Title:
Vorrichtung und Verfahren zum Konfigurieren eines Fahrspur-Knotenbaums
Kind Code:
A1


Abstract:

Ein System (100) zum Konfigurieren eines Spur-Knotenbaums kann aufweisen: ein Hostfahrzeug und eine Steuerungsvorrichtung (130), welche im Hostfahrzeug angeordnet ist und einen Speicher, der eingerichtet ist, um Programminstruktionen zu speichern, und einen Prozessor aufweist, der eingerichtet ist, um die gespeicherten Programminstruktionen auszuführen, welche, wenn sie ausgeführt werden, die Steuerungsvorrichtung (130) veranlassen, um: einen Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodus unter einer Mehrzahl von Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodi auszuwählen, eine Spur einer Straße gemäß dem ausgewählten Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodus auszuwählen, zu ermitteln, ob sich ein Nachbarfahrzeug, welches zum Hostfahrzeug benachbart ist, in der ausgewählten Spur befindet, und eine Knotenverbindung beim Nachbarfahrzeug anzufragen, welches sich in der ausgewählten Spur befindet, wenn für das Nachbarfahrzeug ermittelt wird, dass es sich in der ausgewählten Spur befindet.




Inventors:
Park, Jong Rok (Seoul, KR)
Noh, Dong Gyu (Gyeonggi-do, Dongducheon-si, KR)
Ryu, Cho Rong (Incheon, KR)
Hwang, Dae Sung (Gyeonggi-do, Hwaseong-si, KR)
Noh, Hahk Rel (Gyeonggi-do, Bucheon-si, KR)
Sung, Su Lyun (Gyeonggi-do, Anyang-si, KR)
Application Number:
DE102016122980A
Publication Date:
02/01/2018
Filing Date:
11/29/2016
Assignee:
HYUNDAI MOTOR COMPANY (Seoul, KR)



Foreign References:
KR20160097853A2016-08-18
Other References:
IEEE 802.11CSMA/CA
Attorney, Agent or Firm:
Viering, Jentschura & Partner mbB Patent- und Rechtsanwälte, 01099, Dresden, DE
Claims:
1. Ein System (100) zum Konfigurieren eines Spur-Knotenbaums, wobei das System (100) aufweist:
ein Hostfahrzeug (HV) und
eine Steuerungsvorrichtung (130), welche im Hostfahrzeug (HV) angeordnet ist und einen Speicher (1300), der eingerichtet ist, um Programminstruktionen zu speichern, und einen Prozessor (1100) aufweist, der eingerichtet ist, um die gespeicherten Programminstruktionen auszuführen, welche, wenn sie ausgeführt werden, die Steuerungsvorrichtung (130) veranlassen, um:
einen Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodus unter einer Mehrzahl von Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodi auszuwählen,
eine Spur einer Straße gemäß dem ausgewählten Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodus auszuwählen,
zu ermitteln, ob sich ein Nachbarfahrzeug, welches zum Hostfahrzeug benachbart ist, in der ausgewählten Spur befindet, und
eine Knotenverbindung beim Nachbarfahrzeug anzufragen, welches sich in der ausgewählten Spur befindet, wenn für das Nachbarfahrzeug ermittelt wird, dass es sich in der ausgewählten Spur befindet.

2. Das System (100) gemäß Anspruch 1, wobei die Steuerungsvorrichtung (130) das Nachbarfahrzeug, welches zum Hostfahrzeug (HV) benachbart ist, erfasst und eine Spur der Straße erfasst.

3. Das System (100) gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei die Mehrzahl von Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodi aufweist: einen Eigene-Spur-Modus zum Erfassen eines Fahrzeugs in einer Spur, in welcher sich das Hostfahrzeug (HV) befindet, einen Entgegengesetzte-Spur-Modus zum Erfassen eines Fahrzeugs in einer entgegengesetzten Spur, welche zur Spur, in der sich das Hostfahrzeug (HV) befindet, entgegengesetzt ist, und einen Linke/Rechte-Spur-Modus zum Erfassen eines fahrenden Fahrzeugs in einer bezüglich der Spur, in welcher sich das Hostfahrzeug (HV) befindet, linken oder rechten Spur.

4. Das System (100) gemäß Anspruch 3, wobei:
der Eigene-Spur-Modus ausgewählt ist, wenn zumindest eine von einer Frontzusammenstoß-Warnanwendung (FCW-Anwendung) und einer Elektronisches-Notfallbremslichtanwendung (EEBL-Anwendung) ausgeführt wird,
der Entgegengesetzte-Spur-Modus ausgewählt ist, wenn zumindest eine von einer Fahrzeug-Fahrzeug-Informationsfusion-Kooperationsabstandsregeltempomat-Anwendung (V2V-CACC-Anwendung) und einer Nicht-Passieren-Warnanwendung (DNPW-Anwendung) ausgeführt wird, und
der Linke/Rechte-Spur-Modus ausgewählt ist, wenn eine Toter-Winkel-Warnanwendung (BSW-Anwendung) ausgeführt wird.

5. Das System (100) gemäß Anspruch 3 oder 4, wobei, wenn der Eigene-Spur-Modus ausgewählt ist, die Steuerungsvorrichtung (130) ein Spurattribut eines Fahrzeugs ermittelt, welches auf der Straße in der gleichen Fahrtrichtung wie das Hostfahrzeug (HV) fährt, und ermittelt, ob sich das Fahrzeug in der Spur befindet, in welcher sich das Hostfahrzeug (HV) befindet.

6. Das System (100) gemäß Anspruch 5, wobei, wenn sich das Fahrzeug in der Spur befindet, in welcher sich das Hostfahrzeug (HV) befindet, die Steuerungsvorrichtung (130) die Knotenverbindung beim Fahrzeug anfragt, welches sich in der Spur befindet, in welcher sich das Hostfahrzeug (HV) befindet.

7. Das System (100) gemäß Anspruch 5 oder 6, wobei, wenn sich das Fahrzeug nicht in der Spur befindet, in welcher sich das Hostfahrzeug (HV) befindet, die Steuerungsvorrichtung (130) die Knotenverbindung bei einem Fahrzeug anfragt, welches die größte Distanz zum Hostfahrzeug (HV) unter einer Mehrzahl von Fahrzeugen hat, die in der gleichen Fahrtrichtung wie das Hostfahrzeug (HV) fahren.

8. Das System (100) gemäß irgendeinem der Ansprüche 3 bis 7, wobei, wenn der Entgegengesetzte-Spur-Modus ausgewählt ist, die Steuerungsvorrichtung (130) ein Spurattribut eines Fahrzeugs ermittelt, welches auf der Straße in der entgegengesetzten Fahrtrichtung wie das Hostfahrzeug (HV) fährt, und ermittelt, ob sich das Fahrzeug in der zu der Spur entgegengesetzten Spur befindet, in welcher sich das Hostfahrzeug (HV) befindet.

9. Das System (100) gemäß Anspruch 8, wobei die Steuerungsvorrichtung (130) die Knotenverbindung beim Fahrzeug anfragt, welches sich in der entgegengesetzten Spur befindet.

10. Das System (100) gemäß irgendeinem der Ansprüche 3 bis 9, wobei, wenn der Linke/Rechte-Spur-Modus ausgewählt ist, die Steuerungsvorrichtung (130) ein Spurattribut eines Fahrzeugs ermittelt, welches auf der Straße in der gleichen Fahrtrichtung wie das Hostfahrzeug (HV) fährt, und ermittelt, ob sich das Fahrzeug bezüglich der Spur, in welcher sich das Hostfahrzeug (HV) befindet, in einer linken oder einer rechten Spur befindet.

11. Das System (100) gemäß Anspruch 10, wobei die Steuerungsvorrichtung (130) beim Fahrzeug die Knotenverbindung anfragt, welches sich bezüglich der Spur, in welcher sich das Hostfahrzeug (HV) befindet, in der linken oder der rechten Spur befindet.

12. Ein Verfahren zum Konfigurieren eines Spur-Knotenbaums unter Verwendung einer Steuerungsvorrichtung (130), welche in einem Hostfahrzeug (HV) angeordnet ist und einen Speicher (1300), der eingerichtet ist, um Programminstruktionen zu speichern, und einen Prozessor (1100) aufweist, der eingerichtet ist, um die gespeicherten Programminstruktionen auszuführen, wobei das Verfahren aufweist:
Auswählen (S101), durch die Steuerungsvorrichtung (130), eines Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodus unter einer Mehrzahl von Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodi,
Auswählen, durch die Steuerungsvorrichtung (130), einer Spur einer Straße gemäß dem ausgewählten Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodus,
Ermitteln (S102), durch die Steuerungsvorrichtung (130), ob sich ein Nachbarfahrzeug, welches zum Hostfahrzeug (HV) benachbart ist, in der ausgewählten Spur befindet, und
Anfragen (S103), durch die Steuerungsvorrichtung (130), einer Knotenverbindung bei einem Nachbarfahrzeug, welches sich in der ausgewählten Spur befindet, wenn für das Nachbarfahrzeug ermittelt wird, dass es sich in der ausgewählten Spur befindet.

13. Das Verfahren gemäß Anspruch 12, weiter aufweisend:
Anfragen (S206, S306, S406, S506), durch die Steuerungsvorrichtung (130), der Knotenverbindung bei einem anderen Nachbarfahrzeug auf der Straße, wenn sich das Nachbarfahrzeug nicht in der ausgewählten Spur befindet.

14. Das Verfahren gemäß Anspruch 13, wobei das Anfragen (S206, S306, S406, S506) der Knotenverbindung bei einem anderen Nachbarfahrzeug auf der Straße ein Anfragen, durch die Steuerungsvorrichtung (130), der Knotenverbindung bei einem Fahrzeug aufweist, welches die größte Distanz zum Hostfahrzeug (HV) unter einer Mehrzahl von Fahrzeugen hat, welche in der gleichen Fahrtrichtung wie das Hostfahrzeug (HV) fahren.

15. Das Verfahren gemäß irgendeinem der Ansprüche 12 bis 14, wobei die Mehrzahl von Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodi aufweist: einen Eigene-Spur-Modus zum Erfassen eines Fahrzeugs in einer Spur, in welcher sich das Hostfahrzeug (HV) befindet, einen Entgegengesetzte-Spur-Modus zum Erfassen eines Fahrzeugs in einer entgegengesetzten Spur, welche zur Spur, in der sich das Hostfahrzeug (HV) befindet, entgegengesetzt ist, und einen Linke/Rechte-Spur-Modus zum Erfassen eines fahrenden Fahrzeugs in einer bezüglich der Spur, in welcher sich das Hostfahrzeug (HV) befindet, linken oder rechten Spur.

16. Das Verfahren gemäß Anspruch 15, weiter aufweisend:
Ermitteln (S303), durch die Steuerungsvorrichtung (130), eines Spurattributs eines Fahrzeugs, welches auf der Straße in der gleichen Fahrtrichtung wie das Hostfahrzeug (HV) fährt, und Ermitteln (S304), ob sich das Fahrzeug in der Spur befindet, in welcher sich das Hostfahrzeug (HV) befindet, wenn der Eigene-Spur-Modus ausgewählt ist,
Ermitteln (S403), durch die Steuerungsvorrichtung (130), eines Spurattributs eines Fahrzeugs, welches auf der Straße in der entgegengesetzten Fahrtrichtung wie das Hostfahrzeug (HV) fährt, und Ermitteln (S404), ob sich das Fahrzeug in der Spur befindet, welche bezüglich der Spur, in der sich das Hostfahrzeug (HV) befindet, entgegengesetzt ist, wenn der Entgegengesetzte-Spur-Modus ausgewählt ist, und
Ermitteln (S503), durch die Steuerungsvorrichtung (130), eines Spurattributs eines Fahrzeugs, welches auf der Straße in der gleichen Fahrtrichtung wie das Hostfahrzeug (HV) fährt, und Ermitteln (S504), ob sich das Fahrzeug in einer linken Spur oder einer rechten Spur bezüglich der Spur befindet, in welcher sich das Hostfahrzeug (HV) befindet, wenn der Linke/Rechte-Spur-Modus ausgewählt ist.

17. Ein Verfahren zum Konfigurieren eines Spur-Knotenbaums, wobei das Verfahren aufweist:
Auswählen (S101), durch ein erstes Fahrzeug (10), eines ersten Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodus unter einer Mehrzahl von Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodi,
Auswählen, durch das erste Fahrzeug (10), einer ersten Spur einer Straße gemäß dem ausgewählten ersten Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodus,
Ermitteln (S102), durch das erste Fahrzeug (10), ob sich ein zweites Fahrzeug (20) in der ausgewählten ersten Spur befindet,
Anfragen (S103), durch das erste Fahrzeug (10), einer Knotenverbindung beim zweiten Fahrzeug (20), welches sich in der ausgewählten Spur befindet, wenn ermittelt wird, dass sich das zweite Fahrzeug (20) in der ausgewählten Spur befindet,
Auswählen, durch das zweite Fahrzeug (20), eines zweiten Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodus unter der Mehrzahl von Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodi,
Auswählen, durch das zweite Fahrzeug (20), einer zweiten Spur der Straße gemäß dem ausgewählten zweiten Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodus,
Ermitteln (S104), durch das zweite Fahrzeug (20), ob sich ein Fahrzeug in der ausgewählten zweiten Spur befindet,
wenn sich in der ausgewählten zweiten Spur kein Fahrzeug befindet, Ermitteln, durch das zweite Fahrzeug (20), ob sich ein Fahrzeug in einer anderen Spur befindet,
wenn sich in der anderen Spur kein Fahrzeug befindet, Übertragen (S105), durch das zweite Fahrzeug (20) einer Knotenverbindungsinformation an das erste Fahrzeug (10), und
Konfigurieren (S111), durch das erste Fahrzeug (10), eines Knotenbaums unter Verwendung der Knotenverbindungsinformation.

18. Das Verfahren gemäß Anspruch 17, weiter aufweisend:
wenn sich das Fahrzeug in der anderen Spur befindet, Übertragen, durch das zweite Fahrzeug (20), der Knotenverbindungsinformation an ein Fahrzeug, welches die größte Distanz zum zweiten Fahrzeug (20) unter einer Mehrzahl von Fahrzeugen hat.

19. Das Verfahren gemäß Anspruch 17 oder 18, wobei die Mehrzahl von Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodi aufweist: einen Eigene-Spur-Modus zum Erfassen eines Fahrzeugs in einer Spur, in welcher sich das Hostfahrzeug (HV) befindet, einen Entgegengesetzte-Spur-Modus zum Erfassen eines Fahrzeugs in einer entgegengesetzten Spur, welche zur Spur, in der sich das Hostfahrzeug (HV) befindet, entgegengesetzt ist, und einen Linke/Rechte-Spur-Modus zum Erfassen eines fahrenden Fahrzeugs in einer bezüglich der Spur, in welcher sich das Hostfahrzeug (HV) befindet, linken oder rechten Spur.

Description:
Querverweis auf verwandte Anmeldung

Diese Anmeldung beansprucht die Priorität der koreanischen Patentanmeldung Nr. 10-2016-0097853, eingereicht am 1. August 2016 beim koreanischen Amt für geistiges Eigentum, deren gesamter Inhalt durch diese Bezugnahme für alle Zwecke hierin mitaufgenommen ist.

Hintergrund der Erfindung/Offenbarung Gebiet

Die vorliegende Offenbarung/Erfindung betrifft im Allgemeinen ein System und ein Verfahren zum Konfigurieren eines Fahrspur-Knotenbaums (im Weiteren kurz: Spur-Knotenbaum oder Knotenbaum; z.B. einer Kommunikationsnetzwerkstruktur von Fahrzeugen (z.B. Kraftfahrzeugen), welche auf einer Fahrspur einer Straße fahren; eine wie hier bezeichnete Spur oder Fahrspur kann z.B. aufweisen: eine Fahrbahn, einen Fahrstreifen, einen Zusatzfahrstreifen, einen Sonderfahrstreifen (bspw. einen Bus- und/oder Straßenbahnfahrstreifen), einen Einfahrt- bzw. Beschleunigungsfahrstreifen, einen Ausfahrt- bzw. Verzögerungsfahrstreifen, einen Standstreifen, etc. einer Straße), und insbesondere eine Technik zum Konfigurieren eines Knotenbaums einer geraden Strecke und einer kurvigen Strecke basierend auf Fahrzeug-Fahrzeug-Kommunikation (V2V-Kommunikation).

Beschreibung der bezogenen Technik

Fahrzeug-Fahrzeug-Kommunikation (V2V-Kommunikation) ist eine Technik, welche aktiv in zukünftigen Bereichen betreffend eine Verkehrssicherheit, Telematik und intelligente Verkehrssysteme verwendet werden kann. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kommunikationstechniken zwischen einer Basisstation und einem Terminal (z.B. Endgerät), wird eine V2V-Kommunikation im Allgemeinen ausgeführt unter Verwendung von Kommunikationsvorrichtungen, die in Fahrzeugen installiert sind, durch Erstellen eines Kommunikationsnetzwerks dazwischen und durch autonomes Verteilungssteuern, ohne von einer Basisstation gesteuert zu werden.

Ein IEEE 802.11CSMA/CA Schema (engl.: „Carrier Sense Multiple Access/Collision Avoidance“, z.B. dt.: Mehrfachzugriff mit Trägerprüfung und Kollisionsvermeidung), welches ein Standard für drahtlose Lokalnetzwerke ((W)LAN) ist, wurde als ein Medienzugriffssteuerungsprotokoll (MAC-Protokoll, z.B. engl.: „Media Access Control“) der V2V-Kommunikation erforscht. Eine MAC-Struktur weist grundsätzlich eine Verteilungskoordinationsfunktion (DCF, z.B. engl.: „distributed coordination function“) basierend auf CSMA/CA auf.

Eine neuere V2V-Kommunikation verwendet eine Mehretappentechnik (z.B. engl.: „multi-hop technology“), welche es einem Fahrzeug ermöglicht, eine Kommunikation mit einem anderen Fahrzeug innerhalb einer Funkabdeckung oder mit einem entfernten Fahrzeug außerhalb der Funkabdeckung durch eine Relaisstation eines sich dazwischen befindlichen Fahrzeugs auszuführen. Jedoch kann die Mehretappentechnik unter exzessiv großen Kommunikationslasten leiden, verglichen mit einem Einzeletappenkommunikationsschema.

Erläuterung der Erfindung

Die vorliegende Offenbarung/Erfindung wurde getätigt, um die oben benannten Probleme, welche in der bezogenen Technik auftreten, zu lösen, während die in der bezogenen Technik erzielten Vorteile beibehalten werden.

Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung/Erfindung stellen ein System und ein Verfahren zum Konfigurieren eines Spur-Knotenbaums bereit, welche in der Lage sind, einen Knotenbaum basierend auf einem Nachbarfahrzeug zu konfigurieren, welches ein Attribut aufweist, das für einen Vorgang einer Kandidatenanwendung (z.B. einen Vorgang, mittels diesem ein für den Knotenbaum geeignetes Fahrzeug unter benachbarten Fahrzeugen ausgewählt wird) erforderlich ist, wenn der Vorgang der Kandidatenanwendung basierend auf einer Fahrzeugfahrinformation in einer linearen oder gekrümmten Spur (z.B. einer geraden oder kurvigen Fahrspur) ausgewählt ist/wird.

Technische Thematiken der vorliegenden Offenbarung/Erfindung sind nicht auf die vorhergehend genannten technischen Thematiken beschränkt, und irgendwelche anderen technischen Thematiken, welche hier nicht genannt sind, können durch den Fachmann ausgehend von der vorliegenden Offenbarung und den begleitenden Zeichnungen einfach verstanden werden.

Gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung/Erfindung kann ein System zum Konfigurieren (z.B. Einrichten) eines Spur-Knotenbaumes aufweisen: ein Hostfahrzeug (z.B. ein eigenes Fahrzeug, welches den Knotenbaum konfiguriert; z.B. ein Fahrzeug, welches eine V2V-Kommunikation initiiert) und eine Steuerungsvorrichtung, welche im Hostfahrzeug angeordnet ist und einen Speicher, der eingerichtet ist, um Programminstruktionen zu speichern, und einen Prozessor aufweist, der eingerichtet ist, um die gespeicherten Programminstruktionen auszuführen, welche, wenn sie ausgeführt werden, die Steuerungsvorrichtung veranlassen, um: einen Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodus (z.B. einen Modus, in welchem vom eigenen Fahrzeug ein anderes fahrendes Fahrzeug erfasst wird) unter einer Mehrzahl von Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodi auszuwählen, eine Spur einer Straße gemäß dem ausgewählten Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodus auszuwählen, zu ermitteln, ob sich ein Nachbarfahrzeug, welches zum Hostfahrzeug benachbart ist, in der ausgewählten Spur befindet, und eine Knotenverbindung (z.B. eine Kommunikationsverbindung) bei einem (z.B. dem) Nachbarfahrzeug anzufragen, welches sich in der ausgewählten Spur befindet, wenn für das Nachbarfahrzeug ermittelt wird, dass es sich in der ausgewählten Spur befindet.

Die Steuerungsvorrichtung kann beispielsweise das Nachbarfahrzeug, welches zum Hostfahrzeug benachbart ist, und eine Spur der Straße erfassen.

Die Mehrzahl von Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodi können beispielsweise aufweisen: einen Eigene-Spur-Modus zum Erfassen eines Fahrzeugs in einer Spur, in welcher sich das Hostfahrzeug befindet, einen Entgegengesetzte-Spur-Modus zum Erfassen eines Fahrzeugs in einer entgegengesetzten Spur, welche zur Spur, in der sich das Hostfahrzeug befindet, entgegengesetzt ist (z.B. eine Spur, welche eine zur Spur des Hostfahrzeugs entgegengesetzte Fahrtrichtung hat), und einen Linke/Rechte-Spur-Modus zum Erfassen eines fahrenden Fahrzeugs in einer bezüglich der Spur, in welcher sich das Hostfahrzeug befindet, linken oder rechten Spur.

Der Eigene-Spur-Modus kann beispielsweise ausgewählt sein/werden, wenn zumindest eine von einer Frontzusammenstoß-Warnanwendung (FCW-Anwendung; z.B. Betreiben eines Notbremsassistenten) und einer Elektronisches-Notfallbremslichtanwendung (EEBL-Anwendung; z.B. elektronisches Senden einer Bremsinformation in einer Notfallsituation (bspw. bei einer Vollbremsung), um z.B. von anderen (bspw. nachfolgenden) Fahrzeugen empfangen zu werden) ausgeführt wird, der Entgegengesetzte-Spur-Modus kann ausgewählt sein/werden, wenn zumindest eine von einer Fahrzeug-Fahrzeug-Informationsfusion-Kooperationsabstandsregeltempomat-Anwendung (V2V-CACC-Anwendung; z.B. Betreiben eines Abstandsregeltempomaten, welcher mittels V2V-Kommunikation Daten mit anderen Fahrzeugen austauscht und darauf basierend das Fahrzeug steuert) und einer Nicht-Passieren-Warnanwendung (DNPW-Anwendung; z.B. Betreiben einer Anwendung, welche vor einem Überholen, einem Überfahren einer Kreuzung, einem Abbiegen, etc. warnt, da bspw. Gegenverkehr auftritt) ausgeführt wird, und der Linke/Rechte-Spur-Modus kann ausgewählt sein/werden, wenn eine Toter-Winkel-Warnanwendung (BSW-Anwendung) ausgeführt wird.

Wenn der Eigene-Spur-Modus ausgewählt ist, kann die Steuerungsvorrichtung z.B. ein Spurattribut eines Fahrzeugs ermitteln, welches auf der Straße in der gleichen Fahrtrichtung wie das Hostfahrzeug fährt, und kann ermitteln, ob sich das Fahrzeug in der Spur befindet, in welcher sich das Hostfahrzeug befindet.

Wenn sich beispielsweise das Fahrzeug in der Spur befindet, in welcher sich das Hostfahrzeug befindet, kann die Steuerungsvorrichtung die Knotenverbindung beim Fahrzeug anfragen, welches sich in der Spur befindet, in welcher sich das Hostfahrzeug befindet.

Wenn sich beispielsweise das Fahrzeug nicht in der Spur befindet, in welcher sich das Hostfahrzeug befindet, kann die Steuerungsvorrichtung die Knotenverbindung bei einem Fahrzeug anfragen, welches die größte Distanz zum Hostfahrzeug unter einer Mehrzahl von Fahrzeugen hat, die in der gleichen Fahrtrichtung wie das Hostfahrzeug fahren.

Wenn beispielsweise der Entgegengesetzte-Spur-Modus ausgewählt ist, kann die Steuerungsvorrichtung ein Spurattribut eines Fahrzeugs ermitteln, welches auf der Straße in der entgegengesetzten Fahrtrichtung wie das Hostfahrzeug fährt, und kann ermitteln, ob sich das Fahrzeug in der Spur befindet, welche zu der Spur entgegengesetzt ist, in welcher sich das Hostfahrzeug befindet.

Die Steuerungsvorrichtung kann z.B. die Knotenverbindung beim Fahrzeug anfragen, welches sich in der entgegengesetzten Spur befindet.

Wenn beispielsweise der Linke/Rechte-Spur-Modus ausgewählt ist, kann die Steuerungsvorrichtung ein Spurattribut eines Fahrzeugs ermitteln, welches auf der Straße in der gleichen Fahrtrichtung wie das Hostfahrzeug fährt, und kann ermitteln, ob sich das Fahrzeug bezüglich der Spur, in welcher sich das Hostfahrzeug befindet, in einer linken oder einer rechten Spur befindet.

Die Steuerungsvorrichtung kann z.B. die Knotenverbindung beim Fahrzeug anfragen, welches sich bezüglich der Spur, in welcher sich das Hostfahrzeug befindet, in der linken oder der rechten Spur befindet.

Gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung/Erfindung, kann darüber hinaus ein Verfahren zum Konfigurieren (z.B. Einrichten) eines Spur-Knotenbaums unter Verwendung einer Steuerungsvorrichtung, welche im Hostfahrzeug angeordnet ist und einen Speicher, der eingerichtet ist, um Programminstruktionen zu speichern, und einen Prozessor aufweist, der eingerichtet ist, um die gespeicherten Programminstruktionen auszuführen, aufweisen: Auswählen, durch die Steuerungsvorrichtung, eines Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodus unter einer Mehrzahl von Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodi, Auswählen, durch die Steuerungsvorrichtung, eine Spur einer Straße gemäß dem ausgewählten Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodus, Ermitteln, durch die Steuerungsvorrichtung, ob sich ein Nachbarfahrzeug, welches zum Hostfahrzeug benachbart ist, in der ausgewählten Spur befindet, und Anfragen, durch die Steuerungsvorrichtung, einer Knotenverbindung bei einem (z.B. dem) Nachbarfahrzeug, welches sich in der ausgewählten Spur befindet, wenn für das Nachbarfahrzeug ermittelt wird, dass es sich in der ausgewählten Spur befindet.

Das Verfahren kann beispielsweise weiter aufweisen: Anfragen, durch die Steuerungsvorrichtung, der Knotenverbindung bei einem anderen Nachbarfahrzeug auf der Straße, wenn sich das Nachbarfahrzeug nicht in der ausgewählten Spur befindet.

Das Anfragen der Knotenverbindung bei einem anderen Nachbarfahrzeug auf der Straße kann z.B. aufweisen: Anfragen, durch die Steuerungsvorrichtung, der Knotenverbindung bei einem Fahrzeug, welches die größte Distanz zum Hostfahrzeug unter einer Mehrzahl von Fahrzeugen hat, welche in der gleichen Fahrtrichtung wie das Hostfahrzeug fahren.

Die Mehrzahl von Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodi kann beispielsweise aufweisen: einen Eigene-Spur-Modus zum Erfassen eines Fahrzeugs in einer Spur, in welcher sich das Hostfahrzeug befindet, einen Entgegengesetzte-Spur-Modus zum Erfassen eines Fahrzeugs in einer entgegengesetzten Spur, welche zur Spur, in der sich das Hostfahrzeug befindet, entgegengesetzt ist, und einen Linke/Rechte-Spur-Modus zum Erfassen eines fahrenden Fahrzeugs in einer Spur, welche bezüglich der Spur, in der sich das Hostfahrzeug befindet, eine linke oder eine rechte Spur ist.

Das Verfahren kann beispielsweise weiter aufweisen: Ermitteln, durch die Steuerungsvorrichtung, eines Spurattributs eines Fahrzeugs, welches auf der Straße in der gleichen Fahrtrichtung wie das Hostfahrzeug fährt, und Ermitteln, ob sich das Fahrzeug in der Spur befindet, in welcher sich das Hostfahrzeug befindet, wenn der Eigene-Spur-Modus ausgewählt ist, Ermitteln, durch die Steuerungsvorrichtung, eines Spurattributs eines Fahrzeugs, welches auf der Straße in der entgegengesetzten Fahrtrichtung wie das Hostfahrzeug fährt, und Ermitteln, ob sich das Fahrzeug in der entgegengesetzten Spur zu der Spur befindet, in welcher sich das Hostfahrzeug befindet, wenn der Entgegengesetzte-Spur-Modus ausgewählt ist, und Ermitteln, durch die Steuerungsvorrichtung, eines Spurattributs eines Fahrzeugs, welches auf der Straße in der gleichen Fahrtrichtung wie das Hostfahrzeug fährt, und Ermitteln, ob sich das Fahrzeug in einer zu der Spur, in der sich das Hostfahrzeug befindet, linken oder rechten Spur befindet, wenn der Linke/Rechte-Spur-Modus ausgewählt ist.

Gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, kann darüber hinaus ein Verfahren zum Konfigurieren (z.B. Einrichten) eine Spur-Knotenbaums aufweisen: Auswählen, durch ein erstes Fahrzeug, eines ersten Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodus unter einer Mehrzahl von Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodi, Auswählen, durch das erste Fahrzeug, einer ersten Spur einer Straße gemäß dem ausgewählten ersten Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodus, Ermitteln, durch das erste Fahrzeug, ob sich ein zweites Fahrzeug in der ausgewählten ersten Spur befindet, Anfragen, durch das erste Fahrzeug, einer Knotenverbindung beim zweiten Fahrzeug, welches sich in der ausgewählten Spur befindet, wenn es für das zweite Fahrzeug ermittelt wird, dass es sich in der ausgewählten Spur befindet, Auswählen, durch das zweite Fahrzeug, eines zweiten Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodus unter der Mehrzahl von Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodi, Auswählen, durch das zweite Fahrzeug, einer zweiten Spur der Straße gemäß dem ausgewählten zweiten Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodus, Ermitteln, durch das zweite Fahrzeug, ob sich ein Fahrzeug in der ausgewählten zweiten Spur befindet, wenn sich ein Fahrzeug nicht in der ausgewählten zweiten Spur befindet, Ermitteln, durch das zweite Fahrzeug, ob sich ein Fahrzeug in einer anderen Spur befindet, wenn sich ein Fahrzeug nicht in einer anderen Spur befindet, Übertragen, durch das zweite Fahrzeug, einer Knotenverbindungsinformation an das erste Fahrzeug, und Konfigurieren, durch das erste Fahrzeug, eines Knotenbaums unter Verwendung der Knotenverbindungsinformation(en).

Das Verfahren kann beispielsweise weiter aufweisen: wenn sich das Fahrzeug in der anderen Spur befindet, Übertragen, durch das zweite Fahrzeug, der Knotenverbindungsinformation an ein Fahrzeug, welches die größte Distanz zum zweiten Fahrzeug unter einer Mehrzahl von Fahrzeugen hat.

Die Mehrzahl von Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodi kann beispielsweise aufweisen: einen Eigene-Spur-Modus zum Erfassen eines Fahrzeugs in einer Spur, in welcher sich das Hostfahrzeug befindet, einen Entgegengesetzte-Spur-Modus zum Erfassen eines Fahrzeugs in einer entgegengesetzten Spur, welche zur Spur, in der sich das Hostfahrzeug befindet, entgegengesetzt ist, und einen Linke/Rechte-Spur-Modus zum Erfassen eines fahrenden Fahrzeugs in einer bezüglich der Spur, in der sich das Hostfahrzeug befindet, linken oder rechten Spur

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die obigen und anderen Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Offenbarung/Erfindung werden von der folgenden detaillierten Beschreibung, wenn diese zusammen mit den begleitenden Zeichnungen betrachtet wird, klarer werden.

1 ist ein Blockdiagramm, welches ein System zum Konfigurieren/einrichten eines Spur-Knotenbaums gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung/Erfindung zeigt.

2 ist ein Flussdiagramm, welches ein Verfahren zum Konfigurieren eines Spur-Knotenbaums gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung/Erfindung zeigt.

3 ist ein Flussdiagramm, welches spezifisch einen Vorgang des Ermittelns zeigt, ob ein Nachbarfahrzeug, welches zu einem Modus der 2 korrespondiert, gegenwärtig ist.

4 ist ein Flussdiagramm, welches ein Verfahren zum Konfigurieren eines Knotenbaums durch Erfassen eines Fahrzeugs einer eigenen Spur gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung/Erfindung zeigt.

5 ist eine Ansicht, welche eine Konfiguration eines Knotenbaums durch das Erfassen eines Fahrzeugs der eigenen Spur der 4 darstellt.

6 ist ein Flussdiagramm, welches ein Verfahren zum Konfigurieren eines Knotenbaums durch Erfassen eines fahrenden Fahrzeugs der entgegengesetzten Spur gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung/Erfindung zeigt.

7 ist eine Ansicht, welche eine Konfiguration eines Knotenbaumes durch Erfassen eines Fahrzeugs der entgegengesetzten Spur der 6 darstellt.

8 ist ein Flussdiagramm, welches ein Verfahren zum Konfigurieren eines Knotenbaums durch Erfassen eines Fahrzeugs der linken und der rechten Spur gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung/Erfindung zeigt.

9 ist eine Ansicht, welche eine Konfiguration eines Knotenbaums durch Erfassen eines Fahrzeugs einer linken/rechten Spur der 8 darstellt.

10 ist eine Ansicht, welche eine Konfiguration eines Berechnungssystems (z.B. Steuersystems) zeigt, das eine Spur-Knotenbaum-Konfigurationstechnik gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung/Erfindung verwendet.

Es sollte klar sein, dass die oben-bezeichneten Zeichnungen nicht notwendigerweise maßstabsgetreu sind und eine etwas vereinfachte Darstellungsweise von zahlreichen bevorzugten Merkmalen darstellen, welche die Grundprinzipien der Offenbarung/Erfindung aufzeigen. Die spezifischen Konstruktionsmerkmale der vorliegenden Offenbarung/Erfindung, unter anderem z.B. konkrete Abmessungen, Richtungen, Positionen und Formen, werden teilweise von der jeweiligen geplanten Anwendung und Nutzungsumgebung vorgegeben.

Detaillierte Beschreibung

Nachfolgend sind Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung im Detail mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben. Durch das Hinzufügen von Bezugszeichen für Elemente in einer jeden Figur sollte es klar sein, dass gleiche Bezugszeichen, welche bereits verwendet werden, um ähnliche Elemente in anderen Figuren zu bezeichnen, wo immer möglich für die Elemente verwendet werden. Darüber hinaus sind detaillierte Beschreibungen weggelassen, welche gut bekannte Funktionen oder Konfigurationen betreffen, um nicht unnötig den Gegenstand der vorliegenden Offenbarung/Erfindung zu verdecken.

Beim Beschreiben der Elemente der vorliegenden Offenbarung/Erfindung können Begriffe wie erstes, zweites, A, B, (a), (b), usw. verwendet werden. Solche Begriffe werden nur verwendet, um korrespondierende Elemente von anderen Elementen zu unterscheiden, und die korrespondierenden Elemente sind nicht in ihrem Gehalt, der Anordnung oder der Rangordnung durch die Begriffe beschränkt. Außer es ist das Gegenteil beschrieben, ist es klar, dass alle in der Beschreibung verwendeten Begriffe – technische wie wissenschaftliche Begriffe – die gleiche Bedeutung haben, wie sie der Fachmann versteht, den die vorliegende Erfindung betrifft. Ferner ist klar, dass die in einem Lexikon/Wörterbuch definierten Begriffe identisch sind mit den Bedeutungen innerhalb des Kontextes der bezogenen Technik, und sie sollen nicht als ideal oder exzessiv formal definiert angesehen werden, außer der Kontext beschreibt klar das Gegenteil.

Die wie hierin verwendeten Singularformen „ein“, „eine“ und „der“, „die“, „das“ sind dazu gedacht, auch die Pluralformen einzuschließen, außer der Kontext weist eindeutig auf etwas anderes hin. Ferner ist zu verstehen, dass die Begriffe „aufweisen“ und/oder „aufweisend“ bei Verwendung in dieser Beschreibung das Vorliegen von genannten Merkmalen, ganzen Zahlen, Schritten, Vorgängen, Elementen und/oder Komponenten davon spezifizieren, aber nicht die Anwesenheit oder den Zusatz von einem oder mehr anderen Merkmalen, ganzen Zahlen, Schritten, Vorgängen, Elementen, Komponenten und/oder Gruppen davon ausschließen. Wie hierin verwendet, weist der Begriff „und/oder“ jede sowie alle Kombinationen von einem oder mehreren der dazugehörig aufgezählten Gegenstände auf.

Es ist zu verstehen, dass der Begriff „Fahrzeug“ oder „Fahrzeug-M“ oder irgendwelche anderen, ähnliche Begriffen, welche hier verwendet werden, Kraftfahrzeuge im Allgemeinen einschließen, wie z.B. Personenkraftfahrzeuge, einschließlich sogenannter Sportnutzfahrzeuge (SUV), Busse, Lastwagen, zahlreiche kommerzielle Fahrzeuge, sowie z.B. Wasserfahrzeuge, einschließlich einer Vielzahl an Booten und Schiffen, sowie auch z.B. Flugzeuge und dergleichen, und ferner auch Hybridfahrzeuge, elektrische Fahrzeuge, Plug-in Hybridelektrofahrzeuge, wasserstoffbetriebene Fahrzeuge und andere Fahrzeuge für alternative Treibstoffe (z.B. Treibstoffe, welche aus anderen Ressourcen als Erdöl hergestellt werden). Ein sogenanntes Hybridfahrzeug, auf welches hier Bezug genommen wird, ist ein Fahrzeug, das zwei oder mehr Energiequellen hat, z.B. Fahrzeuge, welche sowie mit Benzin als auch elektrisch betrieben werden.

Darüber hinaus ist es klar, dass eines oder mehrere der unten beschriebenen Verfahren oder Aspekte davon durch zumindest eine Steuerungsvorrichtung ausgeführt werden können. Der Begriff „Steuerungsvorrichtung“ kann eine Hardwarevorrichtung bezeichnen, welche einen Speicher und einen Prozessor aufweist. Der Speicher ist eingerichtet, um Programminstruktionen zu speichern, und der Prozessor ist spezifisch programmiert, um die Programminstruktionen auszuführen, um einen oder mehrere Vorgänge auszuführen, welche unten beschrieben sind. Darüber hinaus ist es klar, dass die unten beschriebenen Verfahren durch eine Vorrichtung oder ein System ausgeführt werden können, welches die Steuerungsvorrichtung zusammen mit einer oder mehreren Komponenten aufweist, wie es der Fachmann klar versteht.

Nachfolgend sind Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung im Detail mit Bezug auf die 1 bis 10 beschrieben.

Die 1 ist ein Blockdiagramm, welches ein System zum Konfigurieren eines Spur-Knotenbaums gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung/Erfindung zeigt.

Das System 100 zum Konfigurieren eines Spur-Knotenbaums gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung/Erfindung weist einen Fahrendes-Fahrzeug-Detektor 110, einen Spurdetektor 120, eine Steuerungsvorrichtung 130, eine Modusermittlungseinheit (im Weiteren kurz: Modusermittler) 140 und eine Knotenverbindungseinheit (im Weiteren kurz: Knotenverbinder) 150 auf. Die Steuerungsvorrichtung 130 kann einen Betrieb der anderen Komponenten im System 100 steuern.

Der Fahrendes-Fahrzeug-Detektor 110 erfasst ein Nachbarfahrzeug vor einem Hostfahrzeug (hier auch als ein eigenes Fahrzeug bezeichnet), und weist einen Sensor oder dergleichen auf. Hier kann das Nachbarfahrzeug in einem Erfassungsbereich des Sensors oder innerhalb einer verfügbaren Kommunikationsreichweite (z.B. V2V-Kommunikationsreichweite) erfasst werden.

Der Spurdetektor 120 kann eine Spur einer Straße erfassen, in welcher das Hostfahrzeug fährt.

Die Steuerungsvorrichtung 130 ermittelt ein Spurattribut des Fahrzeugs, welches durch den Fahrendes-Fahrzeug-Detektor 110 erfasst wird, unter Verwendung des Spur-Erfassungsergebnisses. Die Steuerungsvorrichtung 130 ermittelt, ob sich ein Fahrzeug gemäß einem Modus, welcher durch den Modusermittler 140 ausgewählt (oder ermittelt) wird, in der korrespondierenden Spur befindet. Wenn ein Fahrzeug gegenwärtig ist, fragt die Steuerungsvorrichtung eine Knotenverbindung beim korrespondierenden Fahrzeug durch eine Kommunikationseinheit (im Weiteren kurz: Kommunikator) 170 an. In einem Fall, in welchem ein Fahrzeug gemäß dem Modus, der durch den Modusermittler 140 ermittelt wird, in der korrespondierenden Spur nicht gegenwärtig ist, fragt die Steuerungsvorrichtung 130 die Knotenverbindung bei einem Fahrzeug an, welches sich unter Nachbarfahrzeugen, die durch den Fahrendes-Fahrzeug-Detektor 110 überprüft/erfasst werden, mit der größten Distanz im Abstand befindet (z.B. am weitesten vom Hostfahrzeug entfernt ist). Die Steuerungsvorrichtung 130 konfiguriert einen Knotenbaum unter Verwendung der Knotenverbindungsinformation, welche von einem voraus befindlichen Fahrzeug empfangen wird.

Obwohl es in der vorliegenden Offenbarung/Erfindung nicht speziell erörtert ist, kann die Steuerungsvorrichtung 130 den konfigurierten Knotenbaum für eine Navigationsvorrichtung, ein Fahrzeugsicherheitssystem und dergleichen verwenden.

Der Modusermittler 140 ermittelt (z.B. wählt aus) einen Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodus. Der Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodus weist auf: einen Eigene-Spur-Modus, einen Entgegengesetzte-Spur-Modus und einen Linke/Rechte-Spur-Modus. Der Eigene-Spur-Modus ist ein Modus zum Konfigurieren (z.B. Einrichten) eines Knotenbaums durch Erfassen eines Fahrzeugs in einer Spur, in welcher sich das Hostfahrzeug befindet (welche hier auch als eine eigene Spur bezeichnet ist). Wenn eine Frontzusammenstoß-Warnanwendung (FCW) und/oder eine Elektronisches-Notfallbremslichtanwendung (EEBL) ausgeführt werden, wird/ist der Eigene-Spur-Modus ausgewählt. Der Entgegengesetzte-Spur-Modus ist ein Modus zum Konfigurieren (z.B. Einrichten) eines Knotenbaums durch Erfassen eines Fahrzeugs, welches zum Hostfahrzeug entgegengesetzt ist, d.h., eines Fahrzeugs, welches in eine Richtung auf das Hostfahrzeug zu fährt. Wenn eine Fahrzeug-Fahrzeug-Informationsfusion-Kooperationsabstandsregeltempomat-Anwendung (V2V-CACC) und/oder eine Nicht-Passieren-Warnanwendung (DNPW) ausgeführt werden, ist/wird der Entgegengesetzte-Spur-Modus ausgewählt. Der Linke/Rechte-Spur-Modus ist ein Modus zum Konfigurieren (z.B. Einrichten) eines Knotenbaums durch Erfassen von Fahrzeugen, welche bezüglich des Hostfahrzeugs in einer linken und/oder einer rechten Spur fahren. Wenn eine Toter-Winkel-Warnanwendung (BSW) ausgeführt wird, ist der Linke/Rechte-Spur-Modus ausgewählt.

Wenn ein Fahrzeug gemäß einem korrespondierenden Modus durch die Steuerungsvorrichtung 130 erfasst wird, fragt der Knotenverbinder 150 eine Knotenverbindung beim korrespondierenden Fahrzeug an.

Ein Display 160 zeigt einen Knotenbaum, welcher durch die Steuerungsvorrichtung 130 konfiguriert ist, auf einem Bildschirm an.

Der Kommunikator 170 führt eine Kommunikation mit einem Nachbarfahrzeug auf.

In der vorliegenden Offenbarung/Erfindung, welche die zuvor genannte Konfiguration hat, ist/wird ein Knotenbaum konfiguriert durch Erfassen eines Nachbarfahrzeugs in einem geraden oder in einem gekrümmten/gebogenen Pfad (z.B. in einem geraden oder in einem kurvigen Fahrpfad, bspw. einer Straße).

Nachfolgend ist ein Verfahren zum Konfigurieren (z.B. Einrichten) eines Spur-Knotenbaums gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung/Erfindung mit Bezug auf die 2 beschrieben. Hier ist ein Fall beschrieben, in welchem ein erstes Fahrzeug 10, ein zweites Fahrzeug 20 und ein drittes Fahrzeug 30 auf einer Straße fahren und das erste Fahrzeug 10, welches ein Hostfahrzeug ist, einen Knotenbaum Konfigurieren will.

Wie es in der 2 gezeigt ist, ermittelt das erste Fahrzeug 10 in Schritt S101 zuerst einen Fahrendes-Fahrzeug-Erfassungsmodus. Das heißt, das erste Fahrzeug 10 ermittelt, ob ein gegenwärtiger Modus ein Eigene-Spur-Erfassungsmodus, ein Entgegengesetzte-Spur-Erfassungsmodus oder ein Linke/Rechte-Spur-Erfassungsmodus ist.

Als nächstes ermittelt das erste Fahrzeug 10 in Schritt S102, ob ein Nachbarfahrzeug, welches zum ermittelten Modus korrespondiert, gegenwärtig ist. Wenn ein Nachbarfahrzeug, welches zum ermittelten Modus korrespondiert, gegenwärtig ist, fragt das erste Fahrzeug 10 in Schritt S103 eine Knotenverbindung beim korrespondierenden Fahrzeug an. In der 2 ist hier ein Fall als ein Beispiel beschrieben, in welchem das in Schritt S102 ermittelte Nachbarfahrzeug, welches zum Modus korrespondiert, das zweite Fahrzeug ist.

Beim Empfangen der Anfrage der Knotenverbindung ermittelt das zweite Fahrzeug 20 – wie das erste Fahrzeug – in Schritt S104, ob ein Nachbarfahrzeug, welches zum Hostfahrzeug (z.B. zum zweiten Fahrzeug) benachbart ist, korrespondierend zum (z.B. ausgewählten) Modus gegenwärtig ist. Wenn ein Nachbarfahrzeug nicht gegenwärtig ist, überträgt das zweite Fahrzeug 20 in Schritt S105 die Knotenverbindungsinformation an das erste Fahrzeug 10, und, wenn ein Nachbarfahrzeug gegenwärtig ist, fragt das zweite Fahrzeug 20 in Schritt S106 die Knotenverbindung beim korrespondierenden Fahrzeug an. Hier wird angenommen, dass das korrespondierende Fahrzeug beispielsweise ein (das) drittes Fahrzeug ist. Hier weist die Knotenverbindungsinformation eine Information bezüglich einer Knotenverbindung eines Fahrzeugs auf, mit welchem das zweite Fahrzeug verbunden ist.

Beim Empfangen der Anfrage der Knotenverbindung erfasst das dritte Fahrzeug 30 – wie das erste Fahrzeug 10 und das zweite Fahrzeug 20 – in Schritt S107 ebenfalls ein Nachbarfahrzeug, um zu ermitteln, ob ein zum Modus korrespondierendes Nachbarfahrzeug gegenwärtig ist. Wenn ein Nachbarfahrzeug gegenwärtig ist, fragt das dritte Fahrzeug 30 in Schritt S108 die Knotenverbindung beim korrespondierenden Fahrzeug an, und, wenn ein Nachbarfahrzeug nicht gegenwärtig ist, überträgt das dritte Fahrzeug die Knotenverbindungsinformation davon (z.B. die eigene Knotenverbindungsinformation) an das zweite Fahrzeug 20.

Nachfolgend überträgt das zweite Fahrzeug 20 in Schritt S110 die Knotenverbindungsinformation, welche vom dritten Fahrzeug 30 empfangen wird, und die Knotenverbindungsinformation davon (z.B. die eigene Knotenverbindungsinformation) an das erste Fahrzeug 10.

Das erste Fahrzeug 10 konfiguriert in Schritt S111 einen Knotenbaum unter Verwendung der empfangenen Knotenverbindungsinformation, wie es in den 5, 7 und 9 gezeigt ist.

Nachfolgend sind die Schritte S102, S104 und S107, in welchen die Anwesenheit eines Nachbarfahrzeugs, welches zu dem Modus (einem vom Eigene-Spur-Erfassungsmodus, Entgegengesetzte-Spur-Erfassungsmodus und Linke/Rechte-Spur-Erfassungsmodus) korrespondiert, der in der 2 ermittelt wird, im Detail mit Bezug auf die 3 beschrieben.

Wie es in der 3 gezeigt ist, überprüft die Steuerungsvorrichtung 130 in Schritt S201 zuerst die Anwesenheit oder Abwesenheit eines Nachbarfahrzeugs ausgehend vom Nachbarfahrzeug-Erfassungsergebnis des Fahrendes-Fahrzeug-Detektors 110. Hier wird ein Nachbarfahrzeug innerhalb eines Erfassungsbereichs des Sensors oder einer verfügbaren Kommunikationsreichweite erfasst.

Nachfolgend ermittelt die Steuerungsvorrichtung 130 in Schritt S202 die Anwesenheit oder Abwesenheit eines Fahrzeugs in einer Spur in Übereinstimmung mit einem Modus, welcher für eine Fahrstraße des Hostfahrzeugs ermittelt wird, ausgehend vom Spur-Erfassungsergebnis des Spurdetektors 120 und vom Nachbarfahrzeug-Erfassungsergebnis des Fahrendes-Fahrzeug-Detektors 110.

Nachfolgend ermittelt die Steuerungsvorrichtung 130 in Schritt S203 ein Spurattribut des Fahrzeugs, welches sich in der Spur in Übereinstimmung mit dem ermittelten Modus befindet. Hier betrifft das Spurattribut eine Information der Spur, in welcher das korrespondierende Fahrzeug positioniert ist.

Nachfolgend ermittelt die Steuerungsvorrichtung 130 in Schritt S204, ob sich ein Fahrzeug in Übereinstimmung mit dem Modus, welcher unter Verwendung des Spurattributs ermittelt wird, in der Spur befindet. Wenn sich ein Fahrzeug in Übereinstimmung mit dem ermittelten Modus in der Spur befindet, fragt die Steuerungsvorrichtung 130 in Schritt S205 die Knotenverbindung beim korrespondierenden Fahrzeug an.

Falls sich jedoch ein Fahrzeug in Übereinstimmung mit dem ermittelten Modus nicht in der Spur befindet, fragt die Steuerungsvorrichtung 130 in Schritt S206 die Knotenverbindung bei einem Fahrzeug an, welches sich unter Nachbarfahrzeugen, die in Schritt S201 überprüft/ermittelt werden, mit der größten Distanz im Abstand befindet (z.B. am weitesten vom Hostfahrzeug entfernt ist).

Nachfolgend ist ein Verfahren zum Konfigurieren eines Knotenbaums durch Erfassen eines Fahrzeugs, welches in einer eigenen Spur fährt, gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung/Erfindung mit Bezug auf die 4 beschrieben. Die 4 stellt ein Verfahren zum Konfigurieren eines Knotenbaums in einem Eigene-Spur-Fahrzeugerfassungsmodus dar.

Wie es in der 4 und 5 gezeigt ist, überprüft die Steuerungsvorrichtung 130 des Hostfahrzeugs (HV) in Schritt S301 die Anwesenheit oder Abwesenheit eines Nachbarfahrzeugs ausgehend vom Nachbarfahrzeug-Erfassungsergebnis des Fahrendes-Fahrzeug-Detektors 110. Hier wird ein Nachbarfahrzeug innerhalb einer Erfassungsreichweite des Sensors oder einer verfügbaren Kommunikationsreichweite erfasst. Bezugnehmend auf die 5 erfasst das System 100 zum Konfigurieren eines Knotenbaums des Hostfahrzeugs 1 Fahrzeuge 2 und 7 innerhalb einer Erfassungsreichweite des Sensors oder einer verfügbaren Kommunikationsreichweite.

Nachfolgend überprüft die Steuerungsvorrichtung 130 des Hostfahrzeugs 1 in Schritt S302 die Anwesenheit oder Abwesenheit eines Fahrzeugs in der gleichen Fahrtrichtung auf der gleichen Fahrstraße gemäß dem Modus, d.h., dem Eigene-Spur-Fahrzeugerfassungsmodus, welcher für die Fahrstraße des Hostfahrzeugs ausgehend vom Fahrzeugspur-Erfassungsergebnis des Fahrzeugspurdetektors 120 und vom Nachbarfahrzeug-Erfassungsergebnis des Fahrendes-Fahrzeug-Detektors 110 erfasst wird. Bezugnehmend auf die 5 ermittelt das System 100 zum Konfigurieren eines Knotenbaums des Hostfahrzeugs 1 die Fahrzeuge 2 und 7 als Fahrzeuge der gleichen Fahrtrichtung auf der gleichen Fahrstraße.

Nachfolgend ermittelt die Steuerungsvorrichtung 130 des Hostfahrzeugs 1 in Schritt S303 ein Spurattribut für ein jedes Fahrzeug. Hier bezeichnet das Spurattribut eine Information einer Spur, in welcher die korrespondierenden Fahrzeuge positioniert sind. Bezugnehmend auf die 5 ist es deutlich, dass bezüglich einer Mittellinie (oder z.B. einer Seitenlinie) 21 das Fahrzeug 2, welches ein Nachbarfahrzeug ist, in einer zweiten Spur positioniert ist, welches die eigene Spur ist, und das Fahrzeug 7, welches ein Nachbarfahrzeug ist, in einer ersten Spur positioniert ist.

Nachfolgend ermittelt die Steuerungsvorrichtung 130 des Hostfahrzeugs 1 in Schritt S304, ob sich ein Fahrzeug in der eigenen Spur befindet, unter Verwendung eines Spurattributs, und wenn sich ein Fahrzeug in der eigenen Spur befindet, fragt die Steuerungsvorrichtung 130 in Schritt S305 eine Knotenverbindung beim korrespondierenden Fahrzeug an. Bezugnehmend auf die 5 ermittelt die Steuerungsvorrichtung 130, dass sich das Fahrzeug 2 in der eigenen Spur befindet, und fragt das Hostfahrzeug 1 die Knotenverbindung beim Fahrzeug 2 an. Dementsprechend wiederholt das Fahrzeug 2 die zuvor genannten Schritte S301 bis S304 und fragt eine Knotenverbindung beim Fahrzeug 3 an, und wiederholt das Fahrzeug 3 die Schritte S301 bis S304.

Falls sich jedoch ein Fahrzeug nicht in der eigenen Spur befindet, fragt die Steuerungsvorrichtung 130 in Schritt S306 die Knotenverbindung bei einem Fahrzeug an, welches sich unter Nachbarfahrzeugen, die in Schritt S301 überprüft werden, mit der größten Distanz in Abstand befindet (z.B. am weitesten vom Hostfahrzeug entfernt ist). Bezugnehmend auf die 5, falls beispielsweise das Fahrzeug 2 nicht gegenwärtig ist, kann das Hostfahrzeug 1 die Knotenverbindung beim Fahrzeug 7 anfragen, welches unter den überprüften Nachbarfahrzeug mit der größten Distanz im Abstand ist. In dem Fall des Fahrzeugs 3, da ein Nachbarfahrzeug in der gleichen Fahrtrichtung an einer Vorderseite in der eigenen Spur nicht gegenwärtig ist und nicht erfasst wird (werden kann), fragt das Fahrzeug 3 die Knotenverbindung beim Fahrzeug 4 an. Deshalb wiederholt das Fahrzeug 4 die Schritte S301 bis S304, um die Knotenverbindung bei einem Fahrzeug 5 anzufragen, und wiederholt das Fahrzeug 5 ebenfalls die Schritte S301 bis S304, um bei einem Fahrzeug 6, einem weiteren/nächsten Fahrzeug, die Knotenverbindung anzufragen. Nachfolgend, in dem Fall des Fahrzeugs 6, da kein Fahrzeug an einer Vorderseite davon erfasst wird, überträgt das Fahrzeug 6 die Knotenverbindungsinformation an das Fahrzeug 5, überträgt das Fahrzeug 5 die Knotenverbindungsinformation des Fahrzeugs 6 und die Knotenverbindungsinformation des eigenen Fahrzeugs an das Fahrzeug 4, überträgt das Fahrzeug 4 die Knotenverbindungsinformation der Fahrzeuge 5 und 6 und die Knotenverbindungsinformation des eigenen Fahrzeugs an das Fahrzeug 3, überträgt das Fahrzeug 3 die Knotenverbindungsinformation der Fahrzeuge 4, 5 und 6 und die Knotenverbindungsinformation des eigenen Fahrzeugs an das Fahrzeug 2 und überträgt das Fahrzeug 2 die Knotenverbindungsinformation der Fahrzeuge 3, 4, 5 und 6 und die Knotenverbindungsinformation des eigenen Fahrzeugs an das Fahrzeug 1. Dementsprechend konfiguriert das Fahrzeug 1 einen Knotenbaum unter Verwendung der empfangenen Knotenverbindungsinformation(en).

Ein Verfahren zum Konfigurieren eines Knotenbaums durch Erfassen eines Fahrzeugs, welches in der entgegengesetzten Spur fährt, gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung/Erfindung, ist mit Bezug auf die 6 beschrieben. Insbesondere zeigt die 6 ein Verfahren zum Konfigurieren (z.B. Einrichten) eines Knotenbaums beim Entgegengesetzte-Spur-Fahrzeugerfassungsmodus.

Wie es in den 6 und 7 gezeigt ist, ermittelt die Steuerungsvorrichtung 130 des Hostfahrzeugs 1 in Schritt S401 die Anwesenheit oder Abwesenheit eines Nachbarfahrzeugs ausgehend vom Nachbarfahrzeug-Erfassungsergebnis des Fahrendes-Fahrzeug-Detektors 110. Hier wird ein Nachbarfahrzeug innerhalb einer Erfassungsreichweite des Sensors oder einer verfügbaren Kommunikationsreichweite erfasst. Bezugnehmend auf die 7 erfasst das System 100 zum Konfigurieren eines Knotenbaums des Hostfahrzeugs (HV) 1 Fahrzeuge 2, 7 und 8 innerhalb einer Erfassungsreichweite des Sensors oder einer verfügbaren Kommunikationsreichweite.

Nachfolgend überprüft die Steuerungsvorrichtung 130 des Hostfahrzeugs 1 in Schritt S402 die Anwesenheit oder Abwesenheit eines Fahrzeugs in der entgegengesetzten Richtung auf der gleichen Fahrstraße gemäß dem Modus, d.h., dem Entgegengesetzte-Spur-Erfassungsmodus, welcher für die Fahrstraße des Hostfahrzeugs 1 ausgehend vom Fahrzeugspur-Erfassungsergebnis des Fahrzeugspurdetektors 120 und vom Nachbarfahrzeug-Erfassungsergebnis des Fahrendes-Fahrzeug-Detektors 110 ermittelt wird. Bezugnehmend auf die 7 ermittelt das System 100 zum Konfigurieren eines Knotenbaums des Hostfahrzeugs 1 die Fahrzeuge 2 und 7 als Fahrzeuge in der entgegengesetzten Fahrtrichtung bezüglich einer Mittellinie (oder z.B. Seitenlinie) 21 auf der gleichen Fahrstraße.

Nachfolgend ermittelt die Steuerungsvorrichtung 130 des Hostfahrzeugs 1 in Schritt S403 ein Spurattribut eines jeden Fahrzeugs. Hier bezeichnet das Spurattribut eine Information einer Spur, in welcher die korrespondierenden Fahrzeuge positioniert sind. Bezugnehmend auf die 7 überprüft/ermittelt das Hostfahrzeug 1, dass das Fahrzeug 2, welches ein Nachbarfahrzeug ist, in einer ersten Spur der entgegengesetzten Spur (z.B. einer Gegenrichtungsfahrbahn) fährt und dass das Fahrzeug 7, welches ein Nachbarfahrzeug ist, in einer zweiten Spur der entgegengesetzten Spur fährt.

Nachfolgend ermittelt die Steuerungsvorrichtung 130 in Schritt S404 unter Verwendung eines Spurattributs, ob sich ein Fahrzeug in der ersten Spur der entgegengesetzten Spur befindet. Wenn sich ein Fahrzeug an einer hinteren (oder z.B. vorderen) Seite (z.B. des Hostfahrzeugs bzw. des anfragenden Fahrzeug) in der ersten Spur der entgegengesetzten Spur befindet, fragt die Steuerungsvorrichtung 130 in Schritt S405 die Knotenverbindung beim korrespondierenden Fahrzeug an. Bezugnehmend auf die 7 ermittelt die Steuerungsvorrichtung 130, dass sich das Fahrzeug 2 in der ersten Spur der entgegengesetzten Spur befindet, und fragt das Hostfahrzeug 1 die Knotenverbindung beim Fahrzeug 2 an. Dementsprechend wiederholt das Fahrzeug 2 die zuvor genannten Schritte S401 bis S404 und fragt die Knotenverbindung beim Fahrzeug 3 an und wiederholt das Fahrzeug 3 die Schritte S401 bis S404.

Falls sich jedoch ein Fahrzeug nicht in der ersten Spur der entgegengesetzten Spur befindet, fragt die Steuerungsvorrichtung 130 in Schritt S406 die Knotenverbindung bei einem Fahrzeug an, welches unter Nachbarfahrzeugen, die in Schritt S401 überprüft/ermittelt werden, mit der größten Distanz im Abstand ist (z.B. am weitesten vom Hostfahrzeug entfernt ist). Bezugnehmend auf die 7, falls beispielsweise das Fahrzeug 2 nicht gegenwärtig ist, kann das Hostfahrzeug 1 die Knotenverbindung beim Fahrzeug 7 anfragen, welches unter den überprüften Nachbarfahrzeugen mit der größten Distanz im Abstand ist. In dem Fall des Fahrzeugs 2, da ein Nachbarfahrzeug in der gleichen Fahrtrichtung an der hinteren (oder z.B. vorderen) Seite in der ersten Spur der entgegengesetzten Spur nicht gegenwärtig ist und nicht erfasst wird (werden kann), fragt das Fahrzeug 2 die Knotenverbindung beim Fahrzeug 4 an. Deshalb wiederholt das Fahrzeug 4 die Schritte S401 bis S404, um die Knotenverbindung bei einem Fahrzeug 5 anzufragen, welches ein weiteres/nächstes Fahrzeug ist. Nachfolgend, in dem Fall des Fahrzeugs 5, da an einer Rückseite davon kein Fahrzeug erfasst wird, überträgt das Fahrzeug 5 die Knotenverbindungsinformation des eigenen Fahrzeugs an das Fahrzeug 4, überträgt das Fahrzeug 4 die Knotenverbindungsinformation des Fahrzeugs 5 und die Knotenverbindungsinformation des eigenen Fahrzeugs an das Fahrzeug 3, überträgt das Fahrzeug 3 die Knotenverbindungsinformation der Fahrzeuge 4 und 5 und die Knotenverbindungsinformation des eigenen Fahrzeugs an das Fahrzeug 2 und überträgt das Fahrzeug 2 die Knotenverbindungsinformation der Fahrzeuge 3, 4 und 5 und die Knotenverbindungsinformation des eigenen Fahrzeugs an das Fahrzeug 1. Dementsprechend konfiguriert das Fahrzeug 1 einen Knotenbaum unter Verwendung der empfangenen Knotenverbindungsinformationen.

Ein Verfahren zum Konfigurieren (z.B. Einrichten) eines Knotenbaums durch Erfassen eines Fahrzeugs, welches in einer linken/rechten Spur fährt, gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung/Erfindung, ist mit Bezug auf die 8 beschrieben. Insbesondere stellt die 8 ein Verfahren zum Konfigurieren eines Knotenbaums bei einem Linke/Rechte-Spur-Fahrzeugerfassungsmodus dar.

Wie es in den 8 und 9 gezeigt ist, ermittelt die Steuerungsvorrichtung 130 des Hostfahrzeugs 1 in Schritt S501 die Anwesenheit oder Abwesenheit eines Nachbarfahrzeugs ausgehend vom Nachbarfahrzeug-Erfassungsergebnis des Fahrendes-Fahrzeug-Detektors 110. Hier wird ein Nachbarfahrzeug innerhalb einer Erfassungsreichweite des Sensors und einer verfügbaren Kommunikationsreichweite erfasst. Bezugnehmend auf die 9 erfasst das System 100 zum Konfigurieren eines Knotenbaums des Hostfahrzeugs 1 Fahrzeuge 2, 4 und 10 innerhalb einer Erfassungsreichweite des Sensors oder einer verfügbaren Kommunikationsreichweite.

Nachfolgend überprüft die Steuerungsvorrichtung 130 des Hostfahrzeugs 1 in Schritt S502 die Anwesenheit oder Abwesenheit eines Fahrzeugs in der gleichen Fahrtrichtung auf der gleichen Fahrstraße gemäß dem Modus, d.h., dem Linke/Rechte-Spur-Fahrzeugerfassungsmodus, welcher für die Fahrstraße des Hostfahrzeugs ausgehend vom Fahrzeugspur-Erfassungsergebnis des Fahrzeugspursensors 120 und vom Nachbarfahrzeug-Erfassungsergebnis des Fahrendes-Fahrzeug-Detektors 110 erfasst wird. Bezugnehmend auf die 9 ermittelt das System 100 zum Konfigurieren eines Knotenbaums des Hostfahrzeugs 1 die Fahrzeuge 2, 4 und 10 als Fahrzeuge in der gleichen Fahrtrichtung auf der gleichen Fahrstraße.

Nachfolgend ermittelt die Steuerungsvorrichtung 130 des Hostfahrzeugs 1 in Schritt S503 ein Spurattribut für ein jedes Fahrzeug. Hier bezeichnet das Spurattribut eine Information betreffend eine Spur, in welcher ein korrespondierendes Fahrzeug positioniert ist. Bezugnehmend auf die 9 ermittelt das Hostfahrzeug 1, dass bezüglich der Mittellinie (oder z.B. Seitenlinie) 21 das Fahrzeug 2, welches ein Nachbarfahrzeug ist, in der ersten Spur positioniert ist, dass das Fahrzeug 10 in der zweiten Spur positioniert ist, welches die eigene Spur ist, und dass das Fahrzeug 4 in der dritten Spur positioniert ist.

Nachfolgend ermittelt die Steuerungsvorrichtung 130 des Hostfahrzeugs 1 unter Verwendung eines Spurattributs in Schritt S504, ob sich ein Fahrzeug in der linken und der rechten Spur befindet. Wenn sich ein Fahrzeug in der linken und/oder der rechten Spur befindet, fragt die Steuerungsvorrichtung 130 in Schritt S505 eine Knotenverbindung beim korrespondierenden Fahrzeug an. Bezugnehmend auf die 9, bezüglich der zweiten Spur als eine eigene Spur, befindet sich das Fahrzeug 2 in der ersten Spur, welche eine linke Spur ist, und befindet sich das Fahrzeug 4 in der zweiten Spur, welche eine rechte Spur ist. Dementsprechend wiederholt das Fahrzeug 2 die zuvor genannten Schritte S501 bis S504 und fragt die Knotenverbindung bei einem Fahrzeug 3 an, welches ein weiteres/nächstes Fahrzeug ist, und wiederholt das Fahrzeug 4 gleichzeitig die Schritte S501 bis S504 und fragt die Knotenverbindung bei einem Fahrzeug 5 an, welches ein weiteres/nächstes Fahrzeug ist.

Falls sich jedoch ein Fahrzeug nicht in der linken und/oder der rechten Spur befindet, fragt die Steuerungsvorrichtung 130 in Schritt S506 die Knotenverbindung bei einem Fahrzeug an, welches sich unter Nachbarfahrzeugen, die in Schritt S501 überprüft/ermittelt werden, das mit der größten Distanz im Abstand ist (z.B. am weitesten vom Hostfahrzeug entfernt ist). Bezugnehmend auf die 9, falls beispielsweise die Fahrzeuge 2 und 4 nicht gegenwärtig sind, kann das Hostfahrzeug 1 die Knotenverbindung beim Fahrzeug 10 anfragen, welches sich unter den überprüften Nachbarfahrzeugen mit der größten Distanz im Abstand befindet. In dem Fall des Fahrzeugs 3, da ein Nachbarfahrzeug in der gleichen Fahrtrichtung an der Vorderseite nicht gegenwärtig ist und nicht erfasst wird (werden kann), fragt das Fahrzeug 3 die Knotenverbindung beim Fahrzeug 5 an. Deshalb wiederholt das Fahrzeug 4 ebenfalls die Schritte S501 bis S504, um die Knotenverbindung beim Fahrzeug 5 anzufragen, welches ein weiteres/nächstes Fahrzeug ist, und wiederholt das Fahrzeug 5 ebenfalls die Schritte S501 bis S504, um die Knotenverbindung bei den Fahrzeugen 6 und 7 anzufragen, welches weitere/nächste Fahrzeuge sind. Danach fragen die Fahrzeuge 6 und 7 die Knotenverbindung beim Fahrzeug 8 an der Vorderseite davon an und fragt das Fahrzeug 8 die Knotenverbindung beim Fahrzeug 9 an der Vorderseite davon an, und in dem Fall des Fahrzeugs 9, da kein Fahrzeug an einer Vorderseite davon erfasst wird, überträgt das Fahrzeug 9 die Knotenverbindungsinformation an das Fahrzeug 8, überträgt das Fahrzeug 8 die Knotenverbindungsinformation des Fahrzeugs 9 und die Knotenverbindungsinformation des eigenen Fahrzeugs an die Fahrzeuge 6 und 7, übertragen die Fahrzeuge 6 und 7 die Knotenverbindungsinformation der Fahrzeuge 8 und 9 und die Knotenverbindungsinformation der eigenen Fahrzeuge an das Fahrzeug 5, überträgt das Fahrzeug 5 die Knotenverbindungsinformation der Fahrzeuge 6, 7, 8 und 9 und die Knotenverbindungsinformation des eigenen Fahrzeugs an die Fahrzeuge 3 und 4, überträgt das Fahrzeug 3 die Knotenverbindungsinformation der Fahrzeuge 5, 6, 7, 8 und 9 und die Knotenverbindungsinformation des eigenen Fahrzeugs an das Fahrzeug 2, überträgt das Fahrzeug 2 die Knotenverbindungsinformation der Fahrzeuge 3, 5, 6, 7, 8 und 9 und die Knotenverbindungsinformation des eigenen Fahrzeugs an das Fahrzeug 1 und überträgt das Fahrzeug 4 die Knotenverbindungsinformation der Fahrzeuge 5, 6, 7, 8 und 9 und die Knotenverbindungsinformation des eigenen Fahrzeugs an das Fahrzeug 1. Dementsprechend konfiguriert das Fahrzeug 1 einen Knotenbaum unter Verwendung der empfangenen Knotenverbindungsinformation(en).

Die 10 ist eine Ansicht, welche eine Konfiguration eines Berechnungssystems (z.B. eines Steuersystems) darstellt, das eine Spur-Knotenbaum-Konfigurationstechnik gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung/Erfindung verwendet.

Wie es in der 10 gezeigt ist, kann ein Berechnungssystem 1000 aufweisen: zumindest einen Prozessor 1100, einen Speicher 1300, eine Benutzerschnittstelle-Eingabevorrichtung 1400, eine Benutzerschnittstelle-Ausgabevorrichtung 1500, eine Speichereinheit 1600 und eine Netzwerkschnittstelle 1700, welche durch einen Bus 1200 verbunden ist.

Der Prozessor 1100 kann eine Halbleitervorrichtung sein, welche ein Verarbeiten von Befehlen ausführt, die in einer Zentralverarbeitungseinheit (CPU, z.B. engl.: „Central Processing Unit“) oder dem Speicher 1300 und/oder der Speichereinheit 1600 gespeichert sind. Der Speicher 1300 und die Speichereinheit 1600 können verschiedene Arten von flüchtigen oder nicht flüchtigen Speichermedien aufweisen. Beispielsweise kann der Speicher 1300 einen Nur-Lesen-Speicher (ROM, z.B. engl.: „Read Only Memeory“) und einen Direktzugriffsspeicher (RAM, z.B. engl.: „Random Access Memory“) aufweisen.

Die Verfahren oder Algorithmen, welche mit Bezug auf die in der vorliegenden Offenbarung/Erfindung offenbarten Ausführungsformen beschrieben sind, können direkt in Hardware, in einem Softwaremodul, welches durch den Prozessor 1100 ausgeführt wird, oder einer Kombination der beiden ausgeführt werden. Ein Softwaremodul kann sich in einem Speichermedium befinden (d.h., dem Speicher 1300 und/oder der Speichereinheit 1600), wie beispielsweise einem RAM, einem Flash-Speicher, einem ROM, einem EPROM, einem EEPROM, Registern, Festplatten, Disketten oder einer CD-ROM.

Ein beispielhaftes Speichermedium ist mit dem Prozessor 1100 gekuppelt, und der Prozessor 1100 kann Informationen davon lesen und Informationen auf das Speichermedium schreiben. Bei einem anderen Verfahren kann das Speichermedium im Prozessor 1100 integriert sein. Der Prozessor und das Speichermedium können sich in einem anwendungsspezifisch integrierten Schaltkreis (ASIC, z.B. engl.: „Application Specific Integrated Circuit“) befinden. Der ASIC kann sich in einem Nutzerterminal/-endgerät befinden. Andererseits können sich der Prozessor und das Speichermedium als diskrete Komponenten in einem Nutzerterminal/-endgerät befinden.

Wie es oben beschrieben ist, konfiguriert die vorliegende Technik einen Knotenbaum basierend auf Nachbarfahrzeugen durch Erfassen von Nachbarfahrzeugen gemäß dem Fahren der Fahrzeuge, wodurch eine Datenkommunikationslast in einer Mehretappenumgebung (z.B. einer Multihop-Umgebung) reduziert sein kann und der Knotenbaum bei zahlreichen Nutzer(komfort)systemen verwendet werden kann.

Obwohl oben die vorliegende Offenbarung/Erfindung mit Bezug auf Ausführungsformen und begleitende Zeichnungen beschrieben wurde, ist die vorliegende Offenbarung/Erfindung darauf nicht beschränkt, sondern kann mannigfaltig vom Fachmann, den die vorliegende Offenbarung/Erfindung betrifft, modifiziert und abgeändert werden, ohne vom Umfang der vorliegenden Offenbarung/Erfindung, welche in den folgenden Ansprüchen beansprucht ist, abzuweichen.

Bezugszeichenliste

110
Fahrendes-Fahrzeug-Detektor
120
Spurdetektor
130
Steuerungsvorrichtung
140
Modusermittler
150
Knotenverbinder
160
Display
170
Kommunikator
10
erstes Fahrzeug
20
zweites Fahrzeug
30
drittes Fahrzeug

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • KR 10-2016-0097853 [0001]

Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • IEEE 802.11CSMA/CA [0004]