Title:
Vorrichtung zum Befestigen eines Spannrahmens an einem Objekt oder dessen Ausrichtung relativ zu einem auf das Objekt aufzubringenden Motiv
Kind Code:
A1


Abstract:

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Positionieren und Befestigen eines Spannrahmens (11, 12) an einem zu bestickenden oder zu bedruckenden Objekts (2), insbesondere einem Textil, einem Schuh oder einer Kopfbedeckung, oder zum Positionieren des zu bestickenden bzw. zu bedruckenden und an einem Halter (1) angeordneten Objektes (2) relativ zum stickenden bzw. druckenden Motivs, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mindestens ein Projektionsmittel (4), insbesondere einen Beamer, Projektor oder Augmented Reality Brille (VR), aufweist, das auf das Objekt (2) mindestens ein in einer Datenverarbeitungsvorrichtung (DV) gespeichertes Projektionsobjekt (3a, 3b, 3k, 3m, 3r, 3sr) projiziert oder dies in der Augmented Reality Brille (VR) anzeigt, wobei die Datenverarbeitungsvorrichtung (DV) einen Speicher aufweist, in dem die Art, Größe und/oder Form des zu bestickenden oder zu bedruckenden Objektes (2), das zu stickende bzw. druckende Motiv und die Position an der das Motiv auf das Objekt (2) gestickt bzw. gedruckt werden soll, gespeichert ist bzw. nach erfolgter Positionierung gespeichert wird.




Inventors:
Drees, Thomas (45731, Waltrop, DE)
Busche, Mark (44623, Herne, DE)
Application Number:
DE102016117249A
Publication Date:
03/15/2018
Filing Date:
09/14/2016
Assignee:
Smake GmbH, 44575 (DE)
Domestic Patent References:
DE4221747A1N/A1993-01-14



Foreign References:
201400290302014-01-30
Other References:
Brother Internationale Industriemaschinen GmbH‎: AS300- AccuLine Visual System, User's Guide. Version 1.3. D-46446 Emmerich am Rhein, 2016 (Rev. 6/14/2016). - Firmenschrift
Midwest Products, Inc.: HoopMaster Instructions. W194 N11665 McCormick Dr., 22.07.2013. - Firmenschrift
Attorney, Agent or Firm:
Lenzing Gerber Stute Partnerschaftsgesellschaft von Patentanwälten m. b. B., 40212, Düsseldorf, DE
Claims:
1. Vorrichtung zum Positionieren und Befestigen eines Spannrahmens (11, 12) an einem zu bestickenden oder zu bedruckenden Objekts (2), insbesondere einem Textil, einem Schuh oder einer Kopfbedeckung, oder zum Positionieren des zu bestickenden bzw. zu bedruckenden und an einem Halter (1) angeordneten Objektes (2) relativ zum stickenden bzw. druckenden Motivs, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mindestens ein Projektionsmittel (4), insbesondere einen Beamer, Projektor oder Augmented Reality Brille (VR), aufweist, das auf das Objekt (2) mindestens ein in einer Datenverarbeitungsvorrichtung (DV) gespeichertes Projektionsobjekt (3a, 3b, 3k, 3m, 3r, 3sr) projiziert oder dies in der Augmented Reality Brille (VR) anzeigt, wobei die Datenverarbeitungsvorrichtung (DV) einen Speicher aufweist, in dem die Art, Größe und/oder Form des zu bestickenden oder zu bedruckenden Objektes (2), das zu stickende bzw. druckende Motiv und die Position an der das Motiv auf das Objekt (2) gestickt bzw. gedruckt werden soll, gespeichert ist bzw. nach erfolgter Positionierung gespeichert wird.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Projektionsobjekt ein Punkt, eine Linie (3k), ein Raster (3r), eine Kontur (3a, 3b) des zu bestickenden Objektes (2), insbesondere in Form der Knopfleiste (3a), des Kragens (3b), der Nähte oder Taschen des Objektes (2), etc., ein Spannrahmenfenster bzw. die Spannrahmenkontur (3sr) oder das zu stickende bzw. druckende Motiv bzw. dessen Kontur (3m) selbst ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Projektionsmittel (4) mehrere Projektionsobjekte (3a, 3b, 3k, 3m, 3r, 3sr) nacheinander oder gleichzeitig oder wahlweise projiziert.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (1) Teil einer Druckmaschine bzw. Druckers ist, insbesondere beim Drucken fest steht oder nur in einer Richtung bewegt wird.

5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Basis (B) aufweist, an der ein erster Spannrahmenhalter (6) zur Aufnahme eines ersten Spannrahmenteils (11) befestigt oder befestigbar ist, und die Vorrichtung einen Objekthalter (6), insbesondere zum Halten und/oder Spannen des Objektes (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Objekthalter (6) relativ zur Basis (B), insbesondere an der Basis (B), verschiebbar gelagert ist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Objekthalter (6) in einer Ebene (E) parallel zum ersten Spannrahmenteil (11) an der Basis (B) verschiebbar, insbesondere in zwei Richtungen (x, y) unabhängig voneinander, besonders bevorzugt mittels senkrecht zueinander angeordneten Führungsschienen (16), gelagert ist.

7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Spannrahmenhalter (18) an der Basis (B) angeordnet ist, wobei der zweite Spannrahmenhalter (18) zur Aufnahme eines zweiten Spannrahmenteils (12), insbesondere dem oberen Spannrahmenteil, dient.

8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Spannrahmenhalter (18) zumindest teilweise aus einem flexiblen Material gefertigt ist oder ein Gelenk aufweist, so dass das zweite Spannrahmenteil (12) zum ersten Spannrahmenteil (11) geführt bewegbar ist.

9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein Antriebssystem (A) zum Verstellen des Objekthalters (6) in der Ebene (E), insbesondere in zwei Richtungen (x, y) unabhängig voneinander, aufweist.

10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein bildaufnehmendes Mittel (5), insbesondere eine Kamera, aufweist, mittels derer die Vorrichtung die Umrisse und/oder Konturen (2c) des Objektes (2) ermittelt und/oder dessen relative Lage relativ zur Basis (B) bestimmt.

11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenverarbeitungsvorrichtung (DV) der Vorrichtung mit der Augmented Reality-Brille (VR) gekoppelt ist, die dem die Vorrichtung bedienenden Bedienungspersonal in der VR-Brille anzeigt, an welcher Stelle des Objektes (2) der Spannrahmenhalter (11, 12) anzubringen ist, wie das Objekt (2) relativ zur Basis (B) oder dem ersten und/oder zweiten Spannrahmenhalter (11) angeordnet bzw. verschoben werden muss oder an welcher Stelle gerade das zu druckende Motiv (3m) auf dem Objekt (2) positioniert ist.

12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuervorrichtung, insbesondere in Form der Datenverarbeitungsvorrichtung (DV) mittels des Antriebssystems (A) das Objekt (2) derart relativ zur Basis (B) und dem ersten Spannrahmenhalter (11) positioniert, dass anschließend der Spannrahmen (11, 12) an der vorbestimmten Stelle am Objekt (2) durch Zusammenfügen des ersten und zweiten Spannrahmenteils (11, 12) befestigbar ist.

13. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenverarbeitungsvorrichtung (DV) mittels der aufgenommenen Bilder ermittelt, ob der Spannrahmen (11, 12) an der richtigen Stelle des Objektes (2) angebracht ist oder angebracht werden soll und ein entsprechendes Bestätigungs- oder Fehlersignal erzeugt, insbesondere visuell anzeigt und/oder hörbar ausgibt.

14. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Projektionsmittel (4) das zu stickende bzw. druckende Motiv oder dessen Konturen (3m) auf das Objekt (2) projiziert und die Projektion (3m) gesteuert durch das Bedienungspersonal elektronisch relativ zum realen Objekt (2) verschoben und/oder verdrehbar ist, wobei die Datenverarbeitungsvorrichtung (DV) die relative Verschiebung und/oder Drehung des Motivs (3m) für den anschließenden Stick- bzw. Druckvorgang speichert und beim Stick- bzw. Druckvorgang entsprechend berücksichtigt.

15. Verfahren zum Befestigen eines Spannrahmenhalters unter Verwendung der Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Verfahrensschritt an der Basis das erste Spannrahmenteil (11) in den ersten Spannrahmenhalter (7) eingesetzt oder an diesem befestigt wird, und dass in einem darauffolgenden Verfahrensschritt das Objekt (2) über den Objekthalter (6) und über den ersten Spannrahmenhalter (7) gezogen wird, und dass in einem weiteren Verfahrensschritt mittels des Projektionsmittels (4) ein Projektionsobjekt auf das zu bestickende bzw. druckende Objekt (2) projiziert wird, und dass danach der Objekthalter (6) so in der Ebene (x, y) manuell oder mittels der Antriebsvorrichtung (A) verstellt wird, dass sich das Objekt (2) relativ zum ersten und zweiten Spannrahmenhalter (11, 12) in der richtigen Position befindet, und dass in einem weiteren Verfahrensschritt der Spannrahmenhalter an dem Objekt befestigt wird, in dem die beiden Spannrahmenteile (11, 12), insbesondere magnetisch, zusammengebracht werden.

16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass nach erfolgter Positionierung des Objekthalters (6) relativ zu den Spannrahmenhaltern (7, 18) bzw. -teilen (11, 12) das zu stickende bzw. druckende Motiv oder dessen Konturen (3m) auf das Objekt (2) projiziert und die Projektion (3m) elektronisch relativ zum Objekt (2) gesteuert durch das Bedienungspersonal verschoben und/oder verdreht wird, wobei die Steuereinheit (DV) die relative Verschiebung und/oder Drehung des Motivs (3m) für den anschließenden Stick- bzw. Druckvorgang speichert und beim Stick- bzw. Druckvorgang entsprechend berücksichtigt.

17. Verfahren zum relativen Positionieren eines auf ein Objekt () zu stickenden oder druckenden Motives unter Verwendung einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst das Objekt (2) an dem Halter (1) befestigt wird, insbesondere auf diesen aufgespannt wird, und dass danach mittels des Projektionsmittels (4) zumindest das zu stickende bzw. druckende Motiv oder dessen Konturen (3m) auf das Objekt (2) projiziert wird und die Projektion (3m) durch das Bedienungspersonal gesteuert elektronisch relativ zum Objekt (2) verschoben und/oder verdreht wird, wobei die Steuereinheit (DV) die relative Verschiebung und/oder Drehung des Motivs (3m) für den anschließenden Stick- bzw. Druckvorgang speichert und beim Stick- bzw. Druckvorgang entsprechend berücksichtigt.

Description:

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Positionieren und Befestigen eines Spannrahmens an einem zu bestickenden oder zu bedruckenden Objekt, insbesondere einem Textil, einem Schuh oder einer Kopfbedeckung, oder zum Positionieren des zu bestickenden bzw. zu bedruckenden und an einem Halter angeordneten Objektes relativ zum stickenden bzw. druckenden Motivs.

Bei dem Besticken oder Bedrucken von Objekten, insbesondere Textilien wie T-Shirts, Pullovern, Hosen, Jacken, etc. oder Schuhe und Mützen, kommt es darauf an, dass das Objekt richtig zur Druck- bzw. Stickmaschine ausgerichtet ist, oder aber der Druck- oder Stickmaschine bekannt ist, in welcher Position sich das Objekt zur Maschine befindet worauf hin die Maschine die Offset-Daten zum Start des Drucks oder des Stickvorgangs berechnen kann, so dass das Stickmotiv bzw. Druckmotiv an der richtigen Stelle auf dem Objekt angebracht werden kann.

Sofern das Objekt bedruckt werden soll, so muss das Objekt relativ zum Drucker ausgerichtet werden. Dies geschieht meist dadurch, dass das Objekt auf einen Aufspanntisch gespannt wird, wobei das Objekt so auf dem Aufspanntisch gespannt bzw. befestigt werden muss, dass der Druck an der richtigen Stelle erfolgt. Die Firma brother® bietet dazu das System AccuLine® an, bei dem das aufgespannte Objekt mittels einer Kamera fotografiert oder gefilmt und das aktuelle Bild des aufgespannten Objektes auf einem Monitor anzeigt wird. Das Bedienungspersonal kann dann auf dem Monitor das aufzudruckende Motiv relativ zum fotografierten Objekt verschieben, verdrehen und skalieren, wobei nach erfolgter Positionierung und Skalierung die Offset-Daten für den Druck berechnet und beim Drucken berücksichtigt werden.

Aus dem Stickbereich ist von der Firma Hoop Master® ein Spannrahmenpositionierungssystem bekannt, welches eine Stecktafel aufweist, auf die in verschiedenen Positionen ein Spannrahmenhalter für ein unteres Spannrahmenteil und ein oberes Spannrahmenteil aufsteckbar ist, wobei die Stecktafel einen Aufspannrahmen für das zu bestickende Objekt in Form eines Hemdes, T-Shirts oder Pullovers bildet. Die Stecktafel weist hierfür nummerierte Löcher auf, die in einem Raster angeordnet sind, in die der Spannrahmenhalter einsteckbar ist. Dabei wird dem Bedienungspersonal vorgegeben, in welche Löcher der Spannrahmenhalter auf die Stecktafel positioniert bzw. eingesteckt werden muss. Anschließend wird das untere Teil des Spannrahmens in den unteren Spannrahmenhalter eingesetzt und das Objekt über den Aufspannrahmen bzw. die Stecktafel und den unteren Spannrahmenhalter gezogen. Durch die an das Objekt angepasste äußere Kontur der Stecktafel wird das Objekt relativ zum Spannrahmen positioniert. Anschließend wird das im oberen Spannrahmenhalterteil einliegende obere Spannrahmenteil zum unteren Spannrahmenhalter bewegt und mit diesem magnetisch befestigt, wobei das Objekt zwischen den beiden Spannrahmenteilen eingeklemmt wird. Das Objekt wird dann mittels des Spannrahmens in den Pantographen einer Stickmaschine eingesetzt und anschließend bestickt. Aufgrund der Rasterung der Löcher und der Dehnbarkeit des zu bestickenden Objektes kann der Spannrahmen bei diesem System jedoch nur relativ ungenau an dem Objekt befestigt werden, wodurch nicht gewährleistet, dass das Motiv an der Stelle aufgestickt wird, die gewünscht bzw. vorgegeben war.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung bereitzustellen, mit dem die Ausrichtung schnell, einfach, genau und zuverlässig gelingt.

Die erfindungsgemäße Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Vorrichtung mindestens ein Projektionsmittel, insbesondere einen Beamer, Projektor oder Augmented Reality Brille (VR-Brille), aufweist, das auf das Objekt mindestens ein in einer Datenverarbeitungsvorrichtung (DV) gespeichertes Projektionsobjekt projiziert oder die Vorrichtung mittels der Augmented Reality Brille (VR-Brille) dem Bedienungspersonal in der Brille das Projektionsobjekt anzeigt, wobei die Datenverarbeitungsvorrichtung (DV) einen Speicher aufweist, in dem die Art, Größe und/oder Form des zu bestickenden oder zu bedruckenden Objektes, das zu stickende bzw. druckende Motiv und die Position an der das Motiv auf das Objekt gestickt bzw. gedruckt werden soll, gespeichert ist bzw. nach erfolgter Positionierung gespeichert wird.

Durch das Projizieren von Projektionsobjekten real auf das Objekt mittels eines Beamers oder Projektors wird dem Bedienungspersonal visuell angezeigt, wie das Objekt relativ zur Vorrichtung bzw. dem Halter ausgerichtet bzw. positioniert werden muss oder an welcher Stelle das Motiv angeordnet werden soll. Anstelle eines Beamers oder Projektors ist es selbstverständlich ebenso möglich, dass das mindestens eine Projektionsobjekt in der VR-Brille dargestellt wird, wobei die VR-Brille die anzuzeigende Position anhand der Blickrichtung und der Position der Vorrichtung im Blickfeld berechnet.

Das Projektionsobjekt kann dabei ein oder mehrere Punkte, Linien, ein Raster, die Kontur des zu bestickenden bzw. zu bedruckenden Objektes, insbesondere in Form einer Knopfleiste, des Kragens, der Nähte oder Taschen des Objektes, etc., ein Spannrahmenfenster oder das zu stickende bzw. druckende Motiv selbst sein. Sofern Projektionsobjekte angezeigt werden müssen, so können diese nacheinander oder gleichzeitig oder wahlweise projiziert werden. Im letzteren Falle kann das Bedienungspersonal auswählen, welche Projektionsobjekte angezeigt werden sollen.

In einer ersten möglichen Ausführungsform der Erfindung, weist die Vorrichtung eine Basis auf, an der ein erster Spannrahmenhalter zur Aufnahme eines ersten Spannrahmenteils befestigt oder befestigbar ist. Die Vorrichtung weist darüber hinaus einen Objekthalter auf, der insbesondere zum Halten und/oder Spannen des Objektes dient wobei der Objekthalter relativ zur Basis, insbesondere an der Basis, verschiebbar gelagert ist. Dabei ist der Objekthalter vorteilhaft nur in einer Ebene parallel zur vom ersten Spannrahmenteil aufgespannten Ebene relativ zur Basis verschiebbar und zwar in beide Richtungen unabhängig voneinander, so dass in den durch die Mechanik vorgegebenen Grenzen der Objekthalter beliebig relativ zur Basis positionierbar ist. Bevorzugt kann der Objekthalter über lineare Führungen, welche insbesondere senkrecht zueinander angeordnet sind, wobei die eine Führung in der anderen längsverschieblich gelagert ist. Bei dieser Ausführungsform kann ein zweiter Spannrahmenhalter an der Basis angeordnet ist, wobei der zweite Spannrahmenhalter zur Aufnahme eines zweiten Spannrahmenteils, insbesondere dem oberen Spannrahmenteil, dient. Der zweite Spannrahmenhalter kann dabei zumindest teilweise aus einem flexiblen Material gefertigt sein oder ein Gelenk aufweisen, so dass das zweite Spannrahmenteil zum ersten Spannrahmenteil geführt bewegbar, insbesondere verschwenkbar, ist.

Die Vorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform kann auch dahingehend weitergebildet werden, dass die Vorrichtung ein Antriebssystem zum Verstellen des Objekthalters in der xy-Ebene aufweist. Sofern die Vorrichtung dann mit einer Kamera versehen ist, kann die Lage des Objektes auf dem Objekthalter anhand dessen Konturen, insbesondere Knopfleiste(n), Kragen, Ärmel oder Nähte(n) ermittelt werden, wonach dann mittels des Antriebs die der Objekthalter relativ zur Basis so verstellt werden kann, dass sich das Objekt in der richtigen Position des bzw. der am Spannrahmenhalters befindlichen Spannrahmenteils bzw. -teils befindet und der Spannrahmen dann manuell oder automatisch am Objekt befestigt wird.

Eine zweite mögliche Ausführungsform der Erfindung, dient zur Positionierung des zu bestickenden bzw. zu bedruckenden und an einem Halter angeordneten Objektes relativ zum stickenden bzw. druckenden Motiv. Dazu weist die Vorrichtung einen Spannrahmen auf, der an dem zu bestickenden oder bedruckenden Objekt befestigt wird. Anschließend wird mittels des Projektionsmittels, insbesondere einem Beamer, Projektor oder einer Augmented Reality Brille (VR-Brille) auf das Objekt mindestens das zu druckende Motiv oder dessen Konturen projiziert oder dies in der Augmented Reality Brille (VR-Brille) anzeigt, wobei das Bedienungspersonal das projizierte oder in der VR-Brille dargestellte Motiv relativ zum Objekt bzw. Spannrahmen bewegen und an die Stelle bewegen kann, an der das Motiv aufgedruckt oder gestickt werden soll. Die Vorrichtung merkt sich die durch das virtuelle Verschieben erzeugten Offset-Daten und berücksichtigt diese beim späteren Drucken bzw. Sticken. Zusätzlich zum Motiv oder dessen Konturen können noch Konturen oder Merkmale des Objekts auf das Objekt selbst projiziert werden. Dabei werden diese Konturen in dem Abstand zum Motiv dargestellt, die zuvor bei der graphischen Gestaltung des Objektes festgelegt worden sind. Somit ist es möglich, das Verschieben des Motivs und der dargestellten Konturen bzw. Merkmale des Objektes so vorzunehmen, dass zum Schluss die Konturen bzw. Merkmale des Objektes deckungsgleich sind mit den Konturen bzw. Merkmalen des realen Objekts.

Der Halter kann auch eine Druckplatte eines Druckers sein, an der das zu bedruckende Objekt befestigt oder eingespannt wird. Dabei kann der Halter beim Druck entweder still stehen oder wird nur in einer Richtung bewegt.

Die Datenverarbeitungsvorrichtung speichert die bei beiden zuvor beschriebenen möglichen Ausführungsformen benötigten Daten in einem Speicher, wobei insbesondere die Art, Größe und/oder Form des zu bestickenden oder zu bedruckenden Objektes, das zu stickende bzw. druckende Motiv und die Position an der das Motiv auf das Objekt gestickt bzw. gedruckt werden soll, gespeichert ist bzw. nach erfolgter Positionierung gespeichert werden.

Die Vorrichtung kann bei Verwendung einer Kamera vorteilhaft anhand der aufgenommenen Bilder ermitteln, ob der Spannrahmen an der richtigen Stelle des Objektes angebracht ist bzw. angebracht werden soll und ein entsprechendes Bestätigungs- oder Fehlersignal erzeugen, welches insbesondere visuell angezeigt wird und/oder hörbar ist. Hierdurch können vorteilhaft Material, Zeit und Kosten gespart werden, die durch ein falsches Bedrucken bzw. Besticken entstehen würden.

Es wird ebenso ein Verfahren zum Befestigen eines Spannrahmenhalters unter Verwendung der vorbeschriebenen Vorrichtung beansprucht, bei dem in einem ersten Verfahrensschritt an der Basis das erste Spannrahmenteil in den ersten Spannrahmenhalter eingesetzt oder an diesem befestigt wird, und dass in einem darauffolgenden Verfahrensschritt das Objekt über den Objekthalter und über den ersten Spannrahmenhalter gezogen wird, und dass in einem weiteren Verfahrensschritt mittels des Projektionsmittels ein Projektionsobjekt auf das zu bestickende Objekt projiziert wird, und dass danach der Objekthalter so in der Ebene (x, y) manuell oder mittels der Antriebsvorrichtung verstellt wird, dass sich das Objekt relativ zum ersten und zweiten Spannrahmenhalter in der richtigen Position befindet, und dass in einem weiteren Verfahrensschritt der Spannrahmenhalter an dem Objekt befestigt wird, in dem die beiden Spannrahmenteile, insbesondere magnetisch, zusammengebracht werden.

Diese Verfahren kann dahingehend ergänzt werden, indem nach erfolgter Positionierung des Objekthalters relativ zu den Spannrahmenhaltern bzw. -teilen das zu stickende bzw. druckende Motiv oder dessen Konturen auf das Objekt projiziert und die Projektion elektronisch relativ zum Objekt gesteuert durch das Bedienungspersonal verschoben und/oder verdreht wird, wobei die Steuereinheit (DV) die relative Verschiebung und/oder Drehung des Motivs für den anschließenden Stick- bzw. Druckvorgang speichert und beim Stick- bzw. Druckvorgang entsprechend berücksichtigt. Hierdurch ist es möglich, nach dem Befestigen des Spannrahmens noch eine virtuelle Verschiebung und/oder Drehung des Motivs relativ zum Spannrahmen vorzunehmen, welche beim anschließenden Druck- oder Stickvorgang berücksichtigt wird.

Ebenso wird ein Verfahren zum relativen Positionieren eines auf ein Objekt zu stickenden oder druckenden Motives unter Verwendung einer vorbeschriebenen Vorrichtung beansprucht, bei dem zunächst das Objekt an einem Halter befestigt wird, insbesondere auf diesen aufgespannt wird, und dass danach mittels des Projektionsmittels zumindest das zu stickende bzw. druckende Motiv oder dessen Konturen auf das Objekt projiziert wird und die Projektion durch das Bedienungspersonal gesteuert elektronisch relativ zum Objekt bzw. zum Halter verschoben und/oder verdreht wird, wobei die Steuereinheit die relative Verschiebung und/oder Drehung des Motivs für den anschließenden Stick- bzw. Druckvorgang speichert und beim Stick- bzw. Druckvorgang entsprechend berücksichtigt.

Nachfolgend werden anhand von Zeichnungen verschiedene mögliche Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung näher erläutert.

Es zeigen:

1: Eine erste mögliche Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem in einer Ebene verschieblich an einer Basis gelagerten Objekthalter, über den ein zu bestickendes oder zu bedruckendes T-Shirt gezogen ist;

2: Vorrichtung gemäß 1 mit oberhalb des Objekthalters angeordnetem Projektor;

3: Weiterbildung der Vorrichtung gemäß 1 mit zusätzlicher Kamera, wobei alternativ die Augmented Reality Brille oder der Projektor zum Einsatz gelangen kann;

4: Querschnittsdarstellung durch die Vorrichtung gemäß der 1 bis 3;

5: zweite mögliche Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit verschiebbarer Projektion zur relativen Positionierung des Halters zum aufzudruckenden oder aufzustickenden Motiv;

6: Abwandlung der Ausführungsform gemäß der 5 durch Ersatz des Projektors durch eine Augmented Reality Brille;

7: Weiterbildung der Vorrichtung gemäß 5 mit zusätzlicher Kamera, wobei alternativ die Augmented Reality Brille oder der Projektor zum Einsatz gelangt.

Eine erste mögliche Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem in einer Ebene E verschieblich an einer Basis B gelagerten Objekthalter 6, über den ein zu bestickendes oder zu bedruckendes Objekt 2 in Form eines T-Shirts gezogen ist. Die Basis B ist nur teilweise dargestellt und soll nur veranschaulichen, dass an ihr der Spannrahmenhalter 7 befestigt ist. In den Spannrahmenhalter 7 ist das untere Spannrahmenteil 11 eingesetzt. Das T-Shirt ist wie in 4 dargestellt, über den Spannrahmenhalter 7 gezogen, so dass der Spannrahmenhalter 7 und mit ihm das untere Spannrahmenteil 11 für das Bedienpersonal nicht mehr sichtbar ist. Das T-Shirt weist einen Kragen 2b und eine Knopfleiste 2a auf. Der Objekthalter 6 kann in der Breite verstellbar ausgebildet sein, sodass verschieden große T-Shirts 2 über ihn spannbar sind. Das untere Spannrahmenteil 11 weist eine fensterartige Öffnung auf, innerhalb derer der Stoff des T-Shirts 2 gespannt wird, so dass später dieser Bereich des T-Shirts bestickt oder bedruckt werden kann. Das Spannrahmenteil 11 spannt den Stoff des T-Shirts 2 in der Ebene E. In der Ebene E ist der Objekthalter 6 in gewissen Grenzen frei verschieblich, so dass der Objekthalter 6 und mit ihm das Objekt 2 relativ zum Spannrahmenhalter 7 und dem unteren Spannrahmenteil 11 positioniert werden kann, sodass der Spannrahmen bestehend aus dem unteren Spannrahmenteil 11 und dem oberen Spannrahmenteil 12 an einer bestimmten Stelle des T-Shirts 2 befestigt werden kann, so dass der Spannrahmenhalter 11, 12 den Bereich des T-Shirts 2 umfasst und spannt auf dem später das Motiv gedruckt bzw. gestickt werden soll.

Da das Bedienpersonal, welches die Vorrichtung bedient, den und das untere Spannrahmenteil 11 nicht sieht und lediglich eventuell auf einem Monitor sehen kann, wo ungefähr das zu druckende bzw. steckende Motiv am T-Shirt angebracht werden soll, muss das Bedienungspersonal anhand von gedachten Linien, durch Messen mittels Lineal, den Spannrahmen auch nach Augenmaß am T-Shirt befestigen.

Damit das Bedienungspersonal den Spannrahmen 11, 12 an der richtigen Stelle am T-Shirt 2 befestigen kann, weist die erfindungsgemäße Vorrichtung ein Projektionsmittel 4, dass zum Beispiel ein Projekt oder Beamer sein kann, auf, welches auf das Objekt 2 zum Beispiel den Ort des unteren Spannrahmenteils 11 mittels einer Projektion 3sr darstellen. Zusätzlich können Hilfslinien 3k und/oder Rasterlinien 3r auf das Objekt 2 projiziert werden. Am einfachsten ist es, wenn bestimmte Konturen des Objektes 2, zum Beispiel die Knopfleiste 3a und der Kragen 3b als Konturen auf das T-Shirt 2 projiziert werden, wobei die Konturen in dem Abstand zum Motiv 3m projiziert dargestellt werden in dem sich das später zu druckende bzw. zu steckende Motiv von der Knopfleiste 3a und dem Kragen 3b tatsächlich befinden soll. Die projizierten Konturen der Knopfleiste 3a und des Kragen 3b werden in diesem Abstand zu dem Spannrahmenhalter 11 projiziert. Dabei kann auch das später zu druckende bzw. zu steckende Motiv 3m auf das T-Shirt 2 projiziert werden. Nunmehr kann das Bedienungspersonal den Objekthalter 6 derart mit dem darauf gespannten T-Shirt 2 verschieben, dass die reale Knopfleiste 2a und der reale Kragen 2b mit dem projizierten Konturen von Knopfleiste 3a und Kragen 3b, zur Deckung gelangen. Die projizierten Konturen von Knopfleiste 3a und Kragen 3b bewegen sich dabei relativ zur Basis B nicht.

Nachdem die Positionierung des T-Shirts 2 zum Spannrahmenhalter 7 bzw. dem unteren Spannrahmenteil 11 erfolgreich vorgenommen worden ist, kann der Objekthalter 6 an der Basis festgesetzt werden, sodass die Lagerung des Objekthalter 6 blockiert ist. Danach kann das obere Spannrahmenteil 12 mit dem unteren Spannrahmenteil 11 zum Beispiel magnetisch verbunden werden, wodurch der zu bedrucken bzw. zu bestücken Stoffbereich des T-Shirts 2 eingespannt ist. Nach dem erfolgreichen Befestigen des Spannrahmens 11, 12 am T-Shirt 2 kann noch eine Feinjustierung dahingehend erfolgen, dass das Bedienungspersonal mittels entsprechender Steuerungseingaben das projizierte Motiv 3m relativ zum T-Shirt 2 innerhalb des Spannrahmenfensters verschieben oder verdrehen, wobei sich die Datenverarbeitungsvorrichtung DV der Vorrichtung die relative Verschiebung und/oder Verdrehung des Motivs 3m merkt und später beim Stickvorgang bzw. Druckvorgang diese Verschiebung und/oder Verdrehung des Motivs berücksichtigt.

Die 3 zeigt eine Weiterbildung der Vorrichtung gemäß 1 mit zusätzlicher Kamera 5, wobei alternativ die Augmented Reality Brille VR oder der Projektor 4 zum Einsatz gelangen kann. Für die Augmented Reality Brille VR können Bezugspunkte 10 an der Basis B und/oder dem Spannrahmenhalter 7 angeordnet werden, so dass eine genaue Positionierung des Objekthalters 6 mit dem T-Shirts 2 relativ zum unteren Spannrahmenteil 7 möglich ist. Die in 2 erläuterten Projektionsobjekte werden bei der Verwendung der Augmented Reality Brille VR in der Brille angezeigt, so dass es für die die Brille VR tragende Person so scheint, als wären sie auf das T-Shirt 2 projiziert.

Unter einer Augmented Reality Brille wird im Sinne der Erfindung eine Brille verstanden, durch deren Gläser der Benutzer die Umgebung sehen kann, zusätzlich jedoch für den Benutzer auf den Gläsern Informationen und/oder Grafiken darstellbar sind, wobei die Grafiken, etc. Abbildungen auf realen Objekten oder der Landschaft sein können.

Zusätzlich kann eine Kamera 5 vorgesehen werden, mittels derer z.B. die Position des T-Shirts 2 erkannt werden kann. Auch ist es möglich, nach erfolgter Befestigung des Spannrahmens 11, 12 eine Aufnahme des T-Shirts 2 mit Spannrahmen 11, 12 mittels einer Objekterkennungssoftware zu analysieren, um festzustellen, ob der Spannrahmen 11, 12 an der richtigen Position des T-Shirts befestigt ist.

Ebenso ist es möglich, dass bei Verwendung der Kamera 5 der Positionierungsvorgang automatisch erfolgt, indem mittels der Kamera 5 die momentane relative Lage des T-Shirts 2, z.B. anhand dessen Konturen relativ zum unteren ersten Spannrahmenhalter 7, dem unteren Spannrahmenteil 11 bzw. Basis B ermittelt wird, und dann der Objekthalter 6 mittels einer Antriebsvorrichtung A so verfahren wird, dass sich das T-Shirt 2 in der für das Befestigen des Spannrahmens 11, 12 richtigen Position befindet. Dann kann entweder manuell oder ebenfalls automatisch der Spannrahmen 11, 12 am T-Shirt 2 befestigt werden.

Die 4 zeigt eine Querschnittsdarstellung durch die Vorrichtung gemäß der 1 bis 3. Die Basis B ist durch eine Art Tische mit Füßen 15 gebildet. Eine Führung 16 ist zwischen der Basis B und dem Objekthalter 6 angeordnet und dient zur Verschiebung des Objekthalters 6 in der Ebene E, welche sich senkrecht zur Zeichnungsebene erstreckt. An der Basis ist eine Art Galgen 13 montiert, an dessen oberen Ende der Projektor 4 und ggfs. auch die Kamera montiert ist. An der Vorderseite 20 der Basis B ist der erste Spannrahmenhalter 7 befestigt, welcher zur Aufnahme des unteren Spannrahmenteils 11 dient. Das zu bedruckende bzw. bestickende Objekt 2 ist über den ersten Spannrahmenhalter 7 sowie den Objekthalter 6 gezogen. Der Projektor 4 projiziert mit seinen Lichtstrahlen 4a Projektionsobjekte auf das T-Shirt 2 und ermöglicht somit die Ausrichtung des T-Shirts 2 relativ zum unteren Spannrahmenteil 11. Nach erfolgter Ausrichtung kann das obere Spannrahmenteil 12, welches z.B. an einem zweiten Spannrahmenhalter 18, welcher ebenfalls an der Basis oder dem unteren Spannrahmenhalter 7 befestigt ist, auf das T-Shirt 2 abgesenkt werden und verbindet sich z.B. magnetisch mit dem unteren Spannrahmenteil 11, wodurch der relevante Stoffbereich des T-Shirts wie gewünscht eingespannt wird. Das obere Spannrahmenteil 12 kann jedoch auch rein manuell und ohne Spannrahmenhalter 18 mit dem unteren Spannrahmenteil verbunden werden. Die optionale Antriebsvorrichtung wirkt zusammen mit der Führung 16.

Die 5 zeigt eine zweite mögliche Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit verschiebbarer Projektion 3m, 3a und 3b zur Ermittlung der Offset-Daten für den späteren Druck- bzw. Stickvorgang. Dabei wird zunächst das zu bedruckende bzw. bestickende Objekt 2 auf den Halter 1 aufgezogen und an diesem fixiert, wobei darauf zu achten ist, dass sich der zu bestickende bzw. bedruckende Bereich auch tatsächlich vollständig auf der Oberseite des Halters 1 befindet. Dann werden bestimmte Konturen 3a, 3b des Objektes auf dieses projiziert, wobei die Datenverarbeitungsvorrichtung z.B. davon ausgeht, dass das T-Shirt optimal auf dem Halter 1 eingespannt ist. Da dies jedoch tatsächlich nicht der Fall sein wird, befinden sich die projizierten Konturen der Knopfleiste 3a und des Kragens 3b nicht in Deckung mit der Knopfleiste 2a bzw. dem Kragen 2b des T-Shirts 2. Das Bedienungspersonal kann dann durch entsprechende Steuerungseingabe die Projektion solange verschieben und/oder verdrehen, bis die projizierten Konturen 3a, 3b deckungsgleich mit der tatsächlichen Knopfleiste 2a und dem Kragen 2b sind. Die Verschiebungs- und Rotationsdaten speichert die Datenverarbeitungsvorrichtung DV. Diese Daten werden später beim Druckvorgang bzw. Stickvorgang berücksichtigt, so dass das Motiv an der richtigen Stell des im Halter 1 eingespannten Objektes gedruckt bzw. gestickt wird.

Wie in 6 dargestellt, kann in die vorbeschriebene Ausführungsform gemäß der 5 dahingehend abgewandelt werden, dass der Projektor 4 durch eine Augmented Reality Brille VR ersetzt wird, welche die Projektionsobjekte in der Brille VR darstellt.

Wie in 7 dargestellt, kann die vorbeschriebene zweite mögliche Ausführungsform auch durch eine Kamera 5 ergänzt werden, welche die gleichen Funktionen ermöglicht, wie sie bereits bei der Vorrichtung gemäß der 3 beschrieben sind.