Title:
Lasststufenschalter, Regeltransformator mit Laststufenschalter und Verfahren zum Schalten eines Laststufenschalters
Kind Code:
B3


Abstract:

Verfahren zum Schalten eines Laststufenschalters (11), der umfasst
– einen Feinwähler (20), umfassend
• mehrere Wählerfestkontakte, die einen Kommutierungskontakt (200), der mit einer Stammwicklung (12) eines Regeltransformators verbunden werden kann, und mehrere Stufenkontakte (201...208), die jeweils mit einer zugeordneten Anzapfung einer Regelwicklung (13) des Regeltransformators verbunden werden können, umfassen;
• einen ersten Wählerarm (26), der wahlweise jeden Wählerfestkontakt kontaktieren kann;
• einen zweiten Wählerarm (36), der wahlweise jeden Wählerfestkontakt kontaktieren kann;
– einen Vorwähler (40), der von einer ersten Stellung in eine zweite Stellung und umgekehrt umgeschaltet und mit der Regelwicklung und der Stammwicklung verbunden werden kann, umfassend
• einen ersten Vorwählerfestkontakt (401),
• einen zweiten Vorwählerfestkontakt (402),
• einen dritten Vorwählerfestkontakt (403), der in der ersten Stellung mit dem ersten Vorwählerfestkontakt und in der zweiten Stellung mit dem zweiten Vorwählerfestkontakt verbunden ist;
– einen Lastumschalter (60), der von einer ersten Stellung in eine zweite Stellung und umgekehrt umgeschaltet werden kann, umfassend
• einen ersten Anschluss (601), der mit dem ersten Wählerarm (26) verbunden ist,
• einen zweiten Anschluss (602), der mit dem zweiten Wählerarm (36) verbunden ist;
• eine Ableitung (603), die in der ersten Stellung mit dem ersten Anschluss und in der zweiten Stellung mit dem zweiten Anschluss verbunden ist;
wobei
– wenn der Vorwähler umgeschaltet werden soll, dann
• die Wählerarme derart eingestellt sind, dass einer der Wählerarme den Kommutierungskontakt kontaktiert und der andere Wählerarm keinen der Stufenkontakte kontaktiert,
• eine Umschaltung des Lastumschalters beginnt, bevor die Umschaltung des Vorwählers beendet ist.




Inventors:
Stocker, Andreas (93073, Neutraubling, DE)
Hammer, Christian (93059, Regensburg, DE)
Hörl, Marco (93059, Regensburg, DE)
Application Number:
DE102016117526A
Publication Date:
02/15/2018
Filing Date:
09/16/2016
Assignee:
Maschinenfabrik Reinhausen GmbH, 93059 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE102016104500B3N/A2017-05-04



Claims:
1. Verfahren zum Schalten eines Laststufenschalters (11), wobei der Laststufenschalter (11) umfasst
– einen Feinwähler (20), der umfasst
• mehrere Wählerfestkontakte (200...208), die einen Kommutierungskontakt (200), der mit einer Stammwicklung (12) eines Regeltransformators verbunden werden kann, und mehrere Stufenkontakte (201...208), die jeweils mit einer zugeordneten Anzapfung einer Regelwicklung (13) des Regeltransformators verbunden werden können, umfassen;
• einen ersten Wählerarm (26), der wahlweise jeden der Wählerfestkontakte (200...208) kontaktieren kann;
• einen zweiten Wählerarm (36), der wahlweise jeden der Wählerfestkontakte (200...208) kontaktieren kann;
– einen Vorwähler (40), der von einer ersten Stellung in eine zweite Stellung und umgekehrt umgeschaltet und mit der Regelwicklung (13) und der Stammwicklung (12) verbunden werden kann und der umfasst
• einen ersten Vorwählerfestkontakt (401),
• einen zweiten Vorwählerfestkontakt (402),
• einen dritten Vorwählerfestkontakt (403), der in der ersten Stellung mit dem ersten Vorwählerfestkontakt (401) und in der zweiten Stellung mit dem zweiten Vorwählerfestkontakt (402) verbunden ist;
– einen Lastumschalter (60), der von einer ersten Stellung in eine zweite Stellung und umgekehrt umgeschaltet werden kann und der umfasst
• einen ersten Anschluss (601), der mit dem ersten Wählerarm (26) verbunden ist,
• einen zweiten Anschluss (602), der mit dem zweiten Wählerarm (36) verbunden ist;
• eine Ableitung (603), die in der ersten Stellung mit dem ersten Anschluss (601) und in der zweiten Stellung (602) mit dem zweiten Anschluss verbunden ist;
wobei
– wenn der Vorwähler (40) umgeschaltet werden soll, dann
• die Wählerarme derart eingestellt sind, dass einer der Wählerarme (26, 36) den Kommutierungskontakt (200) kontaktiert und der andere Wählerarm keinen der Stufenkontakte (201...208) kontaktiert,
• eine Umschaltung des Lastumschalters (60) beginnt, bevor die Umschaltung des Vorwählers (40) beendet ist.

2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei
– während der Umschaltung des Vorwählers (40) die Umschaltung des Lastumschalters (60) erfolgt.

3. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, wobei
– die Umschaltung des Lastumschalters (60) genau einmal erfolgt;
– während der Umschaltung des Lastumschalters (60) kein Kreisstrom fließt.

4. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, wobei
– der Vorwähler (40) umfasst
• einen Vorwählerbewegtkontakt (404), der eine erste Stellung, in der er den ersten Vorwählerfestkontakt (401) kontaktiert, eine zweite Stellung, in der er den zweiten Vorwählerfestkontakt (402) kontaktiert, und eine Zwischenstellung, in der er keinen der Vorwählerfestkontakte (401, 402) kontaktiert, einnehmen kann;
– zum Umschalten des Vorwählers (40) von der zweiten in die erste Stellung
• in einem Schritt a) der Vorwählerbewegtkontakt (404) von der zweiten Stellung in die Zwischenstellung bewegt wird;
• in einem Schritt b) der Lastumschalter (60) umgeschaltet wird;
• in einem Schritt c) der Vorwählerbewegtkontakt (404) von der Zwischenstellung in die erste Stellung bewegt wird;
und umgekehrt;
– der Lastumschalter (60) umfasst
• einen beweglichen Umschaltkontakt (604), der eine erste Stellung, in der er den ersten Anschluss (601) kontaktiert, eine zweite Stellung, in der er den zweiten Anschluss (602) kontaktiert, und eine Brückungsstellung, in der er beide Anschlüsse (601, 602) kontaktiert, einnehmen kann;
– in Schritt b)
• bei der Umschaltung des Vorwählers (40) von der zweiten in die erste Stellung der Umschaltkontakt (604) von der ersten Stellung in die Brückungsstellung und danach von der Brückungsstellung in die zweite Stellung geschaltet wird;
• bei der umgekehrten Umschaltung des Vorwählers (40) der Umschaltkontakt (604) von der zweiten Stellung in die Brückungsstellung und danach von der Brückungsstellung in die erste Stellung geschaltet wird.

5. Verfahren nach dem vorigen Anspruch, wobei
– der Lastumschalter (60) umfasst
• einen Schalter (62), der zwischen die Anschlüsse (601, 602) geschaltet ist;
• einen Widerstand (66), der zwischen den zweiten Anschluss (602) und den zweiten Wählerarm (36) geschaltet ist;
– der Schalter (62) während Schritt b) geschlossen ist.

6. Laststufenschalter (11) eines Regeltransformators, umfassend
– einen Feinwähler (20), der umfasst
• mehrere Wählerfestkontakte (200...208), die einen Kommutierungskontakt (200), der mit einer Stammwicklung (12) des Regeltransformators verbunden ist, und mehrere Stufenkontakte (201...208), die jeweils mit einer zugeordneten Anzapfung einer Regelwicklung (13) des Regeltransformators verbunden werden können, umfassen;
• einen ersten Wählerarm (26), der wahlweise jeden der Wählerfestkontakte (200...208) kontaktieren kann;
• einen zweiten Wählerarm (36), der wahlweise jeden der Wählerfestkontakte (200...208) kontaktieren kann;
– einen Vorwähler (40), der von einer ersten Stellung in eine zweite Stellung und umgekehrt umgeschaltet werden kann und mit der Regelwicklung (13) und der Stammwicklung (12) verbunden werden kann und der umfasst
• einen ersten Vorwählerfestkontakt (401),
• einen zweiten Vorwählerfestkontakt (402),
• einen dritten Vorwählerfestkontakt (403), der in der ersten Stellung mit dem ersten Festkontakt (401) und in der zweiten Stellung mit dem zweiten Vorwählerfestkontakt (402) verbunden ist;
– einen Lastumschalter (60), der von einer ersten Stellung in eine zweite Stellung und umgekehrt umgeschaltet werden kann und der umfasst
• einen ersten Anschluss (601), der mit dem ersten Wählerarm (26) verbunden ist,
• einen zweiten Anschluss (602), der mit dem zweiten Wählerarm (36) verbunden ist;
• eine Ableitung (603), die in der ersten Stellung mit dem ersten Anschluss (601) und in der zweiten Stellung (602) mit dem zweiten Anschluss verbunden ist;
– eine gemeinsame Antriebswelle (17) für den Vorwähler (40), den Feinwähler (20) und den Lastumschalter (60),
wobei
– der Vorwähler (40), der Feinwähler (20) und der Lastumschalter (60) jeweils separat an die Antriebswelle (17) gekoppelt sind.

7. Laststufenschalter (11) nach dem vorigen Anspruch, wobei
– der Vorwähler (40) umfasst
• einen Vorwählerbewegtkontakt (404), der eine erste Stellung, in der er den ersten Vorwählerfestkontakt (401) kontaktiert, eine zweite Stellung, in der er den zweiten Vorwählerfestkontakt (402) kontaktiert, und eine Zwischenstellung, in der er keinen der Vorwählerfestkontakte kontaktiert, einnehmen kann.

8. Laststufenschalter (11) nach Anspruch 6 oder 7, umfassend
– einen beweglichen Umschaltkontakt (604), der eine erste Stellung, in der er den ersten Anschluss (601) kontaktiert, eine zweite Stellung, in der er den zweiten Anschluss (602) kontaktiert, und eine Brückungsstellung, in der er beide Anschlüsse (601, 602) kontaktiert, einnehmen kann;
– einen Schalter (62), der zwischen die Anschlüsse (601, 602) geschaltet ist;
– einen Widerstand (66), der zwischen den zweiten Anschluss (602) und den zweiten Wählerarm (36) geschaltet ist.

9. Laststufenschalter (11) nach Anspruch 6 bis 8, wobei
– der Vorwähler (40) umfasst
• eine Vorwählergrundplatte (41) mit einer ersten Seite (411) und einer zweiten, gegenüberliegenden Seite (412);
• einen Vorwähler-Treiber (42) auf der ersten Seite (411), der drehfest auf der Antriebswelle (17) sitzt und einen ersten Vorwähler-Mitnehmer (421) trägt;
• ein Vorwähler-Malteserrad (44) auf der ersten Seite (411), das drehbar an der Vorwählergrundplatte (41) gelagert ist und einen zweiten Vorwähler-Mitnehmer (441) trägt;
• eine Wippe (46) auf der ersten Seite (411), die schwenkbar an der Vorwählergrundplatte (41) gelagert ist und ein Maul (461) für den zweiten Mitnehmer (441) aufweist;
– die Antriebswelle (17) sich durch die Vorwählergrundplatte (41) hindurch erstreckt und drehbar an dieser gelagert ist;
– die Vorwählerfestkontakte (401, 402, 403) und der Vorwählerbewegtkontakt (404) auf der zweiten Seite (412) der Vorwählergrundplatte (41) angeordnet sind;
– die Wippe (46) drehfest mit dem Vorwählerbewegtkontakt (404) verbunden ist;
– der erste Mitnehmer (421) derart mit dem Vorwähler-Malteserrad (44) zusammenwirkt, dass sich bei einer vollständigen Drehung des Vorwähler-Treibers (42) das Vorwähler-Malteserrad (44) nur um einen Bruchteil einer vollständigen Drehung dreht, wobei dieser Bruchteil einem Schaltvorgang des Feinwählers (20) von einem Wählerfestkontakt (200...208) auf einen benachbarten Wählerfestkontakt (200...208) entspricht;
– der zweite Mitnehmer (441) derart mit der Wippe (46) zusammenwirkt, dass, wenn einer der Wählerarme einen der Stufenkontakte (201...208) kontaktiert, der zweite Mitnehmer (441) bei einer Drehung des Vorwähler-Malteserrads (44) um den Bruchteil nicht in das Maul (461) eingreift und, wenn einer der Wählerarme den Kommutierungskontakt (200) kontaktiert und der andere Wählerarm keinen der Stufenkontakte (201...208) kontaktiert, der zweite Mitnehmer (441) in das Maul (461) derart eingreift, dass der Vorwählerbewegtkontakt (404) umgeschaltet wird.

10. Laststufenschalter (11) nach Anspruch 6 bis 9, wobei
– der Vorwähler (40) als Wender ausgebildet ist;
– der erste Vorwählerfestkontakt (401) mit einem ersten Ende der Regelwicklung (13) verbunden werden kann;
– der zweite Vorwählerfestkontakt (402) mit einem zweiten Ende der Regelwicklung (13) verbunden werden kann;
– der dritte Vorwählerfestkontakt (403) mit der Stammwicklung (12) verbunden werden kann;
– der dritte Vorwählerfestkontakt (403) mit dem Kommutierungskontakt (200) ständig verbunden ist.

11. Laststufenschalter (11) nach Anspruch 6 bis 9, wobei
– der Vorwähler (40) als Grobwähler ausgebildet ist;
– der erste Vorwählerfestkontakt (401) mit einem Ende der Stammwicklung (12) verbunden werden kann;
– der zweite Vorwählerfestkontakt (402) mit einer Anzapfung der Stammwicklung (12) verbunden werden kann;
– der dritte Vorwählerfestkontakt (403) mit einem Ende der Regelwicklung (13) verbunden werden kann;
– der erste Vorwählerfestkontakt (401) mit dem Kommutierungskontakt (200) ständig verbunden ist.

12. Laststufenschalter (11) nach Anspruch 6 bis 11, umfassend
– eine erste Kopplungseinrichtung, die den Vorwähler (40) an die Antriebswelle (17) koppelt;
– eine zweite Kopplungseinrichtung, die den Feinwähler (20) an die Antriebswelle (17) koppelt;
wobei
– die Kopplungseinrichtungen separat voneinander aufgebaut sind und/oder keine gemeinsamen Bauteile aufweisen.

13. Regeltransformator gemäß einem der Ansprüche 6 bis 12, umfassend
– eine Stammwicklung (12);
– eine Regelwicklung (13) mit mehreren Anzapfungen;
– einen Laststufenschalter (11), der gemäß einem der vorigen Ansprüche ausgebildet ist;
wobei
– der Kommutierungskontakt (200) mit der Stammwicklung (12) verbunden ist und die Stufenkontakte (201...208) jeweils mit einer zugeordneten Anzapfung der Regelwicklung (13) verbunden sind;
– der Vorwähler (40) mit der Regelwicklung (13) und der Stammwicklung (12) verbunden ist.

Description:

Die Erfindung betrifft einen Laststufenschalter für einen Regeltransformator, einen Regeltransformator mit einem solchen Laststufenschalter und ein Verfahren zum Schalten eines solchen Laststufenschalters.

Bekanntlich umfasst ein Laststufenschalter im einfachsten Fall einen Feinwähler mit N Stufenkontakten, die jeweils mit einer zugeordneten Anzapfung einer Regelwicklung eines Regeltransformators verbunden werden sollen, und keinen Vorwähler. Somit hat dieser Laststufenschalter, der auch als linearer Laststufenschalter bezeichnet wird, einen Stellungsregelbereich von N Stellungen und ein Regeltransformator mit diesem Laststufenschalter einen Spannungsregelbereich von N Spannungen. Zur Erweiterung des Spannungsregelbereichs des Regeltransformators ist es bekannt, den Laststufenschalter zusätzlich zu seinem Feinwähler, der auch als Stufenwähler bezeichnet wird, mit einem Vorwähler auszurüsten. Dieser kann als Wender, Grobwähler oder Mehrfachgrobwähler ausgebildet sein. Ein Wender ermöglicht es, die Regelwicklung des Regeltransformators wahlweise gleichsinnig oder gegensinnig mit der ungeregelten Wicklung des Regeltransformators, die auch als Stammwicklung bezeichnet wird, zu verbinden. Mit Hilfe eines Grobwählers beziehungsweise Mehrfachgrobwählers besteht die Möglichkeit, einen Teil der Stammwicklung, der auch als Grobstufe bezeichnet wird, beziehungsweise mehrere Grobstufen wahlweise ab- oder zuzuschalten, das heißt wenigstens eine Grobstufe mit der Regelwicklung wahlweise zu verbinden oder nicht.

Wenn der lineare Laststufenschalter beispielsweise zusätzlich zu seinem Feinwähler mit N Stufenkontakten einen Wender umfasst, dann umfasst der Feinwähler typischerweise zusätzlich zu seinen Stufenkontakten einen Kommutierungskontakt, der mit der Stammwicklung verbunden werden soll. Somit hat dieser Laststufenschalter typischerweise einen Stellungsregelbereich von 2 × N + 1 Stellungen, nämlich einen unteren Stellungsregelbereich von N Stellungen, in dem der Wender derart eingestellt ist, dass er die Regelwicklung gegensinnig mit der Stammwicklung verbindet, einen oberen Stellungsregelbereich von N Stellungen, in dem der Wender derart eingestellt ist, dass er die Regelwicklung gleichsinnig mit der Stammwicklung verbindet, und eine Mittelstellung, die dem Kommutierungskontakt entspricht und in der der Feinwähler die Regelwicklung überbrückt. Ein Regeltransformator mit diesem Laststufenschalter hat dann typischerweise einen Spannungsregelbereich von 2 × N + 1 Spannungen.

Wenn der lineare Laststufenschalter beispielsweise zusätzlich zu seinem Feinwähler mit N Stufenkontakten einen Grobwähler umfasst, dann umfasst der Feinwähler typischerweise zusätzlich zu seinen Stufenkontakten einen Kommutierungskontakt, der mit der Stammwicklung verbunden werden soll. Somit hat dieser Laststufenschalter typischerweise einen Stellungsregelbereich von 2 × N + 1 Stellungen, nämlich einen unteren Stellungsregelbereich von N Stellungen, in dem der Grobwähler derart eingestellt ist, dass er die Grobstufe nicht mit der Regelwicklung verbindet, einen oberen Stellungsregelbereich von N Stellungen, in dem der Grobwähler derart eingestellt ist, dass er die Grobstufe mit der Regelwicklung verbindet, und eine Mittelstellung, die dem Kommutierungskontakt entspricht und in der der Feinwähler die Regelwicklung überbrückt. Ein Regeltransformator mit diesem Laststufenschalter hat dann typischerweise einen Spannungsregelbereich von 2 × N + 1 Spannungen.

DE 1 178 511 A beschreibt eine Stufenschalteinrichtung für Regeltransformatoren mit Lastumschalter, Wendeschalter und zwei abwechselnd stromlos schaltenden Stufenwählern. Jeder Stufenwähler umfasst mehrere feststehende Kontakte, die mit der geregelten Wicklung verbunden sind. Der linke Stufenwähler umfasst zusätzlich einen feststehenden Kontakt, der mit nichts, und insbesondere weder mit der geregelten noch der ungeregelten Wicklung verbunden ist und als Leerstufe bezeichnet wird. Diese bekannte Stufenschalteinrichtung umfasst zudem einen Umschalter, der eine vorübergehende Verbindung zwischen der ungeregelten Wicklung und dem Ausgang des Lastumschalters herstellt. Die Stufenwähler sind mit dem Wendeschalter und dem Umschalter derart über Aussetzgetriebe gekoppelt, dass die Verbindung innerhalb des Zeitintervalls hergestellt ist, in dem der Stufenwähler auf die Leerstufe läuft und dabei der Wendeschalter von einer Endlage in die andere umschaltet, und umgekehrt.

DE 1 178 511 A beschreibt außerdem in ihren 2 bis 6 den Verlauf eines Umschaltvorganges dieser bekannten Stufenschalteinrichtung in zeitlicher Reihenfolge. Im Falle des Herunterschaltens der Spannung spielt sich folgender Vorgang ab: Der Wendeschalter umfasst einen Wendeschalterarm, der an einen Kontakt 9 an der ungeregelten Wicklung angeschlossen ist. Der Umschalter umfasst einen Umschalterarm, der an Kontakt 9 angeschlossen ist. Die Ausgangsstellung der Kontakte zeigt 2. In dieser Stellung verbindet der Wendeschalterarm den feststehenden Kontakt 7 am unteren Ende der geregelten Wicklung mit Kontakt 9 an der ungeregelten Wicklung. Bei fortgesetztem Herunterschalten laufen die Stufenwählerarme vom feststehenden Kontakt 1 bis zum feststehenden Kontakt 7 beziehungsweise vom feststehenden Kontakt 2 bis zum feststehenden Kontakt 6, wobei die Lastumschaltungen über den Lastumschalter erfolgen. Dabei wird die Stellung der 3 erreicht. In dieser Stellung kontaktiert der linke Stufenwählerarm Kontakt 6 und der rechte Stufenwählerarm Kontakt 7, kontaktiert der Wendeschalterarm Kontakt 7, und kontaktiert der Umschalterarm einen linken Leerkontakt 0. Der Lastumschalter stellt die Verbindung zum rechten Stufenwählerarm und Kontakt 7 her. Beim Weiterschalten geht der Umschalterarm vom linken Leerkontakt 0 zu einem Mittelkontakt A, der mit dem Ausgang des Lastumschalters verbunden ist. Darauf geht der Wendeschalterarm von Kontakt 7 zu einem Leerkontakt 0. Während dieser Umschaltungen läuft der linke Stufenwählerarm von Kontakt 6 auf eine Leerstufe 8 des Stufenwählers. Dabei wird die Stellung der 4 erreicht. Hierauf läuft der rechte Stufenwählerarm von Kontakt 7 auf Kontakt 1, nachdem der Lastumschalter zuvor auf den linken Stufenwählerarm und die Leerstufe 8 umgeschaltet hat. Es wird die Stellung der 5 erreicht. Beim Weiterschalten geht der Wendeschalterarm von Leerkontakt 0 nach Kontakt 1 und der Umschalterarm von Mittelkontakt A zu einem rechten Leerkontakt 0. Während dieser Umschaltungen läuft der linke Stufenwählerarm von Kontakt 8 auf Kontakt 2, nachdem der Lastumschalter zuvor wieder auf den rechten Wählerarm und Kontakt 1 zurückgeschaltet hat. Dabei wird die Stellung der 6 erreicht. In dieser Stellung verbindet der Wendeschalterarm Kontakt 1 am oberen Ende der geregelten Wicklung mit Kontakt 9 an der ungeregelten Wicklung. Hierauf laufen die Stufenwähler bei fortgesetztem Schalten von Kontakt 1 bis Kontakt 7 beziehungsweise von Kontakt 2 bis Kontakt 6. In dieser Stellung ist die unterste Stellung der gegengeschalteten geregelten Wicklung erreicht, wobei die kleinste Spannung abgenommen wird. Das Hinaufschalten der Spannung erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

DE 197 43 864 C1 beschreibt einen Stufenschalter nach dem Reaktorschaltprinzip zur unterbrechungslosen Lastumschaltung mittels Vakuumschaltzellen. In einem Gehäuse sind für jede Phase feste Wählerkontakte vorgesehen, die von jeweils beweglichen Wählerkontakten beschaltbar sind. In diesem Gehäuse sind für jede Phase feste Vorwählerkontakte vorgesehen, die von jeweils einem beweglichen Vorwählerkontakt beschaltbar sind. In diesem Gehäuse sind für jede Phase feste By-pass-Kontakte vorgesehen, die von jeweils beweglichen By-pass-Kontakten beschaltbar sind. In diesem Gehäuse ist für jede Phase eine Vakuumschaltzelle vorgesehen, die jeweils mittels eines Kraftspeichers betätigbar ist. In einem separaten seitlichen Gehäuseteil ist ein Antriebsmechanismus zur Betätigung aller beweglichen Kontakte und aller Vakuumschaltzellen in der entsprechenden Schaltsequenz vorgesehen. Bei diesem bekannten Stufenschalter sind für jede Phase getrennt alle festen Kontakte und alle beweglichen Kontakte sowie die Vakuumschaltzelle dieser Phase gemeinsam auf einer Phasenplatte angeordnet. Drei Isolierwellen erstrecken sich durch das Gehäuse und durchdringen die drei Phasenplatten. Die erste Isolierwelle betätigt alle beweglichen Wählerkontakte, die zweite Isolierwelle betätigt alle beweglichen Vorwählerkontakte, und die dritte Isolierwelle betätigt alle beweglichen Bypass-Kontakte und alle Vakuumschaltzellen. Der Antriebsmechanismus weist ein einziges Malteserrad auf, das von einem mit einer Antriebswelle verbundenen Maltesertreiber antreibbar ist und derart mit der ersten Isolierwelle verbunden ist, dass bei jeder Umschaltung die erste Isolierwelle um einen Winkel drehbar ist, der einem Schaltschritt entspricht. Der Antriebsmechanismus weist erste Betätigungsmittel, die auf die zweite Isolierwelle wirken, und zweite Betätigungsmittel auf, die auf die dritte Isolierwelle wirken. Die ersten Betätigungsmittel bestehen aus einer Rolle auf dem Malteserrad sowie einem korrespondierenden Hebel. Bei einer bestimmten Stellung des Malteserrades greift die Rolle in einen Ausschnitt des Hebels ein, und dadurch ist die zweite Isolierwelle um einen bestimmten Drehwinkel verschwenkbar. Somit ist die den beweglichen Vorwählerkontakt betätigende zweite Isolierwelle über die ersten Betätigungsmittel, das Malteserrad und den Maltesertreiber an die Antriebswelle gekoppelt. Folglich sind die die beweglichen Wählerkontakte betätigende erste Isolierwelle und die den beweglichen Vorwählerkontakt betätigende zweite Isolierwelle gemeinsam über das Malteserrad und den Maltesertreiber an die Antriebswelle gekoppelt.

DE 197 43 864 C1 beschreibt außerdem in ihrer 7 die typische Sequenz dieses Stufenschalters bei der Umschaltung von einer Anzapfung auf eine benachbarte Anzapfung für eine Phase. Der linke bewegliche Wählerkontakt ist mit einer linken Umschaltimpedanz in Reihe geschaltet und bildet einen linken Zweig, und der rechte bewegliche Wählerkontakt ist mit einer rechten Umschaltimpedanz in Reihe geschaltet und bildet einen rechten Zweig. Zwischen die beiden Zweige ist die Vakuumschaltzelle geschaltet, und die entsprechende Verbindung zur Lastableitung wird durch die By-pass-Kontakte hergestellt. Bei der stationären Schaltposition gemäß 7a liegen beide beweglichen Wählerkontakte an der gleichen, linken Anzapfung, d. h. am gleichen, linken festen Wählerkontakt, an. Bei der nächsten stationären Schaltposition gemäß 7f nach vollzogener Lastumschaltung liegt der linke bewegliche Wählerkontakt an dem linken festen Wählerkontakt und der rechte bewegliche Wählerkontakt am benachbarten rechten festen Wählerkontakt an. Diese Sequenz wiederholt sich bei jeder weiteren Lastumschaltung.

Vor diesem Hintergrund schlägt die Erfindung die Gegenstände der unabhängigen Ansprüche vor. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.

Im Folgenden entspricht eine Formulierung der Art „A ist an B angebunden” einer Formulierung der Art „A ist mit B verbunden”, umfasst eine Formulierung der Art „A ist mit B verbunden” die Bedeutungen „A ist direkt mit B elektrisch leitend verbunden” und „A ist indirekt, also über C, mit B elektrisch leitend verbunden”, und hat eine Formulierung der Art „A ist an B angeschlossen” die Bedeutung „A ist direkt mit B elektrisch leitend verbunden”.

Die Erfindung schlägt gemäß einem ersten Aspekt ein Verfahren zum Schalten eines Laststufenschalters vor, wobei der Laststufenschalter umfasst

  • – einen Feinwähler, der umfasst
    • mehrere Wählerfestkontakte, die einen Kommutierungskontakt, der mit einer zugeordneten Anzapfung einer Stammwicklung eines Regeltransformators verbunden werden kann oder soll, und mehrere Stufenkontakte, die jeweils mit einer zugeordneten Anzapfung einer Regelwicklung des Regeltransformators verbunden werden können, umfassen;
    • einen ersten Wählerarm, der wahlweise jeden der Wählerfestkontakte kontaktieren kann;
    • einen zweiten Wählerarm, der wahlweise jeden der Wählerfestkontakte kontaktieren kann;
  • – einen Vorwähler, der von einer ersten Stellung in eine zweite Stellung und umgekehrt umgeschaltet werden kann und mit der Regelwicklung und der Stammwicklung verbunden werden kann oder soll und der umfasst
    • einen ersten Vorwählerfestkontakt,
    • einen zweiten Vorwählerfestkontakt,
    • einen dritten Vorwählerfestkontakt, der in der ersten Stellung mit dem ersten Vorwählerfestkontakt und in der zweiten Stellung mit dem zweiten Vorwählerfestkontakt verbunden ist;
  • – einen Lastumschalter, der von einer ersten Stellung in eine zweite Stellung und umgekehrt umgeschaltet werden kann und der umfasst
    • einen ersten Anschluss, der mit dem ersten Wählerarm verbunden ist,
    • einen zweiten Anschluss, der mit dem zweiten Wählerarm verbunden ist;
    • eine Ableitung, die in der ersten Stellung mit dem ersten Anschluss und in der zweiten Stellung mit dem zweiten Anschluss verbunden ist;
    wobei
  • – wenn der Vorwähler umgeschaltet werden soll oder muss, dann
    • die Wählerarme derart eingestellt sind oder werden, dass einer der Wählerarme den Kommutierungskontakt kontaktiert und der andere Wählerarm keinen der Stufenkontakte kontaktiert,
    • eine Umschaltung des Lastumschalters beginnt, bevor die Umschaltung des Vorwählers beendet ist.

Mit dieser Umschaltung des Lastumschalters ist hier diejenige gemeint, die erfolgt, wenn der Vorwähler umgeschaltet werden soll oder muss. Im Unterschied hierzu ist die »normale« Umschaltung des Lastumschalters unter Last zu sehen, die auch als Lastumschaltung bezeichnet wird. Bei dieser Lastumschaltung kontaktieren die Wählerarme unterschiedliche Wählerfestkontakte und liegen somit auf unterschiedlichen Potenzialen, und wechselt der von der Regelwicklung zur Ableitung führende Strompfad unterbrechungsfrei von dem einen zu dem anderen Wählerarm. Da dieser Wechsel unterbrechungsfrei erfolgen soll, sind typischerweise zumindest kurzzeitig beide Wählerarme mit der Ableitung verbunden, sodass wegen der unterschiedlichen Potenziale, die an ihnen anliegen, ein Kreisstrom durch sie, den Lastumschalter und die Regelwicklung fließt.

Gemäß dem vorgeschlagenen Verfahren sind folglich die Wählerarme während dieser Umschaltungen des Lastumschalters und des Vorwählers derart eingestellt, dass einer der Wählerarme den Kommutierungskontakt kontaktiert und der andere Wählerarm keinen der Stufenkontakte kontaktiert. Während dieser Umschaltungen kann beispielsweise einer der Wählerarme den Kommutierungskontakt kontaktieren und sich der andere Wählerarm in einer Zwischenstellung zwischen dem Kommutierungskontakt und einem der Stufenkontakte befinden, es können aber auch beide Wählerarme den Kommutierungskontakt kontaktieren. Außerdem können die Wählerarme während dieser Umschaltungen beispielsweise ihre jeweilige Stellung ändern, solange die genannte Bedingung erfüllt ist, gemäß der einer den Kommutierungskontakt und der andere keinen der Stufenkontakte kontaktiert.

Bekanntlich soll oder muss der Vorwähler beispielsweise dann umgeschaltet werden, wenn der Laststufenschalter von einer an ihn gekoppelten Steuereinrichtung einen Schaltbefehl erhält, eine Stufenschaltung von der aktuell eingestellten Startstellung auf eine Zielstellung auszuführen, und wenn a) die Startstellung zu einem der Stellungsregelbereiche, beispielsweise zu dem unteren oder oberen Stellungsregelbereich, gehört und die Zielstellung zu einem anderen der Stellungsregelbereiche, beispielsweise zu dem oberen oder unteren Stellungsregelbereich, gehört, oder wenn b) die Startstellung die Mittelstellung ist und die Zielstellung zu einem der Stellungsregelbereiche gehört, oder wenn c) die Zielstellung die Mittelstellung ist und die Startstellung zu einem der Stellungsregelbereiche gehört.

Dieses Verfahren ermöglicht, dass Vorwähler und Lastumschalter zumindest für einen bestimmten Zeitabschnitt zeitgleich betätigt werden. Dadurch wird der zusätzliche Zeit- und Steuerungsaufwand für die Betätigung des Vorwählers eingespart, was den gesamten, für eine Stufenschaltung erforderlichen Umschaltvorgang des Laststufenschalters bedeutend vereinfacht und beschleunigt. Dieses Verfahren ermöglicht aber auch, dass die Umschaltung des Lastumschalters endet, bevor die Umschaltung des Vorwählers beginnt, und somit Lastumschalter und Vorwähler nacheinander betätigt werden.

Der Laststufenschalter kann nach Bedarf auf beliebige Art und Weise ausgebildet sein, beispielsweise gemäß dem zweiten Aspekt.

Vorzugsweise ist spezifiziert, dass

  • – während der Umschaltung des Vorwählers die Umschaltung des Lastumschalters erfolgt; und/oder
  • – die Umschaltung des Lastumschalters genau einmal erfolgt; und/oder
  • – während der Umschaltung des Vorwählers von der ersten Stellung in die zweite Stellung der Lastumschalter von der zweiten Stellung in die erste Stellung umgeschaltet wird, und umgekehrt.

Vorzugsweise ist spezifiziert, dass

  • – während der Umschaltung des Lastumschalters kein Kreisstrom fließt.

Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass einer der Wählerarme den Kommutierungskontakt kontaktiert und der andere Wählerarm keinen der Stufenkontakte kontaktiert.

Vorzugsweise ist spezifiziert, dass

  • – der Vorwähler umfasst
    • einen Vorwählerbewegtkontakt, der eine erste Stellung, in der er den ersten Vorwählerfestkontakt kontaktiert, eine zweite Stellung, in der er den zweiten Vorwählerfestkontakt kontaktiert, und eine Zwischenstellung, in der er keinen der Vorwählerfestkontakte kontaktiert, einnehmen kann;
  • – zum Umschalten des Vorwählers von der zweiten in die erste Stellung
    • in einem Schritt a) der Vorwählerbewegtkontakt von der zweiten Stellung in die Zwischenstellung bewegt wird;
    • in einem Schritt b) der Lastumschalter umgeschaltet wird;
    • in einem Schritt c) der Vorwählerbewegtkontakt von der Zwischenstellung in die erste Stellung bewegt wird;
und umgekehrt.

Somit wird

  • – zum umgekehrten Umschalten des Vorwählers, also von der ersten in die zweite Stellung,
    • in einem Schritt a') der Vorwählerbewegtkontakt von der ersten Stellung in die Zwischenstellung bewegt;
    • in einem Schritt b') der Lastumschalter umgeschaltet;
    • in einem Schritt c') der Vorwählerbewegtkontakt von der Zwischenstellung in die zweite Stellung bewegt.

Der Vorwählerbewegtkontakt kann nach Bedarf auf beliebige Art und Weise ausgebildet sein, beispielsweise als Kontaktfinger in einem Gehäuse.

Schritt a) kann beispielsweise vor oder gleichzeitig mit oder nach dem Start von Schritt b) gestartet werden. Schritt c) kann beispielsweise gleichzeitig mit oder nach dem Start von Schritt b) und/oder vor oder gleichzeitig mit oder nach dem Ende von Schritt b) beendet werden.

Schritt a') kann beispielsweise vor oder gleichzeitig mit oder nach Schritt b') gestartet werden. Schritt c') kann beispielsweise gleichzeitig mit oder nach Schritt b') und/oder vor oder gleichzeitig mit oder nach dem Ende von Schritt b') beendet werden.

Vorzugsweise ist spezifiziert, dass

  • – der Lastumschalter umfasst
    • einen beweglichen Umschaltkontakt, der eine erste Stellung, in der er den ersten Anschluss kontaktiert, eine zweite Stellung, in der er den zweiten Anschluss kontaktiert, und eine Brückungsstellung, in der er beide Anschlüsse kontaktiert, einnehmen kann;
  • – in Schritt b) der Umschaltkontakt von der ersten Stellung in die Brückungsstellung und danach von der Brückungsstellung in die zweite Stellung geschaltet wird;
  • – in Schritt b') der Umschaltkontakt von der zweiten Stellung in die Brückungsstellung und danach von der Brückungsstellung in die erste Stellung geschaltet wird.

Der Umschaltkontakt kann nach Bedarf auf beliebige Art und Weise ausgebildet sein, beispielsweise wie der bewegliche Mittelkontakt eines Drehschalters, bei dem der bewegliche Mittelkontakt gedreht wird, oder wie der bewegliche Mittelkontakt eines Zugschalters, bei dem der bewegliche Mittelkontakt gezogen beziehungsweise gedrückt wird.

Vorzugsweise ist spezifiziert, dass

  • – der Lastumschalter umfasst
    • einen Schalter, der zwischen die Anschlüsse geschaltet ist;
    • einen Widerstand, der zwischen den zweiten Anschluss und den zweiten Wählerarm geschaltet ist,
  • – der Schalter während Schritt b) und Schritt b') geschlossen ist.

Der Schalter kann nach Bedarf auf beliebige Art und Weise ausgebildet sein, beispielsweise als Halbleiterschalter oder als Vakuumschaltröhre.

Der Lastumschalter kann nach Bedarf auf beliebige Art und Weise ausgebildet sein und beispielsweise keinen oder wenigstens einen zusätzlichen Schalter und/oder keinen oder wenigstens einen zusätzlichen Widerstand umfassen.

Die Erfindung schlägt gemäß einem zweiten Aspekt einen Laststufenschalter für einen Regeltransformator vor, umfassend

  • – einen Feinwähler, der umfasst
    • mehrere Wählerfestkontakte, die einen Kommutierungskontakt, der mit einer Stammwicklung des Regeltransformators verbunden werden kann oder soll, und mehrere Stufenkontakte, die jeweils mit einer zugeordneten Anzapfung einer Regelwicklung des Regeltransformators verbunden werden können oder sollen, umfassen;
    • einen ersten Wählerarm, der wahlweise jeden der Wählerfestkontakte kontaktieren kann;
    • einen zweiten Wählerarm, der wahlweise jeden der Wählerfestkontakte kontaktieren kann;
  • – einen Vorwähler, der von einer ersten Stellung in eine zweite Stellung und umgekehrt umgeschaltet werden kann und mit der Regelwicklung und der Stammwicklung verbunden werden kann oder soll und der umfasst
    • einen ersten Vorwählerfestkontakt,
    • einen zweiten Vorwählerfestkontakt,
    • einen dritten Vorwählerfestkontakt, der in der ersten Stellung mit dem ersten Festkontakt und in der zweiten Stellung mit dem zweiten Vorwählerfestkontakt verbunden ist;
  • – einen Lastumschalter, der von einer ersten Stellung in eine zweite Stellung und umgekehrt umgeschaltet werden kann und der umfasst
    • einen ersten Anschluss, der mit dem ersten Wählerarm verbunden ist,
    • einen zweiten Anschluss, der mit dem zweiten Wählerarm verbunden ist;
    • eine Ableitung, die in der ersten Stellung mit dem ersten Anschluss und in der zweiten Stellung mit dem zweiten Anschluss verbunden ist;
  • – eine gemeinsame Antriebswelle für den Vorwähler, den Feinwähler und den Lastumschalter,
    wobei
  • – der Vorwähler, der Feinwähler und der Lastumschalter jeweils separat an die Antriebswelle gekoppelt sind.

Die separate Kopplung ermöglicht einen einfachen und robusten Aufbau sowie eine flexible und leichte Anpassung des Laststufenschalters und einen bedeutend vereinfachten und beschleunigten Umschaltvorgang des Laststufenschalters und dadurch eine fehlerfreie Funktion.

Vorzugsweise ist spezifiziert, dass

  • – der Vorwähler umfasst
    • einen Vorwählerbewegtkontakt, der eine erste Stellung, in der er den ersten Vorwählerfestkontakt kontaktiert, eine zweite Stellung, in der er den zweiten Vorwählerfestkontakt kontaktiert, und eine Zwischenstellung, in der er keinen der Vorwählerfestkontakte kontaktiert, einnehmen kann.

Vorzugsweise umfasst der Lastumschalter

  • – einen beweglichen Umschaltkontakt, der eine erste Stellung, in der er den ersten Anschluss kontaktiert, eine zweite Stellung, in der er den zweiten Anschluss kontaktiert, und eine Brückungsstellung, in der er beide Anschlüsse kontaktiert, einnehmen kann.

Vorzugsweise umfasst der Lastumschalter

  • – einen Schalter, der zwischen die Anschlüsse geschaltet ist;
  • – einen Widerstand, der zwischen den zweiten Anschluss und den zweiten Wählerarm geschaltet ist.

Vorzugsweise ist spezifiziert, dass

  • – der Vorwähler umfasst
    • eine Vorwählergrundplatte mit einer ersten Seite und einer zweiten, gegenüberliegenden Seite;
    • einen Vorwähler-Treiber auf der ersten Seite, der drehfest auf der Antriebswelle sitzt und einen ersten Vorwähler-Mitnehmer trägt;
    • ein Vorwähler-Malteserrad auf der ersten Seite, das drehbar an der Vorwählergrundplatte gelagert ist und einen zweiten Vorwähler-Mitnehmer trägt;
    • eine Wippe auf der ersten Seite, die schwenkbar an der Vorwählergrundplatte gelagert ist und ein Maul für den zweiten Vorwähler-Mitnehmer aufweist;
  • – die Antriebswelle sich durch die Vorwählergrundplatte hindurch erstreckt und drehbar an dieser gelagert ist;
  • – die Vorwählerfestkontakte und der Vorwählerbewegtkontakt auf der zweiten Seite der Vorwählergrundplatte angeordnet sind;
  • – die Wippe drehfest mit dem Vorwählerbewegtkontakt verbunden ist;
  • – der erste Vorwähler-Mitnehmer derart mit dem Vorwähler-Malteserrad zusammenwirkt, dass sich bei einer vollständigen Drehung des Vorwähler-Treibers das Vorwähler-Malteserrad nur um einen Bruchteil einer vollständigen Drehung dreht, wobei dieser Bruchteil einem Schaltvorgang des Feinwählers von einem Wählerfestkontakt auf einen benachbarten Wählerfestkontakt entspricht;
  • – der zweite Vorwähler-Mitnehmer derart mit der Wippe zusammenwirkt, dass, wenn einer der Wählerarme einen der Stufenkontakte kontaktiert, der zweite Vorwähler-Mitnehmer bei einer Drehung des Vorwähler-Malteserrads um den Bruchteil nicht in das Maul eingreift und, wenn einer der Wählerarme den Kommutierungskontakt kontaktiert und der andere Wählerarm keinen der Stufenkontakte kontaktiert, der zweite Vorwähler-Mitnehmer in das Maul derart eingreift, dass der Vorwählerbewegtkontakt umgeschaltet wird.

Vorzugsweise ist spezifiziert, dass

  • – die Vorwählerfestkontakte von der ersten Seite durch die Vorwählergrundplatte hindurch bis auf die zweite Seite geführt sind.

Bekanntlich dient der Vorwähler dazu, die Regelwicklung auf unterschiedliche Arten mit der Stammwicklung zu verbinden, und kann nach Bedarf auf beliebige Art und Weise ausgebildet sein, beispielsweise als Wender oder Grobwähler oder Mehrfachgrobwähler.

Vorzugsweise ist spezifiziert, dass

  • – der Vorwähler als Wender ausgebildet ist;
  • – der erste Vorwählerfestkontakt mit einem Ende der Regelwicklung verbunden werden kann oder soll;
  • – der zweite Vorwählerfestkontakt mit einem zweiten Ende der Regelwicklung verbunden werden kann oder soll;
  • – der dritte Vorwählerfestkontakt mit der Stammwicklung verbunden werden kann oder soll.

Vorzugsweise, und insbesondere in diesem Fall, ist spezifiziert, dass

  • – der dritte Vorwählerfestkontakt mit dem Kommutierungskontakt ständig verbunden ist.

Vorzugsweise ist spezifiziert, dass

  • – der Vorwähler als Grobwähler ausgebildet ist;
  • – der erste Vorwählerfestkontakt mit einem ersten Ende der Stammwicklung verbunden werden kann oder soll;
  • – der zweite Vorwählerfestkontakt mit einer Anzapfung der Stammwicklung verbunden werden kann oder soll;
  • – der dritte Vorwählerfestkontakt mit einem Ende der Regelwicklung verbunden werden kann oder soll.

Vorzugsweise, und insbesondere in diesem Fall, ist spezifiziert, dass

  • – der erste Vorwählerfestkontakt mit dem Kommutierungskontakt ständig verbunden ist.

Vorzugsweise umfasst der Laststufenschalter

  • – eine erste Kopplungseinrichtung, die den Vorwähler an die Antriebswelle koppelt;
  • – eine zweite Kopplungseinrichtung, die den Feinwähler an die Antriebswelle koppelt;
    wobei
  • – die Kopplungseinrichtungen separat voneinander aufgebaut sind und/oder keine gemeinsamen Bauteile aufweisen.

Vorzugsweise umfasst der Laststufenschalter

  • – eine dritte Kopplungseinrichtung, die den Lastumschalter an die Antriebswelle koppelt;
    wobei
  • – die dritte Kopplungseinrichtung und die erste und/oder zweite Kopplungseinrichtung separat voneinander aufgebaut sind und/oder keine gemeinsamen Bauteile aufweisen.

Die erste Kopplungseinrichtung kann nach Bedarf auf beliebige Art und Weise ausgebildet sein und beispielsweise den Vorwähler-Treiber, das Vorwähler-Malteserrad und die Wippe umfassen.

Die Erfindung schlägt gemäß einem dritten Aspekt einen Regeltransformator vor, umfassend

  • – eine Stammwicklung;
  • – eine Regelwicklung mit mehreren Anzapfungen;
  • – einen Laststufenschalter, der gemäß dem zweiten Aspekt ausgebildet ist;
    wobei
  • – der Kommutierungskontakt mit der Stammwicklung verbunden ist und die Stufenkontakte jeweils mit einer zugeordneten Anzapfung der Regelwicklung verbunden sind;
  • – der Vorwähler mit der Regelwicklung und der Stammwicklung verbunden ist.

Mit jedem der vorgeschlagenen Laststufenschalter und mit jedem der vorgeschlagenen Regeltransformatoren kann beispielhaft eines der vorgeschlagenen Verfahren durchgeführt werden.

Jeder der vorgeschlagenen Stufenschalter und jeder der vorgeschlagenen Regeltransformatoren kann beispielhaft derart ausgebildet sein und/oder dazu dienen und/oder dafür geeignet sein, dass er eines der vorgeschlagenen Verfahren ausführt und/oder ausführen kann.

Die Erläuterungen zu einem der Aspekte der Erfindung, insbesondere zu einzelnen Merkmalen dieses Aspektes, gelten entsprechend auch analog für die anderen Aspekte der Erfindung.

Die Zeichnungen zeigen in

1 eine schematische Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines Laststufenschalters mit einem Feinwähler, einem Vorwähler und einem Lastumschalter;

2 eine erste Seite einer bevorzugten Ausführungsform eines Feinwählers für den Laststufenschalter der 1;

3 die erste Seite des Feinwählers der 2 bei entferntem Malteserrad;

4 eine zweite Seite des Feinwählers;

5 eine erste Seite einer bevorzugten Ausführungsform eines Vorwählers für den Laststufenschalter der 1 bei teilweise ausgeschnittenem Malteserrad;

6 eine zweite Seite des Vorwählers;

7 eine erste Seite einer bevorzugten Ausführungsform eines Lastumschalters für den Laststufenschalter der 1;

8 eine zweite Seite des Lastumschalters;

9 einen Schaltplan für eine erste Ausführungsform eines Regeltransformators, der den Laststufenschalter der 1 umfasst, wobei sich der Laststufenschalter in einer Ausgangsposition befindet;

9a–h die einzelnen Schaltphasen einer ersten Ausführungsform eines Schaltablaufs einer Stufenschaltung des Laststufenschalters in dem Regeltransformator der 9;

10 ein Zeitablaufdiagramm des Schaltablaufs der 9 bis 9h;

11 ein Zeitablaufdiagramm einer zweiten Ausführungsform des Schaltablaufs;

12 ein Zeitablaufdiagramm einer dritten Ausführungsform des Schaltablaufs;

13 einen Schaltplan für eine zweite Ausführungsform eines Regeltransformators.

In 1 ist eine bevorzugte Ausführungsform eines Laststufenschalters 11 schematisch dargestellt. Bei dieser Ausführungsform ist der Laststufenschalter 11 nach dem Widerstandsprinzip aufgebaut und weist drei Feinwähler 20, drei Vorwähler 40 und drei Lastumschalter 60 auf. Jeder Feinwähler 20, jeder Vorwähler 40 und jeder Lastumschalter 60 ist einer bestimmten Phase eines Regeltransformators (9) zugeordnet. Eine einphasige Variante des Laststufenschalters 11 würde somit nur einen Feinwähler 20, einen Vorwähler 40 und einen Lastumschalter 60 umfassen. Jeder Feinwähler 20 ist auf einer Feinwählergrundplatte 21, jeder Vorwähler 40 auf einer Vorwählergrundplatte 41, und jeder Lastumschalter 60 auf einer Lastumschaltergrundplatte 61 montiert. Die einzelnen Grundplatten 21, 41, 61 bestehen bevorzugt aus einem isolierenden Material wie z. B. Kunststoff oder faserverstärktem Kunststoff (z. B. eine Mischung aus Polyamid oder Polyphthalamid mit Glasfasern). Sie sind einzeln auf wenigstens einen Stab 16 aufgeschoben und werden über diesen gehaltert. Die Befestigung der Platten 21, 41, 61 kann auch auf andere Weise erfolgen, z. B. über Abstandhalter, aufgespritzte Stege oder weitere Platten. Eine gemeinsame Antriebswelle 17 treibt alle Feinwähler 20, Vorwähler 40 und Lastumschalter 60 an. Bei dieser Ausführungsform erstreckt sich die Antriebswelle 17 durch die Platten 21, 41, 61 hindurch. Die Antriebswelle 17 wird vorzugsweise über ein Kegelradgetriebe 18 von einem Motor 19 angetrieben, kann jedoch auch direkt, also ohne zwischengeschaltetes Getriebe, von dem Motor 19 angetrieben werden.

In 2, 3 und 4 ist einer der Feinwähler 20 dargestellt, der gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ausgebildet ist. Die Feinwählergrundplatte 21 weist eine erste Seite 211 und eine zweite, gegenüberliegende Seite 212 auf. 2 und 3 zeigen die erste Seite 211, auf der neun Wählerfestkontakte 200...208 (3) hinter einem ersten Wähler-Malteserrad 24 angeordnet sind. Fünf dieser neun Wählerfestkontakte 200...208 sind mit fünf Leitungen 22 verbunden, über die sie mit zugeordneten Anzapfungen einer Regelwicklung 13 des Regeltransformators verbunden werden können. Die Wählerfestkontakte 200...208 erstrecken sich von der ersten Seite 211 durch die Feinwählergrundplatte 21 zur zweiten Seite 212. Die Wählerfestkontakte 200...208 bestehen vorzugsweise aus Kupfer und sind zusätzlich versilbert. Das erste Wähler-Malteserrad 24 trägt an seiner zur Feinwählergrundplatte 21 hin weisenden Rückseite einen ersten, radial beweglich gelagerten Wählerarm 26 und ist um eine Achse 23 drehbar auf einer ersten Lagerachse 25 gelagert. Die Lagerachse 25 ist als separates, mit der Feinwählergrundplatte 21 mechanisch verbundenes Teil ausgebildet. Die Lagerachse 25 kann jedoch bei der Herstellung der Feinwählergrundplatte 21 mit aufgespritzt werden und mit dieser als eine Einheit ausgebildet sein. Neben dem ersten Wähler-Malteserrad 24 ist ein erster Wähler-Treiber 27 angeordnet, der über die Antriebswelle 17 angetrieben wird. Dabei weist der erste Wähler-Treiber 27 einen ersten Wähler-Mitnehmer 28 auf, der in das erste Wähler-Malteserrad 24 eingreift und dieses dabei dreht.

Beim Betätigen des Feinwählers 20 wird der erste Wähler-Treiber 27 um 360° gedreht. Beim Zusammenwirken mit dem ersten Wähler-Malteserrad 24 wird bei dieser vollständigen Drehung des ersten Wähler-Treibers 27 das erste Wähler-Malteserrad 24 nur stückweise, also um den Bruchteil einer vollständigen Drehung gedreht. Durch die Kombination aus dem ersten Wähler-Treiber 27 und dem ersten Wähler-Malteserrad 24 wird die kontinuierliche Drehbewegung des ersten Wähler-Treibers 27 in eine schrittweise beziehungsweise stückweise Drehung des ersten Wähler-Malteserrades 24 umgewandelt. Die Kombination aus Malteserrad und Treiber ermöglicht auch im Ruhezustand, also vor oder nach der Betätigung des Feinwählers 20, eine Sperrfunktion beider Teile gegeneinander.

4 zeigt die zweite Seite 212 der Feinwählergrundplatte 21. Auf der zweiten Seite 212 ist analog zur ersten Seite 211 ein zweites Wähler-Malteserrad 34 mit einem zweiten Wählerarm 36 (nicht dargestellt) angebracht. Das zweite Wähler-Malteserrad 34 ist ebenfalls um die Achse 23 drehbar auf einer zweiten Lagerachse 35 gelagert. Ein zweiter Wähler-Treiber 37 ist neben dem zweiten Wähler-Malteserrad 34 angeordnet und wird von derselben Antriebswelle 17 wie der erste Wähler-Treiber 27 betätigt. Dabei weist der zweite Wähler-Treiber 37 einen zweiten Wähler-Mitnehmer 38 auf, der in das zweite Wähler-Malteserrad 34 eingreift und dieses dabei dreht. Das zweite Wähler-Malteserrad 34 und somit der zweite Wählerarm 36 werden über den zweiten Wähler-Treiber 37 analog zu dem ersten Wähler-Malteserrad 24 und dem ersten Wählerarm 26 durch die Antriebswelle 17 schrittweise angetrieben.

Die neun Wählerfestkontakte 200...208 (nicht dargestellt) sind analog zur ersten Seite 211 hinter dem zweiten Wähler-Malteserrad 34 angeordnet. Die übrigen vier Wählerfestkontakte 200...208, die nicht auf der ersten Seite 211 mit den fünf Leitungen verbunden ist, sind mit vier weiteren Leitungen 22 verbunden, über die sie mit zugeordneten Anzapfungen der Regelwicklung 11 verbunden werden können.

In 5 und 6 ist einer der Vorwähler 40 dargestellt, der gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ausgebildet ist. Die Vorwählergrundplatte 41 weist eine erste Seite 411 und eine zweite, gegenüberliegende Seite 412 auf. 5 zeigen die erste Seite 411. Auf dieser ist ein Vorwähler-Malteserrad 44 angebracht, das um eine erste Achse 43 drehbar auf einer ersten Lagerachse 45 gelagert ist. Die erste Lagerachse 45 ist als separates, mit der Vorwählergrundplatte 41 mechanisch verbundenes Teil ausgebildet. Die erste Lagerachse 45 kann jedoch bei der Herstellung der Vorwählergrundplatte 41 mit aufgespritzt werden und mit dieser als eine Einheit ausgebildet sein. Neben dem Vorwähler-Malteserrad 44 ist ein Vorwähler-Treiber 42 angeordnet, der drehfest auf der Antriebswelle 17 sitzt. Der erste Vorwähler-Treiber 42 weist einen ersten Vorwähler-Mitnehmer 421 auf, der in das Vorwähler-Malteserrad 44 eingreifen kann und dieses dabei schrittweise dreht. Weiterhin ist auf der ersten Seite 411 eine Wippe 46 angebracht, die um eine zweite Achse 47 schwenkbar auf einer zweiten Lagerachse 48 gelagert ist. Die zweite Lagerachse 48 ist ebenfalls als separates, mit der Vorwählergrundplatte 41 mechanisch verbundenes Teil ausgebildet. Die zweite Lagerachse 48 kann jedoch bei der Herstellung der Vorwählergrundplatte 41 mit aufgespritzt werden und mit dieser als eine Einheit ausgebildet sein. Die Wippe 46 hat ein Maul 461, das mit einem zweiten Vorwähler-Mitnehmer 441 zusammenwirkt, der von der zur Vorwählergrundplatte 41 hin weisenden Rückseite des Vorwähler-Malteserrads 44 absteht.

6 zeigt die zweite Seite 412 der Vorwählergrundplatte 41. Auf dieser sind ein erster, ein zweiter und ein dritter Vorwählerfestkontakt 401, 402, 403 des Vorwählers 40 angeordnet. Der erste und zweite Vorwählerfestkontakt 401, 402 sind von der ersten Seite 411 durch die Vorwählergrundplatte 41 hindurch bis auf die zweite Seite 412 geführt und mit Leitungen 49 verbunden, über die sie mit den Enden der Regelwicklung 13 verbunden werden können. Der dritte Vorwählerfestkontakt 403 kann über eine Leitung 49, die von der ersten Seite 411 durch die Vorwählergrundplatte 41 hindurch bis auf die zweite Seite 412 geführt ist, mit einer Stammwicklung 12 des Regeltransformators verbunden werden. Die Vorwählerfestkontakte 401...403 bestehen vorzugsweise aus Kupfer und sind zusätzlich versilbert. Weiterhin umfasst die zweite Seite 412 einen Vorwählerbewegtkontakt 404, der federnd in einem Kontaktgehäuse 50 gelagert ist. Das Kontaktgehäuse 50 ist fest mit der Lagerachse 48 verbunden, sodass die Schwenkbewegung der Wippe 46 auf den Vorwählerbewegtkontakt 404 übertragen wird. Dieser kontaktiert in der ersten Stellung den ersten Vorwählerfestkontakt 401, in der zweiten Stellung den zweiten Vorwählerfestkontakt 402 und in der Zwischenstellung keinen dieser beiden Kontakte.

Zur Betätigung des Vorwählers 40 wird der Vorwähler-Treiber 42 durch die Antriebswelle 17 um 360° gedreht. Dabei greift der erste Vorwähler-Mitnehmer 421 bei jeder vollständigen Umdrehung des Vorwähler-Treibers 42 in das Vorwähler-Malteserrad 44 ein und bewegt dieses um einen Bruchteil einer vollständigen Drehung. Dieser Bruchteil entspricht einem Schaltvorgang des Feinwählers 20 von einem Wählerfestkontakt 200...208 auf einen benachbarten Wählerfestkontakt 200...208. Bei diesen Schaltvorgängen bleibt die Wippe 46 unberührt, da der zweite Vorwähler-Mitnehmer 441 noch nicht die Position erreicht hat, in der er in das Maul 461 eingreift. Erst wenn einer der beiden Wählerarme 26, 36 den Kommutierungskontakt 200 kontaktiert und der andere der beiden Wählerarme 26, 36 keinen der Stufenkontakte 201...208 kontaktiert, greift der zweite Vorwähler-Mitnehmer 441 in das Maul 461 ein und schwenkt die Wippe 46. Über die Schwenkbewegung der Wippe 46 wird auch die zweite Lagerachse 48 geschwenkt und somit das Kontaktgehäuse 50 mit dem Vorwählerbewegtkontakt 404. Dadurch wird der Vorwählerbewegtkontakt 404 je nach Schaltrichtung von der ersten in die zweite Stellung oder von der zweiten in die erste Stellung geschaltet.

Dieser Vorwähler 40 kann wahlweise als Wender oder Grobwähler eingesetzt werden, je nachdem, wie er mit Regelwicklung 13 und Stammwicklung 12 verbunden wird.

In 7 und 8 ist einer der Lastumschalter 60 dargestellt, der gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ausgebildet ist. Die Lastumschaltergrundplatte 61 besteht vorzugsweise aus einem isolierenden Material wie z. B. Kunststoff oder faserverstärktem Kunststoff (z. B. eine Mischung aus Polyamid oder Polyphthalamid mit Glasfasern) und weist eine erste Seite 611 und eine zweite, gegenüberliegende Seite 612 auf. 7 zeigt die erste Seite 611. Auf dieser ist ein Schalter 62, der bei dieser Ausführungsform als Vakuumschaltröhre ausgebildet ist, mittels Haltern 63 an der Lastumschaltergrundplatte 61 befestigt. Die Vakuumschaltröhre 62 umfasst einen Festkontakt 621 und einen Bewegtkontakt 622, über den die Vakuumschaltröhre 62 geöffnet beziehungsweise geschlossen wird. Weiterhin ist auf der ersten Seite 611 eine Nockenscheibe 64 drehfest auf der Antriebswelle 17 angebracht. Zwischen der Nockenscheibe 64 und dem Bewegtkontakt 622 ist ein Kipphebel 65 derart drehbar gelagert, dass beim Drehen der Nockenscheibe 64 ein Ende 651 des Kipphebels 65 eine Kontur 641 der Nockenscheibe 64 abfährt und dadurch die Vakuumschaltröhre 62 betätigt, d. h. über deren Bewegtkontakt 622 schließt oder öffnet. Der Bewegtkontakt 622 wird beim Betätigen in einem Halter geführt.

8 zeigt die zweite Seite 612 der Lastumschaltergrundplatte 61. Auf der zweiten Seite 612 ist ein Widerstand 66 angeordnet. Weiterhin ist ein erstes Zahnrad 67, welches mit der Nockenscheibe 64 auf der ersten Seite 611 korrespondiert, auf der zweiten Seite 612 drehbar gelagert. Die Antriebswelle 17 geht in dem hier gezeigten Beispiel durch die Nockenscheibe 64, die Lastumschaltergrundplatte 61 und das erste Zahnrad 67 hindurch und treibt die Nockenscheibe 64 und das erste Zahnrad 67 an. Weiterhin ist ein Schaltelement 68, welches über eine Kombination aus einem zweiten Zahnrad 69, das mit dem ersten Zahnrad 67 kämmt, und einem Pleuel 70 angetrieben wird, auf der zweiten Seite 612 angebracht. Durch Betätigung der Antriebswelle 17 wird das Schaltelement 68 über die Zahnräder 67, 69 und den Pleuel 70 betätigt. Hier wird also die Drehbewegung der Antriebswelle 17 in eine lineare Bewegung des Schaltelements 68 umgewandelt. Das Schaltelement 68 ist beispielhaft als ein brückender Schalter ausgebildet, kann aber beispielsweise auch als Drehschalter ausgebildet sein.

Die Anordnung der einzelnen Teile, insbesondere der Vakuumschaltröhre 62, des Widerstands 66 und des Schaltelements 68, kann je nach Anforderung auf die erste und/oder die zweite Seite 611, 612 der Lastumschaltergrundplatte 61 verteilt werden. Auch die Betätigung der Vakuumschaltröhre 62 und des Schaltelements 68 kann nach Bedarf auf beliebige Weise, beispielsweise über Zahnräder und/oder Malteserräder und/oder Pleuelstangen erfolgen.

Bei dieser Ausführungsform umfasst der Laststufenschalter 11 eine erste Kopplungseinrichtung, die den Vorwähler 40 an die Antriebswelle 17 koppelt, eine zweite Kopplungseinrichtung, die den Feinwähler 20 an die Antriebswelle 17 koppelt, und eine dritte Kopplungseinrichtung, die den Lastumschalter 60 an die Antriebswelle 17 koppelt. Die erste Kopplungseinrichtung umfasst den Vorwähler-Treiber 42, das Vorwähler-Malteserrad 44 und die Wippe 46. Die zweite Kopplungseinrichtung umfasst die Wähler-Treiber 27, 37 und die Wähler-Malteserräder 24, 34. Die dritte Kopplungseinrichtung umfasst die Nockenscheibe 64, den Kipphebel 65, die Zahnräder 67, 69 und den Pleuel 70. Diese drei Kopplungseinrichtungen sind folglich separat voneinander aufgebaut und weisen keine gemeinsamen Bauteile auf.

In 9 ist ein Schaltplan für eine Phase einer ersten Ausführungsform eines dreiphasigen Regeltransformators dargestellt, der den Laststufenschalter 11 der 1 sowie eine Stammwicklung 12 und eine Regelwicklung 13 mit mehreren Anzapfungen umfasst. Der Kommutierungskontakt 200 ist mit einem Ende der Stammwicklung 12 verbunden, und die Stufenkontakte 201...208 sind jeweils mit einer zugeordneten Anzapfung der Regelwicklung 13 verbunden.

Bei dieser Ausführungsform ist der Vorwähler 40 als Wender eingesetzt und dient dazu, die Regelwicklung 13 wahlweise gleichsinnig oder gegensinnig mit der Stammwicklung 12 zu verbinden. Der erste Vorwählerfestkontakt 401 ist mit einem ersten Ende der Regelwicklung 13 verbunden, der zweite Vorwählerfestkontakt 402 ist mit einem zweiten Ende der Regelwicklung 13 verbunden, und der dritte Vorwählerfestkontakt 403 ist mit einem Ende der Stammwicklung 12 und ständig mit dem Kommutierungskontakt 200 verbunden.

Bei dieser Ausführungsform umfasst der Lastumschalter 60 zusätzlich zu dem Schalter 62 und dem Widerstand 66 einen ersten Anschluss 601, einen zweiten Anschluss 602, und einen beweglichen Umschaltkontakt 604, der an eine Ableitung 603 des Laststufenschalters 11 und des Regeltransformators angeschlossen ist. Der Umschaltkontakt 604 ist als brückender Schalter ausgebildet und kontaktiert in einer ersten Stellung den ersten Anschluss 601, in einer zweiten Stellung den zweiten Anschluss 602 und in einer Brückungsstellung beide Anschlüsse 601, 602. Dabei verbindet dieser in der ersten Stellung die Ableitung 603 mit dem ersten Anschluss 601, in der zweiten Stellung die Ableitung 603 mit dem zweiten Anschluss 602 und in der Brückungsstellung beide Anschlüsse 601, 602 mit der Ableitung 603. Der erste Anschluss 601 ist über einen Hauptzweig 14 mit dem ersten Wählerarm 26 verbunden. Der zweite Anschluss 602 ist über einen Hilfszweig 15 mit dem zweiten Wählerarm 36 verbunden, wobei dazwischen der Widerstand 66 in Reihe geschaltet ist. Zwischen die Anschlüsse 601 und 602 ist der Schalter 62 geschaltet.

In 9 und 9a bis h ist eine erste Ausführungsform eines Schaltablaufs einer Stufenschaltung des Laststufenschalters 11 dargestellt. Durch diese Stufenschaltung schaltet der Laststufenschalter 11 beispielhaft von dem Kommutierungskontakt 200 auf den achten Stufenkontakt 208, was auch als Schaltung von einer Stellung 9 auf eine Stellung 8 des Laststufenschalters 11 bezeichnet wird. In Stellung 9 kontaktieren die Wählerarme 26, 36 den Kommutierungskontakt 200 und befindet sich der Vorwähler 40 in der ersten Stellung. In Stellung 8 kontaktieren die Wählerarme 26, 36 den achten Stufenkontakt 208 und befindet sich der Vorwähler 40 in der zweiten Stellung. Folglich muss bei dieser Stufenschaltung der Vorwähler 40 betätigt werden.

Die Ausgangsposition für diesen Schaltablauf ist in 9 dargestellt. In dieser Ausgangsposition befindet sich der Laststufenschalter 11 auf Stellung 9, der Lastumschalter 60 in der ersten Stellung und ist der Schalter 62 geschlossen.

In einem Schritt a wird der Vorwählerbewegtkontakt 404 vom zweiten Vorwählerfestkontakt 402 getrennt und somit in die Zwischenstellung gebracht. Der Laststufenschalter 11 befindet sich nun in der Position der 9a.

In einem Schritt b wird der Lastumschalter 60 umgeschaltet. Dabei wird der Umschaltkontakt 604 zunächst in die Brückungsstellung gemäß 9b1 und danach weiter in die zweite Stellung gemäß 9b2 bewegt. Daraufhin wird der Schalter 62 geöffnet. Hiermit ist eine erste Umschaltung des Lastumschalters 60 beendet, während der kein Kreisstrom geflossen ist. Der Vorwählerbewegtkontakt 404 ist noch in der Zwischenstellung auf dem Weg zum ersten Vorwählerfestkontakt 401. Der Laststufenschalter 11 befindet sich nun in der Position der 9b3.

In einem Schritt c wird der Vorwählerbewegtkontakt 404 mit dem ersten Vorwählerfestkontakt 401 kontaktiert und somit in die zweite Stellung gebracht. Hiermit ist die Umschaltung des Vorwählers 40 beendet. Der Laststufenschalter 11 befindet sich nun in der Position der 9c.

Nun folgen die für die Vollendung der Stufenschaltung auf Stellung 8 erforderlichen Schaltschritte.

In einem Schritt d wird der erste Wählerarm 26 vom Kommutierungskontakt 200 getrennt und mit dem achten Stufenkontakt 208 kontaktiert. Der Laststufenschalter 11 befindet sich nun in der Position der 9d.

In einem Schritt e wird der Schalter 62 geschlossen, sodass der Hilfszweig 15 über den Schalter 62 mit dem Hauptzweig 14 verbunden ist und ein Kreisstrom Ic durch den Laststufenschalter 11 und die Regelwicklung 13 fließt. Der Laststufenschalter 11 befindet sich nun in der Position der 9e.

In einem Schritt f wird der Umschaltkontakt 604 zunächst erneut in die Brückungsstellung gemäß 9f1 und danach weiter in die erste Stellung gemäß 9f2 bewegt. Daraufhin wird der Schalter 62 wieder geöffnet, wodurch Hilfszweig 15 und Hauptzweig 14 getrennt werden und der Kreisstrom Ic versiegt. Hiermit ist eine zweite, »normale« Umschaltung des Lastumschalters 60 beendet, die eine Lastumschaltung darstellt. Der Laststufenschalter 11 befindet sich nun in der Position der 9f3.

In einem Schritt g wird der zweite Wählerarm 36 vom Kommutierungskontakt 200 getrennt und mit dem achten Stufenkontakt 208 kontaktiert. Der Laststufenschalter 11 befindet sich nun in der Position der 9g.

In einem Schritt h wird der Schalter 62 geschlossen. Hiermit ist die Lastumschaltung auf den Stufenkontakt 201 und auch die Stufenschaltung von Stellung 9 auf Stellung 8 beendet. Der Laststufenschalter 11 befindet sich nun in der Endposition der 9h.

Soll nun beispielsweise die Stufenschaltung in der entgegengesetzten Richtung, also von Stellung 8 auf Stellung 9 durchgeführt werden, so erfolgt der in 9 bis 9h beschriebene Schaltablauf in genau umgekehrter Reihenfolge.

10 zeigt ein Zeitablaufdiagramm des Schaltablaufs der 9 bis 9h. Die von oben nach unten angeordneten Zeilen bilden die Positionen des Schalters 62, des Umschaltkontaktes 604, des ersten Wählerarmes 26, des zweiten Wählerarmes 36 und des Vorwählerbewegtkontaktes 404 im Zeitverlauf einer kompletten Stufenschaltung von Stellung 8 in Stellung 9 beziehungsweise in umgekehrter Richtung ab. Die senkrechte, gestrichelte Linie markiert den Zeitpunkt, zu dem die Umschaltung des Vorwählers 40 spätestens beendet sein muss beziehungsweise frühestens begonnen werden darf, nämlich dann, wenn einer der Wählerarme 26, 36 den Kommutierungskontakt 200 kontaktiert und der andere Wählerarm den Stufenkontakt 208 nicht mehr oder noch nicht kontaktiert.

Für die in 9 bis h beschriebene erste Ausführungsform des Schaltablaufs ist das Zeitablaufdiagramm von rechts nach links zu lesen. Anhand des Zeitablaufdiagramms ist erkennbar, dass zunächst gemäß Schritt a der Vorwählerbewegtkontakt 404 von der zweiten Stellung in die Zwischenstellung bewegt wird, dann gemäß Teilschritten b1 und b2 der Umschaltkontakt 604 von der ersten Stellung in die Brückenstellung und von dort in die zweite Stellung bewegt wird, daraufhin gemäß Teilschritt b3 der Schalter 62 geöffnet wird, und dann gemäß Schritt c der Vorwählerbewegtkontakt 404 von der Zwischenstellung in die erste Stellung bewegt wird. Bei Betrachtung des Zeitablaufdiagramms von links nach rechts findet dieser Ablauf in genau umgekehrter Reihenfolge statt.

In 11 ist ein Zeitablaufdiagramm einer zweiten Ausführungsform des Schaltablaufs dargestellt. Diese Ausführungsform ähnelt der ersten Ausführungsform in 11, sodass im Folgenden vor Allem die Unterschiede näher erläutert werden. Bei dieser Ausführungsform wird, wie bei der ersten Ausführungsform, zunächst gemäß Schritt a der Vorwählerbewegtkontakt 404 in die Zwischenstellung bewegt und dann gemäß Teilschritt b1 der Umschaltkontakt 604 von der ersten Stellung in die Brückenstellung bewegt. Dann wird jedoch, anders als bei der ersten Ausführungsform, gemäß Schritt c der Vorwählerbewegtkontakt 404 von der Zwischenstellung in die erste Stellung bewegt, wird gleichzeitig gemäß Teilschritt b2 der Umschaltkontakt 604 von der Brückenstellung in die zweite Stellung bewegt, und wird daraufhin gemäß Teilschritt b3 der Schalter 62 geöffnet. Somit ist bei dieser Ausführungsform die Umschaltung des Vorwählers 40 vor der Umschaltung des Lastumschalters 60 beendet. In entgegengesetzter Richtung wird als Unterschied zur ersten Ausführungsform des Schaltablaufs der Schalter 62 vor dem Vorwählerbewegtkontakt 404 betätigt.

In 12 ist ein Zeitablaufdiagramm einer dritten Ausführungsform des Schaltablaufs dargestellt. Diese Ausführungsform ähnelt der ersten Ausführungsform in 11, sodass im Folgenden vor Allem die Unterschiede näher erläutert werden. Bei dieser Ausführungsform werden bei Betrachtung des Schaltablaufs in beiden Richtungen die Umschaltungen des Lastumschalters 60 und des Vorwählers 40 gleichzeitig begonnen und auch gleichzeitig beendet.

In 13 ist ein Schaltplan für eine Phase einer zweiten Ausführungsform des Regeltransformators dargestellt. Diese Ausführungsform ähnelt der ersten Ausführungsform der 9, sodass im Folgenden vor Allem die Unterschiede näher erläutert werden. Bei dieser Ausführungsform umfasst die Stammwicklung 12 eine Anzapfung 121, die das obere Ende einer Grobstufe der Stammwicklung 12 bildet. Das untere Ende der Stammwicklung 12 bildet das untere Ende der Grobstufe.

Bei dieser Ausführungsform ist der Vorwähler 40 als Grobwähler eingesetzt und dient dazu, die Grobstufe mit der Regelwicklung 13 wahlweise zu verbinden oder nicht. Der erste Vorwählerfestkontakt 401 ist mit dem unteren Ende der Stammwicklung 12 und ständig mit dem Kommutierungskontakt 200 verbunden. Der zweite Vorwählerfestkontakt 402 ist mit der Anzapfung 121 der Stammwicklung 12 verbunden. Der dritte Vorwählerfestkontakt 403 ist mit einem Ende der Regelwicklung 13 verbunden.

Bezugszeichenliste

11
Laststufenschalter
12
Stammwicklung des Regeltransformators
121
Anzapfung von 12
13
Regelwicklung des Regeltransformators
14
Hauptzweig von 11
15
Hilfszweig von 11
16
Stab
17
Antriebswelle von 11
18
Kegelradgetriebe
19
Motor
20
Feinwähler von 11
200
Kommutierungskontakt von 20
201...208
Stufenkontakte von 20
200...208
Wählerfestkontakte von 20
21
Feinwählergrundplatte
211/212
erste/zweite Seite von 21
22
Leitungen
23
Achse
24
erstes Wähler-Malteserrad
25
erste Lagerachse
26
erster Wählerarm
27
erster Wähler-Treiber
28
erster Wähler-Mitnehmer
29
Anschluss
34
zweites Wähler-Malteserrad
35
zweite Lagerachse
36
zweiter Wählerarm
37
zweiter Wählertreiber
38
zweiter Wähler-Mitnehmer
39
Anschluss
40
Vorwähler von 11
401/402/403
erster/zweiter/dritter Vorwählerfestkontakt von 40
404
Vorwählerbewegtkontakt von 40
41
Vorwählergrundplatte
411/412
erste/zweite Seite von 41
42
Vorwähler-Treiber
421
erster Vorwähler-Mitnehmer
43
erste Achse
44
Vorwähler-Malteserrad
441
zweiter Vorwähler-Mitnehmer
45
erste Lagerachse
46
Wippe
461
Maul von 46
47
zweite Achse
48
zweite Lagerachse
49
Leitungen
50
Kontaktgehäuse
60
Lastumschalter von 11
601/602
erste/zweite Anschluss von 60
603
Ableitung von 60
604
beweglicher Umschaltkontakt von 60
61
Lastumschaltergrundplatte
611/612
erste/zweite Seite von 61
62
Schalter
621/622
Festkontakt/Bewegtkontakt von 62
63
Halter
64
Nockenscheibe
641
Kontur von 64
65
Kipphebel
651
ein Ende von 65
66
Widerstand
67
erstes Zahnrad
68
Schaltelement
69
zweites Zahnrad
70
Pleuel