Title:
VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUR DRAHTLOSEN FAHRZEUG-ZU-FAHRZEUG-KOMMUNIKATION
Kind Code:
A1


Abstract:

Es werden eine Vorrichtung und ein Verfahren zur drahtlosen Kommunikation bereitgestellt, welche basierend auf Fahrzeug-Fahrinformationen eine Betrieb-Kandidatenanwendung auswählen und einen Multi-Hop-Kommunikations-Knotenbaum basierend auf anderen Fahrzeugen bereitstellen/einrichten, welche benötigte Eigenschaften für die entsprechende Betrieb-Kandidatenanwendung aufweisen, um Daten unter Senkung der Kommunikationslast effektiv zu übertragen und ein Hindernis in einer Multi-Hop-Kommunikationsumgebung basierend auf V2X-Kommunikation (engl. Fahrzeug-zu-Allem) zu umgehen.




Inventors:
Park, Jong Rok (Seoul, KR)
Noh, Dong Gyu (Gyeonggi-do, Dongducheon-si, KR)
Ryu, Cho Rong (Incheon, KR)
Hwang, Dae Sung (Gyeonggi-do, Hwaseong-si, KR)
Noh, Hahk Rel (Gyeonggi-do, Bucheon-si, KR)
Sung, Su Lyun (Gyeonggi-do, Anyang-si, KR)
Application Number:
DE102016123101A
Publication Date:
02/01/2018
Filing Date:
11/30/2016
Assignee:
HYUNDAI MOTOR COMPANY (Seoul, KR)
International Classes:



Foreign References:
KR20160097364A2016-08-17
Attorney, Agent or Firm:
Viering, Jentschura & Partner mbB Patent- und Rechtsanwälte, 01099, Dresden, DE
Claims:
1. Ein Verfahren zur drahtlosen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation, das Verfahren aufweisend:
Ermitteln einer Betrieb-Kandidatenanwendung basierend auf Fahrinformationen eines Fahrzeugs;
Einrichten eines Multi-Hop-Kommunikation-Knotenbaums für eine Kommunikation mit einer Vielzahl von anderen Fahrzeugen gemäß der Betrieb-Kandidatenanwendung; und
Austauschen einer Fahrzeug-Statusinformation mit der Vielzahl von Fahrzeugen mit welchen der Multi-Hop-Kommunikationsknoten gebildet ist, und Bereitstellen eines Benachrichtigungsdienstes mittels Fahrzeug-Statusinformationen, welche von einem oder mehreren Fahrzeugen der Vielzahl von Fahrzeugen empfangen wird.

2. Das Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei bei dem Ermitteln einer Betrieb-Kandidatenanwendung, eine Betrieb-Kandidatenanwendung für das Ausführen einer Linkskurve, einer Rechtskurve oder einer Überquerung einer Kreuzung des Fahrzeugs ermittelt wird.

3. Das Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei das Bereitstellen eines Benachrichtigungsdienstes das Bereitstellen eine Warnung mittels eines Ausgabegeräts des Fahrzeugs aufweist, basierend darauf, ob ein anderes Fahrzeug in Bezug auf das Fahrzeug sich von einer linken Straße, einer rechten Straße oder von einer Gegenfahrbahn einer Kreuzung nähert, wenn das Fahrzeug eine Linkskurve, eine Rechtskurve oder ein überqueren der Kreuzung ausführt.

4. Das Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Einrichten eines Multi-Hop-Kommunikation-Knotenbaums für den Fall, dass das Fahrzeug eine Linkskurve an einer Kreuzung ausführt, das Einrichten eines Kommunikationsknotens in der Betrieb-Kandidatenanwendung für ein Fahrzeug aufweist, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer linken Straße, von einer rechten Straße und/oder von einer Gegenfahrbahn der Kreuzung nähert

5. Das Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Einrichten eines Multi-Hop-Kommunikation-Knotenbaums für den Fall, dass das Fahrzeug eine Rechtskurve an einer Kreuzung ausführt, das Einrichten eines Kommunikationsknotens in der Betrieb-Kandidatenanwendung für ein Fahrzeug aufweist, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer rechten Straße der Kreuzung nähert und/oder für ein Fahrzeug, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer Gegenfahrbahn der Kreuzung nähert.

6. Das Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Einrichten eines Multi-Hop-Kommunikation-Knotenbaums, für den Fall, dass das Fahrzeug eine Überquerung einer Kreuzung ausführt, das Einrichten eines Kommunikationsknotens in der Betrieb-Kandidatenanwendung für ein Fahrzeug aufweisen, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer linken Straße der Kreuzung nähert und für ein Fahrzeug, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer rechten Straße der Kreuzung nähert.

7. Das Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Einrichten eines Multi-Hop-Kommunikation-Knotenbaums das Einrichten eines Multi-Hop-Kommunikationsknotens aufweist, über welchen ein erstes Fahrzeug, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer linken Straße der Kreuzung nähert, und ein zweites Fahrzeug hinter dem ersten Fahrzeug an einer Kommunikation teilhaben und das Einrichten des Multi-Hop-Kommunikationsknotens aufweist, mit welchem das erste Fahrzeug und das zweite Fahrzeug an einer Kommunikation teilhaben unter Benutzung eines dritten Fahrzeugs, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer Gegenfahrbahn der Kreuzung nähert, als Zwischenknoten, wenn beim Einrichten eines Kommunikationsknotens für ein Fahrzeug, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer linken Straße der Kreuzung nähert, ermittelt wird, dass dieses nicht vorhanden ist oder eine Kommunikationsverbindung aufgrund eines Hindernisses zwischen dem Fahrzeug und der linken Straße nicht aufgebaut wird.

8. Das Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei das Einrichten eines Multi-Hop-Kommunikation-Knotenbaums das Einrichten eines Multi-Hop-Kommunikationsknotens aufweist, über welchen ein erstes Fahrzeug, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer rechten Straße der Kreuzung nähert, und ein zweites Fahrzeug hinter dem ersten Fahrzeug an einer Kommunikation teilhaben und das Einrichten des Multi-Hop-Kommunikationsknotens aufweist, mit welchem das erste Fahrzeug und das zweite Fahrzeug an einer Kommunikation teilhaben unter Benutzung eines dritten Fahrzeugs, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer Gegenfahrbahn der Kreuzung nähert, als Zwischenknoten, wenn beim Einrichten eines Kommunikationsknotens für ein Fahrzeug, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer rechten Straße der Kreuzung nähert, ermittelt wird, dass dieses nicht vorhanden ist oder eine Kommunikationsverbindung aufgrund eines Hindernisses zwischen dem Fahrzeug und der rechten Straße nicht aufgebaut wird.

9. Eine Vorrichtung zur drahtlosen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation, die Vorrichtung aufweisend:
eine Anwendungs-Ermittlungseinrichtung (120), welche eingerichtet ist, eine Betrieb-Kandidatenanwendung basierend auf Fahrinformationen eines Fahrzeugs zu ermitteln;
eine Knotensetzeinrichtung (130), welche eingerichtet ist, einen Multi-Hop-Kommunikation-Knotenbaum für eine Kommunikation mit einer Vielzahl von anderen Fahrzeugen gemäß der Betrieb-Kandidatenanwendung einzurichten; und
eine Diensteinrichtung (140), welche eingerichtet ist Fahrzeug-Statusinformationen mit der Vielzahl von Fahrzeugen, zwischen welchen ein Multi-Hop-Kommunikationsknoten gebildet ist, auszutauschen, und eingerichtet ist, einen Benachrichtigungsdienst mittels Fahrzeug-Statusinformationen, welche von einem oder mehreren Fahrzeugen der Vielzahl von Fahrzeugen empfangen werden, bereitzustellen.

10. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 9, wobei die Anwendungs-Ermittlungseinrichtung (120) eine Betrieb-Kandidatenanwendung für das Ausführen einer Linkskurve, einer Rechtskurve oder einer Überquerung einer Kreuzung durch das Fahrzeug ermittelt.

11. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 9 oder 10, wobei die Diensteinrichtung eingerichtet ist, eine Warnung mittels eines Ausgabegeräts des Fahrzeugs basierend darauf auszugeben, ob ein Fahrzeug vorhanden ist, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer linken Straße, von einer rechten Straße oder von einer Gegenfahrbahn einer Kreuzung nähert, wenn das Fahrzeug eine Linkskurve, eine Rechtskurve oder ein Überqueren der Kreuzung ausführt.

12. Die Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 9 bis 11, wobei die Knotensetzeinrichtung (130) eingerichtet ist, einen Kommunikationsknoten in der Betrieb-Kandidatenanwendung für den Fall, dass das Fahrzeug eine Linkskurve an einer Kreuzung ausführt, für ein Fahrzeug einzurichten, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer linken Straße der Kreuzung nähert, sich von einer rechten Straße der Kreuzung nähert, und/oder sich von einer Gegenfahrbahn der Kreuzung nähert.

13. Die Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 9 bis 12, wobei die Knotensetzeinrichtung (130) eingerichtet ist, einen Kommunikationsknoten in der Betrieb-Kandidatenanwendung für den Fall, dass das Fahrzeug eine Rechtskurve an einer Kreuzung ausführt, für ein Fahrzeug einzurichten, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer rechten Straße der Kreuzung nähert und/oder sich von einer Gegenfahrbahn der Kreuzung nähert.

14. Die Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 9 bis 13, wobei die Knotensetzeinrichtung (130) eingerichtet ist, einen Kommunikationsknoten in der Betrieb-Kandidatenanwendung für den Fall, dass das Fahrzeug eine Überquerung einer Kreuzung ausführt, für ein Fahrzeug einzurichten, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer linken Straße der Kreuzung nähert und für ein Fahrzeug das sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer rechten Straße der Kreuzung nähert.

15. Die Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 9 bis 14, wobei die Knotensetzeinrichtung (130) eingerichtet ist, einen Multi-Hop-Kommunikationsknoten einzurichten, über welchen ein erstes Fahrzeug, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer linken Straße einer Kreuzung nähert, und ein zweites Fahrzeug hinter dem ersten Fahrzeug an einer Kommunikation teilhaben und den Multi-Hop-Kommunikationsknoten einzurichten, mit welchem das erste Fahrzeug und das zweite Fahrzeug an einer Kommunikation unter Benutzung eines dritten Fahrzeugs als Zwischenknoten teilhaben, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer Gegenfahrbahn der Kreuzung nähert, wenn ermittelt wird, dass beim Einrichten eines Kommunikationsknotens für ein Fahrzeug, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer linken Straße der Kreuzung nähert, dieses Fahrzeug nicht vorhanden ist oder eine Kommunikationsverbindung aufgrund eines Hindernisses zwischen dem Fahrzeug und der linken Straße nicht aufgebaut wird.

16. Die Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 9 bis 15, wobei die Knotensetzeinrichtung (130) eingerichtet ist, einen Multi-Hop-Kommunikationsknoten einzurichten, über welchen ein erstes Fahrzeug, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer rechten Straße einer Kreuzung nähert, und ein zweites Fahrzeug hinter dem ersten Fahrzeug an einer Kommunikation teilhaben und den Multi-Hop-Kommunikationsknoten einzurichten, mit welchem das erste Fahrzeug und das zweite Fahrzeug an einer Kommunikation unter Benutzung eines dritten Fahrzeugs als Zwischenknoten teilhaben, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer Gegenfahrbahn der Kreuzung nähert, wenn ermittelt wird, dass beim Einrichten eines Kommunikationsknotens für ein Fahrzeug, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer rechten Straße der Kreuzung nähert, dieses Fahrzeug nicht vorhanden ist oder eine Kommunikationsverbindung aufgrund eines Hindernisses zwischen dem Fahrzeug und der rechten Straße nicht aufgebaut wird.

Description:
Querverweis auf verwandte Anmeldung

Diese Anmeldung beansprucht die Priorität der koreanischen Patentanmeldung Nr. 10-2016-0097364, eingereicht am 29. Juli 2016 beim koreanischen Amt für geistiges Eigentum, deren gesamter Inhalt durch diese Bezugnahme hierin mitaufgenommen ist.

Technisches Gebiet

Diese Offenbarung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur drahtlosen Kommunikation und insbesondere eine Vorrichtung und ein Verfahren zur drahtlosen Kommunikation, bei welchen ein Multi-Hop-Kommunikation-Knotenbaum eingerichtet ist/wird, welcher es ermöglicht Daten unter Senkung der Kommunikationslast wirksam zu übertragen und Hindernisse in einer Multi-Hop-Kommunikationsumgebung basierend auf V2X-Kommunikation (engl. Vehicle-to-Anything – Fahrzeug-zu-Allem) zu umgehen.

Hintergrund

Eine V2X-Kommunikationsnachricht wurde kürzlich mit der Absicht standardisiert, mittels Hinzufügen von Sensorinformationen zu grundlegenden Fahrzeuginformationen in einer Tag1-Anwendung einem Tag2/3-Anwendungsdienst zu begegnen. Die Sensorinformationen können genutzt werden, um, im Vergleich zu Standortinformationen basierend auf einem bestehenden globalen Positionsbestimmungssystem (GPS), genauere Standortinformationen abzuschätzen. Ferner können die Sensorinformationen genutzt werden, um zusätzliche Eigenschaftsinformationen in Zusammenhang mit Eigenschaften einer Straße, wie beispielsweise einer Fahrbahn, zu berechnen.

V2X-Kommunikation wird basierend auf einem vorher festgelegten Kommunikationsprotokoll, beispielsweise WAVE (engl. Wireless Access in Vehicular Environment – drahtloser Zugang in einer Fahrzeug-Umgebung), ausgeführt, um einen drahtlosen Zugang zwischen Fahrzeugen zu ermöglichen, welche mit einer hohen Geschwindigkeit bewegt werden. Ferner nutzt V2X Kommunikation eine Multi-Hop-Technologie, um die Kommunikationsreichweite von Fahrzeugen zu erweitern, welche jedoch mehr Probleme in Bezug auf Kommunikationslast im Vergleich mit One-Hop basierten Kommunikationsverfahren verursacht.

Überblick

Die vorliegende Offenbarung wurde gemacht, um die zuvor genannten Probleme des Standes der Technik zu lösen, wobei Vorteile, die durch den Stand der Technik erzielt wurden, erhalten bleiben.

Ein Aspekt der vorliegenden Offenbarung liegt darin, eine Vorrichtung und ein Verfahren zur drahtlosen Kommunikation bereitzustellen, welche basierend auf Fahrzeug-Fahrinformationen eine Betrieb-Kandidatenanwendung auswählen und einen Multi-Hop-Kommunikation-Knotenbaum basierend auf anderen Fahrzeugen bereitstellen/einrichten, welche benötigte Eigenschaften für die entsprechende Betrieb-Kandidatenanwendung aufweisen, um Daten, basierend auf V2X-Kommunikation, unter Senkung der Kommunikationslast wirksam zu übertragen und ein Hindernis in einer Multi-Hop-Kommunikationsumgebung zu umgehen.

Gemäß einem Ausführungsbeispiel weist ein Verfahren zur drahtlosen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation auf: Ermitteln einer Betrieb-Kandidatenanwendung basierend auf Fahrinformationen eines Fahrzeugs (wobei das Fahrzeug beispielsweise ein Selbstfahr-Fahrzeug sein kann); Einrichten eines Multi-Hop-Kommunikation-Knotenbaums für eine Kommunikation mit einer Vielzahl von anderen Fahrzeugen gemäß der Betrieb-Kandidatenanwendung; und Austauschen von Fahrzeug-Statusinformationen mit der Vielzahl von Fahrzeugen mit welchen der Multi-Hop-Kommunikationsknoten oder Multi-Hop-Kommunikation-Knotenbaum gebildet ist, und Bereitstellen eines Benachrichtigungsdienstes mittels Fahrzeug-Statusinformationen, welche von einem oder mehreren Fahrzeugen der Vielzahl von Fahrzeugen empfangen wird.

Bei dem Ermitteln einer Betrieb-Kandidatenanwendung (bspw. Kandidatenwendung für eine Bewegung eines Fahrzeugs) kann eine Betrieb-Kandidatenanwendung für das Ausführen einer Linkskurve, einer Rechtskurve oder einer Überquerung einer Kreuzung, von dem Fahrzeug ermittelt werden.

Das Bereitstellen eines Benachrichtigungsdienstes kann das Bereitstellen einer Warnung mittels eines Ausgabegeräts des Fahrzeugs aufweisen, basierend darauf, ob ein anderes Fahrzeug vorhanden ist, welches sich in Bezug zu dem Fahrzeug von einer linken Straße, einer rechten Straße oder von einer Gegenfahrbahn einer Kreuzung nähert, wenn das Fahrzeug eine Linkskurve, eine Rechtskurve oder ein Überqueren der Kreuzung ausführt.

Das Einrichten eines Multi-Hop-Kommunikation-Knotenbaums kann für den Fall, dass das Fahrzeug eine Linkskurve an einer Kreuzung ausführt, das Einrichten eines Kommunikationsknotens in der Betrieb-Kandidatenanwendung für ein Fahrzeug aufweisen, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer linken Straße, von einer rechten Straße und/oder von einer Gegenfahrbahn der Kreuzung nähert.

Das Einrichten eines Multi-Hop-Kommunikation-Knotenbaums kann für den Fall, dass das Fahrzeug eine Rechtskurve an einer Kreuzung ausführt, das Einrichten eines Kommunikationsknotens in der Betrieb-Kandidatenanwendung für ein Fahrzeug aufweisen, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer rechten Straße der Kreuzung nähert und/oder für ein Fahrzeug das sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer Gegenfahrbahn der Kreuzung nähert.

Das Einrichten eines Multi-Hop-Kommunikation-Knotenbaums kann, für den Fall, dass das Fahrzeug eine Überquerung einer Kreuzung ausführt, das Einrichten eines Kommunikationsknotens in der Betrieb-Kandidatenanwendung für ein Fahrzeug aufweisen, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer linken Straße der Kreuzung nähert und für ein Fahrzeug das sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer rechten Straße der Kreuzung nähert.

Das Einrichten eines Multi-Hop-Kommunikation-Knotenbaums kann das Einrichten eines Multi-Hop-Kommunikationsknotens aufweisen, über welchen ein erstes Fahrzeug, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer linken Straße einer Kreuzung nähert, und ein zweites Fahrzeug hinter dem ersten Fahrzeug an einer Kommunikation teilhaben und das Einrichten des Multi-Hop-Kommunikationsknotens aufweisen, mit welchem das erste Fahrzeug und das zweite Fahrzeug an einer Kommunikation unter Benutzung eines dritten Fahrzeugs als Zwischenknoten teilhaben, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer Gegenfahrbahn der Kreuzung nähert, wenn beim Einrichten eines Kommunikationsknotens für ein Fahrzeug, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer linken Straße der Kreuzung nähert, ermittelt wird, dass dieses nicht vorhanden ist oder eine Kommunikationsverbindung aufgrund eines Hindernisses zwischen dem Fahrzeug und der linken Straße nicht aufgebaut wird.

Das Einrichten eines Multi-Hop-Kommunikation-Knotenbaums kann das Einrichten eines Multi-Hop-Kommunikationsknotens aufweisen, über welchen ein erstes Fahrzeug, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer rechten Straße einer Kreuzung nähert, und ein zweites Fahrzeug hinter dem ersten Fahrzeug an einer Kommunikation teilhaben und das Einrichten des Multi-Hop-Kommunikationsknotens aufweisen, mit welchem das erste Fahrzeug und das zweite Fahrzeug an einer Kommunikation unter Benutzung eines dritten Fahrzeugs als Zwischenknoten teilhaben, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer Gegenfahrbahn der Kreuzung nähert, wenn beim Einrichten eines Kommunikationsknotens für ein Fahrzeug, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer rechten Straße der Kreuzung nähert, ermittelt wird, dass dieses nicht vorhanden ist oder eine Kommunikationsverbindung aufgrund eines Hindernisses zwischen dem Fahrzeug und der rechten Straße nicht aufgebaut wird.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel weist eine Vorrichtung zur drahtlosen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation, auf: Eine Anwendungs-Ermittlungseinrichtung, welche eingerichtet ist, eine Betrieb-Kandidatenanwendung basierend auf Fahrinformationen eines Fahrzeugs (wobei das Fahrzeug beispielsweise ein Selbstfahr-Fahrzeug sein kann) zu ermitteln; eine Knotensetzeinrichtung, welche eingerichtet ist, einen Multi-Hop-Kommunikation-Knotenbaum für eine Kommunikation mit einer Vielzahl von anderen Fahrzeugen gemäß der Betrieb-Kandidatenanwendung einzurichten; und eine Diensteinrichtung, welche eingerichtet ist Fahrzeug-Statusinformationen mit der Vielzahl von Fahrzeugen zwischen welchen ein Multi-Hop-Kommunikationsknoten gebildet ist, auszutauschen, und eingerichtet ist, einen Benachrichtigungsdienst mittels Fahrzeug-Statusinformationen, welche von einem oder mehreren Fahrzeugen der Vielzahl von Fahrzeugen empfangen werden, bereitzustellen.

Die Anwendungs-Ermittlungseinrichtung kann eine Betrieb-Kandidatenanwendung für das Ausführen einer Linkskurve, einer Rechtskurve oder einer Überquerung einer Kreuzung durch das Fahrzeug ermitteln.

Die Diensteinrichtung kann eingerichtet sein, einen Warndienst mittels eines Ausgabegeräts des Fahrzeugs basierend darauf auszugeben, ob ein Fahrzeug vorhanden ist, welches in Bezug auf das Fahrzeug sich von einer linken Straße, einer rechten Straße oder von einer Gegenfahrbahn einer Kreuzung aus nähert, wenn das Fahrzeug eine Linkskurve, eine Rechtskurve oder ein Überqueren der Kreuzung ausführt.

Die Knotensetzeinrichtung kann eingerichtet sein, einen Kommunikationsknoten in der Betrieb-Kandidatenanwendung für den Fall, dass das Fahrzeug eine Linkskurve an einer Kreuzung ausführt, für ein Fahrzeug einzurichten, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer linken Straße der Kreuzung nähert, sich von einer rechten Straße der Kreuzung nähert, und/oder sich von einer Gegenfahrbahn der Kreuzung nähert.

Die Knotensetzeinrichtung kann eingerichtet sein, einen Kommunikationsknoten in der Betrieb-Kandidatenanwendung für den Fall, dass das Fahrzeug eine Rechtskurve an einer Kreuzung ausführt, für ein Fahrzeug einzurichten, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer rechten Straße der Kreuzung nähert und/oder sich von einer Gegenfahrbahn der Kreuzung nähert.

Die Knotensetzeinrichtung kann eingerichtet sein, einen Kommunikationsknoten in der Betrieb-Kandidatenanwendung für den Fall, dass das Fahrzeug eine Überquerung einer Kreuzung ausführt, für ein Fahrzeug einzurichten, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer linken Straße der Kreuzung nähert und sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer rechten Straße der Kreuzung nähert.

Die Knotensetzeinrichtung kann eingerichtet sein, einen Multi-Hop-Kommunikationsknoten einzurichten, über welchen ein erstes Fahrzeug, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer linken Straße einer Kreuzung nähert, und ein zweites Fahrzeug hinter dem ersten Fahrzeug an einer Kommunikation teilhaben und den Multi-Hop-Kommunikationsknoten einzurichten, mit welchem das erste Fahrzeug und das zweite Fahrzeug an einer Kommunikation unter Benutzung eines dritten Fahrzeugs als Zwischenknoten teilhaben, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer Gegenfahrbahn der Kreuzung nähert, wenn ermittelt wird, dass beim Einrichten eines Kommunikationsknotens für ein Fahrzeug, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer linken Straße der Kreuzung nähert, dieses Fahrzeug nicht vorhanden ist oder eine Kommunikationsverbindung aufgrund eines Hindernisses zwischen dem Fahrzeug und der linken Straße nicht aufgebaut wird.

Die Knotensetzeinrichtung kann eingerichtet sein, einen Multi-Hop-Kommunikationsknoten einzurichten, über welchen ein erstes Fahrzeug, dass sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer rechten Straße einer Kreuzung nähert, und ein zweites Fahrzeug hinter dem ersten Fahrzeug an einer Kommunikation teilhaben und den Multi-Hop-Kommunikationsknoten einzurichten, mit welchem das erste Fahrzeug und das zweite Fahrzeug an einer Kommunikation unter Benutzung eines dritten Fahrzeugs als Zwischenknoten teilhaben, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer Gegenfahrbahn der Kreuzung nähert, wenn ermittelt wird, dass beim Einrichten eines Kommunikationsknotens für ein Fahrzeug, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer rechten Straße der Kreuzung nähert, dieses Fahrzeug nicht vorhanden ist oder eine Kommunikationsverbindung aufgrund eines Hindernisses zwischen dem Fahrzeug und der rechten Straße nicht aufgebaut wird.

Kurze Beschreibung der Figuren

Die oben beschriebenen und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Offenbarung werden mit der folgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den Figuren klarer werden.

1 ist ein schematisches Schaubild einer Vorrichtung zur drahtlosen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation gemäß einem Ausführungsbeispiel.

2 ist ein Schaubild, welches ein Konzept eines Benachrichtigungsdiensts an einer Kreuzung unter Benutzung einer Vorrichtung zur drahtlosen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation gemäß einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.

3 ist ein Ablaufschaubild eines Verfahrens, um einen Multi-Hop-Kommunikation-Knotenbaum in einer Vorrichtung zur drahtlosen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation gemäß einem Ausführungsbeispiel mit einem Fahrzeug einzurichten, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer linken Straße einer Kreuzung nähert.

4 ist ein Schaubild zur Veranschaulichung von 3.

5 ist ein Ablaufschaubild eines Verfahrens, um einen Multi-Hop-Kommunikation-Knotenbaum in einer Vorrichtung zur drahtlosen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation gemäß einem Ausführungsbeispiel mit einem Fahrzeug einzurichten, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer rechten Straße einer Kreuzung nähert.

6 ist ein Schaubild zur Veranschaulichung von 5.

7 ist ein schematisches Diagramm eines Computersystems zum Implementieren einer Vorrichtung zur drahtlosen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation gemäß einem Ausführungsbeispiel.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

Im Folgenden werden Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung im Detail unter Einbeziehung der begleitenden Figuren beschrieben. Die Bezugszeichen bezeichnen hier Elemente der entsprechenden Figuren. Eine detaillierte Beschreibung der Funktion und/oder der Konfiguration dieser Elemente, wird dann weggelassen, wenn diese bereits an anderer Stelle beschrieben sind. Das Nachfolgende beschreibt hauptsächlich Teilbereiche, welche notwendig sind, um die verschiedenen Ausführungsformen zu verstehen. Eine Beschreibung von Elementen, welche das Wesentliche überdecken könnten, wurde ausgelassen. Manche Komponenten in den Figuren können übertrieben dargestellt, weggelassen oder schematisch veranschaulicht sein. Die dargestellte Größe jeder Komponente reflektiert nicht exakt ihre wahre Größe und entsprechend ist das hier Beschriebene nicht auf die in den Figuren veranschaulichten relativen Größen und Abstände begrenzt.

1 ist ein schematisches Schaubild einer Vorrichtung zur drahtlosen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation 100 gemäß einem Ausführungsbeispiel.

In Bezug zu 1 weist eine Vorrichtung zur drahtlosen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation 100 einen Controller 110, einen Speicher 111, eine Anwendungs-Ermittlungseinrichtung 120, eine Knotensetzeinrichtung 130 und eine Diensteinrichtung 140 auf. Die jeweiligen Komponenten der Vorrichtung 100 können gemäß einem Ausführungsbeispiel mittels Hardware, beispielsweise mittels eines Prozessors auf Halbleiterbasis, mittels Software, beispielsweise eines Anwendungsprogramms, oder mittels einer Kombination von Hardware und Software implementiert sein.

Der Controller 110 führt eine generelle Steuerung und Überwachung der jeweiligen Komponenten 111, 120, 130, und 140 der Vorrichtung 100 aus. Der Controller 110 kann eingerichtet sein, einige oder alle Funktionen der anderen Komponenten 111, 120, 130 und 140 auszuführen. Einige Funktionen des Controllers 110 können auch innerhalb von separaten Einheiten implementiert sein.

Der Speicher 111 ist eine Vorrichtung, um vorgegebene Daten oder einen für den Betrieb der Vorrichtung 100 benötigten Einstellwert(e) zu speichern. Gesteuert von dem Controller 110 können außerdem Daten, welche während des Betriebs der Vorrichtung 100 generiert werden, im Speicher 111 gespeichert oder aktualisiert werden.

Die Anwendungs-Ermittlungseinrichtung 120 ist eingerichtet, eine Betrieb-Kandidatenanwendung basierend auf Fahrzeug-Fahrinformationen eines Fahrzeugs zu ermitteln. Die Fahrinformationen können Informationen über Geschwindigkeit des Fahrzeugs, ein Kurvensignal (Linkskurve oder Links-Abbiegen, Rechtskurve oder Rechts-Abbiegen), ein Bremssignal und Ähnliches aufweisen. Die Fahrinformationen können beispielsweise mittels eines Controller Area Network (CAN) Busses oder mittels eines Fahrzeugortungssystems (engl. Vehicle Global Positioning System) oder mittels Weginformationen, welche mittels eines GPS/Navigationssystems empfangen worden sind, empfangen werden.

Die Anwendungs-Ermittlungseinrichtung 120 kann anhand der oben genannten Fahrzeug-Fahrinformationen eingerichtet sein zu entscheiden, ob das Fahrzeug an einer Kreuzung angelangt ist. Die Anwendungs-Ermittlungseinrichtung 120 kann auch eingerichtet sein, eine Betrieb-Kandidatenanwendung für eine Linkskurve (oder ein Links-Abbiegen), eine Rechtskurve (oder ein Rechts-Abbiegen) oder eine Überquerung der Kreuzung zu ermitteln. Nachfolgend wird eine Betrieb-Kandidatenanwendung für eine Linkskurve als Linkskurvenassistenzanwendung (LTA), für eine Rechtskurve als Rechtskurvenassistenzanwendung (RTA) und für eine Überquerung einer Kreuzung als Überquerungsassistenzanwendung (IMA) bezeichnet.

Die Knotensetzeinrichtung 130 ist eingerichtet, einen Multi-Hop-Kommunikation-Knotenbaum für eine Kommunikation mit einer Vielzahl von anderen Fahrzeugen gemäß der Betrieb-Kandidatenanwendung, die von der Anwendungs-Ermittlungseinrichtung 120 ermittelt worden ist, einzurichten.

Wie beispielsweise in 2 veranschaulicht, kann, für den Fall, dass das Fahrzeug eine Linkskurve an der Kreuzung ausführt (anders ausgedrückt nach links abbiegt), die Knotensetzeinrichtung 130 in der Betrieb-Kandidatenanwendung (LTA) jeweils einen Kommunikationsknoten für ein Fahrzeug setzen, welches sich in Bezug zu dem Fahrzeug von einer linken Straße der Kreuzung nähert, für ein Fahrzeug, welches sich von einer rechten Straße der Kreuzung nähert und einen Multi-Hop-Kommunikationsknoten für ein Fahrzeug, welches von einer Gegenfahrbahn der Kreuzung nähert. Der Multi-Hop-Kommunikationsknoten in dem Fahrzeug für das Fahrzeug, welches sich in Bezug zu dem Fahrzeug von einer Gegenfahrbahn der Kreuzung nähert, entspricht einem Fall, in welchem eine Kommunikationsverbindung zwischen dem Fahrzeug und einem zweiten Fahrzeug, welches sich hinter einem ersten Fahrzeug, welches sich in Bezug zu dem Fahrzeug von einer Gegenfahrbahn der Kreuzung nähert, befindet, mittels des ersten Fahrzeugs eingegangen wird. Der Kommunikationsknoten für das Fahrzeug, welches sich in Bezug zu dem Fahrzeug von einer linken Straße der Kreuzung nähert, und der Kommunikationsknoten für das Fahrzeug, welches sich in Bezug zu dem Fahrzeug von einer rechten Straße der Kreuzung nähert, wird nachfolgend im Detail beschrieben.

Wie in 2 ferner veranschaulicht, kann, für den Fall, dass das Fahrzeug an der Kreuzung eine Rechtskurve ausführt (anders ausgedrückt nach rechts abbiegt), die Knotensetzeinrichtung 130 innerhalb der Betrieb-Kandidatenanwendung (RTA) ein Kommunikationsknoten für das Fahrzeug setzen, welches sich in Bezug zu dem Fahrzeug von der linken Straße der Kreuzung nähert.

Wie in 2 außerdem veranschaulicht, kann, für den Fall, dass das Fahrzeug eine Kreuzung überquert, die Knotensetzeinrichtung 130 innerhalb der Betrieb-Kandidatenanwendung (IMA) einen Kommunikationsknoten für ein Fahrzeug setzen, welches sich in Bezug zu dem Fahrzeug von einer linken Straße der Kreuzung nähert, und einen Kommunikationsknoten für ein Fahrzeug, welches sich in Bezug zu dem Fahrzeug von einer rechten Straße der Kreuzung nähert.

Die Diensteinrichtung 140 tauscht Fahrzeug-Statusinformationen mit der Vielzahl von Fahrzeugen aus, zwischen welchen mittels der Knotensetzeinrichtung 130 ein Multi-Hop-Kommunikationsknoten gebildet ist. Ferner stellt die Diensteinrichtung 140 einen Benachrichtigungsdienst (bzw. Benachrichtigungen) auf Basis von Fahrzeug-Statusinformationen, welche von einem oder mehreren Fahrzeugen empfangen werden, bereit.

Die Fahrzeug-Statusinformationen stellen grundlegende Informationen zum Detektieren eines Status eines Fahrzeugs dar, in welchem der Multi-Hop-Kommunikationsknoten gebildet wird, um für einen Fahrer des Fahrzeugs einen Benachrichtigungsdienst (bzw. Benachrichtigung(en)) bereitzustellen. Die Fahrzeug-Statusinformationen können Informationen wie Geschwindigkeit, Beschleunigung, Giergeschwindigkeit des Fahrzeugs, ein Kurvensignal (Linkskurve, Rechtskurve), ein Bremssignal und Ähnliches sein. Diese können mittels eines CAN Busses oder mittels Fahrzeug-GPS oder mittels Weginformationen, welche mittels eines GPS/Navigationssystems erhalten werden, empfangen werden. Die oben beschriebenen Fahrzeug-Statusinformationen können dieselben Informationen, wie die oben beschriebenen Fahrzeug-Fahrinformationen sein, aber können auch zusätzliche Informationen enthalten und wiederum können einige der Fahrzeug-Fahrinformationen nicht Bestandteil der Fahrzeug-Statusinformationen sein.

Die Diensteinrichtung 140 kann eine einen Warndienst basierend auf Fahrzeug-Statusinformationen, welche von einem oder mehreren Fahrzeugen, mit welchen der Multi-Hop-Kommunikationsknoten gebildet ist, mittels eines Ausgabegeräts (beispielsweise ein Lautsprecher für eine Sprachausgabe, oder eine Anzeige zum Anzeigen von visuellen Informationen) des Fahrzeugs basierend darauf ausgeben, ob sich in Bezug zu dem Fahrzeug ein sich der Kreuzung näherndes anderes Fahrzeug von der linken Straße, von der rechten Straße oder von der Gegenfahrbahn vorhanden ist, wenn das Fahrzeug eine Linkskurve, eine Rechtskurve oder eine Überquerung der Kreuzung, ausführt.

Nachfolgend wird in Bezug auf 3 und 5 ein Betrieb der Vorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform detaillierter beschrieben.

Zuerst, für den Fall, in welchem die oben beschriebenen Betrieb-Kandidatenanwendung (LTA, RTA, und IMA) ausgeführt werden, wird der Warndienst für jede der Betrieb-Kandidatenanwendung für den Fahrer gemäß dem Status (beispielswiese Geschwindigkeit, eine Position oder Ähnliches) desjenigen Fahrzeugs bereitgestellt, welches sich in Bezug zu dem Fahrzeug von der linken Straße der Kreuzung nähert.

Entsprechend kann in dem Fall, dass die Betrieb-Kandidatenanwendung (LTA, RTA, und IMA) ausgeführt werden, die Knotensetzeinrichtung 130 wie in 3 betrieben werden, um einen Kommunikationsknoten für das Fahrzeug einzurichten, welches sich in Bezug zu dem Fahrzeug von der linken Straße der Kreuzung nähert.

3 ist ein Ablaufschaubild eines Verfahrens, um einen Multi-Hop-Kommunikation-Knotenbaum in einer Vorrichtung zur drahtlosen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation 100 gemäß einem Ausführungsbeispiel mit einem Fahrzeug einzurichten, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer linken Straße einer Kreuzung nähert.

Zuerst, in S110, bestätigt die Knotensetzeinrichtung 130, ob Fahrzeuge mit Kommunikationsmöglichkeit in Kommunikationsreichweite vorhanden sind. Dies wird mittels Übertragens und Empfangens eines Signals in einem Kommunikationsverfahren gemäß einem Protokoll für eine Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation durchgeführt, wie beispielsweise WAVE (Wireless Access in Vehicular Environment – engl. Drahtloser Zugang in Fahrzeugumgebungen).

In diesem Fall (S111), falls Fahrzeuge mit Kommunikationsmöglichkeit um das Fahrzeug 11 herum vorhanden sind, wie beispielsweise in 4 veranschaulicht, so bestätigt die Knotensetzeinrichtung 130 mittels Sendens und Empfangens eines vorbestimmten Signals, ob die Fahrzeuge 13 und 14, die sich von der linken Straße nähern, vorhanden oder nicht vorhanden sind, um einen Kommunikationsknoten für ein Fahrzeug, welches sich von der linken Straße nähert, einzurichten.

Falls das Vorhandensein der Fahrzeuge 13 und 14 bestätigt wird, so fordert die Knotensetzeinrichtung 130 eine Knotenverbindung zu dem ersten Fahrzeug 13 an (beispielsweise ein Fahrzeug, welches sich am nächsten zur Gegenfahrbahn der linken Straße befindet), welches sich auf der linken Straße der Kreuzung nähert. Dadurch wird eine Kommunikationsverbindung zwischen Knoten, siehe S120, geschaffen. Falls die Kommunikationsverbindung zwischen dem Fahrzeug 11 und dem ersten Fahrzeug 13 gebildet wird, so fordert das erste Fahrzeug 13, welches mit dem Fahrzeug 11 verbunden ist, eine Knotenverbindung zu einem anderen Fahrzeug hinter dem ersten Fahrzeug 13 an, beispielsweise einem zweiten Fahrzeug 14, um dadurch eine Kommunikationsverbindung zwischen den Knoten, siehe S121, zu bilden.

Der Multi-Hop-Kommunikationsknoten, welcher eine Kommunikation zwischen dem Fahrzeug 11 und dem zweiten Fahrzeug 14 erlaubt, wird entsprechend der Verbindung des Kommunikationsknotens zwischen dem Fahrzeug 11 und dem ersten Fahrzeug 13 und entsprechend der Verbindung des Kommunikationsknotens zwischen dem ersten Fahrzeug 13 und dem zweiten Fahrzeug 14 gebildet. Die Knotensetzeinrichtung 130 des Fahrzeugs 11 setzt einen Multi-Hop-Kommunikationsknoten, mit welchem das ersten Fahrzeug 13, welches sich von der linken Straße nähert, und das zweite Fahrzeug 14, welches sich hinter dem ersten Fahrzeug 13 befindet, an einer Kommunikation teilhaben (an einer Kommunikation mit dem Fahrzeug 11 teilhaben), um derart die Schaffung einer Kommunikation mit dem ersten Fahrzeug 13 oder dem zweiten Fahrzeug 14 in dem Fahrzeug 11 zu unterstützen.

Falls jedoch keine Fahrzeuge, die sich von der linken Straße nähern, vorhanden sind oder eine Kommunikationsverbindung aufgrund eines Hindernisses 50 zwischen dem Fahrzeug 11 und der linken Straße nicht zustande gekommen ist und somit das Vorhandensein der Fahrzeuge 13 und 14, welche sich von der linken Straße nähern, nicht bestätigt wird, siehe S111, dann kann die Knotensetzeinrichtung 130 einen Multi-Hop-Kommunikationsknoten mittels eines dritten Fahrzeugs 12 einrichten, welches sich von der Gegenfahrbahn der Kreuzung nähert, siehe S130 und S131.

Beispielsweise kann die Knotensetzeinrichtung 130 einen Multi-Hop-Kommunikationsknoten einrichten, mittels welchem das erste Fahrzeug 13 und das zweite Fahrzeug 14, welche sich von der linken Straße nähern, an einer Kommunikation (einer Kommunikation mit dem Fahrzeug 11) unter Benutzung des dritten Fahrzeugs 12 als Zwischenknoten (oder Weiterleitungsknoten) teilhaben, siehe S120 und S121. Dies kann mittels Bestätigens des Vorhandenseins des dritten Fahrzeugs 12, welches sich von der Gegenfahrbahn der Kreuzung, siehe S130, nähert und Bestätigens des Vorhandenseins der Fahrzeuge 13 und 14, welche sich von der linken Straße nähern, siehe S131, erfolgen.

Somit kann die Knotensetzeinrichtung 130 einen Multi-Hop-Kommunikationsknoten einrichten, mittels welchem die Fahrzeuge 13 und 14, welche sich von der linken Straße aus nähern, an der Kommunikation (einer Kommunikation mit dem Fahrzeug 11) unter Benutzung des dritten Fahrzeugs, welches sich von der Gegenfahrbahn nähert, als Zwischenknoten teilhaben. Ferner kann das Fahrzeug 11 den Multi-Hop-Kommunikationsknoten bilden, welcher die Kommunikation mit dem ersten Fahrzeug 13 oder dem zweiten Fahrzeug 14 ermöglicht, obwohl das Hindernis 50 vorhanden ist. Dies kann dadurch erreicht werden, dass mit dem ersten Fahrzeug 13 oder dem zweiten Fahrzeug 14, welche sich von der linken Straße aus nähern, über das dritte Fahrzeug 12, welches sich von der Gegenfahrbahn nähert, kommuniziert wird.

Ferner, für den Fall, dass die Betrieb-Kandidatenanwendungen (LTA und IMA) wie oben beschrieben ausgeführt werden, wird auch der Warndienst für jede der Betrieb-Kandidatenanwendungen dem Fahrer entsprechend dem Status des Fahrzeugs (wie beispielsweise Geschwindigkeit, Position des Fahrzeugs oder Ähnliches), welches sich von der rechten Straße aus der Kreuzung nähert, bereitgestellt.

Entsprechend kann für den Fall, dass die Betrieb-Kandidatenanwendungen (LTA und IMA) ausgeführt werden, die Knotensetzeinrichtung 130, wie in 5 veranschaulicht, betrieben werden, um den Kommunikationsknoten für ein Fahrzeug, welches sich in Bezug zu dem Fahrzeug 11 von der rechten Straße aus der Kreuzung nähert, einzurichten.

5 ist ein Ablaufschaubild eines Verfahrens, um einen Multi-Hop-Kommunikation-Knotenbaum in einer Vorrichtung zur drahtlosen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation gemäß einem Ausführungsbeispiel mit einem Fahrzeug einzurichten, welches sich in Bezug auf das Fahrzeug von einer rechten Straße einer Kreuzung nähert.

Zuerst, in S210, bestätigt die Knotensetzeinrichtung 130, ob Fahrzeuge mit Kommunikationsmöglichkeit in Kommunikationsreichweite vorhanden sind. Dies wird mittels Übertragens und Empfangens eines Signals in einem Kommunikationsverfahren gemäß einem Protokoll für eine Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation durchgeführt, wie beispielsweise WAVE.

Bezüglich S211, falls Fahrzeuge mit Kommunikationsmöglichkeit um das Fahrzeug 21 herum vorhanden sind, wie beispielsweise in 6 veranschaulicht, so bestätigt die Knotensetzeinrichtung 130 mittels Sendens und Empfangen eines vorbestimmten Signals, ob die Fahrzeuge 23 und 24, die sich von der rechten Straße nähern, vorhanden oder nicht vorhanden sind, um einen Kommunikationsknoten für ein Fahrzeug, welches sich von der rechten Straße nähert, einzurichten.

Falls das Vorhandensein der Fahrzeuge 23 und 24 bestätigt wird, fordert die Knotensetzeinrichtung 130 eine Knotenverbindung zu dem ersten Fahrzeug 23 an (beispielsweise ein Fahrzeug, welches sich am nächsten zur Gegenfahrbahn der rechten Straße befindet), welches sich auf der rechten Straße nähert. Dadurch wird eine Kommunikationsverbindung zwischen Knoten, siehe S220, geschaffen. Falls die Kommunikationsverbindung zwischen dem Fahrzeug 21 und dem ersten Fahrzeug 23 gebildet wird, so fordert das erste Fahrzeug 23, welches mit dem Fahrzeug 21 verbunden ist, eine Knotenverbindung zu einem anderen Fahrzeug hinter dem ersten Fahrzeug 23 an, beispielsweise einem zweiten Fahrzeug 24, um dadurch eine Kommunikationsverbindung zwischen den Knoten, siehe S121, zu bilden.

Der Multi-Hop-Kommunikationsknoten, welcher eine Kommunikation zwischen dem Fahrzeug 21 und dem zweiten Fahrzeug 24 erlaubt, wird entsprechend der Verbindung des Kommunikationsknotens zwischen dem Fahrzeug 21 und dem ersten Fahrzeug 23 und entsprechend der Verbindung des Kommunikationsknotens zwischen dem ersten Fahrzeug 23 und dem zweiten Fahrzeug 24 gebildet. Die Knotensetzeinrichtung 130 des Fahrzeugs 21 setzt einen Multi-Hop-Kommunikationsknoten, mit welchem das ersten Fahrzeug 23, welches sich von der rechten Straße nähert, und das zweite Fahrzeug 14, welches sich hinter dem ersten Fahrzeug 13 befindet, an einer Kommunikation teilhaben (an einer Kommunikation mit dem Fahrzeug 21 teilhaben), um derart die Schaffung einer Kommunikation mit dem ersten Fahrzeug 23 oder dem zweiten Fahrzeug 24 in dem Fahrzeug 21 zu unterstützen.

Falls jedoch keine Fahrzeuge, die sich von der rechten Straße nähern, vorhanden sind oder eine Kommunikationsverbindung aufgrund eines Hindernisses 60 zwischen dem Fahrzeug 21 und der rechten Straße nicht zustande gekommen ist und somit das Vorhandensein der Fahrzeuge 23 und 24, welche sich von der rechten Straße nähern, nicht bestätigt wird, siehe S211, dann kann die Knotensetzeinrichtung 130 einen Multi-Hop-Kommunikationsknoten mittels eines dritten Fahrzeugs 22 einrichten, welches sich von der Gegenfahrbahn der Kreuzung nähert, siehe S230 und S231.

Beispielsweise kann die Knotensetzeinrichtung 130 einen Multi-Hop-Kommunikationsknoten einrichten, mittels welchem das erste Fahrzeug 23 und das zweite Fahrzeug 24, welche sich von der rechten Straße nähern, an einer Kommunikation (einer Kommunikation mit dem Fahrzeug 21) unter Benutzung des dritten Fahrzeugs 22 als Zwischenknoten (oder Weiterleitungsknoten) teilhaben, siehe S220 und S221. Dies kann mittels Bestätigens des Vorhandenseins des dritten Fahrzeugs 22, welches sich von der Gegenfahrbahn der Kreuzung, siehe S230, nähert und Bestätigens des Vorhandenseins der Fahrzeuge 23 und 24, welche sich von der rechten Straße nähern, siehe S231, erfolgen.

Somit kann die Knotensetzeinrichtung 130 einen Multi-Hop-Kommunikationsknoten einrichten, mittels welchem die Fahrzeuge 23 und 24, welche sich von der rechten Straße aus nähern, an der Kommunikation (einer Kommunikation mit dem Fahrzeug 21) unter Benutzung des dritten Fahrzeugs 22, welches sich von der Gegenfahrbahn nähert, als Zwischenknoten teilhaben. Ferner kann das Fahrzeug 21 den Multi-Hop-Kommunikationsknoten bilden, welcher die Kommunikation mit dem ersten Fahrzeug 23 oder dem zweiten Fahrzeug 24 ermöglicht, obwohl das Hindernis 60 vorhanden ist. Dies kann dadurch erreicht werden, dass mit dem ersten Fahrzeug 23 oder dem zweiten Fahrzeug 24, welche sich von der rechten Straße aus nähern, über das dritte Fahrzeug 22, welches sich von der Gegenfahrbahn nähert, kommuniziert wird.

7 ist ein schematisches Diagramm eines Computersystems, welches eine Vorrichtung zur drahtlosen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation 100 gemäß einem Ausführungsbeispiel implementiert. Die Vorrichtung zur drahtlosen Kommunikation 100 kann gemäß einer Ausführungsform mittels Hardware, Software oder eine Kombination aus Hardware und Software implementiert sein. Beispielswiese kann die Vorrichtung zur drahtlosen Kommunikation 100 mittels eines Computersystems 1000, wie in 7 veranschaulicht, implementiert sein.

Das Computersystem 1000 kann zumindest einen Prozessor 1100, einen Speicher 1300, ein Eingabegerät 1400 (Benutzerschnittstelle), ein Ausgabegerät 1500 (Benutzerschnittstelle), einen Datenspeicher 1600 und eine Netzwerkschnittstelle 1700 aufweisen, welche mittels eines Busses 1200 verbunden sein können. Der Prozessor 1100 kann eine CPU (Central Processing Unit – Zentralprozessor) oder ein Halbleiterelement sein, welches Anweisungen ausführt, welche in dem Speicher 1300 und/oder dem Datenspeicher 1600 gespeichert sind. Der Speicher 1300 und der Datenspeicher 1600 können verschiedene Arten von flüchtigen und nicht-flüchtigen Speichermedien aufweisen. Beispielsweise kann der Speicher 1300 einen ROM-Speicher 1310 (Read Only Memory – Nur-Lese Speicher) und einen RAM-Speicher 1320 (Random Access Memory – Lese-Schreib Speicher) aufweisen.

Entsprechend können Schritte in Verfahren oder Algorithmen, welche in dem Kontext von Ausführungsbeispielen beschrieben sind, direkt mittels Hardware, einem Softwaremodul oder ein Kombination davon implementiert sein und mittels des Prozessors 1100 ausgeführt werden. Das Softwaremodul kann in einem Speichermedium gespeichert sein (beispielsweise dem Speicher 1300 und/oder dem Datenspeicher 1600) wie beispielsweise einem RAM-Speicher, einem Flash-Speicher, einem ROM-Speicher, einem löschbar programmierbaren Nur-Lese-Speicher (EPROM), einem elektrisch löschbar programmierbaren Nur-Lese-Speicher (EEPROM), einem Register, einer Festplatte, einer Wechselfestplatte oder einer CD-ROM (Compact-Disc Nur-Lese-Speicher). Ein beispielhaftes Speichermedium kann mit dem Prozessor 1100 verbunden sein und der Prozessor kann eingerichtet sein, Informationen von dem Speichermedium zu lesen und Informationen in das Speichermedium zu schreiben. Alternativ kann das Speichermedium Teil des (bzw. integriert in) Prozessors 1100 sein. Der Prozessor 1100 und das Speichermedium können auch mittels eines ASICs (engl. Application Specific Integrated Circuit – anwendungsspezifische integrierte Schaltung) realisiert sein. Der ASIC kann innerhalb eines Benutzerendgeräts realisiert sein. Alternativ können der Prozessor 1100 und das Speichermedium in dem Benutzerendgerät als separate Komponenten realisiert sein.

Gemäß verschiedener Ausführungsbeispiele, wie oben beschriebenen, ist die Vorrichtung zur drahtlosen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation eingerichtet bzw. weist das Verfahren zur drahtlosen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation das Auswählen der Betrieb-Kandidatenanwendung basierend auf Fahrzeug-Fahrinformationen (beispielsweise der Fahrzeug-Geschwindigkeit, einem Kurvensignal, einer Position, einem Weg, usw.) auf. Ferner weisen die Vorrichtung und das Verfahren das Einrichten eines Multi-Hop-Kommunikation-Knotenbaums basierend darauf auf, dass andere Fahrzeuge die benötigten Eigenschaften für die entsprechende Betrieb-Kandidatenanwendung aufweisen. Damit ist eine Datenübertragung unter Senkung der Kommunikationslast in der Multi-Hop-Kommunikationsumgebung basierend auf V2X-Kommunikation und dem Vermeiden von Hindernissen in dem Fall, für welchen die Kommunikation aufgrund eines Hindernisses an einer Kreuzung nicht etabliert wird, möglich.

Falls sich das Fahrzeug einer Kreuzung nähert und falls ein Fahrzeug, welches sich in Bezug zu dem Fahrzeug von einer linken Straße der Kreuzung nähert, vorhanden ist, so kann, um eine Knotenverbindung mit einem Fahrzeug, welches sich hinter dem Fahrzeug, welches sich von links nähert, einzurichten, ein Kommunikationsknoten mit dem Fahrzeug, welches sich von der linken Straße nähert, in einer LTA/RTA/IMA Kandidatenanwendung eingerichtet werden. Falls das Fahrzeug, welches sich von links nähert, nicht vorhanden ist oder falls eine Kommunikationsverbindung mit dem linken Fahrzeug aufgrund eines Hindernisses nicht besteht/gehindert ist, so kann ein Kommunikationsknoten unter Benutzung eines Fahrzeugs, welches sich von der Gegenfahrbahn aus nähert, als Weiterleitungsknoten mit dem Fahrzeug, welches sich von links nähert, eingerichtet werden. Somit ist es möglich eine Warnung in Abhängigkeit der Position/Geschwindigkeit des sich nähernden Fahrzeugs auszugeben.

Ferner, falls sich das Fahrzeug einer Kreuzung nähert und falls ein Fahrzeug, welches sich in Bezug zu dem Fahrzeug von einer rechten Straße der Kreuzung nähert, vorhanden ist, so kann, um eine Knotenverbindung mit einem Fahrzeug, welches sich hinter dem Fahrzeug, welches sich von rechts nähert, einzurichten, ein Kommunikationsknoten mit dem Fahrzeug, welches sich von der rechten Strafe nähert, in einer LTA/IMA-Kandidatenanwendung eingerichtet werden. Falls das Fahrzeug, welches sich von rechts nähert, nicht vorhanden ist oder falls eine Kommunikationsverbindung mit dem rechten Fahrzeug aufgrund eines Hindernisses nicht besteht/gehindert ist, so kann ein Kommunikationsknoten unter Benutzung eines Fahrzeugs, welches sich von der Gegenfahrbahn aus nähert, als Weiterleitungsknoten mit dem Fahrzeug, welches sich von rechts nähert, eingerichtet werden. Somit ist es möglich eine Warnung in Abhängigkeit der Position/Geschwindigkeit des sich nähernden Fahrzeugs auszugeben.

Die vorliegende Offenbarung wurde im Zusammenhang mit beispielhaften Ausführungsformen und begleitenden Figuren beschrieben, wobei die vorliegende Offenbarung hierauf nicht begrenzt ist. Die vorliegende, in den folgenden Ansprüchen beanspruchte, Offenbarung kann auf verschiedene Weise von einem Fachmann abgewandelt und geändert werden ohne von dem Sinn oder dem Umfang der vorliegenden Offenbarung abzuweichen.

Bezugszeichenliste

120
Anwendungs-Ermittlungseinrichtung
130
Knotensetzeinrichtung
140
Diensteinrichtung

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • KR 10-2016-0097364 [0001]