Title:
Düsenanordnung
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Gegenstand der Erfindung ist eine Düsenanordnung zur Erzeugung wenigstens einer Reinigungsströmung. Gemäß einem wesentlichen Aspekt bezieht sich die Erfindung auf eine Düsenanordnung zur Erzeugung wenigstens einer Reinigungsströmung, umfassend zumindest ein Düsengehäuse, das sich zwischen einem Anschlussabschnitt und einem Düsenabschnitt erstreckt, wobei das Düsengehäuse im Bereich des Düsenabschnittes eine stirnseitige Öffnung aufweist, die über einen Düsendeckel zur Ausbildung eines geschlossenen Düsengehäuseinnenraums mittels eines sich zwischen dem Anschluss- und Düsenabschnitt erstreckenden Befestigungselementes verschließbar ist, wobei das Befestigungselement zumindest einen Flüssigkeitskanal aufweist, der zur Zuführung einer Reinigungsflüssigkeit sowohl an eine im Befestigungselement angeordnete Hauptstrahldüse zur Erzeugung einer Hauptreinigungsströmung als an mehrere in dem Düsendeckel vorgesehene Nebenstrahldüsen zur Erzeugung einer die Hauptreinigungsströmung zumindest teilringförmig umgebende Nebenreinigungsströmung über den Düsengehäuseinnenraum ausgebildet ist.





Inventors:
Zippel, Günther (93073, Neutraubling, DE)
Hannemann, Jürgen, Dipl.-Ing. (06901, Kemberg, DE)
Application Number:
DE102016107314A
Publication Date:
10/26/2017
Filing Date:
04/20/2016
Assignee:
Zippel, Marianne, 93073 (DE)
International Classes:
B08B3/02; B05B1/00
Attorney, Agent or Firm:
Glück · Kritzenberger Patentanwälte PartGmbB, 93049, Regensburg, DE
Claims:
1. Düsenanordnung zur Erzeugung wenigstens einer Reinigungsströmung, umfassend zumindest ein Düsengehäuse (2), das sich zwischen einem Anschlussabschnitt (3) und einem Düsenabschnitt (4) erstreckt, wobei das Düsengehäuse (2) im Bereich des Düsenabschnittes (4) eine stirnseitige Öffnung (5) aufweist, die über einen Düsendeckel (6) zur Ausbildung eines geschlossenen Düsengehäuseinnenraums (7) mittels eines sich zwischen dem Anschluss- und Düsenabschnitt (3, 4) erstreckenden Befestigungselementes (8) verschließbar ist, wobei das Befestigungselement (8) zumindest einen Flüssigkeitskanal (9) aufweist, der zur Zuführung einer Reinigungsflüssigkeit (RF) sowohl an eine im Befestigungselement (8) angeordnete Hauptstrahldüse (10) zur Erzeugung einer Hauptreinigungsströmung (HS) als auch an mehrere in dem Düsendeckel (6) vorgesehene Nebenstrahldüsen (11) zur Erzeugung einer die Hauptreinigungsströmung (HS) zumindest teilringförmig umgebende Nebenreinigungsströmung (NS) über den Düsengehäuseinnenraum (7) ausgebildet ist.

2. Düsenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Düsengehäuse (2) zwischen dem Anschlussabschnitt (3) und dem Düsenabschnitt (4) zu einer Mittelachse (MA) rotationssymmetrisch ausgebildet ist.

3. Düsenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Befestigungselement (8) in seiner Längserstreckung zumindest zwischen dem Anschlussabschnitt (3) und dem Düsenabschnitt (4) koaxial zur Mittelachse (MA) erstreckt.

4. Düsenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (8) wenigstens einen Außengewindeabschnitt (8.1) sowie einen Kopfabschnitt (8.3) aufweist, wobei der Außengewindeabschnitt (8.1) in eine Durchbrechung (2.1) mit einem Innengewinde (2.2) im Bereich des Anschlussabschnitts (3) in das Gehäuses (2) eingeschraubt ist, während der Kopfabschnitt (8.3) in einer in dem Deckel (6) vorgesehenen Ausnehmung (6.1) im Bereich des Düsenabschnittes (4) formschlüssig aufgenommen ist.

5. Düsenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (8) im Bereich des Kopfabschnittes (8.3) eine erste freie Stirnseite (8.4) aufweist, sowie eine der ersten freien Stirnseite (8.4) gegenüberliegende zweite freie Stirnseite (8.5), wobei sich der Flüssigkeitskanal (9) zentrisch im Inneren des Befestigungselementes (9) koaxial zur Mittelachse (MA) zumindest abschnittsweise zwischen der ersten und der zweiten freien Stirnseite (8.4, 8.5) erstreckt.

6. Düsenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptstrahldüse (10) im Übergangsbereich des Kopfabschnittes (8.3) zu dem Außengewindeabschnitt (8.1) des Befestigungselements (8) in dessen Flüssigkeitskanal (9) mit ihrer Düsenöffnung (10.3) zentrisch zur Mittelachse (MA) angeordnet ist.

7. Düsenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptstrahldüse (10) als Vollstrahldüse zur Erzeugung einer als Vollstrahl ausgebildeten Hauptreinigungsströmung (HS) ausgebildet ist.

8. Düsenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (8) im Bereich des Außengewindeabschnittes (8.1) wenigstens eine Durchbrechung (20) aufweist, die den Flüssigkeitskanal (9) mit dem Düsengehäuseinnenraum (7) verbindet.

9. Düsenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass jede Nebenstrahldüse (11) eine Teilnebenreinigungsströmung (TNS) erzeugt und die Nebenreinigungsströmung (NS) aus der Summe aller Teilnebenreinigungsströmungen (TNS) gebildet ist.

10. Düsenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren Nebenstrahldüsen (11) auf einem identischen oder näherungsweise identischen Radius um die Mittelachse (MA) in dem Düsendeckel (6) vorgesehen sind.

11. Düsenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren Nebenstrahldüsen (11) in gleichen oder näherungsweise gleichen Winkelabständen um die Mittachse (MA) in dem Düsendeckel (6) vorgesehen sind.

12. Düsenanordnung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren Nebenstrahldüsen (11) kreisförmig um die Mittelachse (MA) verteilt angeordnet in dem Düsendeckel vorgesehen sind.

13. Düsenanordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren Nebenstrahldüsen (11) jeweils als Vollstrahldüse zur Erzeugung einer jeweils als Vollstrahl ausgebildeten Teilnebenreinigungsströmung (TNS) ausgebildet sind.

14. Düsenanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen mittels der jeweiligen Nebenstrahldüse (11) erzeugten Teilnebenreinigungsströmungen (TNS) parallel zueinander ausgerichtet sind.

15. Düsenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Nebenreinigungsströmung (NS) die zentrische Hauptreinigungsströmung (HS) koaxial und vollumfänglich umschließt.

16. Düsenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenanordnung (1, 1‘) ein Rotorelement (21) aufweist, das dem Düsendeckel (6) rotierbar um die Mittelachse (MA) vorgesehen ist.

17. Düsenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenanordnung (1‘) eine regel- und/oder steuerbare Pulsiereinrichtung (40) zur Erzeugung einer pulsierenden Haupt- sowie Nebenreinigungsströmung (HS, NS) aufweist.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Düsenanordnung zur Erzeugung wenigstens einer Reinigungsströmung.

Düsenanordnungen, wie sie typischerweise in Reinigungsanlagen zur Reinigung von industriellen Bauteilen, Werkstücken und diversen Gegenständen im industriellen Bereich eingesetzt werden, sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt.

Reinigungsanlagen mit derartigen Düsenanordnungen weisen in der Regel zumindest eine Behandlungskammer auf, die zur Aufnahme der industriellen Bauteile oder Werkstücke vorgesehen ist und in der die industriellen Bauteile oder Werkstücke auf einem Träger fixiert werden, der beispielsweise dreh- oder schwenkbar ausgebildet sein kann. Zur Reinigung der industriellen Bauteile oder Werkstücke können diverse Düsenanordnungen vorgesehen werden, welche das zu behandelnde Objekt mit einer Reinigungsströmung beaufschlagen.

Beispielsweise ist es hierbei auch bekannt, mehrere einzelne Düsenanordnungen vorzusehen, die zur Reinigung eines industriellen Bauteils oder Werkstückes über ein zentrales Rohrleistungssystem zur Erzeugung von mehreren einzelnen, oftmals kegelförmigen Reinigungsströmungen mit einer Reinigungsflüssigkeit versorgt und an diesem zentralen Rohrleitungssystem angeschlossen werden. Oftmals sind die solcherart erzeugten Spitzbilder dabei lückenhaft und bilden insbesondere keinen geschlossenen, sich über die gesamte jeweilige Bauteiloberfläche des Werkstückes oder Maschinenbauteiles erstreckenden Flüssigkeitsfilm aus. Dies auch deshalb, da sich die einzelnen Spitzkegel der jeweiligen Düsenanrodnung zumindest teilweise gegenseitig überschneiden bzw. kreuzen und somit die jeweilige mittels der entsprechenden Düsenanordnung erzeugte, kegelförmige Reinigungsströmung im Überschneidungsbereich vernebelt.

Eine gezielte Reinigung durch Abspülen der Restschmutzpartikel, Emulsionen oder Waschflüssigkeiten von der Außenkontur des zu reinigenden Werkstückes oder Maschinenbauteils mittels eines nahezu geschlossenen Flüssigkeitsfilms ist somit bisher nicht möglich. Auch ist es mit einer derartigen Düsenanordnung nicht möglich, gleichzeitig Oberflächen, als auch Bohrungen eines industriellen Bauteils oder Werkstückes zu reinigen, da die einzelnen kegelförmigen Reinigungsströmungen dazu ungeeignet sind, in Bohrungen, Hinterschneidungen, Ausnehmungen und/oder Durchbrechungen des zu reinigenden industriellen Bauteils oder Werkstückes weit genug eindringen, um ein ausreichendes Ausspülen von Restschmutzpartikel, Emulsionen oder Waschflüssigkeiten zu bewirken.

Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Düsenanordnung zur Erzeugung wenigstens einer Reinigungsströmung anzugeben, die einfach und kompakt aufgebaut ist und dabei sowohl eine Reinigung von Bohrungen, Hinterschneidungen, Ausnehmungen und/oder Durchbrechungen als auch von im Wesentlichen ebenen Oberflächenabschnitten des zu reinigenden industriellen Bauteils oder Werkstückes ermöglicht.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Düsenanordnung zur Erzeugung wenigstens einer Reinigungsströmung entsprechend den Merkmalen des Patentanspruches 1 ausgebildet. Die Unteransprüche betreffen dabei besonders vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung.

Gemäß einem wesentlichen Aspekt bezieht sich die Erfindung auf eine Düsenanordnung zur Erzeugung wenigstens einer Reinigungsströmung, umfassend zumindest ein Düsengehäuse, das sich zwischen einem Anschlussabschnitt und einem Düsenabschnitt erstreckt, wobei das Düsengehäuse im Bereich des Düsenabschnittes eine stirnseitige Öffnung aufweist, die über einen Düsendeckel zur Ausbildung eines geschlossenen Düsengehäuseinnenraums mittels eines sich zwischen dem Anschluss- und Düsenabschnitt erstreckenden Befestigungselementes verschließbar ist, wobei das Befestigungselement zumindest einen Flüssigkeitskanal aufweist, der zur Zuführung einer Reinigungsflüssigkeit sowohl an eine im Befestigungselement angeordnete Hauptstrahldüse zur Erzeugung einer Hauptreinigungsströmung als auch an mehrere in dem Düsendeckel vorgesehene Nebenstrahldüsen zur Erzeugung einer die Hauptreinigungsströmung zumindest teilringförmig umgebende Nebenreinigungsströmung über den Düsengehäuseinnenraum ausgebildet ist. Besonders vorteilhaft erzeugt die Düsenanordnung dabei eine Hauptreinigungsströmung mittels der an dem Befestigungselement angeordneten Hauptstrahldüse zur Reinigung von beispielweise Bohrungen, Hinterschneidungen, Ausnehmungen und/oder Durchbrechungen in der Bauteiloberfläche des zu reinigenden industriellen Bauteils oder Werkstückes, deren Vernebelung in die Umgebung durch die in dem Düsendeckel vorgesehenen mehreren Nebenstahldüsen zur Erzeugung einer die Hauptreinigungsströmung zumindest teilringförmig umgebenden Nebenreinigungsströmung verhindert wird. Die zumindest teilringförmige Nebenreinigungsströmung bildet dabei einen Art Reinigungsströmungsvorhang aus, von dem die von der Hautreinigungsströmung ausgespülten Restschmutzpartikel, Emulsionen oder Waschflüssigkeiten mitgenommen und von der Außenkontur des reinigenden Werkstückes oder Maschinenbauteils in einem durchgängig ausgebildeten Flüssigkeitsfilm auf besonders effiziente Art und Weise abgespült werden.

Vorteilhaft kann das Düsengehäuse zwischen dem Anschlussabschnitt und dem Düsenabschnitt zu einer Mittelachse rotationssymmetrisch ausgebildet sein.

Ferner vorteilhaft kann sich das Befestigungselement in seiner Längserstreckung zumindest zwischen dem Anschlussabschnitt und dem Düsenabschnitt koaxial zur Mittelachse erstrecken.

Weiterhin bevorzugt kann dabei vorgesehen sein, dass das Befestigungselement wenigstens einen Außengewindeabschnitt sowie einen Kopfabschnitt aufweist, wobei der Außengewindeabschnitt in eine Durchbrechung mit einem Innengewinde im Bereich des Anschlussabschnitts in das Gehäuses eingeschraubt ist, während der Kopfabschnitt in einer in dem Deckel vorgesehenen Ausnehmung im Bereich des Düsenabschnittes formschlüssig aufgenommen ist.

Wiederum bevorzugt kann das Befestigungselement im Bereich des Kopfabschnittes eine erste freie Stirnseite aufweisen, sowie eine der ersten freien Stirnseite gegenüberliegende zweite freie Stirnseite, wobei sich der Flüssigkeitskanal zentrisch im Inneren des Befestigungselementes koaxial zur Mittelachse zumindest abschnittsweise zwischen der ersten und der zweiten freien Stirnseite erstreckt.

Auch vorteilhaft kann die Hauptstrahldüse im Übergangsbereich des Kopfabschnittes zu dem Außengewindeabschnitt des Befestigungselements in dessen Flüssigkeitskanal mit ihrer Düsenöffnung zentrisch zur Mittelachse angeordnet sein.

Wiederum bevorzugt kann die Hauptstrahldüse auch als Vollstrahldüse zur Erzeugung einer als Vollstrahl ausgebildeten Hauptreinigungsströmung ausgebildet sein.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante kann das Befestigungselement im Bereich des Außengewindeabschnittes wenigstens eine Durchbrechung aufweisen, die den Flüssigkeitskanal mit dem Düsengehäuseinnenraum verbindet.

Gemäß einer nochmals bevorzugten Ausführungsvariante kann jede Nebenstrahldüse eine Teilnebenreinigungsströmung erzeugen und die Nebenreinigungsströmung aus der Summe aller Teilnebenreinigungsströmungen gebildet sein.

Vorteilhaft können dabei die mehreren Nebenstrahldüsen auf einem identischen oder näherungsweise identischen Radius um die Mittelachse in dem Düsendeckel vorgesehen sein.

Weiterhin vorteilhaft können die mehreren Nebenstrahldüsen in gleichen oder näherungsweise gleichen Winkelabständen um die Mittachse in dem Düsendeckel vorgesehen sein.

Wiederum bevorzugt können die mehreren Nebenstrahldüsen kreisförmig um die Mittelachse verteilt angeordnet in dem Düsendeckel vorgesehen sein.

Dabei können die mehreren Nebenstrahldüsen vorteilhafterweise jeweils als Vollstrahldüse zur Erzeugung einer jeweils als Vollstrahl ausgebildeten Teilnebenreinigungsströmung ausgebildet sein.

Auch können die einzelnen mittels der jeweiligen Nebenstrahldüse erzeugten Teilnebenreinigungsströmungen bevorzugt parallel zueinander ausgerichtet sein.

Gemäß einer nochmals bevorzugten Ausführungsvariante kann die Nebenreinigungsströmung die zentrische Hauptreinigungsströmung koaxial und vollumfänglich umschließen.

Gemäß einer wiederum bevorzugten Ausführungsvariante kann die Düsenanordnung ein Rotorelement aufweisen, das dem Düsendeckel rotierbar um die Mittelachse vorgesehen ist.

Schließlich kann die Düsenanordnung vorteilhaft eine regel- und/oder steuerbare Pulsiereinrichtung zur Erzeugung einer pulsierenden Haupt- sowie Nebenreinigungsströmung aufweisen.

Ausdrücke, wie „im Wesentlichen“ bzw. „etwa“, bedeuten im Sinne der Erfindung Abweichungen vom jeweils exakten Wert um +/– 10%, bevorzugt um +/– 5% und/oder Abweichungen in Form von für die Funktion unbedeutenden Änderungen.

Weitere vorteilhafte Ausbildungen der erfindungsgemäßen Düsenanordnung sind Gegenstand der weiteren Ansprüche. Zudem ergeben sich Weiterbildungen, Vorteile und Anwendungs-möglichkeiten der Erfindung auch aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und aus den Figuren. Dabei sind alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination grundsätzlich Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung. Auch wird der Inhalt der Ansprüche zu einem Bestandteil der Beschreibung gemacht.

Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit Zeichnungen anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:

1 beispielhaft eine geschnittene und schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Düsenanordnung;

2 eine stark schematisierte Draufsicht auf den Düsenschnitt samt daran angeordnetem Düsendeckel einer Düsenanordnung gemäß 1;

3 beispielhaft ein freigestelltes Befestigungselement ohne Hauptstahldüse in einer geschnittenen und schematischen Seitenansicht;

4 eine Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Düsenanordnung mit Pulsiereinrichtung in einer schematischen Seitenansicht.

Für gleiche oder gleich wirkende Elemente der Erfindung werden in den Figuren identische Bezugszeichen verwendet. Ferner werden der Übersichtlichkeit halber nur Bezugszeichen in den einzelnen Figuren dargestellt, die für die Beschreibung der jeweiligen Figur erforderlich sind.

In 1 wird mit 1 beispielhaft eine Düsenanordnung zur Erzeugung wenigstens einer Reinigungsströmung bezeichnet, die in einer geschnittenen, schematischen Seitenansicht dargestellt ist. 2 zeigt in einer stark schematisierten Draufsicht den Düsenabschnitt samt daran angeordnetem Düsendeckel einer die Düsenanordnung 1 gemäß 1, während 3 beispielhaft ein freigestelltes Befestigungselement ohne darin angeordneter Hauptstrahldüse in einer geschnittenen und schematischen Seitenansicht darstellt.

Die Düsenanordnung 1, 1‘ umfasst hierfür zumindest ein Düsengehäuse 2, das sich zwischen einem Anschlussabschnitt 3 und einem Düsenabschnitt 4 erstreckt, wobei das Düsengehäuse 2 im Bereich des Düsenabschnittes 4 eine stirnseitige Öffnung 5 aufweist. Das Düsengehäuse 2 ist insbesondere aus einem metallischen Werkstoff, beispielsweise V2A-Stahl gebildet, und kann in der in 2 dargestellten Draufsicht eine im Wesentlichen zu einer Mittelachse MA rotationssymmetrische, insbesondere konzentrische, Grundform aufweisen. Mithin ist damit das Düsengehäuse 2 rotationssymmetrisch zur Mittelachse MA ausgebildet. Insbesondere kann das Düsengehäuse 2 im Bereich des Anschlussabschnittes 3 eine Durchbrechung 2.1 der Düsengehäusewandung beispielweise in Form einer Bohrung aufweisen, der eine Innengewinde 2.2 zugeordnet ist.

Dabei ist die stirnseitige Öffnung 5 des Düsengehäuses 2 über einen Düsendeckel 6 zur Ausbildung eines geschlossenen Düsengehäuseinnenraums 7 mittels eines sich zwischen dem Anschlussabschnitt 3 und dem Düsenabschnitt 4 erstreckenden Befestigungselementes 8 verschließbar ausgebildet. Hierfür kann die vorzugsweise rotationssymmetrisch um die Mittelachse MA vollumfänglich umlaufende Seitenwandung 2.3 des Düsengehäuses 2 einen im Querschnitt der Seitenwandung 2.3 zumindest teilumfänglich zurückspringenden, also dünner ausgebildeten, Schulterabschnitt 2.4 aufweisen, der eine in der Seitenwandung 2.3 umlaufende Auflagefläche 2.5 für den daran angeordneten Düsendeckel 6 ausbildet. In dem Schulterabschnitt 2.4 kann der Düsendeckel 6 formschlüssig, insbesondere auf Pressung, und kontaktschlüssig an der Auflagenfläche 2.5 angeordnet sein, und zwar derart, dass der Düsengehäuseinnenraum 7 flüssigkeitsdicht ausgebildet ist. Zur weiteren Abdichtung des Düsendeckels 6 gegenüber dem Düsengehäuse 2 kann im Bereich der Auflagenfläche 2.5 ein Dichtelement 12, beispielweise eine O-Ringdichtung, vorgesehen sein.

Weiterhin kann das Befestigungselement 8 einen Außengewindeabschnitt 8.1 mit einem Außengewinde 8.2 aufweisen, der sich koaxial der Mittelachse MA erstreckt und wobei das Außengewinde 8.2 in das Innengewinde 2.2 der Durchbrechung 2.1 des Düsengehäuses 2 einschraubbar ist, und zwar derart, dass der Düsendeckel 6 mittels eines an dem Befestigungselement 8 vorgesehenen Kopfabschnitts 8.3 in Richtung des Anschlussabschnittes 3 des Düsengehäuses 2 gedrückt wird. Dafür kann in dem Düsendeckel 6 ein Aufnahmeabschnitt 6.1 für die passgenaue Aufnahme des Kopfabschnittes 8.3 des Befestigungselementes 8 vorgesehen sein, in dem der Kopfabschnitt 8.3 mit seiner dem Anschlussabschnitt 3 abgewandten freien Stirnfläche bündig zu dem Düsendeckel 6 aufgenommen ist. Weiterhin kann zwischen dem Kopfabschnitt 8.3 des Befestigungselementes 8 und dem Aufnahmeabschnitt 6.1 des Düsendeckels 6 ein Dichtungselement 13, das beispielsweise als O-Ringdichtung ausgebildet sein kann, vorgesehen sein. Beispielweise kann das Befestigungsmittel 8 hierfür als Innensechskant-Senkkopfschraube ausgebildet sein, wobei der Innensechskant dem Kopfabschnitt 8.3 und das Außengewinde 8.2 dem Außengewindeabschnitt 8.1 zugeordnet ist.

Das Befestigungselement 8 erstreckt sich zumindest zwischen dem Anschlussabschnitt 3 und dem Düsenabschnitt 4, wobei das Befestigungselement 8 hierbei eine erste freie Stirnseite 8.4 aufweist, der zumindest im Bereich des Düsenabschnittes 4 der Kopfabschnitt 8.3 zugeordnet ist sowie eine der ersten freien Stirnseite 8.4 im Wesentlichen gegenüberliegende zweite freie Stirnseite 8.5 auf, der der Außengewindeabschnitt 8.1 wenigstens im Bereich des Anschlussabschnittes 3 zugeordnet ist. Dabei erstreckt sich das Befestigungselement 8 zumindest zwischen dem Anschlussabschnitt 3 und dem Düsenabschnitt 4 im Wesentlichen koaxial der Mittelachse MA. Bevorzugt überragt das Befestigungselement 8 mit seiner zweiten freien Stirnseite 8.5 den Anschlussabschnitt 3 des Düsengehäuses 2 entlang der Mittelachse MA. Insbesondere ist das Befestigungselement 8 aus einem metallischen Werkstoff, beispielweise V2A-Stahl, gebildet.

Ferner weist das Befestigungselement 8 zumindest einen Flüssigkeitskanal 9 auf, der zur Zuführung einer Reinigungsflüssigkeit RF sowohl an eine im Befestigungselement 8 angeordnete Hauptstrahldüse 10 zur Erzeugung einer Hauptreinigungsströmung HS als auch an mehrere in dem Düsendeckel 6 vorgesehene Nebenstrahldüsen 11 zur Erzeugung einer die Hauptreinigungsströmung HS zumindest teilringförmig umgebende Nebenreinigungsströmung NS über den Düsengehäuseinnenraum 7 ausgebildet ist.

Der Flüssigkeitskanal 9 erstreckt sich dabei zumindest abschnittsweise zwischen der ersten und der zweiten freien Stirnseite 8.4, 8.5 des Befestigungselementes 8. Insbesondere erstreckt sich der Flüssigkeitskanal 9 koaxial zur Mittelachse MA zentrisch im Inneren des Befestigungsmittels 8, und zwar insbesondere zwischen der zweiten freien Stirnseite 8.5 im Inneren des Außengewindeabschnittes 8.1 bis hin zum Kopfabschnitt 8.3. Weiterhin vorteilhaft erstreckt sich der Flüssigkeitskanal 9 zentrisch im Inneren des Außengewindeabschnittes 8.1 entlang der Mittelachse MA. Insbesondere ist das Befestigungselement 8 hierfür im Inneren entlang der Mittelachse MA hohl ausgebildet und weist an der zweiten freien Stirnseite 8.5 eine Zugangsöffnung 15 in den Flüssigkeitskanal 9 auf, über den die Düsenanordnung 1 mit Reinigungsflüssigkeit RF beaufschlagbar ist.

An der der Zugangsöffnung 15 gegenüberliegenden Seite ist im Übergangsbereich des Kopfabschnittes 8.3 zu dem Außengewindeabschnitt 8.1 des Befestigungselements 8 in dessen Flüssigkeitskanal 9 die Hauptstrahldüse 10 zur Erzeugung der Hauptreinigungsströmung HS vorgesehen, so dass die über die Zugangsöffnung 15 in den Flüssigkeitskanal 9 eingeleitete Reinigungsflüssigkeit RF zumindest teilweise in die Hauptstrahldüse 10 mündet und dort mittels der Hauptstrahldüse 10 die Hauptreinigungsströmung HS erzeugt wird. Die Hauptstrahldüse 10 kann dabei als Vollstrahldüse zur Erzeugung einer als Vollstrahl ausgebildeten Hauptreinigungsströmung HS ausgebildet sein, die im Wesentlichen in einer gedachten Verlängerung der Mittelachse MA gerichtet aus der Düsenanordnung 1, 1‘ zentrisch ausströmt. Weiterhin kann die Hauptstrahldüse 10 als eine Art Madenschraube mit einem Außengewinde 10.1 ausgebildet sein, die in einem dazu korrespondierenden Innengewindeabschnitt 9.1 des Flüssigkeitskanals 9 einschraubbar ist. Mithin kann die Hauptstrahldüse 10 zum Einschrauben in den Innengewindeabschnitt 9.1 des Flüssigkeitskanals 9 einen Innensechskant 10.2 aufweisen, der zentrisch im Inneren eine Düsenöffnung 10.3 ausbildet, an der die Hauptreinigungsströmung HS aus der Hauptstrahldüse 10 austritt.

Zudem ist der Flüssigkeitskanal 9 auch zur Zuführung der Reinigungsflüssigkeit RF an die mehreren in dem Düsendeckel 6 vorgesehenen Nebenstrahldüsen 11 zur Erzeugung einer die Hauptreinigungsströmung HS zumindest teilringförmig umgebende Nebenreinigungsströmung NS über den Düsengehäuseinnenraum 7 ausgebildet. Hierfür kann das Befestigungselement 8 vorzugsweise in dem Außengewindeabschnitt 8.1 wenigstens eine Durchbrechung 20, beispielweise eine Bohrung, aufweisen, die den Flüssigkeitskanal 9 mit dem Düsengehäuseinnenraum 7 für die Reinigungsflüssigkeit RF durchströmbar verbindet. Vorzugsweise weist das Befestigungselement 8 zwei Durchbrechungen 20 auf, die sich im Wesentlichen spiegelsymmetrisch zur Mittelachse MA gegenüberliegen und zwar vorzugsweise lotrecht der Mittelachse MA wegorientiert.

Der durch die wenigstens eine Durchbrechung 20 strömende Volumenstrom an Reinigungsflüssigkeit RF ist steuerbar ausgebildet, indem die Hauptstrahldüse 10 derart weit in Richtung der Zugangsöffnung 15 einschraubbar ist, dass die Durchbrechung 20 mittels der Hauptstrahldüse 10 zumindest teilweise verschließbar ist, so dass der durch die Durchbrechung 20 strömende Volumenstrom an Reinigungsflüssigkeit RF regelbar ist. Insbesondere kann sich hierfür der Innengewindeabschnitt 9.1 des Flüssigkeitskanals 9 in Richtung der Zugangsöffnung 15 bis über die wenigstens eine Durchbrechung 20 erstrecken.

Die mehreren in dem Düsendeckel 6 vorgesehenen Nebenstrahldüsen 11 können dabei in einem identischen oder näherungsweise identischen Radius um die Mittelachse MA vorgesehen sein und damit konzentrisch um die zentrische Hauptstrahldüse 10. Weiterhin können die mehreren Nebenstrahldüsen 11 mit ihrer jeweiligen Düsenöffnung 11.1 in gleichen oder näherungsweise gleichen Winkelabständen um die Mittelachse MA in dem Düsendeckel 6 angeordnet sein. Vorzugsweise sind die mehreren Nebenstahldüsen 11 zumindest halbkreisförmig um die Mittelache MA angeordnet. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante sind die Nebenstrahldüsen 11 kreisförmig, also um 360°, um die Mittelachse MA angeordnet. Beispielweise können zwölf einzelne Nebenstrahldüsen 11 in gleichen oder näherungsweise gleichen Winkelabständen auf einem zur Mittelachse MA konzentrischen gedachten Kreis angeordnet sein, also in einem jeweils zur Mittelachse MA gleichen oder näherungsweise gleichen Radius.

Die die Hauptreinigungsströmung HS zumindest teilumfänglich umgebende Nebenreinigungsströmung NS wird dabei aus den einzelnen mittels der mehreren Nebenstrahldüsen 11 erzeugten Teilnebenreinigungsströmungen TNS gebildet. In anderen Worten erzeugt also jede Nebenstrahldüse 11 für sich genommen eine Teilnebenreinigungsströmung TNS die in Summe aller Teilnebenreinigungsströmungen TNS die Nebenreinigungsströmung ausbilden.

Eine jede der mehreren Nebenstrahldüsen 11 kann dabei als Vollstrahldüse zur Erzeugung jeweils einer als Vollstrahl ausgebildeten Teilnebenreinigungsströmung TNS ausgebildet sein. Die einzelnen mittels der jeweiligen Nebenstrahldüse 11 erzeugten Teilnebenreinigungsströmungen TNS können dabei im Wesentlichen parallel zueinander gerichtet, und damit auch im Wesentlichen parallel zur gedachten Verlängerung der Mittelachse MA gerichtet, aus der jeweiligen Nebenstrahldüse 11 ausströmen. Insbesondere kann damit die Nebenreinigungsströmung NS zur Hauptreinigungsströmung HS parallel verlaufend und diese zumindest teilkreisförmig umgebend ausgebildet sein.

Besonders bevorzugt bildet dabei die Nebenreinigungsströmung NS eine die Hauptreinigungsströmung HS koaxial vollumfänglich, d. h. zylinderförmig, umschließende Nebenreinigungsströmung NS aus.

Gemäß einer weiteren, in 2 ersichtlichen, Ausführungsvariante kann die Düsenanordnung 1 eine Rotorelement 21 aufweisen, das an dem Düsendeckels 6 rotierbar um die Mittelachse MA vorgesehen ist. Das Rotorelement 21 ist derart ausgebildet, dass dieses drehpositionsabhängig jeweils zumindest ein Teil der mehreren Nebenstrahldüsen 11 verschließt, derart, dass aus den jeweils mittels des Rotorelementes 21 verschlossenen Nebenstrahldüsen 11 keine Teilnebenreinigungsströmung TNS austritt.

Insbesondere ist die erfindungsgemäße Düsenanordnung 1, 1‘ dazu ausgebildet, bzw. eingerichtet, sowohl im Wesentlichen eben bzw. flächig ausgebildete Außenkonturabschnitte eines industriellen Werkstücks oder Maschinenbauteil, als auch beispielsweise mehrere Bohrungen, Hinterschneidungen, Ausnehmungen und/oder Durchbrechungen zu reinigen, indem mittels der Hauptreinigungsströmung HS der erfindungsgemäßen Düsenanordnung 1, 1‘ insbesondere Restschmutzpartikel und/oder Emulsionen und/oder Waschflüssigkeiten aus beispielweise Bohrungen, Hinterschneidungen, Ausnehmungen und/oder Durchbrechungen in der Bauteiloberfläche des zu reinigenden industriellen Bauteils oder Werkstückes ausgespült und mittels der Nebenreinigungsströmung NS von der ebenen Außenkontur des reinigenden Werkstückes oder Maschinenbauteils in einem durchgängig ausgebildeten Flüssigkeitsfilm auf besonders effiziente Art und Weise abgespült werden.

In einer bevorzugten Ausführungsvariante wird die Reinigungsflüssigkeit mit einem Druck zwischen 3 und 4 bar der Düsenanordnung 1, 1‘ zugeführt, wobei durch entsprechende Verstellung der Haupstrahdüse 10 entlang der Mittelachse, beispielsweise durch Ein- und/oder Ausschrauben der Haupstrahdüse 10 in den Flüssigkeitskanal 9 die Druckverhältnisse zwischen Hauptstrahl- und Nebenstrahldüsen 10, 11 einstellbar sind. Vorzugsweise werden diese derart eingestellt, dass ca. 80% des Gesamtdruckes durch die Hauptstrahldüse 10 und ca. 20% des Gesamtdruckes durch die Nebenstrahldüsen 11 bereitsgestellt werden.

4 zeigt eine Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Düsenanordnung 1‘ in einer schematischen Seitenansicht. Dabei weist die Düsenanordnung 1‘ eine regel- und/oder steuerbare Pulsiereinrichtung 40 zur pulsierenden Zuführung der Reinigungsflüssigkeit RF an die Zugangsöffnung 15 des Befestigungselementes 8 im Bereich des Anschlussabschnittes 3 des Düsengehäuses 2 auf, so dass mittels der Düsenanordnung 1‘ eine pulsierende Haupt- sowie Nebenreinigungsströmung HS, NS erzeugbar ist. Hierfür kann die Pulsiereinrichtung 40 mittels einer Verbindungsleitung 14 an dem Außengewindeabschnitt 8.3 des Befestigungselements 8 insbesondere fluiddicht angeordnet sein.

Die Pulsiereinrichtung 40 kann hierfür zumindest eine Drosseleinrichtung 41 umfassen, die vorzugsweise mit einer Antriebseinrichtung 42 in Wirkverbindung steht und mit der die Drosseleinrichtung 41 geregelt- und/oder gesteuert betätigbar ist.

Dabei kann mittels der Drosseleinrichtung 41 in einer Drosselposition DP der an dieser ankommende Volumenstrom an Reinigungsflüssigkeit RF vor einem Weiterströmen zumindest teilweise zurückgehalten, also gedrosselt werden, und in einer Freigabeposition FP für ein Weiterströmen wieder vollständig freigegeben werden.

Die Drosseleinrichtung 41 ist zudem in beliebigen Zwischenstellungen zwischen der Drosselposition AP und/oder der Freigabeposition FP betreibbar. Die Drosseleinrichtung 41 kann hierfür zumindest einen drehbaren Drosselkörper 41.1 aufweisen, der zumindest zwischen der Drosselposition DP und der Freigabeposition FP drehbar ist, derart dass der Drosselkörper 41.1 drehpositionsabhängig in einer Drosselposition DP den ankommenden Volumenstrom an Reinigungsflüssigkeit RF zumindest teilweise drosseln, und in einer Freigabeposition FP wieder vollständig freigibt.

Insbesondere kann die Drosseleinrichtung 41 als Kugelhahn mit einer durchbohrten und drehbaren Kugel als Drosselkörper 41.1 ausgebildet sein, wobei der Drosselkörper 41.1 zum zumindest teilweisen Drosseln des Volumenstroms an Reinigungsflüssigkeit RF eine vorzugsweise an der Außenmantelfläche der Kugel vollumfänglich umlaufende Rille 41.11 aufweist, über die in der Drosselposition DP weiterhin Reinigungsflüssigkeit RF durch die Drosseleinrichtung 41 strömen kann, während in der Freigabeposition FP der Volumenstrom der Reinigungsflüssigkeit RF durch die Bohrung der Kugel vorzugsweise vollständig freigegebenen wird.

Bei der Antriebseinrichtung 42 kann es sich um einen 24 V Gleichstrommotor handeln, mittels dem an einer Antriebswelle 42.1 zwischen 0 und 120 Umdrehungen pro Minute stufenlos verstellbar erzeugbar sind.

Insbesondere kann die Antriebswelle 42.1 der Antriebseinrichtung 42 kraftschlüssig mit dem Drosselkörper 41.1 der Drosseleinrichtung 41 zur Einleitung einer Drehbewegung auf den Drosselkörper 41.1 gekoppelt sein.

Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es versteht sich, dass zahlreiche Änderungen und/oder Modifikationen des Erfindungsgegenstandes möglich sind, ohne dadurch den Erfindungsgedanken zu verlassen.

Bezugszeichenliste

1, 1‘
Düsenanordnung
2
Düsengehäuse
2.1
Durchbrechung
2.2
Innengewinde
2.3
Seitenwandung
2.4
Schulterabschnitt
2.5
Auflagefläche
3
Anschlussabschnitt
4
Düsenabschnitt
5
Stirnseitige Öffnung
6
Düsendeckel
6.1
Aufnahmeabschnitt
7
Düsengehäuseinnenraum
8
Befestigungselement
8.1
Außengewindeabschnitt
8.2
Außengewinde
8.3
Kopfabschnitt
8.4
erste freie Stirnseite
8.5
zweite freie Stirnseite
9
Flüssigkeitskanal
9.1
Innengewindeabschnitt
10
Hauptstrahldüse
10.1
Außengewinde
10.2
Innensechskant
10.3
Düsenöffnung
11
Nebenstrahldüse
11.1
Düsenöffnung
12
Dichtungselement
13
Dichtungselement
14
Verbindungsleitung
15
Zugangsöffnung
20
Durchbrechung
21
Rotorelement
40
Pulsiereinrichtung
41
Drosseleinrichtung
41.1
Drosselkörper
41.11
Rille
42
Antriebseinrichtung
42.1
Antriebswelle
RF
Reinigungsflüssigkeit
HS
Hauptreinigungsströmung
NS
Nebenreinigungsströmung
TNS
Teilnebenreinigungsströmung
MA
Mittelachse