Title:
Haltevorrichtung zum Halten einer Kamera an einem Kraftfahrzeugbauteil, Anordnung sowie Verfahren zur Montage einer Haltevorrichtung
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung (1) zum Halten einer Kamera (4) an einem Kraftfahrzeugbauteil (27), wobei die Haltevorrichtung (1) einen Deckring (2) aufweist, der zur Befestigung an dem Kraftfahrzeugbauteil (27) ausgebildet ist, und einen zum Deckring (2) separaten Aufnahmeschacht (3) aufweist, der zur Aufnahme der Kamera (4) ausgebildet ist und welcher mit dem Deckring (2) zerstörungsfrei lösbar verbunden ist. Die Erfindung betrifft auch eine Anordnung (30) mit einer Haltevorrichtung (1), als auch ein Verfahren zur Montage einer Haltevorrichtung (1).





Inventors:
Tadle, Richard (Tuam, IE)
Application Number:
DE102016105878A
Publication Date:
10/05/2017
Filing Date:
03/31/2016
Assignee:
Connaught Electronics Ltd., Galway (Tuam, IE)
International Classes:
B60R11/04; B60R1/00; G03B17/56
Domestic Patent References:
DE102012218388A1N/A2014-05-15
DE102013111224A1N/A2014-04-10
DE202009002067U1N/A2009-09-17
DE102007039807A1N/A2009-02-26
Foreign References:
JP2005193842A2005-07-21
Attorney, Agent or Firm:
Jauregui Urbahn, Kristian, Dr. rer. nat., 74321, Bietigheim-Bissingen, DE
Claims:
1. Haltevorrichtung (1) zum Halten einer Kamera (4) an einem Kraftfahrzeugbauteil (27), dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (1) einen Deckring (2) aufweist, der zur Befestigung an dem Kraftfahrzeugbauteil (27) ausgebildet ist, und einen zum Deckring (2) separaten Aufnahmeschacht (3) aufweist, der zur Aufnahme der Kamera (4) ausgebildet ist und welcher mit dem Deckring (2) zerstörungsfrei lösbar verbunden ist.

2. Haltevorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeschacht (3) mit dem Deckring (2) verrastet ist.

3. Haltevorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckring (2) einen radialen Flansch (24) aufweist, der zur Anlage an einer Außenseite (27b) des Kraftfahrzeugbauteils (27) ausgebildet ist.

4. Haltevorrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (24) einen umgebogenen Kragen (25) aufweist, der in Richtung des Aufnahmeschachts (3) orientiert ist.

5. Haltevorrichtung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (25) in Umlaufrichtung um eine Längsachse (A) der Haltevorrichtung (1) betrachtet mit einer variierenden und in Richtung der Längsachse (A) bemessenen Höhe ausgebildet ist.

6. Haltevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckring (2) einen hülsenförmigen Basiskörper (22) aufweist.

7. Haltevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 5 und Anspruch 6, dass der Flansch (24) an einem dem Aufnahmeschacht (3) abgewandten vorderen Rand (23) des Basiskörpers (22) ausgebildet ist.

8. Haltevorrichtung (1) nach Anspruch 2 und Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeschacht (3) an dem Basiskörper (22) mit dem Deckring (2) verrastet ist.

9. Haltevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeschacht (3) an seinem dem Deckring (2) zugewandten Ende (16) gegenüber dem den Deckring (2) abgewandten Ende verjüngt ausgebildet ist und/oder eine gegenüber dem den Deckring (2) abgewandten Ende eine unterschiedliche Außengeometrie aufweist.

10. Haltevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeschacht (3) an einem dem Deckring (2) abgewandten mehrseitigen Rand (18) an gegenüberliegenden Randseiten jeweils zumindest eine Rastnase (19, 20) zum Verrasten mit der Kamera (4) aufweist.

11. Haltevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (1) ein zumindest bereichsweise elastisches Vorspannelement (6) aufweist, welches an dem Aufnahmeschacht (3) befestigt ist, wobei das Vorspannelement (6) zum vorgespannten Positionieren der Haltevorrichtung (1) an dem Kraftfahrzeugbauteil (27) ausgebildet ist.

12. Haltevorrichtung (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorspannelement (6) zumindest zwei elastische Vorspannarme (9, 10, 11, 12) aufweist, die an einem Grundkörper (8) des Vorspannelements (6) einstückig ausgebildet sind, und welche sich in Richtung des Deckrings (2) erstrecken.

13. Haltevorrichtung (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorspannelement (6) an einer Außenseite einer Schachtwand (7) des Aufnahmeschachts (3) verrastet angeordnet ist.

14. Anordnung (30) mit einer Kamera (4), einem Kraftfahrzeugbauteil (27) und einer Haltevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher ein Kameragehäuse (21) der Kamera (4) in den Aufnahmeschacht (3) eingeschoben ist und darin verrastet gehalten ist.

15. Verfahren zur Montage einer Haltevorrichtung (1) zum Halten einer Kamera (4) an einem Kraftfahrzeugbauteil (27), bei welchem eine nach einem der Ansprüche 1 bis 13 ausgebildete Haltevorrichtung (1) so montiert wird, dass sie sich durch eine Öffnung (26) in dem Kraftfahrzeugbauteil (27) und in Richtung einer Öffnungsachse (B) betrachtet beidseits der Öffnung (26) erstreckt.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung zum Halten einer Kamera an einem Kraftfahrzeugbauteil. Des Weiteren betrifft die Erfindung auch eine Anordnung mit einer derartigen Haltevorrichtung, einer Kamera und einem Kraftfahrzeugbauteil. Des Weiteren betrifft die Erfindung auch ein Kraftfahrzeug mit einer derartigen Anordnung sowie ein Verfahren zur Montage einer oben genannten Haltevorrichtung an einem Kraftfahrzeugbauteil.

Es ist bekannt, dass verschiedenste Sensoren an einem Kraftfahrzeug verbaut sind und in dem Zusammenhang an individuellen Kraftfahrzeugbauteilen befestigt sind. In dem Zusammenhang können beispielsweise Ultraschallsensoren oder Radarsensoren entsprechend verbaut sein, beispielsweise an einem Stoßfänger befestigt sein.

Darüber hinaus ist es bekannt, dass Fahrzeuge auch eine Kamera oder mehrere Kameras aufweisen, die beispielsweise den Umgebungsbereich des Kraftfahrzeugs bildhaft erfassen. Auch wenn derartige Kameras relativ klein und kompakt aufgebaut sind, haben sie dennoch eine entsprechende Größe und ein daraus resultierendes Gewicht, welches es erforderlich macht, zusätzliche Haltevorrichtungen vorzusehen, um die Befestigung am Kraftfahrzeugbauteil zu ermöglichen. In dem Zusammenhang sind gegenwärtige Haltevorrichtungen jedoch mit Nachteilen im Hinblick auf die positionssichere Anbringung einer derartigen Kamera an einem Kraftfahrzeugbauteil eingeschränkt. Auch die Montageszenarien sind in dem Zusammenhang aufwändig und ermöglichen nur eine bedingt sichere Positionierung der Kamera an dem Kraftfahrzeugbauteil.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Haltevorrichtung zum Halten einer Kamera an einem Kraftfahrzeugbauteil zu schaffen, mit welcher die Kamera einfach und positionssicher angeordnet werden kann. Des Weiteren ist es Aufgabe, eine Anordnung mit einer derartigen Haltevorrichtung und einer Kamera sowie einem Kraftfahrzeugbauteil zu schaffen. Auch ist es Aufgabe, ein Kraftfahrzeug mit einer derartigen Anordnung zu schaffen. Des Weiteren ist es Aufgabe, ein Verfahren zur Montage einer Haltevorrichtung zu schaffen.

Diese Aufgabe wird durch eine Haltevorrichtung, eine Anordnung und ein Verfahren gemäß den unabhängigen Ansprüchen gelöst.

Eine erfindungsgemäße Haltevorrichtung zum Halten einer Kamera an einem Kraftfahrzeugbauteil umfasst einen Deckring, der zur Befestigung an dem Kraftfahrzeugbauteil ausgebildet ist. Der Deckring stellt somit ein frontseitiges Bauteil dar, welches die Haltevorrichtung insbesondere nach vorne hin abschließt und welches zum Halten der Kamera ausgebildet ist. Darüber hinaus umfasst die Haltevorrichtung einen zum Deckring separaten Aufnahmeschacht, der auch zur Aufnahme und zum Halten der Kamera ausgebildet ist und welcher mit dem Deckring zerstörungsfrei lösbar verbunden ist. Der Deckring und der Aufnahmeschacht sind somit jeweils individuelle Einzelteile, die durch eine reversibel lösbare und wieder zusammenfügbare Verbindung verbunden sind. Durch eine derartige Ausgestaltung wird einerseits eine sehr einfache Montage der Haltevorrichtung als solche ermöglicht, andererseits der Verbau der Haltevorrichtung an dem Kraftfahrzeugbauteil sehr einfach und schnell ermöglicht. Darüber hinaus ist durch diese Ausgestaltung der Haltevorrichtung als mehrteilige Konstruktion auch eine besonders vorteilhafte Aufnahme der Kamera ermöglicht. Der Aufnahmeschacht ermöglicht es nämlich in dem Zusammenhang die Kamera umfänglich aufzunehmen, sodass die Kamera sicher und positionsstabil gehalten ist und damit auch eine positionssichere Befestigung an dem Kraftfahrzeugbauteil erreicht ist. Gerade dann, wenn die Kamera durch ihre Größe und ihr Gewicht im Betrieb des Kraftfahrzeugs auch mechanischen Krafteinwirkungen, insbesondere Vibrationen, ausgesetzt ist, bleibt die Lage der Kamera sehr stabil. Dadurch wird die optische Bildaufnahme der Kamera begünstigt. Unscharfe Bilder oder durch eine dauerhafte Lageveränderung der Kamera auftretende unerwünschte Perspektiven einer Aufnahme können dadurch vermieden werden.

Durch die Mehrteiligkeit der Haltevorrichtung können auch individuelle Bauteile individuell hergestellt werden, wodurch sie gegebenenfalls auch materiell unterschiedlich gestaltet werden können und im Hinblick auf ihre jeweiligen Anforderungen individuell konzipiert werden. So kann der Deckring im Hinblick auf seine mechanische Stabilität individuell gestaltet werden, sodass die hochfeste Verbindung mit dem Kraftfahrzeugbauteil erreicht ist. Gerade dann, wenn der Deckring die wesentliche Komponente ist, die direkt mit dem Kraftfahrzeugbauteil dann in Verbindung steht, ist dies eine hervorzuhebende Anforderung an den Deckring. Gerade dann, wenn das Kraftfahrzeugbauteil ein plattenförmiges Element ist oder eine entsprechend innere Wandung darstellt, ist diese mechanische Befestigung und Stabilität des Deckrings in sich selbst vorteilhaft. Denn der dann davon abstehende und freikragende Aufnahmeschacht insbesondere mit der darin dann angeordneten Kamera erzeugt dann auf diese Verbindungsstelle zwischen dem Deckring und dem Kraftfahrzeugbauteil eine gewisse Hebelwirkung und somit eine Hebelkraft, die durch den Deckring und die Verbindung mit dem Kraftfahrzeugbauteil aufgenommen werden muss.

Andererseits kann in dem Zusammenhang der Aufnahmeschacht für sich betrachtet wiederum unabhängig von dem Deckring geometrisch und materiell individuell ausgestaltet werden, sodass er auch sehr leichtgewichtig gestaltet werden kann und dennoch die umfängliche und positionssichere Aufnahme der Kamera ermöglicht.

Durch die zerstörungsfrei lösbare Verbindung des Deckrings mit dem Aufnahmeschacht kann dann auch einfach die Komponententrennung vorgenommen werden, beispielsweise zum Austauschen des Aufnahmeschachts und/oder zur besseren Zugänglichkeit zur Kamera.

Insbesondere ist vorgesehen, dass der Aufnahmeschacht mit dem Deckring verrastet ist. Eine derartige zerstörungsfrei lösbare Verbindung ist einerseits sehr einfach realisierbar, sodass ein Montageszenario schnell und zielsicher erfolgen kann. Darüber hinaus ist durch eine derartige Verrastung auch eine für einen Monteur haptische Rückmeldung zum Erreichen des montierten Endzustands der beiden Komponenten gegeben. Dadurch können Fehlmontagen oder ein noch nicht erreichter montierter Endzustand des Deckrings mit dem Aufnahmeschacht vermieden werden. Darüber hinaus ist eine derartige Verrastung dann auch wieder schnell lösbar.

Insbesondere ist vorgesehen, dass der Deckring einen radialen Flansch aufweist, der somit insbesondere vollständig umlaufend um eine Längsachse des Deckrings beziehungsweise eine Ringachse ausgebildet ist. Der Flansch ist zur Anlage an einer Außenseite des Kraftfahrzeugbauteils ausgebildet. Dadurch kann der mechanisch stabile und positionssichere Sitz des Deckrings am Kraftfahrzeugbauteil nochmals verbessert werden. Ein unerwünschtes Verkippen des Deckrings zum Kraftfahrzeugbauteil ist dadurch vermeidbar.

Insbesondere ist vorgesehen, dass der Flansch einen umgebogenen Kragen aufweist, der in Richtung des Aufnahmeschachts orientiert ist. Dieser Kragen ist an einem äußeren freien Rand des radialen Flansches ausgebildet. Durch diese Ausgestaltung wird dann insbesondere auch erreicht, dass der Flansch nur sehr flächenminimiert an dem Kraftfahrzeugbauteil anliegt, nämlich mit einem Rand des umgebogenen Kragens. Ein fester und kippfreier Sitz ist dadurch begünstigt, andererseits kann dadurch ein Eintritt von Staub oder Flüssigkeiten etc. in einem Spalt zwischen dem Flansch und der Außenseite des Kraftfahrzeugbauteils vermieden werden.

In vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass der Kragen in Umlaufrichtung um eine Längsachse der Haltevorrichtung und somit auch um eine Längsachse des Deckrings betrachtet mit einer variierenden und in Richtung der der Längsachse bemessenen Höhe ausgebildet ist. In Umlaufrichtung um die Längsachse betrachtet weist somit dieser Kragen zumindest bereichsweise eine Wellenform auf. Dadurch kann individuellen Anforderungen an eine Lage zwischen dem Deckring zum Kraftfahrzeugbauteil Rechnung getragen werden. So ist es beispielsweise möglich, dass bei einem Stoßfänger als Kraftfahrzeugbauteil durch dessen individuelle Formgebung und somit beispielsweise bereichsweise auch mit einer stärkeren oder schwächeren Wölbung dann eine individuelle Lage des Deckrings zu dieser Wölbung erreicht werden kann, wobei dies abhängig dann davon erfolgen kann, wie dieser Kragen im Hinblick auf seine Höhe gestaltet ist. Ein besonderer Vorteil ist bei dieser Ausgestaltung darin zu sehen, dass dann unabhängig von der Formgebung des Kraftfahrzeugbauteils an derjenigen Stelle, an der die Haltevorrichtung dann auch mit der Kamera montiert werden soll, eine individuelle Orientierung einer Längsachse der Haltevorrichtung und somit auch einer Längsachse der Kamera unabhängig von dem Kraftfahrzeugbauteil erreicht werden kann. Es ist somit dann auch erreicht, dass die Längsachse der Kamera und auch die Längsachse der Haltevorrichtung dann nicht immer zwangsweise lotrecht auf der Montagestelle am Kraftfahrzeugbauteil orientiert sein müssen, sondern in dem Zusammenhang dann sogar davon abweichende Winkellagen dieser Achsen zueinander erreicht werden. Insbesondere können hier dann Winkellagen zwischen 0° bis zu 10° vorteilhaft erreicht werden. Andererseits ist es auch möglich, dass ein derartiger Kragen an dem Deckring in azimutaler Richtung um die Längsachse keine derartige Höhenvariation aufweist. Eine derartige Ausgestaltung eines Deckrings ist dann vorteilhaft, wenn die positionelle Anordnung an dem Kraftfahrzeugbauteil eine individuelle Winkelneigung zwischen der Kameraachse und der Lotrechten auf das Kraftfahrzeugbauteil an der Montagestelle erfordert.

In vorteilhafter Weise ist es daher durch den modularen Aufbau der Haltevorrichtung auch ermöglicht, dass eine individuelle Zusammenstellung der Haltevorrichtung aus einem Deckring und einem Aufnahmeschacht ermöglicht ist. Der Aufnahmeschacht kann dann in dem Zusammenhang stets als Gleichbauteil verwendet werden und abhängig von der Montageposition der Haltevorrichtung an dem Kraftfahrzeugbauteil kann dann ein individuell geformter Deckring verwendet werden, der insbesondere im Hinblick auf die Ausgestaltung des Kragens spezifisch sein kann.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Deckring einen hülsenförmigen Basiskörper aufweist. Damit wird die Stabilität des Deckrings erhöht und eine besonders hervorzuhebende Verwindungssteifigkeit erreicht. Darüber hinaus ist durch einen derartigen hülsenförmigen Basiskörper auch eine verbesserte Montage an einer Durchgangsöffnung des Kraftfahrzeugbauteils ermöglicht. Dieser Deckring erstreckt sich dann in vorteilhafter Weise mit dem hülsenförmigen Basiskörper durch diese Öffnung, sodass der Deckring in seiner montierten Endposition an dem Kraftfahrzeugbauteil sich beidseits dieser Öffnung im Kraftfahrzeugbauteil erstreckt. Dadurch ist die positionssichere Anbringung des Deckrings an dem Kraftfahrzeugbauteil verbessert.

Insbesondere ist vorgesehen, dass der Flansch an einem dem Aufnahmeschacht abgewandten vorderen Rand des Basiskörpers ausgebildet ist. Dadurch lassen sich die oben genannten Vorteile nochmals verbessern, da somit ein satter und kippfreier Sitz des Deckrings in einer Öffnung eines Kraftfahrzeugbauteils erreicht ist. Einerseits lässt sich dann, insbesondere in Verbindung mit dem Aufnahmeschacht ein sicherer Sitz der Haltevorrichtung in der Öffnung selbst erzielen, andererseits wird durch den Flansch, insbesondere den Kragen, auch außerhalb der Öffnung, insbesondere an der Außenseite des Kraftfahrzeugbauteils, ein mechanischer Kontakt hergestellt, sodass hier zusätzliche Verbindungsstellen geschaffen sind. Die Positionsfixierung, insbesondere auch eine Kippvermeidung des Deckrings und somit der gesamten Haltevorrichtung in der Öffnung des Kraftfahrzeugbauteils ist dadurch erreicht.

In vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass der Aufnahmeschacht an seiner Außenwand ein Positionierelement aufweist. Dieses ist zum Eingriff in eine Positionieraufnahme des Kraftfahrzeugbauteils ausgebildet, wobei diese Positionieraufnahme insbesondere radial an eine Öffnung in dem Kraftfahrzeugbauteil anschließend ausgebildet ist. Durch eine derartige Ausgestaltung kann bei der Montage der Haltevorrichtung einerseits eine Montagecodierung geschaffen werden, wodurch ein falsches Verbauen der Haltevorrichtung an dem Kraftfahrzeugbauteil vermieden ist. Andererseits wird durch diese Ausgestaltung dann auch zusätzlich eine Verdrehsicherung erreicht, sodass im verbauten Zustand die Haltevorrichtung sich nicht relativ zum Kraftfahrzeugbauteil um die Längsachse der Haltevorrichtung verdrehen kann.

Insbesondere ist der Deckring einstückig ausgebildet, wodurch er bauteilminimiert bereitgestellt werden kann.

Der Deckring kann vorzugsweise aus Kunststoff ausgebildet sein.

In einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass der Aufnahmeschacht an dem Basiskörper des Deckrings mit dem Deckring verrastet ist. Da dieser Basiskörper ein mechanisch stabiles Teil ist, ist diese Verbindungsstelle zwischen dem Deckring und dem Aufnahmeschacht auch hochstabil und entsprechend belastbar.

Darüber hinaus lässt sich durch diese Ausgestaltung auch ein in axialer Richtung ausgebildetes Ineinanderschieben dieser beiden Komponenten ermöglichen, sodass die Positionssicherheit dieser beiden Komponenten zueinander verbessert ist.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Aufnahmeschacht an seinem dem Deckring zugewandten Ende verjüngt ausgebildet ist. Durch einen derartigen flaschenhalsartigen Bereich des Aufnahmeschachts ist dann auch ermöglicht, dass sich neben dem hülsenförmigen Basiskörper des Deckrings auch dieser Bereich des Aufnahmeschachts in eine Durchgangsöffnung des Kraftfahrzeugbauteils hineinerstrecken kann. Die positionssichere Anordnung der Haltevorrichtung an dem Kraftfahrzeugbauteil ist dadurch nochmals verbessert. Andererseits ist es durch diese Verjüngung des Aufnahmeschachts dann nicht erforderlich, eine besonders große Öffnung im Kraftfahrzeugbauteil bereitzustellen, sodass auch die Steifigkeit des Kraftfahrzeugbauteils nicht beeinträchtigt wird.

Insbesondere ist vorgesehen, dass der Aufnahmeschacht an dem Verbindungsbereich mit dem Deckring diesen hülsenförmigen Basiskörper außenseitig umgreift. Der hülsenförmige Basiskörper taucht somit in den Aufnahmeschacht innenliegend ein.

Im Hinblick auf die Verrastung des Aufnahmeschachts mit dem Basiskörper ist vorgesehen, dass in den Aufnahmeschacht integriert eine Rastnase oder mehrere Rastnasen ausgebildet sind, die dann in Rastöffnungen in den hülsenförmigen Basiskörper einrasten beziehungsweise einschnappen.

In vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass der Aufnahmeschacht an einem dem Deckring in axialer Richtung abgewandten Rand an gegenüberliegenden Randseiten jeweils zumindest eine Rastnase zum Verrasten mit der Kamera aufweist. Dies ist eine sehr vorteilhafte Ausführung, da somit in Richtung der Längsachse des Aufnahmeschachts und auch der Haltevorrichtung betrachtet an einem quasi hinteren Ende, welches dem Deckring abgewandt ist, freikragende Rastnasen insbesondere integriert in dem Aufnahmeschacht ausgebildet sind. Dadurch lässt sich ein einfaches Einbringen der Kamera in den Aufnahmeschacht erreichen und die montierte Endposition der Kamera in dem Aufnahmeschacht auch einfach erkennen. Denn haben diese Rastnasen an diesem hinteren Rand des Aufnahmeschachts die Kamera insbesondere am Kameragehäuse hinterschnappt, so ist die verrastete Endposition dann auch erreicht und einfach zu erkennen. Darüber hinaus ist durch diese exponierte Position der Rastnasen an dem Aufnahmeschacht auch eine einfache Zugänglichkeit für eine spätere Demontage gegeben. Durch die gegenüberliegende Anordnung von zumindest zwei derartigen Rastnasen kann eine zentrierte und sichere Verrastung erreicht werden, sodass die Kamera auch sehr lagegenau und mittig in dem Aufnahmeschacht gehalten ist. Dies ist insbesondere in axialer Richtung betrachtet, sodass die Kamera in dem Aufnahmeschacht nicht unerwünscht verrutschen kann oder sich verkippen kann.

Vorteilhafterweise ist eine Schachtwand des Aufnahmeschachts, an welcher eine derartige Randseite mit der Rastnase ausgebildet ist, zumindest bereichsweise radial federnd ausgebildet. Dies ist dahingehend besonders vorteilhaft, dass somit ein einfaches Einschieben der Kamera in axialer Richtung ermöglicht ist und sich in dem Zusammenhang dann diese federnden Bereiche der Schachtwand radial nach außen drücken lassen, andererseits dann beim Erreichen der Endposition der Kamera diese automatisch elastisch federnd wieder hintergreifen, indem die nach außen gebogenen Schachtwandbereiche dann wieder nach innen federn.

In weiterer, sehr vorteilhafter Ausführung weist die Haltevorrichtung zumindest ein Vorspannelement auf, welches an dem Aufnahmeschacht befestigt ist. Das Vorspannelement ist zum vorgespannten Positionieren der Haltevorrichtung an dem Kraftfahrzeugbauteil ausgebildet. Insbesondere ist das Vorspannelement ein zum Aufnahmeschacht separates Bauteil. Diese Ausführung mit dem Vorspannelement ermöglicht in individueller Weise mit individueller Anpresskraft die Lagegenauigkeit der Haltevorrichtung an dem Kraftfahrzeugbauteil einzustellen und beizubehalten. Im endmontierten Zustand der Haltevorrichtung an dem Kraftfahrzeugbauteil weist nämlich das Vorspannelement eine größere Vorspannkraft auf, als dies im unbelasteten Zustand und somit im unverbauten Zustand der Fall ist. Durch die dann vom endmontierten Zustand erzeugte Vorspannkraft wird die Lagegenauigkeit der Haltevorrichtung an dem Kraftfahrzeugbauteil erreicht und auch dauerhaft aufrechterhalten. Da das Vorspannelement eine kontinuierliche elastische Verformung ermöglicht, kann auch individuellen Positionen der Haltevorrichtung an einem Kraftfahrzeugbauteil Rechnung getragen werden und somit auch kontinuierlich eine Lageveränderung beziehungsweise eine Lagegenauigkeit eingestellt werden. Durch die Elastizität des Vorspannelements können auch Vibrationen des Kraftfahrzeugbauteils, wie sie beispielsweise im Betrieb des Kraftfahrzeugs auftreten können, aufgenommen oder abgefangen werden, da aufgrund der Federwirkung des Vorspannelements eine gegebenenfalls auftretende geringe Relativbewegung zwischen der Haltevorrichtung und/oder der Kamera zum Kraftfahrzeugbauteil permanent und kontinuierlich wieder ausgeglichen wird.

In einer bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, dass das Vorspannelement zumindest zwei elastische Vorspannarme aufweist, die an einem Grundkörper des Vorspannelements einstückig ausgebildet sind. Diese Vorspannarme erstrecken sich ausgehend von dem Grundkörper in Richtung des Deckrings. Durch diese Ausgestaltung lässt sich dann im montierten Zustand der Haltevorrichtung auch erreichen, dass quasi die Haltevorrichtung an dem Kraftfahrzeugbauteil verspannt ist, wobei sich einerseits der Deckring, insbesondere mit dem Flansch, dann auf einer Seite des Kraftfahrzeugbauteils befindet, und diese Vorspannarme auf der gegenüberliegenden Seite des Kraftfahrzeugbauteils sich befinden. Indem dann die Vorspannelemente im montierten Endzustand der Haltevorrichtung gegen diese eine Seite des Kraftfahrzeugbauteils drücken und somit durch die entsprechende Kraft den Deckring in axialer Richtung an das Kraftfahrzeugbauteil heranziehen, was über den mit dem Vorspannelement gekoppelten Aufnahmeschacht und von diesem wiederum mit dem gekoppelten Deckring über eine entsprechende Wirkkette vollzogen wird, wird die Positionsfixierung der Haltevorrichtung an dem Kraftfahrzeugbauteil nochmals verbessert. Bei dieser Ausführung ist auch der Kragen des Deckrings besonders vorteilhaft, da der Kraftpfad für das Heranziehen auf eine kleinere, mit dem Kraftfahrzeugbauteil kontaktierte Fläche wirkt, und das Verkippen des Deckrings noch besser verhindert ist.

Vorzugsweise ist das Vorspannelement an einer Außenseite einer Schachtwand des Aufnahmeschachts verrastet angeordnet. Dazu kann dann auch das Vorspannelement zerstörungsfrei von dem Aufnahmeschacht gelöst werden und in dem Zusammenhang beispielsweise auch ausgetauscht werden. Das Vorspannelement weist vorzugsweise an dem Basiskörper einen Eingriffsbereich auf, in den die Rastnase beziehungsweise ein Eingriffselement, welches an der Außenseite der Schachtwand des Aufnahmeschachts integral und somit einstückig ausgebildet ist, eingreift. Der Grundkörper des Vorspannelements umgreift die Schachtwand mehrseitig. Insbesondere ist vorgesehen, dass die Schachtwand des Aufnahmeschachts vierseitig ist und dieses Vorspannelement mit seinem Grundkörper über zumindest drei Seiten dieser Schachtwand sich erstreckt.

Durch diese Verrastung des Vorspannelements an einer Außenseite einer Schachtwand des Aufnahmeschachts ist eine axiale Positionssicherung zwischen dem Aufnahmeschacht und dem Vorspannelement erreicht. Darüber hinaus ist vorzugsweise vorgesehen, dass an dieser Außenseite der Schachtwand Aufnahmeschlitze ausgebildet sind, die sich axial erstrecken, und in welche dann insbesondere der Grundkörper des Vorspannelements eingeschoben werden kann. Dadurch ist auch eine Verliersicherheit des Vorspannelements in radialer Richtung erreicht.

Vorzugsweise ist das Vorspannelement aus Metall ausgebildet und insbesondere auch einstückig ausgebildet.

In vorteilhafter Weise ist durch die individuelle Gestaltung des Kragens des Deckrings im Hinblick auf seine in Umlaufrichtung um die Längsachse bereichsweise variierende Höhe auch eine Kompensation eines Höhenunterschieds des Kraftfahrzeugbauteils an der Montagestelle der Haltevorrichtung erreicht. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass dann, wenn keine derartige Höhenvariation des Kragens vorliegt, eine derartige Ausgestaltung eines Deckrings vorzugsweise auf eine Dicke zwischen 5mm und 6mm, insbesondere zwischen 5,7mm und 5,9mm, einer Dicke des Kraftfahrzeugbauteils an dem Montageort der Haltevorrichtung angepasst ist.

Ist die variierende Höhe des Kragens dahingehend gestaltet, dass bei einer Höhendifferenz zwischen einer maximalen Höhenstelle des Kragens und einer minimalen Höhenstelle des Kragens eine um 3° geneigte Positio n einer Längsachse des Deckrings zu einer Lochachse einer Öffnung im Kraftfahrzeugbauteil, in dem die Haltevorrichtung montiert werden soll, auftritt, so ist hier der Deckring auf eine Dicke zwischen 4,5mm und 5mm des Kraftfahrzeugbauteils angepasst.

Ist im Hinblick auf eine Höhendifferenz des Kragens zwischen seiner maximalen Höhe und seiner minimalen Höhe eine Winkeldifferenz zwischen der Längsachse des Deckrings und einer Lochachse der Öffnung des Kraftfahrzeugbauteils von 5° auftretend, so ist diese Ausführung dann an eine Ausgestaltung des Kraftfahrzeugbauteils mit einer Dicke zwischen 3,5mm und 4mm, insbesondere 3,8mm, im Bereich der Montage der Haltevorrichtung an dem Kraftfahrzeugbauteil angepasst.

Darüber hinaus kann auch vorgesehen sein, dass durch einen Höhenunterschied zwischen der maximalen Höhenstelle und der minimalen Höhenstelle des Kragens eine resultierende Winkeldifferenz zwischen der Längsachse des Deckrings und der Lochachse der Öffnung des Kraftfahrzeugbauteils von 7° gegeben ist, die eine Ausführung ist, die auf eine Dicke des Kraftfahrzeugbauteils an der Montagestelle der Haltevorrichtung zwischen 2,5mm und 3mm, insbesondere 2,9mm, angepasst ist.

Des Weiteren betrifft die Erfindung auch eine Anordnung mit einer Kamera für ein Kraftfahrzeug, ein Kraftfahrzeugbauteil und eine Haltevorrichtung gemäß der Erfindung oder einer vorteilhaften Ausgestaltung davon. Ein Kameragehäuse der Kamera ist in den Aufnahmeschacht eingeschoben. Das Kameragehäuse ist insbesondere in den Aufnahmeschacht eingeschoben und darin verrastet gehalten.

Insbesondere erstreckt sich das Kameragehäuse über zumindest 90 Prozent seiner in axialer Richtung bemessenen Länge, insbesondere über zumindest 95 Prozent dieser Länge, innerhalb des Aufnahmeschachts. Ein optisches Abbildungselement der Kamera, insbesondere eine Linse, erstreckt sich teilweise in dem Deckring und teilweise in dem Aufnahmeschacht. Insbesondere ist vorgesehen, dass sich dieses optische Abbildungselement in axialer Richtung nach vorne über den Deckring hinaus erstreckt.

Der Aufnahmeschacht ist in axialer Richtung nach hinten und somit auf der dem Deckring abgewandten Seite offen, sodass die Zugänglichkeit zum Kameragehäuse jederzeit gegeben ist. Umfangsseitig umgreift der Aufnahmeschacht das Kameragehäuse vollständig.

Insbesondere ist vorgesehen, dass das Vorspannelement vier Vorspannarme aufweist, die an jeweils gegenüberliegenden Seiten angeordnet sind und somit paarweise in Wechselwirkung treten, und somit an jeder Seite einer vierseitigen Seitenwand des Aufnahmeschachts ein derartiger Vorspannarm angeordnet ist.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass ein Vorspannarm an seinem freien Ende, welches dem Deckring zugewandt ist, eine Umbiegung aufweist. Dadurch wird eine unerwünscht scharfe Kante an diesem freien Ende vermieden und ein erwünschtes Verkratzen oder Verkrallen an dem Kraftfahrzeugbauteil ist dadurch verhindert.

Des Weiteren betrifft die Erfindung auch ein Kraftfahrzeug mit zumindest einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung oder einer vorteilhaften Ausgestaltung davon und/oder einer erfindungsgemäßen Anordnung oder einer vorteilhaften Ausgestaltung davon.

Insbesondere ist das Kraftfahrzeugbauteil ein Stoßfänger des Kraftfahrzeugs. Es kann auch vorgesehen sein, dass das Kraftfahrzeugbauteil ein Verkleidungsteil ist, beispielsweise ein Verkleidungsteil eines Außenspiegels ist.

Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Montage einer Haltevorrichtung zum Halten einer Kamera an einem Kraftfahrzeugbauteil, bei welchem eine Haltevorrichtung gemäß der Erfindung in einer vorteilhaften Ausgestaltung so montiert wird, dass sie sich durch eine Öffnung in dem Kraftfahrzeugbauteil und auch beidseitig dieser Öffnung erstreckt, wenn sie ihrer Endposition angeordnet ist.

Vorteilhafte Ausführungen der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung sind als vorteilhafte Ausgestaltungen des Montageverfahrens anzusehen, wobei hier die jeweiligen Komponenten dann in den jeweiligen Montageschritten miteinander verbunden werden beziehungsweise dann jeweils an dem Kraftfahrzeugbauteil verbaut werden.

Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen, sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen von der Erfindung als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit gezeigt und erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den erläuterten Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind. Es sind auch Ausführungen und Merkmalskombinationen als offenbart anzusehen, die somit nicht alle Merkmale eines ursprünglich formulierten unabhängigen Anspruchs aufweisen. Es sind darüber hinaus Ausführungen und Merkmalskombinationen, insbesondere durch die oben dargelegten Ausführungen, als offenbart anzusehen, die über die in den Rückbezügen der Ansprüche dargelegten Merkmalskombinationen hinausgehen oder abweichen.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert.

Dabei zeigen:

1 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung;

2 eine Darstellung der Haltevorrichtung gemäß 1 in einer dazu unterschiedlichen Perspektive und ohne einen in 1 noch gezeigten Deckring der Haltevorrichtung;

3a3d perspektivische Darstellungen von verschiedenen Ausführungsbeispielen eines Deckrings einer Haltevorrichtung;

4 eine perspektivische Darstellung eines Teilbereichs eines Kraftfahrzeugbauteils, an welchem eine Haltevorrichtung gemäß 1 montiert werden kann;

5 eine perspektivische Darstellung eines montierten Zustands der Haltevorrichtung gemäß 1 an dem Kraftfahrzeugbauteil gemäß 4;

6 eine Frontansicht einer Anordnung mit einer Haltevorrichtung einer darin angeordneten Kamera;

7 eine Schnittdarstellung der Ansicht gemäß 6;

8 eine vergrößerte Darstellung eines Teilbereichs der Schnittdarstellung gemäß 7;

9 eine Ansicht von hinten auf die Anordnung gemäß 5;

10 eine Schnittdarstellung der Ausführung gemäß 9 entlang einer ersten Schnittlinie; und

11 eine Schnittdarstellung der Ausführung gemäß 9 entlang einer zu 10 unterschiedlichen zweiten Schnittlinie.

In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

In 1 ist in einer perspektivischen Ansicht eine Haltevorrichtung 1 für eine Kamera an einem Kraftfahrzeugbauteil gezeigt. Die Haltevorrichtung 1 umfasst einen Deckring 2, der zur Befestigung an dem Kraftfahrzeugbauteil ausgebildet ist. Die Haltevorrichtung 1 umfasst darüber hinaus einen zum Deckring 2 separaten Aufnahmeschacht 3. Der Aufnahmeschacht 3 ist zur Aufnahme einer Kamera 4 ausgebildet, welche hier mit einem optisch abbildenden Element 5, insbesondere einer Linse, zu sehen ist, wobei sich die Kamera in dem Aufnahmeschacht 3 und dem Deckring 2 erstreckt.

Der einstückige Deckring 2 und der insbesondere auch einstückige Aufnahmeschacht 3 sind zwei separate Teile, die zerstörungsfrei lösbar verbunden sind. Insbesondere ist hier eine Verrastung als zerstörungsfrei lösbare Verbindung ausgebildet.

Darüber hinaus umfasst die Haltevorrichtung 1 ein Vorspannelement 6, welches separat zum Deckring 2 und zum Aufnahmeschacht 3 ausgebildet ist. Das Vorspannelement 6 ist vorzugsweise einstückig, insbesondere aus Metall, ausgebildet. Das Vorspannelement 6 ist zumindest bereichsweise elastisch federnd ausgebildet. Es ist außerhalb des Aufnahmeschachts 3 angeordnet. Insbesondere ist es an einer Außenseite einer Schachtwand 7 des Aufnahmeschachts 3 zerstörungsfrei lösbar befestigt. Wie zu erkennen ist, ist der Aufnahmeschacht 3 über seine Länge entlang der Längsachse A betrachtet zumindest bereichsweise mit einer vierseitigen Schachtwand 7 ausgebildet. Daran angeformt ist ein Grundkörper 8 des Vorspannelements 6, welches zumindest an drei Seiten dieser vierseitigen Schachtwand 7 anliegt.

Es ist darüber hinaus zu erkennen, dass das Vorspannelement 6 integriert vier streifenförmige Vorspannarme 9, 10, 11 und 12 aufweist, die jeweils paarweise gegenüberliegend angeordnet sind. Es ist somit an jeder der vier Seiten der Schachtwand 7 auch ein derartiger Vorspannarm 9 bis 12 angeordnet. Wie zu erkennen ist, erstrecken sich die Vorspannarme 9 bis 12 ausgehend von dem Grundkörper 8 freikragend in Richtung des Deckrings 2. An den jeweiligen freien Enden der Vorspannarme 9 ist jeweils eine Umbiegung ausgebildet, wobei in 1 der Übersichtlichkeit dienend lediglich die Umbiegung 9a des Vorspannarms 9 gezeigt ist.

Das Vorspannelement 6 weist insbesondere an seinem Grundkörper 8 eine Aussparung beziehungsweise einen Eingriffsbereich 13 auf, in dem ein Eingriffselement 14, welches einstückig an einer Seite der Schachtwand 7 ausgebildet ist, einrastet beziehungsweise einschnappt. Vorzugsweise sind zumindest zwei derartige Eingriffsbereiche 13 und auch zumindest zwei derartige Eingriffselemente 14 ausgebildet, insbesondere an gegenüberliegenden Seiten der vorzugsweise vierseitigen Schachtwand 7 ausgebildet, sodass hier auch eine entsprechende Befestigung des Vorspannelements 6 gegeben ist. Insbesondere ist durch diese Ausgestaltung eine axiale Positionssicherung des Vorspannelements 6 relativ zum Aufnahmeschacht 7 erreicht.

Darüber hinaus ist vorgesehen, dass an dieser Schachtwand 7 auch noch Stege 15 ausgebildet sind, die senkrecht zur Achse A betrachtet zumindest bereichsweise über Länge betrachtet beabstandet zur Schachtwand 7 ausgebildet sind, sodass zwischen der Schachtwand 7 und einem derartigen Steg 15 ein Freiraum und somit ein Schlitz entsteht. In diesem Schlitz ist dann der Grundkörper 8 eingeschoben. Dadurch ist das Vorspannelement 6 auch in Richtung senkrecht zur Achse A positionsgesichert am Aufnahmeschacht 3 angeordnet.

Wie zu erkennen ist, weist der Grundkörper 8 in Richtung der Längsachse A betrachtet eine kürzere Höhe auf, als die vierseitige Schachtwand 7. Dieser Grundkörper 8 ist somit über seine gesamte Höhe betrachtet, die entlang der Längsachse A bemessen ist, innerhalb der auch entlang der Längsachse A bemessenen Höhe dieser vierseitigen Schachtwand 7, angeordnet.

In 2 ist die Haltevorrichtung 1 gemäß 1 gezeigt, jedoch ohne den Deckring 2. Wie dazu zu erkennen ist, ist der Aufnahmeschacht 3 an seinem dem Deckring 2 zugewandten Ende 16 verjüngt ausgebildet. Darüber hinaus ist er an diesem verjüngten Ende 16 nicht vierseitig gestaltet, sondern mit einer zu der Ringform des Deckrings 2 korrespondierenden Geometrie ausgestaltet. Darüber hinaus ist zu erkennen, dass an einer Außenseite dieses vorderen Endes 16 ein erhabener Steg 17 ausgebildet ist, der sich in axialer Richtung, und somit in Richtung der Längsachse A erstreckt. Dieser Steg 17 ist zum Eingriff und zum Koppeln mit einer Führung bzw. einem Eingriffsbereich in einem Kraftfahrzeugbauteil ausgebildet, sodass hier eine Verdrehsicherheit um die Achse A im verbauten Zustand der Haltevorrichtung 1 an dem Kraftfahrzeugbauteil erreicht ist.

Darüber hinaus ist in 2 auch zu erkennen, dass der Aufnahmeschacht 3 an einem dem Deckring 2 in axialer Richtung abgewandten Rand 18 an gegenüberliegenden Randseiten der vierseitigen Schachtwand 7 jeweils zumindest eine Rastnase 19 und 20 (5) aufweist. Dadurch ist der Aufnahmeschacht 3 mit einem Kameragehäuse 21 (5) verrastbar, wenn das Kameragehäuse 21 (5) und somit die Kamera 4 in den Aufnahmeschacht 3 eingeschoben ist und dort die Endposition erreicht hat.

Diese Rastnasen 19 und 21 sind an vorzugsweise radial und somit senkrecht zur Achse A federnden Schachtwandbereichen ausgebildet. Dadurch kann beim Einschieben der Kamera 4 in Richtung der Längsachse A in den Aufnahmeschacht 3 ein automatisches Nachaußenbiegen dieser Rastnasen 19 und 20 erfolgen und dann ein Verrasten beziehungsweise Hinterschnappen des Kameragehäuses 21 erreicht werden, wenn das Kameragehäuse 21 die Endposition im Aufnahmeschacht 3 erreicht hat.

Die Anzahl der Stege 15 an den jeweiligen Seiten der vierseitigen Schachtwand 7 ist lediglich beispielhaft zu verstehen. Es kann auch jeweils nur ein derartiger Steg 15 an einer Seite der Schachtwand 7 vorhanden sein.

In 3a ist in einer perspektivischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel eines Deckrings 2 gezeigt. Dieser weist einen Basiskörper 22 auf, der eine hülsenförmige beziehungsweise hülsenartige Formgebung aufweist. An einem dem Aufnahmeschacht 3 abgewandten vorderen Rand 23 des Basiskörpers 22 ist ein radialer Flansch 24 einstückig angeformt. Der Flansch 24 weist an seinem radial äußeren Rand einen umgebogenen Kragen 25 auf, wobei die Umbiegung in Richtung des Basiskörpers 22 ausgebildet ist und somit auch in Richtung des Aufnahmeschachts 3 ausgebildet ist, wenn der Deckring 2 mit dem Aufnahmeschacht 3 montiert ist.

Bei dem in 3a gezeigten Ausführungsbeispiel weist dieser Kragen 25 in Umlaufrichtung um die Achse A jeweils eine Höhe auf, die sich in Richtung der Längsachse A bemisst, die nicht variiert und somit an jeder azimutalen Stelle gleich ist.

Die Längsachse A des Deckrings 2 ist dann bei einer derartigen Ausgestaltung parallel zu einer Öffnungsachse B (4) einer Öffnung 26 (4) in einem Kraftfahrzeugbauteil 27. In diese Öffnung 26 wird die Haltevorrichtung 1 eingesetzt und verbaut. Bei einer Ausgestaltung des Deckrings 2 gemäß 3a ist dann ein Winkel zwischen den Achsen A und B im verbauten Zustand 0°.

In 3b ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Deckrings 2 gezeigt. Im Unterschied zur Ausgestaltung gemäß 3a ist hier vorgesehen, dass der Kragen 25 in Umlaufrichtung um die Längsachse A in seiner Höhe variiert. Es ist hier dann eine Art wellenförmige Formgebung des Kragens 25 realisiert, der in Umlaufrichtung um die Längsachse A ein einziges Höhenmaximum aufweist. Es ist in dem Zusammenhang dann vorgesehen, dass diese Höhenvariation derart realisiert ist, dass ein Höhenunterschied zwischen der maximalen Höhenstelle und der minimalen Höhenstelle eine Verkippung der Achsen A und B bedingt, wenn der Deckring 2 in der Öffnung 26 in seiner endmontierten Lage angeordnet ist. Bei einer Ausgestaltung gemäß 3b ist hier dann eine Winkelabweichung zwischen den Achsen A und B von insbesondere 3° realisiert.

In 3c ist eine weitere Ausgestaltung eines Deckrings 2 gezeigt. Bei dieser Ausgestaltung ist die Höhendifferenz zwischen der maximalen Höhenstelle und einer minimalen Höhenstelle des Kragens 25 in Umlaufrichtung um die Längsachse A betrachtet derart ausgebildet, dass im montierten Endzustand des Deckrings 2 in der Öffnung 26 die Achsen A und B um einen Winkel von 5° zueinander abweichen.

In 3d ist demgegenüber dann ein weiteres Ausführungsbeispiel des Deckrings 2 gezeigt, bei welchem die Höhenvariation des Kragens 25 in Umlaufrichtung um die Längsachse A derart ausgebildet ist, dass im montierten Zustand des Deckrings 2 in der Öffnung 26 die beiden Achsen A, B um einen Winkel von 7° zueinander abweichen beziehungsweise zueinander verkippt sind.

Darüber hinaus ist auch noch zu erkennen, dass der Basiskörper 22, wie dies in 3a gezeigt ist, Rastlaschen 28 aufweist, die ebenfalls vorzugsweise senkrecht zur Achse A federnd ausgebildet sind. Dadurch kann eine Verrastung des Deckrings 2 mit dem Aufnahmeschacht 3 erreicht werden. Insbesondere sind in dem Zusammenhang an einer Innenseite des hülsenartigen Endes 16 korrespondierende Rastnasen ausgebildet, die beim axialen Zusammenfügen des Deckrings 2 mit dem Aufnahmeschacht 3 in diese Öffnungen der Rastlaschen 28 einschnappen beziehungsweise verrasten.

In der Darstellung gemäß 4, in welcher ein beispielhafter Teilausschnitt eines Kraftfahrzeugbauteils 27, welches beispielsweise ein Stoßfänger sein kann, gezeigt ist, ist in radialer Richtung zur Achse B an die Konturenbegrenzung der Öffnung 26 an spezifischer azimutaler Stelle eine nutartige Ausbauchung 29 realisiert. In diese Ausbauchung 29 beziehungsweise in diesen Eingriffsbereich greift dann der Steg 17 des Aufnahmeschachts 3 ein, sodass die bereits angesprochene Verdrehsicherheit um die Achse B dann erreicht ist.

In 5 ist eine Anordnung 30 gezeigt, die die Haltevorrichtung 1, die Kamera 4 und das Kraftfahrzeugbauteil 27 aufweist. Es ist der verbaute Endzustand der Komponenten zueinander gezeigt. Es ist dabei auch zu erkennen, dass die Vorspannarme 9 bis 12 an einer Rückseite 27a des Kraftfahrzeugbauteils 27 mit einer gewissen Vorspannkraft anliegend angeordnet sind. Dadurch wird die Lagesicherung der Haltevorrichtung 1 und somit auch der Kamera 4 an dem Kraftfahrzeugbauteil 27 verbessert. Zugleich wird dann auch der Deckring 2 durch diese erzeugte Vorspannkraft an eine Außenseite 27b (4) des Kraftfahrzeugbauteils 7 angezogen beziehungsweise angedrückt, wodurch die Positionsfixierung nochmals verbessert ist.

In 6 ist eine Frontansicht auf die Haltevorrichtung 1 gemäß 1 mit der Kamera 4 gezeigt.

In 7 ist eine Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie VII-VII, wie sie in 6 eingezeichnet ist, dargestellt. Der nach hinten gebogene Kragen 25 ist dabei zu erkennen. Es ist auch zu erkennen, dass dann das vordere Ende 16 des Aufnahmeschachts 3 in die durch den umgebogenen Kragen gebildete umlaufende Nut eintaucht.

Darüber hinaus ist auch das bereits angesprochene Rastelement 31 an der Innenseite des hohlzylinderförmigen Endes 16 gezeigt, welches in die bereits angesprochene Rastaufnahme 28 im Basiskörper 22 radial eintaucht. Es ist auch zu erkennen, dass das Kameragehäuse 21 vollständig innerhalb des Aufnahmeschachts 3 angeordnet ist. Darüber hinaus ist auch zu erkennen, wie der Basiskörper 8 in die bereits angesprochenen Schlitze zwischen den Stegen 15 und der Schachtwand 7 eintaucht. In dem in 7 gezeigten Grundzustand sind die Vorspannarme 9 bis 12 bereits leicht radial nach außen angestellt. Dadurch wird das Verspannen beim Montieren an das Kraftfahrzeugbauteil 27 erleichtert und ein Verklemmen oder Verspreizen oder ein unerwünschtes radiales Nachinnenbiegen eines Vorspannarms 9 bis 12 kann vermieden werden.

Auch das Hintergreifen beziehungsweise Hinterschnappen der Rastnasen 19 und 20 am hinteren Ende des Kameragehäuses 21 ist gezeigt.

In 8 ist in vergrößerter Darstellung ein Teilausschnitt I in 7 gezeigt. Das Eintauchen des Endes 16 in die bereits angesprochene Nut 32 ist hier deutlich zu erkennen.

In 9 ist eine Ansicht von hinten auf die Anordnung 30 gemäß 5 gezeigt.

In 10 ist dazu eine Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie X-X in 9 gezeigt. Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Deckring 2 beispielsweise gemäß 3b oder gemäß 3c oder gemäß 3b ausgebildet. Es ist hier an der verkippten Lage der Achsen A und B zueinander zu erkennen, dass der Kragen 25 in Umlaufrichtung um die Achse A eine einmalige Höhenveränderung vornimmt, sodass hier eine wellenartige Ausgestaltung mit einem einzigen Höhenmaximum vorliegt. Mit dem Höhenmaximum 25a liegt der Kragen 25 in einem unteren Bereich des Kraftfahrzeugbauteils 27 an der Außenseite 27b an. Mit einem um 180° in Umlaufrichtung und der Längsachse A gegenüberliegenden Höhenminimum 25b liegt der Kragen 25 ebenfalls an der Außenseite 27b an.

Darüber hinaus ist auch zu erkennen, dass die freien Enden der Vorspannarme, in 10 sind lediglich die Vorspannarme 9 und 11 zu erkennen, mit großer Vorspannkraft anliegen, sodass sie gegenüber ihrem Grundzustand, wie er in 7 gezeigt war, stärker radial nach außen gebogen sind.

In 11 ist demgegenüber eine Schnittdarstellung der Anordnung 30 gemäß 9 entlang der Schnittlinie XI-XI, wie sie in 9 eingezeichnet ist, gezeigt. Es ist somit eine Schnittdarstellung in 11 gezeigt, die senkrecht zur Schnittdarstellung in 10 ist. Wie hier zu erkennen ist, ist bei dieser Schnittdarstellung keine Winkelverkippung zwischen den Achsen A und B ausgebildet. Auch hier wird durch das Nachaußenspreizen der Vorspannarme 9 bis 12, in 11 sind nur die Vorspannarme 10 und 12 zu erkennen, mit der Kraft F, wie sie in 10 und 11 eingezeichnet ist, realisiert, durch welche dann auch der Deckring 2 an die Außenseite 27b angezogen wird.

Vorzugsweise beträgt eine in senkrecht der Achse A bemessene Dicke eines derartigen Vorspannarms 9 bis 12 zwischen 0,4mm und 0,6mm, vorzugsweise 0,5mm.