Title:
Sicherheitslichtvorhang
Kind Code:
A1


Abstract:

Sicherheitslichtvorhang (1) zur Überwachung eines Gefahrenbereichs (19) einer Maschine (2) oder Anlage, umfassend eine Sendeeinheit (4) mit einer Vielzahl von Lichtstrahlen (13) emittierenden Lichtsendern (5) und einer Empfangseinheit (6) mit einer Vielzahl von Lichtstrahlen (13) empfangenden Lichtempfängern (7) zur Überwachung eines Schutzfeldes (8), eine Steuer- und Auswerteeinheit (9), welche ausgebildet ist, bei Erfassung eines unzulässigen Objektes (10) im Schutzfeld (8) als Sicherheitsfunktion ein Abschaltsignal für die Maschine (2) oder Anlage (3) zu generieren, wobei die Steuer- und Auswerteeinheit (9) ausgebildet ist, bei Erfassung eines zulässigen Objektes (11) einen Überbrückungsteilbereich (12) zu aktivieren und kein Abschaltsignal zu erzeugen, solange das zulässige Objekt (11) innerhalb des Überbrückungsteilbereiches (12) ist, wobei eine Unterbrechung eines Lichtstrahls (13) in mindestens einem vorbestimmten ersten Teilbereich (14.1) des Sicherheitslichtgitters (1) eine Detektion eines zulässigen Objektes (11) ist.




Inventors:
Brucker, Ralph (77796, Mühlenbach, DE)
Grabinger, Jörg (79312, Emmendingen, DE)
Application Number:
DE102016116828A
Publication Date:
03/08/2018
Filing Date:
09/08/2016
Assignee:
SICK AG, 79183 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE102006012537A1N/A2007-09-20



Foreign References:
EP18734422008-01-02
EP19505852008-07-30
EP23060632011-04-06
Claims:
1. Sicherheitslichtvorhang (1) zur Überwachung eines Gefahrenbereichs (19) einer Maschine (2) oder Anlage,
umfassend eine Sendeeinheit (4) mit einer Vielzahl von Lichtstrahlen (13) emittierenden Lichtsendern (5)
und einer Empfangseinheit (6) mit einer Vielzahl von Lichtstrahlen (13) empfangenden Lichtempfängern (7) zur Überwachung eines Schutzfeldes (8),
eine Steuer- und Auswerteeinheit (9), welche ausgebildet ist, bei Erfassung eines unzulässigen Objektes (10) im Schutzfeld (8) als Sicherheitsfunktion ein Abschaltsignal für die Maschine (2) oder Anlage (3) zu generieren,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuer- und Auswerteeinheit (9) ausgebildet ist, bei Erfassung eines zulässigen Objektes (11) einen Überbrückungsteilbereich (12) zu aktivieren und kein Abschaltsignal zu erzeugen, solange das zulässige Objekt (11) innerhalb des Überbrückungsteilbereiches (12) ist,
wobei eine Unterbrechung eines Lichtstrahls (13) in mindestens einem vorbestimmten ersten Teilbereich (14.1) des Sicherheitslichtgitters (1) eine Detektion eines zulässigen Objektes (11) ist.

2. Sicherheitslichtvorhang (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Unterbrechung mindestens eines Lichtstrahls (13) in mindestens einem zweiten unterschiedlichen und zum ersten Teilbereich (14.1) beabstandeten zweiten Teilbereich (14.2) eine Detektion eines zulässigen Objektes (11) ist.

3. Sicherheitslichtvorhang (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherheitslichtvorhang (1) einen elektronischen Eingang (15) aufweist für ein externes Signal (16) einer externen Steuerung (18), wobei das externe Signal ein Objekttypsignal (17) für zulässige Objekte (11) ist, wobei die Steuer- und Auswerteeinheit (9) ausgebildet ist, bei Erfassung des zulässigen Objektes (11) und des Objekttypsignals (17) den Überbrückungsteilbereich (12) zu aktivieren und kein Abschaltsignal zu erzeugen.

4. Sicherheitslichtvorhang (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zeitdauer einstellbar ist, für die der Überbrückungsteilbereich längstens aktivierbar ist.

5. Sicherheitslichtvorhang (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Auswerteeinheit (9) ausgebildet ist, den Überbrückungsteilbereich (12) so lange zu aktivieren, solange mindestens einer der Lichtstrahlen (13) im Schutzfeld (8) unterbrochen ist.

6. Sicherheitslichtvorhang (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Auswerteeinheit (9) ausgebildet ist, den Überbrückungsteilbereich (12) so lange zu aktivieren, solange mindestens ein einziger Lichtstrahl (13) im Schutzfeld (8) dauerhaft unterbrochen ist.

7. Sicherheitslichtvorhang (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Auswerteeinheit (9) ausgebildet ist, den Überbrückungsteilbereich (12) so lange zu aktivieren, solange das Objekttypsignal (17) vorhanden ist und solange eine vorbestimmte Zeitdauer nicht überschritten ist.

8. Sicherheitslichtvorhang (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Auswerteeinheit (9) ausgebildet ist, eine Zeitüberwachung durchzuführen, wobei eine Erkennung eines zulässigen Objektes (11) in dem ersten Teilbereich (14.1) und dem zweiten Teilbereich (14.2) innerhalb eines bestimmten Zeitraumes erfolgt.

9. Sicherheitslichtvorhang (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Auswerteeinheit (9) ausgebildet ist, in mindestens einem der Teilbereiche (14) eine Mindestanzahl von unterbrochenen Lichtstrahlen (13) zu erfassen und den Überbrückungsteilbereich (12) zu aktivieren, wenn die Mindestanzahl von Lichtstrahlen (13) unterbrochen ist.

10. Sicherheitslichtvorhang (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Auswerteeinheit (9) ausgebildet ist, den Überbrückungsteilbereich (12) zu aktivieren, wenn in dem ersten Teilbereich (14.1) und dem zweiten Teilbereich (14.2) in einem bestimmten Zeitraum eine Mindestanzahl an Lichtstrahlen (13) unterbrochen ist.

11. Sicherheitslichtvorhang (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Auswerteeinheit (9) ausgebildet ist, eine Anzahl, eine Position und/oder eine Größe von Teilbereichen (14) und/oder eine Mindestanzahl von notwendig unterbrochenen Lichtstrahlen (13) abhängig von dem Objekttypsignal (17) einzustellen, wobei unterschiedliche Objekttypsignale (17) vorgesehen sind.

12. Sicherheitslichtvorhang (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Auswerteeinheit (9) ausgebildet ist, innerhalb des aktiven Überbrückungsteilbereiches (12) eine Anzahl Unterbrechungen vorbestimmter Lichtstrahlen (13) auszuwerten und bei Nichtunterbrechung der Lichtstrahlen (13) ein Abschaltsignal zu erzeugen.

13. Sicherheitslichtvorhang (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Auswerteeinheit (9) ausgebildet ist, innerhalb des aktiven Überwachungsteilbereiches (12) eine kontinuierliche Veränderung von unterbrochenen Lichtstrahlen (13) auszuwerten und ein Abschaltsignal zu erzeugen, wenn die kontinuierliche Veränderung nicht detektierbar ist.

14. Sicherheitslichtvorhang (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Auswerteeinheit (9) ausgebildet ist, den aktiven Überwachungsteilbereich (12) zu deaktivieren, wenn eine Mindestanzahl von notwendig unterbrochenen Lichtstrahlen (13) innerhalb des Teilbereiches detektierbar ist, wobei innerhalb einer vorbestimmten Zeit der Überwachungsteilbereich (12) deaktivierbar ist.

15. Sicherheitslichtvorhang (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Auswerteeinheit (9) ausgebildet ist, während des aktivierten Überbrückungsteilbereiches (12) die Unterbrechung von Lichtstrahlen (13) im aktivierten Überbrückungsteilbereich (12) aufzuzeichnen und auszuwerten und eine Typerkennung aufgrund gespeicherter Typmustern (A) von unterbrochenen Lichtstrahlen (13) durchzuführen.

Description:

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Sicherheitslichtvorhang nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.

Es besteht das Problem, den Zugang oder Ausgang einer Maschine gegen den Zutritt eines Menschen zu sichern, gleichzeitig soll allerdings eine Materialzufuhr und eine Materialausfuhr erlaubt sein.

Eine bekannte Funktion, die unter dem Begriff ‚Muting‘ bekannt ist, gibt dem Anwender bzw. Kunden die Möglichkeit, mit Hilfe von externen Mutingsensoren Material ein- und auszufahren. Für Muting benötigt man externe Mutingsensoren, die Aufwände bei der Montage und Wartung verursachen. Ebenfalls benötigen diese Platz, der in Produktionshallen stets knapp und teuer ist.

Die EP 2 306 063 A1 offenbart einen Sicherheitssensor zur Gefahrenbereichsüberwachung einer Maschine oder Anlage, wobei eine Überbrückungseinheit vorgesehen ist, mittels derer die Sicherheitsfunktion überbrückt wird, wenn innerhalb eines Zeitintervalls von zwei unabhängigen Signalquellen ein Objektvorhandensignal registriert wird, wobei eine der Signalquellen im Sensor selbst integriert ist

Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen verbesserten Sicherheitslichtvorhang bereitzustellen. Weiter soll eine Montage des Sicherheitslichtvorhangs vereinfacht werden. Weiter soll eine Verfügbarkeit des Sicherheitslichtvorhangs verbessert werden. Weiter soll eine Verringerung der Wartung und eine Platzeinsparung erreicht werden, wodurch eine höhere Akzeptanz bei einem Anwender herbeigeführt werden soll. Weiter soll der Sicherheitslichtvorhang sicherer gegen Manipulationen sein.

Die Aufgabe wird gemäß Anspruch 1 gelöst durch einen Sicherheitslichtvorhang zur Überwachung eines Gefahrenbereichs einer Maschine oder Anlage, umfassend eine Sendeeinheit mit einer Vielzahl von Lichtstrahlen emittierenden Lichtsendern und einer Empfangseinheit mit einer Vielzahl von Lichtstrahlen empfangenden Lichtempfängern zur Überwachung eines Schutzfeldes, eine Steuer- und Auswerteeinheit, welche ausgebildet ist, bei Erfassung eines unzulässigen Objektes im Schutzfeld als Sicherheitsfunktion ein Abschaltsignal für die Maschine oder Anlage zu generieren, wobei die Steuer- und Auswerteeinheit ausgebildet ist, bei Erfassung eines zulässigen Objektes einen Überbrückungsteilbereich zu aktivieren und kein Abschaltsignal zu erzeugen, solange das Objekt innerhalb des Überbrückungsteilbereiches ist, wobei eine Unterbrechung eines Lichtstrahls in mindestens einem vorbestimmten ersten Teilbereich des Sicherheitslichtgitters eine Detektion eines zulässigen Objektes ist.

Gemäß der Erfindung ist eine Überbrückungsfunktion eines definierten Bereichs einer Schutzeinrichtung, bzw. des Sicherheitslichtvorhangs möglich, ohne zusätzliche Sensoren anbringen zu müssen. Dadurch ist eine Montage des Sicherheitslichtvorhangs vereinfacht. Dadurch, dass zusätzliche Sensoren entfallen, ist eine Verfügbarkeit des Sicherheitslichtvorhangs verbessert. Der Wegfall von zusätzlichen Sensoren führt auch zu einer Verringerung der Wartung und zu einer Platzeinsparung, wodurch wiederum eine höhere Akzeptanz bei einem Anwender herbeigeführt wird. Weiter ist der Sicherheitslichtvorhang sicherer gegen Manipulationen, da keine zusätzlichen Sensoren vorhanden sind, die einer Manipulation zugänglich sind.

Gemäß der Erfindung ist auch eine Sicherheit erhöht, da gegenüber dem bekannten Stand der Technik nicht das gesamte Schutzfeld deaktiviert ist, sondern nur ein Überbrückungsteilbereich vorhanden ist. Ein Teilbereich des Schutzfeldes ist daher immer aktiviert, um unzulässige Objekte zu detektieren. Bei einem unzulässigen Objekt kann es sich beispielsweise um eine Person handeln.

In Weiterbildung der Erfindung ist eine Unterbrechung mindestens eines Lichtstrahls in mindestens einem zweiten unterschiedlichen und beabstandeten zweiten Teilbereich eine Detektion eines zulässigen Objektes. Der erste Teilbereich und der zweite Teilbereich bilden jeweils Objekterfassungsbereiche im Schutzfeld. Die Größe der Teilbereiche kann beispielsweise 150 mm entlang der Längsausdehnung des Sicherheitslichtvorhangs betragen. Wenn in beiden definierten Teilbereichen ein Objekt detektiert wird, aktiviert die Steuer- und Auswerteeinheit den Überbrückungsteilbereich, welcher eine Ausblendung eines Teilbereiches des Schutzfeldes bewirkt. Durch die Definition von zwei Teilbereichen wird eine Sicherheit weiter erhöht und eine Manipulation erschwert.

In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung weist der Sicherheitslichtvorhang einen elektronischen Eingang auf für ein externes Signal einer externen Steuerung, wobei das externe Signal ein Objekttypsignal für zulässige Objekte ist, wobei die Steuer- und Auswerteeinheit ausgebildet ist, bei Erfassung des zulässigen Objektes und des Objekttypsignals den Überbrückungsteilbereich zu aktivieren und kein Abschaltsignal zu erzeugen. Dabei ist bevorzugt vorgesehen, dass lediglich der erste Teilbereich vorgesehen ist, um ein zulässiges Objekt zu detektieren und das externe Signal ausgewertet wird. Wenn das Objekttypsignal anliegt und ein Objekt im definierten ersten Teilbereich detektiert wird, aktiviert die Steuer- und Auswerteeinheit den Überbrückungsteilbereich.

In Weiterbildung der Erfindung ist eine Zeitdauer einstellbar, für die der Überbrückungsteilbereich längstens aktivierbar ist. Dadurch wird der Überbrückungsteilbereich zur Sicherheit spätestens nach Ablauf der Zeitspanne deaktiviert. Beispielsweise beträgt die Zeitspanne wenigstens 1 Sekunde bis zu 1 Minute.

Dabei können mehrere verschiedene Zeitdauern in der Steuer- und Auswerteeinheit abgespeichert sein. Je nach Objekttypsignal, wobei verschiedene Objekttypsignale vorgesehen sind, können durch die Steuer- und Auswerteeinheit verschiedene Zeitdauern bzw. Zeitspannen eingestellt werden.

In Weiterbildung der Erfindung ist die Steuer- und Auswerteeinheit ausgebildet, den Überbrückungsteilbereich so lange zu aktivieren, solange mindestens einer der Lichtstrahlen im Schutzfeld unterbrochen ist.

Dabei kann es auch insbesondere vorgesehen sein, den Überbrückungsteilbereich so lange zu aktivieren, solange das Objekttypsignal anliegt und mindestens einer der Lichtstrahlen im Schutzfeld unterbrochen ist.

In Weiterbildung der Erfindung ist die Steuer- und Auswerteeinheit ausgebildet, den Überbrückungsteilbereich so lange zu aktivieren, solange mindestens ein einziger Lichtstrahl im Schutzfeld dauerhaft unterbrochen ist. Der Lichtstrahl bzw. ein entsprechendes Paar aus Lichtsender und Lichtempfänger des Sicherheitslichtvorhanges sind beispielsweise auf der Höhe einer Trägereinrichtung eines Objektes angeordnet, wobei die Trägereinrichtung über die ganze Länge eine Lichtstrahlunterbrechung mindestens eines einzigen Lichtstrahles erzeugt. Dabei hat die Trägereinrichtung etwa die gleiche Länge wie das Objekt selbst.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Steuer- und Auswerteeinheit ausgebildet, den Überbrückungsteilbereich so lange zu aktivieren, solange das Objekttypsignal vorhanden ist und solange eine vorbestimmte Zeitdauer nicht überschritten ist.

In Weiterbildung der Erfindung ist die Steuer- und Auswerteeinheit ausgebildet, eine Zeitüberwachung durchzuführen, wobei eine Erkennung eines zulässigen Objektes in dem ersten Teilbereich und dem zweiten Teilbereich innerhalb eines bestimmten Zeitraumes erfolgen muss. Ansonsten wird das Objekt als unzulässig erkannt.

In Weiterbildung der Erfindung ist die Steuer- und Auswerteeinheit ausgebildet, in mindestens einem der Teilbereiche eine Mindestanzahl von unterbrochenen Lichtstrahlen zu erfassen und den Überbrückungsteilbereich zu aktivieren, wenn die Mindestanzahl von Lichtstrahlen unterbrochen ist.

In Weiterbildung der Erfindung ist die Steuer- und Auswerteeinheit ausgebildet, den Überbrückungsteilbereich zu aktivieren, wenn in dem ersten Teilbereich und dem zweiten Teilbereich in einem bestimmten Zeitraum eine Mindestanzahl an Lichtstrahlen unterbrochen ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Steuer- und Auswerteeinheit ausgebildet, eine Anzahl, eine Position und/oder eine Größe von Teilbereichen und/oder eine Mindestanzahl von notwendig unterbrochenen Lichtstrahlen abhängig von dem Objekttypsignal einzustellen, wobei unterschiedliche Objekttypsignale vorgesehen sind.

Unterschiedliche Objektetypsignale können beispielsweise über den elektronischen Eingang oder auch über mehrere elektronische Eingänge eingelesen werden.

In Weiterbildung der Erfindung ist die Steuer- und Auswerteeinheit ausgebildet, innerhalb des aktiven Überbrückungsteilbereiches eine Anzahl vorbestimmter Lichtstrahlunterbrechungen auszuwerten und bei Nichtunterbrechung der Lichtstrahlen ein Abschaltsignal zu erzeugen. Beispielsweise wird das Abschaltsignal erzeugt, wenn die Anzahl von Lichtstrahlunterbrechungen nach einer bestimmten Zeitdauer von der Steuer- und Auswerteeinheit nicht erkannt wurde.

Die Lichtstrahlunterbrechungen werden beispielsweise durch die Trägereinrichtung, durch Stützen der Trägereinrichtung, oder durch das Objekt selbst hervorgerufen.

Wird eine voreingestellte Anzahl von Lichtstrahlunterbrechungen detektiert, so wird der Überbrückungsteilbereich wieder deaktiviert.

Vorteilhaft ist die Steuer- und Auswerteeinheit ausgebildet, innerhalb des aktiven Überwachungsteilbereiches eine kontinuierliche Veränderung von unterbrochenen Lichtstrahlen auszuwerten und ein Abschaltsignal zu erzeugen wenn die kontinuierliche Veränderung nicht detektierbar ist.

Beispielsweise werden zwei Punkte bzw. zwei Bereiche für das Objekt bzw. eine Objektkontur definiert. Ein erster Punkt ist für das Starten einer Überwachung, wonach eine Kontur des Objektes beispielsweise stetig abfällt, d. h. oberste unterbrochene Lichtstrahlen nähern sich immer mehr dem Boden, bzw. der Abstand zwischen unterbrochenen Lichtstrahlen und dem Boden wird immer kürzer. Diese Regel wird von der Steuer- und Auswerteeinheit überprüft bis der zweite Punkt erreicht ist. Ab dem zweiten definierten Punkt könnte beispielsweise eine maximale Anzahl an Lichtstrahlen oder eine Größe innerhalb des Überbrückungsteilbereiches definiert werden, die noch zugelassen wird, beispielsweise dass sich die Kontur ab dem zweiten Punkt wieder erhöht. Beispielsweise durch einen Spoiler an einer Fahrzeugkarosse. Würde beispielsweise eine Person auf dem Heck des Fahrzeuges sitzen, würde die Objektkontur abweichen und zu einem Zustand führen, in dem ein Abschaltsignal erzeugt wird.

Die Punkte oder Bereiche können beispielsweise grafisch in einer grafischen Benutzeroberfläche mit einem Eingabegerät, nämlich mit einer Maus ausgewählt werden. Die weiteren notwendigen Eingaben, wie beispielsweise die Steigung können ebenfalls über die grafische Benutzeroberfläche eingegeben werden.

In Weiterbildung der Erfindung ist die Steuer- und Auswerteeinheit ausgebildet, den aktiven Überwachungsteilbereich zu deaktivieren, wenn eine Mindestanzahl von notwendig unterbrochenen Lichtstrahlen innerhalb des Teilbereiches detektierbar ist, wobei innerhalb einer vorbestimmten Zeit der Überwachungsteilbereich deaktivierbar ist.

Dabei wird beispielsweise eine Detektion der Endphase durch Unterbrechung eines definierten Objekt-Ende-Erfassungsbereichs bzw. Teilbereichs durchgeführt. Dabei können auch mehrere Teilbereiche vorgesehen sein.

Falls alle Lichtstrahlen des Sicherheitslichtvorhanges frei sind, kann es vorgesehen sein, den Überbrückungsteilbereich zu deaktivieren und das Schutzfeld vollständig wieder zu überwachen. Dadurch wird nach einem Durchfahren des Objektes automatisch wieder die Schutzfunktion des Sicherheitslichtvorhanges aktiviert.

In Weiterbildung der Erfindung ist die Steuer- und Auswerteeinheit ausgebildet, während des aktivierten Überbrückungsteilbereiches die Lichtstrahlunterbrechungen im aktivierten Überbrückungsteilbereich aufzuzeichnen und auszuwerten und eine Typerkennung aufgrund gespeicherter Typmuster von unterbrochenen Lichtstrahlen durchzuführen.

Die Typerkennung basiert beispielsweise auf mehreren gespeicherten Typmustern. Wird eines dieser Typmuster erkannt, wird der zugehörige Typ beispielsweise an eine übergeordnete Steuerung übermittelt bzw. weitergegeben.

Die Typüberwachung kann zur Verschärfung der Überwachung eingesetzt werden. Dabei wird der erwartete Typ vorgegeben. Wird dieser in einer bestimmten Zeit nicht detektiert, wird die Überbrückung aufgehoben. Die Erkennung kann beispielsweise in einer Automobil-Lackierzelle bei der Produktion von Automobilen eingesetzt werden.

Die Erfindung wird nachstehend auch hinsichtlich weiterer Vorteile und Merkmale unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung anhand von Ausführungsbeispielen erläutert. Die Figuren der Zeichnung zeigen in:

1 einen erfindungsgemäßen Sicherheitslichtvorhang;

2 eine punktförmige Darstellung von Lichtstrahlen in Strahlrichtung;

3 einen Sicherheitslichtvorhang mit einem Teilbereich;

4 ein Signaldiagramm zu 3;

5 einen Sicherheitslichtvorhang mit einem Überbrückungsbereich;

6 einen Sicherheitslichtvorhang mit einem Überbrückungsbereich;

7 ein Signaldiagramm zu 6;

8 eine punktförmige Darstellung von Lichtstrahlen in Strahlrichtung;

9 einen Sicherheitslichtvorhang mit einem Überbrückungsbereich;

10 einen Sicherheitslichtvorhang mit einem Überbrückungsbereich;

11 eine punktförmige Darstellung von Lichtstrahlen in Strahlrichtung;

In den nachfolgenden Figuren sind identische Teile mit identischen Bezugszeichen versehen.

1 zeigt einen Sicherheitslichtvorhang 1 zur Überwachung eines Gefahrenbereichs 19 einer Maschine 2, umfassend eine Sendeeinheit 4 mit einer Vielzahl von Lichtstrahlen emittierenden Lichtsendern 5 und einer Empfangseinheit 6 mit einer Vielzahl von Lichtstrahlen 13 empfangenden Lichtempfängern 7 zur Überwachung eines Schutzfeldes 8, eine Steuer- und Auswerteeinheit 9, welche ausgebildet ist bei Erfassung eines unzulässigen Objektes 10 im Schutzfeld 8 als Sicherheitsfunktion ein Abschaltsignal für die Maschine 2 zu generieren, wobei die Steuer- und Auswerteeinheit 9 ausgebildet ist, bei Erfassung eines zulässigen Objektes 11 einen Überbrückungsteilbereich 12 zu aktivieren und kein Abschaltsignal zu erzeugen, solange das zulässige Objekt 11 innerhalb des Überbrückungsteilbereiches 12 ist, wobei eine Unterbrechung eines Lichtstrahls 13 in mindestens einem vorbestimmten ersten Teilbereich 14.1 des Sicherheitslichtgitters 1 eine Detektion eines zulässigen Objektes 11 ist. Die zulässigen Objekte 11 bewegen sich in Bewegungsrichtung 25, beispielsweise durch ein Förderband auf eine Maschine 2 zu.

Gemäß 1 weist der Sicherheitslichtvorhang 1 einen elektronischen Eingang 15 auf für ein externes Signal einer externen Steuerung 18, wobei das externe Signal ein Objekttypsignal für zulässige Objekte 11 ist, wobei die Steuer- und Auswerteeinheit 9 ausgebildet ist, bei Erfassung des zulässigen Objektes 11 und des Objekttypsignals den Überbrückungsteilbereich 12 zu aktivieren und kein Abschaltsignal zu erzeugen.

Gemäß 2 sind die Lichtstrahlen 13 punktförmig in Strahlrichtung dargestellt. Wobei die Lichtstrahlen des Sicherheitslichtvorhangs zeitlich nacheinander entlang der Zeitachse t dargestellt sind, wobei jeweils eine senkrechte Reihe eine Momentaufnahme zu einem Zeitpunkt T darstellt.

Gemäß 2 ist eine Unterbrechung mindestens eines Lichtstrahls 13 in mindestens einem zum ersten Teilbereich 14.1 unterschiedlichen und beabstandeten zweiten Teilbereich 14.2 eine Detektion eines zulässigen Objektes. Der erste Teilbereich 14.1 und der zweite Teilbereich 14.2 bilden jeweils Objekterfassungsbereiche im Schutzfeld 8. Die Größe der Teilbereiche kann beispielsweise 150 mm entlang der Längsausdehnung des Sicherheitslichtvorhangs betragen. Wenn in beiden definierten Teilbereichen ein Objekt detektiert wird, aktiviert die Steuer- und Auswerteeinheit den Überbrückungsteilbereich, welcher eine Ausblendung eines Teilbereiches des Schutzfeldes bewirkt.

Gemäß 2 ist die Steuer- und Auswerteeinheit ausgebildet, eine Zeitüberwachung durchzuführen, wobei eine Erkennung eines zulässigen Objektes in dem ersten Teilbereich 14.1 und dem zweiten Teilbereich 14.2 innerhalb eines bestimmten Zeitraumes erfolgen muss. Ansonsten wird das Objekt als unzulässig erkannt.

Gemäß 2 ist die Steuer- und Auswerteeinheit ausgebildet, in mindestens einem der Teilbereiche 14.1 oder 14.2 eine Mindestanzahl von unterbrochenen Lichtstrahlen 13 zu erfassen und den Überbrückungsteilbereich zu aktivieren, wenn die Mindestanzahl von Lichtstrahlen 13 unterbrochen ist.

Gemäß 2 ist die Steuer- und Auswerteeinheit ausgebildet, den Überbrückungsteilbereich zu aktivieren, wenn in dem ersten Teilbereich 14.1 und dem zweiten Teilbereich 14.2 in einem bestimmten Zeitraum eine Mindestanzahl an Lichtstrahlen 13 unterbrochen ist.

Dabei ist gemäß 3 bevorzugt vorgesehen, dass lediglich der erste Teilbereich 14.1 vorgesehen ist, um ein zulässiges Objekt 11 zu detektieren und das externe Signal ausgewertet wird. Wenn das Objekttypsignal anliegt und ein Objekt 11 im definierten ersten Teilbereich 14.1 detektiert wird, aktiviert die Steuer- und Auswerteeinheit 9 den Überbrückungsteilbereich 12. Oberhalb des Überbrückungsteilbereichs 12 ist ein permanenter Schutzbereich 20 aktiv. Wird in dem permanenten Schutzbereich 20 ein Objekt detektiert, wird ein Abschaltsignal erzeugt, da es sich dann um ein unzulässiges Objekt handeln muss.

4 zeigt hierzu zu 3 ein Zeitdiagramm entsprechender Signale. Zunächst wird von der Steuerung ein Objekttypsignal 17 bereitgestellt, welches nach einer Flanke einen gültigen Signalpegel aufweist, beispielsweise logisch 1 oder beispielsweise einen Signalpegel von 24 Volt. Anschließend wird von dem Sicherheitslichtvorhang das zulässige Objekt 11 gemäß 3 detektiert. Somit wird vom der Steuer- und Auswerteeinheit das Objekterkennungssignal 21 abgegeben. Gemäß dem Signal 22 befindet sich das zulässige Objekt im Überbrückungsteilbereich 12. Das Überbrückungssignal 23 stellt den aktivierten Überbrückungsteilbereich dar.

Gemäß 4 ist eine Zeitdauer einstellbar, für die der Überbrückungsteilbereich 12 längstens aktivierbar ist. Dadurch wird der Überbrückungsteilbereich 12 zur Sicherheit spätestens nach Ablauf der Zeitspanne deaktiviert. Beispielsweise beträgt die Zeitspanne wenigstens 1 Sekunden bis zu beispielsweise 1 Minute.

Dabei können mehrere verschiedene Zeitdauern in der Steuer- und Auswerteeinheit 9 abgespeichert sein. Je nach Objekttypsignal 17, wobei verschiedene Objekttypsignale 17 vorgesehen sind, können durch die Steuer- und Auswerteeinheit 9 verschiedene Zeitdauern bzw. Zeitspannen eingestellt werden.

Gemäß 5 ist die Steuer- und Auswerteeinheit 9 ausgebildet, den Überbrückungsteilbereich 12 so lange zu aktivieren, solange mindestens einer der Lichtstrahlen 13 im Schutzfeld 8 unterbrochen ist.

Dabei kann es auch insbesondere vorgesehen sein, den Überbrückungsteilbereich 12 so lange zu aktivieren, solange das Objekttypsignal anliegt und mindestens einer der Lichtstrahlen 13 im Schutzfeld 8 unterbrochen ist.

Gemäß 5 ist die Steuer- und Auswerteeinheit 9 ausgebildet, den Überbrückungsteilbereich 12 so lange zu aktivieren, solange mindestens ein einziger Lichtstrahl 13 im Schutzfeld 8 dauerhaft unterbrochen ist. Der Lichtstrahl bzw. ein entsprechendes Paar aus Lichtsender und Lichtempfänger des Sicherheitslichtvorhanges sind beispielsweise auf der Höhe einer Trägereinrichtung 26 eines zulässigen Objektes 11 angeordnet, wobei die Trägereinrichtung 26 über die ganze Länge eine Lichtstrahlunterbrechung mindestens eines einzigen Lichtstrahles erzeugt. Dabei hat die Trägereinrichtung 26 etwa die gleiche Länge, wie das zulässige Objekt 11 selbst.

Gemäß 5 ist die Steuer- und Auswerteeinheit 9 ausgebildet, den Überbrückungsteilbereich 12 so lange zu aktivieren, solange das Objekttypsignal vorhanden ist und solange eine vorbestimmte Zeitdauer nicht überschritten ist.

Gemäß 6 ist die Steuer- und Auswerteeinheit 9 ausgebildet, eine Anzahl, eine Position und/oder eine Größe von Teilbereichen und/oder eine Mindestanzahl von notwendig unterbrochenen Lichtstrahlen 13 abhängig von dem Objekttypsignal einzustellen, wobei unterschiedliche Objekttypsignale vorgesehen sind.

Unterschiedliche Objekttypsignale können beispielsweise über den elektronischen Eingang oder auch über mehrere elektronische Eingänge eingelesen werden.

Gemäß 6 ist die Steuer- und Auswerteeinheit 9 ausgebildet, innerhalb des aktiven Überbrückungsteilbereiches 12 eine Anzahl vorbestimmter Lichtstrahlunterbrechungen auszuwerten und bei Nichtunterbrechung der Lichtstrahlen 13 ein Abschaltsignal zu erzeugen. Beispielsweise wird das Abschaltsignal erzeugt, wenn die Anzahl von Lichtstrahlunterbrechungen nach einer bestimmten Zeitdauer von der Steuer- und Auswerteeinheit 9 nicht erkannt wurde.

Die Lichtstrahlunterbrechungen werden beispielsweise durch die Trägereinrichtung, durch Stützen 27 der Trägereinrichtung, oder durch das zulässige Objekt 11 selbst hervorgerufen.

Wird eine voreingestellte Anzahl von Lichtstrahlunterbrechungen detektiert, so wird der Überbrückungsteilbereich 12 wieder deaktiviert.

7 zeigt hierzu zu 6 ein Zeitdiagramm entsprechender Signale. Zunächst wird von der Steuerung ein Objekttypsignal 17 bereitgestellt, welches nach einer Flanke einen gültigen Signalpegel aufweist, beispielsweise logisch 1 oder beispielsweise einen Signalpegel von 24 Volt. Anschließend wird von dem Sicherheitslichtvorhang 1 das zulässige Objekt 11 gemäß 6 detektiert. Somit wird von der Steuer- und Auswerteeinheit das Objekterkennungssignal 21 abgegeben. Gemäß dem Signal 22 befindet sich das zulässige Objekt im Überbrückungsteilbereich 12. Das Überbrückungssignal 23 stellt den aktivierten Überbrückungsteilbereich 12 dar. Das Stützendetektionssignal 24 gibt an, wann die Stützen 27 gemäß 6 vom Sicherheitslichtvorhang detektiert werden. Das Personenerkennungssignal 28 gibt an, dass ein unzulässiges Objekt 10, nämlich eine Person, detektiert wurde.

Gemäß 8 sind die Lichtstrahlen 13, ähnlich wie in 2 punktförmig in Strahlrichtung dargestellt. Wobei die Lichtstrahlen 13 des Sicherheitslichtvorhangs zeitlich nacheinander entlang der Zeitachse t dargestellt sind, wobei jeweils eine senkrechte Reihe eine Momentaufnahme zu einem Zeitpunkt T darstellt.

Gemäß 8 ist die Steuer- und Auswerteeinheit ausgebildet, innerhalb des aktiven Überwachungsteilbereiches eine kontinuierliche Veränderung von unterbrochenen Lichtstrahlen auszuwerten und ein Abschaltsignal zu erzeugen wenn die kontinuierliche Veränderung nicht detektierbar ist.

Gemäß 8 werden zwei Punkte bzw. zwei Bereiche für das Objekt bzw. eine Objektkontur definiert. Ein erster Punkt 29 ist für das Starten einer Überwachung, wonach eine Kontur des Objektes beispielsweise stetig abfällt, d. h. oberste unterbrochene Lichtstrahlen nähern sich immer mehr dem Boden, bzw. der Abstand zwischen unterbrochenen Lichtstrahlen und dem Boden wird immer kürzer. Diese Regel wird von der Steuer- und Auswerteeinheit 9 überprüft bis der zweite Punkt 30 erreicht ist. Ab dem zweiten definierten Punkt 30 könnte beispielsweise eine maximale Anzahl an Lichtstrahlen 13 oder eine Größe innerhalb des Überbrückungsteilbereiches definiert werden, die noch zugelassen wird, beispielsweise dass sich die Kontur ab dem zweiten Punkt wieder erhöht. Beispielsweise durch einen Spoiler an einer Fahrzeugkarosse. Würde beispielsweise eine Person auf dem Heck des Fahrzeuges sitzen, würde die Objektkontur abweichen und zu einem Zustand führen, in dem ein Abschaltsignal erzeugt wird.

Die Punkte 29 oder 30 oder Bereiche können beispielsweise grafisch in einer grafischen Benutzeroberfläche mit einem Eingabegerät, nämlich mit einer Maus ausgewählt werden. Die weiteren notwendigen Eingaben, wie beispielsweise die Steigung können ebenfalls über die grafische Benutzeroberfläche eingegeben werden.

Gemäß 9 und 10 ist die Steuer- und Auswerteeinheit 9 ausgebildet, den aktiven Überwachungsteilbereich 12 zu deaktivieren, wenn eine Mindestanzahl von notwendig unterbrochenen Lichtstrahlen 13 innerhalb des Teilbereiches 14 detektierbar ist, wobei innerhalb einer vorbestimmten Zeit der Überwachungsteilbereich 12 deaktivierbar ist.

Dabei wird beispielsweise eine Detektion der Endphase durch Unterbrechung eines definierten Objekt-Ende-Erfassungsbereichs bzw. Teilbereichs 14 durchgeführt. Dabei können auch mehrere Teilbereiche 14 vorgesehen sein.

Falls alle Lichtstrahlen des Sicherheitslichtvorhanges frei sind, kann es vorgesehen sein, den Überbrückungsteilbereich 12 zu deaktivieren und das Schutzfeld 8 vollständig wieder zu überwachen. Dadurch wird nach einem Durchfahren des zulässigen Objektes 11 automatisch wieder die Schutzfunktion des Sicherheitslichtvorhanges 1 aktiviert.

Gemäß 11 ist die Steuer- und Auswerteeinheit 9 ausgebildet, während des aktivierten Überbrückungsteilbereiches die Lichtstrahlunterbrechungen im aktivierten Überbrückungsteilbereich aufzuzeichnen und auszuwerten und eine Typerkennung aufgrund gespeicherter Typmustern A von unterbrochenen Lichtstrahlen 13 durchzuführen.

Die Typerkennung basiert beispielsweise auf mehreren gespeicherten Typmustern A. Wird eines dieser Typmuster A erkannt, wird der zugehörige Typ beispielsweise an eine übergeordnete Steuerung übermittelt bzw. weitergegeben.

Die Typüberwachung kann zur Verschärfung der Überwachung eingesetzt werden. Dabei wird der erwartete Typ vorgegeben. Wird dieser in einer bestimmten Zeit nicht detektiert, wird die Überbrückung aufgehoben. Die Erkennung kann beispielsweise in einer Automobil-Lackierzelle bei der Produktion von Automobilen eingesetzt werden.

Bezugszeichenliste

1
Sicherheitslichtvorhang
2
Maschine
4
Sendeeinheit
5
Lichtsender
6
Empfangseinheit
7
Empfänger
8
Schutzfeldes
9
Steuer- und Auswerteeinheit
10
unzulässiges Objekt
11
zulässiges Objekt
12
Überbrückungsteilbereich
13
Lichtstrahl
14
Teilbereich
14.1
erster Teilbereich
14.2
zweiter Teilbereich
15
elektronischer Eingang
17
Objekttypsignal
18
externe Steuerung
19
Gefahrenbereich
20
permanenter Schutzbereich
21
Objekterkennungssignal
22
Objekt im Überbrückungsteilbereich
23
Überbrückungssignal
24
Stützendetektionssignal
25
Bewegungsrichtung
26
Trägereinrichtung
27
Stützen der Trägereinrichtung
28
Personenerkennungssignal
29
erster Punkt
30
zweiter Punkt
T
Zeitpunkt
t
Zeitachse
A
Typmuster

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • EP 2306063 A1 [0004]