Title:
Automatisierte Netzauswahl
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Die Erfindung betrifft eine Lösung zur Auswahl eines Zugangsnetzes (2; 2´; 2´´) mit einer Zugangseinrichtung (3; 3´; 3´´) für den Zugriff auf ein Weitverkehrsnetz (1) durch einen Client, nämlich durch ein Netzwerkendgerät (4) und eine von einer Verarbeitungseinheit (5) des Netzwerkendgerätes (4) verarbeitete Programmanwendung (6). Die Auswahl erfolgt durch den Client in einem automatisierten Ablauf unter dem Gesichtspunkt einer potenziell hohen QoE. Dazu werden durch den Client von ihm festgestellte, mit seinem Standort assoziierte Daten an einen Regelverteilserver (7) übertragen. In Response dazu empfängt der Client von dem Regelverteilserver (7) eine aktuelle Version der Regel zur Bestimmung des auszuwählenden Zugangsnetzes (2; 2´; 2´´). Erfindungsgemäß erfolgt durch den Regelverteilserver (7) eine wiederholte Aktualisierung dieser Regel unter Anpassung an von einem Analyseserver (8) zur Verfügbarkeit und Qualität der Zugangsnetze (2; 2´; 2´´) ermittelte und an den Regelverteilserver (7) übermittelte Daten. Diese werden durch den Analyseserver (8) aus bei der Verwendung der Zugangsnetze (2; 2´; 2´´) erhobenen sowie an ihn übermittelten Mess- und Nutzungsdaten extrahiert.





Inventors:
Wu, Qiong (64295, Darmstadt, DE)
Dech, Sascha (64331, Weiterstadt, DE)
Goldich, Oliver (64295, Darmstadt, DE)
Application Number:
DE102016109500A
Publication Date:
11/30/2017
Filing Date:
05/24/2016
Assignee:
Deutsche Telekom AG, 53113 (DE)
International Classes:
H04W48/00; H04W4/02
Domestic Patent References:
DE102013004424A1N/A
DE102013215729A1N/A
Attorney, Agent or Firm:
BRANDT & NERN PATENTANWÄLTE, 12489, Berlin, DE
Claims:
1. Verfahren zur Auswahl eines Zugangsnetzes (2; ; 2´´) mit einer Zugangseinrichtung (3; ; 3´´) für den Zugriff auf ein Weitverkehrsnetz (1), nach welchem durch einen Client, nämlich durch ein Netzwerkendgerät (4) und eine von einer Verarbeitungseinheit (5) des Netzwerkendgerätes (4) verarbeitete Programmanwendung (6), in Anwendung einer Regel eines der an einem jeweiligen augenblicklichen Standort des Clients verfügbaren Zugangsnetze (2; ; 2´´) für eine Nutzung des Weitverkehrsnetzes (1) für den Datenaustausch mit anderen Netzwerkendgeräten (4) unter dem Gesichtspunkt einer potenziell hohen QoE in einem automatisierten Ablauf ausgewählt wird, wobei durch den Client von ihm festgestellte, mit seinem Standort assoziierte Daten an einen Regelverteilserver (7) übertragen werden und der Client in Response dazu von dem Regelverteilserver (7) eine aktuelle Version der Regel zur Bestimmung des auszuwählenden Zugangsnetzes (2; ; 2´´) empfängt, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Regelverteilserver (7) eine wiederholte Aktualisierung dieser Regel unter Anpassung an von einem Analyseserver (8) zur Verfügbarkeit und Qualität der Zugangsnetze (2; ; 2´´) ermittelte und an den Regelverteilserver (7) übermittelte Daten erfolgt, welche durch den Analyseserver (8) aus bei der Verwendung der Zugangsnetze (2; ; 2´´) erhobenen sowie an ihn übermittelten Mess- und Nutzungsdaten extrahiert werden.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten, aus denen der Analyseserver (8) die an den Regelverteilserver (7) zu übermittelnden Daten extrahiert, Messdaten von Zugangseinrichtungen der Zugangsnetze (2; ; 2´´) am Standort umfassen, welche von diesen in der Vergangenheit während der Nutzung der Zugangsnetze (2; ; 2´´) gemessen wurden.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten, aus denen der Analyseserver (8) die an den Regelverteilserver (7) zu übermittelnden Daten extrahiert, Daten umfassen, welche an und/oder von Clients im Zusammenhang mit der der Nutzung der Zugangsnetze (2; ; 2´´) am Standort erfasst werden.

4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten, aus denen der Analyseserver (8) die an den Regelverteilserver (7) zu übermittelnden Daten extrahiert, um Daten zur Nutzerfahrung betreffend die Zufriedenheit bei der Nutzung eines jeweiligen Zugangsnetzes (2; ; 2´´) handelt, welche im Zusammenhang mit der Nutzung bei dem Verwender eines Netzwerkendgerätes (3; ; 3´´) als dem Nutzer des betreffenden Zugangsnetzes (2; ; 2´´) über das Netzwerkendgerät (4) erhoben wurden.

5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten, aus denen der Analyseserver (8) die an den Regelverteilserver (7) zu übermittelnden Daten extrahiert, Messdaten von Clients umfassen, welche von diesen in der Vergangenheit während der Nutzung der Zugangsnetze (2; ; 2´´) am Standort gemessen wurden.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten, aus denen der Analyseserver (8) die an den Regelverteilserver (7) zu übermittelnden Daten extrahiert, von den Betreibern der Zugangsnetze (2; ; 2´´) am Standtort bereitgestellte Daten umfassen.

7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den von den Netzbetreibern bereitgestellten, zur Extraktion von Daten für den Regelverteilserver (7) durch die Analyseeinheit (8) mit herangezogenen Daten um telekommunikationsrelevante Daten eines durch einen Nutzer zur telekommunikativen Verwendung des Netzwerkendgerätes abgeschlossenen Vertrages handelt.

8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den sonstigen von den Netzbetreibern bereitgestellten, zur Extraktion von Daten für den Regelverteilserver (7) durch die Analyseeinheit (8) mit herangezogenen Daten um Profildaten des Nutzers eines Clients handelt.

9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den von dem Client übertragenen, mit seinem aktuellen Standort assoziierten Daten um Lokalisierungsdaten des Clients handelt.

10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Lokalisierungsdaten von dem Client aus mittels eines Empfängers des Clients empfangenen Satellitensignalen errechnete Daten eines Satellitenortungssystems verwendet werden.

11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den von dem Client übertragenen, mit seinem aktuellen Standort assoziierten Daten um Daten mit Angaben darüber handelt, welche Zugangsnetze (2; ; 2´´) an diesem Standort verfügbar sind.

12. System zur Auswahl eines Zugangsnetzes (2; ; 2´´) mit einer Zugangseinrichtung (3; ; 3´´) für den Zugriff auf ein Weitverkehrsnetz (1), umfassend das Weitverkehrsnetz (1) mit mindestens einem daran angebundenen Regelverteilserver (7), einen Client, nämlich ein Netzwerkendgerät (4) und eine von einer Verarbeitungseinheit (5) des Netzwerkendgerätes (4) verarbeitete Programmanwendung (6) sowie mehrere durch jeweils mindestens eine Zugangseinrichtung (3; ; 3´´) an einem aktuellen Standort des Clients bereitgestellte Zugangsnetze (2; ; 2´´) zu dem Weitverkehrsnetz (1), wobei die Programmanwendung (6) des Clients dazu ausgebildet ist, unter Anwendung einer durch den Regelverteilserver (7) übermittelten Regel in einem automatisierten Ablauf eines der verfügbaren Zugangsnetze (2; ; 2´´) unter dem Gesichtspunkt einer potenziell hohen QoE für den Zugriff auf das Weitverkehrsnetz (1) auszuwählen, dadurch gekennzeichnet, dass das System mindestens einen Analyseserver (8) umfasst und dass durch den Regelverteilserver (7) eine wiederholte Aktualisierung der von ihm zur Auswahl von Zugangsnetzen (2; ; 2´´) gehaltenen und an sie anfordernde Clients übertragenen Regeln unter Anpassung an von dem Analyseserver (8) zur Verfügbarkeit und Qualität der Zugangsnetze (2; ; 2´´) ermittelte und an den Regelverteilserver (7) übermittelte Daten erfolgt, welche durch den Analyseserver (8) aus bei der Verwendung der Zugangsnetze (2; ; 2´´) erhobenen Mess- und Nutzungsdaten extrahiert werden.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Lösung für die automatisierte Auswahl eines von einem Client für den Zugang zu einem Weitverkehrsnetz, wie dem Internet oder einem Telekommunikationsnetzwerk, für den Datenaustausch beziehungsweise für die Kommunikation mit anderen Clients zu verwendenden Zugangsnetzes. Bei einem solchen, ein Zugangsnetz für den Datenaustausch über ein Weitverkehrsnetz auswählenden Client handelt es sich um eine Netzwerkendgerät, wie insbesondere ein Telekommunikationsendgerät (TEG), welches mit einer Verarbeitungseinheit und einer entsprechenden, von dieser verarbeiteten Programmanwendung ausgestattet ist.

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, mittels welchem die Auswahl eines jeweiligen Zugangsnetzes, insbesondere unter dem Aspekt der QoE (Quality of Experience), also der Nutzererfahrung bei der Verwendung zur Verfügung stehender Zugangsnetze erfolgt. Sie bezieht sich hierbei auf Zugangsnetze, in welche das Netzwerkendgerät eines Nutzers über eine jeweilige Zugangseinrichtung funkbasiert verbunden beziehungsweise mit welchen ein solches Netzwerkendgerät zum Zweck eines paketvermittelten Datenaustausches mit einem oder mehreren anderen Netzwerkendgeräten für einen Zugang zum Weitverkehrsnetz über eine entsprechende Zugangseinrichtung gekoppelt wird. Bei Zugangseinrichtungen der vorgenannten Art handelt es sich in diesem Zusammenhang beispielsweise um Access-Points, welche eine funkbasierte Kopplung mit dem Zugangsnetz über ein von ihnen aufgespanntes WLAN beziehungsweise ein WiFi-Netz ermöglichen oder um eine Basisstation eines Mobilfunknetzes. In diesem Kontext wird ein durch einen WLAN – beziehungsweise WiFi-Access-Point bereitgestelltes Netz als Teil des Zugangsnetzes aufgefasst, und zwar unabhängig davon, ob der Zugang zu dem Weitverkehrsnetz unter Nutzung des dieses Netz bereitstellenden Access-Points schließlich über ein Gateway des Festnetzes oder eines Mobilfunknetzes erfolgt. Soweit die vorstehenden Zugangseinrichtungen beispielhaft genannt werden, erstreckt sich die Erfindung folglich ausdrücklich auch auf andere eventuell zukünftig noch zu entwickelnde funkbasierte Zugangsmöglichkeiten.

Vor allem die zunehmende Verbreitung von Smartphones und ähnlichen mobilen Telekommunikationsendgeräten (mobile TEG oder mTEG) hat dazu geführt, dass sich ein in der Bevölkerung zwischenzeitlich weit verbreitetes subjektives Bedürfnis und im Hinblick auf spezielle im Zuge dieser Entwicklung entstandene vielfältige Anwendungsfälle ein objektiver Bedarf an einer ständigen Verfügbarkeit eines Zugangs zu Weitverkehrsnetzen im Allgemeinen und zum Internet im Besonderen entwickelt hat. Durch viele Nutzer mobiler TEGs wird insoweit die Möglichkeit eines Zugangs zu derartigen Netzen zu jeder Zeit und an nahezu jedem Ort erwartet.

Für den Zugang zu Weitverkehrsnetzen, wie dem Internet, stehen dabei Zugangsnetze unterschiedlichster Art zur Verfügung. Der Zugang erfolgt mittels geeigneter TEGs unter Nutzung DSL-basierter Festnetzanschlüsse und im Hinblick auf die bereits mehrfach angesprochenen mobilen TEGs über Mobilfunknetze oder unter Nutzung über unterschiedliche Funkstandards (WLAN beziehungsweise WiFi, WiMAX) ansprechbarer Zugangseinrichtungen, die ihrerseits teilweise wiederum über DSL an das Internet angebunden sind. Bei den letztgenannten Zugangseinrichtungen kann es sich um private Einrichtungen im Wohn- oder Arbeitsbereich der Nutzer oder um öffentliche Hotspots handeln. Insbesondere Letztere werden in der jüngeren Zeit in stark steigendem Maße vor allem in den Ballungszentren als öffentliche Zugangspunkte häufig – jedenfalls im Zusammenhang mit ihrer unmittelbaren Nutzung – unentgeltlich für die Internetnutzung zur Verfügung gestellt, wobei zudem zwischen kommerziell und nicht kommerziell betriebenen Hotspots unterschieden werden kann.

Moderne mobile TEGs sind vor diesem Hintergrund technisch darauf eingerichtet, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Randbedingungen das in einer jeweiligen Situation beziehungsweise an einem jeweiligen Standort günstigste Zugangsnetz automatisch auszuwählen, ohne dass sich der Nutzer hierüber Gedanken machen müsste. Im Rahmen des 3rd Generation Partnership Project (3GPP) sind für die Art und Weise, wie eine solche Auswahl technisch geschieht, entsprechende Standards spezifiziert worden. Die Netzauswahl erfolgt in Umsetzung der genannten Standards auf der Basis einer Regel, welche als Teil eines Regelwerks auf einem ANDSF-Server (ANDSF = Access Network Discovery and Selection Function) oder dergleichen gehalten und von diesem an die Teilnehmer beziehungsweise Netzwerkendgeräte, wie insbesondere mobile TEGs, eines jeweiligen Standorts verteilt wird. Von den die Regel empfangenden zu einer automatisierten Netzauswahl befähigten Netzwerkendgeräten beziehungsweise TEGs wird diese durch eine auf ihnen implementierte, von einer Verarbeitungseinheit des jeweiligen Netzwerkendgerätes eines Zugangsnetzes verarbeitete Programmanwendung umgesetzt, welche durch auf einen Netzzugang angewiesene Applikationen (Apps) zur automatisierten Auswahl genutzt wird. Die Auswahl des jeweiligen Zugangsnetzes erfolgt hierbei nach dem Stand der Technik rein clientgestützt, das heißt ausschließlich auf der Basis zu Verfügbarkeit und Qualität der Zugangsnetze am Standort an den Netzwerkendgeräten (Clients) selbst erfasster Daten. Dies bringt jedoch eine vergleichsweise starke Beanspruchung der Hardware des TEG und – mit Blick auf mobile TEGs – der Batterie beziehungsweise des Akkus mit sich. Zudem sind die entsprechenden Regeln für die Netzauswahl vergleichsweise starr und orientieren sich im Wesentlichen lediglich an der grundsätzlichen Verfügbarkeit der für die Auswahl zur Verfügung stehenden Zugangsnetze.

Eine entsprechende, ebenfalls rein clientgestützte Lösung wird beispielsweise durch die US 2010/150102 A1 beschrieben. Gemäß dieser, ein Verfahren und ein System umfassenden Lösung werden in den automatisierten Entscheidungsprozess für die Auswahl eines an einem jeweiligen Standort zu verwendenden Zugangsnetzes historische Daten mit herangezogen, wodurch eine gewisse Flexibilität bei der automatisierten Zugangsnetzauswahl erreicht wird. Bei den historischen handelt es sich insbesondere um Daten zur QoE, welche von dem Nutzer eines Clients, also eines Netzwerkendgerätes, wie eines Smartphones, in der Vergangenheit bei der Nutzung unterschiedlicher Zugangsnetze an einem Standort erfasst wurden. Die betreffenden historischen Daten werden dabei lokal in einem Speicher des Clients gehalten, was Ressourcen des Clients bindet und dadurch gegebenenfalls seine Leistungsfähigkeit einschränkt und/oder seine Akkulaufzeit beeinträchtigt.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Lösung für eine noch flexibler gestaltete, automatisierte Netzauswahl (Auswahl eines Zugangsnetzes) bereitzustellen, welche darüber hinaus einen schonenden Umgang mit den Ressourcen eines diese Auswahl treffenden TEG ermöglicht. Vorzugsweise sollen hierbei gegenüber dem Stand der Technik zusätzlich neue Funktionalitäten zur Verfügung gestellt und verschiedene, nach dem Stand der Technik zu beobachtende Konnektivitätsprobleme mitigiert werden. Hierzu sind ein entsprechendes Verfahren und ein zur Durchführung dieses Verfahrens ausgebildetes System anzugeben.

Die Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Ein zur Durchführung des Verfahrens geeignetes System wird durch den ersten Sachanspruch charakterisiert. Vorteilhafte Aus- beziehungsweise Weiterbildungen der Erfindung sind durch die jeweiligen Unteransprüche gegeben.

Auch nach dem zur Lösung der Aufgabe vorgeschlagenen Verfahren zur Auswahl eines Zugangsnetzes mit einer den Zugang auf das Zugangsnetz selbst und über dieses den Zugriff auf das Weitverkehrsnetz ermöglichenden Zugangseinrichtung erfolgt die Auswahl eines der an einem jeweiligen augenblicklichen Standort eines Clients verfügbaren Zugangsnetze durch den Client unter Anwendung einer entsprechenden Regel nach den Spezifikationen des 3GPP. Bei einem Client handelt es sich in diesem und im Kontext der Patentansprüche um ein Netzwerkendgerät und eine von einer dazu ausgebildeten Verarbeitungseinheit dieses Netzwerkendgerätes verarbeitete Programmanwendung (Clientanwendung beziehungsweise App). Im Hinblick auf die Hardware handelt es sich bei dem Netzwerkendgerät vorzugsweise um ein Telekommunikationsendgerät (TEG), insbesondere um ein mobiles TEG, wie beispielsweise ein Smartphone.

Dieses Netzwerkendgerät beziehungsweise das TEG wählt das Zugangsnetz für den Zugriff auf das Weitverkehrsnetz zum Zweck des Datenaustausches mit einem oder mehreren anderen Netzwerkendgeräten nach dem in 3GPP spezifizierten Grundsätzen unter Anwendung einer mit diesen Grundsätzen konformen Regel unter den an seinem jeweiligen Standort verfügbaren Zugangsnetzen im Hinblick auf eine potenziell hohe QoE – Quality of Expirience beziehungsweise auf eine gute Aussicht für ein positives Nutzungserlebnis – aus. Dies geschieht im Zuge der Verarbeitung der bereits angesprochenen Programmanwendung in einem automatisieren Ablauf.

Durch den Client werden zur Bestimmung des auszuwählenden Zugangsnetzes mit seinem Standort assoziierte Daten, welche durch den Client selbst festgestellt werden, an einen Regelverteilserver übertragen. In Response dazu überträgt der Regelverteilserver, bei welchem es sich beispielsweise um einen ANDSF-Server handeln kann, an den Client eine jeweils aktuelle Version der Regel zur Bestimmung des von dem Client auszuwählenden Zugangsnetzes. Hierbei handelt es sich insoweit jeweils um eine aktuelle Version dieser Regel, als dass diese erfindungsgemäß, anders als nach dem Stand der Technik nicht im Wesentlichen statisch ist, sondern durch den Regelverteilserver wiederholt aktualisiert wird, indem er die Regel unter Anpassung an von einem Analyseserver an den Regelverteilserver übermittelte Daten wiederholt modifiziert. Vereinfachend soll in diesem Zusammenhang nachfolgend und in den Patentansprüchen von einer Regel gesprochen werden, auch wenn es sich dabei um mehrere Regeln oder um ein komplexes Regelwerk handeln kann. Insoweit können ohnehin mehrere miteinander im Zusammenhang stehende Regeln auch als eine Regel aufgefasst werden. Dies ist lediglich eine Frage der Betrachtungsweise und für das Verständnis der Erfindung unerheblich.

Bei den vorgenannten Daten handelt es sich um Daten, welche durch den besagten Analyseserver aus bei der Verwendung der Zugangsnetze erhobenen sowie an ihn übermittelten Mess- und Nutzungsdaten extrahiert werden. Bei diesen Mess- und Nutzungsdaten wiederum handelt es sich, wie nachfolgend noch näher auszuführen sein wird, abweichend vom Stand der Technik nicht ausschließlich um an dem Client selbst erfasste Daten. Die Netzauswahl (die Auswahl des jeweils zu verwendenden Zugangsnetzes) erfolgt demnach nicht ausschließlich clientgestützt. Zudem werden die letztlich zur jeweiligen Aktualisierung einer Regel herangezogenen Daten mittels des erfindungsgemäß vorgesehenen Analyseservers aus einer größeren Datenmenge extrahiert, innerhalb welcher an einem jeweiligen Client selbst erfasste Daten lediglich eine Teilmenge darstellen. Im Ergebnis der zur Datenextraktion erfolgenden Vorverarbeitung der vorgenannten Datenmenge und der Verwendung der dabei extrahierten Daten für eine wiederholte Anpassung der Regeln beziehungsweise der an einem jeweiligen Standort anzuwendenden Regel zur Netzauswahl, wird – wie bereits ausgeführt – eine sehr viel flexiblere und somit im Grunde intelligente automatisierte Netzauswahl erreicht.

Bei der angesprochenen Programmanwendung, welche von einer Verarbeitungseinheit des Netzwerkendgeräts zur automatisierten Netzauswahl – das heißt im Rahmen der Erfindung zur Netzauswahl auf der Basis des Zusammenwirkens zwischen dem Analyseserver und dem Regelverteilserver fortwährend aktualisierter Regeln – verarbeitet wird, kann es sich um eine zu diesem Zweck auf dem Netzwerkendgerät beziehungsweise dem TEG zu startende App handeln. Perspektivisch könnte diese aber auch bereits in die Firmware beziehungsweise ein Betriebssystem des Netzwerkendgeräts implementiert sein, wobei diese Möglichkeit von der beanspruchten Erfindung ausdrücklich mit umfasst sein soll.

Durch die automatisierte Auswahl eines jeweils zu verwendenden Zugangsnetzes, wie sie grundsätzlich auch schon aus dem Stand der Technik bekannt ist, werden verschiedene Zugangsnetze hinsichtlich ihrer Nutzung in idealer Weise miteinander kombiniert. So wird beispielsweise über Mobilfunknetze, wie zum Beispiel das LTE-Netz eine weitgehend flächendeckende Versorgung mobiler Netzwerkendgeräte außerhalb von Gebäuden sichergestellt, wohingegen innerhalb von Gebäuden durch WLAN beziehungsweise WiFi-Netze bereitstellende Access-Points eine Entlastung der Mobilfunknetze bei der Nutzung breibandintensiver Anwendungen gegeben ist. Letzteres kann im Falle ebenfalls WLANbasierter Hotspots auch in Bereichen außerhalb von Gebäuden gegeben sein, wobei derartige Hotspots zudem geeignet sein können, für durch Mobilfunknetze schlecht "ausgeleuchtete" Bereiche die Versorgung mobiler Endgeräte mit breitbandigen Zugängen zu Weitverkehrsnetzen, wie beispielsweise zum Internet beziehungsweise zu auch für die Sprachübertragung genutzten IP-Netzen, sicherzustellen.

Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht in einer weitergehenden Flexibilisierung dieser automatisierten Netzauswahl. Dies wird durch die im Rahmen einer Wirkverbindung zwischen dem Regelverteilserver und den Analyseserver erfolgende Verarbeitung von sowohl Client-Daten als auch von OSS-Daten, also Daten des Operation Support Systems (Daten von den Zugangseinrichtungen sowie Daten der Netzbetreiber) zu intelligenten Regeln erreicht, welche mit Qualitätsdaten angereichert sind.

Die Daten, aus denen der Analyseserver die an den Regelverteilserver zu übermittelnden Daten extrahiert, umfassen gemäß einer Ausgestaltung des vorgeschlagenen Verfahrens beispielsweise Messdaten von Zugangseinrichtungen der Zugangsnetze an dem Standort, an welchem ein Client unter der Anwendung der Regel, für deren Anpassung die Daten herangezogen werden, ein Zugangsnetz automatisiert auswählt. Es handelt sich hierbei beispielsweise um Daten von WLAN-Controllern als zentrale Elemente der Zugangseinrichtungen unterschiedlicher Zugangsnetze, welche Informationen über die an diesen Netzzugangseinrichtungen, wie beispielsweise Hotspots, grundsätzlich verfügbare Bandbreite, die an unterschiedlichen Tagen und unterschiedlichen Tageszeiten tatsächlich verfügbare Bandbreite oder Qualitätsinformationen betreffen oder um Informationen über die Auslastung eine Hotspots beziehungsweise die Anzahl der auf ihn zugreifenden Nutzer, die im Wege objektiver Messungen durch besagte Netzwerkendgeräte selbst feststellbar sind. Vergleichbare Daten stehen auch in Mobilfunknetzen zur Verfügung.

Alternativ oder kumulativ können die Daten, aus welchen der Analyseserver die zur Modifizierung der Regel beziehungsweise Regeln (durch den Regelverteilserver wird eine Datenbank oder dergleichen mit einzelnen Regeln oder einem Regelwerk für unterschiedliche Standorte sowie für unterschiedliche Tage und Tageszeiten gehalten) die an den Regelverteilserver zu übermittelnden Daten extrahiert, auch Daten umfassen, welche an und/oder von den Clients im Zusammenhang mit der Nutzung der Zugangsnetze am Standort erfasst werden. Hierbei wiederum kann es sich um objektive Messdaten sowie anderweitig zur Verfügung stehende technische Daten (hier ebenfalls als Messdaten angesehen) handeln, wie Daten zur Bandbreitenverfügbarkeit, zur Signalstärke (RSSI) sowie um SSIDs beziehungsweise BSSIDs der am Standort verfügbaren Zugangsnetze oder um Geolokalisationsdaten. Darüber hinaus werden vorzugsweise Daten zur Nutzerzufriedenheit (QoE) durch den Analyseserver berücksichtigt, welche in früheren Zeiträumen bei der Nutzung der Zugangsnetze an dem betrachteten Standort durch die Clients von den Nutzern, beispielsweise im Rahmen einer entsprechenden Abfrage bei der Verwendung einer Zugriff auf das Weitverkehrsnetz benötigenden App, erhoben wurden.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung können die Daten, aus denen der Analyseserver die an den Regelverteilserver zu übermittelten Daten extrahiert, auch telekommunikationsrelevante Daten umfassen, welche durch die Betreiber der Zugangsnetze auf der Basis eines durch einen Nutzer in Assoziation zu einem Netzwerkendgerät abgeschlossenen Vertrages zur Verfügung gestellt werden. Auch hierbei kann es sich um Verfügbarkeitsdaten handeln, darüber hinaus aber auch um Daten, über die bezogen auf unterschiedliche Nutzerprofile und/oder Nutzungszeiten erfolgende Nutzung der Zugangsnetze beziehungsweise ihrer Zugangseinrichtungen oder um Daten zu Geschlecht und/oder Alter der Nutzer, welche durch die Betreiber erhoben wurden. Hinsichtlich ihrer telekommunikativen Relevanz wird insoweit im Hinblick auf solche Daten von einem weitgefassten Verständnis ausgegangen, zumal das Nutzungsverhalten bei der Nutzung telekommunikativer Dienste häufig zum Beispiel auch von Geschlecht und/oder Alter abhängig ist.

Bei den eingangs angesprochenen, von einem jeweiligen Client im Vorfeld beziehungsweise im Zuge der Auswahl eines Zugangsnetzes übertragenen, mit seinem aktuellen Standort assoziierten Daten handelt es sich vorzugsweise um Lokalisierungsdaten des Clients. Besonders bevorzugt ist es hierbei, wenn für das Verfahren Lokalisierungsdaten verwendet werden, die von dem Client aus mittels eines Empfängers empfangenen Satellitensignalen, wie beispielsweise GPS-Signalen, errechnet werden. Darüber hinaus oder alternativ ist es aber auch denkbar, dass der Client Daten mit Informationen über die an seinem augenblicklichen Standort gemäß seinen Feststellungen verfügbaren Zugangsnetze beziehungsweise Zugangseinrichtungen an den Regelverteilserver übermittelt.

Das die Aufgabe lösende, zur Durchführung des zuvor beschriebenen Verfahrens geeignete System umfasst ein Weitverkehrsnetz mit mindestens einem daran angebundenen Regelverteilserver, einen Client, nämlich ein Netzwerkendgerät und eine von einer Verarbeitungseinheit dieses Netzwerkendgerätes verarbeitete Programmanwendung. Es umfasst zudem, neben dem von dem Client zum Datenaustausch mit anderen Clients genutzten Weitverkehrsnetz, mehrere an dem augenblicklichen Standort des Clients verfügbare, ihm mittels entsprechender Zugangseinrichtungen einen Zugriff auf das Weitverkehrsnetz ermöglichende Zugangsnetze. Bei den Zugangsnetzen beziehungsweise Zugangseinrichtungen handelt es sich beispielsweise um WLAN-Spots beziehungsweise WiFi-Spots unterschiedlicher Betreiber von Zugangsnetzen oder/und um Basisstationen von Mobilfunknetzbetreibern. Zu dem System gehört erfindungsgemäß ferner ein Analyseserver. Zwischen dem Regelverteilserver und dem Analyseserver besteht eine Wirkverbindung derart, dass durch die Analyseeinheit in zeitlichen Abständen Daten übermittelt werden, auf deren Grundlage wiederholt eine zur Auswahl eines Zugangsnetzes dienende Regel adaptiert beziehungsweise aktualisiert wird, welche von dem Regelverteilserver in ihrer jeweils aktuellen Version in Response auf von einem Client empfangene standortassoziierte Daten an den betreffenden Client übermittelt wird.

Nachfolgend soll anhand einer Zeichnung ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung gegeben werden. Die 1 zeigt hierzu ein stark vereinfachtes Schema einer möglichen Ausbildungsform des erfindungsgemäßen Systems. Anhand dieser Figur soll auch ein möglicher Verfahrensablauf beispielhaft erläutert werden.

Gemäß der 1 gehören zu dem beispielhaft gezeigten System ein Client, ein Weitverkehrsnetz 1, über welches der vorgenannte Client Daten mit einem anderen (hier nicht gezeigten) Clients auszutauschen wünscht, sowie mehrere Zugangsnetze 2, , 2´´ mit entsprechenden Zugangseinrichtungen 3, 3, 3´´ für den Zugriff auf das Weitverkehrsnetz 1. In das Weitverkehrsnetz 1 eingebunden sind als Bestandteile eines Backendsubsystems 9 der Regelverteilserver 7 und der Analyseserver 8. Bei dem Client handelt es sich um eine Netzwerkendgerät 4, welches eine Verarbeitungseinheit 5 aufweist, die zur Verarbeitung einer Programmanwendung 6, wie beispielsweise einer App, ausgebildet ist. Für die weitere Erläuterung des gezeigten Beispiels sei angenommen, dass es sich bei dem Client um ein Smartphone handelt und bei den Zugangseinrichtungen 3, 3, 3´´ der Zugangsnetze 2, , 2´´ um WLAN- beziehungsweise WiFi-Hotspots , 2´´ und um mindestens eine Basisstation 2 mindestens eine Mobilfunknetzes, über welche dem vorgenannten Smartphone und anderen Clients ein Zugang beziehungsweise Zugriff auf das Weitverkehrsnetz 1 ermöglicht wird.

Es sei weiter angenommen, dass es sich bei der ersten der beiden Netzzugangseinrichtungen , 3´´, nämlich den beiden WLAN-Hotspots, um einen nicht kommerziellen, frei verfügbaren Hotspot handelt, wohingegen der andere WLAN-Hotspot ein kommerziell betriebener Access-Point 3´´ mit einem möglicherweise besonders performanten Zugang zum Weitverkehrsnetz 1 bietet. In einem automatisierten Vorgang wählt der Client, beispielsweise aufgrund eines eher schlechten Mobilfunknetzempfangs, einen der beiden verfügbaren Hotspots , 3´´ und das von ihm bereitgestellte Zugangsnetz , 2´´ für den Zugriff auf das Weitverkehrsnetz 1 aus. Die automatisierte Auswahl erfolgt hierbei durch die von der Hardware des Clients ausgeführte Programmanwendung 6 durch Anwendung einer Regel entsprechend den 3GPP-Spezifikationen. Dazu übermittelt der Client zunächst mit seinem aktuellen Standort assoziierte Informationen, wie beispielsweise GPS-Lokalisierungsinformationen, an den Regelverteilserver 7 (symbolisiert durch den einen bidirektionalen Datenaustausch zur Regelsynchronisation mit dem Regelverteilserver 7 andeutenden Doppelpfeil). Auch bei diesem ist die entsprechende Regel beziehungsweise ein ganzes Regelwerk zur automatisierten Auswahl von Zugangsnetzen 2, , 2´´ hinterlegt. Genauer gesagt ist auf dem Regelverteilserver 7 eine aktuelle Version der von dem Client im Zuge des automatisierten Auswählens des zu verwendenden Zugangsnetzes 2, , 2´´ beziehungsweise des zu verwendenden Hotspots , 3´´ anzuwendenden Regel hinterlegt.

Gewissermaßen im Hintergrund ist dabei die betreffende Regel durch den Regelverteilserver 7 wiederholt auf der Basis von dem Analyseserver 8 übermittelter Daten zur Verfügbarkeit und Qualität der Zugangsnetze modifiziert worden. Die von dem Regelverteilserver 7 vom Analyseserver 8 jeweils erhaltenen und zur Modifizierung der Regel verwendeten historischen Daten, nämlich Daten zur Identifizierung der einzelnen Hotspots sowie zu ihrer Performance an unterschiedlichen Tagen sowie zu verschiedenen Tageszeiten (extrahierte Daten), wurden dabei durch den Analyseserver 8 jeweils aus einer größeren Menge die Verfügbarkeit und Qualität der Zugangsnetze 2, , 2´´ beziehungsweise der Zugangseinrichten 3, 3, 3´´ extrahiert. Die Extraktion dieser Daten erfolgte beispielsweise aus von den Hotspots 3, 3´´ selbst übermittelten Daten über die von ihnen jeweils zur Verfügung gestellte Bandbreite und/oder Signalstärke und darüber hinaus oder alternativ aus Daten, welche durch die die Zugangsnetze in der Vergangenheit nutzenden Clients beziehungsweise deren Nutzer zur Verfügung gestellt wurden. Diese Daten umfassen Messdaten der Clients, wie SSID (Service Set Identifier) – im Falle der WLAN-/WiFi-Hotspots , 3´´, Technologietyp des Zugangsnetzes, Verbindungsgeschwindigkeit, Signalstärke oder auch BSSID (Base Service Set Identification) und Zellinformationen (einschließlich zu Nachbarzellen) – im Falle von Mobilfunknetzen mit Basisstation 3 sowie Angaben zum Batteriestatus des Netzwerkendgerätes 4. Darüber hinaus werden Angaben zu Nutzerpräferenzen und zur jeweilige QoE der Nutzer an den Analyseserver 8 übergeben. Dort werden die Daten aggregiert und daraus schließlich die vorstehend bereits genannten, an den Regelverteilserver zur Anpassung der Regel (Regeln) zu übergebenden Daten extrahiert.

Darüber hinaus können die für eine jeweilige Modifikation der von den sich im Einzugsbereich der Hotspots , 3´´ sowie der Basisstation 3 befindenden Clients für die Netzauswahl zu verwendenden Regel relevanten Daten auch aus einem Datenpool extrahiert worden sein, welcher von den Netzbetreibern, also den Betreibern der Zugangsnetze 2, , 2´´, zur Verfügung gestellt wurden.

Handelt es sich nun bei dem im Beispiel gezeigten Client um das Smartphone eines Nutzers, welcher eine datenintensive Internetanwendung nutzen möchte, so kann beispielsweise unter Anwendung der von dem betreffenden Client nach der Übermittlung von mit seinem Standort assoziierten Daten von dem Regelverteilserver 7 empfangenen aktualisierten Regel der hoch performante, kommerziell betriebene Hotspot 3´´ durch die Clientanwendung beziehungsweise Programmanwendung 6 für den Zugriff auf das Weitverkehrsnetz 1 beziehungsweise das Internet ausgewählt werden.

Diese Auswahl kann dabei beispielsweise unter Berücksichtigung der Tatsache erfolgen, dass die insoweit aktualisierte Auswahlregel Angaben darüber enthält, dass beispielsweise der nicht kommerzielle Hotspot gemäß der historischen Daten zum Zeitpunkt der Netzauswahl üblicherweise nur eine schlechte Performance bietet und dass außerdem gemäß dem Beispiel ein eher schlechter Mobilfunkempfang gegeben ist. Zudem kann über die Regel gegebenenfalls berücksichtigt werden, dass der Nutzer des Clients einem Nutzerprofil unterfällt, welchem die Verfügbarkeit eines hoch performanten Zugangs wichtiger ist als die aus der Nutzung eines solchen Zugangs resultierenden Kosten. Die Zuordnung des Nutzers zu dem entsprechenden Nutzerprofil erfolgt dabei aufgrund von technischen Daten, welche den von ihnen benutzten Client, also das Smartphone, bei dem Betreiber des Zugangsnetzes 2, , 2´´ identifizieren.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • US 2010/150102 A1 [0006]