Title:
ELEKTRISCHE LEITUNGSANORDNUNG FÜR EIN FAHRZEUG SOWIE HALTETEIL, KONTAKTTEILAUFNAHME UND MONTAGEVERFAHREN
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Die Erfindung betrifft eine elektrische Leitungsanordnung (1) für ein Fahrzeug, mit wenigstens einer elektrisch leitfähigen Flachleiterschiene (2, 3). Erfindungsgemäß verfügt die Leitungsanordnung (1) über wenigstens ein Halteteil (5) mit einem Halteteilgehäuse (6) zur Anbringung an einem Karosserieteil (4). Dabei umgreift das Halteteilgehäuse (6) die Flachleiterschiene (2, 3) abschnittsweise in deren Querrichtung (Q). An einer dem Karosserieteil (4) zugewandten Fläche (12) des Halteteilgehäuses (6) ist wenigstens ein erster Klettverschlussteil (13) angebracht, der mit einem an dem Karosserieteil (4) angebrachten, zweiten Klettverschlussteil (14) zusammenwirkt. Ferner betrifft die Erfindung ein Halteteil (5), ein Kontaktteilaufnahme (24) sowie ein Verfahren zur Montage eines Bauelements (5) in einem Fahrzeug.





Inventors:
Wimmer, Wolfgang (94330, Salching, DE)
Scheidhammer, Georg (84155, Bodenkirchen, DE)
Application Number:
DE102016107080A
Publication Date:
10/19/2017
Filing Date:
04/18/2016
Assignee:
Lisa Dräxlmaier GmbH, 84137 (DE)
International Classes:
H02G5/00; B60R16/02; H01B13/00; H02G3/32
Domestic Patent References:
DE102014109141A1N/A2015-12-31
DE10125656A1N/A2002-11-28
Claims:
1. Elektrische Leitungsanordnung (1) für ein Fahrzeug, mit wenigstens einer elektrisch leitfähigen Flachleiterschiene (2, 3), gekennzeichnet durch wenigstens ein Halteteil (5) mit einem Halteteilgehäuse (6) zur Anbringung an einem Karosserieteil (4), wobei das Halteteilgehäuse (6) die Flachleiterschiene (2, 3) abschnittsweise in deren Querrichtung (Q) umgreift und an einer dem Karosserieteil (4) zugewandten Fläche (12) des Halteteilgehäuses (6) wenigstens ein erster Klettverschlussteil (13) angebracht ist, der mit einem an dem Karosserieteil (4) angebrachten, zweiten Klettverschlussteil (14) zusammenwirkt.

2. Leitungsanordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteilgehäuse (6) über wenigstens eine Clips-Verbindung (10, 11) an der Flachleiterschiene (2, 3) gehalten ist.

3. Leitungsanordnung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteilgehäuse (6) ein Basisteil (7) und einen Deckel (8) aufweist, die über ein Scharnier (9) miteinander verbunden sind.

4. Leitungsanordnung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Flachleiterschiene (2, 3) in einer Richtung quer zu einer Öffnungsrichtung des Scharniers (9) durch das Halteteilgehäuse (6) hindurch geführt ist.

5. Leitungsanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteilgehäuse (6) wenigstens ein Federelement (16, 17, 20, 21) aufweist, das im umgriffenen Zustand eine Federkraft auf die Flachleiterschiene (2, 3) ausübt.

6. Leitungsanordnung (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (16, 17) an einem Deckel (9) des Halteteilgehäuses (6) angeordnet ist und die Flachleiterschiene (2, 3) in Richtung eines mit dem Deckel (9) zusammenwirkenden Basisteils (8) drückt.

7. Leitungsanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens eine die Flachleiterschiene (2, 3) umgreifende Kontaktteilaufnahme (24) mit einem Kontaktteilgehäuse (25), das zur Aufnahme eines Kontaktteils eingerichtet ist und wenigstens ein Positionierungsauge (30) oder einen Positionierungszapfen zur Anbringung an dem Karosserieteil (4) oder benachbart dazu aufweist.

8. Leitungsanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil (5) zum Umgreifen von mehreren, zueinander lagig angeordneten Flachleiterschienen (2, 3) eingerichtet ist.

9. Leitungsanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Karosserieteil (4) aus einem Faserverbundwerkstoff oder aus einem Metallwerkstoff gefertigt ist.

10. Halteteil (5) zur Befestigung einer elektrischen Leitungsanordnung (1) an einem Karosserieteil (4) eines Fahrzeugs, mit einem elektrisch isolierenden Halteteilgehäuse (6), das ein Basisteil (7) und einen damit über ein Scharnier (9) verbundenen Deckel (8) aufweist, wobei das Halteteilgehäuse (6) zum Umgreifen von wenigstens einer elektrisch leitfähigen Flachleiterschiene (2, 3) der Leitungsanordnung (1) in deren Querrichtung (Q) eingerichtet ist und an einer dem Karosserieteil (4) zugewandten Fläche (12) des Halteteilgehäuses (6) wenigstens ein erster Klettverschlussteil (13) zum Zusammenwirken mit einem an dem Karosserieteil (4) angebrachten, zweiten Klettverschlussteil (14) angebracht ist.

11. Kontaktteilaufnahme (24) zur Befestigung einer elektrischen Leitungsanordnung (1) an einem Karosserieteil (4) eines Fahrzeugs, mit einem elektrisch isolierenden Kontaktteilaufnahmegehäuse (25), das zur Aufnahme eines elektrischen Kontaktteils eingerichtet ist sowie ein Basisteil (28) und einen damit zusammenwirkenden Deckel (29) aufweist, wobei das Kontaktteilaufnahmegehäuse (25) zum Umgreifen von wenigstens einer elektrisch leitfähigen Flachleiterschiene (2, 3) der Leitungsanordnung (1) in deren Querrichtung (Q) eingerichtet ist und wenigstens ein Positionierungsauge (30) oder einen Positionierungszapfen zur Anbringung an dem Karosserieteil (4) oder benachbart dazu aufweist.

12. Verfahren zur Montage eines Bauelements (5) in einem Fahrzeug, mit den Schritten:
– Bereitstellen von wenigstens einem Karosserieteil (4),
– Bereitstellen von wenigstens einem Bauelement (5),
– Anbringen eines ersten Klettverschlussteils (13) an einer Außenfläche (12) des Bauelements (5), und
– Verbinden des ersten Klettverschlussteils (13) mit einem an dem Karosserieteil (4) angebrachten, zweiten Klettverschlussteil (14).

13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauelement als ein Halteteil (5) mit einem Halteteilgehäuse (6) bereitgestellt wird, das Halteteil (5) an der Flachleiterschiene (2, 3) derart angeordnet wird, dass das Halteteilgehäuse (6) wenigstens eine Flachleiterschiene (2, 3) abschnittsweise in deren Querrichtung umgreift und der erste Klettverschlussteil (13) so angebracht wird, dass er dem Karosserieteil (4) zugewandt ist.

Description:
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische Leitungsanordnung für ein Fahrzeug. Die erfindungsgemäße Leitungsanordnung eignet sich insbesondere als Energie-Backbone eines Fahrzeug-Bordnetzes eines Kraft-, Hybrid- oder Elektrofahrzeugs. Ferner betrifft die Erfindung auch ein Halteteil zur Befestigung einer elektrischen Leitungsanordnung in einem Fahrzeug, eine Kontaktteilaufnahme zur Kontaktierung und/oder Befestigung einer elektrischen Leitungsanordnung in einem Fahrzeug und ein Verfahren zur Montage eines Bauelements in einem Fahrzeug.

Stand der Technik

Eine elektrische Leitungsanordnung für ein Fahrzeug ist zum Beispiel aus der DE 10 2014 109 141 A1 bekannt. Darin sind mehrere als Flachleiterschienen ausgebildete elektrische Leitungen zu einer Flachleitergruppe zusammengefasst und zur Fixierung relativ zueinander mit einem Wickelband umwickelt. Zur Befestigung der Leitungsanordnung an einer Karosserie des Fahrzeugs sind mehrere Befestigungselemente in Form von Befestigungsaugen an den Flachleiterschienen ausgebildet, die beispielsweise einstückig angeformt, angelötet oder angeschweißt sind. Zusätzlich ist vorgesehen, dass das Wickelband als Klettverschlussband ausgeführt ist und im umwickelten Zustand so ausgerichtet ist, dass es mit einem Gegenklettverschluss der Karosserie verbunden wird. Obwohl damit eine gute Fixierung der Flachleiterschienen relativ zueinander und in einem zusätzlichen Arbeitsschritt an der Karosserie möglich ist, hat sich gezeigt, dass die (Vor-)Montage vergleichsweise aufwändig ist, da die Flachleiterschienen zunächst über eine gewisse Länge mit dem Wickelband umwickelt werden müssen. Das Umwickeln wird aufgrund der komplexen Bewegungsabläufe nicht automatisiert, sondern meist manuell durchgeführt und ist deshalb wegen der Arbeitskosten kostenintensiv.

Beschreibung der Erfindung

Eine Aufgabe der Erfindung ist es daher, unter Einsatz konstruktiv möglichst einfacher Mittel eine elektrische Leitungsanordnung zu schaffen, die eine verbesserte Montierbarkeit bei gleichzeitig guter Fixierung ermöglicht.

Die Aufgabe wird durch die Gegenstände der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung und den begleitenden Figuren angegeben.

Eine erfindungsgemäße elektrische Leitungsanordnung für ein Fahrzeug weist wenigstens eine elektrisch leitfähige Flachleiterschiene und wenigstens ein Halteteil mit einem Halteteilgehäuse auf, das zur Anbringung an einem Karosserieteil des Fahrzeugs eingerichtet ist. Die massiv ausgestaltete Flachleiterschiene ist vorzugsweise plattenförmig aus einem Aluminiumwerkstoff oder einer Aluminiumlegierung gefertigt und beispielsweise durch Biegen auch an eine dreidimensionale Kontur des Karosserieteils angepasst. Bei dem Karosserieteil kann es sich zum Beispiel um eine Bodengruppe des Fahrzeugs, ein einzelnes Bodenblech, eine Sandwichanordnung mehrerer Einzelteile, ein Monocoque oder ähnliches handeln. Das Halteteilgehäuse umgreift die Flachleiterschiene abschnittsweise, also beispielsweise partiell in einem der Halteteilbreite entsprechenden Längenabschnitt, in Querrichtung der Flachleiterschiene, so dass die Flachleiterschiene einseitig oder zweiseitig in ihrer Längsrichtung über die Halteteilgehäusebreite übersteht. Das Halteteil kann die Flachleiterschiene kraftschlüssig, zum Beispiel klemmend, und ggf. auch formschlüssig umgreifen. An einer dem Karosserieteil zugewandten Fläche des Halteteilgehäuses ist wenigstens ein erster Klettverschlussteil zum Beispiel durch Kleben angebracht, der mit einem an dem Karosserieteil zum Beispiel durch Kleben angebrachten, zweiten Klettverschlussteil zusammenwirkt, um das Halteteil an dem Karosserieteil lösbar zu befestigen.

Mit dieser Konfiguration bewirkt die erfindungsgemäße Leitungsanordnung gleich mehrere Vorteile. Beispielsweise werden an der Karosserie keine Haltebolzen zur Anbringung der Flachleiterschiene über Befestigungsaugen oder ähnliches benötigt. Dies vereinfacht sowohl die Konstruktion der Karosserie, bei der keine Haltebolzen angeschweißt werden müssen, als auch der Flachleiterschiene, bei der keine Befestigungsaugen vorgesehen sein müssen. Außerdem lässt sich Korrosion zwischen der Karosserie, die auch aus einem Kohlenfaserverbundwerkstoff, wie etwa CFK, gefertigt sein kann, und dem einlaminierten Haltebolzen und/oder der aus einem Metallwerkstoff gefertigten Flachleiterschiene vermeiden. Durch die zusammenwirkenden Klettverschlussteile und das Umgreifen durch das Halteteil kann ein Toleranzausgleich während der Montage bzw. auch noch im Betrieb des Fahrzeugs erfolgen. Das heißt, dass auch mehrere, zueinander unterschiedlich ausgebildete Flachleiterschienen gleichzeitig durch das Halteteil gehalten werden können, weil auch bei unterschiedlicher Ausdehnung der Bauteile ein Toleranzausgleich stattfinden kann. Zudem werden Klappergeräusche zwischen der Flachleierschiene und dem Karosserieteil unterbunden. Gegenüber einer Schraubbefestigung der Flachleiterschiene vereinfacht sich die Montage insgesamt, da kein oder zumindest weniger Werkzeug notwendig ist. Außerdem wird die Karosserie nicht über Schraubdrehmomente belastet. Im Reparaturfall ist auch eine Demontage der Leitungsanordnung möglich.

Besonders einfach und schnell lässt sich die Leitungsanordnung im Fahrzeug montieren, wenn das Halteteilgehäuse über wenigstens eine Clips-Verbindung an der Flachleiterschiene gehalten ist. Hierzu kann das Halteteilgehäuse zum Beispiel einen ersten Teil mit einer Rastnase und einen zweiten Teil mit einer Rastzunge aufweisen, die im die Flachleiterschiene umgreifenden Zustand ineinandergreifen und so das Halteteilgehäuse an der Flachleiterschiene halten. Die Flachleiterschiene kann dann zwischen dem ersten und dem zweiten Teil des Halteteilgehäuses gehalten bzw. eingeklemmt sein. Dazu liegt die Flachleiterschiene mit einer ersten Flachseite auf dem ersten Teil auf, wobei das zweite Teil gegen die gegenüberliegende, zweite Flachseite drückt. Zur Montage kann der erste Teil mit seinem ersten Klettverschlussteil an dem zweiten Klettverschlussteil des Karosserieteils befestigt und dann die Flachleiterschiene in den ersten Teil eingelegt werden. Danach wird der zweite Teil des Halteteilgehäuses mit dem ersten Teil verclipst, so dass die Flachleiterschiene umgriffen wird.

Um möglichst wenig Einzelteile aufzuweisen und damit eine einfache Montierbarkeit zu gewährleiste, kann das Halteteilgehäuse ein Basisteil und einen Deckel aufweisen, die über ein Scharnier miteinander verbunden sind. Das Scharnier kann ein Filmscharnier sein, wobei der Deckel und das Basisteil einstückig aus demselben Kunststoff gefertigt sind. Dies ermöglicht zum Beispiel eine Montage, bei der die Flachleiterschiene zunächst in das Halteteilgehäuse eingelegt und dieses erst später durch Schließen und ggf. verclipsen des Deckels an dem Basisteil geschlossen wird.

Für eine möglichst gute Montierbarkeit kann die Flachleiterschiene in einer Richtung quer zu einer Öffnungsrichtung des Scharniers durch das Halteteilgehäuse hindurch geführt sein. Dadurch kann die in das Halteteilgehäuse eingelegte Flachleiterschiene vor dem Fixieren durch Schließen des Halteteilgehäuses in ihrer Längsrichtung verschoben werden.

Um die Flachleiterschiene robust in dem Halteteilgehäuse zu halten und dennoch eine gute Montierbarkeit zu ermöglichen, ist es vorteilhaft, wenn das Halteteilgehäuse wenigstens ein Federelement aufweist, das im umgriffenen Zustand eine Federkraft auf die Flachleiterschiene ausübt. Das Federelement kann zum Beispiel bogenförmig oder blattfederförmig einstückig mit dem Halteteilgehäuse ausgebildet oder als separates Federelement in dieses eingebracht sein. Das Federelement kann beispielsweise so ausgeformt sein, dass es mit einem Bogenabschnitt auf eine Flachseite der Flachleiterschiene drückt.

Wenn die Flachleiterschiene mit einer Flachseite direkt oder mit einem Zwischenelement auf dem Basisteil des Halteteilgehäuses aufliegt, ist es vorteilhaft, wenn das Federelement an dem Deckel des Halteteilgehäuses angeordnet ist und die Flachleiterschiene in Richtung des mit dem Deckel vorzugsweise über ein Scharnier zusammenwirkenden Basisteils drückt. Dadurch können vor dem Schließen des Deckels das Halteteil und die Flachleiterschiene zueinander angeordnet bzw. ausgerichtet werden.

Es hat sich für einige Einbaulagen auch als vorteilhaft erwiesen, wenn zusätzlich zu dem Halteteil eine die Flachleiterschiene umgreifende Kontaktteilaufnahme mit einem Kontaktteilaufnahmegehäuse vorgesehen ist, das zur Aufnahme eines elektrischen Kontaktteils, wie etwa einem Kontaktblech, einem Kabelschuh oder ähnlichem, eingerichtet ist und wenigstens ein Positionierungsauge, beispielsweise in Form einer Durchgangsöffnung oder Durchgangsbohrung, oder einen Positionierungszapfen zur Anbringung an dem Karosserieteil oder in Nachbarschaft dazu aufweist. Das Positionierungsauge und der Positionierungszapfen können auch durch Anspritzen einstückig mit dem Kontaktteilgehäuse ausgebildet sein. Zum Positionieren der Flachleiterschiene im Fahrzeug werden ein oder mehrere Kontaktteilgehäuse zur Ausrichtung und danach die Halteteile über die Klettverschlüsse montiert. Die Kontaktteilaufnahme unterscheidet sich von dem Halteteil dadurch, dass im umgriffenen Zustand einer Flachleiterschiene und einem aufgenommenem Kontaktteil eine elektrische Verbindung zwischen dem Kontaktteil und der Flachleiterschiene besteht. Ansonsten kann das Kontaktteilaufnahmegehäuse im Wesentlichen dem Halteteilgehäuse entsprechen, also einen Basisteil und einen über ein Scharnier angelenkten Deckel aufweisen. Auch wird die Flachleiterschiene von dem Kontaktteilaufnahmegehäuse aus deren Querrichtung umgriffen. Zusätzlich zu der integrierten elektrisch leitfähigen Kontaktteilaufnahme weist das Kontaktteilgehäuse aber auch einen Verbindungsabschnitt für elektrische Leitungen, Steckverbinder oder ähnliches auf. Somit erfüllt die Kontaktteilaufnahme eine Doppelfunktion, nämlich die Positionierung und die elektrische Kontaktierung. Es ist auch denkbar, dass das Kontaktteilgehäuse nur über einen ersten Klettverschlussteil verfügt, anstatt ein Positionierungsauge oder einen Positionierungszapfen aufzuweisen.

Zur Bereitstellung eines Energie-Backbones hat es sich als vorteilhaft erweisen, wenn das Halteteil zum Umgreifen von mehreren, also mindestens zwei, zueinander lagig angeordneten Flachleiterschienen eingerichtet ist. Eine erste Flachleiterschiene dient hierbei als Versorgungsleitung und eine zweite Flachleiterschiene dient einer Masserückführung. Zur elektrischen Isolierung können die beiden oder auch mehreren Flachleiterschienen einlaminiert sein und durch das Laminat voneinander getrennt sein.

Besonders vorteilhaft lässt sich die erfindungsgemäße Leitungsanordnung einsetzen, wenn das Karosserieteil aus einem Faserverbundwerkstoff, wie etwa einem kohlenfaserverstärkten Kunststoff (CFK), oder aus einem Metallwerkstoff, wie etwa einem Stahl, einer Stahllegierung, Aluminium oder einer Aluminiumlegierung, gefertigt ist. Insbesondere bei einer CFK-Karosserie lassen sich der Konstruktions- und Fertigungsaufwand der Karosserie durch den Entfall von Haltebolzen oder ähnlichem signifikant reduzieren.

Die Erfindung bezieht sich auch auf ein bereits oben beschriebenes Halteteil sowie auf eine Kontaktteilaufnahme.

Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zur Montage eines Bauelements, wie etwa einem Halteteil, einer Kontaktteilaufnahme, eines Stromverteilergehäuses oder eines Sicherungskastens, oder einer Leitungsanordnung in einem Fahrzeug. Das Verfahren kann die folgenden Schritte vorsehen:

  • – Bereitstellen von wenigstens einem Karosserieteil, bei dem es sich zum Beispiel um eine Bodengruppe oder ähnliches handeln kann. Das Karosserieteil kann insbesondere aus einem CFK-Werkstoff gefertigt sein.
  • – Bereitstellen von wenigstens einem Bauelement. Das Bauelement kann zum Beispiel ein Gehäuseelement eines Stromverteilers einer Sicherungsbox oder ähnlichem sein.
  • – Optional kann statt des Bereitstellens eines Bauelements auch ein Bereitstellen von wenigstens einer Flachleiterschiene oder einer so genannten Multischiene, also eine mehrlagige Anordnung von wenigstens zwei Flachleiterschienen vorgesehen sein.
  • – Anbringen eines ersten Klettverschlussteils an einer Außenfläche des Bauelements. Der erste Klettverschlussteil kann zum Beispiel stoffschlüssig an dem Bauelement befestigt werden, vorzugsweise durch Kleben, Schweißen oder ähnlichem.
  • – Optional kann ein Bereitstellen eines Halteteils mit einem Halteteilgehäuse, das an einer Fläche den ersten Klettverschlussteil aufweist, vorgesehen sein. Der Klettverschlussteil kann zum Beispiel stoffschlüssig an dem Halteteilgehäuse befestigt werden, vorzugsweise durch Kleben, Schweißen oder ähnlichem.
  • – Optional kann ein Anordnen des Halteteils an der Flachleiterschiene oder Anordnen der Flachleiterschiene an dem Halteteil derart, dass das Halteteilgehäuse die Flachleiterschiene(n) abschnittsweise in deren Querrichtung umgreift und der erste Klettverschlussteil dem Karosserieteil zugewandt ist, vorgesehen sein.
  • – Verbinden des ersten Klettverschlussteils mit einem an dem Karosserieteil angebrachten, zweiten Klettverschlussteil. Der zweite Klettverschlussteil kann zum Beispiel durch Kleben an dem Karosserieteil angebracht werden.

Mit diesem Verfahren können eine Vielzahl unterschiedlicher Bauelemente auf einfache Weise an einem Karosserieteil befestigt werden. Zudem ist es nicht mehr notwendig, eine oder mehrere Flachleiterschienen zunächst mit einem Wickelband zu umwickeln, bevor eine Befestigung an einer Karosserie erfolgt. Stattdessen können insbesondere mehrere Flachleiterschienen zueinander ausgerichtet werden, bevor das diese haltende Halteteil mittels eines Klettverschlusses an dem Karosserieteil befestigt wird. Durch eine zueinander beabstandete Anordnung mehrerer Halteteile kann komplett auf das Umwickeln der Flachleiterschienen verzichtet werden, was die (Vor-)Montage erheblich verbessert. Das erfindungsgemäße Verfahren kann auch im Sinne der vorstehend beschriebenen Leitungsanordnung ergänzt werden.

Kurze Figurenbeschreibung

Nachfolgend wird ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die begleitenden Figuren erläutert. Es zeigen:

1 in einer perspektivischen Ansicht eine erfindungsgemäße Leitungsanordnung mit einer Mehrzahl von Flachleiterschienen, die durch ein Halteteil und einen Klettverschluss an einem Karosserieteil gehalten sind,

2 in einer perspektivischen Ansicht eine Darstellung der Leitungsanordnung aus 1, bei der ein erster und ein zweiter Klettverschlussteil noch nicht miteinander verbunden sind,

3 in einer perspektivischen Ansicht eine erfindungsgemäße Leitungsanordnung mit einem Halteteil, das mehrere Federelemente zum Andrücken der Flachleiterschienen aufweist,

4 in einer perspektivischen Ansicht ein erfindungsgemäßes Halteteil als Einzelteil,

5 in einer perspektivischen Ansicht eine erfindungsgemäße Kontakteilaufnahme mit einem erfindungsgemäßen Kontaktteilaufnahmegehäuse, in dem ein Kontaktteil aufnehmbar ist, und

6 eine erfindungsgemäße Kontakteilaufnahme zu Aufnahme eines Kontaktteils als Einzelteil.

Die Figuren sind lediglich schematische Darstellungen und dienen nur der Erläuterung der Erfindung. Gleiche oder gleichwirkende Elemente sind durchgängig mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht eine elektrische Leitungsanordnung 1 zur Anbringung in einem Fahrzeug. Insbesondere eignet sich die Leitungsanordnung 1 als Energie-Backbone zur zentralen Stromversorgung des Fahrzeugs.

Die Leitungsanordnung 1 umfasst eine erste Flachleiterschiene 2 und eine mit einer Flachseite lagig dazu angeordnete, zweite Flachleiterschiene 3. In diesem Ausführungsbeispiel sind die erste Flachleiterschiene 2 stromführend als Versorgungsschiene und die zweite Flachleiterschiene 3 als Masserückführung ausgeführt, wobei auch eine umgekehrte Anordnung möglich ist. Beide Flachleiterschienen 2, 3 sind hier aus einem Aluminiumwerkstoff gefertigt, wobei auch ein Kupferwerkstoff möglich ist, und entlang eines Karosserieteils 4 geführt, bei dem es sich in diesem Ausführungsbeispiel um eine konturierte Bodengruppe einer aus einem kohlenfaserverstärkten Kunststoff (CFK) gefertigten Karosserie handelt.

Des Weiteren weist die Leitungsanordnung 1 ein im Wesentlichen quaderförmiges Halteteil 5 auf, durch das die Flachleiterschienen 2, 3 zusammengehalten sind. Hierzu umgreift das Halteteil 5 diese aus einer seitlichen Richtung, also in einer Querrichtung Q der Flachleiterschienen 2, 3. In einer Längsrichtung L stehen die Flachleiterschienen 2, 3 über das Halteteil 5 hervor. Da sich die Flachleiterschienen 2, 3 Längsrichtung L wesentlich weiter erstrecken als in der Querrichtung Q, sind entlang der Längsrichtung L idealerweise mehrere Halteteile 5 vorgesehen. Das Halteteil 5 weist ein aus einem elektrisch isolierenden Kunststoff gefertigtes Halteteilgehäuse 6 mit einem Basisteil 7 und einem Deckel 8 auf. Das Basisteil 7 und der Deckel 8 sind über ein Scharnier 9 (siehe 3) miteinander verbunden, das sich im Bereich einer (nicht näher bezeichneten) Schmalseite der Flachleiterschienen 2, 3 befindet. Das Scharnier 9 umfasst am Basisteil 7 einen Zapfen und am Deckel 8 einen Haken, die ineinandergreifen. Auf der dem Scharnier 9 gegenüberliegenden Seite verfügt das Halteteilgehäuse 6 über eine Rastnase 10, die am Basisteil 7 angeordnet ist, und eine damit zusammenwirkende Rastzunge 11, die am Deckel 8 angeordnet ist. Die Rastnase 10 und die Rastzunge 11 bilden gemeinsam eine Clips-Verbindung aus, die eine lösbare Anbringung des Halteteils 5 an den Flachleiterschienen 2, 3 erlaubt.

Aus 1 geht auch hervor, dass an einer in 1 unteren, das heißt einer dem Karosserieteil 4 zugewandten Fläche 12 des Kontaktteilgehäuses 6 ein erster Klettverschlussteil 13 angebracht ist. Der erste Klettverschlussteil 13 befindet sich in Eingriff mit einem zweiten Klettverschlussteil 14, der an einer dem Halteteil 5 zugewandten, das heißt in 1 oberen, Fläche 15 des Karosserieteils 4 angebracht ist. Durch das Zusammenwirken des ersten und zweiten Klettverschlussteils 13, 14 ist das Halteteil 5 mitsamt den darin aufgenommenen Flachleiterschienen 2, 3 lösbar an dem Karosserieteil 4 befestigt.

2 zeigt zur besseren Illustration den ersten und zweiten Klettverschlussteil 13, 14 noch einmal im voneinander getrennten, das heißt im nicht miteinander verbundenen Zustand. In diesem Ausführungsbeispiel sind beide Klettverschlussteile 13 und 14 durch Kleben an der Fläche 12 bzw. an dem Karosserieteil 4 angebracht.

Anhand der 3 und 4 soll nun erläutert werden, wie die Flachleiterschienen 2, 3 innerhalb des Halteteils 5 gehalten sind.

In 3, die die Flachleiterschienen 2, 3 mit dem daran angebrachten Halteteil 5 in einer perspektivischen Ansicht zeigt, ist erkennbar, dass der Deckel 8 des Halteteilgehäuses 6 zwei Federelemente 16, 17 aufweist. Die Federelemente 16, 17 sind so angeordnet, dass sie bei geschlossenem und an dem Basisteil 7 verrastetem Deckel 8 auf der (in 3 oberen) Flachleiterschiene 2 anliegen und diese in Richtung des Basisteils 7 drücken. Hierzu sind die Federelemente 16, 17 in den Deckel 8 integriert, nämlich in diesem Ausführungsbeispiel einstückig mit diesem ausgebildet. Die Federelemente 16, 17 weisen eine in das Gehäuseinnere gerichtete Bogenform auf, so dass ein Bereich am oder um den Scheitel des Bogens auf die Flachleiterschiene 2 drückt, wenn der Deckel 8 geschlossen ist. Das Schließen des Deckels 8 erfolgt also bei umgriffenen Flachleiterschienen 2, 3 gegen die Federkraft der Federelemente 16, 17.

Die Flachleiterschiene 2 wird durch die Federelemente 16, 17 gegen die Flachleiterschiene 3 gedrückt, die sich wiederum an dem Basisteil 7 als Widerlager abstützt. Das heißt, dass die Flachleiterschienen 2, 3 in dem Halteteilgehäuse 6 eingeklemmt sind, so dass das Halteteil 5 und die Flachleiterschienen 2, 3 kraftschlüssig zueinander festgelegt bzw. fixiert sind. Nur durch Überwinden dieser Klemmkraft könnte das Halteteil 5 relativ zu den Flachleiterschienen 2, 3 in der Längsrichtung L bewegt werden, was bei Längenänderungen der Flachleiterschienen 2, 3 einen Toleranzausgleich bewirken kann. In der Querrichtung Q sind die Flachleiterschienen 2, 3 ohnehin durch das Halteteilgehäuse 6 zueinander fixiert.

4 zeigt das Halteteil 5 als Einzelteil in einer perspektivischen Ansicht. In dieser Darstellung ist erkennbar, dass die in den Deckel 8 integrierten Federelemente 16, 17 als im Wesentlichen wellenförmige Federzungen ausgebildet sind, die an ihren Endpunkten an dem Deckel 8 angelenkt sind und dazwischen durchschwingen können.

Die Wellenform wird dabei durch zwei benachbart angeordnete Bögen 18, 19 erreicht, deren Scheitel in das Gehäuseinnere weisen. Die Ausrichtung der Federelemente 16, 17 im Deckel 8 ist (insbesondere bei geschlossenem Deckel 8) in der Querrichtung Q. Außerdem ist zu erkennen, dass auch das Basisteil 7 zwei weitere Federelemente 20, 21 aufweist, die wie die Federelemente 16, 17 ausgebildet sind, jedoch in Längsrichtung L, also senkrecht zu den Federelementen 16, 17 ausgerichtet sind. Auch hier bilden zwei weitere Bögen 22, 23 eine Wellenform aus, wobei die Scheitel der Bögen 22, 23 in Richtung des Deckels 8 vorgespannt sind und die (in 3 untere) Flachleiterschiene 3 in Richtung des Deckels 8 drücken. Die in das Halteteil 5 eingelegten Flachleiterschienen 2, 3 werden also beidseitig sowohl vom Deckel 8 als auch vom Basisteil 7 her durch Federelemente 16, 17, 20, 21 klemmend gehalten. Des Weiteren verfügen das Basisteil 7 benachbart zu der Rastnase 10 über einen (nicht näher bezeichneten) Führungsvorsprung und der Deckel 8 benachbart zu der Rastzunge 11 über eine (nicht näher bezeichnete) Führungsaufnahme, so dass der Deckel 8 beim Schließen relativ zu dem Basisteil 7 geführt ist.

5 zeigt in einer perspektivischen Ansicht eine Kontaktteilaufnahme 24, die hier an der Flachleiterschiene 2 angeordnet ist. Die Kontakteilaufnahme 24 dient insbesondere der Aufnahme eines (hier nicht dargestellten) elektrischen Kontaktteils zur Kontaktierung der Flachleiterschiene 2. Hierzu weist die Kontaktteilaufnahme 24 ein Kontaktteilaufnahmegehäuse 25 mit einem Aufnahmeabschnitt 26 für das Kontaktteil auf. Der Aufnahmeabschnitt 26 mündet in einen Verbindungsabschnitt 27, über den ein Stromabgriff nach außen erfolgen kann, indem dort eine elektrische Leitung, ein Steckverbinder oder ähnliches hingeführt wird und im Verbindungsabschnitt 27 bzw. im Aufnahmeabschnitt 26 eine Kontaktierung des Kontaktteils erfolgt. Es ist erkennbar, dass das Kontaktteilaufnahmegehäuse 25 die Flachleiterschiene 2 aus deren Querrichtung Q umgreift und ebenso wie das Halteteilgehäuse 6 ein Basisteil 28 und einen damit verclipsbaren Deckel 29 aufweist. Außerdem verfügt das Kontaktteilaufnahmegehäuse 25 über ein Positionierungsauge 30 mit einer Durchgangsöffnung, das teils durch eine Ausbuchtung des Basisteils 28 und teils durch eine Ausbuchtung des Deckels 29 gebildet ist. Das heißt, dass der Deckel 29 zusätzlich zu einer Verclipsung auch durch ein durch das Positionierungsauge 30 geführtes (hier nicht gezeigtes) Befestigungselement an dem Basisteil 28 gehalten wird.

In 6 ist die Kontaktteilaufnahme 24 zur besseren Veranschaulichung als Einzelteil dargestellt. Es ist erkennbar, dass der Verbindungsabschnitt 27 zum Hin- bzw. Hineinführen einer elektrischen Leitung oder ähnlichem hin zu dem im Aufnahmeabschnitt 26 aufgenommenen Kontaktteil eingerichtet ist. Auf diese Weise kann über die Kontaktteilaufnahme 24 ein Stromabgriff an der Flachleiterschiene 2 erfolgen, wobei die Kontaktteilaufnahme 24 gleichzeitig auch als eine Art Halteteil zur Befestigung an dem Karosserieteil 4 oder einem benachbarten Karosserieteil dient.

Die Montage bzw. Herstellung der Leitungsanordnung 1 an dem Karosserieteil 4 kann wie folgt ablaufen.

Zunächst werden die Flachleiterschienen 2, 3 bereitgestellt, idealerweise auch bereits entsprechend der Formgebung des Karosserieteils vorgebogen. Bei geöffnetem Deckeln 7 und 29 werden die Flachleiterschienen 2, 3 in das Halteteil 5 und in die Kontaktteilaufnahme 24 eingelegt, deren Deckel 7, 29 dann geschlossen werden. Danach wird die Kontakteilaufnahme 24 benachbart zu einer Energiequelle, Leistungselektronik oder einer elektrischen Last angeordnet und über das Positionierungsauge 30 und ein damit zusammenwirkendes Befestigungsmittel an dem Karosserieteil 4 befestigt. Danach wird das Halteteil 5 über die zusammenwirkenden Klettverschlussteile 13, 14 an dem Karosserieteil 4 befestigt, wobei hier noch ein Toleranzausgleich durch Verschieben des Halteteils 5 entlang der Längsrichtung L erfolgen kann.

Ausgehend von dem dargestellten Ausführungsbeispiel können die erfindungsgemäße Leitungsanordnung 1, das Halteteil 5 und die Kontaktteilaufnahme 24 in vielerlei Hinsicht abgewandelt werden. So müssen nicht zwingend beide Flachleiterschienen 2, 3 vorgesehen sein, vielmehr kann die Leitungsanordnung 1 nur eine einzige Flachleiterschiene umfassen, die entweder nur der Masserückführung oder nur der Stromversorgung dient. Es muss auch nicht zwingend ein Halteteil 5 vorgesehen sein, vielmehr kann der erste Klettverschlussteil 13 direkt an der einzigen Flachleiterschiene angebracht sein. Es ist auch möglich, dass das Karosserieteil 4 nicht aus einem CFK-Werkstoff, sondern aus einem Stahl- oder Aluminiumwerkstoff gefertigt ist. Zudem kann das Scharnier 9 auch als Filmscharnier ausgebildet sein, so dass das Basisteil 7 und der Deckel 8 einstückig ausgebildet sind.

Bezugszeichenliste

1
Elektrische Leitungsanordnung
2
erste Flachleiterschiene
3
zweite Flachleiterschiene
4
Karosserieteil
5
Halteteil
6
Halteteilgehäuse
7
Basisteil
8
Deckel
9
Scharnier
10
Rastnase
11
Rastzunge
12
(Anbringungs-)Fläche
13
erster Klettverschlussteil
14
zweiter Klettverschlussteil
15
(Anbringungs-)Fläche
16
erstes Federelement
17
zweites Federelement
18
Bogen
19
Bogen
20
drittes Federelement
21
viertes Federelement
22
Bogen
23
Bogen
24
Kontaktteilaufnahme
25
Kontaktteilaufnahmegehäuse
26
Aufnahmeabschnitt
27
Verbindungsabschnitt
28
Basisteil
29
Deckel
30
Positionierungsauge
L
Längsrichtung
Q
Querrichtung

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • DE 102014109141 A1 [0002]