Title:
KONTEXTBASIERTES DRAHTLOSNETZVERBINDUNGSZUGANGSPRIORISIERUNGSSYSTEM
Kind Code:
A1


Abstract:

Ein Fahrzeug-Drahtlosnetzzugangssystem weist einen Drahtlosverbindungsschalter auf, der innerhalb eines Fahrzeugs angeordnet ist und dafür ausgelegt ist, ansprechend auf den Empfang einer Datenübertragungsanforderung eine Drahtlosverbindung mit einer von mehreren Netzverbindungen entsprechend einer Priorisierung der Netzverbindungen herzustellen, die auf einer Geschwindigkeit des Fahrzeugs und einem erwarteten Fahrweg des Fahrzeugs in Bezug auf die Netzverbindungen beruht.




Inventors:
Oliver, Douglas A., Mich. (Redford, US)
Rao, Jayanthi, Mich. (West Bloomfield, US)
Application Number:
DE102016108577A
Publication Date:
12/08/2016
Filing Date:
05/10/2016
Assignee:
Ford Global Technologies, LLC (Mich., Dearborn, US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Wablat Lange Karthaus Anwaltssozietät, 14129, Berlin, DE
Claims:
1. Fahrzeug-Drahtlosnetzzugangssystem, welches Folgendes umfasst:
einen Drahtlosverbindungsschalter, der innerhalb eines Fahrzeugs angeordnet ist und dafür ausgelegt ist, ansprechend auf den Empfang einer Datenübertragungsanforderung eine Drahtlosverbindung mit einer von mehreren Netzverbindungen entsprechend einer Priorisierung der Netzverbindungen herzustellen, die auf einer Geschwindigkeit des Fahrzeugs und einem erwarteten Fahrweg des Fahrzeugs in Bezug auf die Netzverbindungen beruht.

2. Fahrzeug-Drahtlosnetzzugangssystem nach Anspruch 1, wobei die Priorisierung ferner auf historischen Daten beruht, welche die Verbindungsdauer mit wenigstens einer der Netzverbindungen angeben.

3. Fahrzeug-Drahtlosnetzzugangssystem nach Anspruch 1, wobei die Priorisierung ferner auf Netzattributen einschließlich der Signalstärke, der maximalen Signalreichweite, der Übertragungsfehlerrate, der Latenz, des Datendurchsatzes, der QoS, der Zuverlässigkeit oder der Datenübertragungskosten beruht.

4. Fahrzeug-Drahtlosnetzzugangssystem nach Anspruch 1, wobei die Priorisierung ferner auf dem Typ der Datenübertragungsanforderung beruht.

5. Fahrzeug-Drahtlosnetzzugangssystem nach Anspruch 1, wobei die Priorisierung ferner auf dem Ort des Fahrzeugs beruht.

6. Fahrzeug-Drahtlosnetzzugangssystem nach Anspruch 1, wobei die Priorisierung ferner auf einer geschätzten Dauer beruht, während derer das Fahrzeug an einem Ort bleibt.

7. Fahrzeug-Drahtlosnetzzugangssystem nach Anspruch 1, wobei der Drahtlosverbindungsschalter ferner dafür ausgelegt ist, die Priorisierung ansprechend auf das Erkennen einer am Ort vorhandenen Netzverbindung in Zusammenhang mit einem anstehenden Ort des Fahrzeugs auszuführen.

8. Drahtlosnetzzugangssystem nach Anspruch 7, wobei der anstehende Ort des Fahrzeugs auf einem Kalendereintrag einer mobilen Vorrichtung beruht.

9. Drahtlosnetzzugangssystem nach Anspruch 7, wobei der anstehende Ort des Fahrzeugs auf einem historischen Navigationsweg beruht.

10. Drahtlosnetzzugangssystem nach Anspruch 1, welches ferner ein Fahrzeug-Gateway-Modul umfasst, wobei der Drahtlosverbindungsschalter mit dem Fahrzeug-Gateway-Modul integriert ist.

11. Verfahren für ein Fahrzeug, welches Folgendes umfasst:
ansprechend auf den Empfang einer Datenübertragungsanforderung, Einrichten einer Drahtlosverbindung mit einer von mehreren Netzverbindungen entsprechend einer Priorisierung der Netzverbindungen, die auf einer Geschwindigkeit des Fahrzeugs und einem erwarteten Fahrweg des Fahrzeugs in Bezug auf die Netzverbindungen beruht.

12. Verfahren nach Anspruch 11, wobei die Priorisierung ferner auf historischen Daten beruht, welche die Verbindungsdauer mit wenigstens einer der Netzverbindungen angeben.

13. Verfahren nach Anspruch 11, wobei die Priorisierung ferner auf Netzattributen einschließlich der Signalstärke, der maximalen Signalreichweite, der Übertragungsfehlerrate, der Latenz, des Datendurchsatzes, der QoS, der Zuverlässigkeit oder der Datenübertragungskosten beruht.

14. Verfahren nach Anspruch 11, wobei die Priorisierung ferner auf einem Typ der Datenübertragungsanforderung beruht.

15. Verfahren nach Anspruch 11, wobei die Priorisierung ferner auf dem Ort des Fahrzeugs beruht.

16. Verfahren nach Anspruch 11, wobei die Priorisierung ferner auf einer geschätzten Dauer beruht, während derer das Fahrzeug an einem Ort bleibt.

17. Verfahren nach Anspruch 11, wobei ferner die Priorisierung ansprechend auf das Erkennen einer am Ort vorhandenen Netzverbindung in Zusammenhang mit einem anstehenden Ort des Fahrzeugs ausgeführt wird.

18. Verfahren nach Anspruch 17, wobei der anstehende Ort des Fahrzeugs auf einem Kalendereintrag einer mobilen Vorrichtung beruht.

19. Verfahren nach Anspruch 17, wobei der anstehende Ort des Fahrzeugs auf einem historischen Navigationsweg beruht.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Offenbarung betrifft Systeme und Verfahren zum Bereitstellen eines priorisierten kontextbasierten Drahtlosnetzverbindungszugangs.

HINTERGRUND

Fahrzeuge sind häufig dafür ausgerüstet, eine Drahtlosnetzverbindung mit verschiedenen Netzverbindungen einzurichten, deren Signal sich bis zu einem geographischen Ort in der Nähe des Fahrzeugs erstreckt. Der Strom digitaler Daten über die Drahtlosnetzverbindung kann jedoch unterbrochen werden, wenn das Fahrzeug den Bereich des Drahtlossignals verlässt. Ein Fahrzeugbediener kann demgemäß eine Unterbrechung von Datenübertragungsdiensten, beispielsweise Streaming von Multimedia, Datenübertragung usw., die vom Fahrzeug über die Drahtlosnetzverbindung ausgeführt werden, erfahren.

KURZFASSUNG

Ein Fahrzeug-Drahtlosnetzzugangssystem weist einen Drahtlosverbindungsschalter auf, der innerhalb eines Fahrzeugs angeordnet ist und dafür ausgelegt ist, ansprechend auf den Empfang einer Datenübertragungsanforderung eine Drahtlosverbindung mit einer von mehreren Netzverbindungen entsprechend einer Priorisierung der Netzverbindungen herzustellen, die auf einer Geschwindigkeit des Fahrzeugs und einem erwarteten Fahrweg des Fahrzeugs in Bezug auf die Netzverbindungen beruht.

Ein Verfahren für ein Fahrzeug umfasst ansprechend auf den Empfang einer Datenübertragungsanforderung das Einrichten einer Drahtlosverbindung mit einer von mehreren Netzverbindungen entsprechend einer Priorisierung der Netzverbindungen, die auf einer Geschwindigkeit des Fahrzeugs und einem erwarteten Fahrweg des Fahrzeugs in Bezug auf die Netzverbindungen beruht.

Bei einem Verfahren für ein Fahrzeug werden ansprechend auf das Empfangen einer Datenübertragungsanforderung eine erste und eine zweite Netzverbindung identifiziert. Die erste Netzverbindung hat eine niedrigere Signalstärke und ist weiter entfernt als das zweite Netz. Bei dem Verfahren wird auch auf der Grundlage der Fahrzeuggeschwindigkeit und eines erwarteten Fahrwegs zur ersten Netzverbindung und von der zweiten Netzverbindung fort eine Drahtlosverbindung mit der ersten Netzverbindung und nicht der zweiten Netzverbindung eingerichtet.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

Es zeigen:

1 ein Blockdiagramm eines kontextbasierten Drahtlosnetzverbindungszugangspriorisierungssystems,

2 ein Blockdiagramm eines Gateway-Moduls für ein Fahrzeug, das dafür ausgelegt ist, eine kontextbasierte Drahtlosnetzverbindungszugangspriorisierung auszuführen.

3 ein Flussdiagramm eines Algorithmus zum Priorisieren verfügbarer Drahtlosnetzverbindungen,

4 ein Flussdiagramm eines Algorithmus zum Priorisieren verfügbarer Drahtlosnetzverbindungen auf der Grundlage der Fahrzeuggeschwindigkeit,

5 ein Flussdiagramm eines Algorithmus zum Priorisieren verfügbarer Drahtlosnetzverbindungen auf der Grundlage des Fahrzeugorts und

6 ein Flussdiagramm eines Algorithmus zum Priorisieren verfügbarer Drahtlosnetzverbindungen auf der Grundlage des anstehenden Orts des Fahrzeugs.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung werden hier beschrieben. Es ist jedoch zu verstehen, dass die offenbarten Ausführungsformen lediglich Beispiele sind und dass andere Ausführungsformen verschiedene alternative Formen annehmen können. Die Figuren sind nicht notwendigerweise maßstabsgerecht, und einige Merkmale können übertrieben oder minimiert sein, um Einzelheiten bestimmter Komponenten zu zeigen. Daher sind hier offenbarte spezifische strukturelle und funktionelle Einzelheiten nicht als einschränkend zu interpretieren, sondern lediglich als eine repräsentative Grundlage, um es Fachleuten zu lehren, die vorliegende Erfindung auf verschiedene Arten anzuwenden. Wie Durchschnittsfachleute verstehen werden, können verschiedene mit Bezug auf eine der Figuren dargestellte und beschriebene Merkmale mit in einer oder mehreren anderen Figuren dargestellten Merkmalen kombiniert werden, um Ausführungsformen zu erzeugen, die nicht explizit dargestellt oder beschrieben werden. Die Kombinationen dargestellter Merkmale stellen repräsentative Ausführungsformen für typische Anwendungen bereit. Verschiedene Kombinationen und Modifikationen der Merkmale gemäß den Lehren dieser Offenbarung könnten jedoch für bestimmte Anwendungen oder Implementationen erwünscht sein.

In 1 ist ein Fahrzeugkommunikationssystem 100 zur Verbindung mit einer Vielzahl von Drahtlosnetzverbindungen dargestellt. Das Fahrzeugkommunikationssystem 100 kann ein Fahrzeug 102 mit einem Gateway-Modul 104 aufweisen. Das Gateway-Modul 104 ist ein Kommunikationsmodul, das dafür ausgelegt ist, mit einem Fahrzeugdatenbus (beispielsweise einem CAN-Bus) zu kommunizieren, der einen Zugang zu verschiedenen anderen Fahrzeugmodulen in der Art eines Verbrennungsmotorsteuermoduls (ECM), eines Navigationsmoduls mit einem Empfänger des globalen Positionsbestimmungssystems (GPS) und anderen bereitstellt. Das Gateway-Modul 104 ist ferner dafür ausgelegt, mit einer mobilen Vorrichtung 106 in der Art eines Mobiltelefons, eines Tablets, eines Laptops, eines tragbaren Medienabspielgeräts usw. zu kommunizieren.

Das Gateway-Modul 104 ist auch dafür ausgelegt, mit einer Vielzahl von Drahtlosnetzverbindungen zu kommunizieren, die einen digitalen Netzzugang über feste und sich bewegende Signalquellen 108 in der Art von Satelliten, Basisstationen, Vermittlungsstationen, Zugangspunkten, Routern, Bodenstationen, Gateways usw. bereitstellen. Das Gateway-Modul 104 sendet und empfängt digitale Daten von den Netzverbindungen einschließlich drahtloser persönlicher Netze (WPAN), drahtloser lokaler Netze (WLAN), drahtloser Mesh-Netze, drahtloser Großstadtnetze (WMAN), drahtloser Weitbereichsnetze (WWAN), Mobilfunknetze, globaler Netze (GAN), zweckgebundener Kurzstreckenkommunikationen (DSRC), angebundener Verbindungen usw., jedoch ohne Einschränkung darauf. Beispielsweise kann das Gateway-Modul 104 digitale Daten unter Verwendung einer beliebigen Anzahl von Datenkommunikationsnetzen in der Art von GSM (2G), ITU IMT-2000 (3G), IMT-Advanced (4G), IEEE 802.11a/b/g/n (Wi-Fi), WiMax, ANTTM, ZigBee®, Bluetooth®, Nahfeldkommunikation ("Near Field Communications" – NFC) und anderer senden und empfangen.

2 zeigt das Gateway-Modul 104 für eine kontextbasierte Drahtlosnetzverbindungszugangspriorisierung. Wie mit Bezug auf 1 beschrieben, ist das Gateway-Modul 104 dafür ausgelegt, mit dem Fahrzeugdatenbus zu kommunizieren, um digitale Daten in Zusammenhang mit dem Fahrzeug 102 zu senden und zu empfangen. Bei einem Beispiel kann das Gateway-Modul 104 in einen intelligenten Datenverbindungsanschluss oder in ein Telekommunikationsmodul des Fahrzeugs 102 integriert sein.

Das Gateway-Modul 104 weist einen Drahtlosverbindungsschalter 110 auf. Der Drahtlosverbindungsschalter 110 ist ein Netzschalter, der dafür ausgelegt ist, ansprechend auf den Empfang einer Datenübertragungsanforderung eine Verbindung mit einer beliebigen Anzahl von Drahtlosnetzverbindungen in der Art von Mobilfunkverbindungen, WiFi-Verbindungen, DSRC, angebundener Verbindungen und anderer einzurichten. Wie weiter mit Bezug auf die 36 beschrieben wird, priorisiert der Drahtlosverbindungsschalter 110 einen Satz von Netzverbindungen, deren Reichweite sich bis zum Ort des Fahrzeugs 102 erstreckt, und er verbindet mit einer optimalen Netzverbindung.

Bei einem Beispiel kann der Drahtlosverbindungsschalter 110 eine Vielzahl von Faktoren in der Art des Datenanforderungstyps, der Drahtlosverbindungsqualitätsmetrik und anderer Faktoren bestimmen. Der Drahtlosverbindungsschalter 110 kann dann verfügbare Drahtlosnetzverbindungen auf der Grundlage der bestimmten Faktoren und entsprechend einem Satz von Priorisierungsrichtlinien priorisieren. Eine Priorisierungsrichtlinie des Drahtlosverbindungsschalters 110 kann beispielsweise das Bestimmen der Geschwindigkeit des Fahrzeugs 102 und das Priorisieren verfügbarer Drahtlosnetzverbindungen ansprechend auf die Bestimmung, dass die Fahrzeuggeschwindigkeit eine vorgegebene Schwelle überschreitet, aufweisen. Bei einem anderen Beispiel kann eine Priorisierungsrichtlinie des Drahtlosverbindungsschalters 110 das Anfordern einer Dienstqualität (QoS) von jeder von einer Vielzahl verfügbarer Drahtlosnetzverbindungen und das Verbinden mit wenigstens einer der verfügbaren Drahtlosnetzverbindungen, die in der Lage ist, eine bestimmte QoS zu garantieren, aufweisen.

Das Gateway-Modul 104 weist ferner ein Speichermodul 112, ein Kennungs- und Bedrohungsmitteilungsmodul 114, einen Softwareaktualisierungsverwalter 116, einen Datenprotokollierer 118 und ein Firewall-Modul 120 auf. Das Speichermodul 112 kann einen nicht permanenten Speicher, beispielsweise einen Direktzugriffsspeicher (RAM), und einen Dauerspeicher, ein Festplattenlaufwerk (HDD) oder einen Flash-Speicher einschließen. Das Kennungs- und Bedrohungsmitteilungsmodul 114 ist dafür ausgelegt, Bedrohungen und eine Beschädigung unter Verwendung einer Verschlüsselung, beispielsweise WPA/WEP-Schlüssel und unter Verwendung anderer Sicherheitsverfahren zu verhindern. Der Softwareaktualisierungsverwalter 116 erkennt und installiert verfügbare Softwareaktualisierungen über den Fahrzeugdatenbus. Der Datenprotokollierer 118 ist dafür ausgelegt, den Gateway-Moduldatenfluss zu erfassen und aufzuzeichnen. Das Firewall-Modul 120 überwacht und filtert den Netzverkehr, um ein bösartiges Eindringen zu verhindern.

Das Gateway-Modul 104 kann ferner ein sicheres Element 122 und ein Fahrzeugfunktionstüchtigkeitsberichts-(VHR)-Modul 124 aufweisen. Das sichere Element 122 speichert Zugangsschlüssel und identifizierende Berechtigungsnachweise der Fahrzeugmodule. Das VHR-Modul 124 ist dafür ausgelegt, Fahrzeugdiagnosebedingungen zu erkennen, ihre Schwere zu bestimmen und einen Fahrzeugfunktionstüchtigkeitsbericht für den Eigentümer des Fahrzeugs 102 zu erzeugen.

3 zeigt eine Steuerstrategie 126 zum Priorisieren der verfügbaren Drahtlosnetzverbindungen. Wie zuvor mit Bezug auf 2 erwähnt wurde, priorisiert der Drahtlosverbindungsschalter 110 einen Satz von Drahtlosnetzverbindungen, deren Reichweite sich bis zum Ort des Fahrzeugs 102 erstreckt. Die Steuerstrategie 126 kann in Block 128 beginnen, wo der Drahtlosverbindungsschalter 110 eine Datenübertragungsanforderung von der mobilen Vorrichtung 106 empfängt. Beispielsweise kann der Drahtlosverbindungsschalter 110 eine Anforderung zum Hochladen, Herunterladen oder Streamen einer Multimediadatei, beispielsweise einer Bilddatei, einer Textdatei, einer Videodatei, einer Audiodatei usw., empfangen.

In Block 130 bestimmt der Drahtlosverbindungsschalter 110 ansprechend auf den Empfang einer Datenübertragungsanforderung einen Datenübertragungsanforderungstyp. Beispielsweise kann der Drahtlosverbindungsschalter 110 feststellen, dass die angeforderte Datenübertragung eine Anforderung zum Aufgeben eines Drahtlosnotrufs, beispielsweise eines eCall, zum Herunterladen oder Streamen einer Multimediadatei, zum Ausführen einer Datenprotokollierung, zum Ausführen einer Datenanalyse, zum Prüfen von Kalenderinformationen, zum Analysieren von Navigationsweginformationen usw. ist.

In Block 132 bestimmt der Drahtlosverbindungsschalter 110 ansprechend auf das Bestimmen eines Datenübertragungsanforderungstyps verfügbare Drahtlosnetzverbindungen, beispielsweise Netzverbindungen, deren Reichweite sich bis zum Ort des Fahrzeugs 102 erstreckt. Beispielsweise kann der Drahtlosverbindungsschalter 110 Frequenzbänder für eine verfügbare Verbindung zu einem Zugangspunkt, einer Basisstation, einer Vermittlungsstation, einem Router, einer Bodenstation oder einem Gateway scannen. Der Drahtlosverbindungsschalter 110 bestimmt in Block 134 Drahtlosverbindungsqualitätsmetriken von wenigstens einer der verfügbaren Drahtlosnetzverbindungen. Die Drahtlosverbindungsqualitätsmetriken können beispielsweise Signalstärke-, Signalreichweite- und andere Metriken einschließen. Bei einem Beispiel können die Drahtlosverbindungsqualitätsmetriken auf Verbindungen beruhen, die zuvor zu der wenigstens einen verfügbaren Drahtlosnetzverbindung hergestellt wurden.

In Block 136 priorisiert der Drahtlosverbindungsschalter 110 die verfügbaren Netzverbindungen auf der Grundlage des bestimmten Datenübertragungsanforderungstyps und der Drahtlosverbindungsqualitätsmetriken und entsprechend einer Priorisierungsrichtlinie. Beispielsweise kann die Priorisierungsrichtlinie des Drahtlosverbindungsschalters 110 eine Priorisierung einschließen, die in einer vorgegebenen Prioritätsreihenfolge auf der Signalstärke, der maximalen Signalreichweite, der Übertragungsfehlerrate, der Latenz, dem Datendurchsatz, den Datenübertragungskosten, der QoS und anderen Merkmalen der Drahtlosnetzverbindungen beruht. Die Drahtlosverbindungsqualitätsmetriken können entweder zur Zeit der Datenübertragungsanforderung abgefragt werden oder beispielsweise auf einer zuvor hergestellten Verbindung zu der wenigstens einen verfügbaren Netzverbindung beruhen. Natürlich wird erwogen, dass sich die Prioritätsreihenfolge ändern kann und dass der Drahtlosverbindungsschalter 110 die verfügbaren Netzverbindungen entsprechend der neuen vorgegebenen Prioritätsreihenfolge der Netzverbindungsmerkmale priorisieren kann.

Bei einem Beispiel kann der Drahtlosverbindungsschalter 110 ansprechend auf den Empfang einer Datenübertragungsanforderung bestimmen, dass der Datenübertragungsanforderungstyp eine Anforderung zum Aufgeben eines eCall ist. Der Drahtlosverbindungsschalter 110 kann dann bestimmen, dass die verfügbaren Drahtlosnetzverbindungen Mobilnetze, WiFi-Netze und angebundene Bluetooth-Netze einschließen. Der Drahtlosverbindungsschalter 110 kann dann Drahtlosverbindungsqualitätsmetriken von jeder der verfügbaren Drahtlosnetzverbindungen bestimmen. Der Drahtlosverbindungsschalter 110 kann ferner auf der Grundlage der vorgegebenen Drahtlosverbindungsmerkmale jeder der verfügbaren Netzverbindungen eine optimale Drahtlosnetzverbindung zum Aufgeben des eCall bestimmen. Beispielsweise kann der Drahtlosverbindungsschalter 110 auf der Grundlage der bestimmten Netzverbindungsmerkmale und angesichts der Drahtlosverbindungsqualitätsmetriken eine verfügbare WiFi- und angebundene Bluetooth-Netzverbindung mit einem niedrigeren Rang versehen und eine verfügbare Mobilfunkverbindung mit einem höheren Rang versehen.

Die Priorisierungsrichtlinie des Drahtlosverbindungsschalters 110 kann ferner einschließen, dass auf der Grundlage der Fahrzeuggeschwindigkeit die geschätzte Zeit bestimmt wird, während derer das Fahrzeug 102 innerhalb des Signalbereichs wenigstens einer der verfügbaren Drahtlosnetzverbindungen bleiben wird. Bei einem anderen Beispiel kann die Priorisierungsrichtlinie des Drahtlosverbindungsschalters 110 das Zugreifen auf einen Kalender an der mobilen Vorrichtung 106 einschließen, um den Ort anstehender Verabredungen zu bestimmen. Bei einem wieder anderen Beispiel kann die Priorisierungsrichtlinie des Drahtlosverbindungsschalters 110 ferner einschließen, dass auf der Grundlage des empfangenen Navigationswegs des Fahrzeugs 102 anstehende Drahtlosnetzverbindungen bestimmt werden.

In Block 137 verbindet der Drahtlosverbindungsschalter 110 auf der Grundlage der Priorisierungsrichtlinie mit einer optimalen Drahtlosnetzverbindung. An diesem Punkt kann die Steuerstrategie 126 enden. Gemäß einigen Ausführungsformen kann die in 3 beschriebene Steuerstrategie 126 ansprechend auf den Empfang einer Datenübertragungsanforderung wiederholt werden.

4 zeigt eine Steuerstrategie 138 zur Verwendung der Fahrzeuggeschwindigkeit zum Priorisieren verfügbarer Drahtlosnetzverbindungen. Die Steuerstrategie 138 kann in Block 140 beginnen, wo der Drahtlosverbindungsschalter 110 eine Datenübertragungsanforderung empfängt. Der Drahtlosverbindungsschalter 110 bestimmt in Block 141 den Typ der Datenübertragungsanforderung in der Art einer Anforderung zum Herunterladen oder Streamen von Multimedia, einer Anforderung zum Aufgeben eines eCall usw. In Block 142 bestimmt der Drahtlosverbindungsschalter 110 verfügbare Drahtlosnetzverbindungen, beispielsweise durch Scannen von Signalfrequenzbändern.

In Block 143 bestimmt der Drahtlosverbindungsschalter 110 Drahtlosverbindungsqualitätsmetriken in der Art der Signalstärke, der Signalreichweite usw. wenigstens einer der verfügbaren Drahtlosnetzverbindungen. Wie mit Bezug auf 3 beschrieben wurde, können die Drahtlosverbindungsqualitätsmetriken entweder zur Zeit der Datenübertragungsanforderung abgefragt werden oder beispielsweise auf einer zuvor hergestellten Verbindung mit der wenigstens einen verfügbaren Netzverbindung beruhen. Der Drahtlosverbindungsschalter 110 bestimmt in Block 144 die Fahrzeuggeschwindigkeit. Beispielsweise kann der Drahtlosverbindungsschalter 110 die Fahrzeuggeschwindigkeit vom ECM über den Fahrzeugdatenbus anfordern. Bei einem Beispiel stellt der Drahtlosverbindungsschalter 110 ferner fest, ob die Fahrzeuggeschwindigkeit oberhalb einer vorgegebenen Schwelle, beispielsweise 5 Meilen/Stunde (mph) liegt.

Der Drahtlosverbindungsschalter 110 verbindet in Block 148 ansprechend auf die Bestimmung der Fahrzeuggeschwindigkeit mit einer optimalen Drahtlosnetzverbindung. Beispielsweise kann der Drahtlosverbindungsschalter 110 ansprechend darauf, dass festgestellt wurde, dass die Fahrzeuggeschwindigkeit über einer vorgegebenen Schwelle liegt, feststellen, dass eine verfügbare WLAN-Verbindung nicht optimal ist und dass eine verfügbare Mobilfunkverbindung besser ist, um die angeforderte Datenübertragung abzuschließen. Bei einem weiteren Beispiel kann der Drahtlosverbindungsschalter 110 ansprechend auf die Bestimmung der Fahrzeuggeschwindigkeit und des erwarteten Fahrwegs des Fahrzeugs 102 in Bezug auf die verfügbaren Netzverbindungen mit der optimalen Netzverbindung verbinden. Demgemäß kann der Drahtlosverbindungsschalter 110 bei einem Beispiel ansprechend auf die Feststellung, dass sich das Fahrzeug 102 zur ersten Netzverbindung hin und von der zweiten Netzverbindung fort bewegt, mit einer ersten Netzverbindung und nicht einer zweiten Netzverbindung verbinden. An diesem Punkt kann die Steuerstrategie 138 enden. Gemäß einigen Ausführungsformen kann die in 4 beschriebene Steuerstrategie 138 ansprechend auf den Empfang einer Datenübertragungsanforderung wiederholt werden.

5 zeigt eine Steuerstrategie 150 zum Priorisieren verfügbarer Drahtlosnetzverbindungen auf der Grundlage des Fahrzeugorts. Die Steuerstrategie 150 kann in Block 152 beginnen, wo der Drahtlosverbindungsschalter 110 eine Datenübertragungsanforderung empfängt. Beispielsweise kann der Drahtlosverbindungsschalter 110 eine Anforderung zum Hochladen, Herunterladen oder Streamen einer Multimediadatei, beispielsweise einer Bilddatei, einer Textdatei, einer Videodatei, einer Audiodatei usw., empfangen. In Block 153 bestimmt der Drahtlosverbindungsschalter 110 einen Typ der Datenübertragungsanforderung in der Art einer Anforderung zum Herunterladen oder zum Streamen von Multimedia, einer Anforderung zum Aufgeben eines eCall usw.

Der Drahtlosverbindungsschalter 110 bestimmt verfügbare Drahtlosnetzverbindungen in Block 154, beispielsweise durch Scannen von Signalfrequenzbändern. In Block 155 bestimmt der Drahtlosverbindungsschalter 110 Drahtlosverbindungsqualitätsmetriken in der Art der Signalstärke, der Signalreichweite usw. wenigstens einer der verfügbaren Drahtlosnetzverbindungen, die zur Zeit der Datenübertragungsanforderung oder beispielsweise auf der Grundlage einer zuvor vorgenommenen Verbindung zu der wenigstens einen der verfügbaren Drahtlosnetzverbindungen abgefragt wurden.

Der Drahtlosverbindungsschalter 110 bestimmt in Block 156 den Ort des Fahrzeugs 102. Beispielsweise kann der Drahtlosverbindungsschalter 110 GPS-Koordinaten des Fahrzeugs 102 vom Navigationsmodul über den Fahrzeugdatenbus anfordern. In Block 158 bestimmt der Drahtlosverbindungsschalter 110 die geschätzte Zeitdauer, während der sich das Fahrzeug 102 am bestimmten Ort befindet. Beispielsweise kann der Drahtlosverbindungsschalter 110 auf der Grundlage der empfangenen GPS-Koordinaten feststellen, dass sich das Fahrzeug 102 gegenwärtig an einem Kaffeeladen befindet und dass die durchschnittliche Zeitdauer, die an diesem Ort verbracht wird, 10 Minuten ist. Die geschätzte Zeitdauer, während derer sich das Fahrzeug 102 am bestimmten Ort befindet, kann auf der Grundlage des Ortstyps, beispielsweise Bank, Bibliothek, Händler, Arztpraxis usw., bestimmt werden. Alternativ kann die geschätzte Zeitdauer auf der Zeitdauer beruhen, während derer sich das Fahrzeug 102 während einer zuvor gebildeten Verbindung am bestimmten Ort befunden hat.

In Block 160 verbindet sich der Drahtlosverbindungsschalter 110 mit wenigstens einer der verfügbaren Drahtlosnetzverbindungen ansprechend darauf, dass beispielsweise auf der Grundlage des Fahrzeugorts und der geschätzten Zeitdauer, während derer sich das Fahrzeug 102 an diesem Ort befindet, festgestellt wurde, dass die wenigstens eine der verfügbaren Drahtlosnetzverbindungen eine optimale Drahtlosnetzverbindung ist. Beispielsweise kann der Drahtlosverbindungsschalter 110 feststellen, dass eine verfügbare WLAN-Verbindung eine optimale Drahtlosnetzverbindung ist, wenn die geschätzte Zeitdauer, während derer sich das Fahrzeug 102 am bestimmten Ort befindet, ausreicht, um die angeforderte Datenübertragung abzuschließen. An diesem Punkt kann die Steuerstrategie 150 enden. Gemäß einigen Ausführungsformen kann die in 5 beschriebene Steuerstrategie 150 ansprechend auf den Empfang einer Datenübertragungsanforderung oder einer anderen Anforderung wiederholt werden.

6 zeigt nun eine Steuerstrategie 162 zum Priorisieren verfügbarer Drahtlosnetzverbindungen auf der Grundlage eines anstehenden Fahrzeugorts. Die Steuerstrategie 162 kann in Block 164 beginnen, wo der Drahtlosverbindungsschalter 110 eine Datenübertragungsanforderung von der mobilen Vorrichtung 106 empfängt. In Block 166 bestimmt der Drahtlosverbindungsschalter 110 einen Typ der Datenübertragungsanforderung in der Art einer Anforderung zum Herunterladen oder Streamen von Multimedia, einer Anforderung zum Aufgeben eines eCall usw. Der Drahtlosverbindungsschalter 110 bestimmt in Block 168 verfügbare Drahtlosnetzverbindungen, beispielsweise durch Scannen von Signalfrequenzbändern.

Der Drahtlosverbindungsschalter 110 bestimmt in Block 170 den anstehenden Ort des Fahrzeugs 102. Beispielsweise kann der Drahtlosverbindungsschalter 110 auf den Kalender einer mobilen Vorrichtung zugreifen, um den Ort für eine anstehende Verabredung, beispielsweise eine Verabredung mit einem Händler oder einem Arzt, zu bestimmen. Bei einem anderen Beispiel kann der Drahtlosverbindungsschalter 110 auf die Fahrzeugnavigationsgeschichte Bezug nehmen, um einen anstehenden Ort des Fahrzeugs 102 auf der Grundlage eines zuvor verwendeten Navigationswegs zu bestimmen. Natürlich werden auch andere Konfigurationen für das Bestimmen des anstehenden Fahrzeugorts erwogen.

Der Drahtlosverbindungsschalter 110 bestimmt in Block 172 Drahtlosverbindungsqualitätsmetriken in der Art der Signalstärke, der Signalreichweite usw. wenigstens einer der verfügbaren Netzverbindungen und einer Netzverbindung in Zusammenhang mit dem anstehenden Ort, entweder zur Zeit der Datenübertragungsanforderung abgefragt oder beispielsweise auf der Grundlage einer zuvor gebildeten Verbindung zu der wenigstens einen der verfügbaren Netzverbindungen und der Netzverbindung in Zusammenhang mit dem anstehenden Ort. In Block 174 verbindet der Drahtlosverbindungsschalter 110 auf der Grundlage des bestimmten Datenübertragungsanforderungstyps und der bestimmten Drahtlosverbindungsqualitätsmetriken der verfügbaren Netzverbindungen und der Netzverbindung in Zusammenhang mit dem anstehenden Ort mit einer optimalen Netzverbindung.

Beispielsweise kann der Drahtlosverbindungsschalter 110 feststellen, dass auf der Grundlage des bestimmten Datenübertragungsanforderungstyps und der bestimmten Drahtlosverbindungsqualitätsmetriken der verfügbaren Netzverbindungen und einer WLAN-Verbindung beim Händler oder an der Arztpraxis, wo die Verabredung geplant ist, die WLAN-Verbindung besser ist als die wenigstens eine der verfügbaren Netzverbindungen. Bei einem anderen Beispiel kann der Drahtlosverbindungsschalter 110 auf der Grundlage des bestimmten Datenübertragungsanforderungstyps und der bestimmten Drahtlosverbindungsqualitätsmetriken der verfügbaren Netzverbindungen und der bekannten WLAN-Verbindung entlang dem historischen Navigationsweg feststellen, dass eine bekannte WLAN-Verbindung entlang einem historischen Navigationsweg besser ist. Der historische Navigationsweg kann beispielsweise auf einem von mehreren im Navigationsmodul gespeicherten zuvor genommenen Navigationswegen beruhen.

Der Drahtlosverbindungsschalter 110 kann demgemäß das Abschließen einer Datenübertragung verzögern, bis das Fahrzeug 102 den anstehenden Ort erreicht. Beispielsweise kann der Drahtlosverbindungsschalter 110 ansprechend auf die Feststellung, dass die Drahtlosnetzverbindung in Zusammenhang mit dem anstehenden Ort erkannt wurde, mit der Drahtlosnetzverbindung verbinden, die dem anstehenden Ort zugeordnet ist. Bei einem anderen Beispiel kann der Drahtlosverbindungsschalter 110 ansprechend auf die Feststellung, dass die Drahtlosnetzverbindung entlang dem historischen Navigationsweg erkannt wurde, mit der Drahtlosnetzverbindung entlang dem historischen Navigationsweg verbinden.

Bei einem weiteren Beispiel kann der Drahtlosverbindungsschalter 110 eine erste Netzverbindung identifizieren, die eine niedrigere Signalstärke aufweist und sich weiter weg vom Ort des Fahrzeugs 102 befindet, eine zweite Netzverbindung mit einer höheren Signalstärke identifizieren, die sich näher zum Ort des Fahrzeugs 102 befindet, und auf der Grundlage einer Geschwindigkeit des Fahrzeugs 102 und eines erwarteten Fahrwegs zur ersten Netzverbindung mit der ersten Netzverbindung verbinden. An diesem Punkt kann die Steuerstrategie 162 enden. Gemäß einigen Ausführungsformen kann die in 6 beschriebene Steuerstrategie 162 ansprechend auf den Empfang einer Datenübertragungsanforderung oder einer anderen Anforderung wiederholt werden.

Die Prozesse, Verfahren oder Algorithmen, die hier offenbart wurden, können einer Verarbeitungsvorrichtung, einer Steuereinrichtung oder einem Computer, welche oder welcher eine existierende programmierbare elektronische Steuereinheit oder zweckgebundene elektronische Steuereinheit aufweisen kann, zugeführt oder davon implementiert werden. Ähnlich können die Prozesse, Verfahren oder Algorithmen als Daten und Befehle gespeichert sein, die in vielen Formen durch eine Steuereinrichtung oder einen Computer ausführbar sind, einschließlich Informationen, die permanent auf nicht beschreibbaren Speichermedien in der Art von ROM-Vorrichtungen gespeichert sind, und Informationen, die veränderbar auf beschreibbaren Speichermedien in der Art von Disketten, Magnetbändern, CD, RAM-Vorrichtungen und anderer magnetischer und optischer Medien gespeichert sind, jedoch ohne Einschränkung darauf. Die Prozesse, Verfahren oder Algorithmen können auch in einem durch Software ausführbaren Objekt implementiert werden. Alternativ können die Prozesse, Verfahren oder Algorithmen insgesamt oder teilweise unter Verwendung geeigneter Hardwarekomponenten in der Art anwendungsspezifischer integrierter Schaltungen (ASICs), feldprogrammierbarer Gate-Arrays (FPGAs), Zustandsmaschinen, Steuereinrichtungen oder anderer Hardwarekomponenten oder -vorrichtungen oder einer Kombination von Hardware-, Software- und Firmwarekomponenten verwirklicht werden.

Die in der Beschreibung verwendeten Wörter dienen der Beschreibung und sind nicht als einschränkend anzusehen, und es ist zu verstehen, dass verschiedene Änderungen vorgenommen werden können, ohne vom Gedanken und vom Schutzumfang der Offenbarung abzuweichen. Wie zuvor beschrieben wurde, können die Merkmale verschiedener Ausführungsformen kombiniert werden, um weitere Ausführungsformen der Erfindung zu bilden, die nicht explizit beschrieben oder erläutert worden sein können. Wenngleich verschiedene Ausführungsformen als Vorteile gegenüber anderen Ausführungsformen oder Implementationen aus dem Stand der Technik in Bezug auf eine oder mehrere gewünschte Eigenschaften bereitstellend beschrieben worden sein können oder als gegenüber diesen bevorzugt beschrieben worden sein können, werden Durchschnittsfachleute verstehen, dass ein oder mehrere Merkmale oder eine oder mehrere Eigenschaften aufgenommen werden können, um gewünschte Gesamtsystemattribute zu erreichen, welche von der spezifischen Anwendung und Implementation abhängen. Diese Attribute können Kosten, Stärke, Haltbarkeit, Lebensdauerkosten, Vermarktbarkeit, Aussehen, Verpackung, Größe, Wartbarkeit, Gewicht, Herstellbarkeit, einfache Montage usw. einschließen, sind jedoch nicht darauf beschränkt. Dabei liegen Ausführungsformen, die in Bezug auf eine oder mehrere Eigenschaften als weniger wünschenswert als andere Ausführungsformen oder Implementationen aus dem Stand der Technik beschrieben wurden, nicht außerhalb des Schutzumfangs der Offenbarung und können für spezielle Anwendungen wünschenswert sein.

Es ist ferner beschrieben:

ANSPRÜCHE:

  • A. Fahrzeug-Drahtlosnetzzugangssystem, welches Folgendes umfasst:
    einen Drahtlosverbindungsschalter, der innerhalb eines Fahrzeugs angeordnet ist und dafür ausgelegt ist, ansprechend auf den Empfang einer Datenübertragungsanforderung eine Drahtlosverbindung mit einer von mehreren Netzverbindungen entsprechend einer Priorisierung der Netzverbindungen herzustellen, die auf einer Geschwindigkeit des Fahrzeugs und einem erwarteten Fahrweg des Fahrzeugs in Bezug auf die Netzverbindungen beruht.