Title:
Verwendung einer Fluiddüse in einem Fluid
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Bei der Verwendung einer Fluiddüse (1) in einem die Fluiddüse (1) vollständig umgebenden Fluid zur Erzeugung eines Fluidstrahls innerhalb des Fluids, soll eine Lösung geschaffen werden, so dass bei gleicher Pumpleistung ein stärkerer Druck des Fluidstrahls innerhalb des Fluids erzeugt werden kann. Dies wird dadurch erreicht, dass die Austrittsöffnung (2) der Fluiddüse (1) mit wenigstens einer Zacke (3) versehen ist.





Inventors:
Schaaf, Sipke van der (53578, Windhagen, DE)
Application Number:
DE102016110018A
Publication Date:
11/30/2017
Filing Date:
05/31/2016
Assignee:
JK-Holding GmbH, 53578 (DE)
International Classes:
B05B1/00; A61H9/00; A61H23/04; B05B1/02; F15D1/08
Domestic Patent References:
DE1778031AN/A
Foreign References:
CH335864A
EP1731747
Attorney, Agent or Firm:
Schwabe Sandmair Marx Patentanwälte Rechtsanwalt Partnerschaft mbB, 81829, München, DE
Claims:
1. Verwendung einer Fluiddüse (1) in einem die Fluiddüse vollständig umgebenden Fluid zur Erzeugung eines Fluidstrahls innerhalb des Fluids, wobei die Fluiddüse eine Austrittsöffnung (2) aufweist, deren Rand mit wenigstens einer Zacke (3) versehen ist.

2. Verwendung einer Fluiddüse (1) nach Anspruch 1, wobei die Fluiddüse (1) eine Mehrzahl von Zacken (3) aufweist, wodurch alternierend erhabene und zurückgesetzte Elemente gebildet sind.

3. Verwendung einer Fluiddüse (1) nach Anspruch 2, wobei die Zacken (3) entlang des gesamten Umfangs der Austrittsöffnung (2) angeordnet sind.

4. Verwendung einer Fluiddüse (1) nach Anspruch 2 oder 3, wobei die Zacken (3) symmetrisch angeordnet sind, wodurch sich eine kronenförmige Struktur der Austrittsöffnung (2) ergibt.

5. Verwendung einer Fluiddüse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Zacke (3) der Fluiddüse (1) eine dreieckige Form besitzt, mit einer Basis (4), die mit der Austrittsöffnung (2) fest verbunden ist, einem der Basis (4) gegenüberliegenden Scheitel (5) und einem Paar seitlich einander gegenüberliegende Hinterkanten (6), die jeweils ausgehend von der Basis (4) am Scheitel (5) zusammenlaufen.

6. Verwendung einer Fluiddüse (1) nach Anspruch 5, wobei die Verbindungslinie (7) zwischen den Scheiteln (5) einander benachbart angeordneter Zacken (3) parabelförmig ausgebildet ist.

7. Verwendung einer Fluiddüse (1) nach Anspruch 6, wobei zwischen den Scheiteln (5) einander benachbarter Zacken (3) an dem Umfang der Austrittsöffnung (2) der Fluiddüse (1) ausgesparte, in Strahlrichtung der Fluiddüse (1) verlaufende, innenliegende, vorzugsweise kreissektorförmige, Ausbuchtungen (8) vorgesehen sind.

8. Verwendung einer Fluiddüse (1) nach Anspruch 7, wobei der Durchmesser der Ausbuchtungen (8) dem Abstand zwischen den Scheiteln (5) zweier einander benachbarter Zacken (3) entspricht.

9. Verwendung einer Fluiddüse (1) nach Anspruch 8 oder 9, wobei die Ausbuchtungen (8) in Strahlrichtung der Fluiddüse (1) einen periodischen einseitigen Wellenschliff an der Innenwand der Austrittsöffnung (2) ergeben.

10. System aus einer Fluiddüse (1) und einem die Fluiddüse (1) vollständig umgebenden Fluid zur Erzeugung eines Fluidstrahls innerhalb des Fluids, wobei die Fluiddüse eine Austrittsöffnung (2) aufweist, deren Rand mit wenigstens einer Zacke (3) versehen ist.

Description:

Die vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung einer Fluiddüse in einem die Fluiddüse vollständig umgebenden Fluid zur Erzeugung eines Fluidstrahls innerhalb des Fluids sowie ein System aus einer Fluiddüse und einem die Fluiddüse vollständig umgebenden Fluid zur Erzeugung eines Fluidstrahls innerhalb des Fluids.

Die Verwendung einer Fluiddüse in der vorstehenden beschriebenen Art wird z.B. in der EP 2 327 386 A1 im Zusammenhang mit einer Vorrichtung und einem Verfahren zur trockenen Massage mittels Wasserstrahlen beschrieben. Wasserdüsen sind dabei innerhalb einer mit Wasser gefüllten Wanne installiert, die durch eine als Liegefläche dienenden Folie abgedeckt ist.

Der von den Düsen emittierte Wasserstrahl breitet sich innerhalb des Wassers der gefüllten Wanne aus und überträgt seinen Impuls auf das Material der Liegefläche, welche ihrerseits den Impuls auf die Körperstellen des auf dem Material liegenden Benutzers überträgt. Dadurch wird eine massierende und/oder therapeutische Wirkung auf den Benutzer erzielt. Die massierende und/oder therapeutische Wirkung hängt dabei maßgeblich vom Druck des durch das Wasser hindurchtretenden Wasserstrahls ab. Die zur Erzeugung des Wasserstrahls verwendeten Düsen der bekannten Art weisen einen glatten, ringförmigen Abschluss der Austrittsöffnung auf. Bei diesen Düsen ein relativ großer Druckverlust beim Eintritt des Wasserstrahls in das die Düse umgebende Wasser zu verzeichnen. Um einen ausreichend starken Wasserstrahl zu erzeugen, ist daher eine Pumpe mit relativer großer Leistung erforderlich.

Vor diesem Hintergrund ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Möglichkeit bereitzustellen, bei gleicher Pumpleistung einen stärkerer Druck des Fluidstrahls innerhalb des Fluids zu erzeugen.

Gelöst wird diese Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung.

Erfindungsgemäß vorgesehen ist damit die Verwendung einer Fluiddüse in einem die Fluiddüse vollständig umgebenden Fluid zur Erzeugung eines Fluidstrahls innerhalb des Fluids, wobei die Fluiddüse eine Austrittsöffnung aufweist, deren Rand mit wenigstens einer Zacke versehen ist.

Dass das Fluid die Fluiddüse vollständig umgibt, bedeutet dabei, dass die Fluiddüse vollständig innerhalb des Fluids angeordnet ist und sich kein Teil der Fluiddüse außerhalb des Fluids befindet. Die Düse ist also vollständig in das Fluid eingetaucht.

Es hat sich gezeigt, dass derartige Fluiddüsen zum Erzeugen eines gewünscht starken Fluidstrahls sehr wirksam sind. In vorteilhafter Weise führt die vorgeschlagene Zacke zu einer positiven Beeinflussung des Fluidstrahls, so dass der Strahl mit weniger Druckverlust durch das Fluid hindurchtreten kann. Dadurch kann ein stärkerer Druck bei gleicher Pumpleistung erzielt werden, wodurch bei einer beispielgebenden Verwendung bei einem Verfahren zur trockenen Massage mittels Wasserstrahlen eine verbesserte massierende und/oder therapeutische Wirkung erzielt werden kann. Weiter kann bei gleichem Druck die Pumpleistung reduziert und somit eine Verringerung der Betriebskosten erreicht werden.

Vorzugsweise ist eine derartige Verwendung vorgesehen, gemäß derer die Fluiddüse den Fluidstrahl mittels des Fluids erzeugt, das die Fluiddüse umgibt. Mit anderen Worten: Der Fluidstrahl wird vorzugsweise aus dem Fluid gebildet, in das die Fluiddüse eingetaucht ist.

Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist die Fluiddüse eine Mehrzahl von Zacken auf, wodurch alternierend erhabene und zurückgesetzte Elemente gebildet sind. Dabei sind in einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung die Zacken entlang des gesamten Umfangs der Austrittsöffnung angeordnet. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Zacken symmetrisch angeordnet sind, wodurch sich eine kronenförmige Struktur der Austrittsöffnung ergibt. Durch die Verwendung mehrerer, um den gesamten Umfang der Austrittsöffnung symmetrisch angeordneter Zacken, wird der oben schon angesprochene positive Effekt auf den Fluidstrahl weiter verstärkt.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besitzt die Zacke der Fluiddüse eine dreieckige Form, mit einer Basis, die mit der Austrittsöffnung fest verbunden ist, einem der Basis gegenüberliegenden Scheitel und einem Paar seitlich einander gegenüberliegende Hinterkanten, die jeweils von der Basis ausgehend am Scheitel zusammenlaufen. Insbesondere kann es dabei gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung vorgesehen sein, dass die Verbindungslinie zwischen den Scheiteln einander benachbart angeordneter Zacken parabelförmig ausgebildet ist.

In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind zwischen den Scheiteln einander benachbarter Zacken an dem Umfang der Austrittsöffnung der Fluiddüse ausgesparte, in Strahlrichtung der Fluiddüse verlaufende, innenliegende Ausbuchtungen vorgesehen. Durch die Ausbuchtungen wird der Fluidstrahl gerichteter in das die Fluiddüse umgebende Fluid eingeleitet, wodurch sich eine weitere positive Beeinflussung des Fluidstrahls ergibt. Insbesondere ist es dabei vorzugsweise vorgesehen, dass die Ausbuchtungen kreissektorförmig ausgebildet sind.

Vorzugsweise ist weiterhin vorgesehen, dass der Durchmesser der Ausbuchtungen dem Abstand zwischen den Scheiteln zweier einander benachbarter Zacken entspricht. In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ergeben die Ausbuchtungen in Strahlrichtung der Fluiddüse einen periodischen einseitigen Wellenschliff an der Innenwand der Austrittsöffnung. Weiter ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Fluiddüse aus Metall und/oder Kunststoff gefertigt ist und/oder dass die Fluiddüse mit einem Gewinde zur schnellen und einfachen Montage versehen ist.

Die oben genannten Aufgabe wird außerdem gelöst durch ein System aus einer Fluiddüse und einem die Fluiddüse vollständig umgebenden Fluid zur Erzeugung eines Fluidstrahls innerhalb des Fluids, wobei die Fluiddüse eine Austrittsöffnung aufweist, deren Rand mit wenigstens einer Zacke versehen ist. Bevorzugte Weiterbildungen dieses Systems ergeben sich in Analogie zu den zuvor beschriebenen bevorzugte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Verwendung.

Die Erfindung wird nachfolgen anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen weiter erläutert. In den Zeichnungen zeigen

1 eine perspektivische Ansicht einer Fluiddüse gemäße einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung und

2 eine perspektivische Schnittansicht der Fluiddüse aus 1

1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Fluiddüse 1 gemäße einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei die Fluiddüse 1 in einem die Fluiddüse 1 vollständig umgebenden Fluid zur Erzeugung eines Fluidstrahls innerhalb des Fluids verwendet wird. Die Fluiddüse 1 ist im oberen Bereich kegelförmig geformt und weist dort eine Austrittsöffnung 2 auf, wobei die Austrittsöffnung 2 mehrere Zacken 3 aufweist, die gleichmäßig entlang des Umfangs der Austrittsöffnung 2 angeordnet sind.

Die Zacken 3 besitzen eine dreieckige Form, mit einer Basis 4, die mit der Austrittsöffnung 2 verbunden ist, einem der Basis 4 gegenüberliegenden Scheitel 5 und einem Paar seitlich einander gegenüberliegender Hinterkanten 6, die jeweils von der Basis 4 ausgehend am Scheitel 5 zusammenlaufen. Die Verbindungslinie 7 zwischen den Scheiteln 5 einander benachbart angeordneter Zacken 3 ist parabelförmig ausgebildet. Die Fluiddüse 1 zeigt dabei eine kronenförmige Struktur der Austrittsöffnung 2.

Zwischen den Scheiteln 5 einander benachbart angeordneter Zacken 3 sind an dem Umfang der Austrittsöffnung 2 der Fluiddüse 1 ausgesparte, in Strahlrichtung der Fluiddüse 1 verlaufende, innenliegende Ausbuchtungen 8 zu erkennen. Die Ausbuchtungen 8 sind in der in 1 gezeigten Fluiddüse kreissektorförmig ausgebildet, wobei der Durchmesser der Ausbuchtungen 8 im Wesentlichen dem Abstand zwischen den Scheiteln 5 zweier einander benachbarter Zacken 3 entspricht.

2 zeigt eine perspektivische Schnittansicht der in 1 gezeigten Fluiddüse 1, wobei der Schnitt entlang des Durchmessers der Fluiddüse 1 erfolgt ist. Im unteren Bereich der Fluiddüse 1 ist ein Gewinde 9 zu erkennen, wodurch die Fluiddüse 1 einfach und schnell montiert werden kann.

Im Bereich der Austrittsöffnung 2 können regelmäßig entlang des Umfangs der Austrittsöffnung 2 angeordneten Zacken 3 erkannt werden, wobei die Scheitel 5 einander benachbart angeordneter Zacken 3 über eine parabelförmige Verbindungslinie 7 miteinander verbunden sind. Weiter sind an der Austrittsöffnung 2 ausgesparte, in Strahlrichtung der Fluiddüse 1 verlaufende, innenliegende Ausbuchtungen 8 zu erkennen. Die Ausbuchtungen 8 sind dabei kreissektorförmig ausgebildet und ihr Durchmesser entspricht im Wesentlichen dem Abstand zwischen den Scheiteln 5 zweier einander benachbarter Zacken 3. Die Ausbuchtungen 8 ergeben somit in Strahlrichtung der Fluiddüse 1 einen periodischen einseitigen Wellenschliff an der Innenwand der Austrittsöffnung 2.

Bezugszeichenliste

1
Fluiddüse
2
Austrittsöffnung
3
Zacke
4
Basis
5
Scheitel
6
Hinterkante
7
Verbindungslinie
8
Ausbuchtungen
9
Gewinde

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • EP 2327386 A1 [0002]