Title:
Störungsabschwächung in Mobilfunknetzen
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Ein Funkzugangsknoten kann eine Zeitplansteuerschaltung umfassen, die dazu konfiguriert ist, eine Störung zu identifizieren, die durch einen oder mehrere Sender von einer oder mehreren niedrigeren Dienststufen an einem oder mehreren mobilen Endgeräten verursacht wird, wobei das eine oder die mehreren mobilen Endgeräte sich auf eine oder mehrere andere niedrigere Dienststufen oder eine oder mehrere höhere Dienststufen in einem geteilten Spektrum beziehen, einen ersten Zeitduplexzeitplan (TDD-Zeitplan) der einen oder der mehreren niedrigeren Dienststufen abzuschätzen, einen zweiten TDD-Zeitplan mit einer Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und einer Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan auf der Basis der identifizierten Störung von dem einen oder den mehreren Sendern der einen oder der mehreren niedrigeren Dienststufen auszuwählen, und eine Ressourcenzuteilung zu dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten zu übertragen, um das verfügbare Spektrum gemäß den zweiten TDD-Zeitplan zu nutzen.





Inventors:
Mueck, Markus Dominik (82008, Unterhaching, DE)
Badic, Biljana (40489, Düsseldorf, DE)
Roessel, Sabine (81739, München, DE)
Haustein, Thomas (10587, Berlin, DE)
Wirth, Thomas (10587, Berlin, DE)
Holfeld, Bernd (10587, Berlin, DE)
Application Number:
DE102016105873A
Publication Date:
10/05/2017
Filing Date:
03/31/2016
Assignee:
Intel IP Corporation (Calif., Santa Clara, US)
International Classes:
H04W72/00
Foreign References:
201301211892013-05-16
201503264632015-11-12
WO2011162656A12011-12-29
Other References:
IEEE 802.11ad
IEEE 802.11ay
IEEE 802.11 Standard
IEEE 802.16 Funkkommunikationsstandard
Attorney, Agent or Firm:
Viering, Jentschura & Partner mbB Patent- und Rechtsanwälte, 01099, Dresden, DE
Claims:
1. Funkzugangsknoten, der Folgendes umfasst:
eine Zeitplansteuerschaltung, die dazu konfiguriert ist:
eine Störung zu identifizieren, die durch einen oder mehrere Sender von einer oder mehreren niedrigeren Dienststufen an einem oder mehreren mobilen Endgeräten verursacht wird, wobei das eine oder die mehreren mobilen Endgeräte sich auf eine oder mehrere andere niedrigere Dienststufen oder eine oder mehrere höhere Dienststufen in einem geteilten Spektrum beziehen;
einen ersten Zeitduplexzeitplan (TDD-Zeitplan) der einen oder der mehreren niedrigeren Dienststufen abzuschätzen;
einen zweiten TDD-Zeitplan mit einer Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und einer Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan auf der Basis der identifizierten Störung von dem einen oder den mehreren Sendern der einen oder der mehreren niedrigeren Dienststufen auszuwählen; und
eine Ressourcenzuteilung zu dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten zu übertragen, um das verfügbare Spektrum gemäß dem zweiten TDD-Zeitplan zu nutzen.

2. Funkzugangsknoten nach Anspruch 1, wobei die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, den ersten TDD-Zeitplan der einen oder der mehreren niedrigeren Dienststufen abzuschätzen durch:
Empfangen von Messberichten von einem oder mehreren Messknoten; und
Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans auf der Basis der Messberichte.

3. Funkzugangsknoten nach Anspruch 2, wobei der eine oder die mehreren Messknoten mindestens eines des einen oder der mehreren mobilen Endgeräte der einen oder der mehreren anderen niedrigeren Dienststufen oder der einen oder der mehreren höheren Dienststufen in dem geteilten Spektrum umfassen.

4. Funkzugangsknoten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, den ersten TDD-Zeitplan der einen oder der mehreren niedrigeren Dienststufen abzuschätzen durch:
Identifizieren von abgeschätzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden der einen oder der mehreren niedrigeren Dienststufen auf der Basis von Messberichten, die von mindestens einem des einen oder der mehreren mobilen Endgeräte empfangen werden; und
Identifizieren eines TDD-Zeitplans aus einem vordefinierten Satz von TDD-Zeitplänen, der den abgeschätzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden entspricht, als ersten TDD-Zeitplan.

5. Funkzugangsknoten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Zeitplansteuerschaltung ferner dazu konfiguriert ist:
einen ersten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und einen zweiten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden; und
die Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und die Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden auf der Basis des ersten Satzes von mobilen Endgeräten und des zweiten Satzes von mobilen Endgeräten auszuwählen.

6. Funkzugangsknoten nach Anspruch 5, wobei die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, die Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und die Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden auf der Basis des ersten Satzes von mobilen Endgeräten und des zweiten Satzes von mobilen Endgeräten auszuwählen durch:
Auswählen einer höheren Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden als die Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden, wenn der erste Satz von mobilen Endgeräten größer ist als der zweite Satz von mobilen Endgeräten; und
Auswählen einer höheren Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden als die Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden, wenn der zweite Satz von mobilen Endgeräten größer ist als der erste Satz von mobilen Endgeräten.

7. Funkzugangsknoten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Zeitplansteuerschaltung ferner dazu konfiguriert ist:
einen ersten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und einen zweiten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden; und
die Ressourcenzuteilung für das eine oder die mehreren mobilen Endgeräte durch Zuweisen von Funkressourcen zum ersten Satz von mobilen Endgeräten, die während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenunterrahmen relativ zum ersten TDD-Zeitplan vorkommen, und durch Zuweisen von Funkressourcen zum zweiten Satz von mobilen Endgeräten, die während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenunterrahmen relativ zum ersten TDD-Zeitplan vorkommen, zu bestimmen.

8. Funkzugangsknoten nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Zeitplansteuerschaltung ferner dazu konfiguriert ist, mit den mehreren mobilen Endgeräten gemäß einem dritten TDD-Zeitplan vor dem Auswählen des zweiten TDD-Zeitplans zu kommunizieren.

9. Funkzugangsknoten nach Anspruch 8, wobei die Störungsmessungen Funkbedingungen charakterisieren, die von den mehreren mobilen Endgeräten erfahren werden, während sie gemäß dem dritten TDD-Zeitplan arbeiten.

10. Verfahren zum Managen einer Störung, das bei der Mobilkommunikation verwendet wird, wobei das Verfahren Folgendes umfasst:
Identifizieren einer Störung, die durch einen oder mehrere Sender von einer oder mehreren niedrigeren Dienststufen an einem oder mehreren mobilen Endgeräten verursacht wird, wobei das eine oder die mehreren mobilen Endgeräte sich auf eine oder mehrere andere niedrigere Dienststufen oder eine oder mehrere höhere Dienststufen in einem geteilten Spektrum beziehen;
Abschätzen eines ersten Zeitduplexzeitplans (TDD-Zeitplans) der einen oder der mehreren niedrigeren Dienststufen;
Auswählen eines zweiten TDD-Zeitplans mit einer Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und einer Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan auf der Basis der identifizierten Störung von dem einen oder den mehreren Sendern der einen oder der mehreren niedrigeren Dienststufen; und
Übertragen einer Ressourcenzuteilung zu dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten, um das verfügbare Spektrum gemäß dem zweiten TDD-Zeitplan zu nutzen.

11. Verfahren nach Anspruch 10, das ferner Folgendes umfasst:
Identifizieren eines ersten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und Identifizieren eines zweiten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden; und
Auswählen der Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und der Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden auf der Basis des ersten Satzes von mobilen Endgeräten und des zweiten Satzes von mobilen Endgeräten.

12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, das ferner Folgendes umfasst:
Identifizieren eines ersten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und Identifizieren eines zweiten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden; und
Bestimmen der Ressourcenzuteilung für das eine oder die mehreren mobilen Endgeräte durch Zuweisen von Funkressourcen zum ersten Satz von mobilen Endgeräten, die während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenunterrahmen relativ zum ersten TDD-Zeitplan vorkommen, und durch Zuweisen von Funkressourcen zum zweiten Satz von mobilen Endgeräten, die während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenunterrahmen relativ zum ersten TDD-Zeitplan vorkommen.

13. Funkzugangsknoten, der Folgendes umfasst:
eine Zeitplansteuerschaltung, die dazu konfiguriert ist:
einen ersten Zeitduplexzeitplan (TDD-Zeitplan) einer störenden Basisstation abzuschätzen;
Störungsmessungen zu bewerten, die von mehreren mobilen Endgeräten geliefert werden, um ein oder mehrere gestörte mobile Endgeräte zu identifizieren;
einen zweiten TDD-Zeitplan mit einer Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und einer Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan auf der Basis des einen oder der mehreren gestörten mobilen Endgeräte auszuwählen; und
eine Ressourcenzuteilung zu den mehreren mobilen Endgeräten gemäß dem zweiten TDD-Zeitplan zu übertragen.

14. Funkzugangsknoten nach Anspruch 13, der ferner einen Sender/Empfänger umfasst, der dazu konfiguriert ist, mit den mehreren mobilen Endgeräten gemäß der Ressourcenzuteilung mit einem geteilten Spektrum eines Spektrumsteilungssystems zu kommunizieren.

15. Funkzugangsknoten nach Anspruch 13, wobei die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, den ersten TDD-Zeitplan der störenden Basisstation abzuschätzen durch:
Empfangen von Messberichten von einem oder mehreren Messknoten; und
Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans auf der Basis der Messberichte.

16. Funkzugangsknoten nach Anspruch 15, wobei der eine oder die mehreren Messknoten mobile Endgeräte der mehreren mobilen Endgeräte sind.

17. Funkzugangsknoten nach einem der Ansprüche 13 bis 16, wobei die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, den ersten TDD-Zeitplan der störenden Basisstation abzuschätzen durch:
Identifizieren von abgeschätzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden der störenden Basisstation auf der Basis von Messberichten, die von einem oder mehreren der mehreren mobilen Endgeräte empfangen werden; und
Identifizieren eines TDD-Zeitplans von einem vordefinierten Satz von TDD-Zeitplänen, der den abgeschätzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden entspricht, als ersten TDD-Zeitplan.

18. Funkzugangsknoten nach einem der Ansprüche 13 bis 17, wobei die Zeitplansteuerschaltung ferner dazu konfiguriert ist:
einen ersten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und einen zweiten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden; und
die Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und die Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden auf der Basis des ersten Satzes von mobilen Endgeräten und des zweiten Satzes von mobilen Endgeräten auszuwählen.

19. Funkzugangsknoten nach Anspruch 18, wobei die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, die Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und die Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden auf der Basis des ersten Satzes von mobilen Endgeräten und des zweiten Satzes von mobilen Endgeräten auszuwählen durch:
Auswählen einer höheren Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden als die Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden, wenn der erste Satz von mobilen Endgeräten größer ist als der zweite Satz von mobilen Endgeräten; und
Auswählen einer höheren Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden als die Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden, wenn der zweite Satz von mobilen Endgeräten größer ist als der erste Satz von mobilen Endgeräten.

20. Funkzugangsknoten nach einem der Ansprüche 13 bis 17, wobei die Zeitplansteuerschaltung ferner dazu konfiguriert ist:
einen ersten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und einen zweiten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden; und
die Ressourcenzuteilung für die mehreren mobilen Endgeräte durch Zuweisen von Funkressourcen zum ersten Satz von mobilen Endgeräten, die während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenunterrahmen relativ zum ersten TDD-Zeitplan vorkommen, und durch Zuweisen von Funkressourcen zum zweiten Satz von mobilen Endgeräten, die während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenunterrahmen relativ zum ersten TDD-Zeitplan vorkommen, zu bestimmen.

21. Verfahren zum Managen einer Störung, wobei das Verfahren Folgendes umfasst:
Abschätzen eines ersten Zeitduplexzeitplans (TDD-Zeitplans) einer störenden Basisstation;
Auswerten von Störungsmessungen, die von mehreren mobilen Endgeräten geliefert werden, um ein oder mehrere gestörte mobile Endgeräte zu identifizieren;
Auswählen eines zweiten TDD-Zeitplans mit einer Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und einer Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan auf der Basis des einen oder der mehreren gestörten mobilen Endgeräte; und
Übertragen einer Ressourcenzuteilung zu den mehreren mobilen Endgeräten gemäß dem zweiten TDD-Zeitplan.

22. Verfahren nach Anspruch 21, das ferner Folgendes umfasst:
Identifizieren eines ersten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und Identifizieren eines zweiten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden; und
Auswählen der Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und der Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden auf der Basis des ersten Satzes von mobilen Endgeräten und des zweiten Satzes von mobilen Endgeräten.

23. Verfahren nach Anspruch 21 oder 22, das ferner Folgendes umfasst:
Identifizieren eines ersten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und Identifizieren eines zweiten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden; und
Bestimmen der Ressourcenzuteilung für die mehreren mobilen Endgeräte durch Zuweisen von Funkressourcen zum ersten Satz von mobilen Endgeräten, die während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenunterrahmen relativ zum ersten TDD-Zeitplan vorkommen, und durch Zuweisen von Funkressourcen zum zweiten Satz von mobilen Endgeräten, die während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenunterrahmen relativ zum ersten TDD-Zeitplan vorkommen.

Description:
Technisches Gebiet

Verschiedene Ausführungsformen beziehen sich im Allgemeinen auf Verfahren und Vorrichtungen zur Störungsabschwächung in Mobilfunknetzen.

Hintergrund

Jüngere Entwicklungen in der Hochfrequenzlizenzierung wie z. B. Spektrumsteilung haben neue Möglichkeiten für Mobilnetzbetreiber (MNOs) eingeführt. Insbesondere können der lizenzierte Spektrumszugang (LSA, hauptsächlich für Europa in den Bändern von 2,3–2,4 GHz vorgeschlagen) und das Spektrumszugangssystem (SAS, hauptsächlich in den US für die Bänder von 3,55–3,7 vorgeschlagen) einen Zugang zu vorher eingeschränkten drahtlosen Frequenzbändern für Mobilkommunikationen durch Ermöglichen, dass sich MNOs bestimmte Spektralbänder mit ”Inhaber”-Benutzern teilen, eröffnen.

Das jeweilige Spektrum durch LSA und SAS liegt in Bändern, die für Langzeitentwicklungsnetze (LTE-Netze) verwendet werden, die Zeitduplexschemen (TDD-Schemen) verwenden, um Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Übertragungen zu unterteilen. Solche TDD-Netze können folglich ein einzelnes Frequenzband verwenden, das für Abwärtsstrecken-Übertragungen während bestimmter Zeitdauern und Aufwärtsstrecken-Übertragungen während anderer Zeitdauern zugewiesen wird, was folglich bidirektionale Kommunikationen auf einem einzelnen Frequenzband ermöglicht. In Anbetracht der existierenden Verfügbarkeit von mobilen Vorrichtungen und Sendern, die auf die TDD-Anwendung im Zielspektrum abgestimmt sind, ist es vorhersehbar, dass LSA- und SAS-Systeme TDD-Netze im geteilten Spektrum verwenden können.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

In den Zeichnungen beziehen sich gleiche Bezugszeichen im Allgemeinen auf dieselben Teile in den ganzen verschiedenen Ansichten. Die Zeichnungen sind nicht notwendigerweise maßstäblich, wobei stattdessen die Betonung im Allgemeinen auf die Erläuterung der Prinzipien der Erfindung gelegt wird. In der folgenden Beschreibung werden verschiedene Ausführungsformen der Erfindung mit Bezug auf die folgenden Zeichnungen beschrieben, in denen:

1 eine Netzarchitektur für ein LSA-Spektrumsteilungssystem zeigt;

2 eine Netzarchitektur für ein SAS-Spektrumsteilungssystem zeigt;

3 Zeitablaufdiagramme zeigt, die vordefinierte Sätze von Aufwärtsstrecken-Abwärtsstrecken-Konfigurationen darstellen;

4 ein Zeitablaufdiagramm zeigt, das eine übereinstimmende Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Konfiguration darstellt;

5 ein Störungsszenario zwischen zwei separaten Netzbetreibern zeigt;

6 ein Zeitablaufdiagramm zeigt, das eine Störung für eine übereinstimmende Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Konfiguration darstellt;

7 ein Zeitablaufdiagramm zeigt, das übereinstimmende und umgekehrte Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Konfigurationen darstellt;

8 eine interne Konfiguration für eine Basisstation, ein mobiles Endgerät und eine Steuerschaltung zeigt;

9 ein Verfahren zum Einstellen von Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Konfigurationen auf der Basis einer beobachteten Störung zeigt;

10 ein Zeitablaufdiagramm zeigt, das versetzte Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Konfigurationen zeigt;

11 ein Verfahren zum Melden von Störungsmessungen und Empfangen von Ressourcenzuteilungen zeigt;

12 ein erstes Verfahren zum Managen einer Störung zeigt;

13 ein zweites Verfahren zum Managen einer Störung zeigt;

14 ein drittes Verfahren zum Managen einer Störung zeigt; und

15 ein Verfahren zum Managen einer Störung zeigt.

Beschreibung

Die folgende ausführliche Beschreibung bezieht sich auf die begleitenden Zeichnungen, die zur Erläuterung spezielle Details und Ausführungsformen zeigen, in denen die Erfindung ausgeführt werden kann.

Das Wort ”beispielhaft” wird hier so verwendet, dass es ”als Beispiel, Fall oder Erläuterung dienend” bedeutet. Irgendeine hier als ”beispielhaft” beschriebene Ausführungsform oder Konstruktion soll nicht notwendigerweise als gegenüber anderen Ausführungsformen oder Konstruktionen bevorzugt oder vorteilhaft aufgefasst werden.

Die Worte ”mehrere” und ”mehrfache” in der Beschreibung und in den Ansprüchen beziehen sich ausdrücklich auf eine Menge größer als eins. Folglich beziehen sich irgendwelche Ausdrücke, die explizit die vorstehend erwähnten Worte anführen (z. B. ”eine Vielzahl von [Objekten]”, ”mehrere [Objekte]”), die sich auf eine Menge an Objekten beziehen, ausdrücklich auf mehr als eines der Objekte. Die Begriffe ”Gruppe (von)”, ”Satz [von]”, ”Sammlung (von)”, ”Reihe (von)”, ”Sequenz (von)”, ”Gruppierung (von)” usw. und dergleichen in der Beschreibung und in den Ansprüchen, falls vorhanden, beziehen sich auf eine Menge gleich oder größer als eins, d. h. eines oder mehrere.

Es ist zu erkennen, dass irgendeine Vektor- und/oder Matrixschreibweise, die hier verwendet wird, dem Wesen nach beispielhaft ist und nur für Erläuterungszwecke verwendet wird. Folglich sind die in dieser Offenbarung ausführlich dargestellten Methoden selbstverständlich nicht darauf begrenzt, dass sie nur unter Verwendung von Vektoren und/oder Matrizen implementiert werden, und die zugehörigen Prozesse und Berechnungen können äquivalent in Bezug auf Sätze, Sequenzen, Gruppen usw. von Daten, Beobachtungen, Informationen, Signalen usw. durchgeführt werden. Ferner wird erkannt, dass Bezugnahmen auf einen ”Vektor” sich auf einen Vektor mit beliebiger Größe oder Orientierung beziehen können, z. B. einschließlich eines 1×1-Vektors (z. B. eines Skalars), eines 1×M-Vektors (z. B. eines Zeilenvektors) und eines M×1-Vektors (z. B. eines Spaltenvektors). Ebenso wird erkannt, dass Bezugnahmen auf eine ”Matrix” sich auf eine Matrix mit beliebiger Größe oder Orientierung beziehen können, z. B. einschließlich einer 1×1-Matrix (z. B. eines Skalars), einer 1×M-Matrix (z. B. eines Zeilenvektors) und einer M×1-Matrix (z. B. eines Spaltenvektors).

Eine ”Schaltung”, wie hier verwendet, wird als irgendeine Art von eine Logik implementierende Entität verstanden, die eine Spezialhardware oder einen Prozessor, der eine Software ausführt, umfassen kann. Eine Schaltung kann folglich eine analoge Schaltung, eine digitale Schaltung, eine Mischsignalschaltung, eine Logikschaltung, ein Prozessor, ein Mikroprozessor, eine Zentraleinheit (CPU), eine Graphikverarbeitungseinheit (GPU), ein Digitalsignalprozessor (DSP), ein anwenderprogrammierbares Verknüpfungsfeld (FPGA), eine integrierte Schaltung, eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung (ASIC), usw. oder irgendeine Kombination davon sein. Irgendeine andere Art von Implementierung der jeweiligen Funktionen, die nachstehend genauer beschrieben werden, können auch als ”Schaltung” verstanden werden. Selbstverständlich können beliebige zwei (oder mehr) der hier ausführlich dargestellten Schaltungen als einzelne Schaltung mit im Wesentlichen äquivalenter Funktionalität verwirklicht werden und dagegen kann irgendeine hier ausführlich dargestellte einzelne Schaltung als zwei (oder mehr) separate Schaltungen mit im Wesentlichen äquivalenter Funktionalität verwirklicht werden. Außerdem können sich Bezugnahmen auf eine ”Schaltung” auf zwei oder mehr Schaltungen beziehen, die gemeinsam eine einzelne Schaltung bilden.

Wie hier verwendet, kann ”Speicher” als nichtflüchtiges computerlesbares Medium verstanden werden, in dem Daten oder Informationen zum Abrufen gespeichert werden können. Bezugnahmen auf einen ”Speicher”, die hier enthalten sind, können folglich als sich auf einen flüchtigen oder nichtflüchtigen Speicher beziehend verstanden werden, einschließlich eines Direktzugriffsspeichers (RAM), Festwertspeichers (ROM), Flash-Speichers, Halbleiterspeichers, Magnetbandes, Festplattenlaufwerks, optischen Laufwerks usw., oder irgendeine Kombination davon. Ferner ist zu erkennen, dass Register, Schieberegister, Prozessorregister, Datenpuffer usw. auch hier durch den Begriff Speicher umfasst sind. Es ist zu erkennen, dass eine einzelne Komponente, die als ”Speicher” oder ”ein Speicher” bezeichnet wird, aus mehr als einem unterschiedlichen Typ von Speicher bestehen kann und folglich sich auf eine gemeinsame Komponente mit einem oder mehreren Typen von Speicher beziehen kann. Es ist leicht verständlich, dass irgendeine einzelne Speicherkomponente in mehrere gemeinsam äquivalente Speicherkomponenten getrennt sein kann und umgekehrt. Obwohl ein Speicher als von einer oder mehreren anderen Komponenten separat dargestellt sein kann (wie z. B. in den Zeichnungen), kann ein Speicher ferner selbstverständlich in eine andere Komponente integriert sein, wie z. B. auf einem gemeinsamen integrierten Chip.

Der Begriff ”Basisstation”, der in Bezug auf einen Zugangspunkt eines Mobilkommunikationsnetzes verwendet wird, kann als Makrobasisstation, Mikrobasisstation, Node B, entwickelte NodeBs (eNB), Home eNodeB, Remote Radio Head (RRH), Weiterleitungspunkt usw. verstanden werden. Wie hier verwendet, kann eine ”Zelle” im Zusammenhang mit Telekommunikationen als Sektor verstanden werden, der von einer Basisstation bedient wird. Folglich kann eine Zelle ein Satz von geographisch gemeinsam angeordneten Antennen sein, die einer speziellen Sektorisierung einer Basisstation entsprechen. Eine Basisstation kann folglich eine oder mehrere Zellen (oder Sektoren) bedienen, wobei jede Zelle durch einen unterschiedlichen Kommunikationskanal gekennzeichnet ist. Ferner kann der Begriff ”Zelle” verwendet werden, um auf irgendeine von einer Makrozelle, Mikrozelle, Femtozelle, Pikozelle usw. Bezug zu nehmen.

Die folgende Beschreibung kann beispielhafte Szenarios ausführlich erläutern, die eine mobile Vorrichtung beinhalten, die gemäß bestimmten 3GPP-Spezifikationen (Spezifikationen des Partnerschaftsprojekts der dritten Generation) arbeitet, insbesondere Langzeitentwicklung (LTE) und fortschrittliche Langzeitentwicklung (LTE-A). Selbstverständlich sind solche beispielhaften Szenarios dem Wesen nach demonstrativ und können folglich ebenso auf andere Mobilkommunikationstechnologien und Mobilkommunikationsstandards angewendet werden, wie z. B. irgendeine zellulare weiträumige Funkkommunikationstechnologie, die z. B. Kommunikationssysteme der 5. Generation (5G), eine Funkkommunikationstechnologie eines globalen Systems für Mobilkommunikationen (GSM), eine Funkkommunikationstechnologie eines allgemeinen Paketfunkdiensts (GPRS), eine Funkkommunikationstechnologie von erweiterten Datenraten für GSM-Entwicklung (EDGE) und/oder eine Funkkommunikationstechnologie des Partnerschaftsprojekts der dritten Generation (3GPP) umfassen kann (z. B. UMTS (universelles Mobiltelekommunikationssystem), FOMA (Freiheit von Multimediazugang), 3GPP LTE (Langzeitentwicklung), 3GPP LTE Advanced (fortschrittliche Langzeitentwicklung) CDMA2000 (Codevielfachzugriff 2000), CDPD (zellulare digitale Paketdaten), Mobitex, 3G (dritte Generation), CSD (leitungsvermittelte Daten), HSCSD (leitungsvermittelte Hochgeschwindigkeitsdaten), UMTS (3G) (universelles Mobiltelekommunikationssystem (dritte Generation)), W-CDMA (UMTS) (Breitband-Codevielfachzugriff (universelles Mobiltelekommunikationssystem)), HSPA (Hochgeschwindigkeitspaketzugang), HSDPA (Hochgeschwindigkeits-Abwärtsstrecken-Paketzugang), HSUPA (Hochgeschwindigkeits-Aufwärtsstrecken-Paketzugang), HSPA+ (Hochgeschwindigkeitspaketzugang Plus), UMTS-TDD (Universelles Mobiltelekommunikationssystem – Zeitduplex), TD-CDMA (Zeit-Code-Vielfachzugriff), TD-CDMA (Zeit-Synchroncode-Vielfachzugriff), 3GPP Rel. 8 (Pre-4G) (Partnerschaftsprojekt der 3. Generation Ausgabe 8 (Vor 4. Generation)), 3GPP Rel. 9 (Partnerschaftsprojekt der 3. Generation Ausgabe 9), 3GPP Rel. 10 (Partnerschaftsprojekt der 3. Generation Ausgabe 10), 3GPP Rel. 11 (Partnerschaftsprojekt der 3. Generation Ausgabe 11), 3GPP Rel. 12 (Partnerschaftsprojekt der 3. Generation Ausgabe 12), 3GPP Rel. 13 (Partnerschaftsprojekt der 3. Generation Ausgabe 12), 3GPP Rel. 14 (Partnerschaftsprojekt der 3. Generation Ausgabe 12), 3GPP LTE Extra, lizenzierter unterstützter LTE-Zugang (LAA), UTRA (terrestrischer UMTS-Funkzugang), E-UTRA (entwickelter terrestrischer UMTS-Funkzugang), fortschrittliche LTE (4G) (fortschrittliche Langzeitentwicklung (4. Generation)), cdmaOne (2G), CDMA2000 (3G) (Codevielfachzugriff 2000 (dritte Generation)), EV-DO (optimierte Entwicklungsdaten oder nur Entwicklungsdaten), AMPS (1G) (fortschrittliches Mobiltelefonsystem (1. Generation)), TACS/ETACS (Gesamtes Zugangskommunikationssystem/erweitertes gesamtes Zugangskommunikationssystem), D-AMPS (2G) (digitales AMPS (2. Generation)), PTT (Push-to-talk), MTS (Mobiltelefonsystem), IMTS (verbessertes Mobiltelefonsystem), AMTS (fortschrittliches Mobiltelefonsystem), OLT (norwegisch für Offentlig Landmobil Telefoni, öffentliche Landmobiltelefonie), MTD (schwedische Abkürzung für Mobiltelefoniesystem D oder Mobiltelefonsystem D), Autotel/PALM (öffentliches automatisiertes Landmobilsystem), ARP (finnisch für Autoradiopuhelin, ”Autofunktelefon”), NMT (nordische Mobiltelefonie), Hicap (Version mit hoher Kapazität von NTT (Nippon Telegraph and Telephone)), CDPD (zellulare digitale Paketdaten), Mobitex, DataTAC, iDEN (integriertes digitales erweitertes Netz), PDC (persönliches digitales Mobiltelefon), CSD (leitungsvermittelte Daten), PHS (persönliches Handtelefonsystem), WiDEN (integriertes digitales erweitertes Breitbandnetz), iBurst, Unlizenzierter mobiler Zugang (UMA, auch als generisches 3GPP-Zugangsnetz oder GAN-Standard bezeichnet)), Standard der drahtlosen Gigabit-Allianz (WiGig), mm-Wellen-Standards im Allgemeinen (drahtlose Systeme, die mit 10–90 GHz und darüber arbeiten, wie z. B. WiGig, IEEE 802.11ad, IEEE 802.11ay, etc.), etc. Die hier bereitgestellten Beispiele werden folglich als auf verschiedene andere Mobilkommunikationstechnologien anwendbar verstanden, die sowohl existieren als auch noch nicht formuliert sind, insbesondere in Fällen, in denen eine solche Mobilkommunikation.

Für die Zwecke dieser Offenbarung können Funkkommunikationstechnologien als eine von einer Kurzstrecken-Funkkommunikationstechnologie, Großraumsystem-Funkkommunikationstechnologie oder zellularen weiträumigen Funkkommunikationstechnologie klassifiziert werden. Kurzstrecken-Funkkommunikationstechnologien umfassen Bluetooth, WLAN (z. B. gemäß irgendeinem IEEE 802.11 Standard) und andere ähnliche Funkkommunikationstechnologien. Großraumsystem-Funkkommunikationstechnologien umfassen die weltweite Kompatibilität für Mikrowellenzugang (WiMax) (z. B. gemäß einem IEEE 802.16 Funkkommunikationsstandard, z. B. WiMax fest oder WiMax mobil) und andere ähnliche Funkkommunikationstechnologien. Zellulare weiträumige Funkkommunikationstechnologien umfassen GSM, UMTS, LTE, LTE-Advanced (LTE-A), CDMA, WCDMA, LTE-A, allgemeinen Paketfunkdienst (GPRS), erweiterte Datenraten für GSM-Entwicklung (EDGE), Hochgeschwindigkeitspaketzugang (HSPA), HSPA Plus (HSPA+) und andere ähnliche Funkkommunikationstechnologien. Zellulare weiträumige Funkkommunikationstechnologien umfassen auch ”kleine Zellen” von solchen Technologien, wie z. B. Mikrozellen, Femtozellen und Pikozellen. Zellulare weiträumige Funkkommunikationstechnologien können hier im Allgemeinen als ”zellulare” Kommunikationstechnologien bezeichnet werden. Selbstverständlich sind beispielhafte Szenarios, die hier ausführlich erläutert werden, dem Wesen nach demonstrativ und können folglich ebenso auf verschiedene andere Mobilkommunikationstechnologien angewendet werden, die sowohl existieren als auch noch nicht formuliert sind, insbesondere in Fällen, in denen sich solche Mobilkommunikationstechnologien ähnliche Merkmale teilen, wie hinsichtlich der folgenden Beispiele offenbart.

Der Begriff ”Netz”, wie hier verwendet, z. B. in Bezug auf ein Kommunikationsnetz wie z. B. ein Mobilkommunikationsnetz, umfasst sowohl einen Zugangsabschnitt eines Netzes (z. B. einen Funkzugangsnetzabschnitt (RAN-Abschnitt)) als auch einen Kernabschnitt eines Netzes (z. B. einen Kernnetzabschnitt).

Wie hier verwendet, bezieht sich der Begriff ”inaktiver Funkmodus” oder ”inaktiver Funkzustand”, der in Bezug auf ein mobiles Endgerät verwendet wird, auf einen Funksteuerzustand, in dem das mobile Endgerät nicht mindestens einem zweckgebundenen Kommunikationskanal eines Mobilkommunikationsnetzes zugeteilt ist. Der Begriff ”verbundener Funkmodus” oder ”verbundener Funkzustand”, der in Bezug auf ein mobiles Endgerät verwendet wird, bezieht sich auf einen Funksteuerzustand, in dem das mobile Endgerät mindestens einem zweckgebundenen Aufwärtsstrecken-Kommunikationskanal eines Mobilkommunikationsnetzes zugeteilt ist.

Wenn nicht explizit angegeben, umfasst der Begriff ”Senden” sowohl eine direkte als auch indirekte Sendung. Ebenso umfasst der Begriff ”Empfangen” sowohl einen direkten als auch indirekten Empfang, wenn nicht explizit angegeben.

In Spektrumsteilungsschemen, wie z. B. lizenziertem Spektrumszugang (LSA, hauptsächlich für Europa in den Bändern mit 2,3–2,4 GHz vorgeschlagen) und Spektrumszugangssystem (SAS, hauptsächlich in den US für die Bänder von 3,55–3,7 vorgeschlagen), kann Mobilnetzbetreibern (MNOs) Zugang zu vorher beschränkten Funkfrequenzbändern gewährt werden. Ein SAS- oder LSA-”Lizenznehmer” kann folglich bestimmte Zielfrequenzbänder von ”Inhabern” lizenzieren und kann folglich die geteilten Frequenzbänder nutzen.

Obwohl die Zielfrequenzbänder für LSA und SAS bereits von den Inhabern offiziell lizenziert und/oder in deren Besitz sein können (hauptsächlich in Bezug auf Regierungsverwendung), können die Zielfrequenzbänder über die Zeit und/oder den Raum untergenutzt sein. Die Inhaber können beispielsweise die Zielfrequenzbänder relativ selten nutzen und/oder können die Zielfrequenzbänder nur in bestimmten Gebieten nutzen. Folglich schlagen LSA und SAS ein System vor, in dem die Zielfrequenzbänder für zellulare MNOs in Szenarios (sowohl geographisch als auch zeitlich abhängig) zur Verfügung gestellt werden können, in denen der Inhaber das Band nicht belegt. Einem oder mehreren lizenzierten MNOs kann beispielsweise Zugang zu den Zielfrequenzbändern in Szenarios gewährt werden, in denen der Inhaber nicht aktiv die Zielfrequenzbänder belegt, und sie können folglich die neu verfügbare Bandbreite für Mobilkommunikationen nutzen.

Wie vorstehend angegeben, hat LSA das Frequenzband von 2,3–2,4 GHz (entsprechend dem Band 40 von 3GPP LTE) als geeigneten Kandidaten für die Spektrumsteilung identifiziert und war außerdem der Schwerpunkt von Vorschlägen, um auch die Bänder von 700 MHz und/oder 3,6–3,8 GHz aufzunehmen. Unter dem vorgeschlagenen LSA-Rahmen kann ein Lizenznehmer (z. B. ein MNO oder irgendeine andere Entität, die ein drahtloses Netz betreibt) ein 3GPP-LTE-Netz auf einer lizenzierten geteilten Basis betreiben, wobei ein Lizenznehmer einen mehrjährigen Teilungsvertrag mit einem Inhaber (wie z. B. 10 Jahre oder mehr) eingehen kann. Da die Inhaber den priorisierten Zugang des LSA-Zielbandes über alle Lizenznehmer aufrechterhalten, kann irgendein Lizenznehmer das Ziel-LSA-Band für ein gegebenes geographisches Gebiet, einen gegebenen Frequenzbereich und eine gegebene Zeitdauer, während der ein Inhaber auf das Ziel-LSA-Band zugreift, freigeben müssen.

1 zeigt ein Blockdiagramm 100, das eine LSA-Netzarchitektur darstellt. Wie in 1 gezeigt, beruht das LSA-Spektrumsmanagement auf einer zentralisierten LSA-Ablage. Inhaber können im Voraus Nutzungsinformationen zur Datenbank über die Verfügbarkeit des LSA-Spektrums auf einer Zeit- und geographischen Basis liefern müssen. In Abhängigkeit von den angegebenen Nutzungsinformationen kann eine LSA-Steuereinheit Steuermechanismen verwenden, um den Spektrumszugriff verschiedenen lizenzierten Inhabern zu gewähren/verweigern, und Befehle ausgeben, um betroffene Bänder freizugeben. In dieser Operationsbetriebsmethode können Erfassungsmechanismen nicht erforderlich sein, um das System zur Identifikation des Inhaberbetriebs zu unterstützen.

Die LSA-Ablage kann eine zentralisierte Entität sein, die außerhalb den Bereich der MNOs fällt, und kann mit den verschiedenen Inhaberbenutzern über eine Schnittstelle koppeln. Im Zusammenhang mit LSA können solche Inhaberbenutzer drahtlose Kameras umfassen (denen Spektrum im Ziel-LSA-Band in Europa zugeteilt wird). Jede LSA-Steuereinheit (wobei jedes MNO-Netz eine oder mehrere LSA-Steuereinheiten umfassen kann) kann folglich mit der LSA-Ablage über eine Schnittstelle koppeln, um auf die Vorinformationen zuzugreifen, die von den verschiedenen Inhaberbenutzern geliefert werden. Wie in 1 gezeigt, kann eine LSA-Steuereinheit mit dem Betriebs-, Verwaltungs- und Managementrahmen (OA&M-Rahmen) des MNO über eine Schnittstelle koppeln, um Informationen über die Verfügbarkeit des geteilten Spektrums zu den relevanten MNO-Netzkomponenten, einschließlich Basisstationen und Endbenutzerendgeräten, zu liefern.

Ähnlich zu LSA können vorgeschlagene SAS-Anordnungen ermöglichen, dass Lizenznehmer ein 3GPP LTE-Netz im Frequenzband von 3,55–3,7 GHz auf einer geteilten Basis mit einem Inhaber betreiben. Im Gegensatz zu dem zweistufigen System zwischen Inhaber und Lizenznehmer (Stufe 2 bzw. Stufe 2) in LSA schlägt jedoch SAS zusätzlich eine dritte Stufe (Stufe 3) vor, die aus Benutzern mit allgemeinem autorisierten Zugang (GAA) besteht. In diesem dreistufigen System kann Benutzern der Stufe 2 oder Benutzern mit ”Prioritätszugangslizenz” (PAL) bei Abwesenheit eines Inhabers nur ein begrenzter Teil des ganzen SAS-Bandes zugeteilt werden (z. B. das PAL-Spektrum mit Bandbreite von 70 MHz). Das restliche Spektrum zusätzlich zu irgendwelchen ungenutzten Teilen des PAL-Spektrums kann GAA-Benutzern zugeteilt werden, die typischerweise das verfügbare Spektrum der Stufe 3 für LTE-Systeme mit lizenziertem unterstütztem Zugang (LSA) oder Systeme vom WiFi-Typ verwenden können.

2 zeigt ein Blockdiagramm 200, das eine SAS-Netzarchitektur darstellt. Im Gegensatz zu LSA kann SAS dazu ausgelegt sein, eine gemeinsame Existenz zwischen Inhaberbenutzern sicherzustellen, die keine Vorinformationen zu einer zentralisierten Datenbank liefern können. Wie vorstehend angegeben, kann SAS ein dreistufiges System verwenden, das aus Inhabern (Stufe 1), PAL-Benutzern (Stufe 2) und GAA-Benutzern (Stufe 3) besteht. SAS-Inhaberbenutzer können folglich die höchste Stufe sein und können im Allgemeinen vor einer Störung von den PAL- und GAA-Benutzern der niedrigeren Stufe geschützt werden. Solche SAS-Inhaberbenutzer können herkömmlich föderal- oder militärbezogen sein, wie z. B. Verteidigungsministerium-Radars (DoD-Radars), und können auch andere drahtlose Systeme wie z. B. feste Satellitendienststationen (FSS-Stationen) und bestimmte von einer Neuregelung ausgenommene terrestrische drahtlose Systeme umfassen. PAL-Benutzer (die MNOs umfassen können) können Bänder von 10 MHz in bestimmten geographischen Gebieten (Erhebungsbezirke) lizenzieren und können einen Störungsschutz vor GAA-Benutzern empfangen, während sie bestimmte Niveaus an Störung von Inhaberbenutzern akzeptieren. Da Inhaber vor einer Störung von allen Benutzern einer niedrigeren Stufe geschützt sind, können PAL-Benutzer das lizenzierte Band in bestimmten Szenarios freigeben müssen, wenn Inhaberbenutzer das lizenzierte Band nutzen wollen (wobei die Besonderheiten und Frequenz von solchen Szenarios von den Besonderheiten jeder Lizenz abhängen können). Als niedrigste Stufe (Stufe 3) können GAA-Benutzer keinen Störungsschutz empfangen (wobei sie somit eine Störung von sowohl PAL- als auch Inhaberbenutzern akzeptieren) und können ebenso Freigabeszenarios gegenüberstehen, um Inhaberbenutzer zu schützen.

Wie in 2 gezeigt, können SAS-Systeme außerdem eine Umgebungserfassungsfähigkeitsentität (ESC-Entität) umfassen, die verwendet werden kann, um Inhaberbenutzer vor einer Störung von PAL- und GAA-Benutzern zu schützen. Solche ESC-Entitäten können aus einem Sensornetz bestehen, um die Funkaktivität durch Inhaberbenutzer zu detektieren, wie z. B. Detektieren der Funkaktivität durch Militärradar, was ermöglichen kann, dass eine SAS-Entität PAL- und GAA-Benutzer anweist, Übertragungen auf dem geteilten Spektrum einzustellen und/oder die Übertragung einem anderen Teil des geteilten Spektrums erneut zuzuteilen, um aktive Inhaber zu schützen.

Folglich können SAS-Netze eine oder mehrere SAS-Entitäten (z. B. SAS1 und SAS2, wie in 2 gezeigt) umfassen, die mit Lizenznehmerbenutzern (GAA und PAL) zusammenwirken können, um die Spektrumsteilung zu erleichtern, während ein Störungsschutz für Benutzer höherer Stufe von Benutzern niedrigerer Stufe garantiert wird. Folglich wirkt jede SAS-Entität mit den Netzarchitekturen der Lizenznehmerbenutzer zusammen. Wie in 2 gezeigt, kann jede SAS-Entität mit einem einzelnen Lizenznehmersender (z. B. CBSD4) oder mit einem Netz von Lizenznehmersendern (z. B. CBSD1–CBSD3) über eine Proxy/Netz-Managerentität zusammenwirken, die als Schnittstelle zwischen einer SAS-Entität und den verschiedenen Netzkomponenten eines Netzes eines gegebenen MNO wirken kann. Jeder Netzsender, z. B. eine Basisstation oder eine kleine Zelle, die als Bürger-Breitbandfunkdienstvorrichtungen (CBSD) im Zusammenhang mit SAS bezeichnet werden, kann folglich drahtlose Signale zu Endbenutzern (in 2 gezeigt) gemäß dem durch die entsprechende SAS-Entität erlaubten geteilten Spektrumszugang senden können. SAS-Entitäten können darauf abzielen, sicherzustellen, dass sowohl die CBSDs (wie z. B. Basisstationen und kleine Zellen) als auch Endbenutzer (z. B. mobile Endgeräte) keine übermäßige Störung für Inhaberbenutzer verursachen, was der SAS-Rahmen durch Festlegen von bestimmten maximalen zugelassenen Sendeleistungspegeln für CBSDs und Endbenutzerendgeräte vollziehen kann.

Sowohl LSA als auch SAS können außerdem Dienstqualitätsgarantien (QOS-Garantien) für Lizenznehmer bereitstellen, wobei einem Lizenznehmer, dem Zugang zu einem speziellen Frequenzband gewährt wird, ein bestimmtes QOS-Niveau garantiert werden kann. LSA und SAS lösen auch Stauprobleme durch zentrale Koordinierung wie z. B. Verhindern einer Übernutzung der Zielfrequenzbänder durch Inhaber und/oder andere MNOs zu einer gegebenen Zeit an einer zentralen Steuerentität. Wie vorher im Hinblick auf 1 und 2 ausführlich erläutert, können LSA- und SAS-Systeme eine LSA-Steuereinheit bzw. eine SAS-Entität verwenden, um den Zugang zwischen Inhabern und Sekundärbenutzern (z. B. registrierten Lizenznehmern) zu koordinieren. Folglich können diese zentralen Steuerentitäten Sekundärbenutzern Zugang zum LSA- und SAS-Spektrum gewähren, was auf einer ausschließlichen Basis sein kann. Sekundärbenutzer können daher sich an einem zweckgebundenen Zugang zum zusätzlichen Spektrum erfreuen, das durch LSA und SAS für eine gegebene Zeitdauer und in einem gegebenen geographischen Gebiet zur Verfügung steht.

Da der Zugang zum LSA- und SAS-Spektrum von der Situation abhängen kann (d. h. von der Zeit und geographisch abhängig), kann das geteilte Spektrum für die Verwendung in einer ”ergänzenden” Rolle geeignet sein. In Anbetracht der variablen Verfügbarkeit des geteilten Spektrums kann es beispielsweise in vielen Szenarios unpraktisch (wenn auch möglich) sein, ein umfassendes drahtloses Netz vollständig anhand eines geteilten Spektrums zu verwirklichen. Lizenznehmer-MNOs können jedoch ein zweckgebundenes lizenziertes Spektrum (d. h. ausschließlich durch einen Lizenznehmer lizenziert) in einer primären Rolle verwenden können, während das geteilte Spektrum für ergänzende Aufwärtsstrecke und/oder Abwärtsstrecke zugeteilt wird. Lizenznehmer-MNOs können folglich sich auf die konstante Verfügbarkeit des zweckgebundenen lizenzierten Spektrums verlassen können, während sie das geteilte Spektrum verwenden, um die Bandbreite zu erhöhen, wenn das geteilte Spektrum verfügbar ist.

Folglich kann das geteilte Spektrum in Trägeraggregationsschemen nützlich sein, die üblicherweise einen ”primären” Träger und einen oder mehrere ”sekundäre” Träger aufweisen können. Folglich können Lizenznehmer das geteilte Spektrum für sekundäre Träger verwenden, um die primären Träger zu ergänzen, die aus dem zweckgebundenen lizenzierten Spektrum bestehen. Lizenznehmer können auch das geteilte Spektrum in dieser Weise in entweder einer ergänzenden Abwärtsstrecken-(SDL) oder ergänzenden Aufwärtsstrecken(SUL)Rolle verwenden und können sogar das relative Gleichgewicht des geteilten Spektrums für SDL und SUL einstellen können, wie z. B. durch Zuteilen einer größeren Anzahl von entweder Aufwärtsstreckenrahmen oder Abwärtsstreckenrahmen in einem Zeitduplexsystem (TDD-System) oder durch Zuteilen von mehr der geteilten Spektralbandbreite zu entweder Aufwärtsstrecke oder Abwärtsstrecke in einem Frequenzduplexsystem (FDD-System).

Viele der durch die vorgeschlagenen LSA- und SAS-Systeme für europäische und amerikanische Systeme identifizierten Bänder werden in anderen Bereichen als TDD-Bänder für Netze des Partnerschaftsprojekts der dritten Generation (3GPP) verwendet. Folglich können viele Originalgerätehersteller (OEM) bereits Mobilteile herstellen, die dazu konfiguriert sind, das LSA- und SAS-Spektrum für 3GPP-TDD-Netze zu verwenden. Folglich kann es relativ unkompliziert sein, dass OEMs ermöglichen, dass hergestellte Mobilteile zusätzlich die LSA- und SAS-Bänder für 3GPP TDD in anderen Bereichen verwenden, in denen die LSA- und SAS-Bänder vorher aufgrund von Lizenzierungseinschränkungen der drahtlosen Frequenzen nicht verfügbar waren. Von speziellem Interesse kann die FDD-TDD-Trägeraggregation (CA) sein, bei der ein Lizenznehmer ein zweckgebundenes lizenziertes Spektrum für den FDD-Träger und ein geteiltes lizenziertes Spektrum für den TDD-Träger verwenden kann. Der Lizenznehmer kann folglich das geteilte lizenzierte Spektrum für den TDD-Träger aktivieren, wenn dem Lizenznehmer Zugang zum geteilten lizenzierten Spektrum in Abwesenheit des Inhabers gewährt wird.

Solche TDD-Systeme können UL/DL-Konfigurationen verwenden, die jedes Übertragungszeitintervall (TTI) entweder einer Aufwärtsstrecken- oder Abwärtsstreckenverwendung gemäß den Zeitduplexeigenschaften von TDD-Netzen zuteilen. In einem LTE-Zusammenhang, wie durch 3GPP angegeben, kann beispielsweise jeder der 10 gesamten Unterrahmen von jedem Funkrahmen von 10 ms für Aufwärtsstrecken- oder Abwärtsstreckenübertragungen zugeteilt werden. 3 zeigt eine Tabelle 4.2-2, wie in der technischen Spezifikation (TS) 36.211 von 3GPP angegeben, ”Physikalische Kanäle und Modulation”, V12.5.0 (”3GPP TS 36.211”), die die 7 möglichen UL/DL-Konfigurationen für den TDD-Betrieb ausführlich darstellt (Rahmenstrukturtyp 2). Wie in 3 gezeigt, kann jeder der 10 Unterrahmen in jedem Funkrahmen für Aufwärtsstrecke, Abwärtsstrecke oder als spezieller Unterrahmen (der Aufwärtsstreckenpiloten, Abwärtsstreckenpiloten und Schutzperiode enthält) gemäß irgendeiner der UL/DL-Konfigurationen zugeteilt werden, die durch die Indizes 0–6 identifiziert sind. Die Unterrahmen 0 und 5 in allen der UL/DL-Konfigurationen können für Abwärtsstrecke reserviert sein, um die Übertragung von Abwärtsstrecken-Synchronisationssignalen zu erleichtern, während der Unterrahmen 1 gleichmäßig für spezielle Unterrahmen reserviert sein kann.

TDD-Zellen können folglich eine der 7 möglichen UL/DL-Konfigurationen verwenden, um Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Übertragungsmuster vorzugeben. Das Netz kann die UL/DL-Konfigurationen zwischen benachbarten Zellen koordinieren müssen, um das gleichzeitige Senden und Empfangen auf derselben Frequenz in benachbarten Gebieten zu vermeiden. Folglich kann ein ”übereinstimmender” TDD-Modus in solchen benachbarten Zellenumgebungen angewendet werden, in denen die jeweiligen UL- und DL-Unterrahmen von benachbarten Zellen übereinstimmen, d. h. in denen die Übertragungsrichtung der benachbarten Zellen gleich ist. 4 zeigt ein vereinfachtes Beispiel einer übereinstimmenden UL/DL-Konfiguration, in der die Unterrahmen einer beliebigen Zelle ”C1” synchronisiert, d. h. zeitlich ausgerichtet, werden und ”übereinstimmen”, d. h. dieselbe Aufwärtsstrecken/Abwärtsstrecken-Zuteilung, mit der UL/DL-Konfiguration einer anderen beliebigen Zelle ”C2”.

Das Koordinieren von übereinstimmenden UL/DL-Konfigurationen zwischen benachbarten Zellen kann eine wichtige Aufgabe eines Netzes sein, um die Störung zwischen Zellen zu minimieren. Diese Koordinierung kann eine relativ unkomplizierte Prozedur in einem ”zusammenarbeitenden” Fall sein, in dem beide Zellen C1 und C2 ein Teil desselben Netzes sind, d. h. durch denselben MNO betrieben werden, und folglich direkt kommunizieren können, um UL/DL-Konfigurationen zu koordinieren oder Steuerinformationen von einer gemeinsamen Netzentität zu empfangen, die der C1 und C2 eine übereinstimmende UL/DL-Konfiguration zuweist. Das Netz kann außerdem eine Netzebenen-Synchronisationsarchitektur aufweisen, die dazu ausgelegt ist, Netzzellen zu ermöglichen, zeitlich eng miteinander synchronisiert zu bleiben. Aus einer Störungsperspektive können übereinstimmende UL/DL-Konfigurationen für solche zusammenarbeitende Fälle gut geeignet sein, da mobile Endgeräte frei zwischen Zellen C1 und C2 in Anbetracht des gemeinsamen Netzes umschalten können. Folglich kann ein mobiles Endgerät mit der Zelle C1 verbinden, wenn es sich nahe der Zelle C1 befindet, oder mit der Zelle C2 verbinden, wenn es sich nahe der Zelle C2 befindet.

Übereinstimmende UL/DL-Konfigurationen können jedoch in nicht zusammenarbeitenden Umgebungen suboptimal sein, wie z. B. wenn separate MNOs die Zellen C1 und C2 betreiben. 5 zeigt ein beispielhaftes Netzszenario, in dem der MNO1 und MNO2 die BS1 bzw. BS2 als benachbarte Zellen betreiben, d. h. auf einer gemeinsamen Trägerfrequenz in geographisch benachbarten Gebieten. Obwohl der benachbarte MNO-Betrieb auf einer geteilten Trägerfrequenz in zweckgebundenen Lizenzspektrumszenarios relativ unüblich sein kann, kann dies infolge einer sich ändernden Netzarchitekturdynamik wie z. B. Spektrumsteilungssystemen entstehen. Der MNO1 und MNO2 können beispielsweise beide in einem Spektrumsteilungssystem wie z. B. SAS oder LSA Lizenznehmer sein und können folglich jeweils bestimmte Lizenzierungsrechte am Spektrum haben, das im Besitz eines Inhabers steht. Der MNO1 kann einen ersten Erhebungsbezirk (z. B. ein geographisches Gebiet, für das ein Lizenznehmer Betriebsrechte hat) lizenziert haben, um die Basisstation BS1 mit einem Abdeckungsgebiet im ersten Erhebungsbezirk zu errichten, wie in 5 gezeigt. Der MNO1 kann einen zweiten Erhebungsbezirk lizenziert haben, um die Basisstation BS2 mit einem Abdeckungsgebiet, das zum ersten Erhebungsbezirk benachbart ist, zu errichten, wie in 5 gezeigt. In einem beispielhaften SAS-Zusammenhang können sowohl der MNO1 als auch MNO2 PALs der Stufe 2 sein, die unabhängig einen einzelnen PAL-Schlitz von 10 MHz im ersten Erhebungsbezirk bzw. zweiten Erhebungsbezirk lizenzieren. Außerdem kann es möglich sein, dass zusätzliche MNOs, z. B. MNO3 und MNO4, denselben PAL-Schlitz von 10 MHz im dritten und vierten Erhebungsbezirk lizenzieren, die zum ersten und zweiten Erhebungsbezirk benachbart sind (in 5 nicht explizit gezeigt). Folglich können der MNO1 und MNO2 die BS1 bzw. BS2 auf einer gemeinsamen Frequenz in benachbarten Erhebungsbezirken betreiben. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Netzszenario, in dem MNOs auf einem separaten Spektrum arbeiten, können der MNO1 und MNO2 eine Störung von einem anderen MNO auf einer gemeinsamen Frequenz angehen müssen.

Übereinstimmende UL/DL-Konfigurationen können in nicht zusammenarbeitenden Fällen suboptimal sein, wie z. B. zwischen dem MNO1 und MNO2 in 5 gezeigt. 6 zeigt eine vereinfachte UL/DL-Konfiguration für BS1 und BS2, in der die BS1 und BS2 mit einer übereinstimmenden UL/DL-Konfiguration arbeiten, d. h. UL-Unterrahmen von BS1 überlappen mit UL-Unterrahmen der BS2 und ebenso für DL-Unterrahmen. Wie in 5 für das UE1 gezeigt, kann diese übereinstimmende UL/DL-Konfiguration zu beträchtlichen Störungsproblemen für bestimmte UEs führen. Das UE1 kann an der Zellenkante der BS1 angeordnet sein, wie in 5 dargestellt, während die BS2 zusätzlich nahe dem ersten Erhebungsbezirk und folglich in enger geographischer Nähe zum UE1 angeordnet sein kann.

Wie in 6 gezeigt, kann das UE1 eine beträchtliche Abwärtsstreckenstörung während der ausgerichteten DL-Unterrahmen aufgrund der unmittelbaren Nähe der BS2 erfahren. Da das UE1 an der Zellenkante der BS1 angeordnet ist, kann das von der BS1 empfangene DL-Signal relativ schwach sein, was, wenn es mit der hohen Störung von der BS2 kombiniert wird, den Abwärtsstrecken-Signalempfang am UE1 stark behindern kann. In einer herkömmlichen Netzarchitektur, in der die BS1 und BS2 durch einen einzigen MNO betrieben werden können, kann das UE1 (über Übergabe oder Neuauswahl) von der BS1 auf die BS2 aufgrund der engeren Nähe des UE1 zur BS2 umschalten können, was folglich die vorstehend erwähnten Störungsprobleme lösen oder abschwächen kann. Da jedoch die BS1 und die BS2 durch verschiedene MNOs betrieben werden, kann das UE1 nicht von der BS1 zur BS2 in einer unkomplizierten Weise umschalten können (kann z. B. Roaming erfordern), was folglich eine einfache Lösung des Störungsproblems verhindert. Obwohl in 5 nicht gezeigt, können zusätzliche UEs, die von der BS1 und/oder BS2 bedient werden, analoge Störungsprobleme infolge der übereinstimmenden UL/DL-Konfiguration erfahren.

Folglich kann die BS1 ihre UL/DL-Konfiguration einstellen, um solche Störungsprobleme zu lösen, d. h. kann von der übereinstimmenden UL/DL-Konfiguration abweichen, um eine andere UL/DL-Konfiguration zu erhalten. Im Gegensatz zur Übereinstimmung jedes UL- und DL-Unterrahmens der BS2 kann die BS1 beispielsweise stattdessen ”umgekehrte” UL- und/oder DL-Unterrahmen auswählen, d. h. Zuteilen von UL-Unterrahmen, die mit DL-Unterrahmen der BS2 überlappen (d. h. wenn die Übertragungsrichtungen unterschiedlich sind) und umgekehrt. 7 zeigt ein vereinfachtes Beispiel, in dem die BS1 einige umgekehrte Unterrahmen und einige übereinstimmende Unterrahmen verwendet. Wie in 7 dargestellt, kann die BS1 umgekehrte Unterrahmen für die Unterrahmen 3, 4, 7 und 8 in Bezug auf die BS2 auswählen; mit anderen Worten, die BS1 kann die Unterrahmen 3 und 7 als Abwärtsstreckenunterrahmen zuweisen, um die Aufwärtsstreckenunterrahmen 3 und 7 der BS2 zu ”invertieren” oder ”umzukehren”, während die Unterrahmen 4 und 8 als Aufwärtsstreckenunterrahmen zugewiesen werden, um die Abwärtsstreckenunterrahmen 4 und 8 der BS2 umzukehren. Die BS1 kann übereinstimmende Unterrahmen für die Unterrahmen 1, 2, 5 und 6 aufrechterhalten. Anders ausgedrückt, die BS1 kann im ”angepassten Modus” für die Unterrahmen 1, 2, 5 und 6 relativ zur BS2 und im ”umgekehrten Modus” für die Unterrahmen 3, 4, 7 und 8 relativ zur BS2 arbeiten. Die BS1 kann folglich eine UL/DL-Konfiguration auswählen, die den gewünschten (oder nahe dem gewünschten) Zeitplan im angepassten/umgekehrten Modus relativ zur BS2 bereitstellt. Zahlreiche alternative angepasste und umgekehrte Unterrahmenzuteilungen sind für die BS1 möglich und liegen ebenso innerhalb des Schutzbereichs der vorliegenden Offenbarung.

Die BS1 kann folglich eine abwechselnde Sequenz des angepassten Modus und umgekehrten Modus verwenden, um die Unterrahmen der BS2 entweder zu duplizieren oder entgegenzusetzen. Die BS1 kann außerdem von einer flexiblen UE-Zeitplanung Gebrauch machen, um Funkressourcen bestimmten UEs während des angepassten Modus oder umgekehrten Modus in Abhängigkeit von den individuellen UE-Umgebungen zuzuteilen. Wie hinsichtlich 5 ausführlich erläutert, kann das UE1 für den Betrieb im angepassten Modus beispielsweise schlecht geeignet sein, d. h. kann unter einer schlechten Abwärtsstrecken-Empfangsleistung leiden, wenn ein Abwärtsstreckenunterrahmen zugeteilt wird, der einem Abwärtsstreckenunterrahmen der BS2 entspricht. Folglich kann die BS1 Funkressourcen dem UE1 ausschließlich oder hauptsächlich während des umgekehrten Modus zuteilen (wie in 5 gezeigt), d. h. während Unterrahmen oder individuellen Ressourcenelementen (REs), die in den Betrieb im angepassten Modus fallen, was folglich ermöglicht, dass das UE1 Abwärtsstreckensignale von der BS1 mit verringerter oder vernachlässigbarer Störung von der BS2 empfängt. Die BS1 kann ebenso die Umgebung jedes UE, das durch die BS1 bedient wird, bewerten und ebenso Funkressourcen jedem UE unabhängig davon zuteilen, ob die UE-Bedingungen für den angepassten oder umgekehrten Modus relativ zur BS2 besser geeignet sind. Die BS1 kann außerdem eine Bestimmung hinsichtlich der Menge an Zeit leisten, die für den angepassten Modus relativ zum umgekehrten Modus zugewiesen werden sollte, d. h. ein Verhältnis des angepassten zum umgekehrten Modus. Die BS1 kann beispielsweise mehr Unterrahmen als umgekehrte Unterrahmen relativ zur BS2 zuteilen, wenn eine Mehrheit der UEs, die von der BS1 bedient werden, für den umkehrten Modus besser geeignet sind, und umgekehrt für den angepassten Modus, wenn eine Mehrheit von UEs, die von der BS1 bedient werden, für den angepassten Modus besser geeignet sind.

In einem zusammenarbeitenden Fall, d. h. wenn die BS1 und BS2 durch einen einzelnen MNO betrieben werden, kann es für die BS1 unkompliziert sein, eine UL/DL-Konfiguration auszuwählen, die einen gewünschten Zeitplan des angepassten/umgekehrten Modus relativ zur BS2 schafft. Bestimmte TDD-Netze können beispielsweise eine Netzebenen-Synchronisation aufweisen und können folglich eine gleichmäßige UL/DL-Konfiguration allen von oder großen Gruppen von Netzzellen zuweisen, die zeitlich synchronisiert ist. Folglich kann der BS1 und BS2 dieselbe UL/DL-Konfiguration zugewiesen werden, was folglich ermöglicht, dass die BS1 leicht eine andere UL/DL-Konfiguration auswählt, die einen gewünschten Zeitplan des angepassten/umgekehrten Modus relativ zur BS2 schafft. Alternativ können die BS1 und BS2 dazu konfiguriert sein, Informationen entweder direkt oder indirekt über die gemeinsame Netzarchitektur auszutauschen, und können folglich einseitig oder zweiseitig einander mit UL/DL-Konfigurationsinformationen versehen können. Die BS1 kann folglich die UL/DL-Konfiguration der BS2 bestimmen können und anschließend einen Zeitplan des angepassten/umgekehrten Modus relativ zur BS2 auswählen, wie in 7 veranschaulicht.

In LTE-TDD-Netzen und potentiell in zukünftigen Kommunikationsstandards auf TDD-Basis, einschließlich 5G, kann die BS1 durch einen verfügbaren Satz von UL/DL-Konfigurationen eingeschränkt sein, wie z. B. hinsichtlich 3 ausführlich dargestellt. Die BS1 kann aus einem solchen verfügbaren Satz von UL/DL-Konfigurationen auswählen müssen und kann folglich nicht unabhängig jeden Unterrahmen für den angepassten oder umgekehrten Modus zuteilen können. Wie in 3 gezeigt, können einige Unterrahmen gleichmäßig für Aufwärtsstrecke oder Abwärtsstrecke über alle der verfügbaren UL/DL-Konfigurationen zugeteilt werden, wie z. B. Unterrahmen 0 (DL), 1 (speziell), 2 (UL) und 5 (DL). Die BS1 kann trotzdem eine beträchtliche Flexibilität bei der Auswahl eines Zeitplans des angepassten/umgekehrten Modus mit den verfügbaren UL/DL-Konfigurationen aufweisen, um ein annehmbares Verhältnis von angepassten zu umgekehrten Unterrahmen mit der BS2 zu erhalten. Die BS1 kann beispielsweise die UL/DL-Konfiguration 5 auswählen, wenn die BS2 die UL/DL-Konfiguration 6 verwendet, was folglich zu einem relativ hohen Verhältnis von umgekehrten zu angepassten Unterrahmen mit der BS2 in Anbetracht der verfügbaren Optionen für UL/DL-Konfigurationen führt. Für solche überlappende Unterrahmen, die verriegelt sind, kann die BS1 eine weitere Optimierung durch Verändern der speziellen Unterrahmenlänge (OFDM-Symbollänge) durchführen können. In Abhängigkeit von den anwendbaren Netzstandards kann die BS1 nicht streng an einen vordefinierten Satz von verfügbaren UL/DL-Konfigurationen gebunden sein und kann Unterrahmen als Aufwärtsstrecken- oder Abwärtsstreckenunterrahmen frei zuteilen können. In solchen Zusammenhängen kann die BS1 folglich frei eine spezielle UL/DL-Konfiguration auswählen können, die irgendeinen gewünschten Zeitplan des angepassten/umgekehrten Modus relativ zur BS2 schafft.

Im nicht zusammenarbeitenden Fall, wie vorstehend in 5 eingeführt, kann die BS1 nicht UL/DL-Konfigurationsinformationen für die BS2 über aufgebaute Kanäle erhalten können, da die BS1 und BS2 in separaten Netzen angeordnet sind. Ferner wird der Funkrahmenzeitplan der BS1 probabilistisch nicht zeitlich auf den Funkrahmenzeitplan der BS2 ausgerichtet, d. h. die Rahmengrenzen (und folglich die Unterrahmen- und Symbolgrenzen) sind nicht zeitlich synchronisiert und sind um einen gewissen Zeitversatz versetzt. Um einen Zeitplan des angepassten/umgekehrten Modus in Bezug auf die BS2 effektiv zu implementieren, kann die BS1 die Zeitsteuereigenschaften der BS2 bestimmen müssen und die UL/DL-Konfiguration der BS2 bestimmen müssen, bevor sie über einen geeigneten Zeitplan des angepassten/umgekehrten Modus entscheidet und eine Ressourcenzuteilung zu den bedienten UEs zuweist.

Folglich kann die BS1 ein Zeitplansteuersystem umfassen, das dazu konfiguriert ist, eine solche Funktionalität zu handhaben, um die Störung abzuschwächen, die durch die BS2 verursacht wird. 8 zeigt ein Blockdiagramm, das die internen Konfigurationen der Basisstation 800 (entsprechend der BS1) und des mobilen Endgeräts 810 (entsprechend dem UE1) darstellt. Die Basisstation 800 kann eine Zeitplansteuerschaltung 808 umfassen, die dazu konfiguriert sein kann, die Zeitplanungsoperationen für den angepassten/umgekehrten Modus für die Störungsabschwächung durchzuführen (wie nachstehend weiter ausführlich erläutert).

Wie in 8 gezeigt, kann das mobile Endgerät 810 ein Antennensystem 812, einen HF-Sender/Empfänger 814, ein Basisbandmodem 816, auf das sich das mobile Endgerät 810 für Mobilkommunikationen verlassen kann, umfassen. Obwohl in 8 nicht explizit dargestellt, kann das mobile Endgerät 810 eine oder mehrere zusätzliche Komponenten umfassen, wie z. B. zusätzliche Hardware-, Software- oder Firmware-Elemente, einschließlich Prozessoren/Mikroprozessoren, Steuereinheiten/Mikrocontrollern, eines Speichers, anderer Spezial- oder Universal-Hardware/Prozessoren/Schaltungen usw., um eine Vielfalt von zusätzlichen Operationen zu unterstützen. Das mobile Endgerät 810 kann auch eine Vielfalt von Benutzer-Eingabe/Ausgabe-Vorrichtungen (Anzeige(n), Tastenfeld(er), Berührungsbildschirm(e), Lautsprecher, externe Taste(n), Kamera(s), Mikrophon(e) usw.), Peripheriegerät(e), einen Speicher, eine Leistungsversorgung, externe Vorrichtungsschnittstelle(n), Teilnehmeridentifikationsmodul(e) (SIM) usw. umfassen.

In einem Aspekt der Offenbarung kann das mobile Endgerät 810 eine mobile Endgerätvorrichtung mit einer Funkverarbeitungsschaltung (HF-Sender/Empfänger 814) und einer Basisband-Verarbeitungsschaltung (Basisbandmodem 816) sein, die dazu ausgelegt ist, mit der Funkverarbeitungsschaltung zusammenzuwirken. Das mobile Endgerät 810 kann dazu konfiguriert sein, mit einer Dienstbasisstation gemäß einem ersten TDD-Zeitplan zu kommunizieren, Funkmessungen zur Dienstbasisstation zu übertragen, wobei die Funkmessungen angeben, ob das mobile Endgerät für übereinstimmende Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden oder entgegengesetzte Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zu einer störenden Basisstation besser geeignet ist, und wenn die Funkmessungen angeben, dass das mobile Endgerät für übereinstimmende Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zur störenden Basisstation besser geeignet ist, eine Ressourcenzuteilung für einen zweiten TDD-Zeitplan zu empfangen, der dem mobilen Endgerät Funkressourcen zuteilt, die während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zur störenden Basisstation vorkommen.

In einem verkürzten Überblick über den Betrieb des mobilen Endgeräts 810 kann der HF-Sender/Empfänger 814 drahtlose Hochfrequenzsignale über das Antennensystem 812 empfangen, das z. B. als einzelne Antenne oder Antennenanordnung, die aus mehreren Antennen besteht, implementiert werden kann. Der HF-Sender/Empfänger 814 kann verschiedene Empfangsschaltungsanordnungs-Komponenten umfassen, die eine analoge Schaltungsanordnung, die dazu konfiguriert ist, extern empfangene Signale zu verarbeiten, wie z. B. eine Misch-Schaltungsanordnung, um extern empfangene HF-Signale in Basisband- und/oder Zwischenfrequenzen umzusetzen, umfassen können. Der HF-Sender/Empfänger 814 kann auch eine Verstärkungsschaltungsanordnung umfassen, um extern empfangene Signale zu verstärken, wie z. B. Leistungsverstärker (PAs) und/oder rauscharme Verstärker (LNAs), obwohl zu erkennen ist, dass solche Komponenten auch separat implementiert werden können. Der HF-Sender/Empfänger 814 kann außerdem verschiedene Sendeschaltungsanordnungs-Komponenten umfassen, die dazu konfiguriert sind, intern empfangene Signale wie z. B. Basisband- und/oder Zwischenfrequenzsignale, die vom Basisbandmodem 816 geliefert werden, das eine Mischschaltungsanordnung umfassen kann, um intern empfangene Signale auf eine oder mehrere Hochfrequenzträgerwellen zu modulieren, und/oder eine Verstärkungs-Schaltungsanordnung, um intern empfangene Signale vor der Sendung zu verstärken, zu senden. Der HF-Sender/Empfänger 814 kann solche Signale zum Antennensystem 812 zur drahtlosen Übertragung liefern. Weitere Bezugnahmen hier auf den Empfang und/oder die Sendung von drahtlosen Signalen durch das mobile Endgerät 102 können folglich als Wechselwirkung zwischen dem Antennensystem 812, dem HF-Sender/Empfänger 814 und dem Basisbandmodem 816 verstanden werden, wie vorstehend ausführlich erläutert.

Das Basisbandmodem 816 kann für das Managen von Mobilkommunikationsfunktionen des mobilen Endgeräts 810 verantwortlich sein und kann folglich dazu konfiguriert sein, in Verbindung mit dem HF-Sender/Empfänger 812 und dem Antennensystem 812 zu arbeiten, um Mobilkommunikationssignale gemäß einem oder mehreren Mobilkommunikationsprotokollen zu senden und zu empfangen. Das Basisbandmodem 816 kann für verschiedene Basisbandsignal-Verarbeitungsoperationen für sowohl Aufwärtsstrecken- als auch Abwärtsstreckensignaldaten verantwortlich sein. Folglich kann das Basisbandmodem 816 Basisband-Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckensignale erhalten und puffern und anschließend die gepufferten Abwärtsstreckensignale zu verschiedenen internen Komponenten des Basisbandmodems 816 für jeweilige Verarbeitungsoperationen liefern.

Das Basisbandmodem 816 kann aus einem System einer Bitübertragungsschicht (PHY, Schicht 1) und einem System eines Protokollstapels (Schicht 2 und 3) bestehen. Das PHY-Untersystem kann dazu konfiguriert sein, die Steuerung und Verarbeitung von Bitübertragungsschicht-Mobilkommunikationsfunktionen durchzuführen, einschließlich Fehlerdetektion, Vorwärtsfehlerkorrektur-Codierung/Decodierung, Kanalcodierung und Verschachtelung, Modulation/Demodulation des physikalischen Kanals, Abbildung des physikalischen Kanals, Funkmessung und Suche, Frequenz- und Zeitsynchronisation, Antennen-Diversity-Verarbeitung, Leistungssteuerung und Gewichtung, Ratenanpassung, Neuübertragungsverarbeitung usw. Das PHY-Untersystem kann durch eine PHY-Steuereinheit gesteuert werden, die strukturell als Prozessor verwirklicht sein kann, der dazu konfiguriert ist, eine Bitübertragungsschicht-Steuersoftware auszuführen und anschließend verschiedene Hardware- und Software-Verarbeitungselemente des PHY-Untersystems unter der Leitung der darin bereitgestellten Steuerlogik zu steuern.

Das Protokollstapel-Untersystem kann für die Funktionalität der Schicht 2 und Schicht 3 des Protokollstapels verantwortlich sein. In einem LTE-Zusammenhang kann das Protokollstapel-Untersystem für Prozesse der Entitäten der Medienzugangssteuerung (MAC), Funkverbindungssteuerung (RLC), des Paketdatenkonvergenzprotokolls (PDCP), der Funkressourcensteuerung (RRC), der Nicht-Zugangs-Ebene (NAS) und des Internetprotokolls (IP) verantwortlich sein. Das Protokollstapel-Untersystem kann als Prozessor verwirklicht sein, der dazu konfiguriert ist, eine Protokollstapel-Software auszuführen und Mobilkommunikationsoperationen eines mobilen Endgeräts unter der Leitung der darin definierten Steuerlogik zu steuern. Das Protokollstapel-Untersystem kann mit dem PHY-Untersystem zusammenwirken, wie z. B. über eine Schnittstelle mit der PHY-Steuereinheit, um Bitübertragungsschichtdienste anzufordern, wie durch die Protokollstapel-Steuerlogik festgelegt, einschließlich Bitübertragungsschichtkonfiguration und Funkmessung. Das Protokollstapel-Untersystem kann das PHY-Untersystem mit Abwärtsstrecken-Transportkanaldaten (MAC-Daten) versorgen, die für die anschließende Bitübertragungsschicht-Verarbeitung und Übertragung durch das PHY-Untersystem geplant sind (über den HF-Sender/Empfänger 814 und das Antennensystem 812). Das PHY-Untersystem kann dagegen Aufwärtsstreckendaten des physikalischen Kanals (über den HF-Sender/Empfänger 814 und das Antennensystem 812) empfangen und die anschließende Bitübertragungsschicht-Verarbeitung an den empfangenen Aufwärtsstreckendaten des physikalischen Kanals durchführen, bevor die Aufwärtsstreckendaten des physikalischen Kanals zum Protokollstapeluntersystem 300 als Aufwärtsstrecken-Transportkanaldaten (MAC-Daten) geliefert werden. Die anschließende Bezugnahme auf das Senden und den Empfang von Signalen durch das mobile Endgerät 810 können folglich als Wechselwirkung zwischen dem Antennensystem 812, dem HF-Sender/Empfänger 814 und dem Basisbandmodem 816 verstanden werden, wie so ausführlich erläutert.

Das Basisbandmodem 816 kann ein Mehrmodusmodem sein und kann folglich dazu konfiguriert sein, Mobilkommunikationen gemäß mehr als einer Funkzugangstechnologie zu managen. Das Basisbandmodem 816 kann folglich mehrere Bitübertragungsschicht- und Protokollstapel-Untersysteme umfassen, die jeweils für eine spezielle Funkzugangstechnologie zweckgebunden sind. Das Basisbandmodem 816 kann außerdem mit einem Anwendungsprozessor des mobilen Endgeräts 810 über eine Schnittstelle koppeln (nicht explizit in 8 gezeigt), der als Zentraleinheit (CPU) implementiert werden kann und dazu konfiguriert sein kann, verschiedene Anwendungen und/oder Programme des mobilen Endgeräts 812 auszuführen, wie z. B. Anwendungen, die einem Programmcode entsprechen, der in einer Speicherkomponente des mobilen Endgeräts 812 gespeichert ist (nicht explizit in 2 gezeigt). Der Anwendungsprozessor kann dazu konfiguriert sein, ein Betriebssystem (OS) des mobilen Endgeräts 812 zu betreiben, und kann die Schnittstelle mit dem Basisbandmodem 816 verwenden, um Benutzerdaten wie z. B. Sprache, Video, Anwendungsdaten, Basis-Internet/Web-Zugangsdaten usw. zu senden und zu empfangen. Der Anwendungsprozessor kann auch dazu konfiguriert sein, eine oder mehrere weitere Komponenten des mobilen Endgeräts 812 zu steuern, wie z. B. Benutzer-Eingabe/Ausgabe-Vorrichtungen (Anzeige(n), Tastenfeld(er), Berührungsbildschirm(e), Lautsprecher, externe Taste(n), Kamera(s), Mikrophon(e) usw.), Peripheriegeräte, einen Speicher, eine Leistungsversorgung, externe Vorrichtungsschnittstellen usw.

Das Basisbandmodem 816 kann folglich die Kommunikation des mobilen Endgeräts 810 mit der Basisstation 800 über den drahtlosen Kanal 820 steuern. Wie in 8 gezeigt, kann die Basisstation 800 ein Antennensystem 802, ein Funkuntersystem 804 und ein Basisbanduntersystem 806 umfassen. Die Basisstation 800 kann mit einem Kernnetz verbunden sein und kann folglich als Schnittstelle zwischen dem Funkzugangsnetzabschnitt und dem Kernnetzabschnitt des Lizenznehmer-Kommunikationsnetzes wirken. Die Basisstation 800 kann außerdem mit einer Zeitplansteuerschaltung 808 verbunden sein, die entweder eine integrierte Komponente der Basisstation 800 oder eine Kernnetzkomponente, die innerhalb des Kernnetzabschnitts der zugehörigen Netzarchitektur angeordnet ist, sein kann. Beide Implementierungen werden betrachtet, um die relativ äquivalente Funktionalität zu schaffen, und liegen innerhalb des Schutzbereichs der vorliegenden Offenbarung.

Das Funkuntersystem 804 kann als entfernte Funkeinheit (RRU) in einem Basisstationszusammenhang konfiguriert sein und kann folglich dazu konfiguriert sein, drahtlose Signale zu senden und zu empfangen. Das Funkuntersystem 804 kann verschiedene Empfangs-Schaltungsanordnungs-Komponenten umfassen, die eine analoge Schaltungsanordnung umfassen können, die dazu konfiguriert ist, elektrische Hochfrequenzsignale zu verarbeiten, wie z. B. eine Mischschaltungsanordnung, um empfangene elektrische Hochfrequenzsignale in Basisband- und/oder Zwischenfrequenzen umzusetzen. Das Funkuntersystem 804 kann auch eine Verstärkungsschaltungsanordnung umfassen, um empfangene elektrische Hochfrequenzsignale zu verstärken, wie z. B. Leistungsverstärker (PAs) und/oder rauscharme Verstärker (LNAs). Das Funkuntersystem 804 kann außerdem verschiedene Sendeschaltungsanordnungs-Komponenten umfassen, die dazu konfiguriert sind, intern empfangene Signale wie z. B. Basisband- und/oder Zwischenfrequenzsignale, die durch das Basisbanduntersystem 806 geliefert werden, zu senden, das eine Mischschaltungsanordnung, um intern empfangene Signale auf eine oder mehrere Hochfrequenz-Trägerwellen zu modulieren, und/oder eine Verstärkungs-Schaltungsanordnung, um intern empfangene Signale vor der Sendung zu verstärken, umfassen kann. Das Funkuntersystem 804 kann solche Signale zum Antennensystem 802 zur drahtlosen Übertragung liefern.

Das Basisbanduntersystem 806 kann als Basisbandeinheit (BBU) in einem Basisstationszusammenhang konfiguriert sein und kann für das Steuern von Funkkommunikationen gemäß einem drahtlosen Kommunikationsprotokoll, z. B. LTE, UMTS, LTE, CDMA usw., verantwortlich sein. Das Basisbanduntersystem 806 kann strukturell als Prozessor verkörpert sein, der dazu konfiguriert ist, einen Programmcode auszuführen, der arithmetische, logische, Steuer- und Eingabe/Ausgabe-(E/A)Prozessoroperationen definiert. Das Basisbanduntersystem 806 kann dazu konfiguriert sein, den Betrieb des Funkuntersystems 804 und des Antennensystems 802 gemäß einem drahtlosen Kommunikationsprotokollstapel durch Ausführen eines Programmcodes von Software- und/oder Firmware-Modulen eines drahtlosen Kommunikationsprotokollstapels zu steuern. Obwohl in 8 nicht explizit dargestellt, kann das Basisbanduntersystem 806 eine oder mehrere Speicherkomponenten umfassen. Das Basisbanduntersystem 806 kann den entsprechenden Programmcode von der einen oder den mehreren vorgesehenen Speicherkomponenten abrufen und den Programmcode der Software- und/oder Firmware-Module ausführen, um das Funkuntersystem 804 gemäß einer Steuerlogik zu steuern, die durch verschiedene Schichten des drahtlosen Kommunikationsprotokollstapels bereitgestellt wird, der das Steuern einer Bitübertragungsschicht-Schaltungsanordnung (PHY-Schaltungsanordnung) umfassen kann, die als Teil des Basisbanduntersystems 806 enthalten ist, um drahtlose Kommunikationssignale mit dem Funkuntersystem 804 und Antennensystem 812 zu senden und zu empfangen. Weitere Bezugnahmen hier auf den Empfang und/oder die Sendung von drahtlosen Signalen und anderen Verarbeitungsoperationen durch die Basisstation 800 können folglich als Wechselwirkung zwischen dem Antennensystem 802, dem Funkuntersystem 804 und dem Basisbanduntersystem 806 verstanden werden, wie vorstehend ausführlich erläutert.

Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann dazu konfiguriert sein, die Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Zeitplanung für die Basisstation 800 zu managen, und kann folglich dazu konfiguriert sein, mit dem Basisband-Untersystem 806 zusammenzuwirken, um mit mobilen Endgeräten wie z. B. dem mobilen Endgerät 810 über eine Steuersignalisierung zu kommunizieren, um Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Ressourcen zuzuteilen, zusätzlich zum Anfordern einer Meldung. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann strukturell als Prozessor verkörpert sein, der dazu konfiguriert ist, einen Programmcode auszuführen, der arithmetische, logische, Steuer- und Eingabe/Ausgabe-(E/A)Prozessoroperationen gemäß der hier ausführlich erläuterten Funktionalität hinsichtlich der Zeitplansteuerschaltung 808 definiert. Folglich kann die Funktionalität der hier ausführlich erläuterten Zeitplansteuerschaltung 808 als computerlesbare Befehle oder Code verkörpert sein und in einem nichtflüchtigen computerlesbaren Speichermedium für die Ausführung durch die Zeitplansteuerschaltung 808 gespeichert sein. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann als Komponente des Basisband-Untersystems 806 (z. B. in einer BBU), als Komponente des Funkuntersystems 804 (z. B. in einer RRU), als separate interne Komponente der Basisstation 800, als Teil des Kernnetzes, das mit der Basisstation 800 verbunden ist, oder als Funkzugangsnetzentität, die mit mehreren Basisstationen, einschließlich der Basisstation 800, verbunden ist, enthalten sein. Ungeachtet des physikalischen Orts kann die Zeitplansteuerschaltung 808 mit mobilen Endgeräten, die durch die Basisstation 800 bedient werden, über das Basisband-Untersystem 806, das Funkuntersystem 804 und das Antennensystem 802 der Basisstation 800 kommunizieren können.

Wie weiter ausführlich erläutert wird, kann in einem Aspekt der Offenbarung die Zeitplansteuerschaltung 808 eine Zeitplansteuerschaltung sein, die dazu konfiguriert ist, einen ersten TDD-Zeitplan einer störenden Basisstation abzuschätzen, Störungsmessungen auszuwerten, die von mehreren mobilen Endgeräten geliefert werden, um ein oder mehrere gestörte Endgeräte zu identifizieren, einen zweiten TDD-Zeitplan mit einer Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und einer Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan auf der Basis des einen oder der mehreren gestörten mobilen Endgeräte auszuwählen und eine Ressourcenzuteilung zu den mehreren mobilen Endgeräten gemäß dem zweiten TDD-Zeitplan zu senden. In einem anderen Aspekt der Offenbarung kann die Zeitplansteuerschaltung 808 eine Zeitplansteuerschaltung sein, die dazu konfiguriert ist, einen ersten Zeitduplexzeitplan (TDD-Zeitplan) einer störenden Basisstation auf der Basis von Funkbedingungen von einem oder mehreren mobilen Endgeräten abzuschätzen, einen zweiten TDD-Zeitplan mit einer Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und einer Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan auszuwählen und eine Ressourcenzuteilung zu dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten gemäß dem zweiten TDD-Zeitplan zu senden.

Wie vorher angegeben, kann die Zeitplansteuerschaltung 808 dazu konfiguriert sein, die Zeitsteuereigenschaften einer nahegelegenen störenden Basisstation (wie z. B. BS2) zu bestimmen und die UL/DL-Konfiguration der BS2 zu bestimmen, um über eine geeignete UL/DL-Konfiguration zu entscheiden, die einen gewünschten Zeitplan des angepassten/umgekehrten Modus bereitstellt, und eine Ressourcenzuteilung zu den bedienten UEs zuzuweisen. 9 zeigt ein Verfahren 900 zum Managen einer Störung zwischen Zellen, das die Zeitplansteuerschaltung 808 implementieren kann, um die durch eine nahegelegene störende Basisstation verursachte Störung abzuschwächen.

Wie in 9 gezeigt, kann die Zeitplansteuerschaltung 808 zuerst die UL/DL-Konfiguration der störenden Basisstation detektieren müssen, die unter dem Verdacht steht, die Störung an mobilen Endgeräten zu verursachen, die durch die Basisstation 800 bedient werden. Die störende Basisstation kann durch einen anderen MNO betrieben werden als die Basisstation 800, und folglich kann die Basisstation 800 nicht direkt Informationen der UL/DL-Konfiguration von der störenden Basisstation erhalten können. Alternativ kann die Zeitplansteuerschaltung 808 das Verfahren 900 verwenden, um die UL/DL-Konfiguration von einer Ziel-BS zu erhalten, die durch denselben MNO betrieben wird, ohne direkt Informationen von der störenden Basisstation austauschen zu müssen. Obwohl das Verfahren 900 für Szenarios von separaten MNOs gut geeignet sein kann, kann die Zeitplansteuerschaltung 808 folglich alternativ das Verfahren 900 für Szenarios mit gemeinsamen MNOs verwenden.

Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann Erfassungs- oder Detektionsmechanismen verwenden, um die UL/DL-Konfiguration der störenden Basisstation bei 910 zu detektieren, und kann folglich die UL/DL-Konfiguration der störenden Basisstation ohne direktes Austauschen von Informationen mit der störenden Basisstation detektieren. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann beispielsweise eines oder mehrere von mobilen Erfassungsendgeräten, zweckgebundenen Erfassungsknoten oder anderen Netzerfassungsknoten verwenden, um Funkmessungen der störenden Basisstation zu liefern, die die Zeitplansteuerschaltung 808 anschließend verwenden kann, um die UL/DL-Konfiguration der störenden Basisstation zu bestimmen.

Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann beispielsweise ein oder mehrere mobile Endgeräte, die mit der Basisstation 800 verbunden sind, als Erfassungsendgeräte zuweisen. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann Funkmessungen von den Erfassungsendgeräten über eine Steuersignalisierung anfordern und die von den mobilen Erfassungsendgeräten gemeldeten Funkmessungen verwenden, um die UL/DL-Konfiguration der störenden Basisstation zu bestimmen. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann beispielsweise das mobile Endgerät 810 als Erfassungsendgerät über eine Steuersignalisierung zuweisen und Funkmessungen vom mobilen Endgerät 810 anfordern. Das mobile Endgerät 810 kann dann die Funkmessungen (z. B. über das PHY-Untersystem) durchführen und die Funkmessungen zur Zeitplansteuerschaltung 808 liefern. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann ebenso Funkmessungen von einem oder mehreren zusätzlichen mobilen Endgeräten empfangen, die als mobile Erfassungsendgeräte zugewiesen sind.

Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann dann die gemeldeten Funkmessungen auswerten, um die UL/DL-Konfiguration der störenden Basisstation zu bestimmen. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann die Änderungen der abgestrahlten Leistung durch die störende Basisstation auswerten, um zwischen Abwärtsstreckenunterrahmen, Aufwärtsstreckenunterrahmen und speziellen Unterrahmen (falls anwendbar) zu unterscheiden. Da erwartet wird, dass die störende Basisstation beträchtliche Energie während der Abwärtsstrecken-Übertragungsperioden abstrahlt, kann die Zeitplansteuerschaltung 808 bestimmen können, welche Zeitdauern Abwärtsstreckenunterrahmen der störenden Basisstation sind, durch Identifizieren von Zeitdauern, während derer die zugewiesenen Erfassungsendgeräte eine starke Störung von der störenden Basisstation detektieren. Da Aufwärtsstreckenunterrahmen nur leistungsarme Übertragungen durch bediente mobile Endgeräte zur störenden Basisstation beinhalten können, kann die Zeitplansteuerschaltung 808 auch bestimmen können, welche Zeitdauern Aufwärtsstreckenunterrahmen der störenden Basisstation sind, als Zeitdauern, während derer die zugewiesenen Erfassungsendgeräte wenig oder keine Störung von der störenden Basisstation detektieren. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann Breitband-Signalleistungsmessungen wie z. B. Messungen des Indikators der empfangenen Signalstärke (RSSI) (bei den zugewiesenen mobilen Erfassungsendgeräten durchgeführt und von diesen gemeldet) verwenden, um die Änderungen der abgestrahlten Leistung zu bewerten und anschließend die UL/DL-Konfiguration zu bestimmen.

Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann zusätzlich oder alternativ sich auf zweckgebundene Erfassungsknoten und andere Netzerfassungsknoten verlassen, um ebenso Funkmessungen der störenden Basisstation zu empfangen und auszuwerten. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann beispielsweise mit Erfassungsknoten kommunizieren, die innerhalb der Netzarchitektur vorgesehen sind, um Funkmessungen der störenden Basisstation anzufordern und zu empfangen. Außerdem oder alternativ kann die Zeitplansteuerschaltung 808 sich auf entfernte Funkköpfe (RRHs) oder kleine Zellen (z. B. Femtozellen oder Pikozellen) verlassen, die in der Lage sind, Funkmessungen an die Zeitplansteuerschaltung 808 zu melden. Zusätzlich oder alternativ kann sich die Zeitplansteuerschaltung 808 auf eine Netzerfassungskomponente wie z. B. eine Umgebungserfassungssteuereinheit (ESC) verlassen, die als Teil eines SAS-Systems (wie in 2) vorgesehen ist, um Funkmessungen der störenden Basisstation zu melden.

Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann folglich die UL/DL-Konfiguration der störenden Basisstation über Funkmessungen bei 910 bestimmen. Zusätzlich oder alternativ kann die Zeitplansteuerschaltung 808 dazu konfiguriert sein, Informationen der UL/DL-Konfiguration der störenden Basisstation bei 910 über eine Komponente zwischen den Netzen zu erhalten, die ein Teil der Netzhierarchie der Basisstation 800 ist und Zugang zu Synchronisationsinformationen der störenden Basisstation hat, wie z. B. eine SAS- oder LSA-Komponente, die sowohl mit dem Netz der Basisstation 800 als auch der störenden Basisstation über die SAS- oder LSA-Netzarchitektur verbunden ist (1 und 2). Obwohl 910 hauptsächlich auf die einseitige Detektion der UL/DL-Konfiguration der störenden Basisstation gerichtet ist, kann die Zeitplansteuerschaltung 808 die UL/DL-Konfiguration der störenden Basisstation über eine direkte oder indirekte Schnittstelle mit der störenden Basisstation erhalten können, wenn eine solche verfügbar ist, was beträchtlich weniger komplex sein kann als die Detektion der UL/DL-Konfiguration der störenden Basisstation über die einseitige Erfassung und nur einen unidirektionalen Austausch von Basiszeitplanungsinformationen (wie z. B. den UL/DL-Konfigurationsindex, wie für LTE festgelegt) erfordern kann. Das Verfahren 900 ist somit auf beide Szenarios anwendbar.

Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann dann die detektierte UL/DL-Konfiguration anwenden, um die UL/DL-Konfiguration der Basisstation 800 einzustellen, um die Störung an mobilen Endgeräten abzuschwächen, die durch die Basisstation 800 bedient werden. Wie vorher eingeführt, kann die Zeitplansteuerschaltung 808 einen Zeitplan des angepassten/umgekehrten Modus relativ zur detektierten UL/DL-Konfiguration der störenden Basisstation identifizieren, was ermöglicht, dass die Zeitplansteuerschaltung 808 effektiv Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Ressourcen den mobilen Endgeräten, die durch die Basisstation 800 bedient werden, zuteilt. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann beispielsweise einen Zeitplan des angepassten/umgekehrten Modus auswählen, der viele umgekehrte Unterrahmen relativ zur detektierten UL/DL-Konfiguration der störenden Basisstation enthält, wenn die Zeitplansteuerschaltung 808 feststellt, dass viele mobile Endgeräte, die durch die Basisstation 800 bedient werden, unter einer übermäßigen Abwärtsstreckenstörung von der störenden Basisstation leiden. Alternativ kann die Zeitplansteuerschaltung 808 entweder die aktuelle UL/DL-Konfiguration der Basisstation 800 als Zeitplan des angepassten/umgekehrten Modus aufrechterhalten oder einen Zeitplan des angepassten/umgekehrten Modus mit mehr umgekehrten Unterrahmen auswählen, wenn die Zeitplansteuerschaltung 808 feststellt, dass wenige mobile Endgeräte, die durch die Basisstation 800 bedient werden, unter einer übermäßigen Abwärtsstreckenstörung von der störenden Basisstation leiden.

Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann sich auf Berichte verlassen, die von mobilen Endgeräten geliefert werden, die von der Basisstation 800 bedient werden, um festzustellen, ob der aktuelle Zeitplan des angepassten/umgekehrten Modus der Basisstation 800 relativ zur störenden Basisstation geändert werden sollte, und wenn ja, einen neuen Zeitplan des angepassten/umgekehrten Modus auswählen, um die Abwärtsstreckenstörung an den mobilen Endgeräten, die durch die Basisstation 800 bedient werden, die durch die störende Basisstation verursacht wird, abzuschwächen.

Folglich kann die Zeitplansteuerschaltung 808 Berichte von den bedienten mobilen Endgeräten bei 920 empfangen, wobei die Berichte eine Abwärtsstreckenstörung an den mobilen Endgeräten angeben. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann explizit die Berichte von den bedienten mobilen Endgeräten über eine Steuersignalisierung für Zwecke des Verfahrens 900 anfordern oder kann die Berichte von den bedienten mobilen Endgeräten in einem unabhängigen Zusammenhang empfangen, wie z. B. Standardmessungs-Meldungsprozeduren für mobile Endgeräte in verbundenen Funkzuständen. Ungeachtet dessen kann die Zeitplansteuerschaltung 808 Berichte von den bedienten mobilen Endgeräten bei 920 empfangen, die Abwärtsstrecken-Störungsniveaus angeben, die durch die störende Basisstation verursacht werden.

Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann zusätzliche gemeldete Informationen von den bedienten mobilen Endgeräten, die bei 920 empfangen werden, zur weiteren Betrachtung bei der UL/DL-Konfigurationsauswahl und Ressourcenzuteilung bei 930940 verwenden, wie z. B. Ortsinformationen von bedienten mobilen Endgeräten. Wie hinsichtlich 5 ausführlich erläutert, kann der Ort eines mobilen Endgeräts in Bezug auf sowohl die Basisstation 800 als auch die störende Basisstation beide in die Störungsbedingungen eingehen, die vom mobilen Endgerät erfahren werden, wie z. B. die Nähe zur Basisstation 800 und Nähe zur störenden Basisstation. Folglich kann die Zeitplansteuerschaltung 808 solche Ortsinformationen (entweder in Verbindung mit oder in Abwesenheit von Störungsmessberichten) verwenden können, um die Störungsbedingungen eines mobilen Endgeräts abzuschätzen.

Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann folglich die Abwärtsstrecken-Störungsszenarios der bedienten mobilen Endgeräte in Bezug auf die störende Basisstation über Informationen bewerten können, die durch die bedienten mobilen Endgeräte gemeldet werden. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann dann einen geeigneten Zeitplan des angepassten/umgekehrten Modus bei 930 relativ zur detektierten UL/DL-Konfiguration der störenden Basisstation gemäß den von den bedienten mobilen Endgeräten empfangenen Berichten auswählen. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann außerdem Faktoren wie z. B. das betroffene Frequenzband und die betroffene Technologie bei der UL/DL-Konfigurationsauswahl und Ressourcenzuteilung berücksichtigen.

Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann ein Zielverhältnis von angepasst zu umgekehrt bei 930 in Abhängigkeit von den Störungsszenarios, die von den bedienten mobilen Endgeräten gemeldet werden, identifizieren. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann beispielsweise ein hohes Zielverhältnis von angepasst zu umgekehrt auswählen, wenn die gemeldeten Störungsszenarios darauf hinweisen, dass der angepasste Modus ein optimiertes Störungsszenario für die bedienten mobilen Endgeräte darstellt, oder kann ein niedriges Zielverhältnis von angepasst zu umgekehrt auswählen, wenn die gemeldeten Störungsszenarios darauf hindeuten, dass der umgekehrte Modus ein optimiertes Störungsszenario für die bedienten mobilen Endgeräte darstellt.

Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann dann eine geeignete UL/DL-Konfiguration auf der Basis des Zielverhältnisses von angepasst zu umgekehrt und der detektierten UL/DL-Konfiguration der Ziel-BS bestimmen. Folglich kann die Zeitplansteuerschaltung 808 die verfügbaren UL/DL-Konfigurationen bewerten, um festzustellen, welche verfügbare UL/DL-Konfiguration das engste Verhältnis von angepasst zu umgekehrt zum Zielverhältnis von angepasst zu umgekehrt erzeugt. Der Satz von verfügbaren UL/DL-Konfigurationen kann davon abhängen, ob die Basisstation 800 frei eine UL/DL-Konfiguration wählen kann oder auf einen vordefinierten Satz von UL/DL-Konfigurationen begrenzt ist, wie hinsichtlich 2 ausführlich erläutert.

Um die verfügbaren UL/DL-Konfigurationen bei 930 zu bewerten, kann die Zeitplansteuerschaltung 808 die verfügbaren UL/DL-Konfigurationen mit der detektierten UL/DL-Konfiguration vergleichen, um die Menge an Zeit, die jede verfügbare UL/DL-Konfiguration den angepassten Modus erzeugen würde (überlappende UL-UL oder DL-DL) und die Menge an Zeit, die jede verfügbare UL/DL-Konfiguration den umgekehrten Modus erzeugen würde (UL-DL oder DL-UL), zu bestimmen, Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann dann das Verhältnis von angepasst zu umgekehrt als Verhältnis der Zeit des angepassten Modus zur Zeit des umgekehrten Modus bestimmen und anschließend eine verfügbare UL/DL-Konfiguration, die ein Verhältnis von angepasst zu umgekehrt nahe dem Zielverhältnis von angepasst zu umgekehrt erzeugt, als UL/DL-Konfiguration bei 930 auswählen.

Wenn der Funkrahmenzeitplan der störenden Basisstation mit dem Funkrahmenzeitplan der Basisstation 800 synchronisiert, d. h. zeitlich in Bezug auf Unterrahmengrenzen ausgerichtet, ist, kann das Verhältnis von angepasst zu umgekehrt für jede verfügbare UL/DL-Konfiguration auch das Verhältnis von angepassten Unterrahmen zu umgekehrten Unterrahmen sein.

Insbesondere wenn die Basisstation 800 und die störende Basisstation durch separate MNOs betrieben werden, kann jedoch der Funkrahmenzeitplan der Basisstation 800 nicht zeitlich auf den Funkrahmenzeitplan der störenden Basisstation ausgerichtet sein. 10 zeigt ein Beispiel, in dem der Funkrahmenzeitplan der störenden Basisstation vom Funkrahmenzeitplan der Basisstation 800 durch einen gewissen Zeitversatz versetzt ist. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann einen solchen Versatz durch Vergleichen der detektierten UL/DL-Konfiguration der störenden Basisstation mit dem aktuellen Funkrahmenzeitplan der Basisstation 800 identifizieren können, um den Zeitversatz relativ zu den Unterrahmengrenzen der detektierten UL/DL-Konfiguration zu bestimmen.

Die Zeitplansteuerschaltung 800 kann entweder den Funkrahmenzeitplan der Basisstation 800 bei 930 einstellen oder kann mit einem nicht ausgerichteten, d. h. asynchronen, Funkrahmenzeitplan relativ zur störenden Basisstation fortfahren. Wie in 10 gezeigt, kann ein nicht ausgerichteter Funkrahmenzeitplan Perioden des angepassten und umgekehrten Modus erzeugen, die nicht auf Unterrahmengrenzen ausrichten. Folglich kann die Zeitplansteuerschaltung 808 dazu konfiguriert sein, die verfügbaren UL/DL-Konfigurationen mit der detektierten UL/DL-Konfiguration zu vergleichen, um die Zeitdauern des angepassten Modus und Zeitdauern des umgekehrten Modus zu bestimmen, die die verfügbaren UL/DL-Konfigurationen erzeugen würden, wenn sie als UL/DL-Konfiguration der Basisstation 800 ausgewählt werden würden. Solche Perioden des angepassten und umgekehrten Modus sind in 10 jeweils mit den Markierungen ”M” und ”I” identifiziert.

Folglich kann die Zeitplansteuerschaltung 808 dazu konfiguriert sein, das Verhältnis von angepasst zu umgekehrt für nicht ausgerichtete Funkrahmenzeitpläne zu bestimmen und anschließend eine UL/DL-Konfiguration auszuwählen, die ein Verhältnis von angepasst zu umgekehrt erzeugt, das nahe dem Zielverhältnis von angepasst zu umgekehrt liegt. Folglich kann es möglich sein, dass die Zeitplansteuerschaltung 808 den Funkrahmenzeitplan der Basisstation 800 auf die störende Basisstation ausrichtet oder mit nicht ausgerichteten Funkrahmenzeitplänen bei 930 fortfährt. In bestimmten Szenarios kann es übermäßig oder ausschließend komplex sein, dass die Basisstation 800 ihren Funkrahmenzeitplan einstellt, was das Zurücksetzen des Funkrahmenzeitplans über Steuersignalisierung mit den bedienten mobilen Endgeräten und dem Kernnetz umfassen kann. Folglich kann die Zeitplansteuerschaltung 808 mit nicht ausgerichteten Funkrahmenzeitplänen in einem solchen Szenario fortfahren. In anderen Szenarios kann die Basisstation 800 zum dynamischen Einstellen ihres Funkrahmenzeitplans in der Lage sein, was z. B. in TDD-Netzen vorgesehen sein kann, um Basisstationen und anderen Netzkomponenten zu ermöglichen, Zeitplaneinstellungen zu leisten, um die Synchronisation mit anderen Netzkomponenten aufrechtzuerhalten. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann folglich den Funkrahmenzeitplan der Basisstation 800 einstellen, um den Funkrahmenzeitplan auf die störende Basisstation in solchen Szenarios auszurichten.

Folglich kann die Zeitplansteuerschaltung 808 eine geeignete UL/DL-Konfiguration bei 930 zusätzlich zum optionalen Neuausrichten des Funkrahmenzeitplans der Basisstation 800 bestimmen, um die Basisstation 800 mit der störenden Basisstation zu synchronisieren. Bei der Auswahl der UL/DL-Konfiguration bei 930 kann die Zeitplansteuerschaltung 808 zum Zuweisen von Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Ressourcen zu den von der Basisstation 800 bedienten mobilen Endgeräten weitergehen.

Wie vorher ausführlich erläutert, kann die Zeitplansteuerschaltung 808 ein Zielverhältnis von angepasst zu umgekehrt auf der Basis der von den bedienten mobilen Endgeräten gemeldeten Störungsszenarios bestimmen, wobei die Störungsszenarios angeben können, dass ein mobiles Endgerät für eine angepasste Zuteilung relativ zur störenden Basisstation besser geeignet ist oder für eine umgekehrte Zuteilung relativ zur störenden Basisstation besser geeignet ist. Folglich kann die Zeitplansteuerschaltung 808 zusätzlich die gemeldeten Störungsszenarios (durch gemeldete Funkmessungen von den bedienten mobilen Endgeräten angegeben) verwenden, um Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Ressourcen den bedienten mobilen Endgeräten zuzuteilen.

Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann beispielsweise jedes bediente mobile Endgerät identifizieren, das als besser geeignet in Richtung des angepassten Modus relativ zur störenden Basisstation identifiziert wird, und anschließend Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Ressourcen zu solchen mobilen Endgeräten während der angepassten Zeitdauern der ausgewählten UL/DL-Konfiguration zuteilen. In einem ausgerichteten Fall kann die Zeitplansteuerschaltung 808 Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Ressourcen zu solchen mobilen Endgeräten während angepasster Unterrahmen relativ zur störenden Basisstation zuteilen, d. h. Ressourcenelemente (REs), die während angepasster Unterrahmen vorkommen, und umgekehrt für umgekehrte Unterrahmen. In einem nicht ausgerichteten Fall kann die Zeitplansteuerschaltung 808 Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Ressourcen zu solchen mobilen Endgeräten während Unterrahmen zuteilen, die aus einer großen Menge des angepassten Modus bestehen, wie z. B. die Unterrahmen 3, 7 und/oder 8 in dem beispielhaften Fall von 10. In Abhängigkeit von der Menge an Zeitplanungsflexibilität, die für die Zeitplansteuerschaltung 808 für die Ressourcenzuteilung zur Verfügung steht, kann die Zeitplansteuerschaltung 808 den bedienten mobilen Endgeräten, die für den angepassten Modus besser geeignet sind, spezielle Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-REs zuweisen, die in Perioden des angepassten Modus fallen. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann eine größere Betonung auf die Zuweisung von bedienten mobilen Endgeräten, die für den angepassten Modus besser geeignet sind, zu Abwärtsstrecken-Ressourcen legen, die während Perioden des angepassten Modus liegen, in Erkenntnis, dass die störende Basisstation hauptsächlich die Abwärtsstreckenstörung verursachen kann.

Dagegen kann die Zeitplansteuerschaltung 808 dazu konfiguriert sein, Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Ressourcen zu bedienten mobilen Endgeräten, die für den umgekehrten Modus besser geeignet sind, die während Perioden des umgekehrten Modus relativ zur störenden Basisstation vorkommen, in einer analogen Weise zuzuteilen.

Folglich kann die Zeitplansteuerschaltung 808 bei 940 die Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Ressourcen zuteilen, die von der UL/DL-Konfiguration verfügbar sind, die bei 930 ausgewählt wurde. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann auch eine Steuersignalisierung zu jedem bedienten mobilen Endgerät senden, um jedem bedienten mobilen Endgerät die jeweilige Ressourcenzuteilung zuzuweisen. Es wird angemerkt, dass die UL/DL-Konfiguration und die begleitenden Ressourcenzuteilungen für das betroffene Frequenzband spezifisch sein können und dass die Basisstation 800 mit den bedienten mobilen Endgeräten auf einem oder mehreren zusätzlichen Frequenzbändern kommunizieren kann, wie z. B. im Fall einer FDD-TDD-Trägeraggregation oder anderen Verwendungen des betroffenen Frequenzbandes für SDL und/oder SUL. Außerdem kann die Zeitplansteuerschaltung 808 mobile Endgeräte, die auf unterschiedlichen Frequenzbändern arbeiten, als Erfassungsknoten verwenden, die Störungsmessungen auf dem betroffenen Frequenzband als Messungen zwischen Frequenzen relativ zu einem primären Träger auf einem anderen Band durchführen und anschließend die Messungen an die Steuerschaltung 808 melden können.

Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann dann eine Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Kommunikation gemäß der ausgewählten UL/DL-Konfiguration und den zugewiesenen Ressourcenzuteilungen bei 950 ausführen. Folglich kann die Zeitplansteuerschaltung 808 das Basisbanduntersystem 806 und das Funkuntersystem 804 über die ausgewählte UL/DL-Konfiguration und zugewiesenen Ressourcenzuteilungen informieren und das Basisbanduntersystem 806 und Funkuntersystem 804 anweisen, mit den bedienten mobilen Endgeräten gemäß der ausgewählten UL/DL-Konfiguration und den zugewiesenen Ressourcenzuteilungen zu kommunizieren.

Folglich kann die Zeitplansteuerschaltung 808 die Störung, die durch eine störende Basisstation an einem oder mehreren mobilen Endgeräten verursacht wird, die durch die Basisstation 800 bedient werden, durch Auswählen einer geeigneten UL/DL-Konfiguration und Zuweisen von Ressourcenzuteilungen zu den bedienten mobilen Endgeräten auf der Basis der Störungsbedingungen der bedienten mobilen Endgeräte abschwächen. Wie vorstehend ausführlich erläutert, kann die Zeitplansteuerschaltung 808 bestimmen, ob die bedienten mobilen Endgeräte für den Betrieb im angepassten Modus besser geeignet sind, d. h. Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstreckenunterrahmen, die jeweils mit Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstreckenunterrahmen der störenden Basisstation überlappen, oder für den Betrieb im umgekehrten Modus besser geeignet sind, d. h. Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstreckenunterrahmen, die jeweils mit Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenunterrahmen der störenden Basisstation überlappen. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann solche Bestimmungen der angepassten oder umgekehrten Eignung verwenden, um ein Zielverhältnis des angepassten zum umgekehrten Modus auszuwählen, eine geeignete UL/DL-Konfiguration gemäß dem Zielverhältnis des angepassten zum umgekehrten Modus auswählen und Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Ressourcen zu den bedienten mobilen Endgeräten gemäß der ausgewählten UL/DL-Konfiguration zuteilen.

Da die Zeitplansteuerschaltung 808 sich auf eine einseitige Erfassung verlassen können kann, um die UL/DL-Konfiguration der störenden Basisstation zu identifizieren, kann die Zeitplansteuerschaltung 808 insbesondere auf eine Störung anwendbar sein, die durch einen separaten MNO verursacht wird. Solche Störungsszenarios können in aufkommenden Spektrumszuteilungssystemen wie z. B. SAS und LSA vorherrschender sein, wobei zwei oder mehr verschiedene MNOs ein einzelnes geteiltes Frequenzband in benachbarten geographischen Gebieten lizenzieren können und folglich eine Störung berücksichtigen müssen, die durch einen benachbarten MNO verursacht wird. Solche Szenarios können als nicht zusammenarbeitend betrachtet werden, da Basisstationen von jedem jeweiligen MNO außerstande sein können, direkt Zeitplaninformationen auszutauschen und/oder gemeinschaftlich eine Störungsabschwächung durchzuführen. Folglich kann jeder MNO die Störung einseitig angehen müssen, d. h. ohne Zusammenarbeit mit dem anderen MNO.

Jedes der mobilen Endgeräte, die von der Basisstation 800 bedient werden (entweder im verbundenen oder inaktiven Funkzustand), kann eine Gegenstückfunktionalität zum Verfahren 900 durchführen, wobei die bedienten mobilen Endgeräte ähnlich wie das mobile Endgerät 810 konfiguriert sein können, wie in 8 gezeigt. 11 zeigt ein Verfahren 1100, das als Gegenstückverfahren zum Verfahren 1100 betrachtet werden kann, das von den bedienten mobilen Endgeräten durchgeführt wird, um Erfassungsaufgaben durchzuführen, Störungsmessungen zu melden und zugewiesene Ressourcenzuteilungen von der Zeitplansteuerschaltung 808 zu empfangen und auszuführen. Obwohl das Verfahren 1100 nachstehend aus der Perspektive eines einzelnen mobilen Endgeräts beschrieben wird, können ebenso ein oder mehrere bediente mobile Endgeräte der Basisstation 800 das Verfahren 1100 ausführen. Ferner kann das mobile Endgerät 800 das Verfahren 1100 unter der Steuerung des Basisbandmodems 816 durchführen, das das Verfahren 1100 als Teil eines Kommunikationsprotokolls ausführen kann.

Wie vorher angegeben, kann die Zeitplansteuerschaltung 808 sich auf bediente mobile Endgeräte als Erfassungsknoten verlassen, um die UL/DL-Konfiguration der störenden Basisstation zu detektieren. Folglich kann die Zeitplansteuerschaltung 808 das mobile Endgerät 810 zuweisen, um als Erfassungsknoten zu wirken, was das Basisbandmodem 816 als Steuersignalisierung bei 1110 empfangen kann. Das Basisbandmodel 816 kann zum Durchführen von Funkmessungen (z. B. durch das PHY-Untersystem) an der störenden Basisstation und Melden der Funkmessungen an die Basisstation 800 weitergehen. Wie vorher ausführlich erläutert, kann das mobile Endgerät 810 Signalleistungsmessungen wie z. B. RSSI-Messungen durchführen, um die empfangene Leistung von der störenden Basisstation (die als Störung behandelt werden kann) zu charakterisieren und die Signalleistungsmessungen an die Zeitplansteuerschaltung 808 zu melden. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann die empfangenen Funkmessungen analysieren, um die UL/DL-Konfiguration der störenden Basisstation wie bei 910 des Verfahrens 900 zu bestimmen. Wie angegeben, kann die Ausführung von 1110 dadurch bedingt sein, ob die Zeitplansteuerschaltung 808 das mobile Endgerät 810 als Erfassungsendgerät zuweist.

Das Basisbandmodem 816 kann dann Störungsmessungen durchführen und an die Zeitplansteuerschaltung 808 bei 1120 melden. Das Basisbandmodem 816 kann entweder den Messbericht bei 1120 in Reaktion auf eine empfangene Steuersignalisierung, die einen Befehl enthält, Störungsmessungen zu melden, oder autonom, z. B. gemäß einem periodischen Zeitgeber oder anderen Messkriterien, auslösen. Die Störungsmessungen können z. B. RSSI oder andere Breitband-Signalleistungsmessungen sein, die ein Störungsniveau der störenden Basisstation angeben. Das Basisbandmodem 816 kann dann die Störungsmessungen an die Zeitplansteuerschaltung 808 melden.

Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann die empfangenen Störungsmessungen verwenden, um eine UL/DL-Konfiguration auszuwählen, die einen gewünschten Zeitplan des angepassten/umgekehrten Modus bereitstellt, z. B. auf der Basis eines Zielverhältnisses des angepassten zum umgekehrten Modus relativ zur störenden Basisstation, und eine Ressourcenzuteilung für Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Ressourcen für jedes bediente Endgerät bei 930 bzw. 940 auszuwählen. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann dann die zugewiesenen Ressourcenzuteilungen zu jedem jeweiligen bedienten mobilen Endgerät senden, was das Basisbandmodem 816 bei 1130 in Reaktion auf die gemeldeten Störungsmessungen empfangen kann. Wie hinsichtlich des Verfahrens 900 ausführlich erläutert, kann die Zeitplansteuerschaltung 808 Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Ressourcen, die während des angepassten Modus vorkommen, zu bedienten mobilen Endgeräten, die für den angepassten Betrieb besser geeignet sind, relativ zur störenden Basisstation zuweisen, d. h. die angeben, dass die Störung verringert werden würde, wenn sie Ressourcen des angepassten Modus zugewiesen werden würden, und umgekehrt für den umgekehrten Modus.

Das Basisbandmodem 816 kann folglich die zugewiesene Ressourcenzuteilung bei 1130 empfangen und zum Ausführen von Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Kommunikationen gemäß der zugewiesenen Ressourcenzuteilung bei 1140 weitergehen. Folglich kann das Basisbandmodem 816 eine Aufwärtsstreckensendung und einen Abwärtsstreckenempfang gemäß der zugewiesenen Ressourcenzuteilung bei 1140 ausführen, um Funksignale mit der Basisstation 800 zu senden und empfangen.

Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann folglich mit dem mobilen Endgerät 810 und anderen bedienten mobilen Endgeräten zusammenwirken, um eine Störung anzugehen, die durch die störende Basisstation an den mobilen Endgeräten verursacht wird. Die Zeitplansteuerschaltung 808 und die bedienten mobilen Endgeräte können die Verfahren 900 und 1100 wiederholt durchführen, um sowohl ineffektive Ressourcenzuteilungszuweisungen als auch zeitlich veränderliche Netzbedingungen anzugehen. Wie in 9 gezeigt, kann die Zeitplansteuerschaltung 808920950 durch Empfangen von aktualisierten Berichten von den bedienten mobilen Endgeräten bei 920, Auswählen einer aktualisierten UL/DL-Konfiguration bei 930 (falls anwendbar) auf der Basis der aktualisierten Berichte, Zuweisen von aktualisierten Ressourcenzuteilungen zu den bedienten mobilen Endgeräten bei 940 (falls anwendbar) auf der Basis der aktualisierten Berichte und der aktualisierten UL/DL-Konfiguration und Ausführen von Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Kommunikationen gemäß der aktualisierten UL/DL-Konfiguration und den aktualisierten Ressourcenzuteilungen bei 950 wiederholen.

Ebenso können das mobile Endgerät 810 und die zusätzlichen mobilen Endgeräte, die von der Basisstation 800 bedient werden, aktualisierte Störungsmessungen erhalten und an die Zeitplansteuerschaltung 808 bei 1120 melden, eine aktualisierte Ressourcenzuteilung von der Zeitplansteuerschaltung 808 in Reaktion auf die gemeldeten aktualisierten Störungsmessungen (falls anwendbar) bei 1130 empfangen und Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Kommunikationen gemäß der aktualisierten zugewiesenen Ressourcenzuteilung (falls anwendbar) bei 1140 ausführen.

Durch Wiederholen der Verfahren 900 und 1100 können die Zeitplansteuerschaltung 808 und das mobile Endgerät 810 ineffektive Ressourcenzuteilungszuweisungen und zeitlich veränderliche Netzbedingungen angehen. Eine anfängliche Auswahl einer UL/DL-Konfiguration durch die Zeitplansteuerschaltung 808 bei 930 kann beispielsweise nicht wirksam sein und die bedienten mobilen Endgeräte können keine merkliche Verringerung der Abwärtsstreckenstörung sehen oder sogar eine Erhöhung dieser erfahren, die durch die störende Basisstation verursacht wird. Folglich kann die Zeitplansteuerschaltung 808 aktualisierte Berichte von den bedienten mobilen Endgeräten bei 920 empfangen und anschließend eine aktualisierte UL/DL-Konfiguration auswählen, die beim Entgegenwirken der Störung wirksamer sein kann. Ebenso kann die Zeitplansteuerschaltung 808 die individuellen Ressourcenzuteilungen (entweder mit oder ohne Auswählen einer aktualisierten UL/DL-Konfiguration) für bestimmte bediente mobile Endgeräte einstellen können, wenn die bedienten mobilen Endgeräte hohe Störungsniveaus bei 920 melden.

Ebenso kann es wichtig sein, dass die Zeitplansteuerschaltung 808 und die bedienten mobilen Endgeräte die Verfahren 900 und 1100 wiederholen, um eine zeitlich veränderliche Störung und zeitlich veränderliche Mobilumgebungsbedingungen anzugehen. Eines oder mehrere der bedienten mobilen Endgeräte können sich beispielsweise bewegen (z. B. aufgrund einer Benutzerbewegung), was sich auf das Störungsniveau, das durch die störende Basisstation verursacht wird, gemäß der veränderlichen Position der bedienten mobilen Endgeräte relativ zur störenden Basisstation auswirken kann. Folglich kann die Zeitplansteuerschaltung 808 weiterhin aktualisierte Berichte von den bedienten mobilen Endgeräten empfangen und anschließend auf die aktualisierten Berichte durch Einstellen der individuellen Ressourcenzuteilung für die bedienten mobilen Endgeräte und/oder Aktualisieren der ausgewählten UL/DL-Konfiguration reagieren. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann zusätzlich dazu konfiguriert sein, einen Vorhersagemobilitätsbetrieb der bedienten mobilen Endgeräte zu verwenden, um die Ressourcenzuteilung und/oder ausgewählte UL/DL-Konfiguration präventiv einzustellen. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann beispielsweise Mobilitätsbedingungen der bedienten mobilen Endgeräte bestimmen können, z. B. statisch, wandernd, Fußgänger, mobil, hohe Geschwindigkeit, niedrige Geschwindigkeit usw., die die Zeitplansteuerschaltung 808 auf der Basis der gemeldeten Orts- und/oder Mobilitätsinformationen von den bedienten mobilen Endgeräten (z. B. Ortungskennzeichen oder Bewegungsberichte) oder aus abgeleiteten Signalmessungen bestimmen kann. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann dies verwenden, um Ressourcenzuteilungen vorhersagend zu individuellen mobilen Endgeräten zuzuweisen, wie z. B. unter Verwendung von vorhergesagten oder geplanten Bahnen. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann beispielsweise bestimmen, dass sich ein mobiles Endgerät in einem Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit wie z. B. einem Zug oder Auto bewegt, und anschließend den Bewegungsweg des mobilen Endgeräts unter Verwendung einer aktuellen Bahn vorhersagen. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann dann bestimmen können, ob das mobile Endgerät für den angepassten oder umgekehrten Modus besser geeignet ist, wie z. B. durch Bestimmen, ob die vorhergesagte Bahn des mobilen Endgeräts das mobile Endgerät in die Nähe der störenden Basisstation bringt, wie in dem beispielhaften Szenario von 5. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann dann vorhersagend die Ressourcenzuteilung des mobilen Endgeräts einstellen, wie z. B. um den Betrieb im umgekehrten Modus zu begünstigen, um zukünftige Störungsbedingungen des mobilen Endgeräts gemäß der vorhergesagten Bahn präventiv anzugehen.

Störungsniveaus, die durch die störende Basisstation verursacht werden, können aus anderen Gründen variieren, wie z. B. wenn eine Inhaberaktivität in einem Spektrumsteilungszusammenhang den MNO, der die störende Basisstation betreibt, zwingt, die Funkaktivität mit der störenden Basisstation einzustellen, wobei somit Störungsprobleme beseitigt werden, oder umgekehrt für einen vorher inaktiven benachbarten MNO, der eine störende Basisstation aktiviert. Durch Wiederholen der Verfahren 900 und 1100 können die Zeitplansteuerschaltung 808 und die bedienten mobilen Endgeräte sich an zeitlich veränderliche Störungsbedingungen anpassen, um effektiv dynamisch die Störung anzugehen. Obwohl in 9 und 11 nicht explizit dargestellt, können die Zeitplansteuerschaltung 808 und die bedienten mobilen Endgeräte zusätzlich 910 und 1110 wiederholen, um zu detektieren, ob die UL/DL-Konfiguration der störenden Basisstation sich geändert hat, wie z. B. aufgrund einer Zeitsteuerdrift oder einer dynamischen Verschiebung der UL/DL-Konfiguration, die durch die störende Basisstation ausgelöst wird. Die Zeitplansteuerschaltung 808 und die bedienten mobilen Endgeräte, die als Erfassungsknoten zugewiesen sind, können folglich 910 und 1110 periodisch wiederholen, um die UL/DL-Konfiguration der störenden Basisstation erneut zu detektieren, und 920950 und 11201140 auf der Basis der aktualisierten UL/DL-Konfiguration der störenden Basisstation ausführen.

Die Zeitplansteuerschaltung 808 und die bedienten mobilen Endgeräte können folglich die UL/DL-Konfiguration und Ressourcenzuteilungen über die Zeit in Reaktion auf veränderliche Störungsbedingungen dynamisch anpassen, die abwechselnde Perioden von Aktivität und Inaktivität durch einen benachbarten MNO in einem Spektrumsteilungssystem umfassen können. In dem nicht zusammenarbeitenden Fall kann beispielsweise der MNO1 die Basisstation 800 (BS1) im ersten Erhebungsbezirk betreiben, während der MNO2 die störende Basisstation (BS2) im zweiten Erhebungsbezirk betreibt, wie in 5 gezeigt. Die Inhaberaktivität kann sich auf den Betrieb der BS1 und BS2 durch den MNO1 und MNO2 auswirken, wie z. B. wenn der Inhaber das geteilte Spektrum im ersten und/oder zweiten Erhebungsbezirk für den Inhaberbetrieb zurückfordert und folglich dem MNO1 und/oder MNO2 verbietet, die BS1 und BS2 zu betreiben. Typischerweise kann angenommen werden, dass die Zuteilung von Lizenznehmerschlitzen (z. B. PAL/GAA-Zugangsschlitzen) relativ langfristig sein kann, z. B. kann der Inhaber das geteilte Spektrum relativ selten zurückfordern. Insbesondere wenn die Entwicklung von Technologien mit geteiltem Spektrum betrachtet wird, kann jedoch die geteilte Spektrumszuweisung und Zurückforderung durch einen Inhaber häufiger auftreten, wie z. B. wenn ein System mit geteiltem Spektrum Lizenznehmern Zugang zum geteilten Spektrum für relativ kurze Zeitdauern gewähren kann, wenn der Inhaber abwesend ist (was nicht leicht vorhergesagt werden kann). Eine solche schnelle Zuteilung und Zurückforderung kann potentiell zu Oszillationseffekten führen, wobei die Zeitplansteuerschaltung 808 schnell durch ein gegebenes Muster von UL/DL-Konfigurationsauswahlen im Zyklus laufen kann in Reaktion auf die häufige Zuteilung und Zurückforderung des geteilten Spektrums. Um solche Oszillationseffekte zu verhindern, können die entsprechenden Steuereinheiten des geteilten Spektrums (z. B. SAS-Entitäten oder LSA-Steuereinheiten) über Konfigurationsänderungen informiert werden, wie z. B. UL/DL-Konfigurations- und PAL/GAA-Schlitzzuteilungsänderungen. Die Steuereinheiten des geteilten Spektrums können dann beobachten, wie sich die Konfiguration jedes Systems entwickelt, und Oszillationseffekte, d. h. Zyklen durch dasselbe zirkulare Muster von Konfigurationen, über eine einfache Suche nach sich wiederholenden Konfigurationsmustern detektieren. Die Steuereinheit des geteilten Spektrums kann dann Umkonfigurationsregeln erzwingen, um das Auftreten von solchen Oszillationseffekten zu verhindern, wie z. B. durch Erzwingen, dass eine Konfiguration für eine vorbestimmte Zeitdauer statisch bleiben muss (d. h. Zwingen der Zeitplansteuerschaltung 808, eine ausgewählte UL/DL-Konfiguration und/oder Ressourcenzuteilung für eine vorbestimmte Zeitdauer vor der Aktualisierung aufrechtzuerhalten), durch Verbieten von bestimmten Umkonfigurationssequenzen (z. B. Verbieten, dass die Zeitplansteuerschaltung 808 zyklisch zwischen beliebigen UL/DL-Konfigurationen umschaltet A→B→C→A→B→C→A..., was z. B. die Verhinderung der UL/DL-Konfiguration B auslösen kann), durch Erzwingen, dass nicht alle Systeme ihre entsprechenden Konfigurationen gleichzeitig ändern können (wie z. B. durch Verhindern, dass die Zeitplansteuerschaltung 808 die UL/DL-Konfiguration im Wesentlichen gleichzeitig umkonfiguriert wie eine Gegenstück-Zeitplansteuerschaltung der BS2, was durch eine Steuereinheit des geteilten Spektrums gehandhabt werden kann, die sowohl mit MNO1 als auch MNO2 über eine Schnittstelle gekoppelt ist) usw.

Die bedienten mobilen Endgeräte können außerdem Kommunikationen von Vorrichtung zu Vorrichtung (D2D, auch als Nähedienste (ProSe) bekannt) im Zusammenhang mit dem Verfahren 1100 betrachten. Ein oder mehrere mobile Endgeräte können sich beispielsweise in einem Szenario außerhalb der Abdeckung (OOC) befinden und können sogar im Abdeckungsgebiet der störenden Basisstation angeordnet sein. Folglich können solche mobilen Endgeräte Messungen der störenden Basisstation mit hoher Genauigkeit aufgrund der potentiell engen Nähe zur störenden Basisstation bereitstellen können, was für die Detektion der UL/DL-Konfiguration der störenden Basisstation besonders nützlich sein kann. Wenn jedoch solche mobilen Endgeräte ein OOC-Szenario erfahren, können diese mobilen Endgeräte nicht direkt die Zeitplansteuerschaltung 808 mit Funkmessungen versehen können. In einem solchem Szenario können diese mobilen Endgeräte andere mobile Endgeräte innerhalb der Abdeckung als D2D-Weiterleitungsvorrichtungen verwenden und folglich die Funkmessungen der störenden Basisstation zu den mobilen Endgeräten innerhalb der Abdeckung liefern, die anschließend die Funkmessungen zur Zeitplansteuerschaltung 808 weiterleiten können.

Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann ebenso das Konzept der Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Ressourcenzuteilung erweitern, um ”Ressourcenzuteilungen zu senden und zu empfangen”, um solche D2D-Ubertragungen einzuschließen. Ein MNO kann beispielsweise ein geteiltes Spektrum für D2D-Kommunikationen zusätzlich zu herkömmlichen Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstrecken-Kommunikationen verwenden und kann folglich ermöglichen, dass mobile Endgeräte das geteilte Spektrum nutzen, um D2D-Kommunikationen mit anderen mobilen Endgeräten durchzuführen. Folglich kann die Zeitplansteuerschaltung 808 Sende- und Empfangskonfigurationen auswählen und Sende- und Empfangsressourcen zu den bedienten mobilen Endgeräten zuweisen, die die Störung verringern sollen, die durch die störende Basisstation verursacht wird, die die mobilen Endgeräte anschließend verwenden können, um D2D-Kommunikationen mit den anderen mobilen Endgeräten zu senden und zu empfangen.

Schlussfolgernd kann die Zeitplansteuerschaltung 808 das Verfahren 900 in Verbindung mit den bedienten mobilen Endgeräten der Basisstation 800 implementieren, um die Störung an den bedienten mobilen Endgeräten abzuschwächen, die durch eine störende Basisstation verursacht wird. Diese gleichen Konzepte können analog auf Fälle von mehrfach störenden Basisstationen angewendet werden, wie z. B. wenn zwei oder mehr Basisstationen eine Störung an bedienten mobilen Endgeräten verursachen. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann die hier ausführlich erläuterten Störungsabschwächungstechniken entweder in zusammenarbeitenden oder nicht zusammenarbeitenden Fällen verwenden, was die UL/DL-Konfigurationsdetektion von 910 beeinflussen kann. Folglich kann die störende Basisstation entweder durch dasselbe Netz oder ein anderes Netz als die Basisstation 800 betrieben werden.

Obwohl die obige Beschreibung sich auf die Perspektive der Basisstation 800 (d. h. aktive Operationen durch die Basisstation 800 und Zeitplansteuerschaltung 800) konzentrieren kann, kann die störende Basisstation analog das Verfahren 900 und die zugehörigen Prozeduren aus ihrer eigenen Perspektive (z. B. an einer Gegenstück-Zeitplansteuerschaltung, die für die störende Basisstation zweckgebunden ist), anwenden, wobei somit eine Störungsabschwächung bereitgestellt wird, die für die störende Basisstation zweckgebunden ist.

In bestimmten Szenarios kann die störende Basisstation nicht in der Lage sein, die TDD-Moduszuteilung dynamisch zu steuern. Die Basisstation 800 kann beispielsweise 3GPP LAA (eigenständig wie z. B. MuLTEfire) verwenden, während die störende Basisstation WiFi verwenden kann (kann z. B. ein WiFi-Zugangspunkt sein), die mit der Basisstation 800 auf dem GAA-Band von 3,5 GHz gemeinsam existiert (obwohl beide Systeme von aktuellen Definitionen modifiziert werden müssen können, um die Integration mit einer SAS-Entität zu unterstützen, um einen Inhaberschutz durchzuführen). In einem solchen beispielhaften Szenario kann die Basisstation 800 eine LAA-Definition verwenden, die die dynamische Einstellung der TDD-Moduszuteilung ermöglicht, während der störenden Basisstation nicht erlaubt sein kann, die WiFi-Zuteilung einzustellen. Folglich kann die Basisstation 800 die Initiative ergreifen müssen, um die TDD-Moduszuteilung anzupassen, um die Störung zu verringern und/oder zu vermeiden, da der Basisstation 800 erlaubt sein kann, dies unter der LAA-Definition zu tun, während es der störenden Basisstation dagegen verboten ist.

Außerdem kann die Zeitplansteuerschaltung 808 das Verfahren 900 für die Basisstation 800 im Fall von benachbarten Funksystemen implementieren, die mit der Signalbandbreite der Basisstation 800 vollständig überlappen oder teilweise überlappen. Die störende Basisstation kann beispielsweise eine identische Signalbandbreite wie die Basisstation 800 verwenden, d. h. einen Betrieb, der mit der Signalbandbreite der Basisstation 800 vollständig überlappt. Alternativ kann die störende Basisstation eine andere Signalbandbreite verwenden, die nur teilweise mit der Basisstation 800 überlappt. Die Basisstation 800 kann beispielsweise ein TDD-Signal mit 20 MHz verwenden, während die störende Basisstation ein TDD-Signal mit 10 MHz verwendet, das teilweise mit dem Träger von 20 MHz der Basisstation 800 überlappt, wie z. B. eine Überlappung von irgendeinem Wert zwischen 0 und 10 MHz. In einem solchen Szenario kann die Zeitplansteuerschaltung 808 das Verfahren 900 für die überlappende Bandbreite verwenden, um die Störung daran zu verringern, was folglich einen gegenseitigen Schutz für beide Systeme bereitstellt (wobei die störende Basisstation zusätzlich das Verfahren 900 aus ihrer eigenen Perspektive an der überlappenden Bandbreite implementieren kann). Ähnliche Szenarios mit teilweise überlappender Bandbreite können auch in Trägeraggregationszusammenhängen auftreten, wie z. B. wenn eine oder beide der Basisstation 800 und der störenden Basisstation eine zusammenhängende oder nicht zusammenhängende Trägeraggregation verwenden. Folglich kann ein TDD-Störungsszenario vorliegen, wobei einige TDD-Träger überlappen und andere TDD-Träger nicht überlappen (oder alle TDD-Träger überlappen können). Folglich kann die Zeitplansteuerschaltung 808 das Verfahren 900 an den überlappenden Trägern verwenden, um die Störung abzuschwächen (z. B. einige der überlappenden Träger, nur überlappende Träger oder alle Träger (obwohl nicht überlappende Träger nicht merklich beeinflusst wurden)).

Ferner kann die Zeitplansteuerschaltung 808 das Verfahren 900 in dem Fall implementieren, dass die Signalbandbreite der Basisstation 800 und der störenden Basisstation nicht überlappen, sondern in benachbarte Bänder fallen. Da die Basisstation 800 und die störende Basisstation in benachbarten Bändern arbeiten, kann ein System das zweite System durch Außerband- oder störende Emissionen stören. In einem solchen Fall kann die Zeitplansteuerschaltung 808 das Verfahren 900 in derselben Weise implementieren, als ob die jeweiligen Signalbandbreiten überlappen (selbst wenn die Signalbandbreiten in benachbarte Bänder fallen). Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann außerdem das Verfahren 900 anwenden, wenn die jeweiligen Signalbandbreiten der Basisstation 800 und der störenden Basisstation durch eine Lücke im Frequenzbereich getrennt sind.

Ferner kann die Zeitplansteuerschaltung 808 das Verfahren 900 ungeachtet dessen anwenden, ob die störende Basisstation ein TDD-System oder ein FDD-System betreibt. Obwohl sich die obige Offenbarung auf ein benachbartes TDD-System beziehen kann (und die zugehörige TDD-Aufwärtsstrecken/Abwärtsstrecken-Konfiguration), kann die Zeitplansteuerschaltung 808 ebenso das Verfahren 900 in dem Fall implementieren, in dem die störende Basisstation in FDD arbeitet d. h. entweder mit einem oder beiden des UL-FDD-Trägers und DL-FDD-Trägers der störenden Basisstation, die mit der Signalbandbreite der Basisstation 800 überlappen (oder benachbart sind). Folglich kann eine Störung zwischen dem TDD-Träger der Basisstation 800 mit entweder i) dem UL-FDD-Träger, ii) dem DL-FDD-Träger oder iii) beiden bestehen. In diesem Fall kann die störende Basisstation nicht das FDD-System umkonfigurieren können (obwohl die störende Basisstation ein (dynamisches) Umschalten der UL-FDD- und UL-FDD-Frequenzbänder über die Zeit betrachten können kann, so dass die insgesamt niedrigste Störung erreicht wird). Folglich kann die Zeitplansteuerschaltung 808 die UL/DL-Konfiguration der Basisstation 800 über die Zeit einstellen, so dass die Störung minimiert wird. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann folglich Zeitschlitze mit geringer Last des (der) störenden FDD-Träger(s) (d. h. entweder UL, DL oder beide) beobachten und anschließend die TDD-Übertragungen während der FDD-Übertragungsperioden mit geringer Last der störenden Basisstation zeitlich planen. Die Zeitplansteuerschaltung 808 kann folglich die TDD-Übertragungen unabhängig planen, um einen oder beide von überlappenden FDD-UL- und FDD-DL-Trägern anzugehen.

Die vorstehend ausführlich erläuterte bestimmte Funktionalität kann über mehrere Vorrichtungen verteilt sein. Wie vorher ausführlich erläutert, kann die Basisstation 800 beispielsweise mobile Erfassungsendgeräte, zweckgebundene Erfassungsknoten oder andere Netzerfassungsknoten verwenden, um den Übertragungszeitplan der störenden Basisstation zu bestimmen. Alternativ kann eine dritte Vorrichtung verwendet werden, um die Übertragungen sowohl der Basisstation 800 als auch der störenden Basisstation zu überwachen, und kann die Frequenzträger/Frequenzbänder identifizieren, in denen Kollisionen (d. h. Störung) auftreten. Alternativ kann eine Vielzahl von solchen ”dritten Vorrichtungen” verwendet werden, um Übertragungen der Basisstation 800 und der störenden Basisstation zu beobachten. Solche ”dritte Vorrichtungen” können die Zeitplansteuerschaltung 808 (und/oder eine Gegenstück-Zeitplansteuerschaltung für die störende Basisstation) mit den beobachteten Messungen beliefern und können eine oder mehrere von Basisstationen, kleinen Zellen, Zugangspunkten, mobilen Endgeräten oder irgendein anderer Typ von Heim-, professioneller, Büro-Regierungsausrüstung oder einer Ausrüstung für öffentlichen Schutz und Katastrophenhilfe (PPDR) auf der Netz- und/oder Endgerätseite sein.

Ferner kann die Koordination der Einstellung der TDD-Zuteilungen/Modi zwischen der Basisstation 800 und der störenden Basisstation durch eine SAS-Entität, einen Proxy/Netz-Manager oder irgendeine andere Systementität durchgeführt werden. In solchen Fällen kann ein erstes System (entweder Basisstation 800 oder störende Basisstation) eine TDD-Konfigurationsanforderung zur Steuerentität (wahlweise mit Angaben wie z. B. beabsichtigter Nutzung über die Zeit und Frequenz von TDD-Sendungen/Empfängen, mögliche (bevorzugte) TDD-Moduszuteilungen (die sich über die Zeit ändern können), geographischer Ort sowie Ausgangsleistungspegel der Sender (oder zumindest Infrastruktur wie z. B. Basisstationen, kleine Zellen, Zugangspunkte usw.) usw.) senden, während das zweite System (die andere der Basisstation 800 und der störenden Basisstation) dieselben Informationen (in Bezug auf das zweite System) zur Steuerentität senden kann. Die Steuerentität kann dann eine bevorzugte Zuteilung von TDD-Modi über die zwei (oder mehr) Systeme (die sich über die Zeit ändern können) identifizieren und kann anschließend eine bevorzugte Moduszuteilung (die sich über die Zeit ändern kann) zu allen solchen betroffenen Systemen übermitteln.

Obwohl die obige Beschreibung die Störung zwischen zwei benachbarten Systemen angehen kann, werden außerdem solche Konzepte als demonstrativ betrachtet und können auf mehr als zwei Systeme erweitert werden, die einander stören, wenn eine gegebene Zelle (oder Erhebungsbezirk) ihre Frequenzzuteilung mit mehr als einem Nachbarn teilen kann. In einer Konfiguration mit mehreren Systemen kann eine TDD-Moduszuteilung über alle Systeme identifiziert werden, um die gesamte Störung zwischen allen beteiligten Systemen zu minimieren, die auf einer Metrik basieren kann, wie z. B. einem Signal-Störungs-plus-Rausch-Verhältnis (SINR). Eine solche Konfiguration mit mehreren Systemen kann beispielsweise darauf abzielen, eine TDD-Moduszuteilung auszuwählen, die das SINR über alle beteiligten Systeme maximiert.

12 zeigt ein Verfahren 1200 zum Managen einer Störung. Wie in 12 gezeigt, umfasst das Verfahren 1200 das Abschätzen eines ersten Zeitduplexzeitplans (TDD-Zeitplans) einer störenden Basisstation (1210), das Auswerten von Störungsmessungen, die durch mehrere mobile Endgeräte geliefert werden, um ein oder mehrere gestörte mobile Endgeräte zu identifizieren (1220), das Auswählen eines zweiten TDD-Zeitplans mit einer Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und einer Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan auf der Basis des einen oder der mehreren gestörten mobilen Endgeräte (1230) und das Übertragen einer Ressourcenzuteilung zu den mehreren mobilen Endgeräten gemäß dem zweiten TDD-Zeitplan (1240).

13 zeigt ein Verfahren 1300 zum Managen einer Störung. Wie in 13 gezeigt, umfasst das Verfahren 1300 das Abschätzen eines ersten Zeitduplexzeitplans (TDD-Zeitplans) einer störenden Basisstation (1310) auf der Basis von Funkbedingungen von einem oder mehreren mobilen Endgeräten, das Auswählen eines zweiten TDD-Zeitplans mit einer Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und einer Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan (1320) und das Übertragen einer Ressourcenzuteilung zu dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten gemäß dem zweiten TDD-Zeitplan (1330).

14 zeigt ein Verfahren 1400 zum Durchführen von Funkkommunikationen an einem mobilen Endgerät. Wie in 14 gezeigt, umfasst das Verfahren 1400 das Kommunizieren mit einer Dienstbasisstation gemäß einem ersten Zeitduplexzeitplan (TDD-Zeitplan) (1410), das Übertragen von Funkmessungen zur Dienstbasisstation, wobei die Funkmessungen angeben, ob das mobile Endgerät für übereinstimmende Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden oder entgegengesetzte Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zu einer störenden Basisstation besser geeignet ist (1420), und wenn die Funkmessungen angeben, dass das mobile Endgerät für übereinstimmende Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zur störenden Basisstation besser geeignet ist, das Empfangen einer Ressourcenzuteilung für einen zweiten TDD-Zeitplan, der dem mobilen Endgerät Funkressourcen zuweist, die während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zur störenden Basisstation vorkommen (1430).

15 zeigt ein Verfahren 1500 zum Managen einer Störung, das bei der Mobilkommunikation verwendet wird. Wie in 15 gezeigt, umfasst das Verfahren 1500 das Identifizieren einer Störung, die durch einen oder mehrere Sender von einer oder mehreren niedrigeren Dienststufen an einem oder mehreren mobilen Endgeräten verursacht wird, wobei das eine oder die mehreren mobilen Endgeräte sich auf eine oder mehrere andere niedrigere Dienststufen oder eine oder mehrere höhere Dienststufen in einem geteilten Spektrum beziehen (1510), das Abschätzen eines ersten Zeitduplexzeitplans (TDD-Zeitplans) der einen oder der mehreren niedrigeren Dienststufen (1520), das Auswählen eines zweiten TDD-Zeitplans mit einer Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und einer Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan auf der Basis der identifizierten Störung von dem einen oder den mehreren Sendern der einen oder der mehreren niedrigeren Dienststufen (1530) und das Übertragen einer Ressourcenzuteilung zu dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten, um das verfügbare Spektrum gemäß dem zweiten TDD-Zeitplan zu nutzen (1540).

In einem oder mehreren weiteren beispielhaften Aspekten der Offenbarung können ein oder mehrere der vorstehend in Bezug auf 111 beschriebenen Merkmale ferner in die Verfahren 1200, 1300, 1400 und/oder 1500 eingegliedert werden. Insbesondere können die Verfahren 1200, 1300, 1400 und/oder 1500 dazu konfiguriert sein, weitere und/oder alternative Prozesse durchzuführen, wie hinsichtlich der Zeitplansteuerschaltung 808 oder des mobilen Endgeräts 810 ausführlich erläutert.

Die Begriffe ”Benutzergerät”, ”UE”, ”mobiles Endgerät”, ”Benutzerendgerät” usw. können für irgendeine drahtlose Kommunikationsvorrichtung, einschließlich Mobiltelefonen, Tablets, Laptops, Personalcomputern, tragbaren Geräten, Multimedia-Wiedergabegeräten, Verbraucher-/Heimgeräten, Fahrzeugen usw., und irgendeine Anzahl von zusätzlichen elektronischen Vorrichtungen, die zu drahtlosen Kommunikationen in der Lage sind, gelten.

Es ist zu erkennen, dass Implementierungen von Verfahren, die hier ausführlich erläutert sind, dem Wesen nach demonstrativ sind und folglich als in der Lage verstanden werden, in einer entsprechenden Vorrichtung implementiert zu werden. Ebenso ist zu erkennen, dass Implementierungen von Vorrichtungen, die hier ausführlich erläutert sind, als in der Lage verstanden werden, als entsprechendes Verfahren implementiert zu werden. Folglich ist verständlich, dass eine Vorrichtung, die einem Verfahren entspricht, das hier ausführlich erläutert ist, eine oder mehrere Komponenten umfassen kann, die dazu konfiguriert sind, jeden Aspekt des zugehörigen Verfahrens durchzuführen.

Die folgenden Beispiele betreffen weitere Aspekte der Offenbarung:
Beispiel 1 ist ein Verfahren zum Managen einer Störung, das bei der Mobilkommunikation verwendet wird, wobei das Verfahren das Identifizieren einer Störung, die durch einen oder mehrere Sender von einer oder mehreren niedrigeren Dienststufen an einem oder mehreren mobilen Endgeräten verursacht wird, wobei das eine oder die mehreren mobilen Endgeräte sich auf eine oder mehrere andere niedrigere Dienststufen oder eine oder mehrere höhere Dienststufen in einem geteilten Spektrum beziehen, das Abschätzen eines ersten Zeitduplexzeitplans (TDD-Zeitplans) der einen oder der mehreren niedrigeren Dienststufen, das Auswählen eines zweiten TDD-Zeitplans mit einer Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und einer Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan auf der Basis der identifizierten Störung von dem einen oder den mehreren Sendern der einen oder der mehreren niedrigeren Dienststufen und das Übertragen einer Ressourcenzuteilung zu dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten, um das verfügbare Spektrum gemäß dem zweiten TDD-Zeitplan zu nutzen, umfasst.

In Beispiel 2 kann der Gegenstand von Beispiel 1 wahlweise umfassen, dass das Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans der einen oder der mehreren niedrigeren Dienststufen das Empfangen von Messberichten von einem oder mehreren Messknoten und das Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans auf der Basis der Messberichte umfasst.

In Beispiel 3 kann der Gegenstand von Beispiel 2 wahlweise umfassen, dass der eine oder die mehreren Messknoten mindestens eines des einen oder der mehreren mobilen Endgeräte der einen oder der mehreren niedrigeren Dienststufen oder der einen oder der mehreren höheren Dienststufen im geteilten Spektrum umfassen.

In Beispiel 4 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 1 bis 3 wahlweise umfassen, dass das Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans der einen oder der mehreren niedrigeren Dienststufen das Identifizieren von abgeschätzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden der einen oder der mehreren niedrigeren Dienststufen auf der Basis von Messberichten, die von mindestens einem des einen oder der mehreren mobilen Endgeräte empfangen werden, und das Identifizieren eines TDD-Zeitplans von einem vordefinierten Satz von TDD-Zeitplänen, der den abgeschätzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden entspricht, als ersten TDD-Zeitplan umfasst.

In Beispiel 5 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 1 bis 4 wahlweise ferner das Identifizieren eines ersten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und das Identifizieren eines zweiten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und das Auswählen der Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und der Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden auf der Basis des ersten Satzes von mobilen Endgeräten und des zweiten Satzes von mobilen Endgeräten umfassen.

In Beispiel 6 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 1 bis 4 wahlweise ferner das Identifizieren eines ersten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und das Identifizieren eines zweiten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und das Bestimmen der Ressourcenzuteilung für das eine oder die mehreren mobilen Endgeräte durch Zuweisen von Funkressourcen zum ersten Satz von mobilen Endgeräten, die während entgegengesetzter Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstreckenunterrahmen relativ zum ersten TDD-Zeitplan vorkommen, und durch Zuweisen von Funkressourcen zum zweiten Satz von mobilen Endgeräten, die während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenunterrahmen relativ zum ersten TDD-Zeitplan vorkommen, umfassen.

In Beispiel 7 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 1 bis 6 wahlweise ferner das Kommunizieren mit dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten gemäß einem dritten TDD-Zeitplan vor der Auswahl des zweiten TDD-Zeitplans umfassen.

In Beispiel 8 kann der Gegenstand von Beispiel 7 wahlweise umfassen, dass die Störungsmessungen Funkbedingungen charakterisieren, die durch das eine oder die mehreren mobilen Endgeräte erfahren werden, während sie gemäß dem dritten TDD-Zeitplan arbeiten.

In Beispiel 9 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 1 bis 8 wahlweise ferner das Kommunizieren mit dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten gemäß der Ressourcenzuteilung unter Verwendung eines Spektrums, das mit einem Spektrumsteilungssystem lizenziert ist, umfassen.

In Beispiel 10 kann der Gegenstand von Beispiel 9 wahlweise umfassen, dass das Spektrumsteilungssystem ein System mit lizenziertem geteiltem Zugang (LSA) oder eines Spektrumszugangssystems (SAS) ist.

Beispiel 11 ist ein nichtflüchtiges computerlesbares Medium, das Befehle speichert, die, wenn sie durch einen Prozessor ausgeführt werden, den Prozessor anweisen, das Verfahren von irgendeinem der Beispiele 1 bis 10 durchzuführen.

Beispiel 12 ist eine Basisstation, die dazu konfiguriert ist, das Verfahren von irgendeinem der Beispiele 1 bis 10 durchzuführen.

Beispiel 13 ist ein Funkzugangsknoten, der dazu konfiguriert ist, das Verfahren von irgendeinem der Beispiele 1 bis 10 durchzuführen.

Beispiel 14 ist eine Steuerschaltung, die dazu konfiguriert ist, das Verfahren von irgendeinem der Beispiele 1 bis 10 durchzuführen.

Beispiel 15 ist ein Funkzugangsknoten mit einer Zeitplansteuerschaltung, die dazu konfiguriert ist, eine Störung zu identifizieren, die durch einen oder mehrere Sender von einer oder mehreren niedrigeren Dienststufen an einem oder mehreren mobilen Endgeräten verursacht wird, wobei das eine oder die mehreren mobilen Endgeräte sich auf eine oder mehrere andere niedrigere Dienststufen oder eine oder mehrere höhere Dienststufen in einem geteilten Spektrum beziehen, einen ersten Zeitduplexzeitplan (TDD-Zeitplan) der einen oder der mehreren niedrigeren Dienststufen abzuschätzen, einen zweiten TDD-Zeitplan mit einer Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und einer Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan auf der Basis der identifizierten Störung von dem einen oder den mehreren Sendern der einen oder der mehreren niedrigeren Dienststufen auszuwählen und eine Ressourcenzuteilung zu dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten zu übertragen, um das verfügbare Spektrum gemäß dem zweiten TDD-Zeitplan zu nutzen.

In Beispiel 16 kann der Gegenstand von Beispiel 15 wahlweise ferner eine Basisband-Verarbeitungsschaltung umfassen, die dazu konfiguriert ist, Funkkommunikationen mit dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten zu managen.

In Beispiel 17 kann der Gegenstand von Beispiel 15 oder 16 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung als verdrahtete Hardware-Schaltungsanordnung verkörpert ist.

In Beispiel 18 kann der Gegenstand von Beispiel 15 oder 16 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung als Prozessor verkörpert ist, um programmierbare Softwarebefehle auszuführen.

In Beispiel 19 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 15 bis 18 wahlweise ferner einen Sender/Empfänger umfassen, der dazu konfiguriert ist, mit dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten gemäß der Ressourcenzuteilung zu kommunizieren.

In Beispiel 20 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 15 bis 18 wahlweise ferner einen Sender umfassen, wobei die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, die Ressourcenzuteilung zu dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten mit dem Sender zu senden.

In Beispiel 21 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 15 bis 18 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, den ersten TDD-Zeitplan der einen oder der mehreren niedrigeren Dienststufen durch Empfangen von Messberichten von einem oder mehreren Messknoten und Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans auf der Basis der Messberichte abzuschätzen.

In Beispiel 22 kann der Gegenstand von Beispiel 21 wahlweise umfassen, dass der eine oder die mehreren Messknoten mindestens eines des einen oder der mehreren mobilen Endgeräte der einen oder der mehreren niedrigeren Dienststufen oder der einen oder der mehreren höheren Dienststufen im geteilten Spektrum umfassen.

In Beispiel 23 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 15 bis 22 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, den ersten TDD-Zeitplan der einen oder der mehreren niedrigeren Dienststufen durch Identifizieren von abgeschätzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden der einen oder der mehreren niedrigeren Dienststufen auf der Basis von Messberichten, die von mindestens einem des einen oder der mehreren mobilen Endgeräte empfangen werden, und Identifizieren eines TDD-Zeitplans von einem vordefinierten Satz von TDD-Zeitplänen, der den abgeschätzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden entspricht, als ersten TDD-Zeitplan abzuschätzen.

In Beispiel 24 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 15 bis 23 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung ferner dazu konfiguriert ist, einen ersten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und einen zweiten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und die Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und die Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden auf der Basis des ersten Satzes von mobilen Endgeräten und des zweiten Satzes von mobilen Endgeräten auszuwählen.

In Beispiel 25 kann der Gegenstand von Beispiel 24 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, die Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und die Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden auf der Basis des ersten Satzes von mobilen Endgeräten und des zweiten Satzes von mobilen Endgeräten durch Auswählen einer höheren Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden als die Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden, wenn der erste Satz von mobilen Endgeräten größer ist als der zweite Satz von mobilen Endgeräten, und Auswählen einer höheren Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden als die Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden, wenn der zweite Satz von mobilen Endgeräten größer ist als der erste Satz von mobilen Endgeräten, auszuwählen.

In Beispiel 26 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 15 bis 23 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung ferner dazu konfiguriert ist, einen ersten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und einen zweiten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und die Ressourcenzuteilung für das eine oder die mehreren mobilen Endgeräte durch Zuweisen von Funkressourcen zum ersten Satz von mobilen Endgeräten, die während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenunterrahmen relativ zum ersten TDD-Zeitplan vorkommen, und durch Zuweisen von Funkressourcen zum zweiten Satz von mobilen Endgeräten, die während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenunterrahmen relativ zum ersten TDD-Zeitplan vorkommen, zu bestimmen.

In Beispiel 27 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 15 bis 26 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung ferner dazu konfiguriert ist, mit den mehreren mobilen Endgeräten gemäß einem dritten TDD-Zeitplan vor dem Auswählen des zweiten TDD-Zeitplans zu kommunizieren.

In Beispiel 28 kann der Gegenstand von Beispiel 27 wahlweise umfassen, dass die Störungsmessungen Funkbedingungen charakterisieren, die von den mehreren mobilen Endgeräten erfahren werden, während sie gemäß dem dritten TDD-Zeitplan arbeiten.

Beispiel 29 ist ein Verfahren zum Managen einer Störung, wobei das Verfahren das Abschätzen eines ersten Zeitduplexzeitplans (TDD-Zeitplans) einer störenden Basisstation, das Auswerten von Störungsmessungen, die von mehreren mobilen Endgeräten geliefert werden, um ein oder mehrere gestörte mobile Endgeräte zu identifizieren, das Auswählen eines zweiten TDD-Zeitplans mit einer Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und einer Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan auf der Basis des einen oder der mehreren gestörten mobilen Endgeräte und das Übertragen einer Ressourcenzuteilung zu den mehreren mobilen Endgeräten gemäß dem zweiten TDD-Zeitplan umfasst.

In Beispiel 30 kann der Gegenstand von Beispiel 29 wahlweise umfassen, dass das Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans der störenden Basisstation das Empfangen von Messberichten von einem oder mehreren Messknoten und das Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans auf der Basis der Messberichte umfasst.

In Beispiel 31 kann der Gegenstand von Beispiel 30 wahlweise umfassen, dass der eine oder die mehreren Messknoten mobile Endgeräte der mehreren mobilen Endgeräte sind.

In Beispiel 32 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 29 bis 31 wahlweise umfassen, dass das Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans der störenden Basisstation das Identifizieren eines TDD-Zeitplans von einem vordefinierten Satz von TDD-Zeitplänen als ersten TDD-Zeitplan umfasst.

In Beispiel 33 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 29 bis 31 wahlweise umfassen, dass das Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans der störenden Basisstation das Identifizieren von abgeschätzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden der störenden Basisstation auf der Basis von Messberichten, die von einem oder mehreren der mehreren mobilen Endgeräte empfangen werden, und das Identifizieren eines TDD-Zeitplans von einem vordefinierten Satz von TDD-Zeitplänen, der den abgeschätzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden entspricht, als ersten TDD-Zeitplan umfasst.

In Beispiel 34 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 29 bis 33 wahlweise ferner das Identifizieren eines ersten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und das Identifizieren eines zweiten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und das Auswählen der Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und der Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden auf der Basis des ersten Satzes von mobilen Endgeräten und des zweiten Satzes von mobilen Endgeräten umfassen.

In Beispiel 35 kann der Gegenstand von Beispiel 34 wahlweise umfassen, dass das Auswählen der Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und der Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden auf der Basis des ersten Satzes von mobilen Endgeräten und des zweiten Satzes von mobilen Endgeräten das Auswählen einer höheren Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden als die Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden, wenn der erste Satz von mobilen Endgeräten größer ist als der zweite Satz von mobilen Endgeräten, und das Auswählen einer höheren Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden als die Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden, wenn der zweite Satz von mobilen Endgeräten größer ist als der erste Satz von mobilen Endgeräten, umfasst.

In Beispiel 36 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 29 bis 33 wahlweise ferner das Identifizieren eines ersten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und das Identifizieren eines zweiten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und das Auswählen einer höheren Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan, wenn der erste Satz von mobilen Endgeräten kleiner ist als der zweite Satz von mobilen Endgeräten, umfassen.

In Beispiel 37 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 29 bis 33 wahlweise ferner das Identifizieren eines ersten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und das Identifizieren eines zweiten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und das Auswählen einer höheren Zielmenge von entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan, wenn der erste Satz von mobilen Endgeräten größer ist als der zweite Satz von mobilen Endgeräten, umfassen.

In Beispiel 38 kann der Gegenstand von Beispiel 29 wahlweise umfassen, dass das Übertragen der Ressourcenzuteilung zu den mehreren mobilen Endgeräten das Zuweisen von jedem der mehreren mobilen Endgeräte, um Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstrecken-Kommunikationen gemäß dem zweiten TDD-Zeitplan durchzuführen, umfasst.

In Beispiel 39 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 29 bis 33 wahlweise ferner das Identifizieren eines ersten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und das Identifizieren eines zweiten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und das Bestimmen der Ressourcenzuteilung für die mehreren mobilen Endgeräte durch Zuweisen von Funkressourcen zum ersten Satz von mobilen Endgeräten, die während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenunterrahmen relativ zum ersten TDD-Zeitplan vorkommen, und durch Zuweisen von Funkressourcen zum zweiten Satz von mobilen Endgeräten, die während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenunterrahmen relativ zum ersten TDD-Zeitplan vorkommen, umfassen.

In Beispiel 40 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 29 bis 39 wahlweise ferner das Durchführen des Verfahrens an einer Basisstation eines ersten öffentlichen Landfunknetzes (PLMN) umfassen, wobei die störende Basisstation kein Teil des ersten PLMN ist.

In Beispiel 41 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 29 bis 40 wahlweise ferner das Kommunizieren mit den mehreren mobilen Endgeräten gemäß einem dritten TDD-Zeitplan vor dem Auswählen des zweiten TDD-Zeitplans umfassen.

In Beispiel 42 kann der Gegenstand von Beispiel 41 wahlweise umfassen, dass die Störungsmessungen Funkbedingungen charakterisieren, die von den mehreren mobilen Endgeräten erfahren werden, während sie gemäß dem dritten TDD-Zeitplan arbeiten

In Beispiel 43 kann der Gegenstand von Beispiel 41 wahlweise umfassen, dass der dritte TDD-Zeitplan nicht auf einer Unterrahmenebene mit dem zweiten TDD-Zeitplan zeitlich synchronisiert ist.

In Beispiel 44 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 29 bis 43 wahlweise umfassen, dass der zweite TDD-Zeitplan auf einer Unterrahmenebene mit dem zweiten TDD-Zeitplan zeitlich synchronisiert ist.

In Beispiel 45 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 29 bis 44 wahlweise umfassen, dass das Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans der störenden Basisstation das einseitige Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans der störenden Basisstation umfasst.

In Beispiel 46 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 29 bis 45 wahlweise umfassen, dass das Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans der störenden Basisstation das Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans durch eine andere Operation als das Empfangen des ersten TDD-Zeitplans direkt von der störenden Basisstation umfasst.

In Beispiel 47 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 29 bis 46 wahlweise ferner das Kommunizieren mit den mehreren mobilen Endgeräten gemäß der Ressourcenzuteilung umfassen.

In Beispiel 48 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 29 bis 46 wahlweise ferner das Kommunizieren mit den mehreren mobilen Endgeräten gemäß der Ressourcenzuteilung unter Verwendung eines mit einem Spektrumsteilungssystem lizenzierten Spektrums umfassen.

In Beispiel 49 kann der Gegenstand von Beispiel 48 wahlweise umfassen, dass das Spektrumsteilungssystem ein System mit lizenziertem geteiltem Zugang (LSA) oder eines Spektrumszugangssystems (SAS) ist.

Beispiel 50 ist ein nichtflüchtiges computerlesbares Medium, das Befehle speichert, die, wenn sie von einem Prozessor ausgeführt werden, den Prozessor anweisen, das Verfahren von irgendeinem der Beispiele 29 bis 50 durchzuführen.

Beispiel 51 ist eine Basisstation, die dazu konfiguriert ist, das Verfahren von irgendeinem der Beispiele 29 bis 50 durchzuführen.

Beispiel 52 ist ein Funkzugangsknoten, der dazu konfiguriert ist, das Verfahren von irgendeinem der Beispiele 29 bis 50 durchzuführen.

Beispiel 53 ist eine Steuerschaltung, die dazu konfiguriert ist, das Verfahren von irgendeinem der Beispiele 29 bis 50 durchzuführen.

Beispiel 54 ist ein Verfahren zum Managen einer Störung, wobei das Verfahren das Abschätzen eines ersten Zeitduplexzeitplans (TDD-Zeitplans) einer störenden Basisstation auf der Basis von Funkbedingungen von einem oder mehreren mobilen Endgeräten, das Auswählen eines zweiten TDD-Zeitplans mit einer Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und einer Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan und das Übertragen einer Ressourcenzuteilung zu dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten gemäß dem zweiten TDD-Zeitplan umfasst.

In Beispiel 55 kann der Gegenstand von Beispiel 54 wahlweise umfassen, dass das Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans der störenden Basisstation das Empfangen von Messberichten von einem oder mehreren Messknoten und das Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans auf der Basis der Messberichte umfasst.

In Beispiel 56 kann der Gegenstand von Beispiel 55 wahlweise umfassen, dass der eine oder die mehreren Messknoten mobile Endgeräte der mehreren mobilen Endgeräte sind.

In Beispiel 57 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 54 bis 56 wahlweise umfassen, dass das Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans der störenden Basisstation das Identifizieren eines TDD-Zeitplans von einem vordefinierten Satz von TDD-Zeitplänen als ersten TDD-Zeitplan umfasst.

In Beispiel 58 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 54 bis 57 wahlweise umfassen, dass das Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans der störenden Basisstation das Identifizieren von abgeschätzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden der störenden Basisstation auf der Basis von Messberichten, die von einem oder mehreren der mobilen Endgeräte empfangen werden, und das Identifizieren eines TDD-Zeitplans von einem vordefinierten Satz von TDD-Zeitplänen, der den abgeschätzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden entspricht, als ersten TDD-Zeitplan umfasst.

In Beispiel 59 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 54 bis 58 wahlweise umfassen, dass das Auswählen des zweiten TDD-Zeitplans mit der Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und der Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan das Empfangen von Störungsmessungen von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten und das Auswählen des zweiten TDD-Zeitplans auf der Basis der Störungsmessungen umfasst.

In Beispiel 60 kann der Gegenstand von Beispiel 59 wahlweise ferner das Identifizieren von einem oder mehreren gestörten mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten, die eine übermäßige Störung erfahren, auf der Basis der Störungsmessungen, das Identifizieren eines ersten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und das Identifizieren eines zweiten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und das Auswählen der Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und der Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden auf der Basis des ersten Satzes von mobilen Endgeräten und des zweiten Satzes von mobilen Endgeräten umfassen.

In Beispiel 61 kann der Gegenstand von Beispiel 60 wahlweise umfassen, dass das Auswählen der Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und der Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden auf der Basis des ersten Satzes von mobilen Endgeräten und des zweiten Satzes von mobilen Endgeräten das Auswählen einer höheren Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden als die Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden, wenn der erste Satz von mobilen Endgeräten größer ist als der zweite Satz von mobilen Endgeräten, und das Auswählen einer höheren Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden als die die Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden, wenn der zweite Satz von mobilen Endgeräten größer ist als der erste Satz von mobilen Endgeräten, umfasst.

In Beispiel 62 kann der Gegenstand von Beispiel 59 wahlweise ferner das Identifizieren von einem oder mehreren gestörten mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten, die eine übermäßige Störung erfahren, auf der Basis der Störungsmessungen, das Identifizieren eines ersten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und das Identifizieren eines zweiten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und das Auswählen einer höheren Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan, wenn der erste Satz von mobilen Endgeräten kleiner ist als der zweite Satz von mobilen Endgeräten, umfassen.

In Beispiel 63 kann der Gegenstand von Beispiel 59 wahlweise ferner das Identifizieren von einem oder mehreren gestörten mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten, die eine übermäßige Störung erfahren, auf der Basis der Störungsmessungen, das Identifizieren eines ersten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und das Identifizieren eines zweiten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und das Auswählen einer höheren Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan, wenn der erste Satz von mobilen Endgeräten größer ist als der zweite Satz von mobilen Endgeräten, umfassen.

In Beispiel 64 kann der Gegenstand von Beispiel 59 wahlweise ferner das Identifizieren von einem oder mehreren gestörten mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten, die eine übermäßige Störung erfahren, auf der Basis der Störungsmessungen, das Identifizieren eines ersten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und das Identifizieren eines zweiten Satzes von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und das Bestimmen der Ressourcenzuteilung für das eine oder die mehreren mobilen Endgeräte durch Zuweisen von Funkressourcen zum ersten Satz von mobilen Endgeräten, die während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenunterrahmen relativ zum ersten TDD-Zeitplan vorkommen, und durch Zuweisen von Funkressourcen zum zweiten Satz von mobilen Endgeräten, die während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenunterrahmen relativ zum ersten TDD-Zeitplan vorkommen, umfassen.

In Beispiel 65 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 54 bis 64 wahlweise umfassen, dass das Übertragen der Ressourcenzuteilung zu dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten das Zuweisen von jedem des einen oder der mehreren mobilen Endgeräte zum Durchführen von Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstrecken-Kommunikationen gemäß dem zweiten TDD-Zeitplan umfasst.

In Beispiel 66 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 54 bis 65 wahlweise ferner das Durchführen des Verfahrens an einer Basisstation eines ersten öffentlichen Landfunknetzes (PLMN) umfassen, wobei die störende Basisstation kein Teil des ersten PLMN ist.

In Beispiel 67 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 54 bis 66 wahlweise ferner das Kommunizieren mit den mehreren mobilen Endgeräten gemäß einem dritten TDD-Zeitplan vor dem Auswählen des zweiten TDD-Zeitplans umfassen.

In Beispiel 68 kann der Gegenstand von Beispiel 67 wahlweise umfassen, dass das Auswählen des zweiten TDD-Zeitplans mit der Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und der Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan das Auswählen des zweiten TDD-Zeitplans auf der Basis von Störungsbedingungen, die von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten erfahren werden, während sie gemäß dem dritten TDD-Zeitplan arbeiten, umfasst.

In Beispiel 69 kann der Gegenstand von Beispiel 67 wahlweise umfassen, dass der dritte TDD-Zeitplan nicht auf einer Unterrahmenebene mit dem zweiten TDD-Zeitplan zeitlich synchronisiert ist.

In Beispiel 70 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 54 bis 69 wahlweise umfassen, dass der zweite TDD-Zeitplan auf einer Unterrahmenebene mit dem zweiten TDD-Zeitplan zeitlich synchronisiert ist.

In Beispiel 71 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 54 bis 70 wahlweise umfassen, dass das Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans der störenden Basisstation das einseitige Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans umfasst.

In Beispiel 72 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 54 bis 71 wahlweise umfassen, dass das Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans der störenden Basisstation das Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans durch eine andere Operation als das Empfangen des ersten TDD-Zeitplans direkt von der störenden Basisstation umfasst.

In Beispiel 73 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 54 bis 72 wahlweise ferner das Kommunizieren mit den mehreren mobilen Endgeräten gemäß der Ressourcenzuteilung umfassen.

In Beispiel 74 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 54 bis 73 wahlweise ferner das Kommunizieren mit den mehreren mobilen Endgeräten gemäß der Ressourcenzuteilung mit dem geteilten Spektrum eines Spektrumsteilungssystems umfassen.

In Beispiel 75 kann der Gegenstand von Beispiel 74 wahlweise ferner umfassen, dass das Spektrumsteilungssystem ein System mit lizenziertem geteiltem Zugang (LSA) oder eines Spektrumszugangssystems (SAS) ist.

Beispiel 76 ist ein nichtflüchtiges computerlesbares Medium, das Befehle speichert, die, wenn sie von einem Prozessor ausgeführt werden, den Prozessor anweisen, das Verfahren von irgendeinem der Beispiele 54 bis 75 durchzuführen.

Beispiel 77 ist eine Basisstation, die dazu konfiguriert ist, das Verfahren von irgendeinem der Beispiele 54 bis 75 durchzuführen.

Beispiel 78 ist ein Funkzugangsknoten, der dazu konfiguriert ist, das Verfahren von irgendeinem der Beispiele 54 bis 75 durchzuführen.

Beispiel 79 ist eine Steuerschaltung, die dazu konfiguriert ist, das Verfahren von irgendeinem der Beispiele 54 bis 75 durchzuführen.

Beispiel 80 ist ein Funkzugangsknoten mit einer Zeitplansteuerschaltung, die dazu konfiguriert ist, einen ersten Zeitduplexzeitplan (TDD-Zeitplan) einer störenden Basisstation abzuschätzen, Störungsmessungen, die von mehreren mobilen Endgeräten geliefert werden, auszuwerten, um ein oder mehrere gestörte mobile Endgeräte zu identifizieren, einen zweiten TDD-Zeitplan mit einer Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und einer Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan auf der Basis des einen oder der mehreren gestörten mobilen Endgeräte auszuwählen, und eine Ressourcenzuteilung zu den mehreren mobilen Endgeräten gemäß dem zweiten TDD-Zeitplan zu übertragen.

In Beispiel 81 kann der Gegenstand von Beispiel 80 wahlweise ferner eine Basisband-Verarbeitungsschaltung umfassen, die dazu konfiguriert ist, Funkkommunikationen mit den mehreren mobilen Endgeräten zu managen.

In Beispiel 82 kann der Gegenstand von Beispiel 80 oder 81 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung als verdrahtete Hardware-Schaltungsanordnung verkörpert ist.

In Beispiel 83 kann der Gegenstand von Beispiel 80 oder 81 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung als Prozessor verkörpert ist, um programmierbare Softwarebefehle auszuführen.

In Beispiel 84 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 80 bis 83 wahlweise ferner einen Sender/Empfänger umfassen, der dazu konfiguriert ist, mit den mehreren mobilen Endgeräten gemäß der Ressourcenzuteilung zu kommunizieren.

In Beispiel 85 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 80 bis 83 wahlweise ferner einen Sender umfassen, wobei die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, die Ressourcenzuteilung zu den mehreren mobilen Endgeräten mit dem Sender zu senden.

In Beispiel 86 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 80 bis 83 wahlweise ferner einen Sender/Empfänger umfassen, der dazu konfiguriert ist, mit den mehreren mobilen Endgeräten gemäß der Ressourcenzuteilung mit einem geteilten Spektrum eines Spektrumsteilungssystems zu kommunizieren.

In Beispiel 87 kann der Gegenstand von Beispiel 86 wahlweise umfassen, dass das Spektrumsteilungssystem ein System mit lizenziertem geteiltem Zugang (LSA) oder eines Spektrumszugangssystems (SAS) ist.

In Beispiel 88 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 80 bis 87 wahlweise als Basisstation eines zellularen Kommunikationsnetzes verkörpert umfassen.

In Beispiel 89 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 80 bis 87 wahlweise innerhalb eines Kernnetzes eines zellularen Kommunikationsnetzes verkörpert umfassen.

In Beispiel 90 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 80 bis 89 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, den ersten TDD-Zeitplan der störenden Basisstation durch Empfangen von Messberichten von einem oder mehreren Messknoten und Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans auf der Basis der Messberichte abzuschätzen.

In Beispiel 91 kann der Gegenstand von Beispiel 90 wahlweise umfassen, dass der eine oder die mehreren Messknoten mobile Endgeräte der mehreren mobilen Endgeräte sind.

In Beispiel 92 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 80 bis 91 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, den ersten TDD-Zeitplan der störenden Basisstation durch Identifizieren eines TDD-Zeitplans von einem vordefinierten Satz von TDD-Zeitplänen als ersten TDD-Zeitplan abzuschätzen.

In Beispiel 93 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 80 bis 91 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, den ersten TDD-Zeitplan der störenden Basisstation durch Identifizieren von abgeschätzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden der störenden Basisstation auf der Basis von Messberichten, die von einem oder mehreren der mobilen Endgeräte empfangen werden, und Identifizieren eines TDD-Zeitplans von einem vordefinierten Satz von TDD-Zeitplänen, der den abgeschätzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden entspricht, als ersten TDD-Zeitplan abzuschätzen.

In Beispiel 94 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 80 bis 93 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung ferner dazu konfiguriert ist, einen ersten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und einen zweiten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und die Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und die Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden auf der Basis des ersten Satzes von mobilen Endgeräten und des zweiten Satzes von mobilen Endgeräten auszuwählen.

In Beispiel 95 kann der Gegenstand von Beispiel 94 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, die Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und die Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden auf der Basis des ersten Satzes von mobilen Endgeräten und des zweiten Satzes von mobilen Endgeräten durch Auswählen einer höheren Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden als die Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden, wenn der erste Satz von mobilen Endgeräten größer ist als der zweite Satz von mobilen Endgeräten, und Auswählen einer höheren Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden als die Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden, wenn der zweite Satz von mobilen Endgeräten größer ist als der erste Satz von mobilen Endgeräten, auszuwählen.

In Beispiel 96 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 80 bis 93 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung ferner dazu konfiguriert ist, einen ersten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und einen zweiten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und eine höhere Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan auszuwählen, wenn der erste Satz von mobilen Endgeräten kleiner ist als der zweite Satz von mobilen Endgeräten.

In Beispiel 97 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 80 bis 93 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung ferner dazu konfiguriert ist, einen ersten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und einen zweiten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und eine höhere Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan auszuwählen, wenn der erste Satz von mobilen Endgeräten größer ist als der zweite Satz von mobilen Endgeräten.

In Beispiel 98 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 80 bis 97 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, die Ressourcenzuteilung zu den mehreren mobilen Endgeräten durch Zuweisen von jedem der mehreren mobilen Endgeräte zum Durchführen von Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstrecken-Kommunikationen gemäß dem zweiten TDD-Zeitplan zu übertragen.

In Beispiel 99 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 80 bis 93 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung ferner dazu konfiguriert ist, einen ersten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und einen zweiten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und die Ressourcenzuteilung für die mehreren mobilen Endgeräte durch Zuweisen von Funkressourcen zum ersten Satz von mobilen Endgeräten, die während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenunterrahmen relativ zum ersten TDD-Zeitplan vorkommen, und durch Zuweisen von Funkressourcen zum zweiten Satz von mobilen Endgeräten, die während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenunterrahmen relativ zum ersten TDD-Zeitplan vorkommen, zu bestimmen.

In Beispiel 100 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 80 bis 99 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung ferner dazu konfiguriert ist, die Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenzeitplanung für eine Basisstation eines ersten öffentlichen Landfunknetzes (PLMN) zu steuern, wobei die störende Basisstation kein Teil des ersten PLMN ist.

In Beispiel 101 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 80 bis 100 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung ferner dazu konfiguriert ist, mit den mehreren mobilen Endgeräten gemäß einem dritten TDD-Zeitplan vor dem Auswählen des zweiten TDD-Zeitplans zu kommunizieren.

In Beispiel 102 kann der Gegenstand von Beispiel 101 wahlweise umfassen, dass die Störungsmessungen Funkbedingungen charakterisieren, die von den mehreren mobilen Endgeräten erfahren werden, während sie gemäß dem dritten TDD-Zeitplan arbeiten.

In Beispiel 103 kann der Gegenstand von Beispiel 101 wahlweise umfassen, dass der dritte TDD-Zeitplan nicht auf einer Unterrahmenebene mit dem zweiten TDD-Zeitplan zeitlich synchronisiert ist.

In Beispiel 104 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 80 bis 103 wahlweise umfassen, dass der zweite TDD-Zeitplan auf einer Unterrahmenebene mit dem zweiten TDD-Zeitplan zeitlich synchronisiert ist.

In Beispiel 105 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 80 bis 104 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, den ersten TDD-Zeitplan der störenden Basisstation durch einseitiges Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans der störenden Basisstation abzuschätzen.

In Beispiel 106 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 80 bis 105 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, den ersten TDD-Zeitplan der störenden Basisstation durch Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans durch eine andere Operation als Empfangen des ersten TDD-Zeitplans direkt von der störenden Basisstation abzuschätzen.

Beispiel 107 ist ein Funkzugangsknoten mit einer Zeitplansteuerschaltung, die dazu konfiguriert ist, einen ersten Zeitduplexzeitplan (TDD-Zeitplan) einer störenden Basisstation auf der Basis von Funkbedingungen von einem oder mehreren mobilen Endgeräten abzuschätzen, einen zweiten TDD-Zeitplan mit einer Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und einer Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan auszuwählen und eine Ressourcenzuteilung zu dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten gemäß dem zweiten TDD-Zeitplan zu übertragen.

In Beispiel 108 kann der Gegenstand von Beispiel 107 wahlweise ferner eine Basisband-Verarbeitungsschaltung umfassen, die dazu konfiguriert ist, Funkkommunikationen mit mehreren mobilen Endgeräten zu managen.

In Beispiel 109 kann der Gegenstand von Beispiel 107 oder 108 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung als verdrahtete Hardware-Schaltungsanordnung verkörpert ist.

In Beispiel 110 kann der Gegenstand von Beispiel 107 oder 108 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung als Prozessor zum Ausführen von programmierbaren Softwarebefehlen verkörpert ist.

In Beispiel 111 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 107 bis 110 wahlweise ferner einen Sender umfassen, wobei die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, die Ressourcenzuteilung zu den mehreren mobilen Endgeräten mit dem Sender zu senden.

In Beispiel 112 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 107 bis 110 wahlweise ferner einen Sender/Empfänger umfassen, der dazu konfiguriert ist, mit den mehreren mobilen Endgeräten gemäß der Ressourcenzuteilung zu kommunizieren.

In Beispiel 113 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 107 bis 110 wahlweise ferner einen Sender/Empfänger umfassen, der dazu konfiguriert ist, mit den mehreren mobilen Endgeräten gemäß der Empfängerzuweisung mit einem geteilten Spektrum eines Spektrumsteilungssystems zu kommunizieren.

In Beispiel 114 kann der Gegenstand von Beispiel 113 wahlweise umfassen, dass das Spektrumsteilungssystem ein System mit lizenziertem geteiltem Zugang (LSA) oder eines Spektrumszugangssystems (SAS) ist.

In Beispiel 115 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 107 bis 114 wahlweise als Basisstation eines zellularen Kommunikationsnetzes verkörpert umfassen.

In Beispiel 116 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 107 bis 114 wahlweise innerhalb eines Kernnetzes eines zellularen Kommunikationsnetzes verkörpert umfassen.

In Beispiel 117 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 107 bis 116 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, den ersten TDD-Zeitplan der störenden Basisstation durch Empfangen von Messberichten von einem oder mehreren Messknoten und Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans auf der Basis der Messberichte abzuschätzen.

In Beispiel 118 kann der Gegenstand von Beispiel 117 wahlweise umfassen, dass der eine oder die mehreren Messknoten mobile Endgeräte der mehreren mobilen Endgeräte sind.

In Beispiel 119 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 107 bis 118 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, den ersten TDD-Zeitplan der störenden Basisstation durch Identifizieren eines TDD-Zeitplans von einem vordefinierten Satz von TDD-Zeitplänen als ersten TDD-Zeitplan abzuschätzen.

In Beispiel 120 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 107 bis 118 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, den ersten TDD-Zeitplan der störenden Basisstation durch Identifizieren von abgeschätzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden der störenden Basisstation auf der Basis von Messberichten, die von dem einen oder den mehreren der mehreren mobilen Endgeräte empfangen werden, und Identifizieren eines TDD-Zeitplans von einem vordefinierten Satz von TDD-Zeitplänen, der den abgeschätzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden entspricht, als ersten TDD-Zeitplan abzuschätzen.

In Beispiel 121 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 107 bis 120 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, den zweiten TDD-Zeitplan mit der Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und der Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan durch Empfangen von Störungsmessungen von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten und Auswählen des zweiten TDD-Zeitplans auf der Basis der Störungsmessungen auszuwählen.

In Beispiel 122 kann der Gegenstand von Beispiel 121 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung ferner dazu konfiguriert ist, ein oder mehrere gestörte mobile Endgeräte von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten, die eine übermäßige Störung erfahren, auf der Basis der Störungsmessungen zu identifizieren, einen ersten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, zu identifizieren und einen zweiten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, zu identifizieren, und die Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und die Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden auf der Basis des ersten Satzes von mobilen Endgeräten und des zweiten Satzes von mobilen Endgeräten auszuwählen.

In Beispiel 123 kann der Gegenstand von Beispiel 122 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, die Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und die Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden auf der Basis des ersten Satzes von mobilen Endgeräten und des zweiten Satzes von mobilen Endgeräten durch Auswählen einer höheren Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden als die Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden, wenn der erste Satz von mobilen Endgeräten größer ist als der zweite Satz von mobilen Endgeräten, und Auswählen einer höheren Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden als die Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden, wenn der zweite Satz von mobilen Endgeräten größer ist als der erste Satz von mobilen Endgeräten, auszuwählen.

In Beispiel 124 kann der Gegenstand von Beispiel 121 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung ferner dazu konfiguriert ist, ein oder mehrere gestörte mobile Endgeräte von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten, die eine übermäßige Störung erfahren, auf der Basis der Störungsmessungen zu identifizieren, einen ersten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- oder Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und einen zweiten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und eine höhere Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan auszuwählen, wenn der erste Satz von mobilen Endgeräten kleiner ist als der zweite Satz von mobilen Endgeräten.

In Beispiel 125 kann der Gegenstand von Beispiel 121 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung ferner dazu konfiguriert ist, ein oder mehrere gestörte mobile Endgeräte von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten, die eine übermäßige Störung erfahren, auf der Basis der Störungsmessungen zu identifizieren, einen ersten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und einen zweiten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und eine höhere Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan auszuwählen, wenn der erste Satz von mobilen Endgeräten größer ist als der zweite Satz von mobilen Endgeräten.

In Beispiel 126 kann der Gegenstand von Beispiel 121 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung ferner dazu konfiguriert ist, ein oder mehrere gestörte mobile Endgeräte von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten, die eine übermäßige Störung erfahren, auf der Basis der Störungsmessungen zu identifizieren, einen ersten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und einen zweiten Satz von mobilen Endgeräten von dem einen oder den mehreren gestörten mobilen Endgeräten zu identifizieren, denen Funkressourcen während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan zugewiesen werden, und die Ressourcenzuteilung für das eine oder die mehreren mobilen Endgeräte durch Zuweisen von Funkressourcen zum ersten Satz von mobilen Endgeräten, die während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenunterrahmen relativ zum ersten TDD-Zeitplan vorkommen, und durch Zuweisen von Funkressourcen zum zweiten Satz von mobilen Endgeräten, die während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenunterrahmen relativ zum ersten TDD-Zeitplan vorkommen, zu bestimmen.

In Beispiel 127 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 107 bis 126 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, die Ressourcenzuteilung zu dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten durch Zuweisen von jedem des einen oder der mehreren mobilen Endgeräte zum Durchführen von Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstrecken-Kommunikationen gemäß dem zweiten TDD-Zeitplan zu übertragen.

In Beispiel 128 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 107 bis 127 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung ferner dazu konfiguriert ist, die Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenzeitplanung für eine Basisstation eines ersten öffentlichen Landfunknetzes (PLMN) zu steuern, wobei die störende Basisstation kein Teil des ersten PLMN ist.

In Beispiel 129 kann der Gegenstand von einem der Beispiele 107 bis 128 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung ferner dazu konfiguriert ist, mit den mehreren mobilen Endgeräten gemäß einem dritten TDD-Zeitplan vor dem Auswählen des zweiten TDD-Zeitplans zu kommunizieren.

In Beispiel 130 kann der Gegenstand von Beispiel 129 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, den zweiten TDD-Zeitplan mit der Zielmenge an übereinstimmenden Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden und der Zielmenge an entgegengesetzten Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zum ersten TDD-Zeitplan durch Auswählen des zweiten TDD-Zeitplans auf der Basis von Störungsbedingungen, die von dem einen oder den mehreren mobilen Endgeräten erfahren werden, während sie gemäß dem dritten TDD-Zeitplan arbeiten, auszuwählen.

In Beispiel 131 kann der Gegenstand von Beispiel 129 wahlweise umfassen, dass der dritte TDD-Zeitplan nicht auf einer Unterrahmenebene mit dem zweiten TDD-Zeitplan zeitlich synchronisiert ist.

In Beispiel 132 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 107 bis 131 wahlweise umfassen, dass der zweite TDD-Zeitplan auf einer Unterrahmenebene mit dem zweiten TDD-Zeitplan zeitlich synchronisiert ist.

In Beispiel 133 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 107 bis 132 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, den ersten TDD-Zeitplan der störenden Basisstation durch einseitiges Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans der störenden Basisstation abzuschätzen.

In Beispiel 134 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 107 bis 133 wahlweise umfassen, dass die Zeitplansteuerschaltung dazu konfiguriert ist, den ersten TDD-Zeitplan der störenden Basisstation durch Abschätzen des ersten TDD-Zeitplans durch eine andere Operation als das Empfangen des ersten TDD-Zeitplans direkt von der störenden Basisstation abzuschätzen.

Beispiel 135 ist ein Verfahren zum Durchführen von Funkkommunikationen an einem mobilen Endgerät, wobei das Verfahren das Kommunizieren mit einer Dienstbasisstation gemäß einem ersten Zeitduplexzeitplan (TDD-Zeitplan), das Übertragen von Funkmessungen zur Dienstbasistation, wobei die Funkmessungen angeben, ob das mobile Endgerät für übereinstimmende Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden oder entgegengesetzte Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zu einer störenden Basisstation besser geeignet ist, und wenn die Funkmessungen angeben, dass das mobile Endgerät für übereinstimmende Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zur störenden Basisstation besser geeignet ist, das Empfangen einer Ressourcenzuteilung für einen zweiten TDD-Zeitplan, der dem mobilen Endgerät Funkressourcen zuweist, die während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zur störenden Basisstation vorkommen, umfasst.

In Beispiel 136 kann der Gegenstand von Beispiel 135 wahlweise umfassen, dass der zweite TDD-Zeitplan andere Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden als der erste TDD-Zeitplan aufweist.

In Beispiel 137 kann der Gegenstand von Beispiel 135 oder 136 wahlweise ferner das Durchführen von Funkmessungen umfassen.

In Beispiel 138 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 135 bis 137 wahlweise ferner das Kommunizieren mit der Dienstbasisstation gemäß dem zweiten TDD-Zeitplan umfassen.

In Beispiel 139 kann der Gegenstand von Beispiel 138 wahlweise umfassen, dass das Kommunizieren mit der Dienstbasistation gemäß dem zweiten TDD-Zeitplan das Kommunizieren mit der Dienstbasisstation mit einem geteilten Spektrum eines Spektrumsteilungsschemas umfasst.

In Beispiel 140 kann der Gegenstand von Beispiel 139 wahlweise umfassen, dass das Spektrumsteilungsschema ein Schema mit lizenziertem geteiltem Zugang (LSA) oder eines Spektrumszugangssystems (SAS) ist.

In Beispiel 141 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 135 bis 140 wahlweise umfassen, dass der zweite TDD-Zeitplan auf einer Unterrahmenebene mit dem ersten TDD-Zeitplan zeitlich synchronisiert ist.

In Beispiel 142 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 135 bis 140 wahlweise umfassen, dass der zweite TDD-Zeitplan nicht auf einer Unterrahmenebene mit dem ersten TDD-Zeitplan zeitlich synchronisiert ist.

In Beispiel 143 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 135 bis 142 wahlweise umfassen, dass die störende Basisstation kein Teil desselben öffentlichen Landfunknetzes (PLMN) wie das mobile Endgerät ist.

In Beispiel 144 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 135 bis 143 wahlweise umfassen, dass ein oder mehrere des ersten TDD-Zeitplans und des zweiten TDD-Zeitplans vordefinierte TDD-Zeitpläne eines vordefinierten Satzes von TDD-Zeitplänen sind.

In Beispiel 145 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 135 bis 144 wahlweise ferner, wenn die Funkmessungen angeben, dass das mobile Endgerät für entgegengesetzte Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zur störenden Basisstation besser geeignet ist, das Empfangen einer Ressourcenzuteilung für den zweiten TDD-Zeitplan, der dem mobilen Endgerät Funkressourcen zuweist, die während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zur störenden Basisstation vorkommen, umfassen.

Beispiel 146 ist ein nichtflüchtiges computerlesbares Medium, das Befehle speichert, die, wenn sie von einem Prozessor ausgeführt werden, den Prozessor anweisen, das Verfahren von irgendeinem der Beispiele 135 bis 145 durchzuführen.

Beispiel 147 ist eine mobile Basisbandschaltung, die dazu konfiguriert ist, das Verfahren von irgendeinem der Beispiele 135 bis 145 durchzuführen.

In Beispiel 148 kann der Gegenstand von Beispiel 147 wahlweise umfassen, dass die mobile Basisbandschaltung als verdrahtete Hardware-Schaltungsanordnung verkörpert ist.

In Beispiel 149 kann der Gegenstand von Beispiel 147 wahlweise umfassen, dass die mobile Basisbandschaltung als Prozessor verkörpert ist, der dazu konfiguriert ist, programmierbare Softwarebefehle auszuführen.

Beispiel 150 ist eine Mobilkommunikationsvorrichtung mit der mobilen Basisbandschaltung von irgendeinem der Beispiele 147 bis 149.

Beispiel 151 ist eine Mobilkommunikationsvorrichtung mit einer Basisband-Verarbeitungsschaltung, die dazu konfiguriert ist, mit einer Dienstbasisstation gemäß einem ersten Zeitduplexzeitplan (TDD-Zeitplan) zu kommunizieren, und einem Funk-Sender/Empfänger, der dazu konfiguriert ist, Funkmessungen zur Dienstbasisstation zu senden, wobei die Funkmessungen angeben, ob das mobile Endgerät für übereinstimmende Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden oder entgegengesetzte Abwärtsstrecken und Aufwärtsstreckenperioden relativ zu einer störenden Basisstation besser geeignet ist, und wenn die Funkmessungen angeben, dass das mobile Endgerät für übereinstimmende Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zur störenden Basisstation besser geeignet ist, eine Ressourcenzuteilung für einen zweiten TDD-Zeitplan zu empfangen, der dem mobilen Endgerät Funkressourcen zuweist, die während übereinstimmender Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zur störenden Basisstation vorkommen.

In Beispiel 152 kann der Gegenstand von Beispiel 151 wahlweise umfassen, dass der zweite TDD-Zeitplan andere Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden als der erste TDD-Zeitplan aufweist

In Beispiel 153 kann der Gegenstand von Beispiel 151 oder 152 wahlweise umfassen, dass die Basisband-Verarbeitungsschaltung ferner dazu konfiguriert ist, die Funkmessungen durchzuführen.

In Beispiel 154 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 151 bis 153 wahlweise umfassen, dass die Basisband-Verarbeitungsschaltung ferner dazu konfiguriert ist, mit der Dienstbasisstation gemäß dem zweiten TDD-Zeitplan zu kommunizieren.

In Beispiel 155 kann der Gegenstand von Beispiel 154 wahlweise umfassen, dass die Basisband-Verarbeitungsschaltung dazu konfiguriert ist, mit der Dienstbasisstation gemäß dem zweiten TDD-Zeitplan durch Kommunizieren mit der Dienstbasisstation mit geteiltem Spektrum eines Spektrumsteilungsschemas zu kommunizieren.

In Beispiel 156 kann der Gegenstand von Beispiel 155 wahlweise umfassen, dass das Spektrumsteilungsschema ein Schema mit lizenziertem geteilten Zugang (LSA) oder eines Spektrumszugangssystems (SAS) ist.

In Beispiel 157 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 151 bis 156 wahlweise umfassen, dass der zweite TDD-Zeitplan auf einer Unterrahmenebene mit dem ersten TDD-Zeitplan zeitlich synchronisiert ist.

In Beispiel 158 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 151 bis 156 wahlweise umfassen, dass der zweite TDD-Zeitplan auf einer Unterrahmenebene mit dem ersten TDD-Zeitplan nicht zeitlich synchronisiert ist.

In Beispiel 159 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 151 bis 158 wahlweise umfassen, dass die störende Basisstation kein Teil desselben öffentlichen Landfunknetzes (PLMN) wie das mobile Endgerät ist.

In Beispiel 160 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 151 bis 159 wahlweise umfassen, dass ein oder mehrere des ersten TDD-Zeitplans und des zweiten TDD-Zeitplans vordefinierte TDD-Zeitpläne eines vordefinierten Satzes von TDD-Zeitplänen sind.

In Beispiel 161 kann der Gegenstand von irgendeinem der Beispiele 151 bis 160 wahlweise umfassen, dass der Funk-Sender/Empfänger ferner dazu konfiguriert ist, wenn die Funkmessungen angeben, dass das mobile Endgerät für entgegengesetzte Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zur störenden Basisstation besser geeignet ist, eine Ressourcenzuteilung für den zweiten TDD-Zeitplan zu empfangen, der dem mobilen Endgerät Funkressourcen zuweist, die während entgegengesetzter Abwärtsstrecken- und Aufwärtsstreckenperioden relativ zur störenden Basisstation vorkommen.

Alle in der obigen Beschreibung definierten Akronyme gelten außerdem in allen hier enthaltenen Ansprüchen.

Obwohl die Erfindung speziell mit Bezug auf spezielle Ausführungsformen gezeigt und beschrieben wurde, sollte vom Fachmann auf dem Gebiet verstanden werden, dass verschiedene Änderungen in der Form und im Detail darin durchgeführt werden können, ohne vom Gedanken und Schutzbereich der Erfindung, wie durch die beigefügten Ansprüche definiert, abzuweichen. Der Schutzbereich der Erfindung ist folglich durch die beigefügten Ansprüche angegeben und alle Änderungen, die in die Bedeutung und den Äquivalenzbereich der Ansprüche fallen, sollen daher umfasst sein.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • IEEE 802.11ad [0027]
  • IEEE 802.11ay [0027]
  • IEEE 802.11 Standard [0028]
  • IEEE 802.16 Funkkommunikationsstandard [0028]