Title:
Kameragehäuse für eine Überwachungskamera
Kind Code:
A1


Abstract:

Die Erfindung betrifft ein Kameragehäuse mit einem Fenster, das durch ein Wischvorrichtung gereinigt werden kann. Hierzu weist das Kameragehäuse eine innere Magnetanordnung und eine äußere Magnetanordnung auf, die durch eine Kraftkopplung miteinander in Wirkbeziehung stehen. Durch eine äußere Führungsanordnung ist die Wischvorrichtung auf dem Fenster bewegbar, wobei die Bewegung von der inneren Magnetanordnung über die Kraftkopplung mit der äußeren Magnetanordnung und die äußere Führungsanordnung auf die Wischvorrichtung übertragbar ist.




Inventors:
gleich Anmelder
Application Number:
DE102016112998A
Publication Date:
01/18/2018
Filing Date:
07/14/2016
Assignee:
Seibert, Steffen, 35102 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE102015121026A1N/A2016-06-16
DE102012101794A1N/A2013-09-05



Foreign References:
65270002003-03-04
201301049332013-05-02
Attorney, Agent or Firm:
Patentanwälte Olbricht, Buchhold, Keulertz Partnerschaft mbB, 60325, Frankfurt, DE
Claims:
1. Kameragehäuse (1, 101), aufweisend ein transparentes Fenster (1, 105), eine Wischvorrichtung (17, 117) mit einem Wischerarm (22, 122), einer äußeren Führungsvorrichtung (9, 109), einer äußeren Magnetanordnung (18, 118) und weiterhin aufweisend eine innere Magnetanordnung (26, 126), wobei
– die äußere Führungsvorrichtung (9, 109) an einer Außenseite (8, 108) des Kameragehäuses (1, 101) angeordnet ist,
– die Wischvorrichtung (17, 117) in der äußeren Führungsvorrichtung (9, 109) führbar ist und
– die Wischvorrichtung (17, 117) durch die äußere Magnetanordnung (18, 118) entlang der Führungsvorrichtung bewegbar ist, wobei
– mit dem Wischerarm zumindest ein Teil einer Oberfläche des transparenten Fensters (5, 105) reinigbar ist und wobei
– zwischen der inneren Magnetanordnung (26, 126) und der äußeren Magnetanordnung (18, 118) eine magnetische Kraftwirkung durch das Kameragehäuse (1, 101) erzeugbar ist.

2. Kameragehäuse (1, 101) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Führungsvorrichtung (9, 109) eine erste äußere Führungskulisse (13, 113) aufweist, in der die Wischvorrichtung (17, 117) führbar ist.

3. Kameragehäuse (1, 101) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Magnetanordnung (26, 126) zumindest einen Elektromagneten aufweist und die äußere Magnetanordnung (18, 118) zumindest einen Dauermagneten aufweist.

4. Kameragehäuse (1, 101) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Führungsvorrichtung (9, 109) eine zweite äußere Führungskulisse (15), die in Umfangsrichtung (U) parallel zu der ersten äußeren Führungskulisse (13) angeordnet ist.

5. Kameragehäuse (1, 101) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wischerarm (22, 122) Austrittsdüsen für ein Reinigungsfluid aufweist und insbesondere mit einem Abstand zum Fenster (5, 105) geführt ist.

6. Kameragehäuse (1, 101) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Wischerarm (22, 122) eine Wischlippe (123) angeordnet ist, mit der das Fenster (5, 105) abwischbar ist.

7. Kameragehäuse (1, 101) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wischvorrichtung (17) einen Führungskörper (21) aufweist, in dem die äußere Magnetanordnung (18) angeordnet ist, wobei am Führungskörper (21) jeweils für die mindestens eine äußere Führungskulisse (13) mindestens ein Führungszapfen (19) angeordnet ist.

8. Kameragehäuse (1, 101) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das transparente Fenster (5) als Kuppel ausgebildet ist.

9. Kameragehäuse (1, 101) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kraft auf den Wischerarm (22) in Richtung zum transparenten Fenster (5) über die magnetische Feldstärke des Elektromagneten einstellbar ist.

10. Kameragehäuse (1, 101) nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass im Kameragehäuse (1, 101) eine drehbare Kameraaufnahme (30) angeordnet ist, wobei die innere Magnetanordnung (26) drehfest mit der drehbaren Kameraaufnahme (30) verbunden ist.

11. Kameragehäuse (1, 101) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Führungsvorrichtung (109) eine drehbar gelagerte äußere Spindel (138) aufweist, wobei die äußere Magnetanordnung (118) drehfest auf der äußeren Spindel (138) geführt ist.

12. Kameragehäuse (1, 101) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Wischerarm (122) drehfest mit der äußeren Spindel (138) verbunden ist.

13. Kameragehäuse (1, 101) nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Magnetanordnung durch eine innere Spindel (146), die von einem Antrieb (128) antreibbar ist, in einer ersten Bewegungsrichtung (B) parallel zur Spindel bewegbar ist.

14. Kameragehäuse (1, 101) nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das transparente Fenster (105) im Wesentlichen eben ausgebildet ist.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Kameragehäuse für eine Überwachungskamera mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.

Kameras und insbesondere Überwachungskameras, die widrigen Umgebungsbedingungen, wie beispielsweise rauen oder staubigen Witterungsbedingungen ausgesetzt sind, oder in der Prozessüberwachung oder in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden, sind einem hohen Verschmutzungsrisiko ausgesetzt. Verschmutzt das Fenster eines Kameragehäuses, durch das ein Bild zur Kamera, die im Kameragehäuse geschützt untergebracht ist, gelangen soll, ist die Funktion der Überwachungskamera eingeschränkt.

Die widrigen Umgebungsbedingungen können beispielsweise der Einsatz unter bzw. am Wasser oder unter Bedingungen sein, unter denen sich schwer ablösbare Ablagerungen auf der Linse bilden. Dies passiert beispielsweise dann, wenn das Kameragehäuse einer stark salz-, öl- oder rußhaltigen Atmosphäre ausgesetzt ist. Solche Ablagerungen können insbesondere in Verbindung mit korrosiven Bestandteilen eine sehr feste Verbindung mit der Oberfläche des Kameragehäuses und des Fensters eingehen.

Die Wiederherstellung eines unbeeinträchtigten Betriebszustands erfordert eine Reinigung des Kameragehäuses, zumindest aber die Reinigung dessen Fensters. Dies erfolgt in der Regel manuell und ist entsprechend aufwendig, zumal da die Kameras und insbesondere Überwachungskameras oft an schlecht zugänglichen Orten, wie beispielsweise in größerer Höhe, montiert sind.

Aus der DE 10 2015 121 026 A1 ist eine Kamera mit einem Kameragehäuse bekannt, das sich mittels einer Ultraschallvorrichtung reinigen lässt. Dabei wird eine Linsenabdeckung zum Schwingen angeregt, wodurch Schmutzpartikel abgelöst werden sollen. Mittels dieser Technik lassen sich hartnäckige Verunreinigungen aber kaum beseitigen.

Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Nachteile des Stands der Technik zu beseitigen und ein Kameragehäuse bereitzustellen, dessen Fenster zuverlässig auch von hartnäckigen Verschmutzungen befreit werden kann und das gleichzeitig zuverlässig dessen Innenraum und eine darin angeordnete Kamera vor Einwirkungen von außen schützen kann.

Die Hauptmerkmale der Erfindung sind im Anspruch 1 angegeben. Ausgestaltungen sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 12.

Die Erfindung betrifft ein Kameragehäuse, aufweisend ein transparentes Fenster, eine Wischvorrichtung mit einem Wischerarm und einer äußeren Magnetanordnung, wobei im Kameragehäuse eine innere Magnetanordnung und an einer Außenseite des Kameragehäuses eine äußere Führungsanordnung angeordnet ist, wobei die Wischvorrichtung durch die äußere Magnetanordnung entlang der Führungsvorrichtung bewegbar ist und mit dem Wischerarm zumindest ein Teil einer Oberfläche des transparenten Fensters reinigbar ist, wobei zwischen der inneren Magnetanordnung und der äußeren Magnetanordnung eine magnetische Kraftwirkung durch das Kameragehäuse erzeugbar ist.

Besonders vorteilhaft ist hierbei, dass die Wischvorrichtung keine mechanische Verbindung in das Innere des Kameragehäuses aufweist. Das Kameragehäuse kann also vollständig gekapselt ausgeführt sein. Durch die vollständige Kapselung des Kameragehäuses ist ein vollständiger Abschluss des Inneren des Kameragehäuses gegenüber der das Kameragehäuse umgebenden Atmosphäre möglich. Insbesondere für ein explosionsgeschütztes Kameragehäuse dann, wenn eine korrosive Atmosphäre vorliegt oder das Kameragehäuse unter Wasser eingesetzt wird, ist die vollständige Kapselung des Kameragehäuses vorteilhaft. Des Weiteren sind auch hartnäckige Verschmutzungen, wie z.B. Salzablagerungen, Algen oder Ruß entfernbar, die mittels einer Ultraschallanregung des Fensters nicht entfernbar wären. Durch die magnetische Kraftkopplung ist außerdem sichergestellt, dass ein Antrieb der Wischvorrichtung bei einer eventuellen Blockade der Wischvorrichtung nicht ebenfalls blockiert wird. Nach Überwinden der Haltekraft der Magnetanordnungen kann der Antrieb der Wischvorrichtung nämlich weiter betrieben werden.

Besonders bevorzugt ist hierbei, dass die innere Magnetanordnung entlang einer ersten Bewegungsrichtung bewegbar ist und die Wischvorrichtung entsprechend parallel der ersten Bewegungsrichtung in der äußeren Führungsvorrichtung führbar ist.

Durch die Führung der Wischvorrichtung parallel zu der inneren Magnetanordnung ist vorteilhafterweise eine kontrollierte und definierte Bewegung der Wischvorrichtung und somit eine definierte Wischbewegung erreichbar. Die äußere Führungsvorrichtung ist hierfür bevorzugt derart ausgebildet, dass sie besonders unempfindlich gegen Verschmutzungen oder Einwirkungen ist. Dies ist insbesondere dadurch gegeben, dass die äußere Führungsvorrichtung eine erste äußere Führungskulisse für die Wischvorrichtung aufweist.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die äußere Magnetanordnung und die innere Magnetanordnung jeweils mindestens ein Element aufweisen, das magnetisch oder magnetisierbar ist. Besonders vorteilhaft ist, dass die innere Magnetanordnung zumindest einen Elektromagneten aufweist und die äußere Magnetanordnung zumindest einen Dauermagneten aufweist.

Vorteilhaft an dieser Ausgestaltung ist, dass die Kraftwirkung zwischen der inneren und der äußeren Magnetanordnung durch den Elektromagneten zu- oder abschaltbar ist. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die Wischvorrichtung nicht betätigbar geschaltet werden soll. Der Dauermagnet sorgt dabei für hohe Anzugskräfte.

Vorteilhafterweise kann am Wischerarm eine Wischlippe angeordnet sein, mit der das Fenster abwischbar ist. Mit Hilfe einer Wischlippe kann eine mechanische Reinigungswirkung erzielt werden.

Eine weitere bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass eine Kraft auf den Wischerarm bzw. insbesondere einer daran angeordneten Wischlippe in Richtung zum transparenten Fenster über die magnetische Feldstärke des Elektromagneten beeinflussbar ist. Die Wischlippe wird so in sicheren Kontakt mit dem Fenster gebracht und kann eine gute Reinigungswirkung erzielen.

Durch eine Erhöhung der Anpresskraft lässt sich die Reinigungswirkung vorteilhafterweise dann verbessern, wenn das Fenster besonders verschmutzt ist. Bei leichten Verschmutzungen ist durch diese vorteilhafte Weiterbildung die Anpresskraft reduzierbar, wodurch die Wischerlippe geschont werden kann.

In einer bevorzugten Ausgestaltung ist der Wischerarm mit einem Abstand zum Fenster geführt und weist Austrittsdüsen für ein Reinigungsfluid auf. Die Austrittsdüsen sind dann in Richtung Fenster ausgerichtet, so dass austretendes Reinigungsfluid auf das Fenster gesprüht und dieses damit gereinigt wird. Als Reinigungsfluid kann dabei insbesondere Wasser oder Luft zum Einsatz kommen, das mit relativ hohen Druck von beispielsweise 1 bar bis 5 bar, insbesondere etwa 2 bar zugeführt wird.

Vorzugsweise erfolgt die Zuführung des Reinigungsfluids dabei über eine Spiralleitung, die eine Drehung der Wischvorrichtung um zumindest etwa 360° zulässt. Der Wischerarm der Wischvorrichtung ist dabei bevorzugterweise hohl ausgebildet, so dass das Reinigungsfluid durch den Wischerarm zu den darin ausgebildeten Austrittsdüsen führbar ist.

Insbesondere kann ein Anschlag vorgesehen sein, der eine Drehung der Wischvorrichtung von mehr als 360° verhindert. Bei überfahren des Anschlags wird dann die Wischvorrichtung mit der äußeren Magnetanordnung gehalten, während die innere Magnetanordnung weiterbewegt werden kann. Durch Umkehr der Rotationsrichtung kann die Kopplung zwischen äußerer und innerer Magnetanordnung wieder hergestellt und die Wischvorrichtung wieder mit genommen werden.

Bevorzugter Weise ist vorgesehen, dass das Kameragehäuse eine im Wesentlichen zylindrische Form aufweist. Durch eine zylindrische Form des Kameragehäuses ist ein optimales Volumen bei gleichzeitig geringen Abmessungen realisierbar. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn Materialkosten bei der Herstellung des Kameragehäuses eingespart werden sollen, oder das Kameragehäuse möglichst kompakt ausgeführt werden soll. Außerdem ergibt sich durch die zylindrische Form eine vorteilhafte mechanische Stabilität gegen Druckbelastungen.

Besonders bevorzugter Weise ist vorgesehen, dass die äußere Führungsvorrichtung eine zweite äußere Führungskulisse aufweist, die in Umfangsrichtung parallel zu der ersten äußeren Führungskulisse angeordnet ist. Durch das Vorsehen einer zweiten äußeren Führungskulisse wird vorteilhafterweise die Zuverlässigkeit der Führung der Wischvorrichtung erhöht. Eine zweite Führungskulisse verhindert zudem zuverlässig ein Verkanten der Wischvorrichtung in der Führungsanordnung.

Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform sieht vor, dass die Wischvorrichtung einen Führungskörper aufweist, in dem die äußere Magnetanordnung angeordnet ist, wobei am Führungskörper mindestens ein Führungszapfen angeordnet ist, der mit der äußeren Führungskulisse zusammenwirkt. Durch das Vorsehen von Führungszapfen ist ein sicherer Halt der Wischvorrichtung in der Führungsanordnung gewährleistet.

Eine bevorzugte Weiterbildung sieht vor, dass das transparente Fenster als Kuppel ausgebildet ist. Eine Kuppel bietet einer Kamera, die innerhalb des Kameragehäuses angeordnet ist, durch einen geeigneten Antrieb die Möglichkeit, in beliebige Richtungen rotiert oder geschwenkt zu werden, wodurch vorteilhafterweise ein weiter Umgebungsbereich durch die Kamera abdeckbar ist. Weiterhin weist ein kuppelförmiges Fenster eine besonders hohe Stabilität gegenüber Druckbelastungen auf.

Weiterhin ist besonders zweckmäßig, dass im Kameragehäuse eine drehbare Kameraaufnahme angeordnet ist, wobei die innere Magnetanordnung drehfest mit der Kameraaufnahme verbunden ist.

Dadurch, dass die innere Magnetanordnung drehfest mit der Kameraaufnahme verbunden ist, ist bevorzugt eine gleichförmige Bewegung der Wischeranordnung an der Außenseite des Kameragehäuses realisierbar. Bevorzugt ist die innere Magnetanordnung seitlich an der Kameraaufnahme angeordnet. Dies ist vorteilhaft, da die Wischeranordnung dann nicht im Sichtfeld der Kamera liegt. Weiterhin ist an der drehfesten Verbindung der inneren Magnetanordnung an der Kameraaufnahme vorteilhaft, dass ein die innere Magnetanordnung durch einen Antrieb der Kameraaufnahme gleichzeitig mit antreibbar ist. Für die Bewegung der inneren Magnetanordnung und damit des Wischers ist also kein eigener Antrieb erforderlich. Außerdem ist das Kameragehäuse auf diese Art gekapselt und explosionsgeschützt ausbildbar, da der Antrieb innerhalb des Kameragehäuses anordenbar ist.

Alternativ ist in einer Ausführungsform vorgesehen, dass die äußere Führungsvorrichtung eine drehbar gelagerte äußere Spindel aufweist, wobei die äußere Magnetanordnung drehfest auf der äußeren Spindel geführt ist.

Dies ist vorteilhaft, da auf diese Weise wenig bewegbare Teile an der Außenseite des Kameragehäuses angeordnet sind, wobei eine Translation der äußeren Magnetanordnung in eine Rotation der Spindel überführbar ist. Dadurch ist es möglich, dass der Wischerarm drehfest mit der äußeren Spindel verbunden ist und bei Rotation der Spindel eine Wischbewegung durchführt. Durch diese vorteilhafte Anordnung ist ein Fenster an einer Stirnseite des Kameragehäuses durch die Wischvorrichtung abwischbar.

Weiterhin sieht eine bevorzugte Ausführungsform vor, dass die innere Magnetanordnung durch eine innere Spindel, die von einem im Kameragehäuse angeordneten Antrieb antreibbar ist, in einer ersten linearen Bewegungsrichtung parallel zur äußeren Spindel bewegbar ist. Eine Spindel kann ein relativ hohes Übersetzungsverhältnis bereitstellen, sodass auch relativ kleine Antriebe eingesetzt werden können.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass das transparente Fenster im Wesentlichen eben ausgebildet ist. Durch die im Wesentlichen ebene Ausgestaltung des Fensters kann der Wischerarm vorteilhafterweise mit einer einfachen Wischergeometrie ausgeführt werden und eine gute Reinigungswirkung erzielt werden.

Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem Wortlaut der Ansprüche sowie aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen. Es zeigen:

1 eine perspektivische Außenansicht eines Kameragehäuses für eine nach einem ersten Ausführungsbeispiel ausgeführte Domkamera,

2 eine perspektivische Teildarstellung der Domkamera des Ausführungsbeispiels nach 1 ohne das Kameragehäuse von schräg unten,

3 eine perspektivische Teildarstellung der Domkamera des Ausführungsbeispiels nach 1 ohne das Kameragehäuse von schräg oben,

4 eine Teildarstellung der Wischvorrichtung, der äußeren Führungsvorrichtung und der inneren Magnetanordnung des Ausführungsbeispiels nach 1,

5 eine perspektivische Außenansicht eines Kameragehäuses für eine nach einem zweiten Ausführungsbeispiel ausgeführte Kamera und

6 eine Teildarstellung der Wischvorrichtung, der äußeren Führungsvorrichtung, der äußeren Magnetanordnung, der inneren Magnetanordnung und der inneren Führungsvorrichtung des Ausführungsbeispiels nach 5.

1 zeigt ein Kameragehäuse 1 einer Domkamera mit einem zylindrischen Gehäuseteil 2, das eine erste Stirnseite 3 und eine zweite Stirnseite 4 aufweist, wobei an der ersten Stirnseite 3 ein transparentes Fenster 5 angeordnet ist, das als Kuppel 6 ausgebildet ist. Die Kuppel 6 bildet eine Hemisphäre und ist, bezogen auf das Kameragehäuse 1, konvex nach außen gewölbt. Die erste Stirnseite 3 weist eine Öffnung auf, sodass Licht durch das transparente Fenster 5 in das Innere des Gehäuses fallen kann. An der äußeren Mantelfläche des zylindrischen Gehäuseteils 2, die einen Teil der Außenseite 8 des Kameragehäuses bildet, ist im Bereich der ersten Stirnseite 3 eine äußere Führungsvorrichtung 9 angeordnet. Die äußere Führungsvorrichtung 9 ist im Wesentlichen ringförmig und kraftschlüssig mit dem Kameragehäuse 1 verbindbar. Hierfür weist die ringförmige äußere Führungsvorrichtung 9 in ihrem äußeren Umfang 10 bevorzugt drei Spannlöcher 11 auf, in die Schraubbolzen 12, beispielsweise Madenschrauben, einschraubbar sind.

Die äußere Führungsvorrichtung 9 weist eine erste äußere Führungskulisse 13 auf, die als erste äußere Führungsnut 14 ausgebildet ist und an dem äußeren Umfang 10 der äußeren Führungsvorrichtung 9 entlang einer Umfangsrichtung U des zylinderförmigen Gehäuseteils 2 bzw. der ringförmigen äußeren Führungsvorrichtung 9 angeordnet ist. Weiterhin weist die äußere Führungsvorrichtung 9 eine zweite äußere Führungskulisse 15 auf, die als zweite äußere Führungsnut 16 ausgebildet ist und an einer Seite der ringförmigen äußeren Führungsvorrichtung 9 angeordnet ist, die im Wesentlichen parallel zur der ersten Stirnseite 3 des Kameragehäuses 1 angeordnet ist. Die erste äußere Führungskulisse 13 liegt bevorzugt in einer Ebene senkrecht zu einer Ebene, in der die zweite Führungskulisse 15 verläuft.

In der ersten äußere Führungskulisse 13 und in der zweiten äußere Führungskulisse 15 ist eine Wischvorrichtung 17 geführt, die eine äußere Magnetanordnung 18, Führungszapfen 19 und einen Wischerarm 22 aufweist. Das Ausführungsbeispiel in 1 zeigt dafür für die erste äußere Führungskulisse 13 und die zweite äußere Führungskulisse 15 jeweils zwei Führungszapfen 19, die mit den äußeren Führungskulissen 13, 15 in Eingriff bringbar sind.

An den nutförmigen äußeren Führungskulissen 13, 15 sind Hinterschnitte ausgebildet, sodass die Führungszapfen 19 verliersicher in den äußeren Führungsnuten 14, 16 anordenbar sind. Die Führungszapfen 19 für die erste äußere Führungskulisse 13 und die Führungszapfen 19 für die zweite äußere Führungskulisse 15 sind senkrecht zueinander ausgerichtet. Die Führungszapfen 19 für die erste äußere Führungskulisse 15 sind dabei jeweils senkrecht zu einer Umfangstangente des äußeren Umfangs 10 angeordnet, sodass zwischen den Längsachsen der mit der ersten äußeren Führungskulisse 13 in Eingriff stehenden Führungszapfen 19 ein Winkel eingeschlossen wird. Die Führungszapfen 19, die mit der zweiten äußeren Führungskulisse 15 in Eingriff stehen, sind entlang einer Kreisbahn angeordnet, die konzentrisch zu dem äußeren Umfang 10 der im Wesentlichen ringförmigen äußeren Führungsvorrichtung 9 angeordnet ist. Die Wischvorrichtung 17 ist derart ausgeformt, dass sie einen Führungskörper 21 aufweist, in dem die Führungszapfen 19 angeordnet sind. Der Führungskörper 21 ragt hierzu um eine der ersten Stirnseite 3 des Kameragehäuses 1 abgewandten Kante der ringförmigen äußeren Führungsvorrichtung 9 herum. Der Führungskörper 21 ist dadurch mit einer im Wesentlichen L-förmigen Querschnitt ausgebildet.

Die Wischvorrichtung 17 weist einen Wischerarm 22 und gegebenenfalls eine Wischerlippe auf. Der Wischerarm 22ist im Wesentlichen senkrecht zur ersten Stirnseite 3 des Kameragehäuses 1 angeordnet und folgt der Geometrie des kuppelförmigen transparenten Fensters 5 etwa von der ersten äußeren Stirnseite 3 entlang einer Kreisbahn zumindest bis in die Nähe eines Pols 24 der hemisphärenförmigen Kuppel 6. Bevorzugt ragt die Kreisbahn, entlang derer der Wischerarm ausgebildet ist, noch über den Pol 24 des als hemisphärenförmige Kuppel 6 ausgebildeten transparenten Fensters 5 hinaus.

Die äußere Magnetanordnung 18 ist an einer dem transparenten Fenster 5 zugewandten Seite des Führungskörpers angeordnet. Die äußere Magnetanordnung 18 weist in diesem Ausführungsbeispiel zwei Dauermagnete auf, die in Umfangsrichtung U nebeneinander und parallel zu Umfangstangenten des kuppelförmigen transparenten Fensters 5 angeordnet sind. Die Dauermagnete haben eine zylindrische Form und auf einer der Kuppel 6 zugewandten Seite eine gleiche Polarität und sind in Aussparungen formschlüssig angeordnet. Diese Aussparungen sind in der äußeren Magnetanordnung 18 angeordnet und liegen in einer dem transparenten Fenster 5 zugewandten Seite des Führungskörpers 21. Der Wischerarm 22 erstreckt sich zwischen den Dauermagneten der äußeren Magnetanordnung 18 bis an eine Basis der Wischvorrichtung 17.

2 zeigt einen Teil des Kameragehäuses 1 und eine Teildarstellung einer Kamera 25. Die äußere Führungsvorrichtung 9 des Kameragehäuses 1 ist ohne den zylindrischen Gehäuseteil 2 dargestellt. 2 zeigt weiterhin eine innere Magnetanordnung 26, die an einem inneren Haltesteg 27 montiert ist. Der innere Haltesteg 27 ist an die Kamera oder Kameraaufnahme 30 montierbar.

3 zeigt die Ansicht von 2 von schräg oben. 3 zeigt weiterhin einen Antrieb 28 mit einer Rotationsachse R, die im Wesentlichen parallel zu einer Längsachse L des Kameragehäuses 1 liegt. Durch den Antrieb 28 ist die innere Magnetanordnung 26 um die Rotationsachse R rotierbar. Der Antrieb 28 treibt in diesem Beispiel die Kameraaufnahme 30 mit der Kamera 25 an, die ebenfalls um die Rotationsachse R rotierbar ist. Die Kamera 25 weist hierzu eine kardanische Aufhängung 29 auf, die eine zusätzliche Bewegung der Kamera 25 senkrecht zu der Rotationsachse R bewirkt. Die kardanische Aufhängung 29 bildet in diesem Ausführungsbeispiel gleichzeitig die Kameraaufnahme 30. Die innere Magnetanordnung 26 ist mittels des inneren Haltestegs 27 an dem Teil der kardanischen Aufhängung 29 montierbar, der ausschließlich die Rotation um die Rotationsachse R vollzieht. Die innere Magnetanordnung 26 ist dabei derart angeordnet, dass sie auf einer Ebene mit der äußeren Magnetanordnung 18 liegt. Eine Bewegung der inneren Magnetanordnung 26 durch den Antrieb 28 bewirkt aufgrund der magnetischen Kopplung zwischen der inneren Magnetanordnung 26 und der äußeren Magnetanordnung 18 eine simultane Bewegung der äußeren Magnetanordnung 18. Hierbei bewegen sich beide Magnetanordnungen 18, 26 entlang der Umfangsrichtung U des zylinderförmigen Kameragehäuses 1 entlang einer ersten Bewegungsrichtung B.

4 zeigt im Detail eine Draufsicht auf die äußere Führungsvorrichtung 9 sowie auf die innere Magnetanordnung 26 mit dem inneren Haltesteg 27 und die Wischvorrichtung 17 mit dem Führungskörper, der äußeren Magnetanordnung und dem Wischer. Weiterhin sind die Spannlöcher der äußeren Führungsvorrichtung 9 einschließlich der Schraubbolzen 12 dargestellt.

5 zeigt eine weitere Ausführungsform des Kameragehäuses 101 mit einem zylindrischen Gehäuseteil 102, der eine erste Stirnseite 103 und eine zweite Stirnseite 104 aufweist. An der ersten Stirnseite 103 ist ein erster Deckel 130 angeordnet, der ringförmig ausgebildet ist. An der Außenseite 131 des ersten Deckels 130 ist ein transparentes Fenster 105 angeordnet, das als runde Scheibe ausgebildet ist, sodass Licht durch das transparente Fenster 105 in das Innere des Kameragehäuses 101 fallen kann. Der erste Deckel 130 weist einen Teil auf, der auf einer der zweiten Stirnseite 104 zugewandten Seite des Deckels 130 formschlüssig in den zylindrischen Gehäuseteil 102 hineinragt. Ein zweiter Deckel 132 ist an der zweiten Stirnseite 104 angeordnet. Der zweite Deckel 132 weist eine im Wesentlichen scheibenförmige Form auf, wobei auf der zur ersten Stirnseite 103 des Kameragehäuses 101 zugewandten Seite eine Ausformung vorgesehen ist, die in das Innere des zylindrischen Gehäuseteils 102 formschlüssig hineinragt. Zur Montage der Deckel 130, 132 sind Schrauben 133 vorgesehen, die in die Wandung des zylinderförmigen Gehäuseteils 102 einschraubbar sind. An der Außenseite 108 des zylindrischen Gehäuseteils 102 ist im Bereich der ersten Stirnseite 103 eine äußere Führungsvorrichtung 109 angeordnet. Die äußere Führungsvorrichtung 109 ist mittels einer Verschraubung 134 am ersten Deckel 130 montierbar. Die äußere Führungsvorrichtung 109 ist weiterhin parallel zu einer Längsachse L des Kameragehäuses 101 ausgerichtet.

6 zeigt eine Detaildarstellung der äußeren Führungsvorrichtung 109. Die äußere Führungsvorrichtung 109 weist eine erste äußere Führungskulisse 113 auf, in der eine äußere Magnetanordnung 118 zwischen der äußeren Führungsvorrichtung 109 und der Außenseite 108 des zylindrischen Gehäuseteils 102 linear führbar ist. Die äußere Führungsvorrichtung 109 weist einen radial nach innen umgebogenen ersten Endabschnitt 135 an einem der ersten Stirnseite 103 zugewandten Ende der äußeren Führungsvorrichtung 109 auf, der im Wesentlichen senkrecht zu der Längsachse L des Kameragehäuses 101 ausgerichtet ist. Im Bereich des radial inneren Endes des Endabschnitts 135 ist ein Durchgangsloch für die Verschraubung 134 vorgesehen, mit dem die äußere Führungsvorrichtung 9 an dem ersten Deckel 130 kraftschlüssig montierbar ist. Weiterhin weist die äußere Führungsvorrichtung 9 einen zweiten Endabschnitt 136 an einem der zweiten Stirnseite 104 zugewandten Ende der äußeren Führungsvorrichtung 109 auf, der senkrecht zu der Längsachse L des Kameragehäuses 101 ausgerichtet ist. Der zweite Endabschnitt 136 stützt die äußere Führungsvorrichtung 109 an ihrem der zweiten Stirnseite 104 zugewandten Ende gegen die Außenseite 108 des zylindrischen Gehäuseteils 102 ab.

Weiterhin ist an der äußeren Führungsvorrichtung 109 eine Wischvorrichtung 117 angeordnet. Die Wischvorrichtung 117 weist ein Mitnahmeelement 137 auf, das mit der äußeren Magnetanordnung 118 durch die erste äußere Führungskulisse 113 hindurch montierbar ist. Die Wischvorrichtung 117 weist weiterhin eine äußere Spindel 138 auf. Das Mitnahmeelement 137 steht mit der äußeren Spindel 138 derart in Eingriff, dass eine Bewegung des Mitnahmeelements 137 entlang der ersten äußeren Führungskulisse 113 eine Rotation der äußeren Spindel 138 bewirkt. Die äußere Spindel 138 ist hierfür im Bereich eines ersten Endes der äußeren Spindel 138, das in Richtung der ersten Stirnseite 103 des Kameragehäuses 101 liegt, und im Bereich eines zweiten Endes der äußeren Spindel, das in Richtung der zweiten Stirnseite 104 des Kameragehäuses 101 liegt, drehbar gelagert. Für die drehbare Lagerung der äußeren Spindel 138 sind an der äußeren Führungsvorrichtung 109 im Wesentlichen radial senkrecht zu der Außenseite 108 des zylinderförmigen Gehäuseteils 102 stehende Laschen 139, 140 vorgesehen. Hierbei ist eine erste Lasche 139 im Bereich des ersten Endes der äußeren Führungsvorrichtung 109 angeordnet und eine zweite Lasche 140 im Bereich des zweiten Endes der äußeren Führungsvorrichtung 109. An den Laschen 139, 140 sind L-förmige Halteelemente 141 angeordnet, die jeweils einen Lagerteil 142 aufweisen, der in Umfangsrichtung U des zylindrischen Gehäuseteils 102 zeigt. In diesen Lagerteilen 142 ist jeweils die äußere Spindel 138 gelagert. An der äußeren Spindel 138 ist rotationsfest ein Wischerarm 122 montiert, der eine an dem Wischerarm 122 angebrachte Wischerlippe 123 aufweist. Der Wischerarm 122 und die Wischerlippe 123 sind im Wesentlichen senkrecht zu der äußeren Spindel 138 und der Längsachse L des Kameragehäuses 101 angeordnet. Durch eine Rotation der äußeren Spindel 138, die durch eine Translation der äußeren Magnetanordnung 118 über das Mitnahmeelement 137 bewirkt wird, wird der Wischerarm 122 parallel zu der Oberfläche des transparenten Fensters 105 bewegt, wobei die Wischerlippe 123 auf der Oberfläche des transparenten Fensters 105 geführt wird.

6 zeigt weiterhin eine innere Führungsvorrichtung 143 mit einer inneren Führungskulisse 144 in der eine innere Magnetanordnung 126 linear bewegbar ist. Die innere Führungsvorrichtung 143 ist an der Innenseite des zylinderförmigen Gehäuseteils 102 angeordnet und weist auf der der Innenseite des zylinderförmigen Gehäuseteils 102 zugewandten Seite der inneren Führungskulisse 144 eine konvexe Ausformung auf, deren Radius im Wesentlichen dem Innenradius des zylinderförmigen Gehäuseteils 102 entspricht. In der inneren Führungskulisse ist die innere Magnetanordnung 126 linear führbar. Die innere Magnetanordnung 126 und die äußere Magnetanordnung 118 sind in diesem Ausführungsbeispiel als zylinderförmige Magnete ausgebildet. Die innere Magnetanordnung 126 kann einen Dauermagneten oder einen Elektromagneten aufweisen, kann aber auch Elemente aus anderen magnetischen oder magnetisierbaren Materialien aufweisen. Die äußere Magnetanordnung 126 weist bevorzugt einen Dauermagneten auf, kann aber auch Elemente aus anderen magnetischen oder magnetisierbaren Materialien oder einen Elektromagneten aufweisen. An der der Innenseite des zylinderförmigen Gehäuseteils 102 abgewandten Seite der inneren Führungsvorrichtung 143 sind Halteeinrichtungen 145 vorgesehen, in der eine innere Spindel 146 drehbar lagerbar ist. Auf der inneren Spindel 146 ist ein inneres Mitnahmeelement 147 aufgezogen, das mit der inneren Magnetanordnung 126 verbunden ist, wodurch eine Rotation der inneren Spindel 146 in eine Translation der inneren Magnetanordnung 126 entlang der inneren Führungskulisse 144 umsetzbar ist. Die innere Spindel 146 wird durch einen Antrieb 128, beispielsweise durch einen Elektromotor, angetrieben. Eine Translation der inneren Magnetanordnung 126 bewirkt aufgrund der magnetischen Kopplung der inneren Magnetanordnung 126 und äußeren Magnetanordnung 118 eine Bewegung der äußeren Magnetanordnung 118. Hierbei bewegen sich die Magnetanordnungen 118, 126 durch ihre jeweilige Führung in der inneren Führungskulisse 144 und äußeren Führungskulisse 113 parallel zu der Längsachse L des Kameragehäuses 1. Diese Translationsbewegung entlang der ersten Bewegungsrichtung B wird, wie oben beschrieben, durch die Rotation der äußeren Spindel 138 in eine Wischbewegung des Wischerarms 122 umgesetzt.

Die Erfindung ist nicht auf eine der vorbeschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern in vielfältiger Weise abwandelbar.

Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale und Vorteile, einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritten, können sowohl für sich als auch in den verschiedensten Kombinationen erfindungswesentlich sein.

Bezugszeichenliste

1, 101
Kameragehäuse
2, 102
zylindrischer Gehäuseteil
3, 103
erste Stirnseite
4, 104
zweite Stirnseite
5, 105
transparentes Fenster
6
Kuppel
8, 108
Außenseite
9, 109
äußere Führungsvorrichtung
10
äußerer Umfang
13, 113
erste äußere Führungskulisse
11
Spannlöcher
12
Schraubbolzen
14
erste äußere Führungsnut
15
zweite äußere Führungskulisse
16
zweite äußere Führungsnut
17, 117
Wischvorrichtung
18, 118
äußere Magnetanordnung
19
Führungszapfen
21
Führungskörper
22, 122
Wischerarm
123
Wischerlippe
24
Pol
25
Kamera
26, 126
innere Magnetanordnung
27
innerer Haltesteg
28, 128
Antrieb
29
kardanische Aufhängung
30
drehbare Kameraaufnahme
130
erster Deckel
131
Außenseite des ersten Deckels
132
zweiter Deckel
133
Schrauben
134
Verschraubung
135
erster Endabschnitt
136
zweiter Endabschnitt
137
Mitnahmeelement
138
äußere Spindel
139
erste Lasche
140
zweite Lasche
141
Halteelement
142
Lagerteil
143
innere Führungsvorrichtung
144
innere Führungskulisse
145
Halteeinrichtungen
146
innere Spindel
147
inneres Mitnahmeelement
L
Längsachse
R
Rotationsachse
B
erste Bewegungsrichtung

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DE 102015121026 A1 [0005]