Title:
Verfahren und Vorrichtung zum Lösen eines Bluetooth-Kompatibilitätsproblems
Kind Code:
A1


Abstract:

Das offenbarte Verfahren zum Lösen eines Bluetooth-Kommunikationsproblems umfasst: Bluetooth-Verbinden mit einer Nutzervorrichtung während der Stromzufuhr; Erzeugen eines Pakets beinhaltend Fahrzeugfehlerinformationen zur Identifikation eines Fehlertyps, der während der Bluetooth-Kommunikation mit der Nutzervorrichtung detektiert wurde, und Fahrzeugvorrichtungsinformationen zur Identifizierung der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung, nach dem Detektieren des Fehlers während der Bluetooth-Kommunikation mit der Nutzervorrichtung; Übertragen des Pakets an einen Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server oder die Nutzervorrichtung; Empfangen einer Software- oder Firmware-Version, die basierend auf den Fahrzeugfehlerinformationen und den Fahrzeugvorrichtungsinformationen von dem Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server zu aktualisieren sind; und Installieren der Software- oder Firmware-Version.




Inventors:
Yae, Seong Soo (Gyeonggi-do, Osan-si, KR)
Application Number:
DE102016105977A
Publication Date:
04/27/2017
Filing Date:
04/01/2016
Assignee:
Hyundai Motor Company (Seoul, KR)
International Classes:



Other References:
TS 07.10 des europäischen Telekommunikationsstandardinstituts (ETSI)
IEEE 11073-20601
Attorney, Agent or Firm:
HOFFMANN - EITLE Patent- und Rechtsanwälte PartmbB, 81925, München, DE
Claims:
1. Verfahren zum Lösen eines Bluetooth-Kompatibilitätsproblems in einer Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung, das Verfahren umfassend:
Bluetooth-Verbinden mit einer Nutzervorrichtung während der Stromzufuhr;
Erzeugen eines Pakets beinhaltend Fahrzeugfehlerinformationen zur Identifikation eines Fehlertyps, der während der Bluetooth-Kommunikation mit der Nutzervorrichtung detektiert wurde, und Fahrzeugvorrichtungsinformationen zur Identifizierung der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung, nach dem Detektieren des Fehlers während der Bluetooth-Kommunikation mit der Nutzervorrichtung;
Übertragen des Pakets an einen Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server oder die Nutzervorrichtung;
Empfangen einer Software- oder Firmware-Version, die basierend auf den Fahrzeugfehlerinformationen und den Fahrzeugvorrichtungsinformationen von dem Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server zu aktualisieren sind; und
Installieren der Software- oder Firmware-Version.

2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Bluetooth-Verbinden umfasst:
Bluetooth-Anbinden mit der Nutzervorrichtung;
Herstellen einer Bluetooth-Kommunikationssitzung mit der Nutzervorrichtung, wenn das Bluetooth-Anbinden erfolgreich ist; und
Identifizieren des detektierten Fehlers gemäß dem Fehlertyp.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, ferner umfassend:
Überprüfen, ob ein Mobilkommunikationsmodem in der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung installiert ist; und
Übertragen des Pakets an den Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server, wenn das Mobilkommunikationsmodem installiert ist.

4. Verfahren nach Anspruch 3, ferner umfassend:
Übertragen des Pakets an die Nutzervorrichtung, wenn das Mobilkommunikationsmodem nicht installiert ist.

5. Verfahren nach Anspruch 4, ferner umfassend:
Übertragen des Pakets an die Nutzervorrichtung unter Verwendung eines vorgegebenen Bluetooth-Kommunikationsprotokolls ohne Bluetooth-Kompatibilitätsproblem, wenn das Paket an die Nutzervorrichtung übertragen wird.

6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei das vorgegebene Bluetooth-Kommunikationsproblem ohne Bluetooth-Kompatibilitätsproblem entweder ein serielles Anschlussprofil oder ein Objektaustauschprofil ist.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, ferner umfassend:
Abbilden der Fahrzeugfehlerinformationen und der Fahrzeugvorrichtungsinformationen auf ein Vorrichtungsinformationsdienstpaketformat, das in Bluetooth-Standard definiert ist, wenn das Paket an die Nutzervorrichtung übertragen wird.

8. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, ferner umfassend:
Überwachen eines Bluetooth-Betriebs, wenn der Fehler während des Bluetooth-Verbindens nicht detektiert wird;
wobei, wenn ein Fehler während dem Überwachen des Bluetooth-Betriebs detektiert wird, Fahrzeugfehlerinformationen beinhaltend einen Fehlertyp entsprechend einem gegenwärtig laufenden Dienst oder Profil und die Fahrzeugvorrichtungsinformationen an den Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server oder die Nutzervorrichtung gesendet werden.

9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei, wenn die Bluetooth-Verbindung mit der Nutzervorrichtung während des Überwachens des Bluetooth-Betriebs anormal gelöst wird, die Fahrzeugfehlerinformationen, die durch Festlegen des Fehlertyps als Verbindungsfreigabe festgelegt sind, und die Fahrzeugvorrichtungsinformationen an den Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server oder die Nutzervorrichtung übertragen werden.

10. Verfahren zum Lösen eines Bluetooth-Kompatibilitätsproblems in einer Nutzervorrichtung zum Durchführen von Bluetooth-Kommunikation zusammen mit einer Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung, das Verfahren umfassend:
Bluetooth-Verbinden mit der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung;
Erzeugen eines Pakets beinhaltend Nutzerfehlerinformationen zur Identifikation eines Fehlertyps, der während Bluetooth-Kommunikation mit der Nutzervorrichtung detektiert wurde, und Nutzervorrichtungsinformationen zur Identifizierung der Nutzervorrichtung, nach dem Detektieren des Fehlers während der Bluetooth-Kommunikation mit der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung;
Übertragen des Pakets an einen Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server oder die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung;
Empfangen einer Software- oder Firmware-Version, die basierend auf dem Fahrzeugfehlerinformationen und der Nutzervorrichtungsinformationen von dem Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server zu aktualisieren sind; und
Installieren der Software- oder Firmware-Version.

11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei das Bluetooth-Verbinden umfasst:
Bluetooth-Anbinden mit der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung;
Herstellen einer Bluetooth-Kommunikationssitzung mit der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung; und
Identifizieren des detektierten Fehlers gemäß dem Fehlertyp.

12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, ferner umfassend:
Übertragen des Pakets an den Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server, wenn Fahrzeugfehlerinformationen und Fahrzeugvorrichtungsinformationen von der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne nach der Detektion des Fehlers empfangen werden,
wobei das Paket ferner die empfangenen Fahrzeugfehlerinformationen und Fahrzeugvorrichtungsinformation beinhaltet.

13. Verfahren nach Anspruch 12, ferner umfassend:
Übertragen des Pakets beinhaltend nur die Nutzerfehlerinformationen und die Nutzervorrichtungsinformationen an die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung, wenn Fahrzeugfehlerinformationen und Fahrzeug-Vorrichtungsinformationen nicht von der Fahrzeugvorrichtungsvorrichtung innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne nach der Detektion des Fehlers empfangen werden.

14. Verfahren nach Anspruch 13, ferner umfassend:
Übertragen des Pakets an die Fahrzeugbluetooth-Vorrichtung unter Verwendung eines vorgegebenen Bluetooth-Kommunikationsprotokolls ohne Bluetooth-Kommunikationsproblem, wenn das Paket an die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung übertragen wird.

15. Verfahren nach Anspruch 14, wobei das vorgegebene Bluetooth-Kommunikationsprotokoll ohne Bluetooth-Kompatibilitätsproblem entweder ein serielles Anschlussprofil oder ein Objektaustauschprofil ist.

16. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15, ferner umfassend:
Abbilden der Fahrzeugfehlerinformationen und der Fahrzeugvorrichtungsinformationen auf ein Vorrichtungsinformationsdienstpaketformat, das in Bluetooth-Standard definiert ist, wenn das Paket an die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung übertragen wird.

17. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 16, ferner umfassend:
Überwachen eines Bluetooth-Betriebs, wenn der Fehler während des Bluetooth-Verbindens nicht detektiert wird;
wobei, wenn ein Fehler während dem Überwachen des Bluetooth-Betriebs detektiert wird, Fahrzeugfehlerinformationen beinhaltend einen Fehlertyp entsprechend einem gegenwärtig laufenden Dienst oder Profil und die Fahrzeugvorrichtungsinformationen an den Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server oder die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung.

18. Verfahren nach Anspruch 17, wobei, wenn die Bluetooth-Verbindung, die mit der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung hergestellt wurde, während des Überwachens des Bluetooth-Betriebs anormal gelöst wird, die Nutzerfehlerinformationen, die durch Festlegen des Fehlertyps als Verbindungsfreigabe festgelegt sind, und die Fahrzeugvorrichtungsinformationen an den Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server oder die Nutzervorrichtung übertragen werden.

19. Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung zum Durchführen von Bluetooth-Kommunikation mit einer Nutzervorrichtung, die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung aufweisend:
ein Bluetooth-Modul, das mit der Nutzervorrichtung via Bluetooth kommuniziert;
ein Mobilkommunikationsmodul, das mit einem Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server über ein Drahtlos-Kommunikationsnetzwerk kommuniziert; und
ein Kompatibilitäts-Diagnosemodul, das Steuerung durchführt, um ein Paket beinhaltend Fahrzeugfehlerinformationen zur Identifikation eines Fehlertyps, der während Bluetooth-Kommunikation mit der Nutzervorrichtung detektiert wurde, und Fahrzeug-Vorrichtungsinformationen zur Identifikation der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung, nach dem Detektieren des Fehlers während der Bluetooth-Kommunikation mit der Nutzervorrichtung, zu erzeugen, und Übertragen des erzeugten Pakets an einen Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server oder die Nutzervorrichtung basierend darauf, ob das Mobilkommunikationsmodul aktiviert ist,
wobei das Kompatibilitäts-Diagnose-Modul eine Software- oder Firmware-Version empfängt, die basierend auf den Fahrzeugfehlerinformationen und den Fahrzeugvorrichtungsinformationen von dem Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server oder der Nutzervorrichtung aktualisiert werden sollen und die Software- oder Firmware-Version installiert.

20. Nutzervorrichtung zum Durchführen von Bluetooth-Kommunikation zusammen mit einer Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung, die Nutzervorrichtung aufweisend:
ein Bluetooth-Modul, das mit der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung via Bluetooth kommuniziert;
ein Mobilkommunikationsmodul, das mit einem Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server durch ein Drahtloskommunikationsnetzwerk kommuniziert; und
eine Kompatibilitäts-Verwaltungs-App, die Steuerung durchführt, um ein Paket beinhaltend Nutzerfehlerinformationen zur Identifikation eines Fehlertyps, der während der Bluetooth-Kommunikation mit der Nutzervorrichtung detektiert wurde, und Nutzervorrichtungsinformationen zur Identifizierung der Nutzervorrichtung, nach dem Detektieren des Fehlers während der Bluetooth-Kommunikation mit der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung, und Übertragen des erzeugten Pakets an den Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server durch das Mobilkommunikationsmodul oder an die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung durch das Bluetooth-Modul,
wobei die Kompatibilitäts-Verwaltungs-App eine Software- oder Firmware-Version, die basierend auf den Fahrzeugfehlerinformationen und der Nutzervorrichtungsinformationen von dem Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server zu aktualisieren sind, empfängt und die Software- oder Firmware-Version installiert.

Description:
HINTERGRUND DER OFFENBARUNGTechnisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Fahrzeug-Bluetooth-Kommunikation, und insbesondere ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Lösen eines Bluetooth-Kompatibilitätsproblems zum adaptiven Lösen eines Bluetooth-Kompatibilitätsproblems, das zwischen einer Fahrzeug-Haupteinheit (H/U) mit Bluetooth-Funktionalität und einer Nutzervorrichtung entsteht, die an die Fahrzeug-Haupteinheit per Bluetooth gekoppelt ist.

Erläuterungen der verwandten Technik

Jüngste Entwicklungen im Bereich der Informationstechnologie (IT) haben die Automobilindustrie beeinflusst, wobei gemäß gegenwärtigen Trends verschiedene Informationstechnologien mit Fahrzeugen kombiniert wurden. Insbesondere Fahrzeuganbindungstechnologien zum Bereitstellen verschiedener Dienste in Zusammenhang mit einer Kommunikationsvorrichtung, wie etwa einem Smartphone, haben Aufmerksamkeit erweckt.

Allgemein kann eine Haupteinheit (H/U) mit Bluetooth-Freihand-Funktion, etc. derart konfiguriert sein, dass eine Bluetooth-Funktionalität automatisch eingeschaltet wird, um in einen Anbindungs-Standby-Status zu gehen, wenn das Fahrzeug eingeschaltet wird, derart dass ein Fahrer einen Anbindungsvorgang durch Auswählen eines vorgegebenen Menüs in der Fahrzeug-Haupteinheit und einem Smartphone des Nutzers durchführt. In diesem Fall kann der Fahrer Bluetooth-Freihand-Anrufe verwenden, wenn der Anbindungsvorgang und die Bluetooth-Kommunikationsverbindung abgeschlossen sind.

Da jedoch an eine Fahrzeug-Haupteinheit (H7U) angebundene Nutzervorrichtungsarten und Betriebssysteme (Oss) von Nutzervorrichtungen vielfältig ausgebildet wurden, und Bluetooth-bezogene Software häufig aktualisiert wurde, wird es schwierig, die Kompatibilität zwischen der Fahrzeug-Haupteinheit und einer Nutzervorrichtung aufrecht zu erhalten. Entsprechend haben Firmenforschungslabore und Erstausrüster (OEMs) aktiv Forschung hinsichtlich der Gründe und Lösungen des entstandenen Bluetooth-Kompatibilitätsproblems unternommen, jedoch können solche Probleme nicht immer rechtzeitig angegangen werden, und die Nutzerzufriedenheit kann nicht garantiert werden.

Im Falle von herkömmlichen Bluetooth-Kompatibilitätsaktualisierungen in Nordamerika wurden gemäß eines unbehebbaren Fehlers oder gemäß periodischer Aktualisierungsereignisse neue Aktualisierungsprozeduren durchgeführt. In Korea, China, Europa und so weiter werden periodische Aktualisierungsprozeduren hingegen nicht durchgeführt, und somit hat die Nutzerunzufriedenheit mit Fahrzeug-Bluetooth-Diensten zugenommen.

ZUSAMMENFASSUNG DER OFFENBARUNG

Entsprechend ist die vorliegende Offenbarung auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Lösen eines Bluetooth-Kompatibilitätsproblems gerichtet, die ein oder mehrere Probleme aufgrund von Beschränkungen und Nachteilen der verwandten Technik verhindern.

Ein Ziel der vorliegenden Offenbarung besteht darin, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Lösen eines Bluetooth-Kompatibilitätsproblems bereitzustellen. Ein weiteres Ziel der vorliegenden Offenbarung besteht darin, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Lösen eines Bluetooth-Kompatibilitätsproblems breitzustellen, um eine Echtzeitentsprechung gemäß einer Grundanalyse zu ermöglichen durch Übertragen von Informationen zu einem detektierten Bluetooth-Kompatibilitätsproblem an einen Server in Echtzeit durch eine Fahrzeug-Haupteinheit (H/U) oder eine Nutzervorrichtung, wenn das Bluetooth-Kompatibilitätsproblem in einem Fahrzeug detektiert wird.

Zusätzliche Vorteile, Ziele, und Merkmale der Offenbarung werden teilweise in der nachfolgenden Beschreibung ausgeführt und werden einem Fachmann teilweise bei Überprüfung der nachfolgenden Beschreibung ersichtlich oder können aus der Praxis der Offenbarung erfahren werden. Die Ziele und anderen Vorteile der Offenbarung können durch die insbesondere in der Beschreibung und den Ansprüchen sowie den beigefügten Zeichnungen beschriebene Struktur verwirklicht und erzielt werden.

Um die Ziele und anderen Vorteile und gemäß dem Zweck der Offenbarung zu erzielen, wie sie hierin ausgeführt und weitgehend erläutert ist, umfasst ein Verfahren zum Lösen eines Bluetooth-Kompatibilitätsproblems in einer Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung: Bluetooth-Verbinden mit einer Nutzervorrichtung während der Stromzufuhr; Erzeugen eines Pakets beinhaltend Fahrzeugfehlerinformationen zur Identifikation eines Fehlertyps, der während der Bluetooth-Kommunikation mit der Nutzervorrichtung detektiert wurde, und Fahrzeugvorrichtungsinformationen zur Identifizierung der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung, nach dem Detektieren des Fehlers während der Bluetooth-Kommunikation mit der Nutzervorrichtung; Übertragen des Pakets an einen Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server oder die Nutzervorrichtung; Empfangen einer Software- oder Firmware-Version, die basierend auf den Fahrzeugfehlerinformationen und den Fahrzeugvorrichtungsinformationen von dem Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server zu aktualisieren sind; und Installieren der Software- oder Firmware-Version.

Das Bluetooth-Verbinden kann umfassen: Bluetooth-Anbinden mit der Nutzervorrichtung; Herstellen einer Bluetooth-Kommunikationssitzung mit der Nutzervorrichtung, wenn das Bluetooth-Anbinden erfolgreich ist; und Identifizieren des detektierten Fehlers gemäß dem Fehlertyp.

Das Verfahren kann ferner umfassen: Überprüfen, ob ein Mobilkommunikationsmodem in der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung installiert ist; und Übertragen des Pakets an den Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server, wenn das Mobilkommunikationsmodem installiert ist.

Das Verfahren kann ferner umfassen: Übertragen des Pakets an die Nutzervorrichtung, wenn das Mobilkommunikationsmodem nicht installiert ist.

Das Verfahren kann ferner umfassen: Übertragen des Pakets an die Nutzervorrichtung unter Verwendung eines vorgegebenen Bluetooth-Kommunikationsprotokolls ohne Bluetooth-Kompatibilitätsproblem, wenn das Paket an die Nutzervorrichtung übertragen wird.

Das vorgegebene Bluetooth-Kommunikationsprotokoll ohne Bluetooth-Kompatibilitätsproblem kann entweder ein serielles Anschlussprofil oder ein Objektaustauschprofil sein.

Das Verfahren kann ferner umfassen: Abbilden der Fahrzeugfehlerinformationen und der Fahrzeugvorrichtungsinformationen auf ein Vorrichtungsinformationsdienstpaketformat, das in Bluetooth-Standard definiert ist, wenn das Paket an die Nutzervorrichtung übertragen wird.

Das Verfahren kann ferner umfassen: Überwachen eines Bluetooth-Vorgangs wenn der Fehler während dem Bluetooth-Verbinden nicht detektiert wird. Wenn ein Fehler während dem Überwachen des Bluetooth-Betriebs detektiert wird, können Fahrzeugfehlerinformationen beinhaltend einen Fehlertyp entsprechend einem gegenwärtig laufenden Dienst oder Profil und die Fahrzeugvorrichtungsinformationen an den Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server oder die Nutzervorrichtung gesendet werden.

Wenn die Bluetooth-Verbindung mit der Nutzervorrichtung während des Überwachens des Bluetooth-Betriebs anormal gelöst wird, können die Fahrzeugfehlerinformationen, die durch Festlegen des Fehlertyps als Verbindungsfreigabe festgelegt sind, an den Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server oder die Nutzervorrichtung übertragen werden.

Ferner, gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung, umfasst ein Verfahren zum Lösen eines Bluetooth-Kompatibilitätsproblems in einer Nutzervorrichtung zum Durchführen von Bluetooth-Kommunikation zusammen mit einer Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung: Bluetooth-Verbinden mit der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung; Erzeugen eines Pakets beinhaltend Nutzerfehlerinformationen zur Identifikation eines Fehlertyps, der während Bluetooth-Kommunikation mit der Nutzervorrichtung detektiert wurden, und Nutzervorrichtungsinformationen zur Identifizierung der Nutzervorrichtung, nach dem Detektieren des Fehlers während der Bluetooth-Kommunikation mit der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung; Übertragen des Pakets an einen Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server oder die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung; Empfangen einer Software- oder Firmware-Version, die basierend auf dem Fahrzeugfehlerinformationen und der Nutzervorrichtungsinformationen von dem Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server zu aktualisieren sind; und Installieren der Software- oder Firmware-Version.

Das Bluetooth-Verbinden kann umfassen: Bluetooth-Anbinden mit der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung; Herstellen einer Bluetooth-Kommunikationssitzung mit der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung; und Identifizieren des detektierten Fehlers gemäß dem Fehlertyp.

Das Verfahren kann ferner umfassen: Übertragen des Pakets an den Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server, wenn Fahrzeugfehlerinformationen und Fahrzeugvorrichtungsinformationen von der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne nach der Detektion des Fehlers empfangen werden. Das Paket kann ferner die empfangenen Fahrzeugfehlerinformationen und Fahrzeugvorrichtungsinformation beinhalten.

Das Verfahren kann ferner umfassen: Übertragen des Pakets beinhaltend nur die Nutzerfehlerinformationen und die Nutzervorrichtungsinformationen an die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung wenn Fahrzeugfehlerinformationen und Fahrzeug-Vorrichtungsinformationen nicht von der Fahrzeugbluetoothvorrichtung innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne nach der Detektion des Fehlers empfangen werden.

Das Verfahren kann ferner umfassen: Übertragen des Pakets an die Fahrzeugbluetooth-Vorrichtung unter Verwendung eines vorgegebenen Bluetooth-Kommunikationsprotokolls ohne Bluetooth-Kommunikationsproblem, wenn das Paket an die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung übertragen wird.

Das vorgegebene Bluetooth-Kommunikationsprotokoll ohne Bluetooth-Kompatibilitätsproblem kann entweder ein serielles Anschlussprofil oder ein Objektaustauschprofil sein.

Das Verfahren kann ferner umfassen: Abbilden der Fahrzeugfehlerinformationen und der Fahrzeugvorrichtungsinformationen auf ein Vorrichtungsinformationsdienstpaketformat, das in Bluetooth-Standard definiert ist, wenn das Paket an die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung übertragen wird.

Das Verfahren kann ferner umfassen: Übertragen des Pakets an die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung unter Verwendung eines vorgegebenen Bluetooth-Kommunikations-Protokolls ohne Bluetooth-Kommunikationsproblem, wenn das Paket an die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung übertragen wird.

Wenn die Bluetooth-Verbindung, die mit der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung hergestellt wurde, während des Überwachens des Bluetooth-Betriebs anormal gelöst wird, können die Nutzerfehlerinformationen, die durch Festlegen des Fehlertyps als Verbindungsfreigabe festgelegt sind, an den Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server oder die Nutzervorrichtung übertragen werden.

Ferner beinhaltet gemäß den Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung eine Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung zum Durchführen von Bluetooth-Kommunikation mit einer Nutzervorrichtung; ein Bluetooth-Modul, das mit der Nutzervorrichtung via Bluetooth kommuniziert; ein Mobilkommunikationsmodul, das mit einem Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server über ein Drahtlos-Kommunikationsnetzwerk kommuniziert; und ein Kompatibilitäts-Diagnosemodul, das Steuerung bzw. Kontrolle durchführt, um ein Paket beinhaltend Fahrzeugfehlerinformationen zur Identifikation eines Fehlertyps, der während Bluetooth-Kommunikation mit der Nutzervorrichtung detektiert wurde, und Fahrzeug-Vorrichtungsinformationen zur Identifikation der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung, nach dem Detektieren des Fehlers während der Bluetooth-Kommunikation mit der Nutzervorrichtung, und Übertragen des erzeugten Pakets an einen Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server oder die Nutzervorrichtung basierend darauf, ob das Mobilkommunikationsmodul aktiviert ist. Das Kompatibilitäts-Diagnose-Modul erhält eine Software- oder Firmware-Version, die basierend auf den Fahrzeugfehlerinformationen und den Fahrzeugvorrichtungsinformationen von dem Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server oder der Nutzervorrichtung aktualisiert werden sollen und installiert die Software- oder Firmware-Version.

Ferner beinhaltet gemäß den Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung eine Nutzervorrichtung zum Durchführen von Bluetooth-Kommunikation zusammen mit einer Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung: ein Bluetooth-Modul, das mit der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung via Bluetooth kommuniziert; ein Mobilkommunikationsmodul, das mit einem Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server durch ein Drahtloskommunikationsnetzwerk kommuniziert; und ein Kompatibilitäts-Verwaltungs-App, die Steuerung durchführt, um ein Paket beinhaltend Nutzerfehlerinformationen zur Identifikation eines Fehlertyps, der während der Bluetooth-Kommunikation mit der Nutzervorrichtung detektiert wurde, und Nutzervorrichtungsinformationen zur Identifizierung der Nutzervorrichtung, nach dem Detektieren des Fehlers während der Bluetooth-Kommunikation mit der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung, und Übertragen des erzeugten Pakets an den Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server durch das Mobilkommunikationsmodul oder an die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung durch das Bluetooth-Modul, wobei die Kompatibilitäts-Verwaltungs-App eine Software- oder Firmware-Version, die basierend auf den Fahrzeugfehlerinformationen und der Nutzervorrichtungsinformationen von dem Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server zu aktualisieren sind und installiert die Software- oder Firmware-Version.

Es sei angemerkt, dass sowohl die vorstehende allgemeine Beschreibung als auch die nachfolgende detaillierte Beschreibung der vorliegenden Offenbarung beispielhaft und erläuternd sind und dafür bestimmt sind, weitere Erläuterung der Offenbarung wie beansprucht bereitzustellen.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die beigefügten Zeichnungen, die beinhaltet sind, um ein weiteres Verständnis der Offenbarung bereitzustellen und die in dieser Anmeldung aufgenommen sind und einen Teil dieser Anmeldung darstellen, veranschaulichen Ausführungsformen der Offenbarung und dienen zusammen mit der Beschreibung dazu, die Prinzipien der Offenbarung zu erläutern. Die Zeichnungen zeigen in:

1 ein Diagramm zur Erläuterung eines allgemeinen Bluetooth-Anbindungsvorgangs in einem Fahrzeug;

2 ein Diagramm zur Erläuterung eines Bluetooth-Protokoll-Stacks für Bluetooth-Fahrzeugkommunikation gemäß der vorliegenden Offenbarung;

3 ein Diagramm, das einen Aufbau eines Systems zum Lösen eines Bluetooth-Kompatibilitätsproblems veranschaulicht, gemäß den Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung;

4 ein Ablaufdiagramm zur Erläuterung eines Verfahrens zum Lösen eines Bluetooth-Kompatibilitätsproblems in einer Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung gemäß den Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung; und

5 ein Diagramm zur Erläuterung eines Verfahrens zum Lösen eines Bluetooth-Kompatibilitätsproblems in einem Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server gemäß den Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER OFFENBARUNG

Es wird nun detailliert Bezug auf die Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung, deren Beispiele in den beigefügten Zeichnungen veranschaulicht sind. Wie ein Fachmann realisieren würde, können die beschriebenen Ausführungsformen auf verschiedene Weise modifiziert werden, ohne vom Geist oder Schutzumfang der vorliegenden Offenbarung abzuweichen. Ferner, beziehen sich in der gesamten Spezifikation gleiche Bezugszeichen auf gleiche Elemente.

Obgleich alle Elemente, die die Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung ausmachen, als in ein einziges integriert oder als ein einziges betrieben beschrieben werden, ist die vorliegende Erfindung nicht zwangsläufig auf solche Ausführungsformen beschränkt. Gemäß den Ausführungsformen können alle der Elemente wahlweise in eines oder mehrere integriert werden und als eines oder mehrere innerhalb des Ziels und des Schutzumfangs der vorliegenden Offenbarung betrieben werden. Jedes der Elemente kann als unabhängige Hardware implementiert werden. Alternativ können manche oder alle der Elemente wahlweise in einem Computerprogramm kombiniert sein, das ein Programmmodul besitzt, das manche oder alle der Funktionen durchführt, die in einem oder mehreren Teilen der Hardware kombiniert sind. Ein Vielzahl von Codes und Codesegmenten, die das Computerprogramm darstellen, können von einem Fachmann auf dem Gebiet der Offenbarung einfach verstanden werden. Das Computerprogramm kann auf einem Computerlesbaren Medium derart gespeichert sein, dass das Computerprogramm von einem Computer gelesen und ausgeführt wird, um Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung zu implementieren. Das Computerprogram-Speichermedium kann magnetische Aufzeichnungsmedien, optische Aufzeichnungsmedien, und Trägerwellenmedien beinhalten.

Die Suffixe „modul“ und „einheit“ von Elementen hierin werden zur Erleichterung der Beschreibung verwendet und können deshalb untereinander ausgetauscht verwendet werden und haben keine unterscheidbaren Bedeutungen oder Funktionen. Die hierin beschriebenen Begriff „aufweisen/weist auf“, „beinhalten/beinhaltet“, oder „haben/hat“ sollen dahingehend interpretiert werden, andere Elemente nicht auszuschließen, sondern solche anderen Elemente zu beinhalten, da die entsprechenden Elemente beinhaltet sein können, falls nichts Gegenteiliges angegeben ist. Alle Begriffe beinhaltend technische oder wissenschaftliche Begriffe tragen die gleichen Bedeutungen, wie allgemein von einem Fachmann auf dem Gebiet der Offenbarung verstanden wird, falls nichts Gegenteiliges angegeben ist. Allgemein verwendete Begriffe wie etwa Begriffe, die in einem Wörterbuch definiert wurden, sollen dahingehend interpretiert werden, mit Bedeutungen der verwandten Technik aus dem Kontext übereinzustimmen. Falls in der vorliegenden Offenbarung nicht anders definiert, sollen solche Begriffe nicht in idealer oder übermäßig formeller Weise interpretiert werden.

Es sei angemerkt, dass obgleich die Begriffe erste/erster/erstes, zweite/zweiter/zweites, A, B, (a), (b), usw. hierin verwendet werden können, um verschiedenen Elemente der vorliegenden Offenbarung zu beschreiben, werden diese Begriffe nur dazu verwendet, um ein Element von einem anderen Element zu unterscheiden und das Wesentliche, die Reihenfolge oder Sequenz von entsprechenden Elementen sind nicht durch diese Begriffe beschränkt. Es sein angemerkt, dass wenn ein Element als „verbunden mit“, „gekoppelt mit“, oder „zugreifend auf“ ein anderes Element beschrieben wird, kann ein Element mit einem anderen Element „verbunden“, „gekoppelt“ sein oder auf dieses „zugreifen“ über ein weiteres Element, obgleich ein Element unmittelbar mit einem anderen Element verbunden sein kann oder auf dieses zugreifen kann.

Es sei darauf hingewiesen, dass der Begriff „Fahrzeug“ oder „fahrzeugartig“ oder ähnliche hier verwendete Begriffe Kraftfahrzeuge im Allgemeinen wie etwa Fahrgastfahrzeuge einschließlich Geländewagen (SUVs), Busse, Lastwagen, verschiedene Nutzfahrzeuge, Wasserfahrzeuge einschließlich verschiedener Boote und Schiffe, Flugzeuge, und dergleichen, mit einschließt sowie Hybridfahrzeuge, Elektrofahrzeuge, Plug-In Elektrohybridfahrzeuge, Wasserstoff-betriebene Fahrzeuge und andere mit alternativen Kraftstoffen betriebene Fahrzeuge (z.B. Kraftstoffe, die aus Ressourcen gewonnen werden, die nicht Erdöl sind). Wenn in der vorliegenden Offenbarung auf ein Hybridfahrzeug Bezug genommen wird, ist ein Hybridfahrzeug ein Fahrzeug, das zwei oder mehr Energiequellen aufweist, zum Beispiel Fahrzeuge, die sowohl mit Benzin als auch elektrisch angetrieben werden.

Zusätzlich sei angemerkt, dass eines oder mehrere der unten beschriebenen Verfahren oder Aspekte deren von zumindest einem Prozessor ausgeführt werden können, der spezifisch dazu programmiert ist, auf einem Speicher gespeicherte Programmanweisungen auszuführen, um einen oder mehrere Prozesse durchzuführen, die unten näher beschrieben werden. Ferner sei darauf hingewiesen, dass die unten stehenden Verfahren von einer Vorrichtung ausgeführt werden können, die den Prozessor und/oder Speicher zusammen mit einer oder mehreren anderen Komponenten aufweisen, wie es von einem Fachmann geschätzt werden würde.

Ferner kann der Prozessor der vorliegenden Offenbarung als nichtflüchtiges, computerlesbares Medium auf einem computerlesbaren Medium enthaltend ausführbare Programmanweisungen, die von einem Prozessor, Controller, und dergleichen ausgeführt werden, ausgebildet sein. Beispiele des computerlesbaren Mediums beinhalten, ohne hierauf beschränkt zu sein, ROM, RAM, CD-ROM, Magnetbänder, Disketten, FLASH-Laufwerke, Smart-Cards und optische Datenspeichervorrichtungen. Das computerlesbare Aufzeichnungsmedium kann ebenfalls in Netzwerk-gekoppelten Computersystems verteilt sein, so dass das computerlesbare Medium auf verteilte Art und Weise gespeichert und ausgeführt wird, zum Beispiel durch einen Telematik-Server oder ein Controller Area Network (CAN).

Nachfolgend wird ein herkömmlicher Bluetooth-Anbindungsvorgang in einem Fahrzeug schematisch anhand der 1 und 2 beschrieben.

1 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines allgemeinen Bluetooth-Anbindungsvorgangs in einem Fahrzeug.

Das Bezugszeichen 1a kann sich auf einen Bluetooth-Anbindungsvorgang beziehen, der von einer Fahrzeughaupteinheit (H/U) durchgeführt wird, und das Bezugszeichen 1b kann sich auf einen Bluetooth-Anbindungsvorgang beziehen, der von einer Nutzervorrichtung durchgeführt wird.

In Bezugnahme auf Bezugszeichen 1a, wenn ein Nutzer ein Fahrzeug einschaltet, um dem Fahrzeug Strom bzw. Leistung zu liefern, d.h. ACC EIN, wenn ein Fahrzeugsystem vorbereitet ist, initiiert eine Fahrzeughaupteinheit (H/U) einen automatischen Bluetooth-Anbindungsvorgang. In diesem Fall kann die Haupteinheit (H/U) einen Telefonmodus betreten und das Anbinden mit einer vorgegebenen oder vorregistrierten Nutzervorrichtung versuchen, z.B. ein Smartphone eines Fahrers, (S101 bis S103). Zudem kann der Anzeigebildschirm der Fahrzeughaupteinheit H/U dazu konfiguriert sein, ein vorgegebenes Nutzerschnittstellenbild anzuzeigen, welches aufzeigt, dass gerade die Verbindung mit einer bestimmten Vorrichtung versucht wird.

Wenn ein Anbindungsvorgang, der automatisch durchgeführt wird, nachdem das Fahrzeug eingeschaltet wird, von einem Nutzer gelöscht wird, kann die Fahrzeughaupteinheit H/U in der Folge ein Einstellungsmenu und ein Telefonmenu betreten, um eine neue Nutzervorrichtung zu registrieren, oder sie kann ein vorgegebenes Nutzerschnittstellenbild, nachfolgend als „Vorrichtungsregistrierungsauswahlbild“ zur Erleichterung der Beschreibung bezeichnet, konfigurieren und anzeigen, welches ein Menu zur Auswahl irgendwelcher vorregistrierter Nutzervorrichtungen (S105 bis S109) enthält. In diesem Fall kann der Nutzer eine Nutzervorrichtung als Anbindungsziel gemäß der Menüauswahl an dem Vorrichtungsregistrierungs-Auswahlbild bestimmen. Zudem kann der Anzeigebildschirm des Fahrzeugs H/U eine vorgegebene Führungsnachricht zum Anfordern der Aktivierung einer Bluetooth-Funktion einer Nutzervorrichtung als Verbindungsziel anzeigen.

In Bezugnahme auf Bezugszeichen 1b, gemäß der Führungsnachricht, die auf dem Bildschirm der Nutzerfahrzeughaupteinheit angezeigt wird, kann die Bluetoothfunktion aktiviert werden (S111).

Wenn die Bluetooth-Funktion der Nutzervorrichtung durch den Nutzer aktiviert ist, kann die Nutzervorrichtung nach umliegenden Vorrichtungen zum Bluetooth-Anbinden suchen und das Suchergebnis auf dem Bildschirm (S113) anzeigen.

Als Suchergebnis, wenn das Fahrzeug eines Nutzers durch den Nutzer auf dem Bildschirm ausgewählt wird, kann die Nutzervorrichtung ein Verbindungsanfragesignal an das ausgewählte Fahrzeug übertragen (S115). In diesem Fall kann der Nutzervorrichtungsbildschirm ein vorgegebenes privates Schlüsseleingabebild zum Empfangen eines privaten Schlüsselwerts entsprechend dem ausgewählten Fahrzeug anzeigen.

Nachfolgend, nach dem Empfangen eines Verbindungsanfragesignals von der Nutzervorrichtung, kann die Fahrzeughaupteinheit H/U Fahrzeuginformationen und den privaten Schlüsselwert auf dem Bildschirm anzeigen.

Die Nutzervorrichtung kann einen privaten Schlüsselwert auf dem privaten Schlüsseleingabebild empfangen und den Wert an die Fahrzeughaupteinheit H/U übertragen, und in diesem Fall, wenn der empfangene private Schlüsselwert einem privaten Schlüsselwert der Fahrzeughaupteinheit entspricht, kann die Fahrzeughaupteinheit H/U eine vorgegebene Authentifikation-abgeschlossen-Nachricht an die Nutzervorrichtung übertragen (S117), welche aufzeigt, dass die Verbindungsanfragen-Authentifikation abgeschlossen ist.

2 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines Bluetooth-Protokoll-Stacks für Bluetooth-Fahrzeugkommunikation gemäß der vorliegenden Offenbarung.

Wie in 2 gezeigt kann der Bluetooth-Protokoll-Stack eine Bluetooth-Funk 210-Schicht, eine Bluetooth-Basisband 220-Schicht, eine Link-Management-Protokoll (LMP) 230-Schicht, eine Logical Link Control und Adaptionsprotokoll (L2CAP) 240-Schicht, eine Dienstentdeckungsprotokoll (SDP) 250-Schicht, eine Funkfrequenz-Kommunikationsprotokoll (RFCOMM) 260-Schicht, eine Verbindungs-Manager 270-Schicht, und eine Profil 280-Schicht enthalten. All diese Schichten zum Darstellen des Bluetooth-Stack sind nicht erforderlich und somit sei darauf hingewiesen, dass mehr oder weniger Schichten des Protokoll-Stacks als in 2 den Protokoll-Stack darstellen können.

Die Bluetooth-Funk 210-Schicht kann ein Funksignal in einem ISM-Frequenzband von 2400 bis 2483,5 MHZ in ein Basisband umwandeln und das konvertierte Signal an eine Bluetooth-Basisband 20 Schicht durch eine Antenne weiterleiten, die in der Bluetooth-Funk 210 Schicht enthalten ist oder ein Basisbandsignal, das von dem Bluetooth-Basisband 220 empfangen wurde, in ein ISM Frequenzband umwandeln und kann dieses konvertierte Signal drahtlos übertragen.

Die Bluetooth-Basisband 220-Schicht kann Daten modulieren, die von einer höheren Schicht empfangen wurden, und die modulierten Daten an die Bluetooth-Funk 210-Schicht weiterleiten oder kann das von der Bluetooth-Funk 210-Schicht empfangene Basisbandsignal demodulieren und das demodulierte Signal an eine höhere Schicht weiterleiten. In diesem Fall kann ein Modulationsschema zum Beispiel eine Frequenzumtastung (FSK), eine Phasenumtastung (PSK), eine Quadrat-Amplitudenmodulation (QAM) oder dergleichen sein.

Die LMP 230-Schicht kann Software sein, entsprechend einem Firmware-Level, die Basisbandhardware unmittelbar steuert, und kann eine Piconet-Verwaltungs-Funktion oder dergleichen durchführen.

Hierbei kann die Piconet-Verwaltungs-Funktion eine Verbindung und eine Verbindungsfreigabe-Verwaltungs-Funktion beinhalten mit einem Slave, einer Funktionsumschalt-Funktion zwischen einem Master und einem Slave, eine asynchrone verbindungslose Anbindung (ACL) und eine synchrone Verbindungsausrichtungs(SCO)-Verbindungsfunktion, eine Strommodus-Verwaltungsfunktion, und so weiter. Hierbei kann die ACL eine der Bluetooth-Datenanbindungen sein und kann in asynchroner Form in Bezug auf Paketaustausch zwischen den zwei Vorrichtungen betrieben werden. Entsprechend kann die ACL in allgemeiner Datenkommunikationsverbindung abgesehen von einem Sprachkanal verwendet werden. Auf der anderen Seite kann die SCO eine Anbindung sein, die zur synchronen Datenübertragung verwendet wird, und kann hauptsächlich in der Sprachkommunikation verwendet werden.

Die Link-Verwaltungs-Funktion kann eine Funktion zum Verwalten der Dienstqualität, die mit einer Datenübertragungsrate und einer Fehlerrate in einem Netzwerk, einer Stromsteuerfunktion, und so weiter, assoziiert ist.

Die Verschlüsselungs-Verwaltungs-Funktion kann eine Funktion beinhalten, die mit der Authentifizierung und Verschlüsselung assoziiert ist.

Die L2CAP 240-Schicht kann mit der Bluetooth-Basisband 220 Schicht verbunden sein und kann einen Logikkanal für eine höhere Schicht bereitstellen. Hierbei kann sich der Logikkanal auf einen virtuellen Kanal beziehen, der festgelegt ist, um Daten weiterzuleiten, die von einer höheren Schicht oder einer Anwendungsschicht der L2CAP 240 Schicht weitergeleitet wurden, um Daten weiterzuleiten, die von einer niedrigeren Schicht zu einer höheren Schicht weitergeleitet wurden. Insbesondere kann die L2CAP 240 Schicht für Funktionen des Multiplexens und Demultiplexens, Segmentierens und Wiederzusammensetzens von Daten verantwortlich sein, die zwischen der höheren Schicht und der Bluetooth-Basisband 220-Schicht übertragen und empfangen wurden, und so weiter.

Die SDP-250-Schicht kann eine Schicht sein, die ein Protokoll bereitstellt zum Austauschen von Informationen zu einem Dienst, der von einer mit der SDP 250 Schicht und den Eigenschaften des verfügbaren Dienstes verbundenen Bluetooth-Vorrichtung ausgeführt werden kann und kann mit einer Server-Client Struktur betrieben werden. In diesem Fall kann ein universal eindeutiger Identifikator (UUID) jeder Vorrichtung zugewiesen werden und eine Server-Vorrichtung kann eine Liste von verfügbaren Diensten und Details zu jedem Dienst wie eine Datenbank aufrechterhalten. Ein Client kann Informationen, die mit der entsprechenden Vorrichtung zu dem Server anfordern und erhalten.

Die RFCOMM 260 Schicht kann einen RS-232 9-Pin seriellen Anschluss basierend auf TS 07.10 des europäischen Telekommunikationsstandardinstituts (ETSI) emulieren. Die RFCOMM 260 Schicht kann in den folgenden zwei Arten von Vorrichtungen verwendet werden. Eine von diesem kann „Typ1 Vorrichtung“ sein, welche unmittelbar über eine Bluetooth-Anbindung unter Verwendung von zwei Vorrichtungen als Enden der Kommunikation verbunden sein und die andere kann „Typ2-Vorrichtung“ sein, die ein Teil eines anderen Netzwerks ist.

Die Verbindungs-Manager 270 Schicht kann Software der Fahrzeughaupteinheit sein, welche die Verbindung für jedes Profil (Dienst) verwaltet.

Die Profil 280 Schicht kann eine Schicht sein, die detaillierte Informationen zu verschiedenen Diensten aufrechterhält und verwaltet, die durch Bluetooth-Kommunikationen bereitgestellt werden. Zum Beispiel kann ein Profil (z.B. ein Dienst), das durch Bluetooth-Kommunikation bereitgestellt ist, ein Headset-Profil, ein LAN-Zugriffsprofil, eine Dateiübertragungsprofil, ein Freihand-Telefonie-Profil, ein Telefonbuchzugriffsprofil (PBAP), ein serielles Anschlussprofil (SPP), ein Objektaustausch (OBEX) Profil, ein fortgeschrittenes Audiodistributionsprofil (A2DP), ein Audio-Video-Fernsteuerungsprofil (AVRCP), ein Gesundheitsvorrichtungsprofil (HDP), ein Vorrichtungs-ID-Profil (DIP), ein Attributprofil (ATT), ein Basisbildgebungsprofil (BIP), ein Basis-Druckprofil (BPP) ein Faxprofil (FAX), und so weiter sein.

Insbesondere verglichen mit anderen Bluetooth-Profilen können das SPP oder das OBEX ein Bluetooth-Kommunikationsprofil sein, welches von der Kompatibilität zwischen Vorrichtungen weniger beeinträchtigt wird und kann als Kommunikationselement zum Austausch von Fehlerinformationen, Vorrichtungsinformationen, und so weiter verwendet werden, die detektiert werden, wenn ein Bluetooth-Kompatibilitätsproblem zwischen Bluetooth-Vorrichtungen detektiert wird.

Zum Beispiel kann die Fehlerinformation eine Fehlertypinformation zum Identifizieren eines Fehlertyps, Zeitinformationen zur Identifizierung eines Zeitpunkts der Fehlerdetektion, und so weiter beinhalten. Hierbei kann der Fehlertyp beinhalten, ohne hierauf beschränkt zu sein, einen Anbindungsfehler, einen Verbindungsfehler, H/Frei Fehler, A2DP Fehler, AVRCP Fehler, PBAP Fehler, Verbindungsfreigabe, und so weiter, und es sei angemerkt, dass der Fehlertyp verschiedene Fehler beinhalten kann, die während der Ausführung des vorgenannten Profils auftreten.

Zudem können Vorrichtungsinformationen gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung zumindest eine Fahrzeugnummer (oder Fahrzeugidentifikator) Information, Herstelleridentifikationsinformation, Modellnameninformation, Betriebssystem/Anwendungssoftware/Firmware Version Information einer entsprechend Vorrichtung, IP Informationen, die der entsprechenden Vorrichtung zugewiesen sind, und Abonnenten-Identifikationsinformationen beinhalten.

In Bezugnahme auf 2, wenn eine neue Vorrichtung für Bluetooth-Kommunikation registriert wird, werden zwei Verbindungs-Verwaltungs-Vorgänge durchgeführt. Eine von diesen kann ein Anbindungsverbindungs-Management 291 Vorgang und der andere kann ein Dienst-Verbindungs-Management 292 Vorgang sein.

Das Anbindungsverbindungs-Management 291 kann zwischen der Bluetooth-Funk 210 Schicht und der SDP 250 Schicht durchgeführt werden und das Dienstverbindungs-Management 292 kann zwischen der SDP 250 Schicht und der Profil 280 Schicht durchgeführt werden.

Wie in 2 zu sehen ist kann die Bluetooth-Verbindung durch aufeinanderfolgendes Durchführen des Anbindungsverbindung-Management 191 Vorgangs und des Dienstverbindungs-Management 292 Vorgangs durchgeführt werden.

Zum Beispiel kann bei Empfangen einer Verbindungs-(z.B. Dienst)Anfragenachricht von einer Nutzervorrichtung während dem Anbindungsverbindungs-Management 291 gemäß einer Registrierungsanfrage eines neues Geräts, die Fahrzeughaupteinheit Steuerung durchführen, um die Verbindung-(z.B. Dienst)Anfragenachricht zurückzuweisen und einen Verbindungsvorgang entsprechend der entsprechenden Dienstanfrage nicht länger auszuführen. Wenn die Fahrzeughaupteinheit die Verbindungsanfragenachricht während des Anbindungsverbindungsmanagements 291 zur Registrierung einer neuen Vorrichtung nicht erhält, kann die Fahrzeughaupteinheit H/U eine vorab festgelegte Bluetooth-Kommunikationsverbindung freigeben. Hierbei beinhaltet die Bluetooth-Kommunikationsverbindung eine Anbindungsverbindung und eine Dienstverbindung. Hierbei kann die Anbindungsverbindung über Nachrichtenkommunikationen unter den vorgenannten LMP 230 Schicht, der L2CAP 240 Schicht, und der SDP 250 Schicht durchgeführt werden.

Zudem kann die Fahrzeughaupteinheit H/U Zugriff auf jeden Dienst durchführen, der von der SDP 250 in einer vorgegebenen Reihenfolge für den Dienstzugriff abgerufen wurde. In diesem Fall kann die Fahrzeughaupteinheit H/U eine Verbindungsreihenfolge von entsprechenden Diensten speichern und eine Verbindungsanfrage von einer Nutzervorrichtung überwachen. Als Überwachungsergebnis, bei Empfangen einer Anfrage für eine neue Vorrichtungsregistrierung durch einen Nutzer, kann die Fahrzeughaupteinheit nur einen Verbindungsvorgang für einen gegenwärtig ausgeführten Dienst abschließen und dann alle Dienste, auf die bislang zugegriffen wurde, freigeben. Dann, bei Empfangen einer Zugriffsanfrage von einer anderen Vorrichtung, kann die Fahrzeughaupteinheit H/U Steuerung durchführen, um die entsprechende Zugriffsanfrage zu verwerfen und um den durch den Nutzer angeforderten Registrierungsvorgang zu initiieren.

3 ist ein Diagramm, das einen Aufbau eines Systems zum Lösen des Bluetooth-Kommunikationsproblems gemäß den Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung darstellt.

Wie in 3 gezeigt kann das System zum Lösen des Bluetooth-Kompatibilitätsproblems dazu konfiguriert sein, größtenteils eine Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310, eine Nutzervorrichtung 320, und einen Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server 330 zu beinhalten. Zum Beispiel kann die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 dazu konfiguriert sein, in der Fahrzeughaupteinheit H/U enthalten zu sein, welche jedoch lediglich eine Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ist, und es sei angemerkt, dass die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 als separate Vorrichtung konfiguriert und in einem Fahrzeug installiert ist.

Die Nutzervorrichtung 320 kann beinhalten, ohne hierauf beschränkt zu sein, ein Smartphone, einen Laptop Computer, eine tragbare Vorrichtung, und dergleichen, und kann jede Vorrichtung sein, so lange die Nutzervorrichtung 320 mit der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 via Bluetooth kommunizieren kann. Für die Zwecke der vorliegenden Offenbarung bezieht sich „via Bluetooth kommunizieren“ auf das Aufbauen einer Bluetooth-Kommunikationssitzung und/oder das Kommunizieren mithilfe von Bluetooth-Techniken zwischen zwei oder mehr Bluetooth-fähigen Vorrichtungen.

Die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 kann dazu konfiguriert sein, zumindest ein Mobilkommunikationsmodul 311 und/oder ein Kompatibilitätsdiagnosemodul 312 und/oder ein Bluetooth-Modul 313 zu beinhalten.

Das Kompatibilitäts-Diagnose-Modul 312 kann Steuerung durchführen, um einen Fehlertyp zu identifizieren, der während Bluetooth-Kommunikationen in Zusammenhang mit dem Bluetooth-Modul 313 auftritt und um Fahrzeugfehlerinformationen beinhaltend den identifizierten Fehlertyp und Fahrzeugvorrichtungsinformationen durch das aktivierte Mobilkommunikationsmodul 311 zu übertragen.

Wenn das Mobilkommunikationsmodul 311 nicht installiert ist oder das installierte Mobilkommunikationsmodul 311 nicht aktiviert ist, kann das Kompatibilitätsdiagnosemodul 312 Steuerung durchführen, um Fahrzeugfehlerinformationen und Fahrzeugvorrichtungsinformationen an die Nutzervorrichtung 320 durch ein vorgegebenes Bluetooth-Kommunikationsprotokoll, z.B. SPP oder OBEX, zu übertragen. Insbesondere, wenn das Mobilkommunikationsmodul 311 aktiviert ist, kann das Kompatibilitätsdiagnosemodul 312 Nutzerfehlerinformationen und Nutzervorrichtungsinformationen sammeln, die von der Nutzervorrichtung 320 zusammen mit den Fahrzeugfehlerinformationen und Fahrzeugvorrichtungsinformationen empfangen wurden, die von dem Kompatibilitäts-Diagnose-Modul 312 detektiert wurden, und kann dann auch ein vorgegebenes Paket beinhaltend die aufgesammelten Fehlerinformationen und Vorrichtungsinformationen an den Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server 330 durch ein Drahtloskommunikationsnetzwerk 340 übertragen.

Gemäß den Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung können die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 und die Nutzervorrichtung 320 das folgende GATT-basierte Vorrichtungsinformationsdienst (DIS) Paket verwenden, das in Bluetooth-Standard definiert ist, zur Übertragung und Empfangen der Fehlerinformationen und der Vorrichtungsinformationen.

Das DIS-Paket kann dazu konfiguriert sein, zum Beispiel ein Hersteller-Namen-Zeichenketten-Paket zum Aufzeichnen eines Herstellernamens der entsprechenden Vorrichtung, ein Modellnummer-Zeichenketten-Feld zum Aufzeichnen einer Modellnummer, die der entsprechenden Vorrichtung zugewiesen ist, und ein Seriennummer-Zeichenketten-Feld zum Aufzeichnen einer eindeutigen Nummer zum eindeutigen Identifizieren der entsprechenden Vorrichtung, ein Hardware-Revisions-Zeichenkettenfeld zum Identifizieren einer in der entsprechenden Vorrichtung installierten Hardware-Version, ein Software-Revisions-Zeichenkettenfeld zum Identifizieren einer auf der entsprechenden Vorrichtung installierten Softwareversion, Firmware-Revisions-Zeichenkettenfeld zum Identifizieren einer auf der entsprechenden Vorrichtung installierten Firmwareversion, ein System-ID-Feld beinhaltend einen Organisationseindeutigen Identifikator (OUI) ein IEEE 11073-20601 Regel-Zertifikatsdatenlistenfeld zum Aufzeichnen des Standards, der in IEEE 11073-20601 definiert ist, und eine Authentifikationsdatenliste, und so weiter beinhalten.

Gemäß den Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung können Fahrzeugvorrichtungsinformationen oder Nutzervorrichtungsinformationen auf ein in dem DIS-Paket definierten Feld abgebildet werden. Zum Beispiel kann das Herstellernamen-Zeichenkettenfeld mit einem Fahrzeugherstellernamen oder einem Nutzervorrichtung-Herstellernamen hinterlegt werden. Als anderes Beispiel kann das Modellnummer-Zeichenkettenfeld mit einem Fahrzeugmodellnamen oder einem Nutzervorrichtungs-Modellnamen hinterlegt werden. Als weiteres Beispiel kann das Seriennummer-Zeichenkettenfeld mit einer Fahrzeugnummer oder einer Nutzervorrichtungsseriennummer hinterlegt werden. Als weiteres Beispiel kann das IEEE 11073-20601 Regulierungs-Zertifikat-Datenlistenfeld mit einem Fehlertyp hinterlegt werden und das System-ID-Feld kann mit einer Zeitinformation zur Detektion des entsprechenden Fehlers hinterlegt werden.

Die Nutzervorrichtung 320 kann dazu konfiguriert sein, ein Mobilkommunikationsmodul 321 und/oder eine Kompatibilitäts-Verwaltungs-App 322 und/oder ein Bluetooth-Modul 323 zu beinhalten.

Hierbei kann das Mobilkommunikationsmodul 321 zumindest eine Funktion der WCDMA (Wideband Code Division Multiple Access), CDMA (Code Division Multiple Access), LTE (Long Term Evolution)/LTE-Advanced, und WiFi beinhalten.

Die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 und die Nutzervorrichtung 320 können Bluetooth-Kommunikation durch jedes der Bluetooth-Module 313 und 323 durchführen, die in der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 und der Nutzervorrichtung 320 jeweils enthalten sind.

Nach dem Detektieren eines Fehlers während Bluetooth-Kommunikationen kann die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 die detektierte Fehlerinformation und Informationen zu einer Vorrichtung, bei welcher der entsprechende Fehler auftritt, an den Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server 330 durch das Drahtlos-Kommunikationsnetzwerk 340 und das Internet 350 unter Verwendung des Mobilkommunikationsmoduls 311 übertragen. Hierbei können die Vorrichtungsinformationen Nutzervorrichtungsinformationen zu der Nutzervorrichtung 320 sowie Fahrzeugvorrichtungsinformationen zu der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 beinhalten. Nach dem Detektieren eines Fehlerauftretens während der Bluetooth-Kommunikation mit der Nutzervorrichtung 320 kann die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 die Fehlerinformationen, die von die Nutzervorrichtung 320 detektiert wurden, und Informationen zu der Nutzervorrichtung 320 unter Verwendung eines vorgegebenen Bluetooth-Kommunikationsprotokolls, z.B. SPP oder OBEX, empfangen.

Wenn das Mobilkommunikationsmodul 311 nicht in der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 installiert ist oder das installierte Mobil-Kommunikationsmodul 311 nicht aktiviert ist, also wenn Kommunikation mit dem Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server 330 durch das Drahtlos-Kommunikations-Netzwerk 340 nicht möglich ist, kann die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 die detektierten Fehlerinformationen und die Vorrichtungsinformationen der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 an die Nutzervorrichtung 320 durch ein vorgegebenes Bluetooth-Profil, z.B. SPP oder OBEX, übertragen. In diesem Fall kann die Nutzervorrichtung 320 Fehlerinformationen, die intern unter Verwendung des Mobilkommunikationsmoduls 321, das in der Nutzervorrichtung 320 enthalten ist, detektiert wurden, und/oder Fehlerinformationen, die von der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310, und Informationen zu der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 und eine Vorrichtung der Nutzervorrichtung 320 an den Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server 330 durch das Drahtlos-Kommunikations-Netzwerk 340 und das Internet 350 übertragen.

Zum Beispiel, wenn ein Fehler von dem Bluetooth-Modul 323 detektiert wird, kann die Kompatibilitäts-App 322 die detektierte Fehlerinformation und Vorrichtungsinformation für einen vorgegebenen Aufzeichnungsbereich speichern und dann, wenn die Fehlervorrichtung und Vorrichtungsinformation nicht von der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 für eine vorgegebene Zeitspanne erhalten werden, kann die Kompatibilitäts-Verwaltungs-App 322 die vorgespeicherten Fehlerinformationen und Vorrichtungsinformationen an die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 mithilfe eines Bluetooth-Kommunikationsprotokolls wie SPP oder OBEX übertragen. Auf der anderen Seite, bei Empfangen der Fehlerinformationen und Vorrichtungsinformationen von der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne, kann die Kompatibilitäts-Verwaltungs-App 322 die Fehlerinformationen und Vorrichtungsinformationen, die von der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 empfangen wurden, sowie vorab-detektierten und gespeicherten Fehlerinformationen und Vorrichtungsinformationen der Kompatibilitäts-Verwaltungs-App 322 an den Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server 330 durch das Mobilkommunikationsmodul 321, das in der Kompatibilitäts-Verwaltungs-App 322 enthalten sind, übertragen.

Nachfolgend, zur Erleichterung der Beschreibung, können Vorrichtungsinformationen entsprechend der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 als Fahrzeugvorrichtungsinformationen bezeichnet werden und Vorrichtungsinformationen entsprechend der Nutzervorrichtung 320 können als Nutzervorrichtungsinformationen bezeichnet werden. Zudem können von der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 detektierte Bluetooth-Fehlerinformationen als Fahrzeugfehlerinformationen bezeichnet werden und von der Nutzervorrichtung 320 detektierte Bluetooth-Fehlerinformationen können als Nutzervorrichtungsfehlerinformationen bezeichnet werden.

Gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung, wenn die Fahrzeugfehlerinformationen und die Nutzervorrichtungsfehlerinformationen die Gleichen sind, ist es möglich, dass nur ein Fehlerinformationselement an den Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server 330 übertragen wird. Ferner können die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 und die Nutzervorrichtung 320 einen Fehler detektieren, der während der Bluetooth-Kommunikation in einer der Schichten der Bezugszeichen 230 bis 280 von 2 auftritt.

Der Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server 330 kann dazu konfiguriert sein, einen Kompatibilitäts-Manager 331, einen Kompatibilitäts-Problem-Prozessor 332, eine Kompatibilitätsproblem-Datenbank 333, und eine Kompatibilitätsproblem-Lösungsdatenbank 334 beinhalten.

Der Kompatibilitäts-Manager 331 kann eine Kommunikationssitzung mit der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 oder der Nutzervorrichtung 320 herstellen und Fehlerinformationen und Vorrichtungsinformationen durch die aufgebaute Sitzung empfangen.

Zudem kann der Kompatibilitäts-Manager 331 die empfangenen Fehlerinformationen und Vorrichtungsinformationen dem Kompatibilitätsproblem-Prozessor 332 bereitstellen.

Wenn eine entsprechend dem Fehler zu aktualisierende Software- und/oder oder Firmware-Version in der Kompatibilitätsproblem-Lösungsdatenbank 334 vorhanden ist, kann der Kompatibilitäts-Manager 331 die entsprechende Software und/oder Firmware als das entsprechende Aktualisierungsziel an die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 und/oder die Nutzervorrichtung 320 durch die aufgebaute Sitzung übertragen.

Zudem, wenn eine Software- und/oder Firmware-Version, die den detektierten Fehler beheben kann, in der Kompatibilitätsproblem-Lösungsdatenbank 334 enthalten ist, kann der Kompatibilitäts-Manager 331 eine vorgegebene Führungsnachricht, die aufzeigt, dass das entsprechende Problem bewältigt wurde und dann eine Aktualisierung bereitgestellt wird, an die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 und/oder die Nutzervorrichtung 320 übertragen und dann die entsprechenden Fehlerinformationen und die Vorrichtungsinformationen an das Analyse-Center 360 übertragen.

Dann, wenn die Analyse des entsprechenden Fehlers durch das Analysecenter 360 angeschlossen ist, um eine neue Software- und/oder Firmware-Version zu erzeugen, kann der Kompatibilitäts-Manager 331 die neuerlich erzeugte Software- und/oder Firmware von dem Analyse-Center 360 empfangen und die neuerlich erzeugte Software- und/oder Firmware in der Kompatibilitätsproblem-Lösungsdatenbank 334 speichern. Zudem, wenn eine Version der Kompatibilitäts-Verwaltungs-App 33 verändert wird, kann der Kompatibilitäts-Manager 331 die Steuerung durchführen, um die veränderte Kompatibilitäts-Verwaltungs-App in der Nutzervorrichtung 320 zu installieren.

Der Kompatibilitätsproblem-Prozessor 332 kann Fehlerinformationen und Vorrichtungsinformationen von dem Kompatibilitäts-Manager 331 empfangen und überprüfen, ob ein Fehlertyp, d.h. eine Fehlerkategorie, entsprechend der empfangenen Fehlerinformation in der Kompatibilitätsproblemdatenbank enthalten ist. Dann, als Überprüfungsergebnis, wenn der entsprechende Fehlertyp nicht vorhanden ist, kann der Kompatibilitätsproblem-Prozessor 332 den entsprechenden Fehlertyp in der Kompatibilitätsproblem-Datenbank 333 hinterlegen.

Zudem kann der Kompatibilitätsproblem-Prozessor 332 überprüfen, ob die Software- und/oder Firmware-Version vorhanden ist, die basierend auf dem Fehlertyp und Vorrichtungsinformation mit Bezug auf die Kompatibilitätsproblem-Lösungsdatenbank zu aktualisieren ist. Als Überprüfungsergebnis, wenn die Software- und/oder Firmware-Version als das Aktualisierungsziel vorhanden ist, kann der Kompatibilitätsproblem-Prozessor 332 die Software- und/oder Firmware-Version als das Aktualisierungsziel aus der Kompatibilitätsproblemlösungs-Datenbank 334 auslesen und die Software- und/oder Firmware-Version an den Kompatibilitäts-Manager 331 bereitstellen. In diesem Fall kann der Kompatibilitäts-Manager 331 einen vorgegeben Steuervorgang durchführen, um so die Software- und/oder Firmware-Version als das Aktualisierungsziel in der entsprechenden Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 und/oder der Nutzervorrichtung 320 zu installieren.

Die Kompatibilitätsproblem-Datenbank 333 kann einen Fehlertyp hinterlegen, der von dem Analyse-Center 360 vor-gesammelt wurde, und einen Fehlertyp, der von der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 und/oder der Nutzervorrichtung in Echtzeit gesammelt wurde. Zum Beispiel kann der Fehlertyp, ohne hierauf beschränkt zu sein, Anbindungsfehler, Streaming-Fehler, Telefonbuch-Herunterladen-Fehler, A2DP Fehler, AVRCP-Fehler, Nachrichtenzugriffsfehler, anormale Verbindungsfreigabe, und so weiter enthalten. Zum Beispiel kann der Anbindungsfehler einem Fall entsprechen, bei dem die Vorrichtungsregistrierung fehlschlägt, und der Verbindungsfehler kann einem Fall entsprechen, bei dem das Anbinden erfolgreich ist, jedoch der Verbindungsaufbau fehlschlägt.

Gemäß Ausführungsformen der vorliegende Offenbarung, wenn Software und/oder Firmware vorhanden ist, die für die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 basierend auf den empfangenen Fehlerinformationen und Vorrichtungsinformationen zu aktualisieren sind, kann der Kompatibilitäts-Verwaltungs-Sever 330 die für die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 zu aktualisierende Software und/oder Firmware an die Nutzervorrichtung 320 durch das Drahtloskommunikationsnetzwerk 340 übertragen. In diesem Fall ist es möglich, dass ein Mobilkommunikationsmodul nicht in der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 installiert ist oder das installierte Mobilkommunikationsmodul nicht aktiviert ist. Nachfolgend sei darauf hingewiesen, dass die Nutzervorrichtung 320 die Software- und/oder Firmware als das Aktualisierungsziel der Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310, empfangen von dem Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server 330, an die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung 310 mithilfe eines vorgegebenen Bluetooth-Kommunikationsprotokolls übertragen kann.

4 ist ein Ablaufdiagramm zur Erläuterung eines Verfahrens zum Lösen eines Bluetooth-Kompatibilitäts-Problems in einer Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung gemäß den Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung.

Wie in 4 gezeigt, wenn ein Fahrzeug eingeschaltet wird, kann die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung einen Bluetooth-Anbindungsvorgang (S401 bis S402) initiieren.

Wenn der Bluetooth-Anbindungs-Vorgang nicht erfolgreich abgeschlossen wird, kann die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung einen Fehlertyp als Anbindungsfehler festlegen und die Fehlerinformation in einem vorgegebenen Hinterlegungsbereich (S403 bis S404) speichern.

Die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung kann Fahrzeug-Vorrichtungsinformationen (S405) sammeln und dann überprüfen, ob ein Mobilkommunikationsmodul aktiviert ist (S406). In manchen Fahrzeugen kann ein Mobilkommunikationsmodem zum Bereitstellen eines Telematik-Kommunikationsdienstes und/oder eines Mobilkommunikationsdienstes installiert sein, bei anderen Fahrzeugmodellen ist es wiederum möglich, dass sie ohne das entsprechende Mobilkommunikationsmodem bereitgestellt sind. Entsprechend, wenn ein Mobilkommunikationsmodem nicht in einer Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung installiert ist, kann die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung feststellen, dass das Mobilkommunikationsmodem nicht aktiviert ist.

Nach der Feststellung, dass das Mobilkommunikationsmodem nicht aktiviert ist, kann die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung Nutzerfehlerinformationen und/oder Nutzervorrichtungsinformationen von einer Nutzervorrichtung unter Verwendung eines Bluetooth-Kommunikationsprotokolls wie etwa SPP oder OBEX (S407) empfangen. Im Anschluss kann die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung ein Kompatibilitätsproblem-Berichtpaket an den Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server durch ein betretenes Drahtloskommunikationsnetzwerk übertragen (S408). In diesem Fall kann die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung die Fehlerinformation und Fahrzeugvorrichtungsinformation, die in den Vorgängen 404 und 405 gespeichert wurden, mit den Nutzerfehlerinformationen und Nutzervorrichtungsinformationen, die von der Nutzervorrichtung empfangen wurden, kombinieren, um das Kompatibilitätsproblem-Berichtpaket zu erzeugen.

Bei dem obigen Vorgang 406, wenn das Mobilkommunikationsmodem nicht aktiviert ist, kann die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung Fahrzeugfehlerinformationen und Fahrzeugvorrichtungsinformationen an eine Nutzervorrichtung unter Verwendung eines Bluetooth-Kommunikationsprotokolls wie SPP oder OBEX (S409) übertragen. In diesem Fall kann die Nutzervorrichtung das Kompatibilitätsproblem-Berichtpaket basierend auf Fahrzeugfehlerinformationen, Fahrzeugvorrichtungsinformationen, Nutzervorrichtungsinformationen, und so weiter erzeugen und das erzeugte Kompatibilitätsproblem-Berichtpaket an einen Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server unter Verwendung eines Mobilkommunikationsmoduls, das in der Nutzervorrichtung enthalten ist, senden.

Beim obigen Vorgang 403, wenn die Bluetooth-Anbindung erfolgreich ist, kann die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung überprüfen, ob der Sitzungsaufbau mit der entsprechenden Nutzervorrichtung erfolgreich ist (S411).

Als Überprüfungsergebnis, wenn der Sitzungsaufbau fehlschlägt, kann die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung Fehlerinformationen speichern, die aufzeigen, dass ein Fehlertyp ein Verbindungsfehler ist und Bedienung 405 oben einnehmen (S412).

Als Überprüfungsergebnis der obigen Bedienung 411, wenn der Verbindungsaufbau erfolgreich ist, kann die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung einen Bluetooth-Kommunikationsvorgang (S413) überwachen. In diesem Fall kann die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung verschiedene Profile oder Dienste gemäß einer Anfrage einer Nutzervorrichtung breitstellen.

Als Überwachungsergebnis, nach dem Detektieren eines Fehlers von einem laufenden Dienst oder Profil, kann die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung Fehlerinformationen entsprechend dem entsprechenden Dienst oder Profil speichern und Vorgang 405 oben (S414 bis S415) betreten.

Wenn ein Fehler nicht von einem gegenwärtig laufenden Dienst oder Profil in Vorgang 414 oben detektiert wird und die Bluetooth-Kommunikationsverbindung anormal freigegeben wurde, kann die Bluetooth-Vorrichtung einen Fehlertyp als Verbindungsfreigabe festlegen, die Fehlerinformation speichern und dann Vorgang 405 oben betreten (S416 bis S417).

5 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines Verfahrens zum Lösen eines Bluetooth-Kompatibilitäts-Problems in einem Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server gemäß den Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung.

Wie in 5 gezeigt kann der Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server ein vorgegebenes Kompatibilitätsproblem-Berichtpaket, welches Fehlerinformationen und Vorrichtungsinformationen enthält, von einer Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung oder einer Nutzervorrichtung empfangen (S501).

Der Kompatibilitäts-verwaltungs-Server kann einen Fehlertyp anhand der empfangenen Fehlerinformationen identifizieren und überprüfen, ob der identifizierte Fehlertyp in einer Kompatibilitätsproblem-Datenbank (S502 bis S503) vorhanden ist.

Als Überprüfungsergebnis, wenn der identifizierte Fehlertyp in der Kompatibilitätsproblem-Datenbank vorhanden ist, kann der Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server suchen, ob die Software- und/oder Firmware-Version, die zu aktualisieren ist, um dem entsprechenden Dienst oder Profil zu entsprechen, vorhanden ist, und Vorgang 405 oben betreten (S414 bis S415).

Als Suchergebnis, wenn die Software und/oder Firmware-Version als Aktualisierungsziel vorhanden ist, kann der Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server die entsprechende Software und/oder Firmware-Version als Aktualisierungsziel an eine entsprechende Nutzervorrichtung und (oder) Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung (S505 bis S506) übertragen.

Bei Vorgang 505 oben, wenn die Software- und/oder Firmware-Version als das Aktualisierungsziel vorhanden ist, kann der Kompatibilitäts-verwaltungs-Server eine vorgegebene Führungsnachricht erzeugen, die aufzeigt, dass ein entsprechendes Problem bereits berichtet und gelöst wurde, und die Führungsnachricht an die Nutzervorrichtung und/oder die Fahrzeug-Bluetooth-Vorrichtung (S507) übertragen.

Bei Vorgang 503 oben, wenn ein identifizierter Fehlertyp nicht der Kompatibilitätsproblemdatenbank enthalten ist, kann der Kompatibilitäts-Verwaltungs-Server den identifizierten Fehlertyp der Kompatibilitätsproblemdatenbank hinzufügen und das empfangene Kompatibilitätsproblem-Berichtpaket an das Analyse-center oder einen Entwicklungsfirmen-Server (S508 bis S509) weiterleiten.

Das Verfahren und die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Offenbarung besitzen die folgenden Vorteile.

Die vorliegende Offenbarung ist vorteilhaft, um ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Lösen eines Bluetooth-Kompatibilitätsproblems bereitzustellen.

Die vorliegende Offenbarung ist vorteilhaft, um ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Lösen eines Bluetooth-Kompatibilitätsproblems bereitzustellen, um Echtzeit-Entsprechung gemäß Grundanalyse durch Übertragen von Informationen zu einem detektierten Bluetooth-Kompatibilitätsproblem an einen Server in Echtzeit durch eine Fahrzeughaupteinheit H/U oder eine Nutzervorrichtung zu ermöglichen, wenn das Bluetooth-Kompatibilitätsproblem in einem Fahrzeug detektiert wird. Zudem ist die vorliegende Offenbarung ebenfalls vorteilhaft, um eine Anzahl von Zeiten des Besuchens eines Offlinedienstcenters für Bluetooth-bezogene Probleme zu minimieren, um ein Bluetooth-Kompatibilitätsproblem schnell zu analysieren und zu lösen sowie um Wartungskosten zu verringern, wodurch Nutzerunzufriedenheit minimiert wird.

Einem Fachmann wird es ersichtlich sein, dass verschiedene Modifizierungen und Variationen in der vorliegenden Offenbarung erfolgen können, ohne vom Geist oder Schutzumfang der Offenbarung abzuweichen. Somit ist es vorgesehen, dass die vorliegende Offenbarung die Modifizierungen und Variationen dieser Offenbarung abdeckt, vorausgesetzt, dass sie innerhalb des Schutzumfangs der beigefügten Ansprüche und deren Entsprechungen liegen.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • TS 07.10 des europäischen Telekommunikationsstandardinstituts (ETSI) [0063]
  • IEEE 11073-20601 [0081]
  • IEEE 11073-20601 [0082]