorrichtungen; und
basierend auf den Überwachungsdaten von den Mobilvorrichtungen Einstellen einer oder mehrerer Funkeinstellungen des wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkts.

20. Datenzentrum, das umfasst:
mehrere Switches; und
mehrere verteilte Datenzentrum-Racks, wobei jedes Datenzentrum-Rack umfasst:
ein Gehäuse;
wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkt (AP), der innerhalb des Gehäuses angebracht ist und mit einem Switch der mehreren Switches außerhalb des Gehäuses drahtlos verbindbar ist; und
mehrere Schubladen, wobei jede Schublade mehrere Mobilvorrichtungs-Leistungsverbindungen umfasst, um mehreren Mobilvorrichtungen Leistung bereitzustellen.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Diese Offenbarung bezieht sich im Allgemeinen auf die Technik drahtloser Netze.

HINTERGRUND

Für die Mobilentwickler kann ein cloud-basierter Dienst bereitgestellt werden, um ihre Mobilanwendungen über verschiedene Mobiltelephone zu testen. Mobilvorrichtungen sind Konsumelektronik, wobei nicht gemeint ist, dass sie Computerknoten sind. Eine Vorrichtungsfarm muss, um skalierbar und trotzdem wirtschaftlich zu sein, eine große Anzahl und eine große Dichte von Vorrichtungen aufweisen, die pro Server gemäß einem kleinen Raum angeschlossen sind. Zusätzlich ist ein Hauptfaktor, der die Leistung von Mobilanwendungen beeinflusst, ihre Fähigkeit, für einen weiten Bereich von Netzbedingungen und Anwendungsfällen optimiert zu werden. Um verschiedene Netzbedingungen für das Testen von Anwendungen in physischen Vorrichtungen in Datenzentren zu simulieren, gibt es eine Anzahl inhärenter Herausforderungen bei drahtlosen Einsätzen gemäß einem kleinen Formfaktor, einschließlich der Wi-Fi-Gleichkanal- und Nachbarkanalstörung, der Störung von externen und internen Vorrichtungen in der Nähe, einer hohen Verfügbarkeit und Fehlertoleranz, unvorhersagbarer Verkehrsmuster, der Isolation von Vorrichtungen und der Sicherheit und der begrenzten Hilfe menschlicher Hände auf dem Boden des Datenzentrums. In einigen Fällen bietet die (verdrahtete) Ethernet-Technik diese Funktionalität, da eine Verbindung zwischen einem Server und den Clients dediziert ist, wobei aber die verdrahtete Option keine realisierbare Option für alle Mobilvorrichtungen ist.

ZUSAMMENFASSUNG

In einer allgemeinen Implementierung enthält ein Datenzentrum-Rack ein Gehäuse, wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkt (AP), der innerhalb des Gehäuses angebracht ist und mit einem Switch außerhalb des Gehäuses drahtlos verbindbar ist, und wenigstens eine Schublade, die mehrere Mobilvorrichtungs-Leistungsverbindungen umfasst, um für mehrere Mobilvorrichtungen Leistung bereitzustellen.

Gemäß einem ersten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthält das Gehäuse ein leitfähiges Material.

Gemäß einem zweiten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthält das leitfähige Material ein Metall.

Gemäß einem dritten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthält das Metall Eisen, Stahl oder Aluminium.

Gemäß einem vierten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthält das Gehäuse mehrere Seiten, ein Oberteil und einen Boden.

Gemäß einem fünften Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthalten die mehreren Seiten vier Seiten.

Gemäß einem sechsten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthalten wenigstens einige der mehreren Seiten massive Platten aus einem leitfähigen Material.

Gemäß einem siebenten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthalten wenigstens einige der mehreren Seiten perforierte Platten aus einem leitfähigen Material.

Gemäß einem achten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthalten die perforierten Platten mehrere Perforationen, die wenigstens teilweise basierend auf einer Wellenlänge eines Hochfrequenzsignals (HF-Signals) in einer umgebenden Umwelt außerhalb des Gehäuses dimensioniert sind.

Gemäß einem neunten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, sind die mehreren Perforationen wenigstens teilweise basierend auf einer kürzesten Wellenlänge eines speziellen HF-Signals mehrerer HF-Signale in einer umgebenden Umwelt außerhalb des Gehäuses dimensioniert.

Gemäß einem zehnten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthält das spezielle HF-Signal ein 5-GHz- oder ein 2,4-GHz-Signal.

Ein elfter Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthält ferner ein Kühlsystem, das konfiguriert ist, die mehreren Mobilvorrichtungen während des Betriebs der mehreren Mobilvorrichtungen gemäß einem Testbetrieb zu kühlen.

Gemäß einem zwölften Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthält das Kühlsystem ein Kühlsteuersystem und mehrere Kühlmodule.

Gemäß einem dreizehnten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthalten die mehreren Kühlmodule mehrere Lüfter, die konfiguriert sind, einen Kühlluftstrom durch das Gehäuse zirkulieren zu lassen.

Gemäß einem vierzehnten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthalten die mehreren Kühlmodule mehrere Wärmerohre, die konfiguriert sind, die Wärme von den mehreren Mobilvorrichtungen zu einem Kühlkörper außerhalb des Gehäuses zu übertragen.

Gemäß einem fünfzehnten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthalten die mehreren Kühlmodule mehrere Thermosiphons, die konfiguriert sind, die Wärme von den mehreren Mobilvorrichtungen durch die Verdampfer der Thermosiphons zu den Kondensatoren der Thermosiphons zu einem Kühlkörper außerhalb des Gehäuses zu übertragen.

Gemäß einem sechzehnten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthält das Kühlsteuersystem mehrere Sensoren und einen Controller, der konfiguriert ist, die mehreren Kühlmodule wenigstens teilweise basierend auf den Ausgaben von den mehreren Sensoren zu steuern.

Gemäß einem siebzehnten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthalten die mehreren Sensoren wenigstens einen von einem Temperatursensor, einem Feuchtigkeitssensor, einem Drucksensor, einem Differenzdrucksensor oder einem Enthalpiesensor.

Gemäß einem achtzehnten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthält das Gehäuse eine oder mehrere Schichten von Abschirmmaterialien.

Gemäß einem neunzehnten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthält das Gehäuse eine erste Schicht eines Abschirmmaterials, die positioniert ist, um den Zugangspunkt und die Schublade zu umschließen, und eine zweite Schicht des Abschirmmaterials, die positioniert ist, um die erste Schicht des Abschirmmaterials zu umschließen.

Gemäß einem zwanzigsten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, ist das Datenzentrum-Rack konfiguriert, die verfügbaren Mobilvorrichtungen in dem drahtlosen Netzsystem zu bestimmen; und die Dienstmengenkennungen (SSIDs) basierend auf den bestimmten verfügbaren Mobilvorrichtungen dynamisch freizugeben.

Gemäß einem einundzwanzigsten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, ist das Datenzentrum-Rack konfiguriert, eine oder mehrere von mehreren Antennen dynamisch freizugeben oder zu sperren, um eine Richtung der Antennen kundenspezifisch anzupassen.

Gemäß einem zweiundzwanzigsten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, ist der Zugangspunkt so konfiguriert, dass er eine Vorrichtung der OSI-Schicht 2 ist.

Gemäß einem dreiundzwanzigsten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, ist das Datenzentrum-Rack konfiguriert, den wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkt unter Verwendung von Netzprotokollen in einer Föderation zu gruppieren.

Gemäß einem vierundzwanzigsten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, ist das Datenzentrum-Rack konfiguriert, die dem wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkt zugeführte Leistung auf einen Minimalwert abzustimmen.

Gemäß einem fünfundzwanzigsten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, ist das Datenzentrum-Rack konfiguriert, die wenigstens eine Schublade und den wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkt in Reaktion auf einen Notfall abzuschalten.

Gemäß einem sechsundzwanzigsten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, ist das Datenzentrum-Rack konfiguriert, den Verkehr zu einer Anwendung, die in einer der Mobilvorrichtungen ausgeführt wird, auf die schwarze Liste zu setzen.

Ein siebenundzwanzigster Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthält ferner einen Netz-Manipulator, der konfiguriert ist, den Mobilvorrichtungen dynamisch Bandbreite zuzuweisen.

Gemäß einem achtundzwanzigsten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, ist das Datenzentrum-Rack konfiguriert, in Reaktion auf das Bestimmen, dass eine Mobilvorrichtung einen Zugangspunkt verliert, wenigstens einen Reserve-Zugangspunkt zu aktivieren.

Gemäß einem neunundzwanzigsten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, ist das Datenzentrum-Rack konfiguriert, eine Temperatur innerhalb des Gehäuses zu messen und die Temperatur basierend auf der gemessenen Temperatur einzustellen, um eine vorgegebene Anzahl verfügbarer Mobilvorrichtungen in dem Gehäuse aufrechtzuerhalten.

Gemäß einem dreißigsten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, ist das Datenzentrum-Rack konfiguriert, die HF-Störung und die Kanaldämpfung zu überwachen und basierend auf den von den Sensoren empfangenen Parametern und den Überwachungsdaten von den Mobilvorrichtungen eine oder mehrere Funkeinstellungen des Zugangspunkts zu bestimmen.

Ein einunddreißigster Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthält ferner einen Server, der konfiguriert ist, durch den drahtlosen Zugangspunkt mit einer der Mobilvorrichtungen zu kommunizieren.

Ein zweiunddreißigster Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthält ferner einen Analysator des drahtlosen Netzes, der konfiguriert ist, einen Zustand der Verbindbarkeit mit drahtlosen Netzen einer oder mehrerer Mobilvorrichtungen zu analysieren.

Ein dreiunddreißigster Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthält ferner einen Überwachungs-Server und einen Netz-Manipulator, wobei der Analysator des drahtlosen Netzes an den Überwachungs-Server und den Netz-Manipulator gekoppelt ist.

Gemäß einem vierunddreißigsten Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthält das Gehäuse wenigstens einen Türsensor, der konfiguriert ist, ein Öffnungs-/Schließereignis einer Tür des Racks zu detektieren.

In einer weiteren allgemeinen Implementierung enthält ein Verfahren das Bereitstellen von Leistung für mehrere Mobilvorrichtungen, die mit mehreren Leistungsverbindungen in wenigstens einer Schublade eines Datenzentrum-Racks des Datenzentrums verbunden sind; das Aktivieren wenigstens eines drahtlosen Zugangspunkts (AP), der innerhalb eines Gehäuses des Racks angebracht ist, um mit einem Switch des Datenzentrums, der sich außerhalb des Gehäuses befindet, eine drahtlose Verbindung herzustellen; und das Überwachen der Verbindbarkeit mit drahtlosen Netzen einer der Mobilvorrichtungen, wenn eine Anwendung in der einen der Mobilvorrichtungen ausgeführt wird, die mit dem wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkt drahtlos verbunden ist.

Ein erster Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthält ferner das Bestimmen der verfügbaren Mobilvorrichtungen gemäß einem drahtlosen Netzsystem, das den wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkt enthält, und das dynamische Freigeben von Dienstmengenkennungen (SSIDs) basierend auf den bestimmten verfügbaren Mobilvorrichtungen.

Ein zweiter Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthält ferner das dynamische Freigeben oder Sperren einer oder mehrerer von mehreren Antennen der Mobilvorrichtungen, um eine Richtung der Antennen kundenspezifisch anzupassen.

Ein dritter Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthält ferner das Gruppieren des wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkts in eine Föderation unter Verwendung von Netzprotokollen.

Ein vierter Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthält ferner das Abstimmen der dem wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkt zugeführten Leistung auf einen Minimalwert.

Ein fünfter Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthält ferner das Abschalten der wenigstens einen Schublade und des wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkts in Reaktion auf einen Notfall.

Ein sechster Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthält ferner das Auf-die-schwarze-Liste-Setzen des Verkehrs zu der Anwendung, die in der einen der Mobilvorrichtungen ausgeführt wird.

Ein siebenter Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthält ferner in Reaktion auf die Bestimmung, dass die eine der Mobilvorrichtungen den wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkt verliert, das Aktivieren wenigstens eines Reserve-Zugangspunkts.

Ein achter Aspekt, der mit der allgemeinen Implementierung kombinierbar ist, enthält ferner das Überwachen der Hochfrequenzstörung (HF-Störung) zwischen den Mobilvorrichtungen; und basierend auf den Überwachungsdaten von den Mobilvorrichtungen das Einstellen einer oder mehrerer Funkeinstellungen des wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkts.

In einer weiteren allgemeinen Implementierung enthält ein Datenzentrum mehrere Switches und mehrerer verteilte Datenzentrum-Racks. Jedes Datenzentrum-Rack enthält ein Gehäuse, wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkt (AP), der innerhalb des Gehäuses angebracht ist und mit einem Switch der mehreren Switches außerhalb des Gehäuses drahtlos verbindbar ist, und mehrere Schubladen, wobei jede Schublade mehrere Mobilvorrichtungs-Leistungsverbindungen enthält, um mehreren Mobilvorrichtungen Leistung bereitzustellen.

Diese allgemeinen und spezifischen Aspekte können unter Verwendung einer Vorrichtung, eines Systems, eines Verfahrens oder irgendwelcher Kombinationen aus Vorrichtungen, Systemen oder Verfahren implementiert sein. Die Einzelheiten einer oder mehrerer Implementierungen sind in den beigefügten Zeichnungen und der folgenden Beschreibung dargelegt. Weitere Merkmale, Aufgaben und Vorteile werden aus der Beschreibung und den Zeichnungen und aus den Ansprüchen offensichtlich.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1A ist ein Blockschaltplan eines beispielhaften Datenzentrums, das mehrere Racks aufweist.

1B ist ein Blockschaltplan beispielhafter Racks.

2A ist ein Blockschaltplan eines beispielhaften Datenzentrum-Racks.

2B ist ein Blockschaltplan eines beispielhaften Datenzentrums.

3A zeigt eine beispielhafte Tür mit Aperturen, um ein Rack zu umschließen.

3B zeigt eine beispielhafte Anordnung der Lüfter innerhalb einer Rack-Tür.

3C zeigt beispielhafte Anordnungen der Lüfter, die auf die Vorrichtungsschubladen gemäß einem Rack ausgerichtet sind.

4 stellt einen beispielhaften Prozess des Testens von Mobilvorrichtungen gemäß einem Datenzentrum gemäß der vorliegenden Offenbarung dar.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

Zum Bereitstellen eines cloud-basierten Dienstes für die Mobilentwickler, um ihre Mobilanwendungen über verschiedene Mobiltelephone zu testen, wird eine stabile, wirtschaftliche und skalierbare Vorrichtungsfarm bevorzugt. Um skalierbar und trotzdem wirtschaftlich zu sein, kann es erforderlich sein, eine große Anzahl und eine große Dichte von Vorrichtungen aufzuweisen, die pro Server gemäß einem kleinen Raum angeschlossen sind. Die vorliegende Offenbarung beschreibt Systeme, Verfahren und Vorrichtungen zum Testen von Mobilvorrichtungen und zum Managen eines drahtlosen Netzes gemäß einem Datenzentrum, einschließlich des Skalierens eines Mobilvorrichtungs-Racks und einer Infrastruktur in einer stabilen Betriebsumgebung. Das Datenzentrum kann ein Cloud-Testlabor (CTL) oder ein Server-Zentrum für ein drahtloses Netz sein. Die Technik kann neben Mobilvorrichtungen außerdem auf irgendwelche anderen Vorrichtungen angewendet werden.

In einigen Implementierungen ist eine Anzahl von Datenzentrum-Racks in dem Datenzentrum verteilt. Jedes Datenzentrum-Rack enthält ein Gehäuse, wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkt (AP), der innerhalb des Gehäuses angebracht ist und mit einem Switch außerhalb des Gehäuses drahtlos verbindbar ist, und mehrere Schubladen, wobei jede Schublade mehrere Mobilvorrichtungs-Leistungsverbindungen enthält, um mehreren Mobilvorrichtungen Leistung bereitzustellen. In einer derartigen Weise können das Datenzentrum-Rack (oder das Mobilvorrichtungs-Rack) und die zugeordnete Infrastruktur skaliert werden.

Eine der primären Weisen, um die Vorrichtungsstabilität sicherzustellen, besteht im Sicherstellen einer konsistenten Verbindbarkeit mit drahtlosen Netzen der Vorrichtungen. Es werden verschiedene Implementierungen zum Sicherstellen einer konsistenten Verbindbarkeit mit drahtlosen Netzen der Vorrichtungen offenbart.

In einigen Implementierungen werden aufgrund der RFI (Hochfrequenzstörung) und der Begrenzungen in der aktuellen drahtlosen 2,4-GHz- und der drahtlosen 5-GHz-Technik HF-Abschirmmaterialien verwendet, um die HF von den Mobilvorrichtungen innerhalb des Datenzentrum-Racks zu isolieren. In einigen Beispielen ist das Datenzentrum-Rack kundenspezifisch aufgebaut und aus Stahl, Eisen, Aluminium oder irgendeinem anderen massiven leitfähigen Metall hergestellt. Die Auswahl des verwendeten Metalls kann von den Bedingungen der Architektur des Datenzentrum-Racks für die Kühlung abhängen.

In einigen Implementierungen sind die Perforationen und die Öffnungen für die Kabel in dem Datenzentrum-Rack gebaut, um sie basierend auf den Temperaturbedingungen und der benötigten Dämpfung innerhalb des Racks kundenspezifisch zu konfigurieren. Die Größen der Perforationen können durch eine Wellenlänge der kleinsten Frequenz bestimmt sein, Lichtgeschwindigkeit(m/s)/Frequenz(Zyklen/s) = Wellenlänge(m/s).

In einigen Implementierungen ist das Datenzentrum-Rack für einen wirtschaftlichen Einsatz modular und kundenspezifisch anpassbar. Falls z. B. der Luftstrom einer Datenzentrum-Kühllösung von unten nach oben ist, können die Perforationsplatten gemäß einem Boden des Racks installiert sein, wobei die Luft aus einem Oberteil des Racks austritt. In einigen Beispielen sind mehrere Temperatur-, Feuchtigkeitssensoren in dem Rack installiert, wobei sie periodisch eine Statistik für Anomalien melden. Das Datenzentrum-Rack kann so konfiguriert sein, dass in dem Fall eines Notfalls, wie z. B. einer Feuergefahr, das Rack und alle drahtlosen Geräte automatisch abgeschaltet werden können.

In einigen Implementierungen wird die Temperatur innerhalb der abgeschirmten Racks gemessen, wird die Lüfterdrehzahl eingestellt und wird ein Zustand des Racks zu einem Test-Manager übertragen. Der Zustand des Racks enthält außerdem die Statistiken des Batteriezustands und der Batterietemperatur. Eine Test-Manager-Anwendung kann z. B. automatisch eine Fähigkeit, Tests an Vorrichtungen auszuführen, basierend auf diesen Daten bestimmen. Um eine erforderliche Anzahl verfügbarer Vorrichtungen aufrechtzuerhalten, muss die Temperatur innerhalb der Racks programmatisch gesteuert werden.

In einigen Implementierungen werden dedizierte Dienstmengenkennungen (SSIDs) einem Wi-Fi-Spektrumprofil für jeden Typ der Vorrichtungen dynamisch zugeordnet. Einige Telephone können z. B. nur mit 36, 40, 44 oder 48 ”Kanälen” verbunden sein. Um dieses Problem zu lösen, können die SSIDs, die rundgesendet werden, basierend auf den in den Racks verfügbaren Vorrichtungen dynamisch freigegeben werden.

In einigen Implementierungen werden die HF-Störung und die Kanaldämpfung kontinuierlich überwacht. Basierend auf den durch die Sensoren empfangenen Parametern und den Überwachungsdaten von den Vorrichtungen werden die Zugangspunkt-Funkeinstellungen (AP-Funkeinstellungen) programmatisch bestimmt und angewendet, so dass basierend auf einem Aufbau des Racks die Signalabdeckung geändert wird. In anderen Beispielen macht ein höherer Leistungspegel des drahtlosen Signals die Signalabdeckung elliptisch, während ein tieferer Signalpegel des drahtlosen Signals die Signalabdeckung kreisförmig macht.

In einigen Beispielen werden eine Konfiguration und ein Vorrichtungsaufbau basierend auf den Vorrichtungsformfaktoren geändert und ist der Rack-Aufbau durch die Temperaturbedingungen in dem Rack bestimmt. Außerdem breiten sich 2,4-GHz-Wi-Fi-Kanäle, die eine tiefste verwendete Frequenz aufweisen, mehr als die 5-GHz-Wi-Fi-Kanäle aus, so dass die Leistungspegel für die 2,4-GHz-Wi-Fi-Kanäle nach unten abgestimmt werden und für die 5-GHz-Wi-Fi-Kanäle nach oben abgestimmt werden, um völlig gleiche Geschwindigkeiten zu erreichen. In einigen Beispielen sind die Funkeinstellung des Zugangspunkts basierend auf den Störungs- und Kanaldaten unter Verwendung der Rauschabstandsdaten (SNR-Daten) des äußeren Netzes und des internen Netzes programmatisch gesteuert.

In einigen Implementierungen stützt sich eine Vorrichtung für die Daten hauptsächlich auf drahtlos. Falls die Vorrichtung einen Zugangspunkt verliert, kann sie die Vorrichtungsverfügbarkeitsverhältnisse für alle gemäß einem Datenzentrum getesteten Vorrichtungen auslösen. Der Zustand der drahtlosen Vorrichtungen kann durch die Daten eines einfachen Netz-Management-Protokolls (SNMP-Daten) bestimmt werden, wobei Befehle, um den sekundären drahtlosen Zugangspunkt freizugeben, unter Verwendung von Automatisierungswerkzeugen gesendet werden können. Die Reserve-Zugangspunkte können aktiviert werden, wenn eine Störung detektiert wird.

In einigen Implementierungen wird ein Netz-Manipulator verwendet, um den Mobilvorrichtungen in dem Rack dynamisch Bandbreite zuzuweisen. In einigen Beispielen enthält der Netz-Manipulator ein dynamisches Router-Modul, das gemäß einem Gateway installiert ist, das die benötigte Bandbreite für ein Testszenario zuweist. Die gesendeten (TX) und die empfangenen (RX) Pakete von den Vorrichtungen können durch ein Werkzeug geformt werden, es kann z. B. IPTABLES als ein zugrundeliegendes Werkzeug verwendet werden, um die TX-, RX-Pakete von den Vorrichtungen zu formen.

In einigen Fällen ist die Fähigkeit, dass eine Bedienungsperson den Verkehr zu einer Anwendung auf eine schwarze Liste setzt, durch das Verbinden des Testdienstes mit einer Zugangspunkt-Management-Schicht implementiert. In einigen Fällen kann die Fähigkeit, die Richtung der Funkantennen unter Verwendung von Werkzeugen aus der Ferne kundenspezifisch anzupassen, implementiert werden, indem im Voraus mehrere Antennen in den Racks implementiert werden und irgendeine der mehreren Antennen dynamisch gesperrt/freigegeben wird. In einigen Fällen kann, wenn sich eine Vorrichtung nicht in Gebrauch befindet, die Wi-Fi-Funktionalität der Vorrichtung ausgeschaltet werden, um die Last an den APs zu verringern.

In einigen Implementierungen ist das Datenzentrum-Rack konfiguriert, den drahtlosen AP als eine Vorrichtung der Schicht 2 der Zusammenschaltung offener Systeme (OSI) zu verwenden, um den drahtlosen AP und die drahtlosen Kommunikations-/Luftschnittstellenstabilitäten zu skalieren. Damit arbeitet ein drahtloser AP wie eine zu einem Drahtnetz überbrückte Funkantenne, was bedeutet, dass das Datenzentrum-Rack eine Steuerschicht 3 in den Mobilvorrichtungen aufweist, die das Beeinflussen von Gateways/Ausgangsendpunkten enthält.

In einigen Beispielen verwendet das Datenzentrum-Rack Netzprotokolle, um alle APs in einer Föderation zu gruppieren, einschließlich der Verwendung des Spannbaumprotokolls, um Zyklen in dem Netzumgebungen zu detektieren, des Konfigurierens, dass die Brückenprotokoll-Dateneinheit-Rahmendaten (BPDU-Rahmendaten) in stromaufwärts gelegenen Switches zulässig sind, und/oder des Verursachens, das einer der drahtlosen APs in der Gruppe ein Master-AP wird, der den Lastausgleich der Luftverkehre über die Gruppe von APs oder einen Cluster von APs ausführt.

Das Datenzentrum-Rack kann außerdem die drahtlosen APs in einer Gruppe förderieren, z. B. die APs vermaschen oder die Cluster-Bildung der APs ausführen, was die folgenden Vorteile schafft: I) die Gleichkanalstörungen können minimiert werden oder durch das Abstimmen eines Kanals eines Clusters und eine dynamischen Kanalauswahl sogar eliminiert werden, falls der Ort fest ist; II) unter Verwendung eines Servers eines dynamischen Host-Konfigurationsprotokolls (DHCP) können die Ausgangsverkehre in mehrere stromaufwärts gelegene Switches und Anbieter ausgebreitet/aufgefächert werden, indem durch den DHCP-Server spezifizierte Netz-Gateways bereitgestellt werden.

Um über einen drahtlosen AP-Cluster mit begrenzten Räumen, wie z. B. innerhalb eines Server-Racks (oder des Datenzentrum-Racks) hinaus zu skalieren und mehrere stabile drahtlose AP-Cluster innerhalb begrenzter Räume zu erzeugen, kann die drahtlose AP-Leistung abgestimmt werden, so dass sie ein Minimum ist. Das Minimieren der drahtlosen AP-Leistung kann die Gleichkanalstörungen verringern, weil, wenn die Leistung vergrößert wird, der drahtlose AP eine Gleichkanalstörung mit anderen AP-Cluster-Gruppen erzeugen kann. Gemäß einem speziellen Beispiel werden nur 12,5% oder 25% der vollen Sendeleistung verwendet.

In einigen Implementierungen kann in Abhängigkeit von dem Produkt/OEM ein einziger drahtloser AP-Cluster irgendeine Anzahl von APs enthalten. Die Anzahl der APs in dem AP-Cluster kann von den Spezifikationen des drahtlosen AP-Controllers und davon abhängen, wie viel Verkehre (z. B. speziell BPDU-Informationen) der AP-Controller/Master aufnehmen kann. In einigen Beispielen stützt sich der Mechanismus der Vermaschung/Cluster-Bildung der APs auf eine Netz-OSI-Schicht 2, so dass er technisch eine maximale Gesamtnetzkapazität in der 12 vermaschen kann. In einigen Beispielen ist ein drahtloser AP-Cluster aus 2 APs bis zu über 1.000 APs ausgebildet. Gemäß einem speziellen Beispiel enthält ein drahtloser AP-Cluster von 16 APs bis zu 32 APs.

Diese allgemeinen und spezifischen Aspekte können unter Verwendung einer Vorrichtung, eines Systems, eines Verfahrens oder irgendeiner Kombination aus Vorrichtungen, Systemen oder Verfahren implementiert sein. Die Einzelheiten einer oder mehrerer Ausführungsformen des in dieser Beschreibung beschriebenen Gegenstands sind in den beigefügten Zeichnungen und der folgenden Beschreibung dargelegt. Andere Merkmale, Aspekte und Vorteile des Gegenstands werden aus der Beschreibung, den Zeichnungen und den Ansprüchen offensichtlich.

1A zeigt eine schematische graphische Darstellung eines beispielhaften Datenzentrums 100 (oder eines Server-Raums oder eines Cloud-Testlabors). Das Datenzentrum 100 enthält mehrere Datenzentrum-Racks 102a, 102b, 102c, 102d und mehrere Switches 104a, 104b. Jedes Datenzentrum-Rack, z. B. das Rack 102a, enthält ein Gehäuse 110, wenigstens einen Server 112, wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkt (AP) 114, der innerhalb des Gehäuses 110 angebracht ist und mit dem Switch 104a außerhalb des Gehäuses 110 drahtlos verbindbar ist, und mehrere Schubladen 116. Jede Schublade 116 kann mehrere Mobilvorrichtungs-Leistungsverbindungen 118 enthalten, um mehreren (nicht gezeigten) Mobilvorrichtungen Leistung bereitzustellen. Die Mobilvorrichtungs-Leistungsverbindungen können USB-Hubs und/oder Leistungsversorgungsstecker enthalten. Eine Mobilvorrichtung kann über drahtlose Kommunikation durch den Zugangspunkt 114 mit dem Server 112 kommunizieren.

In einigen Implementierungen enthält das Gehäuse 110 ein leitfähiges Material. Das leitfähige Material kann ein Metall, z. B. Eisen, Stahl oder Aluminium, sein. Das Gehäuse 110 kann mehrere Seiten (z. B. vier Seiten), ein Oberteil und einen Boden enthalten. In einigen Beispielen enthalten wenigstens einige der mehreren Seiten massive Platten des leitfähigen Materials.

In einigen Implementierungen enthält das Gehäuse 110 ein Abschirmmaterial, das konfiguriert ist, ein Wi-Fi-Signal mit einer speziellen Frequenz, z. B. 2,4 GHz oder 5 GHz, abzuschirmen. Das Gehäuse 110 kann eine oder mehrere Schichten der Abschirmmaterialien enthalten. Die Schichten der Abschirmmaterialien sind geerdet. In einigen Beispielen weist das Gehäuse 110 eine erste Schicht des Abschirmmaterials, die positioniert ist, um die Zugangspunkte und die Schubladen zu umschließen, und eine zweite Schicht des Abschirmmaterials, die positioniert ist, um die erste Schicht des Abschirmmaterials zu umschließen, auf.

In einigen Implementierungen enthalten wenigstens einige der mehreren Seiten perforierte Platten des leitfähigen Materials. Die perforierten Platten können mehrere Perforationen enthalten, die wenigstens teilweise basierend auf einer Wellenlänge eines Hochfrequenzsignals (HF-Signals) in einer umgebenden Umwelt außerhalb des Gehäuses dimensioniert sind. Die mehreren Perforationen sind z. B. wenigstens teilweise basierend auf einer kürzesten Wellenlänge eines speziellen HF-Signals oder mehrerer HF-Signale in einer umgebenden Umwelt außerhalb des Gehäuses dimensioniert. In einigen Beispielen umfasst das spezielle HF-Signal ein 5-GHz- oder ein 2,4-GHz-Signal.

In einigen Implementierungen enthält das Datenzentrum-Rack ein Kühlsystem, das konfiguriert ist, die mehreren Mobilvorrichtungen während des Betriebs der mehreren Mobilvorrichtungen gemäß einem Testbetrieb zu kühlen, was im Folgenden weiter ausführlich erörtert wird. Das Kühlsystem kann ein Kühlsteuersystem und mehrere Kühlmodule enthalten. In einigen Beispielen enthalten die mehreren Kühlmodule mehrere Lüfter, die konfiguriert sind, einen Kühlluftstrom durch das Gehäuse zirkulieren zu lassen. In einigen Beispielen enthalten die mehreren Kühlmodule mehrere Wärmerohre, die konfiguriert sind, die Wärme von den mehreren Mobilvorrichtungen zu einem Kühlkörper außerhalb des Gehäuses zu übertragen. In einigen Beispielen enthalten die mehreren Kühlmodule mehrere Thermosiphons, die konfiguriert sind, die Wärme von den mehreren Mobilvorrichtungen durch die Verdampfer der Thermosiphons zu den Kondensatoren der Thermosiphons zu einem Kühlkörper außerhalb des Gehäuses zu übertragen. In einigen Beispielen enthält das Kühlsteuersystem mehrere Sensoren und einen Controller, der konfiguriert ist, die mehreren Kühlmodule wenigstens teilweise basierend auf den Ausgaben von den mehreren Sensoren zu steuern. Die mehreren Sensoren enthalten wenigstens einen von einem Temperatursensor, einem Feuchtigkeitssensor, einem Drucksensor, einem Differenzdrucksensor oder einem Enthalpiesensor.

In einigen Implementierungen enthält das Gehäuse Türsensoren, damit die Racks Öffnungs-/Schließereignisse auslösen, wobei die Ereignisse verwendet werden können, um eine aktuelle und periodische Änderung in dem Rack zu bestimmen. Die Informationen der Türsensoren können außerdem zur Überwachung der Wartung der Vorrichtungen, physischer Sicherheitsalarme und möglicher drahtloser Störungsspitzen verwendet werden.

1B zeigt eine schematische graphische Darstellung der beispielhaften Racks 154 und 156. Das Datenzentrum-Rack 102a, 102b, 102c oder 102d nach 1A kann eines der Racks 154 und 156 sein. Das Rack 154 oder 156 ist an einen Switch 152, z. B. den Switch 104a oder 104b nach 1A, gekoppelt. Das Rack 154 enthält ein Gehäuse 160, das mit einer äußeren Schutzvorrichtung 161, die z. B. ein Seitenplatten-Metalabschirmmaterial aufweist, und/oder einer äußeren Schutzvorrichtung 165, die z. B. ein HF-Abschirmmaterial mittlerer Qualität aufweist, von der äußeren Umwelt abgeschirmt sein kann. Die Schutzvorrichtung 165 kann die äußere Schutzvorrichtung 161 umschließen, die näher an dem Gehäuse 160 positioniert ist. In der Schutzvorrichtung 161 kann eine Anzahl von Lüftern 163 zur Rack-Kühlung verteilt sein. Die äußeren Schutzvorrichtungen 161 und 165 sind beide für die Abschirmung an die Masse 167 gekoppelt.

Das Rack 154 enthält einen 5-GHz-Wi-Fi-AP 162, einen 2,4-GHz-Wi-Fi-AP 164, einen Wi-Fi-Analysator 166, einen Netz-Manipulator 168 und einen Überwachungs-Server 170. Innerhalb des Gehäuses 160 des Racks 154 ist eine Anzahl von Mobilvorrichtungen 172 positioniert. Der Netz-Manipulator 168 ist konfiguriert, den Mobilvorrichtungen 172 in dem Rack 154 dynamisch Bandbreite zuzuweisen. In einigen Beispielen enthält der Netz-Manipulator 168 ein dynamisches Router-Modul, das gemäß einem Gateway installiert ist, das die für ein Testszenario benötigte Bandbreite zuweist. Der Netz-Manipulator 168 ist sowohl an den 5-GHz-Wi-Fi-AP 162 als auch an den 2,4-GHz-Wi-Fi-AP 164 gekoppelt. Der Überwachungs-Server 170 kann zu dem Server 112 nach 1A ähnlich sein, wobei er konfiguriert ist, die Wi-Fi-Verbindbarkeit der Mobilvorrichtungen 172 zu überwachen. Der Wi-Fi-Analysator 166 ist konfiguriert, die Daten von dem Netz-Manipulator 168 und dem Überwachungs-Server 170 zu sammeln und die Daten zur Verarbeitung z. B. an eine Test-Manager-Anwendung zu übertragen.

Das Rack 156 enthält ein Gehäuse 180, einen 2,4-GHz-Wi-Fi-AP 182, einen Wi-Fi-Analysator 184, einen Netz-Manipulator 188, einen Überwachungs-Server 188 und mehrere Mobilvorrichtungen 190. Der 2,4-GHz-Wi-Fi-AP 182, der Wi-Fi-Analysator 184, der Netz-Manipulator 188 und der Überwachungs-Server 188 können zu dem 2,4-GHz-Wi-Fi-AP 164, dem Wi-Fi-Analysator 166, dem Netz-Manipulator 168 bzw. dem Überwachungs-Server 170 ähnlich sein. Abweichend von dem Rack 154 enthält das Rack 156 eine Schutzvorrichtung 192, die ein HF-Abschirmmaterial in hoher Qualität zum Abschirmen der 2,4-GHz-Wi-Fi-HF aufweist.

Beispielhafte Implementierungen

Ein Datenzentrum, z. B. ein Cloud-Testlabor, stützt sich auf drahtlose Hochfrequenz (HF) für die Vorrichtungsverbindbarkeit. Drahtlose Hochfrequenzen, die standardmäßig in Telephonen verwendet werden, arbeiten bei den zwei Frequenzen 2,4 GHz und 5 GHz. Gemäß dem Regulierungsbereich der Federal Communications Commission (FCC) weist die 5-GHz-Frequenz (UNII-1, UNII-2, UNII-2 erweitert, UNII-3) ~22 verfügbare nicht überlappende 20-MHz-Kanäle auf. Gemäß dem Europäischen Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI) gibt es 19 verfügbarer Kanäle, während es im asiatisch-pazifischen Bereich (APAC) 13 verfügbarer Kanäle gibt. Es wird angegeben, dass die Kanalverfügbarkeit außerdem pro Wi-Fi-Vorrichtung und/oder Zugangspunkt variieren kann. In China sind unter Verwendung eines Zugangspunkts Aruba AP-135 z. B. die verfügbaren Kanäle lediglich 5: 149, 153, 157, 161, 165. Die 2,4-GHz-Frequenz weist nur 3 nicht überlappende 22-MHz-Kanäle (1, 6, 11) auf. Die 5-GHz-fähigen Telephone weisen eine bessere Erfolgsrate als 2,4 GHz auf, da sie ein größeres Spektrum anbieten.

Aufgrund der HF-Störung (der Gleichkanal- und der Nachbarkanalstörung) können die Vorrichtungen nicht imstande sein, die Tests abzuschließen, oder in den ”Fehler”-Zustand (Daten zu senden/zu empfangen) fallen. Obwohl es andere Möglichkeiten geben könnte, dass die Vorrichtung ”ungesund” wird, kann die Hochfrequenzstörung (RFI) ein großer verursachender Faktor sein. Die RFIs gehen sowohl von externen drahtlosen Zugangspunkten und Clients, für die das CTL keine Steuerung aufweist, als auch von internen RFI, die das CTL managen kann, aus. Die RFI kann außerdem die Funktionalität anderer Hardware in den Racks, z. B. der USB-Hubs oder der USB-Kabel, die die hauptsächlichen Mittel sind, um eine Verbindung zu den Vorrichtungen herzustellen, und einer Debug-Brücke, z. B. ADB (Android Debug Bridge), an den Mobilvorrichtungen beeinflussen.

Aufgrund der Einschränkungen der 2,4-GHz- und 5-GHz-Funkfrequenzen ist es eine realisierbare Option, die Hochfrequenz abzuschirmen. In einigen Fällen ist das HF-Abschirmmaterial um die Racks zum Steuern der abgestrahlten Hochfrequenzstörung drapiert, wobei es aber für das anfängliche Testen nicht wirksam sein kann.

Gemäß einem speziellen Beispiel sind die Racks gemäß einem CTL konfiguriert, so dass sie ausreichend HF-Kapazität aufweisen, um Tests an 10.000 Vorrichtungen auszuführen, sich zuverlässig mit dem Wi-Fi zu verbinden und eine erwünschte Datenrate von 10 Mbit/s pro Vorrichtung zu erreichen. Eine 99-%-Dämpfung (oder eine drahtlose Exposition von null) der externen 2,4-GHz- und 5-GHz-Signale aus dem Inneren der Racks kann erreichbar sein. Die Materialien für die Vorrichtungsschubladen sind identifiziert, um die Wi-Fi-Ausbreitung zu fördern. Die Racks halten außerdem die Sicherheits- und Leistungsanforderungen ein. Die Anordnungen der drahtlosen Zugangspunkte und/oder der externen Antennen sind außerdem bestimmt. Außerdem sind die Racks konfiguriert, so dass sie eine ausreichende Anzahl von ”U”s aufweisen, um Server und Vorrichtungen anzubringen. Die Fertigstellung der Server-Hardware kann es z. B. unterstützen, es zu entscheiden, wie viele ”U”s erforderlich sind, und die Anordnung der Server neu zu entwerfen, um es dem HF-Signal zu ermöglichen, sich auszubreiten.

2A zeigt ein beispielhaftes Rack 200 für das CTL. Das Rack 200 kann zu dem Rack 102a nach 1A, dem Rack 154 oder 156 nach 1B ähnlich sein. Das Rack 200 enthält ein Gehäuse 202, das einen oder mehrere Server 204, einen oder mehrere Zugangspunkte 206 und eine oder mehrere Vorrichtungsschubladen 208 umschließt. Das Rack 200 ist geerdet. Die internen Vorrichtungsschubladen 208 können mit Glasfasern, Kunststoff oder einem anderen reflektierenden Material für die HF-Ausbreitung aufgebaut sein.

2B zeigt ein beispielhaftes Datenzentrum 250, das mehrere Racks, z. B. vom Rack 1 bis zum Rack 6, enthält. Jedes Rack enthält 1 Kabel oder 1 AP und einen zusätzlichen AP, 6 Schubladen der Vorrichtungen, wobei jede 25 Vorrichtungen enthält, 2 Vorrichtungs-Controller und 48 Port-Switches. Alle Racks sind geerdet. Das Datenzentrum 250 kann durch das Hinzufügen weiterer Racks maßstäblich vergrößert werden. Die Anzahl der APs kann basierend auf der Anzahl der Vorrichtungen bestimmt sein.

Da die HF nicht durch Metalle eindringen kann und ein hochleitfähiges Material die HF absorbiert, können die Racks aus Stahl, Eisen, Aluminium oder irgendeinem massiven leitfähigen Metall hergestellt sein. Die Racks können von dem Seiten-, Oberteil- und Bodenmetall umschlossen sein. Die Racks sind außerdem geerdet. Im Allgemeinen befindet sich kein Anstrich auf den Racks, da Farbe ein nichtleitendes Material ist.

In einigen Implementierungen sind Aperturen, Perforationen, Löcher und/oder Öffnungen für Kabel in dem Datenzentrum-Rack errichtet. 3A zeigt eine beispielhafte Tür 300 mit Aperturen/Löchern 302 zum Umschließen eines Racks. Die Tür kann als eine vordere, hintere, obere oder untere Tür des Racks verwendet werden.

Da HF durch Aperturen, Durchdringungen und/oder Nähte in der Umhüllung eindringen kann, hängt die Leistung einer Rack-Umhüllung von der Größe der Aperturen und davon ab, wie die Nähte und die Aperturen behandelt sind. Die Größe der Aperturen, Perforationen oder Öffnungen kann z. B. kleiner als die Größe der kleinsten Wellenlänge (oder der Wellenlänge der höchsten Frequenz) sein. Die Wellenlänge wird durch: Lichtgeschwindigkeit(m/s)/Frequenz(Zyklen/s) = Wellenlänge(m/s)berechnet. Für die 2,4-GHz-Frequenz sollte die maximale Größe der Apertur/Perforation/Öffnung nicht größer als ~12,5 cm sein. Für die 5-GHz-Frequenz sollte die maximale Größe der Apertur nicht größer als ~5,56 cm sein. In einigen Beispielen befindet sich die Größe der Löcher für die Luftzirkulation der vorderen und/oder hinteren Tür des Racks unter der Wellenlänge von 5,56 cm und ist speziell nicht größer als 4 mm mal 4 mm.

In einigen Fällen sind die Löcher honigwabenförmig oder rund. Eine Dicke der Metalltafeln für die Türen, z. B. die Tür 300, kann für die Abschirmung nicht kleiner als 4 mm sein. Für die anderen Öffnungen muss ein derartiger Kabel-Manager an den Enden mit einem gut leitfähigen Material wie Gewebe-über-Schaum-EMI-Dichtungen abgeschirmt sein.

Ein Rack kann für die Vorrichtungen eine ausreichende Kühlung von verschiedenen Orten benötigen. In einigen Implementierungen wird ein Kompromiss geschlossen, um es zu ermöglichen, dass zum Vermeiden von Erwärmungsproblemen innerhalb des Racks Luft in die und aus den Rack-Umhüllungen strömt, während eine unerwünschte HF-Störung immer noch blockiert wird. 3B zeigt die Anordnungen 350 der Lüfter 352 innerhalb einer Tür 354 des Racks. Falls in einigen Beispielen der Luftstrom der Datenzentrum-Kühllösung von unten nach oben ist, sind die Perforationsplatten im Boden des Racks installiert, wobei die Luft aus dem Oberteil des Racks austritt. Wie 3C veranschaulicht, können die Vorrichtungsschubladen (z. B. Schublade 1, die Schublade 2) in dem Rack auf die Anordnungen der Lüfter (z. B. des Lüfters der Schublade 1, des Lüfters der Schublade 2) ausgerichtet sein.

4 stellt einen beispielhaften Prozess 400 zum Testen von Mobilvorrichtungen gemäß einem Datenzentrum gemäß der vorliegenden Offenbarung dar. Das Datenzentrum kann zu dem Datenzentrum 100 nach 1A, dem Datenzentrum 150 nach 1B oder dem Datenzentrum 250 nach 2B ähnlich sein. In einigen Implementierungen enthält das Datenzentrum mehrere verteilte Datenzentrum-Racks und mehrere Switches außerhalb der Datenzentrum-Racks. Jedes Datenzentrum-Rack kann zu dem Rack 104a oder 104b nach 1A, dem Rack 154 oder 156 nach 1B, dem Rack 200 nach 2A, den Racks nach 2B ähnlich sein.

Ein Datenzentrum-Rack stellt mehreren Mobilvorrichtungen, die mit mehreren Leistungsverbindungen in wenigstens einer Schublade des Racks verbunden sind, Leistung bereit (402). Das Datenzentrum-Rack kann ein Gehäuse und mehrere Schubladen enthalten. Jede Schublade weist mehrere Leistungsverbindungen auf, um mehreren Mobilvorrichtungen Leistung bereitzustellen.

Wenigstens ein drahtloser Zugangspunkt (AP) in dem Rack wird aktiviert, um mit einem Switch des Datenzentrums drahtlos eine Verbindung herzustellen (404).

Der wenigstens eine drahtlose Zugangspunkt ist in dem Gehäuse angebracht, während sich der Switch außerhalb des Gehäuses des Racks befindet. Der Switch ist an die drahtlosen APs gemäß einem oder mehreren verschiedenen Racks gekoppelt. Der Switch kann ferner an einen Server des Datenzentrums gekoppelt sein.

In einigen Implementierungen bilden die Mobilvorrichtungen und der drahtlose AP ein drahtloses Netzsystem. Eine oder mehrere der mit Energie versorgten Mobilvorrichtungen, die mit der Schublade des Racks verbunden sind, können durch den drahtlosen AP z. B. mit dem Server des Datenzentrums kommunizieren.

Die Verbindbarkeit mit drahtlosen Netzen einer der Mobilvorrichtungen wird überwacht, wenn in der einen der Mobilvorrichtungen eine Anwendung ausgeführt wird, (406). Die Mobilvorrichtung ist drahtlos mit dem aktivierten drahtlosen AP verbunden. Basierend auf den überwachten Daten der Verbindbarkeit mit drahtlosen Netzen kann eine Ausführungsleistung der Anwendung bestimmt werden.

In einigen Implementierungen ist das Datenzentrum-Rack betreibbar, um die Verbindbarkeit mit drahtlosen Netzen der Mobilvorrichtungen in dem Rack zu überwachen, die verfügbaren Mobilvorrichtungen in dem drahtlosen Netzsystem, das wenigstens den drahtlosen AP enthält, zu bestimmen und die Dienstmengenkennungen (SSIDs) basierend auf den bestimmten verfügbaren Mobilvorrichtungen dynamisch freizugeben. Das Datenzentrum-Rack kann außerdem konfiguriert sein, eine Temperatur innerhalb des Gehäuses zu messen und die Temperatur basierend auf der gemessenen Temperatur einzustellen, um eine vorgegebene Anzahl der verfügbaren Mobilvorrichtungen in dem Gehäuse aufrechtzuerhalten.

In einigen Implementierungen ist das Datenzentrum-Rack konfiguriert, den wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkt unter Verwendung von Netzprotokollen in einer Föderation zu gruppieren. Das Datenzentrum-Rack kann außerdem die dem wenigstens einem drahtlosen Zugangspunkt zugeführte Leistung auf einen Minimalwert abstimmen. In einigen Fällen kann in Reaktion auf die Bestimmung, dass eine Mobilvorrichtung einen drahtlosen Zugangspunkt verliert, das Datenzentrum-Rack wenigstens einen Reserve-Zugangspunkt aktivieren.

In einigen Implementierungen gibt das Datenzentrum-Rack eine oder mehrere von mehreren Antennen der Mobilvorrichtungen dynamisch frei oder sperrt das Datenzentrum-Rack eine oder mehrere von mehreren Antennen der Mobilvorrichtungen dynamisch, um eine Richtung der Antennen kundenspezifisch anzupassen. Das Datenzentrum-Rack kann außerdem eine der Schubladen und den wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkt in Reaktion auf einen Notfall abschalten. Das Datenzentrum-Rack kann außerdem den Verkehr zu einer Anwendung, die in einer Mobilvorrichtung ausgeführt wird, auf eine schwarze Liste setzen.

Das Datenzentrum-Rack kann konfiguriert sein, die Hochfrequenz Störung (HF-Störung) zwischen den Mobilvorrichtungen und/oder die Kanaldämpfungen für die Mobilvorrichtungen zu überwachen. Basierend auf den Überwachungsdaten von den Mobilvorrichtungen und/oder den von den Sensoren empfangenen Parametern kann das Datenzentrum-Rack eine oder mehrere Funkeinstellungen des wenigstens einen drahtlosen Zugangspunkts einstellen.

Während diese Beschreibung viele spezifische Implementierungseinzelheiten enthält, sollten diese nicht als Einschränkungen an den Schutzumfang dessen, was beansprucht werden kann, ausgelegt werden, sondern stattdessen als Beschreibungen der für die speziellen Ausführungsformen spezifischen Merkmale. Die spezifischen Merkmale, die in dieser Beschreibung im Kontext separater Ausführungsformen beschrieben sind, können außerdem in Kombination in einer einzigen Ausführungsform implementiert sein. Umgekehrt können verschiedene Merkmale, die in dem Kontext einer einzigen Ausführungsform beschrieben sind, außerdem separat oder in irgendeiner geeigneten Unterkombination in mehreren Ausführungsformen implementiert sein. Obwohl die Merkmale oben als in bestimmten Kombinationen wirkend beschrieben und sogar anfangs als solche beansprucht sein können, können überdies ein oder mehrere Merkmale einer beanspruchten Kombination in einigen Fällen aus der Kombination entfernt werden, wobei die beanspruchte Kombination auf eine Unterkombination oder eine Variation einer Unterkombination gerichtet sein kann.

Während die Operationen in den Zeichnungen in einer speziellen Reihenfolge dargestellt sind, sollte dies ähnlich nicht als eine Anforderung verstanden werden, dass derartige Operationen in der gezeigten speziellen Reihenfolge oder in einer sequentiellen Reihenfolge ausgeführt werden oder das alle veranschaulichten Operationen ausgeführt werden, um die erwünschten Ergebnisse zu erreichen. Unter bestimmten Umständen kann ein Multitasking und eine Parallelverarbeitung vorteilhaft sein. Die Trennung der verschiedenen Systemkomponenten in den oben beschriebenen Ausführungsformen sollte überdies nicht als eine derartige Trennung in allen Ausführungsformen erfordernd verstanden werden, wobei sie verstanden werden sollte, dass die beschriebenen Programmkomponenten und Systeme im Allgemeinen gemeinsam in ein einziges Software-Produkt integriert oder in mehrere Software-Produkte gebündelt sein können.

Folglich sind spezielle Ausführungsformen des Gegenstands beschrieben worden. Weitere Ausführungsformen befinden sich im Schutzumfang der folgenden Ansprüche.