Title:
Lagerungs-Vorrichtung eines elastisch gelagerten Torflügels
Kind Code:
B3
Abstract:

Bei einer Lagerungs-Vorrichtung (100) eines in eine Mehrzahl von Torlamellen (110) unterteilten Torflügels eines Sektionaltores, wobei die horizontalen Kanten (111) zweier benachbarter Torlamellen (110) in geschlossenem Zustand des Torflügels aneinander angrenzen und jeweils im Bereich der beiden sich gegenüberstehenden vertikalen Kanten (112) einer jeden Torlamelle (110) an horizontal angeordneten Achsen (113) drehbar gelagerte Rollen (114) angebracht sind, die in sich gegenüberstehenden, zumindest in Teilabschnitten vertikal angeordneten Führungsschienen (120) geführt sind, und wobei der Torflügel aus einem geöffneten Zustand, in dem zumindest die Mehrzahl der Torlamellen (110) in horizontaler Lage angeordnet sind, reversibel in einen geschlossenen Zustand überführbar ist, in dem zumindest die Mehrzahl der Torlamellen (110) in vertikaler Lage angeordnet sind, sind zum Zweck einer elastischen Lagerung des Torflügels die vertikal angeordneten Abschnitte der beiden Führungsschienen (120) jeweils an einer Lagerschiene (130) horizontal verschiebbar gelagert, wobei eine jeweilige Führungsschiene (120) mittels einer Druckfeder (121) in einer Normalposition des Torflügels in Richtung eines dem Torflügel nahen Anschlages (131) einer Lagerschiene (130) vorgespannt ist.



Inventors:
Kretzer, Thomas (88436, Eberhardzell, DE)
Landthaler, Frank (88427, Bad Schussenried, DE)
Application Number:
DE102016117336A
Filing Date:
09/15/2016
Assignee:
Torbau - Schwaben GmbH., 88436 (DE)
International Classes:
Foreign References:
EP2737152
Attorney, Agent or Firm:
Bender, Ernst Albrecht, Dipl.-Phys., 88400, Biberach, DE
Claims:
1. Lagerungs-Vorrichtung (100) eines in eine Mehrzahl von Torlamellen (110) unterteilten Torflügels eines Sektionaltores, wobei die horizontalen Kanten (111) zweier benachbarter Torlamellen (110) in geschlossenem Zustand des Torflügels aneinander angrenzen und jeweils im Bereich der beiden sich gegenüberstehenden vertikalen Kanten (112) einer jeden Torlamelle (110) an horizontal angeordneten Achsen (113) drehbar gelagerte Rollen (114) angebracht sind, die in sich gegenüberstehenden, zumindest in Teilabschnitten vertikal angeordneten Führungsschienen (120) geführt sind, und wobei der Torflügel aus einem geöffneten Zustand, in dem zumindest die Mehrzahl der Torlamellen (110) in horizontaler Lage angeordnet sind, reversibel in einen geschlossenen Zustand überführbar ist, in dem zumindest die Mehrzahl der Torlamellen (110) in vertikaler Lage angeordnet sind, wobei die vertikal angeordneten Abschnitte der beiden Führungsschienen (120) jeweils an einer Lagerschiene (130) horizontal verschiebbar gelagert sind, wobei eine jeweilige Führungsschiene (120) mittels einer Mehrzahl in vorgegebenem Abstand angeordneter Druckfedern (121) in einer Normalposition des Torflügels in Richtung eines an der Lagerschiene (130) ausgebildeten Anschlages (131) vorgespannt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen (113) der drehbar gelagerten Rollen (114) der Torlamellen (110) in einem Rotationslager (115) gelagert sind, das an einem Schenkel (116) eines im Bereich einer Rückfläche einer Torlamelle (110) angebrachten Rollenbocks (117) in vorgegebenem Abstand zur Rückfläche der Torlamelle (110) angebracht ist.

2. Lagerungs-Vorrichtung (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Führungsschiene (120) entlang eines geraden, horizontal ausgerichteten Führungslagers an einer Lagerschiene (130) gelagert ist.

3. Lagerungs-Vorrichtung (100) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungslager als in der Lagerschiene (130) ausgebildetes, horizontal angeordnetes Langloch (140) ausgeführt ist, in dem ein an der Führungsschiene (120) befestigter Bolzen (122) verschiebbar gelagert ist.

4. Lagerungs-Vorrichtung (100) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (122) von einer Schraube gebildet ist, deren freies Ende durch das Langloch (140) geführt ist.

5. Lagerungs-Vorrichtung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Druckfeder (121) von einer Spiralfeder gebildet ist, deren eines Ende an einer dem Torflügel ferne Wandung (132) der Lagerschiene (130) gelagert ist und deren anderes Ende an eine dem Torflügel ferne Rückwandung (123) der Führungsschiene (120) angrenzt.

6. Lagerungs-Vorrichtung (100) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Torflügel ferne Rückwandung (123) der Führungsschiene (120) unter Bildung einer in Richtung der Spiralfeder ausgerichteten Spitze im Querschnitt keilförmig ausgebildet ist.

7. Lagerungs-Vorrichtung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine dem Torflügel nahe Frontwandung (133) der Lagerschiene (130) sowie eine dem Torflügel nahe Frontwandung (124) der Führungsschiene (120) plan und dabei parallel zum Torflügel ausgebildet sind, wobei eine Innenfläche der dem Torflügel nahen Frontwandung (133) der Lagerschiene (130) den Anschlag (131) der von der Druckfeder (121) vorgespannten Führungsschiene (120) bildet.

8. Lagerungs-Vorrichtung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seitenwandung (125) der Führungsschiene (120) plan ausgeführt ist und dabei entlang einer benachbarten, ebenfalls plan ausgeführten Seitenwandung (134) der Lagerschiene (130) horizontal verschiebbar gelagert ist.

9. Lagerungs-Vorrichtung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich einer Außenfläche der Seitenwandung (134) der Lagerschiene (130) ein Seitenschenkel (151) einer Zarge (150) angebracht ist, deren rechtwinklig zum Seitenschenkel (151) angeordneter Frontschenkel (152) eine erste, der Lagerschiene (130) ferne Angrenzfläche des in Normalposition befindlichen Torflügels bildet.

10. Lagerungs-Vorrichtung (100) nach den Ansprüchen 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Außenfläche der Frontwandung (133) der Lagerschiene (130) eine zweite Angrenzfläche des je nach ausgeübtem Gegendruck zwischen der Innenfläche des Frontschenkels (152) der Zarge (150) und der Außenfläche der Frontwandung (133) der Lagerschiene (130) des horizontal verschiebbaren Torflügels bildet.

11. Lagerungs-Vorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Seitenschenkels (151) der Zarge (150) mindestens ein horizontal verlaufendes Langloch (140) ausgebildet ist, durch das eine im Bereich der Seitenwandung (134) der Lagerschiene (130) angebrachte Schraube (135) geführt ist derart, dass die Zarge (150) horizontal entlang der Außenfläche der Seitenwandung (134) der Lagerschiene (130) verschiebbar ist und mittels einer auf die Schraube (135) aufgebrachten Mutter (136) in vorgegebener Position fixierbar ist.

12. Lagerungs-Vorrichtung (100) nach den Ansprüchen 3 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des in der Lagerschiene (130) ausgebildeten Langloches (140) ebenfalls ein Langloch (140) in dem Seitenschenkel (151) der Zarge (150) ausgebildet ist, durch das der an der Führungsschiene (120) befestigte Bolzen (122) ebenfalls geführt ist und in dem der an der Führungsschiene (120) befestigte Bolzen (122) ebenfalls verschiebbar gelagert ist.

13. Lagerungs-Vorrichtung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Torlamelle (110), die sich in geschlossenem Zustand des Torflügels im Bereich der vertikal angeordneten Abschnitte der beiden Führungsschienen (120) befindet, in einem betreffenden Abschnitt der Lagerschiene (130) mindestens zwei übereinander angeordnete Druckfedern (121) vorgesehen sind.

14. Lagerungs-Vorrichtung (100) nach den Ansprüchen 9 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich jeder Torlamelle (110) in geschlossenem Zustand des Torflügels auf Höhe der vertikal angeordneten Abschnitte der beiden Führungsschienen (120) ein Seitenschenkel (151) einer betreffenden Zarge (150) angeordnet ist, der mit zwei übereinander angeordneten, jeweils horizontal verlaufenden Langlöchern (140) versehen ist, durch die jeweils eine im Bereich der Seitenwandung (134) der Lagerschiene (130) angebrachte Schraube (135) geführt ist, um die Zarge (150) horizontal entlang der Außenfläche der Seitenwandung (134) der Lagerschiene (130) zu verschieben und mittels einer auf die Schraube (135) aufgebrachten Mutter (136) in vorgegebener Position zu fixieren.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Lagerungs-Vorrichtung eines in eine Mehrzahl von Torlamellen unterteilten Torflügels eines Sektionaltores, wobei die horizontalen Kanten zweier benachbarter Torlamellen in geschlossenem Zustand des Torflügels aneinander angrenzen und jeweils im Bereich der beiden sich gegenüberstehenden vertikalen Kanten einer jeden Torlamelle an horizontal angeordneten Achsen drehbar gelagerte Rollen angebracht sind, die in sich gegenüberstehenden, zumindest in Teilabschnitten vertikal angeordneten Führungsschienen geführt sind, und wobei der Torflügel aus einem geöffneten Zustand, in dem zumindest die Mehrzahl der Torlamellen in horizontaler Lage angeordnet sind, reversibel in einen geschlossenen Zustand überführbar ist, in dem zumindest die Mehrzahl der Torlamellen in vertikaler Lage angeordnet sind, wobei die vertikal angeordneten Abschnitte der beiden Führungsschienen jeweils an einer Lagerschiene horizontal verschiebbar gelagert sind, wobei eine jeweilige Führungsschiene mittels einer Mehrzahl in vorgegebenem Abstand angeordneter Druckfedern in einer Normalposition des Torflügels in Richtung eines an der Lagerschiene ausgebildeten Anschlages vorgespannt ist.

Lagerungs-Vorrichtungen der eingangs genannten Art sind im Stand der Technik lediglich als fest installierte, nicht elastisch gelagerte Lagerungen von Torflügeln bekannt. Die bekannten Lagerungs-Vorrichtungen weisen demnach sämtlich den Nachteil auf, dass bei im Innenraum von Turnhallen angeordneten Toren Verletzungen bei Sportlern auftreten können, die unbeabsichtigt gegen einen Torflügel geschleudert werden.

Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist aus der Druckschrift EP 2 737 152 B1 bekannt.

Diese Druckschrift offenbart im Einzelnen ein Hubtor mit einem beweglichen Torblatt und beidseits einer Toröffnung angeordneten, gebäudefesten Zargen, wobei an den Zargen aufeinander zu weisende, seitliche Führungen für das Torblatt angeordnet sind, welche jeweils einen Vertikalabschnitt und einen Sturzabschnitt aufweisen, wobei das Torblatt aus abwinkelbar miteinander verbundenen Lamellen ausgebildet ist und im geschlossenen Zustand die Toröffnung abdeckt, wobei das Torblatt in den seitlichen Führungen derart geführt ist, dass es bei geöffnetem Hubtor in den Sturzabschnitten und bei geschlossenem Hubtor in den Vertikalabschnitten der Führungen aufgenommen ist, wobei die Vertikalabschnitte der Führungen versetzbar an den Zargen gelagert sind, wodurch das Torblatt bei geschlossenem Hubtor in Richtung zur Toraußenseite versetzbar ist, und wobei das Hubtor eine Ansteuereinrichtung aufweist, welche auf eine Bewegung des Torblatts anspricht und hierauf basierend den Versatz der Vertikalabschnitte an den Zargen bewirkt, wobei das Hubtor eine Antriebseinheit für den Betrieb des Torblatts aufweist, das Hubtor eine Dichteinrichtung mit Zargendichtelementen enthält, welche an den Zargen angeordnet sind, wobei diese bei geschlossenem Hubtor einen Spalt zwischen dem Torblatt und einem der Toröffnung zugewandten Abschnitt der Zargen schließen und das Torblatt bei geschlossenem Hubtor gegen die Dichteinrichtung gedrückt ist. Die Sturzabschnitte der Führungen sind spiralförmig ausgebildet, wobei das Torblatt im geöffneten Zustand des Hubtores mit berührungsfrei vorliegenden Wickellagen angeordnet ist, wobei die Sturzabschnitte der Führungen zusammen mit den Vertikalabschnitten der Führungen versetzbar an den Zargen gelagert sind, und die Führungen lediglich in eine Richtung quer zur Torblattebene und nicht in Bewegungsrichtung des Torblatts versetzbar sind.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Lagerungs-Vorrichtung für Torflügel von insbesondere im Innenraum von Turnhallen anzubringenden Toren zu schaffen, bei denen ein Verletzungsrisiko seitens sich in Richtung auf den Torflügel zu bewegender und unbeabsichtigt gegen den Torflügel geschleuderter Sportler gegenüber den bekannten Lagerungs-Vorrichtungen deutlich gemindert ist.

Für eine Lagerungs-Vorrichtung der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Achsen der drehbar gelagerten Rollen der Torlamellen in einem Rotationslager gelagert sind, das an einem Schenkel eines im Bereich einer Rückfläche einer Torlamelle angebrachten Rollenbocks in vorgegebenem Abstand zur Rückfläche der Torlamelle angebracht ist.

Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Bei der erfindungsgemäßen Lagerungs-Vorrichtung wird durch die Merkmalskombination, dass die Achsen der drehbar gelagerten Rollen der Torlamellen in einem Rotationslager gelagert sind, das an einem Schenkel eines im Bereich einer Rückfläche einer Torlamelle angebrachten Rollenbocks in vorgegebenem Abstand zur Rückfläche der Torlamelle angebracht ist, eine in horizontaler Richtung elastische Lagerung des Torflügels erreicht, so dass das Risiko einer Verletzung von gegen den Torflügel geschleuderten Sportlern gegenüber den mit herkömmlichen Lagerungs-Vorrichtungen gelagerten Torflügeln durch Einbringung kinetischer Energie in die Druckfeder deutlich gemindert ist.

Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lagerungs-Vorrichtung ist vorgesehen, dass eine Führungsschiene entlang eines geraden, horizontal ausgerichteten Führungslagers an einer Lagerschiene gelagert ist.

Gemäß einer wichtigen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lagerungs-Vorrichtung ist das Führungslager als in der Lagerschiene ausgebildetes, horizontal angeordnetes Langloch ausgeführt, in dem ein an der Führungsschiene befestigter Bolzen verschiebbar gelagert ist. Der Bolzen kann dabei von einer herkömmlichen Schraube gebildet sein, deren freies Ende durch das Langloch geführt ist.

Eine Druckfeder ist vorzugsweise von einer Spiralfeder gebildet, deren eines Ende an einem dem Torflügel ferne Wandung der Lagerschiene gelagert ist und deren anderes Ende an eine dem Torflügel ferne Rückwandung der Führungsschiene angrenzt.

Des Weiteren ist die dem Torflügel ferne Rückwandung der Führungsschiene unter Bildung einer in Richtung der Spiralfeder ausgerichteten Spitzt im Querschnitt keilförmig ausgebildet.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lagerungs-Vorrichtung sind eine dem Torflügel nahe Frontwandung der Lagerschiene sowie eine dem Torflügel nahe Frontwandung der Führungsschiene plan und dabei parallel zum Torflügel ausgebildet sind, wobei eine Innenfläche der dem Torflügel nahen Frontwandung der Lagerschiene den Anschlag der von der Druckfeder vorgespannten Führungsschiene bildet.

Eine Seitenwandung der Führungsschiene ist vorzugsweise plan ausgeführt und dabei entlang einer benachbarten, ebenfalls plan ausgeführten Seitenwandung der Lagerschiene horizontal verschiebbar gelagert.

Gemäß einer weiteren wichtigen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lagerungs-Vorrichtung ist im Bereich einer Außenfläche der Seitenwandung der Lagerschiene ein Seitenschenkel einer Zarge angebracht, deren rechtwinklig zum Seitenschenkel angeordneter Frontschenkel eine erste, der Lagerschiene ferne Angrenzfläche des in Normalposition befindlichen Torflügels bildet.

Eine Außenfläche der Frontwandung der Lagerschiene bildet dabei vorzugsweise eine zweite Angrenzfläche des je nach ausgeübtem Gegendruck zwischen der Innenfläche des Frontschenkels der Zarge und der Außenfläche der Frontwandung der Lagerschiene horizontal verschiebbaren Torflügels.

Des Weiteren ist im Bereich des Seitenschenkels der Zarge mindestens ein horizontal verlaufendes Langloch ausgebildet, durch das eine im Bereich der Seitenwandung der Lagerschiene angebrachte Schraube geführt ist derart, dass die Zarge horizontal entlang der Außenfläche der Seitenwandung der Lagerschiene verschiebbar ist und mittels einer auf die Schraube aufgebrachten Mutter in vorgegebenen Position fixierbar ist.

Im Bereich des in der Lagerschiene ausgebildeten Langloches ist dementsprechend vorzugsweise ebenfalls ein Langloch in dem Seitenschenkel der Zarge ausgebildet, durch das der an der Führungsschiene befestigte Bolzen ebenfalls geführt ist und in dem der an der Führungsschiene befestigte Bolzen ebenfalls verschiebbar gelagert ist.

Für jede Torlamelle, die sich in geschlossenem Zustand des Torflügels im Bereich der vertikal angeordneten Abschnitte der beiden Führungsschienen befindet, sind in einem betreffenden Abschnitt der Lagerschiene vorzugsweise mindestens zwei übereinander angeordnete Druckfedern vorgesehen.

Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lagerungs-Vorrichtung ist im Bereich jeder Torlamelle in geschlossenem Zustand des Torflügels auf Höhe der vertikal angeordneten Abschnitte der beiden Führungsschienen ein Seitenschenkel einer betreffenden Zarge angeordnet, der mit zwei übereinander angeordneten, jeweils horizontal verlaufenden Langlöchern versehen ist, durch die jeweils eine im Bereich der Seitenwandung der Lagerschiene angebrachte Schraube geführt ist, um die Zarge horizontal entlang der Außenfläche der Seitenwandung der Lagerschiene zu verschieben und mittels einer auf die Schraube aufgebrachten Mutter in vorgegebener Position zu fixieren.

Die erfindungsgemäße Lagerungs-Vorrichtung wird im Folgenden anhand einer bevorzugten Ausführungsform erläutert, die in den Figuren der Zeichnung dargestellt ist. Darin zeigt:

1 den horizontalen Teil sowie den vertikalen Teil einer der beiden Führungsschienen sowie eine Torlamelle eines Sektionaltores in einer Ansicht von schräg hinten;

2 eine Torlamelle des Sektionaltores in einer Seitenansicht;

3 eine Führungsschiene sowie eine Lagerungsschiene samt darin befindlicher Rolle einer Torlamelle in einer Querschnittsansicht;

4 die erfindungsgemäße Lagerungs-Vorrichtung in einer Ansicht von schräg oben;

5 eine Ansicht einer Torlamelle samt Lagerung einer betreffenden Rolle.

Die in den 1 bis 5 dargestellte erfindungsgemäße Lagerungs-Vorrichtung 100 ist für einen in eine Mehrzahl von Torlamellen 110 unterteilten Torflügel eines Sektionaltores vorgesehen, bei dem die horizontalen Kanten 111 zweier benachbarter Torlamellen 110 aneinander angrenzen, wobei jeweils im Bereich der beiden sich gegenüberstehenden vertikalen Kanten 112 einer jeden Torlamelle 110 an horizontal angeordneten Achsen 113 drehbar gelagerte Rollen 114 angebracht sind, die in sich gegenüberstehenden, zumindest in Teilabschnitten vertikal angeordneten Führungsschienen 120 geführt sind.

Der Torflügel ist aus einem geöffneten Zustand, in dem zumindest die Mehrzahl der Torlamellen 110 in horizontaler Lage angeordnet sind, reversibel in einen geschlossenen Zustand überführbar, in dem zumindest die Mehrzahl der Torlamellen 110 in vertikaler Lage angeordnet sind.

Die vertikal angeordneten Abschnitte der beiden sich gegenüberstehenden Führungsschienen 120 sind jeweils an einer Lagerschiene 130 horizontal verschiebbar gelagert, wobei eine jeweilige Führungsschiene 120 mittels einer Mehrzahl in vorgegebenem Abstand angeordneter Druckfedern 121 in Richtung eines an der Lagerschiene 130 ausgebildeten Anschlages 131 vorgespannt ist.

In der Lagerschiene 130 sind eine Mehrzahl horizontal ausgerichteter Langlöcher 140 ausgebildet, in denen jeweils ein an der Führungsschiene 120 befestigter, von einer Schraube gebildeter Bolzen 122 verschiebbar gelagert ist.

Eine Druckfeder 121 ist jeweils von einer Spiralfeder gebildet, deren eines Ende an einem dem Torflügel ferne Wandung der Lagerschiene gelagert ist und deren anderes Ende an eine dem Torflügel ferne Rückwandung 123 der Führungsschiene 120 angrenzt.

Die dem Torflügel ferne Rückwandung 123 der Führungsschiene 120 ist unter Bildung einer in Richtung der Spiralfeder 121 ausgerichteten Spitze im Querschnitt keilförmig ausgebildet.

Eine dem Torflügel nahe Frontwandung 133 der Lagerschiene 130 sowie eine dem Torflügel nahe Frontwandung 124 der Führungsschiene 120 sind plan und dabei parallel zum Torflügel ausgebildet, wobei eine Innenfläche der dem Torflügel nahen Frontwandung 133 der Lagerschiene 130 den Anschlag 131 der von der Druckfeder 121 vorgespannten Führungsschiene 120 bildet.

Eine Seitenwandung 134 der Führungsschiene 130 ist ebenfalls plan ausgeführt und dabei entlang einer benachbarten, ebenfalls plan ausgeführten Seitenwandung 125 der Lagerschiene 120 horizontal verschiebbar gelagert.

Im Bereich einer Außenfläche der Seitenwandung 134 der Lagerschiene 130 ist ein Seitenschenkel 151 einer Zarge 150 angebracht, deren rechtwinklig zum Seitenschenkel 151 angeordneter Frontschenkel 152 eine erste, der Lagerschiene 130 ferne Angrenzfläche des in Normalposition befindlichen Torflügels bildet.

Eine Außenfläche der Frontwandung 133 der Lagerschiene 130 bildet eine zweite Angrenzfläche des je nach ausgeübtem Gegendruck zwischen der Innenfläche des Frontschenkels 152 der Zarge 150 und der Außenfläche der Frontwandung 133 der Lagerschiene 130 des horizontal verschiebbaren Torflügels.

Im Bereich des Seitenschenkels 151 der Zarge 150 sind horizontal verlaufende Langlöcher 140 ausgebildet, durch die jeweils eine im Bereich der Seitenwandung 134 der Lagerschiene 130 angebrachte Schraube 135 geführt ist derart, dass die Zarge 150 horizontal entlang der Außenfläche der Seitenwandung 134 der Lagerschiene 130 verschiebbar ist und mittels einer auf die Schraube 135 aufgebrachten Mutter 136 in vorgegebener Position fixierbar ist.

Im Bereich der in der Lagerschiene 130 ausgebildeten Langlöcher 140 sind ebenfalls Langlöcher 140 in dem Seitenschenkel 151 der Zarge 150 ausgebildet, durch die ein betreffender an der Führungsschiene 130 befestigter Bolzen 135 ebenfalls geführt ist und verschiebbar gelagert ist.

Die Achsen 113 der drehbar gelagerten Rollen 114 der Torlamellen 110 sind in einem Rotationslager 115 gelagert, das an einem Schenkel 116 eines im Bereich einer Rückfläche einer Torlamelle 110 angebrachten Rollenbocks 117 in vorgegebenem Abstand zur Rückfläche der Torlamelle 110 angebracht ist.

Für jede Torlamelle 110, die sich in geschlossenem Zustand des Torflügels im Bereich der vertikal angeordneten Abschnitte der beiden Führungsschienen 120 befindet, sind in einem betreffenden Abschnitt der Lagerschiene 130 mindestens zwei übereinander angeordnete Druckfedern 121 vorgesehen.

Im Bereich jeder Torlamelle 110 ist in geschlossenem Zustand des Torflügels auf Höhe der vertikal angeordneten Abschnitte der beiden Führungsschienen 120 ein Seitenschenkel 151 einer betreffenden Zarge 150 angeordnet, der mit zwei übereinander angeordneten, jeweils horizontal verlaufenden Langlöchern 140 versehen ist, durch die jeweils eine im Bereich der Seitenwandung 134 der Lagerschiene 130 angebrachte Schraube 135 geführt ist, um die Zarge 150 horizontal entlang der Außenfläche der Seitenwandung 134 der Lagerschiene 130 zu verschieben und mittels einer auf die Schraube 135 aufgebrachten Mutter 136 in vorgegebener Position zu fixieren.

Das oben erläuterte Ausführungsbeispiel der Erfindung dient lediglich dem Zweck eines besseren Verständnisses der durch die Ansprüche vorgegebenen erfindungsgemäßen Lehre, die als solche durch das Ausführungsbeispiel nicht eingeschränkt ist.