Title:
Sonnenschutz für eine Kamera
Kind Code:
A1


Abstract:

Ein Produkt kann eine Linse und eine Blende beinhalten. Ein Sichtfeld kann durch die Linse definiert werden. Ein Stellglied kann die Blende gezielt innerhalb des Sichtfeldes positionieren.




Inventors:
Yuen, Ephraim C. (Ontario, Markham, CA)
Abdel-Rahman, Akram M. (Ontario, Pickering, CA)
Patel, Shiv G. (Ontario, Brampton, CA)
Application Number:
DE102016119679A
Publication Date:
05/18/2017
Filing Date:
10/14/2016
Assignee:
GM Global Technology Operations, LLC (Mich., Detroit, US)



Attorney, Agent or Firm:
Manitz Finsterwald Patentanwälte PartmbB, 80336, München, DE
Claims:
1. Produkt umfassend eine Linse, ein Sichtfeld, das durch die Linse definiert ist, eine Blende und ein Stellglied, das die Blende gezielt innerhalb des Sichtfeldes positioniert.

2. Produkt nach Anspruch 1, worin die Blende lichtundurchlässig ist.

3. Produkt nach Anspruch 1, worin die Blende bidirektional durch das Stellglied positioniert ist.

4. Produkt nach Anspruch 1 umfassend mehrere Stellglieder und worin die Blende an einem Punkt innerhalb des Sichtfeldes durch mehrere Stellglieder positioniert ist.

5. Produkt nach Anspruch 1, worin, wenn die Blende innerhalb des Sichtfeldes positioniert ist, ein Teil des Sichtfeldes durch die Blende unbedeckt bleibt.

6. Produkt nach Anspruch 1, worin die Blende einen dreieckigen Querschnitt mit einer Spitze beinhaltet.

7. Produkt nach Anspruch 1, ferner umfassend einen Stellgliedring, der um die Blende angeordnet ist und das Stellglied trägt.

8. Produkt umfassend einen Bildsensor, eine Linse zum Einfangen von Licht aus einem Sichtfeld, wobei das Licht durch die Linse auf den Bildsensor fokussiert ist, eine Blende, die vor der Linse positioniert ist und gezielt einen Teil des Sichtfeldes blockiert.

9. Verfahren zum Blockieren einer Lichtquelle aus einem Sichtfeld einer Kamera umfassend: das Bereitstellen einer Blende; das Bestimmen der Richtung aus der die Lichtquelle auf die Kamera gerichtet ist und das Positionieren der Blende innerhalb des Sichtfeldes und der Richtung.

10. Verfahren nach Anspruch 9, worin der Schritt des Bestimmens der Richtung aus der die Lichtquelle auf die Kamera gerichtet ist das Bestimmen eines Winkels α umfasst, der eine seitliche Richtung zur Lichtquelle definiert und das Bestimmen eines Winkels β umfasst, der eine vertikale Richtung zur Lichtquelle definiert.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die Offenbarung betrifft im Allgemeinen Kameras und beinhaltet insbesondere Kameras, die für Fahrzeuge verwendet werden.

HINTERGRUND

Die Kameras können für eine Vielzahl von Anwendungen zum Aufnehmen von Bildern verwendet werden. Digitalkameras empfangen Licht durch eine Linse und wandeln die einfallenden Lichtstrahlen in ein elektronisches Signal für die Anzeige um, wobei die Auswertung oder Speicherung der Bilder durch die Lichtstrahlen definiert werden. Bei Anwendung im Freien können die einfallenden Lichtstrahlen zu starken Lichtquellen, wie der Sonne oder einer anderen hellen Lichtquelle, ausgesetzt sein. Wenn das Licht, das durch die Kameralinse einfällt, eine solche Quelle beinhaltet, kann die Fähigkeit Details der Umgebung zu erkennen gemindert werden. Obliegende Kamerasysteme können ihre Öffnung zum Steuern des Lichtes, das den Bildsensor erreicht, automatisch einstellen und dadurch die Wirkung der starken Lichtquelle verringern. Jedoch würde dies das gesamte Bild verdunkeln und im Filtern von Bilddetails resultieren, die von Bedeutung sind.

ZUSAMMENFASSUNG DER VERANSCHAULICHTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Eine Reihe von Ausführungsformen kann ein Produkt umfassen, das eine Linse und eine Blende beinhaltet. Ein Sichtfeld kann durch die Linse definiert werden. Ein Stellglied kann die Blende gezielt innerhalb des Sichtfeldes positionieren.

Eine Reihe von zusätzlichen Ausführungsformen kann ein Produkt umfassen, das einen Bildsensor beinhaltet. Eine Linse kann Licht aus einem Sichtfeld aufnehmen. Das Licht kann durch die Linse auf den Bildsensor fokussiert werden. Eine Blende kann vor der Linse positioniert werden und gezielt einen Teil des Sichtfeldes blockieren.

Eine Reihe von anderen Ausführungsformen kann ein Verfahren zum Blockieren einer Lichtquelle vom Sichtfeld einer Kamera umfassen. Eine Blende kann bereitgestellt werden. Die Richtung aus der die Lichtquelle zur Kamera kommt, kann bestimmt werden. Die Blende kann innerhalb des Sichtfeldes und der Richtung positioniert werden.

Weitere veranschaulichende Ausführungsformen innerhalb des Umfangs der Erfindung werden aus der hierin bereitgestellten ausführlichen Beschreibung offensichtlich. Es sollte verstanden werden, dass die ausführliche Beschreibung und die spezifischen Beispiele, während sie Ausführungsformen innerhalb des Umfangs der Erfindung offenbaren, nur für Veranschaulichungszwecke bestimmt und nicht zur Begrenzung des Umfangs der Erfindung gedacht sind.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Ausgewählte Beispiele von Ausführungsformen innerhalb des Umfangs der Erfindung werden vollständiger aus der ausführlichen Beschreibung und den zugehörigen Zeichnungen verstanden, worin:

1 ein Produkt gemäß einer Reihe von Ausführungsformen in einer Explosionsansicht veranschaulicht.

2 einen Teil des Produkts aus 1 in schematischer Form gemäß einer Reihe von Ausführungsformen veranschaulicht.

3 einen Teil des Produkts aus 1 in schematischer Form gemäß einer Reihe von Ausführungsformen veranschaulicht.

4 die Verwendung des Produkts aus 1 gemäß einer Reihe von Ausführungsformen veranschaulicht.

5 ein Verfahren zur Verwendung des Produktes gemäß einer Reihe von Ausführungsformen veranschaulicht.

6 einen Teil des Produkts aus 1 in schematischer Form in Verwendung gemäß einer Reihe von Ausführungsformen veranschaulicht.

7 einen Teil des Produkts aus 1 in schematischer Form in Verwendung gemäß einer Reihe von Ausführungsformen veranschaulicht.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG VON VERANSCHAULICHENDEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Die folgende Beschreibung der Ausführungsformen ist in ihrer Natur lediglich veranschaulichend und in keiner Weise dazu gedacht, den Umfang der Erfindung, ihre Anwendung oder Verwendungen einzuschränken.

In einer Reihe von Ausführungsformen, wie in 1 dargestellt, kann ein Produkt 10 einen Bildsensor 12 beinhalten. Das Produkt 10 erfasst Bilder für vielseitige Verwendungen und kann als Kamera bezeichnet werden. Der Bildsensor 12 kann ein optisches Bild in ein elektronisches Signal umwandeln, das über eine Verbindung 14 an eine Steuerung 42 übertragen wird. Der Bildsensor 12 kann CMOS, CCD oder andere Arbeitsweisen verwenden. Der Bildsensor 12 kann mit einer Halterung 16 verbunden sein, wie etwa durch eine Reihe von Befestigungselementen 18. Die Halterung 18 kann eine Öffnung 20 beinhalten, die mit dem Bildsensor 12 ausgerichtet ist und eine Linse 22 empfangen kann, die eine optische Linse sein kann. Die Linse 22 kann einzelne oder mehrere Elemente beinhalten und Licht auf den Bildsensor 12 fokussieren. Eine Dichtung 24 kann neben der Halterung 18 zum Bereitstellen einer wetterfesten Montage angebracht sein.

In einer Reihe von Ausführungsformen kann das Produkt 10 einen Betätigungsmechanismus 26 beinhalten, der mit einer Blende 28 verbunden ist, so dass die Blende 28 über die Vorderseite 30 angebracht werden kann, die der Lichteintrittsendabschnitt der Linse 22 sein kann. Die Blende 28 kann lichtundurchlässig sein. In einer Reihe von Ausführungsformen kann die Blende 28 halbdurchsichtig sein oder zum Filtern der einzelnen Bereiche des Lichtspektrums behandelt werden. Der Betätigungsmechanismus 26 kann auf mechanischen, elektrostatischen, thermischen, Formgedächtnislegierung, pneumatischen/ hydraulischen, piezoelektrischen, magnetischen, chemischen oder anderen Mechanismen betrieben werden, die die gezielte Bewegung der Blende 28 auslösen können. In einer Reihe von Ausführungsformen kann der Betätigungsmechanismus mikro-elektro-mechanische Systeme (MEMS) beinhalten, Stellglieder, die auf elektrostatische, thermische, piezoelektrische, magnetische Weise oder anderen Prinzipien zum Auslösen von Bewegung bedienbar sind. Der Betätigungsmechanismus 26 kann in Form eines Rings 31 konfiguriert sein, der um die Blende 28 angeordnet ist und eine Reihe von einzelnen Stellgliedern 32 beinhaltet, die im Ring montiert und an der Blende 28 verbunden sind.

Unter zusätzlicher Bezugnahme auf 2, kann eine Blende, die als Blende 28 verwendet werden kann, die Form eines Rechtecks aufweisen, gekennzeichnet als Blende 34. Die Blende 34 kann eine Breite 36 aufweisen, die vollständig die Breite der Vorderseite 30 der Linse 22 bedecken kann. Die Blende 34 kann eine Höhe 38 aufweisen, die nur einen Teil der Höhe der Vorderseite 30 der Linse 22 abdeckt. Es sollte beachtet werden, dass auf die Breite und Höhe der Linse 22 Bezug genommen wird, Fachmänner jedoch verstehen, dass die zweidimensionalen Ausrichtungen andere zweidimensionale Ausrichtungen, etwa senkrecht zueinander, aufweisen können. Die Blende 34 kann mit einem oder mehreren einzelnen Stellgliedern 32 direkt oder über ein Gelenk 40 verbunden sein. Die einzelnen Stellglieder 32 können mit der Steuerung 42 verbunden sein, die Informationen über den Status der einzelnen Stellglieder 32 und/ oder den Standort der Blende 34 über einen oder mehrere Sensoren (nicht dargestellt) einer bekannten Ausführung empfangen. Die Steuerung 42 kann Eingaben an die einzelnen Stellglieder 32 bereitstellen. In einer Reihe von Ausführungsformen kann die Steuerung 42 Signale herstellen, die an jedes einzelne Stellglied 32 zum Auslösen bidirektionaler mechanischer Bewegung 44 der Blende 34 weitergeleitet werden können. Die bidirektionale mechanische Bewegung 44 kann als eindimensional beschrieben werden, da sie die Blende 34 entlang einer Linie zum gezielten Bedecken eines Teils der Vorderseite 30 der Linse 22 bewegt und zum gezielten Abdecken dieses Teils.

Im Betrieb werden Verfahren, Algorithmen oder Teile davon in ein Computerprogrammprodukt der Steuerung 42, einschließlich Anweisungen oder Berechnungen auf einem computerlesbaren Medium zur Verwendung durch einen oder mehrerer Prozessoren zum Implementieren von einem oder mehrerer Verfahrensschritte oder Anweisungen implementiert. Das Computerprogrammprodukt kann ein oder mehrere Softwareprogramme bestehend aus Programmanweisungen in Quellcode, Objektcode, ausführbarem Code oder andere Formate beinhalten; ein oder mehrere Firmware-Programme; oder Hardwarebeschreibungssprachdateien (HDL); und programmbezogene Daten. Die Daten können Datenstrukturen, Nachschlagetabellen oder Daten in einem anderen geeigneten Format beinhalten. Die Programmanweisungen können Programmmodule, Routinen, Programme, Objekte, Komponenten, und/ oder dergleichen beinhalten. Das Computerprogramm kann an einem Prozessor oder auf mehreren Prozessoren, die miteinander verbunden sind, ausgeführt werden.

In einer Reihe von Ausführungsformen kann sich das Programm(e) auf computerlesbaren Medien befinden, die ein oder mehrere Speichergeräte, Herstellungsgeräte oder Ähnliches umfassen. Veranschaulichende computerlesbare Medien können Computersystemspeicher, z. B. RAM (Direktzugriffsspeicher), ROM (Nur-Lese-Speicher); Halbleiterspeicher, z. B. EPROM (löschbarer, programmierbarer ROM), EEPROM (elektrisch löschbarer, programmierbarer ROM), Flash-Speicher; magnetische oder optische Platten oder Bänder; und/ oder dergleichen beinhalten. Das computerlesbare Medium kann auch eine PC-Direktverbindung beinhalten, beispielsweise wenn Daten übertragen werden können oder über ein Netzwerk oder eine andere Kommunikationsverbindung (entweder drahtgebundene, drahtlose oder eine Kombination aus diesen) bereitgestellt wird. Jede Kombination(en) der obigen Beispiele befindet sich innerhalb des Umfangs der computerlesbaren Medien. Es ist daher zu verstehen, dass das Verfahren mindestens teilweise von einem elektronischen Gegenstand und/ oder Gerät ausgeführt werden kann, das in der Lage ist, die Anweisungen entsprechend einem oder mehrerer Schritte des offenbarten Verfahrens auszuführen.

Unter zusätzlicher Bezugnahme auf 3, kann eine Blende, die als Blende 28 verwendet werden kann, die Form eines Dreiecks aufweisen, oder sie kann einen Teil 45 in Form eines Dreiecks beinhalten, und die Blende kann als Blende 46 gekennzeichnet sein. Die Blende 46 kann eine Breite und Höhe aufweisen, die einen Teil der Breite und Höhe der Vorderseite 30 der Linse 22 bedeckt. Die Blende 46 kann mit einem oder mehreren einzelnen Stellgliedern 32 direkt oder über ein Gelenk 40 verbunden sein. Die einzelnen Stellglieder 32 können mit der Steuerung 42 verbunden sein, die Informationen über den Status der einzelnen Stellglieder 32 und/ oder den Standort der Blende 46 über einen oder mehrere Sensor(en) (nicht dargestellt) einer bekannter Ausführung empfangen. Die Steuerung 42 kann Eingaben an die einzelnen Stellglieder 32 bereitstellen. In einer Reihe von Ausführungsformen kann die Steuerung 42 Signale herstellen, die an jedes einzelne Stellglied 32 zum Auslösen bidirektionaler mechanischer Bewegung 48, 50 der Blende 46 weitergeleitet werden können. Die doppelte bidirektionale mechanische Bewegung 48, 50 kann als zweidimensional beschrieben werden, da sie die Blende 46 entlang einer Ebene zum gezielten Bedecken eines Teils der Vorderseite 30 der Linse 22 bewegt und zum gezielten Abdecken dieses Teils.

In einer Reihe von Ausführungsformen kann das Produkt 10 eine an einem Fahrzeug 52 montierte Kamera 53, wie dargestellt in 4, sein. Im Fahrzeug 52 kann das Produkt 10 für eine Vielzahl von Verwendungen genutzt werden. Als Beispiel kann das Produkt 10 in einem Spurhaltesystem zum Überwachen von Fahrbahnmarkierungen verwendet werden und kann unbeabsichtigtes Abweichen von einer Fahrspur erfassen. Wenn die Kamera 53 eine bevorstehende unbeabsichtigte Abweichung erfasst, kann das System das Lenksystem verwenden und dem Display des Kombiinstruments zum Warnen und/ oder Unterstützen des Fahrers beim Bleiben in der Fahrspur. Als weiteres Beispiel kann in einem Objekterkennungssystem das Produkt 10 zum Erfassen von stehenden oder sich bewegenden Objekten um das Fahrzeug 52 verwendet werden und den Fahrer warnen und/ oder das Fahrzeug selbstständig zum Vermeiden des Objektes steuern. Als weiteres Beispiel kann das Produkt 10 in einem anpassungsfähigen Geschwindigkeitsregelungssystem zum Erfassen eines Wendesignals von einem vorausfahrenden Wagen bezeichnend für einen Spurwechsel verwendet werden. Anstelle der Verlangsamung des Fahrzeugs 52 kann das System das Fahrzeug mit der Erkenntnis, dass der vorausfahrende Wagen die Fahrspur verlässt, beschleunigen. In anderen Systemen kann das Produkt 10 Bilder für eine beliebige Anzahl einzelner oder kombinierter Zwecke aufnehmen. In Verwendungen des Produkts 10 können starkes Licht wie Sonneneinstrahlung oder helles Licht aus anderen Quellen den Bildsensor 12 sättigen und die Extraktion gewünschter Bilddaten verhindern. Beispielsweise kann eine Lichtquelle 54 auf das Fahrzeug 52 innerhalb eines Winkelbereichs 56 relativ zum Fahrzeug 52 gerichtet sein. Die Lichtquelle 54 kann auf das Fahrzeug 52 im Bereich 56 um eine Bezugslinie 55 gerichtet sein, die im Raum durch Winkel Alpha (α) und Winkel Beta (β) beschrieben sind. Der Winkel α kann an der Bezugslinie 57 definiert werden, die eine horizontale Linie in Richtung der Lichtquelle 54 und seitlich weg von der horizontalen Mittellinie 58 der Linse 22 bei einem Abstand von α Grad ist. Der Winkel β kann von oberhalb der Referenzlinie 57 zur Bezugslinie 55 gemessen werden, die auf die einströmende Lichtquelle 54 gerichtet ist. In einer Reihe von Ausführungsformen können die Abmessungen der Blende 28, 34, 46 zum Verdunkeln des bekannten Bereichs 56 der Sonnenstrahlen um die Bezugslinie 55 ausreichen.

In einer Reihe von Ausführungsformen, wie in 5 als Verfahren 60 dargestellt, kann die Steuerung 42 eine Uhr beinhalten oder mit dieser in Verbindung stehen, wobei diese das Kalenderdatum und die Tageszeit in Schritt 62 bestimmen kann. Zusätzlich kann die Steuerung 42 einen Kompass, eine GPS-Einheit oder andere Vorrichtungen beinhalten, aus denen sie die Orientierung bestimmen kann, wie etwa einer Richtungsanzeige des Fahrzeugs 52 in Schritt 64. Das Verfahren 60 fährt mit Schritt 65 fort, wobei die Steuerung 42, beispielsweise durch eine Nachschlagetabelle, die Richtung der Bezugslinie 55 durch die Winkel α und β bestimmen kann, bei denen sich die Sonne befindet. In einer Reihe von Ausführungsformen, bei denen die Richtung zu einer anderen Lichtquelle bestimmt werden kann, kann das Verfahren 60 auf einen Lichtsensor in Schritt 63 zugreifen, von dem es in Schritt 65 die Richtung der Bezugslinie 55 durch die Winkel α und β bei dem sich die Lichtquelle befindet, bestimmen kann.

Nach Schritt 65 fährt das Verfahren 60 mit Schritt 68 fort, wobei die Bezugslinie 55 in Schritt 65 mit dem Sichtfeld des Produkts 10 bestimmt wird. Das Sichtfeld kann aus den Eigenschaften der Linse 22 bekannt sein, wo sich das Produkt 10 am Fahrzeug 52 und in der Richtung in die die Linse 22 zeigt befindet. Bei Schritt 68 kann festgestellt werden, ob die Richtung der Bezugslinie 55 der Lichtquelle sich innerhalb des Sichtfeldes befindet. Liegt eine negative Bestimmung vor und die Lichtquelle befindet sich nicht innerhalb des Sichtfeldes 76, fährt das Verfahren 60 mit Schritt 70 fort und die jeweilige Blende 28, 34, 46 bleibt aus dem Sichtfeld 76 des Produkts 10, wie in den linken unschattierten Ansichten 72 und 74 der 6 und 7 dargestellt.

In einer Reihe von Ausführungsformen kann das Sichtfeld 76 des Produkts 10, wie in den 6 und 7 dargestellt, vor dem Fahrzeug 52 und mit Ansicht einer Fahrbahn 78 ausgerichtet sein. Eine helle Lichtquelle 54 kann sich innerhalb des Sichtfeldes 76 befinden. Liegt, zurück zu Schritt 68 des Verfahrens 60, eine positive Bestimmung vor, so dass sich die Lichtquelle 54 im Sichtfeld 76 befindet, fährt das Verfahren 60 mit Schritt 80 mit einer eindimensionalen Blende 34 der 2 und 6 fort. Bei Schritt 80 kann die Blende 34 in der bidirektionalen mechanischen Bewegungen 44 zum Abdecken eines Teils des Sichtfeldes 76 zum Abblenden der Lichtquelle 54 bewegt werden. Beispielsweise kann die Blende 34 (in diesem Fall) zum Abdecken eines Teils des Sichtfeldes 76 nach unten bewegt werden. Die Blende 34 kann so positioniert werden, dass die maximale Erhebung an der oberen Seite 82 des unverblendeten Teils 79 des Sichtfeldes 76 unverblendet bleibt und niedriger ist als die Bezugslinie 55 durch die Winkel α und β. Dadurch ist die Lichtquelle 54 vom Sichtfeld 76 verblendet und das Produkt 10 kann Informationen vom unverblendeten Teil 79 ohne Übersättigung des Bildsensors 12 extrahieren. Die Menge, bei der der Boden der Blende 34 niedriger ist als die Bezugslinie 55, kann zum Abdecken des Bereichs 56 ausreichen. In anderen Ausführungsformen kann die Blende 34 weiter abgesenkt werden, so dass Reflexionen, beispielsweise von einem Lichtsensor bestimmt, von horizontalen Flächen unter der Lichtquelle 54 verblendet sind. In anderen Ausführungsformen kann die Blende 34 eher das Licht filtern als blockieren und das Produkt 10 kann Informationen vom Sichtfeld 76 ohne Übersättigung des Bildsensors 12 extrahieren.

Liegt, zurück zu Schritt 68 des Verfahrens 60, eine positive Bestimmung vor, so dass sich die Lichtquelle 54 im Sichtfeld 76 befindet, fährt das Verfahren 60 mit Schritt 82 mit einer zweidimensionalen Blende 46 der 3 und 7 fort. Bei Schritt 82 kann die Blende 46 in der bidirektionalen mechanischen Bewegungen 48 (vertikal) und 50 (seitlich) zum Abdecken eines Teils des Sichtfeldes 76 zum Abblenden der Lichtquelle 54 bewegt werden. Die Blende 46 kann sich an einer beliebigen Stelle im Sichtfeld 76 befinden. Beispielsweise kann die Blende 46 zum Abdecken eines Teils des Sichtfeldes 76 nach unten und (in diesem Fall) nach rechts bewegt werden.”. Die Blende 46 kann so positioniert werden, dass die Spitze 88 seitlich zur Bezugslinie 57 durch α ausgerichtet ist. Beispielsweise kann die Spitze 88 auf der Linie 57 als Punkt im Sichtfeld 76 platziert werden. In anderen Situationen kann sich die Bezugslinie 57 oberhalb oder unterhalb der Anordnung der Spitze 88 befinden. Die Blende kann so vertikal positioniert werden, dass das Sichtfeld 76 um die Bezugslinie 55 verblendet ist, die vertikal durch den Winkel β definiert ist. Dadurch ist die Lichtquelle 54 vom Sichtfeld 76 verblendet und das Produkt 10 kann Informationen vom unverblendeten Teil 86 ohne Übersättigung des Bildsensors 12 extrahieren. Alternativ kann die Blende 46 das Licht eher filtern als blockieren und das Produkt 10 kann Informationen vom Sichtfeld 76 ohne Übersättigung des Bildsensors 12 extrahieren.

Durch das vorstehende Produkt 10 und Verfahren 60 kann eine Lichtquelle 54 verblendet sein, wie in den rechten, schraffierten Ansichten 73 und 75 den jeweiligen 6 und 7 dargestellt. Dadurch können Daten wirkungsvoll vom Sichtfeld 76 ohne Störungen einer hellen Lichtquelle 54 erhalten werden. Die folgende Beschreibung von Ausführungsformen ist nur für Komponenten, Elemente, Wirkungsweisen, Produkte und Verfahren veranschaulichend, die als zum Umfang der Erfindung gehörig erachtet werden; sie sind in keiner Weise darauf angelegt, diesen Umfang durch gesondert offenbarte oder nicht ausdrücklich dargelegte Inhalte einzuschränken. Die hierin beschriebenen Komponenten, Elemente, Wirkungsweisen, Produkte und Verfahren können anders als ausdrücklich hierin beschrieben kombiniert und neu angeordnet sein und werden dennoch als zum Umfang der Erfindung gehörig erachtet.

Ausführungsform 1 kann ein Produkt beinhalten, das eine Linse und eine Blende beinhaltet. Ein Sichtfeld kann durch die Linse definiert werden. Ein Stellglied kann die Blende gezielt im Sichtfeld positionieren.

Ausführungsform 2 kann das Produkt gemäß Ausführungsform 1 beinhalten, worin die Blende lichtundurchlässig sein kann.

Ausführungsform 3 kann das Produkt nach Ausführungsform 1 beinhalten, worin die Blende bidirektional durch das Stellglied positioniert sein kann.

Ausführungsform 4 kann das Produkt nach Ausführungsform 1 beinhalten und möglicherweise mehrere Stellglieder beinhalten, worin die Blende an einem Punkt innerhalb des Sichtfeldes durch mehrere Stellglieder positioniert sein kann.

Ausführungsform 5 kann das Produkt nach Ausführungsform 1 beinhalten, worin, wenn die Blende innerhalb des Sichtfeldes positioniert ist, ein Teil des Sichtfeldes durch die Blende unbedeckt bleibt.

Ausführungsform 6 kann das Produkt nach Ausführungsform 1 beinhalten, worin die Blende einen dreieckigen Querschnitt mit einer Spitze beinhaltet.

Ausführungsform 7 kann das Produkt nach Ausführungsform 1 beinhalten und kann einen Stellgliedring beinhalten, der um die Blende zum Ausführen des Stellglieds angeordnet ist.

Ausführungsform 8 kann ein Produkt beinhalten, das einen Bildsensor beinhaltet. Eine Linse kann Licht aus einem Sichtfeld erfassen. Das Licht kann durch die Linse auf den Bildsensor fokussiert werden. Eine Blende kann vor der Linse positioniert werden und gezielt einen Teil des Sichtfeldes blockieren.

Ausführungsform 9 kann das Produkt nach Ausführungsform 8 beinhalten, worin das Licht eine intensive Lichtquelle beinhalten kann und die Blende zum Blockieren der starken Lichtquelle positioniert werden kann.

Ausführungsform 10 kann das Produkt nach Ausführungsform 9 beinhalten, worin die Blende ein dreieckförmiger Abschnitt mit einer Spitze sein kann. Die Spitze kann im Sichtfeld linear mit der starken Lichtquelle positioniert werden.

Ausführungsform 11 kann das Produkt gemäß Ausführungsform 9 beinhalten, worin die Blende lichtundurchlässig sein kann.

Ausführungsform 12 kann das Produkt gemäß Ausführungsform 9 und ein Stellglied beinhalten. Die Blende kann bidirektional durch das Stellglied positioniert sein.

Ausführungsform 13 kann das Produkt gemäß Ausführungsform 9 und mehrere Stellglieder beinhalten. Die Blende kann an einem Punkt innerhalb des Sichtfeldes durch mehrere Stellglieder positioniert sein.

Ausführungsform 14 kann das Produkt nach Ausführungsform 8 beinhalten, worin die Blende innerhalb des Sichtfeldes positioniert werden kann. Ein Teil des Sichtfeldes bleibt durch die Blende unbedeckt.

Ausführungsform 15 kann ein Verfahren zum Blockieren einer Lichtquelle vom Sichtfeld einer Kamera beinhalten. Eine Blende kann bereitgestellt werden. Die Richtung aus der die Lichtquelle kommt, die auf die Kamera gerichtet ist, kann bestimmt werden. Die Blende kann innerhalb des Sichtfeldes und in der Richtung positioniert werden.

Ausführungsform 16 kann das Verfahren nach Ausführungsform 15 beinhalten und mehrdirektionales Bewegen der Blende an einer beliebigen Stelle im Sichtfeld in der Richtung beinhalten.

Ausführungsform 17 kann das Verfahren nach Ausführungsform 15 beinhalten, worin der Schritt des Bestimmens der Richtung aus der die Lichtquelle kommt, die auf die Kamera gerichtet ist, das Bestimmen eines Winkels α umfasst, der eine seitliche Richtung zur Lichtquelle definiert und das Bestimmen eines Winkels β umfasst, der eine vertikale Richtung zur Lichtquelle definiert.

Ausführungsform 18 kann das Verfahren gemäß Ausführungsform 17 beinhalten und das Positionieren der Blende, so dass ein maximaler Erhebungswinkel, der im Sichtfeld verbleibt, kleiner ist als β.

Ausführungsform 19 kann das Verfahren gemäß Ausführungsform 17 beinhalten und das Bereitstellen der Blende mit einer Spitze und das Positionieren der Blende, so dass die Spitze linear mit einer Bezugslinie durch α definiert ist.

Ausführungsform 20 kann das Verfahren gemäß Ausführungsform 19 beinhalten und das Bereitstellen eines dreieckförmigen Abschnitts auf der Blende und weniger als das gesamte Sichtfeld mit der Blende bedeckt.

Die obige Beschreibung von ausgewählten Ausführungsformen innerhalb des Umfangs der Erfindung ist lediglich veranschaulichend in der Natur und damit sind Ausführungsformen davon nicht als Abweichung vom Geist und Umfang der Erfindung anzusehen.