Title:
Fitting
Kind Code:
A1
Abstract:

Ein Einfachschiebefenster als ein Fitting bzw. eine Vorrichtung bzw. ein Gerät (1) enthält ein erstes Gleitelement (51), das an einem Schienenaußenflächenstückteil (401) angebracht ist, zweite Gleitelemente (52A, 52B), die an einem Schieneninnenflächenstückteil (403) angebracht sind, und ein Zugelement (54) sowie Vertiefungselemente (55A, 55B), die an einer oberen Schiene (211) befestigt sind. Wenn ein Fensterflügel (4) sich in einer geschlossenen Position befindet, werden vorstehende Teile (512, 542) des ersten Gleitelementes (51) und des Zugelementes (54) so positioniert, dass sie einander in einer Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels (4) gegenüberliegen, und vorstehende Teile (522) der zweiten Gleitelemente (52A, 52B) und der Vertiefungsteile (552) der Vertiefungselemente (55A, 55B) werden positioniert, dass sie einander in der Ebene außerhalb der Richtung des Fensterflügels (4) gegenüber liegen. Wenn der Fensterflügel (4) näher bei einer offenen Position als bei der geschlossenen Position ist, werden die vorstehenden Teile (512, 522) des ersten Gleitelementes (51) und der zweiten Gleitelemente (51A, 2B) so positioniert, dass sie der oberen Schiene (211) in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels (4) gegenüber liegen.



Inventors:
Shirahama, Tomohiko (Tokyo, JP)
Taniguchi, Masahiro (Tokyo, JP)
Kamano, Yusuke (Tokyo, JP)
Application Number:
DE102016121739A
Publication Date:
05/24/2017
Filing Date:
11/14/2016
Assignee:
YKK AP Inc. (Tokyo, JP)
International Classes:
Foreign References:
JPS5128420A1976-03-10
Attorney, Agent or Firm:
Schwabe Sandmair Marx Patentanwälte Rechtsanwalt Partnerschaft mbB, 81829, München, DE
Claims:
1. Fitting bzw. Ausrüstung bzw. Vorrichtung (1), umfassend:
einen Rahmenkörper (2), konfiguriert durch Rahmen eines oberen Rahmens (21), eines unteren Rahmens (22) und eines linken und rechten vertikalen Rahmens (23, 24); und
einen verschiebbaren Fensterrahmen bzw. Fensterflügel (4), der auf verschiebbare Weise in dem Rahmenkörper (2) angeordnet ist, wobei
wenigstens einer von oberem Rahmen (21) und unterem Rahmen (22) einen ersten Rahmenflächenstückteil (201), einen zweiten Rahmenflächenstückteil (203) und eine Schiene (211) aufweist, die zwischen dem ersten Rahmenflächenstückteil (201) und dem zweiten Rahmenflächenstückteil (203) positioniert ist,
der Fensterflügel (4) enthält einen ersten Fensterflügelflächenstückteil (401), der zwischen dem ersten Rahmenflächenstückteil (201) und der Schiene (211) angeordnet ist, und einen zweiten Fensterflügelflächenstückteil (403), der zwischen dem zweiten Rahmenflächenstückteil (203) und der Schiene (211) angeordnet ist,
das Fitting (1) enthält ein erstes Gleitelement (51), das konfiguriert ist, um an dem ersten Fensterflügelflächenstückteil (401) angebracht zu werden, ein zweites Gleitelement (52), das konfiguriert ist, um an dem zweiten Fensterflügelflächenstückteil (403) angebracht zu werden, ein Zugelement (54), das konfiguriert ist, um an der Schiene (211) angebracht zu werden, und ein Vertiefungselement (55), das konfiguriert ist, um an der Schiene (211) angebracht zu werden,
das erste Gleitelement (51) enthält einen vorstehenden Teil (512), der von dem ersten Fensterflügelflächenstückteil (401) in Richtung auf die Schiene (211) vorsteht, das zweite Gleitelement (52) enthält einen vorstehenden Teil (522), der von dem zweiten Fensterflügelflächenstückteil (403) in Richtung auf die Schiene (211) vorsteht, das Zugelement (54) enthält einen vorstehenden Teil (542), der von der Schiene (211) in Richtung auf den ersten Fensterflügelflächenstückteil (401) vorsteht, und das Vertiefungselement (55) enthält einen Vertiefungsteil (552), der von einer gegenüberliegenden Oberfläche der Schiene (211), die dem zweiten Fensterflügelflächenstückteil (403) gegenüber liegt, in Richtung auf den ersten Fensterflügelflächenstückteil (401) herunter gedrückt wird.
eines von erstem Gleitelement (51) und zweitem Gleitelement (52) enthält wenigstens zwei Gleitteile, wobei die beiden Gleitteile voneinander weg getrennt und längs einer Gleitrichtung des Fensterflügels (4) angeordnet sind, und das andere von ersten Gleitelement (51) und der zweiten Gleitelemente (52) ist zwischen den beiden Gleitteilen angeordnet.
eines von Zugelement (54) und Vertiefungselement (55) enthält wenigstens zwei Teile, wobei die beiden Teile voneinander weg getrennt und längs einer Gleitrichtung des Fensterflügels (4) angeordnet sind, und der andere von Zugelement (54) und Vertiefungselement (55) ist zwischen den beiden Teilen angeordnet,
wenn sich der Fensterflügel (4) in einer geschlossenen Position befindet, sind die vorstehenden Teile (512, 542) des ersten Gleitelementes (51) und des Zugelementes (54) so positioniert, dass sie einander in Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels (4) gegenüberliegen, und ein vorstehender Teil (522) des zweiten Gleitelementes (52) und ein Vertiefungsteil (552) des Vertiefungselementes (55) sind so positioniert, dass sie einander in Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels (4) gegenüberliegen, und
wenn der Fensterflügel (4) näher bei der offenen Stellung als bei der geschlossenen Stellung ist, werden die vorstehenden Teile (512, 522) des ersten Gleitelementes (51) und des zweiten Gleitelementes (52) so positioniert, dass sie der Schiene in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels (4) gegenüberliegen.

2. Fitting gemäß Anspruch 1, wobei, wenn sich der Fensterflügel (4) in der geschlossenen Position befindet, der vorstehende Teil (522) des zweiten Gleitelementes (52) so positioniert wird, dass er sich im Kontakt mit dem Vertiefungsteil (552) des Vertiefungselementes (55) befindet.

3. Fitting nach Anspruch 1 oder 2, wobei
der erste Fensterflügelflächenstückteil (401) aus Harz hergestellt ist, und
das erste Gleitelement (51) in einem zentralen bzw. mittleren Bereich in der Längsrichtung des ersten Fensterflügelflächenstückteils (401) angeordnet ist.

4. Fitting nach einem der Ansprüche 1 bis 3, weiterhin umfassend:
ein festes Fenster (3), das auf der linken Seite oder der rechten Seite des Rahmenkörpers (2) konfiguriert ist,
eine Verriegelungsvorrichtung (7), die einen Zugmechanismus (89) auf der Seite des Vorderrandes des Fensterflügels enthält, der auf einer Seite des Fensterflügel-Vorderrandes des Fensterflügels (4) und des Rahmenkörpers (2) angeordnet ist; und
einen Zugmechanismus (89) auf der Seite des Fensterflügelhinterrandes, der auf einer Seite des Fensterflügelhinterrandes des Fensterflügels (4) angeordnet ist, wobei
der Rahmenkörper (2) eine Mittelrippe (25) enthält,
der erste Rahmenflächenstückteil (201), der zweite Rahmenflächenstückteil (203) und die Schiene (211) an wenigstens einem von oberer Rahmen (2) und unterer Rahmen (22) ausgebildet ist,
der Fensterflügel (4) durch Rahmenbildung einer Kopfschiene (41), einer Bodenschiene (42) und linken und rechten Wangen bzw. Zargen (43, 44) konfiguriert ist, die aus Harz hergestellt sind, mit einem Flächenmaterial (45),
der erste Fensterflügelflächenstückteil (401) und der zweite Fensterflügelflächenstückteil (403) auf wenigstens einer von Kopfschiene (41) und Bodenschiene (42) ausgebildet sind,
der Zugmechanismus (89) auf der Seite des Fensterflügelvorderrandes der Verriegelungsvorrichtung (7) eine Zugoberfläche (76), die auf einem von Wange (43) und dem vertikalen Rahmen (23) auf der Seite des Fensterflügelvorderrandes angeordnet ist, und einen Zugaufnahmeteil (86) enthält, der auf der anderen Seite von Wange (43) und vertikalem Rahmen (23) auf der Seite des Fensterflügelvorderrandes angeordnet ist,
der Zugmechanismus (89) auf der Seite des Fensterflügelvorderrandes ist konfiguriert, um die Zugoberfläche (76) in Kontakt mit dem Zugaufnahmeteil (86) zu bringen und die Wange (43) auf der Seite des Fensterflügelvorderrandes des Fensterflügels (4) in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels (4) zu ziehen, wenn die Verriegelungsvorrichtung (7) aus einem unverriegelten Zustand in einen verriegelten Zustand betätigt bzw. gebracht wird,
der Zugmechanismus (8) auf der Seite des Fensterflügelhinterrandes enthält einen Eingriffstückteil (441), der an der Wange (44) auf der Seite des Fensterflügelhinterrandes des Fensterflügels (4) angeordnet ist, und
der Eingriffstückteil (441) ist konfiguriert, um in einem geschlossenen Zustand des Fensterflügels (4) mit der Mittelrippe (25) in Eingriff zu kommen und die Wange (44) auf der Seite des Fensterflügelhinterrandes in die Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels (4) zu ziehen.

Description:
HINTERGRUND DER ERFINDUNG1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Fitting bzw. einen Beschlag bzw. eine Ausstattung, wie beispielsweise ein einflügeliges bzw. Einfach-Schiebefenster und ein Doppel-Schiebefenster, das mit einem verschiebbaren Fensterrahmen bzw. Fensterflügel ausgerüstet ist.

2. Beschreibung des zugehörigen Standes der Technik

Aus dem zugehörigen Stand der Technik ist als Fitting ein Einfach-Schiebefenster mit einem Rahmenkörper, der durch Rahmung eines oberen Rahmens, eines unteren Rahmens sowie linken und rechten vertikalen Rahmenstücken mit der gleichen Querschnittform gebildet wird, weiterhin mit einem festen Fensterflügel, der in einer Öffnung des Rahmenkörpers angeordnet ist, und mit einem beweglichen Fensterflügel bekannt, der so angeordnet ist, dass die Öffnung des Rahmenkörpers offen oder geschlossen sein kann (siehe japanisches Patent Nr. 5128420):
Bei einem einflügeligen Schiebefenster oder einem Doppel-Schiebefenster wird in einem typischen Fall die Luftdichtigkeit aufrecht erhalten, indem ein luftdichtes Element an dem Rahmenkörper angebracht und der bewegliche Fensterflügel in einer geschlossenen Stellung in engen Kontakt mit dem luftdichten Element gebracht wird. Auch bei dem Einfach-Schiebefenster, das in dem japanischen Patent Nr. 5128420 offenbart wird, kann die Luftdichtigkeit aufrecht erhalten werden, indem das luftdichte Element längs des oberen Rahmens oder des unteren Rahmens befestigt und das luftdichte Element in engen Kontakt mit einem oberen Randteil oder einem unteren Randteil des beweglichen Fensterflügels in der geschlossenen Lage gebracht wird.

Bei dem Einfach-Schiebefenster, das in dem japanischen Patent Nr. 5128420 offenbart wird, reibt jedoch der bewegliche Fensterflügel gegen das luftdichte Element während einer Bewegung in einer horizontalen Richtung, so das es schwierig wird, den beweglichen Fensterflügel glatt bzw. stoßfrei zu verschieben.

Wenn der Zwischenraum zwischen dem beweglichen Fensterflügel und dem Rahmenkörper, in dem das luftdichte Element positioniert wird, so eingestellt wird, dass es groß ist, um den Gleitwiderstand in Bezug auf das luftdichte Element bei Bewegen des beweglichen Fensterflügels in der horizontalen Richtung zu reduzieren, wird der enge Kontakt zwischen dem luftdichten Element und dem beweglichen Fensterflügel geschwächt, und die Luftdichtigkeit kann verringert werden.

Die vorliegende Erfindung schafft ein Fitting, das die Luftdichtigkeit in einem geschlossenen Zustand des Fensterflügels aufrechterhalten und den Fensterflügel glatt bzw. stoßfrei bei einer Verschiebung bewegen kann.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Ein Fitting enthält: Einen Rahmenkörper, der durch Rahmenbildung bzw. Rahmung eines oberen Rahmens, eines unteren Rahmens und eines linken und rechten vertikalen Rahmens konfiguriert ist; und einen Fensterflügel bzw. verschiebbaren Fensterrahmen, der in dem Rahmenkörper auf verschiebbare Weise angeordnet ist. Wenigstens einer von oberem Rahmen und unterem Rahmen enthält einen ersten Rahmenflächenstückteil, einen zweiten Rahmenflächenstückteil und eine Schiene, die zwischen dem ersten Rahmenflächenstückteil und dem zweiten Rahmenflächenstückteil positioniert ist. Der Fensterflügel enthält ein erstes Fensterflügelflächenstückteil, das zwischen dem ersten Rahmenflächenstückteil und der Schiene angeordnet ist, und ein zweites Fensterflügelflächenstückteil, das zwischen dem zweiten Rahmenflächenstückteil und der Schiene angeordnet ist. Das Fitting enthält ein erstes Gleitelement, das konfiguriert ist, um an dem ersten Fensterflügelflächenstückteil zu befestigen, ein zweites Gleitelement, das konfiguriert ist, um an dem zweiten Fensterflügelflächenstücksteil zu befestigen, ein Zugelement, das konfiguriert ist, um an der Schiene zu befestigen, und ein Vertiefungselement, das konfiguriert ist, um an der Schiene zu befestigen. Das erste Gleitelement enthält einen vorstehenden Teil, der von dem ersten Fensterflügelflächenstückteil in Richtung auf die Schiene vorsteht, das zweite Gleitelement enthält einen vorstehenden Teil, der von dem zweiten Fensterflügelflächenstückteil in Richtung auf die Schiene vorsteht, das Zugelement enthält einen vorstehenden Teil, der von der Schiene in Richtung auf den ersten Fensterflügelflächenstückteil vorsteht, und das Vertiefungselement enthält einen Vertiefungsteil, der in Richtung auf das erste Fensterflügelflächenstückteil von einer gegenüberliegenden Oberfläche der Schiene, die dem zweiten Fensterflügelflächenstückteil gegenüber liegt, herunter- bzw. eingedrückt wird. Eines von erstem Gleitelement und zweitem Gleitelement enthält wenigstens zwei Gleitteile, wobei die beiden Gleitteile voneinander weg getrennt und längs einer Gleitrichtung des Fensterflügels angeordnet sind, und das andere von erstem Gleitteil und zweiten Gleitteil ist zwischen den beiden Gleitelementen angeordnet. Eines von Zugelement und Vertiefungselement enthält wenigstens zwei Teile, wobei die beiden Teile voneinander weg getrennt und längs einer Gleitrichtung des Fensterflügels angeordnet sind, und das andere von Zugelement und Vertiefungselement ist zwischen den beiden Teilen angeordnet. Wenn sich der Fensterflügel in einer geschlossenen Stellung befindet, werden die vorstehenden Teile des ersten Gleitelementes und des Zugelementes so positioniert, dass sie einander in einer Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels gegenüber liegen, und ein vorstehender Teil des zweiten Gleitelementes und ein Vertiefungsteil des Vertiefungselementes werden so positioniert, dass sie einander in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels gegenüber liegen. Wenn der Fensterflügel näher zu einer offenen Stellung als zu der geschlossenen Stellung ist, werden die vorstehenden Teile des ersten Gleitelementes und des zweiten Gleitelementes so positioniert, dass sie der Schiene in Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügel gegenüber liegen.

Bei dem Beschlag bzw. dem Fitting bzw. der Ausrüstung nach der vorliegenden Erfindung werden der vorstehende Teil des ersten Gleitelementes und der vorstehende Teil des Zugelementes so positioniert, dass sie einander in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels gegenüber liegen, wenn sich der Fensterflügel in der geschlossenen Lage befindet, so dass die vorstehenden Teile in Kontakt miteinander gebracht werden, um den Fensterflügel in Richtung auf die Seite des ersten Rahmenflächenstückteils zu ziehen. Zusammen damit werden der vorstehende Teil des zweiten Gleitelementes und der Vertiefungsteil des Vertiefungselementes so positioniert, dass sie einander in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels gegenüber liegen, so dass der vorstehende Teil des zweiten Gleitelementes in den Vertiefungsteil des Vertiefungselementes eintritt bzw. eindringt, um die Einschränkung auf das Vorwärtsziehen in Richtung auf die Seite des ersten Rahmenflächenstückteils des Fensterflügels frei zu geben. Aufgrund dieser Zusammenhänge wird der Fensterflügel in Richtung auf die Seite des ersten Rahmenflächenteils gezogen. Dementsprechend kann der erste Fensterflügelflächenstückteil des Fensterflügels in engen Kontakt mit dem luftdichten Element gebracht werden, das auf dem ersten Rahmenflächenstückteil befestigt ist, und beim geschlossenen Zustand des Fensterflügels kann Luftdichtigkeit aufrechterhalten werden.

Wenn der Fensterflügel näher zu der offenen Stellung als zu der geschlossenen Stellung positioniert wird, wird der vorstehende Teil des ersten Gleitelementes so positioniert, dass er der Schiene in Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels gegenüber liegt, so dass der vorstehende Teil des ersten Gleitelementes außer Eingriff mit dem vorstehenden Teil des Zugelementes kommt, um das Ziehen zu der Seite des ersten Rahmenflächenstückteils des Fensterflügels hin frei zu geben. Zusammen damit wird der vorstehende Teil des zweiten Gleitelementes so positioniert, dass er der Schiene in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels gegenüber liegt, so dass der vorstehende Teil des zweiten Gleitelementes außer Eingriff mit dem Vertiefungsteil des Vertiefungsgliedes kommt und in Kontakt mit der gegenüber liegenden Oberfläche der Schiene gebracht wird, die dem zweiten Fensterflügelflächenstückteil gegenüber liegt, um den Fensterflügel in Richtung auf die Seite des zweiten Rahmenflächenstückteils zu bewegen. Damit wird der Fensterflügel von dem ersten Rahmenflächenstückteil weg getrennt. Dementsprechend kann der erste Fensterflügelflächenstückteil des Fensterflügels von dem luftdichten Element weg getrennt werden, das auf dem ersten Rahmenflächenstückteil befestigt ist, und der Fensterflügel, der sich in einer Gleitbewegung verschiebt, kann daran gehindert werden, gegen des luftdichte Element zu reiben, während er sich in Kontakt damit befindet, und der Fensterflügel kann glatt bzw. stoßfrei in einer Gleitverschiebung bewegt werden.

Bei dem Fitting bzw. Beschlag gemäß der vorliegenden Erfindung wird es bevorzugt, dass der vorstehende Teil des zweiten Gleitelementes so positioniert ist, dass er sich in Kontakt mit dem Vertiefungsteil des Vertiefungselementes befindet, wenn der Fensterflügel in der geschlossenen Stellung ist.

In einer solchen Konfiguration können Vibrationen des Fensterflügels in Richtung außerhalb der Ebene im geschlossenen Zustand des Fensterflügels durch den Kontakt zwischen dem vorstehenden Teil des zweiten Gleitelementes und dem Vertiefungsteil des Vertiefungselementes unterdrückt werden, und die Luftdichtigkeit kann verbessert werden.

Bei dem Fitting gemäß der vorliegenden Erfindung wird es bevorzugt, dass der erste Fensterflügelflächenstückteil aus Harz hergestellt wird, und dass das erste Gleitelement an einem mittleren Teil in der Längsrichtung des ersten Fensterflügelflächenstückteils angeordnet wird.

Wenn bei einer solchen Konfiguration das erste Gleitelement in Kontakt mit dem Zugelement gebracht wird, kann der mittlere Bereich in der Längsrichtung des ersten Fensterflügelflächenstückteils direkt in Richtung auf die Seite des ersten Rahmenflügelstückteils gezogen werden. Damit kann der mittlere Teil in der Längsrichtung des ersten Fensterflügelflächenstückteils, der aus Harz hergestellt wird, daran gehindert werden, gebogen und von dem ersten Rahmenflächenstückteil weg getrennt zu werden, und die Luftdichtigkeit kann aufrecht erhalten werden.

Bei dem Fitting bzw. der Ausrüstung gemäß der vorliegenden Erfindung wird bevorzugt, dass die Ausrüstung weiterhin enthält: Ein festes Fenster, das auf der linken Seite oder der rechten Seite des Rahmenkörpers konfiguriert ist; eine Verriegelungsvorrichtung, die einen Zugmechanismus auf der Seite des vorderen Randes des Fensterflügels enthält, der auf der Seite des vorderen Randes des Fensterflügels des Rahmenkörpers angeordnet ist; und einen Zugmechanismus auf der Seite des hinteren Randes des Fensterflügels, der auf einer Fensterflügelhinterrand-Seite des Fensterflügels angeordnet ist. Der Rahmenkörper enthält eine mittlere Rippe. Der erste Rahmenflächenstückteil, der zweite Rahmenflächenstückteil und die Schiene werden auf wenigstens einem von oberem Rahmen und unterem Rahmen ausgebildet. Der Fensterflügel wird durch Rahmung einer Kopfschiene, einer Bodenschiene und linken und rechten Wangen bzw. Zargen konfiguriert, die aus Harz hergestellt sind, mit einem Flächenmaterial. Der erste Fensterflügelflächenstückteil und der zweite Fensterflügelflächenstückteil werden auf wenigstens einer von Kopfschiene und Bodenschiene ausgebildet. Der Zugmechanismus auf der Seite des hinteren Randes des Fensterflügels der Verriegelungsvorrichtung enthält eine Zugoberfläche, die an einem von Wange und vertikalem Rahmen auf der Seite des vorderen Randes des Fensterflügels angeordnet ist, sowie einem ziehenden, empfangenden bzw. aufnehmendem Teil, der an dem anderen von Wange und vertikalen Rahmen auf der Seite des hinteren Randes des Fensterflügels angeordnet ist. Der Zugmechanismus auf der Seite des vorderen Randes des Fensterflügels ist konfiguriert, um die Zugoberfläche in Kontakt mit dem ziehenden aufnehmenden Teil zu bringen, und um die Wange bzw. Zarge (stile) auf der Seite des vorderen Randes des Fensterflügels in die Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels zu ziehen, wenn die Verriegelungsvorrichtung aus einem unverriegelten Zustand in einen verriegelten Zustand gebracht bzw. betätigt wird. Der Zugmechanismus auf der Seite des hinteren Randes des Fensterflügels enthält einen Eingriffsstückteil, der auf der Wange auf der Seite des hinteren Randes des Fensterflügels angeordnet ist. Der Eingriffsstückteil ist konfiguriert, um mit der Mittelrippe in einem geschlossenen Zustand des Fensterflügels in Eingriff zu kommen und die Wange auf der Seite des hinteren Randes des Fensterflügels in Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels zu ziehen.

Mit einer solchen Konfiguration kann der Zugmechanismus auf der Seite des vorderen Randes des Fensterflügels die Wange auf der Seite des vorderen Randes des Fensterflügels in Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels ziehen. Zusätzlich kann der Zugmechanismus auf der Seite des hinteren Randes des Fensterflügels die Wange auf der Seite des hinteren Randes des Fensterflügels in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels ziehen. Wenigstens eine von Kopfschiene und Bodenschiene kann in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels durch das erste Gleitelement und das Zugelement gezogen werden. Damit kann der gesamte Fensterflügel in Richtung auf das luftdichte Element gezogen werden, das an einem Teil des Rahmenkörpers angebracht ist, der auf der Zugseite in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels positioniert ist, und die Luftdichtigkeit kann verbessert werden.

Die obigen und anderen Objekte, Merkmale, Vorteile sowie technische und industrielle Bedeutung dieser Erfindung werden durch das Lesen der folgenden detaillierten Beschreibung der derzeit bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung besser verständlich, wenn sie in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen betrachtet werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Innenansicht, die ein einflügeliges bzw. Einfachschiebefenster (single sliding window) gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

2 ist eine vertikale Querschnittsansicht, die das Einfachschiebefenster gemäß der Ausführungsform darstellt;

3 ist eine horizontale Querschnittsansicht, die das Einfachschiebefenster gemäß der Ausführungsform darstellt;

4A und 4B sind vertikale Querschnittsansichten, die eine Rolle für einen Kippfensterflügel des Einfachschiebefenster gemäß der Ausführungsform darstellt;

5A und 5B sind zur Erläuterung dienende Diagramme, die einen Führungsmechanismus des Einfachschiebefensters gemäß der Ausführungsform zeigen;

6A bis 6C sind zur Erläuterung dienende Diagramme, die das erste Gleitelement des Einfachschiebefensters gemäß der Ausführungsform darstellt;

7A bis 7C sind zur Erläuterung dienende Diagramme, die ein zweites Gleitelement des Einfachschiebefensters gemäß der Ausführungsform darstellten;

8A bis 8C sind zur Erläuterung dienende Diagramme, die ein Zugelement eines oberen Führungsmechanismus des Einfachschiebefensters gemäß der Ausführungsform zeigen;

9A bis 9C sind zur Erläuterung dienende Diagramme, die ein Vertiefungselement des Einfachschiebefensters gemäß der Ausführungsform darstellen;

10A bis 10C sind zur Erläuterung dienende Diagramme, die ein Zugelement eines unteren Führungsmechanismus des Einfachschiebefensters gemäß der Ausführungsform zeigen;

11A bis 11C sind zur Erläuterung dienende Diagramme, die die Funktionsweise des oberen Führungsmechanismus des Einfachschiebefensters gemäß der Ausführungsform darstellen;

12A bis 12C sind schematische Diagramme, die die Funktionsweise des unteren Führungsmechanismus des Einfachschiebefensters gemäß der Ausführungsform darstellen;

13A bis 13C sind zur Erläuterung dienende Diagramme, die ein Verriegelungselement des Einfachschiebefensters gemäß der Ausführungsform zeigen;

14A bis 14C sind zur Erläuterung dienende Diagramme, die eine Verriegelungsaufnahmevorrichtung des Einfachschiebefensters gemäß der Ausführungsform darstellen;

15 ist eine horizontale Querschnittsansicht, die einen verriegelten Zustand einer Verriegelungsvorrichtung des Einfachschiebefensters gemäß der Ausführungsform zeigen;

16 ist eine horizontale Querschnittsansicht, die einen unverriegelten Zustand der Verriegelungsvorrichtung des Einfachschiebefensters gemäß der Ausführungsform zeigen;

17A und 17B sind zur Erläuterung dienende Diagramme, die die Funktionsweise der Verriegelungsvorrichtung des Einfachschiebefensters gemäß der Ausführungsform darstellen; und

18A und 18B sind zur Erläuterung dienende Diagramme, die die Funktionsweise der Verriegelungsvorrichtung des Einfachschiebefensters gemäß der Ausführung zeigen.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMENKonfiguration der Ausführungsform

Das Folgende beschreibt eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen. In der folgenden Beschreibung gibt „vertikale Richtung” eine Richtung von oben und unten eines Einfachschiebefensters 1 an, das an einem Gebäude oder einer ähnlichen Struktur befestigt ist, wie es durch den Pfeil A in 1 dargestellt wird. Eine „horizontale Richtung” gibt eine Richtung an, in der ein Fensterflügel 4 des Einfachschiebefensters 1 sich bewegt, wie durch den Pfeil B in 1 dargestellt wird. Die horizontale Richtung ist auch die sogenannte Schiebe- bzw. Gleitrichtung. Eine „Richtung außerhalb der Ebene” gibt eine Richtung senkrecht zu den Oberflächen auf der nach innen gerichteten Seite und der nach außen gerichteten Seite des Fensterflügels 4 an, wie durch den Pfeil C in 2 angezeigt wird.

In den 1 bis 3 ist das einflügelige bzw. Einfachschiebefenster als ein Beschlag bzw. eine Ausrüstung bzw. ein Fitting gemäß der vorliegenden Ausführungsform in einer Öffnung eines Gebäudeskeletts angeordnet. Das Einfachschiebefenster 1 enthält einen Fensterrahmen 2 (Rahmenkörper), ein festes Fenster 3, das auf der Seite einer linken Hälfte des Fensterrahmens 2 konfiguriert ist, wie in 1 dargestellt ist, weiterhin den Fensterflügel 4, der so angeordnet ist, dass er in der horizontalen Richtung in dem Fensterrahmen 2 gleiten kann, einen Führungsmechanismus 5, eine Verriegelungsvorrichtung 7 und einen Betätigungsmechanismus 9. Der Führungsmechanismus 5 führt den Fensterflügel 4 in der Richtung außerhalb der Ebene in einer Gleitbewegung des Fensterflügels 4. Die Verriegelungsvorrichtung 7 verriegelt und entriegelt den Fensterflügel 4 in Bezug auf den Fensterrahmen 2. Der Betätigungsmechanismus 9 betätigt die Verriegelung und Entriegelung der Verriegelungsvorrichtung 7.

Der Fensterrahmen 2 ist in der Weise konfiguriert, dass ein oberer Rahmen 21, ein unterer Rahmen 22 und linke und rechte vertikale Rahmen 23 und 24 auf vier Umfängen gerahmt sind, und eine Mittelrippe 25 ist zwischen den vertikalen Rahmen 23 und 24 angeordnet. Jeder von oberem Rahmen 21, unterem Rahmen 22, dem linken und rechten vertikalen Rahmen 23 und 24 und der Mittelrippe 25 ist ein Rahmenelement aus Harz, das aus einer extrudierten Form gebildet wird, die aus Harz hergestellt wird. Der vertikale Rahmen 23, der auf der rechten Seite in 1 dargestellt ist, wird auf der Seite des Fensterflügelvorderrandes des Fensterflügels 4 positioniert und konfiguriert den vertikalen Rahmen auf der Seite des Fensterflügelvorderrandes, mit dem ein Wange bzw. Zarge 43 (stile 43) auf der Seite des vorderen Randes des Fensterflügels (wird später beschrieben) in Kontakt ist. Der vertikale Rahmen 24, der auf der linken Seite in 1 gezeigt ist, konfiguriert den vertikalen Rahmen auf der Seite des hinteren Randes des Fensterflügels, der auf der Seite des Fensterflügel-Hinterrandes des Fensterflügels 4 positioniert ist.

Jedes von oberem Rahmen 21, unterem Rahmen 22 und den linken und rechten vertikalen Rahmen 23 und 24 enthält einen Rahmenaußenflächenstückteil (einen ersten Rahmenflächenstückteil) 201, einen Rahmentiefestückteil 202 und einen Rahmeninnenflächenstückteil (einen zweiten Rahmenflächenstückteil) 203. Der Rahmentiefestückteil 202 ist so ausgebildet, dass er sich in Richtung auf eine äußere Seite im Vergleich mit dem Rahmenaußenflächenstückteil 201 erstreckt.

Ein luftdichtes Element 26, das so positioniert ist, dass es bei einer geschlossenen Stellung dem Fensterflügel 4 gegenüber liegt, ist kontinuierlich an den vier Umfängen jedes Rahmenaußenflächenstückteils 201 des oberen Rahmens 21, des unteren Rahmens 22 und des vertikalen Rahmens 23 sowie der Mittelrippe 25 angebracht.

Eine obere Schiene (Schiene) 211 zur Führung des Fensterflügels auf gleitende Weise in der horizontalen Richtung ist auf dem oberen Rahmen 21 ausgebildet, und eine untere Schiene (Schiene) 221 zur Führung des Fensterflügels 4 auf gleitende Weise in der horizontalen Richtung ist auf dem unteren Rahmen 22 ausgebildet.

Ein Anschlagelement 241, mit dem ein Übergangsbereich bzw. Wange 44 (stile 44) auf der Seite des Fensterflügel-Hinterrandes (wird später beschrieben werden) des Fensterflügels 4 in Kontakt ist, wird auf dem vertikalen Rahmen 24 befestigt.

Das feste Fenster 3 ist in der Weise konfiguriert, dass ein Umfang eines Flächenmaterials 31, das aus einer Doppel-Verglasung bzw. -scheibe oder einem ähnlichen Element gebildet wird, in Öffnungen eingesetzt bzw. eingepasst wird, die in dem oberen Rahmen 21, dem unteren Rahmen 22, dem vertikalen Rahmen 24 und der Mittelrippe 25 ausgebildet sind, um dort fixiert zu werden. Ein innerer Flächenseitenumfang des Flächenmaterials 31 ist in Kontakt mit jedem Rahmenaußenflächenstückteil 201 des oberen Rahmens 21, des unteren Rahmens 22 und des vertikalen Rahmens 24 und mit einem Rahmeninnenflächenstückteil 251 der Mittelrippe 25. Ein Außenseitenumfang des Flächenmaterials 31 ist in Kontakt mit Leisten bzw. Latten 27 (battens), die auf dem oberen Rahmen 21, dem unteren Rahmen 22, dem vertikalen Rahmen 24 und der Mittelrippe 25 befestigt sind.

Der Fensterflügel 4 ist so konfiguriert, dass eine Kopfschiene 41, eine Bodenschiene 42, die linken und rechten Übergangsbereiche bzw. Wangen 43 und 44 und ein Flächenmaterial 45, das aus einer Doppelverglasung oder einem ähnlichen Material ausgebildet wird, an vier Umfängen eingerahmt werden. Jedes von Kopfschiene 41, Bodenschiene 42 und linken und rechten Übergangsbereichen 43 und 44 ist ein Übergangselement aus Harz, das aus einer extrudierten Form gebildet wird, die aus Harz hergestellt wird. Die Wange 43, die auf der rechten Seite in 1 gezeigt ist, ist ein Übergangsbereich auf der Seite des vorderen Randes des Fensterflügels, und die Wange 44, der auf der linken Seite in 1 gezeigt ist, ist ein Übergangsbereich auf der Seite des hinteren Randes des Fensterflügels.

Jedes von Kopfschiene 41, Bodenschiene 42 und den linken und rechten Wangen 43 und 44 enthält einen Schienenaußenflächenstückteil (einen ersten Fensterflügelflächenstückteil) 401, einen Schienentiefenstückteil 402 und einen Schieneninnenflächenstückteil (einen zweiten Fensterflügelflächenstückteil) 403.

Der Schienenaußenflächenstückteil 401, der Schienentiefenstückteil 402 und der Schieneninnenflächenstückteil 403 der Kopfschiene 41 bilden einen oberen Nutteil 411. Der Schienenaußenflächenstückteil 401 und der Schieneninnenflächenstückteil 403 der Kopfschiene 41 sind zwischen dem Rahmenaußenflächenstückteil 201 und dem Rahmeninnenflächenstückteil 203 des oberen Rahmens 21 in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 angeordnet. In dem oberen Nutteil 411 sind die obere Schiene 211 und eine oberer Führungsmechanismus 50 (wird später beschrieben werden) angeordnet. Der Schienenaußenflächenstückteil 401 der Kopfschiene 41 ist auf einer Zugseite (bei dieser Ausführungsform die Außenseite) der oberen Schiene 211 in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 angeordnet. Der Schieneninnenflächenstückteil 403 der Kopfschiene 41 ist auf einer Trennseite (bei dieser Ausführungsform die nach innen gerichtete bzw. Innenseite) der oberen Schiene 211 gegenüber der Zugseite in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 positioniert.

Der Schienenaußenflächenstückteil 401, der Schienentiefenstückteil 402 und der Schieneninnenflächenstückteil 403 der Bodenschiene 42 bilden einen unteren Nutteil 421. Der Schienenaußenflächenstückteil 401 und der Schieneninnenflächenstückteil 403 der Bodenschiende 42 sind zwischen dem Rahmenaußenflächenstückteil 201 und dem Rahmeninnenflächenstückteil 203 des unteren Rahmens 22 in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 angeordnet. In dem unteren Nutteil 401 sind eine Rolle 46 zum Kippen des Fensterflügels, die untere Schiene 221 und ein unterer Führungsmechanismus 60 (wird später beschrieben) angeordnet. Der Schienenaußenflächenstückteil 401 der Bodenschiene 42 ist auf der Zugseite der unteren Schiene 221 in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 angeordnet. Der Schieneninnenflächenstückteil 403 der Bodenschiene 42 ist auf der Trennseite der unteren Schiene 221 in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 positioniert.

Wie in den 4A und 4B dargestellt ist, enthält die Rolle 46 für das Kippen des Fensterflügels einen Anbringungsrahmen 461 mit einem im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt, der in dem unteren Nutteil 421 angeordnet und an der Bodenschiene 42 befestigt ist, einen Kipprahmen 462, der in dem Anbringungsrahmen 461 angeordnet ist, und eine Fensterflügelrolle 463, die durch den Kipprahmen 462 drehbar gehalten wird. Der Kipprahmen 462 ist so angeordnet, dass er in der Lage ist, von einem aufrechten bzw. senkrechten Zustand zu der Außenseite hin um eine virtuelle Achse längs einer horizontalen Richtung des Anbringungsrahmens 461 gekippt zu werden. Die Fensterflügelrolle 463 kommt mit der unteren Schiene 221 in Eingriff, so dass sie laufen kann.

Wie in 4A dargestellt ist, wird ein oberer Stückteil des Kipprahmens 462 längs einem oberen Stückteil des Anbringungsrahmens 461, der damit in Kontakt ist, angeordnet, wenn die Fensterflügelrolle 463 sich in einem aufrechten bzw. senkrechten Zustand befindet. Bei einem geneigten bzw. gekippten Zustand in Richtung auf die Außenseite hin, die in 4B dargestellt ist, wird ein Kontaktteil des Kipprahmens 462 in Bezug auf den Abringungsrahmen 461 näher zu der Außenseite hin in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 als ein Kontaktteil der Fensterflügelrolle 463 in Bezug auf die untere Schiene 221 positioniert. Damit wird eine Kraft auf die Kippflügelrolle 46, basierend auf dem Eigengewicht des Fensterflügels 4, ausgeübt, um aus dem geneigten Zustand in den aufrechten bzw. senkrechten Zustand zurück zu gehen.

Wenn die Verriegelungsvorrichtung 7 sich in dem verriegelten Zustand befindet, ist die Bewegung des Fensterflügels 4 zur Innenseite hin eingeschränkt bzw. beschränkt, und der geneigte Zustand der Rolle 46 für das Kippen des Fensterflügels wird aufrechterhalten. Wenn die Verriegelung 7 sich in dem unverriegelten Zustand befindet, kehrt die Rolle 46 für das Kippen des Fensterflügels in den aufrechten bzw. senkrechten Zustand zurück, basierend auf dem Eigengewicht des Fensterflügels 4, und der Fensterflügel 4 bewegt sich zur Innenseite hin, um von dem luftdichten Element 26 weg getrennt zu werden.

Der Schienenaußenflächenstückteil 401, der Schienentiefenstückteil 402 und der Schieneninnenflächenstückteil 403 der Wange bzw. der Zarge (stile) 43 bilden einen vertikalen Nutteil 431. Der Schienenaußenflächenstückteil 401 und der Schieneninnenflächenstückteil 403 der Wange 43 sind zwischen dem Rahmenaußenflächenstückteil 201 und dem Rahmeninnenflächenstückteil 203 des vertikalen Rahmens 23 in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 in einem Zustand angeordnet, bei dem der Fensterflügel 4 sich in der geschlossenen Lage befindet. Ein Verriegelungselement 70 (wird später beschrieben) ist in dem vertikalen Nutteil 431 angeordnet.

Die Wange bzw. die Zarge 44 ist als eine Treffwange (meeting stile) (eine Wange an der Seite des hinteren Randes des Fensterflügels) des Einfachschiebefensters 1 konfiguriert. In Eingriff kommende Stückteile 441 und 252 sind auf der Wange 44 bzw. der Mittelrippe 25 ausgebildet, wobei die in Eingriff kommenden Stückteile 441 und 252 miteinander in Eingriff kommen, wenn sich das Einfachschiebefenster 1 in einem geschlossenen Zustand befindet. Die in Eingriff kommenden Stückteile 441 und 252 sind jeweils an einem oberen Teil, dem mittleren Teil und einem unteren Teil längs der Wange 44 und der Mittelrippe 25 ausgebildet. Der in Eingriff kommende Stückteil 441 kommt außer Eingriff mit dem Eingriffsstückteil 252, wenn sich der Fensterflügel 4 bewegt, um offen zu sein, und kommt mit dem Eingriffsstückteil 252 in Eingriff, wenn sich der Fensterflügel 4 bewegt, um geschlossen zu werden, was bewirkt, dass die Wange 44 zu der Außenseite hin gezogen wird. Ein Zugmechanismus 8 auf der Seite des hinteren Randes des Fensterflügels ist mit dem Eingriffstückteil 441 konfiguriert, der mit dem Eingriffstückteil 252 der Mittelrippe 25 in Eingriff kommt.

Wie in 2 dargestellt ist, enthält der Führungsmechanismus den oberen Führungsmechanismus 50, der auf der Seite des oberen Rahmens 21 installiert ist, und den unteren Führungsmechanismus 60, der auf der Seite des unteren Rahmens 22 installiert ist.

Der obere Führungsmechanismus 50 ist ein Mechanismus, um den Fensterflügel 4 in der horizontalen Richtung und der Richtung außerhalb der Ebene zu führen. Der obere Führungsmechanismus 50 enthält ein erstes Gleitelement 51, wie in 5A dargestellt ist, zwei zweite Gleitelemente 52 (52A, 52B), ein Zugelement 54 und zwei Vertiefungselemente 55 (55A, 55B). Das erste Gleitelement 51 ist an dem Schienenaußenflächenstückteil 401 der Kopfschiene 41 befestigt. Die zweiten Gleitelemente 52A und 52B sind an dem Schieneninnenflächenstückteil 403 der Kopfschiene 41 angebracht. Das Zugelement 54 ist an der oberen Schiene 211 befestigt. Die Vertiefungselemente 55A und 55B sind an der oberen Schiene 211 angebracht.

Jedes von erstem Gleitelement 51, den zweiten Gleitelementen 52A und 52B, dem Zugelement 54 und den Vertiefungselementen 55A und 55B ist aus einem Harzmaterial hergestellt, wie beispielsweise Polyacetal (POM).

Das erste Gleitelement 51 ist in dem Mittelbereich in der Längsrichtung des Schienenaußenflächenstückteils 401 der Kopfschiene 41 angeordnet. Das zweite Gleitelement 52A ist so angeordnet, dass es im Vergleich mit dem ersten Gleitelement 51 näher bei der Seite des voreilenden Randes des Fensterflügels ist. Das zweite Gleitelement 55B ist im Vergleich mit dem ersten Gleitelement 51 näher bei der Seite des hinteren Randes des Fensterflügels angeordnet.

Wie in 5A dargestellt ist, ist das Zugelement 54 an einer Stelle angeordnet, die dem ersten Gleitelement 51 in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 in einem Zustand gegenüber liegt, bei dem sich der Fensterflügel in der geschlossenen Stellung befindet. Das Vertiefungselement 55A ist an einer Stelle angeordnet, die dem zweiten Gleitelement 52A in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 in einem Zustand gegenüber liegt, bei dem sich der Fensterflügel 4 in der geschlossenen Stellung befindet. Das Vertiefungselement 55B ist an einer Stelle angeordnet, die dem zweiten Gleitelement 52B in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 in einem Zustand gegenüber liegt, bei dem sich der Fensterflügel 4 in der geschlossenen Stellung befindet.

6A und 6B sind perspektivische Ansichten des ersten Gleitelementes 51. 6C ist eine Draufsicht des ersten Gleitelementes 51. Wie in den 6A bis 6C dargestellt ist, enthält das erste Gleitelement 51 einen Anbringungs-Basisteil 511 und einen vorstehenden Teil 512. Der vorstehende Teil 512 steht von einem oberen Teil des Befestigungs- bzw. Anbringungs-Basisteils 511 vor und ist in Draufsicht in einer halbkreisförmigen Form ausgebildet. Ein unterer Teil des vorstehenden Teils 512 wird durch eine Rippe 513 verstärkt, die kontinuierlich zu dem Befestigungs-Basisteil 511 ist.

Das erste Gleitelement 51 ist so ausgebildet, dass es symmetrisch in Bezug auf eine symmetrische Achse ist, die längs der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 ist und durch die Mitte eines Bogens des vorstehenden Teils 512 verläuft.

Eine Dimension bzw. Abmessung L1 der vorstehenden Länge (gleich einem Radiusabstand bzw. einer Radiusdimension des vorstehenden Teils 512 bei dieser Ausführungsform) von dem Befestigungs-Basisteil 511 zu einem vorstehenden Ende des vorstehenden Teils 512 wird so eingestellt, dass sie kürzer als die Strecke bzw. Dimension L2 der vorstehenden Länge ist, die später beschrieben wird.

Das erste Gleitelement 51 wird angebracht, wenn der Befestigungs-Basisteil 511 in einen gekerbten Bereich des Schienenaußenflächenstückteils 401 der Kopfschiene 41 eingesetzt bzw. angebracht wird, und der vorstehende Teil 512 wird angeordnet, um von dem Schienenaußenflächenstückteil 401 in Richtung auf die Innenseite hin vorzustehen.

Die zweiten Gleitelemente 52A und 52B sind einander ähnlich ausgebildet.

7A und 7B sind perspektivische Ansichten des zweiten Gleitelementes 52. 7C ist eine Draufsicht des zweiten Gleitelementes 52. Wie in den 7A bis 7C gezeigt ist, enthält das zweite Gleitelement 52 einen Befestigungs-Basisteil 521 und einen vorstehenden Teil 522. Der vorstehende Teil 522 steht von einem oberen Teil des Befestigungs-Basisteils 521 vor und ist in einer Draufsicht in einer halbkreisförmigen Form ausgebildet. Ein unterer Teil des vorstehenden Teils 522 wird durch zwei Rippen 523 verstärkt, die kontinuierlich mit dem Befestigungs-Basisteil 521 sind.

Das zweite Gleitelement 52 ist so ausgebildet, dass es symmetrisch in Bezug auf eine symmetrische Achse ist, die sich längs der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 befindet und durch die Mitte eines Bogens des vorstehenden Teils 522 verläuft.

Eine Dimension bzw. Abmessung L2 einer vorstehenden Länge (gleich einer Radiusabmessung des vorstehenden Teils 522 bei dieser Ausführungsform) von dem Befestigungs-Basisteil 521 zu einem vorstehenden Ende des vorstehenden Teils 522 wird so eingestellt, dass sie länger als die oben beschriebene Abmessung L1 der vorstehenden Länge ist.

Das zweite Gleitelement 52 wird dadurch angebracht, dass der Befestigungs-Basisteil 521 in einen gekerbten Teil des Schieneninnenflächenstückteils 403 der Kopfschiene 421 eingefügt bzw. befestigt wird. Der vorstehende Teil 522 ist angeordnet, um von dem Schieneninnenflächenstückteil 403 in Richtung auf die Außenseite hin vorzustehen. Ein Spalt zwischen dem zweiten Gleitelement 52A und dem ersten Gleitelement 51 in der horizontalen Richtung ist der gleiche wie ein Spalt zwischen dem zweiten Gleitelement 52B und dem ersten Gleitelement 51 in der horizontalen Richtung.

8A und 8B sind perspektivische Ansichten des Zugelementes 54. 8C ist eine Draufsicht des Zugelementes 54. Wie in 8 bis 8C gezeigt ist, enthält das Zugelement 54 einen Anbringungs- bzw. Befestigungs-Basisteil 541 und einen vorstehenden Teil 542. Der vorstehende Teil 542 ist ausgebildet, um von dem mittleren Bereich in der horizontalen Richtung des Befestigungs-Basisteils 541 vorzustehen, und eine konische Oberfläche 543 ist auf jeder der linken und rechten Seiten des vorstehenden Teils 542 ausgebildet.

Das Zugelement 54 ist so gestaltet, dass es symmetrisch in Bezug auf eine symmetrische Achse ist, die sich längs der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 befindet und durch die Mitte des Zugelementes 54 verläuft.

Das Zugelement 54 wird befestigt, indem der Befestigungs-Basisteil 541 in einen gekerbten Bereich der oberen Schiene 211 eingefügt bzw. angebracht wird. Der vorstehende Teil 542 ist angeordnet, um in Richtung auf die Außenseite hin vorzustehen, im Vergleich mit einer gegenüberliegenden Oberfläche der oberen Schiene 211, die dem Schienenaußenflächenstückteil 401 der Kopfschiene 41 gegenüber liegt.

Die Vertiefungselemente 55A und 55B sind ähnlich zueinander gestaltet.

9A und 9B sind perspektivische Ansichten des Vertiefungselementes 55. 9C ist eine horizontale Querschnittsansicht des Vertiefungselementes 55. Wie in den 9A bis 9C gezeigt ist, enthält das Vertiefungselement 55 einen Anbringungs- bzw. Befestigungs-Basisteil 551 und einen Vertiefungsteil 552. Der Vertiefungsteil 552 wird aus einer Bodenfläche 553, die an der mittleren Seite in der horizontalen Richtung des Befestigungs-Basisteils 551 positioniert wird, und konischen bzw. spitz zulaufenden Oberflächen 554 gestaltet, die an beiden Seiten in der horizontalen Richtung der Bodenfläche 553 ausgebildet sind.

Das Vertiefungselement 55 wird so ausgestaltet, dass symmetrisch in Bezug auf eine symmetrische Achse ist, die sich längs der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 erstreckt und durch die Mitte des Vertiefungselementes 55 verläuft.

Das Vertiefungselement 55 wird angebracht, indem der Befestigungselement-Basisteil 551 in einen gekerbten Bereich der oberen Schiene 211 eingefügt bzw. befestigt wird. Der Vertiefungsteil 552 ist so angeordnet, dass er in Richtung auf die Außenseite im Vergleich mit einer gegenüber liegenden Oberfläche der oberen Schiene 211, die dem Schieneninnenflächenstückteil 403 der Kopfschiene 41 gegenüber liegt, nach unten gedrückt wird. Ein Spalt zwischen dem Vertiefungselement 55A und dem Zugelement 54 in der horizontalen Richtung ist der Gleiche wie ein Spalt zwischen dem Vertiefungselement 55B und dem Zugelement 54 in der horizontalen Richtung.

Bei dem oberen Führungsmechanismus 50 bewegt sich der Fensterflügel 4 in einer Gleit- bzw. Schiebebewegung von der offenen Stellung (vollständig offene Stellung) des Fensterflügels 4, die in 11A dargestellt ist, zu der geschlossenen Stellung (vollständig geschlossene Stellung) des Fensterflügels 4, die in 11C dargestellt ist, über eine Position unmittelbar vor dem Schließen des Fensterflügels 4, wie in 11B gezeigt ist. Zusammen mit der Schiebebewegung des Fensterflügels 4 bewegen sich das erste Gleitelement 51 und die zweiten Gleitelemente 52A und 52B, die an dem Fensterflügel 4 befestigt sind, in der horizontalen Richtung.

Der untere Führungsmechanismus 60 ist ein Mechanismus, um den Fensterflügel 4 in der Richtung außerhalb der Ebene zu führen. Wie in 5B dargestellt ist, enthält der untere Führungsmechanismus 60 das oben beschriebene erste Gleitelement 51, das an dem Schienenaußenflächenstückteil 401 der Bodenschiene 42 angebracht ist, und ein Zugelement 64, das an dem Rahmentiefenstückteil 202 des unteren Rahmens 22 befestigt ist. Das erste Gleitelement 51 des unteren Führungsmechanismus 60 ist in ähnlicher Weise wie das erste Gleitelement 51 des oberen Führungsmechanismus 50 ausgebildet.

Das erste Gleitelement 51 des unteren Führungsmechanismus 60 wird angebracht, indem es mit der Oberseite nach unten in einen gekerbten Bereich eingefügt bzw. befestigt wird, der an dem mittleren Bereich in der Längsrichtung des Schienenaußenflächenstückteils 401 ausgebildet ist. Der vorstehende Teil 512 und das erste Gleitelement 51 sind so angeordnet, um von dem Schienenaußenflächenstückteil 401 in Richtung auf die Innenseite vorzustehen.

10A ist eine perspektivische Ansicht des Zugelementes 64. 10B ist eine Draufsicht des Zugelementes 64. 10C ist eine Bodenansicht bzw. eine Ansicht von unten auf das Zugelement 64. Wie in 10A bis 10C gezeigt ist, enthält das Zugelement 64 einen Anbringungs- bzw. Befestigungs-Basisteil 641 und einen Zugteil (vorstehenden Teil) 642. Der Befestigungs-Basisteil 641 enthält zwei Löcher bildende Teile 643, die Seite an Seite in der horizontalen Richtung angeordnet sind. Ein unterer Teil des lochbildenden Teils 643 hat eine zylindrische Form, wie in 10C dargestellt ist, die in drei Teile geteilt ist. Der lochbildende Teil 643 ist in der Weise konfiguriert, dass ein unterer Teil verformt wird und sein Durchmesser vergrößert wird, wenn eine Schraube in ein Loch geschraubt wird, das an dem lochbildenden Teil 643 ausgebildet ist.

Der Zugteil 642 ist so ausgestaltet, um von dem Befestigungs-Basisteil 641 nach oben vorzustehen. Konische bzw. spitz zulaufende Oberflächen 644 sind an beiden Seiten in der horizontalen Richtung des Zugteils 642 ausgebildet.

Das Zugelement 64 ist so ausgestaltet, dass es symmetrisch in Bezug auf eine symmetrische Achse ist, die sich längs der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 erstreckt und durch die Mitte des Zugelementes 64 verläuft.

Der untere Teil jedes lochbildenden Teils 643 des Befestigungs-Basisteils 641 wird in ein Loch eingeführt, das in dem Rahmentiefenstückteil 202 des unteren Rahmens 22 ausgebildet ist. An diesem Punkt wird die Schraube in jedes lochbildende Teil 643 des Befestigungs-Basisteils 641 geschraubt, und der Durchmesser des unteren Teils jedes lochbildenden Teils 643 wird vergrößert, um verformt zu werden. Damit wird das Zugelement 64 an dem Rahmentiefenstückteil 202 angebracht. Wenn das Befestigungs-Basisteil 641 an dem unteren Rahmen 22 auf diese Weise angebracht wird, wird der Zugteil 642 angeordnet, um von der unteren Schiene 221 in Richtung auf die Außenseite hin vorzustehen.

Bei dem unteren Führungsmechanismus 60 bewegt sich der Fensterflügel 4 auf gleitende bzw. verschiebbare Weise von der offenen Stellung (vollständig offene Stellung) des Fensterflügels 4, die in 12A gezeigt ist, zu der geschlossenen Stellung (vollständig geschlossene Stellung) des Fensterflügels, die in 12C gezeigt ist, und zwar über die Stellung unmittelbar vor dem Schließen des Fensterflügels 4, die in 12B dargestellt ist. Zusammen mit der Gleitbewegung des Fensterflügels bewegt sich das erste Gleitelement 51 des unteren Führungsmechanismus 60, der an dem Fensterflügel 4 befestigt ist, in der horizontalen Richtung.

Bei der vorliegenden Ausführungsform sind die Verriegelungsvorrichtungen 7 jeweils in einem oberen Teil, dem mittleren Teil und einem unteren Teil auf der Seite des Vorderrandes des Fensterflügels des Einfachschiebefensters 1 angeordnet und in ähnlicher Weise konfiguriert. Dementsprechend beschreibt das Folgende die Verriegelungsvorrichtung 7 an dem mittleren Teil im Detail, und auf eine Beschreibung der Verriegelungsvorrichtungen 7 an dem oberen Teil und dem unteren Teil wird verzichtet werden.

Die Verriegelungsvorrichtung 7 enthält das Verriegelungselement 70 (bei der vorliegenden Ausführungsform ein Cremorne Schloss), das an der Wange 43 auf der Seite des Vorderrandes des Fensterflügels angebracht ist, und eine Verriegelungsaufnahmevorrichtung 80, die an dem vertikalen Rahmen 24 auf der Seite des Vorderrandes des Fensterflügels angebracht ist.

13A ist eine Vorderansicht des Verriegelungselementes 70. 13B ist eine Draufsicht auf das Verriegelungselement 70. 13C ist eine Querschnittsansicht längs der Linie A-A in 13A. Wie in den 13A bis 13C gezeigt ist, enthält das Verriegelungselement 70 einen Verriegelungsbasisteil 71, einen Eingriffsstückteil 72 und eine Führungsnut 73.

Der Verriegelungsbasisteil 71 enthält einen Basisstückteil 711, einen Befestigungs- bzw. Anbringungsstückteil 712, kontinuierlich mit einem inneren vertikalen Rand des Basisstückteils 711, und einen gefaltenen Stückteil 713, kontinuierlich mit einem äußeren vertikalen Rand des Befestigungsstückteils 712.

Der Basisstückteil 711 ist längs des Schienentiefenstückteils 402 der Wange 43 angeordnet.

Der Befestigungsstückteil 712 ist von dem inneren vertikalen Rand des Basisstückteils 711 in Richtung auf die Seite des Vorderrandes des Fensterflügels geneigt. Ein Befestigungsloch 712A wird auf dem Befestigungsstückteil 712 ausgebildet, und der Befestigungsstückteil 712 wird an einem ineinander greifenden bzw. Verschlusselement angebracht, das sich gemäß einem Drehvorgang eines Handgriffs 91 (wird später beschrieben) über eine Schraube in dem Befestigungsloch 712A vertikal bewegt.

Der gefaltene Stückteil 713 wird ausgestaltet, indem er von dem äußeren vertikalen Rand des Basisstückteils 711 zu der Seite des Vorderrandes des Fensterflügels gebogen wird, und der Eingriffsstückteil 72 ist kontinuierlich mit einem vertikalen Rand auf der Seite des Vorderrandes des Fensterflügels des gefaltenen Stückteils 713.

Der Eingriffsstückteil 72 enthält einen vertikalen Stückteil 721, der ausgestaltet wird, indem er von dem vertikalen Rand auf der Seite des Vorderrandes des Fensterflügels des gefaltenen Stückteils 713 des Verriegelungsbasisteils 71 in Richtung auf die Innenseite hin gebogen wird, sowie einen geneigten Stückteil 722, der sich von einem unteren Rand des vertikalen Stückteils 721 nach unten erstreckt. Der vertikale Stückteil 721 ist parallel zu dem Basisstückteil 711 angeordnet.

Eine Press- bzw. Druckoberfläche 75 wird durch eine Oberfläche auf der Seite des Basisstückteils 711 des geneigten Stückteils 722 ausgebildet, und eine Zugoberfläche 76 wird durch eine innere Seitenoberfläche des geneigten Stückteils 722 ausgestaltet.

Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die Pressoberfläche 75 parallel zu der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 und geneigt in Bezug auf die horizontale Richtung, so dass ein unterer Rand der Druckoberfläche 75 näher bei der Seite des Vorderrandes des Fensterflügels positioniert wird als sein oberer Rand.

Die Pressoberfläche 75 enthält einen ersten Pressteil 751, der sich in Kontakt mit einem Pressaufnahmeteil 85 (wird später beschrieben werden) befindet, wenn sich das Verriegelungselement 70 in der Startstellung der Verriegelung befindet (es wird Bezug genommen auf 17A), sowie einen zweiten Pressteil 752, der sich in Kontakt mit dem Pressaufnahmeteil 85 befindet, wenn sich das Verriegelungselement 70 in einer Endlage für die Verriegelung befindet (es wird auf 17B Bezug genommen). Das zweite Pressteil 752 ist näher bei der Seite des Vorderrandes des Fensterflügels angeordnet als der erste Druckteil 751.

Die Zugoberfläche 76 ist parallel zur horizontalen Richtung und geneigt in Bezug auf die Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4, so dass ein unterer Rand der Zugoberfläche 76 näher zu der Innenseite hin positioniert wird als sein oberer Rand.

Die Zugoberfläche 76 enthält einen ersten Zugteil 761, der sich in Kontakt mit einem Zugaufnahmeteil 86 (wird später beschrieben werden) befindet, wenn das Verriegelungselement 70 in der Startstellung für die Verriegelung ist (es wird auf 18A Bezug genommen), und einen zweiten Zugteil 762, der sich im Kontakt mit dem Zugaufnahmeteil 86 befindet, wenn das Verriegelungselement 70 in der Endposition der Verriegelung ist (es wird auf 18B Bezug genommen). Der zweite Zugteil 762 ist näher zu der Innenseite in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 angeordnet als der erste Zugteil 761.

Wie in 13A gezeigt ist, enthält die Führungsnut 73 eine obere Führungsnut 731 und eine untere Führungsnut 732, die an dem Basisstückteil 711 des Verriegelungsbasisteils 71 ausgebildet sind.

Jede von oberer Führungsnut 731 und unterer Führungsnut 732 ist so ausgestaltet, das sie sich in der vertikalen Richtung erstreckt und mit einem Führungsstift 432 in Eingriff kommt, der an der Wange 43 fixiert ist. Dementsprechend wird das Verriegelungselement 70 an der Wange 43 so angebracht, dass es von der Startlage für die Verriegelung, die in 17A gezeigt ist, in die Endstellung der Verriegelung vertikal bewegbar ist, die in 17B dargestellt ist.

Die obere Führungsnut 731 ist näher bei einer oberen Seite in Bezug auf den Eingriffsstückteil 72 in der vertikalen Richtung positioniert. Die untere Führungsnut 732 ist näher zu einer unteren Seite in Bezug auf den Eingriffsstückteil 72 in der vertikalen Richtung positioniert.

14A ist eine Vorderansicht der Verriegelungsaufnahmevorrichtung 80. 14B ist eine Draufsicht der Verriegelungsaufnahmevorrichtung 80. 14C ist eine Seitenansicht der Verriegelungsaufnahmevorrichtung 80. Wie in den 14A bis 14C dargestellt wird, enthält die Verriegelungsaufnahmevorrichtung 80 einen Verriegelungsaufnahmevorrichtungsbasisteil 81 und einen Eingriffsaufnahmeteil 82. Der Verriegelungsaufnahmevorrichtungsbasisteil 81 ist mit dem vertikalen Rahmen 23 verbolzt.

Der Eingriffsaufnahmeteil 82 enthält einen Eingriffsstück 821, der an dem Verriegelungsaufnahmevorrichtungsbasisteil 81 fixiert wird, sowie eine Rolle 822, die drehbar an dem Eingriffsstift bzw. -bolzen 821 angebracht ist.

Wie den 15 und 16 gezeigt ist, steht der Eingriffsbolzen 821 von dem Verriegelungsaufnahmevorrichtungsbasisteil 81 in Richtung auf die Seite der Wange 43 in horizontaler Richtung vor und enthält einen Flanschteil 821A an seinem distalen Ende. Der Flanschteil 821A ist so ausgestaltet, dass er sich zur Außenseite im Vergleich zu einer Oberfläche der Rolle 822 erstreckt.

Ein Teil des Flanschteils 821A, der näher bei der Außenseite als die Rolle 822 ist, bildet den Druckaufnahmeteil 85, um in Kontakt mit der Druck- bzw. Pressoberfläche 75 zu sein.

Die Oberfläche der Rolle 822 bildet den Zugaufnahmeteil 86, um in Kontakt mit der Zugoberfläche 76 zu sein.

Bei der vorliegenden Ausführungsform enthält ein Pressmechanismus 79 die Pressoberfläche 75, die auf dem Verriegelungselement 70 ausgebildet ist, und den Pressaufnahmeteil 85, der auf der Verriegelungsaufnahmevorrichtung 80 ausgebildet ist.

Bei der vorliegenden Ausführungsform enthält ein Zugmechanismus 89 (ein Zugmechanismus auf der Seite des Vorrandes des Fensterflügels) die Zugoberfläche 76, die auf dem Verriegelungselement 70 ausgebildet ist, und den Zugaufnahmeteil 86, der auf der Verriegelungsaufnahmevorrichtung 80 ausgebildet ist.

Der Betätigungsmechanismus 9 enthält den Handgriff 91 und das ineinander greifende bzw. Verschlusselement, das sich entsprechend des Drehvorgangs des Handgriffs 91 vertikal bewegt. Das Verschlusselement ist so ausgebildet, dass es sich in vertikaler Richtung erstreckt, und der Befestigungsstückteil 712 der Verriegelungselementes 70, der an jedem von oberer Teil, mittlerer Teil und unterer Teil der Wange 43 angeordnet ist, wird an dem Verschlusselement angebracht.

Funktionsweise der Ausführungsform

Das Folgende beschreibt die Schließbewegung und einen Verriegelungsvorgang des Fensterflügels 4 des Einfachschiebefensters 1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform.

Zunächst wird der Fensterflügel 4 in der offenen Stellung manuell, um geschlossen zu werden, in Richtung auf die Seite des Vorderrandes des Fensterflügels bewegt. Zu diesem Punkt wird der Fensterflügel 4 längs der horizontalen Richtung durch den Führungsmechanismus 5 geführt. Im Detail wird, wie in 11A dargestellt wird, der vorstehende Teil 512 des ersten Gleitelementes 51 des oberen Führungsmechanismus 50 in Kontakt mit einer Oberfläche an der Außenseite der oberen Schiene 211 auf eine gleitende bzw. verschiebbare Weise gebracht. Die vorstehenden Teile 522 der zweiten Gleitelemente 52A und 52B werden in Kontakt mit einer Oberfläche auf der Innenseite der oberen Schiene 211 auf gleitende bzw. verschiebbare Weise gebracht. Damit wird der Fensterflügel 4 in horizontaler Richtung geführt.

Die das Kippen des Fensterflügels bewirkende Rolle 46 verläuft längs der unteren Schiene 221, während der aufrechte/senkrechte Zustand beibehalten wird, der auf dem Eigengewicht des Fensterflügels 4 basiert.

Wenn der Fensterflügel 4 die Position unmittelbar vor dem Schließen erreicht, die in 11B dargestellt wird (bei der vorliegenden Ausführungsform eine Position näher bei der Seite des Hinterrandes des Fensterflügels als die geschlossene Position um 10,6 mm) aus der offenen Stellung, wird der vorstehende Teil 512 des ersten Gleitelementes 51 des oben Führungsmechanismus 50 in Kontakt mit der konischen bzw. spitz zulaufenden Oberfläche 543 des vorstehenden Teils 542 des Zugelementes 54 gebracht. Zusammen damit werden die vorstehende Teile 522 der zweiten Gleitelemente 52A und 52B so angeordnet, dass sie den konischen Oberflächen 554 der Vertiefungselemente 55A und 55B gegenüber liegen.

Die zweiten Gleitelemente 52A und 52B sowie die Vertiefungselemente 55A und 55B können an einer Stelle angeordnet werden, an der jeder vorstehende Teil 522 damit beginnt, jeden Vertiefungsteil 552 in einem Zustand gegenüber zu liegen, bei dem der vorstehende Teil 512 des ersten gleitenden Elementes 51 nicht in Kontakt mit dem vorstehenden Teil 542 des Zugelementes 54 ist.

Wenn sich der Fensterflügel 4 weiter bewegt, um geschlossen zu werden, bewegt sich das erste Gleitelement 51 in Richtung auf die Außenseite hin längs der konischen Oberfläche 543, um die Kopfschiene 41 des Fensterflügels 4 in Richtung auf die Außenseite hin zu ziehen. Zusammen damit treten die zweiten Gleitelemente 52A und 52B tief in die Vertiefungsteile 552 der Vertiefungselemente 55A und 55B ein und ermöglichen, dass der obere Teil des Fensterflügels 4 in Richtung auf die Außenseite hin gezogen wird. Wenn der Fensterflügel 4 die geschlossene Position erreicht, werden der vorstehende Teil 512 des ersten Gleitelementes 51 und der vorstehende Teil 542 des Zugelementes 54 so positioniert, dass sie einander in Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels gegenüber liegen, während sie in Kontakt miteinander sind, wie in 11C dargestellt ist. Jeder vorstehende Teil 522 der zweiten Gleitelemente 52A und 52B und jeder Vertiefungsteil 552 der Vertiefungselemente 55A und 55B sind so positioniert, dass sie einander in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 gegenüber liegen, während sie in Kontakt miteinander sind. Auf diese Weise wird der Schienenaußenflächenstückteil 401 der Kopfschiene 41 des Fensterflügels 4 in Richtung auf den Rahmenaußenflächenstückteil 201 des oberen Rahmens 21 gezogen.

Wenn der Fensterflügel 4 sich aus der Position unmittelbar vor dem Schließen weiterbewegt, um geschlossen zu werden, bewegt sich der vorstehende Teil 512 des ersten Gleitelementes 51 des unteren Führungsmechanismus 60 in Richtung auf die Außenseite hin längs der konischen Oberfläche 644 des Zugteils 642 des Zugelementes 64, wie in den 12B und 12C gezeigt ist. Auf diese Weise wird die Bodenschiene 42 des Fensterflügels 4 in Richtung auf die Seite des Rahmenaußenflächenstückteils 201 des unteren Rahmens 22 gezogen. Aufgrund des Ziehens der Bodenschiene 42 wird die Rolle 46 für die Kippbewegung des Fensterflügels aus dem senkrechten/aufrechten Zustand in Richtung auf die Außenseite gekippt.

Wenn auf der Seite des hinteren Fensterflügelrandes des Fensterflügels 4 der Fensterflügel 4 sich aus der Position unmittelbar vor dem Schließen weiter bewegt, um geschlossen zu werden, zieht das Eingriffsstückteil 441 des Zugmechanismus 8 auf der Seite des hinteren Randes des Fensterflügels die Wange bzw. Zarge 44 des Fensterflügels 4 zu der Seite der Mittelrippe 25 hin, während sie im Eingriff mit dem Eingriffsstückteil 252 der Mittelrippe 25 ist.

Bei einem Zustand, bei dem der Fensterflügel 4 bewegt wird, um geschlossen zu werden, und die Position erreicht, die in 16 gezeigt ist (bei der vorliegenden Ausführungsform eine Position nahe näher zu der Seite des hinteren Randes des Fensterflügels als die geschlossene Position, und zwar um 10 mm), ist jede Verriegelungsvorrichtung 7 präpariert bzw. bereit, den Fensterflügel 4 zu verriegeln. Eine Verriegelungsfunktion, die durch die Verriegelungsvorrichtung 7 durchgeführt wird, hat den folgenden Ablauf.

Zunächst wird durch einen Rotationsvorgang des Handgriffs 91 das Verriegelungselement 70 jeder Verriegelungsvorrichtung 7 aus der unverriegelten Lage nach unten zu der Startlage für die Verriegelung bewegt, die in 17A dargestellt ist. Die unverriegelte Position des Verriegelungselementes 70 ist eine Position über bzw. höher als die Startposition für die Verriegelung, und bei dieser ist der Eingriffsstückteil 72 von dem Eingriffsaufnahmeteil 82 weg getrennt.

Wenn das Verriegelungselement 70 an der Startposition für die Verriegelung angeordnet wird, wird der erste Pressteil 751 an der Pressoberfläche 75 des geneigten Stützteils 722 in Kontakt mit dem Pressaufnahmeteil 85 an dem Flanschteil 821A des Eingriffsbolzens 821 gebracht. Bei diesem Punkt, wie in 18A gezeigt wird, wird der erste Zugteil 761 an der Zugoberfläche 76 des geneigten Stückteils 722 in Kontakt mit dem Zugaufnahmeteil 86 auf der Oberfläche der Rolle 822 gebracht.

Wenn sich anschließend das Verriegelungselement 70 weiter nach unten bewegt, wird die Position der Pressoberfläche 75 geändert, so dass sie niedriger wird, während die Pressoberfläche 75 im Kontakt mit dem Pressaufnahmeteil 85 ist, so dass ein Kontaktteil der Pressoberfläche 75 in Bezug auf den Pressaufnahmeteil 85 aus dem ersten Pressteil 751 in Richtung auf die Seite der Zarge bzw. Wange 43 bewegt wird. Zu diesem Punkt wird eine Druckkraft auf der Pressoberfläche 75 in Richtung auf die Seite des vertikalen Rahmens 23 in der horizontalen Richtung erzeugt, so dass der Fensterflügel 4 ungefähr 10 mm weiter in Richtung auf den vertikalen Rahmen 23 bewegt wird, um geschlossen zu werden, und die Wange 43 wird gegen die Seite des vertikalen Rahmens 23 gedrückt. Wenn das Verriegelungselement 70 an der Endposition für die Verriegelung angeordnet wird, wie in 17B gezeigt ist, wird der zweite Pressteil 752 der Pressoberfläche 75 in Kontakt mit dem Pressaufnahmeteil 85 gebracht.

Die Position der Zugoberfläche 76 wird geändert, so dass sie niedriger ist, während die Zugoberfläche 76 in Kontakt mit dem Zugaufnahmeteil 86 ist, so dass ein Kontaktteil der Zugoberfläche 76 in Bezug auf den Zugaufnahmeteil 86 von dem ersten Zugteil 761 zu der Außenseite bewegt. Zu diesem Punkt wird eine Zugkraft auf der Zugoberfläche 76 in Richtung auf die Innenseite in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 erzeugt, so dass der Fensterflügel 4 ungefähr 4 mm in Richtung auf die Außenseite bewegt wird, um in Kontakt mit dem luftdichten Element 26 gebracht zu werden, das an dem Fensterrahmen 2 befestigt ist. Wenn das Verriegelungselement 70 in der Endposition der Verriegelung angeordnet wird, wie in 18B dargestellt ist, wird der zweite Zugteil 762 der Zugoberfläche 76 in Kontakt mit dem Zugaufnahmeteil 86 gebracht, und der Fensterflügel 4 wird in engen Kontakt mit dem luftdichten Element 26 gebracht.

Auf diese Weise wird, wie in 15 gezeigt ist, der Fensterflügel 4 durch jede Verriegelungsvorrichtung 7 auf der Seite des Vorderrandes des Fensterflügels mit dem Fensterrahmen 2 verriegelt.

In den verriegelten Zustand des Fensterflügels 4 wird die Kopfschiene 41 zur Außenseite hin gezogen, und zwar durch den oberen Führungsmechanismus 50, die Bodenschiene 42 wird durch den unteren Führungsmechanismus 60 in Richtung auf die Außenseite hin gezogen, und die Wange bzw. Zarge 44 auf der Seite des hinteren Randes des Fensterflügels wird durch den Zugmechanismus auf der Seite des hinteren Randes des Fensterflügels in Richtung auf die Außenseite hin gezogen. Dementsprechend wird die Wange 43 auf der Seite des Vorderrandes des Fensterflügels durch den Zugmechanismus 89 (Zugmechanismus auf der Seite des Vorderrandes des Fensterflügels) der Verriegelungsvorrichtung in Richtung auf die Außenseite hin gezogen. Damit werden beim geschlossenen Zustand des Fensterflügels 4 alle vier Umfänge des Fensterflügels 4 gegen das luftdichte Element 26 gepresst, um in intimen Kontakt damit gebracht zu werden, und die Luftdichtigkeit wird aufrechterhalten.

Das Folgende beschreibt eine Entriegelungs-Funktion des Einfachschiebefensters 1 und die Öffnungsbewegung des Fensterflügels 4 gemäß der vorliegenden Ausführungsform.

Zunächst wird im verriegelten Zustand bei jeder Verriegelungsvorrichtung 7 jedes Verriegelungselement 70 nach oben aus der Endposition der Verriegelung über die Startposition für die Verriegelung entsprechend des Rotationsvorgangs des Handgriffs 91 in die unverriegelte Position bewegt. Aufgrund dieser Bewegung wird die Pressoberfläche 75 des geneigten Stückteils 722 nach oben von dem Pressaufnahmeteil 85 getrennt. Wenn das Verriegelungselement 70 in der unverriegelten Position angeordnet wird, wird ein unterer Rand des geneigten Stückteils 722 über dem Flanschteil 821A des Eingriffsbolzens 821 positioniert. Wenn sich das Verriegelungselement 70 nach oben bewegt, wird die Zugoberfläche 76 von dem Zugaufnahmeteil 86 weg bewegt. Auf diese Weise wird die Verriegelung jeder Verriegelungsvorrichtung 7 entriegelt.

Als Nächstes wird der Fensterflügel 4 in der geschlossenen Stellung manuell bewegt, um sich nach oben in Richtung auf die Seite des hinteren Randes des Fensterflügels zu öffnen. Der Betriebsablauf des oberen Teils des Fensterflügels 4 ist bei dieser Öffnungsbewegung wie folgt:
Das erste Gleitelement 51 des oben Führungsmechanismus 50 bewegt sich in Richtung auf die offene Position des Fensterflügels 4, und sein vorstehender Teil 512 wird außer Eingriff mit dem vorstehenden Teil 542 des Zugelementes 54 gebracht, um der Oberfläche auf der Außenseite der oberen Schiene 211 gegenüber zu liegen. Die zweiten Gleitelemente 52A und 52B bewegen sich in Richtung auf die offene Position des Fensterflügels 4, und jeder vorstehende Teil 522 kommt außer Eingriff aus jedem Vertiefungsteil 552 der Vertiefungselemente 55A und 55B, um der Oberfläche auf der Innenseite der oberen Schiene 211 gegenüber zu liegen. Zu diesem Punkt wird jeder vorstehende Teil 522 in einer Gleitbewegung von der Bodenfläche 553 des Vertiefungsteils 552 längs der konischen bzw. spitz zulaufenden Oberfläche 554 geführt und bewegt den Fensterflügel 4 zu der inneren Seite hin. Dementsprechend wird der Schienenaußenflächenstückteil 401 der Kopfschiene 41 von dem Rahmenaußenflächenstückteil 201 des oberen Rahmens 21 weg getrennt. Bei dem getrennten Zustand des Fensterflügels 4 wird der vorstehende Teil 512 des ersten Gleitelementes 51 in Kontakt mit der Oberfläche auf der Außenseite der oberen Schiene 211 auf verschiebbare Weise gebracht. Dieser vorstehende Teil 522 der zweiten Gleitelemente 52A und 52B wird in Kontakt mit der Oberfläche auf der inneren Seite der oberen Schiene 211 auf verschiebbare Weise gebracht. Dementsprechend führt der obere Führungsmechanismus 50 die Öffnungsbewegung in der horizontalen Richtung, während die Kopfschiene 41 in Richtung auf die Innenseite getrennt wird.

Der Funktionsablauf eines unteren Teils des Fensterflügels 4 bei der Öffnungsbewegung des Fensterflügels 4, wie sie oben beschrieben wurde, ist wie folgt.

Das erste Gleitelement 51 des unteren Führungsmechanismus 60 bewegt sich in Richtung auf die offene Position des Fensterflügels 4, und sein vorstehender Teil 512 wird außer Eingriff mit dem Zugteil 642 des Zugelementes 64 gebracht, um der Oberfläche auf der Außenseite der unteren Schiene 221 gegenüber zu liegen. Dementsprechend wird das Ziehen der Bodenschiene 42 in Richtung auf die Außenseite durch den unteren Führungsmechanismus 60 aufgehoben bzw. frei gegeben. Die Rolle 46 für die Kippbewegung des Fensterflügels wird von dem geneigten Zustand in den senkrechten/aufrechten Zustand umgestellt, basierend auf dem Eigengewicht des Fensterflügels 4. Aufgrund der Bewegung, um in den aufrechten/senkrechten Zustand zu kommen, wird die Bodenschiene 42 zu der Innenseite bewegt, und der Schienenaußenflächenstückteil 401 der Bodenschiene 42 wird von dem Rahmenaußenflächenstückteil 201 des unteren Rahmens 22 weg bewegt.

Aufgrund der oben beschriebenen Öffnungsbewegung des Fensterflügels 4 wird der Eingriffsstückteil 441 des Zugmechanismus auf der Seite des hinteren Randes des Fensterflügels außer Eingriff mit dem Eingriffsstückteil 252 der Mittelrippe 25 gebracht, die das Ziehen der Wange 44 auf der Seite des hinteren Randes des Fensterflügels in Richtung auf die Außenseite hin frei gibt bzw. aufhebt.

Auf diese Weise werden alle vier Umfänge des Fensterflügels 4 von dem luftdichten Element 26 weg getrennt, und der Fensterflügel 4 bewegt sich glatt bzw. stoßfrei zu einer Öffnungsbewegung, um in dem getrennten Zustand offen zu sein.

Vorteilhafte Wirkungen der Ausführungsform

  • (1) Gemäß der vorliegenden Ausführungsform enthält das Einfachschiebefenster 1 den Fensterrahmen 2, der durch Rahmen des oberen Rahmens 21 konfiguriert ist, den unteren Rahmen 22 und den linken und rechten vertikalen Rahmen 23 und 24 sowie den Fensterflügel 4, der in dem Fensterrahmen 2 auf verschiebbare Weise angeordnet ist. Der obere Rahmen 21 enthält den Rahmenaußenflächenstückteil 201, den Rahmeninnenflächenstückteil 203 und die obere Schiene 211, die zwischen dem Rahmenaußenflächenstückteil 201 und dem Rahmeninnenflächenstückteil 203 positioniert ist. Der Fensterflügel 4 enthält den Schienenaußenflächenstückteil 401 der Kopfschiene 41, der zwischen dem Rahmenaußenflächestückteil 201 und der oberen Schiene 211 des oberen Rahmens 21 angeordnet ist, sowie den Schieneninnenflächenstückteil 403 der Kopfschiene 41, der zwischen dem Rahmeninnenflächenstückteil 203 und der obere Schiene 211 des oberen Rahmens 21 angeordnet ist. Das Einfachschiebefenster 1 enthält das erste Gleitelement 51, das an dem Schienenaußenflächenstückteil 401 der Kopfschiene 41 angebracht ist, die beiden zweiten Gleitelemente 52A und 52B, die an dem Schieneninnenflächenstückteil 403 der Kopfschiene 41 angebracht sind, das Zugelement 54 und die beiden Vertiefungselemente 55A und 55B. Das Zugelement 54 und die beiden Vertiefungselemente 55A und 55B sind an der oberen Schiene 211 angebracht. Das erste Gleitelement 51 enthält den vorstehenden Teil 512, der von dem Schienenaußenflächenstückteil 401 der Kopfschiene 41 in Richtung auf die Seiten der oberen Schiene 211 vorsteht. Die zweiten Gleitelemente 52A und 52B enthalten jeweils den vorstehenden Teil 522, der von dem Schieneninnenflächenstückteil 403 der Kopfschiene 41 in Richtung auf die Seite der oberen Schiene 211 vorsteht. Das Zugelement 54 enthält den vorstehenden Teil 542, der von der oberen Schiene 211 in Richtung auf die Seite des Schienenaußenflächenstückteils 401 der Kopfschiene 41 vorsteht. Die Vertiefungselemente 55A und 55B enthalten jeweils den Vertiefungsteil 552, der in Richtung auf die Seite des Schienenaußenflächenstückteils 401 der Kopfschiene 41 von der gegenüber liegenden Oberfläche der oberen Schiene 211 herunter gedrückt wird, die dem Schieneninnenflächenstückteil 403 der Kopfschiene 41 gegenüber liegt. Die zweiten Gleitelemente 52A und 52B sind so angeordnet, dass sie voneinander weg in der horizontalen Richtung getrennt werden. Das erste Gleitelement 51 ist zwischen den zweiten Gleitelementen 52A und 52B angeordnet. Die Vertiefungselemente 55A und 55B sind so angeordnet, dass sie voneinander weg in der horizontalen Richtung getrennt werden. Das Zugelement 54 ist zwischen den Vertiefungselementen 55A und 55B angeordnet. Wenn der Fensterflügel 4 sich in der geschlossenen Lage befindet, werden die vorstehenden Teile 512 und 542 des ersten Gleitelementes 51 und das Zugelement 54 so angeordnet, dass sie einander in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 gegenüber liegen. Die vorstehenden Teile 522 der zweiten Gleitelemente 52A und 52B sowie die Vertiefungsteile 552 der Vertiefungselemente 55A und 55B sind so positioniert, dass sie einander in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 gegenüber liegen. Wenn sich der Fensterflügel 4 näher bei der offenen Stellung als bei der geschlossenen Stellung befindet, werden die vorstehenden Teile 512 und 522 des ersten Gleitelementes 51 und der zweiten Gleitelemente 52A und 52B so angeordnet, dass sie der oberen Schiene 211 in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 gegenüber liegen.

Aufgrund der obigen Konfiguration werden der vorstehende Teile 512 des ersten Gleitelementes 51 und der vorstehende Teil 542 des Zugelementes 54 so positioniert, dass sie einander in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 gegenüber liegen, wenn sich der Fensterflügel 4 in der geschlossenen Lage befindet. Damit werden die vorstehenden Teile 512 und 542 in Kontakt miteinander gebracht, um die Kopfschiene 41 des Fensterflügels 4 in Richtung auf die Seite des Rahmenaußenflächenstückteils 201 des oberen Rahmens 21 zu ziehen. Zusammen damit werden die vorstehenden Teile 522 der zweiten Gleitelemente 52A und 52B sowie die Vertiefungsteile 552 der Vertiefungselemente 55A und 55B so positioniert, dass sie einander in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 gegenüber liegen. Aufgrund dieser Tatsache treten die vorstehenden Teile 522 der zweiten Gleitelemente 52A und 52B in die Vertiefungsteile 552 der Vertiefungselemente 55A und 55B ein, um die Einschränkung auf das Ziel in Richtung auf die Seite des Rahmenaußenflächenstückteils 201 der Kopfschiene 41 aufzuheben bzw. frei zu geben. Dementsprechend wird der Fensterflügel 4 in Richtung auf die Außenseite hin gezogen, der Fensterflügel 4 kann in engen Kontakt mit dem luftdichten Element 26 gebracht werden, das an dem Rahmenaußenflächenstückteil 201 angebracht ist, und die Luftdichtigkeit im geschlossenen Zustand des Fensterflügels 4 kann aufrecht erhalten werden.

Wenn sich der Fensterflügel 4 näher bei der offenen Stellung als bei der geschlossenen Stellung befindet, wird der vorstehende Teil 512 des ersten Gleitelementes 51 so positioniert, dass er der oberen Schiene 211 in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 gegenüber liegt. Damit wird der vorstehende Teil 512 des ersten Gleitelementes 51 außer Eingriff mit dem vorstehenden Teil 542 des Zugelementes 54 gebracht, um das Ziehen der Kopfschiene 41 frei zu geben. Zusammen damit werden die vorstehenden Teile 522 der zweiten Gleitelemente 52A und 52B so positioniert, dass sie der oberen Schiene 211 in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 gegenüber liegen. Aufgrund dieser Fakten werden die vorstehenden Teile 522 der zweiten Gleitelemente 52A und 52B außer Eingriff mit den Vertiefungsteilen 552 der Vertiefungselemente 55A und 5B und in Kontakt mit der gegenüber liegenden Oberfläche der oberen Schiene 211 gebracht, die dem Schieneninnenflächenstückteil 403 gegenüber liegt, um die Kopfschiene 41 des Fensterflügels in Richtung auf die Seite des Rahmeninnenflächenstückteils 203 des oberen Rahmens 21 zu bewegen. Aufgrund dieser Bedingung wird der Fensterflügel 4 weg in Richtung auf die Außenseite hin getrennt. Dementsprechend kann der Schienenaußenflächenstückteil 401 des Fensterflügels 4 von dem luftdichten Element 26 getrennt werden, der Fensterflügel 4, der sich in einer Gleitbewegung in der horizontalen Richtung verschiebt, kann daran gehindert werden, durch das luftdichte Element 26 Reibungskräften unterworfen zu werden, während er sich in Kontakt damit befindet, und der Fensterflügel kann glatt bzw. stoßfrei auf gleitende Weise bewegt werden.

Gemäß der vorliegenden Ausführungsform können auch die folgenden vorteilhaften Effekte gezeigt werden.

  • (2) Wenn sich der Fensterflügel 4 in der geschlossenen Stellung befindet, werden die vorstehenden Teile 522 der zweiten Gleitelemente 52A und 52B so positioniert, dass sie sich in Kontakt mit den Vertiefungsteilen 552 der Vertiefungselemente 55A und 55B befinden.

Damit können Schwingungen in der Richtung außerhalb der Ebene beim geschlossenen Zustand des Fensterflügels 4 aufgrund des Kontakts zwischen den vorstehenden Teilen 522 der zweiten Gleitelemente 52A und 52B und der Vertiefungsteile 552 der Vertiefungselemente 55A und 55B unterdrückt werden, und die Luftdichtigkeit kann verbessert werden.

  • (3) Der Schienenaußenflächenstückteil 411 wird aus einem Harz hergestellt, und das erste Gleitelement 51 wird an dem zentralen bzw. mittleren Bereich in der Längsrichtung des Schienenaußenflächenstückteils 401 angeordnet.

Wenn also das erste Gleitelement 51 in Kontakt mit dem Zugelement 54 gebracht wird, kann der mittlere Bereich in der Längsrichtung des Schienenaußenflächenstückteils 401 direkt in Richtung auf die Seite des Rahmenaußenflächenstückteils 201 gezogen werden. Aufgrund dieser Fakten kann der zentrale bzw. mittlere Bereich in der Längsrichtung des Schienenaußenflächenstückteils 401, der aus Harz hergestellt ist, daran gehindert werden, sich zu verwerfen und weg von dem Rahmenaußenflächenstückteil 201 getrennt zu werden, und die Luftdichtigkeit kann aufrecht erhalten werden.

  • (4) Das Einfachschiebefenster 1 enthält das feste Fenster 3, das in dem Fensterrahmen 2 konfiguriert ist, die Verriegelungsvorrichtung 7 mit dem Zugmechanismus 89, der an der Seite des Vorderrandes des Fensterflügels 4 und des Fensterrahmens 2 angeordnet ist, sowie den Zugmechanismus 8 auf der Seite des hinteren Randes des Fensterflügels, der auf der Fensterflügelhinterrand-Seite des Fensterflügels 4 angeordnet ist. Der Fensterrahmen 2 enthält die Mittelrippe 25. Der Rahmenaußenflächenstückteil 201, der Rahmeninnenflächenstückteil 203 und die obere Schiene 211 werden in dem oberen Rahmen 21 ausgebildet. Der Fensterflügel 4 wird durch Einrahmen der Kopfschiene 41, der Bodenschiene 42 und der linken und rechten Wangen bzw. Zargen 43 und 44 konfiguriert, die aus Harz hergestellt werden, mit dem Flächenmaterial 45. Der Schienenaußenflächenstückteil 401 und der Schieneninnenflächenstückteil 403 werden in der Kopfschiene 41 ausgebildet. Der Zugmechanismus 89 der Verriegelungsvorrichtung 7 enthält die Zugoberfläche 76, die auf der Seite der Wange angeordnet ist, sowie den Zugaufnahmeteil 86, der an dem vertikalen Rahmen 23 angeordnet ist. Der Zugmechanismus 89 ist konfiguriert, um in der Lage zu sein, die Zugoberfläche 76 in Kontakt mit dem Zugaufnahmeteil 86 zu bringen, wenn die Verriegelungsvorrichtung 7 aus dem unverriegelten Zustand in den verriegelten Zustand gebracht wird, und um die Wange 43 auf der Seite des Fensterflügel-Vorderrandes des Fensterflügels 4 in die Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 zu ziehen. Der Zugmechanismus 8 auf der Seite des hinteren Randes des Fensterflügels enthält das Eingriffstückteil 441, das an der Wange 44 auf der Seite des Fensterflügel-Hinterrandes des Fensterflügels 4 angeordnet ist. Das Eingriffstückteil 441 wird konfiguriert, um in der Lage zu sein, mit der Mittelrippe 25 in der geschlossenen Stellung des Fensterflügels 4 in Eingriff zu kommen und die Wange 44 auf der Seite des hinteren Randes des Fensterflügels in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 zu ziehen.

Damit kann die Wange bzw. Zarge 43 auf der Seite des Vorderrandes des Fensterflügels in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 durch den Zugmechanismus 89 gezogen werden, und die Wange 44 auf der Seite des hinteren Randes des Fensterflügels kann in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 durch den Zugmechanismus 8 auf der Seite des hinteren Randes des Fensterflügels gezogen werden. Die Kopfschiene 41 kann in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 durch das erste Gleitelement 51 und das Zugelement 54 gezogen werden. Aufgrund dieser Bedingungen kann der gesamte Fensterflügel 4 in Richtung auf das luftdichte Element 26 gezogen werden, und die Luftdichtigkeit kann verbessert werden.

Modifikation

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die Konfiguration beschränkt, die bei der obigen Ausführungsform beschrieben wurde. Die vorliegende Erfindung umfasst auch eine Modifikation innerhalb eines Bereiches, der nicht von dem Kern der Erfindung abweicht.

Beispielsweise enthält gemäß der obigen Ausführungsform der untere Führungsmechanismus 60 das erste Gleitelement 51 und das Zugelement 64. Der untere Führungsmechanismus 60 kann weiter die zweiten Gleitelemente 52A und 52B enthalten, die an dem Schieneninnenflächenstückteil 403 der Bodenschiene 42 angebracht sind, sowie die Vertiefungselemente 55A und 55B, die an der unteren Schiene 221 angebracht sind.

Bei der obigen Ausführungsform wird das erste Gleitelement 51 an dem zentralen bzw. mittleren Bereich in der Längsrichtung des Schienenaußenflächenstückteils 401 angeordnet. Die Ausführungsform ist jedoch nicht hierauf beschränkt. Das erste Gleitelement 51 kann so angeordnet werden, dass es näher bei der Seite des Vorderrandes des Fensterflügels oder der Seite des Hinterrandes des Fensterflügels ist.

Bei der obigen Ausführungsform enthält der obere Führungsmechanismus 50 ein erstes Gleitelement 51, zwei zweite Gleitelemente 52 (52A, 52B), ein Zugelement 54 und zwei Vertiefungselemente 55 (55A, 55B). Die Ausführungsform ist jedoch nicht hierauf beschränkt. Z. B. kann der obere Führungsmechanismus 50 zwei erste Gleitelemente 51, ein zweites Gleitelement 52, zwei Zugelemente 54 und ein Vertiefungselement 55 enthalten.

In diesem Fall werden die beiden ersten Gleitelemente 51 voneinander in der horizontalen Richtung getrennt, um auf der Seite des Vorderrandes des Fensterflügels und der Seite des Hinterrandes des Fensterflügels angeordnet zu werden, und das zweite Gleitelement 52 wird zwischen den beiden ersten Gleitelementen 51 angeordnet. Die beiden Zugelemente 54 werden voneinander in der horizontalen Richtung getrennt, um auf der Seite des Vorderrandes des Fensterflügels und der Seite des Hinterrandes des Fensterflügels angeordnet zu werden, und das Vertiefungselement 55 wird zwischen den beiden Zugelementen 54 angeordnet.

Bei der obigen Ausführungsform wird das Verriegelungselement 70 an der Wange bzw. Zarge 43 befestigt, und die Verriegelungsaufnahmevorrichtung 80 wird an dem vertikalen Rahmen 23 angebracht. Die Ausführungsform ist jedoch nicht hierauf beschränkt. Beispielsweise kann die Verriegelungsaufnahmevorrichtung 80 an der Wange 43 befestigt werden, und das Verriegelungselement 70 kann an dem vertikalen Rahmen 23 befestigt werden. In diesem Fall wird die Verriegelungsaufnahmevorrichtung 80 an der Wange 43 angebracht, so dass der Druckaufnahmeteil 85 und der Zugaufnahmeteil 86 auf der Wange 43 angeordnet werden. Das Verriegelungselement 70 wird an dem vertikalen Rahmen 23 angebracht, so dass die Pressoberfläche 75 und die Zugoberfläche 76 an dem vertikalen Rahmen 23 angeordnet werden. Wenn sich die Verriegelungsaufnahmevorrichtung 80 vertikal in Bezug auf das Verriegelungselement 70 aufgrund der Rotationsbewegung des Handgriffs 91 bewegt, führt die Verriegelungsvorrichtung 7 einen Verriegelungs/Entriegelungs-Vorgang durch.

Bei der obigen Ausführungsform enthält der Eingriffsaufnahmeteil 82 die Rolle 822, die an dem Eingriffsbolzen 821 angebracht ist. Die Konfiguration der Rolle 822 kann jedoch unterbleiben. In diesem Fall konfiguriert eine Oberfläche eines Schaftes des Eingriffsbolzen 821 den Zugaufnahmeteil 86.

Bei der obigen Ausführungsform enthält die Führungsnut 73 die obere Führungsnut 731 und die untere Führungsnut 732. Die Ausführungsform ist jedoch nicht hierauf beschränkt. Beispielsweise kann die Führungsnut 73 eine Führungsnut enthalten, die sich in der vertikalen Richtung erstreckt. In diesem Fall werden zwei Führungsbolzen 432 in der einen Führungsnut angeordnet.

Bei der obigen Ausführungsform ist die Rolle 46 für die Kippbewegung des Fensterflügels, der gekippt werden kann, in dem unteren Führungsteil 421 der Führungsschiene 42 angeordnet. Die Ausführungsform ist jedoch nicht hierauf beschränkt. Beispielsweise kann eine Fensterflügelrolle, die sich in der Richtung außerhalb der Ebene des Fensterflügels 4 bewegen kann, in der Bodenschiene 42 angeordnet werden.

Bei der obigen Ausführungsform ist die Verriegelungsvorrichtung 7 an jedem von oberem Teil, mittlerem Teil und unterem Teil zwischen der Wange bzw. Zarge 43 und dem vertikalen Rahmen 23 angeordnet. Die Ausführungsform ist jedoch nicht hierauf beschränkt. Die Verriegelungsvorrichtung 7 kann an nur einem oder zwei von oberem Teil, mittlerem Teil und unterem Teil angeordnet werden.

Bei der obigen Ausführungsform wird das Einfachschiebefenster 1 als Beispiel für eine Form des Fittings bzw. Gerätes dargestellt. Als Alternative hierzu können die Fittings auch als ein Doppelschiebefenster und ähnliche Vorrichtungen verkörpert werden.

Die vorliegende Erfindung schafft Fittings, die die Luftdichtigkeit im geschlossenen Zustand des Fensterflügels aufrechterhalten und den Fensterflügel auf verschiebbare Weise glatt bzw. stoßfrei bewegen können.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • JP 5128420 [0002, 0002, 0003]