Title:
Leitungsmarkierungssystem und -verfahren
Kind Code:
A1


Abstract:

Die Erfindung betrifft ein Leitungsmarkierungssystem für über eine lösbare Verbindung (10) trennbare Leitung (1) mit einem ersten Leitungsende (101) und einem zweiten Leitungsende (102), wobei ein erstes Blindelement (21), das mit dem ersten Leitungsende (101) verbindbar ist, und ein zweites Blindelement (22), das mit dem zweiten Leitungsende (102) verbindbar ist, vorgesehen sind, wobei das erste und zweite Blindelement (21, 22) jeweils mit einer übereinstimmenden Markierung (23) versehen sind und damit ein zueinander gehöriges Blindelementpaar (2) bilden.
Ferner betrifft die Erfindung ein Leitungsmarkierungsverfahren mit dem vorgenannten Leitungsmarkierungssystem und einer Leitung (1), die über eine lösbare Verbindung (10) getrennt werden kann, mit den Schritten:
– Trennen der Verbindung (10), so dass ein erstes und ein zweites Leitungsende (101, 102) vorliegen,
– Aufstecken eines ersten Blindelementes (21) auf das erste Leitungsende (101) und
– Aufstecken eines zum ersten mit einer übereinstimmenden Markierung (23) versehenen, zweiten Blindelementes (22) auf das zweite Leitungsende (102).




Inventors:
Reimers, Robin (21762, Otterndorf, DE)
Application Number:
DE102016103062A
Publication Date:
08/24/2017
Filing Date:
02/22/2016
Assignee:
Reimers, Robin, 21762 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE202015002706U1N/A2015-08-03
DE102011054505A1N/A2013-04-18
DE10224713A1N/A2003-12-18
DE29721028U1N/A1998-12-24
DE3300908A1N/A1983-07-14



Foreign References:
200201443812002-10-10
200902413842009-10-01
201402595672014-09-18
EP03668731993-09-08
EP16221722006-02-01
WO2014173926A12014-10-30
Attorney, Agent or Firm:
Hansen und Heeschen Patentanwälte, 21680, Stade, DE
Claims:
1. Leitungsmarkierungssystem für über eine lösbare Verbindung (10) trennbare Leitung (1) mit einem ersten Leitungsende (101) und einem zweiten Leitungsende (102), dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Blindelement (21), das mit dem ersten Leitungsende (101) verbindbar ist, und ein zweites Blindelement (22), das mit dem zweiten Leitungsende (102) verbindbar ist, vorgesehen sind, wobei das erste und zweite Blindelement (21, 22) jeweils mit einer übereinstimmenden Markierung (23) versehen sind und damit ein zueinander gehöriges Blindelementpaar (2) bilden.

2. Leitungsmarkierungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Verbindung (10) mit ihren zwei Leitungsenden (101, 102) zueinander passende Verbindungselemente (11, 12) hat, wobei das erste Blindelement (21) mit einem ersten Verbindungselement (11) und/oder das zweite Blindelement (22) mit einem zweiten Verbindungselement (12) verbindbar sind.

3. Leitungsmarkierungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei zueinander passenden Verbindungselemente (11, 12) einerseits ein freies Ende einer elektrischen Leitung (1) und andererseits ein das freie Ende der elektrischen Leitung (1) klemmendes Aufnahmeelement sind, wobei das erste Blindelement (21) für das freie Ende der elektrischen Leitung (1) eine Krokodilklemme (21‘‘‘) ist.

4. Leitungsmarkierungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Blindelement (22) für das Aufnahmeelement passend ausgebildet ist.

5. Leitungsmarkierungssystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei zueinander passenden Verbindungselemente (11, 12) eine Leitungsverbindungskupplung, ein Stecker mit Muffe oder ein Gewindeabschnitt (31) mit Mutter (32) und Schraublasche sind.

6. Leitungsmarkierungssystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die übereinstimmende Markierung (23) ein Farbcode, ein grafisches Zeichen, eine Zahl und/oder Buchstabe(n) oder eine sonstige übereinstimmende, unverwechselbare Codierung ist.

7. Leitungsmarkierungssystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (23) an dem jeweiligen Blindelement (21, 22) wechselbar über eine Druckknopfverbindung angebracht ist.

8. Leitungsmarkierungssystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Blindelement (21, 22) als Kunststoffspritzgussteil hergestellt ist.

9. Leitungsmarkierungsverfahren mit einem Leitungsmarkierungssystem nach einem der vorangehenden Ansprüche und einer Leitung (1), die über eine lösbare Verbindung (10) getrennt werden kann,
gekennzeichnet durch die Schritte:
– Trennen der Verbindung (10), so dass ein erstes und ein zweites Leitungsende (101, 102) vorliegen,
– Aufstecken eines ersten Blindelementes (21) auf das erste Leitungsende (101) und
– Aufstecken eines zum ersten mit einer übereinstimmenden Markierung (23) versehenen, zweiten Blindelementes (22) auf das zweite Leitungsende (102).

10. Leitungsmarkierungsverfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass nach Beendigung einer Reparatur oder Wartung an mit der Leitung (1) versehener Anlage die zueinander gehörigen Leitungsenden (101, 102) anhand der übereinstimmenden Markierung (23) an den Blindelementen (21, 22) gefunden und diese wieder miteinander verbunden werden.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Leitungsmarkierungssystem für über eine lösbare Verbindung trennbare Leitung mit einem ersten Leitungsende und einem zweiten Leitungsende. Ferner betrifft die Erfindung ein Leitungsmarkierungsverfahren dafür.

Bei Wartungs- und Reparaturtätigkeiten an mit Leitungen versehenen Anlagen ist es bekannt, Markierungen in Form von Klebestreifen an zu trennenden Leitungsverbindungen anzubringen, um später nach dem Wiederaufbau die jeweils richtigen Leitungen miteinander zu verbinden können. Ein derartiger selbstklebender Kabelmarkierungsstreifen für elektrische Leitungen ist aus der DE 10 2011 054 505 A1 bekannt. Ähnliche Kabelmarkierungssysteme arbeiten bspw. mit einem Etikettendruckgerät, wobei das Etikett dann auf das zu kennzeichnende Kabel aufgeklebt werden muss. Nachteilig ist, dass die Etiketten meist nur einfarbig sind und vorallem nur frei zugängliche Kabelstränge markiert werden können. So ist ein Kontakt eines Steckers, der bspw. direkt an einem Stromverbraucher liegt, nicht oder nur sehr schlecht markierbar. Ferner besteht stets die Gefahr, dass sich die Aufkleber ablösen, da der Kleber altert, aufgrund von Verschmutzungen nicht mehr klebt oder sich aufgrund von Kälteeinwirkungen löst. Ferner halten Aufkleber an Karosserieteilen, die bspw. mit Wachs gegen Korrosion geschützt sind nicht. Idealerweise müsste der Untergrund für diese selbstklebenden Kabelmarkierungsstreifen staub- und fettfrei sein, was in der Realität meist unmöglich ist.

Der Begriff „Leitung“ wird in verschiedenen technischen Disziplinen verwendet, z. B. in der Elektrotechnik für elektrische Signal- und Energieleitungen oder im Anlagenbau für fluidführende Rohrleitungen, insbesondere im Heizungsbau für Rohrleitungen, die Flüssigkeiten oder Gase transportieren. Somit ist der Begriff „Leitung“ im Rahmen des Anmeldungsgegenstandes für alle vorgenannten Disziplinen auszulegen, auch wenn in den Ausführungsbeispielen vornehmlich elektrische Leitungen (Kabel) beschrieben sind.

In Weiterentwicklung einer etwaigen Klebestreifenbeschriftung sind darüber hinaus Markierungssysteme für Kabel und Leitungen in unterschiedlichster Ausgestaltung, die Leitung klemmend umschließend, eingefädelt oder dergleichen bekannt. Beispielsweise wird auf ein Markierungssystem für Kabel und Leitungen gemäß DE 33 00 908 A1 verwiesen, bei dem farbcodierte und/oder beschriftete Reiter auf die Leitung aufgesteckt werden. Aus der EP 0 366 873 B1 ist ein C-förmiger, an Kabeln zu befestigender Träger für Markierungszwecke bestehend aus einer Hülse, die einen Längsschlitz aufweist, bekannt, bei der durch eine besondere Gestaltung ein Auffädeln des Trägers auf der Leitung erleichtert wird. Mit der WO 2014/173926 A1 wird ein Leitermarkierer beschrieben, der auf der zu kennzeichnenden Leitung klemmend und die Leitung umschließend verrastet, damit diese Markierung auf der Leitung nicht verrutschen kann. Das Gebrauchsmuster DE 20 2015 002 706 U1 beschreibt einen Markierungsträger zur Kennzeichnung von elektrischen Leitern, Anlagen oder Einrichtungen, der auf der Leitung befestigbar ist und bspw. eine dreistellige Nummerierung mit einzeln einsteckbaren Ziffern aufweist.

Ferner ist es bekannt, die Isolierung von Kabeln mit einem Farbcode zu versehen, so dass die Zuordnung über den Farbcode möglich ist.

Problematisch ist insbesondere bei älteren elektrischen Anlagen, beispielsweise in älteren Kraftfahrzeugen, Flugzeugen oder Booten, dass ein etwaiger früherer Farbcode der Kabel nicht mehr erkennbar ist, durch zwischenzeitlich (unsachgemäße) Einbauten nicht mehr eingehalten wird oder nie vorhanden war. Andererseits lösen sich mit Klebestreifen versehene Markierungen ungewollt ab oder verschmutzen, so dass diese unbrauchbar werden. Entsprechend schwierig ist eine Zuordnung von gelösten Kabeln.

Nachteilig an all diesen Markierungssystemen ist, dass zwar die jeweilige Leitung mit einem Farb-/ Zeichencode markiert ist, dies jedoch jeweils nur an diskreten Stellen entlang der Leitung erfolgen kann. Wird dabei eine Leitung an Verbindungselementen getrennt (bspw. einer Stecker-/Muffenkombination), liegen zwei freie Enden dieser Leitung vor, an denen möglicherweise nur an entfernten Stellen eine entsprechende Kabelmarkierung zur späteren eindeutigen Zuordnung dieser beiden, wieder zu verbindenden Leitungen sichtbar ist. Entsprechend schwierig und aufwendig ist die Zuordnung.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Markierungssystem sowie ein Verfahren dafür anzugeben, dass die Zuordnung von Leitungen nach einer Demontage zweifelsfrei und sicher ermöglicht.

Gelöst wird diese Aufgabe mit einem Leitungsmarkierungssystem gemäß Anspruch 1 sowie einem Leitungsmarkierungsverfahren gemäß Anspruch 9.

Dadurch dass ein erstes Blindelement, das mit dem ersten Leitungsende verbindbar ist, und ein zweites Blindelement, das mit dem zweiten Leitungsende verbindbar ist, vorgesehen sind, wobei das erste und zweite Blindelement jeweils mit einer übereinstimmende Markierung versehen sind und damit ein zueinander gehöriges Blindelementpaar bilden, wird die Zuordnung von gelösten Leitungsverbindungen der zueinander gehörenden Leitungsenden durch die jeweilig übereinstimmende Markierung der an den Leitungsenden angebrachten Blindelemente (dem jeweiligen zueinander gehörigen Blindelementpaar) sichergestellt.

Bevorzugt sollten dabei für die entsprechenden Anwendungsbereiche passende Blindelementpaare in großer Anzahl mit verschiedener Stecker-/Muffenkombination sowie an sonstigen Verbindungselementen passend ausgestattete Elemente vorgehalten werden. Diese einander zugeordneten Blindelementpaare bilden dann ein Leitungsmarkierungsset, so dass dann beim Auseinanderbauen einer entsprechenden Anlage ausreichende Blindelementpaare vorliegen, um alle gelösten Leitungsverbindungen an den zueinandergehörenden Leitungsenden übereinstimmend markieren zu können.

Somit können Blindelementpaare in großer Vielzahl in entsprechend angepassten Sets, bspw. für Kraftfahrzeuge aller Art (PkW, LkW, Wohnmobil, Bus, Boote, Sportflugzeuge, etc.), sowie für Computertechnik, Telekommunikation und Hauselektrik sowie Kabelverlegung im Straßenbau, die Windenergiebranche, dem Heizungs- und Klimaanlagenbau und dergleichen vorgehalten werden.

Entsprechend beinhaltet das Arbeitsverfahren die Schritte Trennen der Verbindung, so dass ein erstes und ein zweites Leitungsende vorliegen, Aufstecken eines ersten Blindelements auf das erste Leitungsende und Aufstecken eines zum ersten mit einer übereinstimmenden Markierung versehenen, zweiten Blindelements auf das zweite Leitungsende. Somit wird bei Reparatur- oder Wartungsarbeiten sichergestellt, dass beim Zusammenbau der entsprechenden Anlage die zueinander gehörenden Leitungsenden miteinander wieder verbunden werden. Durch die einfache Markierung mit übereinstimmenden Blindelementen an den jeweiligen Leitungsenden entfällt die möglicherweise lange Suche von entlang der jeweiligen Leitung angebrachten Markierungen, wie sie bereits im Stand der Technik bekannt sind. Entsprechend werden nach Beendigung einer Reparatur oder Wartung an mit der Leitung versehener Anlage die zueinander gehörigen Leitungsenden anhand der übereinstimmenden Markierung an den Blindelementen gefunden und diese wieder miteinander verbunden.

In weiterer Ausgestaltung hat die lösbare Verbindung mit ihren zwei Leitungsenden zueinander passende Verbindungselemente, wobei das erste Blindelement mit einem ersten Verbindungselement und/oder das zweite Blindelement mit einem zweiten Verbindungselement verbindbar sind. Damit können die zu trennenden Leitungen bspw. an einer Stecker-/Muffenverbindung gelöst werden und an diesen zueinander passenden Verbindungselementen (Stecker bzw. Muffe) passende Blindelemente mit der entsprechenden übereinstimmenden Markierung eingesteckt werden. Dabei halten die Blindelemente sicher in den Verbindungselementen, unabhängig von äußeren Einflüssen, wie Wetterlage oder/und Verschmutzungsgrad der Leitungen.

Davon ausgehend kann für elektrische Leitungen auch ein Blindelement als Krokodilklemme ausgebildet werden, um auch freie Enden einer elektrischen Leitung markieren zu können. Entsprechend sind die zwei zueinander passenden Verbindungselemente einerseits ein freies Ende einer elektrischen Leitung und andererseits ein das freie Ende der elektrischen Leitung klemmendes Aufnahmeelement, wobei das erste Blindelement für das freie Ende der elektrischen Leitung eine Krokodilklemme ist.

Bevorzugt ist dabei das zweite Blindelement für das Aufnahmeelement passend. Somit kann das zweite Leitungsende mit einem sicher im Aufnahmeelement eingesteckten zweiten Blindelement markiert werden. Ein versehentlicher Verlust einer Markierung wird so vermieden.

Dadurch, dass die zwei zueinander passenden Verbindungselemente eine Leitungsverbindungskupplung, ein Stecker mit Muffe oder ein Gewindeabschnitt mit Mutter und Schraublasche sind, sind typischerweise für das Leitungsmarkierungssystem verwendbare Blindelementpaare vorgegeben. Dabei sind die jeweiligen Blindelemente so ausgebildet, dass sie in die entsprechenden Stecker bzw. Muffen, an einen Gewindeabschnitt mit Mutter bzw. Schraublasche und allgemein an entsprechende Leitungsverbindungskupplungen einsteckbar sind. Wichtig ist dabei, dass die jeweiligen Blindelemente zu den jeweiligen Verbindungselement passende Stecker- bzw. Muffenaufnahme haben und somit fest mit dem jeweiligen Verbindungselement verbindbar sind.

Wenn die übereinstimmende Markierung ein Farbcode, ein grafisches Zeichen, eine Zahl und/oder Buchstabe(n) oder eine sonstige übereinstimmende, unverwechselbare Codierung ist, wird eine leicht erkennbare und eindeutige Markierung angegeben, so dass bei Reparatur-/Wartungsarbeiten die zum Ausbau von Anlagenelementen erforderlichen Leitungstrennungen nach der Wartung und beim Einbau des Anlagenteils auch in widrigen Umgebungen sicher zugeordnet werden können. Dabei können auch Kombinationen der vorgenannten Codierungen, als eine Mischung aus Farbcode und Buchstaben-/Zahlenkennzeichnung verwendet werden.

Wenn die Markierung an dem jeweiligen Blindelement wechselbar über eine Druckknopfverbindung angebracht ist, können die Markierungen an den jeweils zu verwendenden Blindelementpaaren an den jeweiligen Einsatzzweck angepasst werden.

Bevorzugt ist das Blindelement als Kunststoffspritzgussteil hergestellt. Insbesondere bei elektrischen Anlagen und somit elektrischen Leitungen und entsprechenden elektrischen Kupplungen ist eine Ausgestaltung des Blindelementes aus Kunststoff bevorzugt, da die entsprechenden Teile elektrisch nicht leitend sind. Zudem lassen sich Kunststoffspritzgussteile in großer Stückzahl kostengünstig herstellen.

Viele Wartungsarbeiten und Reparaturen an Anlagen sind damit ohne Leitungsschaltplan und mit erheblicher Zeitersparnis möglich. Bei der Trennung einer Leitung sind jeweils nur die Leitungsenden entsprechend der getrennten Verbindungsstelle mit einem geeigneten Blindelement beidseitig übereinstimmend zu markieren, wobei diese Arbeit für jede Leitung nacheinander durchgeführt wird, bis das entsprechende Bauteil entfernt, repariert und wieder eingebaut werden kann. Dann können ohne Kenntnis eines Leitungsschaltplans die entsprechenden Leitungsenden entsprechend der übereinstimmenden Markierungen wieder miteinander verbunden werden, wobei eine zuverlässige Wiederherstellung des Ursprungszustandes erreicht wird.

Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele für das Leitungsmarkierungssystem anhand der beiliegenden Zeichnungen detailliert beschrieben.

Darin zeigt:

1a, b, c eine Leitung, ein Blindelementpaar in einer ersten Ausführungsform sowie die damit markierte Leitung,

2a, b, c eine weitere Leitung, ein weiteres Blindelementpaar in zweiter Ausführungsform sowie die damit markierte Leitung und

3a, b, c eine weitere Leitung, ein weiteres Blindelementpaar in dritter Ausführungsform sowie die damit markierte Leitung.

In 1a ist in einem ersten Ausführungsbeispiel eine über eine lösbare Verbindung 10 trennbare elektrische Leitung 1 abgebildet. Die lösbare Verbindung 10 besteht aus zwei zueinander passenden Verbindungselementen 11, 12, die im hier dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem Flachstecker 11‘ und einer Flachsteckhülse 12‘ bestehen, die zur elektrischen Kontaktierung ineinander gesteckt sind.

In 1b ist ein dazu passendes Blindelementpaar 2 dargestellt, das ein erstes Blindelement 21 und ein zweites Blindelement 22 aufweist. Das erste Blindelement 21 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel ein Flachsteckhülse-Blindelement 21‘ mit einer Markierung 23, hier ein farbiger Knopf mit dem Buchstaben „X“. Das zweite Blindelement 22 ist im hier dargestellten Ausführungsbeispiel ein Flachstecker-Blindelement 22‘, das ebenfalls mit einer Markierung 23 übereinstimmend mit der Markierung 23 des Flachsteckhülsen-Blindelementes 21‘ mit „X“ versehen ist.

Nach dem Trennen der elektrischen Leitung 1 an der lösbaren Verbindung 10 wird auf den Flachstecker 11‘ das Flachsteckhülse-Blindelement 21‘ sowie auf die freie Flachsteckhülse 12‘ das Flachstecker-Blindelement 22‘ aufgesteckt. Ensprechend sind nunmehr beide Enden der Verbindungselemente 11, 12 der getrennten elektrischen Leitung 1 mit einer übereinstimmenden Markierung 23 versehen wie dies in 1c dargestellt ist.

In 2a ist in einem zweiten Ausführungsbeispiel eine Leitung 1 über eine lösbare Verbindung 10 an einem angeschnitten dargestellten, elektrischen Gerät 3 angeschlossen. Dabei weist das elektrische Gerät 3 einen freien Gewindeabschnitt 31 mit einer Mutter 32 als zweites Verbindungselement 12 auf, wobei die elektrische Leitung 1 an ihrem Leitungsende 101 ein erstes Verbindungselement 11 der lösbaren Verbindung 10 in Form eines Ringkabelschuhs 11‘‘ vorgesehen ist.

In 2b ist ein dazu passendes Blindelementpaar 2 bestehend aus einem ersten Blindelement 21 und einem zweiten Blindelement 22 dargestellt. Das zweite Blindelement 22 weist im dargestellten Ausführungsbeispiel ein Ringkabelschuh-Blindelement 22‘‘ mit einer Markierung 23, hier ein farbiger Knopf mit dem Buchstaben „Y“ auf. Das erste Blindelement 21 besteht im hier dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel als Druckknopf-Blindelement 21‘‘ aus einem Gewebebandabschnitt 24 mit an seinen Enden befestigten Druckknopfpaar 25, 26 mit entsprechender Markierung 23, nämlich einem farbigen Knopf mit dem Buchstaben “Y“.

Nach dem Trennen der elektrischen Leitung 1 an der lösbaren Verbindung 10 durch Abschrauben der auf dem Gewindeabschnitt 31 reitenden Mutter 32 wird das erste Leitungsende 101 mit dem Ringkabelschuh 11‘‘ vom Gewindeabschnitt 31 abgezogen und mit dem Druckknopf-Blindelement 21‘‘ durch Zudrücken des Druckknopfes 25, 26 durch die Öffnung im Ringkabelschuh 11‘‘ sicher markiert. Das andere Ende als zweites Verbindungselement 12 der lösbaren Verbindung 10 an dem elektrischen Gerät 3 wird mit dem Ringkabelschuh-Blindelement 22‘‘ durch Aufstecken auf den Gewindeabschnitt 31 und Festsetzen mit Mutter 32 sicher markiert. Diese Situation ist in 2c dargestellt.

In 3a ist in einem dritten Ausführungsbeispiel eine an einer Steckdose 3‘ als elektrisches Gerät über eine lösbare Verbindung 10 trennbare elektrische Leitung 1 abgebildet. Die lösbare Verbindung 10 besteht aus einem freien abisolierten ersten Leitungsende 101 der elektrischen Leitung 1, das in eine rückwärtige Klemm-/ Schraubfassung 12‘‘ als zweites Verbindungselement 12 eingesetzt ist.

Auf der Vorderseite der Steckdose 3‘, bspw. als Steckdose für Anhänger sind hier sieben Kontakte dargestellt.

Für diesen Anwendungszweck besteht das dazu passende Blindelementpaar 2 gemäß 3b aus einer Krokodilklemme 21‘‘‘ als erstes Blindelement 21 mit einer Markierung 23 in Form eines farbigen Knopfes mit dem Buchstaben „Z“. Dem gegenüber wird als zweites Blindelement 22 ein Kontaktierungsstift 22‘‘‘ mit einer übereinstimmenden Markierung „Z“ vorgesehen, der in diesem dritten Ausführungsbeispiel in die Steckdose 3‘ nicht an der rückwärtigen Seite in den Kabelklemmanschluss 12‘‘‘ sondern in die von vorne zugänglichen Kontakte für den Anhängerstecker einsteckbar ist.

Bezugszeichenliste

1 (
elektrische) Leitung
10
lösbare Verbindung
101
erstes Leitungsende
102
zweites Leitungsende
11
erstes Verbindungselement
12
zweites Verbindungselement
11‘
Flachstecker
12‘
Flachsteckerhülse
11‘‘
Ringkabelschuh
12‘‘
Kabelklemmanschluss
2
Blindelementpaar
21
erstes Blindelementpaar
22
zweites Blindelementpaar
21‘
Flachsteckhülse-Blindelement
22‘
Flachstecker-Blindelement
21‘‘
Druckknopf-Blindelement
22‘‘
Ringkabelschuh-Blindelement
21‘‘‘
Krokodilklemme
22‘‘‘
Kontaktierungsstift
23
Markierung
24
Gewebebandabschnitt
25, 26
Druckknopf(paar)
3
elektrisches Gerät
3‘
Steckdose
31
Gewindeabschnitt
32
Mutter

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • DE 102011054505 A1 [0002]
  • DE 3300908 A1 [0004]
  • EP 0366873 B1 [0004]
  • WO 2014/173926 A1 [0004]
  • DE 202015002706 U1 [0004]